Andreas Unkelbach
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Mittwoch, 9. Juni 2010
11:47 Uhr
Geschützte Selektionsvarianten entsperren

Ausgangslage:
Für bestimmte Reports hinterlegte Selektionsvariante ist das Merkmal "Variante schützen" gesetzt, so dass keine Änderung mehr durch andere User, als denjenigen der dieses Merkmal gesetzt hat, durchgeführt werden können. Dieses ist insbesondere problematisch, wenn die entsprechende Person ausgeschieden ist.

Lösung:
Über den ABAP-Report "RSVARENT" kann dieser Schutz entfernt werden. Hierzu müßen als Werte
S_REPORT (Der hinter den Bericht zugrundeliegende Reportname)
und
S_VARI (der Variantenname)
eingetragen werden und der Report ausgeführt werden. Hierdurch ist dann das Merkmal gelöscht.

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Donnerstag, 17. Januar 2008
11:56 Uhr
SAP Berichte alter Name Kostenstelle (falscher Stichtag)

Ausgangslage:

Bei Umbenennung von Gebäuden oder anderen Kostenträgern kann es der Fall sein, dass eine vorhandene Kostenstelle innerhalb der Stammdaten umbenannt werden.

Die Bezeichnung einer Kostenstelle kann hier bspw. im Zeitraum 1999 bis 2006 ABC und ab 2007 DEF lauten.

Innerhalb eines Berichtes ist eine Selektionsvariante im Jahr 2006 angelegt die im Jahr 2007 ausgeführt die alte Bezeichnung DEF angezeigt.

Lösung:

Um dieses Problem zu beheben kann in der Selektionsvariante das Merkmal Stichtag mit den Feldern "Merkmal ohne Wert abspeichern" und "GPA ausschalten" gespeichert werden.

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Donnerstag, 17. Januar 2008
11:31 Uhr
PSM: Selektionsvarianten und Wertübernahme aus vorherigen Selektionen

Bei Recherchenberichte (sei es Belegjournal oder selbst erstellten Rechercheberichten) werden teilweise bei ausgewählten Varianten mit geschützten Feldern die keine Werte enthalten, in diese eigentlich leeren Felder (bspw.
Finanzstelle, Finanzstellengruppe, Fonds, Fondsgruppe) Werte aus vorherigen Auswertungen in ähnlichen Berichten genommen und behindern
damit eine Auswertung.

Um dieses zu umgehen, sollte bei der gewünschten Übernahme von leeren Feldern innerhalb der Variantenspeicherung die Markierung "GPA ausschalten" gesetzt werden.

Technischer Hintergrund:

Ein Vorschlagswert aus einer vorherigen Selektionsvariante hat stets Priorität, wenn der Wert nicht initial ist. Für initiale Werte kann in der Variantenpflege das Ankreuzfeld "GPA ausschalten" gesetzt werden.

In diesem Fall wird der Initialwert aus der Variante gesetzt. Dieser Wert kann auch null bzw. leer sein. Ansonsten haben SET-Parameter Vorrang.

Ist das Ziel leere Felder in der Selektionsvariante zu übernehmen sollte daher das Feld "GPA ausschalten" gesetzt sein.

Wenn mehrere der oben genannten Funktionen kombiniert werden, gelten
folgende Regeln:

Transaktionsvariante - SET/GET-Parameter:

Ein Vorschlagswert aus einer Transaktions-/Screenvariante hat Priorität, wenn mit der Variante ein Feld auf nicht eingabebereit oder unsichtbar gesetzt wird, oder wenn mit SET-Parameter ein initialer Vorschlagswert gesetzt wird (z.B. SPACE). Umgekehrt haben bei eingabebereiten Feldern Vorschlagswerte von SET-Parametern Priorität, da diese z.B. auch durch Benutzereingaben verursacht sein können.

Selektionsvariante - SET/GET-Parameter:

Ein Vorschlagswert aus einer Selektionsvariante hat stets Priorität, wenn der Wert nicht initial ist. Für initiale Werte kann in der Variantenpflege ein Ankreuzfeld SPA/GPA
ausschalten gesetzt werden. In diesem Fall wird der Initialwert aus der Variante gesetzt, sonst haben SET-Parameter-Werte Vorrang.

GuiXT in Kombination mit anderen Funktionen:

Vorschlagswerte werden über GuiXT nur dann gesetzt, wenn das betreffende Feld einen initialen Wert hat. Das gilt sowohl für das Setzen eines Wertes über eine Transaktion, SET/GET oder über eine Variante.


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Donnerstag, 6. Juli 2006
08:20 Uhr
Transport von Selektionsvarianten

Zur Vereinfachung des Auswertens ist es innerhalb des Berichtswesen (Infosystem) möglich sich Selektionsvarianten anzulegen. Diese werden dann, sofern diese nicht in der Namensform CUS%...Name angelegt sind nicht automatisch in andere Systeme transportiert. Um eigene Selektionsvarianten zu transportieren ist folgender Weg sinnvoll.

A) Variante auswählen

1. ABAP Report herausfinden.

Ist der Bericht aufgerufen so kann man im Anwendermenü über SYSTEM->STATUS die Bezeichnung des ABAP Reports hinter der Transaktion erfahren (Feld REPORT).

2. ABAP Report aufrufen

Über die Transaktion SE38 können die Varianten angezeigt werden. Alternativ geht dieses über SPRINGEN->VARIANTEN.


B) Variantentransportauftrag

Nun kann über Hilfsmittel->Transportauftrag ein Transportauftrag für die Varianten erstellt werden.

Alternativ kann auch direkt der ABAP Report RSTRANSP gestartet werden.


Das Programm erzeugt Einträge für den Variantentransport. Die Namen der Varianten, die transportiert werden sollen, können generisch eingegeben werden.

Der Variantentransport ist nur für Programme mit Entwicklungsklasse ungleich $TMP möglich.

Es wird ein Workbenchauftrag generiert, der dann transportiert werden kann.

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