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Espresso Tutorial - die digitale SAP Bibliothek

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Montag, 15. April 2019
10:56 Uhr

Office Integration und leere Excelansicht (Fehlermeldung "Kein Dokument geöffnet" SOFFICEINTEGRATION022 bei Office Integration)

Ein wichtiges Thema beim Arbeiten mit Berichten im SAP System ist immer auch die Frage, wie diese Berichte weiter gegeben werden können. Im Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling« habe ich einige Grundlagen aber auch fortgeschrittene Empfehlungen für den Aufbau eines Berichtswesen und die Arbeit mit Berichten zur Auswertung von Stamm- und Bewegungsdaten beschrieben.

Ein wichtiges Thema an der Arbeit ist auch immer die Übergabe von SAP Berichten nach Excel, wobei wir hier in der Hauptsache die Office-Integration verwenden. Im Artikel "Grundlagen - Berichte von SAP nach Excel exportieren" bin ich auf die einzelnen Möglichkeiten eingangen wie Berichte nach Excel übergeben werden können und im Artikel "Office Integration - Excelansicht in SAP und Daten kopieren nach Excel" hatte ich auch einige häufige Probleme mit der Office Integration und wie damit umgegangen wird beschrieben.

Die Aufbereitung der Excel-Ansicht erfolgt über eine Anpassung der Farbtabellen innerhalb der Arbeitsmappe von Excel, so dass diese den Farbschemata der SAP entspricht. Hierdurch ist es erforderlich entsprechende Makros zuzulassen.

Zum Thema "Office-Integration und Makrosicherheit" hatte ich dieses im Buch wie folgt beschrieben:

Sollten Sie trotz aktivierter Funktion »Ausgabe in MS Excel« oder »MS Excel 2007« nur ein leeres Tabellenblatt erhalten, so müssen Sie innerhalb Excels Makros zulassen.

Dies erreichen Sie in den Excel-Optionen (DATEI • OPTIONEN) über SICHERHEITSCENTER • EINSTELLUNGEN FÜR DAS SICHERHEITSCENTER • EINSTELLUNGEN FÜR MAKROS.

Je nach Ihrem Sicherheitsbedürfnis können Sie hier die Option Alle Makros mit Benachrichtigung deaktivieren wählen, wodurch Sie in SAP jedes Makro explizit zulassen müssen, oder direkt die Option Alle Makros aktivieren, wodurch dann keine Warnmeldung mehr erscheint. Dieses sollten Sie jedoch mit ihrer lokalen IT-Abteilung besprechen.

Obgleich diese Einstellungen in Excel so vorhanden waren hatten wir ein wiederkehrendes Problem, dass bei einzelnen Kollegen und Kolleginnen dennoch nach Auswahl der Excelintegration eine leere Darstellung (sogar ohne Exceloberfläche) vorhanden war.
 
Kein Dokument offen - Excel Ansicht bei Office Integration
Screenshot © Copyright SAP SE. Alle Rechte vorbehalten *

Gemeinsam mit unserer SAP Basis Abteilung versuchten wir die Ursache dieses Problem zu erkunden. Die Fehlermeldung "Kein Dokument geöffnet - Meldungsnr. SOFFICEINTEGRATION022" führte uns erst einmal in die oben beschriebenen Makroeinstellungen, die aber tatsächlich korrekt waren und es gab auch kein offenes Fenster, dass auf Fehler oder die Bitte Makros zu aktivieren hingewiesen hatten.

Die Ursache lag dann aber tatsächlich nicht in einer veralteten SAP GUI Version (was auch keinen Sinn machen würden, da hin und wieder die Anzeige auch funktionierte) sondern daran, dass in einer offenen Arbeitsmappe eine Zelle aktiv markiert war.

Aktive Zelle in Excel

Sofer eine Zelle mit F2 oder als Eingabefeld bearbeitet wird kann die Excelintegration nicht gestartet werden und es kommt zu oberer Fehlermeldung. Durch ein ESC bzw. bestätigen des Eintrags in der Zelle funktioniert dann auch die Integration nach einen erneuten Aufruf wieder.

Manchmal haben kleine Ursachen einfach große Wirkung, wie auch im Artikel "Spuk in Excel erst Geistermappen und nun Geisterfelder in Pivot-Tabellen loswerden" in der uns die Fehlermeldung "Wir können diese Änderung an den ausgewählten Zellen nicht vornehmen, da sie sich auf eine PivotTabelle auswirken. Wenn Sie Zellen einfügen oder löschen mögen, verschieben Sie die PivotTable, und versuchen Sie es dann erneut." eine ganze Weile beschäftigt hatte... aber dann tatsächlich durch den gemeinsamen Blick mit einen Kollegen gelöst worden ist.

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Montag, 25. März 2019
21:28 Uhr

Nicht nur für Erbsenzähler 😉 - 2., erweiterte Auflage »Schnelleinstieg ins SAP® Controlling (CO)«

Im November 2015 (Buchveröffentlichung »Schnelleinstieg ins SAP® Controlling (CO)«) erschien unser erstes Buch zum Thema SAP Controlling und hat seitdem schon einige Leserinnen und Leser gefunden die sich hier mit den einzelnen Komponenten des SAP Modul für das Controlling auseinander gesetzt haben.

Persönlich konnte ich dieses Buch auch immer wieder einmal verwenden um Kolleginnen und Kollegen Zusammenhänge und Erläuterungen rund um SAP CO zu erläutern. Angeregt durch einige Hinweise und das positive Feedback zum Buch haben wir uns dann zusammengesetzt und das bestehende Buch in einer zweiten erweiterten Auflage heraus gebracht und so freue ich mich auf folgende Veröffentlichung hinweisen zu können:
 
Schnelleinstieg ins SAP®-Controlling (CO) – 2., erweiterte Auflage

Eine ausführliche Beschreibung ist unter Buchempfehlungen unter Schnelleinstieg ins SAP®-Controlling (CO) – 2., erweiterte Auflage (SAP Modul CO; interne Rechnungswesen) zu finden.


Schnelleinstieg ins SAP-Controlling (CO) von Martin Munzel und Andreas Unkelbach  2., erweiterte Auflage
Verlag: Espresso Tutorials GmbH
2. Auflage (08. März 2019) Paperback ISBN: 9783960120346

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Anhand eines Praxisbeispiel werden hier nicht nur die einzelnen Komponenten des SAP Modul CO erläutert. Im Gemeinkostencontrolling mit Kostenarten-, Kostenstellenrechnung und Innenauftragsrechnung wird auf das Themenumfeld Auftragsabrechnung sowie einer „innerbetriebliche Leistungsverrechnung“ bzw. „kennzahlenbasierte Verrechnung“ für einen Betriebsabrechnungsbogen (BAB)  eingegangen aber auch das Thema Produktkostencontrolling, die Ergebnisrechnung und natürlich die Profit-Center-Rechnung werden hier bishin zur Deckungsbeitragsrechnung und Zuschlagskalkulation ausführlich behandelt.

Insgesamt umfasst dieses Buch folgende Module im Controlling:
  • Gemeinkostencontrolling (CO-OM) 
  • Produktcostencontrolling (CO-PC)
  • Ergebnis- und Marktsegmentrechnung (CO-PA) 
  • Profitcenter-Rechnung (EC-PCA)

Jeden Kapitel sind zur persönlichen Lernkontrolle sind jedem Kapitel Fragen zum Verständnis beigefügt. Gerade zum Einstieg im Controlling aber auch für Keyuserinnen und Keyuser die diese Buch auch zum Nachschlagen verwenden können kann ich dieses Buch unvoreingenommen empfehlen und freue mich auf etwaige positive Rückmeldung dazu.

Neben der Papierversion (welche ich dann tatsächlich bei einigen Fachbüchern bevorziehe) gibt es auch die Möglichkeit unser Buch elektronisch zu lesen. Dabei ist besonders die unter SAP Know How vorgestellte Flatrate interessant durch die alle aktuellen Bücher im Verlag gelesen werden können. Das Buch kann entweder hier in Partnerschaft mit Espresso Tutorials unter Onlineshop erworben werden oder alternativ auch direkt in der digitalen Bibliotheksflatrate online gelesen werden. Letztere Option hat auch den Vorteil, dass hier ebenso auf alle anderen Medien vom Schulungsvideo bishin zu allen Neuerscheinungen direkt zugegriffen werden kann.

Ein erster Eindruck zur digitalen Flatrate kann sich unter free.espresso-tutorials.de  gemacht werden.

Einen kurzen Eindruck rund um die vorhandenen Bücher kann auch in den "Buchempfehlungen" gewonnen werden.

Besonders gefreut hat mich auch, dass auch in der zweiten Auflage weiterhin Erbsen im Titelbild zu finden sind. Auch wenn nicht alle in Conrolling beschäftigte Personen als Erbsenzähler oder Lotsen zu sehen sind ist es dennoch ein schönes Wiedererkennungsmerkmal.

Ich wünsche viel Vergnügen beim Lesen und freue mich über eine (hoffentlich positive) Rückmeldung die auch gerne als Rezension auf Amazon veröffentlicht werden kann :-). An dieser Stelle auch vielen Dank an die durchwegs positive Rückmeldungen zu den ersten beiden Büchern was auch eine Motivation für ein künftiges Buchprojekt ist. :-)

Inhaltlich eine gute Ergänzung ist dann natürlich noch der Aufbau eines Berichtswesen im SAP Controlling.


Berichtswesen im SAP Controlling von Andreas Unkelbach
Im Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling« bin ich ausführlich auf dies Thema eingegangen.
 
Berichtswesen im SAP®-Controlling
Verlag: Espresso Tutorials GmbH
1. Auflage
(01. Juni 2017) Paperback ISBN: 9783960127406

Für 19,95 € direkt bestellen

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Vielleicht finden sich hier ja auch noch weitere Anregungen für den Aufbau eines Berichtswesen mit SAP nicht nur für CO im Buch.
 
Letztes Jahr, im April 2018, hatte ich schon im Interview auf die Bedeutung von Weiterbildung im Beruf aber besonders im SAP Umfeld hingewiesen:


Mein interview auf thinkdoforward.de
Das Interview selbst und was es damit auf sich hat ist im Artikel "Hintergrund zum Interview auf thinkdoforward und Studium an der heutigen Technischen Hochschule Mittelhessen (THM)" zu finden und dürfte auch weiterhin relevant sein.

Die vorgestellten Buchangebote und Medien bieten zur persönlichen Weiterbildung eine gute und vor allen auch praxisnahe Alternative an.

Das Thema Wissensvermittlung und die Frage "Wie bleibt man up2date im Bereich SAP Basis & Security?" wurde auch auf rz10.de ausführlicher behandelt. Hier hat mich meine eigene Blogartikelnachlese angenehm überrascht und ich habe mich sehr gefreut hier ebenfalls mit meinen RSS-Feed mit als Quelle vertreten zu sein :-)

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Sonntag, 24. März 2019
15:32 Uhr

Grundlagen: Wohin mit den Kosten? Leistungsverrechnung, Kostenverteilung und Kostenumlage im SAP CO-OM.

Gerade bei vorgelagerten Kostenstellen, wie Gebäude oder Serviceeinrichtungen, stellt sich oftmals die Frage, wie die hier aufgelaufenen Kosten auf die Endkostenstellen oder noch besser auf das Endprodukt als Kostenträger oder als Innenauftrag gelangen können.

Hier haben wir im Buch »Schnelleinstieg ins SAP® Controlling (CO)« die Möglichkeiten der Leistungsartenrechnung, der Kostenverteilung und der Kostenumlage vorgestellt, die sowohl im Ist als auch im Plan funktioniert. Diese Instrumente des Gemeinkostencontrolling im Modul SAP CO-OM (englisch Overhead Cost Management) können eine Basis für einen späteren Betriebsabrechnungsbogen sein und werden für ein solches Beispiel auch in unseren Buch vorgestellt.

In diesen Artikel möchte ich gerne die wesentlichen Punkte und die Unterschiede zu diesen drei Methoden vorstellen um so die Anwendungsgebiete vorstellen.

Leistungsartenrechnung

Die Leistungsartenrechnung kann vereinfacht als Menge x Preis bezeichnet werden. Dabei werden aus Plankosten und Planmengen ein Plantarif ermittelt der später als Grundlage der erfassten Leistungsmenge entsprechende die Senderkostenstelle auf Basis der in der Leistungsart erfassten Menge entlastet und die Empfängerkostenstelle belastet.

Dabei werden als Information sowohl die Mengen, die Leistungsart als auch die Verrechnungskostenart vom Typ 43 "Verrechnung Leistungen/Prozesse" ausgewiesen.

Der Tarif kann aber auch politisch gesetzt sein, so dass am Beispiel der Kopierkosten hier auch eine Kopie zu jeweils 0,05 Euro von der Kostenstelle der Kopiergeräte entlastet und auf die kopierende Kostenstelle belastet werden kann.

Einen kleinen Exkurs zur Leistungsartenrechnung befindet sich im Artikel "Interne Leistungsverrechnung: Anhand Leistungsart Senderkostenstelle und Partnerobjekte auswerten".
 

Kennzahlen basierte Verrechnung


Neben der Erfassung von Mengen können auch statistische Kennzahlen Basis für eine Verrechnung von Kosten sein.

Mögliche Kennzahlen sind hier die genutzten Raumflächen, Anzahl Beschäftigte oder auch die verbrauchten Telefoneinheiten. Diese Kennzahlen können dann für folgende Möglichkeiten der Verteilung eine Basis sein.

Kostenverteilung

Anhand eines Verteilungszyklus werden als Sender Kostenstelle und Kostenart gewählt und als Empfänger können unter anderen Kostenstellen als auch Innenaufträge gewählt werden. Basis für die Verteilung ist dann eine statistische Kennzahl wie die verbrauchten Telefoneinheiten.

Der Vorteil an einer Kostenverteilung ist, dass hier die ursprüngliche Kostenart erhalten bleibt diese aber auf Basis der eingebuchten Kennzahlen auf der Senderseite entlastet und auf der Empfängerseite belastet wird. Damit bleibt auch die primäre Kostenart erhalten.

Die Kostenverteilung ist sowohl im Ist als auch im Plan möglich. Entsprechend findet sich diese im SAP Menü unter:
  • Rechnungswesen
  • Controlling
  • Kostenstellenrechnung
Entweder im Ist unter:
  • Periodenabschluss
  • Einzelfunktionen
  • Verrechnungen
  • Verteilung (Transaktion KSV5)
oder im Plan unter:
  • Planung
  • Verrechnungen
  • Verteilung (Transaktion KSVB)
 

Kostenumlage

Die Kostenumlage hat einen Umlagezyklus allerdings werden die Kosten hier nicht auf ihrer primären Kostenart erhalten bleiben sondern über eine sekundäre Kostenart vom Kostenartentyp 42 "Umlage" am Sender entlastet und Empfänger belastet.

Hierzu wird im Umlagezyklus im Segmentkopf eine Umlagekostenart hinterlegt und im Register "Sender/Empfäng" sowohl die umzulegende Kostenarten(gruppe) samt Kostenstelle(ngrupe) sowie die empfangenden CO Objekte hinterlegt. In der Empfängerbezugsbasis wird ebenfalls auf die statistische Kennzahl wie die genutzte Raumfläche verwiesen.

Die Kostenumlage ist sowohl im Ist als auch im Plan möglich. Entsprechend findet sich diese im SAP Menü unter:
  • Rechnungswesen
  • Controlling
  • Kostenstellenrechnung
Entweder im Ist unter:
  • Periodenabschluss
  • Einzelfunktionen
  • Verrechnungen
  • Umlage(Transaktion KSU5)
oder im Plan unter:
  • Planung
  • Verrechnungen
  • Umlage(Transaktion KSUB)

Am Beispiel der Plankostenumlage habe ich hier einige Punkte dazu in den Artikeln "Innenaufträge als Empfänger von Umlagezyklen (KSUB)", "Auswertung Statistische Kennzahlen auf Innenaufträge für Lehrimport und Lehrexport auf Ebene Studiengänge" sowie unter "ReportWriter: Ergebnisse Planumlage (KSUB) je Partnerobjekt" geschrieben.

Fazit

Entscheidend für das entsprechende Instrument ist oftmals auch welche Zusatzinformationen den einzelnen Endkostenstellenverantwortlichen mit gegeben werden sollen. So ist es ziemlich sicher nicht relevant, welche einzelne Kostenbestandteile hinter einer Umlage der Gebäudekosten liegen mag, wohingehend bei den verbrauchten Telefoneinheiten es schon interessant sein kann, dass es sich hier um Telefonkosten handelt und nicht um allgemeine Kosten der Telefonzentrale ;-). Ob nun die verbrauchten Mengeneinheiten als Menge oder Kennzahlen erfasst sind ist wiederum eine andere Frage. Vorteil der Leistungsartenrechnung ist, dass direkt die Leistungsmenge erfasst und bewertet werden kann.

Wie erwähnt kann dieses tatsächlcih eine Basis für ein BAB sein, wie dieser auch in oberen Buch erläutert worden ist. Vergleichbares kann auch im Bereich des Hochschulcontrolling verwendet werden.

Kostenverrechnung im Hochschulcontrolling
Auch hier ist ein mehrstufiges Modell erstellt worden, das am Ende basierend auf Kennzahlen Umlagen durchführt und zu entsprechenden Ergebnisobjekten führt.

Kostenumlage

Zumindest in der Anfangszeit hat mir ein entsprechendes Ablaufschemata mit Dokumentation der einzelnen Kennzahlen hier weiter geholfen. Im Artikel "Software für Prozessbeschreibungen (DIA)"  stelle ich eine passende Software vor mit der solche Prozesse dokumentiert werden können.  Diese eignet sich für eine Vielzahl von Geschäftsprozessen, wie sich auch im Artikel "Ereignisgesteuerte Prozesskette in DIA darstellen (weitere Objekte einfügen)" zeigt.

Alternativ lässt sich solches auch gut als Mindmap (siehe "Mindmapping und Sketchnotes im Beruf nutzen für Brainstorming oder Mind Mapping mit XMIND" darstellen.

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Donnerstag, 21. März 2019
20:58 Uhr

Bilanzreporting und GuV Planung in der Profit-Center-Rechnung sowie Konsolidierung einzelner Bereiche am Beispiel der Planung der Haushaltsrechnung

Während das Thema "Rechercheberichte im Modul FI (Bilanzanalyse)" und die Planung von einzelnen Werten auf Knoten bzw. Konten der Bilanz/GuV Struktur im Modul FI angesiedelt ist, hat hier CO eine etwas andere Sicht auf die GuV und Bedürfnisse zur Analyse.

Seitens der Finanzbuchhaltung werden Planwerte im SAP Menü unter:
  • Rechnungswesen
  • Finanzwesen
  • Hauptbuch
  • Periodische Arbeiten
  • Planung
  • Erfassen (Transaktion FSE5N)
Das entsprechende Custumizing vorrausgesetzt kann hier für die Planversion anhand des Geschäftsjahr sogar auf Ebene der Geschäftsbereiche über die Bilanz/GuV Struktur eine Planung erfolgen. Für die Haushaltsrechnung beziehungsweise Haushaltsplanerstellung sind hier entsprechende Planungen auf Gliederungsebene der GuV vorzunehmen.

Grundsätzlich ist die Idee der Geschäftsbereiche im Artikel "Grundlagen Finanzbuchhaltung - Geschäftsbereiche als mögliche Lösung zur Abbildung eines Betrieb gewerblicher Art (BgA)" schon beschrieben.

Sofern es jedoch keine Geschäftsbereiche gibt stellt sich die Frage, ob nicht auf einer anderen Ebene eine Auswertung möglich ist. Hier kam dann direkt die Profit-Center-Rechnung in Betracht.

Auswertung der Gewinn und Verlust Rechnung auf Ebene Profit-Center


Im Artikel "Bilanz- GuV- Struktur definieren oder nach CO-PCA kopieren" wurde schon das Thema Kopie der Bilanz/GuV Struktur angesprochen. Nun sollen für einzelne Profit-Center-Gruppen die Konten der GuV separat ausgewertet und entsprechend ausgewertet und später beplant werden.

Neben der im Buch "Berichtswesen im SAP Controlling" vorgestellten Rechercheberichte für das SAP Modul EC-PCA (Profit-Center-Rechnung) kann auch für die Profit-Center-Rechnung zum Beispiel die Bibliothek 8A2 für Report Painter / Report Writer Berichte genutzt werden.

Der Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer" stellt ausführlich dieses Berichtstool vor und im Artikel "Grundlagen: Abschnitte in Report Painter und Report Writer und ihre Vorteile bei Officeintegration und Excel" bin ich auf einen Ansatz für einen Bericht zu einzelnen Bereiche eingegangen.

Für unseren Fall haben wir eine Profit-Center-Struktur die wie folgt aufgebaut ist:
  • L-Landesmittel
  • F-Fördermittel
  • D-Drittmittel
  • S-Sondermittel
Diese sollen als einzelne Tabellenblätter genommen werden und in ein Tabellenblatt Gesamt zusammengeführt werden. Selbstverständlich sollten hier alle Profit-Center erfasst sein.

Hierzu werden im Report Painter einzelne Abschnitte definiert, die dann beim Export nach Excel (oder in der Office-Integration) als eigene Tabellenblätter zur Verfügung stehen. Die entsprechend notwendigen Einstellungen für die Excel-Integration sind im Artikel "Grundlagen - Berichte von SAP nach Excel exportieren" angesprochen.

Für eine Planung sollen die Ansätze für das laufende Jahr, Planungen für das Folgejahr und die Ist-Daten des Vor- und des VorVorJahres abgebildet werden. Dieser Bericht soll für die einzelnen Konten der GuV im jeweiligen Abschnitt für die einzelnen Profit-Center-Gruppen definiert werden und beim Start des Berichtes automatisch die Tabellen gefüllt werden. Später in Excel sind diese so auszwerten dass Planwerte in einer Gesamtsumme zusammengefasst weden.

Da wir nicht die CO-OM Objekte (Kostenstellen und Innenaufträge) zum Profit-Center benötigen ist eigentlich nicht die eigene Bibliothek ZPC erforderlich sondern es kann die Bibliothek 8A2 für EC-PCA verwendet werden. Sollen auch Kostenstellen und Innenaufträge ausgewiesen werden kann der Artikel "Erweiterung Bibliothek 8A2 Ausweis Kostenstelle und Innenauftrag bei Selektion Profit-Center in ReportWriter" weiter helfen.

Report Painter laufendes Jahr, Vorjahr, VorVorJahr und Folgejahr

Um nun aber die Jahre dynamsich auszuwerten kann natürlich ebenfalls die Variablen wie im Bereicht "Mehrjahresvergleich im ReportWriter/Painter mit variabler Spaltenanzahl je Jahr dank Variablen" genutzt werden. Allerdings soll in unseren Beispiel basierend auf das laufende Jahr Vorjahr, VorVorjahr und Folgejahr erhoben werden.

Dazu bieten sich die Variablen:
  • 1GJAHLJ "Geschäftsjahr"
  • 1GJAHVJ "Vorjahr" und
  • 1GJAHVV "Vorvorjahr"
an.
Für das Folgejahr gibt es jedoch keine Variable aber diese Variablen eignen sich noch einmal besonders gut um die Nutzung von Variablen zu erläutern.

Im SAP Menü werden Variablen für Report Painter / Report Writer unter:
  • Infosysteme
  • Ad-Hoc Berichte
  • Report Painter
  • Reoirt Writer
  • Variable
gepflegt. Mit der Transaktion GS11 kann eine Variable angelegt werden und mit GS13 angesehen werden. Auch wenn die oberen Variablen sich auf das CO-OM beziehen können diese dennoch in der Profit-Center Rechnung genutzt werden.

Die Variablen beziehen sich alle auf die Tabelle CCSS "Berichtstabelle Gemeinkostencontrolling" und das Feld GJAHR "Geschäftsjahr".

Betrachten wir uns als erstes die Formelvariable 1GAHLJ.

Hier ist als Vorschlag die Formel  '#S001' hinterlegt. Durch die Anweisung '#S001' wird das aktuelle Geschäftsjahr über den Benutzer-Exit S001 als Vorschlagswert ausgegeben.  Später wird beim Aufruf des Berichtes das Selektionsfeld auch mit den aktuellen Geschäftsjahr gefüllt werden und somit als Vorschlagswert automatisch 2019 bzw. das gerade aktuelle Geschäftsjahr vorgeschlagen.

Die anderen Variablen beziehen sich auf die Variable 1GAHlJ und sind als interne Variablen definiert. Damit erscheinen diese nicht als Eingabefeld in der Selektion. Die entsprechenden Vorschlagswerte können damit nicht mehr geändert werden bzw. stehen im direkten Zusammenhang zur anderen Variable.

So berechnet sich die Variable 1GAHVJ "Vorjahr über die Formel '&1GJAHLJ'-1 während die Variable 1GJAHVV "Vorvorjahr" über die Formel '&1GJAHLJ'-2 einen entsprechenden Wert berechnet.

Für das Folgejahr werden nun aber keine Variablen angeboten, daher bot es sich an folgende Variable anzulegen:
  • ZGJAHFJ  
    • Tabelle CSS, Feldname GJAHR
    • Beschreibung "Folgejahr"
      • Formel
        '&1GJAHLJ'+1
    • Als "Interne Variable"
Damit ist auch diese abhängig vom laufenden Jahr gefüllt und kann für den Bericht verwendet werden.

Report Painter Bericht als Planungsgrundlage

Wie schon beschrieben sollen für jeden Profit-Center Bereich ein eigener Abschnitt definiert werden und dieser ausgewertet werden.

Übergreifend für alle Abschnitte gelten folgende Allgemeine Selektionsbedingungen:
  • Ledger 8A
  • Version 0 für Ist
  • Sartart
    • 0 Ist
    • 2 Umlage/Verteilung Ist
  • KostRechKreis (Variable) 8AKOKRS
  • Periode
    • von (Variable) 8A-VON
    • bis (Variable) 8A-BIS
Danach werden folgende Abschnitte definiert:

1. Abschnitt GESAMT

Spalten:
  • Geschäftsjahr (Variable) ZGJAHFJ
  • Geschäftsjahr (Variable) 1GJAHLJ
  • Geschäftsjahr (Variable) 1GJAHVJ
  • Geschäftsjahr (Variable) 1GJAHVV
Alle Spalten sind der Basiskennzahl Betrag in PrCtr Hauswährung zugeordnet (KSL).
Da diese Spalten als Vorlage für alle Berichte verwendet werden sollen, werden diese auch als Vorlage in allen anderen im Folgenden erläuterten Abschnitten eingefügt. Daher verzichte ich im Folgenden bei der Beschreibung der Abschnitte auf die Spalten und verweise auf den Artikel "Spalten oder Zeilen in Report Painter Berichten innerhalb Abschnitte kopieren bzw. als Vorlage anlegen Copy & Paste im CO Berichtswesen".

Für den ersten Abschnitt gibt es als Zeile folgendes Merkmal:
  • Kontonummer (Gruppe) GUV.PCTR
Über die Funktion Auflösen wird die Kontonummer in den jeweiligen Gruppen aufgelöst. Dabei bezieht sich GUV.PCTR auf die eingangs abgeleitete Kontengruppe von der Bilanz/GuV (siehe im oberen Abschnitt unter "Auswertung der Gewinn und Verlust Rechnung auf Ebene Profit-Center" bzw. der Transaktion KE5B.

2. Abschnitt L-MITTEL
Hier werden zwei Merkmale hinterlegt:
  • Kontonummer (Gruppe) GUV.PCTR
  • Profitcenter (Gruppe) L-MITTEL
Auch hier werden die Spalten nur nach der Kontonummer aufgelöst die und das Merkmal Profit-Center wird nicht aufgelöst.

3. Abschnitt F-MITTEL
Gleiches Prinzip wie im 2. Abschnitt mit den Merkmalen
  • Kontonummer (Gruppe) GUV.PCTR
  • Profitcenter (Gruppe) F-MITTEL
4. Abschnitt D-MITTEL
  • Kontonummer (Gruppe) GUV.PCTR
  • Profitcenter (Gruppe) D-MITTEL
5. Abschnitt S-MITTEL
  • Kontonummer (Gruppe) GUV.PCTR
  • Profitcenter (Gruppe) S-MITTEL
Zur Erläuterung:
Im ersten Abschnitt werden alle Konten der GuV über die gesamte Einrichtung aus der Profit-Center Rechnung ausgewertet. Damit haben wir hier also alle bebuchten Konten. In den Abschnitten 2 bis 5 sind dann nur noch die Teilbereiche der Einrichtungen von Landesmittel bis zu den Sondermitteln ausgewertet.

Durch die Excel-Integration oder Export nach Excel haben wir nun für jeden Abschnitt ein eigenes Tabellenblatt, dass die Jahre aber auch die Konten entsprechend dargestellt hat.

Konsolidierung der Bereiche in Excel

Es folgt nun die Zusammenlegung und Auswertung in Excel.
Die exportierte Datei sind nun wie folgt aus:
Auswertung GuV auf Profit-Center-Gruppen im Report Painter
Dabei sind die Tabellenblätter
  • Gesamt
  • L-MITTEL
  • F-MITTEL
  • S-MITTEL
  • D-MITTEL
die einzelnen Abschnitte des angelegten Report Painter Berichtes die direkt aus den Report Painter in die Excelvorlage kopiert werden. Jeder Abschnitt beginnt in Spalte B2 mit der Schlüsselspalte (den bebuchten Kontonummern und Knoten) sowie in den Spalten C bis F mit den Jahren.

In der Exclevorlage habe ich daher als Namensmanager folgende Namen angelegt:
  • T_LMITTEL
    ='L-MITTEL'!$B:$F
  • T_FMITTEL
    ='F-MITTEL'!$B:$F
  • T_SMITTEL
    ='S-MITTEL'!$B:$F
  • T_DMITTEL
    ='D-MITTEL'!$B:$F
Somit habe ich also einen Namen für die Matrix aller einzelnen Berichte.

In das Tabellenblatt Summe kopiere ich nun die Kontennummern aus den Tabellenblatt Gesamt und die Jahre als Spaltenüberschriften. Dabei nehme ich die Kontennummern aus Gesamt, da hier alle Konten hinterlegt sind.

In den einzelnen Abschnitten oder Tabellenblätter können nun Änderungen hinzugefügt werden, aber im Tabellenblatt Summe wird über eine SVERWEIS Funktion die Konten bzw. die Einträge in den einzelnen Werten konsoldiert bzw. addiert. Dieses gelingt mir per SVERWEIS und WENNFEHLER.

Das Blatt SUMME ist dabei wie folgt aufgebaut:
Excel GuV Summenblatt aller Bereiche

Ab Zeile B5 sind alle Kontonummern aus den Abschnitt Gesamt (Tabellenblatt kopiert und auch C4 bis F4 sind die Überschriften aus eben diesen Bereich. von Zelle C5 bis F5 sind automatisch folgende Formeln nach unten per automatisch ausfülllen gepflegt worden. Als Beispiel sie hier die Formel in C5 dargestellt.

=WENNFEHLER(SVERWEIS($B5;T_LMITTEL;C$3;FALSCH);0) +WENNFEHLER(SVERWEIS($B5;T_FMITTEL;C$3;FALSCH);0) +WENNFEHLER(SVERWEIS($B5;T_SMITTEL;C$3;FALSCH);0) +WENNFEHLER(SVERWEIS($B5;T_DMITTEL;C$3;FALSCH);0)

Es wird in jeden Abschnitt nachgesehen, ob es einen Eintrag zum Knoten der GuV aus den Abschnitt Gesamt gibt (falls nciht wird eine 0 dank WENNFEHLER ausgegeben) und diese Zahl mit den anderen Abschnitten addiert.

Somit können in den Tabellenblättern L-MITTEL, F-MITTEL, S-MITTEL und D-MITTEL Änderungen und Kommentare eingebracht werden und als Gesamtplanung kann dann eine konsolidierte Fassung aus den Tabellenblatt Summe übernommen werden.

Da dieser Bericht relativ schnell erstellt werden sollte habe ich hier eine einfache Version mit SVERWEIS genommen (siehe auch "Grundlagen in Excel Verweisfunktionen SVERWEIS WVERWEIS und VERWEIS"). Alternativ könnte sich hier auch die Kombination aus INDEX und VERGLEICH wie im Artikel "Index und Vergleich statt SVERWEIS endlich verstanden und Suche über Verweis nur, wenn es auch etwas zu finden gibt" beschrieben.

Da ich beim Report Painter Bericht den Formulardruck vermeiden wollte (womit alle Konten ausgwiesen werden und nicht nur diese die auch bebucht werden, habe ich durch die Verwendung des Abschnitt GESAMT aber einen recht guten Suchindex zur Indizierung und so eine schnelle verständliche Lösung gefunden.

Daten konsolidieren in MS Excel

Sofern der Aufbau des Berichtes von Zeilen und Spalten immer gleich bleibt dürfte auch ein Blick auf das Blog "clevercalcul - Tabellenkalkulation, das rechnet sich!" interessant sein. Gerhard Pundt erläutert hier im Artikel "Daten in Excel konsolidieren" die Datentools zur Konsolidierung.
 

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Freitag, 15. März 2019
08:11 Uhr

Variablen für Datumsbezug in Varianten zum Beispiel für eine Query zur dynamischen Datumsberechnung mit Bezug auf aktuelles Datum verwenden

Einer der Vorteile im Hochschulumfeld dürfte tatsächlich der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen über die eigenen Modulgrenzen hinweg sein. So stellte scih die Frage nach Anlagenzugänge der letzten 30 Tage oder einer Materialbelegliste über Buchungsdatum der letzten 10 Tage  vor der Frage, wie dieses ohne Anpassung des Bezugsdatum möglich ist.

Bei der Pflege von Varianten zu Berichten kann eine Variable für die Datumsberechnung genutzt werden. Nehmen wir als Beispiel einmal eine Auswertung der Anlagenzugänge wie zum Beispiel in der "Query Anlagenbuchhaltung (Inventarliste) über logische Datenbank ADA" oder aber auch der Möglichkeiten der Auswertung die im Artikel "Zusammenfassung Query über Anlagenzugang - Auswertung Investitionen aus Profit-Center-Rechnung" beschrieben sind.

Dynamische Datumsberechnung für Selektionsfelder

In beiden Varianten existiert ein Selektionsfeld wie "Buchungsdatum" um nun ein wenig dynamische Berechnung einzufügen kann das Selektionsbild der Auswertung gesichert werden und neben dem Feld Mußeingabe in der Spalte Selektionsvariable ein X für "Dynamische Datumsberechnung (Systemdatum)" gewählt werden (alternativ D für Dynamische Datumsberechnung (Lokales Datum).

Danach kann in der Spalte "Name der Variable (Eingabe nur per F4) über die Werthilfe  entweder tatsächlich F4 oder die Auswahl neben den Feld) eine Selektionsvariante gewählt werden. Zur Auswahl stehen hier verschiedene Möglichkeiten der Datumsberechnung unter anderen:
  • aktuelles Tagesdatum
  • Aktuelles Tagesdatum +/- ??? Tage
  • Aktuelles Tagesdatum +/- ??? Arbeitstage
  • Erster des aktuellen Monats
  • Erster tag des Vormaonats
  • ...
Daneben kann hier in der ersten Spalte gewählt werden, ob die angegebenen Werte selektiert werden sollen (I = include) oder ausgeschlossen werden sollen (E = exclude). Über die Optionen (zweite Spalte) kann gewählt werden,wie die Werte übereinstimmen sollen.

Als Optionen stehen unter anderen:
  • EQ Equal: Einzelwert
  • NE Not Equal: Alles außer den angegebenen Einzelwert
  • LE Less or equal (kleiner oder gleich den selektierten Wert)
  • LT less then (kleiner als)
  • GE Greater or Equal (größer als oder gleich)
  • GT greater then (größer als)
zur Verfügung.

Für eine Auswertung der Bestellungen der letzten 10 Tage wählen wir hier GE für größer als oder gleich als Option und I für die angegebenen Werte sollen selektiert werden für die Variable Aktuelles Tagesdatum +/- ??? Tage aus. Danach kann ein Paramter für die Datumsberechnung eingegeben werden. Diesesr Wert soll dann für ?? genommen werden.

Für die letzten 10 Tage ist dieses dann -10.

Verwendung dynamischer Datumsberechnung in Selektionsfelder einer Variable

Wird nun die angelegte Variante zum Bericht gewählt wird für das Buchungsdatum automatisch die Option Größer als oder gleich sowie als Datumswert das aktuelle Datum abzüglich 10 Tage gewählt. Die Berechnung erfolgt bei jeden Auswählen der Variante und stellt so eine Option dar um vorab schon einmal bestimmte Selektionskriterien automatisch vorzunehmen.

Manchmal bieten auch schon Varianten zu Berichten Lösungen die ich andersweitig über Zusatzfelder oder Coding vermutet hätte.

Gerade im dezentralen Berichtswesen ist die Nutzung von Varianten sehr praktisch. So können diese, wie im Artikel "Transport von Selektionsvarianten" beschrieben. vom Entwicklungssystem transportiert werden. Gerade in der Zusammenarbeit mit anderen kann es sinnvoll sein "Geschützte Selektionsvarianten entsperren" zu können und hin und wieder sollten auch bestehende Berichte, wie unter "Frühjahrsputz oder geschützte Varianten und nicht mehr benötigte Rechercheberichte entfernen oder reorganisieren" beschrieben kritisch hinterfragt werden.

Ein Vorteil ist auch, dass die Varianten vorausgewählt werden können. Dieses ist im Artikel "»Rechercheberichte de lux« im Modul PSM FM Haushaltsmanagement" am Beispiel PSM erläutert. Aber auch für andere Berichte bietet sich eine eigene Transaktion an.

So funktioniert dieses sowohl im Belegjournal "Kundeneigene Transaktionen zu Berichten in PSM FM Haushaltsmanagement zum Beispiel Belegjournal anlegen (Variantentransaktion)" als auch in anderen vorhandenen Berichten sowie in kundeneigene Berichte, wie am Beispiel "Transaktion anlegen (Report, Parameter) bspw. für SAP Query / Unterschied Parameter- oder Reporttransaktion" ersichtlich ist.

Weitere Anwendungsgebiete dieser dynamischen Datumsfelder

Tatsächlich gibt es auch noch weitere Anwendungsfällte in denen zum Beispiel Stammdaten über Datumsfelder ausgwertet werden können. Sowohl in der Transaktion S_KI4_38000039 (Alphabetische Liste von Fonds), KOK5 (Stammdatenliste von Innenaufträgen) sind hier Datumsfelder wie Arbeitsbeginn und Erfassungsdatum als mögliche dynamisch gefüllte Selektionsfelder mit Bezug zum aktuellen Datum zu erfassen.

Ein weiterer Bonus ist, dass dieses auch in kundeneigene Transaktionen oder auch einer Query funktioniert, was ebenfalls für die im Artikel "SAP Query als kundeneigene Transaktion mit Berechtigungen für Tabellenberechtigungsgruppe, Tabellen und Reporttransaktion vergeben" vorgestellte Transaktion ZKOK5 für eine umfangreiche Stammdatenauswertung gilt.

Somit schliesst sich auch der Kreis zum vorherigen Artikel "Massenänderung von Stammdatengruppen am Beispiel SET für Innenaufträge KOH2 oder Massenupload von Einzelwerten zum Set" über den die Stammdaten gepflegt worden sind und hier dann die Änderungen ausgwertet werden können.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Donnerstag, 14. März 2019
17:26 Uhr

Massenänderung von Stammdatengruppen am Beispiel SET für Innenaufträge KOH2 oder Massenupload von Einzelwerten zum Set

Gerade im Berichtswesen ist die Frage, was genau ausgewertet werden soll die Ausgangsfrage nach der dann unterschiedliche Berichtsanforderungen umgesetzt werden können. Eine der ersten Schritte ist die Definition von Gruppen um bestimmte Sachverhalte zusammenzufassen. Mit dieser Ausgangslage ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass die Pflege von Sets und die Auswertung von Stammdatengruppen schon häufiger hier im Blog ein Thema war.

Als Beispiele verweise ich hier gerne auf die Artikel "Selektionsvariante KOK5 und Statusselektionsschemata zur Auswertung gesperrter Innenaufträge" zur Auswertung einer interaktiven Auftragsgruppe, "Änderungsbelege für Stammdatengruppen im Customizing oder letzte Änderung über Query bspw. für Innenauftragsgruppen" oder aber auch eine Query zur Auswertung von Stammdatengruppen wie im Artikel "Auflösen von Stammdatengruppen nach Einzelwerten - Einzelwerte zu Sets" beschrieben.

Ausgangslage Finanzbericht über Leistungsbereiche für einzelne CO-OM Innenaufträge
Im Rahmen eines Hochschulberichtswesen hat es durch den Wechsel einer Budgetierungssystematik eine Vielzahl neuer Innenaufträge gegeben, die nun in eine bestehende Innenauftragsgruppe eingepflegt werden sollen. Dabei sind die bestehenden aber auch die neuen Innenaufträge zu ergänzen und später auszuwerten.

Die "Projekte" werden sowohl als Fond im Modul PSM-FM als auch als Innenaufträge im Modul CO angelegt. Dabei sind die einzelnen Projekte hierarchisch aufgebaut, so dass die Einzelwerte auf unterster Ebene einer Gruppe eingepflegt werden.

Beispiel: "Für bestimmte Projektmittel werden diese im Hochschulbereich zwischen dezentrale Projekte die auf einzelne Lehreinheiten verteilt werden und Zentrale Projekte die über bestimmte Leistungsbereiche oder Ordnungskriterien zu berücksichtigen sind." Zur Verdeutlichung einmal ein kleiner Ausschnitt aus einer solchen Gruppe.
  • Dezentral
    • Lehreinheit 01
    • Lehreinheit 02
    • Lehreinheit 03
    • Lehreinheit ...
  • Zentral
    • Leistungsbereich 01
    • Leistungsbereich 02
    • Leistungsbereich 03
    • Leistungsbereich 04
In diesen Beispiel sind unterhalb der Lehreinheit 01 bis Lehreinheit ... keine weiteren Untergruppen vorhanden aber dort sollen die Innenaufträge eingepflegt werden.

Gleiches gilt für die Zuordnung der Innenaufträge zu den einzelnen Leistungsbereichen, die ebenfalls die unterste Gliederungsebene fürs Reporting umfasst. Wobei es hier natürlich nicht nur 4 Lehreinheiten oder 4 Leistungsbereiche gibt sondern wesentlich mehr... man könnte beinahe von einen ganzen Katalog an Kriterien oder gar Leistungsbereiche sprechen.

Sowohl in der Transaktion KOH2 (Auftragsgruppe ändern) als auch FM_SETS_FUND2 (Fondsgruppe ändern) können die obersten Knoten oder auch direkt die unterste Gruppenknoten gepflegt werden. Für die Anlage neuer Projekte ist bei der Fondsgruppe die Schaltfläche Fonds  und bei den Innenaufträgen die Schaltfläche Auftrag)  zu wählen.

Alternativ kann dieses auch im Menü statt der Schaltflächen über
  • BEARBEITEN
  • FONDS
    beziehungsweise.
    AUFTRAG
  • FONDS EINFÜGEN
    oder
    AUFTRAG EINFÜGEN
möglich.

Danach sind 10 leere Felder eingefügt über die dann neue Einträge hinzugefügt werden können. Diese Funktion kann auch mehrfach erfolgen.

Aufsteigende oder Absteigende Sortierung der Einzelwerte

Praktischerweise muss sich um die Reihenfolge der Einträge keine Gedanken gemacht werden, wenn nach erfolgter Pflege auf die Gruppe geklickt wird und entweder über die rechte Maustaste die Funktion "Aufsteigend sortieren" oder ebenfalls über BEARBEITEN-> AUFTRAG oder FONDS-> die Funktion AUFSTEIGEND oder ABSTEIGEND SORTIEREN gewählt wird.

Massenpflege von Stammdatengruppen (SETS) am Beispiel der Innenauftragsgruppen im Modul CO-OM (Controlling Gemeinkostencontrolling)

Die neuen Projekte liegen inklusive einer Zuordnung der jeweiligen Stammdatengruppe als eine Arbeitsmappe in Excel (bzw. einer Tabellenkalkulation vor), so dass der naheliegende Gedanke war diese per Massenverarbeitung einzuspielen. Ebenso wie ein Kollege hatte ich hier den Gedanken die Pflege der Gruppen, wie im Artikel "Massenstammdatenpflege mit LSMW oder SECATT dank Transaktionsaufzeichnung - Handbuch erweiterte computergestützte Test-Tool (eCATT) und LSMW" beschrieben durch Aufzeichnen der Transaktion KOH2 und Upload einer CSV Datei einzuspielen.

Während ich keinen Erfolg beim eCATT hatte schien auch die LSMW hier nicht das geeigneteste Instrument zu sein. Das Hinzufügen neuer Einträge scheint hier nicht unterstützt zu werden. Ebenso gibt es auch keinen Massenupload aus der Zwischenablage in der Stammdatengruppenpflege.

Lösunngsansatz KOK4 Sammelbearbeitung von Innenaufträgen

Besonders schätzenswert ist an meinen Kollegen jedoch, dass er ebenfalls um die Ecke denken kann und so haben wir dann gemeinsam tatsächlich eine nciht ganz saubere aber dennoch funktionierende Lösung gefunden, sofern eine Gruppe tatsächlich nicht weitere Untergruppen hat.

Innerhalb der Transaktion KOK5 können nicht nur Stammdatenlisten über eine Selektionsvariante erzeugt werden sondern auch über ZUSÄTZE->AUFTRAGSGRUPPE ERZ. eine neue Auftragsgruppe angelegt werden. Direkt ist dieses auch über die Maschinelle Sammelbearbeitung Innenaufträge (Transaktion KOK4) möglich.
 

Exkurs Sammelbearbeitung Innenaufträge

Wobei neben der Anlage von Innenauftragsgruppen hier über die Funktionsauswahl auch andere Möglichkeiten bestehen.

Die Transaktion KOK4 hatte ich im Artikel "Plankopie Innenaufträge" beschrieben, da im Rahmen der Vorbereitungen einer Plankopie über die Funktionsauswahl auch eine Statusänderung (z.B. Sperre von Innenaufträgen) aufgerufen und wieder aufgehoben werden können.

Ebenso kann hier auch eine Löschvormerkung gesetzt werden oder Innenaufträge abgeschlossen werden. Die Änderungsbelege zum Status von Innenaufträgen können unter anderen durch eine Query, wie im Artikel "Änderungsbelege zu Systemstatus (JEST) bei Innenaufträgen per Query auswerten" beschrieben, ebenfalls ausgwertet werden.

Unter der Ablaufsteuerung gibt es den Punkt Auftragsgruppe erzeugen und die Möglichkeit Gruppe und Bezeichnung mitzugeben.

In der Selektionsvariante kann im Feld Auftrag über die Mehrfachauswahl der Button "Upload aus Zwischenablage" gewählt werden und so eine Vielzahl von Innenaufträgen eingefügt werden.

Unsere Überlegung war es nun die bestehenden Einträge über die oben erwähnte Query zur Auswertung der Gruppen mit Einzelwerten auszuwerten um die neuen Elemenente (hinzugekommenen Innenaufträge) zu ergänzen und dann die zu pflegende Gruppe zu löschen und über die KOK4 neu anzulegen und dabei sowohl die neuen als auch die alten Einträge in der Selektionsvariante als Basis zu verwenden.

Fazit und alternative Überlegungen

Zwar ist dieses nicht die eleganteste Möglichkeit, aber die Pflege von entsprechenden Selektionsvarianten (oder Bearbeitung einer temporären Selektionsvariante) ist dann tatsächlich eine brauchbarer Weg, wenn die Anzahl der hinzugekommenen Projekte eine kritische Masse übersteigen.

In der Praxis haben wir uns dann gegen diese Vorgehensweise entschieden, da es letztendlich doch weniger Projekte waren und auch manuell diese schnell eingefügt waren, aber der Austausch über alternative Möglichkeiten ist etwas, dass ich immer wieder sehr schätze und mich persönlich auch regelmäßig freut.

Leider gibt es eine Pflege wie die KOK4 für die PSM-Stammdaten wie Fonds tatsächlich nicht. Hier ist also tatsächlich die direkte Bearbeitung der Gruppe notwendig. Bei Kostenstellen ist die Pflege zumindest der Standardhierarchie über die Transaktion KS12 bzw. KS12N möglich. Hierbei handelt es sich um eine Variante der Transaktion MASS zum Objekttyp BUS0012 Kostenstelle wobei hier bestimmte Daten schon vorbelegt sind.

Isa Bodur von thinkdoforward ist im Beitrag "SAP MASS – so einfach könntest du das Projekt retten." darauf eingegangen.

Eine andere denkbare Alternative war noch der Gedanke innerhalb der Pflegetransaktionen der Gruppe über ZUSÄTZE->IMPORTIEREN beziehungsweise vorher EXPORTIEREN über den Präsentationsserver über eine Export-Datei zu nutzen. Allerdings ist der Aufbau der Datei nicht so ganz ohne und ein Versuch hier die Datei zu bearbeiten.

Grundsätzlich ist die Frage, wie mit SETS und der Aktualisierung von Stammdatengruppen umzugehen ist, etwas um dass sich wirklich Gedanken gemacht werden sollte ebenso wie die Frage, ob bestehende Gruppen gelöscht werden oder hin und wieder auch tatsächlich ein Frühjahrsputz ausgeführt wird.

Verknüpfung der Einzelbelege mit entsprechenden Stammdatenlisten

Dieses ist auch der Grund warum ich oftmals gerne Bewegungsdaten komplett auswerte und diese dann später näher analysiert wird. Zum Beispiel über eine Query die mir zu den Projekten dann weitere Daten hinzufügt.

So nutze ich hier gerne eine Query zur "Auswertung sprechender Nummernkreisintervalle von CO Innenaufträgen mit Query Zusatzfeldcoding und Unterscheidung numerischer oder alphanumerischer Schlüssel" oder auch die Nutzung von PSM-FM Finanzierungszwecke.

Im Artikel "PSM-FM Grundlagen Finanzierungszweck im Haushaltsmanagement bei Recherchebericht und Selektion" sind die Grundlagen zur Anlage eines Finanzierungszweckes festgehalten und im Artikel "Grundlagen: PSM-FM Finanzierungszweck (FMFINCODE-FINUSE) im Hochschulberichtswesen für Drittmittelstatistik" ist dieses anhand eines Praxisbeispiel ausführlicher geschildert.

Austausch rund um SAP Empfehlungen aus der Praxis für die Praxis

Sollte jemanden eine andere Vorgehensweise zur Massenpflege von Stammdatengruppen haben, würde ich mich über einen Kommentar sehr freuen. Gerade bei solchen Themen sind einzelne Empfehlungen und Kniffe aus der Praxis sicherlich nicht nur im Bereich Hochschulberichtswesen und Hochschulcontrolling von Interesse.

Hier erhalte ich aber auch so schon hin und wieder im direkten Gespräch, per Mail oder auch auf anderen Wege immer einmal wieder die ein oder andere Anregung. Vielen Dank dafür an dieser Stelle und viele Grüße an die Kolleginnen und Kollegen der hessischen aber auch anderer Hochschulen.

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Sonntag, 24. Februar 2019
14:29 Uhr

Wordpress als CMS für die Internetseite unserer Kirchengemeinde auf kirche-miteinander.de

Kirche miteinander“ ist nicht nur der Name unseres Gemeindebriefes und der Internetseite unserer Kirchengemeinden, sondern steht auch stellvertretend für das Gemeindeleben in unseren pfarramtlich verbundenen Kirchengemeinden Garbenteich und Hausen mit Petersweiher. Seit 2003 ist diese Internetseite unter eigener Domain online (davor seit 1997 im Netz) und neben der Zusammenlegung der beiden Gemeindebriefe hat sich auch die Internetseite der Kirchengemeinde im Laufe der Zeit gewandelt.

Da wir uns aktuell auch mit einer Stellenausschreibung unserer Pfarrstelle beschäftigen wurde nun auch die Internetseite etwas aktualisiert und von einem eigenentwickelten CMS auf Wordpress umgstellt. Auf Wikipedia wird WordPress (WordPress.org) als ein freies Content-Management-System vorgestellt, das ursprünglich zum Aufbau und zur Pflege eines Weblogs entwickelt wurde, da es jeden Beitrag frei erstellbaren Kategorien zuweisen kann und dazu automatisch die entsprechenden Navigationselemente erzeugt. Technisch setzt diese Plattform auf PHP und MySQL auf.

Mittlerweile kann es aber so angepasst werden, dass damit auch eine dynamische Internetseite und nicht nur ein Blog bespielt werden kann. Durch die Unterstützung meiner Frau Claudia (schatenbaum.net / Autorin von "PHP für dich" ) ist sowohl das Design angepasst worden als auch eine technischen Besonderheiten umgesetzt worden, so dass sich das Ergebnis der Internetseite nun sehen lassen kann.

Internetseite der Kirchengemeinde Garbenteich und Hausen mit Petersweiher

Da ich vorher noch nicht mit Wordpress gearbeitet habe, möchte ich hier die dabei gesammelten Erfahrungen beim Umzug festhalten und hier unsere Herangehensweise zur Nutzung von Wordpress als reines CMS für eine Internetseite festhalten.

Layout und Design

Wie für ein CMS üblich ist auch bei Wordpress Design und Inhalt voneinander getrennt. Zur Definition des Aussehen einer Internetseite werden Themes genutzt über die einzelne Elemente definiert werden können und innerhalb der Administrationsoberfläche, je nach genutzten Theme einzelne Elemente festgelegt werden können. Wordpress selbst liefert dabei einige eigene Themes aus, aber es können auch unterschiedliche andere Themes genutzt werden. Unter den Punkt DESIGN können entsprechende Anpassungen am Theme vorgenommen werden. Hierzu können Elemente wie Farben, Logos, Hintergrundbilder, Menüs oder Widgets (bspw. für die Suche) einzeln eingestellt werden. Sollen größere Elemente geändert werden bietet es sich an, nachdem das Wunschtheme gefunden worden ist, ein sogenanntes Child-Theme anzulegen. Insbesondere wenn die CSS Einstellungen über den Customizer hinaus im Theme angepasst werden sollen, ist dieses hilfreich, da andernfalls die eigenen Änderungen beim Update des Themes wieder überschrieben werden.

Eine Child-Theme kann dadurch angelegt werden, dass im Verzeichnis themes unter wp-content im Verzeichnis der Wordpress Installation ein eigener Ordner angelegt wird.

Hier müssen dann zwei Dateien angelegt werden.

style.css
functions.php

optional kann auch eine screenshot.png als Screenshot zum eigenen Theme angelegt werden.

Die functions.php enthält dabei folgenden Inhalt:

functions.php

<?php
/**
* Child theme stylesheet einbinden in Abhängigkeit vom Original-Stylesheet
*/

function child_theme_styles() {
wp_enqueue_style( 'parent-style', get_template_directory_uri() . '/style.css' );
wp_enqueue_style( 'child-theme-css', get_stylesheet_directory_uri() .'/style.css' , array('parent-style'));

}
add_action( 'wp_enqueue_scripts', 'child_theme_styles' );
?>

Wichtig ist, dass die PHP End Anweisung in Zeile 12 alleine steht, sonst gibt es einen PHP Header Fehler.... wie ich gestern Abend feststellen durfte.

Die zweite Datei ist dann die style.css
style.css
Hier sind  in der Zeile 6 (Template) der Ordner des Haupttheme einzutragen. In unseren Fall ist dieses das Theme twentyfifteen das wir anpassen wollen. Die anderen Angaben im Kopf beziehen sich dann auf das neu angelegte Theme.

/*
 Theme Name:   Kirche Miteinander.de
 Description:  Kirche-Miteinander.de
 Author:       Claudia Unkelbach
 Author URI:   https://www.schattenbaum.net
 Template:     twentyfifteen
 Version:      1.0
 Text Domain:   kirche-miteinander
*/
/*
    You can start adding your own styles here. Use !important to overwrite styles if needed. */

.page-header
{
 border-bottom: 0;
 border-left: 0px solid #333;
 color: #316191;
 padding: 3.8461% 7.6923%;
}

Im Beispiel hier habe ich für Kategorien den schwarzen Balken im Element pageheader entfernt, der als Überschrift für einzelne Kategorien gewählt werden.

Im Ergebnis sieht die Designauswahl nun wie folgt aus:
Wordpress Child Theme

Hier haben wir uns für das Theme Twenty Fifteen entschieden und es ein wenig unseren Bedürfnissen für eine Kirchengemeindeseite angepasst.

Das Prinzip des Child-Themes folgt folgender Vererbung. Es wird erst das Haupttheme (Parent) geladen und danach geschaut, ob es Änderungen im Child gab, welche dann das Parent-Theme überschreiben. Neben der style.css können auch andere Dateien des Haupttheme in den child Ordner kopiert und angepasst werden. Diese werden dann statt des Haupttheme geladen. So kann ich zum Beispiel die Datei footer.php um eigene Angaben (zum Beispiel Hinweis auf Kontakt und Impressum als Ergänzung zur Datenschutzerklärung) erweitern.

Zu beachten ist dabei allerdings, dass beim Update des Haupttheme, diese nicht aktualisiert werden, so dass im Rahmen eines Updates auch geschaut werden sollte, ob es hier Änderungen gab.

Benutzer und Berechtigungen

Innerhalb der Benutzerverwaltung von Wordpress können einzelnen Benutzern unterschiedliche Rollen zugeordnet werden. Dieses kann in einer Kirchengemeinde sinnvoll sein, wenn einzelne Personen Termine einpflegen sollen, andere Ankündigungen und Artikel veröffentlichen sollen und wieder andere auch Seiten pflegen sollen. Darüberhinaus sollte sich auch jemand um die Technik und das Design kümmern.

Für unsere Kirchengemeinde nutzen wir folgende Rollen:

  • Administrator
    Dieses entspricht der Gesamtberechtigung und kümmert sich um Design, Templates, Plugins aber auch um Updates der Software
  • Redakteur
    Ein Redakteur kann jede Seite bearbeiten (und auch Autoren der Seite ändern), Bilder und Dateien hochladen sowie Kategorien pflegen
  • Autor
    Autoren können Artikel (Beiträge) aber nicht Seiten pflegen, Bilder und Dateien hochladen. Dabei können Autoren auch direkt Beiträge und auch Termine veröffentlichen.
  • Mitarbeiter
    Werden bei uns nicht genutzt, aber diese könnten Artikel schreiben ohne diese zu veröffentlichen. Die Veröffentlichung müsste dann von jemand anderen vorgenommen werden.

Seiten, Beiträge und Termine

Es gibt bei unserer Gemeindeseiten drei Typen von Inhalten die unterschiedlich gepflegt werden. Seiten sind feste Elemente die einmalig von Redakteuren angelegt werden (Vorstellung Kirchenvorstand, Gemeinde, ...). Ein weiterer wichtiger Punkt dürften Beiträge sein. Diese werden mit Datum innerhalb von Kategorien veröffentlicht, so dass diese sich für aktuelle Themen eignen. In unserer Internetseite sind damit Aktuelle Informationen, die Veröffentlichung von Gemeindebriefen oder auch Berichte aus den einzelnen Gruppen zu verstehen.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind für unsere Seite noch die Gemeindetermine der einzelnen Gruppen und die Gottesdiensttermine. Die Termine können dabei ebenfalls von Redakteuren gepflegt werden, während die Gottesdienste extern eingebunden werden. Hierauf gehe ich im Abschnitt Plugins näher ein.

Funktionserweiterungen für Wordpress (Plugins)

Der Vorteil eienr quelloffenen Software ist es auch, dass diese durch Plugins erweitert werden können. Da wir die alte Kirchengemeindeseite auf das neue System übertragen wollten war ich sehr froh, dass wir noch eine andere Domain hatten auf der ich erst einmal Wordpress einrichten konnte. Allerdings war dann in der Wordpressdatenbank statt unserer Domain https://www.kirche-miteinander.de eine andere Domain hinterlegt, so dass ich hier ein Plugin genutzt habe, dass alle Einträge in der Datenbank nach erfolgreichen Umzug auf der alten Seite umstellen konnte.

Plugin WP Migrate DB

WP Migrate DB Von Delicious Brains
URL: https://de.wordpress.org/plugins/wp-migrate-db/

Plugin MigrateDB

Dieses Plugin ermöglicht es selbst in der freien Version die Datenbank von Wordpress nach Strings wie Speicherort der Dateien am Server (absoluter Serverpfad) als auch Domainname zu durchsuchen und diesen zu ändern. Neben Domain ohne Protokoll kann hier auch von http auf https gesucht und umgestellt werden.

Plugin Events Manager

Events Manager Von Marcus Sykes
URL: https://de.wordpress.org/plugins/events-manager/
Gerade was die reine Terminverwaltung anbelangt punktet dieses Plugin für mich durch diverse Anpassungsmöglichkeiten, wiederkehrende Termine, Kategorien für Termine, Orte und auch das Abschalten von Sonderfunktionen wie das Anmelden zu Terminen etc.. 
In der Maske zum Pflegen einzelner Termine sind die Möglichkeiten gut ersichtlich.

Termine mit Event Manager planen


Besonders hilfreich ist, dass einzelnen Terminkategorien auch als Menüpunkte eingebunden werden können und so als Unterseite zur Konfirmation alle Termine des Konfiunterricht aufgelistet werden.

Plugin WordPress RSS Feed Retriever

WordPress RSS Feed Retriever Von Theme Mason
URL: https://de.wordpress.org/plugins/wp-rss-retriever/
Im evangelischen Dekanat Gießen übertragen alle Kirchengemeinden (evangelische, katholische, ...) ihre Gottesdienstzeiten, sofern sie angemeldet sind auf die Internetseite "Gottesdienste in und um Gießen" von dort können Sie als IFRAME eingebunden werden. Eine andere Alternative ist es hier die Termine als RSS Feed abzurufen und ebenfalls auf der eigenen Internetseite einzubinden, wodurch die Gottesdienstzeiten von Garbenteich und Hausen direkt auf der Seite eingebunden sind und alle 86400 Sekunden (entspricht 1 Tag) begrufen werden.

Plugin Customizer Export/Import

Customizer Export/Import Von The Beaver Builder Team
URL: https://de.wordpress.org/plugins/customizer-export-import/
Ich hatte ja schon erwähnt, dass die ersten Farbeinstellungen und das Design im Parent-Theme von uns vorgenommen sind. Leider habe ich erst etwas später ein Child-Theme angelegt und als ich dorthin wechselte sind alle Farbeinstellungen etc. verloren gewesen.
Customizer Export Import
Hier erwietert das Plugin den Customizer eines Themes um eine Export und Import Möglichkeit über Dateiupload und Download, so dass ich alle Einstellungen des Customizer vom Parent auf Child ebenfalls übertragen konnte.

Praktische Handhabung der Seite

Wie schon unter "Benutzer und Berechtigungen" beschrieben hat Wordpress auch den Vorteil, dass hier per Gutenberg Editor problemlos aktuelle Artikel in den einzelnen Kategorien hochgeladen werden können und auch die Pflege von Terminen wesentlich einfacher ist.

Ob nun das Eintragen eines Termins in der Gemeinde:

Neue Veranstaltung anlegen

oder eines neuen Beitrages

Neuer Beitrag erstellen

beides ist für Ehrenamtliche nun wesentlich einfacher geworden auch da wir die einzelnen Schritte nun erläutern und Formatierungen im Editor direkt ersichtlich sind.

Hier gefällt mir auch tatsächlich das Arbeiten mit Blöcken und Absätzen, so dass direkt Artikel online gestellt werden können. In der ersten Version einer Kurzanleitung hatte ich das Erstellen eines neuen Beitrages wie folgt beschrieben:

WP Beitrag erstellen 1/3 Titel und Kategorie
WP Beitrag erstellen 2/3 Block und Inhalt
WP Beitrag erstellen 3/3 Inhalt aussuchen

Gerade die Einbindung von Bildern aber auch Dateien (PDF für Gemeindebrief) ist hier etwas leichter geworden.
 

Update und Sicherheit

Gerade bei einer weit verbreiteten Software (und dieses ist Wordpress defnitiv) sollte auch das Thema Sicherheit berücksichtigt werden. Dieses fängt dabei an, dass man regelmäßig Updates von Themes und Plugins installieren sollte, aber auch WordPress selbst aktuell gehalten werden soll. Wie üblich kann dieses aber tatsächlich auch in der Adminoberfläche selbst geschehen. Empfehlenswert ist übrigens erst das Theme zu aktualisieren und dann die Wordpress Version, sollten für beide gleichzeitig ein Update vorliegen.

Ansonsten sind noch zwei Plugins spannend zur Sicherheit von Wordpress, auf die ich ebenfalls kurz eingehen mag.

Plugin Limit Login Attempts Reloaded

Limit Login Attempts Reloaded Von WPChef
URL: https://de.wordpress.org/plugins/limit-login-attempts-reloaded/
Gerade in Richtung Sicherheit sollte zumindest das Login etwas abgesichert werden. Dieses Plugin setzt hier DSGVO konform auf einen gewissen Schutz, was brute force Angriffe anbelangt.
Plugin Limit Login Attempts

Damit sind zumindest mehrere Versuche gesperrt und die IP werden nur als HASH gespeichert. Natürlich sollte dennoch kein Name wie Admin für den Administratorzugang gewählt werden.

Eine spannende Ergänzung können dabei noch "Two Factor Authentication Von David Nutbourne + David Anderson, original plugin by Oskar Hane"  https://de.wordpress.org/plugins/two-factor-authentication/ oder aber auch das etwas ältere "Google Authenticator Von Henrik Schack" https://de.wordpress.org/plugins/google-authenticator/ sein. Wobei es auch noch weitere 2FA Plugins gibt. Wichtig bei der Auswahl wäre mir aber tatsächlich, dass eine Auswahl getroffen werden kann, welche Benutzerrollen zur Eingabe einer 2FA Authentifizierung verpflichtet sind und welche auch ohne diese "Sicherheitshürde" weiterhin Artikel schreiben dürfen. Hier ist definitv eine Frage der Sicherheit und der Benutzerfreundlichkeit gegeneinander anzuwiegen.

Das Thema habe ich auch im Artikel "Zweistufige Anmeldung oder Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) bei Onlinediensten (Datensicherheit und Datenschutz) bspw. per OTP (One-Time Password, Einmal-Passwort) App" näher vorgestellt.

 

Juristisches und Datenschutz

Schon für meine eigene Seite hier bin ich im Artikel "EU DSGVO - Info- bzw. Link-Sammlung mit Schwerpunkt auf die Umsetzung bei Blogs oder der eigenen Website (hier: Autorenwebsite, Blogger, KMU)" ausführlicher auf das Thema Datenschutz und rechtliche Anforderungen an ein Blog eingegangen.

Für die Seite der Kirchengemeinde bin ich hier allerdings besonders dankbar, dass die evangelische Kirche Hessen Nassau (EKHN) für Gemeindebriefredaktionen und Anbieter von Websites mehrere Mustertexte unter anderen  zum Thema "Einwilligung Veröffentlichung von Fotos im Gemeindebrief/Website/Social Media (Muster)" auf https://unsere.ekhn.de/medien/datenschutz.html zur Verfügung stellt. Entsprechend konnte ich hier auch die eine Information zur Datenverarbeitung (Datenschutzerklärung) und andere Elemente berücksichtigen.

Da wir, auch aus Gründen des Moderationsaufwandes keine Kommentare auf der Seie zulassen sind wir von einigen Änderungen an Wordpress verschont geblieben. Sollten andere Gemeinden hier mehr zulassen wollen kann ich die beiden Artikel "Homestory: Wie Dr. Web die DSGVO umsetzte" im DRWEB.de Magazin und "DSGVO? Da gibt’s doch was von Ra… äh ein WordPress Plugin" von Patricia Cammarata (dasnuf.de) empfehlen.

Organisatorisches

Neben Technik und juristische Einordnungen ist aber auch das Thema Organisation und Planung ein wichtiger Punkt. Hier sollte, insbesondere wenn mehrere Personen die Seite pflegen (sollen) auch von der Verfahrensweise abgestimmt werden, wie mit den einzelnen Artikeln, Kategorien, Terminen und Ankündigungen verfahren werden soll.

Ein gutes Beispiel sind hier besondere Termine (Feiern, Ankündigungen, Konzerte, Gottesdienste). Eine Möglichkeit dazu ist folgende Vorgehensweise:
  1. Termin eintragen (sofern es sich um einen Gemeindetermin handelt, Gottesdiensttermine sind durch das Gemeindebüro gepflegt)
  2. Ankündigung des Termins in der Kategorie Aktuelles und Besondere Termine schreiben (die Kategorie "Besondere Termine" werden als Untereintrag zum Menüpunkt Termine angelegt)
  3. Ist der Termin vorbei soll die Ankündigung unter Aktuelles und Besondere Termine gelöscht werden
  4. Es kann ein Rückblick auf den besonderen Termin unter Aktuelles geschrieben werden
  5. Nach 2 Wochen sollte dieser Artikel dann von der Kategorie "Aktuelles" auf die Kategorie "Gemeindeleben" oder zu einer "Gemeindegruppe" geändert werden.
Ein gesondertes Archiv soll nicht erstellt werden. Hierfür ist die Kategorie Gemeindeleben vorgesehen, so dass wenn Texte nicht mehr aktuell sind diese von Aktuelles auf Gemeindeleben oder eine Kategorie bei Gemeindegruppen verschoben werden kann.

Fazit

Der Umzug vom eigenen CMS hin zu Wordpress war sicherlich aufwändig auch da wir uns erst in die neue Softwareumgebung eingearbeitet haben und diverse Einstellungen sowie Techniken noch unbekannt waren. Insgesamt bin ich dann aber bzgl. des Ergebnis sehr zufrieden und denke, dass die Oberfläche sich tatsächlich für die Kirchengemeinde anbietet und so die Seite auch lebendiger aussieht und hoffentlich künftig mit Leben gefüllt werden kann. Besonders positiv fällt dabei auf, dass sich auch Ehrenamtliche gemeldet haben die Lust auf die Pflege der Seite haben und das "Kirche miteinander" noch stärker zusammen gelebt und erlebt wird. Ob und inwieweit alle hier gemachten Einstellungen richtig sind und diese sich in der Zukunft bewähren ist eine andere Frage, aber zumindest bietet die Seite nun eine bunte Vielfalt an Artikeln, Terminen sowie die Möglichkeit einfach aktuelle Artikel und Ankündigungen abzusetzen. Durch den Verzicht auf Kommentare und auch die Umsetzungen in Richtung Datenschutz denke ich, dass sich der Wechsel auf eine weit verbreitete Standardsoftware gelohnt hat und ich hoffe, dass auch für die Ehrenamtlichen der Umgang leicht ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Seite auch mobil am Smartphone oder Tablet angenehm zu nutzen ist.

Mobile Version von kirche-miteinander.de

Ein interessanter Aspekt in Hinblick auf die Benutzerfreundlichkeit ist aber tatsächlich, dass man auch bei der Zielgruppe einer Seite darauf achten sollte, wie weit verbreitet die Kenntnis über eine mobile Version einer Seite ist. So ist es gar nicht so selbstverständlich die oberen drei Striche (Hamburger) als Menüpunkt zu erkennen, auf die man klicken sollte.

Aufruf mobiles Menue

Für meine eigene Seite bin ich noch immer froh hier eine eigene Softwarelösung einsetzen zu können, aber für externe Seiten oder eben auch die Betreuung unserer Internetseite der Kirchengemeinde bietet Wordpress hier als CMS tatsächlich Vorteile und dadurch, dass ich ein von Wordpress ebenfalls gepflegtes Theme als Grundlage verwende, dürften auch Updates unproblematisch sein. Ob dieses dann in der Praxis tatsächlich so funktioniert kann sich künftig auf Kirche-miteinander.de zeigen.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Dienstag, 12. Februar 2019
20:06 Uhr

Literaturempfehlung: Unternehemensplanung mit SAP BPC von Denis Reis

Denis Reis (@dr_denisreis auf Twitter) gibt sein Wissen als Business Intelligence Consultatnt unter anderen auf denisreis.com aber auch als Buchautor rund um die Themen SAP BI (Business Intelligence) und BPC (Business Planning and Consoldiation) sowie SAP BW (Business Warehouse) und Projektleitung weiter Daneben finden sich in seinen Blog auch praktische Tipps im Umfeld ABAP (unter SAP Know How) aber auch zu Excel.

Daneben gab er sein Wissen auch als Dozent zu Projektmanagement und Controlling am Fachbereich "Wiesbaden Business School" der Hochschule Rhein Main weiter.

Da die Welt der deutschsprachigen SAP Blogs nun wirklich immer noch überschaubar ist fragte er mich, ob ich nicht daran Interesse hätte sein aktuelles Buch hier im Blog zu rezensieren. Wie er selbst schon geschrieben hatte ist das Thema "Planung ja etwas, womit sich auch die Controller ständig beschäftigen.", wo ich persönlich nur zustimmen kann, Entsprechend gerne nahm ich hier das Angebot an und habe mir das Buch tatsächlich näher angeschaut.

Unternehemensplanung mit SAP BPC

Cover Unternehmensplanung mit SAP BPC von Denis Reis

 
Verlag: SAP PRESS
1. Auflage (21. Dezember 2018)

ISBN: 978-3836264808 *

Für etwa 79,90 € bei Amazon bestellen *

* Amazon Partnerlink Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen über Amazon.

Ausgangslage
In der gebundenen Ausgabe macht das Buch mit 533 Seiten schon einen Umfang aus, dass man direkt das Gefühl bekommt, dass hier das Thema sehr umfangreich behandelt wird und auch schon vom Autoren wird empfohlen Grundkenntnisse in SAP-Business-Intelligence-Umfeld mitzubringen. Es sollte bekannt sein, was ein InfoObjekt und was ein Data-Store-Objekt ist. Immerhin weitere Vorkenntnisse werden nicht erwartet.

Da ich persönlich noch nicht mit SAP-BI in meiner beruflichen Praxis zu tun hatte, war ich natürlich besonders gespannt hier die Möglichkeiten kennenzulernen und mich neben den eigentlichen Themen auch in die damit am Rande vorhandenen Möglichkeiten des BI einzuarbeiten.
 
Der Nachteil einer ausführlichen Rezension hier im Blog ist manchmal, dass beim Kontakt mit der Zurücktaste der Maus der gesamte Text verloren geht :-(. Aber zumindest hatte ich die Rezension schon fast fertig und kann nun erneut meine bereits geordneten Gedanken zu Worte bringen :-).
Wie in meinen anderen Buchempfehlungen möchte ich erst einmal auf den Inhalt eingehen um im Anschluß ein Resümee  über das Gelesene zusammen fassen.


 

Inhalt

ie ersten drei Kapitel stellen die Grundlagen der Planung mit SAP BPC dar. Das Buch selbst verknüpft die Wissensvermittlung mit einem Praxisbeispiel, dass sich durch das gesamte Buch zieht. Dabei bauen die einzelnen Kapitel aufeinander auf ermöglichen aber auch ein späteres Nachschlagen. Die Kpital 2 bis 4 beschreiben dabei die Grundlagen  während die folgenden Kapitel bis Kapitel 15 mit der SAP integrierten Planung auseinander setzen. Ab Kapitel 16 werden dann ausführlich die neuen Funktionen von SAP BPC vorgestellt die sicherlich auch für fortgeschrittene Lesende interessant sind.

Grundlagen der Unternehmensplanung mit SAP BPC

Besonders gut gefallen hat mir, dass das erste Kapitel "Alles bleibt anders: Neuerungen mit SAP BPC 11" einen guten Überblick über die Vorzüge des SAP-HANA-Datenbankmodell gibt und hier gerade für die Auswertung auch die Vorzüge der spaltenorientierten Datenbankauswertung dar. Im zweiten Kapitel "Eine einfache Planungsanwendung erstellen" werden die grundlegende Bausteine einer Planungsanwendung beschrieben. Neben der Datenbasis (den Infoprivideren) als Advanced-DateStore-Objekte werden die Einschränkungen der Daen über Composite Providern sowie die unterschiedlichen Aggregationsebenen und Filter erläutert die später in der Planungsanwendung verwendet werden sollen. Das dritte Kapitel "Modellierung und Architektur" geht direkt auf die unterschiedlichen Szenarien der Datenmodellierung ein. Besonders deutlich werden hier die Möglichkeiten des Modellierung über einen  Composite Provider und die Betrachtung unterschiedlicher Aggretionsebenen in der Planung.

Gerade die Darstellung der einzelnen Aggretionsebenen zum Beispiel der Aggretionsebenen zur Granularität der Planung anhand der Planungsebene des Topmanagement auf Ebene der Planung der Absatzmenge nach Jahr und Land über den Regonalmanager bis hin zum Manager für die einzelnen Schlüsselkunden auf Ebene der Kunden sind schnell nachvollziehbar und  ermöglichen so ein gute Verständnis der einzelnenn Planungsebenen.

Planungsanwendung mit SAP BPC

Zu den Grundlagen der Planung gehört auch noch das das vierte Kapitel "Eine eingabebereite Query anlegen", dass sich direkt mit der Anlage einer eingabebereiten Query, auch Plan-Query bezeichnet, beschäftigt über doe Planwerte in die Infoprovider fortgeschrieben werden. Neben der mit Screenshots erläuterten Beschreibung werden hier auch praktische Tipps zum Aufbau einer entsprechenden Query gegeben sowie die Verwendung der Merkmale gegeben. Gerdae durch die Verwendung  von Checklisten kann später bei einer Fehlersuche dieses Kapitel auch immer wieder zum Nachschlagen verwendet werden. Durch die Verwendung von Filtern und Variablen können diese auch flexibel gehalten werden, so dass beim Aufruf der Planquery zum Beispiel das zu beplanende Jahr durch die Anwendende selektiert werden kann. Das fünfte Kapitel "In SAP-BPC-Berichten navigieren" stellt nicht nur die Navigation innerhalb der Plananwendung dar sondern beschreibt auch ausführlich die Arbeit mit SAP Analysis for Microsoft Office mit der aus Excel auf die einzelnen Plaungen zugegriffen werden können. Insgesamt werden hier einige praktische Tippps für den Alltag in der Planung gegeben und diese anhand praktischer Beispielen vorgestellt.

Planungsfunktionen in SP BPC

Die reine Erfassung von Planwerten ist sicherlich eine praktische Angelegenheit, dennoch gibt es hier auch wesentlich weitergehende Funktionen die in den folgenden Kapiteln ausführlich vorgestellt werden. In den Kapiteln 6 bis 7 wird ein konkretes Planungsbeispiel aufgebaut und die Sandardfunktionen aber auch die Erweiterung durch FOX-Formeln vorgestellt.

Das 6. Kapitel "Grundlegende Planungsfunktionen" beschreibt die Standardfunktionen innerhalb der SAP integrierten Planung. Hier sind einige vordefinierte Planungsfunktionen wie das Kopieren von Werten, Umbuchung oder auch die Verteilung nach Schlüsseln oder Umwertung erläutert. Durch das Umwerten können z.B. erfasste Planwerte um 10 % erhöht werden. Gerade aus Sicht einer Budgetplanung ist auch die Mögglichkeit des herunterbrechen von einzelnen Werten interessant.Aber auch das Verteilen von nicht zugeordneten Planmengen ist dabei hilfreich.

Während die Standard-Planungsfunktionen direkt umsetzbar sind, können im Alltag tatsächlich umfangreichere Anforderungen an die Planung gestellt werden, die dann bestimmte unternehmensinterne Berechnungslogiken umsetzen müssen. Das 7. Kapitel "FOX-Formeln" stellt dabei eine einfache Programmiersprache vor über die über FOX-Formeln (FOX = FOrmula eXtension)  über mathemtische Operatoren, Vergleiche sowie logische Operatoren bestimmte Berechnungen direkt ausgeführt werden können. Daneben stehen auch noch mathematische Funktionen zur Abschreibung, Abzinsung  oder auch der Währungsumrechnung zur Verfügung.
Gerade durch die  Verwendung von Variablen aber auch durch Bedingungen kann hier eine sehr flexible Berechnung durchgeführt werden. Auch auf die Möglichkeit der Definition für Schleifen zum Ändern von mehreren Merkmalen wird hier eingegangen. Die Empfehlung Komplexitäten zu vermeden und eher auf einfache Methoden zu setzen dürfte nebenbei als Leitsatz für viele Programiersprachen und der Gestaltung von Abläufen gelten. Anhand eines Beispiel zur Berechnung des Umsatz aus Menge x Preis oder Erlösen aus Preis x Menge wird direkt ersichtlich, wie diese Formeln arbeiten. Durch eine FOREACH Schleife werden diese Berechnungen nicht nur für jeden Buchungskreis und jede Produktgruppe einzeln durchgeführt sondern können für alle Produktgruppen direkt durchgeführt werden.

Planung ausführen

Nachdem einige Planungsfunktionen angelegt worden sind sollen diese in einer bestimmmten Reihenfolge ausgeführt werden. Hierzu wird im 8. Kapitel "Planungssequenzen" ein entsprehcendes Beispiel vorgestellt. Auch hier wird auf die Einbindung von Planungssequenzen in Analysis for Microsoft Office eingegangen.

Abhängigkeiten und Merkmalsbeziehungen, Arbeiten mit Referenzdaten (vom Ist zum Plan)

Gerade um Inkonsistenzen in der Planung zu vermeiden ist es notwendig zu definieren, welche Kombination aus Merkmalen beplant werden kann. So soll die Produktkategorie Smartphone innerhalb der Produktgruppe Smartphone Plus nicht aber unter Tablet Mini beplant werden. Hier liefert das 9. Kapitel "Merkmalsbeziehungen" einen Lösungsansatz. Besonders positiv aufgefallen ist mir in diesen Kapitel, dass auch auf automatisch gültige Kombinationen eingegangen wird sowie auf die  Behandlung von # (nicht zugeordnet) als automatisch gültige Kombinationen sofern keine Ableitungsregel definiert ist. Die Merkmalsbeziehungen sind für die Planung ein wesentlicher Bestandteil definieren diese doch, dass die Planwerte immer auch den tatsächlichen Stammdaten entsprechen und damit nicht später Dateninkonsistenzen auftauchen.

Basis für jede Planung sind auch immer die Ist-Daten aus einen System. Im 10. Kaptiel "Datenbewirtschaftung" wird auf die Arbeit mit Referenzdaten in der Planung eingegangen. Als Referenz der Planung werden hier als Beispiel die verkauften Mengen innerhalb der einzelnen Produktgruppen als DataSource angelegt und auf einen Datentransferprozess eingegangen. Damit können Daen aus einen Quellobjekt direkt in ein Zielobjekt übertragen werden. Die Bereitstellung von Ist-Daten aus SAP-BW dürfte hier ein häufiger Fall des Datenflusses sein mit den später über Planungsfunktionen gearbeitet werden kann.

Verarbeitung von Plandaten

Während im Kapitel 6 mit Standardfunktionen der Planung wie die Verteilung der Planwerte nach vorgegegbene Schlüsseln behandelt worden ist, wird im 11. Kaptiel "Weiterführende Planungsfunktionen" nicht mit Schlüsseln sondern mit den im vorherigen Kapitel zur Verüfgung gestellten Ist-Daten als Basis für die Verteilung gearbeitet.
Daneben wird aber auch auf einzelne Prognoseverfahren eingegangen durch die nicht nur Ausreißer bereinigt werden können sondern auch ein saisonaler Verlauf von Produkten ("Wer außer ein geschätzter Kollege von mir kauft bspw. Lebkuchen im Sommer?" * Anmerkung von mir ;-)) berücksichtigt werden. Ein weiteres Beispiel des Einsatz von Planungsfunktionen ist die Erfassung von Planungen in unterschiedlichen Währungen oder Einheiten von Mengen und die automatische Währungs- und Einheitenumrechnung.

Neben den Planungsfunktionen bietet Kapitel 12 "Inverse Formeln" die Möglichkeit direkt Berechnungen in Echtzeit durchzuführen. Hierbei ist es zum Beispiel möglich in Abhängkeit zueinander Umsatz (Preis x Menge), Menge (Umsatz/Preis) oder Preis (Umsatz/Menge) automatisch berechnen zu lassen. Auch auf die Vermeidung von Formelfehlern durch die Division durch Null wird über die Funktion NDIV0 eingegangen. Durch die Integration in Analysis for Microsoft Office ist es auch möglich bestimmte Zellen zu sperren um hier die verbleibenden Felder automatisch berechnen zu lassen. Neben der Formelprioriät ist dieses auch eine Möglichkeit die Berechnungslogik zu beeinflussen.

Das 13. Kapitel "Disaggretion (Top-Down-Verteilung) stellt eine hohe Flexibilität der Planungsanwendung dar. Hier ist es möglich Planwerte auf unterschiedlichen Ebenen zu erfassen die dann auf darunterliegenden Ebene automatisch verteilt werden. Dabei stellt die Disaggretion eine Hilfestellung zur Dateneingabe dar. So können nun doe Planungen auf der Absatzmengen auf Ebene der Buchungskreise erfolgen und werden dann innerhalb der Buchungskreise  auf die einzelnenn Produktgruppen automatisch heruntergebrochen. Hier werden auch unterschiedliche Verteilungsmöglichkeiten vorgestellt.

Schutz der Planung

Gerade wenn mehrere Personen sich mit der Efassung von Planwerten beschäftigen können hier entsprechende Konflikte entstehen. Hier haben die folgenden beiden Kapitel die Möglichkeit entsprechende Planungskonflikte direkt zu vermeiden. Andernfalls könnte die Erfassung eines Planwertes die Planung eines anderen Planwertes überschreiben.

Um dieses zu bewerkstelligen stellt das 14. Kapitel "Sperrkonzept für Bewegungsdaten" da, wodurch schon bei der Eingabe von Planwerten durch Sperrung die Planung geschützt wird.
Dabei wird sowohl das zugrundeliegende Sperrkonzept als auch die Ursache von Sperrkonflikaten aus der Schnittmenge von Merkmalskombinationen (Planversion, Buchungskreis, Produktkategorie und Kennzahl) vorgestellt.Ebenso wird die Möglichkeit der Definition von Sperrmerkmalen erläutert.

Ist die Planung für das Geschäftsjahr abgeschlossen kann es tatsächlich der Fall sein, dass keine weitere Änderungen der Planung mehr erfolgen soll. Hier bietet das 15. Kapitel "Datenscheiben" einen Überblick über die Möglichkeiten.

Die neuen SAP BPC Funktionen und die Arbeitsumgebung für die Planung

Über das im 16. Kapitel "SAP BPC Cockpit" können auf Basis einer Webanwendungen  Umgebungen angelegt werden und diesen entsprechenden Datenmodelle/Infoprovider zugeordnet werden. So kann hier eine eigene Umgebung für die Vertriebsplanung aber auch für die Personalabteilung für die unterschiedlichen Planungsbedürfnisse geschaffen werdne.

Workflow und prozessgestützte Planung

Im 17. Kapitel "Arbeitsstatus" wird eine Möglichkeit beschrieben in der durch einen unterschiedlichen Arbeitsstatus definiert werden kann, wie mit den Daten verfahren werden soll. So kann hier zwischen Gesperrt, Vorgelegt oder genehmigt unterschieden werden und je nach Arbeitsstatus eine bestimmte Gruppebzw. Benutzer weiter bearbeitet werden. Anhand der Eigentümerdimensionen (Eigentümer,  Manager, etc.) kann der Arbeitsatus  mit entsprechenden Sicherheitsstufen versehen werden und die Berechtigunghen an einer organistorischen Hierarchie gekoppelt werden.Ferner können auch Reihenfolgen der einzelnen Arbeitsstatus definiert werden. Somit ist über den Arbeitsstatus ein entsprechendes Prüfungsszenario möglich. Um entsprechende Iritationen über die nicht Änderbarkeit von Daten aus den Weg zu gehen wird in diesen Kapitel auch das Arbeitsstatus-Berichtswesen erläutert.

Im 18. Kapitel werdne die der Planung zugrundeliegenden Geschäftsprozesse durch "Business Process Flows" unterstützt. Hier können einzelne Abläufe als Process Schritte als eine Art Leitfaden definiert werden und den jeweiligen Planer zugeordnet werden.Somit kann über eine Prozessvorlage der gesame Planungsprozess systematisch abgebildet werden.Die einzelnen Prozesschritte können dabei auch mit Fristen hinterlegt werden.

Über den Prozessmonitor können die einzelnen Bearbeitungsfortschritte der jewiligen Prozesse überwacht werden.

Datensicherheit und Audit

Im 19. Kapitel wird ausführlich auf das Sicherheitskonzept innerhalb SAP BPC eingegangen. Hier werden die einzelnen Möglichkeiten des Schutz der Unternehmensdaten innerhalb der Planungsanwendungen vor unberechtigten Zugriffbeschrieben. Dabei werden sowohl Analyseberechtigungen als auch die Möglichkeit der Berechtigungsvergabe auf einzelne Benutzer und Teams eingegangen. Hier wird erläutert wie das Thema SAP BPC Berechtigungen gesteuert wird und wie Sie die Zugriffe der Benutzer auf bestimmte Gebiete beschränken können. Neben einer Berechtigungspflege ist auch immer ein Audit ein weitereichendes Thema. Im Kapitel 20 "Datenaudit"  wird erläutert, wie Änderungen von Planwerten zurückverfolgt werden können und Auditinformationen ausgewertet werden können darüber wer Bewegungsdaten innerhalb eines Infoprovider geändert hat.
Somit können Änderungen nachvollzogen werden und auch Systemberichte zu Datenänderungen aufgezeichnet werden.

Umfangreichere Datenanpassungen

Die Verwendung von Variablen können im 21. Kapitel durch "Customer-Exit Variablen" erweitert werden.Hierzu kann zum Beispiel die Währung eines Buchungskreises aus den Stammdaten direkt ermittelt werden oder auch sonst ihre Planungsanwendung benutzerfreundlicher gestaltet werden. Im 22. Kapitel "Weitere Anpassungs- und Erweiterungsmöglichkeiten" können Sie noch tiefergehende Anpassungen ihrer Planungsanwendung vornehmen.So kann die Auswahl über die Werthilfe angepasst werden um die Auswahl des zu planenden Kalenderjahres auf das jeweils nächste Kalenderjahr einzuschränken. Auch sonst können weitere Anpassungen wie die Nutzung von Business Application Programming Interface (BAPI) als SChnittstelle zu einzelnen SAP Komponenten zu verwenden oder die Implemtierung von SQLScript in der zu entwickelnden Planungsanwendung genutzt werden um diese wesentlich kundenfreundlicher und perfomanter zu gestalten.

Im Glossar können die wichtigsten Begriffe als Referenz im Bereich des SAP BPC nachgeschlagen werden. Ferner ist eine Liste der häufigst genutzten Transaktionen zum Nachschlagen als Anhang angefügt.


 

Bewertung / Fazit


Neben der umfassenden Behandlung der Grundprinzipien der BPC-Embedded-Anwendungen hat mich an diesem Buch besonders beeindruckt, dass anhand des gewählten Beispiels auch direkt die Auswirkungen von Filterungen und die einzelnenn Schritte erläutert worden. Das anfangs überschauliche Beispiel wurde von Kapitel zu Kapitel weiter ausgebaut ohne dabei die Nachvollziehbarkeit und die Verständlichkeit der Anwendung und ihre Umsetzung außer Blick zu lassen.

Das Versprechen die Barriere für den Einstieg möglich gering zu halten und die Sachverhalte klar und unkompliziert nachvollziehen zu können wurde hier voll erfüllt. Gerade durch die praxisnahen Beispiele und Schritt für Schritt Anleitungen sind die theoretischen Konzepte auch auf die eigenen angedachten Entwicklungen im eigenen SAP System übertragbar. Durch die Screenshots und inhaltlichen Erläuterungen sind die Beispiele auch ohne ein "Spiel" / Entwicklungssystem nachvollziehbar und es ist auf eine angenehme Art und Weise möglich sich hier eine umfassenden Überblick über das Thema Unternehmensplanung von der parktischen Umsetzung, theoretischen Unterbau bishin zur Umsetzung innerhalb SAP zu erlangen.

Auf die Frage, ob dieses Buch eher für die Technik oder für das Management geeignet ist mag ich doch gerne die klassische Antwort der Juristen geben "Es kommt darauf an" ;-).

Tatsächlich stellt dieses Buch die Planung sowohl aus Sicht der Anwendende inklusive der Arbeit mit Analysis for Office und damit in der gewohnten Microsoft Excel Oberfläche dar bietet aber auch für die Administration ein mehr als solides Wissen um eigene Planungsanwendungen zu entwickeln und zur Verfügung zu stellen. Durch die Beispiele und die Schilderungen der Auswirkung der einzelnen Methoden eignet sich dieses Buch aber auch dafür eigene Planungsmodelle zu entwickeln und seitens des Management auch Möglichkeiten der Planung auf unterschiedlichen Aggregationsebenen durchzuführen.

Aus der Sicht des Hochschulcontrolling und Hochschulberichtswesen sind mir natürlich direkt die unterschiedlichen Arbeitsumgebungen und feingliedrige Arbeitsprozesse als sehr angenehm und praxisnah aufgefallen.

Gerade die Darstellung einzelner Geschäftsprozesse sowie das klare durchgehende Beispiel sind ein absoluter Pluspunkt für dieses Buch und ermöglichen es hier nicht nur eine Einführung in die Thematik der Unternehmensplanung sondern auch gefühlt ein kompetentes Nachschlagewerk in den Händen halten zu können.
  Insgesamt erstaunt mich immer wieder, wie gut Wissen auch in Form von Büchern vermittelt werden kann, und wie die Qualität von Büchern durch die Art und Weise der Einbindung eines Praxisbeispiels aber auch durch die "Schreibe" der Autorinnen und Autoren beeinflusst wird.

Weitere von mir gerne gelesene und empfohlenen Bücher sind unter "Buchempfehlungen" zu finden. Die derzeit in meiner Buchbibliothek befindlichen SAP Bücher habe ich auf meinen Librarythin Profil veröffentlicht.

An dieser Stelle vielen Dank an Denis Reis aber auch den Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Montag, 28. Januar 2019
16:50 Uhr

Artikel rund um Datenschutz zum Tag des Datenschutzes oder privacy data day der letzten 12 Monate 🔒 und Hinweis auf eMail Verschlüsselung mit openPGP 🔑 öffentlichen PGP Schlüssel mit neuen Personalausweis signieren lassen

Schon letztes Jahr bin ich im Artikel "Europäischer Datenschutztag oder Privacy Data Day" bin ich auf das Thema Datenschutz anlässlich des europäischen Datenschutztages oder Privacy Data Day eingegangen.

Wenn ich nun die letzten zwölf Monate zurück blicke sind auch hier im Blog wieder einige neue Artikel rund um Datenschutz und Datensicherheit veröffentlicht worden. Auf diese mag ich anlässlich des heutigen Tages gerne hinweisen.

Datenschutz rechtlich betrachtet (DSGVO / ePrivacy Verordnung)

Eines der größten Themen in 2018 war und ist sicher die europäische Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO). Im Artikel "EU DSGVO - Info- bzw. Link-Sammlung mit Schwerpunkt auf die Umsetzung bei Blogs oder der eigenen Website (hier: Autorenwebsite, Blogger, KMU)" bin ich auf einige Quellen und hilfreiche Artikel rund um diese Thematik eingegangen und habe diese Sammlung an Informationen auch um aktuellere Artikel immer wieder erweitert. So schrieb Dr. Thomas Schwenke zum Thema "Brexit & DSGVO – Tipps und Checkliste zur Vorbereitung auf den Ernstfall" und Finn Hildebrandt (blogmojo) beginnt unter "ePrivacy-Verordnung: Alles, was du wissen musst (inkl. Timeline!)" ebenfalls schon einen Blick in die Zukunft zu werfen.
 

Datenschutz und Datensicherheit praktisch (Messenger, 2FA und Verschlüsselung)

Neben rechtlichen Grundlagen sollte aber auch die Praxis nicht zu kurz kommen und so sind auch rund um das Thema Datenschutz und Datensicherheit weitere Artikel hinzugekommen.


Im Artikel "Ein datenschutzfreundlicher Messenger am Smartphone - Threema" stelle ich einen Messenger vor, der ein wenig mehr Wert auf Datenschutz legt als andere bei denen zum Beispiel ein Aspekt wie der Umgang mit Kontaktdaten als problematisch angesehen wird.

In diesem Zusammenhang ist ebenfalls ein Paper zur  dienstlichen  DSGEKD und der DSGVO  konformen Nutzung von WhatsApp von Lutz Neumeier interessant. Dieses ist unter "https://neumedier.de/digitalekirche.php#features3-75" abrufbar und beschreibt die datenschutzkonforme Adressbuchverwaltung durch getrennte Adressbücher für und ohne Whatsapp sowie die Erfordernisse der Zustimmung sowohl unter iOS als auch Android.

Neben der Frage des Schutz von Daten ist, gerade durch diverse Vorfälle, auch das Thema Sicherheit von Daten in der IT ein Thema. Insbesondere bei Webdiensten sehe ich die Zweifaktorauthentifizierung wie im Artikel "Zweistufige Anmeldung oder Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) bei Onlinediensten (Datensicherheit und Datenschutz) bspw. per OTP (One-Time Password, Einmal-Passwort) App" beschrieben als einfache Hürde um sich hier ein Stück weiterer Sicherheit zu verschaffen.

Neben der Sicherheit im Web hat mich dann aber auch das Thema Verschlüsselung zum Beispiel bei der Nutzung von mobilen Datenträgern (wie USB Sticks) beschäftigt und so kam bei der Einrichtung eines neuen PC auch der Artikel "Der verschlüsselte USB Stick oder mit Bitlocker To Go unter Windows Datenträger verschlüsseln" zustande. Wobei ich hier auch auf Alternativen wie das Thema Verschlüsselung in der Cloud oder im Datencontainer von TrueCrypt beziehungsweise VeraCrypt eingegangen bin.

Datenverschlüsselung (Zukunft) openPGP bei eMail und PGP Schlüssel mit neuen Personalausweis nPA signieren

Durch den neuen Personalausweis und der Online-Ausweisfunktion mit der AusweisApp2 des Bundesministerium des Inneneren für Bau und Heimat (siehe personalausweisportal.de) ist es möglich sich am Smartphone oder Kartenleser über die AusweisApp2 auf unterschiedlichen Betriebssystemen herunterladbar unter https://www.ausweisapp.bund.de/ausweisapp2-home/ auszweisen.

AusweisApp2 unter Windows Kartenleser einrichten

Diese App stellt einen lokalen Server dar zur Authentifizierung und prüft den im Kartenleser freigegebenen Personalausweis. Dieser muss vorher durch PIN frei gegeben sein. Statt eines Kartenleser kann auch ein Smartphone und eine App für Android oder iOS verwendet werden.

App als Kartenleser AusweisApp2 auf Android


Sofern kein Kartenleser am Rechner angeschlossen ist kann zusätzlich eine App am Smartphone installiert werden über die dann (sofern das Smartphone im gleichen WLAN wie der Rechner ist) die App am PC mit der PIN Eingabe am Smartphone gekoppelt werden.

Hierdurch ist es nun möglcih sich über NFC online auszuweisen und bspw. Dienste wie PostIDENT oder verschiedene Behörden Dienste zu nutzen.

Ein ebenfalls spannendes Szenario ist jedoch die Verschlüsselung von eMails mit openPGP und die Beglaubigung des eigenen offenen PGP Schlüssel durch eine Signierung mit den Personalausweis.

E-Mailverschlüsselung mit PGP

Mein Mailprovider Posteo.de hat dieses zum Beispiel im Artikel "Wie verschlüssele ich E-Mails mit Enigmail in Thunderbird?" beschrieben. Ebenso gibt es auf der Seite meiner Lieblingscomputerzeitschrift c't eine ausführliche Anleitung zum Thema "Einfach erklärt: E-Mail-Verschlüsselung mit PGP " von Holger Bleich.

Ebenso hat der Verein digitalcourage 2016 eine Zusammenstellung unterschiedlicher Anleitungen unter "E-Mails verschlüsseln wird immer einfacher" veröffentlicht. Eigentlich ist dieses tatsächlich einmal ein guter Grund sich mit der Thematik auseinander zu setzen und mit der Einrichtung einer neuen Arbeitsumgebung auch dieses Thema auf erledigt zu setzen.

An dieser Stelle bin ich auch auf die umfangreiche Anleitung im Rahmen des Projektes »Verbraucher sicher online« der TU Berlin im Fachgebiet Kommunikations- und Betriebssysteme gelandet. Auf der Artikelserie "E-Mail-Verschlüsselung" gelandet. Hier wird auch generell das Verschlüsseln von Dateien mit GpgWIN erläutert.

Ebenso wird auf eine Anleitung von Boris Katheuser unter https://investigativerecherche.de/verschluesselung/ verwiesen in der als Video eine Anleitung veröffentlicht wird.

 

Öffentlicher PGP Schlüssel verifizieren lassen

Zur CeBIT 97 hat c't erstmals einen kostenlosen Zertifizierungs-Service für PGP-Schlüssel angeboten. Über diese Krypto-Kampagne und wie der öffentliche Schlüssel im Verlag signiert werden kann informiert die Seite  zur "c't-Krypto-Kampagne".

Alternativ können aber auch andere Verzeichnisse genutzt werden. Aber erst einmal muss die Verschlüsselung und die Erstellung eines privaten und öffentlichen Schlüssel angelegt werden (siehe obere Anleitung).

Nachdem dieses ordentlich eingerichtet worden ist besteht nun die Möglichkeit den eigenen öffentlichen Schlüssel zu signieren.

PGP Schlüssel mit neuen Personalausweis per NFC signieren lassen

Die Funktionsweise ist wie folgt beschrieben "Mit der Verschlüsselung mit einem sogenannten PGP-Schlüssel (kurz für Pretty Good Privacy) kann die eigene E-Mail-Kommunikation ohne weitere Lösung „Ende-zu-Ende“-verschlüsselt werden." Hierzu existiert ein privater (geheimer) Schlüssel und einen öffentlichen Schlüssel. Eben dieser kann nicht nur auf der eigenen Internetseite sondern auch in einen vertrauenswürdigen Verzeichnis (bspw. bei PGP Signierung bei Heise Events) aber unter https://pgp.governikus.de mit Hilfe der Online-Ausweisfunktion beglaubigt werden. Hierzu ist neben den neuen Personalausweis bzw. elektronischen Aufenthaltstitel mit aktivierter Online-Ausweisfunktion ein Kartenlesegerät bzw. ein NFC-fähiges Android-Endgerät sowie die AusweisApp2 erforderlich. Ein weiteres Verzeichnis bietet auch Posteo selbst an wie in der FAQ auf der Seite "EasyGPG: Wie veröffentliche ich meinen öffentlichen PGP-Schlüssel über Web Key Directory (WKD) im Posteo-Schlüsselverzeichnis?" beschrieben ist.

Ich gehe davon aus, dass ich dieses für meine eMailKommunikation dann tatsächlich einmal umsetzen werde und sei es nur aus technischen Interesse am Thema :)

Statt selbst einen Artikel hier ins Blog zu stellen verweise ich hier gerne auf die Anleitung von Philipp Mahler auf technikkram.net im Artikel "Beglaubigung des eigenen PGP Schlüssels mit dem neuen Personalausweis (nPa) ". Vielen Dank an dieser Stelle dafür.

 

Datensicherheit und Datenschutz in SAP (Berechtigungskonzept)


Aber auch im SAP Umfeld waren Datenschutz und Datensicherheit ein aktuelles Thema, so dass hier das Thema Berechtigungen und Umsetzung eines Berechtigungskonzept sich sowohl im Tool der Massenpflege von Berechtigungen "Nach der Massenpflege von Berechtigungsobjekten (PFCGMASSVAL) folgt der Massendownload von Rollen (PFCG_MASS_DOWNLOAD)" aber auch der feingliederigen Steuerung nach einer Berechtigung nach Konten "Kontenberechtigung bspw. für Personalkosten auf Kostenarten, Sachkonten und Finanzpositionen oder Belagart mit Berechtigungsgruppen" ein wichtiges Thema.

Besonders erfreut hat mich das Thema "SAP Query als kundeneigene Transaktion mit Berechtigungen für Tabellenberechtigungsgruppe, Tabellen und Reporttransaktion vergeben", dass auch ganz praktisch im Rahmen eines Tagesseminar rund um SAP Query im Hochschulberichtswesen und Hochschulcontrolling eingeflossen ist.

Aus gegebenen Anlass möchte ich an dieser Stelle auch auf die Zweite "Onlinekonferenz: Wie steigen andere Unternehmen auf SAP S/4HANA um?" vom 29. Januar bis 01. Februar 2019 des it-onlinemagazin hinweisen. Schon letztes Jahr überzeugte mich diese unter anderen durch den Vortrag "Was muss ich am SAP-Berechtigungswesen ändern?" welcher als Aufzeichnung noch immer unter "„S/4HANA Umstieg und Vorbereitung“ Onlinekonferenz (live und als Aufzeichnung)" abrufbar ist.

Datenschutz bei Facebook und Google


Da das Thema Datenschutz durch einen solchen Tag im Jahr aber auch im Privaten immer einmal wieder ein Thema ist möchte ich hier, wie letztes Jahr, auf die Möglichkeit der Datenschutzeinstellungen von Facebook und Google hinweisen.

Google bietet hier auf der Startseite einen direkten Link auf einen "Privatsphärecheck". Aber auch die Einstellungen von Facebook oder andere Netzwerke können hier einen interessanten Blick bieten. So findet sich bei Facebook auf der Seite "Einstellungen für Werbeanzeigen" eine Auflistung wie die einzelnen Werbeanzeigen zustande kommen udn welche Informationen hier Facebook für Werbung verarbeitet. Daneben hat Facebook unter Facebook Privacy Basics eine Informationsseite rund um die Privatsphäre-Grundlagen bei Facebook online gestellt.

Daneben bieten aber auch Internetseitenbetreibende weitreichende Informationen zum Beispiel zum Einsatz von Google Analytics und Google Adsense an.  Auf der Seite der "European Interactive Digital Advertising Alliance" (youronlinechoices.com) eine Widerspruchsmöglichkeit gegen "nutzungsbasierte Online-Werbung" für verschiedene Anbieter nutzen. Diese Einstellung ist jedoch auf jeden von Ihnen genutzten Rechner (bzw. Browser) erforderlich, da diese Seite entsprechende Cookies mit einer entsprechenden Einstellung hinterlegt, die die einzelnen Werbenetzwerke (auch bspw. Facebook, Google, ...) beachten sollen. Anstatt der benutzerbezogenen Werbung (die durch verschiedene Daten zu ihrer Person erhoben sind) wird dann allgemeine Werbung eingeblendet.

Aktuelle Infos rund um Datenschutz?


Gerade wenn es um Datenschutz geht kann ich in meiner Blogroll folgende Punkte empfehlen:
  • Lawblogs - Juristische Blogs
  • Vblogs -  Videoblogs und Podcasts u.a. zum Datenschutz
Daneben nutze ich auch sehr gerne Twitter für aktuelle Informationen.

Eine kleine Auswahl von Twitter Profilen ist in folgender Liste zu sehen:
Der Einfachheit halber habe ich mir auf Twitter unter https://twitter.com/AUnkelbach/lists/web-und-datenschutz eine passende Liste mit diesen und anderen Accounts zum Thema Web und Datenschutz angelegt und bin immer wieder über die Onlinediskussionen sowie viele praktische Hinweise und Artikel angenehm überrascht.

Insgesamt dürften auch die kommenden 12 Monate rund um Datenschutz einiges an aktuellen Themen inne haben und so freue ich mich schon darauf kommendes Jahr hier beziehungsweise natürlich in einen neuen Blogartikel hoffentlich ebenfalls auf aktuelle Artikel verweisen zu können.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Donnerstag, 24. Januar 2019
20:39 Uhr

Der verschlüsselte USB Stick oder mit Bitlocker To Go unter Windows Datenträger verschlüsseln

Manche Themen, wie auch Windows, sind hier im Blog tatsächlich etwas weniger präsent als Excel, SAP oder auch diverse andere Programme. Aber gerade im Rahmen der Einrichtung eines neuen Arbeitsplatzes kam neben den Datenschutzeinstellungen unter Windows 10 auch die Frage der Datensicherheit in Betracht.

Ausgangslage Warum Daten verschlüsseln?

Tatsächlich ist das Thema Verschlüsselung aus unterschiedlichen Gründen relevant. Neben einer Frage der eigenen IT Sicherheit ist gerade beim Einsatz von Cloudspeichern auch im privaten Bereich oftmals die Frage, ob hier wirklich alle Dateien so vertrauenswürdig wären, dass diese problemlos in die Öffentlichkeit gelangen können. Daher ist eine gewisse Sensibilität tatsächlich nicht fehl am Platz und an manchen Einsatzzwecken sogar vorgegeben. Neben einen Cloudspeicher dürfte aber auch der USB Stick als klassisches Datentransfermedium immer noch aktuell sein. Nur was passiert, wenn dieser irgendwo verloren geht und könnte hier nicht ein gewisser Schutz helfen. Manchmal kann dieser Schutz auch ganz nützlich sein, wenn mehr als eine Person Zugriff auf die eigene Arbeitsumgebung hat. Daher mag ich hier ein wenig auf die Möglichkeiten der Datenverschlüsselung auf Datenspeicher unter Windows eingehen und freue mich hier tatsächlich darüber, dass dieses unter Windows 10 Professionell wesentlich einfacher geworden ist als vor einigen Jahren noch unter Windows XP mit TrueCrypt und anderen Tools. Neben physischen Datenspeichern ist aber auch die Cloud ein wichtiges Thema und so gehe ich, wenn auch nur durch einen kurzen Hinweis, auf die Möglichkeiten der Verschlüsselung des eigenen Cloudspeichers ein.
 

Boxcryptor und Cloudspeicher

Beim Einsatz eines Cloudspeicherplatzes (wie zum Beispiel Dropbox (Einladungslink)) stellt sich oftmals die Frage, wie hier auf einfache Weise Daten verschlüsselt gespeichert werden können. Ein passwortgeschütztes ZIP File hat den Nachteil, dass hier keine Daten direkt gespeichert werden können weswegen eine Lösung per App wie Boxcrypter für zwei Geräte eine Verschlüsselung auf Android, MacOS und Windows ermöglicht. Für mehrere Geräte ist dann eine Jahreslizenz erforderlich (ebenso bei der Nutzung von mehr als einen Cloudanbieter). Unter BoxCryptor.com/de/ ist diese Software näher vorgestellt und es können entsprechende Lizenzen erworben werden.

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Dropbox Cloudspeicher mit Synchronisation
 

Verschlüsselte Datencontainer mit Truecrypt oder Veracrypt

Sofern der Zugriff auf bestimmte Dateien nur unter Windows bzw. einen Desktop Betriebssystem erfolgt besteht auch die Möglichkeit des Einsatzes von Truecrypt oder vielmehr der Nachfolge Veracrypt. Im Artikel "Truecrypt per Kommandozeile" bin ich näher darauf eingegangen und tatsächlich bietet es sich auch an mit VeraCrypt Portable diese als Stickware vom USB Stick laufen zu lassen. Die App selbst ist bei Heise Online Download unter Verschlüsselung > VeraCrypt näher vorgestellt.

Sofern kein verschlüsselter Dateicontainer sondern ein USB Stick zum Austausch von Dokumenten ausserhalb der Cloud und nur unter Windows verwendet werden soll, kann ab Windows 10 Professional und Windows 7 Ultimate Bitlocker TO Go genutzt werden. Innerhalb des BSI Grundschutzhandbuch wird diese Software im Maßnahmenkatalog "M 4.422 Nutzung von BitLocker To Go ab Windows 7" im IT Grundschutzhandbuch (IT-Grundschutz-Kataloge) des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfohlen.

Die Verschlüsselung selbst kann nur in den erwähnten Windows Versionen angelegt werden, aber das verschlüsselte Speichermedium selbst (hier ein USB Stick) kann in den niedrigeren Windows Versionen (zum Beispiel Windows 10 Home) direkt geöffent werden.

 

Mobiler Datenspeicher mit Bitlocker ToGo verschlüsseln

Im Explorer kann der mobile Speicherträger oder das zu verschlüsselnde Laufwerk mit der rechten Maustaste angeklickt werden und die Funktion "Bitlocker aktivieren" wie in folgender Abbildung zu sehen aufgerufen werden.

Bitlocker aktivieren

Dadurch wird die Anwendung Bitlocker geladen

Bitlocker wird gestartet
Der USB Stick darf während des folgenden Setup zur Bitlocker-Laufwerksverschlüsselung nicht entfernt werden.

Danach ist eine Methode zu wählen, wie die Verschlüsselung abgesichert werden soll.

Bitlocker Methode

Die flexibelste Methode ist wohl der Einsatz eines Passwort / Kennwort, das später nachdem der USB Stick eingesteckt wird, oder auf das Laufwerk zugegriffen werden soll eingetragen werden muss. Es empfiehlt sich zur Sicherheit das Passwort zum Beispiel in einen Passwortmanager oder an sicherer Stelle zu speichern. Die Alternative der Smartcard nebst Smartcard-Pin könnte wiederum interessant sein auch in Hinblick auf einer zwei Faktor Authentifizierung per Hardwarelösung.

Im Artikel "Zweistufige Anmeldung oder Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) bei Onlinediensten (Datensicherheit und Datenschutz) bspw. per OTP (One-Time Password, Einmal-Passwort) App" bin ich darauf für Webdienste eingegangen.

Nachdem das Passwort gewählt worden ist kann auch ein Wiederherstellungsschlüssel gedruckt, als Textdatei gespeichert oder im Microsoft Konto hinterlegt werden.

Bitlocker Wiederherstellung

Soll der USB Stick an unterschiedlichen Rechnern und nicht nur im eigenen PC genutzt werden und man nicht diesen wichtigen Schlüssel in der Cloud speichern wollen ist sicherlich der Ausdruck eine gute Alternative. Zu beachten ist, dass der Schlüssel nicht auf ein bereits verschlüsseltes Laufwerk gespeichert werden kann.

Nachdem der Wiederherstellungsschlüssel gespeichert worden ist kann mit Weiter die Verschlüsselungsform gewählt werden.

Bitlocker Laufwerk Speicherplatz

Sofern noch keine Daten am Datenträger vorhanden kann die Option "Nur verwendeten Speicher" verschlüsseln gewählt werden.Beim Hinzufügen von Daten werden diese automatisch verschlüsselt.

Anders verhält es sich wenn bereits Daten vorhanden sind. In diesen Fall sollte das gesamte Laufwerk verschlüsselt werden.

Danach ist der Modus der Verschlüsselung und das Format zu wählen.

Bitlocker Modus

Handelt es sich um ein eingebautes Laufwerk (Wechselfestplatte, Netzlaufwerk, ...) dass nur an diesen PC verwendet werden soll kann sicherlich die neuere Datenträger-Verschlüsselungsmethode XTS-AES verwendet werden. Soll der Rechner aber auch an anderen Rechnern eingesetzt werden (bspw. Windows 7) ist der Kompatibler Modus empfehlenswert. Da es sich bei mir um einen USB Stick handelt und ich mir unsicher bin welches die eingesetzten Systeme sind habe ich hier den zweiten Punkt gewählt und die Verschlüsselung gestartet.

Nun Bitlocker laufen lassen?

Es erscheint eine Abfrage mit Zusammenfassung der Entsperrmethode und das Laufwerk kann gemeinsam mit allen vorhandenen Daten über die Schaltfläche "Verschlüsselung starten" abschließend gestartet werden. Nun läuft die Verschlüsselung und der Fortschritt ist beobachtbar.

Anhand des Fortschritt bedeutet dieses nun Warten

Zwischendurch könnte die Verschlüsselung auch angehalten werden, aber sinnvoller ist es sicher die Geduld aufzubringen und Windows verschlüsseln zu lassen.

Bitloker abgeschlossen



Mit Bitlocker verschlüsselten (Wechsel-) Datenträger arbeiten


Lohn der Mühe ist dann, dass die Bitlocker-Laufwerksverschlüsselung erfolgreich abgeschlossen ist und das Kontextmenü sich um die Punkte BitLocker-Kennwort ändern und BitLocker verwalten erweitert hat.

Bitlocker Context rechte Maustaste

Der erste Punkt ist selbsterklärend unter der Verwaltung kann der Punkt "Systeme und Sicherheit" mit den Unterpunkt "Bitlocker Verschlüsselung" in der Systemsteuerung aufgerufen werden.

Bitlocker To Go Systeme und Sicherheit

Unter anderne kann hier eine Automatische Entsperrung eingerichtet werden, wenn der Stick beim aktiven User angesteckt wird. Ansonsten muss immer das Passwort eingegeben werden.

Auf verschlüsselten Datenträger zugreifen


Beim Auswerfen des Datenträgers ist dieser auch wieder verschlüsselt. Wenn der USB Stick erneut angeschlossen wird ist eine Kennwort eingabe erforderlich.

Der große Vorteil hier ist, dass das Entschlüsseln und Einbinden des Datenträgers keine Administrationsrechte und keine Installation von lokaler Software erfordert, da Windows selbst den Zugriff auf verschlüsselte Medien unterstützt.

Bitlocker entsperren

Das USB-Laufwerk an sich ist erst wieder nutzbar nachdem das Passwort eingegeben worden ist. Alternativ kann auch der Wiederherstellungsschlüssel eingetragen werden oder die Option "Auf diesem PC automatisch entsperren" gewählt werden, wenn dieser PC ohnehin geschützt ist und nur man selbst damit arbeitet. Letzterer Punkt kann ebenfalls unproblematisch wieder deaktiviert werden über die rechte Maustaste am entschlüsselten Datenträger und dort auf Bitlocker verwalten.

Das Laufwerk ist im entschlüsselten Zustand dann wie vorher problemlos verwendbar nur beim erstmaligen Verbinden ist dann stets die Kennwortangabe erforderlich (beim Herunterfahren des PC wird der USB Stick ebenfalls ausgeworfen).
 

Persönliche (geschützte) Arbeitsumgebung am USB Stick

Gerade in Kombination mit persönlichen schützenswerten Daten oder auch mit portable Apps ist diese Möglichkeit eines verschlüsselten USB Stick tatsächlich ein Vorteil der hier sehr einfach mit Windows 10 Professional angelegt und genutzt werden kann. Natürlich funktioniert diese Verschlüsselung nur in der Windows Welt aber hat darin tatsächlich Vorzüge gerade in Hinblick darauf, ob man einen USB Stick unbedarft offen liegen lassen kann oder nicht.

Portable App Plattform

Auf den einmal entsperrten Wechseldatenträger können dann auch Programme wie die portableApps Plattform gestartet werden. Letztere ermöglicht es einige Programme vom USB Stick laufen zu lassen. Dazu zählen Browser, Passwortverwaltung und auch ganze Arbeitsumgebung wie PDFToolkit oder Libre Office.

Hin und wieder kann es vorkommen, dass man mit den gewohnten Programmen an einen fremden Rechner arbeiten möchte.  Hilfreich kann hier ein USB Stick sein, auf den alle regelmäßig genutzten Programm in einer portablen Variante installiert sind.  Als Portable Software oder auch Stickware bezeichnet man Software, welche ohne vorherige Installation lauffähig ist. Auf der Seite portableapps.com/de kann eine Plattform für solche Programme ebenso wie eine Auswahl von fertigen Programmen heruntergeladen werden. Der Vorteil dieser Plattform ist, dass sie sich auch um Updates kümmert.

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  • Grafik & Bildbearbeitung
  • Internet
  • Musik & Video
  • Office
  • Spiele
  • Werkzeuge
bietet diese Plattform eine Menge an Software an (zum Beispiel Chrome, Firefox, Libreoffice oder auch Messenger oder Systemwerkzeuge wie den Packer 7ZIP).

Aber auch viele andere, meist auch opensource Anwendungen laufen direkt vom USB Stick und müssen dadurch nicht am lokalen Rechner extra installiert werden. So gibt es auch das im Artikel "Mindmapping und Sketchnotes im Beruf nutzen für Brainstorming oder Mind Mapping mit XMIND" vorgestellte XMIND oder FastStoneCapture (ein Screenshotprogramm) in einer portablen Version die problemlos lauffähig ist ohne dabei installiert zu sein.

Fazit

Zur Verschlüsselung von Dateien innerhalb eines Cloudspeichers wie Dropbox sind sicherlich Containerdateien oder extra Programme wie Boxcryptor besser geeignet, aber wenn es um die Nutzung von USB Sticks anbelangt dürfte auch der Einsatz der von Microsoft angebotenen Variante zur Laufwerksverschlüsselung per AES eine gute Lösung zu sein.

Es ist allerdings ebenso wie bei Containern zu beachten, dass wenn das Laufwerk einmal entschlüsselt ist hier auch ein Zugriff erfolgen kann. Daher sollte die Arbeitsumgebung (Rechner) auch entsprechend beachtet werden und sich zum Beispiel beim Verlassen des Arbeitsplatzes abgemeldet werden.

Unter Windows ist die Tastenkombination


   +  L  = Computer sperren

dafür geeignet. Hierbei bleibt der aktive User noch angemeldet, es erscheint jedoch der aktuelle Anmeldebildschirm, so dass zum Weiterarbeiten ein erneutes Anmelden erforderlich ist.

Im Artikel "Hilfreiche Tastenkombinationen unter Windows" bin ich auch auf weitere hilfreiche Tastenkombinationen eingegangen die ebenfalls ein wenig Mehr an Sicherheit bieten. Tatsächlich ist mir hier positiv aufgefallen, dass ein Mehr an Sicherheit nicht sehr viel mehr an Aufwand verursacht.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Dienstag, 22. Januar 2019
22:53 Uhr

Rückblick FI CO Forum Infotage 2018 in Köln

Wie schon die letzten Male möchte ich auch dieses Jahr einen persönlichen Rückblick auf die in 2018 stattgefundenen FICO Forum Infotage werfen.

Was sind die FI CO Forum Infotage?


Die Veranstaltung wird u.a. von Espresso Tutorials (meinen Buchverlag siehe auch fico-forum.de) und der ConVista Consulting AG angeboten.

Wie schon im Artikel "FICO-FORUM-INFOTAGE 2018 Vorläufige Agenda und Anmeldung möglich" zu sehen steht die Agenda der Veranstaltung zur Verfügung und bietet eine Menge an Vorträgen rund um SAP insbesondere auch in Richutng S/4HANA.

Die Veranstaltung findet jährlich im November mittlerweile in Köln, Zürich und auch Wien statt und bietet eine gute Auswahl an unterschiedlichen aktuellen Themen rund um das weite Feld der SAP Anwendungen.

Neben Vorträgen bietet diese Veranstaltung auch die Gelegenheit die ein oder andere Möglichkeit des Austauschs. Da wohl noch Plätze vorhanden sind, kann ich diese Veranstaltung in Köln sehr empfehlen.

Rückblick bisher besuchter FICO-Forum Infotage

Bisher hatte ich schon ein paar Mal die Gelegenheit selbst an diesen Tagen teilzunehmen und kann für einen kurzen Einblick auf meine Rückblicke verweisen: Aber auch die Unterlagen der bisherigen FICO Forum Infotage bieten einen guten Überblick über interessante Vorträge und Themen die in den Vorjahren vorhanden waren.

Doch auch dieses Jahr gab es einige Vorträge deren Auswahl mir schon im Vorfeld im Artikel "SAP Weiterbildung konkret und praxisnah - Meine Planung für die FICO Forum Infotage 2018 in Köln vom 19. bis 20. November 2018 u.a. von Espresso Tutorials und Convista Consulting" ein Bedürfnis waren. An dieser Stelle möchte ich nun zu den einzelnen von mir besuchten Vorträgen meine Mitschrift bzw. Notizen veröffentlichen. Diese sollen einen kurzen Einblick geben und können gerne in den Kommentaren, so erforderlich, korrigiert werden .

Die FICO Forum Infotage 2018

Im Onlineforum sind (nach Anmeldung) wieder alle Vortragsunterlagen im Beitrag "Unterlagen FICO-Forum Infotage 2018"  auf fico-forum.de zu finden. Dennoch möchte ich etwas ausführlicher auf die von mir besuchten Themen eingehen und hier einen Blick zurück auf die zwei Tage in Köln werfen.

Agenda FICO Forum Infotage 2018

Vortragsunterlagen 2018

Sämtliche gehaltene Vorträge der Veranstaltung sind von der Convista Consulting AG und Espresso Tutorials auf der Seite

https://www.convista.com/de/events/fico-forum-infotage2018.html

über den Punkt "E-Books 2018" verlinkt und online abrufbar. Vielen Dank für diesen Service :).



Im folgenden Artikel gehe ich auf die einzelnen von mir besuchten Vorträge näher ein und schildere später meine Erfahrungen zu der Veranstaltung an sich.

Vorträge am Montag 19. November 2018

Im Folgenden schildere ich gerne meine Eindrücke von den von mir besuchten Veranstaltungspunkten und den Vorträgen. Neben den von mir besuchten Vorträgen fanden aber noch weitere statt, so dass es sich hier wirklich lohnt mit Kolleginnen und Kollegen anwesend zu sein und sich gegenseitig auszutauschen. Glücklicherweise waren dieses Mal auch zwei weitere Personen aus den Umfeld der hessischen Hochschulen anwesend.

 

Das SAP-Portfolio für Finance Innovation – Compliance – Cloud

(Christoph Ernst, SAP)
https://fico-forum.de/ET/infotage_2018/01/

Ein wesentlciher Punkt in der Keynote war die Automatisierung von operativen Tätigkeiten siwue eine einheitliche Darstellung der im Unternehmen vorhandenen Daten im Universal-Journal. Insbesondere die Predicition (wie Ausgabenplanungen) und die Trendanalyse waren hier ein Thema. Die Unterstützungsleistungen für die Erhebung von Rückstellungen sowie unterschiedliche automatisierte Planungsansätze waren hier ebenso ein Thema wie die unterschiedlichen Sichten auf einzelne Dimensionen innerhalb eines Unternehmens. Neben der Planung (Tabelle ACDOCP) sind auch Fragen der Konsolidierung (Tabelle ACDOCU) angesprochen worden. Das sPrediction Ledger trifft auf Basis eines Kundenauftrages schon eine entsprechende Prognose die über die bisherige kalkulatorische Ergebnisrechnung hinaus geht. Interessant kann hier auch eine Empfehlung für einzelne Ansätze auf Basis der Analyse von vorherigen Verhalten (bisherige Buchungen) beim Geschäftspartner verwendet werden. Vereinfacht gesagt dürfte hier das Thema maschinelles Lernen auch in der Buchhaltung Einzug nehmen. Besonders für das Berichtswesen interessant sind die MÖglichkeiten gewesen hier auf einzelnen Gruppierungen innerhalb der Einzelposten (als weitere Dimensionen) zuzugreifen. Auch kann ein Berichtswesen durch Nutzung der semantic tag noch wietere Informationen gerade in Bezug auf einzelne Berichtsziele innerhalb eines Konzerns optimiert werden.
 

Embeded Analytics in S/4HANA - der Nachfolger von Report Painter

(Martin Munzel, Espresso Tutorials)
https://fico-forum.de/ET/infotage_2018/02/

Gerade durch die Gegenüberstellung von Embeded Analytics und Report Painter wurde hier das kommende Berichtstool praktisch vorgestellt. Das für dieses Auswertungstool zugrundeliegende Datenmodell baisert auf ein virtuelles Datenmodell mit entsprechenden Views. Dieses entspricht in etwa einen BW-System für die Analyse von Daten. Die vorhandene Views sind vergleichbar zu den in Report Painter bekannte Berichtstabellen und bauen innerhalb eines Datenmodells ebenfalls aufeinander auf. Über die CDS View (HANA Core Data Services (CDS)) können vorhandene Views zum Beispiel per Eclipse um weitere Erweiterungen ergänzt werden, so dass auch weitere Daten mit in den vorgegebene Datenquellen genutzt werden können. Auf diese Weise können auch nicht vorhandene Daten als ergänzende Attribute als Inhalt ergänzt werden. Über einen View Browser sind aber auch schon verschieene Datenpunkte vordefiniert die innerhalb der Berichte genutzt werden können. Über Embeded Analytics können verschiedene Berichte in Fiori zur Verfügung gestellt werden. Da diese auf das neue Datenbankmodell aufsetzen sind diese wesentlich performanter als die noch vorhandenen Report Painter/Report Writer Berichte die hier die Tabelle ACDOCA auslesen. Die notwendigen Tools für das Erstellen von eigenen Auswertungen finden Sie unter "Report Deisgn Apps" und für die Datengrundlage unter Query Design Apps. Anhand eines Beispiels wurde das Erstellen einer Query sowie die Navigation innerhalb der vorhandenen Daten vorgestellt.  Als Berichtstypen in FIORI stehen Analytical List Pages (Listen), Object Page (Stammdaten), )Work-List Report (gruppierte Elemente) sowie Overwiew Pages mit unterschiedlichen Datenaufbereitungen zur Verfügung. Dabei können vorgefertigte Layouts mit Filtern etc. verwendet werden aber auch grafische Auswertungen angeboten werden. Ebenso können KPO Kachenln dargestellt werden auf denen direkt interaktiv vordefinierte Informationen erhoben werden können. Grundsätzlich ist die Lizenz für Embeded Analytics schon in S/4 HANA enthalten, lediglich für Analytics in Office mit Excel als Frontend gibt es noch extra Lizenzmodelle. Zusammengefasst wirkte für mich dieses Berichtstool als eine Kombination aus Rechercheberichten in denen ebenfalls Dimensionen unterschiedlich aufbereitet werden können und SAP Query mit denen weitere Stammdaten und sonstige Informationen zu den Berichten ergänzt werden können.

Das Universal Journal als Innovationstreiber in SAP S/4HANA Finance

(Janet Salmon, SAP)
http://fico-forum.de/ET/infotage_2018/06/

Tatsächlich stand auch hier im Vortrag das Universal Journal mit den unterschiedlichen Berichtspunkten im Mittelpunkt. Nachdem die grundsätzliche Struktur der Tabelle ACDOCA mit ihren Dimensionen und Feldern dargestellt worden sind wurde auch auf das Berichtswesen im Universal Journal eingegangen. Für die bisherigen Tabellen (BKPF und BSEG im FI) gibt es Kompatibilitätsview die entsprechende Verdichtungen anbieten, so dass auch bisherige Entwicklungen darauf zugriefen können. Tatsächlich werden innerhalb der ACDOCA jedoch alle Rechnungen abgebildet, so dass keine Mitbuchtechnik für die einzelnen Komponenten mehr erforderlich sind, sondern alle Felder zeilenweise dargestellt werden. Interessant ist dabei, dass eine Änderung bspw. der Profit-Center-Zuordnung dadurch direkt fortgeschrieben wird. Ebenso kann die Planung im CO (BPC) verduchtet in der ACDOCP dargestellt werden. Die Transaktion KP06 ist aber weiterhin noch aktiv. Eine Umsetzung des Modul PSM-FM für das Universal Journal in die ACDOCA befindet sich noch in der Entwicklung derzeit wird es noch als Special Ledger abgebildet. Ebenso ist die Darstellung unterschiedlicher Währungen ein Thema, dass hier passend umgesetzt ist. Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrages waren Simulation und Prediction die ebenfalls in SAP autmatisch erhoben werden können und als Szenarien in Extension Ledgers dargestellt werden können.
 

Fortgeschrittene Techniken in SAP Fiori

(Philipp Reichhardt)
http://fico-forum.de/ET/infotage_2018/10/

Neben einer responsiven Darstellung von Berichten über FIORI Kacheln wurde in diesen Vortrag auch ein sehr guter Überblick über die einzelnen Möglichkeiten rund um FIORI Einsatz gegeben. Interessant dabei ist, dass berechtigungsseitig zwei Rollen (Backend = SAP GUI; Front End Rolle in FIORI) gepflegt werden müssen da die Berechtigungen zum Starten der Rollen von den Datenzugriffen getrennt wird. Neben FIORI als Designkonzept wurden auch die unterschiedlichen Formen der FIORI Apps und Kacheln dargestellt, wobei die Kacheln die sichtbaren Objekte zur dynamischen Darstellung von Kennzahlen, Nachrichten oder Statische Funktionen die einen Bericht aufrufen und die Apps sowohl analytische Auswertungen, Fact Sheets als auch transaktionale Zugriffe auf Funktionen ähnlich den bisherigen SAP Transaktionen bieten. Neben den Kachelaufbau wurden hier audch praktische Tipps zu selbsterstellten QUery geboten und insgesamt bot dieser Vortrag einen guten Überblick über die Möglichkeiten die mit FIORI möglich sind.
 

Diskussionsrunde zum Stand von S/4HANA Finance

SAP, Convista, Espresso Tutorials

Tatsächlich zeigte scih in der Diskussionsrunde am Ende des ersten Tages ein gemischter Stand, was die Umsetzung von S/4 HANA anbelangt. Einige haben tatsächlich die Gelegenheit genutzt im Rahmen eines Systemwechsel hier gleich einen Greenfield Ansatz zu fahren gerade um auch hier entsprechende Bereinigungen durchzuführen. Gerade in der Beratung sind zur Zeit einige Vorprojekte am Laufen und es sind hier einige Ressourcne gebunden.
 

Impulsvortrag: Alles Kopfsache

(Markus Czerner)
Der diesjährige Impulsvortrag befasste sich mti Zielerreichung und Motivation durch den ehemalige Tennisprofi Markus Czerner der als Motivationstrainer mentale Stärke, Motivation und Erfolg verbindet.

Abendveranstaltung

Die Abendveranstaltung wurde durch den weltbeste Biersommelier Stephan Hilbrand aus Bonn  gestaltet. Als amtierender Weltmeister als Biersommelier versuchte die Begeisterung an  🍺 zu vermitteln und es gab eine Bierverkostung in Kombination zum Essen.
Bierverkostung FICO Forum Infotage 2018
Persönlich bin ich ja eher von Wein angetan, wie am Artikel "Weine verkosten und Weinwissen rund um das Degustieren von Wein aber auch andere Apps zum Thema Wein" zu sehen ist, aber dennoch war auch dieses einmal eine spannende Erfahrung abseits von SAP.

Vorträge am Dienstag 20. November 2018

Auch am nächsten Tag fanden einige spannende Vorträge und für mich sogar einige Highlights der Veranstaltung statt auf die ich nun ebenfalls eingehen mag.
 

Look and Feel – Das neue Migrationscockpit unter S/4HANA

(Carsten Schweitzer, Abide)
https://fico-forum.de/ET/infotage_2018/12/

Anhand des Beispiel der Migration von Stammdaten eines Geschäftspartner wurde das neue Migrationscockpit unter S/4 HANA vorgestellt. Neben der Projektanlage und des Arbeiten mit Templates wurde auch der Workflow von Download und Upload des XML Template für die einzelnen Migrationsobjekte bis hin zur Valdieirung und Konvertierung von Daten, Fehlerbehebung und Fertigstellung einer Migration vorgestellt. Ferner wurde auch auf die Erweiterung der Einbindung von kundeneigenen Feldern sowie das automatische Mapping für das Migrations Cockpit innerhalb des Migration Object Modeller eingegangen. Für die OnPremise und Cloud Version wurde auf die Sammelhinweise im OSS / SAP Note verwiesen und auch auf die Beschränkung des Template Upload auf 50.000 Datensätze hingewiesen. Eine größere Datenmenge kann durch eine Schnittstelle von Data Service oder durch Bündelung der Datenmenge erfolgen. Da das Migrationscockpit sowohl in S/4 HANA Cloud als auch OnPremise kostenlos enthalten ist und sich auch für die Datenmigration aus Non-SAP Systemen eignet sowie ohne Programieraufwand auch Abhängigkeiten von Feldern überprüft bietet dieses ein Tool, dass auch durch Importsimulation und entsprechende Prüf- und Valdierungsfunktionen punktet.

Investitionsmanagement in SAP inkl. Neuerungen in S/4HANA

(Robin Schneider)
https://fico-forum.de/ET/infotage_2018/15/

In diesen Vortrag wurde ein umfassender Überblick über die Prozesse innerhalb des Modul INvestitionsmanagement gegeben und wie sich dieses auch in Hinblick auf MM, CO, FI-AA sowie PS und CO eingliedert. Dabei wurde die Investition von der Maßnahmeanforderung, Planung und Budgetierung, Verfügbarkeitskontrolle bis hin zur AfA Simulation begleitet und auch die FIORI-Apps im Kontext des SAP-IM dargestellt. Gerade aus CO Sicht war hier auch noch einmal die Unterscheidung zwischen kostenorientierter Planung der "angeforderten Mittel" hin zur Budgetierung als "genehmigte Mittel" interessant. Grundsätzlich scheint das Investitionsmanagement weiterhin auf die aus ERP bekannte Technik zu basieren und keine funktionalle Erweiterungen unter S/4 HANA gegeben zu sein. Es gibt keine eigene FIORI Apps für SAP IM und es werden eher die bekannten ERP Transaktionen aus anderen Modulen aufgerufen. Dennoch gibt es die Möglichkeit neues Design zu nutzen.
 

S/4HANA Anlagenbuchhaltung

(Jörg Siebert, Espresso Tutorials)
https://fico-forum.de/ET/infotage_2018/18/

Leider fiel der Vortrag zur Anlagenbuchhaltung in Köln aus, dennoch möchte ich gerne auf den in Zürich und Wien gehaltenen Vortrag verweisen.
 

SAP Material Ledger - Technische Notwendigkeit oder eine Möglichkeit den Prozess zu überdenken?

(Martin Munzel, Espresso Tutorials)
https://fico-forum.de/ET/infotage_2018/17/

Der Vortrag lege einen Schwerpunkt auf die Materialwirtschaft und stellte anhand eines praktischen beispiel die Werte- und Währungsflüsse in SAP anhand eines internationalen Warenhandels dar. Das Material Ledger ist in SAP S/4HANA verpflichtend einzuführen. Die Istkalkulation findet dabei in eigene Tabellen statt und kann je Bewertungskreis und Material aktiviert werden. Ohne Aktivierung hat das ML keine Auswirkungen. Aus Kompatibilitäsgründen sind CO Versionen mit den Ledgern zu verknüpfen. Anhand Beispiele zur Bewertung mit gleitenden Verrrechnungspreisen und Standardpreisen wurde auch die unterschiedlichen Bewertungsstrategien praktisch dargestellt. Auch wenn ich weniger aus den bereich MM komme sind hier die dargestellten Beispiele gut nachvollziehbar und es wurden auch praktische Empfehlungen zum Thema Periodenabschluss gegeben.
 

Datenbankreduzierung für die S/4 Migration im Kontext gesetzlicher Anforderungen

(Bernd Nowack & Andreas Rolf)
https://fico-forum.de/ET/infotage_2018/20/

Der hier vorgestellte Vortrag befasste sich nicht nur mit den Einsatz von einzelnen SAP Tools für ein Datenarchivierungsprojekt (SAP ILM, Datenarchivierung, DART, COAT, ...) sondern stellte auch die gesetzlichen Anforderungen an eine Archivierung in Hinblick auf GoBD, Unternehmensreporting oder Meldewesen dar. Insbesondere die Umsetzung des Datenzugriff nach § 147 der AO wurde hier behandelt. Somit bot der Vortrag eine gute Kombination an technischen und juristischen Anforderungen und stellte einige Punkte rund um die Datenarchivierung dar. Wie hier die Archiverung in SAP SARA auf technischer Ebene umzusetzen ist und welche Strategien auch im Hinblick auf das Information Lifecycle Management vorhanden sind wurde hier anschaulich aber auch sehr kompakt dargestellt.

Der wirkliche Mehrwert von S/4HANA fürs Accounting

(Karlheinz Weber)
https://fico-forum.de/ET/infotage_2018/KHW/

Gerade durch das Zusammenwachsen der Module FI und CO wurden hier sehr positive die Neuerungen an S/4 HANA und ihre Auswirkungen auf das Berichtswesen anhand von sechs Neuerungen (1 Datenbank, 2 Universal JOurnal, 3 Cash Management, 4 FIORI, 5 Embedded BW und 6 . Embeded BPC dargstellt). Gerade im Vergleich zum bisherigen ERP System sind hier als Schlaglichter einige Punkte erwähnt worden die allgemein tatsächlich Lust auf das Reporting gemacht haben. Dieses kann sowohl die Darstellung von Bilanz/GuV auf Ebene der Kostenstellen ebenso wie die Verwendung von KPI als auch die Integration von Planungsfunktionen in Excel.
 

Was kann die Public Cloud Version - Unterschied zu onPremise

(Renata Munzel & Martin Munzel, Espresso Tutorials)
https://fico-forum.de/ET/infotage_2018/26/

Ebenfalls unter spannenden Vorträgen ist dieser Vortrag mit Blick auf die Einführung der Cloud Version von S/4 HANA zusammen mit der Umsetzung von SAP Lösungen innerhalb des Moduls gegeben. Als Einstieg wurden die unterschiedlichen Cloud Versionend er SAP vorgestellt aber dann auch ganz praktisch die Nutzung der Public Cloud Edition als SAP S/4 HANA Cloud vorgestellt. Hier ist die Oberfläche tatsächlich ausschliesslich in FIORI umgesetzt und statt Customizing finden unternehmensspezifische Einstellungen per SSCUI (Configrations Sheets) statt. Der Vortrag legte einen besonderen Fokus auf die Funktionalität durch die Standardisierung in den Modulen FI und CO und stellte auch die Einschränkungen in der individuellen Ausprägung dar.

Grundsätzlich ist dieses, gerade für Greenfield oder Ausgründungen eine spannende Idee ach wenn manche Funktionalitäten noch im Bau sind. Hier sollte insbesondere geprüft werden, ob die eigenen Anforderungen an ein SAP System erfüllt werden können.  So sind viele Einstellungen vorgegeben aber dafür ist ein entsprechender Vorteil in Richutng der Wartung gegeben. Ein eigener Kontenplan kann bspw. über Mapping mit den SAP Kontenplan erfolgen. Allerdings können keine eigene Anlagenbewegungsarten angelegt werden und auch sonst sind einige Vorgaben gegeben. Es wird direkt eine Zwei Systemlandschaft gegeben und aktuellste Entwicklungen auf das System ausgerollt.

Zusammenfassung und Fazit

Traditionell endete die Veranstaltung mit einer moderierten Runde die die beiden Tage noch einmal zusammengefasst hat und schon anhand der hier vorgestellten Vorträge ist hoffentlich der Mehrwert einer solchen Veranstaltung ersichtlich. Oftmals wirft man hier schon einen Blick in die Zukunft aber auch der Austausch zwischen den Vorträgen rund um SAP und die Möglichkeit hier auch wieder Menschen mit gleichen Interessen, Projekten und Ideen zu treffen ist eine echte Bereicherung.

Twitter AUnkelbach

An dieser Stelle möchte ich, wie auch schon auf Twitter (@Aunkelbach), mich bei den Veranstaltern bedanken, dass sie ebenfalls in wenigen Tagen die Vortragsunterlagen online gestellt haben auch wenn ich nun doch etwas länger brauchte um hier meinen Rückblick zu veröffentlichen.

Da ich darum gebeten worden bin vor einen Treffen unserer Arbeitsgruppe Controlling der hessischen Hochschulen diese Veranstaltung zusammenzufassen hoffe ich, dass mir dieses gelungen ist und die Schilderungen für das Hochschulcontrolling und Hochschulberichtswesen ebenfalls interessant ist.

Abseits der Module des Rechnungswesen (CO - Controlling, FI - Finanzbuchhaltung) ist hier auch ein Blick in Richtung S/4 HANA ebenso wie auf Themen Cloud und selbst im Bereich HCM oder PSM-FM gab es die ein oder andere Diskussion zum Thema, Zwar wurde das Thema "SAP HCM on premise for S/4HANA" oder SuccessFactors (als Nachfolge für Bewerbermanagement / Recruiting) bzw. Concur (als Nachfolge für das Reisekostenmanagement / Travelmanagement) nicht als eigenes Thema behandelt aber gerade am zweiten Tag beim Vortrag zur Public Cloud wurde auch dieses angesprochen. Ferner punktet die Veranstaltung auch durch einen gelebten Austausch in den Pausen und die Möglichkeit hier mit Beratenden, SAP sowie Anwendende von SAP (von Kommune bis zum Großkonzern) sich auszutauschen.

Ebenso wie im Onlineforum ist hier der gelebte Austausch und das gegenseitig voneinander lernen und scih einzubringen etwas, dass diese Veranstaltungsreihe besonders auszeichnet. Daneben ist auch die Veranstaltung selbst bestens organisiert und es sind tatsächlich zwei erschöpfende, lehrreiche und gleichzeitig produktive Tage.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Montag, 21. Januar 2019
21:36 Uhr

Nach der Massenpflege von Berechtigungsobjekten (PFCGMASSVAL) folgt der Massendownload von Rollen (PFCG_MASS_DOWNLOAD)

Neben der Einrichtung einer neuen Arbeitsumgebung (siehe auch meine Empfehlungen im älteren Artikel zum Thema "Arbeitsrechner neu einrichten"), ein wenig Umgestaltung meiner Internetseite und Updates zum Artikel "EU DSGVO - Info- bzw. Link-Sammlung mit Schwerpunkt auf die Umsetzung bei Blogs oder der eigenen Website (hier: Autorenwebsite, Blogger, KMU)" hatte ich mich auch wieder etwas mehr mit Fragen rund um das Thema Berechtigungen in SAP gekümmert.

Ausgangslage war die Herausforderungen im Artikel  "Kontenberechtigung bspw. für Personalkosten auf Kostenarten, Sachkonten und Finanzpositionen oder Belagart mit Berechtigungsgruppen sowie Massenänderungen von Berechtigungsfeldwerten mit PFCGMASSVAL" wo ich im Laufe der Recherche auf die Möglichkeit zur Massenänderung von Berechtigungswerten innerhalb der Rollen gestossen bin.

Mit der Änderung der Berechtigungsobjekte alleine ist es aber nicht getan denn irgendwie müssen ja auch die Änderungen in das Produktivsystem gelangen. Daher soll sich dieser Artikel noch einmal rund um Fragen zum Berechtigungswesen drehen und die Erkenntnisse im vorherigen Artikel zusammenfassen.
 

Massenänderungen von Berechtigungsrollen mit PFCGMASSVAL

Thomas Berger stellt diese Transaktion im "SAP Basis und Solution Manager " im Artikel "ABAP Rollenpflege – Massenpflege von Werten (SAP Note 2177996)". Die entsprechende Transaktion PFCGMASSVAL ist entweder als Korrekturanleitung oder aber schon als Support Package mit eingespielt.

Durch die Transaktion PFCGMASSVAL (Report PFCG_MASS_VAL ) besteht die Möglichkeit  Rollen in einer Mehrfachauswahl zu selektieren (inkl, einer Suche nach Rollen mit Berechtigungsdaten (Berechtigungsobjekt und Feldwerte ebenso nach Benutzerzuordnung oder Pflegestatus).

Danach kann  eine Simulation durchgeführt werden, die Ausführung mit vorheriger Simulation oder eine direkte Ausführung gestartet werden.

Bei der Art der Feldänderungen kann zwischen:
  • Organisationsebene ändern
  • Feldwerte von Berechtigungen zu einem Objekt ändern
  • Feldwerte von Berechtigungen zu einen Feld ändern (Objektübergreifend)
  • Hinzufügen einer manuellen Berechtigung zu einem Objekt
  • Löschen einer manuellen Berechtigung zu einen Objekt
Bei den Feldänderungen für Berechtigungen kann anhand eines selektierten Berechtigungsobjektes für die einzelnen Berechtigungsfeldwerte
  • Hinzufügen
  • Ersetzen
  • Alles ersetzen
  • Löschen
gewählt werden.

Je nachdem, ob ihre Berechtigungen an ein Automatisches Transportsystem (Einstellungen SSC4) angeschlossen sind wird hier informativ auch im Abschnitt Rollentransport darauf eingangen. Sollte die SCC4 Einstellung nicht aktiv sein, kann jedoch im Anschluss an der Änderungen die gewünschten Rollen markiert werden und in der Drucktastenleiste die Transportfunktion angestossen werden.

Nähere Informationen dazu sind im OSS Hinweis / SAP Note 1723881 zu den SCC4-Einstellungen zu finden.

Massen Download und Upload von Berechtigungsrollen


Sofern die Rollen nicht an ein Transportsystem angeschlossen sind können diese auch per Upload und Download innerhalb der Systemlandschaft (oder auch zu anderen SAP Systemen) transportiert werden.

Innerhalb der Rollenpflege (Transaktion PFCG) kann über das Menü ROLLE->DOWNLOAD eine einzelne Rolle in eine Datei heruntergeladen werden und über ROLLE->UPLOAD auch hochgeladen werden.

Gerade wenn nun aber mehrere Rollen wie oben beschrieben geändert worden sind stellt sich die Frage, wie diese heruntergeladen werden können.

Innerhalb der Transaktion PFG gibt es im Menü HILFSMITTEL die Möglichkeit nicht nur zum Massenabgleich von Rolle (Transaktion PFUD siehe Abschnitt Benutzerabgleich für Rollen und Profile mit PFUD im Artikel "SAP Basis Basic oder dank SU53 oder ST01 Trace fehlende Berechtigungen finden") sondern auch die Möglichkeit zum Massentransport aber auch Massendownload.

Der Massendownload (Report PFCG_MASS_DOWNLOAD) ermöglicht die Mehrfachselektion von Rollen die nach Ausführung in eine Textdatei gemeinsam gespeichert werden. Beim massendownload werden alle Berechtigungsdaten und Rollenmenü sowie bei Sammelrollen auch alle enthaltene Rollen und sofern die Rollen von anderen abgeleitet worden sind auch diese mit heruntergeladen. Die Benutzerzuordnung wird dabei nicht heruntergeladen.

Im Nachfolgesystem kann diese Datei dann, wie auch bei einer Einzelrolle, über PFCG im Menü ROLLE > UPLOAD aus der Datei wieder eingespielt werden. Dabei werden dann alle in der Datei befindlichen Rollen hochgeladen, so dass eine Selektion hier nicht möglich ist. Allenfalls könnte die Datei bearbeitet werden. Notwendige Berechtigungen werden über das Berechtigungsobjekt S_USER_AGR und den Aktivitäten DL und UL abgebildet. Natürlich sind auch Berechtigungen für die Rollenpflege selbst erforderlich.

Wissen rund um Berechtigungen nicht nur ein Thema für die SAP Basis Betreuung


Das Thema Berechtigungen ist sicherlich etwas, dass für jedes Modul immer mal wieder relevant wird, so ist es auch kein Wunder, dass innerhalb meiner Blogroll sich auch einige SAP Blogs mit Artikeln rund um SAP Basisfragen kümmern.

Als Beispiel mag ich hier ein zwei Blogs besonders erwähnen: Wobei auch die anderen Blogs innerhalb der Webempfehlungen das Thema Berechtigungen ansprechen.

Eine häufige Anfrage wie "Welche User haben die Berechtigung zur Auswertung einer bestimmten Kostenstelle oder Innenauftrag?" können durch Know How rund um das SAP Berechtigungswesen oder eines gut dokumentierten Berechtigungskonzeptes positiv beantwortet werden. Eigentlich sollte ich auch "Meine Bibliothek" der Buchempfehlungen zum Thema "SAP Basis (BC)" bei Gelegenheit einmal aktualisieren, da sich hier ebenfalls einige neue Bücher eingefunden haben.

An dieser Stelle soll dieser Artikel aber lediglich, dass zum Ende des letzten Artikel ergänzte Thema Massenpflege von Berechtigungen noch einmal zusammenfassen, so wie ich dieses zu den Themen LSMW, eCATT und MASS auch im Artikel "Massenstammdatenpflege mit LSMW oder SECATT dank Transaktionsaufzeichnung - Handbuch erweiterte computergestützte Test-Tool (eCATT) und LSMW" versucht habe.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Freitag, 18. Januar 2019
18:34 Uhr

Kontenberechtigung bspw. für Personalkosten auf Kostenarten, Sachkonten und Finanzpositionen oder Belagart mit Berechtigungsgruppen sowie Massenänderungen von Berechtigungsfeldwerten mit PFCGMASSVAL

Hin und wieder kann es tatsächlich interessant sein auch schon ältere Themen,die hier im Blog  behandelt worden sind, sich aber über mehrere Artikel verstreut haben noch einmal zusammenzufassen.

Ausgangspunkt ist die Frage, dass  ein bestimmter Personenkreis nur Sachkosten ohne Personalkosten auf Kostenstellen und Innenaufträge auswerten können sollen. Dieses lässt sich natürlich auch beliebig auf andere Kostenarten übertragen.

Der erste Gedanke war hier recht naheliegend anhand der Konten selbst eine Berechtigung zu pflegen. Sowohl beim Sachkonto als auch bei der Finanzposition besteht die Möglichkeit eine sogenannte Berechtigungsgruppe zu hinterlegen.

Im Rahmen dieses Artikel kam dann auch schnell die Frage auf, wie das vorhandene Berechtigungskonzept angepasst werden kann. Dieses wird in einen späteren Abschnitt erläutert.

Berechtigungsgruppe in den Stammdaten Sachkonto und Finanzposition hinterlegen

In den Stammdaten des Sachkonto (Transaktion FS00) ist das Feld Berechtigungsgruppe im Reiter Steuerungsdaten zu finden.  Ebenso findet sich das Feld Berechtigungsgruppe in der Finanzposition (Transaktion FMCIA) unter den Grunddaten.

Über sogenannte Berechtigunsgruppen, die in ihrer Bezeichnung frei wählbar sind, kann ein weiterer Berechtigungsschutz ermöglicht werden.

Die Vorgehensweise ist ausführlich im Artikel "SAP BC: Personalkontenberechtigungen" erläutert. Die entsprechende Ausprägungen können in folgende Berechtigungsobjekten vorgenommen werden:
  • Berechtigungsobjekte für FI Sachkonto
    • F_BKPF_BES "Buchhaltungsbeleg: Kontenberechtigung für Sachkonten"
      Berechtigungsfelder: Aktivität, Berechtigungsgruppe
    • F_SKA1_BES "Sachkonto: Kontenberechtigung"
      Berechtigungsfelder: Aktivität, Berechtigungsgruppe
  • Berechtigungsobjekte für PSM Finanzposition
    • F_FICA_FPG "Haushaltsmanagement: Berechtigungsgruppe der Finanzposition"
      Berechtigungsfelder Aktivität Berechtigungsprüfung, Berechtigungsgruppe der Finanzposition, Finanzkreis
    • F_FICA_FTR "Haushaltsmanagement HHM-Kontierung"
      Berechtigungsfelder:
      Aktivität Berechtigungsprüfung
      FIFM: Berechtigung Datum
      Finanzstelle
      Finanzkreis
      Fonds
      Finanzposition
    • F_FICB_FPS "Finanzmittelrechnung/Haushaltsmanagement Finanzposition"
      Berechtigungsfelder:
       Aktivität Berechtigungsprüfung
       FIFM: Berechtigung Datum
       Finanzkreis
       Finanzposition

Berechtigungsobjekte im Controlling mit Bezug auf Kostenarten für CO-OM (Kostenstellen und Innenauftrag)


Damit würde sich grundsätzlich diese Berechtigungsobjekte anbieten um die gewünschte Berechtigungssteuerung umzusetzen. Allerdings baut manches Berichtswesen leider nicht nur auf PSM-FM auf, sondern es werden auch die CO-OM (Gemeinostenrechnung) Objekte direkt über die Kostenart ausgewertet.

Eine Berechtigungsvergabe im Modul CO für das Berichtswesen ist nur über die beiden Berechtigungsobjekte K_CCA, K_REPO_CCA für Kostenstellen und K_ORDER, K_REPO_OPA  für Innenaufträge möglich.  Hier sind jedoch nur Kostenarten entweder als Einzelwerte oder als Intervall positiv berechtigt, so dass keine negative Kostenartenberechtigung (Ausschluss bestimmter Kostenarten) noch Kostenartengruppen hinterlegt werden können. Die Berechtigungsobjekte sind dabei wie folgt ausgeprägt:
  • Berechtigungsobjekte für Kostenstellen
    • K_CCA "CO-CCA: Allg. Berechtigungsobjekt für Kostenstellenrechnung"
      Berechtigungsfelder:
      Aktionen der Berechtigungsprüfung
      Kostenart
      CO-OM Verantwortungsbereich
    • K_REPO_CCA "CO-CCA: Reporting auf Kostenstellen / Kostenarten"
      Berechtigungsfelder:
      Aktivität
      Kostenrechnungskreis
      Kostenstelle
      Kostenart
  • Berechtigungsobjekte für Innenaufträge
    • K_ORDER "CO-OPA: Allgemeines Berechtigungsobjekt für Innenaufträge"
      Berechtigungsfelder:
      Berechtigung Innenauftrag: Berechtigungsprüfung CO-OM
      Aktionen der Berechtigungsprüfung
      Kostenart
      CO-OM Verantwortungsbereich
    • K_REPO_OPA "CO-OPA: Reporting auf Aufträgen"
      Berechtigungsfelder:
      Aktivität
      Auftragsart
      Kostenrechnungskreis
      Kostenart
Insbesondere die Aktionen 3027: Summensätze selektieren und 3028: Einzelposten selektieren bei K_ORDER und K_CCA dürften diene Erfordernisse entsprechen.

Damit ist nur eine Steuerung über eine positive Berechtigungsfeldpflege für Kostenarten möglich. Dieses bedeutet, dass alles verboten ist, was nicht explizit erlaubt ist. Der Nachteil ist nur, dass die Berechtigungsausprägungen additiv wirken, so dass sich die Berechtigungen unterschiedlicher Rollen summieren.

Berechtigungsvergabe auf Ebene der Belegart


Eine andere Alternative wäre noch anhand der Belegart der gebuchten Belege eine Berechtigungsgruppe zu hinterlegen. Dieses ist im Artikel "Belegartberechtigung F_BKPF_BLA" ausführlicher beschrieben. Diese Belegart wird auch auf den Kostenrechnungsbeleg fortgeschrieben, so dass hier ggf. über die Art der Belege eine Berechtigung vergeben werden kann. Im Artikel "Grundlagen Finanzbuchhaltung - Customizing von Nummerkreis und Belegarten"  bin ich ebenfalls auf  Belegarten eingegangen.

Massenänderungen von Berechtigungsfeldwerten PFCGMASSVAL

Gerade wenn schon Intervalle mit Kostenarten gepflegt sind dürfte der OSS Hinweis / SAP Note 2177996 weiterhelfen. Hierdurch wird die Transaktion PFCGMASSVAL  zur Verfügung gestellt mit der die Berechtigungswerte mehrerer Rollen auf einmal gändert werden können.

Thomas Berger stellt diese Transaktion im "SAP Basis und Solution Manager " im Artikel "ABAP Rollenpflege – Massenpflege von Werten (SAP Note 2177996) ".

Da eine Änderung per LSMW oder eCATT von Berechtigungsfeldwerten durch die unterschiedlichen Positionen der Werte nicht ohne weiteres möglich ist kommt hier die Lösung "Massenstammdatenpflege mit LSMW oder SECATT dank Transaktionsaufzeichnung - Handbuch erweiterte computergestützte Test-Tool (eCATT) und LSMW" nicht in Frage.

Wie im oberen ARtikel von Thomas Berger geschildert besteht nach Aufruf der Transaktion PFCGMASSVAL  die Möglichkeit zum einen Rollen in einer Mehrfachauswahl zu selektieren (inkl, einer Suche nach Rollen mit Berechtigungsdaten (Berechtigungsobjekt und Feldwerte ebenso nach Benutzerzuordnung oder Pflegestatus (Als Selektion).

Danach kann  eine Simulation durchgeführt werden, die Ausführung mit vorheriger Simulation oder eine direkte AUsführung gestartet werden.

Bei der Art der Feldänderungen kann zwischen:
  • Organisationsebene ändern
  • Feldwerte von Berechtigungen zu einem Objekt ändern
  • Feldwerte von Berechtigungen zu einen Feld ändern (Objektübergreifend)
  • Hinzufügen einer manuellen Berechtigung zu einem Objekt
  • Löschen einer manuellen Berechtigung zu einen Objekt
Bei den Feldänderungen für Berechtigungen kann anhand eines selektierten Berechtigungsobjektes für die einzelnen Berechtigungsfeldwerte
  • Hinzufügen
  • Ersetzen
  • Alles ersetzen
  • Löschen
gewählt werden.

Für unseren Fall der Pflege des Berechtigungsfeldes KSTAR im Berechtigungsobjekt K_ORDER bietet sich die Änderung  ERSETZEN an und es können  über die Schaltfläche Zu ersetzende Werte und die Schaltfläche Werte entsprechende Änderungen eingeplant werden.

Damit ist eine Massenänderug tatsächlich auch für eine Vielzahl von Rollen möglich.

Je nachdem, ob ihre Berechtigungen an ein Automatisches Transportsystem (Einstellungen SSC4) angeschlossen sind wird hier informativ auch im Abschnitt Rollentransport darauf eingangen. Sollte die SCC4 Einstellung nicht aktiv sein, kann jedoch im Anschluss an der Änderungen die gewünschten Rollen markiert werden und in der Drucktastenleiste die Transportfunktion angestossen werden.

Nähere Informationen dazu sind im OSS Hinweis / SAP Note 1723881 zu den SCC4-Einstellungen zu finden.

Im Rahmen der Transaktion PFCG ist es möglich Berechtigungsrollen über die Menüpunkte Rolle- Upload und Download mit einen Speichermedium von einem Testsystem in ein Produktivsystem auch ohne Transportauftrag zu übertragen. 

Notwendige Berechtigungen werden über das Berechtigungsobjekt S_USER_AGR und den Aktivitäten DL und UL abgebildet.

Sofern erst einmal geklärt werden soll, welche Berechtigungen nun eigentlich noch fehlen ist der Artikel "SAP Basis Basic oder dank SU53 oder ST01 Trace fehlende Berechtigungen finden" weiterhin hilfreich. Auch wenn die Pflege von Berechtigungen im Bereich HCM bei mir schon eine Weile zurück liegt dürfte auch der Artikel "Infotypberechtigung anhand Personalteilbereiche" weiterhin aktuell sein.

Wenn es um die Suche von solchen Lösungen geht bin ich übrigens noch immer sehr froh um meine Blogroll (siehe unter den Webempfehlungen) und die dort ebenfalls verlinkte Websuche über einige bekannte SAP Seiten. Daneben sind immer noch Bücher eine wichtige Quelle um sich auch in anderen Modulen noch Wissen anzulesen. Hierzu findet sich unter Buchempfehlungen eine Übersicht einiger von mir gerne genutzter Bücher.

In der Desktop Version dieser Internetseite habe ich hier auch an der Seite ein entsprechendes Menü ergänzt, so dass heir schnell auf das jeweilige Modul oder die Suche zugegriffen werden kann.

Fazit

Gerade bei einen bestehenden Berechtigungskonzept ist eine nachträgliche Berechtigungsanpassung schwierig, insbesondere dann wenn eine Trennung von funktionalen und operativen Berechtigungen zwar vorgenommen worden sind aber tatsächlich die Kontierungsobjekte (wie Kostenstelle, Kostenart, Finanzposition, Finanzstelle, ...) in einer gemeinsamen Rolle gepflegt sind.

Gerade in diesen Fall ist die Transaktion PFCGMASSVAL tatsächlich eine gute Unterstützung, allerdings ist bei der Einführung eienr Berechtigungsgruppe zu beachten, dass ggf. übergeleitete Belege (Abrechnung aus externen HCM System) ebenfalls durch Berechtigungen auf neue Probleme stossen können. So muss auch der technische User für die Abrechnung entsprechende Berechtigungen zum Buchen auf der Berechtigungsgruppe haben.

Gerade für Keyuserinnen und Keyuser kann es daher tatsächlich interessant sein das bestehende Berechtigungskonzept zu überarbeiten und vielleicht gemeinsam mit der SAP Basis sich diese Transaktion genauer anzusehen.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Sonntag, 13. Januar 2019
19:27 Uhr

Grundlagen CO: Zuordnung von Innenaufträge im Controlling zu Auftragsarten (KOT2_OPA) und Nummernkreis (KONK)

Im Artikel "Auswertung per CMOD eingeführter kundeneigener Felder Kostenart, Kostenstelle und Innenauftrag per Stammdatenverzeichnis und SAP Query"  bin ich das letzte Mal auf das Thema Customizing im Bereich der CO Innenaufträge eingegangen. Das entsprechende Auftragslayout wird dabei einer Auftragsart zugewiesen, so dass für die dieser Auftragsart zugeordneten Innenaufträge die neuen Stammdatenfelder gepflegt werden können.

Neben der Zuordnung von Stammdaten oder Status von Innenaufträgen die zur Selektion wie unter "Selektionsvariante KOK5 und Statusselektionsschemata zur Auswertung gesperrter Innenaufträge" beschrieben worden sind ist  auch die Nutzung einer Auftragsabrechnungvorschrift beziehungsweise ein Abrechnungsprofil bestehend aus Verrechnungsschemat und Ursprungsschema sehr nützlich um unterschiedliche Kostenarten über eine Abrechnungskostenart zum Beispiel auf Kostenstelle oder andere Innenaufträge abzurechnen. Das entsprechende Customizing habe ich im Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling« ausführlicher beschrieben.

Für eine bestehende Auftragsart bzw. Nummernintervall von CO Innenaufträgen soll sich nun jedoch das Abrechnungsprofil geändert werden, so dass bestimmte Kostenarten bei der Auftragsabrechnung anders abgerechnet werden. Dieses trifft aber nur auf einzelne innerhalb des Nummernintervalls vergebene Innenaufträge zu. Daher möchte ich hier gerne die Gelegenheit nutzen und noch einmal festhalten, wie der Zusammenhang von Auftragsart und Nummernkreis gegeben ist. Das entsprechende Customizing ist auch im Buch »Schnelleinstieg ins SAP® Controlling (CO)«  erläutert aber hin und wieder treffe ich auch hier im Blog auf die Frage, ob einer Auftragsart zwei Nummernkreise zugeordnet werden können beziehungsweise wie der Zusammenhang von Nummernkreis und Auftragsart gegeben ist.

Anlage Auftragsart

Die Anlage einer Auftragsart ist im Customizing (Transaktion SPRO) unter
  • Controlling
  • Innenaufträge
  • Auftragsstammdaten
  • Auftragsarten definieren
beziehungsweise mit der Transaktion KOT2_OPA möglich. Jedoch kann dieser nicht direkt einen Nummernkreis zugeordnet werden, sondern ist anfangs erst einmal ohne Nummernkreis vorhanden.

Nummernkreis für Aufträge pflegen


Die Pflege der Nummernkreise ist ebenfalls im Customizing (Transaktion SPRO) unter
  • Controlling
  • Innenaufträge
  • Auftragsstammdaten
  • Nummernkreise für Aufträge pflegen
beziehungsweise in der Transaktion KONK möglich.

Über die Schaltfläche Gruppen pflegen (mit Bleistift) oder die Taste F6 kann nun entweder eine neue Gruppe angelegt werden oder im Abschnitt "nicht zugeordnete Elemente" de neu angelegte Auftragsart markiert (angeklickt) werden und über die Schaltfläche "Element/Gruppe zuordnen" oder die Taste F7 einer Gruppe und damit Nummernkreis zugeordnet werden.

Dieses ist relativ unproblematisch bei einer externen Nummernvergabe von Innenaufträgen. Sofern jedoch eine interne Nummernvergabe vorgesehen ist, ist eine Zuordnung ggf. problematisch da auch im Nummernkreis der aktuelle Stand der Nummernvergabe hinterlegt sit. Entsprechend wird empfohlen die Zuordnung der Auftragsarten zu den Nummernkreisen erst im Produktivsystem vorzunehmen. Für Customizing im SAP Modul Controlling kann ich nebenbei auch das Buch »SAP-Controlling – Customizing: SAP CO erfolgreich anpassen und konfigurieren« von Martin Munzel und Renata Munzel empfehlen.

Auftragsarten teilen Nummernkreisintervalle KONK

Eine häufig auftretende Frage ist nun aber tatsächlich, ob sich mehrere Innenaufträge oder vielmehr Auftragsarten einen Nummernkreis teilen können. Dieses ist tatsächlich möglich und stellt hier kein Problem dar. Dieses bedeutet auch, dass zwei Innenaufträge unterschiedlicher Auftragsarten nicht eine identische Auftragsnummer haben können. Technisch wird die Auftragsnummer in der Stammdatentabelle AUFK gespeichert, so dass beim Versuch einen neuen Auftrag mit der gleichen Auftragsnummer anzulegen (bei externer Nummervergabe) die Fehlermeldung Meldungsnr. KO144 Auftrag existiert bereits ausgegeben, da nicht zwei Aufträge mit der gleichen Nummer angelegt werden können.

Bei interner Nummernvergabe verfährt SAP vergleichbar und wählt stets die nächste freie Nummer zur Anlage eines CO Innenauftrages.

CO Innenaufträge im Berichtswesen in CO-OM, EC-PCA und auch PSM-FM

Wenn es um das Thema Berichtswesen in Bezug auf CO Innenaufträge geht möchte ich an dieser Stelle auch noch auf die Möglichkeiten der "Stammdatenerweiterung von CO-Objekten am Beispiel ergänzende Kostenstelle beim Innenauftrag" sei es durch Userexit für kundeneigene Zusatzfelder im Stammsatz von CO Objekten oder durch die Anwendung der Klassfizierung im CO Innenauftrag hinweisen.

Was die oben erwähnte Selektionsvariante KOK5 anbelangt sollte der Artikel "Geschützte Selektionsvarianten entsperren" dabei helfen auch von anderen gesperrte/geschützte Selektionsvarianten wieder bearbeiten zu können.

Im Zusammenhang mit Report Painter kann anhand der verantwortlichen Kostenstelle, wie im Artikel "CO Objekte indirekt auswerten Teil 1/2 hier: Anhand Kostenstelle im Report Writer zugeordnete CO Objekte Innenauftrag und Kostenstelle" über das Flag "Daten zur verantwortlichen Kostenstelle einlesen" (technischer Name RESP_FLAG) alle zugeordneten Innenaufträge ausgwertet werden. Sofern eine Auswertung aus den Einzelposten der Profit Center Rechnung erfolgt ist im Artikel "Erweiterung Bibliothek 8A2 Ausweis Kostenstelle und Innenauftrag bei Selektion Profit-Center in ReportWriter" dieses näher beschrieben.

Im Hochschulbereich oder öffentlichen Dienst dürfte aber auch die Auswertung von CO Innenaufträgen zum Fond WIPLAN interessant sein. Dieses ist im Artikel "CO Objekte indirekt auswerten Teil 2/2 hier: Innenauftrag zum Fond WIPLAN" erläutert. Dieses dürfte im öffentlichen Dienst bei der Nutzung der Komponente Haushaltsmanagement (Public Sector Management - Funds Management) zutreffend sein. Wobei im Bereich des Public Sector management und Haushaltsmanagement auch die Fonds einiges an Mehrwert für Berichte anbieten. Als Beispiel sei hier "Grundlagen: PSM-FM Finanzierungszweck (FMFINCODE-FINUSE) im Hochschulberichtswesen für Drittmittelstatistik" sowie die Möglichkeiten der Rechercheberichte erwähnt.
 

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Samstag, 5. Januar 2019
10:53 Uhr

Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil VIII - Abläufe und Routinen in Google Home und Amazon Echo Alexa

Eigentlich gehört dieser Artikel beinahe schon zum Thema Grundlagen bei der Steuerung der digitalen Assitent-Systeme von Google Home und Amazon Echo mit Alexa. Aber da ich hier tatsächlich das Thema als Serie behandele mag ich doch die Reihenfolge der Serie "Meine Erfahrungen mit Smarthome" hier fortsetzen.

Schon im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil III - Steuerung Smart Home mit Amazon Alexa und Google Home im Vergleich" hatte ich die Hoffnung, dass sich beide Assistenten (Google Home und Amazon Alexa) weiter entwickeln würden und es auch möglich ist eigene Anweisungen mit einzubauen.

Sicherlich ein Replikitator wie in Star Trek gehört noch immer nicht zum Portfolio aber immerhin können nun tatsächlich entsprechende Anweisungen und Bedingungen problemlos eingeführt werden, so dass wir nun tatsächlich "Computer, Earl Grey heiß" eine Anweisung geben können um einen Timer auf drei Minuten zu stellen. Dieses ist aber nur eine der Möglichkeiten, noch sinnvoller ist die Option, dass wir sowohl Alexa als auch Google Home einen Hinweis auf Lüften geben können und dadurch direkt die Temperatur heruntergeregelt wird und nach 20 Minuten automatisch eine Erinnerung ausgegeben wird die Fenster wieder zu schliessen.

Hierzu gibt es je nach Assistent unterschiedliche Wege um dieses einzustellen.

Dabei stelle ich sowohl die Vorgehensweise bei Google Home als auch bei Amazon Alexa bzw. Echo dar.  In der jeweiligen Tabelle sind auch die einzelnen Möglichkeiten die diese Systeme anbieten aufgelistet.

Die Abschnitte sind dabei:
  1. Google Home - Abläufe einstellen
  2. Amazon Alexa - Routinen
und setze dies entsprechend am Beispiel "Lüften, Thermostat einstellen und Timer um die Fenster wieder zu schliessen" um. Daneben sind hier in Form einer Tabelle auch alle Möglichkeiten der Abläufe beziehungsweise der Routinen dargestellt.



 

Google Home - Abläufe einstellen

Über die Konteneinstellungen innerhalb der Google Home App
Kontoeinstellungen - Google Home
kann im Abschnitt "Allgemeine Einstellungen" der Punkt Einstellungen aufgerufen werden. Hier findet sich unter den Register Assistant auch der Punkt Abläufe.

Unter den Punkt Abläufe können mehrere Aktionen mit nur einen Befehl ausgeführt werden.
Google Home Ablauf festlegen

Google selbst schlägt hier schon einige vorgefertigten Abläufe vor, jedoch können auch eigene Abläufe durch das blaue + angelegt werden.

Der Auslauf kann eine Bedingung (Wenn) mit einen Befehl (optional auch Uhrzeit und Tag) und Anweisungen für den Google Assistanten festgelegt werden.

Google Home Wenn Dann

Dabei ist es sowohl möglich Google Assistant-Befehle direkt einzugeben als auch aus einer Liste beliebter Aktionen auszuwählen.

Google Home Aktionen

Neben der SmartHome-Steuerung zum Einschalten oder Ausschalten von Geräten und der Thermostat Einstellungen können auch diverse andere Aktionen gewählt werden.

Im Abschnitt Tagesplanung  können die Termine für Heute ausgegeben werden oder aktiv nach einer Weckzeit gefragt werden. Ebenso kann im Abschnitt Kommunikation ein Nachricht an Google Home gesandt werden (immerhin funktioniert Okay Google ja auch unterwegs am Smartphone) oder auch die Lautstärke des Smartphone auf lautlos gestellt werden. Gerade zur Schalfenszeit ein Segen ;-).
 
Beliebte Aktionen
Abschnitt Aktion
Smarthome-Steuerung
  • Intelligente Geräte steuern
  • Thermostat einstellen
  • Ambiente steuern
    (dieses muss über eine App eines
    Drittanbieter eingerichtet werden)
Tagesplanung
  • Wetterbericht
  • Wetterbericht für morgen
  • Mein Weg zur Arbeit (Auswahl Ort)
  • Mein Weg nach Hause (Auswahl Ort)
  • Meine Termine für heute
  • Mein erster Termin morgen
  • Meine Erinnerungen für heute
  • Meine Erinnerungen für zuhause
  • Gewünschte Weckzeit abfragen
Kommunikation
  • Durchsagen, dass ich zu Hause bin
  • Durchsagen, dass ich auf dem Heimweg bin
  • Nachricht senden (SMS)
Deine Geräte
  • Medienlautstärke anpassen
  • Smartphone lautlos schalten
  • Lautlos-Modus des Smartpones ausschalten
Selbst definierte Antworten Hier kann über "Sag etwas" ein individueller Text hinterlegt werden


Daneben ist damit Google Home beziehungsweise der Google Assistant nicht nur, wie im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil VII - Smarte Navigation auf Reisen mit Bus, Bahn, Auto und zu Fuß" zur Sprachsteuerung der Navigation im Auto oder Telefonieren nützlich es können sogar von unterwegs Aktionen im Smart Home eingeleitet werden.

In oberen Beispiel wird beim Lüften das Thermostat aller Heizkörper auf 10 Grad gestellt und in 10 Minuten ein Timer gestellt zum Erinnern an Fenster schliessen. Natürlich sind auch wesentlich umfangreichere Aktionen möglich.



 

Amazon Alexa - Routinen

Auch die Routinen in Amazon Echo bzw. in der Alexa App haben sich positiv weiterentwickelt. Über das Hamburger-Menü (Einstellungen)

Alexa Einstellungen
kann der Punkt Routinen aufgerufen werden. Hier sind ebenfalls unter Empfohlen schon einige Routinen vorgeschalgen ("Alexa, Gute Nacht" oder "Alexa, Starte meinen Tag") es können aber wie im Beispiel auch eigene Routinen angelegt werden.

Beispiel an Routinen in Alexa

So kann das Beispiel Lüften in Amazon Alexa wie folgt umgesetzt werden.

Beispiel Heizung steuern und Fenster offen

Besonders nützlich ist dabei die Aktion "Warten" durch die ein Zeitabstand zwischen den einzelnen Aktionen eingetragen werden kann. Aber auch die übrigen verfügbaren Aktionen wie in folgender Abbildung können nützlich sein.

Alexa Aktionen

Aus folgender Tabelle können die einzelnen Aktionsgruppen abgelesen werden:
 
Aktionen Amazon Alexa
Aktion Funktion
Alexa sagt
  • Benutzerdefiniert (eigener Text)
  • Erzähle mir eine Geschichte
  • Erzähl mir einen Witz
  • Guten Morgen
  • Singe einen Song
  • Sätze / Auswahl vordefinierter Antworten
Geräteeinstellungen
  • Audio anhalten
  • Lautstärke
Kalender
  • Kalender für heute
  • Kalender für morgen
  • Nächstes Ereignis
Musik Abspielen eines Song von einer Liste unterstützter Anbieter (Amazon Music, Meine Bibliothek und TuneIn)
Nachrichten die Nachrichten aus der täglichen Zusammenfassung
Nachrichten Benachrichtigung an die Alexa App
Smart Home
  • Geräte steuern
  • Gruppe steuern
  • Szene steuern
Hier ist besonders der Hinweis am Ende der Tabelle zu beachten
Verkehr die aktuelle Verkehrslage wird vorgelesen
Warten Hier kann eine Dauer von Stunden und Minuten eingetragen werden
Wetter der aktuelle Wetterbericht


Bei der Smart Home Steuerung können auch Gruppen von Geräten gesteuert werden (bspw. alle Lichter), jedoch ist die Temperatursteuerung nur für jedes Thermostat einzeln möglich.

Computer, Earl Grey heiß

Da Alexa bzw. Amazon Echo neben Alexa auch auf Computer hört ist vielleicht für den ein oder anderen Star Trek Fan (TNG) auch folgende Routine interessant:

Computer, Earl Grey

Zumindest ein klein wenig kann man sich hier wie Captain Picard fühlen. Auch wenn ich persönlich ja eher Fan von der Kaffeevorliebe von Captian Janeway vom Raumschiff Voyager bin.

Fazit

Amazon Alexa ist durch die Vorgaben der Aktionen sicherlich ein wenig eingeschränkt in der Kombination aber gerade durch das Warten bietet es einen enormen Vorteil gegenüber den beliebten Aktionen von Google Home. Auf der anderen Seite ist die freie Vergabe von Anweisungen an den Google Assistenten sicherlich ebenfalls ein praktischer Punkt, so dass hier die eigenen Bedürfnisse berücksichtigt werden müssen. Theoretisch könnte ich nun tatsächlich Alexa an Google Home Anweisungen weiter geben lassen und umgekehrt, was aber praktisch eher eine Spielerei ist.

Zusammenfassend verfolgt in meinen Augen Google Home eher einen technischen Ansatz der Möglichkeiten während Amazon Echo eher die verfügbaren Dienste, Dienstleistungen und eigene Angebote im Blick hat.

Mit beiden Varianten ist das Smart Home tatsächlich flexibler steuerbar und nähert sich erheblich der Richtung wie wir es uns auch anfangs vorgestellt haben. So sit es auch nicht weiter verwunderlich, dass der Gerätepark etwas gewachsen ist und hier tatsächlich sinnvollen Einsatz gefunden hat. Positiv überrascht bin ich bei beiden Systemen von der Smart Home Gerätesteuerung. Insbesondere die Thermostateinstellung funktioniert perfekt aber auch das Ein oder Ausschalten von Geräten sowie die Helligkeitseinstellungen von Lampen überzeugen dabei.

Gerade da durch beide Systeme auch mehrere Aktionen nacheinander durchgeführt werden können eröffnet dieses eine Menge an weiterer Möglichkeiten. Ich bin gespannt welche Möglichkeiten hier noch ergänzt werden und würde mich sowohl über eine Integration mit Hangout/Skype oder Telefonie freuen. Gerade von AVM beziehungsweise der Fritz!Box würde ich mich über einen entsprechenden Skill oder Integration freuen.

Was mir jedoch bei der Umsetzung durch Amazon und Google tatsächlich fehlt ist ein Bearbeiten der Routinen und Abläufe ausserhalb der App zum Beispiel über eine Webanwendung, dieses ist gerade bei umfangreicheren Texten sicherlich sinnvoll und würde die Pflege und Anpassung ein wenig erleichtern. Aber dieses sind vermutlich auch so Dinge, wie der Umgang mit Listen zum Beispiel als Einkaufsliste, die ich auch im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil IV - Termine, Einkaufslisten, Timer und andere Erinnerungen mit Amazon Alexa und Google Home im Vergleich" geschildert habe und wo die technische Umsetzung noch nicht vollends meiner persönlichen Vorstellung eines sinnvollen Workflows entspricht.

Unabhänig davon sehe ich relativ gespannt in die Zukunft und bin über die Weiterentwicklung gespannt. Gerade da an dieser Stelle auch schon nachgebessert worden ist kann ich mir durchaus vorstellen, dass auch in Zukunft weitere Dienste und Anwendungen sich verbessern werden.

 
Hinweis: Smart Home im Alltag

Im Laufe der Zeit wird auch das Leben mit Technik immer intelligenter. Entsprechend habe ich auf der Seite "Smart Home" unsere Erfahrungen mit Amazon Echo (Alexa) und Google Home sowie vernetzte Dienste zusammengestellt.




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Montag, 31. Dezember 2018
15:42 Uhr

Ein glückliches 🍀 neues Jahr ✨ und alles Gute 🎊 beim Jahreswechsel 🎆 und Vorsätze🎈 für 2019

Alles Gute - Happy new year

Nun ist das Jahr 2018 schon vorbei und der Jahresrückblick 2018 ebenso wie 2017, 2016 und 2015 geschrieben und neue Projekte werfen schon ihren Schatten oder Herausforderungen vorraus.

Für mich bedeutet dieses noch etwas mit S/4HANA zu arbeitem an Texten zu schreiben und dennoch auch noch etwas Ruhe und Kraft tanken zu können.

Hier wird seitens einiger Kolleginnen und Kollegen schon aktiv an der Zukunft gearbeitet während andere noch ins neue Jahr hinein spazieren.

Neujahrsvorsätze / Arbeiten zum Jahreswechsel

Natürlich wiederholen sich auch im neuen Jahr diverse Aufgaben und Herausforderungen.
Egal ob nun die "Steuererklärung für das laufende Geschäftsjahr sowie Finanzen, Nebentätigkeit, Selbstständigkeit und VG Wort Vergütung" oder auch die Verlängerung von Softwarelizensen wie "Microsoft Office 365 als Jahreslizenz oder aktuelle Microsoft Office Version als Dauerlizenz". Gerade bei Office 365 gibt es auch immer einmal wieder eine aktuelle Version als Amazon Blitzangebot oder in den Cyberwochen rund um Ostern oder Weihnachten. Da auch mehrere Lizenzen aktiviert werden können und sich die Laufzeit des Abo entsprechend verlängert kann dieses tatsächlich interessant sein.

Gleiches gilt natürlich auch für die aktuelle Steuersoftware ;-) Daher habe ich in beiden Artikeln auch die verschiedenen Versionen mit verlinkt. Ebenso bietet es sich natürlich auch immer an zum Jahresende einmal die eigenen Seite oder Profile zu überprüfen.

Im Artikel "Strukturierte Daten auf Website oder Semantisches Web (schema.org)" bin ich schon einmal auf das Thema strukturierte Daten im Netz eingegangen.

Schema.org PERSON Andreas Unkelbach

Neben Produkten und Ereignissen lässt sich dieses auch auf Personen anwenden und so nutzte ich die Gelegenheit und habe auch meinen Lebenslauf aktualisiert. Hier sind dann tatsächlich auch einige Erfahrungen und Veränderungen aus 2018 eingeflossen :-)

So war dieses Jahr nicht nur durch eigene Fortbildung geprägt sondern auch durch die Möglichkeiten hier in Vorträgen und Seminaren mein gesammeltes Wissen auch ausserhalb von Blogbeiträgen hier auf der Seite weiter geben zu können. Gerade für 2018 stand das Thema Datenschutz (siehe EU-DSGVO)  im Mittelpunkt und dürfte auch in der Zukunft immer wieder ein Thema sein.

Immerhin bietet auch dieses Jahr wieder Gelegenheit sich im Bereich "SAP Know How" fortbilden zu können. Aber erst einmal wünsche ich ein gutes neues Jahr.

Gespannt bin ich auf jeden Fall auf die zu meldenden VG Wort Zählpixel besonders durch die Rückmeldung "VG Wort Nicht gemeldete URLs deaktiviert - Mindestzugriff nicht mehr gegeben durch Referrer Links auf Zählpixel" wie diese gezählt werden und was dabei heraus kommt. Für das kommende Jahr ist die Tabelle der Zählmarken wie im Artikel "CSV der VG Wort Zählmarken für den Bereich Texte im Internet (METIS) in Tabelle mit öffentlichen und privaten Identifikationscode der Zählmarken umwandeln" beschrieben gut gefüllt aber vermutlich wird es noch genügend Artikeln geben um hier eine Aktualisierung vorzunehmen.

Guten Rutsch🍾 und ein glückliches 🍀 neues Jahr 🥂 🎈

Aber neben allen wichtigen Aufgaben die so für das kommende Jahr anstehen möchte ich doch einen Moment inne halten auf das Jahr zurück und das kommende neugierig blickend die Gelegenheit nutzen und auch hier meine Wünsche für das kommende Jahr an alle Leserinnen und Leser dieses Blog zu richten.
 
Guten Rutsch ins neue Jahr 2019

So bleibt es mir nun auch hier den letzten Eintrag für dieses Jahr zu schreiben und zum Jahresausklang allen ein glückliches 🍀 neues Jahr 2019 ✨ Prosit 🍾Neujahr 🥂 und einen guten Rutsch zu wünschen.

Alles Gute und auch im neuen Jahr viele zündende Ideen, gelebten und erlebten Austausch und viel Freude am kommenden Jahr.



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Mittwoch, 19. Dezember 2018
15:27 Uhr

Ich wünsche eine schöne Adventszeit ⛄️, frohe Weihnachten ✨ und ein glückliches neues Jahr 🍀.

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2019

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Freunde und Bekannte,
sowie Besuchende dieser Seite,

ich wünsche allen eine ruhige Adventszeit in den letzten Tagen vor Weihnachten und eine frohe Weihnachten sowie alles Gute für das herannahende Jahr 2019.

Hier im Blog wird es, wie schon im "Jahresrückblick 2018" angedeutet, zwischen den Jahren ein wenig ruhiger werden.

Ich freue mich schon auf Begegnungen und Austausch im neuen Jahr und hoffe, dass die anstehenden Tage trotz aller Vorbereitungen und herannahenden Jahresabschluss auch Momente der Ruhe und des Friedens inne haben.

Mit vorweihnachtlichen Grüßen
Andreas Unkelbach

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Nachtrag Blogartikel für den FamilyAdminDay

Wie jedes Jahr macht auch dieses Jahr die Zusammenfassung "Und es geschah also, dass zu jener Zeit des Jahres alle Söhne und Töchter an die Stätten ihrer Geburt zurückkehrten, damit sie die IT-Probleme ihrer Familie richteten." von Weihnachten ihre Runde. Dass dieses aber auch immer eine Gegenseitigkeit ausmacht ist schön auf "#FamilyAdminDay - der Tag der fleißigen Technik-Bescherungshelfer" zu lesen. :-).

Da wohl auch smarte Technologie oder Smart Home zu Weihnachten immer wieder eingerichtet wird mag ich hier ebenfalls auf Artikel dazu verweisen. Zumindest merke ich, dass zu Weihnachten diese Seiten doch das ein oder andere Mal aufgerufen werden und so sind diese etwas schneller zu finden ;-).


Eine gute Vorbereitung, nicht nur für den Gerätepark in der Familie, ist aber auch das Projekt "c't-Notfall-Windows 2019". Zumindest wenn damit zu rechnen ist, dass ein Windows-PC streikt ist dieses ein spannendes Projekt und vielleicht findet sich zwischen den Jahren ja Zeit dafür :-).

Interessant ist, dass tatsächlich um die Weihnachtszeit das Themengebiet rund um SAP, Hochschul- Controlling und Berichtswesen etwas weniger präsent ist.

So mag ich hier auch nicht weiter auf dieses Thema eingehen und weiterhin einige schöne ruhige Weihnachtsfeiertage wünschen.

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Samstag, 15. Dezember 2018
11:45 Uhr

Softwareupdate dynamische Lesezeichen in Firefox und Umstieg neue PHP Version 7

Während sich mein Jahresrückblick 2018 mit zurückliegenden Themen in der Hauptsache beschäftigte kann sich mindestens einmal im Jahr mit neuer Technik auseinander gesetzt werden. Dabei ist es egal ob es sich bei der neuen Technik um die Erweiterung des Geräteparkes (zum Beispiel im Bereich SmartHome) handelt oder um neue Softwareumgebungen (egal ob nun eine neue Version der Software zur Abgabe der Steuererklärung oder Sammeln von Informationen rund um S/4 HANA wie dieses Jahr am FICO Forum 2018) handelt es ist immer ein klein wenig Aufwand mit einer Umstellung verbunden.

Neben SAP und Excel sind bei mir auch Webanwendungen (so auch diese Internetseite) eine wichtiges Tool das ich gerne nutze und auch im Browser möchte ich nicht auf bestimmte Komfortfunktionen verzichten.

Daher gibt es so kurz vor Weihnachten und Jahreswechsel noch einen aktuelleren Artikel in der doch eher etwas weniger oft befüllten Rubrik Tools (zugegeben Windows Artikel gibt es doch noch etwas weniger).

Zum Ende des Jahres hatte ich mich daher mit zwei Themen auseinander gesetzt:
  1. Eine Änderung im Mozilla Firefox (keine dynamische Lesezeichen ab Firefox 64.0).
  2. Eine Anfrage zur Umstellung eines Webprojektes von PHP 7.0 auf eine aktuelle PHP Version und was hier beim Webhostinganbieter zu beachten ist.
Entsprechend mag ich auf beide Themen kurz eingehen.
 

Dynamische Lesezeichen ab Firefox 64.0

Gerade in oftmals genutzten Softwareumgebungen wird auch immer etwas Umstellungsaufwand erforderlich. So hat Firefox mit der Version 64.0 die sogenannten interaktive Lesezeichen deaktiviert. Innerhalb dieser dynamischen Lesezeichen wurden RSS Feeds (zum Beispiel der tagesschau) als Lesezeichen eingebunden und es konnten immer die aktuellen Überschriften als Lesezeichen innerhalb dieses Feed eingebunden.

Die bisherigen dynamischen Lesezeichen wurden in normale Lesezeichen umgewandelt, die nun nur auf die Originalseite des Feeds verweisen. Glücklicherweise gibt es hier aber ein angenehmes Addon, dass hier eine gute Alternative anbietet.

Hier nutze ich nun das Addon LiveMarks von Tim Nguyen und Tom Schuster. Es ermöglicht in einen fest definierten Ordner wieder RSS Feeds als dynamische Lesezeichen hinzuzufügen. In den Einstellungen wird dabei ein Ordner oder Symbolleiste für die Lesezeichen  als Default folder definiert und dieser Ordner wird auch, so eingerichtet, erfolgreich über das Firefox Konto synchronisiert.

Firefox Addon Livemark Einstellungen

Hier liegt aber auch der Nachteil dieses Addon. Es wird für jedes abonierte Livebookmark ein eigener Ordner angelegt und das Addon aktualisiert die Lesezeichen durch den hinterlegten RSS Feed. Eine Synchronisation findet nicht statt, so dass entweder je Firefoxinstanz ein eigenes Bookmarksamelordner angelegt werden muss, oder alternativ zweimal ein Feed aboniert werden.

Dieses habe ich jedoch noch nicht versucht und vermute, dass die Option mit L1 bis LN je Instanz ein Weg wäre. Auf GITHUB ist schon eine entsprechende Diskussion bzgl. dieses Featuere am Laufen.

Über die Schaltfläche New Livemark können auch neue Bookmarks hinzugefüg werden. Wobei beim Aufrufen eines RSS Feeds dieser auch direkt angeboten wird zu speichern. Um Texte zu lesen nutze ich zwar noch immer meinen Feedreader aber gerade für aktuelle Nachrichten empfinde ich dieses Addon dann wirklich als praktisch.

Meinen bevorzugten Feedreader habe ich im Artikel "Infotainment oder Nachrichtenapps für Android" vorgestellt. Hier merke ich auch gerade, dass ich noch einige Artike beziehungsweise ganze Ausgaben meiner Lieblingscomputerzeitschrift ungelesen liegen habe.
 

Webhosting und PHP Versionen

Das letzte Mal, dass ich mich intensiver mit PHP beschäftigt habe war tatsächlich im Rahmen "Webhosterwechsel und Umstellung von http:// auf https:// (SSL Verschlüsselung) und VG Wort Zählmarken". Damals stand ein Wechsel der PHP Version 5.5 vom vorherigen Hoster zu PHP 7.0 an. Die PHP Versionsnummer 6.0 wurde übersprungen und seitens PHP direkt zur Version 7 gewechselt. Somit war die Nachfolge von PHP 5 offiziell PHP 7.

Einige Webprojekte, so auch die von mir betreuten Seiten und natürlich meine eigene, laufen auf PHP in Kombination mit einer Datenbank.

PHP ist eine Skriptsprache die gerade im Web sehr verbreitet ist und zur Entwicklung von dynamischen Webseiten und Webanwendungen eingesetzt wird. Dieses bedeutet, dass PHP Code am Server ausgeführt wird und als Ergebnis den Code in HTML Code umwandelt.

Zum Einstieg in das Thema PHP und MySQL oder auch HTML verweise ich gerne auf:

www.schattenbaum.net/php/

oder unsere gemeinsame Seite

www.htmling.net

Sowie natürlich auf das Buch "PHP für dich"  und die Buchempfehlungen auf schattenbaum.net :-)

 

Hintrgrund: Aktuelle PHP Version

Die derzeit noch aktuelle PHP 7 Reihe hat intern ebenfalls eine Nummerierung, so dass die PHP Version 7.0 am 3. Dezember 2017 eingestellt ist und nur noch bis zum 3. Dezember Sicherheitsupdates eingestellt werden. Seit Anfang Dezember 2016 ist PHP 7.1 veröffentlicht sowie seit dem 30. November 2017 PHP 7.2. Letztere bietet mein Webhoster ebenfalls an wobei ich bei vorherigen Webhostern auch die Erfahrung gemacht habe, dass längst nicht immer die aktuellste Version angeboten wird. Der Webhoster Strato bietet dabei die seit 13. Dezember verfügbare PHP 7.3 an empfiehlt aber ebenfalls den Einsatz der Version 7.2 welche auch derzeit von den meisten Skripten unterstützt wird.

Lebenszyklus der PHP Versionen

PHP.net bietet eine Übersicht über den Lebenszyklus der einzelnen PHP Versionen auf "Supported Versions" an und gerade für Entwickler auch entsprechende Migrationshinweise von der vorherigen zu aktuellen PHP Versionen  (zum Beispiel "Migration von PHP 7.0.x nach PHP 7.1.x".

Im ToRead Stapel liegen auch noch einige Ausgaben  "c't – Magazin für Computertechnik" die unter anderen das Thema "Update freigegeben: Was neu ist in PHP 7.3 " behandelt.

Hier muss ich auch wirklich sagen, dass ich im Laufe der Zeit immer wieder froh bin hier ein Abo abgeschlossen zu haben eben weil die Zeitschrift auch auf Themen hinweist mit denen man sich, bei tiefer gehenden Interesse auch intensiver beschäftigen kann. Hier schätze ich dann ebenfalls die redaktionellen Artikel selbst wenn im Zeiten des Web 2.0 oder so natürlich Wissen auch wie im Artikel "Praktische Nutzung von social media Diensten für meinen Arbeitsalltag" oder auch in Form von Weiterbildungsplattformen erlangt werden kann.
 

PHP Extended Support

Der Nachteil an einer neuen Version ist immer, dass sich hier auch für manche Codeanweisung das Verhalten ändert und daher bei einer Umstellung immer auch zu prüfen ist, ob bestehende Skripte weiterhin laufen.  Dennoch wurde auch bei meinen Hoster, auch aus Sicherheitsgründen die Vorgängerversion PHP 5.6 als veraltet und bald auch deaktiviert im Webhosting gesetzt. Allerdings kann ich weiterhin alle PHP 7 Versionen nutzen.

Der Webhoster STRATO bietet als PHP Extended Support (siehe "Was ist der STRATO PHP Extended Support?") an als Sonderleistung die veraltete PHP 7.0 weiterhin Februar 2019 für 5,33 Euro je Monat laufen zu lassen.

Aber nicht nur um Zusatzkosten zu vermeiden sondern auch aus Gründen der Sicherheit ist  ist es tatsächlich empfehlenswert auf eine aktuelle PHP Version umzustellen, so dass die Seiten am Server ausgeführt werden können. Dankenswerterweise ist das Umstellen mittlerweile direkt in der Verwaltung der meisten Webhostinganbietende möglich und es kann auch wieder auf die ältere Version zurück gestellt werden.

Umstellung auf aktuelle PHP Version am Beispiel all-inkl und STRATO und Hosteurope


Umstellung PHP Version bei ALL-INKL Webhosting
Die Umstellung bei meinen Webhoster funktioniert dabei relativ problemlos in der technischen Verwaltung (KAS) von all-inkl unter den Punkt Domain wo ich je Domain die PHP Version umstellen kann.

All-inkl.com PHP Version umstellen

Im Ergebnis sind dann tatsächlich meine eigenen Domains schnell umgestellt worden:
Mittlerweile wird hier (Stand Januar 2019) auch die PHP Version 7.3 angeboten.


Umstellung Domains

Eine vergleichbare Umstellung ist auch bei anderen Webhostinganbietern möglich. Als Beispiel verweise ich hier gerne auf Strato.

Bei Strato findet sich die Umstellung in der Paketverwaltung unter den Punkt Datenbank und Webspace im Abschnitt PHP Version einstellen. Hier kann ebenfalls zwischen den einzelnen PHP Versionen wechseln.

Umstellung PHP Version bei Strato Webhosting
Die Vorgehensweise hier ist aber auch ausführlich unter "So ändern Sie Ihre PHP Einstellungen in Ihrem Hosting-Paket" von Strato beschrieben.

Sofern noch die PHP Version 7.0 eingesetzt wird hat Strato darüber informiert, dass diese ab kommendes Jahr in den extended Support geht und empfiehlt den Wechsel auf PHP 7.2 bietet aber auch schon 7.3 an.

In der Mail findet sich auch ein direkter Link auf die PHP Einstellungen.

Umstellung PHP Version bei Hosteurope Webhosting
Für Hosteurope ist unter "Wie kann ich die PHP Version wechseln?" eine Anleitung zu finden.

Bei meinen eigenen Projekten sind mir folgende Änderungen von PHP 7.0 auf eine aktuelle PHP Version aufgefallen.

Anpassung des PHP Code bei einigen Projekten


Ein altes Projekt hatte noch in der Fußnote die Anweisung:

<? echo date("Y"); ?>

als Copyright Hinweis. Allerdings werden solche Werte nun eher über eine Variable ausgegeben, so dass hier die korrekte Anweisung

<?php  $timestamp = time();  $currentyear = date("Y",$timestamp); echo $currentyear; ?>

lautet.


Ebenso verlangt die Funktion mysqli_free_result nun auch als Parameter die zu leerende Variable. Teilweise werden solche Syntaxfehler auch mit der Fehlermeldung des Typ E_DEPRECATED quitiert.
 

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ALL-INKL.COM - Webhosting Server Hosting Domain Provider

Für meine eigenen Seiten hätte ich mir den Umstieg als wesentlich schwieriger vorgestellt, aber durch den Serverumzug und dadurch, dass diese Seite bzw. das dahinterliegende CMS / Blog eine Eigenentwicklung meiner Frau ist bin ich sehr froh, dass hier alles auch auf der aktuellsten PHP Version problemlos läuft. Wegen der externen Werbprojekte bin ich gespannt, ob diese ebenfalls problemlos funktionieren. Ansonsten bin ich immer noch froh darüber damals von meinen bisherigen Webhoster gewechselt zu sein (wo mir auch keine andere Wahl geblieben ist dank Geschäftsaufgabe) und so nicht nur in Hinblick auf der EU-DSGVO oder SSL Verschlüsselung hier doch einige hilfreiche Einstellungen vorhanden sind.

Von daher ist hier tatsächlich weniger zu beachten als damals im Artikel "Was ist zu beachten beim Serverumzug?" :-)

Sollte ein Interesse an PHP bestehen kann ich hier übrigens weiterhin als Einstieg das Buch "PHP für dich" aber auch die Internetseite www.schattenbaum.net/php/ empfehlen.

Fazit

Selbst wenn es manchmal durch eine neue Version Veränderungen (wie hier bei Firefox) eingeführt werden die nicht auf Anhieb begestern beziehungsweise Aufwand zumindest in Form einer Kontrolle ob noch alles funktioniert verursachen ist doch aus Sicherheitsgründen und gegebenenfalls auch durch Performanceverbesserungen  empfehlenswert sich hin und wieder um ein Update zu kümmern. Damit ist auch der Webserver beziehungsweise das Webhosting nicht sehr unterschiedlich zum Betriebssystem am eigenen Rechner.

Ebenso verhält es sich natürlich auch bei genutzten Softwarepaketen. Positiv ist dabei, dass die meisten Softwarepakete (wie das Wikisystem Dokuwiki) ebenfalls im System beziehungsweise in der Administrationsoberfläche selbst ein Update anbieten (siehe Upgrade auf dokuwiki).

Insgesamt ist also auch das Betreiben einer eigenen Internetseite immer noch ein Thema das mit der eigenen Weiterbildung und Begeisterung für Technik verbunden sein kann.

Immerhin glaube ich, dass auch die kommenden Jahre weiterhin Blogs nicht von der Bildfläche verschwinden werden und ich würde hier auch nicht in die leicht kritische Ausführung zum "Kommentar: RSS ist tot und das ist eine Schande" von Fabian A. Scherschel zustimmen sondern glaube, dass dieses Medium auch weiterhin eine Zukunft hat und hoffe weiterhin, dass nicht alle Internetseiten und Blogs hin zu social media Anbietern wechseln werden.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Mittwoch, 5. Dezember 2018
06:17 Uhr

Jahresrückblick 2018 - von Datenschutz (EU-DSGVO) über METIS der VG Wort bis zur (SAP) Weiterbildung

Advent ist nicht nur die Zeit des Wartens sondern für mich auch immer eine Gelegenheit einen Blick auf das zurückliegende Jahr zu werfen. Hier im Blog ist das die vergangenen Jahre (2017, 2016 und 2015) durch einen Jahresrückblick erfolgt und ich konnte gleichzeitig die Gelegenheit nutzen um ein Danke an alle Besuchende, Kontaktaufnahmen und ausgetauschte Erfahrungen auch über das Blog und die Internetseite hinaus zu machen.

Gerade 2018 ist das Jahr gefühlt sehr schnell vergangen und es hat einige Besonderheiten gegeben die natürlich auch hier im Blog in Form des ein oder anderen Artikel Einfluss genommen haben.

Beim Blick ins Archiv sind mir tatsächlich einige Artikel besonders aufgegangen die für mich stellvertretend für ein ereignisreiches, abwechslungsreiches, forderndes aber auch spannendes Jahr stehen.

Entwicklungen rund um Blog und Internetseite

Viele Ereignisse haben auch ihren Weg hier ins Blog gefunden und so kann ich im Rahmen eines Rückblicks auch immer auf aktuelle Artikel verweisen :-).

25. Mai 2018 oder Datenschutz wird sexy

Wenn ich ein Thema oder Wort für 2018 wählen sollte dann wäre es wohl die EU-DSGVO. Seit 2007/2008 versucht der "Europäischer Datenschutztag oder Privacy Data Day" das Thema Datenschutz mehr in das Bewustsein der Menschen zu bringen. Was jedoch der der  Europäische Datenschutzkonvention  (formal korrekt:  „Übereinkommen zum Schutz des Menschen bei der automatischen Verarbeitung personenbezogener Daten (Konvention Nr. 108)“ nicht gelang dürfte im Mai 2018 der EU-DSGVO gelungen sein. Im Artikel "EU DSGVO - Info- bzw. Link-Sammlung mit Schwerpunkt auf die Umsetzung bei Blogs oder der eigenen Website (hier: Autorenwebsite, Blogger, KMU)" sind einige unterschiedliche Artikel verlinkt und ich ergänze diese immer noch um neue Fundstellen. Auch hier kann dieses von der rechtlichen, technischen bis hin zur kirchenrechtlichen Seite betrachtet werden.

Neben Datenschutz kam aber auch das Thema Datensicherheit hier im Blog nicht zu kurz und so fanden Artikel wie "Zweistufige Anmeldung oder Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) bei Onlinediensten (Datensicherheit und Datenschutz)" oder auch "Ein datenschutzfreundlicher Messenger am Smartphone - Threema" ins Blog.

Durch die Diskussionen rund um Datenschutz ist auch hier im Blog, wie im Artikel "Blogartikel per Link im »social web« datenschutzfreundlich teilen" beschrieben das Teilen der Links in socialmedia umgestellt worden, was ganz nebenbei auch noch eine positive Auswirkung auf die Ladezeit meines Blog hatte.

Smarte Technologie im Alltag

Technische Entwicklungen sind etwas, dass auch in unseren Leben einen festen Bestand hat. So sind auch zum Thema "Smart Home Systeme im Alltag" zwei aktuelle Artikel hinzugekommen. Die Zukunft des Onlinebanking per Sprache und digitaler Assistenzsysteme ist im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil VI - Onlinebanking mit Google Home und Sparkasse" geschildert worden und die Verwendung des Smartphone als Navigationsgerät ist ebenfalls im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil VII - Smarte Navigation auf Reisen mit Bus, Bahn, Auto und zu Fuß" gelandet.
 

Interview und Blogparade

Im Artikel "Von der Bewerbungshomepage hin zum Wissenspool mein Beitrag zur Blog- und Webparade für Personenmarken #personalbrandmix" nahm ich an einer Blogparade von Dr. Kerstin Hoffmann (Autorin des Buch "Prinzip Kostenlos") teil und machte mir selbst Gedanken rund um die Rolle dieses Blogs und mich selbst als Personenmarke. Hier machte ich mir nicht nur Gedanken darum, welche Rolle die einzelnen Onlineprofile spielen sondern auch welche Auswirkungen ein Blog auf die eigene Webputation haben kann. Es war recht spannend sich einmal dessen bewust zu machen und darüber nachzudenken, was hier einfach organisch gewachsen ist und welche Entwicklungen auch durch mich gesteuert worden sind.

Etwas Zeit später kam es dann zum Interview auf thinkdoforward.de:

Twitter Hinweis auf Interview

Die Hintergründe und das Interview selbst sind im Artikel "Hintergrund zum Interview auf thinkdoforward und Studium an der heutigen Technischen Hochschule Mittelhessen (THM)" zu finden.

Viele der hier erwähnten Punkte dürften zeitlos auch für eine Menge anderer Blogs und Internetseiten gelten.
 

VG Wort Zählpixel für Onlinetexte

Viele Bloggende nehmen an der Ausschüttung der VG Wort für Onlinetexte teil (siehe meine Sonderseite zur VG Wort) hier bin ich ebenfalls immer wieder dabei die Zählmarken selbst in meine Artikel einzubinden und habe dieses Jahr einmal beschrieben, wie ich hier mit Excel die öffentlichen und privaten Identifikationscode aus den heruntergeladen Zählmarken auslese (siehe Artikel "CSV der VG Wort Zählmarken für den Bereich Texte im Internet (METIS) in Tabelle mit öffentlichen und privaten Identifikationscode der Zählmarken umwandeln"). In der Mitte des Jahres kam dann wieder der Meldeschluss für Onlinetexte bei der VG Wort und hier bemerkte ich dann eine negative Auswirkung des Metatag REFERRER bei der internen Zählung der VG Wort Zählpixel. Hier muss ich dann tatsächlich ein Lob an die Betreuung der VG Wort aussprechen die gemeinsam mit mir auf die Fehlersuche gegangen ist und wir gemeinsam wie im Artikel "VG Wort Nicht gemeldete URLs deaktiviert - Mindestzugriff nicht mehr gegeben durch Referrer Links auf Zählpixel" die Ursache und Lösung für dieses Problem gefunden hatten. Hier bin ich sehr gespannt, wie sich dieses auf die Meldungen in 2019 für das Berichtsjahr 2018 auswirken wird.

 

Zukünftige SAP Projekte

Neben der Vergangenheit bieten aber auch zwei Artikel einen Blick in die Zukunft und lassen mir hier noch ausreichend Aufgaben offen. Der Artikel "Massenstammdatenpflege mit LSMW oder SECATT dank Transaktionsaufzeichnung - Handbuch erweiterte computergestützte Test-Tool (eCATT) und LSMW" ist das Nebenprodukt eines neuen Buchprojektes auf dass ich für 2019 hin arbeite und schon sehr gespannt bin. Hier habe ich zur Zeit auch erstmals die Gelegenheit mich intensiver an einen S/4HANA System versuchen zu können.

Aber auch im Haushaltsmanagement / Public Sector Management im Hochschulbereich kommen neue Herausforderungen auf uns zu, so dass ich wohl dieses Jahr noch den Artikel "Negatives Budget in Public Sector Management Haushaltsmanagement buchen (klassische Budgetierung und BCS)" hautnah und praktisch umsetzen werde.

Schulung Berichtswesen mit SAP Controlling - Hochschulcontrolling und Hochschulberichtswesen

Während ich letztes Jahr noch einen einstündigen "Auffrischungsworkshops SAP Query im Hochschulcontrolling und Hochschulberichtswesen" für Kolleginnen und Kollegen der hessischen Hochschulen im Rahmen einer Arbeitsgruppe angeboten habe konnte ich in 2018 einen solchen auch für das Thema Report Painter anbieten.

Aufgaben zum Tagesseminar SAP Query in ERP

Da mir das Thema Berichtswesen mit SAP insbesondere im Controlling sehr wichtig ist (siehe auch mein Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling«  hatte ich dieses Jahr ein Tagesseminar zum Thema »SAP Query in SAP ERP« als Tagessminar mit einen Schwerpunkt auf Auswertung von Stamm- und Bewegungsdaten aus den Modulen des Rechnungswesen (CO, FI, PSM-FM) angeboten.

Die Rückmeldung zu dieser Veranstaltung waren tatsächlich positiv und ich freue mich darüber neben Blogartikeln und Büchern nun auch eine Schulung mit besonderen Schwerpunkt auf das Thema Hochschulberichtswesen und Hochschulcontrolling anbieten zu können.

 

Abseits von Hochschulcontrolling, Berichtswesen, SAP und Excel

Sicherlich sind die meisten Artikel hier im Blog von beruflichen Themenfeldern beeinflusst, aber hin und wieder gibt es auch Artikel die mehr privates Interesse betreffen. So habe ich mich über eine Menge an Geburtstagswünschen erfreut (siehe "Danke für die unterschiedlichen bunten Geburtstagswünsche von Nah und Fern sowohl digital als auch analog") aber auch gerne an den Jahrestag unseres Symposium Gießen local-global erinnert (siehe "1st Anniversary of Gießen local-global Symposium im Dekanat Gießen - Knowledge Sharing"). Gerade im Ehrenamt passieren oftmals wirklich gute Dinge und Menschen zeigen hier Engagement dass auch anderen zu Gute kommt. Egal wie unterschiedlich hier Interessen verteilt sind mir persönlich ist es wichtig, dass hier Talente genutzt werden können und auch Kirche ein unterschiedliches Gesicht haben kann. Solche aber auch Alltagsdinge motivieren mich oftmals sich hier zu engagieren auch wenn dieses vielleicht nicht direkten Nutzen für einen selbst haben mag.

So ganz lässt mich meine Begeisterung für SAP aber auch im Privaten nicht los und daher habe ich erstmalig eine Weiterbildungsmöglichkeit der SAP SE in Form eines Webinars mit anschliessender Prüfung und Zertifikatvergabe genutzt. Meine Erfharungen dazu habe ich im Artikel "Weiterbildung im SAP Umfeld durch Selbststudium mit MOOC openSAP" festgehalten.

FICO Forum Infotage 2018

Neben der Möglichkeit der Onlineweiterbildung (siehe auch unser Angebot zum Thema SAP Know How)  bin ich auch dieses Jahr wieder in Köln gewesen. Unter "SAP Weiterbildung konkret und praxisnah - Meine Planung für die FICO Forum Infotage 2018 in Köln vom 19. bis 20. November 2018 u.a. von Espresso Tutorials und Convista Consulting" habe ich schon einmal einen Überblick über die einzelnen Themen geschrieben bin mir aber sicher, dass hier im Januar noch eine ausführlichere Beschreibung im Blog kommen wird.

Neben der geistigen Freuden an neuen Wissen ist auch die Kultur und Genuss ein Thema dass ich dieses Jahr wieder ein klein wenig ausgebaut habe. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass die Verkostung von Weinen auch hier im Blog im Artikel "Weine verkosten und Weinwissen rund um das Degustieren von Wein aber auch andere Apps zum Thema Wein" gefunden hat.

 

Aktuelles aus der Arbeit

Natürlich sind auch Arbeitsthemen nicht zu kurz hier im Blog gekommen und so durften auch dieses Jahr wieder einige Artikel online gestellt werden.
 

SAP Query

Der Austausch im Hochschulbereich innerhalb Hessen ist ohnehin sehr gut und so sind auch einige spannende Fragestellungen die mich im Laufe des Jahres erreicht haben ins Blog gelandet. Die Anfrage eines Kollegen zur Behandlung von Datumswerten innerhalb der Klassifizierung hatte auch eine Diskussion hier im Blog angeregt und der Artikel "ABAP Anweisung WRITE zum Umwandeln von Variablen und Werten wie FLOAT (Gleitpunktzahl, Fließkommazahl)" hat mir besonders viel Freude gemacht auch weil hier Rückmeldungen aus Kommentaren eingeflossen sind.

Daneben habe ich aber auch das Thema kundeneigene Transaktionen erneut aufgegriffen und im Artikel "SAP Query als kundeneigene Transaktion mit Berechtigungen für Tabellenberechtigungsgruppe, Tabellen und Reporttransaktion vergeben" nicht nur das Anlegen einer Reporttransaktion beschrieben sondern auch welche Berechtigungen zur Nutzung der Query über eine Transaktion erforderlich sind.

Natürlich bietet auch weiterhin der Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query"weiterhin eine Einführung in das Thema.
 

Report Painter

Im Rahmen der Weiterentwicklung eines internen Berichtswesen ist aber auch das Berichtstool Report Painter weiterhin sehr gerne von mir genutzt und so ist es auch nicht verwunderlich, dass ich einen Teil der Neuentwicklungen nicht nur in unserer Arbeitsgruppe vorgestellt habe sondern auch im Blog das Thema "Auswertung Anlagenzugänge als Investitionen im Report Painter mit Ausweis CO Objekte Innenauftrag und Kostenstelle" ergänzt um "Report Painter Bericht für Obligo auf CO-Objekten mit interaktive Stammdatengruppen" für Auswertungen im Rahmen eines regelmäßigen Finanzberichtswesen hier eingefunden war.

Das manchmal nicht alle Berichtsanforderungen in SAP direkt erfüllt werden können kann manchmal schon durch kleine Erweiterungen umgangen werden wodurch nun mit einen einzelnen Bericht sowohl budgetierte als auch alle Konten je nach CO Objekt ausgewertet werden können. Dieses ist im Artikel "Grundlagen: Set-Variablen im Report Painter / Report Writer am Beispiel Kostenstellengruppe und Innenauftragsgruppe" beschrieben worden.

Auch hier verweise ich gerne auf den Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer".

Im Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling« bin ich ausführlich auf beide Themen unter anderen eingegangen.
 
Berichtswesen im SAP®-Controlling
Verlag: Espresso Tutorials GmbH
1. Auflage
(01. Juni 2017) Paperback ISBN: 9783960127406

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Vielleicht finden sich hier ja auch noch weitere Anregungen für den Aufbau eines Berichtswesen mit SAP nicht nur für CO im Buch.

 

Excel - das Tageswerkzeug im Controlling

Neben SAP ERP und den schon geschilderten Themen durften auch diverse Herausforderungen in Excel ihren Weg ins Blog finden.

So konnte ich dieses Jahr mich auf der Jagd nach "Spuk in Excel erst Geistermappen und nun Geisterfelder in Pivot-Tabellen loswerden" begeben aber auch meiner Kreativität durch "Kommentare in Excel ansprechend als Sprechblase formatieren" freien Lauf lassen.

Daneben bin ich mitlerweile begeistert von der Funktion "Als Tabelle formatieren" um eine dynamische Datenquelle für Pivot-Tabellen zu erhalten und habe ENDLICH mich intensiver mit "Index und Vergleich statt SVERWEIS endlich verstanden und Suche über Verweis nur, wenn es auch etwas zu finden gibt" auseinander gesetzt.
 

Ausblick aufs neue Jahr

Ich bin mir sicher, dass auch das Jahr 2019 nicht wirklich langsamer vergehen wird im Vergleich zu 2018. Während ich bei meinen Verlag zur Zeit noch "zwei Eisen im Feuer" habe, wie man so schön sagt, dürfte auch beruflich noch die ein oder andere Herausforderung und Veränderung anstehen.

Dieses hat sich schon letztes Jahr abgezeichnet und wird auch in den kommenden Jahren sicherlich nicht anders werden. Viele Einrichtungen werden sich wohl mit der Einführung von S/4HANA beschäftigen und auch die Weiterentwicklung des Berichtswesen steht gewiss auf den ein oder anderen Wunschzettel eienr Hochschule.

Persönlich freue ich mich über einige neue Begegnungen und Auffrischung von vorhandenen Kontakten.

Besonders freut es mich natürlich, dass mittlerweile auch noch mehr Seiten und Blogs rund um das Thema SAP entstanden sind.

Stellvertretend möchte ich hier gerne thinkdoforward.com von Isa Bodur und DoktorERP von Dr. Stephan Groß erwähnen. Diese Blogs aber auch andere spannende Seiten (nicht nur zu SAP) sind auch in meinen Webempfehlungen zu finden.

Für die Recherche zu SAP Themen habe ich auch eine eigene CSE (Google Suche) über Seiten angelegt auf denen ich regelmäßig gute Informationen finde. Diese persönliche Websuche von andreas-unkelbach.de über ausgewählte Internetseiten zu SAP, Excel, Office, Hochschulcontrolling und Hochschulverwaltung ist unter den Punkt "Suchmaschine im Bereich SAP und Hochschulcontrolling" zu finden.

Alles Gute zum Advent in der Hochschule, Literatur und im Privaten
Auch wenn es in diesem Jahr von einigen Menschen bedeutete Abschied nehmen zu müssen und sich auch sonst die ein oder andere größere Veränderung abgezeichnet hatte hoffe ich doch, dass in der Summe auch die positiven Erinnerungen und Momente überwiegen und freue mich diese miterlebt haben zu können.

Nun soll aber der Rückblick beendet sein und ich wünsche allen die sich hier im Blog und auf meiner Seite einfinden eine schöne und besinnliche Adventszeit und sollten wir uns nicht vorher noch einmal lesen frohe Weihnachten sowie ein glückliches neues Jahr.

Bedingt durch ein laufendes Projekt werde ich wohl im Dezember/Januar weniger im Blog Artikel veröffentlichen aber sicherlich nicht gänzlich weg bleiben. So ein wenig Adventsruhe und Weihnachtszeit soll ja auch hier einziehen , so hoffe ich das zumindest.

Von daher vielen Dank für die unterschiedlichen Rückmeldungen im laufenden Jahr und für die Zukunft alles Gute :).

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Dienstag, 4. Dezember 2018
18:40 Uhr

Grundlagen: CO Innenauftrag im Controlling und PSM-FM Fond im Haushaltsmanagement löschen

Sogenannte Drittmittelprojekte werden beim Einsatz des Modul PSM Public Sector Management (Öffentlichen Dienst) im FM Funds Management (Haushaltsmanagement) nicht nur auf CO Innenaufträge sondern auch auf Fonds abgebildet die über die FMDERIVE in das Modul bei Buchungen übergeleitet werden.

Gerade durch Themen wie die Mitbuchtechnik und die Überleitung von Buchungen von FI nach CO oder auch in das Modul PSM-FM helfen mir oftmals kleine Kochrezepte in denen einzelne Schritte die zu beachten sind ebenfalls festgehalten werden. Daneben kann natürlich auch Literatur etwas weiter helfen, wobei ich mich hier ebenfalls auf 2019 freue und bis dahin noch gerne auf unser gemeinsames Buch zum Thema Schnelleinstieg ins SAP Controlling (CO) verweise wo die Grundlagen des Controlling mit SAP ebenfalls festgehalten sind.

 
Schnelleinstieg ins SAP-Controlling (CO)
Verlag: Espresso Tutorials GmbH
1. Auflage (01. November 2014)
Paperback ISBN: 9783960126874

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Ebook ISBN: 9783960120414
 
Unter anderen zum Festhalten solcher Punkte nutze ich nun seit etlichen Jahren auch dieses Blog.

Im Artikel "Workflow Kostenstelle und Innenaufträge (Module CO, PSM)" bin ich auf die einzelnen Schritte zur Anlage eines sogenannten Drittmittelprojektes vom Profit-Center über Innenauftrag bis hin zum Fond im Haushaltsmanagement eingegangen.

Nun kann es manchmal erforderlich sein, dass ein Projekt nicht nur gesperrt sondern tatsächlich vollständig gelöscht werden muss. Dieses sollte tatsächlich nur dann erfolgen wenn auch keinerlei Buchungen auf dieses Projekt zu finden sind.

Sinnvoll ist es daher, zum Beispiel mit einen Recherchebericht und/oder Belegjournal zu prüfen ob im Modul PSM Buchungen vorhanden sind. Dieses können sowohl direkte Buchungen, Obligo oder auch Budgetierungen sein. Sofern dieses ausgeschlossen ist und auch im Modul CO keine Buchungen vorhanden sind, kann dieses Projekt in beiden Modulen gelöscht werden.

Kochrezept Löschen von CO Innenauftrag


Hierzu empfiehlt sich folgende Vorgehensweise.

1. Setzen einer Löschvormerkung

Im Modul CO kann über Innenauftrag ändern eine Löschvormerkung in der Transaktion KO02 (Innenauftrag ändern) über BEARBEITEN->LÖSCHVORMERKUNG->SETZEN gesetzt werden. Fermer empfiehlt es sich ebenfalls über BEARBEITEN->SPERRE->SETZEN den Innenauftrag für Buchungen zu sperren. Ist eine Löschvormerkung (LÖVM) gesetzt können keine weiteren Buchungen mehr auf das jeweilige Objekt erfolgen. Damit hat dieses noch höhere Auswirkungen als bspw. TABG (technsich abgeschlossen). Genaueres zum Thema Auftragsstatus ist in oberen Buch zu entnehmen.

2. Löschen PSM-FM Haushaltsfond

Nachdem diese Löschvormerkung gesetzt ist kann im Modul PSM-FM über die Transaktion FM5U Fond ändern über das Menü FONDS->LÖSCHEN das PSM-FM Objekt gelöscht werden.

Damit ist das PSM-FM Objekt Fond nicht mehr im SAP System vorhanden. Nun stellt sich jedoch die Frage, wie das CO Objekt endgültig gelöscht werden kann.

3. Unwiderrufliches Löschen CO Auftrag

Hierzu dient die Transaktion OKO5 "CO Aufträge löschen". Der dahinter liegende Report RKODEL01 löscht alle Innenaufträge (die selektiert werden) unwiderruflich inklusive aller abhängigen Objekte wie Langtext, Änderungsbelege, etc. Dabei erfolgt keine Prüfung ob noch Istkosten vorhanden sind.

Daher ist es sinnvoll die Option "Nur Aufträge mit Löschvorm." zu aktivieren, da damit nur solche Innenaufträge tatsächlich gelöscht werden die eine Vormerkung zum Löschen haben.

Ebenso ist es möglich hier erst einmal einen Testlauf zu starten.

Als Selektionsoptionen stehen hier Aufragsnummer, Auftragsart und Kostenrechnungskreis zur Verfügung.

Exkurs: Löschen von Kostenstellen

Beim Löschen von Kostenstellen über KS02 und hier KOSTENSTELLE->LÖSCHEN kann es zur Fehlermeldung kommen, dass die Kostenstelle nicht gelöscht werden kann, da diese innerhalb eines Zyklus zum Beispiel im Rahmen der Planumlage noch verwendet wird. Hier kann im Kostenstellenstamm (KS03, KS02) über UMFELD->VERWENDUNGSNACHWEISE unter anderen durch den Punkt ZYKLEN IN CO-OM geschaut werden in welche Verrechnungsart (bspw. Umlage) und über welchen Zyklus und Segment die jeweilige Kostenstelle Verwndet wird. Gerade wenn es sich nicht um Sender und Reciever (Sender und Empfänger) sondern um entsprechende Set (Kostnestellengruppen) mit zugeordneten Intervallen handelt muss diese Kostenstelle erst einmal aus den Intervall entfertn werden bevor die Kostenstelle gelöscht werden kann.

 

Fazit

Gerade das Ausführen der Transaktion OKO5 wird oftmals vergessen, so dass hier auch noch Innenaufträge mit gesetzter Löschvormerkung im System vorhanden sind. Ferner ist das Löschen von Stammdaten auch immer ein Thema in Hinblick auf eine geplante Archivierung. Hierbei wird dann zwischen Setzen der Löschvormerkung und endgültiges Löschkennzeichen nach erfolgreicher Archivierung unterschieden.

Das Thema Drittmittel selbst ist noch im Artikel "Drittmittelstatistik nach LOMZ über Recherchebericht und SAP Query" sowie unter "Datentrends für Drittmittelstatistik mit Sparklines ab Excel 2010 darstellen durch Liniendiagramme in Zellen" ein aktuelles Thema, jedoch soll es hier tatsächlich nur um die Behandlung von Stammdatenobjekte in den Modulen CO und PSM-FM gehen. Das Thema Berichtswesen ist sicherlich an anderer Stelle im Blog weiterhin ein Thema ;-).

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Mittwoch, 14. November 2018
22:27 Uhr

SAP Weiterbildung konkret und praxisnah - Meine Planung für die FICO Forum Infotage 2018 in Köln vom 19. bis 20. November 2018 u.a. von Espresso Tutorials und Convista Consulting

Wie schon letztes Jahr, im Artikel "FI CO Forum Infotage 2017 und digitale SAP-Fortbildung für Studenten und Hochschulbeschäftigte" beschrieben, möchte ich auch dieses Jahr vor der eigentlichen Veranstaltung anhand der Agenda für mich eine vorläufige Planung für die anstehende Veranstaltung der FICO-Forum.Infotage in Köln am 19. und 20. November 2018 zusammen stellen.

Was sind die FI CO Forum Infotage?


Die Veranstaltung wird u.a. von Espresso Tutorials (meinen Buchverlag siehe auch fico-forum.de) und der ConVista Consulting AG angeboten.

Wie schon im Artikel "FICO-FORUM-INFOTAGE 2018 Vorläufige Agenda und Anmeldung möglich" zu sehen steht die Agenda der Veranstaltung zur Verfügung und bietet eine Menge an Vorträgen rund um SAP insbesondere auch in Richutng S/4HANA.

Die Veranstaltung findet jährlich im November mittlerweile in Köln, Zürich und auch Wien statt und bietet eine gute Auswahl an unterschiedlichen aktuellen Themen rund um das weite Feld der SAP Anwendungen.

Neben Vorträgen bietet diese Veranstaltung auch die Gelegenheit die ein oder andere Möglichkeit des Austauschs. Da wohl noch Plätze vorhanden sind, kann ich diese Veranstaltung in Köln sehr empfehlen.

Rückblick bisher besuchter FICO-Forum Infotage

Bisher hatte ich schon ein paar Mal die Gelegenheit selbst an diesen Tagen teilzunehmen und kann für einen kurzen Einblick auf meine Rückblicke verweisen: Aber auch die Unterlagen der bisherigen FICO Forum Infotage bieten einen guten Überblick über interessante Vorträge und Themen die in den Vorjahren vorhanden waren.

Mittlerweile habe ich auch für die FICO Forum Infotage eine Zusanmenfassung der von mir besuchten Vorträge erstellt.

Meine vorläufige Tagesplanung für die FICO Forum Infotage 2018

Zum siebten Mal finden nun die Infotage statt und auch dieses Jahr bemühe ich mich im Vorfeld die für mich relevanten Vorträge zu finden und als kleine Vorab-Agenda zusammen zu stellen. Wobei auch die anderen Vorträge sicherlich interessant sind.

Blick auf Dom vom Tagungsort

Je nach Modulverantwortlichkeit sind hier sicherlich die ein oder anderen Themen zu finden, die direkt ansprechend sind. Sicherlich ist auch hier wieder ein Schwerpunkt in Richtung S/4 HANA gesetzt, aber auch Themen rund um ERP sind auf der Agenda zu finden.  Vielleicht ist auch für die ein oder andere Person aus unseren Hochschulumfeld interessant wo hier eine Schnittmenge zum Hochschulcontrolling und Hochschulberichtswwesen gesehen wird.

Agenda FICO Forum Infotage 2018


Montag 19. November 2018
Die einzelnen Themenblöcke sind in der Reihenfolge der Räume (Raum 1, Raum 2 und Raum 3) versehen. Zu den Themen die ich definitiv besuchen werden habe ich eine kurze Anmerkung geschrieben.

09:00 Uhr
  • Networking
10:00 Uhr
  • Begrüßung
  • Keynote "Das SAP-Portfolio für Finance Innovation - Compliance - Cloud"
    (Dr. Christoph Ernst, SAP)
11:30 Uhr
  • Embeded Analytics in S/4HANA - der Nachfolger von Report Painter
    (Martin Munzel, Espresso Tutorials)

    Da Report Painter noch immer ein für mich gerne genutztes Tool im SAP Umfeld ist bin ich hier besonders neugierig auf die Darstellung dieses Berichtstools
  • Update zu S/4HANA Finance 1809
    (Janet Salmon, SAP)

    Wäre hier nicht als Slot das Berichtswesen gegeben würde ich diesen Vortrag direkt besuchen, da hier ein sehr guter Überblick an Neuerungen zum aktuellen Release geboten werden. Ein klein wenig beneide ich dabei die Kolleginnen und Kollegen einer anderen Hochschuleinrichtung die hier zu dritt anreisen und sich die Vorträge so aufteilen können.
  • Kreditmanagement in S/4HANA
    (Philipp Reichardt)
13:15 Uhr
  • Die neue SAP Konsolididerungslösung: SAP S/4HANA Group Reporting
    (Michael Steuck, SAP)
    Dieses Thema dürfte für die Kolleginnen und Kollegen aus FI besonders relevant sein
  • Das Universal Journal als Innovationstreiber in SAP S/4HANA Finance
    (Janet Salmon, SAP)

    Dieses ist einer der Vorträge auf die ich mich besonders freue und hoffe hier die Vorzüge an S/4HANA insbesondere in Hinblick auf das Berichtswesen dargestellt zu bekommen und die Antworten auf diverse Fragen mitnehmen zu können.
  • Verbesserungen im Bereich Debitoren/Kreditoren/Zahlungsverkehr ab EHP7 für SAP ERP
    (Dietmar Engelmann, SAP)

    Auch das Themenfeld ERP bekommt in dieser Veranstaltung Beachtung. Auch wenn das Thema Zahlungsverkehr mit S/4 HANA noch eine besondere Bedeutng bekommt (und sei es nur durch die Einführung von Geschäftspartnern / Business Partner) sind aber auch Änderungen in ERP immer noch interessant und gerade für Anwendungsbetreuende in FI sicherlich spannend.
14:00 Uhr
  • IFRS 16 (Lease Accounting) mittels SAP RE-FX
    (Dr Frank Rothaas und Reinhard Müller)
  • Advanced financial closing - mit dem neuen SAP S/4HANA Financial Closing Cockpit
    (Daniela Reinelt, SAP)
    Ggf. wäre dieses auch ein Thema, das ich mir ansehen sollte, jedoch ist der folgende Vortrag für mich noch ein Stück spannender.
  • Fortgeschrittene Technik in SAP Fiori
    (Phillipp Reichardt)

    Die neue Benutzeroberfläche in Form von FIORI-Apps ist für mich tatsächlich eine spannende Geschichte und ich bin sehr neugierig, welche Möglichkeiten damit vorhanden sind
15:15 Uhr
  • Diskussionsrunde zum Stand von S/4HANA Finance
    SAP, Convista, Espresso Tutorials
16:00 Uhr
  • Impulsvortrag: Alles Kopfsache
    (Markus Czerner)
17:00 Uhr
  • Zusammenfassung
18:00 Uhr
  • Abendveranstaltung
Dienstag 20. November 2018
9:30 Uhr
  • Networking
  • Begrüßung
10:15 Uhr
  • Intuitive Planung mit SAP Analytics Cloud
    (Marc Hütz, Convista)

    Gerade für die Fachverantwortliche für Controlling, Budgetierung und Planung ist dieses sicher ein spannender Vortrag und wäre definitiv meine zweite Wahl wenn ich mich teilen könnte.
  • Look and Feel - Das neue Migrationscockpit unter S/4HANA
    (Carstan Schweitzer, Abide)

    Dieses ist ein weiterer Vortrag auf den ich mich sehr freue und schon gespannt bin. Gerade bei solchen Themen freue ich michs ehr über einen Austausch
  • GoBD - Das Ende für Excel, Access und Co.?
    (Klaus Heimes, Convista)
    Ein Thema, dass nicht nur durch rechtliche Änderungen immer mehr an Bedeutung erlangt. Tatsächlich in diesen Themenslot meine dritte Wahl.
11:15 Uhr
  • Kundenbericht: IFRS 9 Program at MR Group
    (Dr. Stefan Lütticke, ERGO)
  • Investitionsmanagement in SAP inkl. Neuerungen in S/4HANA
    (Robin Schneider)

    Hier hoffe ich auf die ein oder andere Anregung für die Kollegeschaft die sich mit Investitionsplanung beschäftigt.
  • Data Leak: Der wertvollste See im Unternehmen
    (Alexander Ritter, Convista)

    Nicht nur seit BIG Data ist das Thema Datenmanagement und Daten als neues Öl ein großes Thema und so wäre dieses auch privat für mich spannend, allerdings gibt es hoffentlich auch wieder die Unterlagen dazu online.
13:00 Uhr
  • SAP Material Ledger - Technische Notwendigkeit oder eine Möglichkeit den Prozess zu überdenken?
    (Martin Munzel, Espresso Tutorials)
    Sicherlich nicht nur für Logistiker ein Besuch wert.
  • S/4HANA Anlagenbuchhaltung
    (Jörg Siebert, Espresso Tutorials)

    Allerdings bin ich dann doch eher an der Auswertung und Nutzung von FI-AA interessiert und neugierig, wie diese in S/4 umgesetzt ist.
  • Kundenbericht: Controlling Dashboards mit SAP BO Design Studio /Lumira
    (Nicolas Pradel)

    Auch hier wäre ein Blick in die Zukunft spannend...und eine Videoaufzeichnung wünschenswert :-)
13:45 Uhr
  • Datenbankreduzierung für die S/4 Migration im Kontext gesetzlicher Anforderungen
    (Bernd Nowack & Andreas Rolf)

    Gerade in der Vorprojektphase einer Migration zu S/4HANA ein Thema bei den es mir unsere SAP Basis möglicherweise nicht verzeihen würde, wenn ich dieses nicht mitnehme.
  • Finanzsysteme in Umbruch. Aber ich woll doch nur arbeiten!
    (Olaf Sauer, Xiting GmbH)
  • SAP Cash Management - Tipps und Tricks für SAP ERP und S/4HANA
    (Claus Wild)
    Ebenfalls für die Kolleginnen und Kollegen aus der Finanzbuchhaltung ein Thema das sicherlich die ein oder andere Anregung liefert.
14:30 Uhr
  • Neue gesetzliche Anforderungen im Ausland - Neue und ggfs. alte Tools in SAP ERP + SAP S/4HANA
    (Bernd Nowack & Andres Rofl)
  • Moderne Liquiditätssteuerung mit Cash Flow Accounting
    (Dr. Franz Meyer, Paradigma AG)
  • Der wirkliche Mehrwert von S/4HANA fürs Accounting
    (Karlheinz Weber)

    Gerade zum Ende der Veranstaltung hin sicherlich noch einmal eine Motivation für die baldige S/4HANA Umsetzung
15:45 Uhr
  • Was kann die Public Cloud Version - Unterschied zu onPremise
    (Renata Munzel & Martin Munzel, Espresso Tutorials)

    Auch wenn die Cloud im Hochschulumfeld skeptisch betrachtet wird, ist die Gegenüberstellung beider Möglichkeiten eine gute Idee und ich bin hier sehr gespannt auf die Unterschiede und Innovationen
16:30 Uhr
  • Zusammenfassung
  • Ende
Glücklicherweise wurden in den Jahren zuvor die einzelnen Vorträge auch online gestellt, andernfalls hätte ich hier tatsächlich bei einigen Themenslots eine etwas schwierigere Entscheidung. Dennoch bietet die Agenda einen guten Überblick und für mich habe ich tatsächlich in jeden Block ein spannendes Thema nicht nur aus den Bereichen Finanzbuchhaltung und Controlling gefunden.

Vortragsunterlagen

Mittlerweile liegen auch die einzelnen Vorträge in digitaler Form vor. Jedoch würde ich die Tage noch einen ausführlicheren Rückblick zu den von mir besuchten Vorträgen verfassen.

Tweet AUnkelbach

Bis dahin verweise ich aber schon einmal auf https://fico-forum.de/fico_forum/thread.php?board=35&thread=2 oder auf aktuelle Informationen auf meinen social media Kanälen Twitter oder auch insbesondere Facebook, wo ich gerne auf aktuelle Artikel auf anderen Seiten hinweise.
 

Austausch und Kontakt

Da ich schon etwas früher nach Köln anreisen werde (Wochenende 17. / 18. November 2018) würde ich mich freuen, wenn sich die Gelegenheit ergibt sich zwischen den einzelnen Vorträgen zum Beispiel auf einen Schluck Kaffee zu treffen.

Kontakt - Visitenkarten

Besonders schön wäre es natürlich, wenn auch andere Hochschulen die sich mit SAP und Hochschulberichtswesen und Hochschulcontrolling beschäftigen ebenfalls an dieser Veranstaltung teilnehmen würden.

Gerade was einen Wechsel auf S/4HANA anbelangt bin ich neugierig wie andere Einrichtungen hier diverse externe Berichtsanforderungen umsetzen oder aber auch ihr Berichtswesen aufgebaut haben.

Ein weiterer Punkt ist hier sicherlich auch die Frage, wie das Modul des öffentlichen Dienst (PSM - Public Sector Management) insbesondere das Haushaltsmanagement ( - FM funds management) künftig eingesetzt wird. Aber auch die Module des Rechnungswesen egal ob nun Finanzbuchhaltung oder Controlling dürften heir ausreichend Fragen offen haben und hier einige Anregungen und Informationen durch einen Blick in die Zukunft finden.

Allerdings werde ich wohl tatsächlich per Bahn anreisen und mich dann nur innerhalb der Stadt Köln auf das Navi, wie im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil VII - Smarte Navigation auf Reisen mit Bus, Bahn, Auto und zu Fuß" beschrieben, verlassen.

Persönlich betrachte ich besonders im Bereich des Berichtswesen und Controlling (auch im Hochschulbereich) das Thema Weiterbildung als sehr wichtig, wobei meine Gründe hier auch im Artikel "Hintergrund zum Interview auf thinkdoforward und Studium an der heutigen Technischen Hochschule Mittelhessen (THM)" beziehungsweise im dort verlinkten Interview recht gut zusammengefasst sind, wie ich hoffe. . Ich bin auf jeden Fall auf die kommenden Tage gespannt und freue mich schon auf die anstehende Veranstaltung bzw. das Fachforum in Köln.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Dienstag, 13. November 2018
18:27 Uhr

Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil VII - Smarte Navigation auf Reisen mit Bus, Bahn, Auto und zu Fuß

Neben den Einsatz in der Heimautomatisierung (Steuerung von Licht, Strom per Sprache) findet sich smarte Technologie auch im Auto. Der einfachste Fall dürfte hier etwas wie die Navigation im Auto per Smartphone und einer Map Anwendung sein aber auch die Reise mit Öffentlichen Personen Nahverkehr oder die Suche nach Anschriften in einer Stadt kann hier durch Technik erheblich erleichtert werden, auch wenn wir noch ein wenig vom Einblenden von Informationen bspw. in Form einer Google Glass oder einer anderen Form der Anreicherung der Umgebung um Informationen im Sinne einer erweiterten Realität (augmented reality  - AR) entfernt sind.

Gerade in unbekannten Städten und auf Reise weiss ich tatsächlich eine Map Anwendung (egal ob nun OpenStreetMap oder Google Maps) sehr zu schätzen.

Daher ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass vor Antritt der Fahrt mein Smartphone entweder direkt am Lüfter befestigt wird oder aber bei größeren Fahrten ein kleines Tablet per Tethering als Navigationsgerät von mir genutzt wird.

Per Sprachsteuerung kann hier direkt das Ziel angesagt werden und tatsächlich ist das Kartenmaterial aktuell und selbst die Streckenansagen sind mittlerweile so gut verständlich, dass ich unser bisheriges Navigationsgerät direkt abgelöst habe, Außerdem hat es den unschlagbaren Vorteil, dass ich statt einer Anschrift auch direkt einen Kontaktnamen aufrufen kann und hier mich zum hinterlegten Ort navigieren lassen kann. Handelt es sich um ein Geschäft ist dieses auch oftmals direkt möglich, da viele Orte schon in der Maps-Anwendung direkt gefunden werden.

Das Smartphone / Tablet als Navigationsgerät

Navigation im Autocockpit per Smartphone

Besonders die Halterung fürs Lüftungsgitter ist dabei sehr praktisch, da ich hier direkt mein Handy befestigen kann aber auch eine Halterung für die Windschutzscheibe wie hier im Bild zu sehen hat ihre Vorzüge. Das Tablet wird dabei durch den Zigarettenanzünder per Strom versorgt.

Fürs Lüftungsgitter bzw. die Windschutzscheibe gibt es dabei bei Amazon folgende Produkte: Aber auch andere Halterungen, wie hier fürs Tablet sind entsprechend verfügbar. Gerade die Möglichkeit den von uns ohnehin nicht genutzten Zigarettenanzünder dank RAVPower 54W 4-Port kfz Ladegerät Autoladegerät mit Quick Charge 3.0 in eine Ladestation sowohl für Smartphones als auch für das Navigationsgerät zu verwandeln hat tatsächlich Vorzüge.


* Amazon Partnerlink
Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen über Amazon
.

Wenn ich mir nun mein Smartphone ansehe sind da tatsächlich einige Apps die ich für die Navigation auf Reisen gerne verwende.

Apps zur Navigation

So finden sich im App-Ordner Navigation doch mittlerweile einige Apps.

Apps zur Navigation


Die App TraveLog hilft zum Beispiel bei der Erfassung von Dienstreisen und wurde neben einer Projektverwaltungs- und Abrechnungssoftware im Artikel "Android App: Zeiterfassung (Dienstreise und Projektverwaltung)" näher vorgestellt.
 

Reisen mit Bus und Bahn - Fahrplanauskunft und Onlineticket

Für eine schnelle Fahrplanauskunft nutze ich gerne die App Öffi von Andreas Schildbach.
Marketlink: Dabei punktet für mich diese App immer noch damit, dass sie schnell geladen ist und auch mehrere Verbindungen gut lesbar darsellt.

Für elektronische Tickets und Bahnverbindungen nutze ich hingegen gerne sowohl die App unseres Regionalen Verkehrsverbundes (RMV) als auch die App der Deutschen Bahn.
Marketlink: Hier zeigt sich sowohl der Vorteil, dass ich direkt ein Ticket per App lösen kann als auch dass ich gerade bei länger geplante Zugfahrten schon direkt die Verbindung als auch das Ticket selbst am Smartphone und nicht zwingend als Paperausdruck mit dabei habe.

Zur Navigation im Auto nutze ich dann aber tatsächlich vornehmlich Google Maps als Navigation.

 

Android Auto als Oberfläche um das Smartphone in ein Navi, Freisprecheinrichtung und Fahrassistent zu verwandeln

Wobei auch die App Android Auto von Google ihre Vorteile hat und gerade bei längeren Fahrten sinnvoll nutzbar ist.

Marketlink Nachdem die App gestartet wurde erscheint eine Oberfläche die das Smartphone tatsächlich in eine sinnvolle gut zu bediende Navigationsoberfläche verwandelt. Unterstützt durch Google Assistant werden auch direkt Fahrziele vorgeschlagen (wie hier der Weg zur Arbeit oder sofern ein Termin vorliegt kann auch direkt dieser angefahren werden). Daneben ist auch die Telefonie als Freisprecheinrichtung vorhanden und es kann automatisch Bluetooth zum Beispiel zum Verknüpfen mit den Lautsprechern im Auto aktiviert werden.


Android Auto - Morgendlicher Arbeitsweg

In den Einstellungen zur App  kann auch eine Musikwiedergabe (Onlineradiosender / Google Musik oder andere Dienste) aktiviert werden und natürlich ist auch eine Steuerung per Sprache mit "Okay Google" möglich.

Auch die Navigation, eine der wesentlichen Funktionen ist dabei möglich, wobei die Kartenansicht auch zwischen Tag und Nacht Ansicht unterscheidet (nebenbei schaltet die Karte in längeren Tunneln ebenfalls auf Nachtansicht, wie hier zu sehen.

Android Auto

Fahrmodus von Google Maps

Mittlerweile nutze ich allerdings tatsächlich häufiger als Google Auto das Widget von Google Maps zum Starten des Fahrtmodus.

Fahrmodus Google Maps

Hier ist dann ebenfalls der Screen reduziert allerdings die Navigation im Vordergrund.

Fahrmodus Karte - Google Assistant

Ebenfalls recht praktisch ist, dass mein Lieblingskalender (siehe Artikel "Termine verwalten unter Android mit Business Calendar 2 definitiv ein lohnendes Upgrade") ebenfalls bei Terminen mit Ortsangaben direkt einen Schaltfläche zum Start der Navigation neben den Kontaktdaten im Kalenderwidget hat.

Auch wenn wir vom selbstfahrenden Auto noch eine ganze Weile entfernt sein dürften ist die Unterstützung per Navigation insbesondere auch mit Sprachsteuerung eines der Dinge die ich mittlerweile am Smart Home unterwegs sehr zu schätzen weiss.

Da Google Maps auch noch die Möglichkeiten der Offlinekarten unterstützt (hier werden für ein selektiertes Gebiet heruntergeladen und am Smartphone gespeichert)  verbraucht es noch nicht einmal Datenvolumen. Um eine Karte im Vorfeld einer Reise herunterzuladen kann in Google Maps nach den jeweiligen Ort / Strecke gesucht werden und über das Hamburgermenü (drei Striche) über Offlinekarten der jeweilige Kartenabschnitt lokal am Smartphone gespeichert werden. Zusammen mit GPS ist damit dann keine aktive Onlineverbindung mehr zum Herunterladen der Karte erforderlich.

Da bei der Navigation aber auch Livedaten über Verkehrsfluss zur Verfügung gestellt werden ist es weiterhin sinnvoll online verbunden zu bleiben, so dass im Fall eines Staus problemlos eine Ausweichroute vorgeschlagen wird.

Diese Ausweichroute gilt auch, wenn man sich einmal verlaufen haben sollte oder die richtige Abfahrt verpasst hat. Ebenso ist auch zu Fuß die Navigation hilfreich, da ich so als Fußgänger problemlos vom Bahnhof ins Hotel geführt werden kann :)
 

Google Standortverlauf

Sofern der Standortverlauf am Smartphone unter Android aktiviert ist kann auf der Seite https://www.google.de/maps/timeline die eigene  Strecke im Nachhinein auch nachvollzogen werden.

Der Standortverlauf kann in den Konteneinstellungen des Google Kontos unter "Daten & Personalisierungen aktiviert werden.

Alternativ kann auch über die Aktivitätseinstellung unter https://myaccount.google.com/activitycontrols im Abschnitt Standortverlauf diese aktiviert werden.

Nebenbei ist die Technik des Standortverlaufs auch praktisch um das eigene Smartphone zu orten. Dieses ist im Gerätemanager bzw. Mein Gerät suchen unter https://www.google.com/android/find möglich. Positiv ist nebenbei, dass der Standortverlauf für jedes Gerät einzeln aktiivert werden kann, so dass das Tablet vielleicht nicht am Standortverlauf teilnimmt, wohl aber das Smartphone. Dieses ist besonders dann interessant, wenn das Tablet als Navigationsgerät von mehreren Personen genutzt wird aber ein Standortverlauf individuell je Gerät genutzt werden soll.

Ebenso kann der Standort, so gewünscht, auch mit anderen geteilt werden, so dass hier ein gegenseitiges Finden möglich ist.

Unterhaltung während der Zugfahrt

Der Vorteil am Zug fahren ist ja auch immer, dass man noch einmal Unterlagen durchgehen kann, ein Buch lesen oder sich medial an einigen der Themen die ebenfalls unter "Infotainment oder Nachrichtenapps für Android" vorgestellt worden sind kümmern kann.

Natürlich bietet sich auch die persönlcihe Weiterbildung zum Beispiel durch neues "SAP Know How" an. Insbesondere da die App auch die Möglichkeit hat offline auf die Bibliothek zuzugreifen und sich 10 Medien auszuleihen, ohne dass diese online gelesen werden müssen.

Eine andere Möglichkeit habe ich vor kurzen dank Kopfhörer ebenfalls für mich entdeckt.

Google Podcast
Google Podcast
Marketlink / Playstore: Tatsächlich handelt es sich dabei um eine sehr einfache Apps um Podcasts zu abonieren, aber für mich reicht diese vollkommen aus.

Eine Zusammenstellung der von mir unter anderen gehörten Podcasts ist in den Webempfehlungen unter "Videoblogs und Podcasts" zu finden.
 

Fazit - Smarte Navigation

Je flexibler und smarter die Navigation am Smartphone oder am Tablet-Navigationsgerät sein soll umso mehr Daten fallen auch an. Hier ist auch eine Abwägung zwischen Datenschutz und Datenverwendung zu treffen, weswegen auch alternative Karten-Navigations-Anwendungen wie Here Map oder OpenStreetMap sicherlich einen Blick wert sind.

Für mich persönlich hat die Integration von Kalender, Kontakten und Navigation innerhalb des Google Ökosystem tatsächlich überwiegend Vorteile, so dass ich hier auch bewust Google Maps zur Navigation nutze. Teilweise gibt es jedoch auch spezialisiertere Karten oder Anwendungen die besondere Anforderungen, als Beispiel sei hier Fahrrad- oder Motorradnavigation genannt, erfüllen und somit bleibt es dann doch eine gewisse Frage der Abwägung welche Interessen hier überwiegen.

Das mittlerweile die klassische Zeitung oder das Buch auf Reisen durch andere Medien abgelöst wird ist nicht nur in Zeiten von Social Media ein Thema und zeigt eigentlich acuh recht gut, dass moderne Zeiten auch andere Workflows und Möglichkeiten zum Erwerb von Wissen bieten.
 
Hinweis: Smart Home im Alltag

Im Laufe der Zeit wird auch das Leben mit Technik immer intelligenter. Entsprechend habe ich auf der Seite "Smart Home" unsere Erfahrungen mit Amazon Echo (Alexa) und Google Home sowie vernetzte Dienste zusammengestellt.




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Freitag, 9. November 2018
17:30 Uhr

Grundlagen: PSM-FM Finanzierungszweck (FMFINCODE-FINUSE) im Hochschulberichtswesen für Drittmittelstatistik

Gerade in Hinblick auf Drittmittelstatistiken hat das Hochschulberichtswesen dann doch die ein oder andere spezielle Anforderungen, so dass hier oftmals diverse Auswertungen im SAP Modul PSM (Public Sector Management) FM (Funds Management / Haushaltsmanagement) für den öffentlichen Dienst erfolgen.

Berichtswesen im PSM-FM (Rechercheberichte)

Durch Rechercheberichte ist es möglich, wie im Artikel "Saldenliste für Fonds im Haushaltsmanagement Saldo gegen Ertrag und Saldo gegen Budget" beschrieben je Fond (Gegenstück zum CO-Innenauftrag bzw. Drittmittelprojekt nicht nur die Bewilligungen (als Budgetwerte) sondern auch Ertrag und Aufwand sowie einen berechneten Saldo auszuwerten.

Interessant an der Verwendung von Rechercheberichten ist, dass hier auch die dargestellten Merkmale im Rahmen der Navigation ausgetauscht werden können und so interaktiv der Bericht so angepasst werden kann, dass dieser unterschiedliche Informationen darstellen kann. Im Artikel "Grundlagen Rechercheberichte Ausgabeart grafische Berichtsausgabe oder klassische Recherche" habe ich versucht dieses näher zu beschreiben.

Während an manchen Hochschulen eine reine Saldenliste ausreicht kann es an anderen Hochschulen erforderlich sein die Mittelherkunft von Drittmittelprojekten nicht nur über die Projektnummer sondern anhand einzelner Spalten auszuwerten. Hierzu kann im Formular das Merkmal Finanzierungszweck verwendet werden. Der Finanzierungszweck dient dabei als ein Gruppierungsmerkmal und kann sowohl in Spalten im Formular  als auch im Bericht als Merkmal zugewiesen werden. Durch die Verwendung im Bericht kann über die Navigation auch die Sicht auf dieses Merkmal umgestellt werden.

Alternativ kann durch die Festlegung des Finanzierungszweck in einer Spalte hier die Drittmittelstatistik nach Mittelgeber direkt in Tabellenform ausgegeben werden.

Die Grundlagen zur Erstellung eines Rechercheberichtes habe ich in meinen Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling« beschrieben. Hierbei sollte sich nicht durch das Controlling iritiert werden lassen, da Rechercheberichte sowohl in der Finanzbuchhaltung für Bilanzreporting, Controlling in der Profit-Center-Rechnung als auch im Modul für den Öffentlichen Dienst (PSM-FM) genutzt werden können.

Einen Überblick bietet hier der Artikel "Grundlagen: Was sind die Unterschiede zwischen Report Painter und Rechercheberichte?"

Customizing Einstellungen für Finanzierungszweck FINUSE

Damit der Finanzierungszweck zur Verfügung steht muss dieses Feld jedoch zur Pflege verfügbar sein. Hierzu kann im Customizing (Transaktion SPRO) über
  • Public Sector Management
  • Haushaltsmanagement Öffentliche Verwaltung
  • Stammdaten
  • Kontierungselemente
  • Feldauswahl bearbeiten / Feldauswahlleisten bearbeiten
  • Die "Feldauswahlleiste für Fonds bearbeiten"
Die einzelnen Stammdatumfelder der Fond von Ausblenden, Anzeigen, Kanneingabe oder Mußeingabe gepflegt werden.

Dabei kann sowohl das Feld FINUSE Finanzierungszweck als auch SPONSOR (Debitor zum Fond) oder auch TYPE Fondsart als Kanneingabe hinterlegt werden. Interessant ist in unseren Fall der Feldname FINUSE für den Finanzierungszweck, da dieser später auch im Recherchebericht als Merkmal zur Verfügung steht.

Über den Punkt Feldauswahlleisten den Finanzkreis zuordnen kann je Finanzkreis eine Zuordnung der Feldauswahlleiste für Finanzposition, Finanzstelle und Fonds hinterlegt werden.

Nebenbei besteht bei der Pflege der Feldauswahlleiste für Finanzstelle auch die Möglichkeit hier den Feldnamen GSBR für Geschäftsbereich zu hinterlegen. Dieses ist jedoch nur bei der Finanzstelle möglich. Auf das Thema Geschäftsbereiche bin ich im Artikel "Grundlagen Finanzbuchhaltung - Geschäftsbereiche als mögliche Lösung zur Abbildung eines Betrieb gewerblicher Art (BgA)" in einen anderen Zusammenhang eingegangen.

Pflege Finanzierungszwecke im Fond

Nachdem die Feldauswahlleiste entsprechend gepflegt ist kann bei der Anlage oder beim Ändern eines Fond im SAP Menü unter
  • Rechnungswesen
  • Public Sector Management
  • Haushaltsmanagement
  • Stammdaten
  • Kontierungselemente
  • Fonds
  • Finanzierungszweck
diese in den Stammdaten per
  • Anlegen (Transaktion FM5I) oder
  • Ändern (Transaktion FM5U)
in den Zusatzdaten ein Finanzierungszweck hinterlegt werden.

Neue Finanzierungszwecke anlegen

Der Finanzierungszweck selbst dient dabei als Gruppierungskriterium von Fonds bei Auswertungen und kann als eigenes Stammdatum unterhalb des Knoten
  • Public Sector Management / Haushaltsmanagement / Stammdaten / Kontierungselemente / Fonds
  • unter Finanzierungszweck
per Anlegen (Transaktion FM6I) oder Ändern (Transaktion FM6U) mit einer Bezeichnung und Beschreibung angelegt werden. Hierzu ist kein weiteres Customizing oder ein Transportauftrag erforderlich, da es sich um ein Stammdatum wie Fond oder Finanzstelle handelt.

Eine alphabetische Liste aller bisher angelegten Finanzierungszwecke ist im Infosystem des Haushaltsmanagement im Stammdatenverzeichnis > Fonds als Transaktion S_KI4_38000040 verfügbar.

Die Verwendung vom Finanzierungszweck im Berichtswesen ist auch im Artikel "PSM-FM Grundlagen Finanzierungszweck im Haushaltsmanagement bei Recherchebericht und Selektion" behandelt worden. Allerdings fehlten da ein paar Ausführungen rund um das Customizing.

Alternative Stammdatengruppen

Sollte der Finanzierungszweck schon durch eine andere Berichtsanforderung oder Zuordnung verwendet werden bietet es sich noch an mit Sets bzw. Stammdatengruppen der Fonds zu arbeiten. Auch diese lassen sich als Gruppe im Selektionsbild auswerten oder als Element über die Markierung Gruppe/Set für Fond entweder als feste Bezeichnung des Gruppennamen oder als Variable festlegen.

Abweichend zur Finanzstelle werden Fonds jedoch nicht hierarchisch dargestellt, so dass beim Auswerten einer Gruppe alle zugeordneten Fonds als Liste dargestellt werden. Alternativ können diese natürlich auch als Spalten definiert werden und hier auch per Formel Summen zum Beispiel zwischen den einzelenn Förderlinien der DFG gebildet werden.

Die Pflege von Fondgruppen erfolgt unter:
  • Public Sector Management
  • Haushaltsmanagement
  • Stammdaten
  • Kontierungselemente
  • Fonds
  • Fondsgruppe
Hier können die Sets über Anlegen (Transaktion FM_SETS_FUND1) oder auch Ändern (Transaktion FM_SETS_FUND2) bearbeitet werden.

Eine Liste aller Stammdatengruppen inklusive der Intervalle und zugeordneten Fonds kann zum Beispiel per Query wie im Artikel "Auflösen von Stammdatengruppen nach Einzelwerten - Einzelwerte zu Sets" erläutert ausgewertet werden.
 

Saldenliste aus Recherchebericht um Stammdaten erweitern

Neben der Darstellung von Finanzierungszweck im Rechercheberichten kann es auch sinnvoll sein weitergehende Informationen zum Beispiel als differenziertes Statistikkennzeichen am Fond zu hinterlegen.

Viele Hochschulen nutzen dabei die Merkmale der Klassifizierung die ebenfalls im Fond über die Schaltfläche Klassifizierung gepflegt werden können.

Grundlagen Klassifizierung, Auswertung von gepflegten Merkmalen per Query

Die Grundlagen zum Thema Klassifizierung und die Frage, wie diese Merkmale in Form einer Query ausgewertet werden können habe ich im Artikel "SAP Query - Auswertung Merkmale der Klassifizierung am Beispiel Fonds in PSM-FM" behandelt. Sollten in den Merkmalen auch Datumsfelder erfasst werden und als solche in einen Datumformat definiert sein ist auch der Artikel "Query zur Auswertung von Klassifizierungsmerkmale PSM Fonds zu CO Innenauftrag und Datumsfelder mit Konvertierung von FLOAT zu DATUM" ein guter Hinweis, wie diese ausgewertet werden können.

Weitere Erweiterungen für Stammdatenlisten mit SAP Query

Tatsächlich kann der eingangs beschriebene Recherchebericht genutzt werden um nachdem die Salden gezogen worden sind über eine Query die einzelnen Merkmale und zusätzliche Informationen aus einer Query zu erheben. Neben der reinen Auswertung von Stammdaten können hier auch Bewertungen wie in den Artikeln "Drittmittelstatistik nach LOMZ über Recherchebericht und SAP Query", "Gruppierung von Finanzierungszwecken bei Drittmittelprojekten per Zusatzfeldcoding mit IF oder CASE" oder auch "Auswertung sprechender Nummernkreisintervalle von CO Innenaufträgen mit Query Zusatzfeldcoding und Unterscheidung numerischer oder alphanumerischer Schlüssel" zur Auswertung einer virutellen Lehreinheit um nur ein paar wenige Beispiele zu nennen angewandt werden.

Zweistufige Auswertung für Drittmittelstatistik

Wie schon im Artikel "SAP Query als kundeneigene Transaktion mit Berechtigungen für Tabellenberechtigungsgruppe, Tabellen und Reporttransaktion vergeben" beschrieben besteht die Möglichkeit eine solche Query als kundeneigene Transaktion anzulegen, so dass hier eine hochschuleigener Stammdatenliste erstellt werden kann.

Daneben kann natürlich auch der Budgetbericht bzw. die Saldenliste des Recherchebericht ebenfalls als eigene Transaktion zur Verfügung gestellt werden. Dieses ist im Artikel "Parametertransaktion für Recherchebericht" angesprochen. Wobei der Artikel "»Rechercheberichte de lux« im Modul PSM FM Haushaltsmanagement" auch noch ein wenig weiter geht, was die Umsetzung für ein Berichtswesen anbelangt.

Beide Berichte können dann nach Excel bzw. in eine Tabellenkalkulation exportiert werden und, sofern die Fonds sortiert sind, direkt nebeneinnander gelegt werden. Der Artikel "Grundlagen - Berichte von SAP nach Excel exportieren" stellt hier die Vorgehensweise dar. Eine Besonderheit bei der Excel-Integration bspw. in Report Painter Berichten ist bei Rechercheberichten tatsächlich nicht zu beachten.

Dennoch verweise ich an dieser Stelle gerne auf "Office Integration - Excelansicht in SAP und Daten kopieren nach Excel" um das Thema umfassend zu beschreiben :-)

Hier können dann Fonds selektiert werden und die Nummer der Fonds für den Recherchebericht verwendet werden (Zwischenablage aus der ALV Liste) oder umgekehrt zum Recherchebericht in Excel die beiden Auswertungen miteinander gegenüber gelegt werden.

Auf diese Weise sind dann auch umfassende Analysen wie im Artikel "Datentrends für Drittmittelstatistik mit Sparklines ab Excel 2010 darstellen durch Liniendiagramme in Zellen" beschrieben mit Excel möglich.

Pflege von Stammdaten wie FINANZIERUNGSZWECK

Sollte eine Hochschule ihre Erhebung einer Drittmittelstatistik von den Merkmal der Klassifizierung auf neu eingeführte Finanzierungszwecke abändern oder bisherige Finanzierungszwecke feingliedriger anpassen wollen, kann es sinnvoll sein hier eine Query anzulegen um die gepflegten Statistikkennzeichen aus der Klassifizierung je Fond zu erheben und diese dann als Basis zur Massenstammdatenpflege der Finanzierungszwecke je Fond zu nutzen.

Da dieses ein häufiges Thema ist dürfte auch der Artikel "Massenstammdatenpflege mit LSMW oder SECATT dank Transaktionsaufzeichnung - Handbuch erweiterte computergestützte Test-Tool (eCATT) und LSMW"  im Rahmen einer solchen Umstellung sehr hilfreich sein.
 

Fazit

Gerade im Hochschulberichtswesen (und auch Hochschulcontrolling) können Berichtsanforderungen auf viele Arten erfüllt werden. Nicht ohne Grund ist der Artikel "Unterschiedliche Auswertungsmöglichkeiten im Controlling (Report Writer, Recherchebericht, SAP Query) und natürlich Excel ;-)" mit einen Augenzwinkern in Richtung Excel gehalten. Dennoch sind das Ineinandergreifen unterschiedlicher Berichtstools aber auch Office-Anwendungen wie im Artikel "Serienmails über Serienbrieffunktion in Winword per Outlook, Thunderbird oder anderen Mailprogramm versenden" beschrieben ein wesentlicher Aspekt dessen was mir an der Arbeit besondere Freude macht und sich auch darin äußert, dass ich gerne Workshops oder nun auch ein Tagesseminar zu eben diesen Themen anbiete.

Was die Zukunft in Richtung S/4HANA oder auch die Gestaltung von FIORI Apps anbelangt blicke ich neugierig in eine Zukunft und freue mich schon heute auf die "FICO-FORUM-INFOTAGE 2018" auch da sich hier einige Kolleginnen und Kollegen aus den Bereich Hochschulen ebenfalls angemeldet haben und ich darauf hoffe, dass diese ebenfalls Informationen und Wissen rund um S/4HANA mitnehmen können und von dieser Veranstaltung ebenfalls so begeistert snd, wie ich. Selbst wenn diese Veranstaltung nicht explizit fürs Hochschulcontrolling, Hochschulberichtswesen oder Hochschulfinanzwesen gedacht ist können hier doch Informationen zu verschiedene Themen rund um SAP mitgenommen werden und auch der Austausch vor Ort ist oftmals sehr produktiv auch und gerade dadurch, dass hier unterschiedliche Branchen vor vergleichbaren Problemen stehen.

Sollten Sie ebenfalls an dieser Veranstaltung teilnehmen würde ich mich über einen Austausch eventuell bei einer Tasse Kaffee sehr freuen. So werde ich vom 17. bis 20. November 2018 ebenfalls in Köln sein und am Forum von 19. bis 20. November teilnehmen.

Ich bin mir sicher, dass hier auch wieder viele Neuigkeiten und Informationen ausgetauscht werden können und werde im Anschluss sicherlich auch über das ein oder andere hier im Blog aber vor allen auch an der Arbeit berichten können.

Aber auch unabhängig davon freue ich mich immer wieder über Anfragen hier im Blog oder auf anderen Wegen, da der gelebte Austausch von Wissen hier für jede Seite ein Gewinn zu sein vermag.
 

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema SAP Query habe ich im Artikel
"Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können. Für eine Anleitung für Rechercheberichte kann ich die im Artikel verlinkten Beiträge empfehlen oder tatsächlich auch mein Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling« dass trotz Schwerpunkt auf CO durchaus auch für andere Module wie eben auch das Haushaltsmanagement in der öffentlichen Verwaltung die Grundlagen vermittelt.  Daneben finden sich unter den Buchempfehlungen auch für andere Module gute Bücher und natürlich kann auch sonst ihr SAP Know How erweitert werden.




Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Sonntag, 4. November 2018
11:53 Uhr

SAP Query als kundeneigene Transaktion mit Berechtigungen für Tabellenberechtigungsgruppe, Tabellen und Reporttransaktion vergeben

Nachdem ich im Rahmen einer Arbeitsgruppe des Competence Center für Hessische Hochschulen schon einen "Auffrischungsworkshops SAP Query im Hochschulcontrolling und Hochschulberichtswesen" gehalten habe hat sich dann noch ein Tagesseminar zum Thema »SAP Query in SAP ERP« mit Auswertung von Stamm und Bewegungsdaten aus den Modulen des Rechnungswesens (CO, FI, PSM-FM) ergeben.

Dieses war auch relativ schnell ausgebucht und ich hoffe, dass die angebotenen Übungen tatsächlich weiter geholfen haben um die Möglichkeiten mit SAP Query im Hochschulberichtswesen darzustellen.

Handout SAP Query Schulung

Eine wichtige Frage, die auch in der Schulung behandelt worden ist, war wie Endanwende später die erstellte Query aufrufen und nutzen können. Selbstverständlich besteht die Möglichkeit über Benutzergruppen und die Transaktion SQ00 eine Query direkt zu starken und berechtigungsseitig hier die Pflege der Query einzuschränken, aber eleganter und praktischer ist es in meinen Augen der erstellten Query eine eigene Transaktion zuzuweisen.

Report-Transaktion für SAP Query

Hierzu kann über die Transaktion SE93 eine sogenannte Reporttransaktion angelegt werden.

Diese Reporttransaktion ruft direkt einen ABAP Report auf und über das Selektionsbild 1000 gelangt man auch direkt in das Auswahlfenster der Transaktion und kann in der Reporttransaktion auch im Punkt Start mit Variante eine passende Variante für die Query anlegen und diese direkt starten um eine bestimmte Vorauswahl in der Selektion zu speichern und hier auch eine Layoutvariante zu hinterlegen.

Reportname zu SAP Query

Die Frage ist nun nur, wie kann der Reportname herausgefunden werden. Im Artikel "Transaktion anlegen (Report, Parameter) bspw. für SAP Query / Unterschied Parameter- oder Reporttransaktion" bin ich schon einmal darauf eingegangen, dass in der Transaktion SQ01 im Menü über QUERY->WEITERE FUNKTIONEN->REPORTNAME ANZEIGEN der zugeordnete Reportname angezeigt werden kann.

Dabei ist die Namenslogik des Reportnamen wie folgt aufgebaut:
  • Mandantenabhängige (Standardbereich) Query beginnen mit AQCS
  • Globale (Globaler Beeich) Query beginnen mit AQZZ
danach folgt die Benutzergruppe in der die Query zugeordnet ist und der Name der Query. Dieser wird mit == aufgefüllt, so dass eine Gesamtlänge des Reportnamens von 30 Zeichen sich ergibt.

So wird die Query AQ mit der Bezeichnung  ZCOFM_PROJEKTE der Benutzergruppe ZBUCH im Standardbereich CS(mandantenabhängig) als Report mit folgender Bezeichnung zugeordnet:
  • AQCSZBUCH=======ZCOFM_PROJEKTE

Nachdem der Reportname zur Query in der Reporttransaktion hinterlegt wird ist nun noch eine Frage, wie die Berechtigungen für die SAP Query-Transaktion vergeben werden können. Hierzu müssen entsprechende Berechtigungsobjekte mit Berechtigungsfeldwerten versehen werden.

Berechtigungsobjekte und Berechtigungsfeldwerte auf Tabellen und Tabellenberechtigungsgruppe

Dabei ist natürlich nahe liegend das Berechtigungsobjekt S_TCODE "Transaktionscodeprüfung bei Transaktionsstart" mit im Berechtigungsfeld Transaktionscode mit der neu angelegten Transaktion bspw. ZUNKELBACH zu füllen.

Neben der reinen Berechtigung für den Start der Transaktion sind aber auch noch die Berechtigungen für das Lesen der Daten mit der Query erforderlich.

Hier sind zwei Berechtigungsobjekte noch zu füllen.

Das Berechtigungsobjekt S_TABU_DIS "Tabellenpflege (über Standardtools wie zB SM30) ist mit der Aktivität 03 Lesen zu versehen und im Berechtigungsfeld Tabellenberechtigungsgruppe zu hinterlegen. Die Zuordnung von Tabellen zu Berechtigungsgruppen erfolgt mandantenunabhängig über die Transaktion SE54 (Speicherort der Einstellungen ist dann die Tabelle TDDAT Pflegebereiche für Tabellen) einzusehen.

Ferner ist auch das Berechtigungsobjekt S_TABU_NAM "Tabellenzugriff über generische Standardtools" ebenfalls mit der Aktivität 03 und den relevanten Tabellennamen zu pflegen.

Es bietet sich tatsächlich an hier über einen Testuser und der Transaktion SU53 die entsprechenden Berechtigungsfeldwerte zu ermitteln. Im Artikel "SAP Basis Basic oder dank SU53 oder ST01 Trace fehlende Berechtigungen finden" bin ich auch auf die Frage der Berechtigungsprüfung nebst einer Anzeige der fehlgeschlagenen Berechtigungsprüfungen für eine andere Benutzerkennung eingegangen.

Eine Auswertung für Stammdaten im Bereich CO-OM (zum Beispiel "Auswertung sprechender Nummernkreisintervalle von CO Innenaufträgen mit Query Zusatzfeldcoding und Unterscheidung numerischer oder alphanumerischer Schlüssel") verlangte als Berechtigungsausprägung folgende Angaben in den Berechtigungen:
  • S_TABU_DIS
    Anzeigeberechtigung auf Tabellenberechtigungsgruppe:
    KA          CO:Anwendungstabelle
    KEC        CO-PA:Customizing
und zum direkten Lesen der Tabellen für die Stammdaten der Innenaufträge sowie  der Stammdaten der Profit-Center (EC-PCA) zu lesen.
  • S_TABU_NAM
    Anzeigeberechtigung für Tabellen
    AUFK    Auftragsstammdaten
    CEPCT   Profit-Center-Stammdaten Texte
Während eine Auswertung der Stammdaten im Bereich FI für Kreditoren wie im Artikel "Query über IBAN und Stammdaten Kreditor oder Debitor (Zusatztabellen in SAP Query)" beschrieben folgende Berechtigungen benötigte:
  • S_TABU_DIS
    Anzeigeberechtigung auf Tabellenberechtigungsgruppe
    FA   RF:Anwendungstabelle
    &NC&   ohne Berecht.gruppe
und der Stammdaten der Kreditoren (Lieferanten) sowie der IBAN Verbinudng (TIBAN).
  • S_TABU_NAM
    Anzeigeberechtigung für Tabellen
    LFBK Lieferantenstamm (Bankverbindungen)
    TIBAN  IBAN
Sollen statt der Kreditoren (Lieferanten) die Debitoren (Kunden) ausgewertet werden ist hier natürlich KNBK Kundenstamm (Bankverbindungen) zu hintelegen.

Gerade die Aussteuerung von Berechtigungen sowie die Umsetzung eines Berechtigungskonzeptes ist ein Grund warum die anwendungsbetreuende Keyuser der jeweiligen Fachabteilungen ebenfalls eng mit der SAP Basis und der Berechtigungsvergabe zusammen arbeiten sollten. Ein weiteres Thema ist hier, insbesondere bei mehreren Mandanten innerhalb des SAP System, auch eine Frage der Namenskonvention. Eine Reporttransaktion wird über einen Workbenchauftrag transportiert und steht damit mandantenübergreifend im System zur Verfügung. Die Query liegt dafür ggf. jedoch im mandatenabhängigen Bereich (es sei denn es ist eine globale Query). Die unterschiedlichen Möglichkeiten zum "Transport von InfoSet mit ABAP-Coding und Query per Transportauftrag" wurden ja schon beschrieben. Sinnvoll kann es hier sein bei kundeneigene Transaktionen als Namensraum Z gefolgt von der Mandatennummer zu verwenden, so dass hier keine Verwechslung entsteht.Sinnvolle Namenskonventionen für kundeneigene Entwicklungen sollten ebenfalls in einen Fachkonzept, wenn nicht sogar im Berechtigungskonzept, hinterlegt werden.

Schulung zu SAP Query


Berichtswesen mit SAP Controlling am Beispiel SAP Query

Persönlich hat mir die Ausarbeitung der SAP Schulung zum Thema SAP Query im Berichtswesen viel Freude gemacht und ich hoffe, dass die Begeisterung für die einzelnen Berichtstools und Möglichkeiten gerade im Kontext Hochschulcontrolling und Hochschulberichtswesen hier überzeugend dargestellt worden sind. Eine Darstellung der von mir im Berichtswesen besonders gern genutzten Tools und Möglichkeiten habe ich auch im Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling«  geschildert, dass ebenfalls einen guten Überblick über den Aufbau eines Berichtswesen sowie eine Einführung über "Unterschiedliche Auswertungsmöglichkeiten im Controlling (Report Writer, Recherchebericht, SAP Query) und natürlich Excel ;-)" bietet.

Da das Tagesseminar relativ schnell ausgebucht war bin ich gespannt, ob sich noch einmal eine Nachfrage für ein erneutes Seminar zum Thema finden wird. Ansonsten bleibt es erst einmal bei den Buchempfehlungen die ich auch hier online gerne gebe.

Gerade im Bereich des Berichtswesen auch und besonders für Hochschulen ist auch ausserhalb des Controlling ein sinnvolles Berichtswesen auch daran gekoppelt welche Möglichkeiten zur Auswertung im jeweiligen System zur Verfügung stehen. Daher möchte ich mich auch bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern meiner Schulung bedanken die sowohl eine gute Bewertung als auch durch ihre rege Beteiligung eine Menge an Feedback gegeben haben.

Die Schulung selbst ist relativ umfangreich und anspruchsvoll gewesen, jedoch war die Rückmeldung auch so, dass selbst erfahrende Anwendende noch den ein oder anderen neuen Aspekt dieses Tool kennen gelernt haben. Die Besetzung mit Keyuserinnen und Keyusern aus den Modulen FI, CO, PSM-FM und auch MM sowie geplant HCM hat gezeigt, dass es sinnvoll war hier die Übungen zwar aus den Modulen des Rechnungswesen (CO, FI. PSM-FM) zu nehmen aber so zu wählen, dass diese grundsätzliche Funktionen wie die Nutzung von Join, logische Datenbanken oder auch Zusatztabellen, Zusatzfeldern und Zusatzfeldcoding beschrieben hat.

Teilweise sind die vorgestellten Übungen auch schon in diversen Blogartikeln ausführlich behandelt, allerdings dürfte die Zusammenstellung der Beispiele auch für den ein oder anderen interssant sein. Durch die ausgewählten Beispiele, die sich ursprungsbedingt natürlich in der Hauptsache im CO Umfeld befinden, sollten die verschiedenen Möglichkeiten vorgestellt werden und ich hoffe, dass diese auch für andere Personen übertragbar sind. Sowohl im Finanzwesen als auch im Personalwesen werden tatsächlich auch logische Datenbanken genutzt.

Auf eine Wiederholung der Schulung freue ich mich ebenso wie mir auch das Aktualisieren und Ergänzen der Schulungsunterlagen auf Basis von Rückmeldungen und Fragen Freude gemacht hat. Entsprechend gerne stehe ich mit meinen Angebot für eine künftige Schulung zur Verfügung. Die Schulung slebst ist in vier Abschnitten mit entsprechenden Übungen aufgeteilt und widmete sich nicht nur der Grundlagen von SAP Query mit den einzelnen relevanten Elementen (Arbeitsbereich, Benutzergruppe, Infoset, Query), der Identifizierung von Daten (wo diese gespeichert sind sowie auch die Erweiterung der Query durch lokale Felder, Zusatztabellen und Zusatzfelder inklusive Zusatzfeldcoding das noch weitere Möglichkeiten bietet. Die Übungen zeigten nicht nur die Anwendung dieser Möglichkeiten sondern durch praktische Übungen auch Auswertung von Stamm und Bewegungsdaten aus den Modulen des Rechnungswesens  (CO, FI, PSM-FM).
 

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema SAP Query habe ich im Artikel
"Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Sonntag, 21. Oktober 2018
10:46 Uhr

Ein datenschutzfreundlicher Messenger am Smartphone - Threema

Das Thema Messenger ist unter mehreren Gesichtspunkten relevant. Der erste Punkt bei der Wahl eines passenden Messenger ist hier sicherlich an welcher Stelle auch die meisten Menschen sind mit denen Nachrichten ausgetauscht werden sollen. Zur Wahl des richtigen Messenger sind schon an verschiedenen anderen Stellen Artikel geschrieben worden die ich hier gerne als Ausgangspunkt verlinke.
  • Dasnuf.de "[Anzeige] Let’s talk – about Messenger"
    Patricia Cammarata (dasnuf) setzt sich in einer Artikelserie mit den Themen Medienkompetenz zum Thema Kinder und digitale Medien auseinander und stellt im verlinkten Teil einige Punkte zum Theme "Messener-Apps" vor.
  • Mobilegeeks.de "Top 10 Alternativen zu Whatsapp"
    Auch Mobilegeeks stellt einige Alternativen zum Messenger Whatsapp dar und gibt eine gute Übersicht über alternative Messenger.
Persönlich sehe ich hier tatsächlich eine Abwägung zwischen Datenschutz, Komfort, Sicherheit und tatsächlich die Frage, welche Messnger andere nutzen.

Problematisch bei den meisten Anbietern ist das Prinzip der Identifikation der Kontakte. Viele populäre Anbieter identifizieren die einzelnen Teilnehmende dadurch, dass die Handynummer als ID verwandt wird. Dabei wird dann auch noch das Theme "Wie finde ich Kontakte" relevant. Viele Messenger laden dabei die Kontaktdaten (bzw. so Aussage der meisten) einen Hashwert über die hinterlegte Mobilfunknummer hoch, so dass diese dann auf einen Server hinterlegt ist und hier vermutlich nicht für alle Kontakte eine entsprechende Einwilligung für das Übertragen der Kontaktdaten auf einen Server (selbst als Hashwert über die Telefonnummer) nicht vorliegt.

Hier haben allerdings auch einige Messenger reagiert, so dass zumindest die Kontaktdaten optional nicht mehr synchronisiert werden oder auch synchronisierte Daten gelöscht werden. Als Beispiel dazu ein Screenshot vom Messenger Telegram.

Kontakte bei Telegram

Telegram ermöglicht es übrigens neben der Verwendung der Telefonnummer ebenfalls die Einrichtung eines Benutzernamen, so dass hier statt der Telefonnummer für einen Kontakt auch ein individueller Benutzername weiter gegeben werden kann.

Der Vorteil dieses Messenger in meinen Augen ist aber ein ganz anderer, da hier mehr als ein Device genutzt werden kann. Ebenso wie Skype, ICQ oder AIM (um auch mal ein paar alte Geister zu nenen) besteht hier die Möglichkeit den Client auf mehr als einen Client einzurichten und sogar portabel per USB Stick der Messenger genutzt werden kann. Damit ist eine Nutzung am PC ebenso wie am Smartphone möglich, was andere Messenger wiederum nur per Webfrontend ermöglichen. Der Nachteil ist die Verknüpfung mit der Telefonnummer und das die meisten Personen wohl ihre Kontakte über eine Synchronisiation mit Adressbuch verteilen... dieses Problem dürfte aber bei den meisten Messengerdiensten der Fall sein. In jeden Fall sind durch die Verwendung der Telefonnummer als ID sowohl bei Telegram als auch bei Whatsapp beim Betreiber die Telefonnummer bekannt und gespeichert.

Zur rechtlichen Einschätzung dieser Problematik verweise ich gerne auf den Podcast Rechtsbelehrung siehe "Podcasthinweis: WhatsApp, Messenger und der Abmahnungen – Rechtsbelehrung Folge 47".

 

Messenger App Threema

Durch einen datenschutzsensiblen Kollegen an der Arbeit bin ich dann jedoch noch auf einen datenschutzfreundlicheren Messenger hingewiesen worden und nutze diesen nun sehr gerne im beruflichen Kontext. Mittlerweile sind, gerade im kirchlichen Umfeld, auch einige Personen zu diesen Messenger gewechselt und dennoch möchte ich diesen hier gerne einmal näher vorstellen.

Bezugsquelle und APK Installation


Threema
Threema
Martket Link / Google Play Neben der Möglichkeit im Store des jeweiligen Anbieters kann die kostenpflichtige App auch auf der Seite von Threema selbst bezogen werden und entsprechend die App hier heruntergeladen werden. Im Onlineshop auf https://shop.threema.ch/ können direkt Lizenzschlüssel bezogen werden und auch an andere Personen weiter gegeben werden. Auf diese Weise habe ich dann ebenfalls meinen Lizenzschlüssel erhalten und konnte die App herunterladen und mir Threema auch ohne Google Konto bzw. außerhalb des jeweiligen Store installieren. Interessant kann, gerade für größere Gruppen oder Unternehmen, auch das Model ThreemaWork sein. Hier sind Lizenzen übertragbar und es können auch mehrere Lizenzen erworben werden.

Von der Seite shop.threema.ch/download kann nach Angabe des Lizenzschlüssels direkt die App heruntergeladen werden.
Download und Sicherheit

Gerade wenn die App als APK heruntergeladen worden ist, muss im Anschluss, für spätere Updates, unter Gerätesicherheit der Punkt "Unbekannte Apps installieren" zugelassen sein. Hier wird, wie unter 3 in der oberen Abbildung, die Eigene Dateien als zugelassene App Quelle temporär aktiviert, so dass hier die App ein heruntergeladenes Update, was über Threema selbst heruntergeladen werden kann, durchgeführt werden kann. Dieses ist dann tatsächlich der Preis für eine hohe Anonymität. Die Alternative ist die Installation über eine der Anbieter Quellen (Google Play als Beispiel) worüber dann auch automatisch Updates ausgerollt werden.

Threema-ID

Im nächsten Schritt wird der eigene Account installiert. Sowie bei AIM, ICQ oder auch Skype erhält man bei Threema im Laufe der Registrierung eine ID (Benutzerkennung) so dass der Account nicht direkt mit der Telefonnummer registriert werden muss. Dieses ist auch der Unterschied zu Telegram (welches optional einen Benutzernamen hat der weiter gegeben werden kann ohne dass die Telefonnummer verraten werden muss) oder eben Messenger wie WhatsApp die direkt mit der eigenen Rufnummer verknüpft sind.

Im Rahmen der Einrichtung wird ein Schlüssel erzeugt über den die Kommunikation verschlüsselt. Dabei gibt es einen öffentlichen Schlüssel der an die Kontakte über die Threema-ID verteilt wird und ein privater Schlüssel der am Gerät gespeichert wird.

Public and private key

Auch hier ist darauf zu achten, dass man im Rahmen der Einrichtung auch einen Wiederherstellungsschlüssel angelegt wird der empfehlenswert zu speichern ist, sollte Threema einmal auf einen neuen Gerät gespeichert werden.

Dieses wird als ID-Backup bezeichnet und sollte tatsächlich irgendwo sicher verwahrt werden.

Im Ergebnis liegt dann eine achtstellige Threema-ID vor unter der kommunziert werden kann.

Kontaktdaten oder wie werden Kontakte gefunden

Optional kann ein Nickname, Telefonnummer und Mailanschrift mit angegeben werden.
Eigene Kontaktdaten optional angeben

Damit wird die Handynummer und/oder E-Mail-Adresse automatisch mit der Threema-ID verknüpft und es kann leichter ein Kontakt gefunden werden. Somit sind Kontakte aus ihren Adressbuch ebenfalls schnell in Threema zu finden. Dabei werden die Mailanschriften und Telefonnummer in gehashter Form (einwegverschlüsselt) gespeichert bevor diese später zum Kontaktabgleich auf den Threemaserver hochgeladen werden und es ist auch möglich diese Angaben zu überspringen, so dass Threema auch vollkommen anonym verwendet werden kann.

Der Nickname wird verwendet um diesen statt der Threema-ID in einer Kommunikation anzuzeigen, kann aber auch bei ihren Kontakten in der Kontaktliste geändert werden.

Im Ergebnis werden am Ende alle Daten zur Kontrolle angezeigt und natürlich ist es auch möglcih sich ein Profilbild später noch zuzulegen.Darüber hinaus können Threema Kontakte auch mit Adressbucheinträgen verknüpft werden, so dass hier eigene Profilbilder oder Kontaktdaten hinterlegt sind.

Neue Kontakte hinzufügen

Neben den Kontakten aus den Adressbuch können aber auch manuell KOntakte hinzugefügt werden.

Beim Start von Threema habe ich im linken Hamburgermenü (das mit den drei gestapelten Strichen) hier als 1 in der folgenden Abbildung markiert.

Neue Kontakte

Im direkten Kontakt kann über 2 ein QR Code generiert werden der von anderne Kontakt direkt über 3 eingescant werdne kann. Dadurch, dass beide dieses so gemacht haben ist dieser Kontakt dann als bestätigter Kontakt hinterlegt.

Alternativ kann natürlich auch die Threema-ID des gewünschten Kontakts eingetragen werden. Hierzu muss auf den Abschnitt Kontakte gewechselt werden und über das + Symbol kann eine ID direkt eingegeben oder auch gescant werden.

Kontaktpflge per Threema-ID

Kontakte erhalten je nach Zertifizierungsstufe unterschiedliche Punkte.
Zwei orangene Punkte bedeutet, dass der Kontakt nur über die Zusatzinfos (Telefonnummer oder Mailanschrift) im Adressbuch gefunden wurde. Drei Punkte werden vergeben, wenn der Kontakt durch Scanen des QR Codes (oder Austausch der Threema-ID) hinzugefügt worden ist.

Kontaktabgleich mit Adressbuch

Auch bei Threema ist es möglich die Privatsphäre der eigenen Kontakte noch ein Stück mehr zu schützen und im Abschnitt Privatsphäre und Sicherheit in den Einstellungen sowohl die Synchronisation der Kontaktdaten abzustellen als auch die bereits synchronisierten Addressbuchdaten zu löschen.

Datenschutz bei Kontakte

Webnutzung - Portable Apps

Während ich Telegram als portable App (wie auch Skype) am PC nutzen kann ist dieses bei Threema aber auch Whatsapp schwieriger. Hier ist tatsächlich nur die App am Endgerät (Smartphone) nutzbar und jeweils nur auf einen Gerät.

Allerdings bieten beide Dienste die Möglichkeit der Webnutzung an.

Unter einer URL kann ein QR Code eingescannt werden und in Threema über Threema Web dieser eingescant werden, so dass im Browser direkt der Messenger genutzt werden kann.

Dieses ist bei Threema unter https://web.threema.ch und bei Whatsapp unter https://web.whatsapp.com/ möglich.

Wer nutzt Threema

Persönlich würde ich das Konzept von Threema tatsächlich als sehr durchdacht betrachten und den Nachteil dass ich Threema nur auf einen Gerät nutzen kann wird sicherlich durch Datenschutz und der Möglichkeit der Webnutzung aufgehoben,

Die größere Hürde ist wohl eigene Kontakte zum "kostenpflichtigen" (einmalig 2,99 Euro) zu überreden oder eben, wie mein datenschutzbegeisteter Kollege, entsprechende Lizenzschlüssel zu verschenken.

Die größte Verbreitung von Threema bekomme ich tatsächlich durch drei Gruppen meiner Kontakte zustande:
  • Ehrenamt
    Gerade im kirchlichen Umfeld wird Datenschutz von je her groß geschrieben, so dass es nicht weiter verwunderlich ist, dass die meisten hauptamtlichen Personen über Threema zu finden sind
  • Arbeit
    Hier sind doch die ein oder andere Kollegin oder Kollege online zu finden
  • Fido
    Klar wenn schon Technik vorhanden ist fehlen auch die Kontakte aus den FidoNet nicht

Ein schöner Artikel ist hier unter "Neue Datenschutz-Grundverordnung betrifft auch die Gemeindearbeit" zu finden.

Zitat Giessen-evangelisch.de:
Es müssen datenschutzkonforme Messenger-Dienste verwendet werden, erklärt der Gießener Stadtjugendpfarrer Alexander Klein. „Ich tausche mich mit den vielen ehrenamtlichen Mitarbeitenden ab jetzt mit dem Dienst „Threema“ aus.“ Die einmaligen Kosten von 2,99 Euro für die Anschaffung der App will er den Jugendlichen erstatten. „Ich probiere in den kommenden Monaten auch, so viele Kollegen wie möglich zu diesem Dienst zu lotsen, der nicht sämtliche Kontakte auf den Handys ausliest und kommerziell nutzt.“


Die Motivation zum Einsatz des Messenger ist sicherlich sehr unterschiedlich, aber insgesamt freue ich mich tatsächlich, dass hier mehrere mittlerweile online zu finden sind und sich das Thema Datenschutz ganz konkret auch in solchen Messenger und der bewusten Entscheidung dafür wieder findet.

Fazit


Teilweise gibt es regelrechte Glaubensstreitigkeiten welcher Messenger nun am besten Datenschutz umsetzt (Threema, Wire, Signal etc.). Insgesamt ist die Wahl eines Messenger aber auch wo befinden sich meine Kontakte, wie möchte ich mit ihnen kommunizieren und kann sich eine wichtige Gruppe tatsächlich auf einen Messenger einlassen und diesen dann tatsächlich gemeinsam nutzen.

Die Alternative einen eigenen Jabber Dienst oder Teamspek zu betreiben würde ich hier als nicht sachgerecht sehen.

Dennoch empfinde ich es als sehr positiv, dass gerade im Ehrenamt sich bewust für einen datenschutzfreundlichen Messenger entschieden worden ist und auch sonst hier ein Bewustsein in desier Richtung verbreitet ist.

Was ich persönlich faszinierend finde ist dass bspw. bei Bekannten in Frankreich noch immer SMS stärker verbreitet ist als Messenger und in Österreich die Voice-Chat Funktion eines Messenger teilweise schon Telefon ersetzt hat... :-) Dieses mag aber auch an der unterschiedlichen Verbreitung von Internetzugängen (egal ob LTE oder WiFi) liegen.

Datenschutz und Instant Messenger (Transparenz und Verschlüsselung)

So man den Datenschutz ausserordentlich ernst nehmen möchte kann ich ebenfalls einen Artikel vom Verein digitalcourage empfehlen. Diesen Verein hatte ich schon in einen Vortrag am "Rückblick THM Datenschutztag 2017" erwähnt.

Der Verein Digitalcourage e. V.  (ehemals unter den Namen FoeBuD (Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs e. V.)) bekannt engagiert sich nicht nur durch den BigBrotherAward sondern setzt sich ganz praktisch in großen und kleinen Projekten für die Themen Datenschutz und Informationsfreiheit ein. Dieses kann sowohl durch eine Verfasssungsklage (Stichwort Vorratsdatenspeicherung) als auch durch praktische Maßnahmen zur digitalen Selbstverteidigung sein.

Im Artikel "Alternativen zu WhatsApp und Threema – Instant Messenger" setzt sich dieser auch mit der Frage auseinander, welches, unter Datenschutzaspekten, empfohlene und nicht empfohlene sichere Instant Messenger sind. Dabei ist jedoch zu beachten, dass der Artikel aus 2016 stammt.

Wobei ich den gesetzten Schwerpunkt auf offene Schnittstellen sowie die nicht Nachpürüfbarkeit über die verwendete Verschlüsselung schwierig finde, da eine Offenlegung des Softwarecodes auch wieder andere Probleme für die Betreiber offenbaren kann. Ein unabhängiger Audit der Sicherheit der Verschlüsselung wäre aber tatsächlich ein wünschenswerter Punkt (wenn dieses nicht ohnehin schon erfolgt ist - ist es "Unabhängiger Sicherheits-Audit bestätigt: Threema hält, was es verspricht").

Im Rahmen der EU-DSGVO dürfte aber sicherlich die Meldung "Threema ist DSGVO-konform" die ein oder andere Kollegin zum Wechsel auf Threema überzeugt habe. Hier verweise ich auch gerne noch einmal auf meine Linksammlung im Artikel "EU DSGVO - Info- bzw. Link-Sammlung mit Schwerpunkt auf die Umsetzung bei Blogs oder der eigenen Website (hier: Autorenwebsite, Blogger, KMU)".

Auf die erwähnte Kritik der fehlenden Offenlegung des Quelltextes und der verbundenen Verschlüsselung findet sich auf Twitter auch ein Hinweis einer Rückmeldung seitens des Supports von Threema  (siehe .https://twitter.com/dSchwarzeWolf/status/1053924132335874049 ).

Persönlich ist es wohl auch bei diesen Thema eine Frage, wie intensiv man sich mit den Thema auseinander setzen mag und wieviel Aufwand für Datenschutz betrieben werden mag.

Nachtrag Stellungnahme Beauftragte für den Datenschutz der EKD (Evangelische Kirche in Deutschland)

In der "Ergänzende Stellungnahme des  Beauftragten für den Datenschutz der Evangelischen Kirche in Deutschland  zum Einsatz von Messenger-Diensten" auf https://datenschutz.ekd.de/2018/10/30/ergaenzende-stellungnahme-zum-einsatz-von-messenger-diensten/ werden mit Blick auf den dienstlichen Einsatz allgemeine Hinweise  zu einzelnen Messenger-Diensten gegeben und sich auch für datenschutzkonforme Messenger in der Kommunikation ausgesprochen. Da hier Signal und WhatsApp ebenfalls kritisch betrachtet werden ist hier zumindest auf Twitter ene rege Diskussion entstanden. Immerhin wird Threema hier tatsächlich für den dienstlichen Einsatz empfohlen. Es fragt sich jedoch ob auch die Zielgruppe zum Einsatz dieses Messenger überzeugt werden kann.

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Freitag, 5. Oktober 2018
17:54 Uhr

Transport von InfoSet mit ABAP-Coding und Query per Transportauftrag

In letzter Zeit habe ich etwas weniger hier im Blog und dafür mehr auf andere Artikel im "social web" verwiesen (siehe facebook.com/unkelbach/ ) und natürlich werfen auch einige Veranstaltungen im Oktober und November ihren Schatten vorraus (hier verweise ich gerne auf die vorläufige Agenda der FICO Forum Infotage 2018) aber dennoch sind einige Artikel hier in der Entwurfsversion und auch per Mail kam die ein oder andere Frage rund um SAP hier herein über die ich mich sehr gefreut habe und wo der Austausch dann tatsächlich auch für mich lehrreich war.

Ausgangslage: Fehlendes ABAP Coding nach Transport von Infoset und Query

Nachdem ein Infoset mit Coding im Zusatzfeld erzeugt worden ist sollte dieses im Rahmen einer Dreisystemlandschaft (Development/Entwicklung-, Qualitätssicherung/Test- und Produktiv System) transportiert werden.

Der Transport verlief vom D-System ins Q-System problemlos und das Coding im Infoset war ebenfalls vorhanden, lediglich beim Transport ins Produktivsystem fehlte dann das Coding im Infoset und die Query konnte nicht wie erhofft verwendet werden.

Anhand der Beschreibung im Artikel "Transport von SAP Queries (DL/UL)" war der Verdacht naheliegend, dass nicht nur beim Upload über das Dateisystem sondern auch bei der Freigabe des Transport über die SE01 der User die Berechtigung für das Berechtigungsobjekt S_DEVELOP im Produktivsystem benötigt damit der Transport erfolgreich durchgeführt werden könnte.

Damit wäre aber eine Anbindung von Query und Infoset über einen Transportauftrag gar nicht erforderlich, da eine Entwicklung ja ebenfalls direkt im Produktivsystem erfolgen könnte.

Nach einigen Hin und Her hat sich jedoch herausgestellt, dass das Infoset inklusive Coding im Q-System schon vorhanden war und die Ursache für den scheinbaren Fehler an einer anderen Stelle zu finden war.

Für eilige Personen die kurze Zusammenfassung:

"Nachdem per STMS der Transport in das Produktivsystem importiert wurde muss auch ein Import mit der SQ02 erfolgen.  Auf diesem Wege ist es nicht notwendig die Berechtigung S_DEVELOP zu besitzen."

An dieser Stelle vielen Dank auch an die Mail mit den Hinweis auf die gefundene Ursache. Da sicherlich auch andere Personen manchmal auf einen solchen Fehler stossen möchte ich in diesen Artikel diese Lösung gerne etwas ausführlicher erläutern.

Da mir der Transport von Query und Infoset bisher auch mehr über Download und Upload bekannt war mag ich hier aber die notwendigen Schritte für beide "Transportvorgänge" erläutern.

Möglichkeit 1: Download und Upload über Präsentationsserver

Die von mir gerne verwendete Methode ist der Transport von Infoset und Query über das Dateisystem. Dieses hat auch den Vorteil, dass sowohl Query als auch Infoset durch andere Einrichtungen ebenfalls verwendet werden können.

Im Rahmen der Infoset Pflege (Transaktion SQ02) kann über das LKW Symbol (Tastenkombination STRG + F3) das SAP Query Transporttool aufgerufen werden. Alternativ kann auch direkt der Report RSAQR3TR  über die Transaktion SA38 gestartet werden.

Im Abschnitt Transportoption kann Download zum Herunterladen der Objekte (Wahlweise Benutzergruppen, Infoset, Infoset und Query oder nur Query) gewählt werden und später über Upload eben diese auch wieder in einen anderen System hochgeladen werden. Der Austausch erfolgt dann über eine Textdatei in der alle Optionen hinterlegt sind.

Beim Upload / Download ist es jedoch nicht möglich Layout-Varianten von Queries oder Berichts-Bericht-Schnittstellen mit zu übertragen.

Fener ist darauf zu achten, dass sofern Infosets mit ABAP Coding übertragen werden sollen, ist der Objekttyp PROG im Berechtigungsobjekt S_DEVELOP und 'AQ*' für OBJNAME erforderlich. Andernfalls ist ein Coding hier nicht möglich. Dieses gilt dann auch für einen Import von Query per Upload in ein anderes System. Etwas ausführlicher ist das Ganze in unten verlinkter Anleitung im Abschnitt "8. Query und Infoset per Upload/Download transportieren" erläutert.
 

Möglichkeit 2: Export und Import per Transportauftrag

Wesentlich umfangreicher, dafür aber an einer Transportschicht angebunden, ist der Transport von den oben erwähnten Objekten (optional auch mit Layout-Varianten von Queries oder der Bericht-Berichtsschnittstelle) per Transportauftrag.

Hierzu kann ebenfalls das SAP Query: Transporttool aufgerufen werden allerdings muss hier die Option Export ausgewählt werden.

Danach kann ein Transportauftrag angelegt werden und dieser wie üblich über die SE01 oder SE10 freigegeben und per STMS in das Folgesystem transportiert werden.

Nachdem der Transport erfolgreich durchgeführt ist muss jedoch erneut im Zielsystem das SAP Query: Transporttool aufgerufen werden und hier über die Option Importieren im Abschnitt Transportoptionen im Punkt Datenbestand bei Importen der Transportauftrag angegeben werden. Die Transportauftragsbezeichnung ist auch bei erfolgreichen Transport ersichtlich. Erst danach steht auch das Infoset inklusive Coding als Datenbestand zur Verfügung.

Fazit

Der Austausch per Mail hat mir einmal wieder gezeigt, dass die Welt rund um SAP Anwendende doch recht klein ist und der Austausch von Wissen in den seltensten Fällen eine Einbahnstraße ist. Auch wenn ich im ersten Moment nicht weiter helfen konnte hat sich die Lösung dann doch noch gefunden und ich habe mich sehr über die Rückmeldung gefreut und hoffe, dass sollte noch jemand dieses Problem haben künftig hier eventuell dann tatsächlich dieser Artikel etwas weiter helfen kann.

Welche Methode nun besser für den Transport von Query und Infoset geeignet ist muss hier aber tatsächlich mit der SAP Basis, Berechtigungskonzept sowie mit der Frage ob die erstellte Query nur in der eigenen Systemlandschaft oder auch in anderen Systemen genutzt werden sollen abgeklärt werden. Zumindest Anwendungsbetreuende oder Keyuser dürften die Möglichkeit des Tranport per Upload und Download sehr zu schätzen wissen, auch weil hier bestimmte Einstellungen manuell ebenso wie beim Transport von Report Painter und Report Writer Berichten noch angepasst werden können.

Für diese bin ich im Artikel "Report Writer oder Report Painter Berichte über Dateisystem inklusive Bibliothek Variablen und Berichtsgruppe exportieren und importieren" ausführlicher drauf eingegangen.

Daneben ist im Themenfeld Berichtswesen gegebenenfalls auch der Artikel "Transport von Selektionsvarianten"  ebenso lesenswert wie die Erstellung von kundeneigene Transaktionen für Berichte wie im Artikel "Transaktion anlegen (Report, Parameter) bspw. für SAP Query / Unterschied Parameter- oder Reporttransaktion" oder auch "Kundeneigene Transaktionen zu Berichten in PSM FM Haushaltsmanagement zum Beispiel Belegjournal anlegen (Variantentransaktion)" näher beschrieben.

Wie Berichte später den Anwendenden zur Verfügung gestellt werden ist auch ein Thema im Artikel "Benutzereigene SAP Menüs (Favoriten, Benutzermenü, Bereichsmenü)" aber auch meinen Buch zum Thema »Berichtswesen im SAP®-Controlling«

 

Hinweis:

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Freitag, 7. September 2018
16:56 Uhr

Fremde Formeln in Excel verstehen durch schrittweise Auswertung

Gerade bei umfangreicheren Excelformeln ist es oftmals etwas schwierig diese nachzuvollziehen, wenn man nicht selbst die Tabelle aufgebaut hat oder aber unter Zeitdruck eine Tabelle schnell aktualisieren soll.  Dabei kann sowohl die Formel INDIREKT welche aus unterschiedlichen Zellen den Bezug zum Beispiel aus Jahr und Arbeitsmappe und feste Bezüge im Namensmanager (siehe  "Formulare gestalten in Excel") definiert oder auch die Kombination aus INDEX und VERGLEICH im "Index und Vergleich statt SVERWEIS endlich verstanden und Suche über Verweis nur, wenn es auch etwas zu finden gibt" schon etwas schwieriger sein um diese nachzuvollziehen.

Während im Artikel "Excel Berechnete Felder in Pivottabellen" auch gleichzeitig eine automatische Dokumentation vorhanden ist zählt bei komplexeren Formeln oftmals die Devise "The code is documentation enough!".

Formeln schrittweise auswerten / debuggen

Glücklicherweise liefert Excel direkt eine Funktion, die beim Verständnis der von Kolleginnen und Kollegen gelieferte Excel-Tabellen direkt weiter hilft.

Formel schrittweise auswerten in Excel

Innerhalb der Symbolleiste FORMELN befindet sich in der Befehlsgruppe FORMELÜBERWACHUNG nicht nur die von mir sehr geschätzte Hervorhebung zur Spur zum Vorgänger und Nachfolger (als Pfeile dargestellt) auch die Funktion FORMELAUSWERTUNG. Diese ermöglicht es schrittweise eine Formel nachzuvollziehen, so dass sich im oberen Beispiel die Zelle A1 in den Wert in dieser Zelle verwandelt und danach B1 den zweiten Wert liefert und im dritten Schritt dann tatsächlich die Summe ausgewiesen wird.

Es wird jeder Bestandteil einer Formel einzeln ausgewertet, so dass hier die Schritte tatsächlich nachvollzogen werden können.

Fazit

Auf diese Weise an eine neue Arbeitsmappe in Excel ran zu gehen ist im ersten Moment sicherlich mühsam, aber gerade wenn man bestimmte Formeln noch nicht kannte gleichzeitig auch lehrreich und hilft tatsächlich die Vorgehensweise innerhalb einer größeren Formel nachvollziehen zu können.

Im Ergebnis klappt damit auch wieder die Verständigung zwischen den einzelnen Datenlieferanten und einer Aktualisierung der Tabellen stehen zumindest was die verwendeten Formeln anbelangt keine Verständigungsprobleme mehr im Wege.

Gerade im Hochschulcontrolling oder Hochschulberichtswesen (siehe auch "Informationen rund um Hochschulcontrolling, Haushalt, Finanzen und Rechnungswesen") ist Excel weiterhin eine der am häufigst genutzten Anwendungen, selbst wenn manche Sitzung oder Tagung auch den Einsatz von Powerpoint (bspw. "Grundlagen und Empfehlungen rund um Powerpoint oder auch andere Präsentationen" oder auch "Powerpoint Smart Art als Inhaltsverzeichnis mit Powerpoint für Agenda, Abschnitte und Fortschritt innerhalb der Präsentation") nicht als unwichtig betrachten würde.

Als Beispiele im Bereich des Hochschulberichtswesen würde ich folgende Artikel sehen: nennen in den konkrete Berichtsanforderungen dann auch mit bestimmten Funktionen in Excel umgesetzt werden konnten.

Nicht ganz ohne Grund hatte ich schon im Artikel "Unterschiedliche Auswertungsmöglichkeiten im Controlling (Report Writer, Recherchebericht, SAP Query) und natürlich Excel ;-)" einige der im Berichtswesen genutzten Tools zusammen gestellt und denke, dass sich das Thema auch weiterhin noch entwickeln wird.

Viele Artikel hier im Blog entwickeln sich sicherlich durch konkrete Herausforderungen im beruflichen Alltag aber manche gehen auch einfach auf gute Beispiele oder auch konkrete Anfragen von Kolleginnen und Kollegen zurück. Der hier oftmals gelebte Austausch insbesondere in Hessen ist für mich immer noch etwas auf das ich ungern verzichten mag.

Dieses merke ich auch selbst bei der Ausarbeitung von Workshops und Schulungen wie unter "Auffrischungsworkshops SAP Query im Hochschulcontrolling und Hochschulberichtswesen" beschrieben.

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Samstag, 1. September 2018
12:12 Uhr

Excel Summen über gefilterte Werte oder die Formel Teilergebnis sowie Summe über ausgefilterte Werte einer Liste

Manchmal ist es in Excel tatsächlich eine Frage, einfach die passende Formel zu finden um mit dieser zu arbeiten. Während schon der Artikel "Excel rechnet mit Farben oder ZÄHLENWENN bzw. SUMMEWENN anhand der Hintergrundfarbe der Zelle dank ZELLE.ZUORDNEN ohne VBA" hier eine selten genutzte Formel für eine bestehende Anfrage genutzt hat hat doch zumindest der Artikel "Vorteil von Excel Formatvorlagen und Filter nach Farben oder Zellensymbolen aus bedingter Formatierung" die Möglichkeiten der Filterung von Daten ins Spiel gebracht und dabei auch die Frage aufgeworfen, wie denn nun mit gefilterten Daten umgegangen werden soll.

Sofern ich eine Tabelle "Als Tabelle formatiere" (siehe auch Artikel ""Als Tabelle formatieren" um eine dynamische Datenquelle für Pivot-Tabellen zu erhalten") liefert mir Excel automatisch eine Lösung in der Ergebniszeile.

Hier wird in der Ergebniszeile automatisch die Formel TEILERGEBNIS verwendet, ohne dass man sich hier auf Anhieb bewust ist, worum es sich dabei eigentlich handelt.

Es stehen in der Ergebniszeile einfach die Möglichkeiten zur Erstellung einer Summe zur Verfügung und ebendiese wird auch ausgewählt.

Ergebniszeile mit Teilergebnis

In der Zelle B6 wird hier direkt die Formel =TEILERGEBNIS(109;[Betrag Summe]) vorgeschlagen um eine Summe über die Spalte zu ziehen.
 

Summe und Summewenn bei Filterfunktionen

Eine der ersten Formeln in Excel (mal abgesehen vom direkten Rechnen mit den einzelnen Zellen wie =B2+B3+B4+B5) ist die Formel SUMME um eine Summe über einen Zellenbereich zu ziehen. Diese Formel hat jedoch einen gewissen Nachteil, da sie immer eine Summe über den Zellenbereich zieht unabhängig davon, ob nun alle Daten angezeigt werden oder nicht. Sofern ich in der Tabelle CAESAR filtere würde mir eine Formel SUMME(B2:B5) weiterhin als Ergebnis 40 liefern, während die Formel Teilergebnis dann tatsächlich nur Anton, Berta und Detlef mit jeweils 10 zu 30 addieren würde.

Auf der anderen Seite kann dieses auch direkt gewünscht sein, da wie in oberen Beispiel die als "Nicht bezahlt" markierten Personen auch weiterhin über die Summenformeln wie SUMMEWENN oder SUMME weiterhin berücksichtigt werden.

Mit gefilterten Werten ein "Teilergebnis" als Summe berechnen


Im Formeltext (sofern man nicht einfach die Auswahl wählt) ist die Formel wie folgt aufgebaut:

TEILERGEBNIS(   Funktion ; Bezug ; [Bezug])

Positiv fällt schon einmal auf, dass hier mehr als ein Bezug möglcih ist, so dass ich auch mehrere Zellenbereiche auswerten kann. Die Frage ist nun nur, was es mit der Funktion auf sich hat.

Hier ist dann tatsächlich die Formelhilfe von Excel notwendig, die leider nur über den Formelassistenten verlinkt ist.

Zusammengefasst gibt es insgesamt 11 Funktionen die anhand von Nummern direkt angesprochen werden. Dabei berücksichtigen die Funktionen 1 bis 11 auch ausgeblendete Werte (die man manuell ausblendet) und die Formel 101 bis 111 ignoriert ausgeblendete Werte. Ausgefilterte Werte ignorieren dafür beide Formelfunktionen.

In der "als Tabelle formatierten" Datentabelle kann in der Ergebniszeile die einzelnen Funktionen direkt ausgewählt werden, dabei werden tatsächlich die 101 bis 109 Funktionen vorgeschlagen, womit ausgblendete Werte auch für die Summe oder die gewählte Funktion ausgeblendet bleiben.

Zu den wichtigsten Funktionen gehören 1,101 für den Mittelwert, 3,103 für Anzahl2 (nicht leere Zellen) oder auch 9,109 für die Summe.

Im Rahmen einer Excel-Schulung würde ich nicht auf die direkte Eingabe der Formel TEILERGEBNIS eingehen, da man sich tatsächlich die Funktion 101 oder 109 merken muss, aber sofern die Grundtabellen als Tabellen formatiert werden ist der Umgang damit gleich um ein vielfaches leichter
.

Summe über rausgefilterte Werte einer Liste

Tatsächlich lassen sich für eine bestimmte Fragestellung die Formeln SUMME und TEILERGEBNIS ebenfalls kombinieren.

Wenn eine Summe über ausgefilterte Werte erhoben werden sollen bietet sich eine Kombination der Formeln an.

Im Beispiel:

=SUMME(B2:B5) - TEILERGEBNIS(109;B2:B5)

Damit werden tatsächlich nur die ausgefilterten Werte summiert, da die Funktion SUMME weiterhin alle Werte umfasst und das TEILERGEBNIS nur die gefilterten Werte erfasst.

Fazit

Manchmal sind es tatsächlich einfache Formeln die den Alltag erleichtern aber bei der Summe an Funktionen und Formeln innerhalb von Excel sehr schnell untergehen können und die nicht so ohne weiteres besser wird dadurch, dass es mit neuen Office-Versionen auch immer neue Formeln und Funktionien gibt. Dieses ist auch einer der Gründe warum ich immer wieder gerne Blogartikel lese in denen auch Grundlagen näher vorgestellt werden.

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Mittwoch, 29. August 2018
18:33 Uhr

Spalten oder Zeilen in Report Painter Berichten innerhalb Abschnitte kopieren bzw. als Vorlage anlegen Copy & Paste im CO Berichtswesen

Im Rahmen des Artikel "Mehrjahresvergleich im ReportWriter/Painter mit variabler Spaltenanzahl je Jahr dank Variablen" wurden für einen Mehrjahresvergleich einzelne Spalten mit den jeweiligen Jahren angelegt, so dass hier ein direkter Vergleich von bis zu zehn (oder mehr) Jahren möglich ist. Beim Erstellen eines umfangreicheren Berichtes mit Abschnitten für Kostenstellen und Innenaufträge, wie im Artikel "Grundlagen: Abschnitte in Report Painter und Report Writer und ihre Vorteile bei Officeintegration und Excel" beschrieben, sollen jeweils einzelne Jahre sowohl für Kostenstellen als auch Innenaufträge als eigener Abschnitt und im Ergebnis als Tabellenblatt exportiert werden.

Abschnitte im Report Painter kopieren?

Nachdem nun für die Kostenstellen schon ein Abschnitt mit > 10 Spalten angelegt worden ist stellte sich die Frage, ob ein Abschnitt nicht kopiert werden kann um hier ein erneutes Anlegen der einzelnen Jahresspalten sich zu sparen und dafür lediglich das Merkmal Kostenstelle durch das Merkmal Innenauftrag zu ersetzen.

Von der Idee her erscheint dieses absolut logisch aber leider gibt es keine Funktion im Report Painter um einzelne Abschnitte zu kopieren.

Hier möchte ich nicht weiter auf das Thema Erstellung von Berichten bzw. Abschnitten eingehen sondern ein anderes Thema in diesen Kontext ansprechen.

Im Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling« bin ich ausführlich auf dies Thema Report Painter im SAP CO Berichtswesen eingegangen.
 
Berichtswesen im SAP®-Controlling
Verlag: Espresso Tutorials GmbH
1. Auflage
(01. Juni 2017) Paperback ISBN: 9783960127406

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Vielleicht finden sich hier ja auch noch weitere Anregungen für den Aufbau eines Berichtswesen mit SAP nicht nur für CO im Buch.
 
Eine Funktion zum Kopieren einzelner Abschnitte ist in der Anlage oder Pflege von Report Painter Berichten leider nicht vorhanden so dass im schlimmsten Fall jeder Abschnitt einzeln mit Spalten und Zeilen erstellt werden müßte.

Kopiervorlage aus markierten Spalten oder Zeilen anlegen

Allerdings kann aus einen Bericht sowohl Spalten als auch Zeilen eine Vorlage erstellt werden, die dann in einen Abschnitt eingefügt wird.

Hierzu ist innerhalb der Transaktion GRR2 (Bericht ändern) oder beim Anlegen des Berichtes (GRR1) über die zweite Symbolleiste die Funktion "Markieren/Entmarkieren" oder alternativ die Taste F9 zu wählen. Nun können einzelne Spalten oder über die neue Schaltfläche "Block markieren" (Taste F5) auch mehrere Spalten markiert werden und über die Schaltfläche "Kopiervorlage anlegen" (Tastenkombination UMSCH+F9) eine Volrage angelegt werden.

Diese kann dann im neuen Abschnitt über
  • BEARBEITEN ->
  • ZEILEN oder SPALTEN ->
  • ZEILENVORLAGE oder SPALTENVORLAGE EINFÜGEN
in den Abschnitt eingefügt werden.

Vorlagen für Report Painter Berichte verwalten

Die einzelnen Vorlagen können später im SAP Menü unter
  • INFOSYSTEME
  • Ad-hoc-Berichte
  • Report Painter
  • Vorlage
mit den Transaktionen GRR5 (Ändern) bearbeitet oder auch GRR4 (Anlegen) angelegt werden. Dabei können so angelegte Vorlaegn auch über die rechte Maustaste gelöscht werden.

Fazit

Die einzelnen Vorlagen werden je Bibliothek einzeln gespeichert, so dass für die jeweilige Kombination aus Merkmalen und Werten für die Zeilen oder Spalten die Vorlage in der jeweiligen Bibliothek erneut verwendet werden kann.

Einstellungen wie "Nullspalten" unterdrücken sind in diesen Beispiel für den Mehrjahresvergleich weiterhin im neuen Bericht festzuhalten. Dennoch ist dieses ein Fortschritt und erleichtert das einfügen von mehreren Spalten und verhindert Tippfehler oder nicht korrekte Überschriften die aus den Variablen erstellt werden. Insgesamt erleichtert dabei eine geschickt angelegte Vorlage tatsächlich den Aufbau von künftigen Berichten und bietet damit die Möglichkeit des Copy & Paste innerhalb der Erstellung von Report Painter Berichten.
 

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema Report Painter und Report Writer habe ich im Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.


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Samstag, 25. August 2018
13:28 Uhr

Weine verkosten und Weinwissen rund um das Degustieren von Wein aber auch andere Apps zum Thema Wein

Schon im Artikel "Weinverwaltung per App oder der eigene Weinkeller auf einen Klick" habe ich zwei Apps vorgestellt die mir bei der Verwaltung von Weinen im eigenen "Weinkeller" helfen. Hier hat sich im Laufe der Jahre tatsächlcih "Wine Secretary" bewährt und ich erfasse noch immer meine Weine mit verschiedenen Anmerkungen und den Kerndaten in dieser App.

Etwas schade ist hier nur, dass Frankling Harper die Weiterentwicklung der App aufgegeben hat beziehungsweise den Support dafür eingestellt hat. Immerhin wird die App selbst immer noch im App Store erhalten bleiben und funktioniert auch auf der aktuellen Android Version (bei mir Android 8.0) ohne merkbare Einschränkungen. Aus aktuellen Rezensionen ist auch zu entnehmen, dass Neuinstallationen ebenfalls problemlos möglich sind.

Wine Secretary Startseite

Gerade durch die Darstellung der Weine aber auch der Detailpflege bin ich mit der App zur Verwaltung der Weine mehr als zufrieden und kann diese auch immer noch empfehlen.

Es spricht offensichtlich vieles dafür, dass ein gutes Produkt auch gut bleibt, selbst wenn der direkte Support hier nicht mehr gegeben sein mag.

Rückblick: Wie kam ich zum Wein und Weinprobe

Das Thema Wein ist neben Lakritze und Kaffee für mich persönlich eine kleine kulinarische Leidenschaft die sich auch wunderbar zu guten Essen kombinieren lassen. Entsprechend hatte ich vor einigen Jahren sehr über ein Weinseminar gefreut in dem die Grundlagen zur Weinkunde vorgestellt worden sind.

Wie jedes Fachgebiet gibt es auch im Umfeld des Weins eine eigene Sprache und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass eine Weinprobe ebenfalls ihre eigene Vokabeln hat.

Die Einteilung des Weines erfolgt dabei in die einzelnen Gruppierungen:
  • Auge (Anblick)
  • Nase (Geruch)
  • Mund/Zunge (Geschmack)
  • Abgang (Gesamteindruck)
Hierbei gibt es verschiedene Unterkategorien unter Beurteilungskriterien zur Verprobung sowie Charakterisierungsvorschläge. Einen guten Überblick dazu liefert unter anderen auch Wikipedia zur Weinprobe im Abschnitt "Durchführung einer Weinprobe".

Die Begeisterung für Weine wächst allerdings tatsächlich durch das Probieren und während ich anfangs noch eher etwas skeptisch bei mancher Traube war oder mir mancher Wein zu taninreich war ist das Geschmacksfeld doch im Laufe der Zeit gewachsen und die Begeisterung für die Unterschiede in einzelnen Weinen, Vertrauen und auch die Erkenntnis, dass ein Naturprodukt sich im Laufe von Jahren gewaltig ändern kann ist immer noch begeisternd.

App Weine degustieren von Vino Mobile

Ein klassisches Mittel um sich die einzelnen Begriffe merken zu können ist ein Weinrad oder Aromarad das die einzelnen Abschnitte einteilt und hilfreich bei der Einordnung der erfahrenen Eindrücke rund um den Wein helfen kann. Von der "Deutsches Weininstitut GmbH" (DWI / deutscheweine.de) wird als Kommunikations- und Marketingorganisation der deutschen Weinwirtschaft ebenfalls ein solches angeboten, dass unter anderen auch bei Amazon als "Aromarad für deutsche Weine" (* Amazon Partnerlink) angeboten wird.

Wenn früher gesagt wurde dass es zu jeder Frage irgendwo im Netz sicherlich eine Internetseite mit einer Antwort vorhanden ist trifft heute noch mehr das Ausdruck "there is an app for that" zu.

Die Avinis GmbH bietet hier tatsächlich eine passende App an.

Weine degustieren
App Vino Mobile Weine degustieren
Market Link / Google Play
  • Weine degustieren
    Die App ist kostenpflichtig (derzeit 2,49 Euro) das Webangebot des Hersteller ist dafür kostenlos
Schon der Einstieg der App bietet einen Überblick über die eingangs erwähnten vier Stufen der Weinverkostung.

Weine degustieren Ablauf

Wenn ich den Ablauf der App beschreiben sollte würde ich hier die Beschreibung "moderierte Weinverkostung" wählen. Zu jeden einzelnen Punkt gibt es praktische Tipps rund zu den einzelnen Merkmalen und eine ausführliche Beschreibung zu den einzelnen Begriffen.

Nehmen wir als ersten Punkt einmal den Anblick eines Weines ergreifen das Glas halten es ggf. gegen ein Blatt weißes Papier um die Farbe und Spiegel zu begutachten und bekommen hier in der App auch direkt weitere Kategorien zum Anblick angezeigt.

Wein verkosten - Anblick

Zu jeden einzelnen Schritt der Verkostung gibt es weiter gehende Informationen "Gut zu wissen" und auch bei den Unterpunkten wie Klarheit oder Farbtönung gibt es noch tiefergehende Klassifizierungen so zur Klarheit von kristallen bis zu trüb mit einer guten Beschreibung der einzelnen Punkte oder auch bei der Farbtönung eine Unterscheidung von Weisswein, Rosé und Rotwein nach  Punkten wie purpurrot, rubinrot, kupferrot und vieles mehr zusammen mit einen beschreibenden Text dazu.

Hinweis:Am Samsung S8 mit Android 8.0  und Samsung Experience Verion 9.0 des Launcher ist die App "Weine degustieren" derzeit mit einen Fehler beim Start versehen ("Weine degustieren angehalten") jedoch kann die App über den Store mit der Schaltfläche "Öffnen" gestartet werden. Es scheint als wäre hier die Ursache der Launcher und nicht Android. aber ich hoffe, dass hier noch nachgebessert wird.


Die Hersteller der App haben auf der Internetseite Avinis.com mittlerweile ebenfalls eine Möglichkeit Online eine Weinverkostung innerhalb der einzelnen Kategorien anzulegen und hier die Weinproben auch festzuhalten. Dabei sind die Beschreibungen nicht ganz so übersichtlich wie in der App vorhanden aber sie bieten gleichzeitig einen guten Überblick wie auch in der App die Kategorien und Unterpunkte beschrieben sind.

Fazit: Weinwissen aneignen

Sicherlich gibt es verschiedene Möglichkeiten sich der Thematik Wein zu nähern. Neben Weinseminaren können dieses Bücher rund um Wein sein aber auch Internetseiten zum Thema sind sicherlich eine gute Anlaufstelle.

Buchempfehlung


Wein in Buchform

Das Thema Wein ist mittlerweile auch in der "Für Dummies" Reihe im Wiley-VCH Verlag. In der mittlerweile 5. Auflage wird von  Ed McCarthy und Mary Ewing-Mulligan die Grundlagen zum Thema Wein im Taschenbuch "Wein für Dummies"  (* Amazon Partnerlink) festgehalten. Dabei wird der Einstieg ins Thema Wein (von der Verkostung über Weinreben bis hin zu Weinkunde (Weinrebe und Weinanbaugebiete) gegeben. Daneben wird auch die Wahl und der Kauf eines Weines im Laden oder Restaurant gegeben und gerade der Besuch im Weinladen gut beschrieben.

Internetseite

Daniela Papst stellt auf ihre Internetseite weintrend.com eine Vielzahl an Informationen rund um einzelne Rebsorten und Wein zusammen. Dabei hat sie die eigene Internetseite auch in Form eines E-Book zusammengefasst, dass kostenfrei heruntergeladen werden kann. Auf der Seite sind zu einzelnen Themen kurze Einführungen zu finden, die tatsächlich einen schönen Überblick anbieten.

Daneben darf aber auch das lesenswerte Blog "Drunkenmonday Wein Blog" nicht fehlen. Dieses lese ich immer einmal wieder und musste schon das ein oder andere Mal begeistert feststellen, dass dieses nicht nur lesenswert und unterhaltsam sondern auch lehrreich ist.
 

Der Königsweg Beratung im Weinladen

Im Laufe der Zeit ist bei mir die Einteilung von Weinen in "schmeckt" und "schmeckt nicht" um einiges differenzierter geworden und gerade in Kombination mit Essen kann sich hier ein guter Wein entfalten und noch einmal eine ganz und gar andere Note empfehlung.

In Gießen bin ich noch immer sehr dankbar dafür, dass auf den Weg zwischen den einzelnen Weintrauben und Weinen ich eine fachkundige Begleitung hatte und kann tatsächlich den kleinen Weinladen vor Ort empfehlen und bin sehr dankbar, dass ich hier nicht nur eine gute Beratung erhalte sondern auch die angebotenen Themenabende eine lange und wunderbare Tradition haben.

Beratung, Events im Weinwerk Gießen

Seit einen Jahr habe ich meinen Lieblingsweinladen wieder gefunden und kann das Weinwerk in Gießen vom ganzen Herzen empfehlen. Es tritt für mich die würdige Nachfolge der Weinrebe am Lindenplatz an, die aus privaten Gründen geschlossen ist, und überzeugt nicht nur durch eine schöne Auswahl an verschiedenen Weinen sondern auch durch die Beratung vor Ort (inklusive passender Weinvorschläge zu teilweise komplexen Gerichten) aber noch mehr auch durch die angebotenen Themenabende in der Wein noch immer eine Hauptrolle spielt aber auch andere Noten dazu erklingen dürfen.

Veranstaltung Der Wein und das Meer

So kombinierte der Abend zum Thema "Der Wein und das Meer" ein kulinarisches Sommermenü mit Weinen und Fischgerichten die von Mario Stingl von der Home Cooking Agency zubereitet waren.

Veranstaltung South Africa - Weingut Dellheim
Aber auch der südafrikanische Abend mit Nora Sperling vom Weingut Delheim wusste zu überzeugen und brachte auch im heimischen Weinkeller einige schöne Falsche zusammen.

Einige Eindrücke der Veranstaltungen sind auch in der Galerie vom Weinwerk zu finden.

Egal ob nun am letzten Donnerstag im Monat die offene Weinverkostung "open bottle" oder aber tatsächlich die Abende zu einen bestimmten Thema mich überzeugt der Laden mittlerweile sehr und ich freue mich schon auf die Veranstaltung „Große Weine“ an der ich im November teilnehmen werde.

Termine im Weinwerk
Auf der Seite Termine/Events auf weinwerk-giessen.de sind auch sonst spannende Termine zu finden. Die Beschreibung der Veranstaltung „Große Weine“ im November klingt aber schon einmal sehr verlockend:
"Im Rahmen eines kulinarischen Menüs probieren wir ganz Große Weine aus Deutschland, Italien, Frankreich und anderen Topanbaugebieten. Große Gewächse aus Deutschland, piemontesische Herausforderungen und Toskanische Spitzenweine neben edlen Bordeauxs werden unter anderem eine Wonne für den Gaumen sein. "

Insgesamt also etwas worauf ich mich freuen kann und eine schöne Verwendung des Geburtstagsgeschenk der Kolleginnen und Kollegen.


Hier empfinde ich das Geschenk der Kolleginnen und Kollegen als sehr passend und gewinnbringend angelegt.

Auf Facebook stelle ich gerne eine Zusammenstellung der Eindrücke des Weinabend zusammen und überlege tatsächlich immer einmal wieder, ob ich ergänzend zum Fachblog hier auf der Seite auch wieder ein privates Blog oder eine Unterseite Orte wieder anlege in der verschiedene Geschäfte oder Veranstaltungen vorgestellt werden können. Auf der anderen Seite ist es auch schön dieses im privaten Umfeld zu beschreiben und vielleicht würde es thematisch auch gar nicht so sehr zum übrigen Themenfeld dieses Blog passen...

Fazit

Weiterhin glaube ich, dass die Einteilung von Wein in "schmeckt" oder "schmeckt nicht" noch immer die richtige Wahl ist, aber im Laufe der Zeit sind da doch noch weitere Komponenten hinzugekommen und mittlerweile ist es auch tatsächlich so, dass ich mir zu bestimmten Weinen eine sehr konkrete Vorstellung oder Erinnerung angeeignet habe und bei der Wahl eines passenden Weins zum Essen auch der ausgewählte Wein immer besser passt.

So hat mich ein sehr würziger Wein bei der letzten Weinverkostung so begeistert, dass ich direkt ein passendes Gericht vor Augen hatte und mich schon darauf freute diesen Wein gemeinsam mit Essen ein zweites Mal in ein Glas schenken zu können und hier richtig gelegen zu haben.

Mit Essen und Wein ist auch immer ein Stück Kultur und Kunst verbunden und so mag ich auch gerne auf Rolf Baltromejus (Preisträger der Kultur- und Kreativpiloten 2016) verweisen der das Thema Kunst und Kultur aber auch Essen auf eine kreative Weise wortwörtlich nimmt und im Rahmen seiner Performance Dinner das Thema Eat Art umsetzt.

Ein Eindruck von dieser Welt der Kunst und Kultur kann auf der Seite rolfcooks.com gewonnen werden. Im Blog werden auch immer wieder aktuelle Termine oder Bilder von vergangenen Veranstaltungen vorgestellt.

Hier werden zu Werken der Kunst Gerichten und sowohl die Umsetzung von Niki Pelacz Werken von Salustiano, Markus Lüpertz  als auch Nikki Pelaez sind mir noch in sehr guter Erinnerung und bringen das Thema Kunst, Küche und Kultur zusammen und ermöglichen hier einen besonderen Zugang zur Kunst der aber nicht weniger lehrreich und faszinierend zu gleich ist.

Daneben freue ich mich im Büro auch immer auf die Wochenseite eines Wandkalender der in 2018 einen festen Platz im Büro an der Arbeit gefunden hat.

Wandkalender Literatur und Wein

Unter "Büro-Wochen-Wandkalender 2018 zum Thema Wein" habe ich diesen näher vorgestellt.

Viele Erlebnisse in und um Gießen und auch Menschen die solche Veranstaltungen und Erlebnisse aber auch Lädern mit Herz und Menschlichkeit füllen und die Begeisterung für Produkte auch an Kundschaft weiter geben können sind ein Grund warum ich Gießen noch immer sehr schätze und froh darüber bin, welche Möglichkeiten sich hier entwickeln und welche Ankerpunkte im Laufe der Zeit hier gefunden werden können und eine Begeisterung wecken beziehungsweise die eigene Begeisterung entfachen und ansteckend weiter geben können.

Offensichtlich ist die Begeisterung von Apps rund um das Thema Wein ebenfalls ansteckend, so dass hierbei sowohl Weinverwaltung als auch das Vermitteln von Wissen rund um Wein und Kultur vorhanden ist. Natürlich gibt es mit Kellermeister, Weinkeller und verschiedene anderen Apps ebenfalls andere Anwendungen die bei der Verwaltung von Apps weiter helfen. Dennoch würde ich bei der Wahl einer App schauen, ob die Oberfläche und die erfassten Daten gefallen aber vor allen anderen sollte auch eine Import bzw. Export Funktion vorhanden sein. Dieses ermöglicht dann, bei Erforderlichkeit, auch das Wechseln einer App.

Bei der Verwaltung unserer Bücher konnte ich durch eine solche Export/Import Funktion auch problemlos von "Android App: Buchverwaltung MyBookDroid (Android App zum Bücherarchivieren mit ISBN Scanner)" zur Anwendung "Lesen 2.0 Literaturverwaltung per App und Web mit Librarything das eigene virtuelle Buchregal" wechseln.

Von daher freue ich mich darauf weiterhin genussvoll ein Glas Wein trinken zu können oder auch guten Kaffee als Begleitung am Tag zu haben.

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Samstag, 18. August 2018
09:50 Uhr

Datum in Excel so umwandeln, dass es ohne Punkt in der Form TTMMJJJJ verwendet werden kann

Das Thema Datum ist gerade im Tagesgeschäft ein wichtiger Punkt der sich auch im Berichtswesen, wie im Artikel "Datumsfunktionen in Excel hier am Beispiel aus Stichtag Vormonat ermitteln" beschrieben, abzeichnet zeigt sich aber manchmal auch bei etwas einfacheren Fragestellungen im beruflichen Alltag.

Beim Einspielen von Bewegungsdaten über LSMW (siehe Artikel "Massenstammdatenpflege mit LSMW oder SECATT dank Transaktionsaufzeichnung - Handbuch erweiterte computergestützte Test-Tool (eCATT) und LSMW") wo sich eben diese Tools nicht nur zur Stammdatenpflege sondern auch für Massendaten wie Leistungsverrechnung, interner Kostenumbuchung oder Planwerterfassung (Budget) umfassen.

Am Beispiel einer Tabelle ist hier eine Liste mit Datum, Kostenstelle und Betrag zu finden.

Datum Kostenstelle und Betrag

Dabei gibt es aber beim Einbuchen der Daten das Problem, dass die Maske das Datum als TTMMJJJJ erwartet. Zwar lässt sich in der LSMW auch an einer Stelle die Option Datum in Format umwandeln aktivieren (siehe hierzu den Punkt "Datum einlesen" in dem die Datumswerte passend umgewandelt werden), aber diese SAP seitige Lösung einmal außen vor gelassen stellte sich die Frage im Kreis von Kolleginnen und Kollegen wie das Datum in einer Form ohne . geändert werden kann.

Die Änderung des Formats hat hier leider keine Wirkung, da diese inhaltlich den Datumswert weiterhin behält.

Der nächste Gedanke ist die Formel TEXT. So gibt die Formel =TEXT(A2;"TTMMJJJJ") das Datum ohne . als fixen Wert aus.

Excel Datum Text ohne Punkt

Per Formel ist dieses natürlich über eine Hilfsspalte möglich, die dann direkt auf die erste Spalte übertragen werden kann.

Ein erheblich einfacher Weg ist allerdings meine Lieblingsfunktion innerhalb Excel die über die Tastenkombination STRG und H genutzt werden kann. Diese Tastenkombination ruft dei Funktion "Suchen und Ersetzen" auf.

Suchen und Ersetzen nach Punkt

Damit sind die Punkte aus den Datumswerten entfernt.Durch die vorherige Formatierung als Datum erscheint nun aber das Zeichen # in Excel. Dieses ist ein Platzhalter, wenn entweder die Spalte zu klein ist oder Excel aus anderen Gründen den Wert nicht darstellen kann.

Datumsformat als Lattenzaun

Dieses kann durch die Umstellung auf das Format Standard geändert werden, wie in folgenden zwei Schritten in der abschliessenden Abbildung ersichtlich ist.

Umstellung der Zelle von Datum auf Standard

Dieses ist zum Glück schnell über die rechte Maustaste und "Zelle formatieren" möglich und je nach Symbolleiste ebenfalls möglich umzustellen.

Im Ergebnis ist die Welt von Excel ein klein wenig mehr an die Welt von SAP angepasst.. Zum Ausgleich kann man aber fairerweise auch den Hinweis geben, dass natürlich auch an anderer Stelle sich SAP an Excel anpassen lässt.

Im Artikel "Darstellung negatives Vorzeichen in SAP - Standardlayout anpassen für vorangestelltes Vorzeichen" ist dieses ebenso behandelt wie es auch Tipps in Excel gibt (siehe "Grundlagen: Inhalte in Excel einfügen (Vorzeichen umkehren, Werte halbieren oder Verknüpfungen einfügen)") oder mein Lieblingsthema "Office Integration - Excelansicht in SAP und Daten kopieren nach Excel").

Das hier dargestellte Beispiel zeigt aber auch wunderbar, dass es in Excel nicht immer komplexe Formeln braucht sondern manchmal auch einfache Lösungen das gewünschte Ergebnis zu verbringen vermögen.



 

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Sonntag, 5. August 2018
14:52 Uhr

SAP BC: Profilparameter Anzahl Modi in SAP per RZ10 setzen

Manchmal bringt der Austausch mit Kollegen auch basisnahe Themen auf den Tisch beziehungsweise erinnert man sich an Einstellungen die scheinbar feste Einschränkungen innerhalb eines SAP System öffnen können. So hatten wir uns diese Woche über die maximal mögliche Anzahl der Modi innerhalb des verwendeten SAP System unterhalten.

Was ist ein SAP Modus?

Unter SAP Modus oder Instanz sind vereinfacht ausgedrückt einzelne Fenster die innerhalb ihres SAP System geöffnet sind. Diese können entweder durch das Menü
  • System>
  • Neues Gui Fenster (Tastenkombination STRG + N)
oder über die Symbolleiste "Neuen Modus erzeugen"
und auch über Transaktionscodes vorrangestellt mit /O erzeugt werden.

Irgendwann erscheint dann aber tatsächlich die Meldung "Maximaler Anzahl Modi erreicht". Hier stellt sich dann das Problem, dass einfach zu viele Modi geöffnet sind.

Im Standard passiert dieses bei sechs geöffneten Modi die sich allerdings, wie so oft bei SAP, auch entsprechend anpassen lassen.

Dazu muss das Systemprofil DEFAULT.PFL angepasst werden.

Was ist das Systemprofil DEFAULT.PFL?

Über die Systemparameter lassen sich, vergleichbar zur CONFIG.SYS in MS DOS Betriebssysem Parameter einstellen, die entsprechende Auswirkungen auf das gesamte SAP System haben.

Pflege per Transaktion RZ10

Hier zu kann im SAP Menü unter:
  • WERKZEUGE >
  • CCMS >
    (Computer Center Management System)
  • KONFIGURATION >
Die Transaktion RZ10 für Systemprofil aufgerufen werden. Nach Aufruf der Transaktion kann das DEFAULT Profil ausfgerufen werden. Alle Änderungen werden hier in unterschiedlichen Versionen gespeichert, so dass bei der Auswahl die letzte Version des Default-Profil je System gewählt werden kann.

Beim Bearbeiten des Profils stehen hier drei Optionen zur Verfügung:
  1. Verwaltungsdaten
  2. Grundpflege
  3. Erweiterte Pflege
Unter den Verwaltungsdaten wird bspw. der Pfad zur Datei DEFAULT.PFL angezeigt.
Dieses kann dann bspw. der Pfad am Betriebssystem zur Datei
USER > SAP > SID (System ID) > SYS > profile > DEFAULT.PFL
sein. Dabei unterscheiden sich User, SAP und SID je nach System aber die Unterverzeichnisse bleiben gleich.

Unter den Punkt Grundpflege verbergen sich Einstellungen wie der Datenbankrechner im Abschnitt Rechner und Services oder auch im Abschnitt Allgemeine Angaben der Defaultmandanten. Hier ist dann zum Beispiel der Mandant 300 bei der Anmeldung per SAP Gui voreingestellt.

Für die Einstellungen von eigenen Profilparametern ist der Punkt Erweiterte Pflege relevant. Sofern vorhanden können hier einzelne Systemparamter gepflegt werden, oder aber neue Parameter über die Schaltfläche "PARAMETER" angelegt werden.

Anzahl der erlaubten SAP Modi pflegen Parameter rdisp/max_alt_mode

Die Anzahl der erlaubten SAP Modi kann zum Beispiel über den Parameter rdisp/max_alt_mode  gesteuert werden.  Bei Auslieferung ist dieses systemseitig mit 6 voreingestellt (selbst wenn der Parameter nicht in der Übersicht auftaucht). Je nach GUI Stand kann der Wert aber auf 9 beziehungsweise 16 Instanzen eingestellt werden.

Dabei ist zu beachten, dass diese Einstellung sowohl systemweit als auch userübergreifend gültig ist und ein Neustart des SYSTEM erforderlich ist (dieses gilt jedoch für alle Parameter). Danach können auch mehrere Modi geöffnet werden.

Ferner sollte hier auch direkt geprüft werden, dass der Parameter login/disable_multi_gui_login  auf 1 gestellt ist, so dass hier keine Mehrfachanmeldung der User erlaubt ist (die Modi würden sonst für jede Anmeldung gelten).

Immerin kann dieser Parameter auch benutzerbezogen gepflegt werden.

Report RSPARAM Revision der Parameter

Über den ABAP Report (Transaktion SA38) RSPARAM können die aktuellen Einstellungen der Paramter überprüft werden.

Dabei werden in Tabellenform die derzeitigen Einstellungen ausgwertet:

In der ersten Spalte ider der Parametername zu sehen, die zweite Spalte enthält den individuell eingestellten Wert und in der dritten Spalte ist der Defaultwert (von SAP vorgegeben) zu sehen. Sofern die zweite Spalte leer ist hat der Defaultwert Gültigkeit,

Fazit

Änderungen an solchen weitreichenden Einstellungen sollten stets in Abstimmung mit der SAP Basis erfolgen (und das nicht nur, weil ein Neustart des SAP System erforderlich ist). Weitere Einstellungen der SAP Profilparameter sind passenderweise im Blog RZ10.DE im Artikel "Profilparameter zur Umsetzung von Kennwortrichtlinien in SAP-Systemen" vorgestellt. Das Blog selbst ist auch an anderer Stelle insbesondere was das Thema SAP BC und Berechtigungen anbelangt aber auch für andere Themen immer wieder einen Besuch wert. Gerne verweise ich an dieser Stelle auch noch auf einige andere SAP Blogs innerhalb meiner Webempfehlungen.
 

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Sonntag, 29. Juli 2018
14:52 Uhr

Update zu Schulungsunterlagen und Bücher rund um ABAP (Programmiersprache SAP) und die Rolle von Keyuser im SAP Umfeld

Da mir letztens einmal wieder die Unterlagen zu ABAP in die Hände gefallen sind, stellte sich mir die Frage, ob Modulverantwortliche auch Kenntnisse rund um die Programmierung innerhalb SAP haben sollten. Entsprechend möchte ich hier im Artikel ein wenig auf die Bedeutung von ABAP als Programmiersprache aber auch auf die Rolle und Funktionen beziehungsweise Anforderungen auf "Key-User" im SAP Umfeld eingehen. Diese Sicht ist natürlich sehr subjektiv aber vielleicht gibt es ja den ein oder anderen Punkt der hier Zustimmung findet.

ABAP als Programmiersprache im SAP Umfeld


Das Thema ABAP ("Advanced Business Application Programming") ist die Programmiersprache in der der Großteil der Anwendungen in SAP geschrieben sind. Auch wenn das Programmieren eher im Bereich der Entwicklung zu sehen ist dürften die Grundlagen von ABAP auch für KeyUser von Interesse sein. Persönlich nutze ich teilweise ABAP Code sehr gerne um innerhalb SAP Query ein wenig Coding zu hinterlegen gerade weil dadurch auch die Möglichkeit gegeben ist Auswertungen um Zusatzinformationen zu erweitern.

Vor einigen Jahren (2006) hatte ich an der VHS Offenbach eine Weiterbildung zum Thema "SAP R/3 Grundlagen der ABAP Programmierung" besucht und kann auf diese Grundlagen auch in der normalen Arbeit mit SAP immer wieder erfolgreich zurückgreifen da es manchmal doch hilfreich ist sowohl ABAP Code zu verstehen als auch das Konzept der Datenbanken (Strukturen, View, transparente Tabellen, logische Datenbanken, ...) zu verstehen.

Aktuelle Schulungsunterlagen rund um ABAP

Im Artikel "ABAP Schulungsdaten" hatte ich ja schon einmal Bücher rund um ABAP empfohlen und auch über den Transaktionscode ABAPDOCU können Beispiele und eine Dokumentation zu ABAP innerhalb eines SAP Systems aufgerufen werden. Dieses funktioniert auch innerhalb MINISAP.

Trotzdem sind seit einigen Jahren hier aktuelle Bücher veröffentlicht worden, so dass ich auf diese gerne hinweisen mag.

Hier bietet die digitale SAP-Bibliothek von Espresso Tutorials (siehe "SAP Know How") nicht nur eBooks zum Thema sondern auch Schulungsvideos die ein sechsteiliges Videotutorial zum Thema ABAP Einstieg an.

Die Videotutorials beinhalten die folgenden Basis-Kurse für Einsteiger:
  • Programmieren lernen mit SAP (4 Stunden)
  • Komplexe Datenarten und Debugging (3 Stunden)
  • Kontrollstrukturen, Modularisierung (2,5 Stunden)
  • Das Data Dictionary (3 Stunden)
  • Datenbanken & Code Inspector (2 Stunden)
  • Dynamische Programmierung (2,5 Stunden)
Für Menschen die eher mit gedruckten Worten sich in neue Themen einarbeiten wollen sind allerdings auch die Bücher des Verlages von Interesse.

SAP Praxishandbuch ABAP Teil 1

Hier sind sicherlich die beiden Bücher:

 
SAP-Praxishandbuch - ABAP Teil 1: Konzeption, Entwicklung, Debugging

Eine ausführliche Beschreibung ist unter Buchempfehlungen unter SAP-Praxishandbuch - ABAP Teil 1: Konzeption, Entwicklung, Debugging
Verlag: Espresso Tutorials GmbH
1. Auflage
(30. Januar 2015)
Paperback ISBN: 978-3945170410

Für 29,95 € direkt bestellen

Oder als SAP Bibliothek-Flatrate *

Oder bei Amazon

 
SAP-Praxishandbuch ABAP - Teil 2: Performance, Erweiterungen und Transportwesen

Eine ausführliche Beschreibung ist unter Buchempfehlungen unter SAP-Praxishandbuch ABAP - Teil 2: Performance, Erweiterungen und Transportwesen
Verlag: Espresso Tutorials GmbH
1. Auflage
(01. Juni 2015)
Paperback ISBN: 978-3945170656

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interessant. Allerdings hat der Verlag mittlerweile auch entsprechende Bücher zu ABAP Object ("Schnelleinstieg in SAP ABAP Objects: 2. Auflage" *) als auch zum Thema ABAP mit S/4 HANA ("ABAP-Programmierung unter SAP HANA" *).

Auch diese Bücher sind natürlich als eBooks in der SAP Flatrate enthalten, so dass hier weiterhin mit neuen Büchern und damit aktuellen Wissen rund um SAP gearbeitet werden kann.

Daneben bietet aber auch das berater-wiki.de von René Eberstein immer wieder eine spannende Anlaufstelle sei es zum Thema Namenskonventionen oder auch zum ABAP Editor bzw. Objekt Navigator über die Transaktion SE80.

Neben Entwicklerinnen und Entwicklern sollten, meiner Meinung nach, aber auch Key-User zumindest grundlegende Kenntnisse rund um ABAP bzw. Datenbank im SAP Umfeld haben.

 

Die Rolle der Keyuser im SAP Umfeld

Während durch die SAP die Userytpen Limted, Professional, Develeoper ... etc aus lizenzrechtlicher Sicht definiert ist auch für ein Unternehmen entscheidend welche Rolle und welche Anforderungen an Keyuser / Poweruser oder auch an die Anwendungsbetreuung gestellt werden soll.

Definition Keyuser, Poweruser aus Wikipedia

Laut Wikipedia werden "als Power-User werden in der Informations- und Kommunikationstechnik Benutzer bezeichnet, die über besondere Kenntnisse und Fähigkeiten im Vergleich mit durchschnittlichen Nutzern verfügen[1] und/oder die Systeme besonders stark auslasten." während Keyuser hier folgende Aufgaben zugewiesen werden "Der Key-User ist jener Anwender, der sich in seinem Bereich auf die dort eingesetzte Software bzw. entsprechende Software-Module spezialisiert. Ein Key-User unterstützt den Ausbau und die Integrationstiefe und vertritt die fachlichen Interessen des Fachbereiches im Projektteam. Er fungiert zudem als Ansprechpartner für die Kollegen in der eigenen Abteilung, den Software-Anbieter und die Projektleiter. Ein Key-User kann eigenverantwortlich erforderliche Schulungen für seine Kollegen durchführen. "


Dr. Andreas Prieß unterscheidet im Buch "SAP-Berechtigungen für Anwender und Einsteiger" * (ebenfalls bei Espresso Tutorials und damit in der Flatrate enthalten) die unterschiedlichen Usertypen nach Anwender, Keyuser, Anwendungsbetreuer, Benutzerverwalter und Systemadministratoren. Diese Sicht ist natürlich auch sehr stark durch die Brille der Berechtigung gemünzt (wofür das Buch tatsächlich eine lesenswerte Empfehlung ist.

Im Rahmen eines Key-User-Konzeptes haben die Keyuser eine Schlüsselfunktion innerhalb eines Unternehmens und weitreichende Kenntnisse (und Berechtigungen) für eines oder mehrere der eingesetzten SAP-Module oder Teilmodule. Sie arbeiten dabei eng mit den Anwendungsbetreuern zusammen und dienen hier als fachliche Ansprechpartner. Die Anwendungsbetreuung ist dabei zum Beispiel im Hochschulumfeld beim SAP Einsatz an ein Competenc Center gebunden in den gemeinschaftlich technische Lösungen und Entwicklungen gebündelt sind.

Aufgaben für die Rolle Key-User im SAP Umfeld


Entsprechend der Betreuungsvereinbarung sind hier auch die Anforderungen an Keyuser je nach Unternehmen sehr unterschiedlich. Dieses kann beim SAP Modul Controlling von der Konzeption der Kostenstellenstruktur über die Entwicklung von Umlagezyklen bis hin zum Customizing oder auch tatsächlich Entwicklungen von Berichten wie im Artikel "Unterschiedliche Auswertungsmöglichkeiten im Controlling (Report Writer, Recherchebericht, SAP Query) und natürlich Excel ;-)". Im SAP Modul PSM-FM (Public Sector Management - Fundsmanagement / Öffentliche Verwaltung - Haushaltsmanagement)  würde ich hier tatsächlich Rechercheberichte oder auch die Pflege der FMDERIVE ebenso wie das Thema Budgetierung (sei es die klassische Budgetierung siehe "SAP PSM-FM klassische Budgetierung mit unterschiedlichen Budgetversionen" oder BCS siehe "PSM Haushaltsmanagement Budgetverwaltungssystem BCS oder klassische Budgetierung") als relevante Kenntnisse betrachten.

Themen wie eCatt  bzw. LSMW können gemeinsam mit der SAP Basisbetreuung erarbeitet werden. Vergleichbar sehe ich dieses bei Fragen um die Entwicklung und Kenntnisse in der Programmierung. Ein Grundverständnis der Möglichkeiten bzw. der Zusammenhänge sehe ich durchaus als hilfreich für die tägliche Arbeit an, aber für vertiefende Anforderungen sind Entwickler, externe Berater oder auch Kolleginnen und Kollegen von der SAP Basis sicherlich die besseren Ansprechpartner.

Alternativ verweise ich hier auch gerne auf die Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query", "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer" oder auch "Massenstammdatenpflege mit LSMW oder SECATT dank Transaktionsaufzeichnung - Handbuch erweiterte computergestützte Test-Tool (eCATT) und LSMW" welche hier ebenfalls als Grundlagen eine gute Anlaufstelle anbieten.


Durch die Veränderungen der Anforderungen gerade im SAP Umfeld dürfte das Thema "lebenslanges Lernen und Weiterbildung" weiterhin ein wichtiger Punkt sein, der neben der Besetzung einer Stelle als Keyuser auch gleichzeitig die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit und Möglichkeit der Weiterentwicklung im Rahmen der Tätigkeiten als Keyuser fordert.

Entsprechend positiv sehe ich auch, dass sich Competence Center nicht nur um die technische Betreuung eines SAP Moduls kümmern sondern auch aktiv ein Schulungskonzept ausarbeiten wodurch auch Key-User aktuell die Möglichkeit der Fortbildung haben.

Gerade übergreifende Themen wie Berechtigungskonzepte oder auch Berichtstools können hier ein Wissenaustausch über die Anforderungen aber auch vorhandenen Kenntnisse an den einzelnen Einrichtungen fördern und den eigenen Horizont sowohl fachlich als auch technisch erweitern.

Weiterbildung und Dokumentationen - die Bedeutung von guten Handbüchern

Aus meiner beruflichen Erfahrung im Hochschulbereich ist tatsächlich ein wichtiger Punkt, insbesondere bei technischen Weiterentwicklungen, der Austausch mit anderen Hochschulen. Dabei können abseits von Arbeitsgruppen zu einzelnen übergreifenden Themen auch zwischen einzelnen Hochschulen (oder Einrichtungen) ein Austausch über neue Berichtsmöglichkeiten oder Entwicklungen stattfinden, so dass nicht mehrere Einrichtungen parallel das Rad neu erfinden müssen.

Zum Austausch im SAP Umfeld dienen aber auch externe Möglichkeiten der Weiterbildung genutzt (eBooks, Schulungsvideos oder auch SAP Fachforen wie HERUG, DSAG oder FICO Infotage).

Espresso Tutorials Weiterbildung im SAP Umfeld

Aber auch innerhalb der eigenen Einrichtung sind ein regelmäßiger Austausch zwischen Keyuser, Poweruser und SAP Basisbetreuung eine hilfreiche Sache gerade bei Themen wie Auswertungen oder Entwicklungen von Berichten oder auch Berechtigungsfragen.

Gerade da viele Einstellungen innerhalb SAP auch Auswirkungen auf andere Module haben sollte hier ein regelmäßiger Austausch auf der fachlichen und technischen Ebene im Interesse aller Beteiligten sein.

Desweiteren dürften aber Onlineforen, Seiten im Internet zu SAP oder auch Blogs wie dieses weiter helfen. Nicht zu vernachlässigen, insbesondere bei der Entwicklung von Berichten ist auch das Thema der Dokumentation.

Dieses kann technisch direkt im System erfolgen (wie im Artikel "Fachliche und technische Dokumentation von Selektionsvarianten und individuelle Berichte in SAP identifizieren" oder "Dokumentation von Berichtsgruppe und Berichtsdokumentation bei Report Painter und Writer Berichten" aber auch außerhalb des Systems sind Dokumentationen und Handbücher gerade bei Neubesetzung von Stellen neben einer ordentlichen Einarbeitung der neuen User ein Schatz der tatsächlich im Laufe des Arbeitsalltag angelegt werden kann.

Sicherlich ist das Anlegen eines Handbuchs oder die Dokumentation von Berichten mit Aufwand verbunden, aber oftmals ist man auch selbst sehr dankbar darüber, wenn zu einen späteren Zeitpunkt hier noch einmal ein Blick in die eigenen Aufzeichnungen geworfen werden kann um sich an die Bedeutung bestimmter Einstellungen oder entwickelte Berichte zu erinnern. Mittlerweile würde ich auch dieses Blog hier als persönliches Nachschlagewerk und nützlichen Werkzeugkosten betrachten. :-)

Fazit

Neben aktuellen Buchempfehlungen dürften gerade in der Beratung und Schulung von Keyusern eine der größeren Herausforderungen für Unternehmen stecken. Sowohl das Thema Wechsel zu S/4 HANA als auch die Weiterentwicklung des eigenen Berichtswesen und Ausbau der Kenntnisse im SAP Umfeld ist auch in Zukunft eine große Herausforderung und zeigt, dass neben reinen Wissen auch die Fähigkeiten sich in neue Themen einzuarbeiten aber auch Anforderungen zu erkennen bzw. mit fachlich Verantwortlichen zu kommunizieren einen ebenso hohen Stellenwert haben sollten.

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Donnerstag, 26. Juli 2018
10:32 Uhr

Datumsfunktionen in Excel hier am Beispiel aus Stichtag Vormonat ermitteln

Im Controlling ist, unabhängig von eingesetzter Software oder Branche, immer auch eine Tabellenkalkulation wie Excel im Einsatz, so dass auch für umfangreichere SAP Berichte diese dann doch in der ein oder anderen Form in einer Anwendung wie Microsoft Excel weiter verarbeitet werden. Dieses hat aber gleichzeitig auch den Vorteil, dass hier die Datengrundlage aus SAP geliefert werden kann und die Daten später dann zum Beispiel in Form einer Pivot-Tabelle aktiv gefiltert werden können. Wie im Artikel "Pivottabellen ab Excel 2010 dynamischer filtern mit Datenschnitten am Beispiel Hochschulfinanzstatistik" beschrieben können so an die Adressaten eines Berichtes auch direkt Schnittchen gereicht werden, so dass die Daten passend aufbereitet werden können (bspw. durch Selektion einzelner Lehreinheiten) oder auch in Form von Diagrammen wie im Artikel "Datentrends für Drittmittelstatistik mit Sparklines ab Excel 2010 darstellen durch Liniendiagramme in Zellen" dargestellt aufbereitet werden.

Im aktuellen Fall habe ich sowohl Plan/Ist Vergleiche (Planwerte als CO Budget) als auch Investitionen (als Anlagenzugang wie im Artikel "Auswertung Anlagenzugänge als Investitionen im Report Painter mit Ausweis CO Objekte Innenauftrag und Kostenstelle" beschrieben) und auch Verbindlichkeiten (als Obligo siehe Artikel "Report Painter Bericht für Obligo auf CO-Objekten mit interaktive Stammdatengruppen") sowie diverse Query zu Stammdaten zusammen gestellt.

Im Rahmen eines Quartalsberichtes sollen nun diese Daten zum Stichtag ausgewertet werden. Dabei habe ich die Spaltenüberschriften (wie Saldo zum Berichtszeitraum) so gestaltet, dass diese nicht direkt die Periode in der Spaltenüberschrift beinhalten. Dadurch ist es mir eher möglich nur die Datengrundlage auszutauschen und diverse Pivot-Tabellen einfach zu aktualisieren.

Im Folgeschritt habe ich dann in der Zelle eines Übersichtsblattes das Datum des Stichtags zum Bericht festgehalten. Eigentlich soll der Bericht quartalsweise erfolgen, so dass ja der Berichtszeitraum zwischen dem 1. und 4. Quartal liegen sollte. Abhängig vom Stichtag wäre dieses in der Regel dann der Vormonat / 3 unter der Annahme, dass ich immer im April, Juli, Oktober, Januar) die Auswertung erstelle.

Formel TEXT und DATUM

Durch bestimmte Ereignisse kann es aber auch sein, dass einfach zum Vormonat der Bericht im August erstellt wird. Entsprechend habe ich eine Formel gesucht in der aus einen gegebenen Datum direkt der Vormonat ausgegeben wird.

Der erste etwas komplizierte Ansatz war folgende Formel:

=TEXT(DATUM(JAHR(D1);MONAT(D1)-1;1);"MMMM")&" "&JAHR(D1)

Dabei wurde über die Formel Datum der Stichtag aus Zelle D1 genommen und einfach der 1. des Vormantes genommen. Diese Formel hat jedoch einen gewaltigen Nachteil, wenn mal ein Bericht zum Januar erstellt wird. Dieses wäre dann eine Neuauflage von "Zurück in die Zukunft mit Excel".

Der Vorteil in Excel ist, dass jedes Datum als Tag vom 1.1.1900 gezählt wird. Jeder neue Tag wird also als weiterer Tag vom 1.1.1900 an gezählt.

Kurioses zur Behandlung von Datumswerten in Excel

Durch den Artikel "#Schaltjahre – #Hoppala" auf soprani.at verweise ich hier gerne auf eine Besonderheit bzgl. des 60. Tages. Dieser wird in Excel als 29.2.1900 ausgewiesen, obgleich dieses gar kein Schaltjahr ist. Ein Schaltjahr tritt dann auf, wenn ein Jahr durch 4, aber nicht auch durch 100 ohne Rest teilbar ist, mit der Ausnahme, dass ein durch 400 ohne Rest teilbares Jahr wiederum ein Schaltjahr ist. Somit handelt es sich beim Jahr 1900 nicht um ein Schaltjahr...aber auch Excel darf sich mal irren.


Da Datumswerte in Excel unformatiert einfach nur Zahlen sind kann der Vormonat relativ einfach durch die Formel Datum - Tag im Monat errechnet werden. Dadurch erhalten wir den letzten Tag des vorherigen Monats.

Über die Formel TEXT( Zahl, "Formatcode") kann dieses Datum dann entsprechend den Erfordernissen angepasst werden.

Dabei ist der Formatcode identisch zu den Formaten, die auch in der Funktion Zelle Formatieren bei Sonderformaten dargestellt werden.

Im folgenden Beispiel (siehe Abbildung) dürfte dieses klarer werden:

Vormonat in Excel berechnen

In der Zelle D1 ist der aktuelle Stichtag (Datum der Berichtserstellung) eingetragen. Dieses ist im Beispiel der 12.01.2018. Durch die Tastenkombination STRG und . kann auch das aktuelle Tagesdatum eingetragen werden (durch STRG und , als Zahlenwert).

In der Zelle D2 wird vom Stichtag der Tag des Monats abgezogen (im Beispiel vom 12.01.2018 also 12. Man könnte jetzt annehmen, dass es sich damit um den 0.1.2018 und somit 31.12.2017 handelt. Als Zahlenwerte entspricht das Datum jedoch 43112 für den 12. Januar 2018 (der 43.112 Tag nach 1.1.1900) bzw. um 12 reduziert 43100 und somit der 31.12.2017.

Nun sind jedoch sowohl die Zelle D1 als auch D2 als Datum formatiert.

Durch die Formel

=TEXT(D2;"MMMM JJJ")

Weise ich hier das Format MMM für den ausgeschrieben Monatsnamen und JJJ für das vierstellige Jahr zu. Entsprechend ist hier der Wert Dezember 2017 als Ausgabe erfolgt. Dieses entspricht auch den Monat zu den die Daten erhoben worden sind (bis Periode 12 2017).

Zusammengefasst kann dies also auf die Formel

=TEXT(D1-TAG(D1);"MMMM JJJ")

reduziert werden und es wird automatisch der Vormonat zum Stichtag erhoben.

Fazit

Manchmal sind es nur Kleinigkeiten die eine Arbeitsmappe wesentlich erleichtern, aber gerade durch solche Kniffe lassen sich dann Berichte recht gut anpassen und für eine spätere Verwendung auch recyclen. Ein weiterer Punkt, der nicht zu vernachlässigen ist sollte das Thema Tabellenformatvorlagen (wie im Artikel "Die eigene Tabellenformatvorlage (auch Pivot)"). Wobei das Thema Vorlagen für Excel-Arbeitsmappen und auch Methoden zur Gestaltung von Tabellenblättern im Artikel "Dateipfad und Dateiname als Fußzeile automatisch in Excel setzen" näher behandelt worden ist.

Ehrlicherweise muss ich jedoch zugeben, dass ich eher die Arbeitsmappe vom letzten Bericht verwende (und hier die Grunddaten austausche) anstatt hier mit Vorlagen zu arbeiten. Allerdings gehört eine gescheite Vorlage für künftige Tabellen tatsächlich auf die ToDo Liste nachdem die Sommererkältung abgeklungen ist.

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Donnerstag, 19. Juli 2018
12:04 Uhr

VG Wort Nicht gemeldete URLs deaktiviert - Mindestzugriff nicht mehr gegeben durch Referrer Links auf Zählpixel

Heute hat mich über die VG Wort zu meinen METIS Zählpixeln folgende Nachricht überrascht "Nicht gemeldete URLs deaktiviert - Mindestzugriff nicht mehr gegeben" wonach neben den von mir gemeldeten URLs die Zählmarke auch auf mindestens einer anderen Seite eingebaut gewesen ist. Auf Rückfrage bei der VG Wort waren einzelne Zählpixel auf meiner Startseite eingebunden. Nach telefonischer Auskunft könnte dieses der Fall sein, wenn durch ein Plugin einzelne Blogartikel auf der Startseite eingeblendet werden oder die Zählpixel an anderen Stellen auf meinen Blog eingebunden wären.

Da dieses Blog eine Eigenentwicklung (dank meiner Frau schattenbaum.net) ist konnte ich dieses schon einmal ausschliessen, da wir hier nicht eine solche Funktion eingebunden haben. Zum Thema PHP Programmierung kann ich übrigens auch "PHP für dich" als Buch empfehlen.

Nach einem Telefonat mit der VG Wort scheint es aber tatsächlich so zu sein, dass bei einzelnen Zählmarken tatsächlich nur die Domain und nicht die Blogseite gezählt wird.

"Die Startseite Ihres Blogs ist ja in Ordnung und darf mitgezählt werden, aber die Startseite Ihrer Homepage enthält die Texte nicht und musste deswegen auch gestrichen werden."

Nun hatte ich aber tatsächlich einen Moment zu grübeln was hier die Ursache war und konnte nicht direkt auf eine Lösung kommen (Spoiler: Zwischenzeitlich habe ich die Lösung gefunden).

Wie funktionieren VG Wort Zählpixel?

Wie im Abschnitt "METIS-Vergütung für Onlinetexte" auf "Die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) als Autor und Blogger" erläutert bietet die VG Wort Tantiemen für Online-Texte durch das Meldesystem für Texte auf Internetseiten (METIS) an. Hierzu muss ein sogenanntes Zählpixel im Artikel eingebunden werden anhand dessen die VG Wort die Zugriffe auf diese Artikel zählt und dieses entsprechend zählt. Was den Datenschutzaspekt dieser Zählpixel anbelangt verweise ich auf den Abschnitt zum Thema in meiner Datenschutzerklärung.

Meinen Umgang mit den einzelnen Zählpixel bzw. Zählmarken hatte ich im Artikel "CSV der VG Wort Zählmarken für den Bereich Texte im Internet (METIS) in Tabelle mit öffentlichen und privaten Identifikationscode der Zählmarken umwandeln" beschrieben.


Durch die Umstellung auf SSL meiner Seite (siehe Artikel "Webhosterwechsel und Umstellung von http:// auf https:// (SSL Verschlüsselung) und VG Wort Zählmarken" habe ich Anfang 2017 auch schon die URL für diese Zählpixel von http:// auf https://ssl-vg03.met.vgwort.de/ geändert.

Wie funktioniert VG Wort als Autor

Für Autoren sind neben Texte im Internet natürlich auch ihre gedruckten Werke von Interesse. Das Thema Bibliothekstantiemen, Vergütung für Printmedien (Wissenschaft), Presse, Funk und Fernsehen, Video, Fotokopien und Schulbücher habe ich ausführlicher im Abschnitt VG Wort auf folgender Seite erläutert:

Weitergehende Informationen rund um VG Wort als Autor und Blogger

Nun aber zurück zu den nicht gezählten Zählmarken im METIS Bereich.

Ursache: Referrer Link auf Zählpixel


Die Ursache der nicht gezählten Zählmarken lag jedoch nicht in der  Einbindung der Zählpixel sondern daran, dass an den Server der VG Wort nicht die eigentliche URL meiner Seite sondern nur die Domain übergeben worden ist.

Ferner habe ich im Rahmen der Umstellung auch für Referrer Links das Meta Tag

<meta name="referrer" content="unsafe-url">

in meine einzelne Artikel eingebunden, so dass bei Verlinkungen auf andere Blogs oder Seiten diese auch direkt die URL des Artikels sehen von dem aus auf sie verlinkt worden ist.

Wikipedie definiert ein Referrer als "Referrer (englisch to refer „verweisen“) bezeichnet im World Wide Web die Webseite, über die der Benutzer zur aktuellen Webseite bzw. Datei gekommen ist. Bei einer HTTP-Anfrage (z. B. eine Webseite oder ein Bild) sendet der Webbrowser den URL der ursprünglichen Webseite an den Webserver." (siehe Referrer auf Wikipedia).

Aus Datenschutzgründen unterbinden moderne Browser jedoch die Übergabe der URL sofern auf andere Seite verlinkt wird, so dass bspw. keine Logondaten, Kundennummern oder sonstige Parameter aus der URL mitgeteilt werden.

Dieses kann aber durch den Meta-Tag unsafe-url unterbunden werden, so dass Links von einzelnen Artikeln korrekt als Quelle genannt werden.

Allerdings hatte ich auf der Startseite meines Blogs, ebenso auch in den einzelnen Kategorieunterseiten, den Meta Tag

 <meta name="referrer" content="origin-when-crossorigin">

eingebunden. Dadurch wird jedoch nur die vollständige URL innerhalb der eigenen Domain übermittelt und eine Verlinkung auf externe Seiten (wie die VG Wort) erhält nur die Hauptdomain in meinen Fall also die Startseite www.andreas-unkelbach.de statt die einzelne Blogseite.

Dieses ist besonders dann ärgerlich wenn viele Besuchende entweder eine Kategorie oder direkt im Blog statt einzelne Artikel lesen.

Durch die Seite https://www.whatismyreferer.com/ konnte ich direkt dieses Verhalten testen. Diese Seite gibt direkt aus von welcher Seite aus diese URL verlinkt worden ist. Gründe davon können sein, dass ein Anonymisierungstool getestet werden soll, oder wie in meinen Fall nachgsehen werden soll, ob die Übergabe der URL problemlos funktioniert hat.

Referer mit PHP auslesen

Über die Servervariable $_SERVER lässt sich nicht nur der absolute Serverpfad eines Dokumentes auslesen (wie im Artikel "Was ist zu beachten beim Serverumzug?" beschrieben sondern sowohl die IP des Besuchers (dieses nutze ich bspw. im Artikel "Traffic Spam oder Möglichkeiten einer IP-Sperrliste für Webangebote" bzw. im Artikel "Kommentarfunktion im Blog Umgang mit Spam auch unter Beachtung des Datenschutz" über die Anweisung $_SERVER["REMOTE_ADDR"]; kann die IP des Besuchers übertragen werden. Ebenso kann über $_SERVER["HTTP_REFERER"]; die verweisende URL ausgegeben werden.

Beide Servervariablen können einer eigenen Variable zugewiesen und entsprechend auch mit PHP ausgegeben werden.

Der Referer lässt sich durch die PHP Anweisung:
<?php
echo $_SERVER['HTTP_REFERER'];
?>
ausgeben und einer entsprechenden Variable zuweisen.

VG Wort und Adblocker

Viele Adblocker nutzen eine optionale Privacy List um auch Trackingdienste zu blockieren. In der "EasyPrivacy" wird neben Werbung und Tracking Dienste auch das VG Wort Zählpixel blockiert. Vor einigen Jahren hatte ich im Artikel "Internet und Werbung - meine Gedanken zu Flattr Plus" hier schon einige Gedanken zu aufgeschrieben.

Das Thema Onlinewerbung an sich ist ohnehin schon ein kritisches Thema, daher hoffe ich auch, dass hier auf der Seite das Thema Werbung durch wenig Einblendungen sowie diverse Einschränkungen (siehe auch "EU DSGVO - Info- bzw. Link-Sammlung mit Schwerpunkt auf die Umsetzung bei Blogs oder der eigenen Website (hier: Autorenwebsite, Blogger, KMU)") relativ fair umgegangen wird.

Persönlich habe ich nun hier im Blog zwar auch Werbebanner allerdings glaube ich, dass diese nicht weiter beim Lesen stören und auch sowohl in der Druckansicht als auch per Adblocker gut ausgeblendet werden.

Aber zumindest die VG Wort Zählpixel empfinde ich als eine faire Möglichkeit für Blogger um mit ihren Artikeln ebenfalls Tantiemen beziehen zu können.
 

Fazit

Glücklicherweise waren hier nur wenige Artikel meines Blogs betroffen, da die meisten Artikel tatsächlich direkt aufgerufen werden. Dennoch war dieses ein überraschender Aspekt und eine etwas umfangreichere Fehlersuche. Immerhin dürfte durch die Korrektur des Meta-Tag dieser Fehler nun nicht mehr auftreten :-) Nach meiner Erfahrung mit der Verwertungsgesellschaft Wort (VG WORT) möchte ich übrigens lobend erwähnen, dass diese unheimlich schnell auf Anfragen reagiert und auch im persönlichen Telefonat sehr hilfsbereit waren und zumindest einige Ansätze zur Eingrenzung von Fehlern gegeben haben. Vielen Dank an dieser Stelle dafür. Diese Erfahrung hatte ich auch schon bei einer anderen Anfragen (zur SSL Umstellung) machen können und auch sonst sind die zur Verfügung gestellten Informationen hilfreich. :-)
 

Nachtrag:
In der Hilfe zur VG Wort unter  https://tom.vgwort.de/portal/showHelp im Abschnitt Systembeschreibung für Urheber (Stand: 28.02.2019) ist im Kapitel 2.3.6 Potenzielle FehlerquelleReferrer-Tag ebenfalls auf diese Fehlerquelle eingegangen worden. Dieses wurde am 14.3.2019 ergänzt.. :-) Da bin ich dann doch etwas stolz, dass die Fehlersuche hier im Artikel gemeinsam etwas früher geklärt war und die Zugriffszahlen im Nachgang noch akkzeptiert worden sind. Vielen Dank auch dafür  :-)


Ein netter Nebeneffekt durch meine Änderung ist noch, dass dadurch auch Backlinks vom Blog für andere Seite transparenter sein werden.

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Montag, 16. Juli 2018
19:26 Uhr

Danke für die unterschiedlichen bunten Geburtstagswünsche von Nah und Fern sowohl digital als auch analog

Ich kann tatsächlich bestätigen, dass Freitag der 13. kein Pech bringt, zumindest dann nicht, wenn man sich über jede Menge Wünsche zum Geburtstag bedanken kann.

Geburtstagspost von meinen Verlag Espreso Tutorials - SAP Wissen so wirksam wie ein guter Espresso

Von Freitag über das Wochenende verteilt erreichten mich auf unterschiedlichen Wegen Glückwünsche und ich habe mich tatsächlich sehr darüber gefreut.

Selbstverständlich bin ich einigen Ratschlägen gefolgt und habe das Wochenende am Geburtstag mit etwas Ruhe und Gelassenheit verbracht.

Vier Jahrzehnte sind schon seit 13. Juli 2018 vergangen

Auch wenn ich auf die Glückwünsche per Telefon, eMail, Messenger, Brief, Xing, Facebook oder auch direkt schon direkt geantwortet habe mag ich doch auch an dieser Stelle ein Danke zurück lassen und freue mich sehr über die verschiedenen Menschen die sich gemeldet haben und für die ein oder andere Überraschung sorgten.

Ich freue mich schon auf die nächsten Jahre und kann wirklich für mich persönlich festhalten, dass dieses Jahrzehnt sich wesentlich entspannter und schöner anfühlte als das Jahrzehnt davor :-)

Twitter und Google sagen Happy Birthday

Dieses Jahr ist mir sogar aufgefallen, dass sowohl Google auf der Stratseite als auch Twitter im Profil alles Gute zum Geburtstag gewünscht haben :-)

Wobei diese Verbundenheit über Netzwerke auch schon zu Fido Zeiten vorhanden waren und tatsächlich mit die ersten aus diesen Netzwerk zum Geburtstag digital gratuliert hatten. :-) Vielleicht ist dieses einer der Punkte die für mich das Netz nicht nur dank "Kleinbloggersdorf" zu einen schönen Ort aber auch zu einer weiteren Möglichkeit des Kontaktes zu Menschen machen.

Unabhängig davon war es aber auch genau die richtige Entscheidung Koffer zu packen und das Wochenende mit den festen Vorsatz zu verbringen tatsächlich nicht an den Rechner zu gehen... :-) Das ist mir dann auch tatsächlich gelungen :-)

Nun muss ich mich nur noch entscheiden welche Tasse künftig den Kaffee im Büro aufnehmen darf. Ich werde sicherlich die obere Tasse mit nehmen . Mal sehen wie gut sich diese hier einlebt.

Abgesehen davon ist es auch wirklich eine gute Idee sich einfach einmal für ein paar Tage weg zu begeben und durch Urlaubstage verbunden mit einer reduzierten Erreichbarkeit einfach einmal abschalten zu können oder auch um Neues kennen lernen zu können.



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Freitag, 6. Juli 2018
18:15 Uhr

Inkonsistenz bei Merkmalpflege im Rahmen der Klassifizierung von Stammdaten

Sowohl im Artikel "SAP Query - Auswertung Merkmale der Klassifizierung am Beispiel Fonds in PSM-FM" als auch im Kapitel 2.5.2. Klassifizierung im Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling« bin ich ausführlicher auf die Möglichkeiten der Anwendungsübergreifenden Komponente der Klassifizierung von Stammdaten eingegangen.

Hier besteht die Möglichkeit unter anderen die Stammdaten von Fonds im Modul PSM-FM (Public Sector Management - Haushaltsmanagement) oder auch bei Innenaufträgen im Modul CO sowie auch bei Materialstammdaten um eigene Merkmale zu erweitern die als weitere Informationen zum Stammdatum festgehalten werden.

Hier bietet die Klassifizierung innerhalb des Klassensystem eine Vielfalt von weiteren Möglichkeiten die schon beim Auswerten oben in der Query beschrieben sind und besonders für Datumsfeldern wie im Artikel "Query zur Auswertung von Klassifizierungsmerkmale PSM Fonds zu CO Innenauftrag und Datumsfelder mit Konvertierung von FLOAT zu DATUM" beziehungsweise wesentlich eleganter unter "ABAP Anweisung WRITE zum Umwandeln von Variablen und Werten wie FLOAT (Gleitpunktzahl, Fließkommazahl)" erläutert darüber hinaus auch beliebig komplex und in der Auswertung auch kompliziert sein können.

Im Rahmen der Stammdatenauswertung durch eine Query habe ich die Werte zu den einzelnen Merkmalen ausgewertet. Hier werden Inkonsisi

Inkonsistenz der Merkmalbewertung festgestellt

Bei Pflege eines Klassifizierungsmerkmales erhalte ich nun aber die Fehlermeldung "Inkonsistenz der Merkmalbewertung festgestellt" Meldungsnr. C1821. Innerhalb der Klassifizierung (in unseren Fall eines Fond, kann aber auch Innenauftrag sein) kann nun die rechte Schaltfläche Inkonsistenz helfen in der direkt der Wertekonflikt angegeben wird und über den Mülleimer der verursachende Wert direkt gelöscht wird.

Ursache für Inkonsistenz

Sofern in der Merkmalspflege (Transaktion CT04) bestimmte Merkmale fest hinterlegt sind (und nicht die Funktion zusätzliche Werte aktiviert wurde um ein Freitextfeld zu ermöglichen) kann es bei Änderung der Merkmale dazu kommen, dass in der Datenbank ein ehemals gepflegter Merkmalswert hinterlegt ist, wohingehend in der Stammdatenklassifizierung das Merkmal ohne Wert angezeigt wird und statt dessen die Schaltfläche Inkonsistenzen (mit Warnglocke) angezeigt wird.

Sofern man auf diese Schaltfläche drückt, wird der nicht mehr gültige Wert als Ladefehler beziehungsweise Wertekonflikt ausgegeben.  Nehmen wir als Beisspiel das Merkmal BRANCHE. Bisher wurden viele Projekte der Branche IKT = Informations und Kommunikationstechnik zugeordnet. Künftig wird dieser Wert jedoch gelöscht und statt dessen die beiden Werte IT = Informationstechnik und KT = Kommunikationstechnik gepflegt.

Hierbei wurde in der Merkmalpflege die ebenfalls mögliche Prüfung ignoriert, so dass das ehemaligfe Merkmal nicht mehr vorhanden ist (normalerweise hätte es eine Warnmeldung gegeben, da dieses Merkmal wo verwendet wurde).

Bei alten Projekten (Fonds) wird daher in der Transaktion FM5S beziehungsweise in der Klassifizierung ein Wertekonflikt ausgegeben und das Feld wird ohne Wert angezeigt, wohingehend in der Query noch der alte Wert IKT beim Projekt 40210001 ausgegeben wird, da dieser Fond in der Klassifizierung damals das zulässige Merkmal IKT zugewiesen bekam. Daher sollte beim Ändern der Werte eines Merkmals auch immer darauf geachtet werden, ob vorhandene Klassifizierungen ggf. angepasst werden sollten.

Hier zeigt sich erneut einmal wieder die Notwendigkeit von sauber kommunizierte und gepflegte Stammdaten.

Sofern ein Interesse an der Klassifizierung besteht kann ich hier auf folgende Kapitel meines Buches verweisen:

2.5.2    Klassifizierung
  • Merkmal pflegen
  • Klasse pflegen
  • Suche über Klassifizierung
Das Thema ist auch ein Aspekt im Berichtswesen und gerade im Bereich von Drittmittel beim Controlling eine relevante Funktion.

Im Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling« bin ich ausführlich auf dies Thema eingegangen.
 
Berichtswesen im SAP®-Controlling
Verlag: Espresso Tutorials GmbH
1. Auflage
(01. Juni 2017) Paperback ISBN: 9783960127406

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Vielleicht finden sich hier ja auch noch weitere Anregungen für den Aufbau eines Berichtswesen mit SAP nicht nur für CO im Buch.

Ansonsten kann ich auch die Grundlagen der Klassifizierung im folgenden Abschnitt als kurz gehaltenen Exkurs zusammen fassen:

Exkurs: Klassensystem

Das Klassensystem ermöglicht es innerhalb einer Klasse verschiedene Merkmale zusammenzufassen und diese dann an Stammdaten als weitere Felder zu pflegen.

Innerhalb PSM-FM ist dieses bspw. für die Klassen 042 Fonds, 041 Finanzstelle oder auch 043 Finanzpositionen möglich. Sobald eine Klasse entsprechend angelegt ist, kann die Klassifizierung am jeweiligen Objekt gepflegt werden.

Die Klassifizierung kann auch im Controlling beispielsweise für die Klassenart 013 Controlling: Aufträge gepflegt werden. Hierzu ist es jedoch erforderlich, dass in der Auftragsart (Transaktion KOT2_OPA) bei den Steuerkennzeichen die Klassifizierung aktiviert wurde.

CT04 Merkmalverwaltung

Über die Merkmalverwaltung (Transaktion CT04) können einzelne Merkmale definiert werden. Diese können entweder einwertig oder mehrwertig sein und in den Basisdaten auch als erforderlich markiert werden. Im Reiter Werte können auch schon entsprechende Vorschlagswerte festgelegt werden. Hierbei ist zu beachten, dass die Spalte Merkmalswert dann auch der eigentliche Wert des Merkmals enthält und die Bezeichnung eine passende Beschreibung dazu enthält. Andernfalls handelt es sich beim Merkmal um ein Freitextfeld. Innerhalb der Registerkarte Einschränkungen kann dass Merkmal auf eine bestimmte Klassenart (bspw. 042 Fonds) eingeschränkt werden und nur in dieser Klasse verwendet werden.

CL02 Klassenverwaltung

Über die Klassenverwaltung (Transaktion CL02) können mehrere Merkmale zu einer Klasse zusammengefasst werden und einer bestimmten Klassenart bspw. 042 für Fonds oder 013 für Innnenaufträge zugeordnet werden.

Merkmale pflegen

Über die Schaltfläche Klassifizierung in der Stammdatenpflege (egal ob nun KO02 für Innenaufträge oder FM5U für Fonds) können die einzelnen Merkmale gepflegt werden.

Suche über Klassifizierung

Über eine Stammdatenliste (bspw. Transaktion S_KI4_38000039 für die alphabetische Lsite Fonds) kann über den Knopf Klassifizierung über die entsprechende Klasse und der Klassenart (es besteht somit auch die Möglichkeit für eine Klassenart bspw. Fonds mehrere Klassen anzulegen) entsprechende Objekte in Klassen zu suchen. Im Ergebnis erhält man eine Liste die dann alle entsprechenden übereinstimmende Objekte, die dann als Selektion in die Stammdatenliste übernommen werden können. Alternativ können Sie auch über die Transaktion CL30N eine entsprechende Suche starten.

Alle Funktionen zur Klassifizierung sind innerhalb des SAP Menü unter Anwendungsübergreifende Komponenten > Klassensystem zu finden

Fazit

Auch wenn ich mich derzeit an der Arbeit eher mit der Entwicklung von neuen Berichten sei es nun Report Writer (siehe "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer") oder SAP Query (siehe "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query") sowie eigene Transaktionen (siehe "Transaktion anlegen (Report, Parameter) bspw. für SAP Query / Unterschied Parameter- oder Reporttransaktion") sowie das Thema eCATT und LSMW (siehe "Massenstammdatenpflege mit LSMW oder SECATT dank Transaktionsaufzeichnung - Handbuch erweiterte computergestützte Test-Tool (eCATT) und LSMW") sind doch auch immer wieder Stammdaten ein Thema wo es sich lohnt einen genaueren Blick darauf zu werfen.

Daher bin ich auch immer wieder dankbar sich auch mit solchen Themen mit Kolleginnen und Kollegen austauschen zu können.

Die interessanteren Berichte und eigene Entwicklungen sind oftmals tatsächlich nur durch konkrete Anfragen von Kolleginnen und Kollegen entstanden und selbst im beliebtesten Werkzeug im Werkzeugkoffer des Controlling (gemeint ist eine Tabellenkalkulation wie zum Beispiel Microsoft Excel) gibt es oftmals auch neue Wege die sich dann lohnen zu erforschen und die eigenen Prozesse anzupassen.

Gerade solche Fehlermeldung wie die obere oder auch Anfragen aus benachbarten Modulen wie die Finazbuchhaltung führen nicht nur zum gegenseitigen Lernen sondern manchmal auch zu Artikeln hier im Blog wie auch letztens eine Anfrage aus der Anlagenbuchhaltung dann zum Artikel "Grundlagen Finanzbuchhaltung: Belegart und Buchungsschlüssel als Vorschlagswerte für FI Transaktionen definieren" führte und auch im Bereich des Berichtswesen im Modul des öffentlichen Dienstes (Public Sector Management (PSM) funds management (FM) beziehungsweise im Haushaltsmanagement ist oftmals noch neues durch geänderte ANforderungen zu lernen, wie der Artikel "Negatives Budget in Public Sector Management Haushaltsmanagement buchen (klassische Budgetierung und BCS)" gezeigt hat.

Dies ist auch einer der Gründe warum es mir immer noch wichtig ist, dass sich Keyuser untereinander auch modulübergreifend austauschen können und ein gewisses Maß an gegenseitiger Unterstützung und eben auch voneinander Lernen elementar wichtig ist.

Persönlich kann ich es nur schwer nachvollziehen, wenn der Austausch von Wissen hier nicht als selbstverständlich und tatsächlich von gegenseitigen Nutzen gesehen wird. Auf der anderen Seite steht natürlich auch ein Gegenwert für Wissen und Wertschätzung von Weiterbildung, aber dieses ist vermutlich ein Thema dass in jeden Bereich eine ganz eigene höchst individuelle Dynamik und Motivation hat.

Erstaunlicherweise haben sich auch immer mehr Firmen und auch Hochschulbibliotheken dazu entschlossen die digitale Bibliothek von Espresso Tutorials, die ich unter "SAP Know How" vorstelle ebenfalls als Weiterbildungsinstrument zu nutzen gelernt.

Im IT-Onlinemagazin Artikel "Wie SAP-Anwender neues Wissen aufbauen können: Digitale SAP-Bibliothek" ist die SAP E-Book-Flatrate ebenfalls in Form eines Interviews mit Jörg Siebert vorgestellt. Insbesondere das Angebot für Unternehmen aber auch für Hochschulen ist hier zum Erwerb von Wissen rund um SAP interessant.

Hier freue ich mich auch darüber mit meinen beiden Büchern »Schnelleinstieg ins SAP® Controlling (CO)« von Martin Munzel und mir als auch mein neues Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling« hier ebenfalls gefunden werden zu können.

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Sonntag, 24. Juni 2018
19:51 Uhr

1st Anniversary of Gießen local-global Symposium im Dekanat Gießen - Knowledge Sharing

2017 war tatsächlich eines der Jahre mit vielen großartigen Ereignissen.

Heute kam per Messenger die Nachricht "Hello 👋 It’s 1st Anniversary of our meeting in Giessen. Hope all doing well." und tatsächlich ist die Veranstaltung "Gießen local-global 2017 - Symposium zum Reformationsjubiläum 22. bis 25. Juni 2017" innerhalb des Jahres 2017 ein Kraftakt aber gleichzeitig eine Bereicherung für Gießen gewesen.

Sicherlich ist im Artikel "Ups, ich spreche ja englisch - Rückblick auf das Symposium Gießen local-global" zumindest auf der persönlichen Ebene eine Erinnerung geblieben und auch innerhalb des Dekanates, Gemeinden und in den Menschen eine Menge bewirkt worden. Viele Projekte sind gestärkt und auch neue Ideen sind vorhanden und weiter entwickelt worden.

Themenfelder des Symposium

Auf der Seite des Dekanats ist im Artikel "»Auch wir sind entwicklungsbedürftig« Entwicklungstagung in Gießen" darüber berichtet worden.

Citlali Ayala Martínez und  Dr. Ulrich Müller haben in ihren gemeinsamen Buch "Towards Horizontal Cooperation and Multi-Partner Collaboration: Knowledge Sharing and Development Cooperation in Latin America and the Caribbean" * ebenfalls einige der von uns aufgestellten Thesen aufgegriffen und in der Zusammenfassung mit eingebracht.

 
Towards Horizontal Cooperation and Multi-Partner Collaboration: Knowledge Sharing and Development Cooperation in Latin America and the Caribbean
Verlag: Nomos
1. Auflage
(21. Dezember 2017) Paperback ISBN: 978-3848747139

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Gerade die Erfahrungen aus dieser Veranstaltung haben mir gezeigt, wie wichtig ein Austausch von Wissen und Erfahrungen auf Augenhöhe wichtig ist und welche Form des voneinander lernen auch in kirchlicher Projektarbeit erfahrbar ist.

Wissen ist heute so viel mehr als Zahlen, Daten und Fakten und gerade der Austausch auch auf internationaler Ebene dürfte heute noch mehr an Bedeutung gewinnen, wie ohnehin schon. Das eigene persönliche Handeln hat oftmals eben nicht nur für einen selbst sondern auch gesellschaftlich Folgen und viele scheinbar unlösbare und einzigartige Fragestellungen können schon an anderer Stelle gestellt worden sein und gemeinsam an einer Lösung gearbeitet worden sein.

Ein Austausch von Wissen ist niemals eine Einbahnstraße und vielleicht etwas, dass sich Tag für Tag erneut erarbeitet werden muss. Entsprechend wichtig sehe ich nicht nur Medienkompetenz und diverse Techniken als teilenswert hier im Blog an sondern oftmals Themen die vielleicht abseits vom üblichen Themengebiet des Blog liegen.


Für mich war die Nachricht auf der einen Seite eine schöne Erinnerung aber auch gleichzeitig eine Mahnung weiterhin offen und neugierig zu sein und auch wenn die Nachrichtenlage oftmals frustrierend sein mag sich davor nicht zu verschliessen.

Wenn ich mir die Thesen, Fotos, Skripte und Unterlagen unseres Symposium ansehe haben diese an Aktualität nicht verloren und geben teilweise sogar Antworten auf Fragen die im Alltag immer einmal wieder begegnen.

Conclusion of the symposium

Als Zusammenfassung haben wir die Thesenpapiere, Public Lecture with international guests as main speakers sowie einige Eindrücke in Ton und Foto festgehalten.

In der Buchbeschreibung steht "Der Wissensaustausch hat durch die Stärkung offener, horizontaler internationaler Beziehungen an Bedeutung gewonnen." und für mich selbst kann ich diese Erkenntnis absolut nachvollziehen und glaube, dass dieser Austausch an Wissen und damit einhergehend auch die gegenseitige Achtung eine große Bedeutung gewinnen sollte.

Gelebter Austausch von Wissen ist niemals nur von oben nach unten sondern vielfach so, dass sich im Laufe des Austausch die Rolle der Lerhenden und Lernenden abwechselt und beide Seiten Lehrperson und Lernende zugleich sind.
 

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Sonntag, 17. Juni 2018
15:02 Uhr

Jahresrückblick auf mein Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling«

Neben »Schnelleinstieg ins SAP® Controlling (CO)« von Martin Munzel und mir ist nun auch mein Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling« seit Juni 2017 im Buchhandel verfügbar.

Ich hatte bei beiden Büchern die Veröffentlichung hier im Blog angekündigt (siehe Artikel "Buchveröffentlichung »Berichtswesen im SAP®-Controlling«" und "Buchveröffentlichung »Schnelleinstieg ins SAP® Controlling (CO)«" und auch im Interview auf thinkdoforward (siehe "Hintergrund zum Interview auf thinkdoforward und Studium an der heutigen Technischen Hochschule Mittelhessen (THM)") waren die Buchveröffentlichungen ein Thema.

Erfolge und Erfahrungen

In diesen Artikel möchte ich gerne einen kurzen Rückblick auf die bisherigen Erfolge und Erfahrungen mit beiden Veröffentlichungen eingehen und auch eine Anregung als Feedback zum aktuellen Buch aufgreifen.

Daneben soll dieser Artikel aber auch einen Mehrwert geben und eine Kritik zum Inhaltsverzeichnis meines aktuellen Buchs zum Berichtswesen im SAP Controlling aufgreifen.

Mit Schnelleinstieg ins Controlling zum Amazon Bestseller

Im Rückblick haben beide Bücher tatsächlich einen Einfluss auf meine Arbeit aber auch hier im Blog und ich freue mich noch immer über die großen und kleinen Erfolge die beide Bücher aber auch die Entwicklung hier im Blog genommen haben.

Ein besonderer Moment war tatsächlich, als das erste Buch Bestseller auf Amazon war.

Bestseller Schnelleinstieg ins SAP Controlling in Kategorie SAP auf Amazon
und kurze Zeit darauf auch eine zweite Kategorie hinzugekommen ist.

Bestseller Amazon Controlling und SAP

Von solchen Auszeichnungen ist mein neues Buch tatsächlich noch ein klein wenig  entfernt, aber dafür war es schon die Basis für zwei Vorträge zum Thema Berichtswesen:

Vorträge und Veranstaltungen

Im Rahmen der "FI CO Forum Infotage 2016 in Köln und Zürich" habe ich einen Vortrag zum Thema "SAP ERP Controlling Tipps – Aus der Praxis für die Praxis" gehalten. Der Vortrag ist unter http://fico-forum.de/ET/infotage_2016/Unkelbach/ online abrufbar.

SAP ERP Controlling Tipps von www.Andreas-Unkelbach.de

Während der "Klausurtagung der Arbeitsgruppe CO/FM der hessischen Hochschulen am 26. Oktober 2017 hielt ich einen Auffrischungsworkshop zum Thema SAP Query. Im Artikel "Auffrischungsworkshops SAP Query im Hochschulcontrolling und Hochschulberichtswesen" sind einige Punkte dieses Vortrags zusammengefast.

Auffrischungsworkshop SAP Query

Daneben befinden sich auch zwei Schulungen zum Thema Berichtswesen in Vorbereitung und ich bin neugierig, ob und wie diese von den Kolleginnen und Kollegen aufgenommen werden.

Dabei werden sicherlich auch die Themen "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer" sowie "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" eine wichtige Rolle spielen. Wobei auch die letzten Artikel hier im Blog immer einmal wieder das Thema Berichtswesen berührt haben

Auch das Thema "neues" Buchprojekt nimmt langsam wieder etwas Fahrt auf und ich bin gespannt, welche Einflüsse hier durch S/4 HANA im Blog aber auch sonst haben werden.

Rückmeldungen zum Berichtswesen im SAP Controlling

Ich freue mich immer wieder über die unterschiedlichsten Rückmeldungen im Blog oder auch über Kommentare rund zu den Buchveröffentlichungen aber auch zu Blogartikeln und würde hier gerne einen Verbesserungsvorschlag zum aktuellen Buch aufgreifen:

Amazon Rezension:
"Das Buch beginnt mit einem vielversprechenden und sinnvoll gegliederten Inhaltsverzeichnis. Beim zweiten Durchblättern habe ich allerdings eine dritte Gliederungsebene vermisst, um die einzelnen Teilkapitel schneller wiederfinden zu können."

Diese Rückmeldung finde ich tatsächlich sinnvoll und mag daher gerne die Gelegenheit nutzen und zumindest hier im Blog die Unterkapitel zum Buch veröffentlichen.

Ausführliches Inhaltsverzeichnis zur Konzeption eines Berichtswesen (nicht nur) im SAP Controlling



Cover Berichtswesen im SAP Controlling von Andreas Unkelbach

Einleitung
Von der Idee zum Buch
An wen richtet sich dieses Buch
Aufbau des Buches
Danksagung

1    Systematik des Controllings im Beispielunternehmen

2    Berichtskonzeption und generelle Kniffe für das Berichtswesen in SAP
2.1    Sender und Empfänger

2.2    Die Bedeutung von Stammdaten für das Berichtswesen
2.2.1    Prüf- und Hilfsfunktionen
2.2.2    Weitere Funktionen in Gruppen
2.2.3    Kontengruppen aus Bilanz-/GuV-Struktur ableiten
2.2.4    Plankostenarten

  • Zeitliche Dimension

2.2.5    Namensbezeichnungen

2.3    Selektion und arbeiten mit Bewegungsdaten
2.3.1    Varianten zur Selektion
2.3.2    Layoutvarianten bei Einzelposten

2.4    Arbeiten mit Berichten
2.4.1    Extrakte von Berichten
2.4.2    Office-Integration

2.5    Informationsmanagement in SAP
2.5.1    SAP Business Workplace (SBWP)
2.5.2    Klassifizierung

  • Merkmal pflegen
  • Klasse pflegen
  • Suche über Klassifizierung

3    Standardberichte im SAP CO

3.1    Kostenartenrechnung

3.2    Kostenstellenrechnung
3.2.1    Plan/Ist- und Soll/Ist-Abweichung
3.2.2    Kostenstellen-Etatplanung
3.2.3    Obligo und Mittelbindung
3.2.4    Statistische Kennzahlen/Leistungsarten
3.2.5    Stammdatengruppen vs. Selektionsvariante

3.3    Innenaufträge
3.3.1    Budgetierung von Innenaufträgen
3.3.2    Auftragsabrechnung

3.4    Profitcenter-Rechnung
3.4.1    Stammdaten in der Profitcenter-Rechnung
3.4.2    Ergebniskonten und Bilanzkonten
3.4.3    Interaktives Reporting

4    Kundeneigene Berichte

4.1    Report Painter
Schritt 1: Zeilendefinition
Schritt 2: Spaltendefinition
Schritt 3: Allgemeine Selektionskriterien

4.2    Rechercheberichte
4.2.1    Formular anlegen
4.2.2    Bericht anlegen
4.2.3    Bericht ausführen

4.3    SAP Query
4.3.1    Benutzergruppe
4.3.2    Infoset
4.3.3    Queries
4.3.4    Queries ausführen

5    Das persönliche Infosystem

5.1    Transaktion für Report-Painter- oder Rechercheberichte

5.2    Benutzereigene SAP-Menüs
5.2.1    Favoriten
5.2.2    Benutzermenü
5.2.3    Bereichsmenü

5.3    Dokumentationen

6    Fazit/Ausblick

A    Der Autor
B    Index
C    Disclaimer
Weitere Bücher von Espresso Tutorials


Im Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling« bin ich ausführlich auf die einzelnen Abschnitte eingegangen.
 

Berichtswesen im SAP®-Controlling
Verlag: Espresso Tutorials GmbH
1. Auflage
(01. Juni 2017) Paperback ISBN: 9783960127406

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So gern ich das Thema SAP Controlling auch habe ist das Thema Berichtswesen eines, dass mich auch an der Arbeit immer wieder beschäftigt und das nicht nur im Bereich Controlling sondern auch in der Finanzbuchhaltung, Budgetmanagement und viele anderen Module ein durchgehend aktuelles Thema ist.

SAP Know How im Lebenslauf und Studium


Daher ist es wohl auch eines der Bücher die gerne zum Nachschlagen genutzt werden und auch in der Espresso Tutorial eBook Flatrate (siehe "SAP Know How") gerne genutzt wird.

Vielleicht hat ja obiges Inhaltsverzeichnis und die Auswirkungen die dieses Buch haben ja ebenfalls Interesse geweckt und ich bin neugierig, wie sich dies Buch in naher Zukunft noch entwickeln wird.

Schnelleinstieg ins SAP Controlling in der Hochschulbibliothek

Besonders gefreut hat mich tatsächlich, dass mittlerweile einige bekannten Bücher auch in Hochschulbibliotheken zu finden sind. Insbesondere an der eigenen ehemaligen Hochschule hier in Buchform vertreten zu sein ist immer noch eine schöne Sache.

Zum Studienschwerpunkt Wirtschaftsinformatik gehörten neben Vorlesungen zur Datenmodellierung und Datenmanagement auch SAP Veranstaltungen als Module "Standardsoftware für die Logistik" (MM, LO) und "Standardsoftware für Rechnungswesen und Controlling" (FI,CO). Daneben war es noch empfehlenswert die Veranstaltung "Standardsoftware für das Personalwesen" aus den Studienschwerpunkt Personalwesen zu besuchen um auch das SAP Modul HCM näher kennen zu lernen. Die hier gelehrten Grundlagen haben dann tatsächlich einen guten Überblick über SAP gebracht und gerade die Praxisdiplomarbeit half später dabei noch tiefer in die Materie einzusteigen.

 

Fazit

Es scheint tatsächlich so zu sein, dass die Buchreihe "Schnelleinstieg in ..." tatsächlich ein großes Publikum anspricht. Gerade im Bereich des Hochschulcontrolling würde ich hier ebenfalls dieses Buch empfehlen. Wenn man jedoch schon länger im Unternehmen aktiv ist dürfte der Aufbau eines Berichteswesen (auch und gerade im Bereich Hochschulberichtswesen) ein Thema sein, dass seltener in Buchform angeeignet wird.

Im Bereich des Hochschulcontrolling und Hochschulberichtswesen stehen Personen im Bereich Budgetmangement, Controlling und Berichtswesen oft alleine da und es wird eher seltener zum Buch gegriffen.

Hier hoffe ich mit Artikeln hier im Blog aber auch in oberen Buch eine kleine Hilfestellung für künftige Ideen und den Inhalt von Berichten zu bieten.

Wenn ich mir die Verbreitung beider Bücher in Hochschulbibliotheken ansehe und an meine eigene Zeit im Studium denke sehe ich natürlich auch die Grundlagen für eine Veranstaltung wie "Standardsoftware für Rechnungswesen und Controlling" mit SAP als sinnvoll an, aber gerade in der beruflichen Praxis sind dann auch kleine Kniffe und Überlegungen rund um den Aufbau eines Berichtswesen ebenfalls von Bedeutung.

Ein Blick in Statistiken zum Blog zeigt ebenfalls, dass die Nachfrage zum Thema Controlling und Berichtswesen regelmäßig am Steigen ist.

Immerhin ist dieses auch sehr gut anhand der Tagcloud (Stichwortverzeichnis) auf der rechten Seite hier im Blog zu sehen.

Tagcloud am 17. Juni 2018

Zumindest ist hier klar ersichtlich, dass die Themen Berichtswesen, CO und Query einen ziemlich hohen Stellenwert haben. Erstaunlicherweise trifft dieses auch auf BC (Basiskomponenten von SAP) und Excel zu.

Letzteres ist aber wohl kaum weiter verwunderlich, da dieses Tool wohl branchenunabhängig in allen Unternehmen genutzt wird.

Auch die von mir häufig genutzten Blogs und andere Quellen zum eigenen Wissenserwerb haben immer einmal wieder das Thema Berichtswesen als Thema und bieten hier eine Menge an Inspirationen. Daneben sind hier aber oft auch Themen wie Datenschutz oder aktuell die EU-DSGVO (siehe "EU DSGVO - Info- bzw. Link-Sammlung mit Schwerpunkt auf die Umsetzung bei Blogs oder der eigenen Website (hier: Autorenwebsite, Blogger, KMU)") ein Thema.

Hier zeigt sich für mich auch einer der Vorteile hier im Blog, dass die Themen bunt sein können aber gleichzeitig auch sicherlich unterschiedliche Personen angesprochen werden.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Freitag, 15. Juni 2018
18:02 Uhr

Negatives Budget in Public Sector Management Haushaltsmanagement buchen (klassische Budgetierung und BCS)

Im Rahmen der klassischen Budgetierung (die ich auch im Beitrag "SAP PSM-FM klassische Budgetierung mit unterschiedlichen Budgetversionen") näher vorgestellt habe ist es grundsätzlich erst einmal nicht möglich negative Budgets einzubuchen. Sowohl beim Einstellen von Originalbudget über die Transaktion FR50 als auch bei der Umbuchung von Budget über die Transaktion FR58 ist es nicht möglich negatives Budget zu erfassen oder Budget umzubuchen, dass nicht schon auf der Kombination aus Finanzposition und Fond/Finanzstelle vorhanden war.

Es erfolgt eine Warnmeldung (NA BQ207) die besagt, dass Budget (Jahresbudget Zahlungen) auf der Finanzstelle/-position  negativ ist.

Allerdings besteht die Möglichkeit für bestimmte Finanzpositionen tatsächlich auch ein negatives Budget zuzulassen.

Hierbei ist zu beachten, dass die erforderlichen Einstellungen lediglich für die klassische Budgetierung genutzt werden kann, während bei der Nutzung von BCS (Budgetverwaltungssystem siehe auch Artikel "PSM Haushaltsmanagement Budgetverwaltungssystem BCS oder klassische Budgetierung") keine Prüfung erfolgt.
 

Merkmal "Negatives Budget" in der Finanzposition

Grundsätzlich ist das Merkmal "Negatives Budget" in den Stammdaten der Finanzposition vorhanden. Es ist dabei eine Checkbox und kann direkt aktiviert werden. Dabei ist jedoch zu beachten, dass eine Änderung dieses Feld nicht mehr erfolgen kann, wenn hier schon eine Buchung erfolgt ist.

Als Beispiel kann hier die Finanzposition ÜBERTRAG genommen weden. Diese wird als Einzelknoten (ohne übergeordnete FInanzposition) in der Standardvariante 000 angelegt.

Feldauswahlleiste für Finanzpositionen ändern

Sollte das Feld "Negatives Budget" nicht in den Stammdaten der Fianzposition zu finden sein, ist es erforderlich hier im Customizing in der Feldauswahlliste das Feld auf KANN-Eingabe zu setzen.

Dieses ist im Customizing (Transaktion SPRO) unter
  • Public Sector Management
  • Haushaltsmanagement Öffentliche Verwaltung
  • Stammdaten
  • Kontierungselemente
  • Feldauswahlleiste bearbeiten
  • Feldauswahlleiste bearbeiten
  • Feldauswahlleiste für Finanzpositionen bearbeiten
möglich. Hier kann für die Feldauswahlleiste (die einen Finanzkreis zugeordnet ist)  das Feld NEGBUD "negatives Budget" von Ausbelden auf Kann umgestellt werden. Nun ist es auch als Stammdatum in der Pflege der Finanzposition ( Transaktion FMCIA )  verfügbar.

Dabei ist zu beachten, dass eine mit den Kennzeichen "negatives Budget" versehene Finanzposition eine TOP-Finanzposition sein muss, was bedeutet, dass dieser keine übergeordnete Finanzposition zugeordnet sein darf. Beim Wechsel von der klassischen Budgetierung hin zu BCS (siehe auch Artikel "PSM Haushaltsmanagement Budgetverwaltungssystem BCS oder klassische Budgetierung") zeigt sich hier auch ein weiterer Vorteil von BCS (neben den nicht mehr vorhandenen Hierarchiebelegen) dadurch, dass keine Prüfung des Budget erfolgt und damit auch negatives Budget direkt gebucht werden kann.

Sobald Budget auf diese Finanzposition gebucht ist, kann hier das Kennzeichen nicht mehr geändert werden.
 

Fehlermeldung auf Warnmeldung umstellen

Damit tatsächlich auch negatives Budget gebucht werden kann kann die obere Systemmeldung NA BQ207 im Customizing von einer Fehlermeldung auf eine Warnmeldung oder komplett ausgeblendet werden.

Da es sich beim Buchen von negativen Budgetwerten meiner Meinung nach um eine bewuste Entscheidung handeln sollte, tendiere ich dazu, hier diese Meldung als Warnmeldung einzustellen. Sofern Sie aber per LSMW oder CATT (siehe mein Beitrag "Massenstammdatenpflege mit LSMW oder SECATT dank Transaktionsaufzeichnung - Handbuch erweiterte computergestützte Test-Tool (eCATT) und LSMW") eine Unmenge an Budgetwerten automatisiert einbuchen wollen sollten Sie hier besser die Nachricht komplett unterdrücken.

Auch dieses ist im Customizing möglich. Dafür gehen Sie wieder in die Transaktion SPRO und wählen folgenden Pfad:
  • Public Sector Management
  • Klassische Budgetierung
  • Budgetierung
  • Nachrichtensteuerung ändern
Hier besteht die Möglichkeit für die MsgNr 207 für einen Benutzername (sofern das Feld leer bleibt gilt dies für alle) sowohl für DIALOG als auch für Batch Input ohne Dialog als Option  E für Fehlermeldung (rot Buchung nicht möglich), W (Warnung gelbe Meldung Buchung muss bestätigt werden) oder - für Nachricht ausschalten, so dass direkt gebucht wird.

Die einzelnen Meldungsnummern sind im Customizingleitfaden über die Hilfe (Brillensymbol auf Dokument) an diesen Punkt im Customizing ersichtlich. Die Meldung BQ 207 bezieht sich auf Jahresbudget (Zahlungen) negativ. Grundsätzlich könnte auch mit der Nummer 205 Gesamtbudget(Zahlunge) negativ so verfahren werden.

 

Abgrenzung zum CO Budget

Im Hochschulbereich wird unter CO Budget oftmals nicht die Budgetierung im SAP Modul CO sondern die Planwerterfassung auf einzelnen Konten verstanden. Auf die Unterschiede bin ich im Kapitel 2.2.4 Plankostenarten sowie 3.2.2 Kostenstellen-Etatplanung und 3.3.1 Budgetierung von Innenaufträgen meines Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling«  eingegangen.
 
Berichtswesen im SAP®-Controlling
Verlag: Espresso Tutorials GmbH
1. Auflage
(01. Juni 2017) Paperback ISBN: 9783960127406

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Vielleicht finden sich hier ja auch noch weitere Anregungen für den Aufbau eines Berichtswesen mit SAP nicht nur für CO im Buch.

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Bei diesen Plankostenarten ist es tatsächlich auch möglich negative Werte als Planwerte zu erfassen. Vergleichbar ist dieses nun auch tatsächlich für FInanzpositionen möglich, sofern hier noch keine Budgetierung auf eben diese erfolgte.

Negatives Finanzposition im PSM-FM (Haushaltsmanegement) Berichtswesen

Da die "neue" Finanzposition auf oberster Ebene (nicht als Saldenfinanzposition) angelegt werden darf, müssen Sie bei der Berücksichtigung der Fiannzposition innerhalb einer Finanzpositionenhierarchie diese innerhalb einer alternativen Finanzpositionenhierarchie anlegen. Dieses kann problematisch sein, wenn Sie in einen Bericht bspw. lediglich die Fiannzposition AUFWAND und die darunter gehängten Budgetfinanzpositionen auswerten wollen. Im Berichtswesen von PSM-FM (zum Beispiel über Rechercheberichte) ist dabei zu beachten, dass der Recherchebericht in der Berichtsart Hierarchie der HHM-Kontierungselemente angelegt werden muss. Andernfalls können Sie keine alternative (Finanzpositionen)-Hierarchievariante eingeben.

Alternativ kann natürlich eine Spalte angelegt werden in der die Finanzposition ausgewertet wird über die auch negative Budgetwerte erfasst werden können.

Das Thema Rechercheberihcte im Modul PSM-FM ist (neben anderen) auch im Artikel "Grundlagen Rechercheberichte Ausgabeart grafische Berichtsausgabe oder klassische Recherche", "Saldenliste für Fonds im Haushaltsmanagement Saldo gegen Ertrag und Saldo gegen Budget" und natürlich auch "»Rechercheberichte de lux« im Modul PSM FM Haushaltsmanagement" ein wichtiges Thema gewesen.

Im Artikel "Grundlagen: Was sind die Unterschiede zwischen Report Painter und Rechercheberichte?" bin ich auch noch einmal auf einen anderen Aspekt bzgl. eines Berichtstool eingegangen.

Sofern ein eigenentwickelter Kontoauszug (ABAP Bericht mit PSM-FM Auswertung und anderen umgesetzten Anforderungen) eingesetzt wird, stellt sich noch die Frage, ob eine Finanzposition, die nicht unterhalb der Finanzposition AUFWAND angelegt ist, in der Spalte Budget mit aufgeführt wird. Für einen Recherchebericht dürfte aber diese Änderung kein Problem sein und spätestens mit der Einführung von BCS sind solche Entwicklungen ebenfalls noch kritischer zu hinterfragen.

Für Keyuser im SAP Modul PSM-FM ist sicherlich auch die Buchempfehlung "Public Sector Management (PSM) Haushaltsmanagement (FM)" sehr hilfreich.

Zumindest hat es mir auch die letzten Tage einmal wieder beim Nachschlagen eines Sachverhaltes geholfen. Ein entsprechender Test eben dieser Funktion könnte ich mir tatsächlich gut vorstellen, jedoch sollte man hier etwaige Nebeneffekte und Auswirkungen auf das bestehende Berichtswesen gut überlegen.

Fazit

Grundsätzlich sollte sich durchaus Gedanken darum gemacht werden, welche Notwendigkeit beim Erfassen von negativen Budgetwerten hier gegeben ist. Statt der Erfassung eines negativen Budgetwertes könnte auch von den kommenden Budgetzuweisungen das Budget entsprechend gekürzt werden. Dennoch ist eine solche Vorgehensweise im SAP System vorgesehen und wird auch tatsächlich dadurch begründet, dass die ursprüngliche Budgetzuweisung weiterhin ersichtlich bleibt aber dennoch eine Budgetkürzung (zum Beispiel durch unerwartet zurückgehende Steuereinnahmen innerhalb einer Kommune eintreten.

Grundsätzlich kann eine solche Technik aber ebenso zu einer Veränderung im Berichtswesen führen, wie die Möglichkeit des Offset bei Geschäftsjahresvariablen, die ich im Artikel "Offset statt Jetset oder Jahresbudget jahresübergreifend auswerten mit lokaler Variable im Recherchebricht" ausführlicher vorgestellt habe.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Montag, 11. Juni 2018
20:02 Uhr

Grundlagen Finanzbuchhaltung: Belegart und Buchungsschlüssel als Vorschlagswerte für FI Transaktionen definieren

Ausgangslage:
Beim Erfassen eines Anlagenzugangs aus Kauf gegen Kreditor wird automatisch in der Transaktion eine Belegart vorgeschlagen (im Standard die Belegart KR für Kreditoren Rechnung) hier soll nun jedoch statt KR die Belegart KN ("Kreditoren netto") vorgegeben werden. (Nachtrag: Bei Kolleginnen einer anderen Hochschule wird hier die Belegart AN ("Anlagenbuchung netto")).

Belegart für Transaktion F-90 (Anlagenzugang durch Kauf mit Kreditor) vorschlagen

Die Erfassung des Anlagenzugang durch Kauf mit Kreditor ist im SAP Menü unter:
  • Rechnungswesen
  • Finanzwesen
  • Anlagen
  • Buchung
  • Zugang
  • Kauf
über die Transaktion F-90 "Gegen Kreditor" erfolgen.

Benutzervorgaben halten

Im ersten Moment lag der Gedanke nahe, dass hier der Vorschlagswert (vorher stand hier KN) über das Menü in der Transaktion mittels SYSTEM>BENUTZERVORGABEN>HALTEN eingetragen war.

Dieses hat sich jedoch als nicht die Ursache für den Wertvorschlag erwiesen.

Belegarten für SAP Enjoy Transaktionen definieren

Innerhalb des Artikels "Belegart bei Buchungstransaktionen (FB50, FB60) vorbelegen" wurde hier auf die Einstellungen im Customizing über die Transaktion SPRO hingewiesen.

Hier können in der Sachkontenbuchung Enjoy Belegarten für Enjoy-Transaktionen definiert werden. Dabei können für Buchungskreis, Kontart und Vorgang (zum Beispiel Kreditoren und Rechnung) Belegarten wie KR hinterlegt werden.

Allerdings hilft dieses nicht weiter, da hier tatsächlich der Schlüssel die Kontoart  und Vorgang nicht jedoch für einzelne Transaktionen ein Voerschlagswert hinterlegt werden.

Transaktion OBU1 "Voreinstellungen Belegart/Buch.Schl."

Schon in den Kommentaren zum oben verlinkten Kapitel wurde jedoch schon auf die Transaktion OBU1 hingewiesen. Durch diese Transaktion ist es möglich  Vorschlagswerte für Belegarten in gewissen Transaktionen anzupassen.

Nach Start der Transaktion wird darauf hingewiesen, dass das Objekt nur in SAP Paket angelegt werden kann (dieses mag auch ein Grund sein, warum es hier Überschreibungen beim Einspielen von Supportpackages gegeben hatte).

Über die Schaltfläche Weiter oder die Taste ENTER  (statt Weiter für alle mit der Taste F5) gelangt man auf die Information "Achtung, die Tabelle ist mandantenunabhängig".

Im Anschluss erhält man eine Lsite der "Vorschlagswerte: Belegart und Buchungsschlüssel" in der einzelnen Transaktionscodes mit den Vorschlagswerten wie belegart und Buchungsschlüssel hinterlegt sind. Beim Doppelklick auf die Transaktion F-90 "Anlagenzugang d. Kauf m. Kreditor"  können nun für die Transaktion die Vorschlagswerte geändert werden. Man bekommt, je nach Transaktion sowohl die Voreinstellung für Belegart und Buchungsschlüssel angezeigt und es kann nun statt KR wieder KN eingetragen werden.

An welcher Stelle genau diese Transaktion innerhalb des Customizing hinterlegt ist habe ich noch nicht herausgefunen, aber bei nächster Gelegenheit wollte ich mich ohnehin einmal intensiver mit Customizing in der SAP Finanzbuchhaltung auseinander setzen. Immerhin das Thema "SAP Customiziing im Controlling" bin ich in letzter Zeit häufiger wieder eingegangen, Von Martin Munzel und Renata Munzel gibt es ja auch ein Buch "SAP-Finanzwesen – Customizing" * das ich mir ebenfalls einmal intensiver anschauen sollte :-).

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Mal sehen, was genau dabei heraus kommt.

Weitere Transaktionen mit Vorschlagswerten für Belegart und Buchungsschlüssel versehen

Zu beachten bei der Einstellung über die Transaktion OBU1 ist auf jeden Fall, dass diese Einstellungen mandantenunabhängig sind und nur für die in der Liste vorhandenen Transaktionen ein Vorschlagswert hinterlegt werden kann.

Beim Blick in der Liste scheinen hier folgende Transaktionen pflegbar zu sein:
  • F-01 bis F-59
  • F-63 bis F-67 s
  • owie F-90 bis F-92 mit
Dafür sind hier jedoch von der Transaktionen wie F-02 Sachkontenbuchung erfassen, F-06 Zahlungseingang oder F-07 Zahlungsausgang buchen bis hin zur F-43 Kreditorenrechnung erfasseb ider eben auch der F-90 Anlagenzugang durch Kauf mit Kreditor oder F-92 Anlagenabgang durch Verkauf mit Kreditor dort vorhanden, so dass doch einige Transaktionen hier vorbelegt werden können.

Wie erwähnt wird hier im SAP Objekt gearbeitet, so dass hier tatsächlich ein abweichendes Customizing gepflegt wird und dieses ggf. tatsächlich durch das Einspielen von Supportpackages überschrieben worden ist. Dieses hatte vermutlich bei uns zu einer Änderung geführt.

Weiterhin ist, gerade bei mehrere Mandanten innerhalb eines SAP Systems, darauf zu achten, dass es sich um einen Workbench- und nicht Customizing-Transportauftrag handelt. Wie schon oben erwähnt, und durch die vorgeschaltete Meldung bei der Transaktion angegeben, ist diese Einstellung mandantenunabhängig. Dieses bedeutet, dass die Einstellung einmal getroffen für alle Mandanten gültig ist.

Da diese Einstellung auch nicht auf Buchungskreis eingeschränkt ist gilt diese dann für alle am System angemeldeten Einrichtungen.

 

Weitere Customizing Einstellungen in der Finanzbuchhaltung

Auch wenn ich mehr im SAP Modul Controlling unterwegs bin (siehe auch meine Veröffentlichungen  »Schnelleinstieg ins SAP® Controlling (CO)« von Martin Munzel und mir als auch mein Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling«) sind im Laufe der Zeit auch noch weitere Artikel rund um das Customizing in der Finanzbuchhaltung zusammen gekommen.

Da manche dort behandelten Themen auch aktuell wieder interessant werden mag ich auf diese gerne verweisen: Gerade im Thema Customizing sollte sich immer einmal wieder mit Grundlagen beschäftigt werden, da hier oftmals auch Möglichkeiten wieder in Erinnerung rücken, für den Fall, dass man selbst im Customizing nicht beteiligt war kann hier ein Blick ins Customizing auch sehr lehrreich sein.

Ich freue mich übrigens immer wieder, wenn Kolleginnen und Kollegen dieses Blog für eine Problemlösung nutzen und dabei sogar für Themen in der Finanzbuchhaltung hier nachschlagen. Sollte jemand im Customizing der Transaktion SPRO den Pfad zur Transaktion OBU1 finden, würde ich mich über eine Rückmeldung sehr freuen.

Neben der Blogsuche (Artikelsuche )kann auch die Websuche auf dieser Seite (siehe "Persönliche Websuche von andreas-unkelbach.de über ausgewählte Internetseiten zu SAP, Excel, Office, Hochschulcontrolling und Hochschulverwaltung" nützlich sein um bei bestimmten Problemen auf den üblichen verdächtigen Seiten (von Blogs, Onlinehilfen oder auch Onlineforen) nach Lösungsansätzen oder Onlinehilfen zu suchen.

Daneben bietet sich aber auch die unter SAP Know How vorgestellten Möglichkeiten zur Onlinesuche im SAP Umfeld an.

Eine weitere Option ist natürlich der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen mit denen auch ein modulübergreifender Austausch und gegenseitiger Hilfe immer einmal wieder möglich, nützlich aber auch für das Überleben in SAP Projekten jedglicher Art notwendig ist. Vergleichbar hilfreich sind hier natürlich auch Veranstaltungen wie die im Artikel "FICO-FORUM-INFOTAGE 2018 Anmeldung möglich @EspressoTutorials" vorgestellten FICO Forum Infotagen.

In diesen Artikel sind auch die Rückblicke auf vorherige Infotage zu finden, ebenso wie auch die Ankündigung der Tage in 2018.

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Sonntag, 10. Juni 2018
15:32 Uhr

Massenstammdatenpflege mit LSMW oder SECATT dank Transaktionsaufzeichnung - Handbuch erweiterte computergestützte Test-Tool (eCATT) und LSMW

Schon im Artikel "SAP BC: Transaport von eCATT Objekten wie Testskript, Testdaten, Testkonfiguration und Systemdatencontainer beim Umzug eines SAP ERP System" hatte ich mich mit den Möglichkeiten des erweiterten computergestützten Testtool (eCATT - extended Computer Aided Test Tool) beschäftigt.

In der Transaktion SECATT kann über drei Schritte eine Transaktion als Testskript aufgezeichnet werden, diese mit Testdaten versorgt werden zbd an Ebde das Testskript ausgeführt werden.

Damit eignet sich diese Transaktion zum Beispiel auch für das Einspielen von Massenänderungen und ist ein Vorläufer von LSMW oder anderen Tools zur Masseneinspielung.

Wenn Sie die Transaktion starten haben sie direkt vier relevante Punkte zur Auswahl auf die ich im Folgenden kurz eingehen mag.
  • Unter TESTSKRIPT wird die eigentliche Aufzeichnung ihres Testfalls angelegt. Das Testskript weist dabei auf, welche Daten Sie später im System anlegen oder ändern wollen.
  • Unter TESTDATEN  wird eine Datei erzeugt, die sie später als Grundlage für ihren Upload verwenden können.
  • Unter TESTKONFIGURATION werden dann Testskript und Testdaten zusammengeführt und der eigentliche Test ausgeführt
  • Der SYSTEMDATENCONTAINER ermöglicht es, dass der eCATT auch auf anderen Systemen die entsprechend verbunden sind, ausgeführt werden kann.
Im einfachsten Fall können Sie eine Transaktion automatisch in drei Schritten aufzeichnen, mit Testdaten versehen und abspielen.

1. Testskript aufzeichnen

Zum Aufzeichnen einer Transaktion als Testskript wählen Sie den Punkt Testskript und geben diesen einen passenden Namen um dann über die Schaltfläche neu dieses Skript aufzeichnen zu können.

Nachdem Sie als Attribute Titel und Anwendungskomponente eingetragen haben können Sie über die Schaltfläche Muster ein Muster für ihr Testskript einfügen.

Um eine Transaktion aufzuzeichnen wähen Sie hier als Gruppe UI-Ansteuerung und als Kommando TCD(Record).

Danach ist es möglich direkt einen Transaktionscode einzutragen. Nachdem Sie dieses zwei Mal bestätigt haben startet diese Transaktion in einen neuen Modus und sie können ihren ersten Datensatz (zum Beispiel Anlegen einer Kostenstelle (Transaktion KS01) oder Profitcenter (Transaktion KE51) aufzeichnen. Füllen Sie dabei alle von Ihnen später ebenfalls zu pflegende Daten und nachdem Sie die Stammdaten gesichert haben übernehmen Sie diese Daten direkt.

Sie gelangen danach in den Editor des Testskript und klicken doppelt auf den Namen der angelegten Schnittstelle. In der Kommandoschnittstelle erhalten Sie eine Übersicht aller von Ihnen gepflegten Dynpros. Während Sie auf der linken Seite alle einzelne Dynpros (Screens/Fenster) der Transaktion sehen können Sie auf der rechten Seite die gepflegten Variablen sehen. Hier können Sie den aufgezeichneten Wert unter VALIN durch den in Hochkommate maskierten Wert durch einen Namen überschreiben und diesen als IMPORT Parameter anlegen.

Sofern das Skript lokal im System ausgeführt werden soll, wo Sie es angelegt haben bietet sich das Speichern als Lokales Objekt an  andernfalls wäre der angelegte Testfall an das Transportsystem angebunden.

2. Testdaten anlegen

Der nächste Punkt ist, dass Sie nun Testdaten zu ihren Testskript anlegen müssen. Dieses ist ebenfalls in der Transaktion SECATT möglich indem Sie hier den Punkt Testdaten markieren und einen entsprechenden Testdatencontainer anlegen. Im ersten Schritt vergeben Sie hier ebenfalls Titel und Anwendungskomponente und können dann über BEARBEITEN->PARAMETER IMPORTIEREN die Parameter aus ihren Testskript in den Testdatencontainer übernehmen.

Nachdem Sie dieses erledigt haben können Sie über die Schaltfläche Variante herunterladen (STRG + UMSCH + F11) eine Vorlage für die Einspieldatei als CSV Datei herunterladen. Alternativ ist dieses auch im Menü über BEARBEITEN->VARIANTEN->HERUNTERLADEN möglich.

Diese Vorlage kann dann später von Ihnen gepflegt werden. Beachten Sie, dass Sie die CSV später als "Text durch TAB getrennt" in Excel speichern und ab Zeile 4 ihre Datensätze durchgehend nummerieren. Als Beispiel habe ich eine solche Datei für die Transaktion KE51 Profitcenter anlegen auszugsweise in folgender Abbildung dargestellt.

SECATT Datei Text als TAB getrennt

Die Erstellung dieser Einspieldatei war

3. Testskript ausführen

Nachdem Sie sowohl Testskript als auch Testdatencontainer angelegt haben können Sie ihren Testfall über den Punkt Testkonfiguration in der Transaktion SECATT ausführen.

Dazu legen Sie wiederum Titel und Anwendungskomponente in den Allgemeinen Daten an und wechseln darauf auf die Registerkarte Varianten.

Über den Punkt EXTERNE VARIANTEN können Sie hier ihre heruntergeladene und gepflegte Testdatenliste (Variante) auswählen.

Danach wechseln Sie auf das Register KONFIGURATION und tragen hier das passende Testskript zu ihrer Variante ein.

Danach können Sie den Test direkt über F8 (Ausführen) starten.

Hierbei gibt es dann verschiedene Abspieloptionen, die je nach Bedarf und Anzahl der Datensätze genutzt werden können.

Neben anderen Optionen (zum Beispiel zur Vorgehensweise bei Fehlern) können Sie im Register UI Ansteuerung auch die Abspielweise des CATT (Startmodus für Kommando TCD) auswählen. Normalerweise ist hier „N Dunkel abspielen, synchron lokal“ ausgewählt, so dass Sie hier nur angezeigt bekommen, dass Daten eingespielt werden (Fortschrittanzeige) aber nicht wie die Felder gefüllt werden.Durch die Option „A Hell abspielen synchron lokal“ bekommen Sie aber auch die einzelnen Felder und die aufgezeichnete Aufzeichnung angezeigt und müssen jeden Punkt einzeln über die Taste Enter bestätigen. Daher hat es sich, sofern der CATT ohne Probleme durchläuft und aus Versehen diese Option gewählt wurde, der Begriff Locher-CATT eingebürgert, da hier einfach ein Locher auf die Entertaste gestellt wurde und ein Kaffee geholt wurde.

Im weiteren Verlauf werden dann die Daten aus der Textdatei eingelesen und das Testskript ausgeführt und die jeweiligen Parameter mit den Werten aus der Variantendatei übergeben und je nach Abspielmodus die Daten sichtbar oder im Hintergrund abgespielt.

Beachten Sie dabei, dass die externe Variante (CSV Datei) dabei nicht geöffnet sein darf.

Problemlösungen mit eCATT

Wenn Sie eine Zeit lang mit diesen Tool gearbeitet haben kann es passieren, dass Sie vor etwaigen Problemen stehen. Auf einige davon bin ich schon in anderen Artikel eingegangen.

eCATT transportieren

Sofern Sie bei der Anlage ihres Testskripts dieses lokal gespeichert haben kann auch das Herunterladen als XML Datei ihres Testskript, Testdatencontainer und Testkonfiguarion statt als Transportauftrag zu transportieren nützlich sein.

Die dafür notwendigen Schritte habe ich im Artikel "SAP BC: Transaport von eCATT Objekten wie Testskript, Testdaten, Testkonfiguration und Systemdatencontainer beim Umzug eines SAP ERP System" näher vorgestellt.
 

Fehlersuche beim Abspielen eines SECATT

Häufiger Fehler ist, dass als Variante statt einer CSV Datei (Text mit Tabstop getrennt) eine Excel-Arbeitsmappe eingespielt werden soll. Diese kann dieses Tool leider nicht einlesen. Ferner kann ein weiterer Punkt sein, dass sich die Oberfläche der aufgezeichneten Transaktion ändert (bspw. indem ein anderes Planerprofil im Benutzerstamm gespeichert ist oder sich tatsächlich in der aufgezeichneten Transaktion etwwas geändert hat.

Ein solcher Fehler kann zum Beispiel im Artikel "Einbuchung statischer Kennzahlen per CATT / Deaktivieren Excelintegration" eingesehen werden.

Ferner sollte darauf geachtet werden, dass keine Vorschlagswerte eingetragen werden bzw. alle pflegbaren Felder tatsächlich als Parameter gepflegt sind. Andernfalls kann es passieren, dass hier einfach der Vorschlagswert übernommen wird und bei der nächsten Stammdatenänderung dann alle Stammdaten mit eben diesen überschrieben werden.
 

Weitere Möglichkeiten der Massenpflege von Stammdaten und Datenmigration

Weitere Möglichkeiten zur Massenpflege sind auch durch den Transaktionsrecorder (Transaktion SHDB) oder in den Teilkomponenten von SAP auch durch die Massenpflege von Stammdaten gegeben, die aber eher für Veränderung bestehender Stammdaten geeignet ist.

Sofern nur einzelne Stammdaten geändert werden sollen gibt es auch Möglichkeiten der Massenänderung von Stammdaten durch den Punkt innerhalb der SAP Modul - Komponenten (wie zum Beispiel in der Kostenstellenrechnung die Transaktion KS12N oder für Profit-Center die Transaktion KE55). Dahinter stecken jedoch auch nur eine Parametertransaktion (siehe "Transaktion anlegen (Report, Parameter) bspw. für SAP Query / Unterschied Parameter- oder Reporttransaktion") in der direkt das Objekt BUS0012 bzw. BUS0015  an eine Transaktion MASS übergeben wird. Entsprechend universeller im Einsatz ist hier die Transaktion MASS die auf thinkdoforward im Artikel "SAP MASS – so einfach könntest du das Projekt retten." vorgestellt wird.

Gerade bei der Massenpflege von Stammdaten ist aber auch eine LSMW (Legacy System Migration Workbench) neben eCATT sehr hilfreich auch wenn das Einarbeiten in die LSMW ebenfalls etwas Zeit beansprucht.

LSMW - Dokumentation

Dank FICO-Forum.de gibt es eine schöne Dokumentation der LSMW in Form eines Videos unter "LSMW: Kostenstellenstammsätze auf Basis von Excel anlegen". Ebenso ist aber auch das Buch "SAP Legacy System Migration Workbench (LSMW)" * von Antje Kunz

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Auch thinkdoforward.com hat im Artikel "SAP-LSMW: Nichts neues für exzellente Berater – die coolste Klickanleitung." noch eine Anleitung inklusive Screenshots nachgereicht :).

Abweichend vom oberen Beispiel hier können Sie jedoch beim Punkt Quellfelder ändern statt diese einzeln aus den Überschriften der Excel-Datei zu übernehmen über die Schaltfläche Kopieren den Punkt „Aus Datenfile (Feldname in 1. Zeile) wählen und die Anzahl der Felder (Spalten der Quelldatei) sowie Maximal Satzlänge eines einzelnen Eintrags (Zelle) wählen. Bei der Quelldatei ist darauf zu achten, dass die Spaltenüberschriften nicht doppelt vorhanden sind und auch keine Leerzeichen in sich haben.

Massenbuchung mit LSMW und CATT

Grundsätzlich sind beide Tools als Migrationstool konzipiert und zumindest LSMW wird mit S/4 HANA durch LTMC als Nachfolge der LSMW abgelöst. Dennoch sind durch die Möglichkeiten der Aufzeichnung auch Buchungen von Bewegungsdaten mit beiden Tools möglich.

Prinzipiel lassen sich in der LSMW auch Prüfungen und ABAP Coding zur Bearbeitung der Mappen einbinden, während CATT tatsächlich die Daten direkt einspielt, wie diese geliefert werden.

Egal welches Tool in Einsatz ist, sollte man sich auch Gedanken darum machen, dass alle Felder die in naher Zukunft gepflegt werden müssen vorhanden sind und wie die Daten eingespielt werden.
 

Fazit

Neben der Stammdatenpflege eignen sich sowohl sECATT als auch das Tool LSMW auch zum Einspielen von Massendaten wie einzelne Buchungen, Planwerterfassungen, statistische Kennzahlen oder auch Leistungsmengen im Rahmen der internen Leisungsverechnung.

Die Nachteile beider Tools sind jedoch auch, dass die Änderungen direkt umgesetzt werden und die Fehlersuche gerade bei den Protokollen eines CATT relativ schwierig ist und für eine Anpassung des Migrationstools in bestimmten Fällen die komplette Transaktion  erneut vollständig aufgezeichnet werden muss.

Während LSMW auch mit dynamischen Dynpros zurecht kommt hat der eCATT teilweise auch Probleme, wenn für bestimmte Stammdaten Merkmale aus der Klassifizierung gepflegt werden sollen. Gerade wenn dort neue Merkmale hinzkommen ist dann tatsächlich die LSMW das Tool der Wahl.

Das Thema Klassifizierung ist unter anderen im Artikel "SAP Query - Auswertung Merkmale der Klassifizierung am Beispiel Fonds in PSM-FM" beschrieben, aber sie finden dazu auch eine Anleitung im Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling«.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Montag, 4. Juni 2018
23:40 Uhr

Unterschiedliche Möglichkeiten des Projektmanagement von der Projektplanung, Projektabrechnung und Projektdokumentation bis hin zum Einstieg in das SAP Modul Projektsystem PS

Gerade im Projektgeschäft gibt es oftmals Softwarelösungen wie eine Projektplanungssofotware (hier hatte ich gerne Open Workbench genutzt das unter anderen einen Projektpfad auch als Gantt-Diagramm dargestellt hatte).

Gerade an diese Software musste ich beim Lesen des Artikel "SAP-Projektplan erstellen – in 5 kurzen und einfachen Schritten" auf thinkdoforward.de denken wo ein solcher Projektplan in Excel umgesetzt wird und auch eine Struktur für ein Projekt dargestellt wird, die sicherlich nicht nur im SAP Umfeld sondern generell im Bereich Projektmanagement genutzt werden kann.

Für mich sind, neben einer Projektplanung, aber auch noch andere Themen für eine Projektdurchführung sinnvoll die auch ohne Excel sondern tatsächlich mit anderen Tools umgesetzt werden können.

Dokumentation im Rahmen eines Projektes

Im Rahmen einer Planungsphase sehe ich noch immer das Thema "Mindmapping und Sketchnotes im Beruf nutzen für Brainstorming oder Mind Mapping mit XMIND" als sehr hilfreich  an und habe dieses auch für eine Schulungsvorbereitung zum Thema SAP Query und Report Painter / Report Writer schon genutzt.

Wenn es um Prozessdokumentationen geht kann neben ARIS oder auch Powerpoint ;-) die Software DIA wie unter "Ereignisgesteuerte Prozesskette in DIA darstellen (weitere Objekte einfügen)" beschrieben sehr hilfreich sein. Die "Software für Prozessbeschreibungen (DIA)"  hat sogar noch weitere Anwendungsgebiete die ich gerne nutze.

Mittlerweile habe ich mich auch mit PowerPoint wie unter "Grundlagen und Empfehlungen rund um Powerpoint oder auch andere Präsentationen" oder auch "Powerpoint Smart Art als Inhaltsverzeichnis mit Powerpoint für Agenda, Abschnitte und Fortschritt innerhalb der Präsentation" zu sehen angefreundet.

Projektabrechnung und Zeiterfassung

So es um die Abrechnung und Erfassung von Arbeitszeiten im Projekt sind auch die im Artikel "Android App: Zeiterfassung (Dienstreise und Projektverwaltung)" vorgestellten Android Anwendungen sehr hilfreich gerade da hier sowohl Aufgaben als auch Zeiten erfasst werden können und diese auch exportiert werden können.

Wobei auch die Zeitplanung mit Kalender wie im Artikel "Termine verwalten unter Android mit Business Calendar 2 definitiv ein lohnendes Upgrade" beschrieben kein unwesentlicher Punkt zum Erfolg ist.

Gerade in der Arbeit im Team ist auch das Thema "Wissensmanagement oder interne Austauschsplattform" nicht unwichtig, auch wenn ich hier eher Erfahrungen im Ehrenamt als an der Arbeit mit solchen Tools sammeln durfte.

Projektmanagement allgemein

Das Blog pm2blog4you hat sich ebenfalls thematisch rund um das Projekt Management verschrieben. Hierbei liegt der Fokus darauf das Wissen ebenfalls in kurzen Worten der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Das Blog selbst wird von Dipl.-Inf. Matthias Stumm (Stumm-Consulting) betrieben.

Projektmanagment mit SAP im Modul Projektsystem (PS)

Innerhalb eines SAP System ist das Modul PS (ProjektSystem) für die Abbildung von Projekten interessant. Hierbei ist auch das Buch "Projektcontrolling mit SAP PS" * von Renata und Martin Munzel interessant, dass dieses Modul ausführlich vorstellt.

Dabei werden sowohl die einzelnen Bestandteile eines Projektes anhand eines Projektstrukturplans erläutert als auch durch die Beispiele praxisnah die unterschiedlichen Möglichkeiten in diesem Modul dargestellt. Durch die Nähe zum Modul Logistik bietet PS auch wesentlich mehr Möglichkeiten als die Innenauftragsrechnung im Modul Controlling bzw. Gemeinkostencontrolling, was auch durch die hierarschiche Struktur innerhalb einer Projektstruktur gegeben ist durch die die einzelnen Daten auf den einzelnen Projektebenen zusammengefasst, beplant und auch ausgwertet werden können. Daneben spielt hier auch eine Zeitdimension eine gewisse Rolle und auch die Möglichkeiten im Berichtswesen sind interssant.Außerdem schadet es nie auch einmal über den eigenen Modulhorizont zu schauen und zu erkennen, wie andere Modelle und Aspekte im SAP System umgesetzt werden können.

Berichtswesen und Projektmanagement ist nicht nur eine Frage der eingesetzten Software sondern auch der gedanklichen Möglichkeiten dieser Tools und die Übertragbarkeit in anderen Bereichen.

In den Buchempfehlungen bin ich dabei dieses ausführlicher unter » Projektcontrolling mit SAP PS (SAP Modul PS; Projektmanagement) « vorzustellen und es ist auch in der Espresso Tutorials Flatrate enthalten.

Generell bin ich sehr froh, dass es noch immer Bücher gibt aus denen ich neues oder auch bekanntes Wissen schöpfen kann. Gerade im von mir schon häufiger und intensiver genutzten SAP Modul CO (Controlling) bin ich immer wieder dankbar für ein Buch rund um das Thema Customizing (siehe » SAP-Controlling-Customizing (SAP Modul CO; Customizing) « ) das ich auch heute noch gerne als Nachschlagewerk verwende.


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Donnerstag, 31. Mai 2018
13:39 Uhr

CSV der VG Wort Zählmarken für den Bereich Texte im Internet (METIS) in Tabelle mit öffentlichen und privaten Identifikationscode der Zählmarken umwandeln

Mittlerweile sind hier im Blog etwa 606 Artikel veröffentlicht und einige davon nehmen auch an der Ausschüttung der VG Wort für Texte im Internet teil. Sobald wieder einmal 100 Artikel fertig sind darf ich mich erneut um das Anfordern von neuen Zählpixeln der VG Wort kümmern und suche meistens hierzu wieder eine Excel Arbeitsmappe die mir aus der CSV Datei eine Liste der Identifikationscode für die VG Wort Zählpixel erstellt. Damit ich es künftig mit der Suche leichter habe, mag ich an dieser Stelle kurz meinen Workflow dazu vorstellen.

Ausgangslage:Was hat es mit der VG Wort bzw. METIS auf sich?

Die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) dürfte für die meisten durch die sogenannte Kopiererabgabe bekannt sein. Diese Einnahmen werden an Autoren und andere Urheber verteilt. Seit 2007 werden auch Onlinetexte durch die VG-Wort-Abteilung Meldesystem für Texte auf Internetseiten (METIS) vergütet. Dabei bekommen Texte auf Internetseiten ab einer bestimmten Länge und Zugriffszahl aus Deutschland Tantiemen je Artikel ausgezahlt (in der Regel trifft dieses auf Artikel mit 1.800 Zeichen und mindestens 1.500 Aufrufe im Jahr zu. Sehr hilfreich bei der Zählung von Zeichen in Blogartikeln ist das Angebot von www.zeichenzähler.de wo per Formular ein Text nach Zeichen, Wörter, ohne Leerzeichen und Absätze gezählt werden kann.

Zum Hintergrund der VG Wort Vergütung bei Blogartikeln verweise ich auf "Autorenvergütung für Bücher oder auch Onlineartikel".

Dazu werden sogenannte Zählpixel im Artikel eingebunden. Die einzelnen Texte müssen ferner kostenlos und frei verfügbar, also ohne Passwortschutz, im Netz lesbar sein. Damit ist dieses natürlich absolut passend für Blogartikel. Da bei ausreichenden Zugriffszahlen (per eingebundene Zählpixel gemessen) die Texte nur einmal an die VG Wort gemeldet werden müssen ist dieses auch kaum ein Aufwand und ich muss Anfang des Jahres lediglich die Texte nachmelden die entsprechende Zugriffszahlen hatten und noch nicht gemeldet waren.

Jedoch müssen beim Erfassen eines Artikels, mit entsprechender Länge, diese Zählpixel eingebunden werden um an der Zählung teilzunehmen. Diese können im T.O.M. (Texte online melden) der VG Wort heruntergeladen werden. 

VG Wort Zählpixel als CSV

Beim Herunterladen der VG Wort Zählpixel (zu finden unter tom.vgwort.de unter
  • METIS (reguläre Ausschüttung)
  • Zälmarkenbestellung
oder aber direkt über die URL
  • https://tom.vgwort.de/portal/metis/secure/editOrderPersonalizedPixel

können nach Bestätigung der benötigten Anzahl der Zählmarken diese entweder direkt von der Seite, als PDF oder auch als CSV Datei heruntergeladen werden.

Mit Excel erhalten Sie hier eine Auflistung der Zählmarken als CSV Datei, wie auch im Dokument Projekthandbuch auf https://tom.vgwort.de/Documents/pdfs/dokumentation/metis/DOC_Urhebermeldung.pdf näher erläutert wird.

Dabei sind als Beispiele die Zählmarken sowohl als Zählmarke für HTML Texte als auch für Zählmarke für Dokumente (erlaubte Formate: PDF, ePub) angegeben.

In der folgenden Abbildung sind hier in der Spalte B die Zählmarken für HTML Texte zu sehen:

VG Wort Marken HTML Text Spalte B

Aus nachvollziehbaren Gründen habe ich den entsprechenden öffentlichen Zählpixel markiert bzw. anonymisiert habe.

In der Spalte C wiederum sind die Zählmarke für Dokumente (erlaubte Formate: PDF, ePub) sowie der Private Identifikationscode zu sehen.

VG Wort Dokumente wie PDF und ePub Spalte C

Hierbei ist der Öffentlicher Identifikationscode hinter den gelben Balken und hinter den roten Balken der private Identifikationscode zu finden.

Anhand des HTML Code ist schon zu sehen, dass hier die Einbindung des Zählpixel über den HTML Code

<img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/ÖFFENTLICHER-IDCODE" width="1" height="1" alt=""> als 1x1 Zählpixel erfolgt.

Dieses ist schon problematisch, wenn hier eine Seite über SSL Verschlüsselung aufgerufen wird, da hier das VG Wort Zählpixel über eine andere Domain und per https eingebunden werden muss.

Auf dieses Thema bin ich im Abschnitt "Einbindung VG Wort Zählmarken einer SSL verschlüsselten Webseite (https)" im Artikel "Webhosterwechsel und Umstellung von http:// auf https:// (SSL Verschlüsselung) und VG Wort Zählmarken" eingegangen.

Dankenswerterweise unterstützt mein Blogsystem am Ende eines Artikels im Editor auch gleichzeitig die Angabe ds VG-Wort Zählpixel und bindet dieses direkt über https ein, so dass ich später bei der Meldung nur noch aus einer Exceltabelle den privaten Identifikationscode heraussuchen muss und bei der Meldung meinen Blogartikel entsprechend kopieren kann.


Nachdem ich nun also weitere Zählmarken bestellt habe möchte ich diese gerne in einer Tabellenform haben, die folgende Spalten beinhaltet:
  • Privater Identifikationscode
  • Öffentlicher Identifikationscode
Dabei hilft mir seit Jahren eine einfache Exceltabelle in der ich die CSV Datei hineinlade und als Tabellenblatt VGWORT_ZÄHLMARKEN kopiere. Danach speichere ich diese als XLS Datei und wende folgende Schritte an.

Zwischenblatt Zählmarken
Hier ändere ich die VG Wort Zählmarken so ab, dass ich direkt nur die relevanten Zeilen der CSV Datei angezeigt bekomme. Bezug ist das Tabellenblatt VGWORT_Zählmarken und ich wende folgende Formeln an:
 
Auswertung VG Wort Marken
Spaltenüberschrift Formel
Zählmarke =WENN(VGWORT_Zaehlmarken!A7<>"";VGWORT_Zaehlmarken!A7;"")
Privat =WENN(A3<>"";VGWORT_Zaehlmarken!C8;"")
Öffentlich =WENN(A3<>"";VGWORT_Zaehlmarken!C7;"")

Dieses lasse ich von der Zeile 3 bis Zeile 300 Automatisch ausfüllen, so dass die 3 Zeilen je Zählmarke im Ergebnis auf eine Zeile zusammengefasst sind (siehe Schritt 1 in folgender Abbildung) und filtere dieses später nach Nicht-Leere Zeilen (siehe Schritt 2 in folgender Abbildung).

VG Wort Marken filtern

Im Ergebnis habe ich nun als nur noch Zeile 3, 6 , ... usw. mit den Privaten Identifikationscode als auch den HTML Code für die Einbindung eines Dokumentes als PDF oder ePub (als URL).

Dieses kopiere ich in ein neues Blatt und ersetze den HTML Code durch Suchen und Ersetzen (STRG + H) nach den nicht relevanten Teilen des Textes.

Somit wird die URL gelöscht (siehe Abbildung):

Suche Ersetze URL

aber auch der Teil nach der Zählmarke wird entfernt

VG Wort URL_DES_DOKUMENTS

Damit sind die bestellten Zählmarken für den Bereich Texte im Internet / METIS der VG Wort direkt aufgeteilt nach Privater und Öffentlicher Identifikationscode.

Persönlich ergänze ich mir diese Liste noch nach Einbauunghsdatum (sehr hilfreich ist hier die Taste STRG + . welche das aktuelle Datum in Excel einfügt) sowie die Artikel-ID bzw. die URL zum gemeldeten Blogartikel.

Da ich mir nach 100 Artikeln, die den Kriterien der VG Wort entsprechen, immer wieder die entsprechende Vorlage heraussuchen muss ist es vielleicht hilfreich hier ebenfalls einmal die Formeln festzuhalten.

Mit ein wenig Aufwand ist dann das spätere Verwalten der Zählpixel gar nicht weiter schwer :-) Nebenbei ist das Thema VG Wort Zählmarken, wie schon im Artikel "EU DSGVO - Info- bzw. Link-Sammlung mit Schwerpunkt auf die Umsetzung bei Blogs oder der eigenen Website (hier: Autorenwebsite, Blogger, KMU)" beschrieben ebenfalls einer der Punkte zu denen weitere Informationen in der Datenschutzerklärung zu finden ist, aber das ist wieder ein anderes Thema :-)

Fazit

Sicherlich gibt es für andere Blogsysteme oder gar für das ein oder andere CMS auch eine Pluginlösung die automatisch die CSV einliest, Artikeln die entsprechenden Identifikationscode zuweist und auch einen internen Zähler bzgl. der Zeichen je Artikel integriert hat, aber gerade hier bin ich sehr dankbar, dass die Eigenentwicklung dieser Seite diese Punkte nicht umgesetzt hat sondern tatsächlich Inhalt und weniger die Zielzahl im Vordergrund steht. Die Freiheit ohne Redaktionsplan und zu Themen die mich gerade selbst beschäftigen oder die mir aus anderen Gründen wichtig sind schreiben zu können ist einer der Vorzüge dieser Bloggerei vor Ort. :-)

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Sonntag, 27. Mai 2018
15:03 Uhr

SAP BC: Transaport von eCATT Objekten wie Testskript, Testdaten, Testkonfiguration und Systemdatencontainer beim Umzug eines SAP ERP System

Durch ein größeres Projekt beschäftige ich mich derzeit einmal wieder ausführlicher mit Migrationstools in SAP Systemen. Dabei haben wir bisher neben der Legacy System Migration Workbench (LSMW) auch das erweiterte computergestützte Test-Tool (eCATT) über die Transaktion SECATT verwendet.

Dieses Tool bietet die Möglichkeit in mehreren Schritten Transaktionen aufzuzeichnen und diese über eine Variante als Textdatei ins SAP System einzuspielen. Dabei wird eine Aufzeichnung als Testskript angelegt, die Terstdaten als Parameter zu den einzelnen Feldern zugeordnet und über eine Testkonfiguration diese Daten dann entweder lokal oder über einen Systemdatencontainer auf ein Ziel-SAP System abgespielt.

Exkurs Elemente SECATT:

  • Unter TESTSKRIPT wird die eigentliche Aufzeichnung ihres Testfalls angelegt. Das Testskript weist dabei auf, welche Daten Sie später im System anlegen oder ändern wollen.
  • Unter TESTDATEN  wird eine Datei erzeugt, die sie später als Grundlage für ihren Upload verwenden können.
  • Unter TESTKONFIGURATION werden dann Testskript und Testdaten zusammengeführt und der eigentliche Test ausgeführt
  • Der SYSTEMDATENCONTAINER ermöglicht es, dass der eCATT auch auf anderen Systemen die entsprechend verbunden sind, ausgeführt werden kann.

Gerade letzterer Punkt (Systemdatencontainer) ist oftmals ein Grund solche eCATT auf einen Entwicklungssystem zu entwickeln und diese dann im Test/Qualitätssicherung oder später auch Produktivsystem abzuspielen.

Transport von eCATT Objekten in andere Systeme

Durch Veränderungen am Entwicklungssystem stellt sich nun die Frage, wie aus einen bisherigen System die Testfälle transportiert werden können, damit diese auch weiterhin genutzt werden können.

Hier besteht in der Transaktion SECATT über das Menü
  • ECATT Objekt
  • Weitere Funktionen
entweder die Testobjekte herunterzuladen (jeweils für Testkonfiguration, Testskript, Testdaten und ggf. Systemdaten) einzeln und diese später an gleicher Stelle in einen anderen System über Hochladen wieder einzuspielen oder alternativ einen Transportauftrag für diese Objekte zu schreiben.

Das Herunterladen und Hochladen erfolgt über eine XML Datei, so dass hier tatsächlich schnell SECATT auf ein anderes System übertragen werden können.

Lokale Objekte oder Paket

eCATT können entweder als lokale Objekte angelegt werden (dann sind diese im Paket §TEMP zugeordnet) oder aber als zusammengehörende Objekte der ABAP Workbench zu einem Paket zusammengefaßt werden. In diesen Fall sind sie aber auch dem Transportsystem zugeordnet. Damit werden diese vom Entwicklungssystem über einen Transportauftrag ins Qualitätssicherungssystem und ggf. Produktivsystem übertragen.

Sofern solche eCATT herunter- und wieder hochgeladen werden muss entsprechend ebenfalls ein neuer Transportauftrag als Workbenchauftrag angelegt werden.

Allerdings kann dieser auch im Entwicklungssystem als erledigt gesetzt werden. Eine Änderung beim hochladen des Objektes ist leider nicht möglich.

 

Massenpflege von Stammdaten und Datenmigration

Gerade bei der Massenpflege von Stammdaten sind sowohl LSMW als auch eCATT sehr hilfreich auch wenn das Einarbeiten in beide Tools etwas Zeit beansprucht.

LSMW - Dokumentation

Dank FICO-Forum.de gibt es eine schöne Dokumentation der LSMW in Form eines Videos unter "LSMW: Kostenstellenstammsätze auf Basis von Excel anlegen". Ebenso ist aber auch das Buch "SAP Legacy System Migration Workbench (LSMW)" * von Antje Kunz

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Sofern nur einzelne Stammdaten geändert werden sollen gibt es auch Möglichkeiten der Massenänderung von Stammdaten durch den Punkt innerhalb der SAP Modul - Komponenten (wie zum Beispiel in der Kostenstellenrechnung die Transaktion KS12N oder für Profit-Center die Transaktion KE55). Dahinter stecken jedoch auch nur eine Parametertransaktion (siehe "Transaktion anlegen (Report, Parameter) bspw. für SAP Query / Unterschied Parameter- oder Reporttransaktion") in der direkt das Objekt BUS0012 bzw. BUS0015  an eine Transaktion MASS übergeben wird. Entsprechend universeller im Einsatz ist hier die Transaktion MASS die auf thinkdoforward im Artikel "SAP MASS – so einfach könntest du das Projekt retten." vorgestellt wird.

Das Thema CATT oder eCATT war für mich damals mit die erste praktische Erfahrung der Massenpflege im SAP System (im Rahmen eines berufspraktischen Semester). Die Aufzeichnungen des Berichtes und die entsprechenden Dokumentationen sind noch immer vorhanden und ich hoffe, dass in absehbare Zeit auch das Thema Dokumentation und Beschreibung eines solchen Migrationstool hier ebenfalls in schriftlicher Form zu finden ist.

Soweit ich das sehe ist das letzte Mal das Thema beim Artikel "Einbuchung statischer Kennzahlen per CATT / Deaktivieren Excelintegration" aktuell gewesen, so dass ich hier bei Gelegenheit sicher noch aktuellere Artikel schreiben werde.

Handbuch zu eCATT

Nun ist ein kurzes Handbuch zur Nutzung von eCATT und LSMW im Artikel "Massenstammdatenpflege mit LSMW oder SECATT dank Transaktionsaufzeichnung - Handbuch erweiterte computergestützte Test-Tool (eCATT) und LSMW" nachgeholt worden.

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Sonntag, 20. Mai 2018
12:37 Uhr

Spuk in Excel erst Geistermappen und nun Geisterfelder in Pivot-Tabellen loswerden

Während der Erstellung eines Finanzberichtes über eine Pivot-Tabelle zu den einzelnen Berichten kam auch ein altbekanntes Problem wieder auf, auf dass ich gleich noch einmal eingehen mag.

Zum Hintergrund der Finanzbericht beruht im wesentlichen auf die Auswertungen und Probleme die ich auch schon in folgenden Artikeln beschrieben habe:

Exkurs: Welche Daten wurden als Grundlage zusammen gestellt?
Auswertungen in Excel: Auswertungen in SAP:


Datenzeile gelöscht in Grundtabelle mit Grunddaten für Pivotauswertung

Im Ergebnis erhalte ich eine Grundtabelle, die ich auch als T_Grunddaten benannt habe und zu der ich eine Pivot-Tabelle angelegt habe. Wie in der folgenden Abbildung zu sehen sind hier für die Kostenstellen A bis Kostenstelle E diverse Werte vorhanden.

Grunddaten Kostenstelle, Budget, Einnahmen, Aufwand, Saldo

Allerdings gehört die Kostenstelle D einen anderen Fachbereich an, so dass in der Pivot-Tabelle hier später nur Kostenstellen A bis C ausgewiesen werden sollen. Wie in der folgenden Abbildung zu sehen ist hier aber auch die Kostenstelle D vorhanden.

Pivottabelle mit Kostenstelle D

Für die einzelnen Fachbereiche lösche ich nun in der Grundtabelle die nicht relevanten Datenzeilen (hier Kostenstelle D) und aktualisiere die Pivottabelle.

Geisterfelder in Filterauswahl

Wenn ich aber über die Zeilenbeschriftung (Kostenstelle) einen Filter setze erscheint hier immer noch die Kostenstelle D obgleich ich den Eintrag in den Grunddaten gelöscht habe, zur Verdeutlichung ist hier in den Grunddaten eine leere Zeile.

Welche in folgender Abbildung als (1) sowohl in den Grunddaten als auch in der Pivot-Tabelle zu sehen ist. Dennoch ist die Kostenstelle D weiterhin als (2) im Wertfilter vorhanden.

Geisterfelder

Martin Weiß (tabellenexperte.de) hat diese Felder treffenderweise im Buch "Excel Pivot-Tabellen für dummies" * als "Geisterfelder" bezeichnet.

Gerade im Controlling sind Pivottabellen weiterhin sehr hilfreich und  weitere Informationen zum Buch sind sowohl in den Buchempfehlungen "Excel Pivot-Tabellen (Excel, Pivot-Tabellen/Charts, Datenmodelle, Dashboard)"  als auch im Artikel "Buchempfehlung »Excel Pivot-Tabellen für dummies« von Martin Weiß ( tabellenexperte.de )" zu finden.

Da ich an der Arbeit selbst immer wieder nach der Ursache für diese Geisterfelder im Buch blättere mag ich die Lösung hier ebenfalls kurz vorstellen, obgleich diese auch schon Lukas Rohr (excelnova.org) im Artikel "Alte Elemente in Pivot Tabelle löschen" erläutert hat.

Über die Eigenschaften der Pivot-Tabelle ist im Register Daten der relevante Punkt zu finden:

Keine Geister in Pivottabelle
Unter den Punkt Elemente behalten, die aus der Datenquelle gelöscht wurden ist die Option "Anzahl der pro Feld beizubehaltenden Elemente" auf KEINE zu setzen und alle Geisterfelder sind verschwunden.

Fazit: es spukt in Excel

Offensichtlich scheinen derzeit wirklich viele Geister in Excel zu stecken, denn neben Geisterfelder haben auch schon Geistermappen ihr Unwesen in meiner Tabellenkalkulation getrieben, wie auch im Artikel "Geistermappen in Excel durch alte Version der persönlichen Markroarbeitsmappe PERSONAL.XLSB und Frohe Ostern" zu sehen war.

Man könnte also tatsächlich sagen "In Excel sind die Geister los" und verwirren mich im Controlling und Berichtswesen.

Hier bin ich sehr dankbar, dass mir manch andere bei der Geisterjagd helfen.

Allerdings bin ich an der Arbeit auch noch auf ein anderes Problem aufmerksam gemacht worden und vielleicht hat hier ja jemand eine Idee:

Knobelaufgabe für Excelanwendende

In einer Grundtabelle für eine Pivottabelle wurden folgende Zeilen als Datenherkunft definiert:

Datengrundlage

Diese Pivottable bezieht sich auf eine Grundtabelle (Zelle A2 bis CG99643). Da dieses doch sehr viele Datensätze sind möchte ich am Anfang einige Zeilen löschen.

Also markiere ich diese Zellen Bspw. Zeile 3 - 180 und möchte diese per "Zeile löschen" entfernen.

Hier erhalte ich dann aber die Fehlermeldung:
Fehlermeldung


"Wir können diese Änderung an den ausgewählten Zellen nicht vornehmen, da sie sich auf eine PivotTabelle auswirken. Wenn Sie Zellen einfügen oder löschen mögen, verschieben Sie die PivotTable, und versuchen Sie es dann erneut."

Vielleicht hat ja jemand hier eine Idee über einen Kommentar oder Mail würde ich mich sehr freuen.

Lösung:
Die Ursache dieser Fehlermeldung war dann tatsächlich überraschend simpel. Etwas verschoben von den Grunddaten war testweise eine Pivot-Tabelle eingefügt worden, so dass die nicht die Pivottabelle auf den einzelnen Blättern gemeint war sondern die Rumpfstruktur auf Höhe der Datengrundlage.... hier muss ich tatsächlich einen Kollegen gratulieren, der die Ursache gefunden hatte :-)

Über eine Rückmeldung als Kommentar oder per Mail (gerne auch per Facebook, Twitter oder Google) freue ich mich.


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Samstag, 19. Mai 2018
13:36 Uhr

Report Painter Bericht für Obligo auf CO-Objekten mit interaktive Stammdatengruppen

Ausgangslage:
Im Rahmen einer Vereinfachung des Berichtswesen unterscheiden wir zwischen CO Objekten die nur budgetrelevante Kosten und solche die alle Kosten auswerten. Hierzu wurden einige Set Variablen für die Auswertung der budgetrelevnaten und nicht alle Objekte über eigene Gruppen zu Profit-Centern angelegt.

Die Vorgehensweise ist dabei im Artikel "Grundlagen: Set-Variablen im Report Painter / Report Writer am Beispiel Kostenstellengruppe und Innenauftragsgruppe" beschrieben. Jedoch wurden hier statt Kostenstellen- oder Innenauftragsgruppen Setvariablen für Profit-Center angelegt. Als Vorlage ist hier die SetVariable 8A-PCGR verwendet worden (Tabelle GLPCOP, Feldname PRCTR)  wobei hier sowohl als Setvariable ZPCB "Budgetr-Konten L-Profit-Center" als auch ZPCA "Allle Konten L-Profit-Center" angelegt worden sind.

Fehlendes Obligo beim Bericht über Profit-Center (Ausgabe nach CO Objekt Kostenstelle / Innenauftrag

Bei beiden wurden als Eingabefelder auf Selektionsbild sowohl Set- und Werteingabe zugelassen. Im Ergebnis können im Reprort Painter Bericht dann aus der Profit-Center-Rechnung zu diesen Profit-Centern die zugeordneten CO-Objekte wie Kostenstelle und Innenauftrag ausgewertet werden. Der entsprechende Bericht ist im Artikel "Erweiterung Bibliothek 8A2 Ausweis Kostenstelle und Innenauftrag bei Selektion Profit-Center in ReportWriter" vorgestellt worden und um die Auswertung von Investitionen sowie Wertpapiere wie im Artikel "Auswertung Anlagenzugänge als Investitionen im Report Painter mit Ausweis CO Objekte Innenauftrag und Kostenstelle" beschrieben umgesetzt.

Problematisch ist nun aber, dass in der Auswertung von Profit-Center-Belegen keine Obligos ausgewiesen sind. Hier muss die Auswertung dann tatsächlich im CO-OM (Gemeinkostencontrolling) auf Ebene der Kostenstellen und Innenaufträge erfolgen.

Der Artikel "Obligo Verwaltung im SAP Modul CO - Customizing, Standardberichtswesen, Report Writer/Painter und SAP Query" stellt dabei die Behandlung von Obligo im Modul CO ausführlich dar.

Für eine Auswertung der Obligos habe ich in der Biblitothek 6o1 "Innenaufträge" folgenden Bericht angelegt.

Report Painter Bericht ZOBLIGO zur Auswertung von Obligo-Belegen auf CO Objekten

Die einzelnen Elemente haben dabei folgende Eigenschaften:

Allgemeine Selektionskriterien:
Merkmal KostRechKreis (Variable) 6-KOKRS
Merkmal Version 0

Schlüsselspalte
Basiskennzahl Kosten

Kostenart (Gruppe, Set) 1KSTAR
(Alternativ kann auch eine Gruppe der relevanten Kostenarten fix vergeben werden)
Periode 1 bis Variable 1PERIB
Geschäftsjahr (Variable) 1GJAHLH (laufendes Geschäftsjahr)
Werttyp
1 bis 24
2A
2B

1. Zeile Kostenstelle
Merkmal Kostenstelle (Gruppe) BUCH
Dieses ist die oberste Hierarchie der Kostenstellenstandardhierarchie damit alle Kostenstellen ausgewertet werden.

2. Zeile Innenauftrag
Merkmal Auftrag (Set, Variable) 6-AUFGR

Beide Zeilen erhalten über die Schaltfläche Expandieren (UMSCH+F9) die Option EINZELWERT, so dass am Ende nur die Nummer des CO Objekt ausgegeben wird.

Dazu wurde im Berichtslayout FORMATIERUNG->BERICHTSLAYOUT in Register Schlüsselspalte als Inhalt SCHLÜSSEL gewählt.

Beim Aufruf des Berichtes können nun Kostenrechnungskreis, Geschäftsjahr und Bis Periode sowie die Auftragsgruppe angegeben werden.

Interaktive Stammdatengruppe durch Selektionsvariante

Für unseren Finanzbericht sollen die Landesmittel ausgewertet werden. Diese werden über alle Kostenstellen, sowie alle Innenaufträge mit L-Profit-Center abgebildet. Hier könnte nun natürlich immer eine Auftragsgruppe gepflegt werden, aber dieses ist recht aufwändig, so dass hier eine schönere Variante in SAP vorhanden ist.

Beim Feld Auftragsgruppe kann über die Wertauswahlhilfe (F4 Taste) durch Markierung von "Mit Selektionsvarianten" auf angelegte Selektionsvarianten zugegriffen werden. Unter anderen haben wir hier eine Selektionsvariante .Z_FINB-LPCTR angelegt in der alle Innenaufträge mit zugeordneten L-Profit-Center zur Laufzeit als Selektion ausgewählt werden.

Diese Vorgehensweise habe ich im Artikel "Selektionsvariante KOK5 und Statusselektionsschemata zur Auswertung gesperrter Innenaufträge" für gesperrte Innenaufträge beschrieben, was eine Anforderung eines Kollegen einmal war. Dieses funktioniert natürlich auch mit einfacheren Abfragen.

Die Selektionsvarianten können über KS13 für Kostenstellen und KOK5 für Innenaufträge angelegt werden.

Im Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling« bin ich ausführlich auf das Thema Varianten von Berichten zur Vorbelegung von Selektionsfeldern sowie auf die Selektionsvarianten (zum Beispiel über Kostenstellen mit der Transaktion KS13 oder über Innenaufträge in der Transaktion KOK5) eingegangen durch die über vordefinierte Merkmale Stammdaten wie Kostenstellen oder Innenaufträge in Berichte selektiert werden können.
 
Berichtswesen im SAP®-Controlling
Verlag: Espresso Tutorials GmbH
1. Auflage
(01. Juni 2017) Paperback ISBN: 9783960127406

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Vielleicht finden sich hier ja auch noch weitere Anregungen für den Aufbau eines Berichtswesen mit SAP nicht nur für CO im Buch. Manchmal können solche Anforderungen ja auch außerhalb des Hochschulberichtswesen und Hochschulcontrolling aktuell sein.

Manchmal können solche "kleinen" Kniffe dann tatsächlich das Berichtswesen oder Controlling, nicht nur an Hochschulen, erweitern.



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Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema Report Painter und Report Writer habe ich im Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




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Mittwoch, 9. Mai 2018
17:44 Uhr

SUMMEWENN über mehrere Spalten in Excel oder Personalkostenhochrechnung auf Innenauftrag zusammenfassen

Wie schon am Ende im Artikel "Index und Vergleich statt SVERWEIS endlich verstanden und Suche über Verweis nur, wenn es auch etwas zu finden gibt" angekündigt sind die Verweisfunktionen (SVERWEIS oder auch INDEX,VERGLEICH) eingeschränkt wenn mehr als eine Übereinstimmung übernommen werden soll.

Hier bietet sich dann tatsächlich die Formel SUMMEWENN an.

Anhand des Syntax

=summewenn(BEREICH;SUCHKRITERIEN;SUMMEBEREICH)

hatte ich die Hoffnung, dass als Summenbereich tatsächlich mehr als eine Spalte genommen werden kann und so habe ich meine Hochrechnung als Tabelle formatiert und als Hochrecnung benannt.

Um ein einfaches Beispiel zu haben sieht diese Tabelle wie folgt aus:

Tabelle T_Hochrecnung

Hier sind für einzelne Innenaufträge mehrere Hochrechnungen erfasst. Da es sich dabei aber um eine Hochrechnung von Personalkosten handelt kann ein Innenauftrag auch mehrfach vorkommen. Im Beispiel bekommt hier Andreas sowohl in Zeile 3 als auch Zeile 8 entsprechende Zahlungen. Ziel der Auswertung ist nun die zu erwarteten Kosten für Mai bis Dezember für den Innenauftrag Andreas zu erhalten.

Mein erster Versuch war hier tatsächlich statt SVERWEIS oder INDEX die Formel SUMMEWENN.

=SUMMEWENN(T_Hochrechnung[Innenauftrag];D3;T_Hochrechnung[[Mai]:[Dezember]])

Hier sollte eine Summe über die Spalten Mai bis Dezember für den Eintrag Andreas  beziehungsweise das Suchkriterium in der Zelle D3 erstellt werden.

Das Ergebnis von 10, wie in folgender Abbildung zu sehen war dann aber enttäuschend.

SUMMEWENN Fehler

Offensichtlich kann der Summenbereich nur eine Spalte umfassen.

Zum Glück gibt es aber die Seite excelformeln.de auf der dann eine Lösung für mein Problem zu finden war.

Mal wieder eine Matrixfunktion, die im Beitrag "Nach Suchkriterium suchen und mehrere Spalten summieren (193)" erklärt wird.

In folgender Abbildung ist dann auch tatsächlich der zutreffende Wert von 80 berechnet worden.

Summe als Matrixformel

Wichtig ist dabei, dass die Formel

=SUMME((T_Hochrechnung[Innenauftrag]=D3)*T_Hochrechnung[[Mai]:[Dezember]])

durch die Tastenkombination STRG + SHIFT und ENTER

als Matrixformel gespeichert wird.

Der Trick funktioniert dabei wie folgt:
Im ersten Teil der Summenfunktion wird geprüft ob die Spalte Innenauftrag mit der Zelle D3 übereinstimmt. Ist dieses der Fall ist das Ergebnis 1 (WAHR) sonst 0 (Falsch) dieses wird dann mit den Werten der Spalte Mai bis Dezember multipliziert, so dass hierdurch ein Ergebnis erzielt wird.

Der Nachteil dieser Vorgehensweise ist jedoch, dass man bei Änderung des Berichtszeitraum hier ebenfalls daran denken muss, dass es sich um eine Matrixformel handelt und diese mit der Tastenkombination angepasst werden muss, so dass aus Versehen diese, sofern nicht als Matrixformel abgeschlossen, einen Fehler hervorruft.

Wenn die Formel nicht als Matrixformel abgeschlossen wird ist das Ergebnis #WERT! (Fehler in Wert) und das mag auch niemand.

Fehler in Wert

Nur als Matrixformel erscheint die {} im Formelfeld (ein manuelles Eingeben dieser Klammer hilft leider auch nichts).

Um etwaige Fehler zu vermeiden habe ich mich dazu entschlossen die Tabelle Hochrechnung um eine weitere Spalte zu erweitern:

Berichtszeitraum

Das schöne an "Als Tabelle formatierte" Tabellen ist ja, dass solche Formeln auch automatisch für jede Zeile mit ausgefüllt werden.

Damit habe ich also für jeden Innenauftrag die Formel
=SUMME(T_Hochrechnung[@[Mai]:[Dezember]])

und kann nun mit Summewenn wieder arbeiten, da ich hier ja nur nach einer Spalte suchen muss.

Summewenn mit Bereichsauswahl

Durch die Unterstützung von Excel kann ich sogar direkt die Spalte Berichtszeitraum auswählen und erhalte so die Formel:

=SUMMEWENN(T_Hochrechnung[Innenauftrag];D3;T_Hochrechnung[Berichtszeitraum])

Summewenn mit mehrere Spalten als Ergebnis

Diese Variante ist dann tatsächlich noch etwas einfacher als eine Matrixformel, auch wenn eine solche natürlich etwas cleverer ist.

Insgesamt erleichtert der Umgang mit der Funktion "Als Tabelle formatieren", wie im Artikel ""Als Tabelle formatieren" um eine dynamische Datenquelle für Pivot-Tabellen zu erhalten", an vielen Stellen der Zugang auch zu komplexeren Formeln und Funktionen :-)

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Dienstag, 8. Mai 2018
20:46 Uhr

VBA Fehlermeldung Index außerhalb des gültigen Bereich beim Zugriff auf Tabellenblätter in Excel 2016

Im Rahmen einer Makroarbeitsmappe werden über ein Makro "Ergebnisdateien erzeugen" für die jeweiligen Berichtsempfänger Dateien erstellt und über ein zweites Makro "Ergebnisdateien befüllen" aus einer Hochrechnung Daten gefiltert und in den entstehenden Arbeitsmappen eingefügt.

Mit den Wechsel auf Office 2016 (siehe dazu auch meinen Artikel "Arbeitsrechner neu einrichten Wechsel auf Windos 10, aktuelle Office Version sowie SAP und Excel anpassen") funktioniert zwar noch die Erstellung der Ergebnisdateien aber nicht mehr das Makro "Ergebnisdateien befüllen".

Hier kommt es zum "Laufzeitfehler 9 Index außerhalb des gültigen Bereichs" und das Makro stoppt im Debugmodus bei der Anweisung wbErgebnisdatei.Worksheets(2).Activate . Da das Makro auch noch mit unterschiedlichen Funktionen arbeitet fällt es etwas Schwer hier im VBA-Coding die einzelnen Schritte nachvollziehen zu können insbesondere, da die Lösung doch sehr spezifisch für einen Bericht ist.

Hier zahlt es sich aber aus, dass eine Dokumentation über das Makro und die Berichtsmappen erstellt worden ist und der Satz "Zuletzt wird die Ergebnisdatei formatiert und ihre Registerblätter mit den Werten aus dem Zellbereich beschriftet." brachte dann die Ursache hervor.

Manchmal kann ein Wechsel zu Office 2016 unerwartete Effekte haben. Im Standard ist in den Excel-Optionen (zu finden unter DATEI->OPTIONEN) im Register "Allgemein" im Abschnitt "Beim Erstellen neuer Arbeitsmappen" die Option "So viele Arbeitsblätter einfügen" mit 1 aktiviert.

Bei den vorherigen Excel-Versionen werden immer automatisch drei Tabellenblätter angelegt (Tabelle1, Tabelle2, Tabelle3).

Beim Erstellen eines Finanzberichtes werden automatisch über das Makro "Ergebnisdateien erzeugen" für jeden Berichtsempfänger eine eigene Datei erstellt in der über das zweites Makro die Tabellenblätter umbenannt und mit gefilterten Daten versorgt werden.  

Bei der Datenbefüllung kommt es im Makro nun aber zur oberen Fehlermeldung, da die Blätter "Tabelle2" und "Tabelle3" fehlen und hierauf Bezug genommen wird.

Neben der Möglichkeit über die Optionen wieder drei Tabellenblätter automatisch anzulegen ist eine zweite Option im Makro "Ergebnisdateien erzeugen" die Anweisung zur Anlage von entsprechenden Berichtsdateinamen um die Anweisung

ActiveWorkbook.Sheets.Add Before:=Worksheets(Worksheets.Count)

vor der Anweisung

ActiveWorkbook.Close

hinzuzufügen, so dass weitere Tabellenblätter erstellt werden und im Ergebnis wieder drei Tabellenblätter vorhanden sind.

Danach können die erstellten Ergebnisdateien auch mit entsprechenden gefüllten Daten befüllt werden. Das Makro an sich ist natürlich wesentlich umfangreicher, aber zumindest anhand der Fehlermeldung war dann nachvollziehbar, woher dieser Fehler entstanden ist und weswegen es hier zu Problemen gekommen ist.

Zusammenfassend würde ich das gesamte Problem wohl unter "Kleine Änderung und große Wirkung" beschreiben. Insgesamt sind solche Änderungen aber wohl bei jeder Software, egal ob nun VBA Projekt in Excel oder eine Datenfeldänderung in SAP, ein Problem und zeigt die Notwendigkeit von Pflege und Wartung auch von bisher problemlos laufenden Programmen.
 

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Dienstag, 8. Mai 2018
07:32 Uhr

Index und Vergleich statt SVERWEIS endlich verstanden und Suche über Verweis nur, wenn es auch etwas zu finden gibt

Manchmal bedarf es einfach eines externen Stups in die richtige Vorgehensweise um ein Problem zu lösen. Mein bisheriger Finanzbericht tendierte dazu ewig zu laufen (durch viele Verweisfunktionen (siehe "Grundlagen in Excel Verweisfunktionen SVERWEIS WVERWEIS und VERWEIS") die nach Eingabe eines neuen Wertes eine sehr lange Berechnung von Werten nach sich gezogen haben.
 

Bedingtes Suchen nach Daten oder Suche erst dann, wenn es etwas zum Finden gibt

Der Artikel "SVERWEIS mit Raketenantrieb" auf tabellenexperte.de brachte dann aber eine elegante Lösung für dieses Problem. Die vorgestellte Lösung ist eine WENN Funktion, die erst einmal schaut, ob ein Suchwert ungefähr in den zu durchsuchenden Daten vorhanden ist und danach den Treffer mit der Suche vergleicht und erst in Folge dessen eine echte Suche durchführt.

Hier hat es dann für mich Klick gemacht und ich verfahre nun wie folgt:

Mein Problem war, dass zu einer Projektnummer entweder keine Daten, Daten aus der Drittmittelstatistik oder aus einen aktuellen Recherchebericht vorliegen.

Jetzt habe ich zwei Hilfsspalten "Drittmittelstatistik vorhanden? Dann 2, sonst 0" und "Rechercheberichtdaten vorhanden? Dann 1 sonst 0"). Ist die Summe beider Hilfsspalten kleiner als 1 wird keine Suche durchgeführt, bei größer 1 eine Suche in der Drittmittelstatistik und bei 1 im Recherchebericht.  :)

Im Grunde entspricht dieses auch der Vorgehensweise im Klassiker "Fliegendes Klassenzimmer" von Erich Kästner wo es geschrieben steht: "Forscht, wo ihr was zum Forschen findet. Das Unerforschbare laßt unergründet." 📖

 

INDEX und VERGLEICH als Alternative zum SVERWEIS mit Namen für die Matrix


Dieses ist eigentlich eine ganz einfache Lösung, die aber durch oberen Artikel inspiriert wurde. Dieses wäre aber noch kein eigener Artikel wert (allenfalls ein Danke-Kommentar) wenn ich nicht gleichzeitig auch auf den Artikel "Ein echtes Dream-Team: INDEX und VERGLEICH" erneut gelandet wäre und mich endlich einmal intensiver mit INDEX und VERGLEICH auseinander gesetzt hätte. Bisher hat mich diese Formelkombination etwas abgeschreckt, aber am Beispiel eines aktuellen Finanzberichtes sehe ich hier tatsächlcih einen enormen Vorteil für mich.

Schon im Artikel ""Als Tabelle formatieren" um eine dynamische Datenquelle für Pivot-Tabellen zu erhalten" merkte ich, dass die Tabellenfunktion einige Vorteile hat und für meinen Fall habe ich eine Tabelle mit Kostenstellenstammdaten als Tabelle formatiert und direkt als T_Kostenstellenstamm wie in folgender Abbildung benannt.

Tabelle mit Stammdaten als T_Kostenstellenstamm benannt

Hierdurch habe ich nun eine Tabelle die mir alle Kostenstellen, Bezeichnung und Verantwortlicher ausliefert.

Nun kommen die beiden Funktionen INDEX und VERGLEICH ins Spiel.

Durch die Formel INDEX kann ich aus einer Matrix eine bestimmte Zeile und eine bestimmte Spalte ausgeben.

Das Wunderbare ist nun, dass ich statt einer Matrix auch obigen Tabellennamen ausgeben kann.

Der Syntax lautet:
=INDEX(  Matrix   ;  Zeile   ; Spalte )

So ergibt die Formel:

=INDEX(T_Kostenstellenstamm;5;3)

das Ergebnis Lotse (3. Spalte, 5. Zeile der Tabelle).


Dieses wäre nun noch kein Mehrgewinn, denn woher ist mir bekannt, in welcher Zeile die relevante Kostenstelle ist? Zumal ich hier willkürlich nach der Kostenstelle 1040000 geschaut habe.

Entsprechend kommt hier noch die Formel VERGLEICH ins Spiel.

Ihr Syntax lautet:

= VERGLEICH(   Suchkriterium  ;  Suchmatrix  ; Vergleichstyp  )

Wobei der Vergleichstyp 0 eine exakte Übereinstimmung erfordert (-1 soll einen kleineren Wert und +1  einen größeren Wert suchen)

Spannend ist, dass hier als Suchmatrix nun auch wieder der benannte Bereich in unserer Datentabelle T_Kostenstellenstamm genutzt werden kann.

Konkret bedeutet dieses, dass ich durch folgende Formel direkt die relevanten Daten erhalte.

INDEX und VERGLEICH

Zur Kostenstelle in der Spalte B (hier Zelle B2) wird über die Formel:

=INDEX(T_Kostenstellenstamm;VERGLEICH(B2;T_Kostenstellenstamm[Kostenstelle];0);2)

genau die Bezeichnung aus der benannten  Tabelle T_Kostenstellen  heraus gesucht.

Übersetzt lautet die Formel
  • =INDEX(T_Kostenstellenstamm;
    Schaue in den Index der Tabelle T_Kostenstellenstamm und gebe mir als Zeile das Ergebnis von
  • VERGLEICH(B2;   T_Kostenstellenstamm[Kostenstelle];  0)
    der Suche nach B2 in der Spalte Kostenstelle der Tabelle T_Kostenstellenstamm mit Vergleichstyp 0 also einer exakten Übereinstimmung aus
  • ;2)
    danach möchte ich aus dieser Tabelle T_Kostenstellenstamm die 2. Spalte haben, welche der Bezeichnung entspricht.

Natürlich könnte ich nun statt der Spalte auch wieder eine Vergleichsfunktion ausführen indem ich die Spaltenüberschriften nach der übereinstimmenden Spaltenbezeichnung durchsuche, aber das wäre dann doch zu viel des Gute.

An dieser Stelle einmal ein herzliches Danke an Excel-Blogs im Web die dann doch  eine schöne Lösung finden und mir selbst immer wieder dabei helfen, etwas Neues zu lernen.

Nachteil: Mehrere Werte bzw. Treffer möglich

Grundsätzlich ist diese Methode bei Einzelwerten hilfreich wenn aber bestimmte Werte mehrfach vorkommen wird nur der erste Treffer sowohl bei SVERWEIS als auch INDEX,VERGLEICH genommen. Damit hier auch mehrere Treffer genommen werden können bietet sich entweder die Formel SUMMEWENN oder eine Matrixformel an. Hier werde ich aber noch einen anderen Artikel zu schreiben.

Nachtrag:
Dieses ist mittlerweile im Artikel "SUMMEWENN über mehrere Spalten in Excel oder Personalkostenhochrechnung auf Innenauftrag zusammenfassen" passiert.
 

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Samstag, 5. Mai 2018
09:38 Uhr

Zweistufige Anmeldung oder Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) bei Onlinediensten (Datensicherheit und Datenschutz) bspw. per OTP (One-Time Password, Einmal-Passwort) App

Im Onlinebanking wird statt der klassischen TAN (oder iTAN) mittlerweile oftmals schon ein Verfahren wie PushTAN, TAN2go oder Verified by Visa eingesetzt. Hier wird nicht mehr die TAN direkt eingegeben, sondern nachdem sich im Onlinebanking angemeldet wurde an einen zweiten Gerät (Chipkartenleser oder Smartphone) eine TAN als zweiter Faktor entweder per SMS oder über eine SMS eingegeben. Selbst beim Onlinebanking wie im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil VI - Onlinebanking mit Google Home und Sparkasse" vorgestellt dürfte eine TAN ab einer Wertgrenze verlangt werden.

Persönlich gefällt mir übrigens dass Beispiel mit TAN und Onlinebanking besser als Bankkarte und PIN auch wenn dieses ebenfalls zwei Faktoren sind.

Vergleichbare Techniken sind dabei auch bei diversen Onlinediensten vorhanden und gerade bei der Veröffentlichung von Passwörtern ist dieses Verfahren dann ein zusätzlicher Schutz für den eigenen Account.

Anmeldung mit Zweifaktor Authentifizierung (kurz: 2FA)

Neben der Thematik Datenschutz (siehe Artikel "EU DSGVO - Info- bzw. Link-Sammlung mit Schwerpunkt auf die Umsetzung bei Blogs oder der eigenen Website (hier: Autorenwebsite, Blogger, KMU)") ist auch das Thema IT-Sicherheit ein fester Bestandteil einer "Digitalstrategie" ;-) bzw. hilft bei der Umsetzung von technischen Maßnahmen die kritische Systeme schützen.

Wikipedia definiert die Zwei-Faktor-Authentifizierung als "Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) dient dem Identitätsnachweis eines Nutzers mittels der Kombination zweier unterschiedlicher und insbesondere unabhängiger Komponenten (Faktoren)"

Als ein einfaches Beispiel mag ich hier Amazon nehmen.

Der erste Schritt ist eine normale Anmeldung beim Amazon Konto.

Anmeldung auf Amazon mit Mail und Passwort

Hier ist der erste Faktor also die Kenntnis von E-Mail-Adresse/Mobilfunknummer und Passwort.

Interessant ist nun der zweite Schritt. Hier wird nun der zweite Faktor zur Anmeldung verlangt.


Amazon Zwei Schritt Verifizieurng


Hier muss nun zusätzlich zum Passwort ein Code eingegeben werden. Dieser wird in einer App generiert und ist nur für kurze Zeit gültig. Dieses Passwort wird bei mir am Smartphone generiert und damit ist zusätzlich zum Passwort noch ein physisches Medium (hier mein Smartphone) erforderlich.

Persönlich habe ich mich dazu entschlossen, soweit möglich, meine Onlinedienste mit einen solchen Verfahren abzusichern. Auslöser dafür war, dass mein Mailanbieter Posteo eine Anleitung veröffentlichte wie die Webmailoberfläche zur Nutzung dieses Verfahren abgesichert werden kann.

Dieses ist auf der Seite "Was ist die Zwei-Faktor-Authentifizierung und wie richte ich sie ein?" in der Posteo Hilfe veröffentlicht worden.

E_MAilaccount als Einfallstor für etwaige Sicherheitsprobleme


Ich freue mich ja noch immer über die Mailproviderempfehlung und die hier online gestellte Anleitung zur Zwei-Faktor-Authentifizierung funktioniert ebenfalls über vergleichbare Verfahren anderer Anbieter. Dennoch möchte ich im Verlauf dieses Artikels auf die von mir verwendeten Apps, sowie die Aktivierung der Zwei-Faktor Authentifizierung (2FA) bei einigen Diensten vorstellen. Besonders wichtig ist mir aber tatsächlich die Absicherung meines E-Mail-Kontos.

Heutzutage ist der Mailaccount gerade durch Passwortzurücksetzen noch immer sehr wichtig und daher ist es durchaus auch ein nachvollziehbarer Wunsch diesen möglichst sicher zu haben. Sollte also jemand Benutzername und Passwort kennen fehlt immer noch das Einmalpasswort zur Bestätigung.
 

Apps als Authentifizierung der Geräte zur Erstellung von OneTimePasswort


Mittlerweile nutze ich (an zwei Android Geräten) unterschiedliche Anwendungen um eben diesen Schlüssel zu verwenden und möchte sowohl das Verfahren als auch die Apps kurz vorstellen.

Free OTP
Free OTP
Martket Link / Google Play Diese App wird von Redhat  vertrieben und bietet eine Oberfläche in der nicht nur die einzelnen Dienste verwaltet werden können (und neue durch Scannen eines QR Code hinzugefügt werden können) sondern auch unter der Apache Lizenz vertrieben wird.

Die Oberfläche bietet neben jeden eingebundenen Dienst einen Button über den dann ein einmaliges Passwort (gültig für eine bestimmte Zeit, meist eine Minute) generiert wird.

Free OTP Ansicht

Daneben können über das QR Code Symbol von Webdiensten der geheime Schlüssel eingebunden werden oder über das Schlüsselsymbol auch manuell ein Dienst eingetragen werden.

Free OTP neuer Eintrag

Google Authenticator
Android App Google Authenticator
Martket Link / Google Play Diese App wird direkt von Google Inc. angeboten und bietet ebenfalls die Möglichkeit der Zwei Faktor Authentifizierung an.

Beide Apps unterstützen im Rahmen der  Initiative for Open Authentication (OATH) (siehe Wikipedia-Eintrag) ein einheitliches Verfahren, so dass hier nicht nur Google sondern auch andere Dienste eingebunden werden können. Im Gegensatz zur oberen App listet diese App direkt das OneTimePassword für alle Dienste auf, sobald sie gestartet wird.

GAuth Ansicht

In diesen Beispiel ist das ganze etwas verborgen.

Generell werden immer ein zwei Zahlenblöcke aus jeweils drei Zeichen berechnet. Wichtig bei der Erstellung eines Codes ist, dass hier die Uhrzeit von Server des Dienstes und am Smartphone identisch ist, da ansonsten aus dem hinterlegten Geheimnis ein fehlerhafter Code berechnet wird.

Auch in der Google App können weitere Dienste hinzugefügt werden.

Gauth Neuer Dienst

Dabei stehen auch wieder Schlüsseleingabe und Barcode scannen zur Verfügung.

Gauth Verfahren

Der Schlüssel kann dabei zeit oder zählerbasiert hinterlegt werden.

Gauth Neues Konto

Interessanter als per QR Code scannen ist aber, dass innerhalb des Android Systems die Zweifaktorauthentifizierung bzw. das generierte Geheimnis direkt mit der App aus den Browser am Smartphone aufgerufen werden kann und damit direkt das jeweilige Konto hinterlegt wird.

Aktivierung von zweistufigen Anmeldung / Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) bei unterschiedlichen Webdiensten / Webanbietern


Persönlich nutze ich das 2FA Verfahren neben Posteo auch für verschiedene andere Dienste. Hier sind die Einstellungen meistens im Unterpunkt Sicherheit und Anmeldung bei den Kontoeinstellungen zu finden. Wenn ich mir die Liste an Codes in meiner Authentifizierungs-App anschaue dürften am häufigsten die folgenden Dienste von mir mit diesen Sicherheitsverfahren geschützt sein.

2FA - Posteo (Mailanbieter):
Unter Posteo kann dieses in den Kontoeinstellungen unter Passwort und Sicherheit aktiviert werden. Dabei gilt dieses Verfahren ausschliesslich für die Webmailoberfläche.

2FA - Webhosting (All-Inkl)
Auch mein Webhoster (All-Inkl) bietet sowohl für die Vertragsverwaltung als auch der technischen Kundenverwaltung eine Zweifaktorauthentifizierung an. Die Aktivierung erfolgt in der MembersArea (vertragliche Verwaltung) unter "Passwort" -> "2-Faktor-Auth.". In der KAS (technische Verwaltung) ist die Aktivierung unter "Einstellungen" -> "KAS-Passwort" möglich. Dabei kann der QR Code als Backup zur Einrichtung des Clients auch heruntergeladen und offline gespeichert werden, so dass auch beim Verlust des Smartphones bzw. der App der Token erneut eingerichtet werden kann.


2FA - Google (für diverse Google Dienste):
Google bietet das 2FA Verfahren auf einer Extra Seite an (Google Bestätigung in zwei Schritten) nachdem das Verfahren abgeschlossen ist, ist bei jeden Google Dienst (auch Webmail) ein Anmelden per 2FA notwendig. Daneben gibt es aber auch BackupCodes (10) die man sich ausdrucken kann für den Fall, dass das Smartphone einmal nicht funktioniert.
Sollen Mails mit einen Mailprogramm abgeholt werden (bspw. Thunderbird oder Aquamail (siehe Artikel "Mailprogramme unter Android mit Exchange EWS Unterstützung insbesondere Aquamail") wird hier nicht mehr das normale Kennwort vom Konto verwendet sondenr es muss ein App-Passwort auf der Seite App Passwörter generiert werden, dass dann entsprechend im Mailprogramm genutzt werden kann.

Hier können beliebig viele Passwörter generiert werden, die dann aber auch gelöscht werden können bspw. beim Verlust eines Gerätes.

2FA - Microsoft Konto (Accountverwaltung bspw. Office oder Windows sowie Skype und Microsoftdienste)
In der Accountverwaltung unter Sicherheit (https://account.microsoft.com/security) kann auf Weitere Sicherheitsoptionen die Option "Prüfung in zwei Schritten einrichten aktivieren" eingestellt werden. Dort kann im Abschnitt "Identitätsüberprüfungs-Apps" eine "App zur Identitätsüberprüfung einrichten" dieses kann entweder die App Microsoft Authentificator sein die an dieser Stelle heruntergeladen werden kann oder über den dort angebotene Link "eine andere Authentifikator-App einrichten" kann ebenfalls ein OTP (Onetimepasswort)



2FA - Dropbox (einer von mehreren Online-Cloudspeichern):
Hier kann ebenfalls unter Einstellungen - Sicherheit die zweistufige Überprüfung aktiviert werden.Sollten Sie noch nicht Dropbox nutzen kann über diesen Link ein Konto angelegt werden. Hierdurch erhalte sowohl ich als auch Sie noch etwas zusätzlichen Speicherplatz Ist der Synchronisationsclient einmal mit Dropbox verknüpft muss das Passwort nicht erneut angegeben werden.

2FA - Amazon (Onlineversandhändler)
Bei Amazon kann das Verfahren in den Kontoeinstellungen unter "Anmeldung und Sicherheit" unter den Punkt "Erweiterte Sicherheitseinstellungen" aktiviert werden.

Amazon nutze ich mittlerweile nicht nur für Onlinebestellungen sondern auch für meine "Autorenseite *" so dass ich auch froh bin, dass diese entsprechend geschützt ist. Siehe hierzu auch meine Ausführung zum Thema "Autorenvergütung für Bücher oder auch Onlineartikel / Autorenleben".

2FA - Facebook (soziales Netzwerk)
Bei Facebook kann das Verfahren unter den Einstellungen im Abschnitt "Sicherheit und Logon" aktiviert werden.

2FA - Twitter (noch ein soziales Netzwerk)
Bei Twitter ist dieses unter Einstellungen und Datenschutz im Abschnitt "Account" unter den Punkt Anmeldebestätigung eingerichtet werden.
Allerdings isthier dennoch die Hinterlegung der Mobilfunknummer bei Twitter erforderlich, so dass zumindest beim Einrichten der 2FA einmal eine SMS gesandt werden muss.
Beim Entfernen der Mobilfunknummer kommt es zu folgenden Hinweis: "Bei diesem Account ist die Anmeldebestätigung aktiviert. Wenn du Telefonnummern von diesem Account entfernst, deaktivieren wir die Anmeldebestätigung für diesen Account."


Gerade bei Facebook und Twitter ist es hilfreich die Einrichtung direkt am Smartphone vorzunehmen, da die Einrichtung bzw. das Geheimnis (Barcode) direkt mit der App aufgerufen und eingebunden werden kann.

Weitere Dienste sind auf der Seite mobilegeeks.de im Artikel "Anleitung: Zwei-Faktor-Authentifizierung für Facebook, WhatsApp, Amazon & Co. einrichten" vorgestellt. Hier muss ich tatsächlich die Seite loben, da hier immer einmal wieder solche Perlen veröffentlicht werden die sich ausführlich mit Grundlagen oder auch tiefergehend mit Themen auseinander setzen.

Für die Eigenentwicklung: 2FA in der eigenen Anwendung verwenden

In der Ausgabe 11/2016 berichtet die c't im Artikel "Doppelt gesichert Zwei-Faktor-Authentifizierung mit Einmal-Passwörtern" darüber wie das Verfahren TOTP "Time-based One-time Password Algorithm" in eigene Anwendungen eingebunden werden kann.

Hier wird die  PHP-Bibliothek GoogleAuthenticator.php genutzt um die eigene Webanwendung mit einer Zwei-Faktor-Authentifizierung zu schützen. Noch einer der Gründe warum ich mein Zeitschriftenabo definitv weiter laufen lasse, selbst wenn zur Zeit einige Ausgaben des Magazin ungelesen in der App liegen (siehe Artikel "Infotainment oder Nachrichtenapps für Android" wo auch die App c’t Magazin vorgestellt wird.
 

Fazit Praktisches Nutzen der zweistufigen Anmeldung

Wie eingangs erwähnt sehe ich gerade mein Mailpostfach als besonders schützenswert an. Wenn ich mir dann noch Meldungen über veröffentlichte Passwörte von Webdiensten ansehe (eine gute Anlaufstelle kann hier die Seite https://haveibeenpwned.com/ sein) ist dieses ein einfach einzurichtender Sicherheitsschritt mit nicht sonderlich hohen Aufwand bei einer Anmeldung.

Wenn ich darüber nachdenke bei welchen Anbietern gerade meine Mailanschrift genutzt werden könnte um ein Passwort zurückzusetzen ist dieses ein besonders wunder Punkt. Daneben kann die zweistufige Authentifizierung auch als technische Maßnahme zum Schutz auf personenbezogene Daten wie eMails betrachtet werden.... was vielleicht an anderer Stelle ebenfalls interessant ist.

Gerade wenn das mobile Gerät (Smartphone) ohnehin immer griffbereit ist, dürfte eine solche Erhöhung der eigenen Sicherheit tatsächlich sehr einfach umzusetzen sein.

Als Lesetipp von Heise kann hier auch der Artikel "Übersicht: Diese Webseiten bieten Zwei-Faktor-Authentifizierung" empfohlen werden in dem eine Seite vorgestellt wird über die nachgelesen werden kann, ob auch die von einen selbst genutzten Dienste möglicherweise schon die zweistufige Anmeldung unterstützen.

Zumindest bei mir merke ich, dass sich hier immer mehr Webdienste für ein solches Verfahren entscheiden und es für mich auch kein hoher Aufwand ist dieses zu aktivieren und auch im praktischen Alltag aktiv zu nutzen. Vielleicht dient dieser Artikel ja auch für die ein oder anderen Kollegin oder Kollegen dazu ebenfalls über das Thema Accountsicherheit im privaten Umfeld nachzudenken.

Persönlich erinnere ich mich noch gut an die Zeit bei AOL als wir hier als Scouts unseren Account neben Passwort noch mit RSA Token abgesichert hatten der regelmäßig ein Passwort generierte und für die Anmeldung erforderlich war.... aber dieses war um 2001 und ist heute tatsächlich wesentlich einfacher .

Außerdem ist ein Smartphone heute leichter zu finden als der blau/rote Token damals.

Ferner steht nun dieses Mehr an Sicherheit viel mehr Personen zur Verfügung.

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Freitag, 4. Mai 2018
15:44 Uhr

FICO-FORUM-INFOTAGE 2018 Vorläufige Agenda und Anmeldung möglich

Wie schon im Artikel "Rückblick FI CO Forum Infotage 2017 in Köln" angekündigt finden auch 2018 wieder die FICO-Forum Infotage statt.
  • Zürich - 07. und 08.11.2018
  • Köln - 19. und 20.11.2018 
  • Wien - 26. und 27.11.2018
Damit ist wieder er gesamte D A CH Raum im Angebot :-)
 

Aktuelle Themen rund um SAP und SAP S/4 HANA

Anfang November stand die Agenda fest und im Artikel "SAP Weiterbildung konkret und praxisnah - Meine Planung für die FICO Forum Infotage 2018 in Köln vom 19. bis 20. November 2018 u.a. von Espresso Tutorials und Convista Consulting" habe ich die für mich interessanten Themen zusammengestellt und gleichzeitig auch die anderen Themenblöcke mit aufgeführt.

Zusammenfassung und Unterlagen der Vorträge FICO Infotage 2018


Im Artikel "Rückblick FI CO Forum Infotage 2018 in Köln" bin ich ich ausführlich die von mir besuchten Vorträge zusammengefasst.

 

Vorläufige Agenda

Bisher waren schon folgende Themen angekündigt:
  1. Neuerungen in S/4HANA 1810
  2. Das Universal Journal als Innovationstreiber in SAP S/4HANA Finance
  3. S/4HANA Anlagenbuchhaltung
  4. Erfahrungsbericht: Migration Kunde/Lieferant zum Geschäftspartner
  5. LTMC-SAP S/4HANA Migration Cockpit
  6. Cash Management in SAP S/4HANA Finance
  7. Erfahrungsbericht: Controlling Dashboards mit SAP BO Design Studio/Lumira
  8. SAP Analytics Cloud
Daneben wird es aber sicher noch weitere Themen rund um SAP, S/4 HANA und sicher auch das ein oder andere ERP geben.

Gerade Punkt 5 ist als Nachfolge der LSMW eine spannende Technik mit der sich auch ein ausführlicheres Auseinnadersetzen lohnt, da dieses Tool einige Extras bietet, die eine echte Verbesserung zur LSMW (welche langsam auch eingestellt wird) darstellt. Wobei auch die Themen SECATT und LSMW im Artikel "Massenstammdatenpflege mit LSMW oder SECATT dank Transaktionsaufzeichnung - Handbuch erweiterte computergestützte Test-Tool (eCATT) und LSMW" beschrieben ist.
Mittlerwiele ist auf https://www.convista.com/de/events/fico-forum-infotage2018.html die vorläufige Agenda der jeweiligen Veranstaltung veröffentlicht worden. Sowohl die Nachfolge des Report Painter, Universal Journal als auch die Anlagenbuchhaltung unter S/4HANA als auch die Möglichkeiten des neuen Migrationscockpit sind Themen die auch aus der Perspektive ERP mit anstehenden Wechsel in Richtung S/4HANA spannend klingen.

Persönlich sind folgende Vorträge für mich auf jeden Fall hörens/sehenswert auch wenn ich mir bei manchen Slots die Frage stelle, wie eine Person an zwei Vorträgen gleichzeitig sein kann.
  • "Update  zu S/4HANA Finance 1809" wobei dieses in direkter Konkurrenz zum Thema "Embedded Analytics in S/4HANA  - Der Nachfolger  von Report  Painter" steht. Hier werde ich schon durch "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer" den Vortrag von Martin Munzel besuchen.
  • Tatsächlich gibt es auch ein ERP Thema "Verbesserungen im Bereich  Debitoren/Kreditoren/Zahlungsverkehr ab EHP 7 für  SAP ERP" wobei die zeitgleich statt findende Vorträge "Die neue SAP Konsolidierungslösung: SAP S/4HANA Group Reporting " und "Das Universal Journal als  Innovationstreiber in SAP S/4HANA Finance" ebenfalls spannend klingen
  • Das ein Blick in Richtung Zukunft geworfen wird kann schon im Artikel "Maschine Learning  – Beispiel S/4 Cash  Application (Avis + Kontoauszug" gesehen werden. Trotzdem wird es wohl "Fortgeschrittene Techniken in SAP  Fiori – Eigene Kacheln erstellen und einbinden von  selbsterstellten  Queries" werden.
  • "Look and  Feel – Das neue Migrationscockpit unter S/4 HANA" ist gerade bei einen anstehenden Wechsel zu S/4HANA ein wichtiges Thema
  • "S/4HANA Anlagenbuchhaltung"
  • oder auch "Der wirkliche Mehrwert von S/4HANA fürs Accounting "
Auch darüber hinaus klingt die Agenda vielversprechend und so, dass sich hier ein Besuch der FICO Forum Infotage auch in 2018 spannend wird.

 

Frühbucherticket bis zum 31. Juli 2018

Neben Espresso Tutorials in der Vorabankündigung "Save the Date für die FICO-Forum Infotage 2018" weist auch die Convista AG auf diese Veranstaltung unter "FICO-FORUM-INFOTAGE 2018 SAP-Software live erleben!" hin.

Bis zum 31. Juli 2018 ist es möglich ein Frühbucherticket zu erhalten.

Die Anmeldung ist über eventbrite.de möglich:
Meine bisherigen Erfahrungen auf dieser Veranstaltung sind tatsächlich durchweg positiv und auch wenn der Wechsel auf S/4 HANA noch aussteht sind der Erfahrungsaustausch und die vorhandenen Informationen rund um SAP eine Bereicherung und teilweise auch Inspiration für den eigenen beruflichen Alltag.

Rückblick auf vergangene Infotage

Neben der Veröffentlichung der Vortragsunterlagen im FICO-Forum unter "FICO Infotage" habe ich mich darum bemüht einen eigenen Rückblick ebenfalls zu veröffentlichen:
Insgesamt sind gerade die Infotage in Köln definitiv einen Besuch wert und können zur persönlichen Weiterbildung einen Beitrag leisten.


Besonders positiv ist, dass auch nach der Veranstaltung die Vorträge online verfügbar sind (meistens der Foliensatz) aber gerade die Möglichkeit der Fragen und Austausch rund um die behandelten Themen kann eine reine Nachlese nicht ersetzen. Schon daher freue ich mich auf die Veranstaltung und blicke schon neugierig auf die nun veröffentlichte Agenda.

 

SAP Know How und Austausch rund um SAP


Natürlich kann ich auch das Lesen von Büchern (siehe Buchempfehlungen) oder den Aufbau von "SAP Know How" empfehlen.

Sehen wir uns auf den FICO Forum Infotagen?

Persönlich bin ich von der Veranstaltung tatsächlich überzeugt und würde mich auf einen Austausch rund um SAP und auch S/4 HANA sehr freuen und kann dieses auch für Kolleginnen und Kollegen aus anderen Hochschulen empfehlen.

Ein wenig bin ich hier auch im Interview auf Thinkdoforward eingegangen (siehe Artikel "Hintergrund zum Interview auf thinkdoforward und Studium an der heutigen Technischen Hochschule Mittelhessen (THM)") bzw. das Interview selbst:

Hinweis auf Twitter zum Interview auf thinkdoforward
"Unternehmen müssen in Zukunft viel mehr in SAP-Weiterbildung investieren – Andreas Unkelbach im Interview" ©thinkdoforward.com für SAP Berater.

Gerne stehe ich auch für Rückfragen per Mail oder über soziale Netzwerke zur Verfügung.


Facebook Twitter Google+ XING*

 

Hochschulberichtswesen und Hochschulcontrolling

Sowohl im Artikel zum "Hintergrund zum Interview auf thinkdoforward" als auch "Informationen rund um Hochschulcontrolling, Haushalt, Finanzen und Rechnungswesen" hatte ich an konkrete Beispiele schon angesprochen, dass dieser Austausch unter SAP Fachleuten aber auch im Bereich Controlling und Finanzwesen sehr hilfreich und nützlich ist. Gerade für das Berichtswesen kann ich dann sogar meine eigenen Bücher empfehlen.

Im Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling« bin ich ausführlich auf dies Thema Berichtswesen eingegangen.

Berichtswesen im SAP®-Controlling
Verlag: Espresso Tutorials GmbH

1. Auflage
(01. Juni 2017) Paperback ISBN: 9783960127406

Für 19,95 € direkt bestellen

Oder als SAP Bibliothek-Flatrate *

Oder bei Amazon *

Vielleicht finden sich hier ja auch noch weitere Anregungen für den Aufbau eines Berichtswesen mit SAP nicht nur für CO im Buch.

Das Buch »Schnelleinstieg ins SAP® Controlling (CO)« von Martin Munzel und mir stellt dafür die Grundlagen im SAP Controlling als Schnelleinstieg dar.  

Schnelleinstieg ins SAP-Controlling (CO)
Verlag: Espresso Tutorials GmbH

1. Auflage (01. November 2014)

Paperback ISBN: 9783960126874

Für 19,95 € direkt bestellen

Oder als SAP Bibliothek-Flatrate *


 



Ausserdem ist es einmal ein anderes Thema als "EU DSGVO - Info- bzw. Link-Sammlung mit Schwerpunkt auf die Umsetzung bei Blogs oder der eigenen Website (hier: Autorenwebsite, Blogger, KMU)"
 

SAP Weiterbildung


Eine der Vorteile dieser Veranstaltung ist es auch einmal über den Hochschultellerrand hinaus zu schauen und viele hier vorgestellte Themen (insbesondere S/4 HANA oder BW) dürfte perspektivisch auch für einzelne Hochschulen relevant werden.

Daneben dürfte aber auch das Angebot "SAP-Flatrate für Hochschulen - Digitale SAP-Fortbildungsplattform für Studenten und Hochschulmitarbeiter" für die ein oder andere Hochschulbibliothek im wahrsten Sinne des Wortes lesenswert sein. Unter anderen sind hier auch folgende Bücher online lesbar.

Schnelleinstieg ins SAP Controlling und Berichtswesen im SAP Controlling

Diese sind jedoch auch hier im "Onlineshop" oder auch im Buchhandel (z.B. auf meiner Amazon Autorenseite *) als gedruckte Version verfügbar.

Über eine Jahrespauschale erhalten alle Studenten und Hochschulangehörige Zugriff auf die digitalen SAP-Bibliothek von Espresso Tutorials und damit einem breiten, praxisnahen Wissenspool rund um SAP. 

Ein vergleichbares Angebot gibt es schon für Firmen. Insgesamt zeigt sich hier neben der Themenvielfalt (was die einzelnen Module oder Zielgruppen anbelangt) als auch bzgl. der unterschiedlichen Angebote einige Neuigkeiten, die evtl. auch in obiger Veranstaltung mit vorgestellt werden.

Das IT-Onlinemagazin hat das Angebot im Artikel "Wie SAP-Anwender neues Wissen aufbauen können: Digitale SAP-Bibliothek" für Firmen näher vorgestellt.

Die Vorteile der Flatrate habe ich schon unter SAP Know How vorgestellt und bin tatsächlich überzeugt vom Angebot.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Dienstag, 1. Mai 2018
17:53 Uhr

Grundlagen: Kopieren von SAP Query innerhalb Benutzergruppen

Wie im Artikel "SAP Query: Berechtigung (organisatorisch und technisch)" beschrieben können die Zugriffsberechtigungen auf eine Auswertung per SAP Query unter anderen über die Zuordnung der Benutzerkonten zu Benutzergruppen (zu pflegen in der Transaktion SQ03) gesteuert werden.

Mit Zunahme der Möglichkeiten von SAP Query als Berichtstool kann es aber auch zur Notwendigkeit kommen, dass eine bestehende Query nun von mehr als eine Benutzergruppe genutzt werden soll.

Zum Beispiel könnte eine Query die bisher von der Abteilung Kosten- und Leistungsrechnung in der Benutzergruppe CO genutzt wurde auch den Kolleginnen und Kollegen der Finanzabteilung in der Benutzergruppe FI weiter helfen.

Handelt es sich um eine Quickview kann dieses relativ einfach durch die Funktion "Quickview konvertieren" wie im Artikel "Tabellen doppelt im Infoset nutzen und Quickview in Query umwandeln" beschrieben erfolgen.
 

Exkurs: Konvertieren von QuickView
Hierzu kann in der Transaktion SQ01 in der aktiven Benutzergruppe über das Menü QUERY -> QUICKVIEW KONVERTIEREN eine bestehende Quickview selektiert werden und Infoset und Query dazu angelegt werden.

Nach Aufruf der Funktion "Quickview konvertieren" erscheint ein Auswahlfeld in der die Quickview und der Benutzer anzugeben ist. Nachdem damit die Quickview selektiert wurde kommt zur Konvertierung die Nachfrage nach Query und Infoset Bezeichnug. Beide werden dann in der Benutzergruppe angelegt in der die sich der User gerade in der SQ01 befindet. Wenn ich das richtig sehe besteht hier sogar die Möglichkeit eine Quickview eines anderen User direkt zu kopieren bzw. zu konvertieren.

Dieses dürfte auch beim Wechsel der Zuständigkeiten recht hilfreich sein, wenn benutzerbezogene Quickview künftig von der Nachfolge genutzt werden sollen.
 


Ähnlich komfortabel ist das Kopieren einer Query von einer Benutzergruppe auf die andere Möglich.

Hierzu muss im ersten Schritt das zugeordnete Infoset der Query (als Datengrundlage) in der Transaktion SQ02 über die Schaltfläche "Zuordnung zu Rollen/Benutzergruppen" der Zielbenutzergruppe zugeordnet werden.

Danach kann in der Pflege der Query über die Transaktion SQ01 die Schaltfläche "Kopieren.." oder alternativ die Taste F9 ausgewählt werden. Hierzu sollte aber vorher in die Zielbenutzergruppe, wohin die Query kopiert werden soll, gewechselt werden.

In unseren Fall wäre dieses über die Schaltfläche "BenGruppe wechseln" (alternativ die Tastenkombination UMSCH + F7) die Benutzergruppe FI der Finanzbuchhaltung.

Nach Aufruf der  Schaltfläche "Kopieren einer Query" kann in den Feldern Von die Query nd die Benutzergruppe frei eingegeben werden.

Im Feld Nach kann dann nur der neue Name der Query eingetragen werden, da die Benutzergruppe durch die aktiv gewählte Benutzergruppe vorbelegt ist.

Eine Werthilfe (F4-Auswahl) ist leider nicht vorhanden, so dass vorab der Name der Query und die Benutzergruppe sich gemerkt werden muss.

Zu Beachten ist dabei, dass weder Selektionsvarianten (Varianten zur Query) als auch Layoutvarianten kopiert werden. Dieses kann besonders dann ein Problem sein, wenn in der Query im Eisntiegsbild eine Variante als Standard und Plficht mit angegeben worden ist.

 

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema SAP Query habe ich im Artikel
"Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Freitag, 20. April 2018
19:53 Uhr

Hintergrund zum Interview auf thinkdoforward und Studium an der heutigen Technischen Hochschule Mittelhessen (THM)

Letztes Wochenende wurde ein spannendes Interview von thinkdoforward.de und mir veröffentlicht. Darauf habe ich bisher jedoch nur auf folgende Seiten hingewiesen.


Facebook Twitter Google+ XING


Ursache dafür war, dass wir letzte Woche unterwegs waren so dass hier im Blog kein Hinweis dazu erfolgte. Dieses würde ich gerne nachholen und ein paar Worte zum Hintergrund schreiben.

Twitter Hinweis Interview auf Thinkdoforward

Das Interview "Unternehmen müssen in Zukunft viel mehr in SAP-Weiterbildung investieren – Andreas Unkelbach im Interview" selbst wurde per Skype geführt und hatte sich anhand einiger weniger Themen SAP, CO und Buch orientiert aber sich dann frei in der Themenentwicklung gestaltet.

Schon anhand des Vorschaubildes ist zu erkennen, dass das Interview sympathisch geführt worden ist und ich muss zugeben, dass sowohl die Fragen zum Beispiel zu Trendthemen in den nächsten fünf bis zehn Jahren in Bereich SAP-Controlling sehr spannend war und hier im Gespräch tatsächlich einige spannende Aspekte noch einmal in den Fokus gerückt worden sind.

Aber auch die Erinnerung, wie sich der Weg zum Thema SAP und mein beruflicher Weg so entwickelt hat und aktuell gestaltet ist etwas, dass man sich eigentlich doch recht selten in Erinnerung ruft.

Studium der Betriebswirtschaftslehre Schwerpunkte: Wirtschaftsrecht und Wirtschaftsinformatik

Im Rückblick kann ich heute zukünftige Studierende empfehlen an meiner alten Hochschule (ehemals FH Gießen-Friedberg heute: Technische Hochschule Mittelhessen) auch einmal exotischere Schwerpunkte im Studienfach BWL zu wählen. Bei mir hat sich die Kombination aus Wirtschaftsrecht und Wirtschaftsinformatik tatsächlich positiv entwickelt

Kaffee und Wissen rund um SAP in Buchform

Während zum Schwerpunkt Wirtschaftsrecht unter anderen Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht oder auch Wettbewerbs- und Insolvenzrecht gehören finden sich im Studienschwerpunkt Wirtschaftsinformatik Vorlesungen zur Datenmodellierung und Datenmanagement aber auch SAP Veranstaltungen als Module Standardsoftware für die Logistik (MM, LO), Standardsoftware für Rechnungswesen und Controlling (FI,CO). Daneben ist es noch empfehlenswert die Veranstaltung Standardsoftware für das Personalwesen aus den Studienschwerpunkt Personalwesen zu besuchen um auch das SAP Modul HCM näher kennen zu lernen.

Im Laufe meines Studiums hatte ich auch eine Internetseite zum Studium der BWL online gestellt, die mittlerweile allerdings offline ist.Aus Nostalgiegründen habe ich sogar noch einen kleinen Screenshot von dieser Seite:

BWL Studium an der FH GIFB

Die Seite ist dann im Laufe des Studiums mit immer mehr Mitschriften gewachsen und half mir auch dabei, das gelernte zu verschriftlichen bzw. mit der Seite auch zu lernen. Meine Mitschriften und Unterlagen zum Studium wurden wohl auch als Lernunterlagen durch andere Studierende rege genutzt.

Mit Abschluss des Studiums wurden die Mitschriften dann aber ein wenig veraltet und der Aufwand der Pflege der Seite wäre durchaus problematisch gewesen. Ausserdem waren viele SAP Infos hier noch auf SAP R/3 4.6b (was auch mein erstes SAP System im beruflichen Umfeld war). Die Idee das eigene Wissen oder auch die Mitschriften und für einen persönlich erstellten Unterlagen zu teilen verfolge ich auch mit diesen Blog weiterhin, dass mittlerweile seit 2004 doch den ein oder anderen Artikel online hat :-)

Im Laufe der Zeit haben auch andere Bildungseinrichtungen passende Angebote im SAP Umfeld online gestellt. Besonders beeindruckt mich hier das Konzept der berufsbildenden höheren Schulen oder Handelsakademie in Österreich.  So ist die Kooperation des SAP Academic Competence Center Wien (ACC Wien)  als Projekt der TU Wien in Zusammenarbeit mit der WU Wien und BHS Lehrern ein Beispiel die ein eigenes Schulungssystem für SAP aufgebaut haben. Darauf bin ich in den Artikeln "SAP Schulungsunterlagen" oder auch "Schnelleinstieg ins SAP Rechnungswesen mit cat content ;-)" eingegangen.
 

Abschluss als Diplom Betriebswirt (FH) - Praxisdiplomarbeit "Berechtigungswesen in SAP auf Basis der Überarbeitung des vorhandenen Konzeptes der FH Gießen-Friedberg im Bereich Finanzwesen und Controlling"

Durch die Schwerpunkte entwickelt sich dann tatsächlich eine Begeisterung rund um SAP die sich auch anhand meines Lebenslauf zeigt wo aus diesen Grundlagen aber auch durch mein berufspraktisches Semester (kurz: BPS) oder die praxisbezogene Diplomarbeit zum Berechtigungswesen ein Weg abgezeichnet hat aus dessen Grundlagen ich heute noch profitiere.

Hier bin ich tatsächlich ein Fan der praxisorientierten Ausbildung, die wir damals erhalten haben. Nahezu ebenso wichtig ist aber auch der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen die gerne ihr Wissen teilen und für einen Gedankenaustausch rund um SAP immer wieder zur Verfügung stehen. Dieses ist gerade an den Hochschulen in Hessen auf Arbeitsebene ein absoluter Bonus den wir hier leben.

Lebenslanges Lernen und Weiterbildung mit SAP

Das Thema SAP-Weiterbildung ist auch hier auf der Seite zum Beispiel in der Rubrik SAP Know How oder durch meine Publikationen bzw. natürlich auch Buchempfehlungen sowie Blogartikel nicht nur zu SAP ein ständiges Thema.


Zum Thema Grundlagen und Dokumentationen weise ich als Beispiele gerne auf eine kurze Einführung in das Thema SAP Query im Artikel"Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" oder auch  m Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer" hin. Daneben sind aber auch Themen wie "Smart Home Systeme im Alltag - z.B. Google Home und Amazon Echo (Alexa)" hier ebenso vertreten wie juristische Entwicklungen wie im Artikel "EU DSGVO - Info- bzw. Link-Sammlung mit Schwerpunkt auf die Umsetzung bei Blogs oder der eigenen Website (hier: Autorenwebsite)" womit sich schon die Bandbreite eines Blogs recht gut abbilden lässt und was einen auch selbst hilft immer einmal wieder sich systematisch in "neue" Themen einzuarbeiten.

Daneben nutze ich aber auch gerne Weiterbildungsangebote egal ob nun klassische Vorortschulungen oder aber auch Angebote der SAP wie "Weiterbildung im SAP Umfeld durch Selbststudium mit MOOC openSAP". Aber auch Videos oder das Angebot meines Verlages sind hier eine wichtige Quelle für Informationen.

Buchveröffentlichungen

Die beiden Buchveröffentlichungen "Buchveröffentlichung »Schnelleinstieg ins SAP® Controlling (CO)«" und "Buchveröffentlichung »Berichtswesen im SAP®-Controlling«" haben ebenfalls dazu beigetragen, dass ich mich etwas tiefer in das Themengebiet SAP CO eingearbeitet habe. Viele Aspekte zum Autorendasein / Blogger habe ich auch im Abschnitt "Autorenvergütung für Bücher oder auch Onlineartikel   /   Autorenleben" festgehalten. Die dabei gesammelte Erfahrungen mag ich ebenfalls nicht mehr missen, auch wenn teilweise das Schreiben herausfordernd war und ich noch heute der Anmerkungen meiner Lektorin dankbar bin, da durch gezielte Rückfragen, sanfte Kritik und einige rote Anmerkungen aus meiner Sicht zwei wirklich hilfreiche Bücher für den Alltag mit SAP Controlling entstanden sind. Gerade das Berichtswesen ist hierbei besonders zu erwähnen, da sich hier auch wieder ein Arbeitsschwerpunkt von mir hinentwickelt.

Viele der in den Büchern angesprochenen Themen sind jedoch auch auf Grundlage von Anfragen oder Rückmeldungen zum Buch entstanden, so dass es nicht weiter verwunderlich ist, dass beide Buchtitel auch als Stichwort (Tag) hier im Blog zu finden sind.

 
Berichtswesen im SAP®-Controlling
Autor: Andreas Unkelbach
Verlag: Espresso Tutorials GmbH
1. Auflage
(01. Juni 2017)
Paperback ISBN: 9783960127406

Für 19,95 € direkt bestellen

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Schnelleinstieg ins SAP-Controlling (CO)
Verlag: Espresso Tutorials GmbH
1. Auflage (01. November 2014)
Paperback ISBN: 9783960126874

Für 19,95 € direkt bestellen

Oder als SAP Bibliothek-Flatrate *

 

Trends und Neuentwicklungen zum Beispiel an S/4 HANA

Neben den FI CO Forum Infotagen ("Rückblick FI CO Forum Infotage 2016 in Köln und Zürich", "Rückblick FI CO Forum Infotage 2017 in Köln") mit umfangreichen Vorträgen bietet Espresso Tutorials auch im Videokanal aktuelle Informationen an.

Im englischsprachigen Espresso Tutorials Virtual Book Club Meeting zum Thema "First Steps in SAP S/4 HANA Finance" von Janet Calmon, Chief Product Owner Management Accounting der SAP SE vom April 2018 sind unter anderen folgende Themen behandelt worden: Teilweise wurden diese auch schon an den FICO Forum Infotagen 2017 vorgestellt, haben hier aber auch den Vorteil einer Pausetaste.. ;-) Allerdings natürlich nicht die Option auf Rückfragen. Dennoch sind auch durch solche Beiträge schon einige Blogartikel auf dieser Seite inspiriert worden.

Aber auch Grundlagen zum Beispiel die "Infromationen zu SAP Modulen" auf dv-treff.de oder diverse Artikel auf fico-forum.de sind immer wieder einen Besuch wert. Gerade bei der Ausarbeitung "Auffrischungsworkshops SAP Query im Hochschulcontrolling und Hochschulberichtswesen" oder anderer Schulungsunterlagen kann dieses sehr hilfreich sein... Inwieweit diese Seiten als Quellen für wissenschaftliche Abschlussarbeiten (Bachelor, Master, Diplom) geeignet sind ist dann wieder eine andere Frage :-). Sollte meine Seite in dieser Richtung einmal genutzt werden, würde ich mich über eine Rückmeldung freuen.
 

Webputation und eigene Veröffentlichungen

Mittlerweile ist diese Seite nicht nur ein persönlicher Wissenspool sondern auch eine digitale Visitenkarte die es mir auch ermöglicht mit anderen Personen im Austausch zu treten oder auf SAP Themen angesprochen zu werden. Das Thema Webputation hatte ich auch im Artikel "Von der Bewerbungshomepage hin zum Wissenspool mein Beitrag zur Blog- und Webparade für Personenmarken #personalbrandmix" angesprochen.

Das Blog als digitale Visitenkarte

Umso mehr bin ich der Meinung, dass der Austausch von Wissen oder das Teilen ebensolchen an vielen Stellen positive Effekte hat. Egal ob nun ein Kollege auch zum Thema Hochschulcontrolling (siehe "Informationen rund um Hochschulcontrolling, Haushalt, Finanzen und Rechnungswesen") eine Seite betreibt oder die unterschiedlichsten Blogs (siehe Blogroll) ihr Wissen teilen und online stellen, all diesen Seiten ist eines gemeinsam sie werden von Menschen betrieben die für ihr Thema eine Begeisterung entfalten und dieses auch in digitaler Form leben.

An dieser Stelle möchte ich mich ausdrücklich bei Isa Bodur von thinkdoforward.com für das gemeinsame Interview und Gespräch bedanken und kann die Seite "Für SAP-Berater" empfehlen.

 

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Donnerstag, 12. April 2018
14:41 Uhr

EU DSGVO - Info- bzw. Link-Sammlung mit Schwerpunkt auf die Umsetzung bei Blogs oder der eigenen Website (hier: Autorenwebsite, Blogger, KMU)

Durch das Montségur Autorenforum bin ich auf den Forenbeitrag "DSGVO - Info-Sammlung" gelandet und finde eine solche Zusammenstellung sehr praktisch und möchte daher auch an dieser Stelle einmal die Seiten zusammenstellen, die in meinen Augen sich intensiver mit dieser Thematik auseinander gesetzt haben und mir hier als Quelle dienen.

Außerdem helfen folgende Artikel auch dabei nicht wegen einer neuen Vorschrift automatisch in Panik zu geraten sondern sich in aller Ruhe mit diesen Themenkomplex auseinander zu setzen.

Daneben gehe ich aber auch auf tatsächliche Fragen ein, die ich mir im Rahmen des Prozesses stelle:
  • Quellen zum Nachschlagen:
    • Magazine, Hefte, Publikationen
    • Offiziele Stellen, Landesämter, Datenschutzseiten, Vorlagen
    • Jura, rechtlicher Hintergrund
    • Recht am Bild, Fotografieren und DSGVO
    • Blogartikel, Blogserien
    • VBlogs und Podcasts zum Thema
    • Facebook Live Talk
  • Praktische Umsetzung
    • Datenschutzerklärung für die eigene Internetseite
    • Kirchliches Datenschutzrecht (EKHN) - Öffentlichkeitsarbeit
    • Auftragsverarbeitungsvertrag mit Webhoster
    • Auftragsverarbeitungsvertrag mit Google Analytics
    • Weitere Dienste und DSGVO
    • Social Media Präsenzen
    • Onlinemarketing und DSGVO
    • Personalisierte Werbung / Google Adsense
      • Technische Umsetzung RequestNonPersonalizedAds
      • Einstellung EU Nutzereinwilligung
  • Fazit
    • Informationen rund um Datenschutz per Twitter
    • Anpassung IDV, DSE und Verträge
    • Technische Anpassungen hier im Blog
  • Danke an Twitter, Blogs und andere Informationsseiten
  • Weitere Updates und wie geht es weiter
    • Nach der DSGVO ist vor der ePrivacy Verordnung
    • DSGVO und Brexit

Damit sind eigentlich ein Großteil der Themen erläutert und mittlerweile auch hier umgesetzt.

 

Magazine, Hefte, Publikationen

In der c't 05/2018 wurde das Thema unter anderen im Artikel "Fit for DSGVO Das neue Datenschutzrecht für Website-Betreiber" behandelt. Im Zusammenarbeit mit dem t3n Magazin hat Dr. Thomas Schwenke einen "DSGVO-Guide mit Mustern für Unternehmer" veröffentlicht.

Das Titelthema der 11 2018 Ausgabe der  c't hat ebenfalls als Thema "Der DSGVO-Praxisguide - EU-Datenschutz für Verbraucher, Webmaster und Unternehmen".

Ergänzend zum Artikel "Final Countdown Die Umsetzung der DSGVO-Vorgaben läuft nicht rund" liegt der aktuellen Ausgabe auch ein c't-Booklet: Fit für die DSGVO unter https://ct.de/yg9g bei.


Auch das Bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht  hat als Herausgeberin ein Buch für "Erste Hilfe zur Datenschutz-Grundverordnung für Unternehmen und Vereine: Das Sofortmaßnahmen-Paket" (Amazon Partnerlink / Werbung) veröffentlicht, der mit 5,50 Euro sehr günstig ist.

Literatur in gedruckter Form

Aktuell dürfte auch folgende Bücher hier das Thema ansprechen, wobei die Autoren auch teils im folgenden Artikel noch auftauchen.

* Amazon Partnerlink
Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen über Amazon.

 

Offiziele Stellen, Landesämter, Datenschutzseiten, Vorlagen

Eine Seite zum Thema "Datenschutz - Bessere Vorschriften für kleine Unternehmen" hat auch die Europäische Kommision online gestellt in der die Hintergründe zur Regelung erläutert werden.

Das bayrische Landesamt für Datenschutzaufsicht bietet unter anderen auch "Handreichungen für kleine Unternehmen und Vereine" in der sowohl Anforderungen als auch Musterverzeichnisse hinterlegt sind. Ebenso bietet die Seite datenschutz-guru.de ein "Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten" nach Artikel 30 DSGVO an. Generell bietet die Seite auch durch unterschiedliche Blogbeiträge viele aktuelle Informationen zum Thema.

Auch die Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit e.V. hat "Praxishilfen DS-GVO" veröffentlicht.

Daneben bietet die activeMind Management- und Technologieberatung AG  einige Hilfen zum Thema "Compliance mit der EU-Datenschutz-Grundverordnung" quasi als Hilfe zur Selbsthilfe an.
 

Jura, rechtlicher Hintergrund

Gerade zum juristischen Hintergrund kann ich die Serie zur EU-DSGVO  von Rechtsanwältin Nina Diercks / Anwaltskanzlei Diercks empfehlen. Schon das Socialmediarecht Blog heute Diercks Digital Recht hatte sich dadurch ausgezeichnet, dass hier auch komplexere Themen verständlich und humorvoll vorgestellt worden sind.

Das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI) hat ebenfalls "FAQ's zur Datenschutz-Grundverordnung" online gestellt.

Auch der hessiche Datenschutzbeauftragte hat Informationen zum Thema "Neues Datenschutzrecht" veröffentlicht. Dabei sind auch diverese Auslegungshilfen und Kurzpapiere veröffentlicht.

Ein Problem bei juristischen Themen ist oftmals, dass hier dann passende Panik von unterschiedlichen Seiten entsteht. Ein etwas ruhiger Artikel versucht hier mit den häufigen juristischen DSGVO-Mythen aufzuräumen. Dieses ist im Artikel auf rechtzweinull.de unter "Mein erster DSGVO Rant – Zu viele Mythen und gefährliches Halbwissen zum neuen europäischen Datenschutzrecht".

Recht am Bild, Fotografieren und DSGVO


Im Rahmen der DSGVO ist auch das Thema Photographie wieder aktuell. Hier stellt IPCL Rieck & Partner  im Artikel "Wissen zur DSGVO – 7 Tipps für Fotografen" im nicht privaten Umfeld zusammen.

Im Podcast Rechtsbelehrung in der Folge "DSGVO: Einschränkungen für Fotografen? – Rechtsbelehrung Folge 56 (Jura-Podcast)" ist dies ebenfalls direkt Thema.


Ebenso beschäftigt sich rechtambild.de im Beitrag "Fotografieren in Zeiten der DSGVO – Große Panikmache unangebracht" rechtliche Informationen rund um das Urheberrecht und Fotorecht insbesondere in Hinblick auf das Gesetz betreffend das Urheberrecht an Werken der bildenden Künste und der Photographie (KunstUrhG / KUG) und der DSGVO.

Nachtrag Februar 2019:
Ebenfalls interessant kann hier das Interview im Beitrag " Zitieren, verlinken, Bilder veröffentlichen: Was ist erlaubt? Wo drohen Strafen?" von Dr. Kerstin Hoffmann (PR-Doktor) und  Rechtsanwalt Dr. Thomas Schwenke  sein, das ebenfalls in Hinblick auf DSGVO ein Update erhalten hat.


Blogartikel, Blogserien


Peer Wandiger von Selbständig im Netz hat eine Webserie zum Thema "DS-GVO gerechte Website erstellen" angefangen welche regelmäßig ausgebaut wird.

Ebenso ist der Artikel "Was bedeutet die DSGVO für Einzelunternehmer und Freelancer?" von content-iq lesenswert.

Auf lesefreude.at ist im Artikel "DSGVO – Leifaden für Blogger" wie für die eigene Seite die DSGVO umgesetzt worden ist.

Ein ebenfalls umfangreicher Artikel ist auf reisen-fotografie.de unter "DSGVO als Blogger – Die neue EU-Datenschutzgrundverordnung" von Thomas Jansen veröffentlicht. Hier war insbesondere auch der Abschnitt "Daten beim Hoster" wo angekündigt wird, dass beim Hoster all-inkl ebenfalls ein Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung  abgeschlossen werden kann bzw. hier noch eine Info durch den Hoster an die Kunden erfolgen wird.

Annete Schwindt dokumentiert in ihren Artikel "Umstellungen wegen der DSGVO"  aktuelle Vorkehrungen die sie trifft.

Generell haben die Blogartikel gleichzeitig auch weiterführende Links, so dass hier auch weitergehende Informationen angelesen werden können.

Wobei stets zu beachten ist, dass diese Artikel Erfahrungsberichte sind und keine Rechtsberatung.

Eine kritische Auseinandersetzung um nicht zu sagen Rant ist auch im Artikel "DSGVO: So viel Panik für nichts Neues – und warum es trotzdem ein grundlegendes Problem gibt" auf binary-butterfly.de Wobei dieses eher einen Blick auf die technische und gesellschaftliche Seite geworfen hat.Hier sind insbesondere auch die Kommentare lesenswert.

 

VBlogs und Podcasts zum Thema

Rechtsanwalt Christian Solmecke von der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECK hat ein Video zum Thema "DSGVO - Was ihr als Blogger beachten müsst | Zu Gast: Ricarda Nieswandt von BLOGST" auf Youtube hochgeladen und schildert im Gespräch mit Ricarda Nieswandt von BLOGST und Hubertus Jencquel, was Blogger bei der Umsetzung des Datenschutzes beachten müssen.

Ebenso hat sich in der Folge Nr. 151 der Jurafunk von  von Rechtsanwalt Stephan Dirks und Jurist Henry Krasemann mit dem Thema  am 20.03.2018: Jurafunk Nr. 151: (Fast) alles zur Datenschutz-Grundverordnung auseinander gesetzt (siehe auch "Jurafunk Nr. 151: Frivoles Plaudern über die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)" auf dirks.legal).

Ebenso sind Marcus Richter und Thomas Schwenke vom Jurapodcast Rechtsbelehrung auf das Thema in der Folge "DSGVO: Alles zur EU-Datenschutzgrundverordnung – Rechtsbelehrung Folge 54 (Jura-Podcast)" eingegangen. Dabei werden in rekordverdächtigen 2 Stunden 22 Minuten und 22 Sekunden die Grundlagen zur EU-Datenschutzgrundverordnung vorgestellt. Da in der nächsten Podcast Folge sich um die Erstellung einer Datenschutzerklärung gewidmet wird ist diese Folge als Grundlage absolut empfehlenswert.

Mittlerweile ist auch der zweite Teil schon online "DSGVO: Datenschutzerklärung FAQ – Rechtsbelehrung Folge 55 (Jura-Podcast)", wobei auch das Facebook Q&A hörenswert war.
Diesmal aber nur 1 Stunde und 26 Minuten lang.... (aber immerhin ein Grund sich aufs Wochenende zu freuen (oder auch schon heute Abend)).. :-) Ebenso gibt es noch eine weitere Folge rund zum Thema Foto, Bild und Video unter der DSGVO :-)

Ein wesentlich tiefer in die Materie (mit Bezug auf Normen und Gesetzesregelungen) berichtet Stephan Hansen-Oest (datenschutz-guru.de) im Video "DSGVO in kleinen Unternehmen umsetzen – Tipps für ein „DSGVO-Projekt“" am Beispiel einer  Anwaltskanzlei die Umsetzung oder aber stellt eine "Webinaraufzeichnung: Umsetzung der DSGVO mit der GM-Methode" zur Verfügung.

Mein Lieblings-VBLOG  c't uplink  hat unter "c't uplink 22.3" dabei ist auch das Thema DSGVO für Dummies  mit ein Thema, so ab  Minute 24:45 (Frickeln mit der DSGVO).

Einen Tag vor in Kraft treten der DSGVO berichtet auch die Heiseshow im Artikel "heiseshow: Die DSGVO kommt – Was genau passiert jetzt?" insbesondere der Punkt mit medizinische Daten aber auch inhaltliche Themen weren hier angesprochen und durch gewohnte gute Moderation verständlich dargestellt.
 

Facebook Live Talk

Im Facebook LIVE Event DSGVO Questions & Answers mit Dr. Thomas Schwenke und Social Media Experte Thomas Meyer von Swat.io werden ebenfalls die Fragen rund ums Thema behandelt und die Aufzeichnung steht auch nach dem Event noch zur Verfügung.

Seitens der MOKS OG ist auf moks.at eine Zusammenfassung unter "DSGVO Questions & Answers mit Dr. Thomas Schwenke" zu finden. Dennoch ist die Videoaufzeichnung sicher etwas für ein längeres Wochenende.. :-)

Praktische Umsetzung

Gerade in den verlinkten Blogartikeln sind schon einige Punkte erwähnt die andere Blogs und Seiten direkt umgesetzt haben und wie sie dabei vorgegangen sind. Im folgenden Abschnitt möchte ich nur auf die von mir genutzten Tools für einige Seiten eingehen und auf entsprechende Praxishilfen direkt verweisen. Viele Blogs setzen dabei auf WordPress (eines der bekanntesten Blogsysteme), so dass hier auch entsprechend viele Artikel zu geschrieben sind.

Auch das DRWEB.de Magazin hat im Rahmen einer "Homestory: Wie Dr. Web die DSGVO umsetzte" das Thema aufgegriffen und tatsächlich die eigenen Schritte vorgestellt. Dr. Web weckt bei mir immer noch die Erinnerung an die Frühzeit von Homepages und das gelbe Buch dürfte noch immer irgendwo bei uns im Bücherschrank stehen :-)

Sofern jemand ein Wordpress (womöglich noch bei allinkl) einsetzt dürfte auch der Artikel "DSGVO? Da gibt’s doch was von Ra… äh ein WordPress Plugin" von dasnuf.de mehr als hilfreich sein. Persönlich nutze ich ein anderes Blogsystem/CMS aber dennoch mag ich diesen Artikel nicht unerwähnt lassen.

Die Motivation zum Artikel kann ich gut nachvollziehen und habe daher von Anfang an diesen Artikel so zusammengestellt, dass ich diesesen auch selbst gerne lesen würde, bzw. dass ich selbst mir auf der einen oder anderen Stelle einmal festhalten wollte, welche Artikel hier mir lesenswert erscheinen.

Dieses ist mit einer der Gründe warum ich das Netz noch immer sehr liebe und froh bin, dass das Blogsterben wohl immer noch ein Gerücht ist, dass viele andere immer wieder zu wierlegen wissen.

Datenschutzerklärung für die eigene Internetseite

Gerade das Thema DS-GVO-konforme Datenschutzerklärung ist wohl ein Thema, dass auch auf einige Seiten zukommen wird und wo bestehende Erklärungen Anpassungsbedarf haben. Gemeinsam mit der DGD (Deutsche Gesellschaft für Datenschutz GmbH) hat die Kanzlei WBS (Wilde Beuger Solmecke GbR) eine Muster-Datenschutzerklärung  als Formular zur Verfügung gestellt ("Datenschutzerklärung-Generator – Ihre DS-GVO-konforme Datenschutzerklärung einfach per Klick") ebenso bietet auch erecht24.de einen "eRecht24 Datenschutz Generator" an. Teile davon sind allerdings eRecht24 Premium Kunden vorbehalten.

Der "Datenschutz-Muster Generator für Webseiten, Blogs und Social Media" von Rechtsanwalt Dr. Thomas Schwenke ist mittlerweile im Hinblick auf die kommende Datenschutzgrundevrordnung (DSGVO) überarbeitet worden.. und wird zum 22. April 2018 auch finalisiert.

Die generierte Datenschutzerklärung darf von Privatpersonen und Kleinunternehmern verwendet werden. Vielen Dank dafür :-).

Update Lizenzbestimmungen zum 21.01.2019:
Bisher war die Regelung auf datenschutz-generator.de wie folgt:
Neben Privatpersonen durfte die Datenschutzerklärung auch von Kleinunternehmer verwendet werden.  Hierbei war die Wertgrenze der Brutto-Umsätze im vergangene Jahr nicht höher als 17.500 Euro. Sofern der Umsatz im folgenden Jahr über die Grenze steigt, musste für ein Update eine entsprechende Lizenz erworben werden. Der vorher generierte kostenlose Text durfte beibehalten werden. Umgekehrt war auch die Erstellung neuer Texte kostenfrei, wenn diese unter die Kleinunternehmergrenze fiel.

Bei  der kostenloser Nutzung (im Gegensatz zum Erwerb einer Lizenz) durfte der den Hinweis auf den Generator nicht aus dem Muster entfernt werden.

Zum 21, Januar 2019 ist ein Lizenzshop für Geschäftskunden auf der Seite eingeführt und die Wertgrenze für Privatpersonen und nicht-kommerzielen Bloggern sowie kleine Vereine auf einen Brutto-Umsatz von 5.000 Euro gesetzt.

Jedoch wird darauf hingewiesen, dass die ältere Lizenz weiterhin gilt

Diese Änderung betrifft somit alle Kleinunternehmer mit Brutto-Umsatz zwischen 5.000 und 15.000 Euro für neu generierte Texte.

Für Personen deren Umsatz des Vorjahres unter der Wertgrenze lag ändert sich ebenfalls nichts.
 




Prof. Dr. Thomas Hoeren  hat auf der Seite des ITM ebenfalls "Materialien zum Internetrecht" zur Verfügung gestellt. Neben dem aktuellen Skriptum zum Internetrecht oder IT-Vertragsrecht ist hier auch eine Musterdatenschutzerklärung nach EU-DSGVO zu finden. Das ITM ist das Landeskompetenzzentrum (NRW) im Bereich Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht und gehört der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster an.

Kirchliches Datenschutzrecht (EKHN) - Öffentlichkeitsarbeit

Für die Evangelische Kirche und ihre Einrichtungen gilt nach wie vor das EKD Datenschutzgesetz (DSG-EKD), das jedoch ebenfalls an das EU Recht angepasst worden ist und am 24. Mai 2018 in Kraft getreten ist.

Die evangelische Kirche Hessen Nassau (EKHN) hat ebenfalls eine "Handreichung der EKHN zur EU Datenschutzverordnung" veröffentlicht. Insbesondere geht diese auf das Thema Datenschutz im Bereich Öffentlichkeitsarbeit (von Gemeindebrief, kirchlicher Datenschutz oder auch Muster für eine Datenschutzerklärung).

 

Auftragsverarbeitungsvertrag mit Webhoster


Neben der Datenschutzerklärung kann auch ein Auftragsdatenverarbeitungs-Vertrag (ADV-Vertrag), auch Auftragsverarbeitungs-Vertrag (AVV), erforderlich sein. Auf Blogmojo im Artikel "ADV-Verträge für Blogger & Online-Unternehmer: Liste mit Hostern, Newsletter-Tools etc." sind durch von Finn Hillebrandt zusammengestellt worden.

Unter anderen bietet mein Webhoster All-Inkl (Werbung/Partnerlink) einen Auftragsverarbeitungsvertrag  für das Webhosting an. Dieser kann in der Benutzerveraltung auf https://all-inkl.com/members/ unter Stammdaten->Auftragsverarbeitung online abgeschlossen werden. Vertragsabschlüsse mittels elektronischem Format vor dem 25.05.2018 erfolgen aus formellen Gründen erst mit Wirkung ab dem 25.05.2018, da erst ab diesen Datum entsprechende Verträge elektronisch abgeschlossen werden können.

Danach ist sowohl der Vertrag als auch die Anlagen dann ebenfalls im Portal herunterladbar. Bei Schriftform kann dieser auch für 10 Euro angefordert werden.

Als Anlagen stehen unter anderen die "Technische und organisatorische Maßnahmen Auftragsverarbeitungsvertrag Art. 32 Abs. 2 DS-GVO" betreffend des Webhosting zur Verfügung.

Auftragsverarbeitungsvertrag mit Google Analytics

Daneben ist auch schon vor der DSGVO eine Auftrags(daten)verarbeitung mit Google beim Einsatz von Google Analytics umzusetzen.

Weitere Informationen zum Thema "Google Analytics datenschutzkonform einsetzen" sind auf datenschutzbeauftragter-info.de zu finden. Ferner sind im Artikel "Google Analytics – Anleitung für datenschutzkonforme Nutzung, Mustertext und FAQ"  von Rechtsanwalt Dr. Thomas Schwenke zu finden. Dieser Artikel ist mittlerweile um Aspekte rund um Google Analytics & DSGVO als Anleitung zur möglichst rechtssicheren Nutung) aktualisiert worden und wurde dabei auch um Hinweise wo die einzelnen relevanten Einstellungen in der Google Analytics Oberfläche zu finden sind, ergänzt.

Ebenso ist dieses auch Teil der EU-DSGVO Serie "Der rechtskonforme Einsatz von Google Analytics bzw. Universal Analytics unter der DSGVO – Teil 12 zur EU-DSGVO, Cookies und Tracking" von Rechtsanwältin Nina Diercks.

Weitere Dienste und DSGVO

Im Artikel "Google & DSGVO: Welche Dienste sind datenschutzkonform nutzbar und wie?" stellt ebenfalls Finn Hillebrandt (blogmojo.de) zusammen, wie einzelne Dienste von Google mit der DSGVO weiterhin nutzbar sind.

Social Media Präsenzen

Mit der Entscheidung zur Verantwortung von Seitenbetreibern von Facebook Fanpages gemeinsam mit Facebook ist hier auch ein weiteres Thema aktuell geworden und auch entsprechend aufgegriffen worden. Die (Vorab-) Entscheidung C-210/16 des EuGH ist auf europa.eu veröffentlicht.


Rechtsanwalt Dr. Thomas Schwenke berichtet dazu auf "Beitragshinweis: EUGH Urteil: Müssen nun alle Facebook-Seiten geschlossen werden?" sowie auf Heise Online unter "Analyse zum EuGH-Urteil: Kein Grund Facebook-Seiten zu schließen".

Ebenso stellt sich Rechtsanwältin Nina Diercks  im Artikel "Facebook-Seitenbetreiber und Facebook sind gemeinsam für die Datenverarbeitung verantwortlich – EuGH C-210/16 – Und nun?" hier passende Informationen zusammen.

Ein weiterer Artikel "EuGH Urteil: Facebook Fanpagebetreiber sind mitverantwortlich für Datenverarbeitung auf Facebook ! Und jetzt ? " ist von Dr. Carsten Ulbricht auf rechtzweinull.de zu finden.


Auf datenschutz-generator.de ist ebenfalls schon ein passendes Update der Datenschutzerklärung (DSE) / Informationen zur Datenverarbeitung  (IDV) zu finden.

"Dazu wurde das Modul zu der Nutzung von Onlinepräsenzen aktualisiert (Frage „Unterhalten Sie Onlinepräsenzen in sozialen Medien?“ in der Gruppe „Social Media, Tools und fremde Inhalte“). Für Kleinunternehmer, Privatpersonen und Inhaber von Nutzungslizenzen, ist das Update kostenfrei."

Hier finde ich die Aktualisierung tatsächlich sowohl von der Schnelligkeit als auch von der Information her als großartigen Service. Danke sehr.

Zwischenzeitlich liegt auch eine Stellungsnahme der Konferenz der unabhängigen Datenschutzbehörden  des Bundes und der Lände (DSK) vor die Rechtsanwältin Nina Diercks im Artikel "Update: Entschließung der DSK zum EuGH-Urteil C-210/16 im Hinblick auf eine gemeinsame Verantwortung von Facebook und Seitenbetreibern – Spoiler: Sie müssen was tun" zusammen gefasst hat.

Interessant dabei ist auch der Verweis zur Datenschutzerklärung in der Story zur Seite (rechte Seite auf der Facebook Fanpage) oder als festgepinter Beitrag bei Google Plus bzw. in den Infos bei Twitter..

Was mich allerdings tatsächlich an der gesamten Diskussion freut ist das Bewustsein, dass die eigene Webpage wichtig wird und viele Seiten wieder ein Umdenken haben um weg von der Monokultur eines sozialen Netzwerkes (nur Facebook) wieder hin zur Nutzung von eigenen Seiten zu finden. Restaurants die nur auf FB ihre Speisekarte und Öffnungszeiten stehen haben macht die Auswahl für einen Computerstammtisch nicht gerade einfacher.

Sapnnend in diesem Zusammenhang empfinde ich die Diskussion in den Kommentaren auf selbstaendig-im-netz im Artikel "Ist Facebook nun verboten? Was bedeutet das EuGH Urteil für Fanpages?".

Update:
Rechtsanwalt Dr. Thomas Schwenke bietet im Artikel "Wird Facebook legal? – Anleitung für Seitenbetreiber zum „Page Controller Addendum“" ein Update zum Thema Page Controller Addendum und ergänzt die Datenschutzerklärung um den Passus zur Grundlage einer Vereinbarung über gemeinsame Verarbeitung personenbezogener Daten (siehe Seiten-Insights-Ergänzung bezüglich des Verantwortlichen) bei Facebook im Datenschutz-Generator.


 

Onlinemarketing und DSGVO

Im Artikel "Wenn Onlinemarketing zum Glücksspiel wird – DSGVO, Tracking und Opt-In-Pflicht für Cookies" von Rechtsanwalt Dr. Thomas Schwenke wird ebenfalls noch einmal das Thema Onlinemarketing unter den Gesichtspunkt von Tracking aber auch Risikoabwägung hingewiesen.

Auch die weiterführende Links zu anderen Artikeln aber auch eigene Beiträge wie "Datenschutz und ePrivacy 2018 – Änderungen für Onlinemarketing, Tracking und Cookies" in dem ebenfalls die Grundlagen zum Onlinemarketing und Recht ebenda beschrieben wird ist hier sinnvoll und ilustriert erläutert.
 

Personalisierte Werbung / Google Adsense

Google und sicher auch andere Werbeanbieter haben hier ebenfalls eine Umsetzungsmöglichkeit für die Einbindung von Werbung ohne Bezug auf personenbezogene Daten umgesetzt. Ab den 7. oder 8. Mai 2018 besteht die Möglichkeit für Besuchende der eigenen Internetseite aus dem EU Wirtschaftsraum automatisch auf "nicht personenbezogene Werbung" umzustellen bzw. ergänzend dazu auch die Option zu ermöglichen, dass nach Zustimmung auch personenbezogene Werbung zugelassen werden kann.

Bisher konnten diese unter 
  • Anzeigen zulassen und blockieren
  • Content Seiten
  • Alle Websiten
  • Im Register "Anzeigenbereitstellung"
schon deaktiviert werden. Dabei sind diese wie folgt definiert:

"Personalisierte Anzeigen: Anzeigen werden basierend auf Nutzerinteressen, demografischen Merkmalen und Google-Kontoinformationen geschaltet. Außerdem kann Google zum Erstellen von Interessenkategorien auf Informationen zu Websitebesuchen zugreifen."

Wenn ich die Hilfe "Comply with EU user consent policy Choose ad serving options and get user consent" auf  https://support.google.com/adsense/answer/7670013 richtig verstehe kann diese für EU User deaktiviert werden. Daneben wird aber auch auf der Seite https://support.google.com/adsense/answer/7670312 erläutert wie technisch mit einer Einwilligung für diese Werbungverfahren werden kann.

Wie erwähnt ist auch heute schon diese Form der "Non-personalized ads" / "nicht personenbezogene Werbung" Möglich, wie auch auf Heise im Artikel "Datenschutzgrundverordnung: Google führt unpersonaliserte Werbung an" festgehalten wird.

Mittlerweile ist die entsprechende Infoseite auch als "Richtlinie zur EU-Nutzereinwilligung einhalten Optionen für die Anzeigenbereitstellung auswählen und Nutzereinwilligung einholen" unter https://support.google.com/dfp_premium/answer/7673898 in der "DoubleClick for Publishers-Hilfe" online. In der Adsense Hilfe ist ein entsprechender Hinweis noch nicht enthalten.

Mittlerweile ist der Reiter "EU-Nutzereinwilligung" in den Einstellungen von Google Adsense unter
  • Anzeigen zulassen und blockieren
  • Content Seiten
  • Alle eigenen Webseiten
als eigenes Register vorhanden.

Hier können nun als Optionen:
  • Personalisierte Werbung
    Google darf Nutzern im EWR personalisierte Werbung präsentieren.
  • Nicht personalisierte Werbung
    Google präsentiert Ihren Nutzern im EWR nur nicht personalisierte Werbung.
zur Auswahl.Der Unterschied zwischen beiden ist in der Onlinehilfe zu finden. Schwieriger ist nun eine Umsetzung als Opt-In für eine Entscheidung für personenbezogene Werbung, die auch in der Hilfe Ads personalization settings in Google’s publisher ad tags zu finden ist.
 

Technische Umsetzung RequestNonPersonalizedAds(

Wenn die Einwillligung erfolgt ist kann hier der Schalter
(adsbygoogle=window.adsbygoogle||[]).requestNonPersonalizedAds=1
oder aber setRequestNonPersonalizedAds(0) bzeiehungsweise setting requestNonPersonalizedAds=0 wieder die personenbezogene Werbung einzustellen.

Damit ist es natürlich erforderlich, dass hier ein Zusatzcookie auf der eigenen Seite gesetzt wird, so dass die Einstellung keine personenbezogene Werbung zu verwenden einfacher ist.

Einstellung EU Nutzereinwilligung

In den Einstellungen von Google heisst es: "Die Richtlinie zur EU-Nutzereinwilligung von Google sieht vor, dass Sie Ihren Nutzern im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) bestimmte Informationen zukommen lassen und ihre Einwilligung zur Verwendung von Cookies oder anderen lokalen Speicherverfahren und zur Präsentation personalisierter Werbung einholen." (siehe hierzu auch "Richtlinie zur Einwilligung der Nutzer in der EU" von Google)

Hier kann die Option "Nicht personenbezogene Werbung" gewählt werden. Die ausgewählte Optionen gelten ab dem 25. Mai 2018.
Sofern die Option gewählt wird, werden keine Nutzerbezogene Anzeigen mehr angezeigt.
Dieses sind Anzeigen basierend auf Nutzerinteressen, demografischen Merkmalen und Google-Kontoinformationen außerdem kann Google zum Erstellen von Interessenkategorien auf Informationen zu Websitebesuchen zugreifen.

Die Frage ist nun immerhin geklärt, ob beim Einsatz von Google Adsense ein OptIn erforderlich ist um mit personenbezogene Daten zu arbeiten, wie diese bspw. im Google Konto hinterlegt sind, oder aber der Hinweis auf Opt-Out in der Datenschutzerklärung im Abschnitt "Google-Re/Marketing-Services & Google Adsense"eine hinreichende Information ist.

Daher habe ich die Datenschutzerklärung um einen Passus "Google Adsense im Europäischer Wirtschaftsraum (EWR)" erweitert.

Persönlich werde ich vss. die vorgeschlagene Version nutzen, so dass künftig nur noch über den Inhalt dieser Seite Werbeanzeigen eingeblendet werden. Die Aussage "If you've met the requirements of our Consent Policy and you want to serve non-personalized ads to all users located in the European Economic Area who visit your site, no changes to your ad tagging are needed." spricht dafür, dass hier durch das Setzen der Option dieses der einfachste Weg ist.

Ein entsprechender Hinweis in meiner Datenschutzerklärung ist bereits ergänzt und gilt ab 25. Mai 2018.


 

Fazit

Insgesamt ist das Thema sicherlich komplex dürfte aber in vielen Punkten schon den derzeitigen Bestimmungen zum Datenschutz entsprechen. Ich denke, dass ein Bewusstsein für Datenschutz ebenfalls wichtiger geworden ist und sich das bewusste Auseinandersetzen mit der Thematik wichtig ist. Sicherlich führt dieses auch in vielen Bereichen zur Panik "Ich möchte mein Blog löschen" und andere Aussagen sprechen dafür... aber wie anhand der oberen Texte zu sehen ist, kann das Thema auch systematisch und in aller Ruhe angegangen werden.

Gerade größere Diensteanbieter (Google Analytic, Adsense, VG Wort) oder auch Webhostinganbieter bieten entsprechende Anpassungen und Unterlagen an und ich bin mir sicher, dass auch die kommenden Wochen noch weitere Hilfestellungen, interessanter Artikel und konkretere Umsetzungen hier Thema sein werden.

Da ich es schade finden würde, wenn die Links in meiner Bookmarksammlung verbleiben habe ich diese hier im Artikel zusammen gestellt und hoffe, dass diese für die ein oder andere Person ein nützlicher Ausgangspunkt zum Thema sein können. Gerade für KMU, Vereine und andere Einrichtungen dürfte dieses mehr und mehr ein Thema sein und auch an der Arbeit im Hochschulumfeld oder im Ehrenamt sollte das Thema an mehreren Stellen aktuell sein.

Ein Kollege meinte einmal, dass Datenschutz immer ein lebendiger Prozess ist, so dass hier nicht mit einmaligen Handeln alles erledigt ist sondern es ein lebendiges System dahinter steckt und das Thema am Wachsen ist und auch die bestehenden Prozesse und Dokumentationen auch im Hinblick auf Datenschutz immer wieder dokumentiert und erweitert werden muss.

Informationen rund um Datenschutz per Twitter

Gerade durch Twitter bekomme ich immer wieder aktuelle Informationen von einigen Juristinnen und Juristen in die Timeline und bin immer wieder froh, dass hier in ruhiger, kompetenter und vor allem auch verständlicherweise das Thema angegangen wird.

Eine zugegeben kleine Auswahl von Twitter Profilen ist in folgender Liste zu sehen: Auch wenn diese Accounts schon für einen wöchentlichen #FF reichen würde ist diese Liste sicher nicht abschliessend, aber zumindest sind diese für einen guten Überblick rund um Themen Internet, Web und  Internetrecht gut und meist finden sich hier schnell Diskussionen und Informationen, die dann tatsächlich erst später auch in anderen Medien angesprochen werden.

Der Einfachheit halber habe ich mir auf Twitter unter https://twitter.com/AUnkelbach/lists/web-und-datenschutz eine passende Liste mit diesen und anderen Accounts zum Thema Web und Datenschutz angelegt.

 

Anpassung IDV, DSE und Verträge

Das Thema Datenschutzerklärung (DSE) oder Information zur Datenverarbeitung (IDV) und entsprehcende Anpassungen ist für meine Seite direkt im Punkt "Datenschutzerklärung" zu finden. Auch auf meiner Facebook Fanpage gefällt mir die Lösung gut die Datenschutzerklärung als Story in der Fanpage einzubinden (siehe auch auf https://www.facebook.com/Unkelbach/ ).

Daneben habe ich auch die entsprechenden Verträge zur Auftragsverarbeitung (Webhoster, Google Analytics, ...) abgelegt und versuche auch sonst hier auf den Laufenden zu bleiben.
 

Technische Anpassungen hier im Blog

In der Vergangenheit habe ich hier im Blog in folgenden Artikeln das Thema zumindest technisch mit angesprochen und umgesetzt: Wie sich das Thema hier weiter entwickeln wird, ist eine Frage der ich mich dann ebenfalls weiterhin widmen werde und wo ich neugierig bin, wie sich hier entsprechende Artikel und Veröffentlichungen weiter entwickeln werden.

Das Thema an sich ist auf jeden Fall in vielerlei Hinsicht aktuell, so dass ich auch im Artikel "Autorenvergütung für Bücher oder auch Onlineartikel" auf das Thema Zählpixel der VG Wort und Datenschutz eingegangen bin.

Updates hier im Artikel

Insgesamt plane ich für mich hier im Artikel wichtige Informationen, hilfreiche Links oder Artikel zu sammeln, die mir selbst weitergeholfen haben oder weiter helfen und die ich im Umfeld des Thema für sinnvoll ansehe. Bei vielen Punkten der Umsetzung bin ich mir auch nicht sicher, ob diese erforderlich sind und beschäftige mich daher lieber mehr mit den Thema und der Dokumentation als vielleicht für das Blog und der Internetseite erforderlich sein mag. Aber manchmal ist es besser etwas ausführlicher Vorkehrungen zu treffen als später unter Hochdruck aktiv zu werden.

Inhaltlich handelt es sich bei meiner Seite mittlerweile um eine Autorenseite mit Bloganbindung und es wird dezent Werbung eingesetzt. Der inhaltliche Schwerpunkt ist jedoch weiterhin der eigene Wissenpool und das Teilen von Wissen.

Einige Gedanken zur Ausrichtung und Inhalt der Seite habe ich im Artikel "Von der Bewerbungshomepage hin zum Wissenspool mein Beitrag zur Blog- und Webparade für Personenmarken #personalbrandmix" festgehalten und denke, dass die Seite und das Umfeld auch weiterhin Bestand halten dürfte.Wie sich die rechtlichen Anforderungen auf "Kleinbloggersdorf" (um einen Begriff aus der Vergangenheit zu verwenden) auswirken wird, ist definitiv eine spannende Frage und ich betrachte dieses tatsächlich mit wachsender Neugierde und die Angst und Panikmache teilweise auch mit Sorge.


 

Danke an Twitter, Blogs und andere Infoseiten

Trotzdem bin ich sehr froh, dass sich viele mit der Thematik auseinandersetzen und ich so auf die Erfahrungen, Wissen und Vorkehrungen zugreifen kann und mein eigenes Handeln daran orientieren werde.

Auf Twitter hat sich mittlerweile wohl der Hashtag #teamdatenschutz eingebürgert und ich muss tatsächlich sagen, dass ich in letzter Zeit immer wieder beeindruckt war über die Kommunikationskultur, Informationen rund um das Thema und die unterschiedlichen Gesichtspunkte rund um das Thema Datenschutz aber auch die direkten Auswirkungen rund zum Thema.

Persönlich hat mich hier auch der Artikel "Warum wirklich jedes Unternehmen einen eigenen Content-Hub braucht" von Dr. Kerstin Hoffmann (PR-DOKTOR) angesprochen die eindeutig die das Thema Datenschutz und Änderungen beim Einsatz von Social Media noch einmal zum Anlass nimmt und die Frage "Wohin denn nun mit welchen Inhalten?" passend beantwortet.

Dies finde ich schon daher wichtig, da die eigene Plattform nicht nur unabhängig ist sondern auch eine eigene Identität stiftet.


Updates zum Update

Neben den Updates hier innerhalb des Artikels gibt es auch rund um Datenschutz weitere Punkte zu beachten
 

Nach der DSGVO ist vor der ePrivacy Verordnung

Das es im Thema Datenschutz auch weiter gehen wird und hier eine konstante Weiterbildung hilfreich und notwenidg ist zeichnet sich auch im Artikel "ePrivacy-Verordnung: Alles, was du wissen musst (inkl. Timeline!)" von Finn Hildebrand (BlogMojo) ab.

DSGVO und Brexit

Unter "Brexit & DSGVO – Tipps und Checkliste zur Vorbereitung auf den Ernstfall" hat Dr. Thomas Schwenke ebenfalls einen Blick auf  das EU Thema in Bezug auf Großbritannien als "unsicheres Drittland" unter den Motto "Keep calm and prepare for brexit" geworfen.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Sonntag, 8. April 2018
10:22 Uhr

Tabellen doppelt im Infoset nutzen und Quickview in Query umwandeln

Durch den Beitrag "SAP SQVI – diese Tipps solltest du dir nicht entgehen lassen." auf thinkdoforward.com bin ich auf die Möglichkeit der Funktion von Alias Tabellen aufmerksam geworden.

Das Beispiel im obigen Beitrag bezieht sich auf eine Auswertung im Bereich MM mit der Tabelle MARA, die an zwei Stellen verknüpft worden ist. Das Beispiel hat mich direkt an eine Problemstellung im CO erinnert.

Wenn ich die Tabelle COEP "CO-Objekt: Einzelposten periodenbezogen" verknüpfe ich für die Auswertung von Stammdaten die beiden Tabellen AUFK "Auftragsstammdaten" und CSKS "Kostenstellenstammsatz" als left outer join (1:N Beziehung).

Hier können einzelne Belege entweder die Stammdaten des Innenauftrages oder der Kostenstellen in der Einzelpostenliste in Form einer Query ausgewertet werden.

Im Berichtswesen zu den CO Einzelposten hätte ich gerne ergänzend zum Innenauftrag auch Daten aus den Stammdaten der verantwortlichen Kostenstelle des Innenauftrags mit auswerten (und sei es nur für die Anschrift der Professur).

Allerdings kann im Infoset in der Transaktion SQ02 eine Tabelle nur einmal verknüpft werden.

Alias Tabellen in SAP Query definieren


Wie erwähnt kann man diese Beschränkung in der Definition des Join (Transaktion SQ02 - > Schaltfläche "Join" (Join Definition oder STRG+UMSCH+F6) durch die Schaltfläche "Alias" (Alias-Tabellen definieren) eine Alias-Tabelle einfügen. Dabei wird dort der Tabellenname angegeben auf den Bezug genommen werden soll und ein Alias-Name definiert. So zum Beispiel ZCSKS zur Tabelle CSKS.

Über die Schaltfläche "Tabelle einfügen" kann dann genau diese Alias Tabelle erneut eingefügt werden und wie jede andere Tabelle auch verknüpft werden. Als Beispiel eben auch eine Verknüpfung des Feld AUFK-KOSTV mit ZSKS-KOSTL während die COEP-OBJNR sowohl mit AUFK-OBJNR als auch CSKS-OBJNR verknüpft sind.

Im Ergebnis ist diese Tabelle tatsächlich zweimal im Infoset verwendet worden.

SAP Quick View - Vorteile und Nachteile

Grundsätzlich bin ich tatsächlich ein Fan von SAP Query und nutze ungern den Quickview über die Transaktion SQVI. Teilweise kenne  ich dieses Tool aber aus den Bereich der Ad Hoc Auswertung im Bereich HCM. SAP Quickviewer (Transaktion SQVI) verbindet Benutzergruppe, Infoset und Query zu einer Transaktion, so dass hier kein Infoset angelegt werden muss sondern die Benutzer direkt eine Abfrage erstellen können.

In meinen Augen als Nachteil zu werten ist, dass der Quickview nur für den anlegenden Benutzer nutzbar ist, diese immer mandantenabhängig sind und keine Möglichkeit der Erweiterung durch Zusatzfelder (Berechnungen etc.) vorhanden sind.

Zumindest der erste Nachteil (nur für den anlegenden Benutzer) hat obiger Artikel durch eien Reporttransaktion oder direktes Starten des generierten Report einer Quick View elegant gelöst.

Umwandlung Quickview in SAP Query

Interessanterweise besteht aber tatsächlich auch die Möglichkeit einen Quickview in eine reguläre Query inklusive Infoset zu konvertieren.

Hierzu kann in der Transaktion SQ01 in der aktiven Benutzergruppe über das Menü QUERY -> QUICKVIEW KONVERTIEREN eine bestehende Quickview selektiert werden und Infoset und Query dazu angelegt werden.

Nach Aufruf der Funktion "Quickview konvertieren" erscheint ein Auswahlfeld in der die Quickview und der Benutzer anzugeben ist. Nachdem damit die Quickview selektiert wurde kommt zur Konvertierung die Nachfrage nach Query und Infoset Bezeichnug. Beide werden dann in der Benutzergruppe angelegt in der die sich der User gerade in der SQ01 befindet.
Wenn ich das richtig sehe besteht hier sogar die Möglichkeit eine Quickview eines anderen User direkt zu kopieren bzw. zu konvertieren.

Dieses dürfte auch beim Wechsel der Zuständigkeiten recht hilfreich sein, wenn benutzerbezogene Quickview künftig von der Nachfolge genutzt werden sollen.

Austausch mit SAP Blogs


Solche Artikel, die auch neue Ideen für die eigene Arbeit bringen und auf Funktionen hinweisen die man selbst nicht auf den Schirm hatte sind ein Grund warum ich gerade im Bereich SAP den Austausch mit anderen so wichtig empfinde und gerade Blogs aber auch Onlineforen ein wichtiger Bestandteil sind um hier aktuell sich selbst weiterzubilden aber auch eigene Erfahrungen sammeln zu können. Von daher auch hier einmal wieder vielen Dank an die SAP Menschen da draußen, die immer wieder neue Ideen bringen und auch bereitwillig ihr Wissen teilen oder aus den eigenen Nähkästchen plaudern können.

 

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema SAP Query habe ich im Artikel
"Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




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Sonntag, 1. April 2018
10:59 Uhr

Geistermappen in Excel durch alte Version der persönlichen Markroarbeitsmappe PERSONAL.XLSB und Frohe Ostern

Beim Einrichten des neuen Rechners an der Arbeit (siehe "Arbeitsrechner neu einrichten Wechsel auf Windos 10, aktuelle Office Version sowie SAP und Excel anpassen") hatte ich ja schon die PERSONAL.XLSB erwähnt die ich von der Office 2010 nach Office 2016 mit umgezogen hatte.

Wie im Artikel "Excel Umgang mit Makros und Visual Basic for Applications (VBA)" erläutert arbeite ich gerne mit einer kleinen Sammlung von Makros die ich in vielen Excelmappen anwende. Dazu sind einige hilfreichen Makros zum Beispiel zur Aufhebung eines Passwortblattschutz oder Anlegen eines Inhaltsverzeichnis in der persönlichen Makroarbeitsmappe gespeichert.

Über  + R kann die Funktion SHELL:APPDATA aufgerufen werden.

Im Unterordner
  • ROAMING
  • MICROSOFT
  • EXCEL
  • XLSTART
liegt dann im Quellrechner die Datei PERSONAL.XLSB die auch direkt auf den neuen Rechner kopiert werden kann, so dass hier die alten Makros direkt wieder genutzt werden können. Die Makros in der persönlichen Arbeitsmappe stehen immer zur Verfügung und sind nicht an einer geöffneten Excelmappe gebunden.

Hierzu muss die Mappe jedoch einmalig eingerichtet werden. Dieses ist am einfachsten möglich indem ein "Dummy-Makro" (ein beliebiges Makro) aufgezeichnet wird und in der persönlichen Arbeitsmappe gespeichert wird.

Ein nicht direkt dieser Mappe zugeordnetes Problem war aber das Auftreten einer Geistermappe beim Öffnen einer Excel-Tabelle ein zweites Excel ohne Inhalt geöffnet wurde, ganz so als sei da eine Mappe ausgeblendet (was auch tatsächlich der Fall ist, aber eigentlich hätte diese nicht eine zweite Excel Instanz starten sollen).

Das geheimnisvolle zweite Excel-Fenster oder Geisterarbeitsmappe

Sofern ebenfalls eine PERSONAL.XLSB aus der alten Office Version im Einsatz habt wird neben einer neuen Excel-Datei (oder einer geöffneten Exceldatei) stets auch ein zweites leeres Excel-Fenster geöffnet. Dieses scheint daran zu liegen, dass die persönlcihe Excelarbeitsmappe in einer älteren Version gespeichert worden ist und ihr diese nicht vollständig ausblenden könnt.

Wie oben beschrieben kann in den Ordner XLSSTART die Datei PERSONAL.XLSB gelöscht werden und eine neue erzeugt werden. Hierzu muss im Ribbon ANSICHT in der Befehlsgruppe MAKROS ein neues Makro aufgezeichnet und dieses in der persönlichen Makroarbeitsmappe gespeichert werden.

Neue PERSONAL.XLSB anlegen

Danach kurz ein paar Eingaben, die Makroaufzeichnung abschliessen und das Makro bearbeiten. Hierzu muss die PERSONAL.XLSB über ANSICHT->FENSTER-> EINBLENDEN wieder eingeblendet werden. Das neu aufgezeichnete Makro kann durch die bisher angelegten Makros aus der alten Makroarbeitsmappe überschrieben werden.

Ein in meinen Augen sehr sinnvolles Makro für die Persönliche Makroarbeitsmappe ist das Makro Excel Blattschutz aufheben, Inhaltsverzeichnis in Excel über vorhandene Tabellenblätter oder auch die im Artikel Office Integration - Excelansicht in SAP und Daten kopieren nach Excel beschriebene Makros, welche nicht in der Zieldatei gespeichert werden müssen aber sinnvollerweise immer einmal wieder angewendet werden können.

Geister in Excel oder Folgen des Ausblenden einer ganzen Arbeitsmappe

Auch wenn die obere Fehlermeldung stark nach 1. April klingen mag, hat sich dieser Fehler tatsächlich bei mir so zugetragen und es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich die Ursache gefunden habe.. Die Ausblendenfunktion in Excel (zu finden im Ribbon Ansicht in der Befehlsgruppe Fenster) hat aber auch eine Kollegin zur Verzweiflung gebracht die eine Arbeitsmappe nicht öffnen und bearbeiten könnte, da diese angeblich gesperrt war. In Wahrheit hatte sie diese selbst ausgeblendet was zu einigen merkwürdigen Fehlern beim Absturz von Excel geführt hatte. Es war für niemanden mehr möglich diese Datei zu bearbeiten. Immerhin war sie in Libre- bzw. OpenOffice noch zu öffnen.
 

Frohe Ostern

Gerne mag ich hier die Gelegenheit nutzen und auch hier im Blog an alle Lesende "Frohe Ostern" und schöne Feiertage wünschen.

Frohe Ostern

Auch wenn manche Software das ein oder andere Easteregg enhtalten mag, noch immer bin ich von "Easter Egg: Piraten in Excel 2010!" ein großer Fan, hoffe ich doch, dass der heutige Feiertag in vertrauter schöner Umgebung, Entspannung und vielleicht mit etwas weniger Arbeit begannen werden kann.

Von daher wünsche ich sei es bei Osterei und Osterspaziergang oder bei einer anderen Tradition am heutigen Tag alles Gute und freue mich schon darauf wieder voneinander zu lesen, hören oder zu sehen.
 

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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Freitag, 30. März 2018
11:07 Uhr

Rückblick FI CO Forum Infotage 2017 in Köln

Die FI CO Forum Infotage (siehe Artikel "FI CO Forum Infotage 2017 und digitale SAP-Fortbildung für Studenten und Hochschulbeschäftigte") liegen mittlerweile schon einige Monate zurück und irgendwie kam ich noch nicht dazu, die Mitschriften auch hier im Blog zu veröffentlichen.

FICO Forum Infotage 2017

Was sind die FI CO Forum Infotage?


Die Veranstaltung wird u.a. von Espresso Tutorials (meinen Buchverlag siehe auch fico-forum.de) und der ConVista Consulting AG angeboten.

Einmal im Jahr (November) finden in Köln die FICO-Forum Infotage statt, so auch vom 20. bis 21. November 2017. Relativ kurz nach den Infotagen 2016 hatte ich unter "Rückblick FI CO Forum Infotage 2016 in Köln und Zürich" schon einenRückblick veröffentlicht. Dieses Jahr (nun wohl eher letztes Jahr, da die Infotage schon etwas zurück liegen) bin ich ebenfalls an den Infotagen in Köln gewesen.Da es aber schade ist diese auf ewig als Entwurf gespeichert zu haben mag ich an dieser Stelle doch noch ein paar Eindrücke der Vorträge veröffentlichen. Es wäre ja schade diese zu veröffentlichen, wenn schon die nächsten angekündigt werden.


Die "FICO-Forum Infotage 2017" fanden diesmal nicht nur in Köln und Zürich sondern auch in Wien statt.

Neben Vorträgen bietet diese Veranstaltung auch die Gelegenheit die ein oder andere Möglichkeit des Austauschs. Insgesamt werden wieder drei Themenslots in den Räumen Wien, Köln und Zürich angeboten sowie einige gemeinsame Veranstaltungen.

Die kompletten Folien der einzelnen Vorträge sind erneut im FICO-Forum.de unter "Folien von den FICO-Forum Infotagen 2017" veröffentlicht, so dass ich hier auch nur auf die von mir besuchten Vorträge eingehen und separat verlinken mag.

Unter "Meine vorläufige Tagesplanung für die FICO Forum Infotage 2017" im Artikel "FI CO Forum Infotage 2017 und digitale SAP-Fortbildung für Studenten und Hochschulbeschäftigte" habe ich auch noch weitere spannende Themen erwähnt zu denen ich dann nicht gegangen bin, aber deren Folien sicherlich ebenfalls ein gutes Argument sind in 2018 die Veranstaltung zu besuchen.
 

Save the Date für die FICO-Forum Infotage 2018

Mittlerweile stehen auch schon die Termine für die FICO-Forum Infotage 2018 fest. Diese werden wieder an drei Standorten angeboten und ich hoffe hier ebenfalls in Köln anwesend zu sein.
  • Zürich 07. bis 08.11.2018
  • Köln 19. bis 20.11.2018
  • Wien 26. bis 27.11.2018

Damit ist wieder er gesamte D A CH Raum im Angebot :-) Aber auch das Themenangebot klingt mit:
  1. Neuerungen in S/4HANA 1810
  2. Das Universal Journal als Innovationstreiber in SAP S/4HANA Finance
  3. S/4HANA Anlagenbuchhaltung
  4. Erfahrungsbericht: Migration Kunde/Lieferant zum Geschäftspartner
  5. LTMC-SAP S/4HANA Migration Cockpit
  6. Cash Management in SAP S/4HANA Finance
  7. Erfahrungsbericht: Controlling Dashboards mit SAP BO Design Studio/Lumira
  8. SAP Analytics Cloud
spannend, wie aus der Vorabankündigung "Save the Date für die FICO-Forum Infotage 2018" zu entnehmen ist.

Nun aber zum Rückblick auf 2017:

 

Keynote: Das SAP-Portfolio für Finance Innovation – Compliance - Cloud (Dr. Christoph Ernst, SAP)


Seitens der SAP wurden in der Keynote (siehe http://fico-forum.de/ET/infotage_2017/01_CE/ ) die derzeitigen Entwicklungen rund um S/4 HANA vorgestellt. Dabei ist in der Hauptsache auf die Neuerungen rund um S/4 HANA eingegangen worden. Als künftige Entwicklung wurden die Ergebnisvorschau innerhalb der Periode durch Hochrechnungen (z.B. aus CO-PA) dargestellt. Somit kann auch innerhalb der Periode über einen Soft Close ein Ergebnisvorschau erstellt werden. Hier ist auch aus Verkaufsordern oder aus der Entwicklung der Vergangenheit entsprechende Hochrechnungen abbildbar. Dabei werden die Obligos und weitere Entwicklungen nicht im Original Leder sondern in einem erweiterten Ledger abgebildet.

Grundsätzlich sind im Universaljournal (ACDOCA) alle Bücher einheitlich dargestellt. Im Rahmen von FIORI Apps kann auch mit Semantic Tags gearbeitet werden. Hierdurch können KPI definiert werden, die dann auch ausgewertet werden können. Einige dieser semantic tags sind schon vordefiniert und es besteht die Möglichkeit auf diese zuzugreifen.

Diese Finanz-KPI basieren auf einzelne Knoten einer Bilanz/GuV Struktur und können durch semantic tags berechnet werden. Diese semantic tags werden bei Änderungen in der Bilanz GuV Struktur ebenfalls automatisch aktualsiert.
 

Update zu S/4 HANA Finance 1709 (Janet Salmon, SAP)

Ebenfalls durch die SAP wurde, dann jedoch konkreter die aktuellen Entwicklungen im aktuellen Release von S/4 HANA vorgestellt (siehe http://fico-forum.de/ET/infotage_2017/03_JS/ ).
Hier wurde sowohl die neue Oberfläche (Webfrontend) mit Kacheldesign und FIORI App dargestellt, als auch weiterhin der Zugang per GUI im bisherigen Transaktionscodemodus.
Neben der Speicherung aller aktuellen Daten (modulübergreifend im Universaljournal (Tabelle ACDOCA) werden zur Konsolidierung (zum Beispiel mit unterschiedlichen Währungen oder konsoldierten Kontenplan) die Daten innerhalb ACDOCC geschrieben. Die Plandaten sowie Obligos hingegen sind in ACDOCP zu finden.

Ebenfalls interessant ist die Möglichkeit der Nutzung von flexiblen Hierarchien. Dieses bedeutet, dass jenseits von Kostenstelllen- oder Profit-Center-Gruppen innerhalb Auswertungen selbst Gruppierungen interaktiv zusammengestellt werden können.

Kontenplanharmonisierung – Welche Möglichkeiten gibt es? (Maike Nemeyer, SNP)


Hier wurden die Möglichkeiten der rückwirkenden Umstellung des Kontenplans auf Datenbankebene vorgestellt, so dass im Rahmen einer Konsolidierung auch die Vergangenheit mit ausgewertet werden können. Insbesondere bei Vorjahresvergleichen (Bilanz/GuV) ist es hier hilfreich die Umstellung auf einen bestimmten Stichtag ermöglicht wird und damit ein 1:1 Mapping möglich ist. Die Originaldaten werden dabei in ein Archivsystem hinterlegt. Damit ist weiterhin das Reporting auch mit Alt-Daten trotz erfolgter Kontenplanumstellung möglich. Der Vortrag ist unter http://fico-forum.de/ET/infotage_2017/06_MN/ abrufbar. Ein weiterer Erfahrungsbericht Kontenplankonsolidierung zu diesem Thema ist unter http://fico-forum.de/ET/infotage_2017/22_MM/ von Martin & Renata Munzel, Espresso Tutorials vorgestellt worden.

 

Controlling in SAP S/4HANA (Janet Salmon, SAP)

Im Beitrag http://fico-forum.de/ET/infotage_2017/09_JS/ wurden ganz konkret die Veränderungen innerhalb des SAP Modul Controlling mit Einführung S/4 HANA vorgestellt. Insbesondere wird in diesem Vortrag die Zusammenlegung vom Zweikreis- auf ein Einkreissystems dargestellt. So sind Sachkonto und Kostenart ein einheitliches Objekt, obgleich weiterhin die Tabellen für die Kostenartenstammdaten vorhanden sind. Anhand der Kontenart wird festgelegt, ob es sich um Primärkosten oder Erlöse handelt. Somit sind hier Sachkonto und Kostenart zusammengelegt. Im Universaljournal werden die Primärkosten in der Tabelle ACDOCA dargestellt. Die abgeleitete Dimensionen wie das Profit-Center sind hier ebenfalls in der Buchungszeile zu finden. Umlage und Verrechnungen erfolgen direkt auf Sekundärkostenarten im Universaljournal. Wie erwähnt können einzelne KPI als Semantic Tags auf Ebene der Bilanz/GuV Knoten gebildet werden.  Auch auf Belegebene nähern sich hier FI und CO.

Im Rahmen der Prediction werden innerhalb eines extented Ledger sowohl Obligos als auch prognosizierte Erlöse und Planungen fortgeschrieben diese sind dann nicht im Hauptledger aufgeführt. Ebenso verhält es sich noch mit PSM-FM. IFRS und andere Bewertungen sind ebenfalls innerhalb eines extra Ledger vorhanden.
 

Diskussionsrunde zum Stand von S/4 HANA Finance


In einer Diskussionsrunde zum Stand von S/4 HANA Finance wurden die bisherigen Erfahrungen mit S/4 HANA berichtet. Gerade in Hinblick auf die Nutzung von FIORI Apps und SAP GUI wurde einheitlich darüber berichtet, dass für Externe die FIORI eine Vereinfachung darstellt, für Experten aber weiterhin SAP GUI genutzt wird, auch wenn mittlerweile eine Menge der GUI Transaktionen schon als FIORI Apps umgesetzt sind. Bei den Cloud Lösungen wurden die unterschiedlichen Cloudsysteme (Public Cloud (Pflege durch SAP), Private Cloud (Entscheidung über Updates etc. durch Unternehmen) angesprochen. Gerade im HCM Bereich ist für Bewerbungen und Personalsichten auch schon häufiger auf eine Cloudlösung umgesetzt worden.

 

Meldewesen und Behördenkommunikation im SAP Standard Samuel Gonzalez, ConVista

Im Beitrag http://fico-forum.de/ET/infotage_2017/11_SG/mobile/index.html wurde auf die Behördenkommunikation im SAP Standard eingegangen. Dabei wurde auf die unterschiedlichen Funktionen aus FI zum Meldewesen und der behördlichen Kommunikation eingegangen. Insbesondere wurde auf den Datenextrakt für ELSTER WEB zur Umsatzsteuervoranmeldung Bezug genommen. Dabei wurde die Kommunikation direkt von SAP nach Elster vorgestellt sowie die notwendigen Customizingeinstellungen.Als Datenaustauschformat wird SAP Standard Audit für Steuerzwecke (SAFT) im internationalen Umfeld (OECD) verwendet.  Innerhalb Deutschland wird eher DART für den Austausch bspw. mit Wirtschaftsprüfungsgesellschaften verwendet.

Am Rande wurde auch erwähnt, dass nicht mehr benötigte Steuerkennzeichen mit EHP 8 ausgeblendet werden können. Ferner können bei der elektronischen Umsatzsteuervoranmeldungen sowohl Simulationen als auch Korrekturen aus SAP gesandt werden.

Geschäftsprozesse in der S/4 HANA Anlagenbuchhaltung Jörg Siebert, Espresso Tutorials


Im Vortrag zu Geschäftsprozesse in der S/4HANA Anlagenbuchhaltung auf http://fico-forum.de/ET/infotage_2017/15_JS/ von Jörg Siebert, Espresso wurde neben einer Demo https://youtu.be/dZyx_94Oph8 auf einige Aspekte mit Bezug zur Anlagenbuchhaltung eingegangen. Es wurden die neuen FIORI Oberfläche mit Bezug zur Anlagenbuchhaltung als Web Apps vorgestellt. Und insbesondere kleinere Anekdoten wie die Zurücktaste des Browsers der dann statt eine Kachel das bewährte SAP Menü aufzeigt haben doch zu einigen Schmunzler in Richtung der unterschiedlichen SAP-Anwende Generationen gesorgt. Da im Rahmen von S/4 HANA auch die Anlagenbuchhaltung in die Hauptbuchhaltung migriert sollten auch viele Auswertungen spannend werden.

Der Vortrag von Jörg Siebert hatte mich auch dazu gebracht mich etwas intensiver mit der Nachfolge der LSMW zu beschäftigen. LSMW bzw. Legacy-System-Migration Workbench, dass in der On-Premise-Welt noch verfügbar ist aber nicht mehr als Migrationstool berücksichtigt wird. Insbesondere durch vorgeschlagene Migrationsschritte, die nicht mehr in S/4 HANA verwendet werden, sollte sich mit der Nachfolge auseinander gesetzt werden.

Entsprechend spannend war die Tage dann die "Weiterbildung im SAP Umfeld durch Selbststudium mit MOOC openSAP" zum Thema "Data Migration to SAP S/4HANA".

Änderungen in SAP ERP Controlling (Customer Connect) Marco Valentin, SAP

Der auch im Hochschulbereich spannendste Vortrag war ein Blick auf die Weiterentwicklungen des ERP Systems.Kleinigkeiten wie die Möglichkeiten Umlagezyklen zu exportieren oder freie Verbesserungen im Rahmen der freien Abgrenzung sind schon wenige Veränderungen mit großer Wirkung. Der Vortrag auf http://fico-forum.de/ET/infotage_2017/19_MV/ war gerade für mich als ERP User besonders spannend und hatte nicht nur im Bereich der Usability (veraltete Werte in der F4 Werthilfe ausblendbar) sondern auch im Controlling durch die Verbesserung der Zykluspflege oder das objektübergreifende Reporting Lust auf mehr gemacht. Selbst für die Basis ist mit der Transaktion SE16T für die Objektsuche einiges an Verbesserungen hinzugekommen.

Vermeidung von Haftungsrisiken durch ein steuerliches Kontrollsystem Karl Hartmann, SAP

Beim Vortrag http://fico-forum.de/ET/infotage_2017/21_KH/ stand das Thema Tax Compliance im Mittelpunkt und ich hätte mir wirklich gewünscht, dass unser Steuerexperte mit vor Ort gewesen wäre. Gerade das interne Kontrollsystem und die Anmerkungen aus der Praxis sowie eine Ergebnisprüfung wären hier aus FI Sicht sicherlich ein weites Feld für Rückfragen gewesen. Die Technik kann regelbasiert diverse Prüfungen schon vor den Abschluss durchlaufen lassen, jedoch ist das eigentliche Know How die Erstellung ebensolcher Regeln.Von daher ist die programmgestützte Prüfung aller steuerrelevanter Unterlagen schon bevor die Wirtschaftsprüfer vorbei schauen sicherlich vor den Abschlusstätigkeiten eine Erleichterung.

Universal Journal Extensibility &Custom Developments.Michael Rohrbach, ConVista

Der am techniklastigste Vortrag war tatsächlich die Erweiterung des Universalledger zu dem sowohl die Vortragsunterlagen auf http://fico-forum.de/ET/infotage_2017/27_MR/ hinterlegt sind, als auch ein Demovideo https://youtu.be/7zg7mmgCxto zu betrachten ist.Gerade letzteres stellt gut da, wie weitere kundeneigenen Felder angelegt werden können. Im Ergebnis können weitere Felder (hier im Bereich Versicherungen) beim Buchen mit aufgenommen werden und diese dann im Universaljournal bzw. ACDOCA ausgewertet werden. Insbesondere unter den Gesichtspunkt des Reporting dürfte dieses auch noch wesentlich weitere Möglichkeiten schaffen.

Rahmenprogramm, Abendprogramm

Neben den einzelnen Vorträgen steht bei dieser Veranstaltung auch immer das persönliche Gespräch im Mittelpunkt und trotz eng gesetzter Agenda war hier auch wieder der fachliche Austausch und Erfahrungen ein wesentliches Plus dieser Veranstaltung. Selbst aus den Bereich Public Sector (hier eine größere Stadt mit SAP im Einsatz) sind hier einige SAP Fachleute anwesend gewesen, so dass sich trotz Schwerpunkt auf die Module FI und CO auch über Weiterentwicklungen im Bereich PSM-FM unterhalten werden konnte.

Der Auftritt des Künstler Jean Olivier der am Abend charmant und mit Witz in die Welt der Zauberei und Magie entführte war dann auch eine Gelegenheit zum Staunen, Lachen und kurzfristig einmal die ganze Technik zur Seite zu schieben. Immerhin hatte ich so am Abend auch eine schöne Erinnerung in Form eines Geldscheins der verwandelt und am Ende in einer Orange landete.

Köln

Auch abseits der Veranstaltungen waren zwei Stationen eine Überraschung für mich. Während ich wieder sehr froh war im nahegelegenen Hotel untergebracht gewesen zu sein war auch der Besuch im meat.ing (koreanische Grill Restaurant) ein Besuch wert.

meat.ing korean BBQ
Es ist tatsächlich schön hier auch solche "kleine" Lokale zu finden, so dass ein Besuch in meat.ing sicherlich eine spannende Idee ist. Daneben war aber auch ein kurzer Abstecher in der Bärendreckapotheke eine ebenfalls gute Idee.

Apotheke mit Lakritze

Hier habe ich dann wohl tatsächlich andere überzeugt, dass ein solches Fachgeschäft ebenfalls positives zu bieten hat :-)

Fazit FI CO Forum Infotage 2017

Neben den fachlichen tiefgehenden Vorträgen ist auch der Austausch mit SAP Menschen hier ein absolutes Plus. Selbst wenn man doch eher seltener solche Veranstaltungen besucht hat treffen sich hier doch auch einige Menschen die man sonst nur als kompetente Ratgebende in diversen Fachforen zu SAP kennt. Zum Teil waren hier auch einige aus meiner Blogroll zu SAP (SAP Blogs)  vertreten.

Der gelebte Austausch und die Offenheit an dieser Veranstaltung ist beinahe ebenso wertvoll wie das vermittelte Wissen durch die einzelnen Vorträge. Gerade was das Thema Weiterentwicklung von SAP und den Aufbau von eigenen Wissen ist diese Veranstaltung tatsächlich ein Highlight im Jahr und ich kann diese auch Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen Hochschulcontrolling und Hochschulberichtswesen empfehlen.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Sonntag, 25. März 2018
11:09 Uhr

"Als Tabelle formatieren" um eine dynamische Datenquelle für Pivot-Tabellen zu erhalten

In der "Buchempfehlung »Excel Pivot-Tabellen für dummies« von Martin Weiß ( tabellenexperte.de )" sind nicht nur umfangreichere Themen rund um  das Thema Excel-Pivot-Tabellen vorgestellt worden (wie Datenmodelle oder der Aufbau eines Management-Desktop sondern gerade im ersten Kapitel sind auch auf Grundlagen eingegangen worden die ich mir nun ebenfalls angeeignet habe.

Darunter zählt auch die Funktion "Als Tabelle Formatieren" die im Ribbon Start in neueren Excel-Versionen zu finden ist. Die Funktion ist in der Befehlsgruppe "Formatvorlagen" zu finden und eignet sich nicht nur dafür, dass hier Tabellen schön formatiert sind.

Bisher empfand ich die Funktion schon hilfreich um "Mehrere Autofilter im Tabellenblatt einer Exceltabelle setzen" oder einfach damit die Tabellen etwas schöner aussehen als ich sie formatiert hatte.

Zur Aktualisierung der Daten aus "Excel Pivottabelle Darstellung Grenzwerte Einnahmen auf Projekte je Person durch Zuordnung VZÄ auf verantwortlicher Kostenstelle" möchte ich die Grundlage für die Pivot-Tabelle um weitere Jahre zu erweitern.

Bisher habe ich hier immer den Datenbereich neu definieren müssen und hatte auch an anderer Stelle die ein oder andere Hürde zu überwinden. Wie üblich in Excel gibt es aber mehr als einen Weg um dieses zu bewerkstelligen und so habe ich nun eine neue Funktion in Excel sehr zu schätzen gelernt, die ich bisher eher zur Seite geschoben habe.

Daten als Tabelle formatieren

Der erste Schritt ist, dass ich die Tabelle entweder durch die Schaltfläche "Als Tabelle formatieren" (siehe 1 in unterer Abbildung) oder durch die Tastenkombination STRG und T in eine formatierte Tabelle umwandele. Wichtig ist, dass die bisherige Tabelle hier komplett erfasst ist und die Option Tabelle hat Überschriften (siehe 2 in unterer Abbildung) markiert ist.
Datengrundlage als Tabelle formatieren

Datentabelle Namen zuweisen

Damit sieht die Tabelle nicht nur wesentlich hübscher aus sondern kann, wenn man eine Zelle in der Tabelle markiert hat über die Tabellentools im Ribbon Entwurf (1 in unterer Abbildung) einen eigenen Namen (unter 2 in unterer Abbildung) erhalten.

Tabelle einen Namen geben

Statt Tabelle1 kann dieser Name zum Beispiel Grunddaten_Drittmittel sein. Dieser Name kann dann als Datenherkunft einer Pivot-Tabelle verwandt werden.

Dynamischer Datenbereich als Grundlage für Pivot-Tabellen

Soweit ist dieses noch kein Hexenwerk, eine spannende Option ist jedoch, dass sobald ich weitere Daten an die Tabelle anfüge sich die Tabelle automatisch um die neuen Zeilen erweitert, so dass ich durch Zuweisung des Tabellennamen als Datenquelle für die Pivot-Tabelle nicht mehr die Datenherkunft aktualisieren muss oder aber mit der  "Funktion BEREICH.VERSCHIEBEN - Datenbereich dynamisch von der Größe anlegen" wie im Artikel "SVERWEIS ohne NV und dynamische Größen für Datenbereiche" hier etwas umfangreicher den Datenbereich über eine Formel identifizieren muss.

Ergebniszeile und Datenschnitten bei als Tabelle formatierte Daten

Ein weiterer Vorteil dieser formatierten Tabelle ist, dass hier auch eine Ergebniszeile (aktiviert durch 1 in folgender Abbildung) markiert werden kann und hier über einzelne Spalten Summen, Anzahl oder andere Ergebnisse (siehe 2 in folgender Abbildung) gebildet werden diese aber nicht in die Datenquelle der Pivottabelle mit übernommen werden.

Dabei wird hier als Option direkt die Funktion TEILERGEBNIS angeboten, so dass hier Anzahl, Summe und diverse andere Optionen ausgewählt werden können.

Teilergebnis als Ergebniszeile

Ein Kollege hat mich per Mail zum Artikel "Excel rechnet mit Farben oder ZÄHLENWENN bzw. SUMMEWENN anhand der Hintergrundfarbe der Zelle dank ZELLE.ZUORDNEN ohne VBA" auf den Artikel "In Excel mit Farben rechnen" hingewiesen wo ebenfalls diese Funktion angesprochen wird.

An dieser Stelle trifft dann tatsächlich der Kommentar meiner Frau zu, dass mein Internet relativ betrachtet klein ist und tatsächlich zu bestimmten Themen immer wieder bekannte Quellen auftauchen :-). Zumindest ist dies eine gute Begründung zur kleinen Anekdote im Abschnitt "Nachtrag Makrofunktionen und Excel 2016:".


Im Artikel "Pivottabellen ab Excel 2010 dynamischer filtern mit Datenschnitten am Beispiel Hochschulfinanzstatistik" ist auch noch ein weiterer Vorteil dieser Tabellen erwähnt.

Durch Martin Weiß (tabellenexperte.de) ist ein weiterer Vorteil der Datenschnitten ab Excel 2013 erwähnt. Im Artikel "Bequemer filtern mit Datenschnitten" weist er darauf hin, dass ab Excel 2013 tatsächlich Datenschnitten auch auf "als Tabelle formatierte" Tabellen angewandt werden kann.

Fazit: Bücher 📖 und Blogs lesen bildet und erleichtert das Tagesgeschäft

Gerade solche Empfehlungen sind ein guter Grund sich nicht nur mit Excel-Blogs sondern auch mit Büchern zum Thema Excel Pivot-Tabellen (Excel, Pivot-Tabellen/Charts, Datenmodelle, Dashboard) zu beschäftigen.

In meiner Buchempfehlung zu "Excel Pivot-Tabellen für dummies" finden sich auch weitere gute Argumente für dieses Buch und auch in meiner Blogroll befinden sich einige von mir gerne genutzte Quellen zur eigenen Weiterbildung.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Dienstag, 20. März 2018
06:08 Uhr

Von der Bewerbungshomepage hin zum Wissenspool mein Beitrag zur Blog- und Webparade für Personenmarken #personalbrandmix

Ende 2017 habe ich mich dann doch einmal etwas umfangreicher mit der Frage beschäftigt, wie sich mein Blog / Internetseite sowie meine Person hier weiter entwickeln wird. Da mir auf unterschiedlichen Blogs immer einmal wieder das Buch "Prinzip kostenlos: Wissen verschenken - Aufmerksamkeit steigern - Kunden gewinnen" empfohlen worden ist nutzte ich dieses nicht nur für eine Buchbesprechung sondern auch gleichzeitig zum Anlass meine Kommunikation hier im Blog aber auch auf anderen Seiten online wie offline zu überdenken und auch die ein oder andere praktische Anregung direkt umzusetzen.

Da das Blog und die Tätigkeiten rund um meine Seite (sei es nun Publikationen als Fachbuchautor zum Thema SAP, Vortrag an den FI CO Forum Infotage 2016 in Köln und Zürich oder auch ein Workshop zum Thema SAP Query für Kolleginnen und Kollegen der Hochschulen in Hessen) in der letzten Zeit etwas mehr Bedeutung erhalten haben und wohl durch weitere Aktivitäten in 2018 sich noch erweitern werden mag ich hier auch meine eigene Kommunikation und die Nutzung meines Blog und meiner anderen Kanäle gerne hinterfragen und gute Anregungen von anderen Seiten für die Weiterentwicklung dieser Seite nutzen.

Im ersten Moment hatte ich noch gezögert einen eigenen Beitrag zur "Blog- und Webparade für Personenmarken #personalbrandmix" zu schreiben aber auf der anderen Seite ist dies eine gute Gelegenheit mir einmal selbst über den eigenen Kommunikationsmix Gedanken zu machen und hier ein wenig Ordnung in das organisch Gewachsene zu bringen.

Im Vergleich zu den anderen Beiträgen innerhalb der Blogparade dürfte diese Seite hier allerdings wirklich etwas kleiner und unsystematischer sein. Auf der anderen Seite würde mich das Ergebnis der für die Blog- und Webparade aufgeworfenen Fragen für meine eigene Seite selbst interessieren.
 

Der Weg zum Blog

Nachdem ich seit 1997 mit meiner privaten Seite(n) im Internet gelandet bin habe ich mich 2004 entschlossen eine neue Seite mit einer größeren beruflichen Ausrichtung anzulegen. Die Seite sollte jedoch etwas mehr sein als ein online abrufbarer Lebenslauf und hat sich im Laufe der Zeit dann tatsächlich  für mich als "Wissenspool" in den ich regelmäßig Artikel aus meinen Arbeitsbereich u. a. Controlling, SAP (mit Schwerpunkt auf die Module CO, PSM und BC) aber auch zu diversen andere oft it-nahe Themen schreibe entwickelt.

Damals war eine "Bewerbungshomepage" schon eher selten aber heutzutage würde ich tatsächlich auf den "Workshop Bewerbung 3.0 – Sebstpräsentation in Social Media" verweisen und denke, dass dieses als ein Element von vielen tatsächlich erfolgreich praktiziert wird.

Daneben wurde die Seite auch mehr und mehr von Kolleginnen und Kollegen aber auch außerhalb meines Arbeitsumfeldes wahr genommen, so dass sich in den letzten Jahren doch einiges weiter entwickelt hat und das Blog selbst eigentlich schon eine gute Arbeitsprobe von mir ist.

Fragen rund um die Personemarke

Dr. Kerstin Hoffmann (PR-Doktor.de) definierte eine Personenmarke wie folgt:

Eine Personenmarke ist nicht das, was ich selbst aufbaue, sondern das, was andere über mich wahrnehmen. Ich kann also bewusstes Personal Branding betreiben. Kontrollieren kann ich es aber nur bedingt. Denn die Personenmarke, und das gilt eben auch für Markenbotschafter, entsteht erst im Auge, im Ohr, im Kopf meiner Empfänger und Gesprächspartner.

Diese Definition nehme ich gerne als Anlass einmal direkt darüber nachzudenken, welche Kommunikationsplattformen ich mittlerweile nutze und welche Ziele damit verfolgt werden oder könnten.

Im Artikel zur Blogparade sind einige Fragen formuliert an die ich mich hier orientiert.

Welche Ziele und Werte verfolge ich mit meiner Personenmarke?

War es anfangs noch die grobe Vorstellung einer Bewerbungshomepage und recht schnell darauf ein Sammlung von Wissen rund um SAP und CO hat sich mein Blog mittlerweile als eigene Plattform entwickelt an der sich tatsächlich auch Ziele entwickelt haben.

Mir ist tatsächlich noch immer der Austausch von Ideen eine wichtige Motivation für dieses Blogs. Das Thema Hochschulberichtswesen und Hochschulcontrolling ist vielleicht sogar ein wenig eine Mission verbunden mit der Hoffnung, dass im Hochschulbereich sich ebenfalls einige Kolleginnen und Kollegen von den hier vorgestellten Ideen inspirieren lassen und so ein einrichtungsübergreifender Austausch vorhanden ist.

Ein kleiner Wendepunkt war wohl in 2014 als mich eine Mail meines Buchverlages erreichte mit der Betreffzeile "Herr Unkelbach, ich würde Sie gerne als Autor für unseren Verlag gewinnen!".  Durch die Partnerschaft mit Espresso Tutorials hat sich die ehemalige Bewerbungshomepage und Arbeitswissenspool ein wenig in eine Autorenwebsite entwickelt. So sind hier auch meine Lieblingsthemen Controlling und Berichtswesen auch in Buchform vorhanden und der ein oder andere Artikel nimmt nun Bezug zu den beiden Büchern.

Trotzdem ist mir der offene Austausch hier im Blog und das Teilen von Wissen und Lösungen weiterhin wichtig.

Meine zentrale Kommunikationsplattform

Gerade längere Artikel oder für mich wichtige Themen sind hier im Blog immer wieder verarbeitet, so dass ich das Blog tatsächlich als eine zentrale Kommunikationsplattform betrachte. Dieses kann sowohl für berufliche Themen relevant sein als auch solche die mich privat bewegen. Daneben gibt es auch neben den einzelnen Blogkategorien auch Sonderseiten oder Projekte in denen ich neue Medien ausprobiere oder ganz bewusst das Blog und die Internetseite auch für ehrenamtliche Tätigkeiten nutze.

So nutzten wir für die Planung und Organisation des internationalen Symposium "Gießen local-global" ein Wiki System das uns bei der Planung unterstützt hat ebenso wie ein gemeinsames Webmailpostfach. Zu umfangreicheren Themen lege ich dann auch gerne eine kleine Sonderseite an wie zum Beispiel beim Thema Steuern oder Smarthome.

Insgesamt führen aber tatsächlich alle Seiten wieder ins Blog, dass ich tatsächlich als Zentrale betrachten würde und das sich auch sehr gut eignet um auf Anfragen von anderen Hochschulen (oder auch Kolleginnen und Kollegen) mit einen Verweis auf einen passenden oder dann geschriebenen Blogartikel.

Nutzung sozialer Netzwerke

Meine soziale Internetheimat sind eindeutig Onlineforen. War es früher noch eher ein bunter Gemischtwarenladen (wie Spotlight) oder als Moderator bei AOL im WelcomeTeam (WCTM) sind es heute eher themenspezifischere Onlineforen in denen ich aktiver bin. Hierzu zählen "SAP FORUM - SAP Community" (unkelbach) aber auch das "FICO-Forum" (AUnkelbach).

Über die Nutzung der einzelnen social media Kanäle im beruflichen Alltag hatte ich im Artikel "Praktische Nutzung von social media Diensten für meinen Arbeitsalltag" schon einmal geschrieben. Eine interessante Frage im Rahmen der Blogparade war dann aber die Frage "Wie lautet Ihr Kanalversprechen?".

Dieses hat mich tatsächlich dazu veranlasst noch einmal meine eigene Social Media Kanäle mit dieser Frage zu konfrontieren. Tatsächlich glaube ich, dass ich mir hier noch keine ernsthafteren Gedanken darüber gemacht habe und damit das Kanalversprechen eher unbewusst gestaltet worden ist.

Twitter
Neben den Onlineforen ist für mich Twitter ein Feld, dass ich immer wieder gerne nutze um selbst auf Ideen zu kommen und um hier aktuelle Blogartikel bekannt zu geben.

Twitter Profil AUnkelbach

Twitter ist daneben aber gleichzeitig ein Ort des Austausch mit einigen Excel-Blogs auf deren Tweets ich oftmals schneller auf einen ihrer Artikel folge als durch meinen RSS-Feed Reader. Daneben pflege ich hier eine Liste über "Hochschulen in Hessen auf Twitter".

Insgesamt hoffe ich hier tatsächlich durch den Hinweis auf Blogartikel und den gelegentlichen Austausch mit anderen auf Twitter nicht in der Kategorie "nervige Vertriebler!" gelandet zu sein.

Ein Teil meines eigenen Auftritts auf Twitter liegt aber vielleicht auch daran, wie ich selbst hier einige auf Twitter folge und durch ihre Tweets Informationen aufnehme. Insgesamt ist mein Twitter Profil dann eher sehr nüchtern gehalten und fasst meistens in 140 Zeichen zusammen womit ich mich (meist hier im Blog) beschäftigt habe.

Facebook
Anfänglich ist für mich Facebook eher mehr als skeptisch betrachtet worden, aber irgendwann habe ich mir dann doch eine eigene Facebook Seite angelegt und gehe diese wesentlich anders als Twitter an.

Facebook Seite Unkelbach

Hier nutze ich die Facebook Seite tatsächlich für kurze Artikel, Gedankenschnipsel die später einmal ein Artikel werden können, "Webfundstücke" oder auch mal persönliche Empfehlungen.

Dabei sind diese oftmals weiterhin mit den Themenbereich Hochschule, SAP oder auch IT verbunden können aber auch einmal etwas persönlicherer Natur sein.

Auch wenn ich im Blog eine Kommentarfunktion eingebunden habe (und hier auch schon Diskussionen oder Anmerkungen zu einzelnen Artikeln vorhanden sind) scheint Facebook doch ein wenig kommunikativer zu sein und auch wenn die Zahl der Abonnenten der Seite relativ gesehen klein ist konnte ich hier schon die ein oder andere Konversation als sehr bereichernd und förderlich empfinden.

Kommunikation per Mail, Messenger oder Kommentare

Was mich an Facebook besonders überraschte war wie selbstverständlich hier Menschen die Kommunikation per "Nachricht an Seite" genutzt haben und so schon konkrete Anfragen zum Thema SAP Query oder auch einer umfangreicheren Excel-Lösung besprochen worden ist.

Dieses kenne ich eigentlich eher aus Onlineforen oder per klassischer eMail. Hier habe ich mir einen eigenen Ordner "Bloganfragen" angelegt in dem ich Anfragen und meine Antworten ablege um diese vielleicht auch einmal als Blogartikel zu verarbeiten. Damit ist dann nicht nur der Person geholfen die schon per Mail einen Lösungsansatz gegeben hat sondern es kommt auch ein weiterer Artikel in den Wissenspool.

Sofern ich bei einigen Fragen nicht weiter helfen kann ist hier oft der Verweis auf eine andere (meist bloggende) Personen oder hilfreiche Onlineforen weiterführend. Oftmals begegnet man sich dann virtuell an vergleichbare Stelle wieder und hin und wieder kommt es auch zu einer Rückmeldung, wenn an anderer Stelle eine passende Lösung gefunden wurde. Dieses gegenseitige voneinander Lernen ist ein Punkt der mir noch immer im Netz wichtig ist.

Google+
Das Soziale Netzwerk von Google ist gerade am Computerstammtisch (der seit mindestens 1995 einmal im Monat noch aus Fidozeiten besteht) verbreitet und bringt doch hin und wieder etwas Rückmeldung im direkten Gespräch am Monatsende ;-).

Google Plus AndreasUnkelbach

Während die Beiträge auf Facebook und Twitter relativ automatisch geteilt werden (bei Twitter als knappe 140 Zeichen) nutze ich Google Plus tatsächlich für eine kurze Zusammenfassung der Inhalte. Dieses hat den Vorteil, dass durch die Zusammenfassung dieses auch für kurzen Gesprächstoff gut sein kann.

XING / openBC
Das ehemalige Netzwerk openBC nutze ich eigentlich schon seit Ende meines Studiums. Anfangs war ich hier auch etwas aktiv in den Foren aber mittlerweile ist für mich XING ganz klar ein Offlinemedium.

XING Profil Andreas Unkelbach

Dieses ist auch einer der Gründe warum ich XING als reines Basismitglied nutze und nur von Zeit zu Zeit (eher durch Zufall) Premium Mitglied bin.

Der Vorteil von XING ist für mich, dass die Kontaktdaten sich immer wieder von alleine aktualisieren und es ein sich selbst aktualisierendes Adressbuch ist. Gerade bei Fachforen oder bei Tagungen ist es einfach unheimlich praktisch sich hier auf XING zu verbinden und im Vorfeld der nächsten Tagung schon einmal vorab nachzufragen ob und wer sonst noch mit an der Veranstaltung teilnehmen kann oder aber ehemalige Mitstudierende wenden sich per Nachricht zum fachlichen Austausch. Hier ermöglicht es XING tatsächlich hin und wieder mit Kontakten Verbindung zu halten und manche Menschen einfach nicht komplett aus den Augen zu verlieren.

Besonders freue ich mich hier immer wieder ein paar Tage mit ehemaligen Mitstudierende der Rechtswissenschaften zu treffen auch wenn die Terminabstimmung hier immer ein bis zwei Jahre Vorbereitung brauchen ;-). So verknüpfe ich mit XING tatsächlich sowohl berufliche als auch private Kontakte.

Experiment: Librarything
Eher als kleines Onlineexperiment betrachte ich die Reaktivierung meines Librarything Profils in dem sowohl Bücher als auch Rezensionen dazu erfasst werden.
Librarything AndreasU
Das soziale Netzwerk für Bücher (siehe Artikel "Lesen 2.0 Literaturverwaltung per App und Web mit Librarything das eigene virtuelle Buchregal") versuche ich derzeit durch Literaturempfehlungen aus meinen Arbeitsbereich zu erweitern und hoffe hier im Laufe der Zeit eine kleine Literatursammlung zu den einzelnen Themengebieten dieses Blogs aber auch aus den Kreis von Kolleginnen und Kollegen zu erweitern.

 

Erfahrungen und Bedenken mit sozialen Netzwerken

Gerade in Onlineforen oder anderen Fachblogs bin ich eher darum bemüht nur dann etwas zu schreiben, wenn ich auch etwas zum jeweiligen Beitrag beizutragen habe.

Möglicherweise liegt dieses auch noch ein wenig aus der Sozialisierung aus der Zeit dern privaten Homepages und Gästebücher in der auch eine Aktion wie "Gegen Copy&Paste in Gästebüchern" der Webbuddies für vergleichbaren Diskussionsstoff gesorgt hat wie heute wohl auch Blogkommentare.

In meiner Anfangszeit im Netz bin ich relativ offen sowohl mit privaten Beiträgen und beruflichen Kontext umgegangen (das private Internettagebuch lässt grüßen) aber in den letzten Jahren trenne ich dann doch relativ scharf zwischen privater und beruflicher Internetöffentlichkeit. Gerade Facebook macht es hier relativ einfach, so dass ich private Beiträge für Freunde, Kollegen und Ehrenamt relativ stark per Listen steuere und Dinge von allgemeinen Interesse dann eher auf meiner Facebookseite statt im Facebookprofil veröffentliche.

Ebenso nutze ich Instagram eher als kleines Webfotoalbum ohne hier direkt eine Verbindung zu meiner "professionellen" Persönlichkeit zu setzen. Das Bunte und eher Private teile ich dann doch eher mit Menschen die ich schon eine ganze Weile kenne und nutze dieses dann eher weniger für die Darstellung als authentische Personenmarke.

Vermutlich würden sich aber auch die wenigsten Menschen die hier auf die Seite gelangen für Essensfotos, Katzenbilder oder Besuche im Freizeitpark interessieren. :-)

Im Grunde nutze ich aber zum Beispiel mein Facebook Profil so, wie ich früher mein privates Blog genutzt habe nur mit den Unterschied, dass heute hier eine Hürde durch persönliche Freundschaftsanfrage eingebaut ist und ich auch im scheinbar "privaten" Facebook nicht mehr einfach so vor mich hinschreibe, wie das vielleicht früher der Fall war.

Ein wenig haben aber auch meine Hobbys im Netz Einzug gehalten. War es früher die Seite des Tauchvereins sind es heute die mit meiner Frau gemeinsam betriebene Seite HTMLing.net oder auch Kästner für Kinder. Gleiches gilt auch für mein Ehrenamt im Kirchenvorstand und der Synode was sich auch in der Seite unserer Gemeinde bemerkbar macht.

Diese Projekte sind aber mehr aus Gründen der Verbundenheit als um mich selbst bunter oder gar authentischer zu präsentieren.
 

Organisation und Strategie zur Umsetzung einer Personenmarken-Strategie?

Tatsächlich nutze ich weder einen Redaktionsplan noch eine ernst zu nehmende Strategie zum Erstellen von Artikeln oder externer Kommunikation.

Als loses Ziel habe ich mir dennoch gesetzt etwa einmal die Woche einen umfangreicheren Artikel im Blog zu schreiben und dadurch, dass ich selbst sehr gerne einige Blogs lese steckt auch in meiner Blogroll immer wieder ein Artikel den ich gerne auf Facebook teile, kommentiere oder als Anregung für weitere Artikel verwende.

Da das hier verwendete Blogsystem eine Eigenentwicklung meiner Frau (schattenbaum.net) ist habe ich hier auch diverse technische Möglichkeiten um Artikel in einer Entwurfsfassung zu erhalten. Meistens entstehen an der Arbeit und im Gespräch mit Kolleginnen und Kollegen Fragestellungen die ich mir dann per Mail zusende oder die schon einmal in Stichworten in der jeweiligen Kategorie festgehalten werden.

Dabei werden die Artikel meistens dann veröffentlicht wenn diese vollständig geschrieben sind. Teilweise halte ich einige Artikel auch erst einmal zurück oder arbeite sie über mehrere Wochen aus.

Es kann sogar passieren, dass schon veröffentliche Artikel noch einmal überarbeitet werden. Als ein externes Tool nutze ich noch IFTT um über meinen RSS-Feed aktuelle Artikel zumindest auf meiner Facebook Seite zu teilen (siehe auch "Facebook Seite mit RSS Feed / Blogartikel versehen"). Die Tweets auf Twittter werden über eine eigene Schnittstelle des Blogs nach Twitter als bit.ly Link geteilt.

Dank "PHP für dich" bzw. der besten aller Ehefrauen sind es solche Kleinigkeiten die dann die Entscheidung für ein eigenes CMS / Blogsystem immer wieder als sinnvoll bestätigen.

Logo, Marke und Wiedererkennungswert

Ein wichtiger Fortschritt ist auch immer ein Wiedererkennungswert. Daher gebe ich bei jeden geteilten Artikel (technisch auch unter "Strukturierte Daten auf Website oder Semantisches Web (schema.org)" beschrieben) mich auf einer Bank sitzend als Vorschaubild mit an.

Dadurch erhöht sich gefühlt auch die Wahrnehmung bei einzelnen Artikeln. Ebenso erscheint dieses auch als kleines Vorschaubild hin und wieder bei diversen Suchmaschinen wie Google.

Letztes Jahr ist als weiteres Element ein eigenes Logo hinzugekommen.

Mein Logo:
Logo Andreas Unkelbach

Dieses Logo erinnert abstrakt an eine Büroklammer und besteht aus den Initialen meines Vor- und Nachnamen.

Entsprechend benutze ich dieses auch bei Dokumenten oder auch bei Präsentationen mit einer entsprechenden Vorlage.

Beispiel: Vortag zum Thema SAP Query

Ebenso bietet sich das Logo nebst QR Code auch als Visitenkarte an. Wobei ich hier drei Visitenkarten benutze:

Visitenkarten Andreas-Unkelbach.de
 
  1. Visitenkarte mit Logo und QR Code zum Einscannen meiner Kontaktdaten
  2. Visitenkarte mit Buchcover Schnelleinstieg ins SAP Controlling (CO) als Rückseite
  3. Visitenkarte mit Buchcover Berichtswesen im SAP Controlling als Rückseite
So sind auch direkte Empfehlungen meiner Bücher (siehe Publikationen) mit einer persönlichen Note möglich. Eigentlich ist dieses sicherlich das klassische Offlinekontaktmedium schlechthin aber gerade bei Veranstaltungen rund um SAP oder im Hochschulcontrolling und Hochschulberichtswesen ist dieses noch immer ein Klassiker. Außerdem ist es auch umgekehrt sinnvoll sich auf solche Visitenkarten Anlass, Treffen und weitere Daten notieren zu können. Meistens kommt man doch recht schnell ins Gespräch rund um SAP und entsprechend hilfreich sind hier unterschiedliche Karten die je nach Anlass dann auch passend sind.

Authentizität und Webputation

Der größte Wert einer (Personen)Marke  ist, dass die Person oder das nach außen getragene auch identisch ist mit den inneren Werten dieser Marke. Dieses ist auch ein Grund warum Artikel hier im Blog auch stets einen persönlichen Bezug haben und damit auch thematisch zu meiner Arbeit passen. Auch wenn ein Softwareunternehmen einen Artikel zu einer Software hier gerne stehen hätte und sogar einen Text dazu liefert ist dies doch gleichzeitig mit den eigenen Konto auszugleichen. Damit meine ich nicht eine monetäre Vergütung sondern, dass man mit der Wirkung eines solchen Artikel nach außen hin dieses vertreten muss.

Generell ist es mir daher wichtig hier durchaus für die Bereiche Berichtswesen, Controlling, SAP oder auch Office und Excel-Lösungen stehen zu können aber es würde nicht mehr inhaltlich passen, wenn ich hier wieder eine Seite zum Tauchsport veröffentlichen würde (auch wenn ich da tatsächlich einmal aktiv war). Entsprechende Themen die mir am Herzen liegen haben daher auch eine eigene Internetseite und werden nicht direkt mit meiner "Personenmarke" in Verbindung gebracht.

Dieses löse ich in der Regel durch ein eigenes Layout (wie zum Beispiel bei Kästner oder HTMLing)  durch Einzelseiten die zum Layout der Seite passen und die auch thematisch noch immer zu mir passen (zum Beispiel zum FIDONet, SmartHome oder Steuern) oder betreibe diese komplett unabhängig von beiden Seiten und halte diese eher aus Gründen der Nostalgie noch online wie eine Seite zum Mud Unitopia.

Für mich stellt sich gerade durch das Blog immer wieder die Frage danach welche Themen mag ich bearbeiten (hier ist mein Interesse durchaus weit gefächert), welche passen thematisch zu mir (hilfreich war hier ein Aufräumen der alten Artikel und Einsortieren in insgesamt sieben Kategorien) und welche Wirkung erzielen solche Artikel in der Wahrnehmung meiner Person.

Wichtig ist mir, dass ich und auch die Seite hier als Fachseite zu Themen wahrgenommen werde, die mir wichtig sind. Hier liegt auch ein Grund darin, dass ich sehr stolz darauf bin, dass mich einzelne Blogs und Seiten rund zum Thema SAP und Excel verlinken und ich auch sonst mitbekomme, dass die Seite im SAP und Hochschulumfeld immer wieder empfohlen wird.

Wenn ich auf die Besucherzahlen oder Anfragen über das Blog schaue dann bin ich hier tatsächlich gut mit anderen Expertinnen und Experten vernetzt und der Austausch mit eben diesen funktioniert hervorragend und es ergeben sich dadurch auch spannende neue Projekte und Aufgaben.
 

Empfehlungen

Auf die Frage, welche Empfehlungen ich anderen mitgeben möchte würde ich wohl sagen, dass jeder Mensch ein eigenes Tempo und Umsetzung für sich selbst finden sollte. Bei aller Begeisterung für Medien sollte hinter jeder Webpersönlichkeit auch gleichzeitig eine eigene dazu passende Persönlichkeit stecken.

Als positive Auswirkung meines Blogs kann ich am Beispiel eines Kollegen (siehe Artikel "Informationen rund um Hochschulcontrolling, Haushalt, Finanzen und Rechnungswesen")  absehen der nun ebenfalls ein Blog zum Thema Hochschulcontrolling  angelegt hat.

Ich glaube, dass zum Thema Perosnalbranding ein wichtiger Punkt ist, dass die Begeisterung für das eigene Thema mit transportiert wird und nicht jedes gerade trendendes Thema aufgegriffen werden sollte.

Als Strategie betrachte ich hier vielleicht dann doch das organische Wachsen anhand der Begeisterung für ein Thema, dass sich dann auch irgendwann positiv auf andere Bereiche im Leben auswirken wird.

Eine weitere Empfehlung wäre vielleicht noch sich einmal selbst anzusehen welche Blogs oder Seiten man selbst sehr gerne nutzt um Informationen zu erhalten und sich hier mit anderen Personen zu vernetzen und voneinander zu lernen.

Generell ist dieses Lernen, über den eigenen Tellerrand blicken und dabei auch einmal sich selbst kritisch zu hinterfragen ein Weg der immer wieder die ein oder andere Überraschung offenbaren kann.

Für mich war diese Blogparade auch tatsächlich ein Grund hier einmal ein Resümee über meine derzeitig eher unbewusste Strategie zum Thema personalbrandmix zu erstellen und vielleicht auch für die Zukunft hier die eigene Kanäle und bewusste oder unbewusste Kanalversprechen zu hinterfragen.

Wenn ich an meine Studiumszeit oder Schulzeit zurück denke konnte ich am meisten Wissen von den Menschen mitnehmen die selbst für ihr Fach begeistert waren und dadurch auch ansteckend wirken konnten. In der Schulzeit war dies zum Beispiel in der Biologie so, dass wir hier nicht nur die einzelnen Themen des Lehrplans sondern auch das Lernen selbst lernten und auch im Studium bleiben mir sowohl die Vorlesungen in der VWL als auch im internen Rechnungswesen durch die Persönlichkeit der jeweiligen Dozenten in bester Erinnerung...und haben für mich auch den vermittelten Inhalt stark mit der Persönlichkeit verbunden.

Ich freue mich tatsächlich immer wieder Blogs zu lesen deren Inhalt in keinster Weise mit meinen Alltag zu tun haben, aber in der Form der Ansprache oder der vermittelten Begeisterung sei es für Kunst oder juristische Themen zu begeistern ohne dabei einen reinen Vortrag aus irgendeinen Elfenbeinturm zu halten.

Eine Personenmarke macht für mich gleichzeitig auch Persönlichkeit aus und so unterschiedlich Persönlichkeiten ausgeprägt sein können so gilt dieses doch und gerade auch in der Form des Marketing rund um die eigene Person. Es sollte tatsächlich zur eigenen Person passen ohne sich zu verbiegen oder am Ende des Tages den eigenen Blick in den inneren Spiegel nicht mehr aushalten zu können.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Sonntag, 11. März 2018
13:34 Uhr

ABAP Anweisung WRITE zum Umwandeln von Variablen und Werten wie FLOAT (Gleitpunktzahl, Fließkommazahl)

Im Artikel "Query zur Auswertung von Klassifizierungsmerkmale PSM Fonds zu CO Innenauftrag und Datumsfelder mit Konvertierung von FLOAT zu DATUM" habe ich mich mit der Umwandlung von Gleitpunktzahl des Format FLOAT in Datum (DATE) beschäftigt. Zur Verdeutlichung noch einmal ein Datumswert der im Rahmen der Klassifizierung in der Tabelle  AUSP im Tabellenfeld ATFLV gespeichert ist:

Das Feld ATFLV hat als Eigenschaften Datentyp FLTP (interner Fließkomma-Wert) in der Länge von 16.

Zur Verdeutlichung des Problems rufe ich noch einmal die Ausgangslage des Problems in Erinnerung und habe ein Merkmal als Datum definiert und den gespeicherten Wert in der Tabelle AUSP näher angesehen:
 
Datum Wert als Float AUSP-ATFLV
Datum als Float
01.01.2018 2,0180101000000000E+07
14.05.2017 2,0170514000000000E+07
13.07.2017 2,0170713000000000E+07

Nun stellt sich für die Query die Frage, wie aus den FLOAT Wert ein Datumswert ermittelt werden kann.

Hierzu hatte, nach der Nutzung von Funktionsbausteinen und verschiedenen anderen Methoden Wolfgang per Kommentar noch eine alternative Lösung gebracht.

Hallo Herr Unkelbach,
zu der Umwandlung von Float in Date gibt es noch eine weitere Alternative:

DATA: zlv_float type f value '2.006123100000000E+07',
text(10) type c.
write zlv_float to text Exponent 0.

Das Ergebnis ist dann ' 20161231'.
Wichtig das Ergebnisfeld muss 10 stellig sein.

Gruß Wolfgang


Vielen Dank an Wolfgang für diesen aber auch schon einige andere Hinweise zu Artikeln hier im Blog. Tatsächlich steckt in der Write Anweisung auch die Möglichkeit Werte umzuwandeln.

Die Anweisung EXPONENT legt den Exponenten bei der Aufbereitung von Gleitpunktzahlen bzw. einer Fließkommazahl fest. Wenn die Anweisung Exponent den Wert 0 enthält, wird kein Exponent erzeugt und somit die originäre Zahl erzeugt.

Matheamtisch enthält die Gleitpunktzahl gleichzeitig eine Information zur Anzahl der Nachkommastellen beziehungsweise der dargestellte wird mit 10Exponent multipliziert.

In unseren Fall wäre dieses also 2,018010100000000 * 107 was wieder 20180101 ergibt.

Die Verwendung der WRITE Funktion zur Umwandlung von Zahlenwerten in das gewünschte Format hatte ich auch im Abschnitt "Zusatzfeld VLE zur Darstellung virtueller Lehreinheit aus Teilstring der verantwortlichen Kostenstelle sofern nicht in einen anderen Feld ein Wert steht" im Artikel "Query über COEP, AUFK und FMFINCODE für Einzelposten Istkosten Innnenauftrag mit Stammdaten aus CO und PSM-FM sowie Spalten für Ertrag und Aufwand - Erster Teil Infoset als Datengrundlage" behandelt.

Durch den Zusatz NO-ZERO werden die vorrangestellten 000 eines Wertes entsprechend entfernt, so dass später mit der reinen Zahl ohne führender 0 gearbeitet werden kann.

Hierbei ist es jedoch hilfreich vorab zu prüfen, ob der Wert tatsächlich nur aus Zahlen besteht. Dieses ist im Artikel "Drittmittelstatistik nach LOMZ über Recherchebericht und SAP Query" durch die Anweisung

IF AUFK-AUFNR CO  '1234567890'.

im Abschnitt "LOMZ relevante Drittmittel" beschrieben worden.

Gerade beim Umgang mit Programmiersprachen gibt es oft mehrere Wege um ein Ergebnis zu erhalten und gerade die obige WRITE Anweisung eignet sich auch hervorragend dazu als Werte statt Text gespeicherte Klassifizierungsmerkmale wieder aufzulösen und entsprehcend lesbar in der Ausgabe zu machen.

Somit kann auch eine einfache WRITE Anweisung wesentlich mehr als

WRITE 'HELLO WORLD'.

Grundsätzlich ist das Thema ABAP Programmierung aber tatsächlich noch ein Punkt den ich gerne ausbauen würde und wo bei mir noch ein zwei Bücher im RUB stehen.

Für kleinere ABAP Anweisungen zum Beispiel im Rahmen einer SAP Query hilft oft schon der Austausch in Onlineforen, mit Kolleginnen und Kollegen und ein wenig die Webempfehlungen oder andere Blogs.

 

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema SAP Query habe ich im Artikel
"Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




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Mittwoch, 7. März 2018
11:39 Uhr

Auswertung Anlagenzugänge als Investitionen im Report Painter mit Ausweis CO Objekte Innenauftrag und Kostenstelle

Im Artikel "Investitionen in ReportWriter (statistische Buchungen)" bin ich schon einmal auf das Thema Auswertung von Investitionen im Gemeinkostencontrolling (Modul CO-OM) eingegangen. Anhand des Werttyp 11 können hier statistische Buchungen ausgewertet werden, die jedoch Anlagenzugang und Anlagenabgang berücksichtigen.

Für ein internes Berichtswesen sollen jedoch neben Planwerten nur Anlagenzugänge und nicht die Anlagenabgänge berücksichtigt werden.

Mein Fazit im oberen Artikel war, dass hier die Auswertung über eine Query, welche im Artikel "Query Anlagenbuchhaltung (Inventarliste) - AHK Wert" beschrieben ist, eine sinnvolle Ergänzung zu den Auswertungen der Obligo-Belege eine gute Option ist.

Der Nachteil einer Query (und damit direkte Auswertung der Datenbank ist jedoch (neben Laufzeit) auch eine Frage des Berechtigungskonzeptes.

Zielvorgabe des Berichtswesen war daher eine Darstellung der Investitionen und Planwerte in einem übergreifenden Berichtstool.

Interessant ist hier tatsächlich statt die Auswertung direkt im der Kostenstellenrechnung oder Innenaufträge zu verwenden. Hier die Möglichkeiten der Profit-Center-Rechnung zu nutzen.

Anlagenbewegungsart im Recherchebericht der Profit-Center-Rechnung

So steht bei den Rechercheberichten im Bereich der Profitcenter-Rechnung auch das Merkmal Bewegungsart für die Anlagenbewegungsart zur Verfügung womit  ebenfalls nur die Zugänge anhand der Bewegungsart bei Investitionen (Bestandskonten) ausgewertet werden. Im Artikel "Grundlagen: Was sind die Unterschiede zwischen Report Painter und Rechercheberichte?" werden hier die unterschiedlichen CO Auswertungsmöglichkeiten dargestellt.

Im Buch "Berichtswesen im SAP®-Controlling" bin ich auf eine Möglichkeit eingegangen hier anhand eines Recherchberichts über das Merkmal Herkunfsobjekt eingegangen.
 
Berichtswesen im SAP®-Controlling

Eine ausführliche Beschreibung ist unter Buchempfehlungen unter Berichtswesen im SAP®-Controlling (SAP Modul CO; internes Berichtswesen) zu finden.
 
Verlag: Espresso Tutorials GmbH
1. Auflage
(01. Juni 2017)
Paperback ISBN: 9783960127406

Für 19,95 € direkt bestellen

Oder als SAP Bibliothek-Flatrate *


Daher möchte ich in diesen Artikel eine zweite Möglichkeit vorstellen.

Anlagebewegungsart im Report Painter Bericht der Profit-Center-Rechnung

Dadurch, dass alle Buchungen auf CO-Objekte wie Kostenstellen und Innenaufträge auch auf die zugeordneten Profit-Center in der klassischen Profit-Center-Rechnung fortgeschrieben werden ermöglicht diese auch die Auswertung der fortgeschriebenen Investitionen und auch der erfassten Planwerte, die im Hochschulcontrolling beziehungsweise Hochschulberichtswesen auch als CO-Budget bezeichnet werden, auch wenn dieses technisch nicht der Budgetierung im CO oder PSM-FM entspricht.

Im Artikel "Erweiterung Bibliothek 8A2 Ausweis Kostenstelle und Innenauftrag bei Selektion Profit-Center in ReportWriter" wurde schon erwähnt, dass die Bibliothek 8A2 um die Basis-Kennzahlen Beleg Buchungskreiswähr. (Ist) BHSL-I und Beleg Buchungskreiswähr.(Plan) BHSL-P erweitert worden ist.

Damit können neben Summensätze der Profit-Center-Rechnung aus der Tabelle GLPCT "EC-PCA: Summentabelle" auch die Einzelposten der Tabellen  GLPCA "EC-PCA: Ist-Einzelposten" sowie GLPCP "EC-PCA: Plan-Einzelposten" ausgewertet werden.

Der technische Hintergrund und die Vorgehensweise zur Anlage einer Berichtsbibliothek ZPC ist im oberen Artikel erläutert.

Neben der Basiskennzahlen wurden auch noch die Merkmale Kostenstelle KOSTL und Auftragsnummer AUFNR aktiviert, so dass ergänzend zum Profit-Center  auch die CO-Objekte Kostenstelle und Innenauftrag ausgewertet werden können.

Darüber hinaus wurde auch das Merkmal ANBWA Anlagenbewegungsart aktiviert, so dass nun auch dieses im Report Painter als Merkmal genutzt werden kann.

Report Painter Bericht in Bibliothek ZPC für CO Planwert, Ausgaben und Investitionen

Vereinfacht ausgedrückt habe ich nun die Möglichkeit einen Bericht mit folgenden Eigenschaften zu erstellen.

Allgemeine Selektion
In der allgemeinen Selektionen habe ich folgende Merkmale hinterlegt
Ledger 8A "Profit-Center-Rechnung"
sowie mit Variablen die Merkmale
Kostenrechnungskreis 8AKOKRS
Periode 8A-VON und 8A-BIS
Buchungsperiode 8A-VON und 8A-BIS

Geschäftsjahr 8A-YEAR
Profit-Center (Gruppe, Variable) 8A-PCGR

Nachtrag

Tatsächlich ist es erforderlich die Selektion des Profit-Center in den allgemeinen Selektionskriterien zu hinterlegen, andernfalls werden alle CO-OM Objekte ausgegeben, wenn Profit-Center und CO-OM Objekt in der Berichtszeile definiert sind.

Ein weiteres Problem war die Frage, welche Periode zur Abgrenzung genutzt werden muss.

Wird nur die Perioden als Selektionsmerkmal  genommen wird diese bei Auswertung der Kennzahl BHSL-I ignoriert. Eine Verwendung der Buchungsperioden zusätzlich zur  Perioden hatte dann das gewünschte Ergebnis gebracht. Hintergrund ist, dass Periode wohl nur für Standard in der 8A2 nutzbar ist, aber sofern Einzelposten (sprich auch die Info IA und KS) ausgewertet werden sollen, ist eine Selektion über die Buchungsperiode erforderlich.
 


Als Zeile wurden zu den selektierten Profit-Center eine Gruppe für die CO-OM Objekte festgelegt die alle Kostenstellen bzw. Innenaufträge umfasst. Je nach Berichtsziel können die CO-Objekte als Selektions-Feld markiert sein (Variable) dann muss die Obergruppe der Standardhierarchie der Profit-Center-Rechnung fest hinterlegt werden oder umgekehrt die Profit-Center als Selektion und die CO Objekte als Gesamtgruppe gewählt werden.

Im Berichtsbeispiel soll über die Profit-Center eine Selektion erfolgen. Die Gruppe BUCH umfasst sowohl bei den Kostenstellen als auch Innenaufträgen alle CO-Objekte.

Damit habe ich als Zeilen folgende Einträge:

1. Zeile Kostenstelle
Kostenstelle (Gruppe) BUCH
Wobei Buch alle Kostenstelle umfasst.

2. Zeile Auftrag
Auftrag (Gruppe) BUCH
Wobei Buch alle Innenaufträge umfasst.

Selbstverständlich wurde hier noch über Expandieren die Gruppe der Kostenstellen / Innenaufträge nach Einzelwerten aufgelöst, so dass im Ergebnis die Kostenstellen und Innenaufträge im Bericht aufgelistet werden.

Exkurs: Selektion nach CO-Objekten

Ein Kollege fragte noch an, ob mit dieser Methode auch "Selektionskriterien auf Kostenstellen bzw. Innenaufträge" eingeschränkt werden könnte.

Dieses ist tatsächlich ebenfalls möglich in dem der oberste Knoten der Profit-Center-Rechnung Standardhierarchie (siehe Transaktionscode KCH6N) für das Merkmal Profit-Center  als Gruppe definiert wird und das Merkmal Kostenstelle beziehungsweise Innenauftrag als SET und Variable festgelegt wird. Im Beispiel wäre auch hier die Standardhierarchie BUCH als oberster Knoten

Dazu wäre in den Allgemeinen Selektionskriterien die Standardheirarchie der Profit-Center mit

Profit-Center (GRUPPE) BUCH

definiert.

Für die Auswertung von Kostenstellen wäre die Zeile:


Kostenstelle (GRUPPE, VARIABLE) 1KOSET

Für die Auswertung von Innenaufträge wäre die Zeile

Innenauftrag (GRUPPE, VARIABLE) 6-AUFGR
Ansonsten kann hier vergleichbar wie oben verfahren werden.
 

Spaltendefinition Planwerte, Investitionen

Der wesentlich interessantere Part ist nun aber die Spaltendefinition.

Spalte CO Budget
Hier wird als Basiskennzahl "Beleg Buchungskreiswähr.(Plan)" gewählt und folgende Kennzahlen zugeordnet.
Satzart 1 und 3  (Plan und Umlage/Verteilung Plan)
Kontonummer (entweder als Budgetkontengruppe oder die vierstellige CO Plankostenart)
Version 0 (da die Planwerte in der Planversion 0 erfasst werden.

Spalte Wertpapiere
Zur Auswertung der Wertpapiere (Bestandskonten mit CO-OM Kontierung) wird hier die Basiskennzahl Beleg Buchungskreiswähr.(Ist) gewählt und folgende Merkmale hinterlegt.
Kontonummer (die Bestandskonten der Wertpapiere 15* oder 16*)
Version 0 (Istversion)
Satzart 0, 2 (Ist und Umlage/Verteilung Ist)

Damit können auch die nicht ins CO fortgeschriebenen Bestandskonten nach Innenauftrag und Kostenstellen ausgewertet werden, da diese in der Profit-Center-Rechnung am Einzelpostenbeleg auch die CO Objekte hinterlegt haben.

Spalte Investitionen
Ebenso wie in der Query werden hier nun über das Merkmal Beweg.art die relevanten Zugänge sowie die Investitionskonten zur Auswertung der Investitionen hinterlegt.

Kontonummer (Analagenklasse, Konten der Anlagenbuchhaltung)
Satzart 0 und 2
Beweg.art die einzelnen Anlagenbewegungsarten die zum Anlagenzugang relevant sind wie zum Beispiel 100 bis 199, 300, 310, 320 usw.


Im Artikel "Zusammenfassung Query über Anlagenzugang - Auswertung Investitionen aus Profit-Center-Rechnung" bin ich auf die einzelnen Buchungskonten sowie Anlagenbewegungsarten für eine Query eingegangen.

Hintergrund: Anlagenzugänge über Bewegungsart und Buchungskonto selektieren

Die einfachste Auswertung dürfte nun eine Liste sein die über die Selektion der Anlagenbewegungsart erfolgt.In der Regel ist der Anlagenzugang über die Anlagenzugangsarten 100 bis 190 oder sofern innerhalb eines Konzern auch Anlagenzugänge aktiviert werden oder allerdings zur Aktivierung von Anlagen im Bau bzw. Anlagen selbst erstellt werden dürften auch die Anlagenbewegungsarten:
  • 300 Umbuchung Altbestand abgehend von aktiver Anlage
  • 310 Umbuchung Altbestand zugehend von aktiver Anlage
  • 320 Umbuchung Neuzugang abgehend
  • 330 Umbuchung Neuzugang zugehend
  • 345 Umbuchung Neuzugang abg.von Anlage im Bau Einzelp.
  • 346 Umbuchung Neuzugang zugehend von Anlage im Bau

relevant sein. Als Sachkonto sollten hier dann die Buchungskonten der Anlagenbuchhaltung ausgewertet werden. Basierend auf den Kontenplan IKR kann dieses zum Beispiel über folgendes Intervall dargestellt werden (ohne Werberichtigungskonten)

100000    1000099
1000101    2100099
2100101    5000099
5000101    7000099
7000101    7900099
7900101    8000099
8000101    8900099
8900101    9000099
9000101    19999998
27900000 27999999

 

Spaltendefinition Erlöse und Kosten

Nachdem CO Planwerte (CO Budget) und Investitionen im Bericht definiert sind fehlen nun noch die verbleibenden Kosten (ohne AfA, da wir die Investitionen und damit AHK auswerten) und Erlöse auswerten.


Spalte Erlöse und Spalte Kosten bzw. Einnahmen und Ausgaben
Auch hier bedienen wir uns der folgenden Merkmale.
Satzart 0,2
Version 0
Kontonummer (Gruppe)
ZK2_A für Ausgaben oder ZK2_E für Einnahmen

Je nach Budgetbereich kann hier noch unterschieden werden, ob bei den Ausgaben auch die Personalkosten mitbudgetiert und ausgewertet werden sollen.

Es bietet sich für ein Berichtswesen an hier entweder zwei Berichte anzulegen die sowohl budgetierte als auch alle Konten auswerten oder mit unterschiedlichen Abschnitten zu arbeiten.

Im Artikel "Grundlagen: Abschnitte in Report Painter und Report Writer und ihre Vorteile bei Officeintegration und Excel" bin ich auf die Möglichkeiten der Abschnitte ausführlicher eingegangen und der Artikel "Grundlagen: Set-Variablen im Report Painter / Report Writer am Beispiel Kostenstellengruppe und Innenauftragsgruppe" lässt sich auch auf ein Set zu den Profit-Center-Gruppen mit Vorlage der Set-Variable 8A-PCGR anwenden, so dass hier entsprechende Budgetbereiche schon in der Selektion unterschieden werden können.
 

Fazit Berichtswesen mit Profit-Center-Bibliothek ZPC im Report Painter

Grundsätzlich ist diese Vorgehensweise zur Auswertung von Planwerten (CO-Budget), Kosten und Erlöse sowie Investitionen eine ganz brauchbare Lösung.

Allerdings ist es in der Profit-Center-Rechnung bzw. der Bibliothek 8A2, die als Vorlage verwandt worden ist, nicht möglich folgende Sachverhalte auszuwerten.

Die Darstellung der Reisekostenvorschüsse, die keine Kosten sind, müssen auch weiterhin per Einzelpostenbelege bzw. Query wie im Artikel "Einzelposten FI Hauptbuch (Auswertung Buchungen Partnergesellschaft)" ausgewertet werden. Ferner scheint es in der Profit-Center-Rechnung keine Möglichkeit zu geben Obligos auszuwerten, so dass hier ein zweiter Bericht in einer der CO-OM Bibliotheken wie 1VK oder 6O1  (Berichtstabelle CCSS Berichtstabelle Gemeinkostencontrolling) genutzt werden muss. Auf die Auswertung von Obligo bin ich im Artikel "Obligo Verwaltung im SAP Modul CO - Customizing, Standardberichtswesen, Report Writer/Painter und SAP Query" eingegangen.

Damit ist dieser Bericht noch keine perfekte Lösung aber immerhin reduzieren sich die notwendigen Auswertungen auf drei Berichte (dieser Report Painter Bericht, ein Obligo Bericht und die Auswertung der Reisekostenvorschüsse).

 

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema SAP Query habe ich im Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschrieben daneben findet sich eine kurze Einführung in das Thema Report Painter und Report Writer im Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer".




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Samstag, 24. Februar 2018
09:37 Uhr

Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil VI - Onlinebanking mit Google Home und Sparkasse

Während Amazon Alexa eine Vielzahl von Skills im Angebot hat scheint nun auch Google Home seine Assistanten auszubauen. Eines der kritischen Bereiche (ähnlich wie die Warenkorbfunktion bei Amazon Alexa) dürfte wohl der Umgang mit Finanzdaten sein.

So dachte ich im ersten Moment auch tatsächlich, dass mir am Computerstammtisch ein Aprilscherz zu früh vorgestellt worden ist... aber es scheint wirklich so zu sein, dass die Sparkasse mit ihren Google Assistent "Sparkasse Banking" eine Verknüpfung von Google Home (egal ob Lautsprecher oder am Smartphone) mit den eigenen Konto an.

Sparkasse Banking Assistant in Google Home aktivieren

Durch die Aktivierung des Skills mit "Okay Google sprich mit Sparkasse Banking" muss das Konto erst einmal mit den eigenen Sparkasse Konto verbunden werden.

Google mit Sparkasse Banking verbinden

Dafür landet man am Smartphone auf eine Seite der "Finanz Informatik GmbH & Co. KG".

URL sparkasse-voice.f-i.de

Die URL ruft dabei einen BLZ Proxyserver und eine AJAX Suche über die einzelnen Institute auf in der die unterstützten Sparkassen Institute aufgerufen werden können.

Auswahl Sparkasse Institut

Nach Eingabe vom Institut Namen ist jedoch ersichtlich, dass derzeit nur wenige Institute dieses schon aktiv nutzen.

Sparkasse Stade-Altes Land
 

Sparkasse Banking mit Sprachsteuerung

Immerhin auf der Seite der Sparkasse Stade-Altes Land sind auch weitere Informationen zum Assistenten zu finden. Hier stellt die Seite "Banking per Sprachsteuerung" auch ein entsprechendes Video zur Verfügung. Der Skill selbst ist bei Google unter "Google Assistant: Sparkasse Banking" vom Anbieter Finanz Informatik vorhanden. Die Datenschutzerklärung weist auf die Rechtsabteilung  des  Deutschen  Sparkassen  und  Giroverbandes (DSGV) hin.

Beim Einrichten des Kontos wird, sofern die eigene Sparkasse gefunden wird, die Zugangsdaten einmalig abgefragt (Onlinebanking) und es können die Funktione freigeschaltet werden. Als Funktionsumfang kann zwischen Kontostand lesen, Umsätze anzeigen, Überweisen gewählt werden.

Damit sind später Funktionen wie:

"Okay Google wie ist mein aktueller Kontostand"
"Okay Google was sind meine letzten Umsätze"

möglich. Nach der Anfrage kommt dann die Rückfrage bitte nenne mir deine Voice-Pin und es kann für eine beschränkte Zeit die  freigeschalteten Funktionen genutzt werden.

Überweisungen, Sicherheit und Funktionsumfang über Voice banking mit Google Home Assistant

Kritisch sehe ich hier ein wenig die Möglichkeit der Überweisung und bin neugierig wie dieser Geschäftsprozess umgesetzt wird insbesondere das die Sparkasse auch durch die 2FA - Zwei Faktor Authentifizierung einer Überweisung per Push-TAN App statt Tan Liste hier stark das Thema Sicherheit im Fokus hat. Allerdings zur Information über Kontobewegungen empfinde ich die gebotenen Möglichkeiten als sehr spannend.

Wichtiger Punkt beim Einrichten ist noch das Festlegen der numerischen Voice-Pin mit der das Konto dann geschützt wird, so dass nicht die Onlinebankingzugangsdaten angesagt werden müssen. 

Dabei soll die Voice-Pin zwischen vier und sechszehn Ziffern haben.

Ferner soll die Anzahl der Überweisungen beschränkt sein und nur an bestehende Kontakten zu denen schon einmal eine Überweisungsvorlage angelegt worden ist. Darüber hinaus sollen die Überweisungen auch in der Höhe beschränkt sein.

Vermutlich wird die Höhe ähnlich wie beim Dienst Kwitt auf maximal 30 Euro  beschränkt sein, die dann ohne TAN überwiesen werden können.

Exkurs: Kwitt. ist eine Smartphone App mit der per Handy Beträge über die Mobilfunknummer an beliebige andere Konten gesandt werden. Sollte der Empfänger nicht bei Kwitt angemeldet sein, erhält er eine Nachricht mit einem Link auf eine Webseite, auf der er seine IBAN für die Transaktion angeben kann. Hierfür sind drei Tage Zeit andernfalls wird die Buchung nicht durchgeführt.

 

Fazit - Voice-Banking im Prinzip eine spannende Sache

Hier empfinde ich die Weiterentwicklung mit digitalen Sprachsystemen durchaus spannend...aber bin in bestimmten Bereichen dann auch ein klein wenig skeptisch.

Persönlich nutze ich Google Home eher für Öffnungszeiten ("Hey Google wann hat die Sparkasse offen") um direkt die Öffnungszeiten der Sparkasse vor Ort zu erfahren. Auf solche Fragen antwortet Google direkt die Öffnungszeit der nahe gelegene Sparkasse vor Ort geliefert.

Hier lohnt sich als "social media" Strategie auch tatsächlich das Editieren der Öffnungszeiten und Informationen in der lokalen Suche von Google beziehungsweise auf Google Maps.

Ebenso hätte ich mit Aktienkursen oder andere Finanzinformationen gerechnet. Der Zugriff aufs eigene Konto hat mich hier tatsächlich überrascht obgleich ich mir gerade bei Umsatzabfragen und Kontostand schon eine gewiße Erleichterung zum Beispiel beim Prüfen ob eine Rechnung schon bezahlt wurde (Gutschrift gebucht) oder man sich noch einmal ans Onlinebanking setzen muss um eben diese auszuführen. Immerhin erspart dieses dann den Griff zur Onlinebanking(App)-Anwendung oder zur Mahnung an säumige Kunden.
 
Hinweis: Smart Home im Alltag

Im Laufe der Zeit wird auch das Leben mit Technik immer intelligenter. Entsprechend habe ich auf der Seite "Smart Home" unsere Erfahrungen mit Amazon Echo (Alexa) und Google Home sowie vernetzte Dienste zusammengestellt.




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Freitag, 23. Februar 2018
17:49 Uhr

Grundlagen: Inhalte in Excel einfügen (Vorzeichen umkehren, Werte halbieren oder Verknüpfungen einfügen)

Manchmal sind es Kleinigkeiten in Excel die gewaltig das Leben erleichtern. Während Martin Weiß (tabellenexperte.de) unter "Tipps für ein besseres Tabellen-Design (Excel Best Practise)" einige Hinweise zusammengestellt hat die ich gerade bei neuen Tabellen nun auch mehr oder minder häufig versuche umzusetzen bin ich diese Woche sehr dankbar für eine der grundlegenderen Funktionen in Excel.

Ich meine die durch Copy & Paste auch in anderen Programmen bekannte Funktion "Inhalte einfügen" die sich in Excel hinter der rechten Maustaste verbirgt.

Copy and Paste content :-)

Selbstverständlich eignet sich diese Funktion hervorragend um Werte, Formate oder Formeln in eine Tabelle einzufügen aber hinter "Inhalte einfügen" verbirgt sich abseits der naheliegenden Funktionen (die auch direkt als Icon zur Verfügung stehen) noch einige praktische weitere Möglichkeiten, die mit den richtigen Wert in der Zwischenablage (sprich den richtigen kopierten Wert) weitere Möglichkeiten offenbart.

In folgender Abbildung sind einige dieser Funktionen markiert die ich derzeit relativ häufig und gerne genutzt habe.

Werte bearbeiten per Copy and Paste
 

Automatisch Verknüpfung zu Zellen erstellen

Über die Schaltfläche "Verknüpfen" (siehe 1 in oberer Abbildung) werden statt den Werten oder Inhalten aus der Zwischenablage eine Verknüpfung zu den Zellen bezieungsweise der Quelle (Tabelle, Tabellenblatt, Zeile, Spalte, Zellen) eingefügt. Dieses funktioniert allerdings nur, wenn bei Einfügen auch "Alles" markiert ist.

Besonders praktisch ist dieses, wenn zum Beispiel eine Spalte mit der Bezeichnung der einzelnen Lehreinheiten oder Zuordnungen zu Bereichen an mehrere Stellen verwandt werden soll und nur in der Haupttabelle die Werte aktualisiert werden sollen.

Vorzeichen umkehren, Werte halbieren, ...

Gerade bei Finanzberichten die aus SAP kommen stellt sich oftmals die Frage, ob Aufwand und Ertrag nun mit Negativ-Vorzeichen dargestellt werden soll oder nicht.

In der Regel werden Erträge in SAP negativ und Aufwand positiv dargestellt, aber für Berichtsempfänger ist eine umgekehrte Darstellung vielfach hilfreicher.

Im Laufe der Zeit habe ich mir hier einige Makros zugelegt um Text in Zahlen oder auch um Vorzeichen umzukehren (siehe Artikel "Office Integration - Excelansicht in SAP und Daten kopieren nach Excel"). Wesentlich schneller kann dieses aber erreicht werden wenn einfach ein Wert wie "1" oder "-1" kopiert wird und in der Abbildung unter 2 "Werte" zum einfügen gewählt wird und  unter 3 "Multiplizieren" ausgewählt wird.

Dieses hat den Vorteil, dass nun alle Werte mit -1 multipliziert werden und damit die Vorzeichen umgekehrt werden (auch aus einer schwarzen + 0 wird damit eine rote - 0 ;-)).

Da ich aus einer Datenbankabfrage die Grunddaten zweifach verarbeitet habe und nicht erneut alle Abfragen durchlaufen lassen wollte (die Grunddaten waren eindeutig doppelt eingespielt) ist auch die Multiplikation mit 0,5 hilfreich um die Werte zu halbieren. Denkbar wäre auch 2 zu kopieren und die Werte zu Dividieren, jedoch hat ein 0 Wert die Eigenschaften, dass dieser zwar mit 0,5 multipliziert aber nicht durch 2 dividiert werden darf.

Schnelle Datenkontrolle

Angenommen es liegt eine Saldenliste von Innenaufträgen vor. Dann kann es hilfreich sein zur Qualitätskontrolle zu vergleichen ob diese Daten vollständig sind und die vorliegende Liste mit Innenaufträgen mit einer anderen Liste zu vergleichen. Dieses ist natürlich mit Einfügen der Werte in eine Kontrollspalte und der Excelfunktion IDENTISCH möglich.

Handelt es sich um Zahlen kann die Liste aber auch kopiert werden und mit den Vorgang 4 "Subtrahieren" von den anderen Daten abgezogen werden. Wenn überall nun eine 0 steht war wohl alles in Ordnung und mit STRG + Z (Rückgängig machen) erscheinen wieder die ursprünglichen Daten.

Daten transponieren

Das wunderbare Theme Transponieren von Daten hatte ich im Artikel "Zeilen und Spalte vertauschen (Daten transponieren)" eingegangen. Hier bin ich auch auf das Thema Transponieren von Formeln mit absoluten Bezügen unter Beibehaltung der Bezüge zu Zellen eingegangen.

Fazit

Oft sind es kleine Kniffe die dann tatsächlich das Leben mit Excel erleichtern. So bin ich auch heute noch sehr froh, bei soprani.at auf die Funktion FEST (siehe Artikel "ich hab die #Zahlen am #allerschönsten" gelandet zu sein durch die auch verknüpfte Zellen (bspw. Korrekturwert von Zuweisungswert als

=FEST(a1;0)&" / "&FEST(a2;0)

mit Tausenderpunkten und 2 Nachkommastellen in lesbarer Form dargestellt zu bekommen oder über rechte Maustaste "Zellen formatieren" im Register Ausrichtung bei der Textausrichtung Horizontal mit der Option "Über Auswahl zentrieren" statt mit Zellen verbinden Überschriften formatieren zu können.

Das schwierige ist nur sich an diese Möglichkeiten zu erinnern...was mit ein Grund zum Bloggen und natürlich Blog lesen ist.

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Sonntag, 18. Februar 2018
12:47 Uhr

Weiterbildung im SAP Umfeld durch Selbststudium mit MOOC openSAP

Das Thema lebenslange Lernen oder Weiterbildung habe ich schon in den Artikeln "Personalentwicklung, berufliche Weiterbildung, SAP Kenntnisse durch digitale SAP Bibliothek von Espresso Tutorials" oder auch "Video2brain - Onlineschulung per Videostreaming unter Android, Windows, iOS und Web" angesprochen und möchte dieses heute um ein Schulungsangebot der SAP erweitern.

Die "Beruf und Kariere Seite" stellt schon seit einiger Zeit MOOC zum Beispiel zu den "Themen rokrastination für Studienzweifler, BWL für Studienwechsler zum Ausprobieren" vor und auch in meinen Webempfehlungen sind insbesondere in der Blogroll einige gute Lernquellen zu finden. Bisher hatte ich jedoch im Bereich MOOC noch keine eigene Erfahrungen gemacht und bin froh, dass ich hier beruflich einmal auf eine Weiterbildungsmöglichkeit aufmerksam gemacht worden bin, die durchaus spannend ist und am Ende sogar ein Zertifikat enthalten hat.

MOOC was ist das?

Laut Wikipedia bezeichnen Massive Open Online Course (deutsch offener Massen-Online-Kurs)  kostenlose Onlinekurse, die meist auf Hochschul-Niveau sind und große Teilnehmerzahlen aufweisen. 

Hierbei ist für mich ein Unterschied zu reinen Videotrainings neben der Möglichkeit eines Onlinezertifikat auch die Option der Lernkontrolle und Möglichkeit zum Austausch mit Dozierenden aber auch anderen Teilnehmenden.

Was ist openSAP?

Seit 2013 bietet die SAP SE ebenfalls, in Zusammenarbeit mit dem  Hasso Plattner Institut (HPI), Kurse rund um Produkte und Innovationen zu SAP Produkten an.

Im Kursbereich „Enterprise MOOCs“ werden klassische SAP Themen wie S/4 HANA oder andere SAP-Innovationen behandeln während unter „Thought Leaders“ unabhängig von SAP Themen mit externen Experten die Themenfelder digitale Innovation und Transformation behandeln.

Persönlich habe ich hier die Gelegenheit genutzt und mich zum Enterprise MOOC zum Thema "LTMC - SAP S/4HANA Migration Cockpit" weiterbilden lassen.  Der openSAP Kurs "Data Migration to SAP S/4HANA" bietet dabei einen Überblick zum Datenmigrationstool LTMC.

Das S/4HANA Migration Cockpit (LTMC) undSAP-S/4HANA-Migrationsobjekt-Modeler (LTMO) sind die Nachfolge des Legacy System Migration Workbench (LSMW) welches zur Datenmigration und Stammdatenpflege genutzt wird. In den Hochschulen wird es aber auch gerne für Massenbuchungen genutzt.

Daher ist es auch beruflich interessant sich hier intensiver schon einmal vorab mit diesen Thema auseinander zu setzen.

Kosten der Weiterbildung?

Tatsächlich ist auf der Aufwandsseite hier nur die Zeit zu verbuchen. Einschreibung, Lerninhalte und Abschlussprüfung sind kostenlos.

Allerdings kann nur für aktuell laufende Kurse ein Leistungsnachweis erworben werden. Eine Teilnahmebestätigung kann aber auch für abgelaufene Kurse erworben werden.

Der Leistungsnachweis für einzelne Kurse kann allerdings über die "Course Reactivation Seite" kostenpflichtig reaktiviert werden.Entsprechend interessant ist es, zumindest wenn man einen Leistungsnachweis erhalten möchte, diesen Kurs während der Onlinelaufzeit zu besuchen.

Wie sind openSAP Kurse aufgebaut?

Die einzelnen Kurse sind in einzelne Abschnitte aufgeteilt und enthalten als Elemente Videoeinheiten, Selbsttests, optionale Übungsaufgaben am System, Diskussionsforen, bewertete Wochenaufgaben und eine Abschlussprüfung.  Für die optionalen praktischen Übungsaufgaben wird eine Lernumgebung als Testversion angeboten diese ist aber nicht zwingend erforderlich.

Die einzelnen Videoeinheiten werden ebenso wie die Prüfungen in englisch angeboten und sind sehr gut verständlich. Dabei besteht die Möglichkeit die Videos in der Abspielgeschwindigkeit auf 0.7, 1.0, 1.3, 1.5, 1.8 und 2.0 facher Geschwindigkeit ablaufen zu lassen. So skeptisch ich hier anfangs auch war ist für eine Wiederholung der Lerneinheit ein schnelleres Abspielen tatsächlich hilfreich.

Die einzelnen Schulungsvideo sind im Durchschnitt 15 Minuten lang gewesen und enden mit einen Selbsttest der aus Multiple Choice Aufgaben besteht und beliebig oft wiederholt werden kann. Zum Abschluss der Woche gibt es dann eine Wochenaufgabe die tatsächlich einmalig abgeschlossen werden kann und für die in meinen Fall 60 Minuten zur Verfügung standen.

Nachdem der Kurs komplett abgeschlossen ist gibt es eine finale Prüfung (final exam) die dann in 120 Minuten zu bearbeiten war. Im Durchschnitt ist die Kursdauer auf 4-5 Stunden die Woche beschränkt, so dass dieses auch nebenher besucht werden kann.

Neben einer Teilnahmebescheinigung (hierzu müssen mehr als 50% der Lernmaterialien eines Kurses während dessen regulärer Laufzeit besucht werden) gibt es auch die Möglichkeit ein ein benotetes Zeugnis zu erhalten wenn mindestens 50% der Gesamtpunktzahl der Hausaufgaben und der Abschlussklausur erreicht worden sind.

Übersicht zum persönlichen Fortschritt im Kurs

Anhand der Fortschritt Seite zum Kurs können die einzelnen erzielten Punkte in den Selbsttests, der besuchtne Einheiten und der Wochenaufgaben sowie des finalen Examen betrachtet werdne.

Progress oder Fortschritt zum Kurs

Bei den Wochenaufgaben und den Examen ist es notwendig diese für eine Bewertung rechtzeitig zu einen bestimmten Termin (bezogen auf UTC) abzugeben. Dabei hatte ich die Wochenaufgabe der zweiten Woche nach Mitternacht abgegeben, was vielleicht auch die wenigen Punkte erklärt.

Nach Abschluss der letzten Prüfung wird dann von der SAP auch ein Leistungsnachweis ausgestellt.

Dieser enthält Name, optional Geburtsdatum, E-Mail-Adresse, maximal erreichbare Punkte, Abschlusspunkte und Prozentwert, und wenn man zu den besten 5%, 10% oder 20% gehört ebenfalls einen Vermerk.

Mein Leistungsnachweis sieht dabei wie folgt aus und wird als PDF angeboten.

Record of Achievment

Besonders interessant ist dabei die Zeile

Verify online: https://open.sap.com/verify/ximer-siduh-fivuv-nevip-kemok

die es ermöglicht dieses Zertifikat bei Onlineprofilen (zum Beispiel Linkedin) oder in der Onlinebewerbung mit anzugeben.

Schulungsinhalte und Prüfungen

Sämtliche Schulungsvideos, Skript sowie Übungsaufgaben werden als Download (MP4 Datei für die Videos, PDF für die Slides (Präsentationen) und Transcript (Schulungsmitschrift)) zur Verfügung gestellt. Die Inhalte sind aber auch nach Ablauf des Kurses noch jederzeit abrufbar.

Persönlich bin ich angenehm von den Selbsttest aber auch den Wochenprüfungen aber auch die Abschlussprüfung überrascht worden. Die Fragen gehen tatsächlich auf den Kurs ein und eignen sich dabei perfekt um den Kurs noch einmal Review vergehen zu lassen aber auch das Verständnis und nicht nur das reine Wiederholen des Kurses abzuprüfen.

Anhand des Kurses habe ich das Gefühl einen sehr guten Überblick über LTMC und LTMO erhalten zu haben und auch einige praktische Tipps geboten bekommen zu haben.

Web oder App?

Nachdem ich den Kurs besucht habe ist mir auch aufgefallen, dass von der SAP auch zwei Apps zu openSAP angeboten werden.

Die Webversion des Schulungsangebot ist responsiv gehalten, so dass dieses auf jeden Browser angezeigt werden kann. Allerdings gibt es für Android und iOs auch eine extra App.

openSAP als App
Android Logo openSAP In der Android Version werden die einzelnen Kurse im Menü angeboten.

Android openSAP Ansicht

und es kann auf die einzelnen Kurseinheiten gewechselt werden, die auch in der App komplett herunterladbar sind.

Android Kursabschnitt

Daneben punktet die App noch durch die Option des Second Screen wodurch ein Streaming des Kursinhaltes zum Beispiel auf Chromecast möglich ist.

Android openSAP auf Chromecast streamen

Insgesamt bietet die App gerade in Verbindung mit Chromecast (siehe auch Artikel "Google Chromecast HDMI Stick Teil 1 von 2 - Einrichtung, Inbetriebnahme und erste Apps") hier einen Mehrwert und eine fundierte und umfangreiche Schulungsmöglichkeit an.

Fazit

Insgesamt ist ein solcher Onlinekurs, der über die gesamte Laufzeit mit 3-4 Stunden wöchentlichen Lernaufwand ebenfalls einen Schulungsaufwand von 8 Stunden und damit einen Schulungstag entspricht eine spannende Option sich persönlich in aktuelle Themen einzufinden und an der eigenen Weiterbildung zu arbeiten.

Gerade durch die regelmäßigen Selbsttests und den Prüfungen am Ende des Kurses ermöglicht der Kurs auch eine Kontrolle ob der Inhalt passiv wahrgenommen oder aktiv verstanden worden ist. Auch die Diskussionen im Forum beantworten einige praktische Rückfragen und insgesamt war hier ein hohes aber dadurch auch verständliches Niveau auf beiden Seiten vorhanden.

Persönlich war ich etwas skeptisch, was die Kurssprache (English) anbelangt, aber der Kurs war trotz Fachvokabular unheimlich gut verständlich und brachte mir auch einige praktische Erkenntnisse zum Thema bei.

Selbstverständlich fordern solche Kurse im Selbststudium einiges an Freizeit und Disziplin um diese zu besuchen aber im Ergebnis kann hier intensiv neues Wissen aufgebaut werden und durch den Leistungsnachweis hat man im Zweifel sogar ein Zertifikat zum Nachweis der erlangten Kenntnisse vorhanden.

Besonders bei einzelnen Fachthemen kann ein solcher Kurs im Selbststudium auch schon einmal künftige Themen angehen die nicht zum normalen Arbeitsalltag passen.

Gerade das Thema elearning ist auch eine Frage, wieviel Freizeit und berufliche Zeit miteinander verknüpft werden. Aber persönlich hat mich das Angebot auf open.sap.com sehr überzeugt und ich bin neugierig ob sich noch weitere passende Kurse auf der Kursübersicht finden lassen.

Erwähnenswert ist vielleicht auch noch, dass sich im Kurs sowohl mit einer privaten Mailanschrift als auch mit SAP Single Signo on (S-User bei SAP für SAP-Mitarbeiter, Partner und Kunden) angemeldet werden kann.

Unabhängig von der Anmeldung kann im Profil aber ebenfalls die Kundenbeziehung hinterlegt werden. Diese Angaben werden von der SAP zur statistische Auswertung genutzt und  nur anonymisiert verwendet. Dadurch sind diese öffentlich nicht einsehbar. Innerhalb des Kurses (in Diskussionsforen) kann ein Anzeigename und ein Profilbild hinterlegt werden.

Angenehm ist dabei, dass die Kurse frei zugängig sind und auch für Interessierte ohne eigenes SAP System zur Verfügung gestellt werden.

Die mobile Nutzbarkeit ist nicht nur wegen "mobility first" relevant sondern zeigt sich auch die die im Artikel "Die digitale SAP Bibliothek geht nun auch mobile per App und Möglichkeit Medien herunterzuladen" vorgestellte App. Dennoch beeindrucken mich beide Seite dadurch, dass sie auch im Browser am Smartphone problemlos funktionieren.

Onlinekurse im Hochschulumfeld

Gerade im Hochschulumfeld bieten diese Kurse einen Mehrwert die aber nicht ganz unumstritten sind. Hierauf weist der Artikel "Online-Kurse von Unis in der Kritik: Massig Daten von Studenten" der Beruf und Kariere Seite hin.

Das im Bereich SAP solche Schulungsunterlagen und Kooperationen aber auch positv genutzt werden können habe ich auch im Artikel "SAP Schulungsunterlagen"  erwähnt.

Gerade die Möglichkeiten die hier das SAP Academic Competence Center Wien (ACC Wien)  bietet erscheinen mir hier über solche Onlinekurse hinaus ebenfalls als sehr spannend.

Persönlich kann ich als Fazit nur festhalten, dass ich vom Kurs selbst beeindruckt war und dieser noch mehr Wissen vermitteln konnte als die Onlinehilfe oder das Durchgehen von Schulungsunterlagen.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Samstag, 10. Februar 2018
13:30 Uhr

Grundlagen: Stammdatenhierarchie im Modul CO und PSM insbesondere beim Berichtswesen mit klassischer Budgetierung (Hierarchiebelege)

Die Gliederung von Stammdaten ist in SAP in den einzelnen Modulen unterschiedlich dargestellt.Hier mag ich kurz die Bedeutung von Standardhierarchien im Modul Controlling (CO) mit dem Public Sector Management (PSM) / Haushaltsmanagement - funds management (FM) vergleichen.

Exkurs: Standardhierarchie im Controlling

Im Controlling werden die Kontierungsobjekte Kostenstelle und Profit-Center in den Stammdaten unter den Grunddaten einen Hierarchiebereich zugeordnet. Dabei sind diese Hierarchiebereiche jedoch Stammdatengruppen die sowohl in der Standardhierarchie als auch über Stammdatengruppen gepflegt werden. So können Kostenstellen sowohl über die Transaktion OKEON (Kostenstellenrechnung > Stammdaten > Standardhierarchie > Ändern) aber auch über KSH2 (Stammdaten > Kostenstellengruppen > Ändern) bearbeitet werden. Dabei wird die Standardhierachie immer im Kostenstellenstamm (Transaktion KS01, KS02) zur Auswahl angeboten. Ebenso verhält es sich auch bei der Profit-Center-Rechnung mit den Transaktionen KCH5N bzw. KCH2. Bei den Kostenarten und Konten können hier keine Hierarchien aber ebenfalls Stammdatengruppen über KDH2 oder KAH2 gepflegt werden.Gerade in der Profit-Center-Rechnung ist hier auch ein Schnittpunkt zur Bilanz/GuV im Artikel "Bilanz- GuV- Struktur definieren oder nach CO-PCA kopieren" behandelt.

Auf das Thema Standardhierarchien sind wir im Buch "Schnelleinstieg ins SAP Controlling (CO)" ausführlich eingegangen.

 
Schnelleinstieg ins SAP-Controlling (CO)
Verlag: Espresso Tutorials GmbH
1. Auflage (01. November 2014)
Paperback ISBN: 9783960126874

Für 19,95 € direkt bestellen

Oder als SAP Bibliothek-Flatrate *

Ebook ISBN: 9783960120414
 

Pflege Hierarchie bei PSM-FM Kontierungselemente

Nun stellt sich die Frage, wie sich dieses beim Modul PSM-FM behandelt wird. Im Modul PSM-FM werden die Standardhierarchieen über die Stammdaten von Finanzstelle (entspricht meist Kostenstellen) ebenso aber auch in der Finanzposition gepflegt.

Die Hierarche kann im SAP Menü unter:
  • Public Sector Management
  • Haushaltsmanagement
  • Stammdaten
  • Kontierungselemente
  • Finanzposition oder Finanzstelle
  • Hierarchie
  • Standardhierarchie ändern (FMCID) für Finanzpositionen
    Hierarchie bearbeiten (FMSD) bei Finanzstellen
bearbeitet werden. Einfacher ist es jedoch direkt in den Kontierungselementen Finanzstelle / FInanzposition selbst durch Zuordnung  der übergeordneten Finanzstelle im Register Hierarchie. Ebenso ist dieses bei der übergeordneten Finanzposition im Abschnitt "Hierarchiezuordnung" durch die übergeordnete Fiannzposition.

Exkurs: Berichtswesen im PSM-FM

Diese Zuordnung wirkt sich allerdings auch sehr auf das Berichtswesen im PSM-FM aus. Im Artikel "»Rechercheberichte de lux« im Modul PSM FM Haushaltsmanagement" bin ich ja schon auf im Hochschulcontrolling genutzte Budgetberichte und im Artikel "Kundeneigene Transaktionen zu Berichten in PSM FM Haushaltsmanagement zum Beispiel Belegjournal anlegen (Variantentransaktion)" auf die Einzelpostenberichte im Belegjournal eingegangen. In beiden Berichten werden bestimmte Vorgaben (Finanzpositionen oder andere Selektionskriterien) schon beim Aufruf des Berichtes direkt zugewiesen so dass hier zum Beispiel nur Personalausgaben ausgewertet werden.

Klassische Budgetierung und Finanzpositionenhierarchie

Gerade bei der klassischen Budgetierung wird die Hierarchie insbesondere der Finanzpositionen sehr gerne genutzt, was auch im Artikel "SAP PSM-FM klassische Budgetierung mit unterschiedlichen Budgetversionen" erklärt wird. HIer ist eine Besonderheit, dass nicht nur die direkten Kontierungsobjekte bebucht werden sondern neben den Erfassungsbelegen auch Hierarchiebelege geschrieben werden.

Bei der Analyse der Budgetberichte (Einzelposten der Budgetbuchungen über den Hierarchiebeleg) helfen die im Artikel "Einzelposten Klassische Budgetierung Hierarchiebelge"  und für die Sender-Empfänger  Beziehung der Artikel "Sender und Empfänger anhand des Hierarchiebeleg in der klassischen PSM-FM Budgetierung" vorgestellten Auswertungsmöglichkeiten weiter.

So können über die Finanzposition AUFW.PERS alle untergeordneten Finanzpositionen mit Bezug zu dieser ausgwertet werden. Im Beispiel sind das alle Personalaufwandskonten. Ebenso verhält es sich bei der Finanzposition AUFW.SACH und die Sachmittelaufwendungen. Gerade im Recherchebericht ist dieses sehr praktisch und wird häufig zum Beispiel für eine "Saldenliste für Fonds im Haushaltsmanagement Saldo gegen Ertrag und Saldo gegen Budget" angewandt.  Hier können die einzelnen Merkmale wie Finanzstelle, Fond, Finanzposition, Werttyp etc. unterschiedlich dargestellt werden.

Dabei ist diese Darstellung auch im Artikel "Grundlagen Rechercheberichte Ausgabeart grafische Berichtsausgabe oder klassische Recherche" behandelt worden.

Ober und untergeordnete Kontierungselemente

Sowohl im Recherchebericht als auch im Belegjournal sollte jedoch darauf geachtet werden, dass es hier die Option "Untere Kontierung" gibt, die beim Auswerten sich eben nicht nur auf die Hierarchie der Finanzpositionen sondern auch auf die Finanzstellenhierarchie bezieht. Es werden zu den Kontierungselementen der Selektionskriterien im Bericht die hierarchisch untergeordneten Finanzpositionen mit ausgewertet. Dieses bedeutet, dass zu AUFW.PERS auch alle 62* Finanzpositonen als Beispiel ausgewertet werden.

Problem: Auswertung von Finanzstellen die nicht in der Finanzstellengruppe erfasst waren

Ein Kollege sprach mich darauf an, dass sie eine neue Finanzstelle innerhalb eines Fachbereichs mit einer anderen Nummer zugeordnet hatten und beim Auswahl der Finanzstellengruppe für den Fachbereich selbst Finanzstellen die eben nicht nur die Fianzstellen 1080000 bis 1089999  sondern auch die neuen Finanzstellen 8080000 bis 8089999 mit ausgewertet haben, obgleich diese gar nicht in der Finanzstellengruppe mit ausgewiesen waren.

Exkurs Finanzstellengruppe und Auswertung von Stammdatengruppen

Eine Finanzstellengruppe kann unter
  • Public Sector Management
  • Haushaltsmanagement
  • Stammdaten
  • Kontierungselemente
  • Finanzstelle
  • Finanzstellengruppe
  • über
    Anlegen (Transaktion FM_SETS_FICTR1)
    Ändern (Transaktion FM_SETS_FICTR2)
    und per FMRP_FC_SET_HIER als Gruppenhierarchie aus der Finanzstellenhierarchie erzeugt werden
Dabei werden, wie auch bei Kostenstellen die Finanzstellen als Intervalle oder Einzelsets als Gruppen zugeordnet und können hier auch ausgwertet werden. Ebenso steht dieses für Finanzpositionengruppen (FM_SETS_FIPEX1  FM_SETS_FIPEX2 und FMRP_CI_SET_HIER) sowie für Fonds möglich.

Im Artikel "Auflösen von Stammdatengruppen nach Einzelwerten - Einzelwerte zu Sets" bin ich auf die Frage eingegangen wie diese erzeugten oder angelegten Stammdatengruppen ausgwertet werden können. Mit Excel kann dann im Artikel "Prüfung inwieweit ein Wert, bspw. eine Kostenstelle, innerhalb eines Intrevalls (Gruppe) liegt in Excel" diese Auswertung genutzt werden um eine Zuordnung zum Beispiel bei Einzelposten auf die zugeordnete Stammdatengruppe zu bekommen. Dieses aber nur am Rande....

Lösung: "untere Kontierung" beim Belegjournal und Recherchebericht führt zur Auswertung innerhalb der Finanzsellenhierarchie


Nach einen kurzen Telefonat hat sich dieses dann aber doch geklärt.... Innerhalb der Finanzstellengruppe war auch eine dreistellige Finanzstelle 108 enthalten die in der Anfangszeit dafür genutzt wurde Budget dorthin zu buchen und dieses dann auf die einzelnen Finanzstellen zu verteilen. Durch die Markierung von "untere Kontierung" wurde aber auch die Finanzstelle 808* die ebenfalls innerhalb der Finanzstellenhierarchie der Finanzstelle 108 zugeordnet waren mit ausgewertet.

Mittlerweile wird das Landesmittelbudget jedoch direkt auf die richtigen Finanzstellen gebucht, so dass die Finanzstelle 108 problemlos aus der Finanzstellengruppe entfernt werden konnte.

Grundsätzlich könnte natürlich auch die Finanzstellenhierarchie angepasst werden (flache Hierarchie oder neue Knoten) aber dann ist, wie im Artikel "Reorganisation von Finanzstellenhierarchien" beschrieben auch ein Neuaufbau des Budgets erforderlich.

Manchmal sind solche geschilderten Probleme tatsächlich bestens dazu geeignet scih wieder einmal intensiver mit der Problematik von Hierarchien und Grundlagen im Modul PSM-FM zu beschäftigen. Sehr hilfreich ist hier auch einen Geschäftsprozess zum Anlegen dieser Kontierungselemente zu haben. Daher hatte ich mir vor einigen Jahren die einzelnen Schritte zum Anlegen im Artikel "Workflow Kostenstelle und Innenaufträge (Module CO, PSM)" aufgeschrieben. Da mit Einführung des neuen Budgetverteilungssystem BCS (siehe Artikel "PSM Haushaltsmanagement Budgetverwaltungssystem BCS oder klassische Budgetierung") eine andere Technik im PSM-FM eingesetzt wird und im Gegensatz zur klassischen Budgetierung nicht mehr Hierarchiebelege geschrieben erden können bestimmte Probleme hier möglicherweise zumindest für eine Budgetauswertung zur Seite gelegt werden. Aber die Bedeutung der Stammdatenhierarchie bei der Selektion in Berichten dürfte weiterhin relevant bleiben.

Von daher bleibt es bei SAP auch im Bereich der öffentlichen Verwaltung spannend und es hilft hier sich beim Aufbau oder Arbeit im Berichtswesen auch um die Stammdaten weiterhin Gedanken zu machen. Die ein oder andere Anregung kann dabei vielleicht auch aus unterer Buchvorstellung entnommen werden. Viele der dort vorgestellten Berichtstools sind auch außerhalb des Modul CO zum Beispiel im PSM-FM und damit im Berichtswesen im Haushaltsmanagement nutzbar.

 
Berichtswesen im SAP®-Controlling

Eine ausführliche Beschreibung ist unter Buchempfehlungen unter Berichtswesen im SAP®-Controlling (SAP Modul CO; internes Berichtswesen) zu finden.
 
Verlag: Espresso Tutorials GmbH
1. Auflage
(01. Juni 2017)
Paperback ISBN: 9783960127406

Für 19,95 € direkt bestellen

Oder als SAP Bibliothek-Flatrate *


Auch hier freue ich mich selbstredend wenn diese ebenfalls vor Ort eingesetzt werden kann. Ansonsten kann ich aber auch das Thema Weiterbildung im Rahmen von SAP Know How empfehlen. Auch ansonsten sollte hier auf der Seite in nächster Zeit noch das ein oder andere Thema angesprochen werden.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Montag, 5. Februar 2018
20:53 Uhr

Kommentare in Excel ansprechend als Sprechblase formatieren

Neben Kommentaren in Winword (und das Kopieren dieser Anmerkungen im Artikel "Microsoft Office Vorlagen und Änderungsverfolgungen") bemühe ich mich auch darum in Excel nicht nur sprechende Formeln zu verwenden sondern auch durch Kommentare Hinweise zum Beispiel zur Datenherkunft zu geben. Gerade wenn später noch andere Personen mit diesen Arbeitsmappen arbeiten sollen ist es nützlich hier entsprechende Hinweise zu hinterlegen, so dass gerade bei Eingabemasken (siehe "Formulare gestalten in Excel")  oder auch umfangreichere Tabellen eine kleine Hilfestellung zu bieten.

Aus Gründen der Kreativität und weil ich durch ein Excel-Blog auf diese Möglichkeit hingewiesen worden bin habe ich mir entschieden bei besonders wichtigen Kommentaren diese auch eine andere Form zu geben, so dass diese dann auch direkt bemerkt werden.

Sprachende Kommentare mit Sprechblase statt Kasten

Offensichtlich ist dieses gelungen, so dass ich diese Möglichkeit hier gerne ebenfalls festhalten möchte.

Eigentlich können Kommentare nur von der Schrift her formatiert werden. Allerdings ist es möglich durch die Symbolleiste für den Schnellzugriff die Funktion "Form ändern" auch auf Kommentare anzuwenden.

Wie in der folgende Abbildung kann links oben die Schnellzugriffsleiste bearbeitet werden. Alternativ ist dieses auch über DATEI->OPTIONEN im Reiter Symbolleiste für den Schnellzugriff möglich.

Schnellzugriff anpassen

Hier kann nun die Befehlsgruppe "Zeichentools Format Registerkarte" ausgewählt werden und die Schaltfläche "Form ändern" in den Schnellzugriff hinzugefügt werden. Wenn nun ein Kommentar markiert ist kann die Form des Kommentar je nach Wichtigkeit angepasst werden, wie im Beispiel zu sehen ist.

Kommentare vom Herzen

Somit ist es sogar möglich in einer einfachen Exceltabelle für Excel-Begeisterte eine Botschaft zum Valentinstag zu verbergen . Natürlich sind auch sonst verschiedene Möglichkeiten vorhanden... aber insgesamt zeigt sich, dass auch in Excel immer einmal wieder ein wenig Kreativität freigesetzt werden kann, wobei dieses auch schon beim tabellenexperten im Artikel "Das How-To zum Christbaum-Simulator" ersichtlich ist. :-)

Neben der ansprechenden Formatierung von Trends und Diagrammen von Zahlenreihen (siehe "Datentrends für Drittmittelstatistik mit Sparklines ab Excel 2010 darstellen durch Liniendiagramme in Zellen") sind es manchmal solch kleine Kniffe die dann doch für eine Aufmerksamkeit sorgen und für angenehme Überraschungen sorgen können.
 

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Sonntag, 28. Januar 2018
12:51 Uhr

Neue Fachliteratur rund um SAP von Espresso Tutorials

Der SAP Fachbuchverlag Espresso Tutorials hat für 2018 einige neue Publikationen angekündigt und diese im verlagseigenen Blog im Artikel "Neuigkeiten zum Jahresstart" angekündigt.

Auch wenn ein zentraler Fokus der Neuerscheinungen in diesem Jahr auf S/4HANA sowie den Entwicklungen rund um das Cloud-Computing und UI5 liegt sind auch wieder einige ERP Themen dabei, die ich persönlich als sehr spannend empfinde.

Einige persönliche Highlights sind für mich:
  • SAP Materialwirtschaft: MM-Kontenfindung im Detail
  • Die SAP-ERP Materialstammdaten
  • Schnelleinstieg in SAP HCM
  • SAP ERP Personalabrechnung und Administration
  • Berechtigungen im SAP ERP HCM – Einrichtung und Konfiguration
  • und viele andere mehr
Schon anhand des Inhaltsverzeichnis zum aktuellen Katalog merkt man, dass hier von Espresso Tutorials einige Module abgedeckt werden und gerade dieses ist einer der Gründe, warum ich ein Fan der Espresso Tutorials Flatrate bin.

Hierdurch ist ein kompletter Zugriff auf alle Medien des Verlags möglich, was neben eBooks auch Schulungsvideos umfasst. Besonders positiv ist, dass hier auch aktuelle Neuerscheinungen direkt zur Verfügung stehen und die Oberfläche auch durch Suchfunktion und Lesezeichen punktet.

Einige der in der Bibliothek vorhandenen Bücher sind auch in meinen Buchempfehlungen zu finden (dabei sind alle in der Flatrate enthaltenen Exemplare traditionell durch eine Tasse Espresso   gekennzeichnet).

Immerhin ist die Kombination von Kaffee, Literatur und spannende Themen stets eine sinnvolle Kombination :-).

Die Kombination aus Kaffee, SAP und Arbeit ist ohnehin immer eine gute Idee :-)

Alternativ sind die Bücher natürlich auch in gedruckter Form eine Empfehlung, so dass ich hier auch gerne auf meine beiden eigene Bücher, erschienen im Verlag Espresso Tutorials verweise. Gerade das neue Buch "Berichtswesen im SAP Controlling" ist ein guter Einstieg sich Gedanken um die Verwendung von vorhandener Berichte aber auch die Entwicklung eigener Berichte zum Beispiel als Rechercheberichte, SAP Query im Rechnungswesen oder auch Report Painter zu machen. Gerade wenn Sie sich intensiver mit diesen Themen auseinander setzen wollen ist dieses Buch sicherlich ein guter Anfang und vielleicht auch ein geeigneter Vorschlag für ihre lokale Bibliothek.

 
Berichtswesen im SAP®-Controlling

Eine ausführliche Beschreibung ist unter Buchempfehlungen unter Berichtswesen im SAP®-Controlling (SAP Modul CO; internes Berichtswesen) zu finden.

 
Verlag: Espresso Tutorials GmbH
1. Auflage
(01. Juni 2017)
Paperback ISBN: 9783960127406

Für 19,95 € direkt bestellen

Oder als SAP Bibliothek-Flatrate *


Auch wenn ich kein großer Freund von Neujahrsvorsätzen bin möchte ich dieses Jahr doch vermehrt dazu nutzen mich persönlich mit einigen dieser Bücher weiterzubilden aber auch einige Buchbesprechungen hier online zu stellen. Grundsätzlich habe ich dieses ja jedes Jahr vor..aber für dieses Jahr habe ich da, bedingt durch ein paar Veränderungen im Vergleich zu den Vorjahren, noch eine größere Motivation.

Ich hoffe daher hier in nächster Zeit noch die ein oder andere Neuerscheinung besprechen zu können und mich auch selbst anhand der Bücher aber auch durch Austausch mit anderen Menschen hier weiterbilden zu können.

Hier zeigt sich tatsächlich der Vorteil dass mit der digitalen SAP Bibliothek auch Zugriff auf Neuerscheinungen von Espresso Tutorials genommen werden kann und so virtuell ebenfalls SAP Know How aufgebaut werden kann. Persönlich merke ich das auch an der Arbeit als Vorteil wenn man sich schon einmal mit Themen wie Funktionsbereich im SAP Modul Haushaltsmanagement (PSM-FM) oder auch im Artikel "Grundlagen Finanzbuchhaltung - Geschäftsbereiche als mögliche Lösung zur Abbildung eines Betrieb gewerblicher Art (BgA)" oder bei meinen eigenen Buch mit der Thematik "Selektionsvariante KOK5 und Statusselektionsschemata zur Auswertung gesperrter Innenaufträge" auseinandergesetzt hat.
 

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Sonntag, 28. Januar 2018
12:17 Uhr

Europäischer Datenschutztag oder Privacy Data Day

Das Thema Datenschutz kommt auf dieser Seite zwar durchaus in einigen Artikeln (siehe Tag Datenschutz) vor, aber für einen ausführlichen Hintergrund mag ich dann doch eher auf die unter den Webempfehlungen aufgeführte Blogs zum Thema "Jura, Rechtswissenschaften" verweisen, obgleich das Thema Datenschutz eigentlich nicht mehr nur ein juristisches oder technisches Thema sein sollte sondern ein in der Gesellschaft relevantes Thema sein sollte.

Laut Wikipedia findet am 28. Januar seit 2007 der Europäische Datenschutztag und seit 2008 der Data Privacy Day, Statt. Dieses Datum wurde auf Basis des Inkrafttretens der  Europäische Datenschutzkonvention  (formal korrekt:  „Übereinkommen zum Schutz des Menschen bei der automatischen Verarbeitung personenbezogener Daten (Konvention Nr. 108)“) gewählt und dient der Sensibilisierung zum Thema Datenschutz.

Leider ist das Webprojekt "do not track" nicht mehr online abrufbar, aber die einzelnen Folgen sind unter "Interaktive Webdoku-Reihe Do Not Track" auf der Seite des Bayrischen Rundfunk aufrufbar. "Do Not Track" war ein internationales Projekt das von der französischen Produktionsfirma Upian in Koproduktion mit dem BR, ARTE France und dem NFB produziert worden ist..

Nachtrag:
Es scheint so, als wäre die interaktive Webdoku zu Do Not Track wieder online auf https://donottrack-doc.com/de/ abrufbar :-) Dieses freut mich besonders in Bezug auf die aktuelle Diskussionen rund um Datenschutz und Facebook.


Dabei wurden einige Aspekte des Datenschutz inklusive einiger Auswertungen über die eigenen Daten dargestellt. Aber auch abseits dieser Themen ist ein solcher Tag vielleicht eine gute Gelegenheit sich ausführlicher mit Datenschutzeinstellungen zu beschäftigen.

Einstellungen rund um Datenschutz bei Google und Facebook

Google bietet hier auf der Startseite einen direkten Link auf einen "Privatsphärecheck". Aber auch die Einstellungen von Facebook oder andere Netzwerke können hier einen interessanten Blick bieten. So findet sich bei Facebook auf der Seite "Einstellungen für Werbeanzeigen" eine Auflistung wie die einzelnen Werbeanzeigen zustande kommen udn welche Informationen hier Facebook für Werbung verarbeitet. Auf Vimeo werden die Datensammlungen im Video "Monologue of the Algorithm: how Facebook turns users data into its profit" anschaulich erläutert.

Nachtrag: Im Artikel "Facebook gestaltet Einstellungen für Privatsphäre und Datenschutz neu" auf Heise Online wird direkt darauf hingewiesen, dass Facebook nun ein wenig später auch die Einstellungsseiten zur Privacy überarbeitet hat.

Ergänzend zu den Links oben hat Facebook unter Facebook Privacy Basics eine Informationsseite rund um die Privatsphäre-Grundlagen bei Facebook online gestellt.


Daneben bieten aber auch Internetseitenbetreibende weitreichende Informationen zum Beispiel zum Einsatz von Google Analytics und Google Adsense an.  Auf der Seite der "European Interactive Digital Advertising Alliance" (youronlinechoices.com) eine Widerspruchsmöglichkeit gegen "nutzungsbasierte Online-Werbung" für verschiedene Anbieter nutzen. Diese Einstellung ist jedoch auf jeden von Ihnen genutzten Rechner (bzw. Browser) erforderlich, da diese Seite entsprechende Cookies mit einer entsprechenden Einstellung hinterlegt, die die einzelnen Werbenetzwerke (auch bspw. Facebook, Google, ...) beachten sollen. Anstatt der benutzerbezogenen Werbung (die durch verschiedene Daten zu ihrer Person erhoben sind) wird dann allgemeine Werbung eingeblendet.

Datenschutzinformationen online

Daneben gibt es aber auch noch einige andere Webangebote (die ich auch im Artikel "Rückblick THM Datenschutztag 2017") zusammen gestellt habe. An größeren Informationsportalen würde ich noch auf das Blog "Datenschutzbeauftragter INFO  Informationen zum Datenschutz" sowie auf das "virtuelle Datenschutzbüro" verweisen.

Vielleicht kann der heutige Tag ja ein wenig dazu genutzt werden sich etwas ausführlicher mit den Thema Datenschutz auseinander zu setzen.

Datenschutz im Zusammenhang mit SAP - mehr als nur Berechtigungswesen

Das Thema Datenschutz wird aber auch in Bezug auf SAP immer aktueller. So bietet die DSAG (Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe)  unter https://www.dsag.de/go/leitfaeden Prüfleitfäden SAP ERP die sich auch mit dem Thema Datenschutz unter SAP auseinnader setzen. Aber auch das IT Grundschutzhandbuch des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) hat hier einige Informationen rund um den Einsatz von SAP zusammengestellt.

An aktueller Literatur ist in 2017 das Buch "Datenschutz mit SAP: Der Praxisleitfaden zur Umsetzung der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSVO)" (Amazon Partnerlink) im Verlag SAP Press erschienen. Aber auch im Rahmen des Berechtigungsmanagement sind hier einige Neuerscheinungen lesenswert.  So stellt der virtuelle Buchclub von Espresso Tutorials auch das Thema Berechtigungen im Artikel "Sicherheitslücke SAP-Berechtigung" ausführich dar. Persönlich bin ich gerade dabei zum Buch "SAP-Berechtigungen für Anwender und Einsteiger" (Amazon Partnerlink) von  Andreas Prieß eine Rezension zu schreiben. Dieses Buch ist ebenfalls in der SAP Bibliothek Flatrate als eBook verfügbar und liest sich sehr gut an.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Samstag, 20. Januar 2018
09:52 Uhr

Grundlagen: Set-Variablen im Report Painter / Report Writer am Beispiel Kostenstellengruppe und Innenauftragsgruppe

Nachdem ich in letzter Zeit eher auf Facebook spannende Blogartikel geteilt habe und sowohl die Blogroll meiner Seite als auch ein paar neue Buchempfehlungen hinzugekommen sind möchte ich hier doch einmal wieder ein wenig zum Thema Berichtswesen im SAP Controlling schreiben.

Hintergrund: Auswertung von Planwerten mit zugeordneten Kostenarten


Ausgangslage: Budgetrelevante oder alle Kosten
Im Rahmen eines Report Painter / Report Writer Berichtes sollen sowohl Kostenstellen als auch Innenaufträge eines Bereiches ausgewertet werden. Dabei sollen Planwerte als Budget und die entsprechenden Kosten sowie Obligo ausgewertet werden. Allerdings sind die einzelnen Kostenstellen (und die zugeordneten Innenaufträge) unterschiedlich mit Planwerten versehen.

Budgetrelevante oder alle Kosten auswerten?
Während der globale Bereich neben der Verantwortung für Sachmittel auch für die Personalkosten Verantwortung hat sind für den dezentralen Bereich die Personalkosten nicht relevant. Daher sind im Bericht einmal als Planwerte nur die Plankostenarten für Sachmittel und in einen anderen Bericht die Planwerte für Sachmittel und Personalmittel ausgewertet. Ferner sind entsprechend auch die ausgewiesenen Kosten einmal mit und einmal ohne Planwerte (im Sinne eines Budgets) für einen Plan/Ist Vergleich ausgegeben.

Ein solches Beispiel habe ich auch im Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling« verwendet.

Auswertung von Kostenstellengruppen oder Innenauftragsgruppen

Bisher wurden hier zwei unterschiedliche Berichte erstellt und diese auch unterschiedlichen Berichtsgruppen zugeordnet. In einer Variante wurden die jeweiligen Kostenstellen hinterlegt, so dass hier im Bericht A Kosten und Planwerte ausgewertet werden während im Bericht B Kosten und Planwerte ohne Personal ausgewertet werden.

Somit mussten hier zwei Auswertungen gestartet werden. Angedacht ist nun aber eine Lösung, dass A und B als eigene Abschnitte (und bei Excelintegration als Tabellenblätter) ausgewiesen werden und beim Aufruf des neuen Berichtes sowohl die Kostenstellen und Innenaufträge mit Personalverantwortung als auch ohne angegeben werden können.

Die Vorteile der Verwendung von Abschnitten ist im Artikel "Grundlagen: Abschnitte in Report Painter und Report Writer und ihre Vorteile bei Officeintegration und Excel" beschrieben,

Setvariablen oder Set Auswertung im Report Painter Report Writer

Bei Zuordung der Merkmale Kostenstelle und Innenauftrag in einer Zeile habe ich bisher die Option SET (Gruppe markiert) eine bestehende Variable ausgewählt (1KOSET oder 6-AUFGR) dann erscheint im Selektionsbild die Angabe Kostenstelle(gruppe) und Innenauftrags(gruppe) wo ich per Variante die Werte zugeordnet habe.

Technisch handelt es sich dabei um Setvariable die auch für eigene Bedürfnisse angelegt werden können. Für einen Mehrjahresvergleich ist dieses im Artikel "Mehrjahresvergleich im ReportWriter/Painter mit variabler Spaltenanzahl je Jahr dank Variablen" hatte ich schon Wertvariablen und Formelvariablen beschrieben, so dass nun auch der dritte Variablentyp die Setvariable einen eigenen Artikel bekommt.

Im SAP Menü kann unter
  • Infosysteme
  • Ad-hoc Berichte
  • Report Painter
  • Report Writer
  • Variable
  • Anlegen (Transaktionscode GSI1)
eine eigene Variable angelegt werden.

Dabei sollen insgesamt vier Variablen angelegt werden. Für Bericht A und für Bericht B jeweils Kostenstellengruppe und Innenauftragsgruppe.

Sofern man es sich einfach machen möchte, kann hier einfach eine bestehende Variable als Vorlage verwendet werden. Auch wenn ich mich an die beiden bestehenden Variablen 1KOSET und 6-AUFGR orientiert habe, soll in diesen Beispiel alle Optionen ohne Vorlage angegeben werden.

Setvariable für Kostenstellengruppe anlegen (analog 1KOSET)

Nach Aufruf der Transaktion GSI1 muss der Varaiblenname angegeben werden. Hier wählen wir ZK2A-KS (zur Verwendung im Bericht beziehungsweise künftig im Abschnitt A) und ZK2B-KS (zur Verwendung im Bericht beziehungsweise Abschnitt B).

Im Abschnitt Bezugsfeld sind Tabelle und Feldname anzugeben. Um die beiden CO-OM (Gemeinkostencontrolling) Merkmale Kostenstelle und Innenauftrag auswerten zu können verwenden wir hier die  Berichtstabelle  CCSS - "Berichtstabelle Gemeinkostencontrolling".

Als Feldname für die Kostenstellen ist hier das Feld KOSTL zu wählen, so dass Tabelle CCSS und Feldname KOSTL eingetragen werden.

Als Variablentyp ist nun SET zu wählen und über die Schaltfläche "Allgemeine Daten"  kann unter anderen eine Beschreibung eingegeben werden. Diese Beschreibung wird dann auch am Selektionsbild des Berichtes erscheinen, so dass wir hier "Kostenstellen ALLE" oder "Kostenstellen BUDGET" oder vergleichbare Beschreibungen angeben können.

Im Abschnitt Vorschlag kann für diese Variable eine bestehende Gruppe als Vorschlagswert angegeben werden. Dieses kann sinnvoll sein, wenn wir eine Kostenstellengruppe wie ZK2A hätten. Allerdings verändert sich die Budgetverantwortung auch und bei einer bestehenden Kostenstellengruppe hätten wir auch einfach diese als Set ohne Variable eintragen können.

Daher ist hier die Option "Alle Werte" markiert.

Im Abschnitt Eingabefelder und Selektionsbilder kann nun die Option "Set- und Werteingabe" eingetragen werden. Dadurch ist es möglich sowohl Kostenstellengruppen als auch einzelne Kostenstellen beim Aufruf des Berichtes anzugeben. Alternativ könnte auch "Nur Seteingabe" oder "Nur Werteingabe" selektiert werden.

Da wir auf bestehende Kostenstellengruppen zugreifen wollen ist auch die Option "Nur durch Gruppen ersetzen" relevant. Hierdurch können zum Merkmal nur die CO Stammdatengruppen, im Beispiel unter KSH1 angelegte Kostenstellengruppen, ausgewählt werden.

Über die Schaltfläche "Sichern" kann diese Setvariable gesichert werden und später im Bericht auch verwendet werden.

Setvariable für Innenauftragsgruppe anlegen (analog 6-AUFGR)

Ebenso kann für die Setvariablen für die Innenaufträge verfahren werden. Hier legen wir die beiden Variablen ZK2A-IA und ZK2B-IA an. Auch hier ist die Tabelle  CCSS zu wählen allerdings diesmal das Feld AUFNR für die Innenaufträge. Bei den übrigen Einstellungen verfahren wir wie in den oberen Setvariablen, allerdings sollte in der Beschreibung schon erwähnt werden, dass hier Innenaufträge selektiert werden.

Verwendung Setvariablen im Reporting

Damit können alle vier angelegten Variablen im Bericht verwendet werden. Die Merkmale Kostenstelle und Innenauftrag können also als Gruppe SET markiert werden und durch Variable können dann die jeweiligen ZK2A oder ZK2B Variablen zugewiesen werden.

Soll der Bericht an ein anderes SAP System transportiert werden findet sich im  Artikel "Report Writer oder Report Painter Berichte über Dateisystem inklusive Bibliothek Variablen und Berichtsgruppe exportieren und importieren" eine ausführliche Anleitung.

 

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema Report Painter und Report Writer habe ich im Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Mittwoch, 10. Januar 2018
08:14 Uhr

Ausgeblendeten Text per Makro mit drucken oder nicht drucken über Schnellzugriff Symbolleiste

Im Artikel "Text als nicht druckbar markieren (ausblenden)" ist erläutert worden, wie Text ausgeblendet werden kann, so dass entsprechende Hinweise (wie ENTWURF oder andere Ergänzungen) nicht mit ausgedruckt werden. Ebenso wird darauf hingewiesen an welcher Stelle auch ausgeblendeter Text wieder eingeblendet werden kann.

Allerdings war es hier einer Kollegin zu mühsam immer erst in den Optionen zu gehen um diese Einstellung zu aktivieren, bzw. zu deaktivieren, so dass sich hier Gedanken darum gemacht worden ist, ob eine solche Umstellung nicht auch über die Symbolleiste für den Schnellzugriff aufgerufen werden kann.

Als eigene Funktion ist dieses nicht vorhanden, aber innerhalb VBA bzw. für MAKROS gibt es für die Optionen eines Worddokumentes eigene Eigenschaften.

Das Objekt Options.PrintHiddenText steuert die entsprechende Ausgabe. Dabei handelt es sich um ein Objekt vom Typ boolean, so dass es entweder FALSE oder TRUE sein kann.

Durch die VBA Anweisung Options.PrintHiddenText = True  wird ausgeblendeter Text mitgedruckt und durch Options.PrintHiddenText = False erscheint eben dieser nicht im Ausdruck.

Ebenso kann der Objektzustand im Rahmen einer IF Schleife abgefragt werden und entsprechend umgestellt werden.

Das entsprechende VBA Coding lautet:

Sub SwitchHiddenText()
If Options.PrintHiddenText = False Then
 If MsgBox("Soll Ausgeblendeten Text drucken aktiviert werden?", vbYesNo) = vbYes Then
   Options.PrintHiddenText = True
   MsgBox ("Option ausgeblendeten Text drucken wurde aktiviert")
  End If
Else
 If MsgBox("Soll Ausgeblendeten Text drucken deaktiviert werden?", vbYesNo) = vbYes Then
   Options.PrintHiddenText = False
   MsgBox ("Option ausgeblendeten Text drucken wurde deaktiviert")
 End If
End If
End Sub 

Sinnvollerweise sollte dieses als Makro in der NORMAL.DOTM als globale Vorlage hinterlegt werden, so dass dieses in allen Worddokumenten aufgerufen werden kann. Die folgende Anleitung gilt dabei für alle Office Versionen ab 2010.

In der Symbolleiste ANSICHT kann in der Befehlsgruppe MAKROS direkt die Schaltfläche MAKROS wie in unterer Abbildung aufgerufen werden. Wichtig ist nun dass neben den Makronamen (in der Abbildung unter 1 SwichtHiddenText) die Option "Normal.dotm (globale Vorlage) (in der Abbildung unter 2) gewählt wird.

Makro unter normal.dotm speichern

Durch die Wahl der globalen Vorlage können alle künftigen Worddateien auf dieses Makro zugreifen und das jeweilige Makro daraus aufgerufen werden.

Im erscheinenden Visual Basic Editor kann obiger Code kopiert und eingefügt werden, so dass das Makro entsprechend gespeichert werden kann.

Im Ergebnis ist das Makro dann konstant vorhanden.

Sinnvollerweise kann dieses Makro nun in der Schnellzugriffsleiste (links oben), wie in der zweiten Abbildung zu sehen, als Schaltfläche hinzugefügt werden.

Mako SwitchHiddenText in Schnellzugriffsymbolleiste

Dadurch ist das Makro auch direkt per Symbol aufrufbar, sofern es a) ausgewählt und b) über die Schaltfläche HINZUFÜGEN der Symbolleiste hinzugefügt worden ist.

Im Ergebnis kann nun zwischen "Ausgeblendeten Text drucken" oder "Ausgeblendeten Text nicht drucken" hin und her geschaltet werden. Durch die IF Anweisung erscheint jedoch zuvor eine Messagebox in der vorher eine Rückfrage erscheint.

Makro Frage oder IF MessageBox

Im Ergebnis kann hier also im Dokument zum Beispiel die Kennzeichnung Entwurf oder beliebige Anmerkungen eingeblendet oder ausgeblendet werden. Damit können bestimmte Informationen bzw. Textbestandteile (Entwurf, Verteiler, etc.) nur im Bedarfsfall mit ausgedruckt werden. Der Nachteil an solchen ausgeblendeten Texten ist jedoch der Zeilenumbruch, so dass bei Anmerkungen in meinen Augen die Kommentarfunktion die bessere Wahl ist. Der Umgang mit Markups und Kommentaren ist im Artikel "Microsoft Office Vorlagen und Änderungsverfolgungen" behandelt worden.

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Sonntag, 7. Januar 2018
17:06 Uhr

Blogartikel per Link im »social web« datenschutzfreundlich teilen

Eigentlich sollte das neue Jahr hier im Blog ja mit  einer Anleitung rund um Office oder einen noch im Entwurf befindlichen Artikel rund um SAP beginnen, aber als kleinere Schreibübung möchte ich hier ein Thema aus den Bereich Datenschutz und Webdesign aufgreifen über dass ich vorhin gestolpert bin (außerdem mag ich gerne die verbleibende Tage Urlaub dazu nutzen im Ehrenamt noch ein paar Aufgaben zu übernehmen und nicht direkt hier schon ein Arbeitsthema aufzugreifen).

Hierbei ging es um die Frage, wie Blogartikel in den einzelnen sozialen Netzwerken wie XING, Facebook, Twitter oder Google+ geteilt werden können, ohne dass schon beim Aufruf der Seite Skripte dieser Anbieter mit auf der Seite eingebunden werden, was der Fall ist, wenn die vom jeweiligen Netzwerk zur Verfügung gestellte "Share-Buttons" genutzt werden.

Während ich auf meiner Seite die im Artikel "Blog: 2 Klicks für mehr Datenschutz" vorgestellte Lösung nutze besteht auch die Möglichkeit über einen einfachen Link (der gerne auch per CSS formatiert werden kann) statt mit einer wie hier eingesetzten JavaScript Lösung.

Diese Variante ist eine einfache Alternative zum Projekt "Shariff: Social-Media-Buttons mit Datenschutz"  oder der auf meiner Seite eingesetzten Vorgängerlösung "2 Klicks für mehr Datenschutz" des c't magazin.

Alternative Möglichkeit des Link teilen im social web


Die einzelnen Netzwerke haben eine entsprechende SHARE-Url der als Parameter eine URL übergegeben werden kann. In der folgenden Tabelle sind beispielhaft für vier von mir genutzten Netzwerke die URLs zum Teilen von Artikeln angegeben.

Damit werden keine Daten von Facebook direkt eingebunden sondern ebenfalls nur beim Klick die URL an den Teilmechanismus des jeweiligen sozialen Netzwerk übertragen.

Der Nachteil ist hier jedoch, dass kein Counter bzw. Information mit ausgegeben wird, wie häufig ein Link im Netzwerk geliked oder ge+ worden ist sondern nur die SHARE / TEILEN Funktion angeboten wird. Shariff Plus und andere Lösungen haben auch eine LIKE Version mit im Angebot.

Teilfunktion der einzelnen sozialen Netzwerke mit Parameter

Aus folgender Tabelle können die einzelnen URL für die häufigsten Netzwerke entnommen werden.
 
URL Teilen per social web
Dienst URL zum Teilen von Artikeln
Facebook https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=
Twitter https://twitter.com/share?url=
Google + https://plus.google.com/share?app=110&url=
XING https://www.xing.com/social_plugins/share?url=
Linkedin https://www.linkedin.com/shareArticle?mini=true&url=

Am Ende der jeweiligen URL muss dann noch die Webadresse des jeweiligen Artikel ergänzt werden.

Allerdings muss diese URL noch entsprechend encoden muss.

Ziel (Artikel) URL encoden


Hierzu bietet die Programmiersprache PHP direkt die Funktion urlencode  an während die entsprechende Funktion in JavaScript encodeURIComponent lautet.

PHP.NET beschreibt diese Funktion wie folgt: "gibt einen String zurück, in dem alle nicht-alphanumerischen Zeichen außer -_. durch ein Prozentzeichen (%) gefolgt von zwei Hexadezimalwerten und Leerzeichen durch ein Plus (+) ersetzt werden"

Konkret bedeutet dieses zum Beispiel, dass aus der Seite

https://www.andreas-unkelbach.de/smarthome,php

durch die Funktion

https%3A%2F%2Fwww.andreas-unkelbach.de%2Fsmarthome.php

wird. Entsprechendes gilt auch für = dass in %3D oder & dass in %26 umgewandelt wird.

Innerhalb PHP kann diese Variablenübergabe relativ einfach per Variablen erfolgen und mit oberer URL zusammengefasst werden.

Weitere Infos zu den einzelnen Funktionen sind in der Onlinehilfe zur PHP Funktion urlencode auf php.net oder zu JavaScript Funktion encodeURIComponent auf w3schools.com zu finden.

Aktuelle URL inklusive Parameter mit PHP auslesen und encoden

Um die aktuelle URL inklusive Parameter auszulesen kann die PHP Funktion $_SERVER verwendet werden.

$_SERVER ist ein Array, das Informationen wie Header, Pfade und die verschiedenen Wege, das Skript anzusprechen beinhaltet. Die Einträge in diesem Array werden vom Webserver erstellt.

Als Coding inklusive des Protokolls kann hier folgende PHP Anweisung verwandt werden.

<?php
    $url = (empty($_SERVER['HTTPS'])) ? 'http://' : 'https://';
    $url .= $_SERVER['HTTP_HOST'];
    $url .= $_SERVER['REQUEST_URI'];
echo urlencode($url);
?>


Die erste Zeile gibt entweder http:// oder https:// aus.
Die zweite Zeile die Domain inkl. Subdomain.
Die dritte Zeile Pfad und Parameter der aufgerufenen Datei.
Zum Schluss wird der ganze String noch encoded.

Für diesen Artikel wird also aus:
https://www.andreas-unkelbach.de/blog/?go=show&id=891

https%3A%2F%2Fwww.andreas-unkelbach.de%2Fblog%2F%3Fgo%3Dshow%26id%3D891


Dieses kann direkt am Ende der Share-URL des jeweiligen Dienstes ausgegeben werden.
 

Teilenbutton mit CSS Formatieren

Neben der Verlinkung von kleinen Bildern mit LOGO des jeweiligen sozialen Netzwerks können diese Links auch hinter anderen Varianten verborgen werden.

Eine optisch ansprechende Variante kann zum Beispiel per CSS Sprite oder generell per CSS erfolgen. Im Artikel "Socialmedia Buttons für Profile per CSS Sprites oder CSS Box für XING, Google+, Twitter und Facebook" bin ich ausführlicher auf dieses Thema eingegangen.

Im Artikel "Fontello - Icons als Webfonts per CSS einfügen" ist auch eine Beschreibung zu finden, wie per Webfonts die einzelnen sozialen Netzwerke als Webfontsymbol ausgegeben werden können.

Im Ergebnis kann diese Funktion einer Sharebutton-Integration wie folgt aussehen:

Artikel auf social web per Link teilen
 

Fazit oder warum behalte ich die 2 Klicks für mehr Datenschutz Funktion bei

Persönlich behalte ich jedoch lieber meine hier eingesetzte Funktion, die auf der einen Seite entsprechend gut auf der Seite dokumentiert ist und zum anderen nicht durch einen Bot ohne weiteres aufgerufen werden kann. Gerade wenn ich mir das Spamaufkommen der letzten Tage ansehe, mag ich ungern hier auch ein automatisiertes Abrufen der Teilfunktion beobachten.

Ausserdem ist mir diese Funktion ebenso wie die im Artikel "Eine Tasse Kaffee als Feedback für gelungene Blogartikel" vorgestellte Zusatzfunktion immer noch sehr sympathisch und ich glaube, dass sollte jemand tatsächlich auf XING einen meiner Artikel teilen möchten dieses auch problemlos per Copy & Paste der URL aus der Browserzeile oder der integrierten Teilenfunktion funktioniueren sollte ;-)

Nachtrag und vollständiges Coding

Im Artikel "Socialmedia Buttons für Profile per CSS Sprites oder CSS Box für XING, Google+, Twitter und Facebook" hatte ich ja schon erwähnt, dass ich für die einzelnen sozialen Netzwerke eine eigene CSS Klasse je Button angelegt habe. Dieses entspricht btnfb, btntw, btngp und btnxing. Ferner habe ich per Webfonts eine Weltkugel als Hexadezimalcode eingefügt.

Im Ergebnis lautet mein PHP Code wie folgt:

<?
// Anfang URL per HREF Link teilen
    $url = (empty($_SERVER['HTTPS'])) ? 'http://' : 'https://';
    $url .= $_SERVER['HTTP_HOST'];
    $url .= $_SERVER['REQUEST_URI'];
    $url = urlencode($url);
?>
<b>Seite teilen</b><br /><br /><br />
<a rel="nofollow" target="_blank" href="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=<? echo $url; ?>" class="btnfb" title="Artikel auf Facebook teilen"><span class="symbol">&#x01f30e;</span> Facebook</a>

<a rel="nofollow" target="_blank" href="https://twitter.com/share?url=<? echo $url; ?>" class="btntw" title="Artikel auf Twitter teilen"><span class="symbol">&#x01f30e;</span> Twitter</a>

<a rel="nofollow" target="_blank" href="https://plus.google.com/share?app=110&url=<? echo $url; ?>" class="btngp" title="Artikel auf Google + teilen"><span class="symbol">&#x01f30e;</span> Google</a>

<a rel="nofollow" target="_blank" href="https://www.xing.com/social_plugins/share?url=<? echo $url; ?>" class="btnxing" title="Artikel auf XING teilen"><span class="symbol">&#x01f30e;</span> XING</a>

<?
// Ende URL per HREF Link teilen
?>


Manchmal kann ich tatsächlich Basteltrieben nicht widerstehen, daher ist das Blog nun auf diese Variante angepasst worden :-) Damit nicht auch noch Google Bots oder andere Suchmaschinen die Seite teilen ist dieser Link mit NOFOLLOW versehen.

Einzige Ausnahme ist hier XING, da hier sofern zwei Parameter in der URL übergeben werden... go und id bei mir ... die zweite Übergabe statt mit & über &amp; übergeben wird, oder alternativ die Parameter abgeschnitten werden. Daher ist XING hier auch nicht als SocialButton eingebunden.

Erneutes Fazit inklusive Auswirkung auf Pagespeed

Das letzte Mal hatte ich mich im Artikel "In eigener Sache: Updates der Seite (Technik und Design) - Fokus auf Responsives Webdesign und pagespeed" mit Gedanken rund um Pagespeed beschäftigt. Dadurch, dass ich nun nicht mehr JavaScript Bibliotheken einsetze ist auch die Ladezeit der Seite erheblich gesteigert worden (Pagespeed-Insight von Google 89 Mobil und 96 Desktop), so dass diese Änderung noch einen weiteren positiven Effekt hat.

Entsprechend habe ich nun diese Lösung dann doch trotz obiger Argumente eingesetzt :-)
 

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Freitag, 29. Dezember 2017
10:07 Uhr

Openstreetmap Beispiel anhand der Android App Phantasia Map

Das Thema OpenData bin ich schon bei den Daten "Ergebnisse des Zensus 2011" angegangen ein ebenfalls sehr bekanntes Beispiel zur Nutzung von Open Data ist OpenStreetMap (OSM). Hier werden Geodaten gesammelt die sowohl als freie als auch komerziele Karten erstellt werden können. Gerade im Bereich Radwege oder in manchen Städten sind die hier verfügbaren Karten etwas ausführlicher als das bekannte Googel Map und auch was die Programmierschnittstelle und die Verwendung des Kartenmaterials anbelangt kann dieses für Entwickler Vorzüge haben, weswegen auch manche Fahrrad-Navis auf OSM und nicht Google Maps Zugriff nehmen. Persönlich nutze ich gerade für die Navigation gerne Google, aber das hat oftmals eher pragmatische Gesichtspunkte.

Anwendungsbeispiel OSM zur Navigation im Phantasialand

Ein schönes Beispiel zur Nutzung von OSM ist mir beim Aufenthalt im Freizeitpark Phantasialand gezeigt worden. Manchmal ist es doch sehr erstaunlich mit welchen Menschen man so ins Gespräch kommt und da ich die Anwendung eine gute Idee fand mag ich hier die App des Entwicklers gerne vorstellen.

Android App fürs Phantasialand
Android App Phantasia Map
 Marketlink/Google Play Die Map ist ein privates Projekt und steht nicht in Verbindung zum Phantasialand. Daher sind hier auch keine Wartezeiten online aber alle verfügbaren Informationen rund um den Park übersichtlich zusammengefasst und vielleicht gerade unterwegs oder im Park angenehmer aufbereitet als die Homepage, auf der ich mich doch hin und wieder verirre ;-).

Die App ist in insgesamt sechs Bereiche aufgeteilt, wie in folgender Abbildung zu sehen ist.

Phantasia Map Start

Hauptfunktion ist tatsächlich der PARK-PLAN, während unter OPTIONEN die Elemente auf  der Karte (Attraktionen, Shows, SnackStände etc.) ausgeblendet werden können.

Während MAGAZIN auf das Phanatasialand Magazin verweist bieten ATTRAKTIONEN, SHOWS und SNACKS eine Übersicht über die Einrichtungen zum Park.

Phantasia Map ATTRAKTIONEN

Im Bereich Attraktionen werden die einzelnen Fahrgeschäfte und Attraktionen nach Themenbereich vorgestellt.

Phantasia Map Attraktionen

Besonders hilfreich ist hier, dass direkt in der APP die Größenbeschränkung sowie ein Hinweis auf die Quick-Pass Eingang hingewiesen wird. Durch die Symbole an der Seite wird auch direkt darauf hingewiesen, ob es einen Single-Rider Eingang gibt (wie bei Chiapas DIE Wasserbahn) oder ein Quickpass (QP) Zugang vorhanden ist.

Sofern vorhanden wird das ganze noch um weitere Symbole wie Youtube Videos oder wie bei Chiapas mit 360 Grad Videos  bereichert. Wenn ich das vor unserer Weihnachtsfeier gesehen hätte, wäre wohl ein Einsatz der VR Brille eine Fahrt mit der Black Mamba für die Kolleginnen und Kollegen eine Option gewesen ;-).

Phantasia Map SHOWS

Neben den Fahrgeschäften (hier liebe ich ja Wellenflug und Chiapas die Wasserbahn) sind auch, gerade bei mehrtägigen Aufenthalten, die ein oder andere Show interessant. Bei unseren ersten Phantasialand Besuch war ich hier von "7 - Die Rückkehr der Magie" eine Magievorstellung des Illusionskünstler Jan Rouven  begeistert, aber auch wenn es diese Show nicht mehr gibt, sind hier unterschiedliche Auftritte meist von 45-60 Minuten gerade bei Regen sehenswert. Ein Problem ist nur, wenn man die Anfangszeiten nicht im Kopf hat und so bei den Veranstaltungsorten immer wieder reinschauen mag. Hier bietet die App einen Überblick über die einzelnen Vorführungen.

Phantasia Map SHOWS

Dabei sind die einzelnen Beginnzeiten sowie eine kurze Beschreibung zu finden.

Phantasia Map SNACKS

Schon beim ersten Besuch im Phantasialand hat mich der faire Preis fürs Essen angenehm überrascht. Die App bietet hier ebenfalls einen Überblick über die einzelnen Snackstände, wenn auch ohne Speisekarten.

Phantasis Map SNACKS

Auch hier sind die Snacks nach einzelnen Themenbereichen sortiert. Immer wieder aufs neue kann mich hier Rutmor's Taverne in Klugheim (Mystery) oder auch Tacana Snack Restaurant (Burger in Mexico) oder das Eis aus Annie Himmelreich (Berlin) begeistern.

Wobei mir sowohl das Kaffeehaus Heino oder das Restaurant Unter den Linden nicht sonderlich zusagt. Das ist aber wohl Geschmacksache...aber gerade letzteres erinnert mich ein wenig an eine hier nahegelegene Mensa mit Pasta.

Hier liegt im Phantasialand überraschend guter direkt neben eher in meinen Augen durchschnittlicher Qualität.

Phantasia Map PARK-PLAN

Hinter PARK-PLAN verbirgt sich die Navigation zum Phantasialand, die auch offline funktioniert (dann aber nicht den aktuellen Standort berücksichtigt.

Phantasia Map PARK-PLAN

Anhand farblicher Stecknadeln (Blau = Attraktionen, Rot = Shows, Grün = Snacks) lässt sich schon die ein oder andere Attraktion direkt anwählen.

Die rote Linie in oberer Abbildung zeigt aber schon, dass hier auch eine Navigation möglich ist.

Über das Menü (drei Punkte rechts oben) ist es nicht nur möglich den eigenen Standort im Park anzeigen zu lassen sondern über NAVI auch einen Weg von einer zur anderen Attraktion darstellen zu lassen.

Phantasia Map NAVI

Sobald Start und Ziel ausgewählt sind, wird eine rote Linie zwischen beiden Punkten in der App gezeichnet.

Fazit

Maximilian Nordhaus (IT-Service Nordhaus) bietet mit der App ein praktisches Tool zum Aufenthalt im Phantasialand und zeigt gleichzeitig eine sinnvolle Anwendung einer angepassten Karte mittels der Programmierschnittstellen zu OpenStreetMap.

Die App selbst ist durch Werbung finanziert (Werbebanner in der App) die aber durchaus zurückhaltend eingesetzt sind. Persönlich gefällt mir hier besonders die klare Navigation und die Übersicht der einzelnen Punkte innerhalb der App. Sowohl die Navigation im PARK-PLAN als auch die tabellarische Darstellung der Snacks, Shows und Attraktionen sind eine Bereicherung eines Aufenthalts im Park.

Wenn ich mir noch eine Funktion wünschen dürfte wäre innerhalb der App ein Plan der Toiletten, da diese zwar im Park ausgezeichnet sind, aber hier in der App vielleicht noch einen weiteren Mehrwert hätten. Insgesamt ist die App aber auch abseits eines Parkbesuchs einen Blick wert, da sie einen guten Überblick zur Verwendung von OSM in App Form bietet und gerade für andere Projekte eine schöne Anregung sein kann.

Insbesondere da es sich hier nicht um eine offizielle App des Parks handelt ist die Anwendung gelungen. Wünschenswert wäre hier gegebenfalls noch, dass es eine werbefreie (dann kostenpflichtige) Version der App geben würde.

Das Thema Internet, App und Werbung zur Finanzierung von Angeboten dürfte allerdings tatsächlich aus vielen Gründen ein Streitthema im Netz sein. Meine eigene Sichtweise darauf hatte ich damals im Artikel "Internet und Werbung - meine Gedanken zu Flattr Plus" zusammengefasst und bemühe mich auch unter "Danke & Transparenz" dieses Thema offen und ehrlich anzugehen.

Persönlich denke ich, dass dezente Werbung nicht störend ist, bin aber gerade was Android Apps anbelangt gerne bereit hier einen Obolus zu zahlen wenn es eine kostenpflichtige Variante einer App gibt, die dann werbefrei ist. Zur Finanzierung der eigenen Arbeitsleistung kann ich tatsächlich beide Modelle nachvollziehen und denke, dass die teilweise vorhandene Kritik, dass die App den Anschein nach primär auf Werbeeinnahmen abzielt nicht direkt nachvollziehbar, da sie auch einen Mehrwert anbietet.

Allerdings ist dieses ein Thema, was wohl auch auf lange Sicht noch für viel Diskussionen führen mag.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Sonntag, 17. Dezember 2017
09:45 Uhr

Adventstradition Jahresrückblick, Weihnachtspost und ein glückliches neues Jahr

Die Adventstage verstreichen und sind hin und wieder auch durch ein wenig Schnee verschönert, die Gespräche an der Arbeit werden etwas ruhiger und es gibt immer einmal wieder Momente der Ruhe und des Innehalten. Ich hoffe, dass gerade ein solcher Moment gekommen ist und möchte allen Kolleginnen und Kollegen aber auch allen anderen Menschen die diese Seite immer einmal wieder besuchen frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr wünschen.

Frohe Weihnachten, Spuren im Schnee und ein wenig Erinnerung an das vergangene Jahr

Eine ganze Weile freue ich mich schon darauf diesen Artikel zu schreiben um hier einmal Danke zu sagen, aber auch um festzustellen, was sich eigentlich dieses Jahr alles getan hat. Dabei bleibt der Focus allerdings hier aufs Blog und die behandelten Themen, auch wenn diese Seite nicht wirklich von den Menschen in meinen Umfeld losgelöst werden kann.
 

Mein Jahresrückblick auf 2017

Mittlerweile hat der Jahresrückblick hier im Blog ja tatsächlich schon eine gewiße Tradition und auch für mich selbst ist es immer wieder ein schönes Gefühl hier einen dankbaren Blick zurück zu werfen und sich einige schöne Dinge wieder bewusst zu werden, die entweder erreicht worden sind oder die hier ein ausführliches Thema im Blog waren.

Von daher lade ich hier zum Rückblick ein und hoffe, dass sie wie in oberen Bild sich Willkommen fühlen mich auf diese Rückschau zu begleiten.

Veranstaltungen 2017

Im Jahr 2017 fanden sicherlich einige mehr Fachtagungen, Veranstaltungen oder Symposien statt, aber für mich waren hier drei davon etwas besonderes auf die ich sehr gerne einen Blick zurück werfen mag.

Besuchte Veranstaltungen 2017

THM Datenschutztag 2017

Im ersten Quartal 2017 hatte ich endlich einmal mir die Zeit genommen und den Datenschutztag der Technischen Hochschule Mittelhessen besucht. Die Datenschutzbeauftragten meiner alten Hochschule bieten einmal Jährlich einen bunten Strauß an Themen rund um Datenschutz an, so dass mein "Rückblick THM Datenschutztag 2017" nur einen kurzen aber vielleicht aufklärenden Einblick in diese Veranstaltung liefern kann.

Symposium zum Reformationsjubiläum Gießen local-global

Von besonderer persönlicher Bedeutung ist aber auch unser Symposium zum Reformationsjubiläum Gießen local-global 2017 gewesen. Diese Veranstaltung des evangelischen Dekanats Gießen widmete sich den Themen der Agenda 2030 in praktischer Auswirkung auf die Bereiche Jugendbeschäftigung, Gemeinwesenarbeit und Migration in Gießen und weltweit gemeinsam mit Expert*innen aus Afrika, Asien und Lateinamerika. Im Artikel "Ups, ich spreche ja englisch - Rückblick auf das Symposium Gießen local-global" ist ein persönlicher Rückblick auf diese Veranstaltung zu finden und sowohl menschlich als auch von der Organisation dieser Veranstaltung bin ich hier noch immer sehr begeistert darüber, was hier vom evangelischen Dekanat und dem Orgateam auf die Beine gestellt worden ist. Persönlich war es für mich eine Herausforderung aber auch Freude und Bereicherung selbst Teil des Organisationsteams gewesen zu sein und einmal ein ganz und gar anderes arbeiten als in meiner regulären Tätigkeit zu erleben und mit gestalten zu können. Beeindruckt war ich, dass die Überlegungen in den Artikeln "Social Media Systeme wie Wiki, Onlineforen oder Komptenzprofile mit PHP umsetzen" hier auch ganz konkret umgesetzt worden sind. Wir haben gemeinsam im Wiki gearbeitet und per Internet (über Skype) ausgetauscht und sowohl Terminverwaltung als auch Mail wurde über eine gemeinsame Oberfläche genutzt. Auch die interne Dokumentation (in Wort, Bildern und Sprachaufnahmen) aber auch die aus der Veranstaltung entstehenden Ergebnisse waren und sind überzeugend und hier war erneut ein neuer Blick auf die Möglichkeiten der Kirche möglich. Unter der Überschrift "Auch wir sind entwicklungsbedürftig" findet sich auf der Seite des Dekanats ebenfalls ein Rückblick auf "Entwicklungstagung in Gießen".
 

FICO Forum Infotage 2017

Beinahe etwas kleiner, aber nicht ebenso herausfordernd, war auch dieses Jahr der Besuch der FI CO Forum Infotage. Dieses Jahr war ich hier als Fachbesucher und nicht als Vortragender so dass auch hier für mich eine neue Perspektive entstanden ist und ich eine Menge an Input und Mitschriften mit zur Arbeit nehmen konnte die sicherlich nächstes Jahr auch noch einmal einen Rückblick auf diese Veranstaltung bieten kann. Im Artikel "FI CO Forum Infotage 2017 und digitale SAP-Fortbildung für Studenten und Hochschulbeschäftigte" lassen sich anhand der von mir besuchten Vorträge auch schon absehen, dass dieses spannend werden kann.

Danke an meinen Verlag

An dieser Stelle aber auch direkt ein herzliches Danke an die Organisation aber auch für ihr sonstiges Engagement sei es im Forum oder auch bei der Betreuung der Autorinnen und Autoren an meinen Verlag die Espresso Tutorials GmbH. Insbesondere durch ihr Onlineforum bin ich immer wieder beeindruckt wie die Community hier untereinander sich hilft und welche Möglichkeiten des Austausch hier vorhanden sind.
 
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Espresso Tutorial - die digitale SAP Bibliothek
 
Buchkatalog SAP Bibliothek-Flatrate Buchbesprechungen
 


Weitere Angebote sind unter "Buchempfehlungen" zu finden. Wobei ich hier auch noch einmal etwas später im Rückblick auf diese zurück kommen werde.
 

Nachrichten aus dem Maschinenraum

Auch dieses Jahr hat sich einiges an Technik auf dieser Seite getan. Anfang 2017 stand ein Wechsel meines Webhosters an (siehe Artikel "Webhosterwechsel und Umstellung von http:// auf https:// (SSL Verschlüsselung) und VG Wort Zählmarken") und gleichzeitig auch ein Umzug meiner eMail-Postfächer zu Posteo.de. Über diesen Mailanbieter werde ich wohl auch in naher Zukunft einen ausführlicheren Artikel schreiben aber bei beiden Anbietern bin ich derzeit tatsächlich mehr als begeistert. Daher auch kurz einen kleinen Werbehinweis :-).


ALL-INKL.COM - Webhosting Server Hosting Domain Provider

Da mir das Thema Datenschutz aber auch schon bei der "Umsetzung EU Cookie-Hinweis Richtline 2009/136/EG bzw. Richtlinie zur Nutzereinwilligung" wichtig war bin ich auch das Thema Spamkommentare im Artikel "Kommentarfunktion im Blog Umgang mit Spam auch unter Beachtung des Datenschutz" aktiv angegangen. Viele Veränderungen insbesondere im Hintergrund und die technische Betreuung wäre ohne meine Frau gar nicht erst möglich gewesen. So gut die Technik auch sein mag muss ja auch jemand diese bedienen können. Im Artikel "Technikupdate im Blog, Feedly und Syntaxhighlighting" sind nur ein paar Kleinigkeiten erwähnt, aber insgesamt bin ich sehr froh, dass die Programmierung meines Blogs hier in kundigen Händen liegt und ich eine individuelle Softwarelösung hier nutzen darf, die ganz und gar auf meine Bedürfnisse angepasst ist (vom WYSIWYG Editor der Beiträge hier über Entwurfsversionen von Artikeln oder auch der Einbindung von VG Wort Zählpixel). Neben ihrer Seite ist aber auch und gerade ihr Buch zum Einstieg ins Thema PHP sehr zu empfehlen.

 
PHP für dich, Version 2014: So einfach war PHP-lernen noch nie! *
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Eine ausführliche Beschreibung ist unter "PHP für dich, Version 2014: So einfach war PHP-lernen noch nie!" zu finden.

Smart Home als Thema im Blog

Aber neben der Technik hat sich auch von der Themenvielfalt hier im Blog einiges getan. Unter anderen ist das Thema Smarthome hier im Blog eingezogen, so dass die Artikelserie auf einer eigenen Seite "Smart Home Systeme im Alltag - z.B. Google Home und Amazon Echo (Alexa)" ihren Platz gefunden hat. Hier ist eine für mich faszinierende Serie entstanden, die auch thematisch sehr gut zu uns passt. Schon beim Chromecast waren wir "early adopter" und auch bei Alexa und Google Home haben wir uns diese Geräte in die Wohnung direkt beim Eintritt in den deutschen Markt geholt. Gerade die Erfahrung damit im Alltag waren einer der Gründe, warum ich dann diese Serie geschrieben habe und nun auch hoffe, dass diese auch andere einen guten Überblick zum Thema gibt.

Kommentare, Blogs und Vernetzung

Insbesondere durch andere Blogs kommen hier immer wieder neue Ideen und Anregungen an aber auch Onlineforen oder auch Anfragen per Mail und Kommentare im Blog oder auch per Telefon trag