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ISSN 2701-6242

Artikel über Controlling und Berichtswesen mit SAP, insbesondere im Bereich des Hochschulcontrolling, aber auch zu anderen oft it-nahen Themen.


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Samstag, 31. August 2013
09:05 Uhr

Windows 7: Automatisches Ausrichten von Fenstern (Vollbild, halbseitig) durch Windows SNAP Funktion deaktivieren

Mit Windows 7 hat Microsoft im Rahmen des Aero Designs auch die Funktion "Aero Snap" eingeführt.

Diese Funktion dient der automatischen Anordnung von Fenstern über das Ziehen des Fenster an einen entsprechenden Bildschirmrand. Hierdurch kann ein Fenster entweder halbseitig an den rechen bzw. linken Bildschirmrand ausgerichtet werden, je nachdem an welchen Rand dieses gezogen wird. Dieses kann hilfreich sein, wenn zum Beispiel zwei Anwendungen (bspw. Tabellen) miteinander verglichen werden sollen. Eine weitere Funktion ermöglicht es durch das Ziehen an den oberen Bildschirmrand das Fenster als Vollbild angezeigt zu bekommen.

Ein solches Verhalten kann jedoch vom Nachteil sein, wenn einfach zwei Anwendungen mit unterschiedlicher Fenstergröße nebeneinander angezeigt werden sollen. Entsprechend ist eine Abschaltung der SNAP Funktion hier hilfreich.

Dieses ist in der Systemsteuerung unter
  • Systemsteuerung
  • Center für erleichterte Bedienung
  • Verwenden der Maus erleichtern
über die Funktion "Verhindern, dass Fenster automatisch angeordnet werden, wenn sie an den Rand des Bildschirms verschoben werden" möglich.

Der zugehörige Registryeintrag ist unter
  • HKEY_CURRENT_USER
  • Control Panel
  • Desktop
zu finden.

Im Eintrag "WindowArrangementActive" gesteuert. Hierbei ist 0 für deaktiviert und 1 für aktiviert.

Hierbei funktioniert die SNAP Funktion auch ohne explizietes Aktivieren des Aero Designs. Sofern das Aero Design deaktiviert ist gibt es jedoch keine Vorschau beim Ziehen des Anwendungsfensters.

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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Dienstag, 4. Dezember 2012
05:51 Uhr

Windows 7 und die Änderungen des Desktop

Seit Windows 7 ist die Funktion "Desktop anzeigen" innerhalb der Taskbarleiste nach rechts aussen gelandet. Sofern die Maus über das äußere Symbol wandert werden alle Anwendungen minimiert und der Desktop (bspw. zur Darstellung von Widgets) angezeigt. Diese Funktion ist auch bei der Fenstervorschau mittels ALT-TAB. Diese Funktion wird über Aero-Peek gesteuert und kann, so gewünscht über
Systemsteuerung->
Leistungsinformationen und Tools->
über die Visuelle Effekte anpassen
mittels setzen der Option Aero-Peek aktivieren auch wieder deaktiviert werden.

In diesem Zusammenhang sei auch die Möglichkeit erwähnt das alte Desktopanzeigensymbol neben den Start-Button einzfügen.

Hierzu muss eine Textdatei (bspw. desktop.txt) angelegt werden mit folgenden Inhalt:

[Shell]
Command=2
IconFile=explorer.exe,3
[Taskbar]
Command=ToggleDesktop

Diese kann dann in desktop.scf umbenannt werden. Als nächstes sollte eine neue Textdatei angelegt werden und diese dann in Desktop.exe umbenannt werden. Diese Datei kann dann auf die Taskleite gezogen werden. Nun sollte die dort angelegte Verknüpfung geändert werden und auf die Desktop.scf verwiesen werden. Ferner kann hier auch entsprechend das Symbol verändert werden.

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Samstag, 20. Oktober 2012
18:35 Uhr

Userverzeichnis unter Windows 7 auf andere Platte verschieben

Gerade beim Einbau einer SSD kann es sinnvoll sein die eigenen Dateien auf eine andere Festplatte und damit anderes Laufwerk zu verschieben. Leider bietet Windows 7 alleien hier keine echte Hilfe an, da maximal der Speicherort der Eigenen Dokumente etc. per rechter Maustaste verschoben werden kann. Eine weitaus elegantere Methode stellen hier symbolische Links ab Windows 7 (oder auch Vista?) dar.

Userordner verschieben und durch symbolischen Link ersetzen


Hierzu muss ein zweiter User als Admin angelegt und sich damit angemeldet werden.

Nun sollte in das Verzeichnis c:\Users\ gewechselt werden. Dieses Verzeichnis wird im Explorer als C:\Benutzer\ angezeigt (je nach Sprachversion). Dort finden sich dann für alle am Rechner angemeldeten User ein eigenes Unterverzeichnis.

Nehmen wir nun an, dass der zu verschiebende User "aunk" lautet.

Dieses Verzeichnis verschieben wir nun auf die gewünschte Festplatte bspw. unter
e:\users\ als e:\users\aunk

Nun kann das Verzeichnis c:\user\aunk gelöscht oder umbenannt werden.

Nachdem die Kopie erfolgt ist kann in der Windows Eingabeaufforderung (DOS bzw. über Start->Ausführen->cmd)
im Verzeichnis c:\users

ein symbolischer Link auf den Ordner c:\users\aunk angelegt werden.

mklink /D c:\users\aunk e:\users\aunk

Der Parameter /d bewirkt, dass eine symbolische Verknüpfung für ein Verzeichnis angelegt wird, so dass alle Programmeinstellungen und sonstige Userdaten auf das Laufwerk e: verzweigen.

Wenn alles in Ordnung ist kann sich wieder als aunk angemeldet werden und nun liegen alle Userdaten auf der zweiten Festplatte. Zu beachten ist dabei, dass diese Platte lokal sein sollte und kein Netzlaufwerk.


Mögliche Probleme

a) Ordner kann nicht gelöscht werden

Sofern sich der Rechner in einer Heimnetzwerkgruppe befindet kann es beim Löschen des Ordners auf C: zu einer Fehlermeldung kommen. Über Start->Ausführen-> Dienste (Alternativ über services.msc) kann die Dienstverwaltung von Windows 7 aufgerufen werden. Hier kann nun der "Windows Media Player-Netzwerkfreigabedienst" beendet werden und der Userordner gelöscht werden.

b) Berechtigungen

Verschieben und Löschen von "fremden" Userordnern ist nur mit Administratorrechten möglich dieses sollte bedacht werden.

c) Systemabbild erstellen bei symbolischen Links
WIe im Artikel "Windows 7 vollständige Systemsicherung per Systemabbild erstellen und wiederherstellen" beschrieben werden die benutzerbezogene Dateien, die auf diese Weise eigentlich auf einer eigenen Platte liegen ebenfalls mitgesichert. Je nach eingesetzter Software kann dadurch das Verzeichnis entsprechend groß sein. Gerade wenn das Betriebssystem auf einer SSD gespeichert ist, stellt sich hier die Frage, ob die neue Platte ausreichend Platz zum Wiedereinspielen des Backups hat.

d) Anmelden als Administrator
Sofern nicht ein neues Konto innerhalb der Benutzerverwaltung erstellt werden soll und das bestehende Administratorkonto "Administrator" auf der Platte C bleiben soll um nur die Anwender auf eine andere Platte zu verschieben, besteht das Problem, dass man in der Benutzerverwaltung nicht ohne weiteres das Administratorkonto findet.

Administratorkonto unter Windows erstellen beziehungsweise aktivieren


Daher bieten sich hier zwei Wege an.

1. Anlegen eines Administratorkontos

In der Systemsteuerung kann über den Punkt Benutzerkonten durch "Anderes Konto verwalten" ein neues Konto erstellt werden. Dieses sollte dann als Kontotyp "Administrator" zugeordnet bekommen. Danach kann sich mit diesen Konto angemeldet werden und die einzelnen Benutzer, wie im Artikel beschrieben auf eine andere Platte verschoben werden. Sobald dieser Umzug abgeschlossen ist, kann wieder auf das ursprüngliche Konto gewechselt werden und das neue Administratorkonto gelöscht werden.

2. Aktivieren des Konto "Administrator"

Während der Installation von Windows wurde allerdings auch ein Konto mit der Bezeichnung "Administrator" angelegt. Dieses Konto ist standardmäßig deaktiviert kann aber je nach eingesetzter Windows Version aktiviert werden um sich damit anzumelden.

Unter Windows 7 Professional befindet sich das Konto in der Rubrik "Lokale Benutzer und Gruppen" unter Benutzer. Hier kann das Konto "Administrator" von deaktiviert auf aktiv (durch Entfernen des Hacken "Konto ist deaktiviert") gesetzt werden.

Unter Windows Home (Premium) ist zum Aktivieren des Kontos wiederum ein Befehl über die Eingabeaufforderung erforderlich.

net user administrator * /active:yes

Setzt das Konto aktiv, so dass es ebenfalls in der Benutzerverwaltung erscheint und ein Anmeldung über dieses Konto möglich ist.

Nach erfolgreicher Verschiebung der User kann über den Befehl

net user administrator * /active:no

das Konto auch wieder deaktiviert werden.

 

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Sonntag, 29. Mai 2011
20:48 Uhr

Linuxdateiformat unter Windows lesen

Ext2fsd bindet problemlos EXT2 oder EXT3 Dateisysteme unter Windows ein. Hiermit sind auch Festplatten die unter Linux (oder NAS Systeme) genutzt werden in Windows einsehbar.

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Dienstag, 30. Dezember 2008
12:38 Uhr

Netzwerk Grundlage UPnP für Netzwerke

Eric Tierling beschrieb auf tomsnetworking.de die Grundlagen zur Verwendung von UPnP innerhalb Netzwerke (bspw. für Videostreaming und andere Serverdienste).

Universal Plug and Play (UPnP) dient zur herstellerübergreifenden Ansteuerung von Geräten (Stereoanlagen, Router, Drucker, Haussteuerungen) über ein IP-basierendes Netzwerk, mit oder ohne zentrale Kontrolle durch ein Residential Gateway. Es basiert auf einer Reihe von standardisierten Netzwerkprotokollen und Datenformaten.

Dieses kann bspw. als Dateiserver im Netzwerk verwandt werden.

Ein weiteres verbreitetes Einsatzfeld ist die Verteilung von Multimediainhalten im lokalen Netzwerk. Dabei werden auf einem PC oder NAS Dateien mittels eines UPnP-MediaServers bereitgestellt. Entsprechende Endgeräte (UPnP-MediaRenderer) können die Inhalte des Servers durchsuchen, filtern, sortieren und natürlich wiedergeben. Welche Formate wiedergegeben werden, hängt dabei vom Endgerät ab. UPnP-MediaRenderer werden bereits seit einigen Jahren von diversen Herstellern angeboten. (siehe Wikipedia).

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