Mittwoch, 12. Februar 2014
14:44 Uhr
14:44 Uhr
15 Jahre Amazon
Einer der Vorreiter des Internethandels für die Masse ist sicherlich neben ebay auch amazon. Heute feiert der ehemalige Onlinebuchhändler 15 jähriges Bestehen von Amazon.de. Das erste Buch, was ich bei Amazon gekauft hatte (am 17. September 2001) war Farm der Tiere. Ein Märchen von George Orwell. Seitdem ist eine Menge passiert und zwischenzeitlich gibt es nicht nur Bücher sondern auch Lebensmittel, Haushaltsgeräte und diverse andere Angebote in diesen "Onlinesupermarkt". Auch wenn ich heute noch gerne in Buchhandlungen stöbere ist Amazon dennoch ein Internetangebot, dass ich ungern missen möchte und über das ich recht froh bin.
Einige gute Buchempfehlungen (zur Feier des Jubiläums) sind auch auf der Seite Buchempfehlungen zu finden.
Von daher alles Gute zum Geburtstag Amazon. :-)
Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionenzu finden. Mein Weiterbildungsangebot zu SAP Themen finden Sie auf unkelbach.expert.
Einige gute Buchempfehlungen (zur Feier des Jubiläums) sind auch auf der Seite Buchempfehlungen zu finden.
Von daher alles Gute zum Geburtstag Amazon. :-)
Aktuelles von Andreas Unkelbach
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Permalink - Internet
Freitag, 11. Oktober 2013
11:53 Uhr
11:53 Uhr
Formatanzeige im Recherchebericht (Darstellung in 1 EUR)
Beim Erstellen eines Rechercheberichtes ist im Standard eine Zeile "Darstellung in" und 1 EUR (bzw. die jeweilige Landeswährung) mit aufgeführt. Ferner werden nur die Bezeichnung der einzelnen Buchungskonten und nicht die einzelne Kontonummer mit ausgegeben.
Berichtsdefinitionen in Rechercheberichten speichern
Um diese Zeile zwischen den Spaltenüberschriften und den dargestellten Merkmalen nicht anzeigen zu lassen kann diese unter- Einstellungen
- Formatanzeige an/aus
- Bericht
- Sichern Definition (STRG + S)
Hierbei ist zu beachten, dass bei einer Neuanpassung des Berichtes (neues Merkmal bzw. erneute Generierung) diese Einstellung erneut vorgenommen werden muss.
Neben der Darstellungd er Währungseinheiten können aber auch weitere Berichtsdefinitionen getroffen werden.
Unter Einstellungen-> Zahlenformat kann über die Option Darstellung Vorzeichen festgelegt werden ob das - bei Beträgen nachgestellt "123-", vorangestellt "-123" oder der negative Betrag in Klammern (123) gezeigt werden soll.
Eine weitere wichtige Option ist in der Darstellung der einzelnen Ebenen und Konten.
Über Einstellungen->Merkmalsdarstellung kann festgelegt werden, ob nur die Bezeichnung (von Gruppe/Hierarchie und Konten) oder der Schlüssel (technischer Name bzw. Kontonummer) oder eine Kombination aus Schüssel und Bezeichnung bspw 5100 Erlöse bzw. Bezeichnung und Schlüssel "Erlöse 5100" dargestellt werden sollen. Bei der Auswertung einer Bilanzversion ist die Darstellung Bezeichnung und Schlüssel sicherlich sinnvoll.
Gerade bei den im Artikel "Rechercheberichte im Modul FI (Bilanzanalyse)" beschriebenen Auswertungen der Bilanz / GuV bieten sich hier durchaus Möglichkeiten innerhalb eines Recherchberichtes die innerhalb des CO Berichtswesen (vergleiche dazu den Artikel "Bilanz- GuV- Struktur definieren oder nach CO-PCA kopieren" nicht in dieser Form ergeben. Insbesondere, da innerhalb eines Rechercheberichtes auch zwischen den einzelnen Darstlelungen Merkmalen (bspw. Geschäftsjahr) aktiv hin und her geschaltet werden kann.
Berichtsdaten sichern
Neben dem Sichern der Definitionen ist unter Bericht->Sichern Daten es auch möglich die Berichtsdaten zu sichern. Wird nun der Bericht erneut gestartet (mit identischer Selektion) erfolgt eine direkte Anzeige der Berichtsdaten und die Nachfrage, ob die Daten über "Neu Selektieren" oder die "Berichtsdaten von ... " angezeigt werden sollen.Sind Daten einmal gesichert (zum Beispiel aus Versehen) und man möchte diese Meldung loswerden kann unter Bericht->Löschen Daten diese auch wieder entfernt werden.
Im Grunde ist ein solches Speichern von Berichtsdaten vergleichbar zur im Beitrag ReportWriter Grundlagen - Extrakte sichern und verwalten beschriebene Verfahrensweise mit Extrakten mit den Unterschied, dass hier die Extrakte nicht einzeln aufgerufen werden können sondern bei jeden Berichtsstart erneut nach der Datengrundlage gefragt wird. Da Rechercheberichte an sich aber auch sehr schnell auszuwerten sind, ist diese Datensicherung in der Praxis vermutlich nicht allzu häufig anzutreffen.
Ein Vorteil der Deaktivierung der "Formatanzeige an/aus" hat, dass nun die Rechercheberichte problemlos exportiert werden können um beispielsweise in einer Office-Anwendung (sei es nun Excel oder Access) weiter verarbeitet zu werden. Bisher musste hier stets die zweite Zeile gelöscht werden und die Bezeichnung der Schlüsselspalte (in der das gewählte Merkmal wie zum Beispiel Fonds angezeigt werden) von der zweiten in der ersten Zeile kopiert werden. Dieses ist nun nicht mehr erforderlich, da die Bezeichnung der Daten in der ersten Zeile und die Daten in den Folgezeilen ausgegeben werden.
Aktuelles von Andreas Unkelbach
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Freitag, 11. Oktober 2013
11:43 Uhr
11:43 Uhr
ReportWriter Grundlagen - Extrakte sichern und verwalten
Ausgangslage
Gerade bei einmalig ausgeführten ReportWriter/ReportPainter Berichten (zum Beispiel im Rahmen eines Quartalsabschlusses) kann es recht umfangreiche Berichte geben, die nur einmalig laufen und an deren Daten sich nicht ändern und deren Laufzeit recht hoch ist. Hier ist es sinnvoll einen solchen Bericht einmalig laufen zu lassen und danach das Ergebnis direkt aufzurufen.
Extrakt erstellen
Wird eine Berichtsgruppe ausgeführt kann das fertige Ergebnis über
Sofern dieser Extrakt gespeichert ist kann darauf auf unterschiedliche Weise zugegriffen werden.
Datenquelle auswählen / Extrakte verwalten
Nach Aufruf des Selektionsbildes kann über die Schaltfläche Datenquellen innerhalb eines Berichtes zwischen der „Neuerstellung eines Berichtes“ (Neu selektieren) oder der Extraktanzeige gewählt werden.
Wird ein Extrakt als Datenquelle ausgewählt kann hier direkt der Bericht gestartet werden und es erscheint umgehend ein Ergebnis.
Dieser Weg hat jedoch den entscheidenden Nachteil, dass schnell vergessen werden kann, dass es sich um einen Extrakt handelt und dadurch auch die Daten zum Zeitpunkt der Extrakterstellung gespeichert sind.
Der bessere Weg ist daher über Umfeld->Extraktverzeichnis einen Extrakt auszuwählen. Hierzu sollten sowohl bei Erzeuger als auch Zeitpunkt der Extrakterstellung „Alle“ gewählt werden. Alternativ kann auch über die Transaktion GRE1 eine Übersicht aller Extrakte im System aufgerufen werden.
Hier kann in der Extraktverwaltung unach unterschiedlichen Kriterien (Erzeuger + Zeitpunkt sowie der Berichtsgruppe) nahc Extrakten gewählt werden.
Weitere Transaktionen im Umfeld der Extraktverwaltung sind:
Technischer Hintergrund:
Die Extraktverwaltung (Abap Report RGRGRIX4) liest dabei die Tabelle GRIX "Report Writer: Verzeichnis der abgespeicherten Daten". Die eigentlichen Extraktdaten werden nicht im Hauptspeicher gehalten, sondern auf eine externe Hilfsdatei geschrieben. Das Verzeichnis, in dem diese Datei angelegt wird, kann durch den SAP-Profile-Parameter DIR_EXTRACT festgelegt werden. Standardmäßig wird das SAP-Daten-Verzeichnis (SAP-Profile-Parameter DIR_DATA) verwendet.
Diese Parameter sollten über die Transaktion FILE zu pflegen sein.
Fazit
Der Vorteil dieser Art der Auswertung ist sicherlich, dass hier direkt Daten wieder verwendet werden können und eine entsprechende Auswertung nicht erneut gestartet werden muss. Ferner besteht hierdurch die Möglichkeit direkt Bezug auf eine Auswertung zu nehmen und diese auch anderen Personen zur Verfügung zu stellen.
Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionenzu finden. Mein Weiterbildungsangebot zu SAP Themen finden Sie auf unkelbach.expert.
Gerade bei einmalig ausgeführten ReportWriter/ReportPainter Berichten (zum Beispiel im Rahmen eines Quartalsabschlusses) kann es recht umfangreiche Berichte geben, die nur einmalig laufen und an deren Daten sich nicht ändern und deren Laufzeit recht hoch ist. Hier ist es sinnvoll einen solchen Bericht einmalig laufen zu lassen und danach das Ergebnis direkt aufzurufen.
Extrakt erstellen
Wird eine Berichtsgruppe ausgeführt kann das fertige Ergebnis über
- Bericht
- Extrakt sichern STRG+S
Sofern dieser Extrakt gespeichert ist kann darauf auf unterschiedliche Weise zugegriffen werden.
Datenquelle auswählen / Extrakte verwalten
Nach Aufruf des Selektionsbildes kann über die Schaltfläche Datenquellen innerhalb eines Berichtes zwischen der „Neuerstellung eines Berichtes“ (Neu selektieren) oder der Extraktanzeige gewählt werden.
Wird ein Extrakt als Datenquelle ausgewählt kann hier direkt der Bericht gestartet werden und es erscheint umgehend ein Ergebnis.
Dieser Weg hat jedoch den entscheidenden Nachteil, dass schnell vergessen werden kann, dass es sich um einen Extrakt handelt und dadurch auch die Daten zum Zeitpunkt der Extrakterstellung gespeichert sind.
Der bessere Weg ist daher über Umfeld->Extraktverzeichnis einen Extrakt auszuwählen. Hierzu sollten sowohl bei Erzeuger als auch Zeitpunkt der Extrakterstellung „Alle“ gewählt werden. Alternativ kann auch über die Transaktion GRE1 eine Übersicht aller Extrakte im System aufgerufen werden.
Hier kann in der Extraktverwaltung unach unterschiedlichen Kriterien (Erzeuger + Zeitpunkt sowie der Berichtsgruppe) nahc Extrakten gewählt werden.
Weitere Transaktionen im Umfeld der Extraktverwaltung sind:
- GRE0 Report Writer: Extrakte verwalten
- GRE1 Report Writer: Extrakte anzeigen
- GRE5 Report Writer: Extrakte löschen
- GRE6 Report Writer: Extrakte drucken
- GRE7 Report Writer: Gültigkeit Extrakte
- GRE8 Extrakte: Benutzereinstellungen
- GRE9 Extrakte: Benutzereinst. Sammelpfl.
Technischer Hintergrund:
Die Extraktverwaltung (Abap Report RGRGRIX4) liest dabei die Tabelle GRIX "Report Writer: Verzeichnis der abgespeicherten Daten". Die eigentlichen Extraktdaten werden nicht im Hauptspeicher gehalten, sondern auf eine externe Hilfsdatei geschrieben. Das Verzeichnis, in dem diese Datei angelegt wird, kann durch den SAP-Profile-Parameter DIR_EXTRACT festgelegt werden. Standardmäßig wird das SAP-Daten-Verzeichnis (SAP-Profile-Parameter DIR_DATA) verwendet.
Diese Parameter sollten über die Transaktion FILE zu pflegen sein.
Fazit
Der Vorteil dieser Art der Auswertung ist sicherlich, dass hier direkt Daten wieder verwendet werden können und eine entsprechende Auswertung nicht erneut gestartet werden muss. Ferner besteht hierdurch die Möglichkeit direkt Bezug auf eine Auswertung zu nehmen und diese auch anderen Personen zur Verfügung zu stellen.
Hinweis:
Eine kurze Einführung in das Thema Report Painter und Report Writer habe ich im Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.
Aktuelles von Andreas Unkelbach
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Samstag, 31. August 2013
09:05 Uhr
09:05 Uhr
Windows 7: Automatisches Ausrichten von Fenstern (Vollbild, halbseitig) durch Windows SNAP Funktion deaktivieren
Mit Windows 7 hat Microsoft im Rahmen des Aero Designs auch die Funktion "Aero Snap" eingeführt.
Diese Funktion dient der automatischen Anordnung von Fenstern über das Ziehen des Fenster an einen entsprechenden Bildschirmrand. Hierdurch kann ein Fenster entweder halbseitig an den rechen bzw. linken Bildschirmrand ausgerichtet werden, je nachdem an welchen Rand dieses gezogen wird. Dieses kann hilfreich sein, wenn zum Beispiel zwei Anwendungen (bspw. Tabellen) miteinander verglichen werden sollen. Eine weitere Funktion ermöglicht es durch das Ziehen an den oberen Bildschirmrand das Fenster als Vollbild angezeigt zu bekommen.
Ein solches Verhalten kann jedoch vom Nachteil sein, wenn einfach zwei Anwendungen mit unterschiedlicher Fenstergröße nebeneinander angezeigt werden sollen. Entsprechend ist eine Abschaltung der SNAP Funktion hier hilfreich.
Dieses ist in der Systemsteuerung unter
Der zugehörige Registryeintrag ist unter
Im Eintrag "WindowArrangementActive" gesteuert. Hierbei ist 0 für deaktiviert und 1 für aktiviert.
Hierbei funktioniert die SNAP Funktion auch ohne explizietes Aktivieren des Aero Designs. Sofern das Aero Design deaktiviert ist gibt es jedoch keine Vorschau beim Ziehen des Anwendungsfensters.
Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionenzu finden. Mein Weiterbildungsangebot zu SAP Themen finden Sie auf unkelbach.expert.
Diese Funktion dient der automatischen Anordnung von Fenstern über das Ziehen des Fenster an einen entsprechenden Bildschirmrand. Hierdurch kann ein Fenster entweder halbseitig an den rechen bzw. linken Bildschirmrand ausgerichtet werden, je nachdem an welchen Rand dieses gezogen wird. Dieses kann hilfreich sein, wenn zum Beispiel zwei Anwendungen (bspw. Tabellen) miteinander verglichen werden sollen. Eine weitere Funktion ermöglicht es durch das Ziehen an den oberen Bildschirmrand das Fenster als Vollbild angezeigt zu bekommen.
Ein solches Verhalten kann jedoch vom Nachteil sein, wenn einfach zwei Anwendungen mit unterschiedlicher Fenstergröße nebeneinander angezeigt werden sollen. Entsprechend ist eine Abschaltung der SNAP Funktion hier hilfreich.
Dieses ist in der Systemsteuerung unter
- Systemsteuerung
- Center für erleichterte Bedienung
- Verwenden der Maus erleichtern
Der zugehörige Registryeintrag ist unter
- HKEY_CURRENT_USER
- Control Panel
- Desktop
Im Eintrag "WindowArrangementActive" gesteuert. Hierbei ist 0 für deaktiviert und 1 für aktiviert.
Hierbei funktioniert die SNAP Funktion auch ohne explizietes Aktivieren des Aero Designs. Sofern das Aero Design deaktiviert ist gibt es jedoch keine Vorschau beim Ziehen des Anwendungsfensters.
Aktuelles von Andreas Unkelbach
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Montag, 5. August 2013
22:13 Uhr
22:13 Uhr
ReportWriter: Arbeiten mit Variablen (Kostenartengruppen erst beim Berichtsaufruf für Spalten selektieren)
Ausgangslage
In einem Bericht sollen für eine Gruppe von Innenaufträge die Spalten Budget, Kosten und Erlöse erst bei Start des Berichtes mit Kostenartengruppen hinterlegt werden. Normalerweise würde man feste Kostenartengruppen als Spalten hinterlegen, jedoch sollen statt dieser Stammdatensets erst beim Start des Berichtes die dort hinter liegenden Kostenarten angegeben werden.
Es sollen also beim Start des Berichtes folgende Werte selektierbar sein:
a) Feld für die Kostenartengruppe der ersten Spalte (im Beispiel Budget)
b) Feld für die Kostenartengruppe der zweiten Spalte (im Beispiel Kosten)
und
c) Feld für die Kostenartengruppe der dritten Spalte (im Beispiel Erlöse)
Ziel ist es also bei Ausführung des Berichtes die Kostenartengruppen der jeweiligen Spalte entsprechend zu definieren.
Lösung
Innerhalb von ReportWriter Berichten können Wertvariablen hinter Merkmalen hinterlegt werden. Hierzu kann im Merkmal Kostenart die Option Variable ein/aus aktiviert werden und dann eine entsprechende Variable ausgewählt werden, die dann als Selektionskriterium angezeigt wird.
Je nach Bibliothek sind hier auch schon Variablen vordefiniert (bspw. 6-KSTAR Kostenartengruppe in der Bibliothek 6o1 Innenaufträge).
Unter
Hier könnte man eine Variable für Kosten und eine für Erlöse nach Vorlage der vorhandenen Variable angelegt werden. Über die Transaktion GS13 lassen sich die vorhandenen Variablen ausgeben bzw. anzeigen. Durch Set-Variablen besteht auch die Möglichkeit mehrere Merkmale zu kombinieren.
Weitergehende Überlegungen / Fazit
Werden zum Beispiel für die KLR für jedes Jahr entsprechende unterschiedeliche Planversionen angelegt, so wäre es denkbar, ein Variablen Set aus einer Kombination der Variablen 1VERP-A (Planversion A)und 1GJAHVJ (Vorjahr) anzulegen und diese als KLR-VJ anzulegen. Dieses ist nicht nur mit vorhandenen Merkmalen möglich sondern würde sich auch anbieten um über die Berichtstabelle CCSS (innerhalb der Bibliothek 1VK (Kostenstellenrechnung) nicht nur drei Jahre über die Kombination der Variablen 1GJAHLJ, 1GAHVJ, 1GAHVV mit 1VERP-A, 1VERP-B und 1VERP-C zu erstellen sondern diese auch um eine neu anzulegende Variable 1GAHV3 (VorVorVorJahr) mit 1VERP-D (für eine Planversion D) über die Tabelle CCSS und die dort enthaltenen Felder GJAHR (als Formel mit Bezug auf '&1GJAHLJ'-3) VERSN (für Version) anzulegen.
Hierdurch wäre dann statt eines Dreijahresvergleich auch ein Fünfjahresvergleich möglich.
Insgesamt bietet dieses die Möglichkeit Berichte noch ein wenig flexibler zu gestalten. Allerdings sind bei solchen eigenen Merkmalen ebenso wie bei eigenen Sets, welche zum Beispiel inm Artikel Report Painter in Report Writer umwandeln (Detaillierungsstufe von Merkmalen) beschrieben worden sind, darauf zu achten, dass beim Transport des Berichtes wiederum die Option "mit abhängigen Objekten" gewählt werden muss.
Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionenzu finden. Mein Weiterbildungsangebot zu SAP Themen finden Sie auf unkelbach.expert.
In einem Bericht sollen für eine Gruppe von Innenaufträge die Spalten Budget, Kosten und Erlöse erst bei Start des Berichtes mit Kostenartengruppen hinterlegt werden. Normalerweise würde man feste Kostenartengruppen als Spalten hinterlegen, jedoch sollen statt dieser Stammdatensets erst beim Start des Berichtes die dort hinter liegenden Kostenarten angegeben werden.
Es sollen also beim Start des Berichtes folgende Werte selektierbar sein:
a) Feld für die Kostenartengruppe der ersten Spalte (im Beispiel Budget)
b) Feld für die Kostenartengruppe der zweiten Spalte (im Beispiel Kosten)
und
c) Feld für die Kostenartengruppe der dritten Spalte (im Beispiel Erlöse)
Ziel ist es also bei Ausführung des Berichtes die Kostenartengruppen der jeweiligen Spalte entsprechend zu definieren.
Lösung
Innerhalb von ReportWriter Berichten können Wertvariablen hinter Merkmalen hinterlegt werden. Hierzu kann im Merkmal Kostenart die Option Variable ein/aus aktiviert werden und dann eine entsprechende Variable ausgewählt werden, die dann als Selektionskriterium angezeigt wird.
Je nach Bibliothek sind hier auch schon Variablen vordefiniert (bspw. 6-KSTAR Kostenartengruppe in der Bibliothek 6o1 Innenaufträge).
Unter
- Infosysteme
- Ad-Hoc Berichte
- Report Painter
- Report Writer
- Variable
Hier könnte man eine Variable für Kosten und eine für Erlöse nach Vorlage der vorhandenen Variable angelegt werden. Über die Transaktion GS13 lassen sich die vorhandenen Variablen ausgeben bzw. anzeigen. Durch Set-Variablen besteht auch die Möglichkeit mehrere Merkmale zu kombinieren.
Weitergehende Überlegungen / Fazit
Werden zum Beispiel für die KLR für jedes Jahr entsprechende unterschiedeliche Planversionen angelegt, so wäre es denkbar, ein Variablen Set aus einer Kombination der Variablen 1VERP-A (Planversion A)und 1GJAHVJ (Vorjahr) anzulegen und diese als KLR-VJ anzulegen. Dieses ist nicht nur mit vorhandenen Merkmalen möglich sondern würde sich auch anbieten um über die Berichtstabelle CCSS (innerhalb der Bibliothek 1VK (Kostenstellenrechnung) nicht nur drei Jahre über die Kombination der Variablen 1GJAHLJ, 1GAHVJ, 1GAHVV mit 1VERP-A, 1VERP-B und 1VERP-C zu erstellen sondern diese auch um eine neu anzulegende Variable 1GAHV3 (VorVorVorJahr) mit 1VERP-D (für eine Planversion D) über die Tabelle CCSS und die dort enthaltenen Felder GJAHR (als Formel mit Bezug auf '&1GJAHLJ'-3) VERSN (für Version) anzulegen.
Hierdurch wäre dann statt eines Dreijahresvergleich auch ein Fünfjahresvergleich möglich.
Insgesamt bietet dieses die Möglichkeit Berichte noch ein wenig flexibler zu gestalten. Allerdings sind bei solchen eigenen Merkmalen ebenso wie bei eigenen Sets, welche zum Beispiel inm Artikel Report Painter in Report Writer umwandeln (Detaillierungsstufe von Merkmalen) beschrieben worden sind, darauf zu achten, dass beim Transport des Berichtes wiederum die Option "mit abhängigen Objekten" gewählt werden muss.
Hinweis:
Eine kurze Einführung in das Thema Report Painter und Report Writer habe ich im Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.
Aktuelles von Andreas Unkelbach
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