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Dropbox Cloudspeicher mit Synchronisation


Donnerstag, 24. Januar 2019
20:39 Uhr

Der verschlüsselte USB Stick oder mit Bitlocker To Go unter Windows Datenträger verschlüsseln

Manche Themen, wie auch Windows, sind hier im Blog tatsächlich etwas weniger präsent als Excel, SAP oder auch diverse andere Programme. Aber gerade im Rahmen der Einrichtung eines neuen Arbeitsplatzes kam neben den Datenschutzeinstellungen unter Windows 10 auch die Frage der Datensicherheit in Betracht.

Ausgangslage Warum Daten verschlüsseln?

Tatsächlich ist das Thema Verschlüsselung aus unterschiedlichen Gründen relevant. Neben einer Frage der eigenen IT Sicherheit ist gerade beim Einsatz von Cloudspeichern auch im privaten Bereich oftmals die Frage, ob hier wirklich alle Dateien so vertrauenswürdig wären, dass diese problemlos in die Öffentlichkeit gelangen können. Daher ist eine gewisse Sensibilität tatsächlich nicht fehl am Platz und an manchen Einsatzzwecken sogar vorgegeben. Neben einen Cloudspeicher dürfte aber auch der USB Stick als klassisches Datentransfermedium immer noch aktuell sein. Nur was passiert, wenn dieser irgendwo verloren geht und könnte hier nicht ein gewisser Schutz helfen. Manchmal kann dieser Schutz auch ganz nützlich sein, wenn mehr als eine Person Zugriff auf die eigene Arbeitsumgebung hat. Daher mag ich hier ein wenig auf die Möglichkeiten der Datenverschlüsselung auf Datenspeicher unter Windows eingehen und freue mich hier tatsächlich darüber, dass dieses unter Windows 10 Professionell wesentlich einfacher geworden ist als vor einigen Jahren noch unter Windows XP mit TrueCrypt und anderen Tools. Neben physischen Datenspeichern ist aber auch die Cloud ein wichtiges Thema und so gehe ich, wenn auch nur durch einen kurzen Hinweis, auf die Möglichkeiten der Verschlüsselung des eigenen Cloudspeichers ein.
 

Boxcryptor und Cloudspeicher

Beim Einsatz eines Cloudspeicherplatzes (wie zum Beispiel Dropbox (Einladungslink)) stellt sich oftmals die Frage, wie hier auf einfache Weise Daten verschlüsselt gespeichert werden können. Ein passwortgeschütztes ZIP File hat den Nachteil, dass hier keine Daten direkt gespeichert werden können weswegen eine Lösung per App wie Boxcrypter für zwei Geräte eine Verschlüsselung auf Android, MacOS und Windows ermöglicht. Für mehrere Geräte ist dann eine Jahreslizenz erforderlich (ebenso bei der Nutzung von mehr als einen Cloudanbieter). Unter BoxCryptor.com/de/ ist diese Software näher vorgestellt und es können entsprechende Lizenzen erworben werden.

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Dropbox Cloudspeicher mit Synchronisation
 

Verschlüsselte Datencontainer mit Truecrypt oder Veracrypt

Sofern der Zugriff auf bestimmte Dateien nur unter Windows bzw. einen Desktop Betriebssystem erfolgt besteht auch die Möglichkeit des Einsatzes von Truecrypt oder vielmehr der Nachfolge Veracrypt. Im Artikel "Truecrypt per Kommandozeile" bin ich näher darauf eingegangen und tatsächlich bietet es sich auch an mit VeraCrypt Portable diese als Stickware vom USB Stick laufen zu lassen. Die App selbst ist bei Heise Online Download unter Verschlüsselung > VeraCrypt näher vorgestellt.

Sofern kein verschlüsselter Dateicontainer sondern ein USB Stick zum Austausch von Dokumenten ausserhalb der Cloud und nur unter Windows verwendet werden soll, kann ab Windows 10 Professional und Windows 7 Ultimate Bitlocker TO Go genutzt werden. Innerhalb des BSI Grundschutzhandbuch wird diese Software im Maßnahmenkatalog "M 4.422 Nutzung von BitLocker To Go ab Windows 7" im IT Grundschutzhandbuch (IT-Grundschutz-Kataloge) des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfohlen.

Die Verschlüsselung selbst kann nur in den erwähnten Windows Versionen angelegt werden, aber das verschlüsselte Speichermedium selbst (hier ein USB Stick) kann in den niedrigeren Windows Versionen (zum Beispiel Windows 10 Home) direkt geöffent werden.

 

Mobiler Datenspeicher mit Bitlocker ToGo verschlüsseln

Im Explorer kann der mobile Speicherträger oder das zu verschlüsselnde Laufwerk mit der rechten Maustaste angeklickt werden und die Funktion "Bitlocker aktivieren" wie in folgender Abbildung zu sehen aufgerufen werden.

Bitlocker aktivieren

Dadurch wird die Anwendung Bitlocker geladen

Bitlocker wird gestartet
Der USB Stick darf während des folgenden Setup zur Bitlocker-Laufwerksverschlüsselung nicht entfernt werden.

Danach ist eine Methode zu wählen, wie die Verschlüsselung abgesichert werden soll.

Bitlocker Methode

Die flexibelste Methode ist wohl der Einsatz eines Passwort / Kennwort, das später nachdem der USB Stick eingesteckt wird, oder auf das Laufwerk zugegriffen werden soll eingetragen werden muss. Es empfiehlt sich zur Sicherheit das Passwort zum Beispiel in einen Passwortmanager oder an sicherer Stelle zu speichern. Die Alternative der Smartcard nebst Smartcard-Pin könnte wiederum interessant sein auch in Hinblick auf einer zwei Faktor Authentifizierung per Hardwarelösung.

Im Artikel "Zweistufige Anmeldung oder Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) bei Onlinediensten (Datensicherheit und Datenschutz) bspw. per OTP (One-Time Password, Einmal-Passwort) App" bin ich darauf für Webdienste eingegangen.

Nachdem das Passwort gewählt worden ist kann auch ein Wiederherstellungsschlüssel gedruckt, als Textdatei gespeichert oder im Microsoft Konto hinterlegt werden.

Bitlocker Wiederherstellung

Soll der USB Stick an unterschiedlichen Rechnern und nicht nur im eigenen PC genutzt werden und man nicht diesen wichtigen Schlüssel in der Cloud speichern wollen ist sicherlich der Ausdruck eine gute Alternative. Zu beachten ist, dass der Schlüssel nicht auf ein bereits verschlüsseltes Laufwerk gespeichert werden kann.

Nachdem der Wiederherstellungsschlüssel gespeichert worden ist kann mit Weiter die Verschlüsselungsform gewählt werden.

Bitlocker Laufwerk Speicherplatz

Sofern noch keine Daten am Datenträger vorhanden kann die Option "Nur verwendeten Speicher" verschlüsseln gewählt werden.Beim Hinzufügen von Daten werden diese automatisch verschlüsselt.

Anders verhält es sich wenn bereits Daten vorhanden sind. In diesen Fall sollte das gesamte Laufwerk verschlüsselt werden.

Danach ist der Modus der Verschlüsselung und das Format zu wählen.

Bitlocker Modus

Handelt es sich um ein eingebautes Laufwerk (Wechselfestplatte, Netzlaufwerk, ...) dass nur an diesen PC verwendet werden soll kann sicherlich die neuere Datenträger-Verschlüsselungsmethode XTS-AES verwendet werden. Soll der Rechner aber auch an anderen Rechnern eingesetzt werden (bspw. Windows 7) ist der Kompatibler Modus empfehlenswert. Da es sich bei mir um einen USB Stick handelt und ich mir unsicher bin welches die eingesetzten Systeme sind habe ich hier den zweiten Punkt gewählt und die Verschlüsselung gestartet.

Nun Bitlocker laufen lassen?

Es erscheint eine Abfrage mit Zusammenfassung der Entsperrmethode und das Laufwerk kann gemeinsam mit allen vorhandenen Daten über die Schaltfläche "Verschlüsselung starten" abschließend gestartet werden. Nun läuft die Verschlüsselung und der Fortschritt ist beobachtbar.

Anhand des Fortschritt bedeutet dieses nun Warten

Zwischendurch könnte die Verschlüsselung auch angehalten werden, aber sinnvoller ist es sicher die Geduld aufzubringen und Windows verschlüsseln zu lassen.

Bitloker abgeschlossen



Mit Bitlocker verschlüsselten (Wechsel-) Datenträger arbeiten


Lohn der Mühe ist dann, dass die Bitlocker-Laufwerksverschlüsselung erfolgreich abgeschlossen ist und das Kontextmenü sich um die Punkte BitLocker-Kennwort ändern und BitLocker verwalten erweitert hat.

Bitlocker Context rechte Maustaste

Der erste Punkt ist selbsterklärend unter der Verwaltung kann der Punkt "Systeme und Sicherheit" mit den Unterpunkt "Bitlocker Verschlüsselung" in der Systemsteuerung aufgerufen werden.

Bitlocker To Go Systeme und Sicherheit

Unter anderne kann hier eine Automatische Entsperrung eingerichtet werden, wenn der Stick beim aktiven User angesteckt wird. Ansonsten muss immer das Passwort eingegeben werden.

Auf verschlüsselten Datenträger zugreifen


Beim Auswerfen des Datenträgers ist dieser auch wieder verschlüsselt. Wenn der USB Stick erneut angeschlossen wird ist eine Kennwort eingabe erforderlich.

Der große Vorteil hier ist, dass das Entschlüsseln und Einbinden des Datenträgers keine Administrationsrechte und keine Installation von lokaler Software erfordert, da Windows selbst den Zugriff auf verschlüsselte Medien unterstützt.

Bitlocker entsperren

Das USB-Laufwerk an sich ist erst wieder nutzbar nachdem das Passwort eingegeben worden ist. Alternativ kann auch der Wiederherstellungsschlüssel eingetragen werden oder die Option "Auf diesem PC automatisch entsperren" gewählt werden, wenn dieser PC ohnehin geschützt ist und nur man selbst damit arbeitet. Letzterer Punkt kann ebenfalls unproblematisch wieder deaktiviert werden über die rechte Maustaste am entschlüsselten Datenträger und dort auf Bitlocker verwalten.

Das Laufwerk ist im entschlüsselten Zustand dann wie vorher problemlos verwendbar nur beim erstmaligen Verbinden ist dann stets die Kennwortangabe erforderlich (beim Herunterfahren des PC wird der USB Stick ebenfalls ausgeworfen).
 

Persönliche (geschützte) Arbeitsumgebung am USB Stick

Gerade in Kombination mit persönlichen schützenswerten Daten oder auch mit portable Apps ist diese Möglichkeit eines verschlüsselten USB Stick tatsächlich ein Vorteil der hier sehr einfach mit Windows 10 Professional angelegt und genutzt werden kann. Natürlich funktioniert diese Verschlüsselung nur in der Windows Welt aber hat darin tatsächlich Vorzüge gerade in Hinblick darauf, ob man einen USB Stick unbedarft offen liegen lassen kann oder nicht.

Portable App Plattform

Auf den einmal entsperrten Wechseldatenträger können dann auch Programme wie die portableApps Plattform gestartet werden. Letztere ermöglicht es einige Programme vom USB Stick laufen zu lassen. Dazu zählen Browser, Passwortverwaltung und auch ganze Arbeitsumgebung wie PDFToolkit oder Libre Office.

Hin und wieder kann es vorkommen, dass man mit den gewohnten Programmen an einen fremden Rechner arbeiten möchte.  Hilfreich kann hier ein USB Stick sein, auf den alle regelmäßig genutzten Programm in einer portablen Variante installiert sind.  Als Portable Software oder auch Stickware bezeichnet man Software, welche ohne vorherige Installation lauffähig ist. Auf der Seite portableapps.com/de kann eine Plattform für solche Programme ebenso wie eine Auswahl von fertigen Programmen heruntergeladen werden. Der Vorteil dieser Plattform ist, dass sie sich auch um Updates kümmert.

Unterteilt in die Kategorien:
  • Barrierefreier Zugang
  • Bildung
  • Entwicklung
  • Grafik & Bildbearbeitung
  • Internet
  • Musik & Video
  • Office
  • Spiele
  • Werkzeuge
bietet diese Plattform eine Menge an Software an (zum Beispiel Chrome, Firefox, Libreoffice oder auch Messenger oder Systemwerkzeuge wie den Packer 7ZIP).

Aber auch viele andere, meist auch opensource Anwendungen laufen direkt vom USB Stick und müssen dadurch nicht am lokalen Rechner extra installiert werden. So gibt es auch das im Artikel "Mindmapping und Sketchnotes im Beruf nutzen für Brainstorming oder Mind Mapping mit XMIND" vorgestellte XMIND oder FastStoneCapture (ein Screenshotprogramm) in einer portablen Version die problemlos lauffähig ist ohne dabei installiert zu sein.

Fazit

Zur Verschlüsselung von Dateien innerhalb eines Cloudspeichers wie Dropbox sind sicherlich Containerdateien oder extra Programme wie Boxcryptor besser geeignet, aber wenn es um die Nutzung von USB Sticks anbelangt dürfte auch der Einsatz der von Microsoft angebotenen Variante zur Laufwerksverschlüsselung per AES eine gute Lösung zu sein.

Es ist allerdings ebenso wie bei Containern zu beachten, dass wenn das Laufwerk einmal entschlüsselt ist hier auch ein Zugriff erfolgen kann. Daher sollte die Arbeitsumgebung (Rechner) auch entsprechend beachtet werden und sich zum Beispiel beim Verlassen des Arbeitsplatzes abgemeldet werden.

Unter Windows ist die Tastenkombination


   +  L  = Computer sperren

dafür geeignet. Hierbei bleibt der aktive User noch angemeldet, es erscheint jedoch der aktuelle Anmeldebildschirm, so dass zum Weiterarbeiten ein erneutes Anmelden erforderlich ist.

Im Artikel "Hilfreiche Tastenkombinationen unter Windows" bin ich auch auf weitere hilfreiche Tastenkombinationen eingegangen die ebenfalls ein wenig Mehr an Sicherheit bieten. Tatsächlich ist mir hier positiv aufgefallen, dass ein Mehr an Sicherheit nicht sehr viel mehr an Aufwand verursacht.

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Sonntag, 24. August 2014
12:08 Uhr

Microsoft Office Vorlagen und Änderungsverfolgungen

In letzter Zeit hatte ich mich wieder verstärkt mit der Textverarbeitung in Winword beschäftigt und bin dabei auf die beiden Themen "Vorlagen" und "Änderungsnachverfolgung" gestoßen. Zu denen ich im Folgenden Artikel einige Anmerkungen machen möchte.

Hierbei möchte ich folgende Punkte im Artikel behandeln: Wahrscheinlich ist für die meisten dieses schon bekannt, aber manchmal hilft es auch weiter sich mit den Grundlagen von Winword zu beschäftigen.
 

Arbeiten mit Vorlagen in Microsoft Office


Neben einer persönlichen Makroarbeitsmappe, die im Artikel "Excel Umgang mit Makros und Visual Basic for Applications (VBA)" beschrieben worden ist, nutze ich auch sehr gerne Dokumentenvorlagen die sowohl in Powerpoint als auch in Winword eine echte Arbeitserleichterung darstellen.
 

Speicherort für Microsoft Office Vorlagen

Diese Vorlagen können in allen Programmen (wie Powerpoint oder Winword)  direkt geöffnet werden.

Innerhalb Office 2010 war dieses unter
Datei-> Neu -> Meine Vorlagen
und ab Office 2013 kann schon beim Start (oder alternativ ebenfalls über Datei->Neu)
zwischen  Empfohlenen oder Persönlichen Vorlagen gewechselt werden.

Ein echter Fortschritt in Office 2013 ist in meinen Augen, dass der Speicherpfad für Office Vorlagen nun individuell eingestellt werden kann.

Während bis Office 2010 dieses noch im Pfad

C:
Users
BENUTZERNAME
AppData
Roaming
Microsoft
Templates

erfolgte kann der Pfad ab Office 2013 individuell unter den Optionen angepasst werden.

Hierzu wechselt man in der Anwendung (Word, oder Powerpoint) auf
Datei-> Optionen

und kann unter Speichern  unter den Punkt "Dokument speichern" den "Standardspeicherort für persönliche Vorlagen" auswählen.

Hier können dann aus der Anwendung entsprechende Vorlagen direkt gespeichert werden, egal ob dieses nun für Powerpoint (*.POTX) oder Winword (*.DOTX) ist.

Als Vorlagen bieten sich neben den klassischen Briefkopf auch entsprechende Präsentationen mit Masterfolien an, Rechnungen oder ganz klassische Geburtstagskarten.

Cloudspeicher für Officevorlagen

Ab Office 2013 könnte, dank flexibler Speicherort, auch die Überlegung in Richtung Ablage von Vorlagen in die Cloud interessant sein. Sofern an einen Endgerät ohnehin Windows 8 eingesetzt wird (und ein Microsoft Konto verwendet wird) würde sich hier auch OneDrive oder Dropbox anbieten. Onedrive bietet dabei 15 GB Speicher (wobei durch den Partnerlink noch weitere 500 MB hinzu kommen) und Dropbox über den Partnerlink noch weitere 250 MB. Mir persönlich gefällt Dropbox besser, da hier auch unproblematisch Ordner für andere User frei gegeben werden können wohingehend OneDrive derzeit gefühlt relativ langsam und nicht ganz so komfortabel ist. Dafür ist es wesentlich besser in Windows 8 eingebunden und kann hier ebenfalls seine Vorteile entfalten. Ferner können auf die in Onedrive abgelegten Daten auch innerhalb Microsoft Office Online zugegriffen werden.



Arbeiten mit der Änderungsnachverfolgung bzw. die Funktion Änderungen überprüfen

Gerade beim Versand von Protokollen ist die innerhalb der Symbolleiste "Überprüfen" zu findende Funktion "Änderungen nachverfolgen" sehr hilfreich. Hier wird innerhalb Word hervorgehoben welche Änderungen am Dokument vorgenommen worden sind und diese können dann per Schaltfläche angenommen oder abgelehnt werden.Ferner können auch entsprechende Kommentare oder Rückfragen  hier eingefügt werden. Sämtliche Kommentare werden dann mit den Benutzernamen der bearbeitenden Person versehen, so dass eine entsprechende Nachvollziehbarkeit gegeben ist.


Änderungen nachverfolgen / Kommentare und Änderungen von anderen kopieren

Sofern von mehreren Personen verschiedene Abschnitte bearbeitet werden besteht das Problem, dass nun aus unterschiedlichen Dokumenten die Änderungen in das Hauptdokument kopiert werden sollen und die Kommentare und Änderungen der jeweiligen Person weiter erhalten bleiben sollen.

Um dieses zu erreichen ist zur Übernahme von Änderungsnachverfolgung und entsprechenden Kommentatoren in beiden Dokumenten die Änderungsnachverfolgung zu deaktivieren, so dass hier die entsprechenden Abschnitte kopiert und eingefügt werden können. Auf diese Weise bleiben alle hervorgehobene Änderungen und Kommentaren wie in der Kopiervorlage vorhanden.

Darstellung von Markups Änderungen nachverfolgen

Bis Office 2010  wurden gelöschte Texte in der Änderungsverfolgung als durchgestrichener Text dargestellt. Ab 2013 ist hier nur noch ein roter Strich an der Seite dargestellt.
Hier ist eine Umstellung innerhalb der Befehlsgruppe "Nachverfolgung" im Ribbon "Überprüfen" erforderlich.

Während in Winword 2010 hier noch im oberen Auswahlmenü "Für Überarbeitung anzeigen" der Punkt "Abgeschlossen: Markups anzeigen" ausgewählt ist, kann ab Winword 2013 zwischen "Einfaches Markup" (hier erfolgt nur ein Korrekturzeichen an der Seite) und "Markup: Alle" ausgewählt werden. Letzterer Punkt entspricht der bisherigen Darstellung der Änderungen im Dokument.

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Sonntag, 16. Februar 2014
15:41 Uhr

Einzelne Ordner in Dropbox überwachen über RSS Feed und ifttt

Der Vorteil von Dropbox (Partnerlink für 250 MB Zusatzspeicher) ist sicherlich, dass dieser Dienst auf mehreren Betriebssystemen funktioniert. Als Beispiel seien hier Android, Ios, Windows oder auch MacOS genannt. Hier liegt aber gleichzeitig auch ein Nachteil, wenn Dateien über Dropbox zwischen Windows und Mac-Usern ausgetauscht werden.

So sind folgende Dateibezeichnungen in Windows nicht möglich, aber durchaus zum Beispiel bei MAC-OS wohl möglich:
  • < (kleiner als)
  • > (größer als)
  • : (Doppelpunkt)
  • " (Anführungszeichen)
  • | (senkrechter Strich oder Verkettungszeichen)
  • ? (Fragezeichen)
  • * (Sternchen)
Unter Windows sind dieses Platzhalter, die weder in NTFS noch FAT erlaubt sind. Im Ergebnis werden diese Dateien dann nicht synchronisiert.

Wenn nun in einen gemeinsamen Projektverzeichnis aber dennoch Aktualisierungen mit solchen Dateinamen eingetragen werden sind diese nur in der Weboberfläche von Dropbox unter "Neueste Ereignisse" (dropbox.com/events) ersichtlich. Hier werden jedoch alle Ändeurngen dargestellt.

Zwar sind hier auch Änderungen in einen bestimmten Ordner aufgeführt (beispielsweise "Andreas Unkelbach hat dem Ordner Projekt die Datei Informationen.txt hinzugefügt.") jedoch beziehen sich diese Änderungen auf alle Ordner und Geschehnisse innerhalb der Dropbox.

Um nun nur über Änderungen in einen Ordner informiert zu werden, müssen zwei Schritte ausgeführt werden.

1.) Anlegen eines RSS Feed über aktuelle Änderungen in der Dropbox

Unter den Kontoeinstellungen kann der Punkt "RSS Feeds aktivieren" markiert werden. Nun kann unter Ereignisse in der rechten oberen Ecke ein RSS Feed über "Änderungen Ihrer Dropbox aktiviert werden".


2.) IFTTT.com
Die Internetseite ifttt.com bietet die Möglichkeit Rezepte nach den Muster if [this] then [that] anzulegen.

Hierbei können verschiedene Quellen als Auslöser [THIS] definiert werden und als [that] dann ebenfalls über verschiedene Quellen (Channels) Aktionen ausgeführt werden. Diese Aktionen können dann auch mit entsprechenden Zutaten (ingredient) angereichert werden.

Hier kann dann auch der Feed der Dropbox über eine entsprechende Regel bearbeitet werden:



Die Regel lautet dann (über den Channel "FEED"
    If new feed item matches 'Projektordner' from https://www.dropbox.com/.../events.xml, then send me an email at mail
Diese Regel kann dann natürlich noch auf die entsprechenden Stichwörter angepasst werden (zum BeispielName der Mac-User).

Eine andere Alternative wäre es sicherlich als Aktion aus den Channel Dropbox die Funktion "Append to a text file" auszuwählen und hier entsprechende Änderungen zu aktualisieren. Dieses hätte jedoch den Nachteil, dass Vollzugriff auf die Dropbox für IFTTT gewährt werden muss. Hier sollte für den eigenen Workflow eine Abwägung zwischen Komfort, Sicherheit und Handharbeitkeit für die eigenen Bedürfnisse gefunden werden.

Zum eingangs beschriebenen Problem mit unter Windows nicht erlaubten Sonderzeichen im Dateinamen könnten auch entsprechende Regeln hinterlegt werden
    If new feed item matches '?' from https://www.dropbox.com/.../events.xml, then send me an email at mail
Diese Mail könnte dann zum Anlass genommen werden in der Weboberfläche von Dropbox die entsprechende Datei umzubenennen.

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Sonntag, 27. Januar 2013
18:17 Uhr

Dropbox und andere Speicherdienste bei Thunderbird einbinden

Ausgangslage
Ein häufiges Problem beim Versenden von Emails ist oft dass hier verschiedene Mailserver nur eine bestimmte Größe an Dateianhängen akkzeptieren. Thunderbird hat hierbei die Möglichkeit solche Dateianhänge bei "Online-Speicherdiensten" zu hinterlegen.

Standardmäßig werden hierbei BOX, Ubuntu One oder yousendit eingebunden. Über ein Thunderbird Addon ist es aber auch möglich Dropbox als Dienst einzubinden.

Der Dienst Dropbox (Partnerlink für 250 MB Zusatzspeicher) bietet hierbei die Möglichkeit kostenfrei mindestens 2 GB zu nutzen.

Das Addon "Dropbox for Filelink" ermöglicht es nun dieThunderbird den Speicherdienst einzubinden, so dass Anhänge direkt in den Dropbox Ordner landen, und in der Mail dann ein Dropbox Link statt der tatsächlichen Datei an den Mailempfänger gesandt wird.

Die Einstellungen hierzu finden sich unter

Extras->
Einstellungen->
Anhänge->
Versand

Hier kann nun über Hinzufügen auch Dropbox als Speicherdienst eingebunden werden.

Ferner wird hier die Dateigröße angegeben aber der eine Datei per Dropbox versandt werden soll.

Bei der Einrichtung von FileLink wird auf die Seite von Dropbox verwiesen und die Anwendung für den Zugriff auf Dropbox freigeschaltet.

Die Dateien liegen dann unter:

Apps\Mozilla Thunderbird

im Dropboxverzeichnis.

Positiv zu erwähnen ist, dass Mozilla in der Rechteverwaltung auch ausschliesslich auf dieses Verzeichnis Zugriff erhält. Die einzelnen Berechtigungen für Apps sind auf dieser Seite aufgeführt.

Auf der Supportsite von Mozilla weden die Einrichtung beschrieben und auch weitere Addons für andere Speicherdienste angeboten.

Vorteile & Nachteile
Ein Vorteil ist sicherlich, dass die Mail wesentlich schneller versandt wird und auch Änderungen an der Datei zügig erfolgen können. Schliesslich liegt diese ja im eigenen Dropboxverzeichnis. Ein Nachteil für den Empfänger ist ggf., dass diese Dokumente auch schnell wieder gelöscht werden können und um eine "Archivierung" der Mailanhänge sich der Empfänger selbst kümmern muss. Auch das Thema Datenschutz sollte hier, ebenso wie generell beim Thema Mailkommunikation, nicht ausser Acht gelassen werden.

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Sonntag, 7. Februar 2010
12:29 Uhr

Onlinefestplatte mit Datenabgleich

Dropbox ist ein Programm, dass verbunden mit einen Onlineaccount eine konstante Onlinedatensicherung unterstützt.

Durch die Installation des Dropbox-Clients wird ein neuer Ordner auf dem Rechner erstellt. Alle Dateien, die in diesen Ordner kopiert werden, werden von da an auf einen zentralen Server kopiert. Bei Änderungen innerhalb einer Datei werden nur die geänderten Bereiche kopiert.

Diese Dateien können auch offline bearbeitet werden und beim nächsten Onlineabgleich dann entsprechend synchronisiert. Sofern es zwei unterschiedliche Versionen einer Datei gibt, wird diese mit einen entsprechenden Vermerk neu angelegt.

Es stehen verschiedene Speichergrößen zur Verfügung, zwischen 2 GB (kostenfrei) bis 100 GB. Über obigen Link können zusätzlich 250 MB erhalten werden.

Neben dem Onlineabgleich erkennt Dropbox aber auch Dateien, die zentral im LAN abgelegt sind und gleicht diese dann nicht per Internet sondern im lokalen Netz ab.

Neben der lokalen Version gibt es aber auch eine portable Version für den USB Stick:Portable Dropbox.


Sofern diese Version nicht automatisch funktioniert (was durch ein Softwareupdate in Dropbox passieren kann,
Kann die portable Version über eine lokale Version auf den aktuellen Stand gebracht werden.

Unter Windows befinden sich die benötigen Dateien unter:
%USER% (Dokumente und Einstellungen / Username)

AppData ->
Roaming ->
Dropbox ->
bin

Diese Dateien können dann einfach im Ordner

DropboxPortable ->
App

gespeichert werden.

Als zentrales Speichersystem wird hierbei S3 von Amazon verwendet. Hierbei sind die persönlichen Daten mittels AES-256 verschlüsselt und können nur über das eigene Passwort und den Usernamen gelesen werden. Darüberhinaus können besonders sensible Datenauch bspw. mit Truecrypt zu verschluesseln und die entsprechende Containerdatei immer abgleichen zu lassen.

Clients für Dropbox gibt es für die Betriebssysteme Mac OS X, iPhone OS, Linux und Microsoft Windows.

Als kleine Werbemassnahme kann jeder, der über folgenden Link sich bei Dropbox registiert 250 MB zusätzlichen Speicherplatz erhalten.
Hier kann sowohl der Werbende, als auch der Geworbene nochmals bis zu 3 GB zusätzlich zum freien Account erlangen.


Mittlerweile dürften jedoch die "mobile Apps" für Smartphones (Android, IOS, Blackberry, ...) eine ebenfalls hohe Verbreitung haben.


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