Andreas Unkelbach
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Sonntag, 12. November 2017
19:18 Uhr

Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil II - Multimedia mit Amazon Alexa und Google Home im Vergleich

Wie schon im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil I - EzControll mit HomeDroid, Funksteckdosen und Everhome Cloudbox" erwähnt haben wir unsere Wohnung seit einigen Monaten mit Google Home und Amazon Alexa ausgestattet und bei beiden Systemen sowohl Vor- als auch Nachteile entdeckt.

Anhand unserer Anwendungen im Bereich Smart Home möchte ich beide digitale Assistenten näher beschreiben.

Eine der wesentlichen Funktionen eines smarten Lautsprecher dürfte wohl Musik, Radio und Unterhaltung sein. Daher möchte ich im zweiten Teil dieser Serie auf diese Punkte eingehen.

Amazon Alexa (hinten), Google Home (rechts) und Netatmo (links)

Als Zentrale haben wir, wie im oberen Artikel erwähnt drei digitale Lautsprecher im Einsatz die auf Spracheingabe warten. Nun aber zu den von uns genutzten Einsatzgebieten beider Systeme im Bereich der Unterhaltung.

Multimedia - Musik und Hörbücher

Alexa punktet sicherlich durch ihr Angebot mit Amazon Music. Bei einer Amazon Prime * Mitgliedschaft ist ein Auswahl an Songs (zur Zeit laut Amazon 2 Millionen) verfügbar, die direkt, per Playlist oder als Radio abgespielt werden können. Weitere Angebote von Amazon Music haben dann mehr Songs zur Verfügung. Im Alltag ist uns diese EInschränkung aber noch nicht aufgefallen.

Sowohl bei Amazon Alexa als auch bei Googel Home können natürlich alle in der Musikbibliothek von Amazon Music bzw. Google Play Music vorhandenen Songs direkt abgespielt werden.

Als Alternative bietet sich hier andere Pakete von Amazon Music * an. Hier können dann auch einzelne Songs angespielt werden. Insgesamt gibt es das Angebot in drei Varianten.
Dabei hat Amazon Music Unlimeted mehr Songs im Angebot und unterscheidet sich durch einzelne Abomodelle und der Anzahl der User die das Angebot nutzen können. So gibt es auch ein Angebot für Familien, in dem alle Familienmitglieder ihre eigene Musikvorlieben (über Alexa dieses Lied gefällt mir (nicht)) erfassen können.

Daneben gibt es noch die Möglichkeit je Gerät über "Alexa starte Amazon Music Unlimeted" für 3,99 Euro je Monat für ein einzelnes Device ein entsprechendes Abo abzuschliessen. Für uns wären dann für Dot und Echo ein separates Abo erforderlich.

Wahl des Musikstreamingdienstes

Nach einer 3-monatigen Testphase mit Amazon Music Unlimited, testen wir zurzeit Deezer für weitere 3 Monate. Während Amazon Music nur mit Alexa kompatibel ist, läuft Deezer ausschließlich auf Google Home. Als Alternative, die auf beiden Systemen verfügbar ist, bietet sich Spotify an, das wir allerdings bisher nur in der kostenfreien Variante getestet haben. Sofern ein Dienst an beiden Geräten genutzt werden soll bietet sich hier also tatsächlich Spotify an.

An dieser Stelle wird aber auch deutlich: Der Inhalt bestimmt weitgehend welches Endgerät interessant ist. Wer seine Musik überlicherweise bei Amazon kauft, wird Alexa benötigen, um sie abzuspielen; wer Deezer-Nutzer ist muss Google Home verwenden um Deezer auch am smarten Lautsprecher zu hören.

Was spielt gerade für Musik?

Gerade bei der zufälligen WIedergabe durch "Alexa spiel Musik" oder "Okay Google spiel Musikl" möchte man oft erfahren, was gerade gespielt wird. Hier ist der Blick auf die App ebenso möglich wie direkt Google Home oder Alexa mit "Okay Google was spielt gerade" oder "Alexa was spielt gerade" sowohl Musiktitel als auch Interpret angesagt zu bekommen. Dieses funktioniert mit allen von uns getesteten Musikstreamingdiensten.

Allerdings ist die Auskunft von Google Home wesentlich leiser als das abgespielte Lied während Amazon Alexa in der Lautstärke gleich bleibt.

 

Hörbücher

Noch verstärkt wird das beim Punkt Hörbücher: Audible * Hörbücher lassen sich über Alexa abspielen, Google Home hat darauf jedoch keinen Zugriff. Da bietet sich dann wiederum Deezer an, das zahlreiche Hörbücher im Angebot hat.

Prinzipiell ist es mit Alexa darüber hinaus auch möglich, Kindle E-Books vorgelesen zu bekommen, was sich jedoch nur für Ausnahmefälle anbietet, da nicht nur die Aussprache manchmal seltsam ist, vor allem bei Intonation und Satzmelodie, aber auch dem Sprechrhythmus zeigen sich hier deutliche Schwächen einer Computerstimme.
 

Multimedia - Nachrichten

Die Tageszusammenfassung mit Wetter oder Nachrichtenquellen können sowohl bei Google Home als auch Alexa eingebunden werden. Anfangs war ich da schon begeistert von (ebenso wie vom humorigen "Alexa guten Morgen") aber mittlerweile nutze ich dieses kaum noch.
 

Multimedia - Radio

Beide Geräte nutzen einen kostenlosen Zugang zu Tune In um Radiosender abzuspielen.

Allerdings ist die Qualität der erkannten Radiosender und die Lautstärke hier problematisch
Allerdings ist hier - wie auch sonst häufig - das Verstehen des Gewünschten problematisch. Während Alexa sich anfangs weigerte "HR Info" abzuspielen (funktioniert nur mit "HR Informationsradio"), behauptete Google Home steif und fest, dass "HR 2" doch eigentlich ein Wunsch nach "HR 3" ist.  Mittlerweile haben beide Geräte in diesem Punkt nachgebessert und zumindest unsere Standardradiosender sind über beide Geräte ansteuerbar. Google Home punktet hier dennoch deutlich auf Grund der besseren Lautstärkenregelung.

Klangqualität Google Home und Amazon Echo

Von der Klangqualität beeindruckt uns Google Home deutlich mehr. Der Bass ist satter, der Raumklang ausgeprägter. Auch die Lautstärkenregelung von Google Home ist deutlich besser, weil nuancierter. Während die sehr grobe Einteilung von Alexa beim Abspielen von Musik normalerweise noch erträglich ist, wird es beim Hören von Nachrichten häufig unangenehm: Lautstärke 3 ist zu leise, Lautstärke 4 bereits zu laut. Google Home bietet hier auch Zwischenstufen wie 35% an.

Konflikte bei App Steuerung statt per Sprache

Was trotz der Verbindung zwischen Google Home und Chromecast nicht möglich ist, ist die sprachliche Steuerung von Filmen, die nicht via Google Home gestartet wurden, sondern auf andere Weise über Chromecast gestreamt werden.
 

Multimedia - Netflix oder Amazon Prime Video

Hier habe ich schon im Artikel "Amazon Fire TV Stick und Chromecast im Vergleich" eine Gegenüberstellung der Multimediaprodukte von Amazon Fire TV Stick und Google Chromecast (siehe Teil 1 und Teil 2) dargestellt.

Da wir noch einen Fire TV Stick der ersten Generation haben ist eine Steuerung per Alexa nicht möglich. Allerdings wäre dieses ein echter Komfortgewinn für Amazon Prime Video. Dafür unterstützt allerdings Google Home natürlich den Google Chromecast und ist darüber hinaus eine strategische Partnerschaft mit Netflix eingegangen. Hier kann ich tatsächlich Serien mit "Okay Google spiele Star Trek Enterprise" oder derzeit eher "Star Trek Discovery" (wobei ich mir bei dieser Serie derzeit sehr unsicher bin, ob diese mir noch Star Trek genug ist) starten und die Serie wird mit der zuletzt gespielten Folge fortgesetzt.

Ein Einstieg per Staffel und Folge ist jedoch noch nicht möglich. Dennoch macht diese Sprachsteuerung wesentlich mehr Freude als in der App erst die richtige Serie und dann die letzte Folge zu suchen und bestenfalls zu finden.

Neben Netflix können auch Videos von Youtube gestartet werden.

Amazon Prime Video verwenden wir auf Grund der äußerst umständlichen Steuerung mit der alten Amazon TV Fernbedienung eher über die Smart-TV-Funktion unseres Fernsehers, jedoch wäre es hier womöglich interessant einmal den neuen "Fire TV Stick mit Alexa-Sprachfernbedienung *" zu testen.

Als dritte Video on Demand Quelle nutzen wir ab und zu Google Play Music und Google Play Video. Hier ist es dann aber tatsächlich verwirrend, dass Google Home Videos die ausgeliehen oder gekauft sind nicht am Chromecast abspielen kann sondern diese per App gestartet werden müssen.
 

Fazit: Unterschiedliche Ökosysteme vergleichbare Ansätze

Die Wahl eines digitalen Assistenten ist gleichzeitig eine Wahl für ein bestehendes Ökosystem. Gerade wenn Amazon oder Google Dienste intensiver genutzt werden sollen muss hier genauer nachgeschaut werden, welches System hier besser geeignet ist.

Aber insgesamt haben beide Systeme hier eine Menge an Medien und Unterhaltung zu bieten und gerade durch die Anbindung von anderen Anbietern wie Deezer, Spotify oder für Internetradio Tune In sorgen diese für eine smarte Steuerung und die Möglichkeit direkt einen Sender zu wechseln oder Musik / Hörbuch zu hören.
 
Hinweis:

Im Laufe der Zeit wird auch das Leben mit Technik immer intelligenter. Entsprechend habe ich auf der Seite "Smart Home" unsere Erfahrungen mit Amazon Echo (Alexa) und Google Home sowie vernetzte Dienste zusammengestellt.




Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Dienstag, 7. November 2017
17:08 Uhr

Informationen rund um Hochschulcontrolling, Haushalt, Finanzen und Rechnungswesen

Eine der großen Stärken im Hochschulumfeld ist sicherlich der kollegiale Austausch der schon seitdem ich im Hochschulumfeld beschäftigt bin aktiv war und das Teilen von Wissen unterstützt hat. So ist auch einer der Gründe für diese Seite den eigenen Wissenspool zu öffnen und für andere zugängig zu machen.

Wie selbstverständlich dieses auch andere Kolleginnen und Kollegen praktizieren und wie wir uns innerhalb Hessens auch abseits der Strukturen des Competence Center Hessiche Hochschulen (CCHH) und den einzelnen Arbeitsgruppen (als Beispiel sei hier die AG CO genannt) und untereinander bei Fragen austauschen und unterstützen gehört zu einem der hohen Güter auf die ich gerne zurückgreife aber auch umgekehrt meinen Part gerne dazu beitrage.

Happy Controlling!

Als ein lobenswertes Beispiel mag ich hier gerne meinen Kollegen Volker Wiest  erwähnen der nicht nur ein glühender Verfechter für Controlling ist sondern komplizierte Sachverhalte nicht nur verständlich sondern auch humorvoll erläutern kann.

Sowohl die Darstellung komplexer Zusammenhänge in seinen Vorträgen als auch der kollegiale Austausch von Wissen sei es im direkten Gesprächen als auch per Mail haben mir gerade zum Beginn meiner Tätigkeit im Hochschulumfeld aber auch heute immer einmal wieder sehr weiter geholfen.

Entsprechend begeistert bin ich von dem Gedanken, dass nun auch online das Thema Hochschulcontrolling im wortwörtlichsten Sinne einen eigenen Platz im Netz erhält.

Die Internetseite hochschulcontrolling.de von Volker Wiest

Auf der Internetseite hochschulcontrolling.de schreibt Volker Wiest zu den Themen Hochschulcontrolling Finanz- und Rechnungswesen. Daneben werden aber auch Themen wie Datenvisualisierung, Berichtswesen und Haushalt & Finanzen (vom Haushaltsrecht über Produkt- und Globalhaushalt bis hin zum Thema interne Planung & Budgetierung) besprochen.

Besonders gefreut hat mich, dass die Seite nicht nur als Informations- und Wissensplattform geplant ist sondern sich idealerweise auch zu einer Austauschplattform entwickeln soll. Hierzu ist geplant eine Kommentar- und ggf. Beitragsfunktionen zu aktivieren und dadurch einen Austausch mit KollegInnen zu ermöglichen.

Um es bei den Worten des Kollegen zu lassen, wünsche ich dieser Seite "Happy Controlling!" und freue mich darüber, dass hier noch jemand eine Liebhaberei als (Online)Wissensteiler für sich entdeckt hat.

Ein wenig könnte man hier beinahe die Hoffnung haben, dass sich noch weitere Kolleginnen und Kollegen davon überzeugen lassen ihr Wissen zu teilen und gemeinsam hier einen offenen Austausch und ein Netzwerk aus Seiten mit Bezug zum Hochschulcontrolling und Hochschulberichtswesen aufbauen.

Auf Arbeitsebene denke ich allerdings, dass die Hochschulen hier auf einen guten Weg sind und das kollegiale Miteinander auch über die eigene Hochschule hinaus gelebt wird. Gerade Kolleginnen und Kollegen die einen solchen Austausch auch über die eigene Hochschule hinaus (oder auch privat) betreiben sind ein Baustein dessen was auch einen Großteil meiner eigenen Sicht von Wissensmanagement ausmacht.

Das Ei des Kolumbus

Das für Hochschulcontrolling eher ungewöhnliche Titelbild ist dafür persönlich und gut erklärt und ich bin gespannt darauf die neue Seite bei ihren ersten Flugversuchen beobachten zu können. Damit dürfte auch ein Bogen zwischen Privates und Berufliches gespannt und beide Welten verknüpft.
 

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Donnerstag, 26. Oktober 2017
11:43 Uhr

Auffrischungsworkshops SAP Query im Hochschulcontrolling und Hochschulberichtswesen

Während ich letztes Jahr (2016) einen externen Vortrag halten durfte (siehe "Vortrag Controlling Tipps aus der Praxis für die Praxis und die Espresso digitale SAP Bibliothek Flatrate") stand dieses Jahr im Rahmen einer Klausurtagung unserer Arbeitsgruppe ein Auffrischungsworkshop zum Thema SAP Query an.

Der Vortrag war auf 60 bis 90 Minuten konzipiert und ich hoffe tatsächlich, dass hier die teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen ein wenig Know How mitnehmen konnten. Dankenswerterweise hatten sich auch schon einige Kolleginnen und Kollegen diesen Vortrag vorab angesehen, so dass ich die ein oder andere Anmerkung direkt umsetzen konnte.

Daneben hat sich dieser Vortrag auch angeboten, da durch die  "Buchveröffentlichung »Berichtswesen im SAP®-Controlling«" das Thema ohnehin aktuell war :-). Hier war neben SAP Query, Recherchebericht und Report Painter auch das Berichtswesen im SAP-Controlling selbst ein wichtiges Thema. So gesehen, war hier ein Part der im Artikel "Unterschiedliche Auswertungsmöglichkeiten im Controlling (Report Writer, Recherchebericht, SAP Query) und natürlich Excel ;-)" vorgestellten Möglichkeiten ausführlicher behandelt worden.

Im folgenden Beitrag möchte ich einen Überblick über die Abschnitte geben und gleichzeitig Hinweise auf weiterführende Artikel hier im Blog (insbesondere solche die ich auch als Praxisbeispiel mit angegeben habe) hinweisen.

Auffrischungsworkshop SAP Query

Der Vortrag selbst ist dabei in folgende Abschnitte aufgeteilt worden:
  1. Elemente SAP Query
  2. Datenherkunft
  3. Query Tabellen zu Transaktion
  4. Felder, Formeln und Erweiterungen
Da es sich hier um eine Rückschau handelt gehe ich nur relativ kurz (ohne die Folien ebenfalls anzubieten) auf die Abschnitte ein und hoffe, dass diese Zusammenfassung als Unterlagen oder Ergänzung hilfreich sind, aber vielleicht auch für externe einen guten Überblick zum Thema SAP Query und Berichtswesen bieten können.

Elemente SAP Query

Der erste Abschnitt stellte die einzelnen  Bestandteile / Elemente der SAP Query dar.

Elemente SAP Query

Neben der Darstellung von Arbeitsbereich, Benutzergruppe, Infoset und Query wurden dabei auch Namenskonventionen sowie der Unterschied zwishcen Grafischer Join/Query Definition und der "alten" Oberfläche dargestellt.

Gerade bei der SAP Query ist ein wichtiger Punkt auch die unterschiedlichen Ausgabeformate von SAP List Viewer, ABAP Liste oder auch Anzeige als Tabelle.

Am Rande ist hier auch auf das Thema Dokumentation von Infoset und Query eingegangen worden, was gerade beim gemeinsamen Entwickeln ein wesentlicher Faktor ist.

Datenherkunft

Wie schon in im Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" erwähnt ist eine wichtige Aufgabe beim Erstellen von Auswertungen die Frage, wo einzelne Daten gespeichert sind.

Dabei sind folgende Methoden vorgestellt worden:
  1. Technische Informationen zum Feld (F1 Hilfe zum Datenfeld)
  2. Transaktion SE12 Tabelle anzeigen
    • Inklusive der Tabellensuche über das Infosystem und des Anwendungsbaum innerhalb der Transaktion (F4-Werthilfe)
    • Graphischer Darstellung der Tabellenverknüpfung
    • Verwendungsnachweis der einzelnen Felder in Tabellen, Join und Programmen
    • Auswertung von Tabellen mit der Transaktion SE16H (und Bezug zu SETS/Gruppen)
  3. Logische Datenbanken (Transaktion SE36)
    • Beispiele waren:
      • ADA - Anlagenbuchhaltung
      • BRF - Belegdatenbank
      • PNP - Personalstammdaten
      • PCH - Personalplanung
      • FMF - Haushaltsmanagement - klassische Budgetierung
      • FMB - Haushaltsmanagement auf BCS
  4. Websuche
  5. Query Tabellen zu Transaktion
Bei der Websuche habe ich einige der mir bekannten und immer noch hilfreichen Internetseiten rund um SAP Query und der Suche von Tabellen zusammengestellt.

Im Einzelnen sind dieses: Was ich im Vortrag nicht erwähnt hatte war noch ein Youtube Channel von ZLEX.DE der webenfalls einige Videos zu SAP Query anbietet. In meiner eigenen Suchmaschine sind ebenfalls einige dieser Quellen eingebunden, so dass durch die Seite

www.andreas-unkelbach.de/websuche.php

ebenfalls eine Menge an Internetquellen durchsucht werden können, so auch mein Blog ;-).

Query Tabellen zu Transaktion

Als "Hausaufgabe" bzw. praktische Übung wurde folgende Auswertung erstellt.


Praxisbeispiel Query Tabellen zu Transaktion

Statt einer umfangreichen Query mit Coding und Speziallösungen sollte das Praxisbeispiel gleichzeitig auch ein Toll sein, dass zur Identifikation von Tabellen zu Programmen und Transaktionen nützlich ist.

Im Artikel "Tabellen hinter Transaktionscode oder ABAP Programm über eine SAP Query ermitteln" ist der Aufbau der Query erläutert und da diese Auswertung sowohl Tabellen, Strukturen und einen Join unterschiedlicher Tabellen beinhaltet bietet sich diese sehr gut an um einen Überblick über den Aufbau eines Infoset, Grundliste einer Query sowie andere Themen zu bieten.

Felder, Formeln und Erweiterungen

Neben einer reinen Betrachtung von Tabelleninhalten besteht in SAP Query aber auch die Möglichkeit mit den Daten zu arbeiten. Hierzu wurden einige Beispiele gezeigt ohne die dahinter liegenden Auswertungen näher zu erläutern. Sofern Interesse an der Auswertung selbst besteht möchte ich zu den einzelnen Punkten die relevanten Artikel ebenfalls verlinken.

Zum Erweitern einer SAP Query nutze ich Beispiele aus folgende Bereiche:
  1. Lokales Feld innerhalb SAP Query
  2. Zusatztabellen im Infoset
  3. Zusatzfelder im Infoset

Lokales Feld in SQ01 SAP Query

Innerhalb der Transaktion SQ01 können einzelne Wertfelder eine Kurzbezeichnung erhalten und diese können dann auch bearbeitet werden.

Als Beispiel wurden hier die einzelnen Periodenwerte aus der Tabelle COEJ genommen und diese addiert.

Hintergrund der Auswertung und Summierung von Feldern ist im Artikel "CO Planeinzelposten Objekt und Partnerobjekt auswerten / Mehrere Felder summieren" beschrieben worden.

Nach der einfachen Addition oder anderer Rechenoperationen wurde auch das Thema ICONE besprochen durch die eine Kontrolle einzelner Werte möglich ist.

Auch dieses beruht auf zwei hier im Blog beschriebene Beispiele: Auch die Unterscheidung von Werten anhand der Kostenart/Finanzposition ist in folgenden Artikeln behandelt worden: Wobei besonders der zweite Artikel schon umfangreicher ist.

Zusatztabelle (SQ02 – Infoset) Erweiterung Infoset um  Zusatztabelle

Hier ist als nachvollziehbares Beispiel die Zustztabelle zum Ausweis der IBAN genutzt worden. Im Artikel "Query über IBAN und Stammdaten Kreditor oder Debitor (Zusatztabellen in SAP Query)" ist nicht nur der Hintergrund erläutert sondern auch auf Änderungen im Rahmen von S/4 HANA hingewiesen worden.

Insgesamt zeigt sich hier aber, dass solche Tools auch die Zusammenarbeit zwishcen FI und CO verbessern.

Zusatzfeld (SQ02 – Infoset) Erweiterung inkl. ABAP Coding vom Infoset um  Zusatzfeld

Das Thema Zusatzfelder ist dann tatsächlich schon etwas komplexer, bietet aber auch mehr Möglichkeiten.

Ein wichtiges Beispiel ist hier die Frage, ob ein CO-Objekt (hier: Innenauftrag) gesperrt ist.

Die Auswertung der Systemstatus ist im Artikel "SAP Query: Systemstatus CO Innenauftrag" erläutert. Da nun aber nur in einen Feld ausgegeben werden soll, ob der Innenauftrag gesperrt ist bedarf es etwas Coding. Darauf ist auch im Artikel "Darstellung einzelner Projektphasen von der Freigabe bis zum Abschluss eines Innenauftrags anhand einer Query mit Ausgabe GESPERRT aber auch Abschlussdatum" Bezug genommen worden.

Das Coding zum Zusatzfeld ist im Artikel "SAP Query ABAP Coding im Zusatzfeld für Verknüpfung Innenauftrag und Fond bzw. Finanzierungszweck oder auch Status GESPERRT bei Innenaufträgen" zu finden.

Die einzelnen Bestandteile des Coding sind in folgender Folie erläutert:

Dokumentation Zusatzfeldcoding GESPERRT

Dabei ist schon ersichtlich, dass Zusatzfelder tatsächlich noch weitere Informationen auslesen können.

Ebenso kann auch ein vorhandener Stammdatenschlüssel (Innenauftragsnummer) übersetzt werden, wenn hier eine sprechende Logik hinterlegt ist. Dieses ist ausführlich im Artikel "Auswertung sprechender Nummernkreisintervalle von CO Innenaufträgen mit Query Zusatzfeldcoding und Unterscheidung numerischer oder alphanumerischer Schlüssel" behandelt worden.

CO und PSM verknüpfen

Ein anderes wichtiges Thema ist noch die Frage, wie Innenauftrag AUFK-AUFNR mit 12 Zeichen und Fond FMFINCODE-FINCODE mit 10 Zeichen miteinander verknüpft werden können.

Im Artikel "Query zur Auswertung von Klassifizierungsmerkmale PSM Fonds zu CO Innenauftrag und Datumsfelder mit Konvertierung von FLOAT zu DATUM" ist nicht nur das Coding für die Auswertung von Klassifizierungsmerkmale sondern auch die Vorgehensweise mit dem Zusatzfeld ZAUFNR zur Verknüpfung der Stammdatentabelle AUFK mit FMFINCODE erläutert.

Die Feldlänge von FMFINCODE-FINCODE (10 Zeichen) und AUFK-AUFNR  (12 Zeichen) lassen sich nicht miteinander verbinden. Dabei sind Innenauftrag und Fond eigentlich identisch (von der Länge aber auch der Nummer her).

Durch folgendes Coding kann ein Feld mit den gleichen Eigenschaften zu FMFINCODE-FINCODE angelegt werden um dieses Feld dann zur Verknüpfung einer Zusatztabelle oder auch zur Auswertung von Klassifizierungsmerkmale genutzt werden:

DATA L_AUFNR  type i.
DATA L_OFFSET type i.

* Tragen Sie hier die Länge ihrer Projektnummer ein
* Standard:  8 stellige Auftragsnummer

L_AUFNR = 8.

* Nun wird die Position im Feld AUFK-AUFNR ermittelt
* ab der die Projektnummer ohne 0 gespeichert ist.

L_OFFSET = 12 - L_AUFNR.

* Maximial 12 Zeichen sind in AUFK-AUFNR vorhanden

ZAUFNR = AUFK-AUFNR+L_OFFSET(L_AUFNR).



Welche Möglichkeiten mit dieser Zusatztabelle bestehen ist zum Beispiel im Artikel "Gruppierung von Finanzierungszwecken bei Drittmittelprojekten per Zusatzfeldcoding mit IF oder CASE" zu sehen.

Ebenso kann die Bewertung, ob ein Fond LOMZ-fähig ist hier hinterlegt werden. Dieses ist im Artikel "Drittmittelstatistik nach LOMZ über Recherchebericht und SAP Query" erläutert.

Eine ausführliche Serie einer PSM/CO Auswertung ist im Artikel "Query über COEP, AUFK und FMFINCODE für Einzelposten Istkosten Innnenauftrag mit Stammdaten aus CO und PSM-FM sowie Spalten für Ertrag und Aufwand - Erster Teil Infoset als Datengrundlage" zu finden. Jedoch dürften hier im Blog immer einmal wieder neue Artikel auftauchen.

Weitere Beispiele: SAP Query im Umfeld SAP Rechnungswesen Finanzwesen und Controlling

Als kleine Zugabe bin ich noch kurz auf einige kleine Beispiele von häufiger genutzten Query eingegangen.

Diese sind in folgenden Artikeln beschrieben: Insgesamt hoffe ich mit der Präsentation den Kolleginnen und Kollegen einen guten Überblick über die Verwendung von SAP Query in den Modulen Finanzwesen, Controlling und Haushaltsmanagement gegeben zu haben.

Referent Andreas Unkelbach

Da wir SAP Query auch als ein zentrales Instrument im Berichtswesen nutzen, möchte ich an dieser Stelle auf mein aktuelles Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling« hinweisen, dass ebenfalls SAP Query neben Report Painter und Rechercheberichte und natürlich allgemein hilfreiche Empfehlungen zum Berichtswesen im SAP Controlling anbietet.

Dieses ist auch bei Amazon * zu finden.

Berichtswesen in SAP Controlling

ISBN: 978-3960127406 *
 

Fazit Ziel des Vortrages

Ziel der Veranstaltung war es im Rahmen eines "Auffrischungsworkshops" das Thema SAP Query im Hochschulberichtswesen, Hochschulcontrolling noch einmal ins Bewustsein zu rufen. Auch wenn als Zielpublikum die unterschiedlichen Kolleginnen und Kollegen aus Hochschulcontrolling zugegen waren habe ich mich darum bemüht die Beispiele und Erläuterungen so allgemein zu halten, dass die Schulung eine Hilfe zur Selbsthilfe bieten konnte und die Unterlagen dazu einladen später am eigenen System zumindest die Beispielquery nachzubauen.

Ansonsten stehen noch weitere Optionen zur Verfügung.
Andere Berichte im Controlling

Im Artikel "Unterschiedliche Auswertungsmöglichkeiten im Controlling (Report Writer, Recherchebericht, SAP Query) und natürlich Excel ;-)" sind diese beispielhaft dargestellt.

Weitere Hinweise
Ergänzend mag ich hier noch auf "SAP Know How" in Form der digitalen SAP Bibliothek mit allen Büchern meines Verlages hinweisen, als auch auf die kommende Veranstaltung der FICO Forum Infotage im November. Diese sind im Artikel "FI CO Forum Infotage 2017 und digitale SAP-Fortbildung für Studenten und Hochschulbeschäftigte" vorgestellt.

Ich hoffe, dass dieser Blogartikel noch als Quellennachweis für einige Folien hilfreich ist und freue mich über etwaiges Feedback oder weiteren spannenden Austausch rund um die Themen SAP im Allgemeinen und Hochschulberichtswesen im Besonderen.
 

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema SAP Query habe ich im Artikel
"Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Montag, 16. Oktober 2017
20:43 Uhr

Lesen 2.0 Literaturverwaltung per App und Web mit Librarything das eigene virtuelle Buchregal

Vergangenes Wochenende sind die Publikumstage der Frankfurter Buchmesse gewesen und so ist es auch ein wenig passend, dass ich eine relative alte Webanwendung für mich wieder entdeckt habe. Vielleicht sucht ja auch sonst noch jemand eine Anwendung um neu gefundene Bücher zu verwalten oder vergleichbare Bücher zu finden.

Im Artikel "Android App: Buchverwaltung MyBookDroid (Android App zum Bücherarchivieren mit ISBN Scanner)" bin ich schon einmal auf das Bibliotheksverwaltung eingegangen. Da der Webdienst librarything keine Erfassung per ISBN Scanner ermöglichte hatte ich diesen Dienst seit etwa 2008 (genauer ist es im Artikel "Literaturverwaltung online" von damals ersichtlich) aus den Augen verloren und bin letztens wieder auf dieses Angebot gelandet und war erstaunt hier meinen Buchbestand aus 2008 zu finden. Damals hatte ich tatsächlich den Ehrgeiz unseren gesamten Buchbestand zu erfassen (doch einige Regalmeter) und bin recht erstaunt gewesen hier einige alte Bücher noch gefunden zu haben.

Was ist librarything?

Librarything ist eine mehrsprachige Webanwendung in der die eigenen Bücher verwaltet werden können. Die Hochschulbibliothek der Technischen Hochschule Mittelhessen nutzt ebenfalls diesen Webdienst um Neuerwerbungen vorzustellen.

Meine eigene kleine Bibliothek an Fachbüchern ist nun ebenfalls öffentlich zugängig (es gibt auch die Möglichkeit diese als anonym zu stellen, so dass nur man selbst Zugriff auf die Bücherliste hat).

Neben der reinen Verwaltung von Büchern hat der Webdienst aber auch eine soziale Komponente die sich dadurch zeigt, dass sowohl Rezensionen zu Büchern geschrieben werden können als auch (was besonders bei älteren Büchern interessant ist) von Usern Cover und Mediadaten zu Büchern erstellt werden können. Mittlerweile habe ich die Idee alle Bücher in den mich befindlichen Bücherregale zu erfassen aufgegeben und werde als kleine Ergänzung zu den Buchempfehlungen auf meiner eigenen Seite sowie natürlich meiner eigenen Veröffentlichungen hier einige Fachbücher die ich gerade lese oder empfehlenswert finde erfassen.

Einen guten Eindruck des Webdienst bietet ein Blick in meine derzeitige Bibliothek : Aber auch für Autoren ist es möglich eine eigene Seite zu pflegen, wie am Beispiel von Andreas Unkelbach zu sehen ist ;-).

Buch erfassen mit Android App zur Literaturverwaltung

Mittlerweile bietet Librarything jedoch auch eine eigene App an und mit dieser funktioniert der Buchscanner hervorragend. Dieses habe ich zum Anlass genommen meine beruflich genutzten Bücher nun über die App beziehungsweise meiner Bibliothek in Librarything zu verwenden.

Android App zur Literaturverwaltung

App LibraryThing

Marketlink/Google Play Mir gefällt hier besonders die "reduzierte" Oberfläche die funktional einen guten Überblick über die eigenen Bücher bietet.

LibraryThing App GUI

Nachdem ich mich mit meinen Account direkt angemeldet habe steht mir sowohl mein "Bücherregal" bzw. meine Kataloge zur Verfügung und ich kann auch problemlos ein weiteres Buch hinzufügen.

Die Verwaltung in unterschiedliche Kataloge (Catalog) hat den Vorteil, dass man auch seine Bücher nicht nur über Tags sondern auch über Kataloge sortiert werden können.

Catalog Auswahl
Jedes Buch kann unterschiedlichen Katalogen oder Listen zugeordnet werden. So kann erfasst werden, welches Buch zur Zeit gelesen wird, welches man noch kaufen möchte oder sich in der eigenen Bibliothek befindet oder auch welche derzeit ausgeliehen sind.

Im oberen Screenshot sind die Standardlisten schon zu sehen, wobei diese auch erweitert werden können.

Sehr angenehm innerhalb des Katalog ist es, dass sowohl nach Cover  als auch in Form einer Titelliste die einzelnen Bücher dargestellt werden können. In beiden Ansichten ist eine Suchfunktion vorhanden.

Librarything Coveransicht

Über die rechte obere Schaltfläche lässt sich die Darstellung ändern. Besonders angetan hat mich (was auch Standard ist) die Listenansicht.

Buchliste in Librarything

Das Schöne an Librarythin ist, dass die Buchcover kaum selbst erfasst werden müssen. Hier zeigt sich eine gute Integration der Quellen. Zum Einen ist dieses natürlich Amazon, aber ebenso interessant ist die Option die Librarythin Bibliothek selbst zu nutzen.

LibraryThing Sources

Die Einstellungen  sind über die Schaltfläche "Account" zu finden. Durch die Option Quick Find wird die Suche beim ersten Treffer abgebrochen und die gefundenen Mediendaten angezeigt. So ist eine Erfassung schnell möglich. Durch Unterstützung der Librarything Libraries hat dieses den Vorteil, dass hier auch von anderen Usern hochgeladenen Covern zur Verfügung gestellt werden. Gerade bei "alten" Büchern die eben nicht mehr bei Amazon gelistet sind, ist dieses ein enormer Vorteil.

Die Erfassung kann als Suche (zum Beispiel per ISBN oder Titel) erfolgen:

Buchsuche

Anhand des EAN / ISBN Symbol an der Seite dürfte schon klar sein, was meine bevorzugte Suchoption ist:

ISBN Code einscannen

Sofern ich den ISBN Code eingescannt habe wird das Buch direkt erkannt und steht dann zur Verfügung... eine automatische Titelerkennung ist nicht möglich....aber das Beispiel zeigt dafür ein nettes Buch zum Thema "Berichtswesen im SAP Controlling".

Die entsprechenden Details zum Buch sind dann ebenfalls aus den Quellen übernommen:

Buchansicht

Insgesamt ist die App tatsächlich gelungen und gerade nach der Frankfurter Buchmesse eventuell eine gute Anwendung um die eigene Bibliothek erneut zu erfassen :-). Persönlich nutze ich meine Bibliothek derzeit dazu um meine Fachbücher zu erfassen.

Hier könnte ich mir auch vorstellen, dass es als Literaturliste für etwaige Recherchearbeiten, Abschlussarbeiten oder auch andere Themensammlungen hilfreich ist.
 

Das gedruckte Buch und soziale Aspekte der Literaturempfehlung

Selbstverständlich sind die im Artikel erwähnten Bücher auch in gedruckter Form eine Bereicherung für interessierte Leser und können auch auf dieser Seite näher betrachtet werden:
  1. "PHP für dich"  auch bei Amazon (Partnerlink)
  2. "Schnelleinsteig ins SAP Controlling" auch bei Amazon (Partnerlink)
  3. "Berichtswesen im SAP Controlling" auch bei Amazon (Partnerlink)
Insgesamt bieten die Rezensionen bei Amazon sicherlich ebenfalls einen guten Eindruck von Büchern aller Art. Der Vorteil von Librarything kann jedoch sein, dass durch die Verknüpfung von Buch und Lesende hier eine persönliche Beziehung entstehen kann und auch ein Eindruck von den anderen vorhandenen Büchern gewonnen werden kann. Gerade durch die Möglichkeit auch andere Bibliotheken anzusehen können hier durchaus auch neue Buchempfehlungen entstehen. Von daher ist hier auch ein Kontakt zu neune gedruckten Büchern für das eigene RUB - Regal ungelesener Bücher möglich... ;-)

Zumindest mir geht es so, dass trotz digitaler SAP Bibliothek Flatrate (siehe SAP Know How) für bestimmte Themen noch immer ein gedrucktes Buch als Grundlage bestens geeignet ist. Zwar mache ich mir hier keine Anmerkungen ins Buch aber beim Durchblättern scheinen gedruckte Seiten doch besser hängen zu bleiben.

Obgleich ich sowohl bei Fachbüchern als auch bei anderer Literatur hin und wieder auch gerne ein eBook lese. Dieses war auch Thema im Artikel "Infotainment oder Nachrichtenapps für Android" und hat sowohl für Blogs als auch für Zeitschriften und Büchern nicht an Bedeutung verloren :-)

Bücher als Fenster in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Es ist ein schönes Gefühl gewesen hier im alten Bücherregal  von 2008 herumzustöbern und es wäre tatsächlich schade, diesen Webdienst, wenn er nun schon einmal wieder entdeckt worden ist nicht doch einer "neuen"/alten Idee zu widmen. :-)

Wie sich das noch entwickeln wird kann ich nicht sagen, aber ein wenig gefreut hat mich dieses schon auch und gerade, da auch im digitalen Zeitalter für mich Bücher immer noch ein wichtiger Bestandteil zum Wissensmanagement bei tragen können und auch weiterhin ein Weg in Richtung neuer Horizonte offenbaren können...sei es nun als Fachbuch oder auch im Bereich der phantastischen Literatur oder anderer gedruckter und beschriebener Welten. Das Medium Buch ist für mich auch abseits von Buchmessen oder eBooks etwas, auf dass ich nur ungern verzichten mag und egal in welcher Form ist es für mich noch immer so, dass Worte Welten eröffnen, Denken verändern und Brücken zu neuen Welten spannen können.

Durch den Austausch über Literatur und geschriebene Worte (egal in welche Medien) sind schon einige Momente entstanden auf die ich nicht verzichten mag und die mir noch immer viel bedeuten. Vielleicht ist auch dieses einer der Gründe warum die Themen hier im Blog etwas mehr als nur SAP und Hochschulcontrolling sind :-). Viel zur Motivation zu dieser Seite habe ich ja auch schon unter "Philosophie der Seite" festgehalten und freue mich schon heute darüber, was sich morgen durch Worte für Bänder knüpfen lassen.

Von daher auch weiterhin viel Vergnügen beim Lesen sei es auf einer der hier verlinkten Seiten, in den empfohlenen Büchern oder ganz allgemein im Netz oder im digitalen oder anlogen Medien. Auch wenn heute vielleicht weniger Homepages von mir regelmäßig besucht und gelesen werden, bleiben doch noch immer einige Blogs, Magazine, Buchempfehlungen vorhanden (nicht unerwähnt soll hier meine derzeitige Blogroll bleiben) aber auch die Freude immer einmal wieder in einer Buchhandlung oder auch Bibliothek ein Buch zu finden, dass von der ersten bis zur letzten Seite begeistern kann.

Daher freue ich mich auch immer wieder über Leseempfehlungen von Kolleginnen und Kollegen oder über den gelebten Ideenaustausch gerade im beruflichen Umfeld aber auch im Privaten erachte ich das noch immer als wichtig und freue mich darüber, dass auch weiterhin noch solche Medien vorhanden sind.

Damit dieser Beitrag aber weiterhin ein Hinweis zur Webanwendung und zur Android Anwendung bleibt lasse ich nun die Worte so stehen, wie sie geschrieben sind und hoffe noch auf einige schöne Erfahrungen mit Wort, Schrift und Inhalt egal auf welchem Medium.

Ausnahmsweise daher einmal statt "happy controlling" ein "happy reading" :-)

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Freitag, 13. Oktober 2017
21:48 Uhr

Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil I - EzControll mit HomeDroid, Funksteckdosen und Everhome Cloudbox

Schon das Thema Multimedia hatte mit Google Chromecast (siehe "Google Chromecast HDMI Stick Teil 1 von 2 - Einrichtung, Inbetriebnahme und erste Apps" und "Google Chromecast HDMI Stick Teil 2 von 2 - Streaming über UPNP bzw. DLNA") und Amazon Fire TV (siehe "Amazon Fire TV Stick und Chromecast im Vergleich") hier Einzug genommen. Seit einigen Jahren nutzten wir auch zur Steuerung von Licht und Strom mit eZcontroll eine Schaltzentrale mit der es per App möglich war Licht und Geräte zu steuern. Da auch unser Festnetzanschluss über die FritzBox läuft (siehe "Smarter Telefonieren - am Smartphone oder per FRITZ!Box") konnte somit ein Großteil der Heimelektronik über das Smartphone gesteuert werden. Mit Aufkommen der digitalen Assistenten insbesondere Alexa und Google Home hat sich das Setup daheim aber noch einmal erheblich verändert, so dass nun auch Deckenlicht, Media und auch unser Chromecast per Sprache gesteuert werden kann.

Mittlerweile ist unser Smart Home Setup allerdings ein wenig gewachsen, so dass hier statt der Steuerung per App nun die Steuerung über Sprache erfolgt.

Unser Smart Home Setup

Netzwerksetup und Dienste

Gerade Alexa macht besonders Freude in Kombination mit "music unlimeted*" beziehungsweise "amazon prime *"  indem Amazon Prime Music schon enthalten ist.

Für eine "mediale Unterhaltung" ist aber auch ein Abo von Netflix spannend was bisher nur über Chromecast und die Netflix App lief und nun über Sprache über Google Home gesteuert werden kann.

Auf die Vorteile und Nachteile der einzelnen Systeme mag ich hier gerne eingehen und unsere Erfahrungen damit beschreiben. Dabei ist der Bericht auf unseren Alltag gemünzt und soll nicht das Einrichten und Installieren der Geräte beschreiben. Hierzu gibt es wahrlich genug Artikel im Netz :-).

Steckdosen per Funk steuern

Manchmal baut Smarthome auf altbekannte Technik auf. So haben wir einige Lampen und Geräte ohnehin schon durch eine Funksteckdose (zum Beispiel von Elro * aus dem Baumarkt) versehen die wir bisher über eZControll (Funksteuergerät mit Netzwerkschnittstelle zur Heimautomatisierung und Energieverbrauchserfassung) angesteuert hatten. Bisher hatten wir hier mit Homedroid eine App genutzt die über Schalter in der App die einzelnen Geräte (oder auch Gerätegruppen ansteuerte.

HomeDroid
Marketlink XS1 Heimautomatisierung
Diese App bietet eine App als Fernbedienung für das Heimautomatisierungssteuergerät EZcontrol ® XS1 an. Sie überzeugt mich durch das funktionales, durchdachtes und ansprechendes Design. Insbesondere die Möglichkeit Schalter mit Bildern zu verknüpfen gefällt mir gut.

Entscheidung für everHome Cloudbox

Auch wenn wir einige Jahre damit zufrieden waren wollten wir nun doch auch eine weitere Steuerung unserer Wohnung gestelten und sowohl eine Sprachsteuerung als auch eine feinere Steuerung der intelligenden Heizkörperthermostate verwirklichen. Bisher hatten wir hier Modelle im Einsatz die die Heizung anschalteten, wenn die Raumtemperatur unter einer Zieltemperatur gefallen ist. Beim starken Absenken der Temperatur hatte sich diese auch ausgeschaltet. Allerdings ist dieses Thermostat nicht per Funk steuerbar gewesen, und somit durch Everhome nicht erkannt werden kann und auch nicht über Alexa steuerbar gewesen wäre. Daher haben wir diese zur Nutzung von everHome gewechselt.

Wir haben uns für eine Everhome Cloudbox entschieden in der sowohl obige Thermostate als auch diverse Funksteckdosen eingebunden und Räumen bzw. Raumbezeichnungen zugeordnet werden kann.

Über das Everhome Dashboard können verschiedene Geräte als Sensoren oder zu steuernende Geräte eingerichtet werden. Als einfaches Beispiel kann hier tatsächlich eine Funksteckdose genommen werden.

Elro Funksteckdose einrichten

Ebenso wie auf der Fernbedienung müssen hier die Schalter für das Funksignal gesetzt werden, jedoch sind Position D und E wie im Bild zu sehen fix voreingestellt.
Durch diese Vorgabe ist jedoch die Original Fernbedienung für bspw. Brennstuhl Funksteckdosen nicht mehr zu verwenden. Dafür steht nun everhome zur Verfügung.
Bisher waren die einzelnen Steckdosen frei konfigurierbar.

Auf der Seite "Kompatible Produkte" kann sich ein guter Eindruck darüber verschafft werden, welche Produkte hier mit welchen Produkt gesteuert werden können.

Unter anderen ist es ab der Firmware 4.3.7 und Premium Paket der everhome cloudbox auch möglich Philips Hue Lampen über die Hue Bridge einzubinden. Dabei sollte beim Gerät hinzufügen jedoch nicht vergessen werden auf der Bridge den Connect Button zu drücken.

Android App
Android App f�r Everhome

Marketlink

Interessanterweise bietet Everhome auch einen Amazon Skill an, so dass diese dann über Alexa angesteuert werden können.

Dieser Skill ermöglicht dann nicht nur die Funksteckdosen anzusteuern sondern auch die Heizthermostate, so dass die Raumtemperatur nicht nur über die Cloudbox gesteuert werden kann sondern auch per Sprachbefehl auf eine Temperatur herunter oder herauf geregelt werden kann.

Darüber hinaus können durch externe Sensoren auch weitere Geräte angesteuert werden, aber auf diese gehe ich später bei Netatmo ein.

Clouddienst Everhome

Everhome selbst ist nicht nur ein Stück Hardware, welche tatsächlich mit zwei Antennen und einer kleinen Box relativ klein erscheint und an einen Kleinstcomputerprojekt wie mit Raspi oder vergleichbares erinnert, sondern bietet auch eine Software- und Weboberfläche über die das Gerät nicht nur Updates bekommt sondern auch diverse Geräte einbinden kann und eben auch kompatibel zu Amazon Alexa ist.

Sofern die Geräte alle in der everhome Oberfläche eingerichtet worden sind stehen diese auch bei allen Client (Anwendungen) direkt zur Verfügung, so dass nicht bei allen Apps erneut alle Geräte konfiguriert werden müssen.

Sicherlich handelt es sich hierbei um einen Clouddienst, jedoch ist der Komfortgewinn hier durchaus ein Argument und wenn man ohnehin Smarthome mit digitalen Assistenten wie Google oder Amazon teilt ist die Frage nach Datenschutz und Datensicherheit eigentlich schon direkt beantwortet ;-). Ein weiterer Komfortgewinn kann sein, dass die Elektronik daheim auch übers Internet mobil gesteuert werden.

Es gibt natürlich passende andere Dienste und eine Vielzahl an weitere Projekte rund um Smarthome Steuerung aber für uns war es von Funktionalität und Einbindung in bestehender Technik eigentlich mehr als ideal. Ein alternatives System wäre zum Beispiel Homematic, FHEM oder auch andere Systeme wie auch openHAB.

Bei diesen Geräten ist allerdings tatsächlich Softwareanpassung erforderlich und mehr Zeit sich in das Thema einzuarbeiten, während hier die Kombination aus Software und Hardware direkt funktioniert und unseren Bedürfnissen für eine Schaltzentrale entspricht.

Sofern nur lokal ohne Internetverbindung und per App geschaltet und verwaltet werden soll, waren wir auch mit EzControll sehr zufrieden. Hier ist dann allerdings keine Sprachsteuerung möglich.

Amazon Alexa Skill für Everhome

Wie bereits erwähnt bietet Everhome nun auch einen Skill für Amazon Echo an. Dieser kann über Aktiviere Everhome oder über die Amazon Seite aktiviert werden. Auf die Vorzüge der Sprachsteuerung zum Beispiel über Alexa gehe ich im Folgeartikel noch ein. Natürlich kann Everhome auch nur per App gesteuert werden. Gerade dieser Skill ist ein enormer Vorteil, da hier nicht etwa "Alexa starte Everhome" und danach "schalte Licht an" als Aktivierung gewählt werden muss, sondern es direkt möglich ist als Sprachbefehl "Alexa schalte Wohnzimmer auf 10 Grad" oder "Alexa schalte Fernseher an".

Preispolitik Everhome

Auf der Seite everhome.de/cloudbox/ lassen sich die einzelnen Pakete untereinander vergleichen. Statt einer Miete zahlt man einmalig eine Gebühr und kann damit alle Dienste die im jeweiligen Paket enthalten sind nutzen. Sofern Philipps Hue oder Amazon Alexa genutzt werden soll ist allerdings das Premium-Paket Pflicht.

Als besonders positiv ist mir hier aufgefallen, dass erst einmal das kleinste Paket gekauft werden kann und die Upgrade Preise von Basis zu Plus (um mehr Sensoren oder Hersteller einbinden zu können) oder auch zum Premium Paket nicht mehr kosten würde, als wenn man sich direkt das höchste Paket geholt hat. Da bin ich schon andere Preispolitik im Smarthomebereich gewöhnt.

Fazit zu Everhome

Im Grunde kombiniert es hier meine Erfahrungen mit EzControll und richtet sich an Kunden die keine Technik zusammen basteln möchten sondern einfach einen Dienst nutzen wollen der eine durchdachte Oberfläche damit verbundene Usability bietet und ihr Haus/Wohnung automatisieren wollen. Sie bieten mit der Cloudbox zwar ein Stück Hardware an, aber im Grunde wird hier ein Softwareservice verkauft, der sich in das bestehende SmartHome integriert.

Inwieweit hier auch Präsenzerkennung anhand der SmartphoneApp für die Bewohner oder auch NFC Technik genutzt wird ist sicherlich eine optionale Frage und sollte jeder für sich selbst entscheiden können.

In der Oberfläche der App oder des Webportal erhalte ich gleichzeitig alle Sensordaten zum Beispiel vom Thermometer und kann auch für jeden Raum einzelne Geräte direkt ansteuern oder auch je Raum die Heizung auf eine bestimmte Temperatur stellen.

So ist es mir sowohl per App, Widget oder auch per Alexa möglich mein Büro zu erleuchten.

Arbeitszimmer im Smarthome

Wobei der Computer per WOL - Wake On LAN aktiviert wird und damit leider nur per Widget oder App aber nicht per Alexa gestartet werden kann. Da ich dann aber ohnehin am Rechner sitze ist es ganz praktisch den selbst starten zu können oder von unterwegs per Smartphone darauf zugreifen zu können über eine RDP - remote desktop Verbindung. Ebenso können durch externe Signale (zum Beispiel Sonnenuntergang oder Uhrzeit) bestimmte Aktionen geschaltet werden, wie Licht anschalten beim Sonnenuntergang oder Licht ausschalten ab Mitternacht.Dieses ist dann über die Everhome Weboberfläche einstellbar.

Tatsächlich bewährt hat sich hier aber die automatische Lichtsteuerung und vor allem das Starten von Multimediageräten. Ich werde auf die Vorzüge und auch auf die Integration mit einer Wetterstation noch in einen weiteren Teil näher eingehen. Hier mag ich erst einmal das Setup für unser Smart Home vorstellen und dieses näher erläutern.

Wie geht es weiter in dieser Serie?

In den folgenden Artikel werde ich auf meine Erfahrungen mit den beiden intelligenten Lautsprechern ;-) Amazon Alexa und Google Home eingehen und erläutern, welche Vorzüge das eine und das andere System hat und warum wir uns tatsächlich für eine Kombination aus beiden Geräten entschieden haben.

Daneben mag ich aber auch Nachteile nicht verschweigen und hoffe hier eine gute Gegenüberstellung beider Systeme liefern zu können. Damit dieses aber möglich ist, musste ich erst einmal die vorhandene Umgebung hier erläutern, da sonst bestimmte Aktionen oder Ansteuerungen umständlich im folgenden Artikel erläutert hätte werden müssen.
 
Hinweis:

Im Laufe der Zeit wird auch das Leben mit Technik immer intelligenter. Entsprechend habe ich auf der Seite "Smart Home" unsere Erfahrungen mit Amazon Echo (Alexa) und Google Home sowie vernetzte Dienste zusammengestellt.




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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


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