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ISSN 2701-6242

Artikel über Controlling und Berichtswesen mit SAP, insbesondere im Bereich des Hochschulcontrolling, aber auch zu anderen oft it-nahen Themen.


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Mittwoch, 23. Oktober 2013
18:35 Uhr

Query FI Einzelposten als Belegjournal - Belegsegment (BSEG) und Belegkopf (BKPF) verknüpfen

Ausgangslage

Wie im Artikel Einzelposten FI Hauptbuch (Auswertung Buchungen Partnergesellschaft) beschrieben besteht die Möglichkeit der Auswertung von Einzelposten des Moduls FI durch eine Query über die Tabelle BSEG "Belegsegment Buchhaltung". Hier sind alle einzelnen Belepositionen der Buchungsbelege im SAP System hinterlegt.

Wie beschrieben wurden die absoluten Buchungswerte (ohne Vorzeichen) in Kombination mit den "Soll-/Haben-Kennzeichen" ausgewertet, so dass hier das Ergebnis (der gebuchte Wert) bei einer Habenbuchung negativ und bei der Sollbuchung positiv dargestellt wird. Dieses entspricht auch der Darstellung in Einzelpostenlisten.

Der Nachteil an der Verwendung der Tabelle BSEG ist, dass hier als Belegdatum lediglich das Feld Valutadatum vorhanden sind. Die Information über Belegdatum und Buchungsdatum ist im Belegkopf des Buchungsbeleg zu finden und wird in der Tabelle BKPF gespeichert.

Clustertabellen versus transparente Tabellen

Ein Join über die Tabellen BSEG und BKPF ergibt als Fehlermeldung den Hinweis, dass Pool- und Cluster-Tabellen nicht in einem Tabellen-Join verwendet werden können.

Bei der Tabelle BSEG handelt es sich um eine Clustertabelle, die dem Cluster RFBLG zugeordnet ist. Innehrlab eines Cluster werden Felder anderer Tabellen komprimiert in einer einzelnen Spalte gespeichert. Hierdurch ist eine Verwendung von Cluster-Tabellen ebenso wie Pool-Tabellen nicht in Joins möglich.
Clustertabellen sammeln hierdurch mehrere Einzeltabellen in einer Tabelle.

Die Einzelpostenbelege sind je nach Kontenarten in transparenten Sekundärtabellen (als Sekundärindizes) zu finden. Diese sind entsprechend schneller auszuwerten und können auch einzeln in einer Query verwendet werden.
Hierbei werden von der Art her Tabellen für ausgeglichene Posten (BSA*) und für offene Posten (BSI*) unterschieden. Dabei können folgende transparente Tabellen relevant sein:
  • BSIS "Buchhaltung: Sekundärindex für Sachkonten" (Sachkonten offene Einzelposten)
  • BSAS "Buchhaltung: Sekundärindex für Sachkonten (ausgegl. Posten"
    (Sachkonten ausgeglichene Posten)
  • BSID "Buchhaltung: Sekundärindex für Debitoren"
    (Debitoren Offene Einzelposten)
  • BSAD "Buchhaltung: Sekundärindex für Debitoren
    (ausgebl. Posten)" (Debitoren ausgeglichene Posten)
  • BSIK "Buchhaltung: Sekundärindex für Kreditoren"
    (Kreditoren Offene Einzelposten)
  • BSAK "Buchhaltung: Sekundärindex für Kreditoren (ausgegl. Posten"
    (Kreditoren ausgeglichene Posten)
Der Vorteil der Clustertabelle BSEG ist jedoch, dass diese alle Belegpositionen enthält unabhängig davon ob diese offen oder schon ausgeglichen sind (gleiches gilt natürlich auch für den Belegkopf in der Tabelle BKPF).

Tabellen-Joins können dennoch nur über Transparente Tabellen ausgeführt werden, so dass hier eine Möglichkeit wäre sowohl die oben erwähnten Tabellen mit der Tabelle BKPF zu verknüpfen (outer join). Dieses hat jedoch den Nachteil, dass hier nicht über Felder wie Kostenstelle, Innenauftrag oder Profit-Center selektiert werden können, da diese Informationen ja wiederum in den Einzeltabellen gespeichert sind (auf der Belegposition).

Um nun dennoch die Informationen aus den Belegkopf (Tabelle BKPF) wie zum Beispiel das Belegdatum beziehungsweise Buchungsdatum zu erhalten und gleichzeitig auf die Merkmale der Belegposition (Tabelle BSEG) wie Kostenträger oder Sachkonto zuzugreifen bietet es sich an statt einzelne Tabellen zu verknüpfen eine logische Datenbank zu verwenden.

Logische Datenbank (LDBA)

Logische Datenbanken enthalten schon Verknüpfungen und können direkt als Grundlage für ein Infoset verwendet werden. Dieses hat den Vorteil, dass man nicht selbst erst einzelne Tabellenverknüpfungen erstellen muss. Die Struktur einer logischen Datenbank kann in der Transaktion SE36 eingesehen werden.

1. Infoset definieren
Bei der Anlage des Infoset über die Transaktion SQ02 wird als Datenquelle die logische Datenbank BRF definiert.

Hier sollen nach Angabe der logischen Datenbank die auszuwertenden Knoten mit ausgewählt werden. Für eine Auswertung von BKPF und BSEG würde es ausreichen nur diese beiden Knoten auszuwerten. Diese werden dann als Feldgruppen ausgewählt. Innerhalb der Struktur sind aber auch alle anderen Bestandteile der logischen Datenbank vorhanden, so dass hier einzelne Werte in Feldgruppen übernommen werden können. Wie bei jeden Infoset kann es sinnvoll sein so viele Datenfelder wie möglich zu übernehmen, da dieses Infoset dann auch für andere Queries verwendet werden kann.

Um eine vergleichbare Datengrundlage wie in der eingangs beschriebenen Query zu erhalten werden folgende Daten aus den jeweiligen Strukturen übernommen:

Aus der Struktur Belegsegment Buchhaltung (BSEG):
BSEG-VBUND Partner Gesellschaftsnummer
BSEG-PRCTR Profitcenter
BSEG-BELNR Belegnummer eines Buchhaltungsbeleges
BSEG-GJAHR Geschäftsjahr
BSEG-SHKZG Soll-/Haben-Kennzeichen
BSEG-SGTXT Positionstext
BSEG-AUFNR Auftragsnummer
BSEG-KOSTL Kostenstelle
BSEG-DMBTR Betrag in Hauswährung
BSEG-HKONT Sachkonto der Hauptbuchhaltung

Aus der Struktur Belegkopf für Buchhaltung (BKPF):
BKPF-BUDAT Buchungsdatum im Beleg
BKPF-BLDAT Belegdatum im Beleg

2. Query anlegen
Mit Bezug auf dieses Infoset kann dann eine entsprechende Query über die Transaktion SQ01 angelegt werden.

Hierbei ist zu beachten, dass in der Grundliste die einzelnen Merkmale in der Reihenfolge BKPF und danch BSEG ausgegeben werden. Es ist bspw. nicht möglich erst Daten aus BSEG und zwischen drin aus BKPF auszugeben. Jedoch kann das Layout der Query später durch eine Anzeigevariante angepasst werden.

In der späteren Query sind Buchungskreis, Belegnummer und Geschäftsjahr automatisch als Selektionskriterium vorhanden. Das Buchungsdatum und die Referenznummer sind dabei ebenfalls aktiv wie die Möglichkeit der freien Abgrenzung über weitere Parameter des Belegkopfes.

Sofern weitere Felder als Selektionsvariablen definiert werden erscheinen diese im Selektionsbild als Programmabgrenzung.

Innerhalb der Query werden nun auf folgende Felder der einzelnen Tabellen Zugriff genommen bzw. in der Grundliste zugewiesen. Hierbei ist L als Listenfeld und S als Selektionsfeld zu verstehen.

Dabei werden nun auch die oben angelegten lokalen Felder mit übernommen.

Die Felder werden hier in der Reihenfolge angeben, wie diese dann auch in der Query ausgegeben werden sollen:
  • Buchungsdatum im Beleg (L,S) BKPF-BUDAT
  • Belegdatum im Beleg (L,S) BKPF-BLDAT
  • Jahr (L) BSEG-GJAHR
  • Belegnummer (L) BSEG-BELNR
  • Hauptbuch (L,S) BSEG-HKONT
  • Soll-/Haben-Kennzeichen (L) BSEG-SHKZG
  • Betrag (L) BSEG-DMBTR
  • Kostenstelle (L,S) BSEG-KOSTL
  • Auftrag (L,S) BSEG-AUFNR
  • Prctr (L,S) BSEG-PRCTR
  • Text (L) BSEG-SGTXT
  • Partnergesellschaft (L,S) BSEG-VBUND
Der Vorteil der Verwendung der logischen Datenbank ist sicherlich, dass nun auch Daten aus den Belegkopf (neben Datum sind hier auch Transaktion oder Erfasser) verfügbar sind.

Nun kann die Query ebenso, wie in der vorherigen Auswertung der Tabelle BSEG noch um lokale Felder erweitert werden, so dass hier ebenfalls das Soll/Haben Kennzeichen berücksichtigt wird.

Hierfür wird innerhalb der Query mit lokalen Feldern gearbeitet.

Um lokale Felder zu definieren wird nicht direkt die Grundliste der Query bearbeitet (wo auch das Layoutdesign gepflegt wird) sondern innerhalb der Querypflege (Transaktion SQ01) mit "nächstes Bild (F6)" auf die Feldauswahl der Query gewechselt.

Über
BEARBEITEN->KURZBEZEICHNUNG
kann für die einzelnen Felder eine Kurzbezeichnung eingestellt werden. Nun werden rechts neben den Datenfeldern Eingabefelder für die Kurzbezeichnung angegeben. Hier erhalten nun folgende Felder eine Kurzbezeichnung (in der Beschreibung ist die Bezeichnung, gefolgt von der angelegten Kurzbezeichnung und des dahinter technisch liegenden Tabellenfeldes angegeben):
  • Soll-/Haben-Kennzeichen - SHKZG (BSEG-SHKZG)
  • Betrag in Hauswährung - DMBTR (BSEG-DMBTR)
  • Kostenstelle - KOSTL (BSEG-KOSTL)
  • Auftragsnummer - AUFNR (BSEG-AUFNR)
Diese Kurzbezeichnung ist notwendig, da wir auf diese dann Bezug nehmen, wenn wir ein eigens Feld mit einer Formel anlegen.

Dieses geht über

BEARBEITEN->LOKALES FELD->ANLEGEN

Dieses Lokale Feld wird dann in der Feldgruppe angelegt, in der wir uns gerade befinden. In unseren Fall also ebenfalls in der Feldgruppe der Tabelle BSEG bzw. der Bezeichnung der Feldgruppe "Belegsegment Buchhaltung".


Hierbei werden drei lokale Felder mit folgenden Eigenschaften angelegt.

1. Feld (Gebuchter Wert)
Kurzbezeichnung: WERT
Feldbezeichnung: gebuchter Wert
Überschrift: gebuchter Wert
gleiche Eigenschaften wie: DMBTR
Berechnungsvorschrift:
Hier wird eine komplexe Berechnung mit folgenden Bedingungen hinterlegt:
  • Bedingung: SHKZG = 'S'
    Formel: 1 * DMBTR
  • Bedingung: SHKZG = 'H'
    Formel: -1 * DMBTR

2. Feld (Identifikation ob Innenauftrag oder Kostenstelle)
Kurzbezeichnung: IAK
Feldbezeichnung: IAK
Überschrift: Innenauftrag oder Kostenstelle
Eigenschaften: Textfeld (Anzahl Zeichen: 2)
Berechnungsvorschrift:
Hier wird eine komplexe Berechnung mit folgenden Bedingungen hinterlegt:
  • Bedingung: KOSTL>0
    Formel: 'K'
  • Bedingung: AUFNR>0
    Formel: 'IA'
  • sonst: ''

Diese Berechnung ist möglich, da auf eine Belegzeile nicht Innenauftrag und Kostenstelle gleichzeitg ausgewiesen werden.

3. Feld (Bebuchter Kostenträger)
Kurzbezeichnung: KTR
Feldbezeichnung: Kostenträger
Überschrift: Kostenträger
gleiche Eigenschaften wie: AUFNR
Berechnungsvorschrift:
Hier wird eine komplexe Berechnung mit folgenden Bedingungen hinterlegt:
  • Bedingung: KOSTL+AUFNR>0
    Formel: KOSTL+AUFNR
  • sonst: ''

Sofern Kostenstellen und Innenaufträge unabhängige Nummernkreise ohne Überschneidung haben. Dieses könnte als Beispiel der Fall sein, wenn Kostenstellen mit 1* oder 2* beginnen und etwaige Innenaufträge mit 3* bis 8*.

Diese lokalen Felder können nun ebenfalls in der Grundliste der Query mit aufgenommen werden.

Ergänzung:
Eine mögliche Erweiterung dieser Query in Richtung eines umfassenden Belegjournals für die Finanzbuchhaltung könnte dabei wie folgt gestaltet sein.

 
Beschreibung Tabellenfeld
Buchungskreis BSEG-BUKRS
Jahr BSEG-GJAHR
Geschäftsmonat BKPF-MONAT
Belegnummer BSEG-BELNR
Belegart BKPF-BLART
Belegdatum BKPF-BLDAT
Buchungsdatum BKPF-BUDAT
Soll/Haben Kennzeichen BSEG-SHKZG
Hauptbuch BSEG-HKONT
Steuerkennzeichen BSEG-MWSKZ
Profit-Center BSEG-PRCTR
Kostenstelle BSEG-KOSTL
Auftrag BSEG-AUFNR
IAK Formel siehe Beschreibung
Kostenträger Formel siehe Beschreibung
Betrag Hauswährung BSEG-DMBTR
gebuchter Wert Formel siehe Beschreibung
Text BSEG-SGTXT
Zuordnungsnummer BSEG-ZUONR
Partnergesellschaft BSEG-VBUND
Bezeichnung Partnergesellschaft Zusatzfeld TEXT_BSEG_VBUND
Debitor BSEG-KUNNR
Text Debitor Zusatzfeld TEXT_BSEG_KUNNR
Kreditor BSEG-LIFNR
Text Kreditor Zusatzfeld TEXT_BSEG_LIFNR
Referenz BKPF-XBLNR
Ausgleichsdatum BSEG-AUGDT


Fazit
Insgesamt ist bei dieser Query jedoch zu beachten, dass hier ausschliesslich FI Buchungen erfasst werden. Sofern CO Buchungen (auf sekundäre Kostenarten) erfolgen werden diese nicht mit ausgegeben.

Und was ist nun mit Tee Buchungen im Modul CO?

Hierfür gibt es jedoch die Möglichkeit, wie im Artikel "Query Einzelpostenliste IST über CO Objekte (Auflösen von Innenauftrag, Kostenstelle) sowie Benutzerstammdaten und Erfassungsdatum" beschrieben, die Istbuchungen im CO und somit sowohl die fortgeschriebenen FI Buchungen auf primäre Kostenarten als auch die CO internen Buchungen auf sekundären Kostenarten mit auszuwerten. Daneben können auch Planbuchungen im CO, wie im Artikel "CO Planeinzelposten Objekt und Partnerobjekt auswerten / Mehrere Felder summieren" beschrieben, ebenfalls über eine Query ausgwertet werden.
 

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema SAP Query habe ich im Artikel
"Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




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Mittwoch, 12. Februar 2014
14:44 Uhr

15 Jahre Amazon

Einer der Vorreiter des Internethandels für die Masse ist sicherlich neben ebay auch amazon. Heute feiert der ehemalige Onlinebuchhändler 15 jähriges Bestehen von Amazon.de. Das erste Buch, was ich bei Amazon gekauft hatte (am 17. September 2001) war Farm der Tiere. Ein Märchen von George Orwell. Seitdem ist eine Menge passiert und zwischenzeitlich gibt es nicht nur Bücher sondern auch Lebensmittel, Haushaltsgeräte und diverse andere Angebote in diesen "Onlinesupermarkt". Auch wenn ich heute noch gerne in Buchhandlungen stöbere ist Amazon dennoch ein Internetangebot, dass ich ungern missen möchte und über das ich recht froh bin.

Einige gute Buchempfehlungen (zur Feier des Jubiläums) sind auch auf der Seite Buchempfehlungen zu finden.

Von daher alles Gute zum Geburtstag Amazon. :-)




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Freitag, 11. Oktober 2013
11:53 Uhr

Formatanzeige im Recherchebericht (Darstellung in 1 EUR)

Beim Erstellen eines Rechercheberichtes ist im Standard eine Zeile "Darstellung in" und 1 EUR (bzw. die jeweilige Landeswährung) mit aufgeführt. Ferner werden nur die Bezeichnung der einzelnen Buchungskonten und nicht die einzelne Kontonummer mit ausgegeben.

Berichtsdefinitionen in Rechercheberichten speichern

Um diese Zeile zwischen den Spaltenüberschriften und den dargestellten Merkmalen nicht anzeigen zu lassen kann diese unter
  • Einstellungen
  • Formatanzeige an/aus
deaktiviert werden. Damit dieses dauerhaft deaktiviert bleibt ist es unter
  • Bericht
  • Sichern Definition (STRG + S)
möglich diese Einstellung dauerhaft zu speichern.

Hierbei ist zu beachten, dass bei einer Neuanpassung des Berichtes (neues Merkmal bzw. erneute Generierung) diese Einstellung erneut vorgenommen werden muss.

Neben der Darstellungd er Währungseinheiten können aber auch weitere Berichtsdefinitionen getroffen werden.

Unter Einstellungen-> Zahlenformat kann über die Option Darstellung Vorzeichen festgelegt werden ob das - bei Beträgen nachgestellt "123-", vorangestellt "-123" oder der negative Betrag in Klammern (123) gezeigt werden soll.

Eine weitere wichtige Option ist in der Darstellung der einzelnen Ebenen und Konten.
Über Einstellungen->Merkmalsdarstellung kann festgelegt werden, ob nur die Bezeichnung (von Gruppe/Hierarchie und Konten) oder der Schlüssel (technischer Name bzw. Kontonummer) oder eine Kombination aus Schüssel und Bezeichnung bspw 5100 Erlöse bzw. Bezeichnung und Schlüssel "Erlöse 5100" dargestellt werden sollen. Bei der Auswertung einer Bilanzversion ist die Darstellung Bezeichnung und Schlüssel sicherlich sinnvoll.

Gerade bei den im Artikel "Rechercheberichte im Modul FI (Bilanzanalyse)" beschriebenen Auswertungen der Bilanz / GuV bieten sich hier durchaus Möglichkeiten innerhalb eines Recherchberichtes die innerhalb des CO Berichtswesen (vergleiche dazu den Artikel "Bilanz- GuV- Struktur definieren oder nach CO-PCA kopieren" nicht in dieser Form ergeben. Insbesondere, da innerhalb eines Rechercheberichtes auch zwischen den einzelnen Darstlelungen Merkmalen (bspw. Geschäftsjahr) aktiv hin und her geschaltet werden kann.

 

Berichtsdaten sichern

Neben dem Sichern der Definitionen ist unter Bericht->Sichern Daten es auch möglich die Berichtsdaten zu sichern. Wird nun der Bericht erneut gestartet (mit identischer Selektion) erfolgt eine direkte Anzeige der Berichtsdaten und die Nachfrage, ob die Daten über "Neu Selektieren" oder die "Berichtsdaten von ... " angezeigt werden sollen.

Sind Daten einmal gesichert (zum Beispiel aus Versehen) und man möchte diese Meldung loswerden kann unter Bericht->Löschen Daten diese auch wieder entfernt werden.

Im Grunde ist ein solches Speichern von Berichtsdaten vergleichbar zur im Beitrag ReportWriter Grundlagen - Extrakte sichern und verwalten beschriebene Verfahrensweise mit Extrakten mit den Unterschied, dass hier die Extrakte nicht einzeln aufgerufen werden können sondern bei jeden Berichtsstart erneut nach der Datengrundlage gefragt wird. Da Rechercheberichte an sich aber auch sehr schnell auszuwerten sind, ist diese Datensicherung in der Praxis vermutlich nicht allzu häufig anzutreffen.

Ein Vorteil der Deaktivierung der "Formatanzeige an/aus" hat, dass nun die Rechercheberichte problemlos exportiert werden können um beispielsweise in einer Office-Anwendung (sei es nun Excel oder Access) weiter verarbeitet zu werden. Bisher musste hier stets die zweite Zeile gelöscht werden und die Bezeichnung der Schlüsselspalte (in der das gewählte Merkmal wie zum Beispiel Fonds angezeigt werden) von der zweiten in der ersten Zeile kopiert werden. Dieses ist nun nicht mehr erforderlich, da die Bezeichnung der Daten in der ersten Zeile und die Daten in den Folgezeilen ausgegeben werden.

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Freitag, 11. Oktober 2013
11:43 Uhr

ReportWriter Grundlagen - Extrakte sichern und verwalten

Ausgangslage
Gerade bei einmalig ausgeführten ReportWriter/ReportPainter Berichten (zum Beispiel im Rahmen eines Quartalsabschlusses) kann es recht umfangreiche Berichte geben, die nur einmalig laufen und an deren Daten sich nicht ändern und deren Laufzeit recht hoch ist. Hier ist es sinnvoll einen solchen Bericht einmalig laufen zu lassen und danach das Ergebnis direkt aufzurufen.


Extrakt erstellen

Wird eine Berichtsgruppe ausgeführt kann das fertige Ergebnis über
  • Bericht
  • Extrakt sichern STRG+S
gespeichert werden. Hier kann sowohl eine Beschreibung als auch ein Verfallsdatum (Verfällt in .. Tagen, Verfällt am Datum oder kein Verfallsdatum) angegeben werden.

Sofern dieser Extrakt gespeichert ist kann darauf auf unterschiedliche Weise zugegriffen werden.

Datenquelle auswählen / Extrakte verwalten

Nach Aufruf des Selektionsbildes kann über die Schaltfläche Datenquellen innerhalb eines Berichtes zwischen der „Neuerstellung eines Berichtes“ (Neu selektieren) oder der Extraktanzeige gewählt werden.

Wird ein Extrakt als Datenquelle ausgewählt kann hier direkt der Bericht gestartet werden und es erscheint umgehend ein Ergebnis.

Dieser Weg hat jedoch den entscheidenden Nachteil, dass schnell vergessen werden kann, dass es sich um einen Extrakt handelt und dadurch auch die Daten zum Zeitpunkt der Extrakterstellung gespeichert sind.

Der bessere Weg ist daher über Umfeld->Extraktverzeichnis einen Extrakt auszuwählen. Hierzu sollten sowohl bei Erzeuger als auch Zeitpunkt der Extrakterstellung „Alle“ gewählt werden. Alternativ kann auch über die Transaktion GRE1 eine Übersicht aller Extrakte im System aufgerufen werden.

Hier kann in der Extraktverwaltung unach unterschiedlichen Kriterien (Erzeuger + Zeitpunkt sowie der Berichtsgruppe) nahc Extrakten gewählt werden.

Weitere Transaktionen im Umfeld der Extraktverwaltung sind:
  • GRE0 Report Writer: Extrakte verwalten
  • GRE1 Report Writer: Extrakte anzeigen
  • GRE5 Report Writer: Extrakte löschen
  • GRE6 Report Writer: Extrakte drucken
  • GRE7 Report Writer: Gültigkeit Extrakte
  • GRE8 Extrakte: Benutzereinstellungen
  • GRE9 Extrakte: Benutzereinst. Sammelpfl.


Technischer Hintergrund:
Die Extraktverwaltung (Abap Report RGRGRIX4) liest dabei die Tabelle GRIX "Report Writer: Verzeichnis der abgespeicherten Daten". Die eigentlichen Extraktdaten werden nicht im Hauptspeicher gehalten, sondern auf eine externe Hilfsdatei geschrieben. Das Verzeichnis, in dem diese Datei angelegt wird, kann durch den SAP-Profile-Parameter DIR_EXTRACT festgelegt werden. Standardmäßig wird das SAP-Daten-Verzeichnis (SAP-Profile-Parameter DIR_DATA) verwendet.

Diese Parameter sollten über die Transaktion FILE zu pflegen sein.

Fazit
Der Vorteil dieser Art der Auswertung ist sicherlich, dass hier direkt Daten wieder verwendet werden können und eine entsprechende Auswertung nicht erneut gestartet werden muss. Ferner besteht hierdurch die Möglichkeit direkt Bezug auf eine Auswertung zu nehmen und diese auch anderen Personen zur Verfügung zu stellen.

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Samstag, 31. August 2013
09:05 Uhr

Windows 7: Automatisches Ausrichten von Fenstern (Vollbild, halbseitig) durch Windows SNAP Funktion deaktivieren

Mit Windows 7 hat Microsoft im Rahmen des Aero Designs auch die Funktion "Aero Snap" eingeführt.

Diese Funktion dient der automatischen Anordnung von Fenstern über das Ziehen des Fenster an einen entsprechenden Bildschirmrand. Hierdurch kann ein Fenster entweder halbseitig an den rechen bzw. linken Bildschirmrand ausgerichtet werden, je nachdem an welchen Rand dieses gezogen wird. Dieses kann hilfreich sein, wenn zum Beispiel zwei Anwendungen (bspw. Tabellen) miteinander verglichen werden sollen. Eine weitere Funktion ermöglicht es durch das Ziehen an den oberen Bildschirmrand das Fenster als Vollbild angezeigt zu bekommen.

Ein solches Verhalten kann jedoch vom Nachteil sein, wenn einfach zwei Anwendungen mit unterschiedlicher Fenstergröße nebeneinander angezeigt werden sollen. Entsprechend ist eine Abschaltung der SNAP Funktion hier hilfreich.

Dieses ist in der Systemsteuerung unter
  • Systemsteuerung
  • Center für erleichterte Bedienung
  • Verwenden der Maus erleichtern
über die Funktion "Verhindern, dass Fenster automatisch angeordnet werden, wenn sie an den Rand des Bildschirms verschoben werden" möglich.

Der zugehörige Registryeintrag ist unter
  • HKEY_CURRENT_USER
  • Control Panel
  • Desktop
zu finden.

Im Eintrag "WindowArrangementActive" gesteuert. Hierbei ist 0 für deaktiviert und 1 für aktiviert.

Hierbei funktioniert die SNAP Funktion auch ohne explizietes Aktivieren des Aero Designs. Sofern das Aero Design deaktiviert ist gibt es jedoch keine Vorschau beim Ziehen des Anwendungsfensters.

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