Andreas Unkelbach
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Smart Home im Alltag


Mittwoch, 25. September 2019
19:06 Uhr

Onlinebanking per App mit Fotoüberweiung per Foto und auch PDF

Eine der ersten Anwendungen im Internet als Dienstleistung dürfte tatsächlich das Onlinebanking sein. Auf eine moderne Form des Banking per Sprache wird im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil VI - Onlinebanking mit Google Home und Sparkasse" angesprochen.

Mittlerweile sind nicht nur Sprache und das Onlinebanking über eine Weboberfläche hilfreich sondern auch Apps bieten hier einen tatsächlichen Mehrwert, den folgende Begebung am Beispiel der Fotoüberweisung darstellt. Hier möchte ich gerne die Erfahrung meiner Frau teilen.

Gestern, in der Straßenbahn auf dem Weg zu einem Moor, habe ich halbspontan eine neue Domain bestellt. Die Internetverbindung war etwas wackelig, was den Vorgang in die Länge gezogen hat, aber grundsätzlich war es in wenigen Klicks erledigt und schon ein paar Minuten später war die Rechnung als PDF in meinem Posteingang.

Unterwegs auf Radweg

Mittlerweile hatte ich die Straßenbahn verlassen und lief über einen verlassenen Radweg entlang einer Landstraße, neben mir knallende Auspuffe und laut knatternde LKW, von oben vereinzelte Regentropfen und mit dabei nur mein Handy. Früher hätte mich das davon abgeschreckt, die Überweisung direkt zu machen. Ich hätte gewartet, bis ich in der Wohnung zurück gewesen wäre, und hätte alles am Laptop erledigt. Seit einer Weile bietet meine Bank jedoch in ihrer App Fotoüberweisungen an und ich liebe sie.

Banking App

Anstatt alle Daten einer Überweisung händisch in das Formular eintragen zu müssen, kann man die Rechnung fotografieren und Empfänger, Kontodaten, Betrag und der Verwendungszweck werden automatisch erkannt. Nicht immer zu 100 %, aber doch sehr zuverlässig. Das Allerbeste daran ist aber: Es funktioniert nicht nur mit fotografierten Rechnungen, sondern auch mit PDFs!

Rechnung per Fotos oder PDFs erkennen

Ich musste also nur die PDF-Datei aus meiner Mail speichern, die Fotosüberweisung in der DKB App aufrufen und dort das PDF auswählen. Die App hat automatisch alle Daten erkannt und in das Überweisungsformular importiert.


Datensatz von Rechnung importiert
Vorausgefülltes Überweisungsformular

Man kann an der Stelle auch noch Änderungen vornehmen, oder man geht direkt weiter zur TAN-Eingabe. Dann kommt direkt ein Pop-Up der 2. DKB App TAN2go, deren Aufgabe nichts anderes ist, als TANs zu generieren.

Tan2Go oder PushTan

Auf die Benachrichtigung klicken, einloggen (per Passwort oder Fingerabdruck) und schon kann man mit einem einzigen Klick die TAN direkt in die Banking App übertragen.

Generierte TAN
(Foto statt Screenshot, weil die TAN-App Screenshots unterbindet.)

Ein letzter Klick um die Überweisung tatsächlich abzusenden und das war’s!

Zusammengefasst sind dieses folgende Schritte:
  1. Mail aufrufen
  2. PDF speichern
  3. Banking App aufrufen
  4. Einloggen
  5. Fotoüberweisung auswählen
  6. PDF hochladen
  7. Kontrollieren
  8. TAN anfordern
  9. Tan App aufrufen
  10. Einloggen
  11. TAN übertragen
  12. Überweisung absenden
Das alles hat keine 2 Minuten gedauert, meine Rechnung war bezahlt, meine Domain bestellt und ich konnte meinen Weg zum Moor fortsetzen. Das dann dann übrigens wegen Arbeiten außerplanmäßig für 2 Wochen geschlossen hatte, was einem erst durch ein Schild direkt am Eingang mitgeteilt wurde. Kein Moor für mich, aber zurück in der Wohnung war die von unterwegs bestellte und bezahlte Domain bereits freigeschaltet und bereit für den Einsatz.


Fazit:

Nach anfänglichen Zögern habe ich mich hier ebenfalls zeitnah überzeugen lassen und muss zugeben, dass die Erkennung der Zahldaten problemlos funktioniert und der Aufwand einer Überweisung erheblich gesunken ist.

Damit dieser Service von einer Bank angeboten werden kann, wird eine elektronische Texterkennung sei es nun über das Bild oder Dokument erfolgen.

Bevor eine solche Texterkennung erfolgen kann, muss vorher  zugestimmt werden, dass aus den Bild-/Textdateien die zur Durchführung des Zahlungsauftrags (Überweisung) erforderlichen Überweisungsdaten, wie Zahlungsempfänger, IBAN, BIC, Rechnungsbetrag, Verwendungszweck und vergleichbare Daten, sowie die Daten des Rechnungserstellers, wie dessen Adress- und Kontaktdaten, ausgelesen werden dürfen. In der Regel werden die Daten eine kurze Zeit gespeichert zur Überprüfung der ordnungsgemäßen Ausführung als auch der Verbesserung der Erkennungsmechanismen der Foto-Überweisung.

Persönlich bin ich von der Möglichkeit der Erfassung von den Zahlungsdaten außerordentlich angetan und konnte auch selbst schon die eingangs geschilderten Erfahrungen als positiv wahrnehmen.

Mittlerweile werden auf manchen Rechnungen auch QR Codes aufgedruckt in denen ebenfalls die notwendigen Daten der Rechnung erfasst sind welche ebenfalls über die App erkannt und in das Bankingprogramm übertragen werden. Mir geht es bei der Vereinfachung gar nicht mal nur um die IBAN sondern gerade die Referenzbelegnummer auf der Rechnung ist oftmals problematisch in der Erkennung.

Während dieses bei der oberen App ebenfalls perfekt über die Foto-Überweisung funktioniert ist dieser Punkt in anderen Apps separat aufgeführt.

Onlinebanking App Starmoney


Hier bietet sowohl die App der Bank als auch diverse Onlinebanking Apps eine einfache Möglichkeit diese direkt in den Verwendungszweck zu übernehmen und die Daten auszulesen und korrekt zu übertragen.

Insgesamt ist es für mich immer wieder positiv sich im Rahmen Technik und ihre Anwendungen miteinander auszutauschen und hier tatsächlich nicht nur Neues zu entdecken sondern auch von einer Begeisterung anstecken zu lassen :-).

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Tags: App

Ein Kommentar - - Internet

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Kommentare

Anonym am 27.9.2019 um 14:09 Uhr
Danke!


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