Andreas Unkelbach
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Sonntag, 10. Mai 2020
20:45 Uhr

Fragen und Antworten zur Datenmigration nach SAP S/4 HANA mit LMC und LTMOM - 📚 Buchveröffentlichung zum SAP S/4HANA Migration Cockpit

Sobald der Wechsel nach SAP S/4HANA konkreter wird stellt sich auch die Frage, wie die Daten aus vorherigen Systemen (SAP ERP oder auch andere Anwendungen) in das neue S/4 HANA System übertragen werden soll.

Das Thema Datenmigration, um das es letzendlich geht, findet aber auch in anderen Bereichen Anwendung und ist gerade bei bei Stammdaten ein Thema, dass sich auch im Tagesgeschäft bewährt hat. Neben vielen anderen Themen wie das Zusammenwachsen von Finanzbuchhaltung und Controlling ist auch die Datenmigration ein Thema, dass möglichst frühzeitg angegangen werden sollte.

Hier habe ich im April 2020 auch emin erstes S/4HANA Buchprojekt bei Espresso Tutorials abgeschlossen.
 

Ergänzend zum Video (siehe Artikel "Sagen Sie mal Herr Unkelbach, ... Was ist das Migrationscockpit? (Datenmigration nach S/4 mit LTMC LTMOM)") mag ich gerne auf einige Fragen eingehen.
 

Funktioniert die Massenstammdatenpflege unter S/4HANA noch?

Unter SAP ERP nutzen wir im Hochschulbereich sowohl eCATT als auch LSMW zur Anlage von Stammdaten. Das Vorgehen habe ich im Artikel "Massenstammdatenpflege mit LSMW oder SECATT dank Transaktionsaufzeichnung - Handbuch erweiterte computergestützte Test-Tool (eCATT) und LSMW" näher beschrieben.

Im Rahmen der "FICO Forum Infotage 2017" präsentierte Jörg Siebert am Rande seines Vortrags "Geschäftsprozesse in der S/4 HANA Anlagenbuchhaltung" auch ie Nachfolge der LSMW das SAP S/4 HANA Migrationscockpit. Diess ist eine verbesserte Nachfolge der LSMW und auch seitens der SAP wird im SAP Hinweis 2287723 darauf hingewiesen, dass die Funktion der LSMW zwar in der On-Premise-Edition noch verfügbar sei, aber nicht weiter unterstützt wird. Unter Umständen kann es hier sogar zu falschen Migrationsschnittstellen kommen, so dass neue Entwicklungen hier gar nicht berücksichtigt werden.

Da das Migrationscockpit aber auch noch weitere Verbesserungen gegenüber der LSMW hat, war dies ein guter Anlass für mich, sich intensiver mit Migrationscockpit (LTMC) und Migrationsobjektmodellierer (LTMOM) sich auseinander zu setzen.

Was macht das Migrationscockpit?

Das Migrationscockpit (LTMC) ist eine Oberfläche mit der die gesamte Stammdatenpflege autmatisiert werden kann. Es ist ein Tool zur Datenmigration und Sie legen eines der neu eingeführten Migrationsprojekte im Cockpit an.

Was ist ein Migrationsprojekt

Die Verwaltung von Projekt, Teilprojekt und Objekt ist Ihnen vielleicht schon durch die LSMW bekannt, mit LTMC bekommen die Migrationsprojekte jedoch eine neue Bedeutung und umfassendere Funktion.

Innerhalb eines Migrationsprojektes wähle ich aus, welche Stammdatenbjekte ich in S/4HANA anlegen möchte. Hier hat die SAP eine weitere neue Vokabel eingeführt, das Migrationsobjekt.

Die Migrationsobjekte sind Vorlagen für die Migration ihrer (Stamm)Daten. Das Migrationsprojekt fasst dann alle Migrationsobjekte zusammen.

Wie pflege ich meine Daten zur erfolgreichen Datenmigration?

Die Vorlagen (Templates) erhalten Sie als formatierte Exceltabelle (XML Dateien) in der Sie alle zugehörigen Stammdaten eintragen können. Diese Datei laden Sie im Cockpit hoch um sie von dort aus weiter zu verarbeiten. Dabei haben Sie hier gegenüber der CSV von LSMW oder eCATT nicht mehr das Problem, dass Sie auf die Formatierung von Datumswerten oder anderen Feldern achten müssen sondern diese vorgegeben bekommen.

Beim Hochladen der Daten kommt ein weiterer Vorteil des neuen Tools zur Geltung.

Im Migrationscockpit erfolgt die technische Überprüfung der Daten, die nicht nur auf vorgegebene Regeln beruht sondern durch individuellen Anforderungen ergänzt werden kann.

Darüberhinaus lässt sich die Datenübertragung auch simulieren, so dass Sie eventuell notwendige Anpassungen (Customizing, Stammdaten) noch vor der endgültigen Datenübernahme in ihr Zielsystem vornehmen können. Wenn ich mit den Ergebnis der Simulation zufrieden bin kann ich mit einen einzelnen Klick die Daten endgültig in mein System übernehmen.

Wo sehe ich weitere Vorteile?

Neben der Simulation und der Technik der Datenübertragung ssehe ich einen enormen Vorteil bei der Zusammenarbeit mit dem Fachbereich. Durch die vorgegebene Formatierung der Excel-Vorlage ist es für die fachlich verantwortliche Personen einfacher das Template auszufüllen. Dieses reduziert nicht nur Ihren Aufwand sondern erleichtert mir auch später die Verwendung dieser Daten.

Ebenfalls beeindruckt hat mich der Umgang mit fehlerhaften Datensätzen. Früher musste ich hier entweder im Protokoll der Dateneinspielung nachsehen, an welcher Stelle das Einspielen nicht geklappt hat oder alternativ immer wieder enreut die CSV Datei anpassen bis alle Dateien eingespielt sind. Hier ist das Konzept der Dettadatei großartig, da hier eine Vorlage angeleg wird mit allen Datensätzen die nciht eingespielt worden sind. :-) Dieses erleichtert auch nach der Simulation noch unheimlich die Datenmigration, wenn wir diese regelmäßig einsetzen.

Gibt es Vorlagen für all meine Stammdatenobjekte?

Seitens der SAP werden schon viele Migrationsobjekte zur Verfügung gestellt. Mit diesesn können auch einige Standardobjekte angelegt werden. Dazu zählen neben einfachen Migrationsobjekten wie Kostenstellen, Profitcenter unter anderen auch komplexere Objekte wie Anlagenstammdaten mit Bewegungsdaten,  die Geschäftspartner als Nachfolge der Kreditoren und Debitoren oder auch offene Postenlisten.

Sollten die Möglichkeiten nicht ausreichen, gibt es in der OnPremise Version von S/4HANA mit den Migrationsobjektmodellierer ein Werkzeug um eigene Migrationsobjekte anzulegen oder vorhandene an ihre Bedürfnisse anzupassen.

Woher bekomme ich weitere Informationen zur Datenmigration mit LTMC und LTMOM?

Hier kann ich mein erstes S/4HANA Buchprojekt empfehlen :-).

Eine ausführliche Beschreibung ist unter Buchempfehlungen unter SAP S/4HANA Migration Cockpit - Datenmigration mit LTMC und LTMOM (SAP S/4HANA, BC, Datenmigration) zu finden.

 
SAP S/4HANA Migration Cockpit - Datenmigration mit LTMC und LTMOM
 
Verlag: Espresso Tutorials GmbH
1. Auflage
(14. April 2020) Paperback ISBN: 9783960120179

Für 29,95 € direkt bestellen

Oder als SAP Bibliothek-Flatrate *

Oder bei Amazon **

Ich freue mich schon sehr über die ersten Rückmeldungen zum Buch und auch wenn diese geteilt werden :-).

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Ich freue mich, wenn meine Inhalte geteilt werden 🥰 

Sehr gerne kann dies über meinen "Beitrag auf Facebook" erfolgen 👍.

Schon vorab vielen Dank dafür.

Weitere Themen, neben LTMC und LTMOM, im Buch sind auch grundsätzliche Überlegungen zur Datenmigration sowie eine Beschreibung der bisherigen Datenmigrationstools unter SAP ERP wie eCATT und LSMW, so dass dieses Buch nicht nur zur Vorbereitung auf einen anstehenden Wechsel nach S/4HANA sondern auch für die alte ERP Welt einen Nutzen hatt :-).

An dieser Stelle mag ich mich auch bei allen bedanken die zum Gelingen dieses Buch beigetragen haben und auch schon im Vorwort erwähnt worden sind.  Besonderen Dank gilt hier aber auch meiner Frau Claudia Unkelbach, die nicht nur gute Ideen zum Buch beigetragen hat (sowie die Videos zum Buch ermöglicht hat) sondern auch selbst immer wieder unter Beweis stellt, dass viel mehr möglich ist, wenn man sich dem Unbekannten gegenüberstellt und hier auch Neues lernt und die damit verbundenen Herausforderungen meistert. :-)

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Sonntag, 3. Mai 2020
21:10 Uhr

Sagen Sie mal Herr Unkelbach, ... Was ist das Migrationscockpit? (Datenmigration nach S/4 mit LTMC LTMOM)



Ich freue mich, wenn meine Inhalte geteilt werden 🥰 

Sehr gerne kann dies über meinen "Beitrag auf Facebook" erfolgen 👍.

Vielen Dank dafür... :-)


Das SAP S/4HANA Migrations Cokpit ist die Nachfolge der LSMW und hat einige Veränderungen. Für mich war dieses gleichzeitig auch der erste Einstieg in S/4HANA und hat mir Lust auf die neue Welt gemacht.

Neben der Vorstellung der neuen Funtkionen bin ich auch die alte Welt mit eCATT und LSMW eingegangen. Gerade im Vergleich zur bisherigen Transaktionsaufzeichnung und Behandlung der CSV Dateien zeigt hier das Migrationscockpit (LTMC) echte Verbesserungen. Daneben ist gerade in der onPremise Version von SAP der Migrationsobjekt-Modellierer (LTMOM) ein Tool, dass den Weg nach SAP S/4HANA noch flexibler macht.

Eine ausführliche Beschreibung ist unter Buchempfehlungen unter SAP S/4HANA Migration Cockpit - Datenmigration mit LTMC und LTMOM (SAP S/4HANA, BC, Datenmigration) zu finden.

Ansonsten bin ich absolut begeistert, wie großartig Claudia (unkelbach.art), meiner Frau, nicht nur Schnitt und Design des Video hinbekommen hat 😍.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Donnerstag, 16. April 2020
07:30 Uhr

Grundlagen: Formeln im Report Painter und Report Writer mit Bezug auf Spalten, Zeilen und Kombination aus beiden Zellen oder XYZ Beziehungen

Schon im Artikel "Grundlagen: Abschnitte in Report Painter und Report Writer und ihre Vorteile bei Officeintegration und Excel" bin ich auf die Vorzüge von Abschnitten in Report Painter eingegangen, die ich auch hier wieder verwenden werde. Vorher mag ich aber die Grundlagen der Verwendung von Formeln in Report Painter erläutern.

Jeder Report Painter Bericht ist in drei Elemente aufgeteilt die aus der Bibliothek zur Verfügung gestellt werden. Neben den "Allgemeinen Selektionen", die für alle Bereiche des Berichtes gelten, gibt es noch "Zeilen" und "Spalten".

In der Zeile können Sie einzelne Merkmale als Elemente hinzfügen und sobald Sie das erste Merkmal als Element hinzugefügt haben steht auch die Möglichkeit der "Formel" als Elementtyp zur Verfügung.

Bei den Spalten gibt es "Kennzahlen mit Merkmal" (hier wählen Sie zu einer Basiskennzahl selbst die passende Merkmale), "Vordefinierte Kennzahlen" (bspw. Istkosten, Plankosten, .. die innerhalb der Bibliothek schon vordefiniert sind) und sobald Sie eine Spalte angelegt haben ebenfalls "Formel" als Elementtyp.

Innerhalb dieser Formel können Sie mit den Elementen auf der gleichen Ebene rechnen. So bekommen Sie als Formelbestandteile für die Spalte auch direkt X001, X002, ... für die einzelnen von Ihnen angelegten Spalten (bspw. Plan und Ist) angezeigt und können diese miteinander verrechnen (zum Beispiel Plan - Ist).

Auch für die Zeilen können Formeln angelegt werden, nur dass hier die Formelbestandteile mit Y001, Y002, ... durchnummeriert sind.

Neben klassischen Rechnungen wie +, +, / und * sowie Klammersetzung () können Sie hier auch mathematische Operatoren verwenden. Im Artikel "Reportwriter Funktionsformeln"  habe ich unterschiedliche Rundungsformeln vorgestellt. Mit F1 (Hilfe sind hier auch noch weitere Funktionen wie ABS für den Absolutbetragm DIV ganzzahlige Division oder MOD Rest bei Division und andere zu finden.

Neben den Spalten (X) und Zeilen (Y) kann aber noch ein drittes Element als Formelbestandteil genommen werden.

Es ist auch möglich Zellen (Z) als Formelbestandteile zu verwenden, sofern diese nicht aufgelöst worden sind.

In einen gesonderten Abschnitt (oder als per BEARBEITEN > ZEILE/SPALE > AUSBLENDEN ausgeblendete Kombination aus Zeile und Spalte) kann auf eine Kombination aus Zeile und Spalte doppelt mit der Maus draufgeklickt werden und es erscheint nun neben dieser Zelle ein Zeichen "✔". Hierdurch wird eine "spezielle Zelldefinition" vorgneommen. Damit steht die Zelle als Formelbestandteil direkt zur Verfügung.

Ein Beispiel für kann hier eine Zuschlagssatz sein der sich aus den Istkosten eines Auftrags im Verhältnis zu allen Personalkosen der Kostenstellen eines Bereiches bezieht.

Der Bericht würde hier als Zeilen verschiedene Innenaufträge eines Fachbereiches aufführen.

Als Spalte wäre hier die Istkosten (X002) festgelegt.

Nun soll hier aber als Zuschlag die Istkosten im Verhältnis zu den Gesamtpersonalkosten des Fachbereichs ausgewiesen werden. Dazu habe ich in einen extra Abschnitt als Splate die Basis für den Gemeinkostenzuschlag (Personalkosten als Spalte, Kostenstellengruppe des Fachbereichs als Zeile ohne Auflösung) markiert und kann diese als Zelle in meiner Formel verwenden.

Somit habe ich hier den Zuschlag als "Istkosten (X002)" / "KostenstelleFB/GKBasis Personalkosen" berechnet und erhalte einen Prozentsatz.

Diesen kann ich dann wie folgt als Gemeinkostenzuschlag auf die gebuchten Kosten verrechnen:

X002 (Istkosten) + X002 (Istkosten) * X004 (Zuschlag)

und habe dadurch die Gemeinkostenzuschlagsberechnung schon im Bericht durchgeführt bevor ich diese in der Kostenstellenrechnung als Verrechnung über KSI4 im SAP Menü unter
  • Rechnungswesen
  • Controlling
  • Kostenstellenrechnung
  • Periodenabschluß
  • Einzelfunktionen
  • Verrechnungen
  • Zuschläge Ist (KSI4)
ausführe.

Selbstverständlich sind hier auch noch weitere dynamische Funktionen möglcih, so kann auch mit eigenen Variablen gearbeitet werden. So verwende ich in meiner Schulung zu "Report Painter im Rahmen Berichtswesen mit SAP Controlling" die beiden eigenen Variablen YGKSTAR "Basis Kostenart für GK" und YGKOSTL "Basis Kostenstellen für GK" damit beim Aufruf des Berichtes für die Gemeinkostenzuschlagssatzsimulation im Selektionsbild die Basis Kostenstellen und Basis Kostensarten für die Gemeinkostenzuschlagsberechnung ausgewählt werden können. Im Artikel "Grundlagen: Set-Variablen im Report Painter / Report Writer am Beispiel Kostenstellengruppe und Innenauftragsgruppe" ist die Arbeit mit eigenen Variablen für das Berichtswesen erläutert worden.

Hier ist es übrigens auch sehr sinnvoll sich über eine Namenskonvention für Berichte, Variablen oder auch andere Eigenentwicklungen Gedanken zu machen.

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema Report Painter und Report Writer habe ich im Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Mittwoch, 15. April 2020
17:59 Uhr

HCM Organisationsmanager (Transaktion PPOSE) Suchbereich und Auswahlbereich zu sehr verkleinert - Standardlayout wiederherstellen

Innerhalb des Organisationsmanagement im SAP Personalmanagement Modul HCM-OM ist der Einstieg für die Anzeige die Transaktion PPOSE die im SAP Menü unter
  • Personal
  • Organisationsmanagement
  • Aufbauorganisation
  • Organisation und Besetzung
  • Anzeigen (PPOSE)
aufgerufen werden kann. Grundsätzlich wird die Aufbauorganisation aber nicht nur im HCM sondern auch in anderen Modulen verwendet, so dass diese auch für die Kolleginnen und Kollegen im Bereich der Reisekostenabrechnung relevant ist.

Ausgangslage: Suchbereich zu sehr verkleinert, so dass die Größe nicht mehr zurücksetzbar ist

Beim Aufruf dieser Transaktion wird im linken Beeich der Suchbereich sowie der Auswahlbereich mit den Suchergebnisen angezeigt. Hier kann nach Organisationseinheit, Planstelle, Stelle, Person und andere Objekte gesucht werden.

Wie auch bei anderen SAP Fenstern kann dieser Bereich auch kleiner gezogen werden, so dass die Bildgröße individuell angepast wird.

Nun hatten wir aber den Fehler, dass dieser Suchbereich so klein gezogen worden ist, dass er sich nicht mehr in der Größe hat anpassen lassen (der Mauszeiger hatte kein "⇔"), so dass die Fenstergröße nicht mehr anpassbar und ein Arbeiten nicht mehr möglich war.

Die Fenstereinstellung wird im HCM nach gewählter Sicht benutzerspezifisch gespeichert, so dass auch beim nächsten Aufruf der Transaktion PPOSE die Größe der Bildbereiche sowie die letzte Objektauswahl erhalten bleibt.

Glücklicherweise lassen sich diese benutzerspezifischen Einstellungen durch den ABAP Report (aufrufbar über die Transaktion SA38) RH_DELETE_OM_USER_SETTINGS wieder zurücksetzen.

Hierzu kann die Benutzerkennung des Users eingetragen werden und als Einstellungen
  • Suchvariante löschen
  • Attribute des Objektmanagers löschen
gewählt werden. Durch die untere Funktion wird die "Größe des Suchbereichs, des Auswahlbereiches und des Objektmanagers insgesamt" wieder auf die Standardeinstellungen zurückgesetzt und die Benutzereinstellungen im Objektmanager gelöscht.

Innerhalb der PPOSE selbst können die User selbst ihre Benutzereinstellungen leider selbst nicht löschen, so dass hier dieser Report entweder durch einen berechtigten User (Poweruser, Keyuser, Anwendungsbetreuung) oder aber durch die SAP Basis ausgeführt werden sollte.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Dienstag, 14. April 2020
21:39 Uhr

Quartalsberichte im Controlling - Mehrjährige Quartalsvergleiche mit Report Painter

Gerade in Zeiten des Jahresabschluss ist ein Vergleich zu den Vorajhreswerten oder Entwicklungen in den einzelnen Bereichen sehr hilfreich. Im Artikel "Bilanzreporting und GuV Planung in der Profit-Center-Rechnung sowie Konsolidierung einzelner Bereiche am Beispiel der Planung der Haushaltsrechnung" hatte ich schon einzelne Bereiche wie L-Landesmittel, F-Fördermittel, D-Drittmittel und S-Sondermittel als einzelne Abschnitte im Report Painter Bericht ausgewertet, so dass diese bei aktivierter Office-Integration als eigene Tabellenblätter in der Excelansicht dargestellt werden. Im Artikel "Grundlagen: Abschnitte in Report Painter und Report Writer und ihre Vorteile bei Officeintegration und Excel" hate ich auch den technischen Hintergrund zu diesen Abschnitten erläutert.

Für einen Mehrjahresvergleich habe ich im ersten Abschnitt eines Berichtes mit den Spalten ZPJAHR bis ZPJR-11 wie im Artikel "Mehrjahresvergleich im ReportWriter/Painter mit variabler Spaltenanzahl je Jahr dank Variablen" beschrieben um hier mehrere Jahre mteinander zu vergleichen.

Als Zeilen habe entsprechende CO Merkmale gesetzt die ich auswerten möchte. Durch die  "Erweiterung Bibliothek 8A2 Ausweis Kostenstelle und Innenauftrag bei Selektion Profit-Center in ReportWriter" kann ich über das Profitcenter die einzelnen CO Objekte wie Kostenstellen und Innenaufträge mit auswerten.

Allgemeine Selektion (Auswertung Ledger und Ist je Kostenrechnungskreis)

In den allgemeinen Selektionskriterien sind, für alle Abschnitte folgende Merkmale hinterlegt:
  • Ledger  8A
  • KostRechKreis (Variable) 8AKOKRS
  • Version 0
  • Satzart 0 (Ist), 2 (Umlage/Verteilung Ist)

Spalten Mehrjahresvergleich für "Beleg Buchungskreiswähr.(Ist) - BHSL-I"

In den Spalten habe ich das Merkmal Geschäftsjahr für die Basiskennzahl "Beleg Buchungskreiswähr.(Ist)" (BHSL-I) für die Variable ZPJAHR bis ZPJR-11 hinterlegt. Beim Anlegen des Berichtes war hier die Möglichkeit "Spalten oder Zeilen in Report Painter Berichten innerhalb Abschnitte kopieren bzw. als Vorlage anlegen Copy & Paste im CO Berichtswesen" sehr hilfreich.

Sollten statt der Ist-Buchungen Planwerte anusgewertet werden muss hier nicht nur die Satzart und die Version aus der allgemeinen Selektion übernommen werden sondenr auch als Basiskennzahl "Beleg Buchungskreiswähr. (Plan)" (BHSL-P) gewählt werden.

Wichtig ist im Berichtslayout über Spalten die Nullspaltenbehandlung auf "Nullspalten unterdrücken" zu aktivieren.
 

Zeile Jahreswerte, Quartal 1 bis Quartal 4 für die einzelnen Jahre im Vergleich

Die allgemeinen Selektionsbedingungen und die Spalten sind also in allen Abschnitten identisch um nun aber einen Vergleich auf die einzelnen Jahre sowie die Quartale zu ermöglichen unterscheiden sich die Zeilen der jeweiligen Abschnitte.

Für die Auswertung der den Profit-Centern zugeordneten Innenaufträge sieht der erste Abschnitt folgende Merkmale als Zeile vor:
  • Profitcenter (Set/Gruppe, Variable) 8A-PCGR
  • Auftrag (Set/Gruppe, Variable) 6-AUFGR  (hier kann in der Selektion entweder das Feld leer gelassen werden oder einen Innenauftragsgruppe mit allen Auftragsgruppen selektiert werden)
  • Kontonummer (Set/Gruppe, Variable) 8A-ACCT
  • Buchungsper. (Variable) von 8A-VON bis (Variable) 8A-BIS
Alternativ hätte ich bei der Buchungsperiode auch 1-12 nehmen können.

Unter Merkmal expandieren habe ich folgende Wahl getroffen:
  1. Profitcenter AUFLÖSEN
  2. Aufrag EINZELWERT
  3. Kontonummer EINZELWERT
  4. Buchungsper. NICHT AUFLÖSEN
Im Ergebnis erhalte ich nun für jedes Profitcenter die einzelnen Aufträge nach bebuchten Konto.

Der nächste Abschnitt stellt das 1. Quartal im Vergleich dar. Hier sind die Spalten identisch geblieben aber dem Merkmal Buchungsper. ist ein Set zugewiesen worden.
  • Profitcenter (Set/Gruppe, Variable) 8A-PCGR
  • Auftrag (Set/Gruppe, Variable) 6-AUFGR  (hier kann in der Selektion entweder das Feld leer gelassen werden oder einen Innenauftragsgruppe mit allen Auftragsgruppen selektiert werden)
  • Kontonummer (Set/Gruppe, Variable) 8A-ACCT
  • Buchungsper. (Set/Gruppe)  8A-1_QUARTAL.GLPCT
Das Set 8A-1_QUARTAL.GLPCT wird als Basic-Set für das 1. Quartal seitens der SAP zur Verfügung gestellt. Es bildet das erste Quartal anhand der Periode 1 bis 3 dar.

In der Transaktion GS03  im SAP Menü unter
  • Infosysteme
  • Ad-hoc Berichte
  • Report Painter
  • Report Writer
  • Set
  • Anzeigen (GS03)
kann hier der technische Aufbau eingesehen werden.Es handelt sich um ein Basic-Set über die Tabelle GLPCT (EC-PCA: Summentabelle) und den Feldnamen RPMAX (Periode). Hier ist als Wert der Bereich von Wert 1 bis Wert 3 gewählt worden.

Neben den ersten Quartal gibt es auch noch weitere Sets für die folgende Quartale
  1. Set 8A-1_QUARTAL.GLPCT  1. Quartal von Periode 1 bis 3
  2. Set 8A-2_QUARTAL.GLPCT  2. Quartal von Periode 4 bis 6
  3. Set 8A-3_QUARTAL.GLPCT  3. Quartal von Periode 7 bis 9
  4. Set 8A-1_QUARTAL.GLPCT  4. Quartal von Periode 10 bis 12
Alternativ hätte ich auch die einzelnen Werte für das Merkmal Buchungsper. angeben können.

Für jedes dieser Setmerkmale habe ich einen eigenen Abschnitt im Bericht angelegt, so dass der fertige Bericht nun folgende Abschnitte hat:
  1. Konten Periode 1 bis 12
  2. Quartal 01
  3. Quartal 02
  4. Quartal 03
  5. Quartal 04
Damit kann über die einzelnen Jahre direkt ein Vergleich der Kosten- oder Erlösentwicklung abgelesen werden und somit nicht nur ein Jahresvergleich sondern auch ein Quartalsvergleich durchgeführt werden.

Fazit

Gerade für Quartalsberichte kann die Betrachtung der Vorjahreswerte hilfriech sein um entsprechende Entwicklungen vorab kenntlich zu machen oder auch ein entsprechendes Reporting aufzubauen. Dieses dürfte nicht nur für Controlling sondern auch für die Finanzbuchhaltung interessant sein.


 

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema Report Painter und Report Writer habe ich im Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




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