20:39 Uhr
Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil XII - Garmin und Garmin Connect
Sowohl mit "Garmin Vivosmart 4" (Amazon Partnerlink *) als auch "Garmin VivoActive 3" (Amazon Partnerlink *) sind in den weiter oben verlintken Artikel ausführlcihe Erfahrungen gesammelt worden. Nun soll aber auf die Garmin App und die Welt der Daten von Garmin näher eingegangen werden.
Wenn man eine Garmin Smartwatch benutzt muss man sich darüber im Klaren sein, dass man im Prinzip im Garmin-Universum gefangen ist. Wie die meisten Fitnesstracker bietet auch Garmin eine eigene App: Garmin Connect. Die Daten lassen sich mit Hilfe der App Health Sync auch zu Google Fit synchronisieren, das unterliegt allerdings einigen Einschränkungen und ehrlich gesagt: Wenn man einmal die Funktionen von Garmin Connect kennengelernt hat, fühlt man sich bei Google Fit sowieso sehr eingeschränkt.
App und Weboberfläche von Garmin
Garmin Connect

Market Link / Google Play
Neben der App lassen sich die Garmin Daten auch online auf https://connect.garmin.com abrufen - das ist manchmal übersichtlicher und bietet vor allem die zusätzliche Möglichkeit, die Trainingsdaten auch zu exportieren und sie dann z.B. mit den schon erwähnten Swimming Watch Tools zu bearbeiten (siehe Abschnitt "Training (Schwimmen) mit Garmin Connect" im Artikel zur Garmin VivoActive 3).
Tagesübersicht und Statistiken
Am liebsten mag ich die Tagesübersicht, bei der Garmin alles, was es so den Tag über an Daten erfasst auf einmal anzeigt: Aktivitäten, Schritte, Stresslevel, Body Battery, Herzfrequenz, Schlaf usw. Je nach verbundener Uhr tauchen da auch manchmal neue Dinge auf, so wurden beispielsweise die Pulsoxymetriemessung und die Body Battery erst sichtbar als ich die Vivosmart verbunden hatte.
Während ich das hier schreibe sieht die Tagesübersicht z.B. so aus:

Tagesverlauf mit allen Daten und Statistiken
(Streckenzusammenfassung, Schritte, Stress, Body Battery, Flüssigkeitsaufnahmen, Kalorien, Herzfrequenz, Menstruatationszyklus, Schlaf, SChlaf-Pulsoxymetrie)
Die meisten Daten werden automatisch oder halbautomatisch erfasst. Aktivitäten (hier die obersten 3 grünen Felder) starte und beende ich manuell auf der Uhr, sobald sie abgeschlossen sind tauchen sie nach der nächsten Synchronisierung in der Tagesübersicht auf.
Schritte, Stresslevel, Body Battery, Kalorien, Herzfrequenz, Schlaf und die Pulsoxymetrie werden automatisch von der Uhr aufgezeichnet während sie getragen wird und danach ebenfalls in Garmin Connect synchronisiert.
Flüssigkeitsaufnahme
Die Flüssigkeitsmenge erfasse ich manuell (und tue es zurzeit eigentlich nur, um darüber etwas sagen zu können), indem ich in der Garmin App auf den Button ganz unten in der Tagesübersicht klicke und dann die Flüssigkeitsmenge auswähle - am schnellsten geht das über einen der drei frei konfigurierbaren Buttons am unteren Bildschirmrand.
Flüssigkeitsaufnahme
Menstruationszyklus
Seit ein paar Monaten unterstützt Garmin Connect nun auch die Erfassung des Menstruationszyklus. Dafür gibt man die Periodentage an und Garmin berechnet dann selbständig fruchtbare Tage, sowie die voraussichtlich nächste Periode. Man kann auch Symptome hinzufügen, was ich jedoch nicht mache, da sie mir zu eingeschränkt sind und bisher nicht frei konfiguriert werden können. Zusätzlich gibt Garmin auch immer “hilfreiche” Tipps, was man in der aktuellen Zyklusphase beachten sollte - daran halte ich mich höchsten zufällig mal.
Menstruationszyklus
Zeitdimensionen in der Statistik
Neben der Anzeige des aktuellen Tages gibt es auch noch eine Übersicht des Vortages und der letzten 7 Tage.
Daten des Vortages (Gestern)

Daten der letzten sieben Tage (Letzte 7 Tage)
Welche Daten angezeigt werden und in welcher Reihenfolge dies erfolgen soll, kann man selbst auswählen - ich ändere das durchaus auch manchmal und blende z.B. Intensitätsminuten komplett aus, weil sie mir auf die Nerven gehen.
Intensitätsminuten
Intensitätsminuten berechnet Garmin anhand der Herzfrequenz und unterscheidet zwischen mäßiger und hoher Intensität - letzteres zählt jeweils doppelt. Um überhaupt gezählt zu werden, muss man sich 10 Minuten am Stück in einem entsprechenden Herzfrequenzbereich bewegen, was dazu führt, wieso ich die Intensitätsminuten nicht leiden kann - beim Schwimmen wird nämlich die Herzfrequenzmessung deaktiviert und somit zählt es nie zu den Intensitätsminuten. Da ich aber meistens die Uhr ausschließlich zum Schwimmen trage, funktioniert die ganze Intensitätsminuten-Geschichte für mich nicht und ärgert mich nur. Also werden sie ausgeblendet. (Man kann sie trotzdem noch ansehen - sie finden sich unter “Aktivitäten”.)Und wenn man die Uhr dann doch mal ständig trägt sieht das z.B. so aus:

Intensitätsminuten-Details
Detailierte Statistiken
Zu nahezu jedem der Werte in der Tagesübersicht gibt es auch noch Statistiken für die letzten Tage, Wochen und Monate.
Detailierte Statistik (hier: Flüssigkeitsaufnahme)
Persönliche Rekorde
Manchmal kann man sich darüber hinaus auch noch “Persönliche Rekorde” anzeigen lassen:
Statistik über Schritte mit persönliche Rekorde
Diese können in unterschiedlichen Kategorien angezeigt werden.

Persönliche Rekorde (Schritte, Laufen, Radfahren, Schwimmen, ...)
Weboberfläche
Auch das funktioniert für Schwimmen aber nur suboptimal, da man manuell in der Weboberfläche auswählen muss, dass ein bestimmtes Training als Rekord verwendet werden soll. Das ist so umständlich und kompliziert, dass man es in der Praxis eher sein lässt und sich fragt, ob Garmin eigentlich etwas gegen Schwimmer*innen hat.
Weboberfläche Schwimmen (Bahnen, Pace, Züge, Swolf) siehe Artikel zur Vivoactive 3
Ausrüstungsgegenstände
Neben all dem bietet Garmin auch noch jede Menge weitere Dinge über Garmin Connect (sowohl in der App, als auch über die Weboberfläche) an - so kann man z.B. Ausrüstungsgegenstände erfassen und sie später beim Training als benutzt angeben und irgendwann dann auch aussortieren. Ich habe noch keinen Nutzen für mich darin erkannt, kann aber feststellen, dass auch hier der Schwerpunkt von Garmin eher bei Läufer*innen, Radfahrer*innen (und Golfer*innen!) liegt - gut daran zu erkennen, dass jeder Ausrüstungsgegenstand eine Maximaldistanz als “Lebensdauer” hat. Sehr lustig bei einer Yogamatte!Trainingspläne
Außerdem gibt es von Garmin vorgefertigte (und zum Teil adaptive) Trainingspläne, die man auf die vivoactive 3 herunterladen kann - auch hier hauptsächlich für Laufen und Radfahren, jedoch immerhin auch für Triathlon. Die Trainingsauswahl in der Weboberfläche ist dabei deutlich größer als in der App. Auch gibt es eine Communityfunktion, bei der man Trainings teilen und sogar Challenges erstellen kann. Das ganze wird noch verstärkt durch “Auszeichnungen” für gewisse - zum Teil auch bizarre - Aktivitäten: von einer bestimmten Anzahl an Schritten oder Intensitätsminuten pro Tag bis zu “Captain Marvel”-Auszeichnungen für eine Sonderedition der Uhr. Das ist für mich aber alles entweder zu wettkampf- und trainingsorientiert oder schlichtweg zu albern und ich verzichte darauf.Fazit
Für mich ist und bleibt die Uhr eine Smartwatch mit einem paar Sporttrackingfunktionen und genau dafür ist die vivoactive 3 und eigentlich noch mehr die vivosmart 4 (mit ein paar Abstrichen beim Leistungsumfang) perfekt.Ich kann Zeitpunkt und Dauer meiner Aktivitäten aufzeichnen, sowie meine Herzfrequenz während der Aktivität (mit Ausnahme von Schwimmen), bekomme bei Outdooraktivitäten zusätzlich die Strecke erfasst (bei der vivosmart nur mit Verbindung mit dem Smartphone). Ich kann mir Benachrichtigungen von meinem Smartphone anzeigen lasse und kann bei der vivoactive 3 sogar frei auswählen, von welchen Apps. Beide Uhren bieten Weckerfunktionen mittels eine Vibration am Handgelenk an und wenn ich sie tatsächlich den ganzen Tag trage, bekomme ich eine große Auswahl mehr oder weniger interessanter Daten, die zugegebenermaßen in erster Linie dem eigenen “auf die Schulter klopfen” dienen.
Ich mag die vivosmart im Alltag definitiv mehr. Während ich die große vivoactive nie lange tragen wollte, fällt mir die kleine vivosmart im Normalfall kaum auf und ich habe auch keine Probleme sie im Schlaf oder beim Yoga am Handgelenk zu haben. Dafür bezahlt man aber mit deutlich weniger Einstellmöglichkeiten (z.B. keine frei wählbaren Widgets und keine einstellbaren Displays und Alarme während einer Aktivität) und dem kleinen Display, das z.B. bei Benachrichtigungen keinen Spaß macht.
Und: Auch ohne sportliche Höchstleistungen vollbringen oder ernsthaft trainieren zu wollen, bin ich mit der großen Datenmenge und -vielfalt, sowie deren Auswertung und Übersicht, die mir Garmin bietet, sehr glücklich - das sind die kleinen Alltagsfreuden für Datenfreaks.
*
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Hinweis:
Im Laufe der Zeit wird auch das Leben mit Technik immer intelligenter. Entsprechend habe ich auf der Seite "Smart Home" unsere Erfahrungen mit Amazon Echo (Alexa) und Google Home sowie vernetzte Dienste zusammengestellt und auf der Seite "Smartwatch" finden sich die Erfahrungen mit unterschiedlichen smarten Geräten am Handgelenk.
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21:41 Uhr
Klima-Streik-Demo in Gießen am 20. September m 11 Uhr am Kirchplatz #Klimastreik #AlleFürsKlima
Ab 12 Uhr wird es zusätzlich vom Kirchenplatz aus einen gemeinsamen Aufzug über den Anlagenring geben.

Klimaschutz geht uns alle an! Weltweit streiken Kinder und Jugendliche seit Monaten jeden Freitag für ihre Zukunft.
Aber natürlich sind auch in anderen Städten Klimastreiks angekündigt.
Für die eigene Stadt kann auf https://www.klima-streik.org/demos nach einer Demo vor Ort nachgeschlagen werden.
#Klimastreik am 20. September: Zusammen mit Fridays for Future auf die Straße!
Hier im Blog ist das Thema Zukunft oftmals Thema...aber beim Klima geht um unser aller Zukunft und auch die Form wie künftig das Leben sein soll. Das betrifft Themen wie Nachhaltigkeit, alternative Mobilität aber nicht nur das eigene Leben und etwaige Änderungen sondern auch die Politik. Tatsächlich glaube ich, dass ein Handeln von Einzelpersonen durchaus hilfreich sein kann, aber gesamtgesellschaftlich tatsächlich über politische Lösungen gehen kann.
Am 20. September berät das Klimakabinet (Kabinettsausschuss Klimaschutz) der Bundesregierung das Thema CO2-Bepreisung, Kosten und Wirkung einzelner Klimaschutz-Maßnahmen sowie das weitere Vorgehen auf Bundesebene sowie der UN-Klimagipfel 2019 in New York.
Daher möchte ich gerne auf die Aktion in Gießen hinweisen und würde mich freuen, wenn sich hier in Gießen aebr auch weltweit viele zu finden werden.... oder wenn sie selbst nicht teilnehmen können auf die Klima-Streik-Demo hiweisen.
Gerade im Bereich Hochschulen ist auch ein Hinweis auf https://www.scientists4future.org/ sicherlich nicht verkehrt.
Die Stellungnahme von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu den Protesten für mehr Klimaschutz – #Scientists4Future ist auch in Textform unter https://www.scientists4future.org/stellungnahme/stellungnahme-de/ nachzulesen.
Auch die Ortsgruppe von Scientists4Future (S4F) in Gießen wird u.a. durch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Justus-Liebig-Universität Gießen beteiligt sein (siehe Mitteilung "Scientists4Future in Gießen - Klima-Aktionstag am 20.9. mit JLU-Beteiligung").
Auf der Seie https://www.klima-streik.org/ sind weitere Informationen auch für Beschäftigte zu finden.
Aktuelles von Andreas Unkelbach
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20:47 Uhr
Grundlagen Office - Seitenzahlen nachträglich ändern Microsoft Word, Excel, Powerpoint und Adobe Acrobat zum Beispiel für Sammelvermerken an Leitung
Dennoch sind manche Grundlagen in Office doch etwas, wo immer einmal wieder überlegt werden muss, wie diese nun umzusetzen ist.
So sind auch im Bereich Hochschulberichtswesen und Hochschulcontrolling bestimmte formale Vorschriften umzusetzen was sich zum Beispiel an geänderte Vorgaben für Vorlagen anbelangt, die an die Leitung gehen sollen.
Ausgangslage: Sammelvermerken mit durchgehender Nummerierung
Manchmal sind Formvorschriften für Unterlagen ganz praktisch mit einer Ausnahme.Sofern Unterlagen zur Vorlage schon vorbereitet worden sind besteht kurzer Anpassungsbedarf wenn statt einzeln durchnummerierte (Seitenzahl beginnt jeweils mit 1) Anlagen nun durchgehend nummeriert werden sollen.
Als Vorgabe ist nun künftig eine Übersicht vor den ganzen Anlagen festzulegen und die Seitenzahlen durchgehend über das gesamte Werk zu erstellen.
Im Rahmen eines Deckblattes soll bei Sammelvermerken oder Dokumenten mit mehreren Anlagen iene Übersicht der entsprechenden Dokumente und eine Gliederung bzw. Inhaltsübersicht zu den einzelnen Dokumenten mit Seitenangabe erfolgen.
Da aber die Unterlagen in unterschiedlichen Dokumenten und Programmen erstellt worden sind, möchte ich hier als "Grundlagen" kurz auf das Thema Seitenzahlen eingehen.
Die Frage beim jeweiligen Programm ist nur, wie die Seitenzahl so angepasst werden kann, dass diese eben nicht bei 1 beginnt.
Für ausgewählte Programme gehe ich hier direkt drauf ein, so dass für häufige Programme in Office (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation oder auch Präsentaitonssoftware) diese erläutert werden. Hier erläutere ich das Vorgehen an Microsoft Office, aber auch in anderen Produkten dürfte die Einstellung an vergleichbarer Stelle zu finden sein.
Seitenzahl in Winword anpassen
Unter Winword kann eine Seitenzahl die bspw. in der Fußnote über die Symbolleiste EINFÜGEN in der Befehlsgruppe KOPF UND FUßZEILE eine Seitenzahl eingefügt werden.Hier kann aber auch die Option SEITENZAHLEN FORMATIEREN aufgerufen werden alternativ ist dieses mit der rechten Maustaste auf das Feld Seitenzahl möglich.

Hier sind verschiedene Optionen zum Seitenzahlenformat möglich anzugeben.

Hier ist der Abschnitt Seitennummerierung im Fesnter Seitenzahlenformat sehr praktisch, da dadrüber unter Beginnen bei festgelegt werden kann welche Seitennummer die erste Seite haben soll und entsprechend die Nummerierung beginnen kann.
Soll zusätzlich noch die Gesamtzahl der Seiten angegeben werden ist dieses in der Symbolleiste EINFÜGEN in der Befehlsgruppe TEXT über die Schaltfläche SCHNELLBAUSTEIN über FELD möglich.

Hier können dann diverse automatische Felder ausgewählt werden. Unter der Kategorie DOKUMENTENINFORMATIONEN findet sich das Feld NumPages. Über dieses Feld werden die Gesamtzahl der Seitenzahlen eingefügt.
Seitenzahl in Powerpoint formatieren.
In Powerpoint ist eine vergleichbare Funktion ebenfalls vorhanden.Diee findet sich in der Symbolleiste ENTWURF in der Befehlsgruppe ANPASSEN über die Foliengröße möglich. Hier kann in der Option BENUTZERDEFINIERTE FOLIENGRÖ?E eine vergleichbare Einstellung vorgenommen werden.

Auch hier ist über die Einstellung Nummerierung beginnt bei die Seitenzahl anzupassen.
Seitenzahl in Excel anpassen
Ein klein wenig abweichend verhält es sich bei der Einfügung von Seitenzahlen in Excel.Tatsächlich kann über die Symbolleiste SEITENLAYOUT und dort auf die Schaltfläche DRUCKTITEL über die Schaltfläche BENUTERDEFINIERTE KOPFZEILE oder BENUTERDEFINIERTE FUßZEILE eine Seitenzahl eingebunden werden.

Für die Kopfzeile habe ich über die Schaltfläche SEITENZAHL eingefügt.

Tatsächlich hat Excel hier den Vorteil, dass es mit solch eingfügten Feldern auch rechnen kann, so wird die Seite um 4 erhöht durch die Angabe von &[Seite]+4 so dass die Seitenzählung ab 5 beginnt.
Durch die Umstellung der ANSICHT (Symbolleiste) in der Befehlsgruppe ARBEITSMAPPENANSICHT und hier auf Seitenlayout lässt sich das Ergebnis auch direkt sehen.

Werden nun allerdings die Arbeitsmappe ausgedruckt beginnt die Seitennummerierung bei jeden Tbaellenblatt erneut bei 1 (bzw. hier 5).
Die Lösung ist hier entweder alle Blätter über die rechte Maustaste auszuwählen-

Einzelne Tabellenblätter lassen sich durch STRG + Mausklick auch einzeln markieren.
Werden auf solche Weise gruppierte Tabellenblätter nun ausgedruckt erfolgt die Seitennummerierung über alle Tabellenblätter hinweg und es wird nicht für das nächste Tabellenblatt erneut fortgefahren.
Seitenzahl mit Adoe Acrobat hinzufügen
Sofern Acrobat (nicht Reader sondern das vollständige Programm) installiert ist kann hier ebenfalls über die Symbolleiste PDF BEARBEITEN unter KOPF- UND FUßZEILE eine Seitenzahl eingefügt werden.Über die Schaltfläche SEITENZAHL EINFÜGEN können auf den jeweiligen Positionen, wie hier Fußzeilentext rechts (siehe Abbildung) die Seitenzahl eingefügt werden.

Durch den Punkt FORMAT FÜR SEITENZAHLEN UND DATUM lässt sich auch die Seitenzahl bearbeiten.
Im Folgenden Fenster kann dann ebenfalls die erste Seitenzahl ergänzt werden.

Damit beginnt auch hier die Seitenzahl beliebig. Da ich in diesen Fall tatsächlich ein PDF Dokument bearbeitet habe, dass durchgehend nummeriert werden soll ist es hier sehr praktisch nachträglich alle Seiten einzufügen.
Der Nachteil ist nur, dass hier die Pro Version von Adobe erforderlich ist.
Fazit
Sei es nun in den Quelldokumenten (meistens tatsächlich Tabellenkalkulation, Textverarbeitung oder Präsentationen) oder aber im Gesamtdokument eine nachträgliche Anpassung der Seitennummerierung ist mit ein wenig Aufwand verbunden, der sich aber nicht als hohe Hürde erweist, auch wenn sich manchmal daran erinnert werden muss, an welcher Stelle die Seitenzahl nun eigentlich zu formatieren ist.Mit einer der Gründe für solche Artikel hier im Blog ist es auch immer auf solche Anleitungen verweisen zu können um hier schnelle Unterstützung anbieten zu können.
Immerhin lassen sich so bestehende Dokumente anpassen und ordentlich durchnummerieren, so dass bei der nächsten Sitzung dann ein einheitlicher Bezug durchaus möglich ist :-).
Aktuelles von Andreas Unkelbach
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19:47 Uhr
Gleichzeitiges Transponieren und Verknüpfen von Inhalten in Excel per Formel MTRANS am Beispiel Leistungsmengen und Leistungsabgeltung aus Haushaltsplänen im Vergleich
In einem etwas vereinfachten Modell setzt sich das Grundbudget wie folgt dar:
Hier sind zum Beispiel als Leistungsmenge die Studierende in Regelstudienzeit je Fächergruppe (Cluster) und je nach Hochschulart (vereinfacht gesagt FH und Uni) mit unterschiedlichen Clusterpreisen bewertet.
So könnte eine Gegenüberstellung der einzelnen Hochschulen wie folgt aussehen:

Daneben gibt es aber noch weitere Parameter, die sich zum sogenannten Erfolgsbudget zusammen setzen.
Dieses kann sich zum Beispiel aus dem Drittmittelvolumen berechnen.
In einer umfangreicheren Excel-Tabelle habe ich die Summen der einzelnen Budgetwerte (zum Beispiel Grundbudget und Erfolgsbudget) und die Summen der Leistungsmengen (Studierende und Drittmittelvolumen) miteinander in Verbindung gesetzt.
Die einzelnen Daten sind als Jahresdaten in einzelnen Tabellenblättern abgespeichert.
Zur besseren Übersicht habe ich einmal die Tabellenblätter auf ein Blatt zusammengefasst.
Kleiner Hinweis am Rande:
Natürlich sind die Zahelnbeispiele hier, wie auch in anderen Artikeln rein fiktiv. In der Regel nutze ich hier die Formel ZUFALLSZAHL oder ZUFALLSBEREICH um mir passende Beispieldaten zu generieren. Außerdem ist es wohl eher unwahrscheinlich, dass in einen solch kurzen Zeitraum neue Hochschulen gegründet werden ;-).
In einer weiteren Tabelle möchte ich nun diese Daten nicht mehr als Spalten sondern als Zeilen einfügen um hier über eine Pivot-Tabelle oder einer anderen Auswertung diese Daten miteinander in Bezug zu setzen.
Meine Zieltabelle sieht dabei wie folgt aus:

In einen anderen Fall (siehe Artikel "Bilanzreporting und GuV Planung in der Profit-Center-Rechnung sowie Konsolidierung einzelner Bereiche am Beispiel der Planung der Haushaltsrechnung" hätte ich angewandt auf diese Auswertungr einfach alle Hochschulen eingetragen und per Verweisfunktion auf die einzelnen Seiten Bezug genommen.
Allerdings gab es in oberen Beispiel einige Veränderungen die man ebenfalls beachten sollte.
Im Jahr 2018 ist eine neue FH hinzugekommen (FH B) und im Jahr 2019 eine neue Uni (Uni C). Daher möchte ich auf eine andere Herangehensweise hinweisen.
Unterschied Verknüpfen und Transponieren
Kopiere ich nun die Überschrift meiner Grundtabelle (zum Beispiel die Überschriften aus Tabelle 2018) kann ich diese in meiner Zieltabelle über die rechte Maustaste mit INHALTE EINFÜGEN und dort auf die Funktion INHALTE EINFÜGEN ein fügen.
Inhalte einfügen > Inhalte einfügen
Im folgenden Fenster stellt sich die Frage, was genau eingefügt werden soll und darüber hinaus haben wir zwei Fuktionen die für uns interessant sind um die kopierten Daten ins Blatt einfügen zu können.

Im oberen Abschnitt ist festgehalten welche Daten eingefügt werden sollen. Hier kann es hilfreich sein die Option "Werte" zu wählen, da beim Einfügen sonst das gesamte Format mit übertragen wird.
Weiter unten gibt es dann die Funktion Transponieren und Verknüpfen.
Grundsätzlich kommt tatsächlich die Funktion Verknüpfen sehr an meine Vorstellungen ran, da damit nicht etwa die Werte in der Zieltabelle eingefügt werden sondern die Zellbezüge der eingefügten Daten.
Am einfachsten lässt sich dieses in folgender Abbildung ersehen, in der ich die Hochschulnamen kopiert habe und per VERKNÜPFEN eingebunden habe.

Hier sind nicht etwa die Werte sondern tatsächlich, wie in Zelle C2 zu sehen, Bezüge zu der Quelltabelle eingebunden.
Allerdings wollte ich hier die Einträge nicht mehr als Spalten sondern als Zeilen eingebunden haben. Daher schauen wir uns einmal die Funktion TRANSPONIEREN näher an.
Sobald ich die Option Transponieren markiert habe ist es nicht mehr möglich die Funktion VERKNÜPFEN zu wählen.

Dennoch ist das Ergebnis hilfreich.
Und soll ebenfalls an der Formel für Grundbudget (die eine Summenformel ist) und der Hochschule erläutert werden.

Im Ergebnis ist hier die Tabelle gedreht und statt in Spalten ist die Hochschule als Zeile und unter Betrag/Menge ist der relative Bezug nun auf Zeilen statt Spalten ausgerichtet (Summe C2, Summe C3, Summe C4 statt Summe B2, C2, D2).
Es wird also auch die Formel transponiert sprich gedreht.
Wenn ich nun mit absoluten Bezügen gearbeitet hätte wäre die in 2010 vorgestellte Methode "Zeilen und Spalte vertauschen (Daten transponieren)" interessant gewesen, in der ich einfach die Formel durch einen Text ersetzt hatte.
Aber das Schöne an Excel ist nicht nur, dass es viele Funktionen und Formeln hat sondern auch, dass hier immer wieder etwas neues Entdeckt werden kann.
Zur Vorbereitung kopiere ich nun aber das Geschäftsjahr ebenso wie die Budgetbeschreibung in der Quelltabelle um diese zu übertragen.

In der Zieltabelle sehen die eingefügten Daten dann dank der Schaltfläche FORMELN ANZEIGEN in der Befehlsgruppe FORMELÜBERWACHUNG in der Symbolleiste FORMELN wie in der folgenden Abbildung für das Jahr 2017 aus:

Das einzelne Feld aus Spalte B1 im Tabellenblatt 2017 habe ich als Verknüpfung eingefügt, so dass dieses direkt aktualisiert werden kann. Ebenso bin ich mit Grundbudget (Zelle B2 im Tabellenblatt 2017) verfahren.
Lediglich die Hochschulen habe ich transponiert, so dass diese direkt als Zeilen eingetragen sind.
Kombination von Verknüpfen und Transponieren
Für die Leistungsabgeltung und Leistungsmengen wäre es nun tatsächlich spannend sowohl eine Verknüpfung zu den Quelldaten als auch diese zu transponieren ohne, dass hier die Formel in den Quelldaten sich auf die Zieltabelle statt der Quelltabelle bezieht.Tatsächlich hilft hier eine Matrixformel weiter.
Im Gegensatz zu sonstigen Excelformeln muss diese statt mit ENTER durch die Tastenkombination STRG, UMSCHALTTASTE (Shift) und EINGABETASTE (Enter) bestätigt werden.
Die Formel wird von Exceel darauf zwischen zwei geschweiften Klammern { und } als Matrixformel dargestellt. Eine direkte Eingabe der Formel mit geschweiften Klammern vor und hinter der Formel konvertiert die Formel jedoch nicht in eine Matrixformel, weswegen diese direkt über die Tastenkombination abgeschlossen wird. Dieses gilt auch, wenn die Formel nachträglich geändert wird und dann erneut mit STRG + UMSCHALT (Shift) + EINGABETASTE (Enter) abgeschlossen werden muss.
Matrixformel MTRANS
In unseren Fall bietet sich die Matrixformel MTRANS an, die es ermöglicht eine transponierte Matrix zur angegebenen Matrix auszugeben. Dabei ist die Matrix in einen anderen Tabellenblatt die ich entsprechend transponieren möchte.Beim Betrachten des Formelassistenten dürfte dieses etwas klarer werden, da hier die zu transponierende Matrix aus den einzelnen Werten des Grundbudget im Jahr 2017 für die Hochschulen besteht.

Betrachten wir uns nun wieder unsere Zieltabelle dürfte das Ergebnis klar ersichtlich sein.

Wie erhofft sind hier die einzelnen Werte zum Grundbudget automatisch transponiert worden.
MTRANS und definierte Namen
Besonders wenn mehr als ein Tabellenblatt (im Beispiel also zum Beispiel die Haushaltspläne von 2005-2020) verglichen werden sollen bietet es sich an im jeden Tabellenblatt per Namensmanager einen Namen für die enthaltenen Daten zu hinterlegen.Im Beispiel von 2017 ist hier der Name Grundbudget_2017 gewählt worden.

Ebenso verfahre ich auch mit Erfolgsbudegt_2017, Drittmittelvolumen_2017 und Studierende_2017 bzw. passe dieses auf das jeweilige Jahr in den anderen Tabellen an.
MTRANS Matrix per INDIREKT auswählen
Ziel des Ganzen ist es nun nicht mehr die Matrix als Bezug in die Formel einzutragen sondern den Namen zur Matrix aus der Spalte Budget und das Geschäftsjahr ableiten zu lassen.
Damit kann also tatsächlich über die Matrixformel und per Transponieren aus Budget und Jahr für die einzelnen Hochschulen eine Grundtabelle gefüllt werden und diese dann verglichen werden.
Wenn es um die Formel INDIREKT geht, kann ich diesmal tatsächlich (mal wieder) auf Tabellenexperte.de verweisen. Hier stellt der Artikel "Die INDIREKT-Funktion: Ich kenne einen, der jemanden kennt…" diese Funktion vollständig dar. Besonders lohnen sich hier nebenbei die Kommentare ;-).
Alternativen zur Konsolidierung von Datentabellen
Im Artikel "Auf den Punkt gebracht: Daten in Excel konsolidieren" von Martin Weiß (Tabellenexperte.de) oder auch "Daten in Excel konsolidieren" von Gerhard Pundt (clevercalcul) ist das Datentool in der Symbolleiste DATEN in der Befehlsgruppe DATENTOOLS über die Schaltfläche Konsolidieren beschrieben.Hier ermöglicht es Excel aber lediglich identisch aufgebaute Tabellen (zum Beispiel einzelne Quartale) zu einen gesamten Jahr zusammenzuführen
Dieses entspricht dann leider nicht unseren Vorgaben. Vielmehr sollen später per SUMMEWENN oder auch per Verweisfunktion die Grundtabelle ausgewertet werden und entsprechende Berechnungen durchgeführt werden.
Alternativ bietet sich hier natürlich auch eine Pivot-Tabelle an.
Der Artikel "SUMMEWENN über mehrere Spalten in Excel oder Personalkostenhochrechnung auf Innenauftrag zusammenfassen" stellt dieses recht gut dar.
Bezüglich der Verweisfunktionen möchte ich gerne auf eine Ergänzung im Artikel "Grundlagen in Excel Verweisfunktionen SVERWEIS WVERWEIS und VERWEIS" hinweisen.
m Artikel "XVERWEIS statt SVERWEIS, WVERWEIS und INDEX VERGLEICH: Vorfreude!!!" erläutert Katharina Schwarzer (Soprani Software) die künftige Funktion XVERWEIS die ggf. eine sehr gute Nachfolge zu der Kombination aus INDEX und VERGLEICH (siehe Artikel "Index und Vergleich statt SVERWEIS endlich verstanden und Suche über Verweis nur, wenn es auch etwas zu finden gibt") bietet.
FAZIT
Insgesamt überzeugt mich hier die Funktion MTRANS sehr und bietet gerade für solche Auswertungen in Kombination mit Namensdefinitionen eine gute Datengrundlage für komplexere Auswertungen.Die weitere Aufbereitung der hier erhobenen Daten kann zum Beispiel in den Artikeln "Datentrends für Drittmittelstatistik mit Sparklines ab Excel 2010 darstellen durch Liniendiagramme in Zellen" wenn es um Verlauf von einzelnen Daten geht oder auch wie im Artikel "Pivottabellen ab Excel 2010 dynamischer filtern mit Datenschnitten am Beispiel Hochschulfinanzstatistik" beschrieben dank Datenschnitten ein Dashboard zur Aufbereitung der Daten geliefert werden.
Letztere Option bietet sich auch für "als Tabelle formatieren" Datenquellen an, auf die ebenfalls Datenschnitten angewendet werden können.
Ein schönes Beispiel zum Thema Vergleich von Leistungsmengen und Leistungsabgeltung kann auch im Artikel "Excel Pivottabelle Darstellung Grenzwerte Einnahmen auf Projekte je Person durch Zuordnung VZÄ auf verantwortlicher Kostenstelle" als Anregung genommen werden.
Neben Berichten innerhalb SAP ist natürlich auch die Auswertung in SAP als Datengrundlage interessant.
Eine aufwändige Variante dafür ist im Artikel "Mehrjahresvergleich im Recherchebericht mit Beschränkung von Aufwand und Ertrag für das laufende Geschäftsjahr bis aktuelle/selektiere Periode/Jahr und komplette Perioden der Vorjahre sowie übertragene Jahresendsalden" beschrieben und natürlich findet sich auch in meinen Publikationen ein guter Ansatz für das eigene Berichtswesen nicht nur im Bereich von Hochschulen mit SAP.
Aktuelles von Andreas Unkelbach
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20:16 Uhr
Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil XI - Snartwatch Garmin Vivosmart 4 als kleine Alternative zur Vivoactive 3
Daher empfinde ich es auch als sehr spannend neben der vorherigen Smartwatch nun auch eine Alternative aus Sicht meiner Frau vorstellen zu können.
Grund für den Wechsel auf eine kleinere Alternative
Wie schon im ersten Artikel über Smartwatches erwähnt, ist mir die vivoactive 3 (Amazon Partnerlink *) für den ständigen Einsatz zu groß und unangenehm zu tragen. Im Normalfall stört mich das nicht weiter, da ich - abseits von einer gewissen Faszination für die erhobenen Daten - kein Interesse daran habe, meinen gesamten Alltag erfassen zu lassen. Wichtig wurde eine Alternative für mich erst, als ich mit Yoga anfing und rasch feststellen musste, dass die Uhr bei allen Positionen, bei denen man das Handgelenk abwinkelt, schmerzhaft drückt - sie ist zu groß und er Knopf an der Seite drückt zusätzlich schmerzhaft in den Arm.Kurz habe ich überlegt, auf eine ganz andere Uhr zu wechseln und Google Fit oder Samsung Health statt Garmin Connect zu benutzen, stieß dabei aber auf das Problem, dass ich mein Schwimmtraining ja weiterhin über die Garmin vivoactive 3 tracken möchte und Garmin nicht wirklich gut mit anderen Apps zusammenarbeitet. Nach einem Tag Herumprobieren und Analysieren meines persönlichen Nutzungsverhaltens habe ich mich letztendlich entschieden, bei Garmin zu bleiben und mir eine vivosmart 4 bestellt.

Garmin Vivosmart 4 (Amazon Partnerlink *)
Man sieht direkt: Sie ist deutlich schmaler und auch leichter am Handgelenk, was für mich einen viel größeren Unterschied macht, als ich erwartet hätte. Ich trage diese Uhr seit einer Weile tatsächlich die ganze Zeit und fühle mich nur sehr selten von ihr gestört - meistens wenn die Unterseite des Bandes nass ist, sei es durch Wasser oder durch Schweiß. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass ich keinen Bedarf für die ermittelten Daten habe, aber ich gebe auch zu, dass es durchaus Spaß macht, einen Blick darauf zu werfen.
Das Display der Uhr ist übrigens, im Gegensatz zu dem der vivoactive 3, nur selten sichtbar. Den Großteil der Zeit ist es abgeschaltet, lässt sich aber durch Heben des Handgelenks oder durch zweimaliges Antippen aktivieren - mal mehr, mal weniger gut. Man merkt den Unterschied bei der Akkulaufzeit.
Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Vivoactive 3 und Vivosmart 4
Viele Basisfunktionen haben beide Uhren gemein: Schrittzähler, Aktivitäten (zum Teil auch automatisch) erfassen, Benachrichtigungen vom (per Bluetooth verbundenen) Smartphone anzeigen, Musiksteuerung, Wetter, Herzfrequenzmessung, Stressmessung, Stockwerke erfassen.Wenn man die vivoactive 3 gewohnt ist, fällt einem allerdings deutlich auf, dass die vivosmart 4 weniger Einstellmöglichkeiten hat: keine Unmenge an Watchfaces, die auch noch extrem personalisierbar sind, sondern gerade einmal 6 fixe Displaydesigns, die Widgets sind zwar aktivier- und deaktivierbar, aber nicht erweiterbar und von Apps oder Datenfeldern hat die Uhr noch nie etwas gehört. Gerade das macht sie aber meiner Meinung nach viel zugänglicher und auch einfacher zu benutzen - wenn auch weniger flexibel.
Erfasste Werte und Messdaten
Auch bei den einzelnen Funktionen und gemessenen Werten gibt es kleine Unterschiede zwischen beiden Uhren.Pulsoximetriemessung
Was die große vivoactive nicht kann, die kleine vivosmart hingegen schon: Pulsoximetriemessung. Dabei wird durch eine Lichtmessung der Sauerstoffgehalt im Blut gemessen. Standardmäßig macht die Uhr das währends einiger Stunden der Schlafenszeit, alternativ auch einmalig auf Anforderung, was allerdings oft nicht so recht funktioniert. Das ist durchaus cool - aber den tatsächlichen Nutzen für mich erkenne ich darin nicht.Die entsprechenden Werte sind auch wieder in Garmins eigener App einsehbar.
Garmin Connect

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Anhand der folgenden Abbildungen können weitere erfasste Daten betrachtet werden.
Schlaftracking
So sind während der Nacht folgende Werte erfasst worden.
Pulsoximetriemessung (Sauerstoffgehalt im Blut)
Schlaftracking und Suaerstoffgehalt
Body Battery Wert
Außerdem ermittelt die kleine vivosmart 4 einen sogenannten Body Battery Wert. Damit versucht Garmin anzugeben, wie viel Energie man zur Verfügung hat. Was in der Theorie recht witzig klingt, funktioniert - zumindest für mich - in der Praxis eher nicht. Die Uhr benutzt zur Ermittlung dieses Body Battery Werte die Herzfrequenzvaribilität, den Stresslevel, die Schlafqualität, sowie die Aktivitäten. Das führt dann z.B. dazu, dass Yoga als Energie reduzierend wahrgenommen wird, obwohl es mir jede Menge Energie zurück gibt. Gleichzeitig sieht aber ein Migränetag, bei dem ich nicht mehr machen kann, als im Bett zu liegen, so aus, als wäre ich unheimlich entspannt gewesen und hätte mit meiner Energie gut hausgehalten - es hat sich nicht so angefühlt.
Migränetag
Außerdem kann die Body Battery Anzeige nicht unter 5(!) sinken, was dann manche Tage recht lustig aussehen lässt, aber keinerlei Mehrwert für mich bietet.

Der Nullwert von Garmins Body Battery (5 Punkte)

"Normale" Bilanz eines Tages mit der Body Battery
Trägt man die “falsche” Uhr, die zwar ähnliche Daten erfassen kann, aber wohl nicht alle, die für die Body Battery notwendig sind, kommt es übrigens zu Lücken in der Erfassung und die Energieentwicklung in der verpassten Zeit wird geschätzt.
Nachteil der vivosmart 4 durch fehlendes GPS
Alles in allem ein weiteres rechts lustiges Gimmick, ohne das ich aber definitiv auch glücklich bin - vielleicht sogar glücklicher.Was mich anfangs massiv störte ist, dass die vivosmart 4 kein eingebautes GPS hat und daher keine Aufzeichnung der zurückgelegten Wegstrecke erfolgte.
Nach einer Weile stellte sich jedoch heraus, dass, sofern man die Aktivität “Gehen” (und vermutlich auch Laufen und Radfahren) manuell startet, die Uhr fragt, ob man das GPS des Telefons verwenden möchte.
Danach wird man aufgefordert die Garmin App am Telefon zu öffnen, Telefon und Uhr verbinden sich und man kann die App wieder schließen. Danach zeichnet die kleine Uhr mit Hilfe des Smartphone-GPS die Wegstrecke genauso gut auf wie die vivoactive 3. (Achtung, das funktioniert nicht, wenn die Uhr das “Gehen” automatisch startet!)
Leider keine GPS- Aufzeichnung bei der vivosmart 4...
außer man verbindet sie mit den Smartphone und nutzt dessen GPS.
Das führt dazu, dass ich mittlerweile fast ausschließlich die vivosmart 4 nutze, da sie mir alles, was ich für mich an einer Smartwatch benötige, bietet und einfach sehr, sehr bequem am Handgelenk ist.
Vorteil der vivosmart4 bei Yoga
Was auch zu meinem ursprünglichen Kaufgrund der zweiten Smartwatch führt: Yoga mit Uhr am Handgelenk. Die vivosmart 4 ist tatsächlich so schmal und klein - und hat keinen Knopf an der Seite! -, dass sie mir bei sämtlichen Yogapositionen keine Probleme bereitet. Selbst Übungen, bei denen die Handgelenke stärker als 90° abgewinkelt werden, sind mit dieser Uhr möglich.Auch hier sind entsprechende Zusammenfassungen und Auswertungen vorhanden.

Zusammenfassung Training
Garmin würde es ermöglichen, für Yogasessions die einzelnen Stellungen zu erfassen, das ist mir aber deutlich zu viel Aufwand - mir geht es lediglich darum, dass es semi-automatisch erfasst wird - sprich, ich starte und beende die Trainingseinheit manuell, muss mich aber um sonst nichts kümmern, da alles andere automatisch an die App übertragen wird.

Einzelne Stellungen der Yogasession erfassen
Außerdem mag ich die Herzfrequenzmessung
Zusammenfassung Training

Analyse Training (Herzfrequenz)
Andere Trainingsaufzeichnungen (Schwimmen)
Die vivosmart 4 kann auch Schwimmen aufzeichnen, das habe ich allerdings nicht getestet, weil ich da mit den Aufzeichnungen der vivoactive 3 sehr zufrieden bin und auch die Einstellmöglichkeiten für Alarme und dargestellte Daten während des Trainings zu schätzen weiß.Kein Garmin Pay
Was sie nicht unterstützt ist Garmin Pay, aber das möchte ich ohnedies nicht.Fazit und Einsatz der unterschiedlichen Smartwatch
Grundsätzlich nutze ich die große Uhr zurzeit eigentlich nur noch fürs Schwimmen oder wenn ich aus irgendeinem Grund mehr Anzeigen während eines Trainings/einer Aktivität benötige. Hinzu kommt aber jetzt die Verwendung der kleinen vivosmart beim Yoga und im Alltag. Das wird sich vermutlich in einer Weile wieder legen, denn ich brauche weder all die gesammelten Daten, noch fühle ich mich 100 %ig glücklich damit, dass sie von mir gesammelt werden. Aber momentan machen mir die aufgezeichneten Daten noch Freude und ich speichere hin und wieder auch noch zusätzliche Dinge auf, die Garmin Connect anbietet. Das zeige ich aber beim nächsten Mal.*
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Hinweis:
Im Laufe der Zeit wird auch das Leben mit Technik immer intelligenter. Entsprechend habe ich auf der Seite "Smart Home" unsere Erfahrungen mit Amazon Echo (Alexa) und Google Home sowie vernetzte Dienste zusammengestellt und auf der Seite "Smartwatch" finden sich die Erfahrungen mit unterschiedlichen smarten Geräten am Handgelenk.
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