Andreas Unkelbach
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Samstag, 23. November 2019
08:05 Uhr

KA23 für Kontengruppen statt Kostenartengruppen Sachkontenverzeichnis als Stammdatenbericht

Neben der Kostenartenrechnung im SAP Modul CO-OM (Gemeinkostencontrolling) können auch Sachkonten im Controlling für das Berichtswesen relevant werden. So besteht die Möglichkeit innerhalb der Profit-Center-Rechnung (EC-PCA)  eigene Kontengruppen anzulegen in denen sowohl Sachkonten als auch Kostenarten hinterlegt werden können und entsprechend in der Profit-Center-Rechnung ausgewertet werden können.
Dieses ist im SAP Menü unter
  • Controlling
  • Profit-Center-Rechnung
  • Stammdaten
  • Kontengruppen
durch die Transaktionen KDH1 (Anlegen), KDH2 (Ändern) und natürich auch KDH3 (Anzeigen)  möglich.

Während jedoch die Kostenartenrechnung unter:
  • Controlling
  • Kostenartenrechnung
  • Infosystem
  • Berichte zur Kosten-/Erlösartenrechnung
  • Stammdatenverzeichnisse
durch die Transaktion KA23 "Kostenarten: Stammdatenbericht" die Möglichkeit anbietet alle einer Kostenartengruppe zugeordnete Kostenarten als ALV Liste zu erhalten fehlt diese Option im Infosystem der Profit-Center-Rechnung.

Hilfsweise können natürlich Sets wie im Artikel "Auflösen von Stammdatengruppen nach Einzelwerten - Einzelwerte zu Sets" beschrieben ausgewertet werden, jedoch macht dieses dann bei Intervallen Probleme und man müsste für einen Kontenplan wie im Artikel "Query Kontenplan für Module CO, FI und PSM" die Zuordnung von Kostenart und Sachkonto zur Stammdatengruppe in Excel wie unter "Prüfung inwieweit ein Wert, bspw. eine Kostenstelle, innerhalb eines Intrevalls (Gruppe) liegt in Excel" beschrieben durch Veweisfunktionen und Bedingungen zuordnen.

Auswertung von Stammdatengruppen Sachkonten (SE16H über SKAT)

Sollen nun aber nun alle Sachkonten die einer  (oder untergeordneten) Kontengruppe zugeordnet sind ausgewertet werden bietet sich hier die Transaktion SE16H zum Auswerten von SETS an.

Mit der SE16H "Allgemeine Tabellenanzeige" kann die Tabelle SKAT "Sachkontenstamm (Kontenplan: Bezeichnung)" ausgwertet werden und hier als Kontenplan (bspw. IKR) sowie Sprache DE nur relevante Sachkonten ausgwertet werden. Im Tabellenfeld Sachkonto (Tabelle SKAT Feld SAKNR) kann nun in der Transaktion SE16H durch die Spalte Gruppe auf Gruppen zu diesen Feld zugegriffen werden.

Nun kann auf ein Set mit Bezug auf den Feldnamen SAKNR zugegriffen werden. Sinnvoll ist es hier nach Bestätigung auf WEITER bei Auswahl des SETNAME * zum Bezugsfeld Feldname SAKNR  (grüner Hacken, ENTER) die gelisteten Sets über Einschränkungen (Dreieck oberhalb der Trefferliste) über die Setklasse "Kontnegruppe" einzuschränken um hier die entsprechende Stammdatengruppe auszuwählen (als Beispiel kann hier IKR-5 oder HFS relevant sein).

Im Ergebnis erhalte ich nun alle dieser Kontengruppe oder untergeordneten Kontengruppen zugeordnete Sachkonten.

Dabei ist es, gerade bei mehrsprachigen Systemen sinnvoll vorab in der Selektion auch Kontenplan (IKR oder lokale Kontenplan) sowie die Sprache DE ausgewählt zu haben, da andernfalls die Sachkonten gerne auch mehrfach ausgegegeben werden.

Auswertung von Kostenarten inklusive kundeneigener Zusatzfelder (SE16H über CSKB)


Mit der Nutzung von kundeneigener Zusatzfelder für die Kostenarten (siehe "Stammdatenerweiterung von CO-Objekten am Beispiel ergänzende Kostenstelle beim Innenauftrag" Userexit COOMKA01) und dieTabelle CSKB in der die Zusatzfelder gespeichert sind.

In der Transaktion SE16H kann zum Tabellenfeld "Kostenart" (KSTAR) der Tabelle "Kostenarten (Kostenrechnungskreisabhängige Daten)" (CSKB) ausgewertet werden und in der Spalte Gruppe nun ebenfalls das Set Kontenrguppe gewählt werden um alle in der Kontengruppe IKR-5 oder HFS-RELEVANT zugeordneten Kostenarten auszuwerten.

Hierzu muss ebenfalls due Setklasse auf "Kontengruppe" eingeschränkt werden. Dieses ist nach Auswahl Sets und Bestätigen von Setnmae * über den Feldnamen KSTAR über die Schaltfläche (Dreieck) Einschränkung über die Setklasse "Kontengruppe" möglich.

Hier ist es dann auch möglich wie in der KA23 die gepflegten Zusatzfelder mit auszugeben. Wenn es um eine reine Kostenartengruppe gehen würde (und nicht Kontengruppe) ist dieses auch im Artikel "Auswertung per CMOD eingeführter kundeneigener Felder Kostenart, Kostenstelle und Innenauftrag per Stammdatenverzeichnis und SAP Query" näher erläutert. Vergleichbar zur KA23 werden hier auch die untergeordneten Gruppen.

Fazit

Dadurch, dass die Auswertung der SETs/Gruppen nicht im Zusammenhang mit der Anwendung der Tabelle stehen könnnen hier unterschiedliche Stammdatengruppen zu den einzelnen Feldern ausgewählt werden. Neben Kontengruppen und Kostenartengruppen für die Stammdaten der "Buchungskonten" nutze ich diese Transaktion zum Beispiel auch über die verantwortliche Kostenstelle der CO Innenaufträge (Tabelle AUFK Feld KOSTV) um alle Innenaufträge der Kostenstellengruppe FB01 angezeigt zu bekommen. Damit erhalte ich alle Innenfträge die seitens der Kostenstelle hier zugeordnet sind und muss mir keinen Gedanken um die Kostenstellennummern selbst machen.

Aber auch abseits der schnellen Auswertung von Tabellen und Bezug zu den Gruppen bietet die Transaktion noch einen Mehrwert den Isa von thinkdoforward.com im Artikel "Entdecke die integrierte Pivot-Tabellen-Funktionen in SAP" beschrieben hat.


Im Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling« bin ich ausführlich auch auf die Bedeutung von Stammdaten eingegangen für den Aufbau von Informationen eingegangen.
 
Berichtswesen im SAP®-Controlling
Verlag: Espresso Tutorials GmbH
1. Auflage
(01. Juni 2017) Paperback ISBN: 9783960127406

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Vielleicht finden sich hier ja auch noch weitere Anregungen für den Aufbau eines Berichtswesen mit SAP nicht nur für CO im Buch.
 
Zumindest für Keyuser/Poweruser kann diese Transaktion ein nützliches Werkzeug im Berichtswesen sein um hier Daten direkt auswerten zu können. Teilweise sind hier auch Funktionen möglich (insbesondere der Zugriff auf die SET und die entsprechende Auswertung und Ausgabe der Tabellen) die mit SAP Query etwas mehr Aufwand verursachen.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Donnerstag, 7. November 2019
20:39 Uhr

FICO-Forum-Infotage 2019 Agenda und meine persönliche Planung für die Tage vom 19. bis 20. November 2019

Die vom 19. bis 20. November 2019 statt findendende und schnell ausverkauften FICO-Forum.Inftage 2019 stehen unter den Begriffen "Digitalisieren. Transformieren. Vordenken." und auch dieses Jahr klingt die Agenda vielversprechend.

Was sind die FI CO Forum Infotage?


Die Veranstaltung wird u.a. von Espresso Tutorials (meinen Buchverlag siehe auch fico-forum.de) und der ConVista Consulting AG angeboten.

Die Veranstaltung findet jährlich im November mittlerweile in Köln, Zürich und auch Wien statt und bietet eine gute Auswahl an unterschiedlichen aktuellen Themen rund um das weite Feld der SAP Anwendungen.

Neben Vorträgen bietet diese Veranstaltung auch die Gelegenheit die ein oder andere Möglichkeit des Austauschs. Da wohl noch Plätze vorhanden sind, kann ich diese Veranstaltung in Köln sehr empfehlen.

Wer besucht so eine Veranstaltung?

Neben Firmen im Umfeld der SAP Beratung sind hier aus unterschiedlichen Branchen (Fertigung, Dienstleistung, Industrie, Öffentlicher Dienst) alles mögliche an Menschen mit SAP Bezug anzutreffen und ein für mich immer wieder erstaunlicher Punkt ist, dass hier offen ein Austausch von Wissen und nicht nur von Visitenkarten praktiziert wird. Neben den Onlineforen ist es auch tatsächlich so, dass hier alle die Verwendung von SAP verbindet und ein tiefgehendes Interesse und Blick über den eigenen Modultellerrand hinaus geboten wird.

Nicht nur für meine Buchprojekte (besonders für Berichtswesen aber auch das bald abgeschlossene Buch zu S/4 HANA) habe ich hier hilfreiche Links und Empfehlungen erhalten aber auch der gelebte Austausch in Foren oder auch über Blogs ist etwas, was mich immer wieder erstaunt und natürlich auch erfreut. Von daher bin ich auch letztes Jahr angenehm überrascht worden, als mich jemand auf diese Seite (mein Blog) angesprochen hat und freue mich natürlich auch darüber in den Pausen sich zu treffen und ein wenig auszutauschen. Im Artikel "Hintergrund zum Interview auf thinkdoforward und Studium an der heutigen Technischen Hochschule Mittelhessen (THM)"  bin ich damals schon auf die Bedeutung von Weiterbildung eingegangen und bin mir weiterhin immer noch sicher, dass dieses ein wesentlicher Schritt ist um sich in SAP aber auch jeder anderen Herausforderung zurecht zu finden.
 

Rückblick bisher besuchter FICO-Forum Infotage

Bisher hatte ich schon ein paar Mal die Gelegenheit selbst an diesen Tagen teilzunehmen und kann für einen kurzen Einblick auf meine Rückblicke verweisen:

FI CO Forum Infotage 2019


Da ich mir gerne im Vorfeld schon einmal darüber Gedanken mache, welche Themenblöcke gerade aber nicht nur aus Sicht von Hochschulcontrolling und Hochschulberichtswesen mit SAP interessant sind habe ich mir hier, wie die Jahre zuvor, schon einmal eine persönliche Agenda zusammengestellt und die für mich als besuchenswert erscheinenden Vorträge optisch hervor gehoben.

FICO Forum Infotage 2019

 

Agenda für Dienstag, den 19.11.2019

  • 9:00 - 09:30
    • Networking-Frühstück
  • 09:30 - 09:45
    • Begrüßung
  • 10:45 - 11:30
    • Group Reporting - Michael Steuck, SAP
      Hier bin ich neugierig, was unter Group Reporting zu verstehen ist und freue mich schon auf die Vortragsunterlagen
    • Update zu S/4HANA Finance 1909 - Janet Salmon, SAP
      Gerade die Veränderungen innerhalb der einzelnen Versionen zu S/4HANA helfen auch bei der Planung einer Einführung von S/4HANA und der Vortrag ist auch im letzten Jahr (damals zu 1809) hörenswert
    • Transferpreise in S/4HANA - Frank Lowitzsch, abide
      Nun nicht wirklich ein Thema für den öffentlichen Sektor, soweit ich dieses im Blick habe
  • 11:30 - 12:15
    • Erfahrungsbericht: S/4HANA Geschäftspartner-Migration - Samuel Gonzales, Convista
      Dieses ist ein Thema, was ebenso wie das neue Hauptbuch auch schon unter ERP relevant sein kann und mich daher besonders interessiert.
    • Neue Wege der digitalen Rechnungsverarbeitung bei der Deutsche Anlagen Leasing GmbH & Co KG - Andreas Schaff, Externer Berater Deutsche Anlagen LEasing GmbH & Co. KG & Markus Sünker, d.velop
      Tatsächlcih ein Thema, dass auch für unsere Finanzbuchhaltung relevant sein kann und unter den gesetzlichen Anforderungen des elektronischen Rechnungseingang sicherlich ebenfalls ein wichtiges Thema ist.
    • One Allocation - Janet Salmon, SAP
      Ebenfalls, in meiner Vorstellung, unter den Gesichtspunkt Berichtswesen ein wichtiger Punkt
  • 12:15 - 13:15
    • Mittagspause
      Meistens ergibt sich hier aber auch ein Erfahrungsaustausch und produktive Gespräche
  • 13:15 - 14:00
    • Erfahrungsbericht: Neues Cash Management unter S/4HANA - Jochen Stiebe, Convista
    • IFRS 15 im Detail - Dr, Frank Rothhaas & Reinhard Müller
    • BW/4HANA - Klaus Peter Sauer, SAP
      Viele Hochschulen nutzen BW als zentrales Informationssystem, so dass es auch für mich spannend ist, wie dieses künftig weiter genutzt werden kann.
  • 14:00 - 14:45
    • Neue Cloud-Erweiterungen für SAP Receivables Management - Moritz Back, SAP
    • S/4HANA- Anlagenbuchhaltung - Jörg Siebert, Espresso Tutorials
      Neben Universal Journal auch unter den Gesichtspunkt des Berichtswesen sowie der Darstellung von Investitionen definitv ein Thema, dass uns ebenfalls beschäftigen wird..neben der Veränderungen für FI-AA
    • SAP ERP: Der neue Workflow im Zahllauf-Vorschlag - Claus Wild
  • 14:45 - 15:15
    • Pause & Networking
  • 15:15 - 16:00
    • Diskussionsrunde zum Stand von S/4HANA Finance
      Gerade die Zusammenfassungen und offnee Diskussionen sind hier ein wesentlicher Bonus den ich gerne an diesen Tagen mitnehme
  • 16:00 - 17:00
    • Künstliche Intelligenz - Bleiben wir schlauer als die Roboter? - Dr. Boris Nikolai Konrad
      Gerade KI ist in vielen Bereichen eine Diskussion wert und unabhängig von Algoethik auch ein Thema, dass mich regelmäßig beschäftigt und mein Interesse zu wecken vermag
  • 17:00 - 17:15
    • Zusammenfassung
  • Abendveranstaltung
Schon am ersten Tag ist klar ersichtlich, dass S/4HANA nun wohl endgültig ERP abgelöst hat, wobei weiterhin die ein oder andere Veranstaltung auch ERP zum Thema hat und natürlich auch weiterhin ein Thema bleibt und sei es bzgl. der Frage, wie von ERP nach S/4HANA gewechselt werden kann.

SAP S/4HANA Finance & Controlling - Blended Learning

Zum Thema S/4HANA gibt es seitens meines Verlages auch ein Schulungsangebot zum Thema "Die perfekte digitale Schulung für SAP S/4HANA Finance & Controlling". Dieses umfasst einen Video Kurs zu SAP S/4HANA FInance & Controlling mit 20 Videos mit insgesamt 12 Stunden sowie einen optionalen Zugang zu einem SAP S/4HANA System und 10 Stunden Live-Unterstützung per Skype.

S/4HANA Weiterbildungsangebot


Der nächste Kurs findet Januar- März 2020 statt und ist in Finanzwesen und Controlling aufgeteilt.

Unter https://de.espresso-tutorials.com/0326.html sind dazu weitere Information zu finden.

Agenda für Mittwoch, den 20.11.2019

  • 9:45 - 10:00
    • Networking Frühstück
  • 10:00 - 10:15
    • Begrüßung
  • 10:15 - 11:00
    • Accural Management - Michael Rohrbach, Convista
    • Zugriffe im S4 - Was pasiert im Hintergrund? Das Leben kann so einfach sein! - Olaf Sauer, Xiting
      Dieses könnte gerade bei der Auswertung von Daten mehr als relevant sein
    • SAP Activate - Alter Wein in neuen Schläuchen? - Martin Kipka, sollictico
      Dieses könnte als MIgrationstool ebenfalls hörens/sehenswert sein... daher ist es für mich eindeutig ebenfalls eine Option
  • 11:00 - 11:45
    • Das neue Erweiterungs-Ledger-Konzept in S/4 HANA - Michael Rohrbach, Convista
      Auch hier sollte unter den Geichtspunkt Berichtswesen das beachtet werden.
    • SAP ERP: Der Pivot-Browser – die flexible Einzelposten- und Tabellenanalyse - Andreas Nunnemann, SAP
      Für mein Buch Berichtswesen mit SAP-Controlling (siehe Publikationen) war  das Thema VIP (Virtuelle Info Provider) unter SAP ERP ebenfalls ein Thema und beinahe hätte ich hier ebenfalls von Andreas Nunnemann ebenfalls ein Kapitel im Buch gehabt. Inhaltlich ist die Technik unheimlich spannend, da dadurch ein wenig BW unter ERP ermöglicht wird
    • Update S/4 HANA Finance - Karlheinz Weber
  • 11:45 - 12:30
    • Möglichkeiten und Unterstützung von SAP Tax Compliance - Heinrich Drinhausen, Flick Gocke Schaumburg
    • SAP Business One - Carmen Serpe
    • SAP ERP: Produktkosten-Controlling für Fortgeschrittene - Martin Munzel, Espresso Tutorials
    • Hier bin ich mir noch nicht sicher, welcher Vortrag für mich relevant ist vermutlich CO-PA ;-)
  • 12:30 - 13:30
    • Mittagspause
  • 13:30 - 14:15
    • Chancen der digitalen Transformation mit Predictive Analytics & KI - Alexander Ritter, ConVista
      Tatsächlich ist KI für mich ein Ansatz der für die Planung wie Zahlungsanalyse von Kreditoren oder Hochrechnungen von Kosten ein spannendes Thema ist
    • Die Liquidität stets im Blick – Neue Echtzeit-Datenanalyse und –planung mit SAP Analytics Cloud - Jochen Stiebe & Gerhard Gilarowski, ConVista
    • Werteflüsse in die SAP Ergebnisrechnung unter S/4HANA Stefan Eifler & Christoph Theis
  • 14:15 - 15:00
    • DSO reduzieren mit SAP Receivables Management - Moritz Back, SAP
    • Intelligent Accounting -  Eric Bauer, SAP
    • Kundenvortrag: Erfahrungsbericht Analytics Cloud Gladies Merheb & Marianne Hennies
      Gerade im produktiven Einsatz bin ich sehr neugierig, wie sich hier die Cloudlösung von SAP entwickelt hat...und weiterhin genutzt werden kann
  • 15:00 - 15:30
    • Pause & Networking
  • 15:30 - 16:15
    • Kundenerfahrungsbericht: Von SAP Lumira zu Analytics Cloud Jörg Siebert & Martin Munzel, Espresso Tutorials & Bernd Höpfner, abide
      Insbesondere die Abschlussrunden sind für mich immer eine gute Zusammenfassung der gesamten Veranstaltung und hier nehme ich ncoh einmal jede Menge neuer Impulse mit
  • 16:15 - 16:30
    • Zusammenfassung
  • 16:30 Ende der Veranstaltung

Zusammenfassung

Gerade durch die Kombination aus Praixiserfahrungen von Unternehmen, Vorträgen von Autorinnen und Autoren sowie Beratungshäusern ist der praktische Austausch ein Thema, dass ich immer wieder sehr zu schätzen weiss.

Persönlich habe ich von den bisherigen Infotagen schon eine Menge an Wissen mitgenommen und gerade in Richtung S/4HANA ist es hier auch hilfreich sich gerade in den Pausen mit anderen auszutauschen oder auch während der Vorträge für sich relevante Punkte durch Rückfragen klären zu können.

Ich bin schon sehr neugierig auf die Tage in Köln und freue mich darauf von den einzelnen Vorträgen dann auch wieder ausführlicher berichten zu können.

Das zwischen beiden Veranstaltungstagen erwähnte Schulungsangebot dürfte ebenfalls für einige Kolleginnen und Kollegen interessant sein.

Betrachte ich mir meine Erfahrungen im Artikel "Bildungsurlaub Grundlagen Projektmanagement (Projekte organisieren und erfolgreich durchführen Projektmanagement) @vhswiesbaden" kann ich tatsächlich Kolleginnen und Kollegen nur empfehlen über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen und gerade solche Veranstaltungen eine Chance zu geben und hier für die eigene Entwicklung und das eigene Wissen Neues mitnehmen zu können....auch dann wenn ich gerne zugeben werde, dass die zwei Tage in Köln eine Herausforderung durch die Dichte an Informationen sind.

Unterlagen zur Veranstaltung

Selbstverständlich werde ich hier im Blog auch wieder die in meinen Augen und Ohren wichtigen Punkte zu den einzelnen Vorträgen festhalten aber gleichzeitig freue ich mich auch darüber, dass unter fico-forum.de auch schon ein Beitrag vorhanden ist, wo künftig die Vorträge bzw. die Präsentationen (und Videos) einsehbar sein werden. Unter "Unterlagen FICO-Forum Infotae 2019" sind eben diese zu finden.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Freitag, 1. November 2019
16:55 Uhr

Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil XVI - Apps unter Wear OS

Nachdem ich mich intensiver für eine Smartwatch entschieden habe (siehe Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil XIV- Smartwatch Fossil Sport") und den ersten Schritten mit Wear OS im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil XV- Android Wear Os" ist die Smartwatch eingerichtet und prinzipiel funktionsbereit und auch individuell angepasst.

So schön die Einstellungen der einzelnen Ziffernblätter und Informationen auch sind, mag ich doch besonders die Möglichkeit einzelne Apps auf der Smartwatch ausführen zu können. Diese können über einen kurzen Druck auf die Krone aufgerufen werden (oder sofern eine Benachrichtigung vorliegt durch einen Wisch von unten nach oben).

Menue Watch per Krone

Innerhalb des Google Playstore gibt es eine eigene App für Android Wear kompatible Apps und von der Google Play App an der Smartwatch gibt es sogar eine eigene Kategorie "Auf ihren Smartphone installierte App" die dann auch auf der App installiert werden können.

Ich möchte in diesen Artikel dann tatsächlich die Apps vorstellen, die mich tatsächlich überzeugt und teilweise auch angenehm überrascht haben.

Diese wären im Einzelnen:
  1. Google Pay - zum kontaktlosen Zahlen per NFC über Smartwatch
  2. DB Navigator - als digitale Reisebegleitung auf Reisen mit der Bahn
  3. Our Groceries - unsere digitale Einkaufsliste
  4. Google Authenticator - zur Zwei-Faktor-Authentifizierung
  5. Google Notizen - für Notizen unterwegs
  6. Google Fit - zum Fitnestracking
  7. everhome Smart Home - als Beispiel zur Steuerung des Smarthome
  8. Google Maps - Navigation
Dabei gibt es sicherlich noch weitere Apps die auch für andere Bedürfnisse interessant sind, aber neben der Benachrichtigung über Termine und der Ansicht von e-Mails sind diese dann tatsächlich für mich Erleichterungen im digitalen Alltag.

 

1. Google Pay - kontaktloses Zahlen per NFC

Wie schon am Smartphone bietet Google Pay die Möglichkeit des kontaktlosen Zahlens an. Hierbei hatte ich schon gute Erfahrungen am Smartphone und hier sowohl Paypal als auch eine Visa Kreditkarte hinterlegt.

Zum PayPal Konto ist dabei eine virtuelle Mastercard und bei der Visakarte eine virtuelle Visakarte angelegt und kann zum kontaktlosen Zahlen per NFC über das Smartphone genutzt werden. Beim Smartphone sind zusätzlich noch einzelne Kundenkarten (Metro, Ikea, ...) hinterlegt.

Google Pay
App Google Pay
Market Link / Google Pay
Starte ich die App an der Smartwatch (hier habe ich eine Taste extra vorbelegt) kann die Smartwatch an das Lesegerät (Zahlterminal) gehalten werden um einen Zahlvorgang kontaktlos auszuführen.

Google Pay Zahlvorgang

Da die App Google Pay an der Smartwatch selbstständig läuft muss ich hier erneut eine Karte hinterlegen (die Einrichtung erfolgt dann ebenfalls über die Google Pay App.

Allerdings kann hier kein PayPal Konto hinterlegt werden sondern nur eine "echte" Kreditkarte.
In diesem Zusammenhang kann dann tatsächlich eine Amazon Kreditkarte * interessant sein, sofern keine eigene Kreditkarte vorhanden ist.

 
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Für Amazon Prime Mitglieder ist diese Kreditkarte kostenlos und für normale Amazon Kunden fallen im zweiten Jahr 19,99 Euro  Gebühren für die Karte an. Ferner können "Punkte" bei jeder Zahlung mit der Kreditkarte gesammelt werden, die dann als Guthaben bei Einkäufen auf Amazon genutzt werden können.

* Amazon Partnerlink
Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen über Amazon.


Drücke ich lange auf die Karte auf der Smartwatch erhalte ich eine Übersicht der durchgeführten Transaktionen, jedoch sind diese nur auf der Uhr und nicht in der Google Pay App aufgelistet.

Karte und Transaktionen

Gerade der Vorteil nicht erst das Smartphone herauszuholen und zu entsperren und eines schnellen PIN-freien Bezahlens ist Google Pay für mich einer der Gründe für diese Uhr gewesen.

2. Deutsche Bahn Navigator - Reisebegleitung auf Bahnreise

Tatsächlich hat mich eine App besonders überrascht. Die App der deutschen Bahn ermöglicht es für gebuchte Tickets Informationen während der Bahnfahrt zu erhalten.

DB Navigator
App DB Navigator
Market Link / Google Pay Die Installation auf der Smartwatch ist nicht über die Playstoreseite möglich (hier heisst es die App sei nicht kompatibel für meine Smartwatch, aber über die Google Play App am Smartphone lässt sich die App problemlos installieren und greift auf die Daten der DB Navigator App am Smartphone zu.

Android Wear DB Navigator

Unter meine Reise wird der Reiseplan zur gebuchten Reise 2 Stunden vor der Abfahrt dargestellt, so dass hier problemlos ein Blick auf Gleis und Abfahrtszeit geworfen werden kann (inkl. etwaiger Verspätungen) unter Abfahrten werden die nahegelegenen Haltestellen dargestellt.

Bahnfahrt mit Smartwatch

Bei meiner letzten Bahnfahrt (nach Köln) zeigt sich dies recht gut. Wie erwähnt der Hinweis, auf Ausstieg ist auch fünf Minuten vor Erreichen des Zwischenbahnhof durch Vibration erkennbar.

3. Our Groceries - unsere digitale Einkaufsliste

Da wir unsere Einkäufe mit der App Our Groceries erfassen war es natürlich naheliegend zu schauen, ob diese ebenfalls auf der Smartwatch genutzt werden kann.

Our Groceries
App Our Groceries
Market Link / Google Play Von der Uhr können auf die einzelnen angelegten Listen zugegriffen werden.

Our Groceries auf Android Wear

Innerhalb der Liste können die einzelnen Kategorien betrachtet werden, sowie auch eingekaufte Artikel durchgestrichen (als erledigt gekennzeichnet werden.

Dieses ist eigentlich ein weiterer Grund um bei dieser App zu bleiben, was ich auch schon im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil IV - Termine, Einkaufslisten, Timer und andere Erinnerungen mit Amazon Alexa und Google Home im Vergleich" erwähnt habe.

4. Google Authenticator - Zweifaktor Authentifizierung

Das Thema Internetsicherheit hat dazu geführt, dass ich eine Menge an Accounts mit einer Zweifaktorauthentifizierung versehen habe.

Google Authenticator
App Authenticator
Market Link / Google Play Auch hier werden die Daten vom Smartphone gelesen, aber es ist nicht mehr notwendig zum Anmelden das Smartphone zu nutzen sondern es besteht die Möglichkeit den zweiten Faktor über die Smartwatch abzulesen.

Authenticator 2FA

Dieses ist dann tatsächlich hilfreich um unterwegs sich direkt anzumelden. Das Thema Sicherheit durch 2FA ist im Artikel "Zweistufige Anmeldung oder Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) bei Onlinediensten (Datensicherheit und Datenschutz) bspw. per OTP (One-Time Password, Einmal-Passwort) App" umfangreich vorgestellt worden.

5. Google Notizen

Neben der Kalenderfunktion (wo ich jedoch keine Termine eintragen kann) sind Notizen ebenfalls etwas, dass ich gerne nutze und hier ebenfalls ein Dienst von Google genutzt wird.

Google Notizen
App Notizen
Play Store Der Dienst Google Keep kann sowohl per App als auch online unter https://www.google.com/keep/ aufgerufen werden.

Wear App Keep

An der Smartwatch können nun Notizen hinzugefügt werden und vorhandene Notizen betrachtet werden.

6. Google Fit - Fitnes/Sport Tracking

Zum Fitnestraining sind sicherlich die App von Garmin wesentlich besser geeignet, aber eine reine Erfassung der sportlichen Tätigkeit ist per Google Fit ebenfalls möglich.

Google Fit
App Google Fit
Play Store Durch die Verknüpfung von Google Training auf eine der Knöpfe meiner Smartwatch kann eines der Trainings direkt gestartet werden wodurch die Uhr Trainingsdauer, Trainingsstrecke und Herzfrequenz misst.

Google Fit Training starten

Als Trainingsarten stehen neben den letzten Aktivitäten auch:
  • Radafahren
  • Walking
  • und andere Aktivitäten zur Verfügung.
Das Tracking von Yoga oder Radfahren ist unproblematisch.

Google Fit Radfahren

Iritierend ist jedoch, dass trotz wasserdichter Smartwatch die Aktivitäten Schwimmen nciht zur Verfügung stehen.

Natürlich können hier andere Schwimmtracking-Apps mit eigenen Benutzeraccount genutzt werden. Als Beispiele sind hier Da ich aber gerne die Aktivitäten in einer App habe erfasse ich mein Schwimmtraining als "Laufen" und ändere später in der Google Fit App die Aktivität.

Schwimmtraining erfassen

Hiermit ist es, wenn auch nachträglich, mit Google Fit möglich die Aktivität zu erfassen.

7. Everhome - Beispiel zur SmartHome Steuerung

Tatsächlich gibt es auch für das Smarthome einige Apps die Geräte steuern von der Hue Lampe bishin zur Everhome App. Im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil I - EzControll mit HomeDroid, Funksteckdosen und Everhome Cloudbox" habe ich die Everhome Lösung vorgestellt und unter "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil III - Steuerung Smart Home mit Amazon Alexa und Google Home im Vergleich" ist die Steuerung per Sprache vorgestellt worden.

everHome Smart Home
App Everhome
Play Store
Aber auch per Smartwatch kann ich nun (selbst unterwegs) die Geräte steuern...

Everhome auf Wear OS

allerdings mag ich hier weiterhin die Option der Steuerung per Sprache über das Smartphone.

8. Google Maps - Navigation

Schon am Smartphone sowie am Tablet nutze ich Google Maps wie im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil VII - Smarte Navigation auf Reisen mit Bus, Bahn, Auto und zu Fuß" beschrieben und kann nun auch die Navigation an der Smartwatch weiter verwenden.

Maps – Navigation und Nahverkehr
App Google Maps
Playstore Dabei wird die Navigation am Smartphone gestartet und auf der Smartwatch erscheinen Richtungsanweisungen. Abseits davon kann die Navigation auch von der Uhr gestartet werden.

Navigation an der Smartwatch

Dieses funktioniert aber nicht nur mit der Google Maps app sondern auch mit Wanderapps wie "Komoot — Fahrrad, Wander & Mountainbike Navi" die ich mir bei Gelegenheit einmal näher ansehen mag.

Fazit

In der Summe sind die Wear OS Apps eine gute Erweiterung zum Smartphone und verhindern oftmals, dass ich hier mein Smartphone betrachte und tatsächlich wesentlich schneller über die Uhr zum Ziel komme.

Gerade beim Reisen oder wenn es um Benachrichtigungen (wie Mails) oder das mobile Bezahlen geht bin ich mir sicher, dass hier die Uhr noch mehr Komfort als mein Smartphone bietet.

Insgesamt war es eine gute Entscheidung sich für die Smartwatch mit Android zu entscheiden und hier innerhalb eines Ökosystems zu bleiben, selbst wenn ich hier für die Nutzung von Google Fit beim Schwimmen ein wenig tricksen musste.

Technisch fasziniert hat mich, dass teilweise die Apps eine Erweiterung des Bildschirm vom Smartphone sind und teilweise die Apps direkt auf der Smartwatch laufen. Als Beispiel ist hier der Google Authenticator zu nennen, der ohne Verbindung zum Smartphone mir keine Codes liefert während Google Pay komplett unabhängig vom Smartphone funktioniert. Ebenso dürfte hier Google Fit die Daten erfassen und erst beim nächsten Kontakt (im Sinne einer Verbindung) zum Smartphone das getrackte Training übertragen.

Neben der Sprachsteuerung ist dieses tatsächlich ein Fortschritt in der Nutzung von Technik und zeigt einen schönen Blick auf die Möglichkeiten. Wenn ich mir die AR (Augmented Reality) Navigation von Google Maps ansehe,hier werden Informationen über das Kamerabild wie Straßennamen oder Anweisungen wo lang es geht eingeblendet, kann ich mir tatsächlich gut vorstellen ebenfalls eine smarte Brille zu verwenden...auch wenn ich hier die Bedenken im Bereich Datenschutz noch am ehesten nachvollziehen kann. Im industrielen Umfeld denke ich aber tatsächlich, dass Google Glas und andere Techniken unterstützend sind.

Wobei mir Gesichtserkennung als sehr hilfreich erscheint um hier sich endlich einmal den Namen des Kollegen zu merken der morgens immer an der Kaffeemaschine anzutreffen ist ;-).


 
Hinweis: Smart Home im Alltag

Im Laufe der Zeit wird auch das Leben mit Technik immer intelligenter. Entsprechend habe ich auf der Seite "Smart Home" unsere Erfahrungen mit Amazon Echo (Alexa) und Google Home sowie vernetzte Dienste zusammengestellt und auf der Seite "Smartwatch" finden sich die Erfahrungen mit unterschiedlichen smarten Geräten am Handgelenk.




Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Samstag, 26. Oktober 2019
21:41 Uhr

Bildungsurlaub Grundlagen Projektmanagement (Projekte organisieren und erfolgreich durchführen Projektmanagement) @vhswiesbaden

Neben der Ausarbeitung zweier Schulungen zum Berichtswesen mit SAP Controlling mit besonderen Schwerpunkt auf Hocshchulcontrolling und Hochschulberichtswesen sowie in 2019 hoffentlich zwei ebenfalls abgeschlossene SAP Buchprojekte sind auch an der Arbeit immer wieder Projekte zu bewältigen, so dass ich hier das Angebot der Volkshochschule (VHS) Wiesbaden zum Thema "Grundlagen Projektmanagement" sehr ansprechend fand und tatsächlich meinen Bildungsurlaub in Wiesbaden verbrachte.

Zum Thema Projektmanagement bietet die VHS Wiesbaden auch noch weitere Veranstaltungen an, wie auf ihrer Internetseite unter "Programm > Beruf und Kariere > Projektmanagement" zu sehen ist.


VHS (Volkshochschule) Wiesbaden

In der Kursbeschreibung zum Bildungsurlaub sind folgende Punkte festgehalten.

T50900BU Projekte organisieren und erfolgreich durchführen Projektmanagement

Unklare Kompetenzen, Aufgaben und Ziele sowie unrealistische Planung lassen viele Projekte scheitern. Selbst jahrelange Mitarbeit in Projekten bringt nicht automatisch das know-how eines Projektleiters.
In diesem Seminar lernen Sie, wie man Projekte definiert, sie systematisch gliedert, plant, durchführt und auswertet. Sie lernen die wichtigsten Methoden und Werkzeuge und ihre Anwendung kennen. Sie erkennen Probleme in Organisation und Projektabwicklung und die Anforderungen an den Projektleiter.

Projektinitialisierung:
• Stakeholderanalyse, Zieldefinitionen, Risikoanalyse, -management , Vorgehensmodelle, Kommunikationsmatrix, Teambildung, Konfliktanalyse

Projektplanung:
• Projektstrukturplan, Meilensteine, Netzplantechnik, Ressourcen- und Kostenplanung, Aufwandsschätzung, Prioritäten

Projektkontrolle und -steuerung
• Basisplan, Tracking, Soll/Ist Vergleiche, Was-Wäre-Wenn, Earned Value, Trendanalysen

Projektabschluss

Die einzelnen Einheiten werden anhand eines Beispiels praktisch geübt.


Der Bildungsurlaub wird dabei von von SIegfried Reuscher / Projektmanagementdienstleister (siehe XING Profil) angeboten.
 

Motivation und Erwartungen - Bildungsurlaub Projektmanagement

Meine Gründe sich intensiver mit den Methoden des Projektmanagement zu beschäftigen sind auf der einen Seite durch laufende Projekte aber auch durch anstehende größere Veränderungen wie der Wechsel von ERP zu S/4HANA und etwaige weitere künftige berufliche Herausforderungen zu sehen.

Meine Erwartung an diesen Bildungsurlaub waren die Grundlagen und Methoden näher zu lernen und dieses Wissen dann auf meine tägliche Arbeit übertragen zu können.

Ob diese Erwartung erfüllt worden sind und wie der Ablauf dieser persönlichen Weiterbildung war möchte ich in den folgenden Abschnitten für die einzelnen Tage schildern und hoffe hier einen guten Überblick in die Veranstaltung aber vielleicht auch Lust auf das Thema Projektmanagement wecken zu könnnen.

Persönlich hilft es mir immer am Ende des Tages das Gelernte noch einmal festzuhalten und zusammenzufassen, was im Einzelnen besprochen worden ist auch um offene Fragen am nächsten Tag erneut anzusprechen.

Ohne das Fazit vorwegzunehmen ist die Teilnahme an der Weiterbildungsveranstaltung naturgemäß wesentlich umfangreicher, so dass ich hier zum Vertiefen auf jeden Fall das entsprechende Seminar empfehlen kann.

 

Tag 1 Projektdefinition, Stakeholder und Zielstrukturplan


Durch eine relativ kleine Gruppe von 9-10 Personen war die Atmosphäre in der Gruppe positiv und wir konnten im Laufe der Woche uns in Gruppenarbeit intensiver mit den erwähnten Beispiel beschäftigen aber auch in der Diskussion während der Veranstaltungen nach meiner Wahrnehmung auch untereinander uns austauschen und gegenseitig Impulse geben.

Nachdem wir uns gegenseitig vorgestellt hatten und die Motivation zur Teilnahme geklärt war kam direkt der theoretische Unterbau zum Projekt in den engeren Blick.

Der Begriff Projekt ist hier nicht nur durch DIN 69901 definiert sondern auch in den Merkmalen Dauer, Mittel, Ressourcen und Aufgaben zuzuordnen. Besonders die Einmaligkeit sowie eine zentral verantwortliche Person stellen dabei wichtige Komponenten dar.

Ein grundsätzlcihes Vorgehensmodell im Projaktmanagement sind die einzelnen Stufen des Wasserfallmodells.

Hier werden die Schritte in
  1. Definition
  2. Entwurf
  3. Realisierung
  4. Einsatz
unterteilt.

Aber ohne Menschen, dei auch unterschiedliche Interessen haben, ist auch ein Projekt nicht denkbar. Neben der Projektleitung sind dieses insbesondere die Stakeholder, welche sowohl Betroffene als auch Beteiligte sein können. Hier ist es ein Vorteil sich schon im Vorfeld über die einzelnen Akteure sowie ihre Rollen innerhalb eines Projektes bewust zu werden und diese auch einmal festzuhalten.

Projektumfeldanalyse und Stakeholder

Gerade die Projektumfeldanalyse erscheint zum Start eines Projektes hilfreich um sich über die Rahmenbedingungen klar zu werden. Das danach die einzelnen Stakeholder in Aktive (wie Auftraggeber, Kunde, Organisatonseinheit Leitung sowie Projektleitung und Team) als auch Passive wie Behörden, indirekt Betroffene und nicht zuletzt auch Familienmitglieder berücksichtigt werden müssen erscheint auf der einen Seite nachvollziehbar ist aber sicher oft auch nicht im bewusten Focus.

Persönlich konnte ich für mich die Deifnition eines Projektplans in der die verschiedenen Wege des Austausch der einzelnen Stakeholders sowie der Methode wie diese über aktuelle Entwicklungen sich austauschen und motiviert werden als besonders hilfreiches Instrument mitnehmen. Zur Einordnung der einzelnen Personen erscheint auch die RACI Matrix als ein einfaches Instrument, dass  die unterschiedlichen Rollen der Personen darstellt.

RACI Matrix

Die RACI Matrix bildet ab wer Verantwortlich ist (Responsible), die Kosten träger (Auftraggeber / Accountable), Mitspracherecht hat und befragt werden muss (Consulted) und wer informiert werden muss (Informed)

 

V-Modell

Anhand des V-Modells werden die Auftraggeber und Auftragnehmer Aufgaben zusammengefasst sowie die Wechselbeziehungen zwischen eben diesen.Hierbei ist zwischen den einzelnen Punkten stets eine Verifizierung und Validierung erforderlich bspw. zwischen der Komponentenspezifikation und Test eben dieser Komponenten.

Ebenso wichtig sind aber auch die Definiition von Zielen sowie ein Zielstrukturplan indem das Projekt nach Zielklassen, Zielunterklassen, geforderten Ausmass und etwaige Wünsche untergliedert werden kann.

Fallbeispiel:

Damit jedoch nicht nur die Theorie im Rahmen der Weiterbildung ein Thema war wurden wir auch mit einer Fallstudie für das Projektmanagement in Gruppenarbeit konfrontiert. Hierbei ging es um die Aufgabe "Umbau eines Frachtschiffes zum Tiertransporter in den wir dann die gelernte Theorie umsetzen konnten.

Praktische Übungen Tag 1 - Stakeholderanalyse und Zieldefinition

Anhand von Projektunterlagen mussten wir die einzelnen relevanten Stakeholder identifizieren und diese dann der anderen Gruppe im Rahmen eines Vortrages vorstellen.

Hierbei hatten wir als Gruppe auch direkt Rückmeldung zum Vortragsstil und Inhalt erhalten. Eine weitere Aufgabe war dann anhand der Unterlagen ein Zielstrukturplan zu entwerfen indem die einzelnen Ziele zusammengefasst worden sind und später ggf. ein Lastenheft erstellt werden kann.
 

Tag 2 Risikomanagement und Projektteam


Der Tag began mit einer Wiederholung der am Vortag behandelten Punkte, so dass wir sowohl über die Projektdefinition, das CAIRO Modell (als Erweiterung zu RACI durch ein O wie obsolet) sowie die Definition eines Wasserfallmodel als Projektphasenmodell sprachen um dann intensiver in das Thema Projektrisikomanagement einzusteigen.

Projektrisiko

Neben den unterschiedlichen Projektrisikoarten (Ressourcen, Organisation, technologische oder auch geschäftliche Risiken) ging es konkret zur Risikoanalyse und der Frage, wie diese quantifizierbar sein können und mit welchen Methoden etwaige Risiken erhoben werden können.

Gerade die Unterschiedung nach Tragweite und Wahrscheinlichkeit half hier schon die einzelnen Risiken zu gewichten und passend einzuordnen. Ein weiterer wichtiger Punkt waren dann die Maßnahmen die im Rahmen eines Projektmanagement zum Umgang mit den einzelnen Risiken getroffen werden können.

Dabei sind vorbeugende und im Falle eines Risikoeintritts auch die eventual Maßnahmen direkt verbunden mit Entscheidungen festzuhalten und Verantwortliche sowie Termine zu benennen.

Eine wichtige Unterscheidung ist dabei zwischen Fakten und Risiken vorzunehmen.

Projektorganisation

Nachdem nun die einzelnen Definitionen und Analysen abgeschlossen sind konnte ich auch intensiver mit dem Start eines Projektes beschäftigt werden indem unter anderen eine Projektmappe angelegt wird, aber auch die unterschiedlichen Formen einer Projektorganisation vorgestellt worden sind.

Zur Unterstützung einer Projektorganisation sind auch verschiedene Softwarelösungen am Rande angesprochen worden neben Enterpriselösungen sind hier MS Project aber auch OpenProject bzw. Project Libre erwähnt worden, was ich mir beides noch näher anschauen möchte.

Im Artikel "Unterschiedliche Möglichkeiten des Projektmanagement von der Projektplanung, Projektabrechnung und Projektdokumentation bis hin zum Einstieg in das SAP Modul Projektsystem PS" bin ich auch schon einmal auf einige Softwarelösungen eingegangen würde aber nach dieser Veranstaltung noch einige andere Anforderungen an eine Projektplanung setzen und hier mir tatsächlcih die erwähnten Produkte näher ansehen.

Zur Projektorganisation wird zwischen der Ablauforganisation in der die einzelnen Methoden (V-Modell), Vorgehensweise und Leitlinien definiert werden und der Aufbauorganisation in der die Personen und ihre Tätigkkeiten festgehalten werden.

Neben den einzelnen Formen der Organisation wie Linienorganisation, Task Force, Matrix Organisation oder Stabs-/Einflussorganisation wurden hier auch dieTeambildungsprozesse sowie eine Checkliste zu den einzelnen Aufgaben und Personen im Team festgehalten.

Hier ist auch ein wichtiger Punkt das Konfliktmanagement durch das schon im Vorraus Methodik und Umgang mit schwierigen Situationen etwas abgefangen werden kann.

Interessant für mich war hier auch die besondere Rolle des Lenkungsauschuss und die Unterscheidung oder Identität von Projektmanagement und Projektleitung als Personen.

Praktische Übungen Teil 2

Anhand des Anwendungsfalls identifizierten wir die einzelnen Risiken und stellten diesen entsprechende Maßnahmen gegenüber. Hierbei ist ein besonderes Thema, wie tief die einzelnen Risiken gegliedert werden.

Als Beispiel ist hier die Risikoanalyse unserer Gruppe ein gutes Beispiel:

Risikoanalyse Schiffsumbau

Wähend wir hier nur das Risiko zum Zustand des noch nicht gelieferten Schiffs erfasst haben, könnte dieses Risiko noch wesentlich tiefer geglieder werden:

So ergibt sich neben einer Kostenexplosion aus dem Zustand des Schiffs unter anderen folgende Punkte:

  1. Schiff ist nicht mehr umbaufähig
  2. Schiff kommt nicht an
  3. Schiff fällt in der Werft auseinander und blockiert die Werft
Die einzelnen Risiken sind hier treffend und möglichst konkret zu beschreiben auch um passende vorbeugende und eventuale Maßnahmen treffen zu können


Auch hier war es besonders hilfreich im Rahmen einer Präsentation passende Rückfragen zu erhalten und sich mit diesen auseinander setzen zu können.

Im Ergebnis merkten wir, dass im ersten Moment eine zu große Klammer um mehrere Risiken gefasst wurde.

Insbesondere stellt sich bei dieser Methode immer wieder die Frage, wieviel Energie in die Risikoanalyse gesteckt wird und welche Folgen ein Verzicht oder Ausbleiben einer  ausreichenden Analyse der Risiken haben kann.
 

Tag 3 Die Projektplanung zum Strukturplan


Im Rückblick betrachteten wir noch einma die Risikoanalyse, die unterschiedlichen Organisationsformen sowie die einzelnen Phasen der Teambildung nebst der Frage wie bei Konflikten umgegangen werden kann.

Danach gingen wir aber direkt in die Projektplanung über und machten uns Gedanken darum welche Stufen eine Planung durchlaufen muss. Als Hilfsmittel war hier der Projektstrukturplan das Mittel der Wahl in den dei einzelnen Schritte im Projekt strukturiert aufgezeichnet werden können.

Arbeitspakete als Tätigkeiten und Sammler

Die einzelnen Ebenen unterscheiden dabei einen objektorientierten oder einen funktionsorientierten Ansatz. Eine weitere wichtige Unterschiedung ist zwischen Meilensteine und Arbeitspaketen zu treffen. Wichtig bei den Arbeitspaketbeschreibungen ist es hier zu unterscheiden zwischen den Sammelbegriffen und etwaigen Tätikeiten.

Neben den Projektstrukturplänen sind auch noch weitere Strukturpläne von Bedeutung um zu erkennen auf welche Ressourcen in welcher Gewichtung zugegriffen wird.

Strukturplan

Dabei sind als weitere Eleemente

  1. Organisationsstrukturplan
  2. Ressourcenstrukturplan
  3. Kostenstellenstrukturplan
  4. Kostenartenstrukturplan
benannt um hier die Nutzung von Personen und Material innerhalb des gesamten Unternehmens auch abzubilden.

Bei der Planung ist auch immer eine Frage, wie mit Zeitreserven umgegangen werden kann.

Hierbei sind in den einzelnen Punkten auch SIcherheitsbedürfnisse vorhanden die in der Planung der Dauer einer bestimmten Tätigkeit Berücksichtigung finden werden. Diese können über ein GANTT Diagramm entsprechend abgebildet werden.

Mit dieser Methode ist der zeitliche Verlauf der einzelnen Tätigkeiten festgehalten.

Eine differnziertere Methode stellt hierfür die Netzplantechnik dar in der die einzelnen Aufgaben nach ihrer Abhängigkeit dargestellt werden.

Dabei können sowohl unterschiedliche Beziehungen zwischen den einzelnen Aufgaben (Anordnungsbeziehungen) gebildet werden als auch diese so dargestellt werden, dass auch ein kritischer Pfad abgebildet werden kann. Insbesondere die einzelnen Vorgangsknoten haben hier Beziehungen untereinander die am folgenen Beispiel deutlich werden kann.

Netzplan und kritischer Pfad

Durch die zeitliche Abfolge (Dauer) der einzelnen Punkte innerhalb des Netzplan
ist auch der kritsichen Pfad offensichtlich. Sofern an der untersten Tätigkeit Zeit eingespart werden kann, nützt dieses nur insoweit etwas bis die nächste Tätigekit die längste Dauer hat und damit Teil des kritischen Zeitpfades ist.

Neben der Planung der einzelnen Tätigkeiten und Vorgänge muss aber auch ein Blick auf die Ressourcenplanung geworfen werden.

Ein klassischer Fehler ist dabei, dass die Projektleitung sich selbst mit der vorhandenen Kapazität nicht einplant und somit hier entsprechende Probleme entstehen. Sowohl durch die Projektplanung, Kontrolle und organisatorische Tätigkeiten bleiben dann möglicherweise andere Punkte liegen oder aber der Tag muss um einige Stunden verlängert werden.
 

Praktische Übungen Tag 3 - notwendige Arbeitspakete zum Schiffsumbau


Neben einer Aufschlüsselungen der in unserem Schiffsumbauprojekt erforderlichen Tätigkeiten haben wir diese Vorgänge auch unterschiedlich durch Sammler und Tätigkeiten sowie Meilensteinen erfasst und in einer Bezeihung gestellt. Dabei sind für die einzelnen Aufgaben auch die Zeiten erfasst worden und in bieden Gruppen ergibt esich ein entsprechendes Übersichtsbild auf die vorhandenen Aufgaben.

Aufgabenbeschreibung

Hier sind die Arbeitspaketbeschreibungen nach den einzelnen Schritten zum Umbau des Schiffs gegliedert... ebenso kann aber auch nach den Fachabteilungen eine Gliederung erfolgen.

Tag 4 Projektkostenplanung und Projektkontrolle

Nachdem am Vortag der Projektstrukturplan, als zeitliche Abfolge von Tätigkeiten, erfasst worden ist und die einzelnen Netzwerkknoten zur Identifikation des kritischen Pfades betrachtet worden sind nutzten wir den Tagesbeginn damit uns noch einmal einzelne Definitionen näher anzusehen.

Gerade bei der Definition von Meilensteine, im Sinne eines Projektmanagements, erscheint es sinnvoll diese auch in einzelne Klassen aufzuteilen.

Andernfalls würden bei einer Vielzahl von Meileinsteinen hier die Übersicht verloren gehen.


So können Meilensteine für das Management gesetzt sein, ebenso als Interfacepunkte an denen Informationen an die Fachabteilungen übergeben werden sollten.

Hierbei ist ein besonders wichtiger Punkt Projektmeilensteine von Deadlines oder Fristen zu unterscheiden.
 

Analyse des kritischen Pfades und kritischer Projektpunkte

Der kritische Pfad eines Projektes als längste zeitliche Abhängigkeit innehralb eines Projektstrukturplans stellt das Nadelöhr der Anordnungsbeziehungen zwischen Vorgänger und Nachfolger der einzelnen Vorgänge dar. Die tatsächliche Reihenfolge ist zwar ein krtischer Vorgang, aber kein risikobehafteter Vorgang, so dass die Netzplatechnik von der Risikoanalyse abzugrenzen ist.

Kritische Punkte innerhalb eines Netzplans können nebenbei durch die Differenz von FMA (frühest möglicher Anfang) und SMA (spätest möglicher Anfang) ermittelt werden. Hier werden die Projekttage vorwärts zum Projektende als auch rückwärts vom Projektende berechnet. Auf Arbeitsvorgängen mit 0 liegt keinerlei zeitlicher Puffer vor, so dass dieses die kritischen Punkte sind an den angesetzt werden kann.

Ein wichtiger Punkt der Netzplantechnik ist hierbei tatsächlich, dass nur diese Punkte vernetzt werden sollten, die auch vernetzt sind.

Schätzung / Qualifizierte Planung des zeitlichen/ressourcielen Aufwand

Neben der Netzplantechnik ist auch die Schätzung des Aufwands an Personentagen ein wichtiger Punkt um den Aufwand für die einzelnen Arbeitspakete zu schätzen.

Während sich bei der Analogie Methode auf vorherigen Erfahrungen berufen wird stellt die Delphi Methode ein Austausch unter Experten dar und das Function-Point-Verfahren rechnet die Zeit aus einzelnen Arbeitsschritten auf die Gesamtanforderung hoch.


Neben der zeitlichen oder termintreue Planung ist auch die ressourcentreue Planung ein wesentlicher Punkt. Insbesondere sollte dabei das Mitarbeitergebirge beachtet werden, wonach für eine bestimmte Täigkeit nur ein entsprechender Anteil an der Arbeitszeit der Beschäftigten tatsächlich benötigt wird und einzuplanen ist.

Beim Auftreten mehrere Anforderungen in einer Abteilung (Stichwort Matrix Organisation) kann es schon zu Zielkonflikten kommen. Grundsätzlich kann hier durch die Setzung von Prioritäten in der Abteilung gearbeitet werden oder alternativ per Multitasking jeweils abwechselnd an Teilstrecken der Aufgaben gearbeitet werden. In der Praxis ist dieses aber dann im Ergebnis ebenso lange, nur dass zwischendurch Teilergebnisse vorliegen könnten,

Jedes Projekt wandelt auch entsprechende Ressourceneinsätze in Projektkosten um.

Hier bietet Microsoft Excel die Möglichkeit durch Pivot Listen in Tabellen umzuwandeln.
Im Artikel "Buchempfehlung »Excel Pivot-Tabellen für dummies« von Martin Weiß ( tabellenexperte.de )" kann ich weiterhin eine sinnvolle Weiterbildungsmöglichkeit durch ein gedrucktes Buch zum Thema empfehlen.

Projektkostenkalkulation

Um eine Kostenentwicklung zu betrachten kan ein Kostenentwicklungsplan neben den einzelnen Kosten als Säulen auch ein Liniendiagramm zur Darstellung der kumulierten Kosten dargstellt werden.

Gerade bei der Projektkostenkalkulation liegen oftmals vier Fehler vor.

Die Kostenplanung erfolgt auf Basis der einzelnen Projektphasen und des bewerteten Material und Zeiteinsatzes der einzelnen Ressourcen. Liegen diese nciht vor, kann auch kein Budget angesetzt werden. Auf der anderen Seite kann eine zu detailreiche Planung auch zu viele SIcherheitszuschläge erhalten, so dass auch hier etwas Vorsicht gewahrt sien sollte.

Ist der Aufwand jedoch zu optimistisch geschätzt kann Unvorhergesehenes die Planung komplett über Bord werfen, während ein zu eingeschränkter Blickwinkel die Expertise aus den Fachabteilungen sinnvoll macht.


Die auf diese Weise erfasste Planung wird als genehmigte Planung als Soll für den Projektverlauf angesetzt und ermöglicht es hier einen Soll/Ist Vergleich im Rahmen der Projektkontrolle zu ermöglichen.

Hierdurch greifen Planung->Realsiiserung-> Kontrolle und Steuerung ineiander über.

Entsprechend wichtig ist hier aber eine zeitnahe Rückmeldung innerhalb der einzelnen Vorgänge.

Dieser Basisplan kann dann noch entsprechend angepasst werden, bei absehbaren Termnüberschneidungen.

Basisplan

Der sogenannte Basisplan wird im Laufe des Projektverlaufes immer wieder als Vergleichsgröße (Schatten) zum tatsächlichen Verlauf des Projektes herangezogen.

Um dne Projektfortschritt zu bewerten gibt es in der DIN 69903 eine Definition von Größen die den Fertigstellungswert anhand bewerteter Arbeit bewerten.

  • PV Planed value stellt die geplanten Kosten des Projektes dar
  • EV earned value ist der Mehrwert der geleisteten Arbeit im Vergleich zum Planansatz Verschiebt sich das Projekt über den geplanen Terminbeginn verringern sich auch die geplanten Kosten bis zum geplanten Projektende im Vergleich zum Plan (Blickpunkt ist hier der Monat 3 als Projektstart, auch wenn das Projekt eigentlich zum Monat 1 hätte starten sollen
  • Die AC Actual Cost stellen dafür die tatäsclich angefallenen und gebuchten Kosten dar

Als Varianzen können hier Kosten und Zeitvarianzen betrachtet werden.

SV schedule variance = EV-PV
CV cost variance = EV - AC

Gerade bei den AC können ungeplante Einflüsse wie Tarifsteigerungen oder Mehrkosten die Kosten erhöhen und zur Kostenabweichung führen.

Ein weiterer Punkt. der auch für die Risikovorsorge genutzt werden kann ist die Meilenstein Trend Analyse in der durch Statusberichte anhand der Berichtstermine und Meileinsteine entsprechende Verschiebungen im Projekt erkennbar werden.

Ein wichitger Punkt zur Kontrolle und Vorlage für den Lenkungsausschuss sind Quality Gates in denen die einzelnen Teilabschnittsergebnisse gesammelt und ein weiteres Vorgehen erst nach Freigabe erfolgen kann.

Übungen Tag 4 - Anordnungsbeziehungen und Kritische Pfad Analyse unserer Vorgänge

Als Teil der Planung wählten wir nun die Netzplantechnik um die geplanten Arbeitsvorgänge und Abhängigkeiten an unseren Schiffsumbau näher zu betrachten und diesen in der richtigen Reihenfolge zu setzen.

Da der Plan dann etwas größer wurde habe ich die Einzelteile zusammengeschnitten:

Schiffsumbau bis zur Zerlegung des Schiffs


Schiffsumbau Umbauarbeiten

Auch auf der Tafel war irgendwann ein Punkt erreicht dann doch die Fortsetzung durch einen Punkt zu erweitern.

Aber am Ende konnte das Schiff danndoch mit einer Verspätung fertig gestellt werden.

Schiffsumbau kritischer Pfad


Wenn wir uns die gesammelten Arbeitspakete betrachten sind diese nun doch wesentlich stärker nach zeitlichen Aspekten gegliedert.

Vergleich Arbeitspakete

Wobei diese Zeichnungen natürlich sinnvoller in einer Softwareanwendung gesammelt und dargestellt werden, so dass hier auch Abweichungen festgehalten werden können.

Ansicht Netzplan Projektmanagementsoftware

Hier sind nicht nur die Projektstrukturpläne sondern auch unterschiedliche Basispläne aber auch ein Netzplan darstellbar.
 

Tag 5 Projektende und Projektabnahme

Der letzte Tag war dann erneut einem Review auf die zuletzt besprochenen Themen gewidmet. Sowohl der Basisplan als vom Lenkungsausschuss als Grundgerüst genehmigter Abllauf als auch die Unterscheidung zwischen Plan und Soll waren dabei noch die einfachen Punkte, auf die Rückfrage an welcher Stelle ein Baseline Review erfolgen sollte wurden auch noch einmal die Besonderheiten des Change Management und gerade die Sinnhaftigkeit eines eigenen Punktes Changes als Sammler innerhalb des Projekts erfasst.

Eine spannende Überlegung, wenn auch eher technisch, war für mich die einzelnen Baselines als Archiv zu betrachten und nur eine führende Baseline als Basis für den Vergleich zum Soll im Netzplan zu verwenden.

Gerade bei der Ressourcen und Termintreuen Planung sind auch die Begriffe Earned Value und Planed Value nochmals voneinander unterschieden worden.

Planend Value stellt dabei die bewertete Leistung über die Laufzeit dar und wird aus der Baseline als genehmigter Plan betrachtet während die earned value den Mehrwert der geleisteten Kosten betrachtet. Dieses ist ein Element der ressourcenreuen Planung beim Vergleich des Projektfortschritt zum Soll (Wert der laut Plan verbraucht werden soll ist hierbei oftmals vom tatsächlich abzusehenden Verbrauch zu unterschieden.

Immerhin die actual Cost kenne ich schon aus dem Controlling als bisher angefallene IstKosten. :)

Auch abseits davon sind die Verknüpfung von Ressourceneinsatz und anfallenden Kosten etwas, dass seitens Controlling immer wieder gerne betrachtet wird.

So sind die geplanten Projektkosten durch die mit Kosten gewichtete Ressourceneinsätze pber Personal, Material aber auch Finanzierungen in der Kostenartenrechnung absehbar.

Passenderweise widmete sich der letzte Tag des Bildungsurlaub dann dem Projektende, was mit einer Projektabnahme durch den Kunden abgeschlossen wird.

Hilfreich istvhier ein Abnahmeprotokoll durch das nich nur die Projektbeschreibung noch einmal aufgeführt ist sondern auch schriftlich die Abnahme oder Ablehnung festgehalten wird. Gerade bei Problemen sollte darauf geachtet werden, dass tatsächlich alles was nicht moniert worden ist als abgenommen gilt. Gerade wenn das Werk erstellt ist fehlt es seitens des Auftragsnehmer gegenüber Auftraggeber auch an Druckmitteln um etwaige Ausstände noch abfangen zu können.

Sollten Gründe zur Ablehnung vorliegen ist es sinnvoll hier eine Liste der Gründe festzuhalten die dann nachgebessert werden können.

Neben festgestellten Mängeln sollte im Übernahmeprotokoll auch festgehalten werden, welche Prüfungen durchgeführt worden sind und wie diese dokumentiert worden sind.

Neben externen Auftraggebern kann dieses auch sehr hilfreich bei internen Projekten sein.

Bei Softwareentwicklungen ist auch ein Akkzeptanztest (durchgeführt vom Kunden) hilfreich indem sowohl Test Szenarien als auch einzelnen Testfälle definiert und auch durchgeführt werden.

Ist das Projekt abgeschlossen und sämtliche Erinnerungen noch frsch, sollte auch eine Projektabschlussanalyse durchgeführt werden.

Hier kann nicht nur die Termintreue auf Basis der Terminplanung (siehe Basisplan) und die Wirtschaftlichkeitsanalyse durchgeführt werden sondern auch die Erfahrungen aus diesem Prpjekt in das hausinterne Vorgehensmodell überführt werden.

Danach kommt es zur Projektauflösung wodurch die einzelnen Ressourcen wieder in die Fachabteilungen zurück kehren. Ein wichtiger Punkt ist hier nicht nur der Projektabschlussbericht indem die Erfahrungen und Verbesserungen für nachfolgende Projekte festgehalten werden sondern generell der Punkt der Erfahrungssicherung (Lessons learned) die einen internen Mehrwert schaffen können.

Diese sollten jedoch auch in den einzelnen Projektabschnitten schon festgehalten sein um später ins Methodenhandbuch übernommen zu werden.

Weiteres Material

Neben der Theorie und den gesammelten Erfahrungen im Projektbeispiel betrachten wir uns auch unterschiedliche Formulare und Checklisten in denen eine Vorstellung zu den einzelnen Dokumenten und Formularen festgehalten werden konnte. Tatsächlich können hier Dokumente neben einer Projektplanungs- Projektmanagementsoftware einen weiteren Mehrwert stiften.

Als Auszug haben wir hier über Vorlagen wie:

  • Projektzielplanung
  • Projektstrukturplan
  • Funktionen und Rollendiagramme.
  • Projektkostenplan
  • Risikoanalyse
  • Statusbericht
aber auch ganz praktische Unterlagen wie Sitzungsprotokolle und Gestaltungen von Meetings gesprochen und Empfehlungen mitgenomme


Insebsondere die Merkzettel zum Beispiel zur Planung der Projekt Abschluss Sitzung mit Rollenverteilung und erforderlichen Unterlagen und Rollen der Teilnehmenden ist hier eine gute Vorlage für ein strukturiertes Vorgehen.

Dabei können viele der erwähnten Punkte zur Vorbereitung und Durchführung einer Projektsitzung auch auf "normale" Sitzungen übertragen werden und hier hilfreich sein.

Fazit Bildungsurlaub

Wenn ich mir meine Erwartungen betrachte wurden diese im Bildungsurlaub erfüllt. Mir war es wichtig einen Überblick über die Methoden de Projektmanagement zu erhalten und einige praktischen Methoden zu verinnerlichen um darauf abbauend selbst tiefer ins Thema einsteigen zu können.

Gerade in Hinblick auf vorhandene Statusberichte und Dokumentationen habe ich nun für meine tägliche Arbeit einige Punkte mitnehmen können und hoffe diese bei künftigen Projekten auch ausbauen zu können.

Gerade wenn es um die Projektantragsstellung anbelangt sind mir nun einige weitere Punkte klarer geworden aber auch bei der Durchführung von internen Projekten sehe ich derzeit abseits der technischen Unterstützung viele Methoden die mir auch an anderer Stelle sicherlich weiter helfen könnnen.

Bildungsurlaub selbst ist in den einzelnen Bundesländern geregelt jedoch stehen in allen mindestens 5 Tage zu, die oftmals als bezahlten Sonderurlaub gewährt werden. Hierbei müssen die Veranstaltungen  als Bildungsurlaub akkrediert sein und damit auch inhaltlich bestimmte Anforderungen erfüllen. Gerade als Bildungsurlaub akkredierte Veranstaltungen stellen hier aber zumeist kein Problem dar.

Für mich ist bei der Wahl des entsprechenden Angebots aber tatsächlich entscheidend inwieweit es mir etwas bringt und ich das erlangte Wissen dann auch in der ein oder anderen Form anwenden kann.

Im Rückblick auf die vergangenen Tage denke ich, dass sowohl die gerlernten Methoden als auch der Umgang mit der Herausforderung am Fallbeispiel hilfreich war und gerade die WIederholungen am Folgetag dabei geholfen haben das gelernte zu verinnerlichen und sich noch einmal selbst Gedanken darüber zu machen, wie Projektmanagement im eigenen (beruflichen) Alltag eingesetzt werden kann.

Da wir sowohl das Skriptum (Präsentation) als auch Arbeitsmaterialien als digitales und analoges Medium erhalten haben freue ich mich schon sehr darüber, dieses intensiver betrachten zu können und bin neugierig, wie de gelernten Methoden nun in meinen eigenen Arbeitsalltag integriert werden können.

Was das Bildungsurlaubangebot der VHS Wiesbaden anbelangt sind hier auch noch weitere spannende Themen zu finden und sowohl die Lage als auch die technische Ausstattung der einzelnen Räume überzeugt hier direkt. Etwas bedauert habe ich allenfalls, dass die Cafeteria wohl geschlossen ist, aber in der näheren Umgebung gibt es mehrere Möglichkeitend er Verpflegung inklusive der Versorgung mit Kaffee.

Die Teilnamekarte gilt gleichzeitig als ESWE Kombiticket, so dass hier ein Fahrauswaus zur Fahrt im VMV auf den Linien von ESWE Verkehrt und der Mainzer Verkehrsgesellschaft genutzt werden kann. Das Ticket gilt frühestens 2 Stunden vor Beginn der Veranstaltung und ermöglicht eine Rückfahrt wähend 2 Stunden nach Ende der Veranstaltung. So kann grundsätzlich auch etwas ausserhalb geparkt werden oder ganz auf die Anfahrt per Auto verzichtet werden. Wie üblich ist am Ende der Veranstlatung auch eine Teilnahmebescheinigung als Nachweis an die Teilnehmenden verteilt worden.

Zusammenfassend hat mich der Bildungsurlaub ein ganzes Stück weiter gebracht und ich freue mich schon sehr darüber nun das Ganze in der Praxis anwenden zu können.

Ebenso wie das Thema Mindmap ist mir auch das Thema Projektmanagement bisher als sehr abstrakt begenet und umso mehr freue ich mich darüber im Rahmen dieser Weiterbildung eine gute Grundlage erhalten zu haben um dieses in der Praxis ausbauen zu können. Wie im Artikel "Mindmapping und Sketchnotes im Beruf nutzen für Brainstorming oder Mind Mapping mit XMIND" beschrieben nutze ich das Instrument mittlerweile beinahe natürlich zur Entwicklung von neuen Berichtsanforderungen und hoffe, dass ich auch die Methoden des Projektmanagement auf künftige Herausforderungen anwenden kann.



Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Freitag, 18. Oktober 2019
07:47 Uhr

Berichtsdokumentation in Excel - Hyperlink auf Tabellenblätter indirekt setzen

Der Schwerpunkt der letzten Artikel lag dann doch eher auf it-nahe Themen, so dass ich heute wieder einmal zum Thema SAP und Excel etwas veröffentlichen möchte. Vielen Dank an dieser Stelle auch an Lukas (Excelnova.org) der im Artikel "Quick Tipp: Excel Arbeitsblätter durchnummerieren und ausdrucken" das Thema "Grundlagen Office - Seitenzahlen nachträglich ändern Microsoft Word, Excel, Powerpoint und Adobe Acrobat zum Beispiel für Sammelvermerken an Leitung" ebenfalls noch einmal aufgegriffen hat. Hier freue ich mich tatsächlcih sehr, dass innerhalb der Blogs auch gegenseitig eine Inspiration zu Artikeln gegeben ist :-)
 

Notwendigkeit der Dokumentation von eigenentwickelten Berichten

Wenn ich Berichte in SAP entwickele bemühe ich mich meistens darum auch eine entsprechende Dokumentation zum eigentlichen Bericht anzulegen. Sehr hilfreich ist es dabei im Bericht selbst eine Dokumentation anzulegen. Die technischen Möglichkeiten dazu sind in den Artikeln "Dokumentation von Berichtsgruppe und Berichtsdokumentation bei Report Painter und Writer Berichten" und "Kopfzeilen im Report Painter auch bei Export nach Excel verwenden" für Report Painter Berichte erläutert.

Ebenso findet sich hier eine Möglichkeit für Selektionsvarianten im Artikel "Fachliche und technische Dokumentation von Selektionsvarianten und individuelle Berichte in SAP identifizieren".

Der Nachteil ist allerdings, dass eine Menge an Dokumentationen zu einzelnen Berichten vorhanden ist, es aber an einer Übersicht aller vorhandener Berichte fehlt, so dass ich hier die Anregung einer Kollegin gerne gefolgt bin und eine Gesamtübersicht erstellen möchte.
 

Ausgangslage: Übersicht zu eigenentwickelten Berichten

Die Anforderung eine Übersicht einiger selbstentwickelter Berichte zu erstellen bin ich dann aber tatsächlich wesentlich lieber über das Lieblingstool im Controlling nachgegangen und habe eine Arbeitsmappe in Excel für diese Herausforderung angelegt.

Listen zur Auswahl von Berichtsart und wie diese aufgerufen werden

Im Tabellenblatt "Auswahl" habe ich die vorhandenen Berichtsarten unter der Registerkarte Formeln in der Befehlsgruppe Definierte Namen und hier Name definieren festgelegt.

Tabellenblatt Auswahl

Dabei sind insgesamt drei Namen definiert:
  1. D_Aufruf liefert die Art, wie der Bericht aufgerufen wird
  2. D_Berichtsart beschreibt die Art des Berichtes
  3. M_Aufruf setzt Aufruf und eine Beschreibung als Matrix zusammen
Im Tabellenblatt Übersicht habe ich nun eine Tabelle in der die einzelnen Bereiche im Ribbon Daten in der Befehlsgruppe Datentools unter Datenüberprüfung als Liste in den ersten beiden Spalten, wie in der folgenden Abbildung zu sehen, hinterlegt sind.

Tabellenblatt Inhalt

Diese Tabelle soll direkt ein Inhaltsverzeichnis aller dokumentierten Berichte liefern.

Neben den beiden Auswahlfeldern gibt es aber auch noch einige weitere Spalten, auf die ich kurz eingehe.

Die Spalte Hinweis liefert zum ausgewöhlten Aufruf noch eine kurze Erläuterung per Verweisfunktion.

Spalte Hinweis

Durch die Funktion WENNFEHLER wird dieser Hinweis nur ausgegeben wenn in der Spalte B (Aufruf) ein passender Eintrag vorhanden ist, ansonsten bleibt es leer.

Indirekter Hyperlink zum Verweis auf Tabellenblatt anhand eines Zellenwertes

Interessant ist nun noch die Spalte D in der der Berichtsname eingetragen wird und die Spalte F in der ein Tabellenblatt zur Dokumentation des Berichtes eingetragen wird.

Unter F kann dieses zum Beispiel ein Transaktionscode wie ZBUDGET oder ZLANDESMITTEL sein und das Tabellenblatt kann dann Doku_ZBUDGET sein.

Wenn ein Tabellenblatt eingetragen wird verweist deine Formel in Spalte G per Link auf dieses Tabellenblatt.

Dazu wird die Formel HYPERLINK und INDIREKT miteinander kombiniert:

Indirekt und HYPERLINK

Betrachten wir uns hier einmal den Part wenn ein korrekter Tabellenblattname in Spalte F eingetragen ist (in unseren Beispiel als der Tabellenblattname Doku_ZBUDGET in Spalte F.

Hyperlink Tabellenblatt

Der Syntax der Formel lautet:

=HYPERLINK(Hyperlink_Adresse; [Freundlicher Name])

Wobei der Freundliche Name optional ist.

In unseren Fall setzt sich die Formel Hyperlink wie folgt zusammen:

=WENNFEHLER(
  HYPERLINK("#"&F2&"!a2";INDIREKT(F2&"!D2"))
;"")

Durch Wennfehler wird der Link nur gesetzt, wenn das Tabellenblatt auch vorhanden ist.

Die Formel Hyperlink verweist dank der "#" innerhalb der Arbeitsmappe auf das Tabellenblatt welches in Zelle F2 eingetragen ist und dort auf die Zelle A2.

Als freundlicher Name wird per Indirekt aus den Tabellenblatt F2 die Spalte D2 eingetragen.

Vorlage Berichtsdokumentation

Betrachten wir uns nun das Tabellenblatt Doku_ZBUDGET wird dieses auch näher erläutert.

Tabellenblatt mit der eigentlichen Berichtsdokumentation

Hier ist dann der eigentliche Bericht etwas ausführlicher erläutert.

In diesem Beispiel verweise ich direkt auf einen Bericht der unter "Mehrjahresvergleich im Recherchebericht mit Beschränkung von Aufwand und Ertrag für das laufende Geschäftsjahr bis aktuelle/selektiere Periode/Jahr und komplette Perioden der Vorjahre sowie übertragene Jahresendsalden" technisch beschrieben ist und eigentlich mit einer "Zeichnung" recht gut zusammengefasst werden kann:

Berichtsdokumentation Mehrjahresvergleich

Eben diese Grafik kann ich dann ebenfalls ins Tabellenblatt einfügen, so dass eine umfangreiche Dokumentation von der Berichtsübersicht erreicht werden kann.

Fazit

Auch wenn Dokumentation tatsächlich ein Punkt ist der wichtig für jede Entwicklung ist dürfte der Ausdruck "Der Code ist Dokumentation genug" mittlerweile überholt sein.

Neben einer Übersicht der einzelnen Berichte sind es aber auch Arbeitsmappen selbst denen ich mittlerweile gerne eine entsprechende Formatierung und logischen Aufbau gebe.

Das in der Schule gelernte E-V-A (Eingabe, Verarbeitung, Ausgabe) Prinzip ist auch bei Excel noch immer hilfreich um etwas Struktur in die Tabelle zu geben.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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