Andreas Unkelbach
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Samstag, 6. Februar 2016
19:48 Uhr

Android Grundlagen: Funktionsweise Smartlook unter Android 5 Lollipop

Per Hinweismeldung wurde ich von Google (bzw. Android) darauf hingewiesen, dass ich mein Smartphone recht häufig an einen bestimmten Ort entsperre (Zuhause), so dass vielleicht auch die Option Smartlock interessant für mich wäre. Mir war diese Option nicht bekannt, dabei ist diese Option sehr hilfreich, so dass ich diese auch gerne im folgenden Artikel vorstellen möchte.

Mit Android 5.0 (Lollipop) hat das Betriebssystem von Google eine Funktion erhalten, die für mich absolut sinnvoll ist und mich gerade sehr begeistert.

Unterwegs nutze ich gerne zum Entsperren des Sperrbildschirm meinen Fingerabdruck oder alternativ ein entsprechend starkes Passwort wie STRENGGEHEIM. Allerdings ist dieses daheim etwas nervig gerade wenn auch andere Personen das Smartphone nutzen können sollen.

Hierzu gibt es die Option "Smart Lock".

Diese ist in den Geräteeinstellungen unter  SICHERHEIT im Abschnitt ERWEITERT zu finden.

Hier ist zum einen der Punkt "Smart Lock"  vorhanden und ermöglicht das Entsperren eines Gerätes durch einfache Wischgeste im vertrauenswürdigen Umfeld (so zum Beispiel im Auto, Zuhause oder an der Arbeit).

Optionen zur vertrauenswürdiger Umgebung

Hierbei können verschiedene Optionen zur alternativen Sicherheit gewählt werden.

Optionen unter Smartlock

Als vertrauenswürdige Geräte können Bluetooth Geräte (z.B. das Bluetooth im Auto oder eine Smartwatch) genutzt werden. Alternativ kann hier auch ein NFC Tack für die Ablagefläche genutzt werden. Auf die Möglichkeiten von NFC bin ich ja auch schon im Artikel "NFC Tags zum Steuern von Smartphones unter Android nutzen" eingegangen.

Die für mich spannendste Funktion ist mit der Standortbestimmung verknüpft und kann per GPS  eine Entsperrung Zuhause oder an anderen festgelegten vertrauenswürdigen Orten eingestellt werden. An der Arbeit macht dieses für mich keinen Sinn, aber daheim ist das tatsächlich eine in meinen Augen sinnvolle Geschichte.

Trusted Voice ermöglicht eine einfache Aufhebung des Sperrbildschirm per "Okay Google" wobei hier die Frage ist, wie einmalig die eigene Stimme ist oder wie unwahrscheinlich kein Tonband die eigene Stimme aufgenommen hat.

Ebenfalls eine schöne Funktion ist die Trageerkennung. Wenn ich mein Smartphone  entsperrt habe und es weiterreiche bemerkt das Gerät dass es noch in der Hand gehalten wird oder sich in Bewegung befindet. Auf diese Weise kann ein Smartphone am Tisch auch einmal weitergereicht werden ohne gleich beim Sperrbildschirm gleich wieder zurückgereicht werden muss um es zu entsperren. Gerade beim Computerstammtisch ist damit dieses bisher praktizierte Ritual eindeutig der Vergangenheit zuzuordnen.

Die beiden letzten Optionen "Trusted Voice" und "Trageerkennung" können durch Aktivieren an und durch Deaktivieren aus geschaltet werden.

Nachdem die Optionen gewählt worden sind, bietet es sich an, auch noch einmal unter Sicherheit-Erweitert zu kontrollieren, ob unter "Trust Agents" die Option "Smart Lock (Google)" aktiviert worden ist.

Anmerkungen zur Aktivierung bisheriger Sperrbildschirm

Nach vier Stunden Inaktivität (oder Neustart) ist auch einen vertrauenswürdigen Ort das Entsperren zumindest einmalig per üblicher Entsperrmethode notwendig. Ferner kann die übliche Sperrmethode am Sperrbildschirm durch Ziehen des Schloßsymbol statt Wischen über den Sperrbildschirm einmalig aktiviert werden. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass nach erneuter Entsperrung (bspw. per Fingerabdruck oder Passwort) an vertrauenswürdigen Orten wieder die erleichterte Freischaltung möglich ist.

Selbstverständlich sind die Sicherheitseinstellungen, wie auch die Konfiguration von vertrauenswürdigen Orten, nur durch Passwort oder Fingerabdruck einzustellen. Somit wird also nicht an jeder Stelle das Passwort durch einen einfachen Wisch und Weg ersetzt.

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Donnerstag, 30. Juli 2015
18:00 Uhr

Umsetzung EU Cookie-Hinweis Richtline 2009/136/EG bzw. Richtlinie zur Nutzereinwilligung

Heutzutage ist das Betreiben einer Internetseite (oder auch eines Blogs) mit einer Vielzahl von rechtlichen Besonderheiten verbunden, so dass es eigentlich kein Wunder ist, dass zum Beispiel das Thema Impressumspflicht, Datenschutzerklärung und mittlerweile auch EU Recht einen Eintrag ins Pflichtenheft diverser Seitenbetreiber gefunden hat.

Wie stark Recht und Netz miteinander verknüpft sind kann schon der verschiedenen Veröffentlichungen in letzter Zeit durch die c't sowohl anhand der FAQ zum Thema "Rechtssicheres Blog" als auch zur "Impressumspflicht bei Websites" und zum Thema "Datenschutz auf Websites".

Durch eine Rundmail von Google wurde das Thema nochmals ins Bewustsein von Seitenbetreibenden gesetzt, so dass es kein Wunder ist, dass immer mehr Seiten nun einen Cookiehinweis integriert haben und sich teilweise auch die Seiten zu diesen Thema häufen. Aus Interesse habe ich mich ebenfalls damit auseinander gesetzt und möchte in diesen Artikel hilfreiche Seiten empfehlen und gleichzeitig die von mir genutzte Lösung (sowie etwaige Anpassungen) beschreiben. Ich denke, dass die verlinkten Seite die aktuelle Lage sehr gut darstellen und mir bei der Umsetzung auf dieser Seite sehr geholfen haben.

Rechtlicher Hintergrund

Der rechtliche Hintergrund zu dieser Systematik wurde schon von Rechtsanwalt Dr. Bahr im Aufsatz "Die EU-Cookie-Richtlinie & Datenschutz im Social Media" recht ausführlich beschrieben. Auch wenn die Umsetzung der als "Cookie-Richtlinie" bezeichneten EU Richtlinie 2009/136/EG (2009/136/EC (ePrivacy Directive)) mit entsprechenden Cookiehinweis nicht zwingend in Deutschland erforderlich war, schildert Rechtsanwalt Thomas Schwenke dankenswerterweise in seinen Artikel "Google macht Cookie-Hinweise zur Pflicht – Handlungsempfehlung für Website- und Appanbieter" warum ein solcher Hinweis bei Nutzung von Google Produkten wie Google AdSense, DoubleClick for Publishers und DoubleClick Ad Exchange sinnvoll und von Google mittlerweile auch aktiv eingefordert wird. Ein entsprechender Hinweis ist auch im Google Adsense Blog unter "Neue Richtlinie zur Nutzereinwilligung" zu finden.

Dieses war auch der Grund, warum ich ergänzend zum Impressum sowie der Datenschutzerklärung auch diesen Hinweis mit eingebaut habe.

Technische Umsetzung Cookie Hinweis

Ich hatte mich daran erinnert, dass Google selbst hier eine Skriptlösung angeboten hatte und ging davon aus, dass diese auch auf der Seite cookiechoices.org angeboten hatte. Allerdings sind hier zwischenzeitlich nur noch externe Projekte verlinkt die eine entsprechende Lösung anbieten (immerhin darunter auch eine Informationsseite der Europäischen Kommission).

Die eigentlich von mir in Erinnerung befindliche Google Lösung war auf den ersten Blick hier nicht ersichtlich. Glücklicherweise hatte hier das Blog von Herr Yeah Ende 2014 die Lösung im Artikel "Google bietet Tool zum Einholen der Zustimmung für Cookies" ausführlicher beschrieben, so dass auch ein Link auf das entsprechende Skript und eine Einbauanleitung problemlos möglich ist.

Für Internetseiten erkläre ich weiter unten (im Abschnitt "Anpassungen Code und Datenschutzerklärung") wie ich diese Lösung entsprechend für meine Bedürfnisse angepasst habe.

Positiv an dieser Lösung ist in meinen Augen, dass diese auch mobil funktioniert.

Screenshot Cookie Hinweis gem. EU Richtinie responsiv  Diese Seite verwendet Cookies. Mit der Nutzung erklären Sei sich damit einverstanden, dass Cookies genutzt werden



Wie zu sehen, kommt es hier zum Zeilenumbruch. Daher ist es sicherlich sinnvoll nicht allzuviel Text als Hinweis zu schreiben.

Im Beispiel wird hier das Menü der Seite überschrieben. Dieses ist auch der Grund, weswegen ich den Text auf "Die Seite nutzt Cookies.Mit Nutzung erklären Sie sich einverstanden." sowie "Info+OptOut" und "OK" geändert habe. Dieses ist auch in kleinster Auflösung so wenig Text, dass weiterhin das Menü eingeblendet wird aber gleichzeitig alle notwendigen Informationen (sogar ein Hinweis auf OptOut) mit aufgeführt wird. Weitere Informationen sind ja auch im hinterlegten Link "Info+OptOut" aufgeführt, der sowohl mobil als auch bei großer Auflösung dargestellt werden kann.Damit ist zwar immer noch ein Zeilenumbruch vorhanden, jedoch kann weiterhin das Menü aufgerufen werden.

Kurzer Cookie Hinweis Text


Derzeit liegt der Anteil der Smartphonenutzer auf dieser Seite bei etwa 8 %, daher sollen auch diese trotz EU Hinweis weiterhin auf dieser Seite navigieren können.
Eine andere Alternative wäre es gewesen den Cookiehinweis ans Ende der Seite zu stellen, dieses erschien mir aber aus verschiedenen Gründen nicht richtig, so dass mir der verkürzte Text als eine pragmatische aber aussagekräftige Lösung erscheint.

Amüsantes am Rande

Eine kreative Lösung bezüglich des Cookiehinweis hat hier Amazon gefunden. Der Hinweistext lautet "Amazon nutzt Cookies" und als Link "Was sind Cookies?" :-) Ich glaube viel kürzer ist es gar nicht möglich und regt tatsächlich dazu an, hier ebenfalls eine solche Lösung zu erstellen.
 

Anpassungen Code und Datenschutzerklärung

Auch wenn die Datenschutzerklärung an und für sich schon recht ausführlich ist, habe ich mich dazu entschlossen basierend auf  den angebotenen " template to create your own cookie notice page" der EU Kommission (siehe Cookie Consent Kit) nochmals ausführlicher zu beschreiben, wozu Cookies auf dieser Seite eingsetzt werden und was Cookies eigentlich sind. Da der Aufwand der Anpassung bzgl. Datenschutzerklärung für Google Analytics und Google Adsense ohnehin schon betrieben wurde war es dann relativ einfach auf die entsprechenden Bereiche der Datenschutzerklärung zu verlinken.

Ferner habe ich auf die Opt-Out Möglichkeiten von Google Adsense und Google Analytics hingewiesen.

Dieses dürfte nun auch der Grund sein, warum oberhalb der Seite (nicht nur im Blog) der Cookiehinweisbalken eingeblendet ist und erst verschwindet, wenn mittels Zustimmen ein Cookie gesetzt wird, dass man den Hinweis gelesen hat.

Das Cookie "displayCookieConsent" mit Wert y bleibt dabei für 12 Monate gespeichert und verhindert damit das Einblenden des oberen Hinweisbalken.

Grundsätzlich ist es zur Nutzung des Cookiehinweis damit getan sich das Skript unter https://www.cookiechoices.org/cookiechoices.zip herunterzuladen und innerhalb des BODY der HTML Seite den entsprechenden Code mit einzufügen.

Hierzu ist die Datei cookiechoices.js aus der ZIP Datei in das Hauptverzeichnis der Internetseite zu speichern und im HTML Code der Seite nach
<body> der folgende Code (siehe zweiten folgenden Absatz) einzubinden.

Die Benachrichtigungsleiste kann über die Anweisung showCookieConsentBar entsprechend eingeblendet werden. Ich empfinde diese als mittlere Lösung bezeichnete Variante sehr angenehm und besser geeignet als die Option des Splashscreens, der die gesamte Seite bedeckt.

Entsprechend ist folgender Code bei mir in der Seite eingefügt;
<script src="/cookiechoices.js"></script>
<script>
  document.addEventListener('DOMContentLoaded', function(event) {
    cookieChoices.showCookieConsentBar('Diese Seite verwendet Cookies. 
Mit der Nutzung  erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies genutzt werden.'
,'Zustimmen', 'Mehr erfahren (inkl. Opt-Out)', 
'/impressum.php#cookies');
  });
</script>

 

Cookie-Hinweis ans Ende der Seite

Nun gibt es aber Seiten, auf denen ein Einblenden am oberen Rand der Seite die Navigation bedeckt oder auch aus anderen Gründen eher ungeschick erscheint. Da der Code den Hinweisbalken fixiert (er ist auch beim Scrollen immer betrachtbar) kann die Datei cookiechoices.js noch passend angepasst werden.

Durch die Codeanweisung top:0 wird der entsprechende Balken am Anfang der Seite eingebunden. Sofern eine Anzeige am Ende der Seite gewünscht ist, kann hier top:0 durch bottom:0 ersetzt werden.


Vielleicht ist es keine elegante aber immerhin eine funktionale Anpassung des Skriptes... :-)

Kein Cookiehinweis in der Druckausgabe

Sofern der Cookiehinweis nicht in der Druckausgabe erscheinen soll besteht die Möglichkeit diesen per CSS auszublenden.

Vorraussetzung dafür ist, dass eine extra format.css für die Druckausgabe erstellt wird.

Diese kann im Header der Seite bspw. per:


<link rel="stylesheet" type="text/css" media="print" href="druckausgabe.css" />

eingebunden werden.

Innerhalb der CSS Datei, in unseren Fall "druckausgabe.css" , kann nun das Element #cookieChoiceInfo die Eigenschaften erhalten nicht ausgegeben zu werden.

#cookieChoiceInfo
{
  display: none;
}


Damit erscheint der Cookiehinweis in der Webversion, aber nicht mehr in der Druckausgabe. Dieses kann gerne anhand der Blogartikel auf dieser Seite getestet werden ;-)
 

Fazit - Bedeutung der Cookierichtline für diese Seite

Da mir das Thema Datenschutz wichtig ist und durchaus ein Interesse an neuen Themen vorhanden ist, ist auf dieser Seite nicht nur ein datenschutzfreundliches Einbinden der social web Empfehlungen vorhanden (siehe hierzu auch Blog: 2 Klicks für mehr Datenschutz ) sondern auch der Einsatz der beiden erwähnten Google Dienste sind entsprechend umgesetzt.

Gerade was Werbung im Netz anbelangt ist für den informierten Verbraucher sicherlich auch die Möglichkeit der Deaktivierung von personenbezogener Werbung interessant (siehe Abschnitt XI. Google Adsense in der Datenschutzerklärung) aber auch die anonyme Erfassung der Besuchenden dieser Seite und entsprechende datenschutzkonforme Analyse (siehe Abschnitt VII. Google Analytics) sind mir wichtig. Die meisten Dienste bieten auch schon entsprechende datenschutzkonforme Lösungen an (siehe zum Beispiel der Abschnitt VI. VG Wort Zählpixel), so dass es auch im Interesse der Seitenbetreiber liegen kann hier einen entsrechenden Hinweis anzubieten.

Persönlich muss ich allerdings sagen, dass mir die Hinweise auf Cookies auf vielen Seiten eher als störend als aufklärend erscheinen und es ist schon eine gewiße Ironie, dass durch das Setzen eines Cookies die Information über Cookies abgenickt wird.

Optisch bin ich jedoch froh, dass der Balken durch ein einfaches "ZUSTIMMEN" zumindest für einige Zeit ausgeblendet wird. Gerade bei vielen mobilen Seiten raubt ein solcher Hinweis oftmals dann doch das Lesevergnügen.....
 

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Sonntag, 21. Juli 2013
15:19 Uhr

Cyanogen Mod per Odin Mobile auf Galaxy S installieren

Ausgangslage

Viele Smartphones, so auch das Samsung Galaxy S1 werden seiten des Herstellers mit Android 2.3.6 betrieben und haben daneben noch eine spezifische Benutzeroberfläche (Touchwiz von Samsung).

Eine recht gute Möglichkeit ist hier das Einspielen einer alternativen Firmware entweder direkt per USB Kabel und PC oder (wie hier beschrieben werden soll) aus einer App.


Vorraussetzung

Vorraussetzung zum Einspielen einer alternativen Firmware sind Rootrechte am Smartphone.

Entsprechende Anleitungen sind im Netz zu finden zum Beispiel für das Samsung Galaxy folgender Beitrag auf androidpit.de. Dieses beschreibt die Vorgehensweise mit der Software Odin als Client und einer USB Verbindung zwischen Computer und Smartphone.

Sofern die APP SuperSU nicht installiert ist bietet sich für Samsung Geräte an statt einer kompletten Firmware erst einmal nur die Root-App zu installieren.

Auf der Seite CF-Auto-Root Repository sind für verschiedene Samsung Modelle die entsprechende Flash Daten vorhanden. Alternativ kann, wie bei androidpit vorgeschlagen, auch eine passende aktuelle Firmware von Samsung mit Root Rechten oder direkt ein passendes Cyanogen Mod.

Cyanogen Mod per App installieren

Sofern man nach einiger Zeit mit Root Rechten auch eine alternative Firmware testen möchte bietet sich hier die App Mobile ODIN Pro von chainfire an.

Diese ermöglicht direkt per Smartphone eine alternaive Firmware einzuspielen.
Alternativ lässt sich auch per ODIN Client vom PC die Firmware installieren. Hierzu muss jedoch in den Downloadmodus des Smartphones gewechselt werden und die entsprechende Software herunter geladen werden.

Exkurs Cyanogen Mod
Diese kann dann auch Cyanogen Mod sein.

Cyanogen Mod ist ein Variante des von Google entwickelten freien Betriebssystems Android, der von der Android-Gemeinde erstellt wurde und gepflegt wird, vor allem vom namensgebenden Entwickler Cyanogen (Steve Kondik). Hierbei basiert dieser auf aktuelle Android Versionen und unterstützt auch Smartphones die vom Hersteller nicht mehr weiter mit aktuellen Firmware gepflegt werden.

So ist es beim Samsung Galaxy S1 auch möglich die Android Version 4.2.2 statt der 2.3.6 zu nutzen. Gerade wenn man gerne aktuellere Android Versionen testen möchte, die Performance des Gerätes nachlässt oder bei allgemeinen Interesse kann dieses sehr spannend sein.



Eine aktuelle Version kann auf der Seite get.cm heruntergeladen werden.

Hierbei gibt es unterschiedliche Versionen je Gerät (bspw. für das Samsung Galaxy S1 unter Samsung Galaxy S - galaxysmtd). Daneben unterscheidet sich aber auch der Entwicklungsstand der einzelnen Versionen:
 
  • Nighlty
    Unter Nightly Builds sind die aktuellste Entwicklungsstände zu verstehen. Sie enthalten die neuesten Patches haben aber durchaus noch Bugs oder laufen nicht immer stabil.
  • RC
    Release Candidates sind Versionen die direkt freigegeben worden sind und schon alle Versionen enthalten. Sie haben alle bis dahin bekannten Fehler behoben und sind zur Prüfung der finalen Version gedacht.
  • stable
    Stable Versions sind dann die als endgültig stabile Version die auch in der Praxis gefahrlos einsetzbar sind.


Hier kann nun eine passende Version heruntergeladen werden und diese über die Software Odin eingespielt werden.

Vorgehensweise mit Odin Mobil

Eine Alternative ist es die gewünschte Firmware direkt am Smartphone herunterzuladen. Diese liegt dann als ZIP im Ordner download auf der internen SD Card.

Ist der Download abgeschlossen (es handelt sich um rund 155 MB) kann die Android-App Odin Mobil installiert werden.
 
  • Mobile ODIN Pro
    Diese App ermöglicht es direkt am Gerät eine Firmware einzuspielen.
    Marketlink
    • Mobile Odin Pro
      Innerhalb der App Beschreibung sollte vorher kontrolliert werden, ob das eigene Gerät auch unterstützt wird.


1. Installation und Ausführung

Beim ersten Start der App erfolgt eine Aufforderung ein passendes Addon herunterzuladen, welches bestätigt wird:

Download and Install Addon

Danach ist die App vollständig installiert.

Startscreen Odin Mobile

Unter der Option "Open File" kann nun die heruntergeladene Firmware ausgewählt werden und die Option Flash Firmware gestartet werden (diese befindet sich dann weiter unten im Menü.

Open File und Flash Firmware

Sollte nun statt Cyanogen Mod nur der Bootloader erscheinen kann über die Lautstärkeregelung die Option "Install Zip from sdcard" mit der "Home Taste" bestätigt werden und über "choose zip from sdcard" die heruntergeladene Zip Datei aus dem download Verzeichnis heruntergeladen werden. Alternativ kann es hilfreich sein, das Handy per Powertaste erneut zu starten.

Es sollte nun Cyanogen starten.

Sperrbildschirm

Durch Klicken auf das Schlosssymbol kann nach rechts gewischt werden und das Smartphone entsperrt werden, so dass man auf den Homescreen landet.

Homescreen

2. Erste Einstellungen

Durch das mittlere Symbol (Kreis mit sechs Punkten) kann in die Einstellungen gewechselt werden. Da Android ein mehrsprachiges Betriebssystem ist kann die Sprache unter
  • Settings
  • Language & Input
  • Language
auf Deutsch umgestellt werden.

Unter Drahtlos & Netzwerke kann nun ein WLAN aktiviert und eingerichtet werden.

ACHTUNG:
Sollte das eigene WLAN nicht erscheinen, obgleich es vorher vorhanden war kann eine Ursache im genutzten WLAN Kanal liegen. Innerhalb USA sind verschiedene WLAN Kanale nicht zur privaten Nutzung freigegeben. Daher unterstützt Cyanogen per Default nicht die WLAN Kanäle 12 und 13, so dass hier das WLAN Netz entsprechend nicht angezeigt wird. Eine entsprechende Umstellung des Routers (auf Nichtverwendung des Kanal 13 bzw. 12) sollte hier Abhilfe schaffen.

Alternativ kann unter den WLAN Einstellungen über die Menütaste die Funktion "Erweitert" aufgerufen werden. Hier kann nun als Ländercode der WLAN-Ländercode Europa bzw. Deutschland eingestellt werden (In der englischen Oberfläche findet sich dieses unter:
  • Settings
  • Wi-Fi
  • Menütaste und Advanced
  • WiFi region code


Damit sollten auch die höheren Kanäle wieder verwendet werden können.

3. Update

Cyanogen ermöglicht unter
  • Einstellungen
  • Über das Telefon
  • CyanogenMod-Updates

Hier können verfügbare Updates (OTA over the air) per WLAN heruntergeladen werden und somit die Firmware auch auf den aktuellen Stand gehalten werden.

Cyanogen Updates over the air

Über den Punkt Update-Typen kann auch festgelegt werden welche Art von Updates angezeigt werden sollen.


4. Google Apps unter Cyanogen nutzen

Seit der Cyanogen Version 4.1.99 werden in der Firmware nicht mehr die proprietäre Software von Google (Gmail, Maps, Market / Play, Talk und YouTube) mit ausgeliefert.

Hierdurch ist nur eine lokale Nutzung oder eine Synchronisation mit einem Exchange Server möglich. Ein entsprechende Google Konto ist nicht möglich zu nutzen, womit sowohl Kontakte als auch Kalender nicht am Smartphone zugegriffen werden können und auch für Apps ein alternativer Store installiert werden müsste.

Ursache
Auf Wikipedia heißt es dazu Nach einer erläuternden Äußerung von Google zu seiner Position und einer folgenden Verhandlung zwischen Google und Cyanogen wurde eine Lösung für den Fortbestand des CyanogenMod-Projektes in einer Form erreicht, die keine proprietären Bestandteile enthält. Es wurde festgelegt, dass Nutzer ihre bei einem Gerät mitgekauften, lizenzierten Kopien proprietärer Google-Anwendungen ohne Copyright-Verletzung aus der mitgelieferten Firmware eines Gerätes sichern und nachher in eine CyanogenMod-Installation einbinden dürfen, was nun zukünftig ein beim CyanogenMod mitgeliefertes Programm automatisieren soll. Siehe hierzu auch der entsprechende Artikel Lizenzierungskontroverse in der Wikipedia.


Lösung
Sofern das Sichern aus der vorherigen Version nicht erfolgt ist kann unter rootzwiki die passenden Google Apps für die entsprechende CyanogenMod
Version beziehungsweise Android Version heruntergeladen werden. Auch hier ist es sinnvoll dieses direkt am Handy im Ordner "Download" zu machen.


Nachtrag
Mittlerweile gibt es auch auf der Seite Cyanogenmod.org eine Download Möglichkeit der Google Apps, wodurch dann auch die einzelnen Google Dienste (Playstore, Google Konto zur Synchronisation etc.). Später müssen dann nur noch aus den Play Store Dienste wie GoogleMail oder GoogleMaps herunter geladen werden.


Google Apps auf einer Cyanogenmod Firmware nachträglich installieren

Hierzu ist beim Starten des Smartphones in den Recovery Modus zu wechseln.

Hierzu werden die Tasten
  • Lautstärke + (Volumen +)
  • Ein/Aus Schalter (Power)
  • Homebutton

gleichzeitig gedrückt.


Nun gelang man in den CWM-Based Recovery Modus.

CWM-Based Recovery

Hier kann über die Lautstärkeregelungstasten und den Homebutton eine Auswahl getroffen werden.

Hier sind folgende Schritte erforderlich:
  • install zip from sdcard
  • choose zip from sdcard
    Hier ist das ZIP aus Download von der SDCard auszuwählen

Danach werden die Apps installiert und es kann das Smartphone über "reboot system now" erneut gestartet werden.

Nun kommt der Google schon vertraute Dialog zur Einrichtung eines Google Kontos.

Danach sind sowohl Google Play Market als auch alle anderen Google Services auch unter Cyanogen möglich zu nutzen. Google Maps, Google Mail und verschiedene andere Anwendungen müssen hierzu jedoch unter Google Play heruntergeladen und installiert werden.


Fazit
Damit ist Cyanogen als Android Alternative installiert und gerade für ältere Smartphones sehr nützlich.

Als kleiner Eindruck zum Schluss noch die Bootanimation von Cyanogen Mod.


Weitere Informationen zu Cyanogen Mod selbst sind auch auf der Internetseite cyanogenmod.org zu finden.

Neben der neuen Android Version bietet auch die Firmware Cyanogen Mod selbst einige Vorteile durch Funktionen die sehr durchdacht wirken. Unter anderen ist es möglich den Powerbutton so zu konfigurieren, dass hier auch ein Screenshot erstellt werden kann. Dieses ist unter
  • Einstellungen
  • System
  • Ein-/Aus Taste
durch Aktivieren der Funktion Bildschirmfoto möglich. Nun kann hier durch Drücken der Ein/Austaste die Funktion Bildschirmfoto gewählt werden und wenige Sekunden später wird der aktuelle Bildschirm als Screenshot gespeichert.


Nachtrag 2016:
Im Artikel "How-To: CyanogenMod installieren – Android 5.1.1 Lollipop für euer altes Nexus" ist ebenfalls eine aktuelle Anleitung zur Nutzung von Cyanogen zu finden. Dieser hat den Vorteil, dass hier mobilegeeks.de auch eine aktuelle Quelle für die Google Apps listet.

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Freitag, 12. Juli 2013
14:44 Uhr

Geburtstage und Jahrestage der Kontakte im Google Kalender einblenden

Sofern sowohl Kontakte als auch Termine mit Google gepflegt werden besteht die Möglichkeit sich die Geburtstage der Kontakte im Kalender anzeigen zu lassen und diese auch bspw. per Smartphone zu synchronisieren.

Hierzu wird in den Einstellungen des Kalenders (Zahnrad unter Google Kalender) unter "Weitere Kalender" der Punkt "In interessanten Kalendern suchen" aufgerufen.

Hier findet sich unter der Registerkarte "Weitere" (neben Feiertage und Sportarten) in der der Kalender "Geburts- und Jahrestage meiner Kontakte" aboniert werden kann.

Vorraussetzung dafür ist jedoch, dass unter Google Kontakte auch die Geburtstage gepflegt sind.

In der Weboberfläche werden diese Kalendereinträge mit einen Tortenstück angezeigt.

So sieht dieses bspw. heute wie folgt aus:

Kalenderansicht mit Geburtstagen von Kontakten im Google Kalender

Neben den Geburtstag können in der Kontaktverwaltung von Google auch weitere Jahrestage eingetragen werden und diese auch umbenannt werden. So wird dann auch der Hochzeitstag besonders hervorgehoben (sofern man daran nicht ohnehin denkt).

Ein netter Nebeneffekt ist, dass Google dann auch zum eigenen
Geburtstaggratuliert.

Durch die Verzahnung der Google Dienste mit Google Plus wurden hier auch lange Zeit die GooglePlus Kontakte ergänzend zu den vorhandenen Kontakten angezeigt.Mittlerweile (seit 2015) kann unter den Einstellungen im Register Kalender der Kalender Geburtstage ausgewählt werden und hier in den Einstellung des Kalenders

Kalender Einstellungen
der neu hinzugefügte Kalender für "Geburts- und Jahrestage meiner Kontakt" ausgewählt werden und hier in den Einstellungen gewählt werden ob nur die Kontakte oder auch alle Geburtstage der Google + Kontakte als Geburtstagserinneurngen angezeigt werden sollen.
Google+ Kreise und Kontakte oder nur Kontakte anzeigen



Nachtrag 13.07.

Wobei dieses Google Now seit Android 4.1. ebenfalls sehr gut macht:

Geburtstagskarte von Google Now

Nähere Informationen zu Google Now sind bei Techhive.de unter "Google Now unter Android effektiv nutzen" zu finden oder direkt auf der Startseite von Google Now direkt.

Diese GoogleNow Karten erscheinen auch bei Geburtstagen von Kontakten die sich innnerhalb der eigenen Kreise befinden.

Alter der Kontakte beim Geburtstag unter Android im Kalender anzeigen

Sofern der Google Kalender unter Android genutzt wird kann aber auch die Anzeige von Geburtstagen und das entsprechende Alter über eine App erfolgen, Im Artikel "Android App: Termin und Aufgabenverwaltung (Business Calendar und Business Tasks)"stelle ich die App Business Calendar vor, die ergänzend zum Kalender  "Geburts- und Jahrestage meiner Kontakte" auch einen lokalen Kalender anlegt in dem das Alter zum Geburtstag errechnet wird.
 

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Montag, 3. Juni 2013
21:23 Uhr

Android App: Termin und Aufgabenverwaltung (Business Calendar und Business Tasks)

Ausgangslage
Neben verschiedenen nützlichen Apps ist wohl die Terminverwaltung eine der nützlichsten Dinge an einen Smartphone. Da ich einen Großteil meiner Termine auch mit Google Kalender verwalte und teilweise auch auf andere Kalender Zugriff habe ist dieser Dienst neben der Kontaktverwaltung einer der für mich wichtigsten Dienste am Smartphone.

Mittlerweile habe ich diesen auch um eine Aufgabenverwaltung über google Task erweitert. Innerhalb Google Task können Listen mit Aufgaben erstellt werden, Fälligkeitstermine angeben werden oder einfach nur Notizen erfasst werden.

All diese Dienste sind problemlos per Web erreichbar entfalten ihre Nützlichkeit aber auch durch verschiedene Apps. Diese möchte ich hier näher vorstellen.

Kurzvorstellung
  • Terminverwaltung
  • Aufgabenverwaltung
    • Business Tasks Beta
      Eine Aufgabenverwaltung (ToDo Liste) mit Fälligkeitsdatum die verschiedene Listen clever verwaltet. Auch wenn es eine Beta Version ist überzeugt diese doch schon sehr.
      Marketlink

Zwischenzeitlich gibt es auch eine überarbeitete neue Version, die entweder kostenlos parallel zur vorhandenen Business Calender Pro Version oder zu einen reduzierten Preis durch BC Pro User genutzt werden kann. Der Business Calender 2 ist ebenfalls im Google Playstore zu finden. Weitere Informationen zu dieser neuen Version sind auf der Website businesscalendar.de zu finden.

Ausführliche Vorstellung
Im Folgenden werde ich beide Apps etwas ausführlicher darstellen.
  1. Business Calender
  2. Business Tasks


Exkurs/Nachtrag
Da die Frage in den Kommentaren auftauchte noch ein kurzer Hinweis, wo Kalender und Aufgabenliste in der Weboberfläche bei Google zu finden sind.
Die Aufgabenliste (google tasks) ist in Gmail (mail.google.com) zu finden. Hier ist in der linken Navigationsleiste von Gmail auf Aufgaben zu wechseln, so dass dann die Aufgabenliste als Layer erscheint. Der google Kalender ist ebenfalls über eine Weboberfläche (www.google.com/calendar) zu finden. Beide Apps unterstützen die Synchronisation mit den erwähnten google Diensten arbeiten aber auch lokal.

Sofern bspw. unter Windows sowohl auf den Kalender als auch auf die Aufgabenliste zugegriffen werden soll bieten sich Addons für das Mailprogramm Thunderbird an. Das Addon Lightning ermöglicht es Aufgaben und Termine direkt in Thunderbird - lokal, über Netzwerke oder über das Internet - zu verwalten. Um hier auf sowohl schreibend als auch lesend auf den google Kalender zuzugreifen ist das Addon Provider for Google Calendar hilfreich.


Business Calendar

Die wichtigste Funktion von Business Calendar ist für mich das Kalenderwidget.

Dieses Widget gibt es in verschiedenen Versionen (von 1x1 Feldern bis 5x5 Feldern). Bei der Darstellung von 1x1 wird nur die Anzahl der Termine dargstellt und bei der 5x5 Version kann eine gesamte Liste an Terminen dargestellt werden. Die einzelnen Widgets auch noch im Design und verschiedene andere Optionen angepasst werden.
Beispielwidget:
Beispiel Widget Business Cal 4x1
Ich nutze hier meistens die Version 4x1 da hier auf eine die Schnelle die Termine von "Heute oder die nächsten drei Termine dargestellt werden können.
Sofern man auf das Widget klickt oder die App startet kann einer der vorhandenen Zeiträume direkt angezeigt werden. Hierbei stehen folgende Zeiträume zur Verfügung:

Monatsansicht, Wochenansicht, Tagesansicht, Terminübersicht oder auch Jahresansicht.

Das Widget kann so eingestellt werden, dass beim Anklicken der Termine auf die Tagesansicht und beim Anklicken des Kalenderbildes die Monatsansicht aufgerufen wird. Auch dieses ist frei einstellbar. Als Addon können hier auch die ToDo Listen von Business Tasks aufgerufen werden. Hierzu verwende ich zur Zeit jedoch lieber den direkten Start der App. Mittelfristig ist es wohl auch geplant diese in der Kalenderverwaltung mit zu integrieren.

Wie in verschiedenen anderen Kalenderprogrammen (bspw. Lightning oder Outlook) gewohnt werden die einzelnen Termine als farbliche Balken dargestellt mit einem entsprechenden Eintragstitel. So kann die Wochenansicht wie folgt aussehen:
Business Calendar - Wochenansicht
Über einen Schieberegler können auch die dargestellten Tage ausgewählt werden. In der unteren Spalte sind die einzelnen von mir genutzten Kalender aufgelistet die jeweils eine eigene Farbe haben. Diese können aber auch einzelnen verwaltet werden.
Kalender in Business Calendar
Die einzelnen Kalender können dabei ein und ausgeblendet werden (durch Setzen eines Haken). Die einzelnen Farben werden dabei aus google.com/calendar übernommen können aber auch in der App definiert werden. Ferner kann neben den Google Kalender natürlich auch lokale Kalender definiert werden.

Neben der Ansicht von Terminen ist es hin und wieder auch sinnvoll selbst Termine einzutragen .
Business Calendar - Neuer Termin eintragen
Eine der sinnvollsten Funktionen des Business Calendar ist die Möglichkeit durch das dritte Symbol rechts oben (Symbolbild für eine Person) einen Termin mit einer Person zu Verknüpfen. Hierdurch kann aus den Kontaktdaten direkt die Adresse der Person als Ort des Termins übernommen werden und der Termin selbst ist ebenfalls mit der Person verknüpft.
Business Calender - Termin mit Person
Von der Terminansicht aus, kann dann direkt auf die Kontaktdaten zugegriffen werden um bspw. die Person anzurufen, dass man leider etwas später kommt oder um vorab abzuklären, ob noch weitere Unterlagen erforderlich sind.

Update (26.08.2014)
Zwischenzeitlich unterstützt Business Calendar auch einen lokalen Kalender "Geburtstage". Hier werden aktuelle Geburtstage der vorhandenen Onlinekontakte inklusive des Alter angegeben. Dieses kann durchaus sinnvoll sein, wenn man potentielle runde Geburtstage nicht vermissen möchte. Allerdings werden hier nur Geburtstage und nicht Jahrestage angegeben, wodurch Silberhochzeit und andere wichtige Termine weiterhin, wie im Artikel "Geburtstage  und Jahrestage der Kontakte im Google Kalender einblenden" beschrieben, der Kalender "Geburts- und Jahrestage meiner Kontakte" eingeblendet werden sollte.

Download / Marketlink Weitere Informationen sind unter der Kurzvorstellung zu finden.
Zwischenzeitlich gibt es auch eine überarbeitete neue Version, die entweder kostenlos parallel zur vorhandenen Business Calender Pro Version oder zu einen reduzierten Preis durch BC Pro User genutzt werden kann. Der Business Calender 2 ist ebenfalls im Google Playstore zu finden. Weitere Informationen zu dieser neuen Version sind auf der Website businesscalendar.de zu finden.
 

Business Tasks Beta

Business Tasks Beta befindet sich zur Zeit noch in der Betaphase überzeugt mich aber jetzt schon mit einer sehr guten Integration von Google Task. Beim Start der Anwendung werden verschiedene Listen mit Aufgaben angezeigt.
Listen in Business Task
Hierbei sind die ersten drei Listen dynamisch. Dies bedeutet, dass tatsächlich (abhängig vom Fälligkeitsdatum) in der Liste "Nächste 7 Tage" auch nur die Aufgaben der nächsten sieben Tage dargestellt werden.

Unter diesen "Smartlists" sind auch die einzelnen Aufgabenliste (im Beispiel Arbeit, Rezepte und die Standardliste) aufgeführt. Die einzelnen Farben der Liste können durch einen Klick auf den Punkt geändert werden.

Wird nun eine der Listen aufgerufen, werden die dort hinterlegten Aufgaben dargetsellt. So sieht die Liste "Nächste 7 Tage über alle Aufgaben" bspw. wie folgt aus:
Business Tasks - Aufgabenliste
Hier erscheint die Aufgabe und eine Beschreibung neben einen Haken durch den die Aufgabe auf "erledigt" gesetzt werden kann. Einzelne Aufgaben können auch Unteraufgaben haben, jedoch sind für diese relativ viel Platz reserviert.

Eine einzelne Aufgabe kann wie folgt aussehen:
Business Tasks - Einzelaufgabe
Hier ist die Aufgabe "Finanzbericht" der Liste "Arbeit" zugewiesen und ein Fälligkeitstermin nebst Erinnerungsdatum gesetzt. Beim Eintreten der Erinnerung erscheint ein Hinweis in der Statusleiste.

Jede Aufgabe ist einer Liste zugewiesen. Entsprechend können diese auch verwaltet werden.
Business Task - Listen
Es können entweder "Normale Listen" über das +Listensymbol (zweites Symbol von rechts oben) oder Smartlist über +Glühbirne (erstes Symbol von rechts oben) angelegt werden.

Die Smartlist ermöglicht es die einzelnen Aufgaben zu filtern.

So kann über die Smartlist "Nächste 7 Tage" die Aufgaben über das Fälligkeitsdatum gefiltert werden. Ferner besteht hier auch die Möglichkeit weitere Filterkriterien zu definieren. Als Beispiel können hier nur bestimmte Listen in der Aufgabenübersicht berücksichtigt werden. Dieses kann sinnvoll sein, wenn neben einer reinen Aufgabenliste auch eine Notizliste gepflegt wird und diese dann nicht in den Aufgaben dargestellt werden. Im Beispiel wäre dieses die Liste "Rezept" die nicht in den täglichen Aufgaben aufgeführt werden soll.

Download / Marketlink Weitere Informationen sind unter der Kurzvorstellung zu finden.

Fazit
Die beiden vorgestellten Apps können zwar nicht direkt bei der Flut an Terminen und Aufgaben helfen, jedoch besteht die Möglichkeit hier ein wenig Überblick über die zeitlichen Ressourcen zu wahren.

Zwischenzeitlich gibt es auch eine überarbeitete neue Version, die entweder kostenlos parallel zur vorhandenen Business Calender Pro Version oder zu einen reduzierten Preis durch BC Pro User genutzt werden kann. Der Business Calender 2 ist ebenfalls im Google Playstore zu finden. Weitere Informationen zu dieser neuen Version sind auf der Website businesscalendar.de zu finden.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Mittwoch, 22. Mai 2013
17:33 Uhr

Strukturierte Daten auf Website oder Semantisches Web (schema.org)

Mittlerweile bieten die Webmaster-Tools ein Hilfsprogramm zur Auszeichnung strukturierter Daten um Internetseiten bei der Erstellung von Mikroformaten zu helfen. Die Suchmaschinen Bing, Google, Yahoo! und Yandex haben sich auf der Seite schema.org auf bestimmte HTML Tags geeinigt die nicht nur zur näheren Beschreibung von Personen oder Events genutzt werden können sondern auch Dinge wie "creative work" worunter bspw. Artikel, Blogs oder auch Musik oder andere Medien fallen.

Auf der Seite schema-creator.org wird anhand der Beispiele
  • Person - Personen
  • Product - Produkte
  • Event - Veranstaltungen
  • Organization - Organisationen
  • Movie - Filme
  • Book - Bücher
  • Review - Bewertungen
erläutert wie dieses funktionieren kann.

Bisher hatte ich meine Seite nur über einen Link mit rel="author" mit meinen GooglePlus Profil verlinkt (bzw. im Beispiel mit einer Seite auf der mein GooglePlus Profil mit rel="me" verlinkt worden ist. Auf diese Weise kann google neben den Suchergebnisen auch verschiedene Informationen zu meiner Person mit veröffentlichen.

Durch die Mikroformate sind jedoch wesentlich aussagekräftigere Angaben zu einer Seite möglich. Dieses ist eines der Bestandteile des sogenannten Semantisches Web

Im Wesentlichen werden diese Mikroformate wie folgt aufgebaut.

Innerhalb eines HTML Tag werden die ergänzenden Eigenschaften
itemscope und itemtype hinterlegt.

Meistens werden hier die Tags span oder div genommen.

So kann bspw. die Eigenschaften eines Artikels wie folgt beschrieben werden:

itemscope itemtype="http://schema.org/Article"

Durch itemscope wird ein Mikrodatenset deklariert und der Typ Articel auf Basis der Definitionen auf schema.org zugewiesen.

Auf Schema.org sind verschiedene "Klassen" von Beschreibungen vorhanden.


Die einzelnen Schemata sind unter Organization of Schemas zu finden. Dieses kann sowohl Personen, Dinge oder auch speziellere Sachen wie Orte, Organisationen oder auch Blogpostings beinhalten.

Über die Ergänzung eines Tags (wiederum bspw. span oder div) um

itemprop="articleSection"

können einzelne Attribute des Schematas innerhalb der HTML Tags zugewiesen werden. Im oberen Beispiel ist dieses der Artikelbereich.

Die einzelnen Attribute können aber wiederum auf weitere Schemata mit entsprechenden Eigenschaften verweisen.

itemprop="copyrightHolder" itemscope itemtype="http://schema.org/Person"

Hier wird die Eigenschaft copyrightHolder mit den Schema Person ausgezeichnet, so dass darauf die einzelnen Attribute zu einer Person verwendet werden können.

Als Beispiel können hier Kontaktdaten oder Namensangaben zählen.

itemprop="name"
Hiermit kann der Name des Copyrightinhabers hinterlegt werden.

Auch dieses Schema kann wiederum auf andere Schemata verweisen.

So könnte zum Beispiel das HTML Tag address um das schemata PostalAddress erweitert werden um eine entsprechende Postanschrift zu hinterlegen.


itemprop="address" itemscope itemtype="http://schema.org/PostalAddress"

Auf diese Weise kann eine Seite in mehrere weitere Dimensionen beschrieben werden. Ein Praxisbeispiel können hier Kochrezepte, Rezensionen oder auch Produkte sein die dann wesentlich leichter und strukturierter auffindbar sind.

Ein vergleichbares System hat auch Facebook im Angebot mit der open graph Definition.

Da beide Schemata auch gemischt werden können, kann es sinnvoll sein, diese innerhalb der Metatags (im Head Bereich einer Seite) mit anzugeben.

Hierbei habe ich die einzelnen Artikelseiten relativ minimalistisch beschrieben.
  • meta property="og:type" content="blog"
  • meta property="og:url" content="Url des Artikels"
  • meta property="og:description" content="Kurzbeschreibung des Artikels"
  • meta property="og:site_name" content="Seitenname der Internetseite"


Was mich dabei verwunderte ist, dass og:description scheinbar einen höheren Rang bei der Darstellung von Suchergebnissen hat als das bekannte metatag name="Description". Zumindest bei diesen Artikeln im Blog wird bei nicht Vorhandensein von og:description ein Artikelauszug angezeigt, obgleich innerhalb meta name="Description" unter Zuhilfenahme der Überschrift und der Tags eines Artikels eine Kurzbeschreibung hinterlegt ist.

Ein weiterer Punkt ist das Vorschaubild beim Teilen einer Seite (dieses wird sowohl bei Google Plus als auch Facebook) als Platzhalter angeboten und kann über og:image eingebunden werden.

Beispiel:
  • meta property="og:image" content="http://andreas-unkelbach.de/andreas.gif"
Nähere Informationen zum Aufbau des Open Graph Protocoll sind auf http://ogp.me/ zu finden.

Sind alle Eigenschaften eingetragen kann über das Test-Tool für strukturierte Daten innerhalb der Webmastertools die es ermöglichen zu überprüfen, ob Google die Auszeichnung der strukturierten Daten richtig parsen und in den Suchergebnissen anzeigen kann.

Als Beispiel kann hier folgendes Rezept gelten:
Mit # sind die Codierungen markiert und mit der Maus drüber bekommt man die Erläuterung dazu.
#

#
#Mein Morgenkaffee

von ##
#Ein kleines Morgenritual ist stets die Zubereitung meines Kaffees. Daher eignet sich dieses natürlich hervorragend als Beispiel.
#Insgesamt brauche ich morgens nur #wenige Minuten um die Kaffeemaschine anzuschalten und im Büro mir eine #1 Kapsel Nespresso Arpegio zu holen.
Danach lege ich die Kapsel in die Maschine, #starte den Brühvorgang und erfreue mich am Duft des frischen Kaffees. Auf Wunsch kann ich diese dann noch mit #1 Schuß Milch aufgießen, so dass ich dann den Tag mit #einer Tasse Kaffee beginnen kann. Insgesamt bin ich hier schon ehr froh, mich damals für eine ## für die Arbeit entschieden zu haben.




Der Extrakt der strukturierten Daten sieht dabei wie folgt aus:
type:http://schema.org/recipe
property:
image://www.andreas-unkelbach.de/up.gif
name:Mein Morgenkaffee
author:Andreas Unkelbach
datepublished:2013-05-23
description:Ein kleines Morgenritual ist stets die Zubereitung meines Kaffees. Daher eignet sich dieses natürlich hervorragend als Beispiel.
recipeinstructions:Insgesamt brauche ich morgens nur wenige Minuten um die Kaffeemaschine anzuschalten und im Büro mir eine 1 Kapsel Nespresso Arpegio zu holen. Danach lege ich die Kapsel in die Maschine, starte...
preptime:PT2M
ingredients:1 Kapsel Nespresso Arpegio
cooktime:PT1M
ingredients:1 Schuß Milch
recipeyield:einer Tasse
ingredients:Kaffeemaschine
url:Kaffeemaschine


Vielleicht kann durch ein solches semantisches Web tatsächlich irgendwann einmal auf Basis von Zutaten ein Rezept gefunden werden aber auch sonst sind Daten an sich ohnehin dafür gedacht in eine klare und verständliche Struktur gebracht zu werden.

Dieses gilt sicherlich für Menschen, also warum sollte dieses nicht auch für Maschinen gelten.

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Samstag, 23. März 2013
17:43 Uhr

Google Suche und Tagclouds oder Teile einer Seite nicht indizieren lassen

Ausgangslage
Neben den eigentlichen Artikel bieten viele Seiten auch Tagclouds (Schlagwortwolken) an die einen schnellen Überblick zu verschiedenen Artikeln auf einer Seite anbieten. Auch diese Seite bietet eine tagcloud (der Kasten auf der rechten Seite) an.

Einzelne Artikel des Blogs werden mit einen (oder mehrere Tags) versehen und diese werden alphabetisch und je nach Häufigkeit in unterschiedlicher Schriftgröße ausgegeben.

Auf diese Weise können zwei Dimensionen (alphabetische Sortierung und die Gewichtung) dargestellt werden und auf einen Blick erfasst werden.

Bei der Einbindung einer benutzerdefinierten Suche von google ist mir jedoch aufgefallen, dass nicht nur die einzelnen Artikelseiten sondern auch die Tagcloud als Suchergebnis gewertet wird.

Lösung
Eine Lösung wäre nun Google als Information mitzuteilen, dass bestimmte Teile einer Seite nicht als Suchergebnis aufgenommen werden sollen. Vergleichbar zur Metangabe

<meta name="Robots" content="noindex, follow" >

zum Ausschliessen bzw.

<meta name="Robots" content="index, follow" >

zur Aufnahme einer Seite durch Robots bietet Google die Möglichkeit auch Teile einer Seite nicht zu indizieren. Hierzu kann über einen spezielen Kommentar im Quelltext einer Seite bestimmte Bestandteile einer Seite ausgeschlossen werden.

Beispiel:
<!--googleoff: index-->
Hier wird die Tagcloud eingebunden
<!--googleon: index-->

Dieses Verfahren ist auf developers.google.com beschrieben.

Google liest zwar auch weiterhin die komplette Seite (inklusive der Links in der Tagcloud) aber bei der Suche werden die Tags an der Seite (im Gegensatz zu den Tags im Artikel) nicht als Treffer gewertet, so dass in der hier eingebundenen Seite auch nur noch die Artikel gefunden werden sollten.

Ein interessanter Artikel auf googlewebmastercentral-de.blogspot.de aus 2010 geht der Frage nach, ob Tag Clouds nützlich oder nachteilig für SEO sind oder gar keinen Effekt haben.


Nachtrag:

Leider scheint die Google Suche wie durch Marian Steinbach auf sendung.de im Beitrag "Ein SEO Test mit googleon/googleoff" beschrieben diese Tags zu ignorieren.

Hier habe ich mich, da die einzelnen Elemente im Blog ohnehin, wie im Artikel In eigener Sache: Updates der Seite (Technik und Design) - Fokus auf Responsives Webdesign und pagespeed beschrieben, responsiv gestaltet sind und damit die Tagcloud durch CSS ausgerichtet wird ist es sinnvoll, diese auch erst ans Ende der Seite zu setzen. Somit wird dann auch als erstes der Artikel (und ggf. die Navigation) von Suchmaschienen indiziert.


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Donnerstag, 21. März 2013
12:59 Uhr

Google Currents (Google Kiosk) oder die Assimilation ins google Kollektiv (Update: Facebook Instant Articles)

Ausgangslage
Angeregt durch einen Artikel bei stadt-bremerhaven.de habe ich mich doch einmal an Google Currents gemacht und versucht meinen RSS-Feed auch über Google Currents anzubieten.


Kurzzusammenfassung für Interessierte:
Über den Google Currents Producer kann der eigene RSS Feed in Form einer anpassbaren Magazinoberfläche von google übernommen werden und theoretisch so von vielen anderen gelesen werden.

Meinung: Gooogle Currents und Facebook Instant Articles

Meine ersten Erfahrungen mit Google Currents haben mich relativ schnell dazu gebracht diese Art der Veröffentlichung wieder zu löschen. Aus vergleichbaren Gründen würde ich auch eine Integration in Facebook Instant Articles ablehnen und lieber ein responsives Layout der eigenen Website oder einen RSS Feed anbieten, wovon zumindest User die ein vergleichbares Verhalten wie ich haben mehr von profitieren.

Begründung
Grundsätzlich ist Google Currents für ein Blog relativ schnell einzusetzen, da es einen vorhandenen RSS Feed einbindet und dabei die Artikel entsprechend aufbereitet, so dass diese vergleichbar zu einen Webmagazin angesehen werden können.

Mein RSS Feed bietet die letzten 10 Artikel im Volltext an, so dass diese in einem RSS Reader angezeigt werden. Erstaunlicherweise hat Google Currents wesentlich mehr Artikel erfasst. Als Konsument des Blogs ist dieses sicherlich interessant, da hier auch ältere Artikel direkt betrachtet werden können.

Der Nachteil gegenüber eines RSS Readers ist jedoch, dass die Besucher in der Google Currents Oberfläche bleiben. Ein Absprung auf den Blogbeitrag selbst ist nur durch eine Direktverlinkung innerhalb des Artikels möglich, aber nicht durch die über <link>Link zum vollständigen Eintrag</link> hinterlegte Artikel-URL innerhalb des <item>Eintrages</item> (zum Aufbau eines RSS Feeds siehe Wikipedia).

Auf diese Weise bleiben die Leser innerhalb der Google Current Oberfläche und haben keine Möglichkeit einen Artikel zu kommentieren oder weitere Bereiche der Seite einzusehen.

Im Grunde tritt hier Google als ein Verlag auf und hat somit eine Zweitverwertung der Blogartikel. Meine Artikel sind durch die Einbindung in Google Currents nicht mehr persönlich sondern ein Teil des Google Current Magazins.

Die Umsetzung ist sicherlich technisch interessant, allerdings möchte ich auch weiterhin meine Artikel in einer Form zur Verfügung stellen, so dass grundsätzlich meine Identität (verknüpft durch die URL) gewahrt bleibt und ich Teil des Google Currents Magazin bin.

Die meisten RSS-Reader bieten diese Möglichkeit und sind daher für mich wesentlich interessanter. Dieses ist auch ein Grund warum ich in meinem RSS-Feed nicht den Inhalt kurz beschreibe sondern tatsächlich den vollen Artikel zur Verfügung stelle, da dennoch aus der Artikelansicht auf das Blog abgesprungen werden kann.

Die vollständige Assimilation in das Google Currents Kollektiv geht mir dann doch ein klein wenig zu weit.

Dieses ist auch ein Grund warum ich weiterhin mir wichtige Blogs/Seiten in einem RSS Reader betrachten werde und von dort aus die eigentliche Seite aufrufen kann. Hier überzeugt mich beispielsweise feedly wesentlich mehr (und ermöglicht hier für Interessierte sogar die umstrittene Darstellung als Magazin eines RSS Feeds).
 

Nachtrag: Aktuellere Entwicklungen Google Play Kiosk


Mittlerweile ist Google Currents in "Google Play Kiosk" umbenannt worden. Inhaltlich dürfte sich an die Aufbereitung der Daten für Contentanbieter jedoch nichts geändert haben.

Mittlerweile (Mai 2014) ist der Google Kiosk auch für Printmedien eine Veröffentlichung möglich. Ein entsprechender Bericht zum Thema ist unter "Google startet digitalen Zeitungskiosk in Deutschland" auf heise.de zu finden.
 

Facebook Instant Articles

Ebenso bietet seit 2015 auch Facebook mit Instant Article einen vergleichbaren Dienst an.
Hierzu muss ebenfalls eine Fanpage vorhanden sein und der eigenen RSS Feed anhand der Dokumentation auf facebook developer angepasst werden.Weitere Informationen hierzu sind auch auf allfacebook.de zu finden.

Auch seitens der CT ist das Thema im Artikel "Instant Articles auf Facebook publizieren" aufgegriffen und entsprechend dokumentiert worden.

Während Google durch AMP -  Accelerated Mobile Pages das Thema Ladegeschwindigkeit mit einen offenen Webstandard beantwortet, hat Facebook hier den Ansatz Blogs per RSS in das eigene Ökosystem zu ziehen.

Persönlich bleibe ich daher lieber, wie im Artikel "In eigener Sache: Updates der Seite (Technik und Design) - Fokus auf Responsives Webdesign und pagespeed" bei einer relativ schnell ladende, responsive und auf meiner eigenen Seite befindliche Seite die eben nicht in ein geschlossenes System integriert wird. Einige Gründe und Vorzüge dieser Variante habe ich auch in der "Onlinehilfe zur Seite" festgehalten.

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Donnerstag, 14. März 2013
21:13 Uhr

Alternativen zu google Reader

Es gibt einige google Dienste die ich regelmäßig und mit Begeisterung nutze, darunter fallen Kontaktverwaltung, Kalender und bisher auch der google reader. Leider wird dieser Dienst zum 1. Juli 2013 eingestellt, so dass dieser Webdienst nicht mehr zur Verfügung steht. Dieses ist besonders schade, da sowohl über die Weboberfläche als auch per App am Smartphone problemlos Artikel gelesen werden konnten und dieses ein in sich geschlossenes und sinnvolles System ist.

Ich wollte ungern abwarten in welche Weise google nun RSS Feed in googleplus integrieren würde oder ob hier tatsächlich ein sehr geschätzter Webdienst offline gehen wird und machte mich daher auf die Suche nach Alternativen.

Einige mag ich hier (für alle Fälle sozusagen) festhalten.

PHP & MySQL Lösungen

Zum Einsatz auf den eigenen Webspace kommen ggf. zwei Variante in Betracht.

a) Web & Mobillösungen
Feedfever ist eine reine Webanwendung, die durch eine Mobilansicht punkten soll, die für 30 $ eine singleuser Lösung anbietet, die entsprechende Feeds liest und in einer MySQL Datenbank speichert.

b) Web & Applösung
Eine Alternative wäre auch noch Tiny Tiny RSS. Dieser RSS Agregator bietet neben der Weboberfläche auch eine offiziele Android App an, die ebenfalls frei verfügbar ist. Das spannende an diese Lösung ist sicherlich, dass sowohl Appzugriff als auch Aggregator am eigenen Server (und ggf. auch Hostingpaket) laufen. Dieses dürfte ggf. aus Datenschutzgründen (oder auch aus Gründen der Nachhaltigkeit) interessant sein.


Webdienst & Android App Lösung


c) Schneller Wechsel
Die schnellste und vermutlich derzeit am häufigsten empfohlene Plattform zum Wechsel ist wohl der Anbieter feedly.com. Dieser bietet die Möglichkeit die vorhandenen Abos aus google reader zu importieren, eine Weboberfläche und eine Android App zum mobilen Zugriff. Feedly selbst arbeitet über ein Firefox Addon oder alternativ in Chrome. Die Einstellungen sind ein klein wenig gewöhnungsbedürftig, aber dafür ist der schnelle Umstieg wirklich ein Vorteil. Genauere Informationen zum Umstieg sind im Blog des Anbieter zu finden.

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Dienstag, 11. Oktober 2011
21:59 Uhr

Google Reader Beiträge nach Google+

Readwriteweb beschreibt eine Methode um Beiträge aus google Reader auf Google Plus zu empfehlen. Die SendTo Funktion findet sich dann am Ende eines Artikels. Wichtig ist dann nur im sich öffnenden Beitrag dann einen entsprechenden Beitrag zu schreiben. Dieser landet dann innerhalb des google Streams.

Kurze Zusammenfassung:

1.) google Reader öffnen
2.) Reader Einstellungen (Zahnrad in der google Leiste)
3.) "Benutzerdefinierten Link erstellen"
4.)
NAME:
Google+
URL:
https://plusone.google.com/_/+1/confirm?hl=en&url=${url}
Icon URL:
https://ssl.gstatic.com/s2/oz/images/favicon.ico

Danach ist unter einen Beitrag innerhalb des google Reader unter "Senden an" nun Google+ eingetragen, so dass hier auch Blogpostings in den eigenen google stream mit entsprechender Anmerkung verlinkt werden können.

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Samstag, 10. September 2011
16:58 Uhr

Google Plus 1 in Blogs einbinden

Ausgangslage:
Google Plus 1 soll in einen Blog eingebunden werden. Hierbei ist das Problem, dass im Code eigentlich nur die URL eingebunden wird. Gerade bei Blogs bietet es sich aber an, dass die URL des Beitrages ge"plust" wird.

Lösung:
Im einzubindenden Code für die Googleplus Schaltfläche kann auch per href eine entsprechende URL eingefügt werden.

Aus:
<g:plusone size="small"></g:plusone>
wir dann bspw.
<g:plusone size="small" href="http://www.unki.de"></g:plusone>



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Sonntag, 13. März 2011
14:22 Uhr

Benutzerdefinierte Suche in Google CSE

Ausgangslage:

Gerade in SAP Fragen durchsuche ich meistens mehrere Seiten hintereinander (offizielle SAP Hilfe, ein paar Foren und das ein oder andere Wiki). Meistens sind auch in Suchmaschinen irgendwo in der Trefferliste diese Seiten dann vertreten.

Daher wäre es hilfreich, wenn man die eigene Suche entsprechend auf diese Seiten einschränken kann.

Dieses ist grds. ja auch per Seitennamen in einer Suchmaschine möglich. Hier bietet google aber auch eine Alternative an.

Lösung:
Über die Benutzerdefinierte Suche von google ist es innerhalb eines Benutzeraccounts möglich eine eigene Suchmaske zu gestalten, die dann tatsächlich nur innerhalb einer bestimmten Auswahl von Seiten eine Auswertung macht. Diese könnnen dann auch mit Platzhalter (bspw. * für die komplette Seite) versehen werden.

Diese benutzerdefinierte Seite kann dann per URL aufgerufen werden und umfasst damit stets Suchergebnisse der vorher definierten Seiten.

Anmerkung:
Innerhalb Firefox ist es möglich diese Seite dann entweder in der google Toolbar oder in das Suchfeld mit einzutragen.

Hierzu ist das Firefoxaddon Add to search bar hilfreich. Daneben kann diese Suchmaschine, wie im Beispiel für Hochschulcontrolling, auch direkt aufgerufen werden.

Beispiel
Ein entsprechendes Beispiel ist auf dieser Seite oberhalb der Webempfehlungen/Linksammlung. Für Internetseiten ist es auch interessant, dass eine solche Seite auch für die eigene Seite eingerichtet werden kann. So habe ich die Artikelsuche für Blogartikel realisiert.

Google CSE ohne Spam und Shops


Eine geniale Anwendung der CSE hat jamaipa.de als Suche ohne Spam und Shops umgesetzt.  Hier werden diverse Seiten (Shopseiten, Verzeichnise und Spamseiten) von Suchergebnissen ausgeschlossen. :-) Auf die Seite bin ich durch einen Podcast (Medienradio mit Philip Banse) auf kuechenstud.io gelandet.

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Sonntag, 13. März 2011
12:13 Uhr

Google Kalender (Kalender fehlt in Android)

Ausgangslage:

Innerhalb des Google Webkalender werden mehrere Kalender verwaltet. Am Smartphone (Android) werden innerhalb des Kalender aber nicht mehr alle angezeigt, obgleich alle Kalender aktiviert und synchronisiert werden.

Lösung:

Hier kann ein Fehler in der Synchronisation vorliegen. Eine einfache Lösung besteht in der Löschung des Kalenderspeicher und der erneuten Synchronisation mit den vorhanden Google Account.

Dieses ist über folgende Einstellung möglich:

Menü->
Einstellungen->
Anwendungen->
Anwendungen verwalten->
Alle->
Kalenderspeicher

und hier die Option "Daten löschen".

Nun müssen die vorhandenen Kalender erneut synchronisiert werden und alle Daten sind wieder vorhanden.

Hinweis:
Es werden alle Kalendereinträge innerhalb des Smartphone gelöscht und bei der erneuten Synchronisation nur ein Monat in die Vergangenheit aktualisiert. Aber die Zukunft ist wieder planungssicher.

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