Andreas Unkelbach
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Freitag, 1. November 2019
16:55 Uhr

Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil XVI - Apps unter Wear OS

Nachdem ich mich intensiver für eine Smartwatch entschieden habe (siehe Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil XIV- Smartwatch Fossil Sport") und den ersten Schritten mit Wear OS im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil XV- Android Wear Os" ist die Smartwatch eingerichtet und prinzipiel funktionsbereit und auch individuell angepasst.

So schön die Einstellungen der einzelnen Ziffernblätter und Informationen auch sind, mag ich doch besonders die Möglichkeit einzelne Apps auf der Smartwatch ausführen zu können. Diese können über einen kurzen Druck auf die Krone aufgerufen werden (oder sofern eine Benachrichtigung vorliegt durch einen Wisch von unten nach oben).

Menue Watch per Krone

Innerhalb des Google Playstore gibt es eine eigene App für Android Wear kompatible Apps und von der Google Play App an der Smartwatch gibt es sogar eine eigene Kategorie "Auf ihren Smartphone installierte App" die dann auch auf der App installiert werden können.

Ich möchte in diesen Artikel dann tatsächlich die Apps vorstellen, die mich tatsächlich überzeugt und teilweise auch angenehm überrascht haben.

Diese wären im Einzelnen:
  1. Google Pay - zum kontaktlosen Zahlen per NFC über Smartwatch
  2. DB Navigator - als digitale Reisebegleitung auf Reisen mit der Bahn
  3. Our Groceries - unsere digitale Einkaufsliste
  4. Google Authenticator - zur Zwei-Faktor-Authentifizierung
  5. Google Notizen - für Notizen unterwegs
  6. Google Fit - zum Fitnestracking
  7. everhome Smart Home - als Beispiel zur Steuerung des Smarthome
  8. Google Maps - Navigation
Dabei gibt es sicherlich noch weitere Apps die auch für andere Bedürfnisse interessant sind, aber neben der Benachrichtigung über Termine und der Ansicht von e-Mails sind diese dann tatsächlich für mich Erleichterungen im digitalen Alltag.

 

1. Google Pay - kontaktloses Zahlen per NFC

Wie schon am Smartphone bietet Google Pay die Möglichkeit des kontaktlosen Zahlens an. Hierbei hatte ich schon gute Erfahrungen am Smartphone und hier sowohl Paypal als auch eine Visa Kreditkarte hinterlegt.

Zum PayPal Konto ist dabei eine virtuelle Mastercard und bei der Visakarte eine virtuelle Visakarte angelegt und kann zum kontaktlosen Zahlen per NFC über das Smartphone genutzt werden. Beim Smartphone sind zusätzlich noch einzelne Kundenkarten (Metro, Ikea, ...) hinterlegt.

Google Pay
App Google Pay
Market Link / Google Pay
Starte ich die App an der Smartwatch (hier habe ich eine Taste extra vorbelegt) kann die Smartwatch an das Lesegerät (Zahlterminal) gehalten werden um einen Zahlvorgang kontaktlos auszuführen.

Google Pay Zahlvorgang

Da die App Google Pay an der Smartwatch selbstständig läuft muss ich hier erneut eine Karte hinterlegen (die Einrichtung erfolgt dann ebenfalls über die Google Pay App.

Allerdings kann hier kein PayPal Konto hinterlegt werden sondern nur eine "echte" Kreditkarte.
In diesem Zusammenhang kann dann tatsächlich eine Amazon Kreditkarte * interessant sein, sofern keine eigene Kreditkarte vorhanden ist.

 
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Drücke ich lange auf die Karte auf der Smartwatch erhalte ich eine Übersicht der durchgeführten Transaktionen, jedoch sind diese nur auf der Uhr und nicht in der Google Pay App aufgelistet.

Karte und Transaktionen

Gerade der Vorteil nicht erst das Smartphone herauszuholen und zu entsperren und eines schnellen PIN-freien Bezahlens ist Google Pay für mich einer der Gründe für diese Uhr gewesen.

2. Deutsche Bahn Navigator - Reisebegleitung auf Bahnreise

Tatsächlich hat mich eine App besonders überrascht. Die App der deutschen Bahn ermöglicht es für gebuchte Tickets Informationen während der Bahnfahrt zu erhalten.

DB Navigator
App DB Navigator
Market Link / Google Pay Die Installation auf der Smartwatch ist nicht über die Playstoreseite möglich (hier heisst es die App sei nicht kompatibel für meine Smartwatch, aber über die Google Play App am Smartphone lässt sich die App problemlos installieren und greift auf die Daten der DB Navigator App am Smartphone zu.

Android Wear DB Navigator

Unter meine Reise wird der Reiseplan zur gebuchten Reise 2 Stunden vor der Abfahrt dargestellt, so dass hier problemlos ein Blick auf Gleis und Abfahrtszeit geworfen werden kann (inkl. etwaiger Verspätungen) unter Abfahrten werden die nahegelegenen Haltestellen dargestellt.

Bahnfahrt mit Smartwatch

Bei meiner letzten Bahnfahrt (nach Köln) zeigt sich dies recht gut. Wie erwähnt der Hinweis, auf Ausstieg ist auch fünf Minuten vor Erreichen des Zwischenbahnhof durch Vibration erkennbar.

3. Our Groceries - unsere digitale Einkaufsliste

Da wir unsere Einkäufe mit der App Our Groceries erfassen war es natürlich naheliegend zu schauen, ob diese ebenfalls auf der Smartwatch genutzt werden kann.

Our Groceries
App Our Groceries
Market Link / Google Play Von der Uhr können auf die einzelnen angelegten Listen zugegriffen werden.

Our Groceries auf Android Wear

Innerhalb der Liste können die einzelnen Kategorien betrachtet werden, sowie auch eingekaufte Artikel durchgestrichen (als erledigt gekennzeichnet werden.

Dieses ist eigentlich ein weiterer Grund um bei dieser App zu bleiben, was ich auch schon im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil IV - Termine, Einkaufslisten, Timer und andere Erinnerungen mit Amazon Alexa und Google Home im Vergleich" erwähnt habe.

4. Google Authenticator - Zweifaktor Authentifizierung

Das Thema Internetsicherheit hat dazu geführt, dass ich eine Menge an Accounts mit einer Zweifaktorauthentifizierung versehen habe.

Google Authenticator
App Authenticator
Market Link / Google Play Auch hier werden die Daten vom Smartphone gelesen, aber es ist nicht mehr notwendig zum Anmelden das Smartphone zu nutzen sondern es besteht die Möglichkeit den zweiten Faktor über die Smartwatch abzulesen.

Authenticator 2FA

Dieses ist dann tatsächlich hilfreich um unterwegs sich direkt anzumelden. Das Thema Sicherheit durch 2FA ist im Artikel "Zweistufige Anmeldung oder Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) bei Onlinediensten (Datensicherheit und Datenschutz) bspw. per OTP (One-Time Password, Einmal-Passwort) App" umfangreich vorgestellt worden.

5. Google Notizen

Neben der Kalenderfunktion (wo ich jedoch keine Termine eintragen kann) sind Notizen ebenfalls etwas, dass ich gerne nutze und hier ebenfalls ein Dienst von Google genutzt wird.

Google Notizen
App Notizen
Play Store Der Dienst Google Keep kann sowohl per App als auch online unter https://www.google.com/keep/ aufgerufen werden.

Wear App Keep

An der Smartwatch können nun Notizen hinzugefügt werden und vorhandene Notizen betrachtet werden.

6. Google Fit - Fitnes/Sport Tracking

Zum Fitnestraining sind sicherlich die App von Garmin wesentlich besser geeignet, aber eine reine Erfassung der sportlichen Tätigkeit ist per Google Fit ebenfalls möglich.

Google Fit
App Google Fit
Play Store Durch die Verknüpfung von Google Training auf eine der Knöpfe meiner Smartwatch kann eines der Trainings direkt gestartet werden wodurch die Uhr Trainingsdauer, Trainingsstrecke und Herzfrequenz misst.

Google Fit Training starten

Als Trainingsarten stehen neben den letzten Aktivitäten auch:
  • Radafahren
  • Walking
  • und andere Aktivitäten zur Verfügung.
Das Tracking von Yoga oder Radfahren ist unproblematisch.

Google Fit Radfahren

Iritierend ist jedoch, dass trotz wasserdichter Smartwatch die Aktivitäten Schwimmen nciht zur Verfügung stehen.

Natürlich können hier andere Schwimmtracking-Apps mit eigenen Benutzeraccount genutzt werden. Als Beispiele sind hier Da ich aber gerne die Aktivitäten in einer App habe erfasse ich mein Schwimmtraining als "Laufen" und ändere später in der Google Fit App die Aktivität.

Schwimmtraining erfassen

Hiermit ist es, wenn auch nachträglich, mit Google Fit möglich die Aktivität zu erfassen.

7. Everhome - Beispiel zur SmartHome Steuerung

Tatsächlich gibt es auch für das Smarthome einige Apps die Geräte steuern von der Hue Lampe bishin zur Everhome App. Im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil I - EzControll mit HomeDroid, Funksteckdosen und Everhome Cloudbox" habe ich die Everhome Lösung vorgestellt und unter "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil III - Steuerung Smart Home mit Amazon Alexa und Google Home im Vergleich" ist die Steuerung per Sprache vorgestellt worden.

everHome Smart Home
App Everhome
Play Store
Aber auch per Smartwatch kann ich nun (selbst unterwegs) die Geräte steuern...

Everhome auf Wear OS

allerdings mag ich hier weiterhin die Option der Steuerung per Sprache über das Smartphone.

8. Google Maps - Navigation

Schon am Smartphone sowie am Tablet nutze ich Google Maps wie im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil VII - Smarte Navigation auf Reisen mit Bus, Bahn, Auto und zu Fuß" beschrieben und kann nun auch die Navigation an der Smartwatch weiter verwenden.

Maps – Navigation und Nahverkehr
App Google Maps
Playstore Dabei wird die Navigation am Smartphone gestartet und auf der Smartwatch erscheinen Richtungsanweisungen. Abseits davon kann die Navigation auch von der Uhr gestartet werden.

Navigation an der Smartwatch

Dieses funktioniert aber nicht nur mit der Google Maps app sondern auch mit Wanderapps wie "Komoot — Fahrrad, Wander & Mountainbike Navi" die ich mir bei Gelegenheit einmal näher ansehen mag.

Fazit

In der Summe sind die Wear OS Apps eine gute Erweiterung zum Smartphone und verhindern oftmals, dass ich hier mein Smartphone betrachte und tatsächlich wesentlich schneller über die Uhr zum Ziel komme.

Gerade beim Reisen oder wenn es um Benachrichtigungen (wie Mails) oder das mobile Bezahlen geht bin ich mir sicher, dass hier die Uhr noch mehr Komfort als mein Smartphone bietet.

Insgesamt war es eine gute Entscheidung sich für die Smartwatch mit Android zu entscheiden und hier innerhalb eines Ökosystems zu bleiben, selbst wenn ich hier für die Nutzung von Google Fit beim Schwimmen ein wenig tricksen musste.

Technisch fasziniert hat mich, dass teilweise die Apps eine Erweiterung des Bildschirm vom Smartphone sind und teilweise die Apps direkt auf der Smartwatch laufen. Als Beispiel ist hier der Google Authenticator zu nennen, der ohne Verbindung zum Smartphone mir keine Codes liefert während Google Pay komplett unabhängig vom Smartphone funktioniert. Ebenso dürfte hier Google Fit die Daten erfassen und erst beim nächsten Kontakt (im Sinne einer Verbindung) zum Smartphone das getrackte Training übertragen.

Neben der Sprachsteuerung ist dieses tatsächlich ein Fortschritt in der Nutzung von Technik und zeigt einen schönen Blick auf die Möglichkeiten. Wenn ich mir die AR (Augmented Reality) Navigation von Google Maps ansehe,hier werden Informationen über das Kamerabild wie Straßennamen oder Anweisungen wo lang es geht eingeblendet, kann ich mir tatsächlich gut vorstellen ebenfalls eine smarte Brille zu verwenden...auch wenn ich hier die Bedenken im Bereich Datenschutz noch am ehesten nachvollziehen kann. Im industrielen Umfeld denke ich aber tatsächlich, dass Google Glas und andere Techniken unterstützend sind.

Wobei mir Gesichtserkennung als sehr hilfreich erscheint um hier sich endlich einmal den Namen des Kollegen zu merken der morgens immer an der Kaffeemaschine anzutreffen ist ;-).


 
Hinweis: Smart Home im Alltag

Im Laufe der Zeit wird auch das Leben mit Technik immer intelligenter. Entsprechend habe ich auf der Seite "Smart Home" unsere Erfahrungen mit Amazon Echo (Alexa) und Google Home sowie vernetzte Dienste zusammengestellt und auf der Seite "Smartwatch" finden sich die Erfahrungen mit unterschiedlichen smarten Geräten am Handgelenk.




Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Mittwoch, 16. Oktober 2019
08:58 Uhr

Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil XV- Android Wear Os

Wie schon in der Vorstellung meiner Smartwatch (siehe Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil XIV- Smartwatch Fossil Sport") erwähnt habe ich mich im Gegensatz zu meiner Frau nicht für ein Garmin OS sondern für Android Wear OS asl Betriebssystem entschieden. Von den Erfahrungen meiner Frau ist schon in den Artikeln zu lesen.

In den folgenden Abschnitten möchte ich sowohl das auf Android basierende Smartwatch-Betriebssystem vorstellen und auch auf die Gründe warum ich mich für dieses entschieden habe eingehen.


 

Was ist Wear OS?

Das Betriebssystem Wear OS (bis zum 16. März 2018 auch Android Wear genannt) ist ein auf Android basierendes Betriebssystem, dass für Wearables wie eben Smartwatches von Google gepflegt wird und von verschiedenen Smartwatchanbietern genutzt werden kann.

Die Einrichtung erfolgt über die App Wear OS und über die auch verschiedene Einstellungen für die Uhr vorzunehmen sind
.

Wear OS by Google (früher Android Wear)
Android App Wear OS
Market Link / Google Play Durch die Einrichtung über diese App wird die Uhr per Bluetooth verbunden und das Google Konto auf die Smartwatch übertragen. Ferner werden auch die Kontakte, Anruflisten, Kontakte, SMS Versand und Kalender synchronisiert.

Ein für den digitalen Alltag wichtiger Punkt ist auch, dass die Uhr Zugriff auf die Benachrichtungen zum Beispiel für Pushbenachrichtungen für eMail) erhält.

Optional kann die Smartwatch auch auf das GPS des Smartphone zugreifen, sofern nicht das eigene GPS der Uhr genutzt werden kann.

Smartwatch mit Wear OS verbinden


Auf die Einrichtung der Smartwatch mag ich hier nicht näher eingehen, da diese eigentlich eine sehr gute Benutztungsfreundlichkeit hat und die einzelnen Schritte selbsterklärend sind.

Nachdem die Uhr eingerichtet wurde kann aber ein Blick in die App bei einigen Einstellungen weiter helfen.

Android Wear OS einstellen

Schon beim Start der App können einzelne Zifferbläter für die Smartwatch ausgewählt werden. Dabei sind in den Vorschlägen (hinterlegten Zifferblättern) schon einzelne Designelemente vorhanden.


Wear OS Ziffernblattauswahl

Ich habe mich dabei bewust für ein recht dunkles Ziffernblatt "Essential Digital" entschieden.
Es gibt hinter den Menüpunkt "Mehr" allerdings noch eine Menge anderer Ziffernblätter sowie die Möglichkeit unter Google Play auf der Uhr weitere Ziffernblätter (ich würde diese als Designvorschläge beschreiben) herunterzuladen.

Ziffernblatt einstellen

Ein langes Drücken auf das Ziffernblatt an der Uhr ermöglicht es das Ziffernblatt individuell einzustellen

Watchface

Durch das orangene Zahnrad gelangen wir direkt in die App Einstellungen durch die das Ziffernblatt auf persönliche Bedürfnisse angepasst werden kann.

In der folgenden Abbildung sind die Einstellmöglichkeiten zu sehen.

Customizing Ziffernblatt

In oberen Abschnitt können die einzelnen Elemente (oder Platzhalter +) durch Symbole auf dem Ziffernblatt ersetzt werden.

Diese können aus folgende Kategorien gewählt werden:
  • Allgemein
    • Akku der Smartwatch
    • App Verknüpfung
    • kürzlich verwendetre App
    • Läuft gerade (Media)
    • Zahl ungelesener Nachrichten (die Glocke)
  • Fossil Herzfrequenz
  • Kontakt (bevorzugter Kontakt)
  • Terminübersicht nächster Termin
  • Uhr
    • Countdown bis Datum
    • Datum
    • Datum und Uhrzeit
    • Sonnenaufgang und -untergang
    • Wochentag
    • ...
  • Wetter
  • ... und weitere
Bei mir sind folgende Symbole aktiviert:
  • Nächster Termin, Datum, Zahl der Benachrichtigungen
  • Uhrzeit
  • Akkuzustand

Neben den Symbolen und damit verbundene Informationen kann aber auch die Formatierung bzw. die graphische Darstellung gewählt werden.

Über die Farbe Trennline kann ein Farbschema für die dargestellten Informationen gewählt werden. Hier habe ich mich für eine bunte Mischung entschieden. Mir gelingt es hier durch unterschiedliche Farben wesentlich leichter dargestellte Informationen zu unterschieden.

Als Hintergrundbild kann entweder ein leeres (schwarzes Bild) oder aber über "Fossil-Wählen Sie Ihr Foto" ein Bild aus Facebook oder Instagram gewählt werden.

Da empfinde ich es tatsächlich als schade, dass keine alternative Bildquelle genutzt werden kann, aber bevorzuge ohnehin kein Hintergrundbild zu verwenden.

Einstellungen Wear OS App

Neben der Einstellungen an der Uhr, wie die Elemente des Ziffernblattes, können auch noch weitere Einstellungen an der Wear OS App am Smartphone für die Smartwatch vorgenommen werden.

Wear OS Einstellungen

Unter den Menüpunkt "Ansichten"  können einzelne Infoscreens ausgewählt werden, die beim Wischen von der rechten Seite erscheinen.

Wear OS Ansichten

Für meine Uhr habe ich mich für  die nächsten Termine, Timer und die Wettervorhersage entschieden. Ich kann mir hier tatsächlich gut vorstellen, dass die verschiedene Timer zum Beispiel im Urlaub praktisch sind um beim Frühstück nicht erst ein Handy herausholen zu müssen um einen Minutentimer für Tee anzustellen.

Es stehen aber auch Daten aus Google Fit wie Herzfrequenz, Kardiopunkte oder Ziele ebenso wie Google News Nachrichten zur Verfügung.

Unter Benachrichtigungen kann ich das Telefon beim Tragen der Uhr stumm schalten sowie unter den Punkt "Uhr-Benachrichtigungen ändern" auswählen, welche App Benachrichtungen an die Smartwatch weitergeben kann.

Ein für mich wichtiger Punkt ist die Terminübersichtseinstellungen. Hier kann ich einzelne am Smartphone vorhandene Kalender (lokale, Kalender per Exchange oder über Google Benutzerkonto) auswählen die ich auch an der Smartwatch sehen mag.

Das mir die Kalendernutzung wichtig ist, ist auch schon am Eintrag "Termine verwalten unter Android mit Business Calendar 2 definitiv ein lohnendes Upgrade" zu sehen.

Hier habe ich auch die Benachrichtungen für mein Mailprogramm freigegeben, so dass die  Benachrichtigungen an die Uhr angezeigt werden. Damit ist es mir möglich sämtliche eingehende Mails auch an der Smartwatch lesen, da nicht nur der Mailbetreff sondern die gesamte Mail übertragen wird.

Hier verweise ich gerne auf meinen Artikel "Mailprogramme unter Android mit Exchange EWS Unterstützung insbesondere Aquamail".

Interessant ist die Benachrichtigung noch für Messenger. Hier werden primär die Texte übertragen. Um sich auch Bilder an der Smartwatch anzuzeigen muss der Messenger (wie zum Beispiel Threema siehe "Ein datenschutzfreundlicher Messenger am Smartphone - Threema") ebenfalls auf der Smartwatch installiert sein.


Daneben kann von hier aus auch auf die Einstellungen zum Google Assistant gewechselt werden, der aber vermutlich ohnehin schon am Smartphone eingerichtet ist. Sofern in der Smartwatch auch Lautsprecher vorhanden sind, kann über diesen auch geantwortet werden, ansonsten reagiert die Uhr auf Spracheingaben.

Unter den erweiterten Einstellungen können dann nicht nur die im Artikel zur Uhr bereits erwähnten Energiesparoptionen eingestellt werden (siehe Abbildung) sondern auch weitere Informationen zur Uhr abgerufen werden.

Erweiterte Einstellungen
 

Fazit Wear OS

Insgesamt merkt man Wear OS tatsächlich an, wie gut es mit den Android Betriebssystem am Smartphone verbunden ist und hier auch die Vorteile ausspielt.

Gerade die Benachrichtigungen und der Zugriff auf Kalender sind hier ein Vorteil und haben an sich schon einen Pluspunkt für dieses Smartwatch-OS.

Das wahre Potential wird jedoch durch die Möglichkeit der Nutzung von Apps entfaltet, auf die ich im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil XVI - Apps unter Wear OS" eingehe.

 
Hinweis: Smart Home im Alltag

Im Laufe der Zeit wird auch das Leben mit Technik immer intelligenter. Entsprechend habe ich auf der Seite "Smart Home" unsere Erfahrungen mit Amazon Echo (Alexa) und Google Home sowie vernetzte Dienste zusammengestellt und auf der Seite "Smartwatch" finden sich die Erfahrungen mit unterschiedlichen smarten Geräten am Handgelenk.




Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Samstag, 12. Oktober 2019
09:41 Uhr

Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil XIV- Smartwatch Fossil Sport

Bevor ich mich für eine neue Technik entscheide braucht es meistens wirklich mehrere Monate der Recherche und meist eines äußeren Anstosses, damit ich mich ebenfalls einmal in die Moderne bewege.

Von den Erfahrungen meiner Frau ist schon in den Artikeln zu lesen und so konnte ich auch für mich feststellen, welche Punkte an einer Smartwatch mir als besonders wichtig erscheinen.

Meine Anforderungen an eine Smartwatch

Insbesondere durch einen Besuch in London bin ich absolut begeistert von der Möglichkeit des kontaktlosen Zahlens. Sowohl im öffentlichen Nahverkehr als auch im Lebensmittelmark war es überhaupt ein Problem das Smartphone oder die Kreditkarte vorzuhalten und mittels Google Pay oder der Visa Karte auch kleine Summen zu bezahlen. Am Ende des Tages wurde dann die Gesamtsumme abgebucht.

Da ich mittlerweile sehr gute Erfahrungen mit Google Pay gesammelt habe war es mir ein Anliegen dieses ebenfalls an einer Smartwatch nutzen zu können. Ansonsten nutze ich seit einer Weile schon Google Fit am Smartphone und so war es naheliegend hier auch an der Smartwatch diese App nutzen zu können, auch wenn die Statistiken längst nich so umfangreich wie bei Garmin sind.

Hin und wieder gehe ich auch gerne Schwimmen und von daher war ein weiteres, wenn auch mit geringerer Priorität versehenes Anliegen, dass ich die Uhr auch beim Schwimmen nutzen kann.

Hardware Smart Watch Fossil Sport


Nach einigen Hin und Her habe ich mich dann für eine Smartwatch von Fossil entschieden und bin mit der "Fossil Sport" (* Amazon Partnerlink) sehr zufrieden.

Smartwatch Fossil Sport

Ein Vorteil der Uhr ist auch, dass sie eher wie eine normale Armbanduhr und nicht ganz so wuchtig aussieht. Neben der Möglichkeit die Uhr per Touchdisplay und Wischgesten zu bedienen hat sie noch drei Knöpfe (oben, Krone und unten).

Die Krone hat dabei drei Funktionen:
  1. Kurzer Druck ruft das Menü auf
  2. Langer Druck startet den Google Assistant (mit Spracheingabe, so gewünscht)
  3. Rad dient zum Scrollen durch Menüs

Einstellungen der Smartwatch

Die beiden Knöpfe lassen sich dafür in den Einstellungen frei belegen.

Hieru muss am Touchdisplay von oben nach unten gewischt werden um in die Einstellungen zu gelangen.

Touchdisplay Einstellungen

Während das helle Zahnrad (ganz oben) in die tieferen Einstellmöglichkeiten geht gibt es hier noch sechs weitere Schnellzugriffe:
  1. Flugmodus (hiermit wird Bluetooth und alle anderen Verbindungsarten der Uhr deaktiviert
  2. Helligkeitseinstellungen (per + und - kann hier die Helligkeit des Display eingestellt werden, gute Erfahrungen habe ich hier mit Stufe 2 gemacht)
  3. Energiesparmodus (dieser kann über die Ein/Aus Taste (Krone) wieder zurückgestellt werden)
  4. Pay zum Aufruf von Google Pay
  5. Theatermodus (Display bleibt solange aus, bis wieder die Krone gedrückt wird, was ideal zum Schwimmen ist)
  6. Nicht stören Modus (dürfte auch vom Smartphone bekannt sein (keine Benachrichtigungen mehr auf der Uhr)
Eine für mich sinnvolle Option ist unter den Einstellungen zu finden:

Einstellungen - Personalisieren - Tasten personalisieren

Unter  Einstellungen kann zum Punkt Personalisieren gescrollt werden und hier der Punkt Tasten personalisieren gewählt werden.

Für jede Taste kann hier eine App hinterlegt werden. Neben Wetter, Wecker oder Terminübersicht und Taschenlampe ist es hier auch möglich die installierten Apps Google Pay oder auch Google Fit-Training starten möglich zu hinterlegen.

Bildschirmsperre

Ebenfalls unter Personalisieren ist der Punkt Displaysperre zu finden.

Personalisierung - Displaysperre

Diese Displaysperre ist unter anderen erforderlich um Google Pay bei der Uhr nutzen zu können. Im Rahmen der neuen Bedingungen für Zahlungsverkehr (zweiten Europäischen Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2)) sind künftig beim Zahlen sowohl Besitz (Karte oder Gerät) und Wissen (Pin, biometrischer Abdruck, etc.) erforderlich. Mit Google Pay ist das so gelöst, dass das Gerät entsperrt sein muss und ein Gerät vorhanden ist (vergleichbar Karte und Pin).

Hier ist es so gelöst, dass beim Anlegen der Uhr die Pin/Passwort/Muster eingegeben werden muss und dann solange die Uhr getragen wird nur Google Pay gestartet werden muss um ohne erneuter Eingabe eines Geheimnis die Zahlung erfolgen kann.

Das iritiert zwar manchmal an der Kasse, da hier keine Pin Eingabe mehr erforderlcih ist, ist aber tatsächlich richtlinienkonform  :-).
 

Wechselarmbänder

Online kann die Uhr in zwei Varianten bestellt werden.

Hier habe ich mich für die Variante Rauchblau  * entschieden (siehe Foto), daneben gibt es aber auch die Variante Schwarz * .


Fossil Sport Armband

Während der Korpus mit Pulsmesser immer gleich bleibt können die Armbänder selbst gewechselt werden. Für mich war ein Silikonarmband die geeignete Wahl aber bei Fossil gibt es eine Unmenge weiterer Armbänder die zur Uhr bestellt werden können.

Dieses können vom Leder- bis zum Metallarmband alles mögliche an Optionen sein.

Auf der Seite https://www.fossil.com/de/de/watches-by-mm/mens-22-mm-straps.pageSize37.html lassen sich alle verfügbaren 22 mm Armbänder ansehen und auch im Laden lassen scih Metallarmbänder entsprechend anpassen.
 

Akkulaufzeit und Ladekabel

Der Uhr liegt ebenfalls ein Ladegerät bei, dass ein vollständiges Laden der Uhr binnen einer Stunde ermöglicht.

Ladekabel Fossil

Das Ladekabel ist schon sehr praktisch, wenn aber ein zweites zum Beispiel für die Arbeit oder im Urlaub gewünscht ist kann ein solches in schwarzer Farbe auch online bestellt werden. Als Beispiel "QHJ Charger für Fossil 4 Smart Watch" auf Amazon *.

Am ersten Tag des Testens war ich etwas erstaunt, dass am Abend die Smartwatch bei knapp 35 % Ladekapazität lag und am späteren Abend nur noch die Uhrzeit angezeigt wird.

Dieses liegt daran, dass als Energiesparoption unter
  • Einstellungen
  • System
  • Akku
ab einer gewissen Ladekapazität der Energiesparmodus aktiviert wird.

Akku Energiesparmodus

Im Energiesparmodus wird nur noch die Zeit angezeigt und die Laufzeit der Uhr verlängert sich.

Allerdings fehlen dann doch die Funktionen einer Smartwatch.

Mittlerweile habe ich für mich die geeigneten Einstlelungen gefunden und habe gegen Ende des Tages (meist Mitternacht) rund 45 % Ladekapazität bei einer für mich angemessenen Nutzung der Uhr inklusive Fitnestraining und Benachrichtigungen.

Unter Helligkeit wählte ich die zweitkleinste Stufe und habe ferner in der Android Wear Os App unter erweiterte Einstellungen die Option Display immer eingeschaltet deaktiviert und die Option Neigen um Display zu aktivieren gewählt.

Erweiterte Einstellungen - Android Wear App

Die Steuerung der Musikwiedergabe am Smartphone habe ich direkt dekativiert und ferner ist unter Personalisierung die Option "Ok Google Erkennung" deaktiviert.

Multimedia per Smartwatch steuern


Auch wenn dann an der Smartwatch im Display nicht mehr die Mediacontroll angezeigt wird, kann diese dennoch per Wisch von oben nach unten aufgerufen werden.

Media Controll an der Smartwatch

Hierdurch kann ich nicht nur die Musik am Smartphone sondern auch die Medienwiedergabe am Chromecast bspw. von Netflix steuern.

Damit ist unser Chromecast noch um ein weiteres Anwendungsgebiet erweitert.

Kleiner Exkurs: Multimedias im Smart Home

In folgenden Artikeln bin ich näher auf unser Multimediastreaming eingegangen:

Wobei dieses mittlerweile auch ganz hervorragend per Sprache gesteuert werden kann.

Dieses ist im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil II - Multimedia mit Amazon Alexa und Google Home im Vergleich " ausführlicher beschrieben.
 


Grundsätzlich könnte ich auch unter Einstellungen>Konnektivität das WLAN deaktivieren, da zwar eine Verbindung mit WPA2 möglich ist, aber keine Verbindung mit Eduroam wo Benutzername und Passwort sowie Zertifkat eingetragen werden müssten. Jedoch ist es praktisch, wenn sich die Uhr daheim ins WLAN verbindet, da es so unabhängig von der Bluetooth Verbindung zum Smartphone genutzt werden kann.

 

Fazit


Bei der Fossil Sport handelt es sich um eine Smartwatch der vierten Generation. Die aktuell 5. Generation bietet jedoch keine Uhr, die bis 5 ATM wasserdicht ist. Dieses hat übrigens auch den Vorteil, dass die Preise der Fossil Sport am Sinken sind.. :-) Dennoch gibt es noch Systemupdates und ich bin wirklich sehr zufrieden mit der Uhr an sich.

Was die Vorzüge von Android Wear OS anbelangt werde ich sicherlich noch einen weiteren Artikel schreiben.

Einen kleinen Ausblick daruf mag ich schon jetzt geben um kurz zu erläutertn, welche "smarten" Funktionen der Smartwatch von mir genutzt werden.

Neben der Benachrichtigung durch Messenger und e-Mail-Benachrichtigungen sowie Vorschau sind auch Kalender, Kontakte sowie Zweifaktorauthentifizierung ein Thema.

Erstaunlich positiv überrascht bin ich durch die Unterstützung der Smartwatch beim Reisen, wodurch mir hier die Möglichkeit gegeben ist eine Benachrichtigung an der Uhr zu erhalten, wann ich den Zug verlassen muss und auch der Fahrplan meiner gebuchten Bahnreise ist hier einzusehen.

Aber auch klassische Uhrfunktionen wie Timer oder Wecker sind hier sehr praktisch und zeigen dass hier moderne Technik weiterhin durch Uhrenfunktionen begleitet werden können.
 

*
Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen über Amazon

 
Hinweis: Smart Home im Alltag

Im Laufe der Zeit wird auch das Leben mit Technik immer intelligenter. Entsprechend habe ich auf der Seite "Smart Home" unsere Erfahrungen mit Amazon Echo (Alexa) und Google Home sowie vernetzte Dienste zusammengestellt und auf der Seite "Smartwatch" finden sich die Erfahrungen mit unterschiedlichen smarten Geräten am Handgelenk.




Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Dienstag, 8. Oktober 2019
09:09 Uhr

Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil XIII - Staubsaugerroboter Xiaomi Roborock

Smarte Technologie kann so etwas wie die Navigation im Auto per Smartphone und einer Map Anwendung sein aber auch, dass routinemäßige Aufgaben durch Roboter erledigt werden können. Aber auch im Alltag und im Smarthome nehmen oft kleine Geräte eine Menge an Arbeit ab.

So nutzen wir seit einigen Jahren unterschiedliche Roboter zum Staubwischen in unserer Wohnung und sind seit einem Jahren hier mit Roborock mehr als zufrieden. Eigentlich ist es erstaunlich, dass dieses einer der älteren Smart Home Artikel ist, die doch eine lange Zeit im Entwurf hier gespeichert waren. Da aber immer mehr Kolleginnen und Kollegen nach Erfahrungen mit Staubsaugerrobotern fragten und ich tatsächlich sehr angetan von der Technik bin mag ich dieses dann doch gerne nachholen.
 

Bisherige Staubsaugroboter, die sich quasi mit Tuch durch die Wohnung schubsten


So hatten wir mit RoboMop (Amazon Partnerlink) eine kleine Kugel die sich immer wieder im Raum abgestossen hatte und mit einen Staubtuch etwas chaotisch aber doch irgendwann den gesamten Raum recht günstig staubgewischt hatte.

Im Jahr 2012 hatten wir dann mit iRobot (Amazon Partnerlink) einen Wischroboter der sich ebenfalls durch die Wohnung schubste und die Wohnung auswischte.

iROBOT Roomba

Hier waren die Vorteile eindeutig, dass nicht nur trocken per Staubtuch sondern auch mit einem feuchten Tuch die Wohnung gewischt werden konnte. Nachteil war aber weiterhin, dass hier von einem Hindernis zum anderen der Roboter sich schubste.

Xiaomi Roborock Saugroboter

Im Laufe der Zeit werden aber die Anforderungen dann doch größer und so haben wir nun seit 2018 einen neuen emsigen Helfer im Haus der ein klein wenig logischer sich der Aufgabe als Staubsaugerroboter stellt.

Xiaomi Roborock

Dieser Roboter "Xiaomi Roborock" (*Amazon Partnerlink) misst die Wohnung per Laser aus und ermöglicht es auch eine Karte der Wohnung in der Cloud zu speichern.

Mittlerweile gibt es wohl auch schon einige neue Versionen des Roborock wie "Roborock Saugroboter S5 mit Wischfunktion" (*Amazon Partnerlink) und auch im lokalen Elektronikhandel konnte ich schon den ein oder anderen Staubsaugerroboter sehen.

Grundsätzlich kann ich hier übrigens auch Shoop (Partnerlink) empfehlen um hier beim Onlinekauf zusätzlich CashBack zu erhalten. Hier gibt es immer einmal wieder Aktionen, die sich auch für Onlinehotelbuchungen oder Reisen empfehlen.

Durch die Laserabscannung werden auch Treppen oder Gefälle ignoriert.

Daneben wischt dieser nicht nur per Tuch die Wohnung sondern saugt selbstständig den Staub in einen Auffangbehälter ein der dann nach einiger Zeit geleert werden muss.

Gesteuert wird der Roboter entweder per Sprachassistenten wie Google Assistent und Alexa oder alternativ per App.

Staubsaugroboter per App steuern

Die App hat dabei sogar noch den Vorteil, dass einzelne Reinigungszonen innerhalb der Karte angesteuert werden können. Ausserdem können neben Reinigungszonen auch Absperrbänder oder Sperrzonen definiert werden durch die dann beid er Reinigung ignoriert werden.

Mi Home
Mi Home App bzw. das neue Logo
Xiami Home
App Xiaomi Home
Market Link / Google Play
Zur Nutzung der App ist eine Registrierung bei Xiaomi erforderlich. Innerhalb der Herstellercloud werden später auch dei Karten, so gewünscht, gespeichert und die gesamte Steuerung des Staubsaugers ist durch die App möglich.

Nachdem die App gestartet worden ist sind erst einmal Datenschutzbestimmungen zu bestätigen.

Datenschutz - Zugriff auf Informationen
Tatsächlich erforderlich ist hier nur der Zugriff auf das angelegte Benutzerkonto.

Nachdem diese Informationen bestätigt worden sind, werden alle im Samrthome bekannten Geräte von Xiami angezeigt.

Ansicht Zuhause

Neben der Übersicht der einzelnen Geräte im Haushalt findet sich hier auch die Möglichkeit der Automatisierung. Da uns die Messung per Laser sehr an eine Folge der Serie Numb3rs (*Amazon Partnerlink) erinnerte hat unser Staubsaugerroboter den Namen Larry von Larry (Fleinhardt)  erhalten.

Wie funktioniert die Lasermessung?

Die Abstandssensoren zur Raumvermessung verwenden Laserimpulse durch die der Abstand zu Hindernissen gemesen werden. Dieses System wird als LIDAR ( light detection and ranging)  bezeichnet und funktioniert vergleichbar zur Radarmessung nur, dass hier Laserstrahlen statt Radiowellen versandt werden. Das technische Verfahren selbst ist auf Wikipedia: Lidar näher beschrieben.


In den Einstellungen kann aber auch ein beliebiger anderer Name verwendet werden. Vorteil ist, dass später per Sprachsteuerung dieser Name zum Starten verwendet werden kann.

Durch die Automatisierung kann unter anderen eine Zeitschaltung für den Staubsauger aktiivert werden.

Automatisierung

Karte der Wohnung in der Xiaomi Home App


Interessanter ist allerdings ein Klick direkt auf Larry beziehungsweise unseren Staubsaugerroboter.

Karte Wohnung

Hier ist direkt die Wohnung zu sehen und es gibt die Punkte
  • Gezielte Reinigung (wodurch Larry direkt auf einen Punkt in der Wohnung gefahren werden kann und hier ein Kreis gereinigt wird)
  • Wiederaufladen (das macht Larry schon alleine nachdem die Arbeit erledigt ist)
  • Reinigen um die gesamte Wohnung zu reinigen
  • sowie die Zonenreinigung durch die ein bestimmter Teil der Wohnung zum Beispiel der Frühstückstisch gereinigt werden kann.
Die dargestellte Karte wird bei jeden Reinigungsvorgang aktualisiert, so dass auch umgestellte Tische, Stühle und andere Gegenstände jedes Mal aufs neue berücksichtigt werden.

Über den Punkt "Karte bearbeiten" können auch wichitge Punkte abgesperrt werden oder Sperrzonen eingerichtet werden.

Karte bearbeiten

Hier können sowohl virtuelle Wänder als auch Sperrzonen eingerichtet werden.

Sperrzone und virtuelle Wand einrichten


Diese Funktion könenn wir uns aber tatsächlich sparen, da stets die gesamte Wohnung gestaubsaugt werden soll und kein Bereich ausgelasen werden soll.

Da wir keinen Teppich vorhanden haben ist hier auch eine Reinigung über Laminat unproblematisch. Über die Staubsaugereinstellungen kann aber auch ein Teppichmodus aktiivert werden, wodruch der Roboter Teppiche erkennt und automatisch die Saugkraft erhöht.

In der App ist auch ein manueller Betrieb über die Einstellungen und hier per Fernsteuerung möglich.

Fernsteuerung Roborock

Persönlich ist mir hier aber die gesamte Reinigung oder aber die Steuerung über die gespeicherte Karte wesentlich lieber.

 

Einstellungen der Roborock Steuerung


Die Fehlermeldungen und Rückmeldungen des Staubsaugers erfolgen ebenfalls per Sprache, wobei hier unterschiedliche Sprachprofile gewählt werden können.

Roboter Stimme

Insbesondere der Hinweis, dass der Staubbehälter geleert werden muss ist hier sehr praktisch.

Ebenso kann zwischen unterschiedlichen Reinigungsmodi geweschselt werden, was sich auch auf die Lautstärke auswirkt. Insgesamt sind wir mit Leise sehr zufrieden sowohl was die Säuberung anbelangt, als auch was die Lärm entwicklung anbelangt.

Reinigungsmodus

Das Einrichten von Xiami per Google Assistent oder Alexa ist wiederum relativ einfach gehalten.

Sprachsteuerung des Xiaomi Roborock


In der Google Home App kann der über Geräte hinzufügen das Mi Home Konto hinzugefügt werden.

Google Assistant  Xiaomi Home einrichten


In der Alexa App ist der Skill Roborock Home zu aktivieren.

Alexa Roborock Skill
Mittlerweile gibt es von Xiaomi selbst ebenfalls einen Skill der direkt eingerichtet werden kann.

Alexa Skill Xiaomi Home


Der Xiaomi Home Skill dürfte wohl auch weitere Geräte von Xiaomi Home unterstützen während der Roborock Skill tatsächlich für den Staubsauegr gedacht ist.

Die Geräte werden mittlerweile auch tatsächlich per Xiaomi vertrieben und damals noch über die Marke Roborock.

Hier muss sich ebenfalls über den (Xiao)Mi Account angemeldet werden.

Im Ergebnis ermöglicht es der Sprachassistent nun auch von unterwegs über "Okay Google starte Larry" unseren Staubsauger zu starten.

Als dritter Sprachdienst ist hier Naver Clova AI .Dieses ist ein intelligenter Assistant für Android und iOS welcher von der Naver Cooperation und Line Corpartion entwickelt worden ist. Dabei sind die Wave Speaker in Korea oder als Line Wave im koreanischen oder japanischen Markt vertrten. Ferner gibt es auch einen Friends Speaker oder Clova Wave in Japan als smart speaker. Hier habe ich diese Systeme aber noch nicht gesehen.

 

Wartung und Reinigung

Lediglich die Entleerung des Staubauffangbehälters und hin und wieder Wartungsarbeiten müssen wir selbst vornehmen. Hier weist aber die App selbst auf entsprechende notwenidge Tätigkeiten hin.

Hinweise zur Wartung

Neben der Leerung des Staubfangbehälters können hier auch die Bürsten oder auch die Sensoren gereinigt werden.


Reinigung

Insgesamt ist Larry hier aber auch nicht weniger wartungsintensiv als ein normaler Staubsauger und gerade beim regelmäßigen Einsatz wesentlich angenehmer als ein normaerl Staubsauger.

Durch die geringe Höhe schafft es Larry auch unter Sessel und niedrigen Möbeln. Gefühlt sind es etwa 10-11 cm die der Staubsauger hoch ist.

Fazit

Für eine regelmäßige Reinigung und durch die Sprachsteuerung ist für mich der Staubsaugerroboter tatsächlich ein Fortschritt. Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit per Wassertank hier die Wohnung feucht wischen zu lassen  aber schon das regelmäßige Staubsaugen zeigt hier Wirkung. Hierzu wird ein Wassertank gefüllt und ein Wischmop immer entsprechend gewässert so dass die Wohnung nicht nur gesaugt sondern auch feucht gewischt wird.

Den relativ kleinen Staubfangbehälter (im Vergleich zum normalen Staubsauger) gleicht Larry problemlos dadurch aus, dass dieser täglich seine Bahnen ziehen kann und so eine Grundstaubfreiheit erhalten bleibt. Auch seitens felltragende ebenfalls in der Wohnung befindlichen Katzen oder Hunde bietet sich ein solches Gerät an um doch hin und wieder vorhandene Haare aufzusaugen.

Ein weiterer Punkt ist, dass die Karte regelmäßig neu gezeichnet wird und so der Roboter auch auf Veränderungen innerhalb der Wohnraumgestaltung sich einstellen kann. So hatten wir früher den Roboter an eienr anderen Stelle untergebracht und konnten den heute problemlos umziehen lassen. Den Weg zurück zur Ladestation findet er problemlos und statt per App oder Sprache kann auch manuell über die drei Knöpfe eine Bereichsreinigung, Vollreinigung oder der Weg zurück zum Ladedock angestossen werden.


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Hinweis: Smart Home im Alltag

Im Laufe der Zeit wird auch das Leben mit Technik immer intelligenter. Entsprechend habe ich auf der Seite "Smart Home" unsere Erfahrungen mit Amazon Echo (Alexa) und Google Home sowie vernetzte Dienste zusammengestellt.




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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Montag, 23. September 2019
20:39 Uhr

Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil XII - Garmin und Garmin Connect

Nachdem in den beiden vorherigen Artikeln "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil XI - Snartwatch Garmin Vivosmart 4 als kleine Alternative zur Vivoactive 3" und auch "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil IX - Snartwatch Garmin Vivoactive 3 für Schwimmtraining und Garmin App" ausführlich auf die Erfahrungen mit einer Smartwatch beschrieben worden sind möchte ich nun ein wenig auf die Verwendung von Garmin als App und die Verwaltung der vorhandenen Daten eingehen. Hier hat in letzter Zeit meine Frau eine Menge Erfahrungen gesammelt und ich freue mich sehr darüber, diese hier teilen zu können.

Sowohl mit  "Garmin Vivosmart 4" (Amazon Partnerlink *) als auch "Garmin VivoActive 3" (Amazon Partnerlink *) sind in den weiter oben verlintken Artikel ausführlcihe Erfahrungen gesammelt worden. Nun soll aber auf die Garmin App und die Welt der Daten von Garmin näher eingegangen werden.


Wenn man eine Garmin Smartwatch benutzt muss man sich darüber im Klaren sein, dass man im Prinzip im Garmin-Universum gefangen ist. Wie die meisten Fitnesstracker bietet auch Garmin eine eigene App: Garmin Connect. Die Daten lassen sich mit Hilfe der App Health Sync auch zu Google Fit synchronisieren, das unterliegt allerdings einigen Einschränkungen und ehrlich gesagt: Wenn man einmal die Funktionen von Garmin Connect kennengelernt hat, fühlt man sich bei Google Fit sowieso sehr eingeschränkt.

App und Weboberfläche von Garmin


Garmin Connect
App Garmin Connect
Market Link / Google Play
Neben der App lassen sich die Garmin Daten auch online auf https://connect.garmin.com abrufen - das ist manchmal übersichtlicher und bietet vor allem die zusätzliche Möglichkeit, die Trainingsdaten auch zu exportieren und sie dann z.B. mit den schon erwähnten Swimming Watch Tools zu bearbeiten (siehe Abschnitt "Training (Schwimmen) mit Garmin Connect" im Artikel zur Garmin VivoActive 3).

Tagesübersicht und Statistiken


Am liebsten mag ich die Tagesübersicht, bei der Garmin alles, was es so den Tag über an Daten erfasst auf einmal anzeigt: Aktivitäten, Schritte, Stresslevel, Body Battery, Herzfrequenz, Schlaf usw. Je nach verbundener Uhr tauchen da auch manchmal neue Dinge auf, so wurden beispielsweise die Pulsoxymetriemessung und die Body Battery erst sichtbar als ich die Vivosmart verbunden hatte.

Während ich das hier schreibe sieht die Tagesübersicht z.B. so aus:


Tagesverlauf - Garmin
Tagesverlauf mit allen Daten und Statistiken
(Streckenzusammenfassung, Schritte, Stress, Body Battery, Flüssigkeitsaufnahmen, Kalorien, Herzfrequenz, Menstruatationszyklus, Schlaf, SChlaf-Pulsoxymetrie)

Die meisten Daten werden automatisch oder halbautomatisch erfasst. Aktivitäten (hier die obersten 3 grünen Felder) starte und beende ich manuell auf der Uhr, sobald sie abgeschlossen sind tauchen sie nach der nächsten Synchronisierung in der Tagesübersicht auf.

Schritte, Stresslevel, Body Battery, Kalorien, Herzfrequenz, Schlaf und die Pulsoxymetrie werden automatisch von der Uhr aufgezeichnet während sie getragen wird und danach ebenfalls in Garmin Connect synchronisiert.

Flüssigkeitsaufnahme

Die Flüssigkeitsmenge erfasse ich manuell (und tue es zurzeit eigentlich nur, um darüber etwas sagen zu können), indem ich in der Garmin App auf den Button ganz unten in der Tagesübersicht klicke und dann die Flüssigkeitsmenge auswähle - am schnellsten geht das über einen der drei frei konfigurierbaren Buttons am unteren Bildschirmrand.

Aufnahme von Fluessigkeit in ml
Flüssigkeitsaufnahme
 

Menstruationszyklus

Seit ein paar Monaten unterstützt Garmin Connect nun auch die Erfassung des Menstruationszyklus. Dafür gibt man die Periodentage an und Garmin berechnet dann selbständig fruchtbare Tage, sowie die voraussichtlich nächste Periode. Man kann auch Symptome hinzufügen, was ich jedoch nicht mache, da sie mir zu eingeschränkt sind und bisher nicht frei konfiguriert werden können. Zusätzlich gibt Garmin auch immer “hilfreiche” Tipps, was man in der aktuellen Zyklusphase beachten sollte - daran halte ich mich höchsten zufällig mal.

Menstruationszyklus
Menstruationszyklus
 

Zeitdimensionen in der Statistik

Neben der Anzeige des aktuellen Tages gibt es auch noch eine Übersicht des Vortages und der letzten 7 Tage.

Daten des Vortages
Daten des Vortages (Gestern)

Daten der letzten sieben Tage
Daten der letzten sieben Tage (Letzte 7 Tage)

Welche Daten angezeigt werden und in welcher Reihenfolge dies erfolgen soll, kann man selbst auswählen - ich ändere das durchaus auch manchmal und blende z.B. Intensitätsminuten komplett aus, weil sie mir auf die Nerven gehen.

Intensitätsminuten

Intensitätsminuten berechnet Garmin anhand der Herzfrequenz und unterscheidet zwischen mäßiger und hoher Intensität - letzteres zählt jeweils doppelt. Um überhaupt gezählt zu werden, muss man sich 10 Minuten am Stück in einem entsprechenden Herzfrequenzbereich bewegen, was dazu führt, wieso ich die Intensitätsminuten nicht leiden kann - beim Schwimmen wird nämlich die Herzfrequenzmessung deaktiviert und somit zählt es nie zu den Intensitätsminuten. Da ich aber meistens die Uhr ausschließlich zum Schwimmen trage, funktioniert die ganze Intensitätsminuten-Geschichte für mich nicht und ärgert mich nur. Also werden sie ausgeblendet. (Man kann sie trotzdem noch ansehen - sie finden sich unter “Aktivitäten”.)

Und wenn man die Uhr dann doch mal ständig trägt sieht das z.B. so aus:

Intensivminuten-Details
Intensitätsminuten-Details

Detailierte Statistiken

Zu nahezu jedem der Werte in der Tagesübersicht gibt es auch noch Statistiken für die letzten Tage, Wochen und Monate.

Stattistik Details  7 Tage, 4 Wochen und 12 Monate
Detailierte Statistik (hier: Flüssigkeitsaufnahme)




Persönliche Rekorde

Manchmal kann man sich darüber hinaus auch noch “Persönliche Rekorde” anzeigen lassen:


Statsitsik Schritte  7 Tage, 4 Wochen, 12 Monate
Statistik über Schritte mit persönliche Rekorde

Diese können in unterschiedlichen Kategorien angezeigt werden.


Rekorde
Persönliche Rekorde (Schritte, Laufen, Radfahren, Schwimmen, ...)
 

Weboberfläche

Auch das funktioniert für Schwimmen aber nur suboptimal, da man manuell in der Weboberfläche auswählen muss, dass ein bestimmtes Training als Rekord verwendet werden soll. Das ist so umständlich und kompliziert, dass man es in der Praxis eher sein lässt und sich fragt, ob Garmin eigentlich etwas gegen Schwimmer*innen hat.

Garmin Webansicht zum Training Schwimmen
Weboberfläche Schwimmen (Bahnen, Pace, Züge, Swolf) siehe Artikel zur Vivoactive 3

Ausrüstungsgegenstände

Neben all dem bietet Garmin auch noch jede Menge weitere Dinge über Garmin Connect (sowohl in der App, als auch über die Weboberfläche) an - so kann man z.B. Ausrüstungsgegenstände erfassen und sie später beim Training als benutzt angeben und irgendwann dann auch aussortieren. Ich habe noch keinen Nutzen für mich darin erkannt, kann aber feststellen, dass auch hier der Schwerpunkt von Garmin eher bei Läufer*innen, Radfahrer*innen (und Golfer*innen!) liegt - gut daran zu erkennen, dass jeder Ausrüstungsgegenstand eine Maximaldistanz als “Lebensdauer” hat. Sehr lustig bei einer Yogamatte!

Trainingspläne

Außerdem gibt es von Garmin vorgefertigte (und zum Teil adaptive) Trainingspläne, die man auf die vivoactive 3 herunterladen kann - auch hier hauptsächlich für Laufen und Radfahren, jedoch immerhin auch für Triathlon. Die Trainingsauswahl in der Weboberfläche ist dabei deutlich größer als in der App. Auch gibt es eine Communityfunktion, bei der man Trainings teilen und sogar Challenges erstellen kann. Das ganze wird noch verstärkt durch “Auszeichnungen” für gewisse - zum Teil auch bizarre - Aktivitäten: von einer bestimmten Anzahl an Schritten oder Intensitätsminuten pro Tag bis zu “Captain Marvel”-Auszeichnungen  für eine Sonderedition der Uhr. Das ist für mich aber alles entweder zu wettkampf- und trainingsorientiert oder schlichtweg zu albern und ich verzichte darauf.

Fazit

Für mich ist und bleibt die Uhr eine Smartwatch mit einem paar Sporttrackingfunktionen und genau dafür ist die vivoactive 3 und eigentlich noch mehr die vivosmart 4 (mit ein paar Abstrichen beim Leistungsumfang) perfekt.

Ich kann Zeitpunkt und Dauer meiner Aktivitäten aufzeichnen, sowie meine Herzfrequenz während der Aktivität (mit Ausnahme von Schwimmen), bekomme bei Outdooraktivitäten zusätzlich die Strecke erfasst (bei der vivosmart nur mit Verbindung mit dem Smartphone). Ich kann mir Benachrichtigungen von meinem Smartphone anzeigen lasse und kann bei der vivoactive 3 sogar frei auswählen, von welchen Apps. Beide Uhren bieten Weckerfunktionen mittels eine Vibration am Handgelenk an und wenn ich sie tatsächlich den ganzen Tag trage, bekomme ich eine große Auswahl mehr oder weniger interessanter Daten, die zugegebenermaßen in erster Linie dem eigenen “auf die Schulter klopfen” dienen.

Ich mag die vivosmart im Alltag definitiv mehr. Während ich die große vivoactive nie lange tragen wollte, fällt mir die kleine vivosmart im Normalfall kaum auf und ich habe auch keine Probleme sie im Schlaf oder beim Yoga am Handgelenk zu haben. Dafür bezahlt man aber mit deutlich weniger Einstellmöglichkeiten (z.B. keine frei wählbaren Widgets und keine einstellbaren Displays und Alarme während einer Aktivität) und dem kleinen Display, das z.B. bei Benachrichtigungen keinen Spaß macht.

Und: Auch ohne sportliche Höchstleistungen vollbringen oder ernsthaft trainieren zu wollen, bin ich mit der großen Datenmenge und -vielfalt, sowie deren Auswertung und Übersicht, die mir Garmin bietet, sehr glücklich - das sind die kleinen Alltagsfreuden für Datenfreaks.  

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Hinweis: Smart Home im Alltag

Im Laufe der Zeit wird auch das Leben mit Technik immer intelligenter. Entsprechend habe ich auf der Seite "Smart Home" unsere Erfahrungen mit Amazon Echo (Alexa) und Google Home sowie vernetzte Dienste zusammengestellt und auf der Seite "Smartwatch" finden sich die Erfahrungen mit unterschiedlichen smarten Geräten am Handgelenk.




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