21:18 Uhr
Windows 10 Grundlagen, erste Einstellungen und Datenschutz - Wie funktionieren Funktionsupgrades bei Windows 10
Von daher sah ich das Angebot von Microsoft zum Upgrade von Windows 7 / Windows 8 auf Windows 10 durchaus als verlockend und hatte mich auch relativ schnell für die Reservierung von Windows 10 entschieden.

Trotzdem wäre mir dieses am Hauptrechner ("Produktivsystem") dann doch etwas zu viel Umstellungsaufwand gewesen so dass ich hier auch weiterhin bei Windows 7 bleibe. Dieses liegt auch daran, dass ich ein wenig unsicher bin, ob die von mir genutzten symbolischen Links zur Verschiebung des "Userverzeichnis unter Windows 7 auf andere Platte verschieben" vollkommen problemlos übernommen wird.
Allerdings dachte ich mir, dass ein Upgrade von Windows 8.1 nach Windows 10 ja weniger problematisch sein sollte und so nutzte ich einen Sonntag und habe tatsächlich das Upgrade erfolgreich durchgeführt.
Daher möchte ich In diesem Artikel meine ersten Eindrücke von der Installation des Upgrades bis hin zu einigen Veränderungen und in meinen Augen sinnvolle Einstellungen beschreiben.
Dabei ist dieser Artikel in folgende Abschnitte unterteilt:
- Verlauf des Upgrades auf Windows 10
- Cortana und Websuche deaktivieren (digitale Assistentin mit Spracherkennung)
- PC Einstellungen (neue Oberfläche und Bündelung der Systemeinstellungen)
- Standard-App (Webbrowser und E-Mail) aber auch Programme zu Dateityp zuordnen
- WLAN Einstellungen und hier besonders der Punkt WIFI Sense zur Freigabe des WLAN für Kontakte
- Windows Einstellungen synchronisieren
- Datenschutzeinstellungen
- Windows 10 Updates inklusive Verteilung der Updates im Netzwerk
- Windows Kachel-Start-Menü
- Mein persönliches Fazit nach den ersten Erfahrungen mit Windows 10
Verlauf des Upgrade auf Windows 10
Erfreulicherweise sind sowohl die Einstellungen der VPN Lösung OPENVPN als auch SAP Gui sowie die individuell zugewiesenen Tastenkombinationen (siehe "Hilfreiche Tastenkombinationen unter Windows") für verschiedenen Tools erhalten geblieben. Auch die Einstellungen für Firefox (inklusive Standardbrowser unter Windows) sowie diverse andere Tools von Hardcopy bis Thunderbird und von Synchronisationstools (wie OneDrive oder Dropbox) bis zu manchen Messengern sind ohne Probleme inklusive diverser Einstellungen übernommen worden und das obgleich ich eigentlich gar nicht alle als portable Anwendung installiert habe . Insgesamt bin ich hier tatsächlich außerordentlich angenehm überrascht worden und hatte gleichzeitig die Gelegenheit genutzt manch etwas ältere Programm mit einen Update zu versorgen, da ich eigentlich davon ausgegangen bin, dass das Upgrade wesentlich länger dauern würde als ich es gedacht habe.Trotzdem gab es auch bei Windows 10 (neben der neuen Startmenüfunktion einige Punkte die ich aus persönlichen (oder auch datenschutzrechtlichen) Gründen deaktivieren wollte.
Da diese Punkte vielleicht auch für den ein oder anderen ebenfalls interessant sind möchte ich diese einzeln hier kurz aufführen.
Nebenbei behält Windows eine Kopie der alten Windows Version (im Ordner Windows.OLD) bei, so dass zumindest bis zu einen Monat nach Upgrade wieder zurück auf die vorherige Windows Version gewechselt werden kann.
Nun aber zu den für mich persönlich wichtigsten Einstellungen.
Cortana und Websuche deaktiveren
Neben dem "Startmenü Button" bietet Windows 10 nun ein Suchfeld an über das nicht nur das digitale Assistentin Cortana aufgerufen sondern die lokale Suche gleichzeitig um eine Websuche mit Bing erweitert. Cortane lässt sich durch Sprache steuern und ähnelt damit Google Now oder auch Apples Siri.Allerdings lassen sich beide Punkte durch die Einstellungen (Zahnradsymbol) deaktivieren, so dass nur noch Windows durchsucht wird und auch Cortana deaktiviert ist (siehe Abbildung).

Da ich den Rechner oftmals auch mobil nutze (und damit über eine UMTS Verbindung) wäre eine ständige Verbindung ins Internet für mich an dieser Stelle tatsächlich problematisch.
PC-Einstellungen
An die neuen Einstellungen musste ich mich erst einmal gewöhnen. Zwar gibt es noch weiterhin die Systemsteuerung, aber in dieser Einstellungen sind tatsächlich alle notwendigen Punkte recht passend zusammengefasst.
In verschiedenen Kategorien sind hier eigentlich recht sinnvoll die verschiedenen Möglichkeiten zusammengefasst, so dass man relativ schnell die entsprechenden Anpassungen vornehmen kann.
Auch wenn die Verbraucherzentrale Rheinland Pfalz im Artikel "Windows 10 – Überwachung bis zum letzten Klick" vor den Einsatz von Windows 10 warnt muss man fairerweise auch zugeben, dass (wenn auch als Opt-Out) Microsoft einige kritische Punkte durchaus wieder deaktivieren lässt, so dass der Datenschutz nicht weniger gewahrt bleibt wie beim Einsatz von Google unter Android.
Trotzdem möchte ich auf einige Punkte im Verlauf dieses Artikels ebenfalls näher eingehen.
Alle weiteren Punkte beschreiben nun eine der Einstellungen, die aus der Anwendung Einstellung aufgerufen wurde.
Standard-App (Webbrowser und E-Mail)
Unter Einstellungen->System kann in der Rubrik "Standard-Apps" für die meisten Anwendungen eine Standard-App hinterlegt werden mit der bestimmte Daten geöffnet werden. Erfreulicherweise ist hier mein Webbrowser (Mozilla Firefox) direkt übernommen worden und auch Thunderbird ließ sich als Mailprogramm direkt einstellen..
Hierdurch werden dann auch Links oder Dateien direkt mit der jeweiligen Anwendung geöffnet. An gleicher Stelle können auch Standard-Apps nach Dateityp aber auch nach Protokoll (bspw. FTP etc.) ausgewählt werden. Insgesamt wirkt dieses auf mich sehr durchdacht und nicht mehr so verschachtelt wie unter Windows 7.
WLAN Einstellungen
Unter Einstellungen->Netzwerk und Internet sollte in der Rubrik WLAN die WLAN Einstellungen aufgerufen werden (siehe Abbildung).
Durch den Punkt Erweiterte Optionen ist es möglich das aktuelle WLAN als getakte Verbindung festzulegen, so dass hier bestimmte Apps einen eingeschränkten Datentarif berücksichtigen und so sich in der Datennutzung einschränken (inwieweit hier auch Synchronisation mit OneDrive oder die Windows Updates betroffen sind, kann ich noch nicht sagen). Interessanter ist aber der unterer Punkt "WLAN-Einstellungen verwalten".
Durch den Punkt WLAN-Einstellungen verwalten sollten, meiner Meinung nach zwei Punkte deaktiviert werden.Auch wenn diese zur WLAN Optimierung gedacht sind, würde ich diese doch als recht kritisch ansehen.

Während der erste Punkt "nur" eine automatische Verbindung zu offenen WLANs beinhaltet betrachte ich den zweiten Punkt Verbindung mit Netzwerken herstellen, die von meinen Kontakten freigegeben werden als wesentlich kritischer.
Hier können WLAN Zugänge mit entsprechend anderen Personen (die als Kontakt in Windows hinterlegt zur Auswahl stehen hier Outlook.com, Skype und Facebook Kontakte) teilen.
Gerade aufgrund der Störerhaftung würde ich dieses sehr kritisch sehen ganz unabhängig davon, dass hierdurch ggf. Firmen-WLAN Zugänge, sofern diese nicht per 802.1X gesichert sind (Protokoll EAP uder PP-EAP sowie es bspw. bei Hochschulen mittels eduroam genutzt wird), geteilt werden....
Funktionsweise WLAN für Kontakte freigeben (WIFI-Sense)
Wobei diese Funktion (WIFI Sense) auch erst einmal in den Einstellungen zum jeweiligen WLAN über den Punkt "Erweiterte Optionen" hier kann dann je WLAN die Option "Ausgewählte Netzwerke freigeben für und die jeweilige Art der Kontakte (Outlook.com, Skype, Facebook) ausgewählt werden. Leider ist diese Funktion nur auf die einzelnen Kontaktgruppen und nicht auf Einzelkontakte einstellbar.
Windows-Einstellungen synchronisieren
Ähnlich wie Android bzw. Google bietet nun auch Windows an alle Einstellungen vom Design bis zu Kennwörtern in der Cloud zu speichern. Hier kann unter Einstellungen->Konten in der Rubrik "Einstellungen synchronisieren" die einzelnen Synchronisationsparamter eingestellt werden oder die Synchronisation komplett deaktiviert werden. Es kann ja tatsächlich sein, dass Windows eben nicht an jeden Rechner identisch eingerichtet werden soll.Datenschutz unter Windows 10
Unter Einstellungen->Datenschutz bietet Microsoft eine Vielzahl von Optionen zum Datenschutz an. Wobei ich durch das Deaktivieren von Cortana die Rubrik "Spracherkennung, Freihand und Eingabe" außen vor lasse. Hier kann über "Mich kennenlernen" eine Vielzahl an Informationen (Diktatfunktion) zur Spracherkennung hinterlegt werden und sowohl Stimm- als auch Handschrift hinterlegt werden. Sämtliche Informationen können aus der Cloud aber auch verwaltet werden.Interessanter ist hier eine Änderung in der Rubrik "Allgemein" über die ich einige Punkte deaktiviert habe (siehe Abbildung).

Hier scheint nun auch Microsoft eine Werbungs-ID für personenbezogene Werbung integriert zu haben (was bei Apps und Windows Store sicherlich Sinn macht). Dennoch habe ich diese Optionen deaktiviert und lediglich den Smart-Screen Filter aktiviert gelassen, so dass hier URLS aus Store-Apps überprüft werden können. Dieses erschien mir sinnvoll um bestimmte Schadprogramme zu vermeiden.
Über die Rubrik "Kontoinformation" kann die Weitergabe des Namen, Bild und weitere Kontoinformationen des Microsoft Konto an Apps ausgeschaltet werden. Grundsätzlich lässt sich Windows auch mit einen lokalen User verwenden, aber dann steht der App Store nicht zur Verfügung, so dass ein Windows User (Ehemals Live User heute wohl Microsoft Account) erforderlich ist.
Unter der Rubrik Feedback und Diagnose können regelmäßig Nutzungsdaten an Microsoft gesandt werden. Dieses kann sowohl für Diagnose aber auch für Feedback genutzt werden.
Da ich im Falle eines Fehlers aber lieber selbst bestimme welche Daten versandt werden habe ich hier die Feedbackhäufigkeit auf Nie eingestellt und auch die Gerätedaten auf Verbessert und nicht vollständig im Rahmen einer Diagnose eingestellt (siehe Abbildung):

Ich denke mir bei solchen Einstellungen immer, dass im Falle eines Austauschs mit Microsoft das Fehlerprotokoll ja entsprechend erweitert werden kann.
Windows Update
Eine Neuerung bei Windows 10 ist, dass nun alle User automatisch Updates von Microsoft bekommen (ab Windows Pro, können zumindest größere Updates zurückgestellt werden (verzögert) werden, aber Sicherheitsupdates werden weiterhin ausgerollt).Da Windows 10 auch immer wieder Funktionsupdates erhalten soll, ist eine solche Funktion sicherlich für Firmenumgebungen interessant, da andernfalls je nach Funktionsänderung sich auch die diversen Anwendungen ändern.
Unter Einstellungen->Update und Sicherheit ist in der Rubrik "Windows Update" aber auch der Punkt "Erweiterte Optionen" erwähnenswert.

Unter den "Erweiterten Funktionen" ist der Punkt "Übermittlung von Updates auswählen" noch relevant, da sich hier Microsoft für die Verteilung von Windows Updates sowohl im Heimnetz als auch über das Internet eine neue Funktion überlegt hat. Dieser Punkt ist wie in der Abbildung zu sehen über den Punkt "Übermittlung von Updates auswählen" aufrufbar.

Ein weiterer Punkt an dieser Stelle ist auch die Möglichkeit am Insider Prorgamm "Insider-Builds abrufen" teilzunehmen. Hierdurch bekommt man noch vor den Großteil aller User zukünftige Updates angeboten um diese zu testen und ein entsprechendes Feedback abzugeben. Man könnte dieses auch Beta-Test nennen und sollte für ein halbwegs produktiv genutztes System nicht verwendet werden.
Nun aber zu den eigentlichen Punkt "Übermittlung von Updates auswählen" der auch in folgender Abbildung dargestellt ist.

Unter der Option "Updates von mehr als einem Ort" bietet Microsoft hier eine neue Funktion was das Verteilen von Updates belangt.
Hier werden die Downloads der Updates nicht nur von Microsoft Servern angeboten sondern auch verbundene Clients bieten gleichzeitig heruntergeladene Updates im lokalen Netzwerk oder im Internet an.
Hierdurch sollte das Updaten von mehreren Rechnern wesentlich schneller gehen, wenn schon ein Rechner die entsprechenden Updates heruntergeladen hat.
Da irgendwann vielleicht im Netzwerk auch noch andere Rechner auf Windows 10 ein Update bekommen (oder neue Geräte angeschafft werden) erscheint mir die Option" Updates von Microsoft abrufen und Updates für PCs im lokalen Netzwerk zur Verfügung stellen als sehr sinnvoll und daneben auch als clevere Lösung.
Nachtrag 2020: Wann wird das Funktions-Upgrade unter Windows 10 eingespielt?
Gerade wenn Windows 10 schon eine Weile im Einsatz ist kommt irgendwann die Meldung dass ein neues Funktionsupgrade als optionales Windowsupdate (Beispiel unter Windows 10 Pro Windows Update 2004 bzw. 20H1 oder 20H2) zur Verfügung steht. Grundsätzlich gibt es hier die Empfehlung zu warten bis es automatisch eingespielt wird es sei denn man möchte die neuen Funktionen unbedingt nutzen.Sehr viele Fragen rund um Windows 10 Upgrades hat die c't 21/2019 im Artikel "FAQ: Funktions-Upgrades für Windows 10" beantwortet. Vielen Dank an dieser Stelle. Auf Nachfrage weisen sie auch darauf hin, dass die Funktionsupdates automatisch eingespielt werden, wenn der Support für die aktuelel Version ausläuft. Üblicherweise ist dieses 18 Monate nach Erscheinungsdatum.
Für mich lautet hier die Empfehlung ☕ oder 🍵 trinken, abwarten und Lieblingscomputerzeitschrift lesen um zu schauen, ob mich die neuen Funktionen unter Windows 10 ansprechen und erst dann ein manuelles Update ausführen.
Microsoft informiert im Artikel "Windows10-Versionsinformationen" ebenfalls darüber. Funktionsupdates für Windows 10 werden zweimal im Jahr (ca. März und September) veröffentlicht und danach in die monatlichen Qualitätsupdates (nach 18 bzw. 30 Monaten je nach Servicevertrag nach der Veröffentlichung) übernommen.
Mit dem Herbstupdate in 2020 hat Windows 10 die Updatebezeichnung ebenfalls geändert. So ist nun anhand von H1 bzw. H2 ersichtlich, ob es sich beim Update um das erste oder zweite Halbjahr handelt. Das Herbstupdate hat einen Support von 30 und das Frühjahrsupdate von 18 Monate. Gerade im produktiven Einsatz ist daher sicher auch die Empfehlung bis bspw. Windows 10 Upgrade 20H2 zu warten nicht verkehrt. Wobei auch hier die Sicht auf die neuen Funktionen immer interessant ist. Wobei diese 30 Monate nicht für WIndows 10 Varianten bis Windows 10 Pro sondern nur für Windows 10 Enterprise und Windows 10 Education (siehe "Informationsblatt zum Lebenszyklus von Windows 10").
Unter "Windows 10-Updateverlauf" kann eine Liste aller Updates inklusive weiterer Informationen und bekannten Problemen aufgerufen werden.
Windows Kachel-Start-Menü
Bei einen ersten Überblick zu Windows 10 sollte natürlich auch ein Blick auf das neue Kachel-Start-Menü nicht fehlen, dass mir mittlerweile sogar besser als die Kacheloberfläche von Windows 8 gefällt und dabei sowohl per Touchpad als auch per Maus ein gutes Arbeiten ermöglicht.
Insgesamt habe ich hier in meinen Augen den Rechner soweit eingerichtet, dass ich damit problemlos umgehen kann.
Auch wenn das Installieren etwa einen Sonntag gebraucht hat muss ich bei aller Skepsis zugeben, dass es (zumindest am Laptop) eine gute Entscheidung war hier auf Windows 10 zu wechseln. Der Unterschied zu Windows 8.1 zeigt sich dann tatsächlich an einigen Ecken und es wirkt auf mich sehr durchdacht. Das viele Datenschutzeinstellungen als Opt-Out realisiert worden ist zwar ärgerlich, aber positiv ist, dass diese doch entsprechend angepasst werden können. Auch sonst zeigt sich Windows 10 im Alltag sehr stabil und man gewöhnt sich relativ schnell an die neue Optik und ist zufrieden mit den getroffenen Einstellungen.
Fazit Wechsel auf Windows 10
Persönlich bin ich schon sehr gespannt auf Langzeiterfahrungen und wie sich die neuen funktionalen Updates und die nun endgültige Version von Microsoft auswirken wird.
Immerhin erscheint mir Windows 7 als ein recht guter Ansatz und es ist in sich auch wesentlich angenehmer als der Gedanke an ein zu mietendes Betriebssystem, wie kurzfristig durch die Markensicherung von "Windows 365" zu befürchten war.
Hier hatte ich kurzfristig schon die Zukunft, vergleichbar zu Microsoft Office 365 in ein aboniertes Betriebssystem gesehen. Zwar ist durch die Hardwarebindung auch beim neuen Windows 10 mglw. eine Neuanschaffung beim neuen Rechner erforderlich...aber da kann ich wenigstens selbst bestimmen, wann der Wechsel durchgeführt wird....
Auf diese Weise ist Windows as a service tatsächlich in sich schlüssig und ich bin froh, dass Upgrade gemacht zu haben. Realistischerweise war dieser Rechner ja ohnehin am Betriebssystem gebunden durch das vorinstallierte Windows 8.1.
Aktuelles von Andreas Unkelbach
unkelbach.link/et.reportpainter/
unkelbach.link/et.migrationscockpit/
17:00 Uhr
Vorteil von Excel Formatvorlagen und Filter nach Farben oder Zellensymbolen aus bedingter Formatierung

An gleicher Stelle ist auch die bedingte Formatierung zu finden auf die im Artikel "Excel: bedingte Formatierung mit Pfeilen (Darstellung Tendenzen bei Veränderungen)" näher drauf eingegangen ist. Neben der optischen Hervorhebungen von Formeln (Formatvorlage "Berechnungen") oder auch Hervorhebung von positiven Ergebnissen (Gut) oder kritischen zu prüfenden Elementen ("Schlecht") sind diese Formatvorlagen auch sehr praktisch um noch offene Eingaben die in einer Übersicht noch ergänzt werden müssen, durch die Formatvorlage "Eingabe" gekennzeichnet werden können.
Gerade bei umfangreichen Listen ist hier eine weitere Funktion noch sehr praktisch. in Verbindung mit der Filterfunktion. Die Sortierenfunktion ist im Ribbon "Daten" zu finden und in der Gruppe "Sortieren und Filtern" kann ein entsprechender Filter (über das Trichter Symbol über Daten gesetzt werden. Im Artikel "Mehrere Autofilter im Tabellenblatt einer Exceltabelle setzen" hat sich ja schon ein Beispiel ergeben, warum ich recht gerne mit der Filterfunktion arbeite.
Ein weiterer Vorteil dieser Funktion ist, dass nicht nur nach Zahlenwerten sondern auch nach Farben sortiert werden kann. So kann, sofern ich die Formatvorlage "Eingabe" verwendet habe, je Spalte nach notwendigen Eingaben gefiltert werden und genau diese fehlende Daten noch ergänzt werden.
In der Abbildung wird die Spalte D nach allen als "Eingabe" formatierten Zellen gefiltert.

Auf diese Weise werden dann auch nur die Lehreinheiten beziehungsweise Studiengänge dargestellt bei denen noch eine Ergänzung erforderlich ist.
In unseren Beispiel wird hier also nur noch der "Studiengang 1B" dargestellt.

Gerade wenn man mit mehreren Personen an einer Excelarbeitsmappe arbeitet sind solche Kleinigkeiten sehr hilfreich um schnell einen Überblick zu erhalten oder um auf wesentliche Punkte hinzuweisen.
Ein weiteres Anwendungsgebiet wäre bei der bedingten Formatierung nach Zellensymbolen zu filtern, wie in unterer Abbildung dargestellt wird.

Gerade bei der Auswertung von Auffälligkeiten sind solche farblichen Hervorhebungen (oder auch Symbole) sehr nützlich und man kann sich dank dieser Filter dann um die wesentlichen zu klärenden Punkte kümmern. Sofern in einer Tabelle auch noch eine Farblegende eingefügt ist ergibt sich hier eine praktische Funktion um auf bestimmte Auffälligkeiten hinzuweisen. Besonders umfangreiche Berichte (als Beispiel seien hier die "Rechercheberichte im Modul FI (Bilanzanalyse)" genannt) haben oftmals einzelne Positionen zu denen eine Rückfrage erforderlich ist oder auch das Einfügen eines erläuternden Kommentars sehr hilfreich sein kann. Auf diese Weise funktioniert dann auch das abteilungsübergreifende Arbeiten zum Beispiel zwischen der Finanzbuchhaltung und Controlling
Aktuelles von Andreas Unkelbach
unkelbach.link/et.reportpainter/
unkelbach.link/et.migrationscockpit/
17:22 Uhr
Darstellung negatives Vorzeichen in SAP - Standardlayout anpassen für vorangestelltes Vorzeichen
Da die meisten Berichte im Controlling jedoch auf Report Writer / Report Painter Berichten aufbauen könnte eine alternative auch sein, das Standardlayout so zu ändern, dass künftig in SAP Berichten nicht mehr das Minuszeichen nachgestellt sondern den negativen Zeichen vorangestellt wird.
Standardlayout pflegen für Report Writer Berichte
Die Pflege des Standardlayout ist unter:- Infosysteme
- Ad-Hoc Berichte
- Report Painter
- Report Writer
- Standardlayout
- Ändern (Transaktion GR12)
Je nach gewählter Option wird die negative Zahl - 120,30 wie folgt dargestellt.
| Einstellungen | Darstellung bzw. Ausgabe von negativen Werten | |
| Vorrangestellt | '- ' | -120,30 |
| Nachgestellt | ' -' | 120,30- |
| In Klammern | '()' | (120,30) |
| 'CR' | 'CR' | 120,30 CR negative Zahlen werden mit 'CR', positive Zahlen werden mit 'DR' gekennzeichnet |
| Ohne Vorzeichen | 'NS' | 120,30 |
Technischer Hintergrund - Tabelle T801W
Die gewählten Einstellungen, werden je Sprachschlüssel in der Tabelle T801W gespeichert. Dabei wird neben Sprachschlüssel auch der Mandant festgehalten, so dass diese Einstellung eine mandantenabhängige Einstellung ist, was auch für Mehrmandantensysteme interessant sein dürfte.So verwendet der Bericht "Kostenstellen Ist/Plan/Abweichung (Transaktion S_ALR_87013611)" das Standardlayout 1-BTC2 welches dann in der Tabelle beziehungsweise. in den Einstellungen eine entsprechende Darstellung der negativen Vorzeichen vornimmt.
Bei Änderung des Layouts innerhalb des SAP Namensraum sollte jedoch bedacht werden, dass im Rahmen eines Updates durch SAP dieses auch wieder überschrieben werden könnte. Allerdings ist eine Änderung der Standardlayouts sicherlich einfacher als Änderung aller RW/RP Berichte im Standard.
Gespeichert werden die Werte innerhalb der sprachabhängigen Struktur IT801W "Report Writer: Include - Layoutparameter (sprachabhängig)" im Feld SIGNE als Characterwert mit zwei Zeichen (siehe in der oberen Tabelle die Spalte SIGNE), welche wiederum als Include in der Tabelle T801W eingefügt wird.
Die einzige Frage ist nun nur, ob bei den Berichten nochmals das Standardlayout übernommen werden muss, oder hier abweichende Einstellungen schon eingetragen sind.
Layout "Darstellung des Vorzeichen" im Report Writer / Painter Bericht
Sollte dieses der Fall sein kann im Bericht unter: EINSTELLUNGEN->BERICHTSLAYOUT über die Schaltfläche "Standardlayout übernehmen" die getroffenen Einstellungen für diesen Bericht übernommen werden. Alternativ kann natürlich auch hier im Register "Sprachabh." im Abschnitt "Vorzeichen" die Darstellung der Vorzeichen entsprechend ausgewählt werden.Ebenso besteht natürlich auch bei der Entwicklung von Berichten an dieser Stelle die Möglichkeit das Berichtslayout auf eigene Bedürfnisse hin anzupassen.
Damit dürften auch mit negativen Vorzeichen versehene Werte (insbesondere Erlöse) auch in Excel wesentlich einfacher verarbeitet werden können.
Behandlung von Vorzeichen und Vorzeichenumkehr
Hierbei sollte jedoch darauf hingewiesen werden, dass nur das Layout und nicht der Wert geändert wird, so dass auch weiterhin eine normale Verarbeitung möglich ist. Grundsätzlich könnte man in der Registerkarte "Darstellung" auch durch die Option "Vorzeichen umkehren" aktivieren. Diese hat aber eine rein optische Funktion, da sich nur die Darstellung des Betrages ändert, sofern der Wert in einer Formel oder eine Summe berücksichtigt wird, wird auch immer das originäre Vorzeichen verwendet. Diese Option mag zwar verlockend sein (Erlöse werden positiv und Kosten neagtiv ausgewiesen und es gibt weniger Rückfragen), aber für eine weiter Verarbeitung der Daten ist dieses dann eher problematischer als grundsätzlich die Darstellung von Kosten und Erlöse in SAP zu erläutern.Vorzeichen im Recherchebericht
Ergänzend zu den Standardlayouts für Report Painter und Report Writer möchte ich auch darauf hinweisen, dass innerhalb der Rechercheberichte ebenfalls eine solche Einstellung vorgenommen werden kann.Dieses kann im aufgerufenen Bericht über die Schaltfläche ZAHLENFORMAT und hier über die Option "DARSTELLUNG VORZEICHEN" erfolgen. Als Wahlmöglichkeiten stehen hier:
- Nachgestellt
- Vorangestellt
- In Klammern
Eine vergleichbare Einstellung ist für das Währungszeichen im Artikel "Formatanzeige im Recherchebericht (Darstellung in 1 EUR)" schon beschrieben worden. Der Vorteil hier ist, dass auf diese Weise je Länderschlüssel unterschiedliche Darstellungen von Zeichen vorgenommen werden können. Insgesamt dürfte diese Einstellung den Export von Daten wesentlich vereinfachen.
SAP S/4HANA Migration Cockpit - Datenmigration mit LTMC und LTMOM (📖)
Für 29,95 € direkt bestellen
Oder bei Amazon ** Oder bei Autorenwelt
11:18 Uhr
Dokumentation von Berichtsgruppe und Berichtsdokumentation bei Report Painter und Writer Berichten
Gerade wenn Berichte entworfen werden sollen, die später nicht selbst sondern auch durch andere aufgerufen werden, ist es sinnvoll auch innerhalb des SAP System eine passende Dokumentation für Anwendende zu erstellen.
Sicherlich kann hier auch eine eher technische Dokumentation, so wie im Artikel "Report Painter Übersicht von Elementen und Merkmale zur Darstellung der Struktur und Aufbau eines Berichtes" beschrieben, hilfreich sein, jedoch kann es, insbesondere beim Aufruf der Berichtsgruppe über eine kundeneigene Transaktion (siehe Artikel "Parametertransaktion für Reporwriter"), nützlich sein, wenn hier auch in der Transaktion selbst eine Hilfe hinterlegt ist.
Diese kann dann über das Symbol (blaues i) in der Selektionsmaske als "Dokumentation zur Berichtsgruppe" oder über die Tastenkombination STRG, SHIFT und F1 auferufen werden. Innerhalb des Berichtes kann über ZUSÄTZE->DOKUMENTATIONEN sowohl die Dokumentation zur Berichtsgruppe als auch zum einzelnen Bericht aufgerufen werden.
Hierbei ist die Dokumentation in folgende Abschnitte aufgeteilt:
- Kurztext
- Beschreibung
- Verwendung
- Voraussetzungen
- Ausgabe und
- Beispiele
Dokumentation für Berichtsgruppe anlegen
Die Dokumentation selbst kann innerhalb der Transaktion GR52 angelegt werden. Hierzu wird die Berichtsgruppe über die Transaktion Berichtsruppe ändern (GR52) aufgerufen und es kann vom Kopf aus über die Schaltfläche "Dokumentation" bzw. die Tastenkombination UMSCH + F6 ein entsprechender Text angelegt werden.
Hier gibt es dann unterschiedlcihe Abschnitte, die dann in der jeweiligen Übersetzung wie oben beschrieben ausgegeben werden. In mehrsprachigen Systemen sollte auch die Dokumentationsextteile entsprechend übersetzt werden.
Der Aufbau der Dokumentation ist dabei mit folgenden Parametern aufgefürhrt:
&SHORTTEXT&
&DESCRIPTION&
&USE&
&PRECONDITION&
&OUTPUT&
&EXAMPLES&
Im Editor können sowohl einzelne Symbole un Queerverweise eingefügt werden, aber auch passende Formatierungen gewählt werden. Damit entspricht diese Dokumentation auch in etwa einer Hilfeseite innerhalb SAP. Allerdings wird diese nicht als Extrafenster dargestellt sondern tatsächlich als Text im Bericht mit ausgegeben.
Dokumentation für Bericht anlegen
Meistens haben umfangreichere Berichte auch mehr als einen Bericht in der Berichtsgruppe hinterlegt. Glücklicherweise kann innerhalb der Transaktion GRR2 (Bericht ändern) über ZUSÄTZE->DOKUMENTATION ebenfalls eine Berichtsdokumentation angelegt werden.Gerade beim Report Painter Bericht zur Lehrnachfrage (siehe Artikel "Auswertung Statistische Kennzahlen auf Innenaufträge für Lehrimport und Lehrexport auf Ebene Studiengänge") kann hier nochmals auf die einzelnen Kennzahlen für Lehrimport und Lehrexport der einzelnen Studiengänge eingegangen werden.
Hinweis:
Eine kurze Einführung in das Thema Report Painter und Report Writer habe ich im Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.
Aktuelles von Andreas Unkelbach
unkelbach.link/et.reportpainter/
unkelbach.link/et.migrationscockpit/
18:00 Uhr
Umsetzung EU Cookie-Hinweis Richtline 2009/136/EG bzw. Richtlinie zur Nutzereinwilligung
Wie stark Recht und Netz miteinander verknüpft sind kann schon der verschiedenen Veröffentlichungen in letzter Zeit durch die c't sowohl anhand der FAQ zum Thema "Rechtssicheres Blog" als auch zur "Impressumspflicht bei Websites" und zum Thema "Datenschutz auf Websites".
Durch eine Rundmail von Google wurde das Thema nochmals ins Bewustsein von Seitenbetreibenden gesetzt, so dass es kein Wunder ist, dass immer mehr Seiten nun einen Cookiehinweis integriert haben und sich teilweise auch die Seiten zu diesen Thema häufen. Aus Interesse habe ich mich ebenfalls damit auseinander gesetzt und möchte in diesen Artikel hilfreiche Seiten empfehlen und gleichzeitig die von mir genutzte Lösung (sowie etwaige Anpassungen) beschreiben. Ich denke, dass die verlinkten Seite die aktuelle Lage sehr gut darstellen und mir bei der Umsetzung auf dieser Seite sehr geholfen haben.
Rechtlicher Hintergrund
Der rechtliche Hintergrund zu dieser Systematik wurde schon von Rechtsanwalt Dr. Bahr im Aufsatz "Die EU-Cookie-Richtlinie & Datenschutz im Social Media" recht ausführlich beschrieben. Auch wenn die Umsetzung der als "Cookie-Richtlinie" bezeichneten EU Richtlinie 2009/136/EG (2009/136/EC (ePrivacy Directive)) mit entsprechenden Cookiehinweis nicht zwingend in Deutschland erforderlich war, schildert Rechtsanwalt Thomas Schwenke dankenswerterweise in seinen Artikel "Google macht Cookie-Hinweise zur Pflicht – Handlungsempfehlung für Website- und Appanbieter" warum ein solcher Hinweis bei Nutzung von Google Produkten wie Google AdSense, DoubleClick for Publishers und DoubleClick Ad Exchange sinnvoll und von Google mittlerweile auch aktiv eingefordert wird. Ein entsprechender Hinweis ist auch im Google Adsense Blog unter "Neue Richtlinie zur Nutzereinwilligung" zu finden.Aktueller Nachtrag (EU-DSGVO):
Weitere Informationen zu diesen Thema sind auch im Artikel "EU DSGVO - Info- bzw. Link-Sammlung mit Schwerpunkt auf die Umsetzung bei Blogs oder der eigenen Website (hier: Autorenwebsite, Blogger, KMU)" zu finden.
Dieses war auch der Grund, warum ich ergänzend zum Impressum sowie der Datenschutzerklärung auch diesen Hinweis mit eingebaut habe.
Technische Umsetzung Cookie Hinweis
Ich hatte mich daran erinnert, dass Google selbst hier eine Skriptlösung angeboten hatte und ging davon aus, dass diese auch auf der Seite cookiechoices.org angeboten hatte. Allerdings sind hier zwischenzeitlich nur noch externe Projekte verlinkt die eine entsprechende Lösung anbieten (immerhin darunter auch eine Informationsseite der Europäischen Kommission).Die eigentlich von mir in Erinnerung befindliche Google Lösung war auf den ersten Blick hier nicht ersichtlich. Glücklicherweise hatte hier das Blog von Herr Yeah Ende 2014 die Lösung im Artikel "Google bietet Tool zum Einholen der Zustimmung für Cookies" ausführlicher beschrieben, so dass auch ein Link auf das entsprechende Skript und eine Einbauanleitung problemlos möglich ist.
Für Internetseiten erkläre ich weiter unten (im Abschnitt "Anpassungen Code und Datenschutzerklärung") wie ich diese Lösung entsprechend für meine Bedürfnisse angepasst habe.
Positiv an dieser Lösung ist in meinen Augen, dass diese auch mobil funktioniert.
Wie zu sehen, kommt es hier zum Zeilenumbruch. Daher ist es sicherlich sinnvoll nicht allzuviel Text als Hinweis zu schreiben.
Im Beispiel wird hier das Menü der Seite überschrieben. Dieses ist auch der Grund, weswegen ich den Text auf "Die Seite nutzt Cookies.Mit Nutzung erklären Sie sich einverstanden." sowie "Info+OptOut" und "OK" geändert habe. Dieses ist auch in kleinster Auflösung so wenig Text, dass weiterhin das Menü eingeblendet wird aber gleichzeitig alle notwendigen Informationen (sogar ein Hinweis auf OptOut) mit aufgeführt wird. Weitere Informationen sind ja auch im hinterlegten Link "Info+OptOut" aufgeführt, der sowohl mobil als auch bei großer Auflösung dargestellt werden kann.Damit ist zwar immer noch ein Zeilenumbruch vorhanden, jedoch kann weiterhin das Menü aufgerufen werden.
Derzeit liegt der Anteil der Smartphonenutzer auf dieser Seite bei etwa 8 %, daher sollen auch diese trotz EU Hinweis weiterhin auf dieser Seite navigieren können.
Eine andere Alternative wäre es gewesen den Cookiehinweis ans Ende der Seite zu stellen, dieses erschien mir aber aus verschiedenen Gründen nicht richtig, so dass mir der verkürzte Text als eine pragmatische aber aussagekräftige Lösung erscheint.
Amüsantes am Rande
Eine kreative Lösung bezüglich des Cookiehinweis hat hier Amazon gefunden. Der Hinweistext lautet "Amazon nutzt Cookies" und als Link "Was sind Cookies?" :-) Ich glaube viel kürzer ist es gar nicht möglich und regt tatsächlich dazu an, hier ebenfalls eine solche Lösung zu erstellen.
Anpassungen Code und Datenschutzerklärung
Auch wenn die Datenschutzerklärung an und für sich schon recht ausführlich ist, habe ich mich dazu entschlossen basierend auf den angebotenen " template to create your own cookie notice page" der EU Kommission (siehe Cookie Consent Kit) nochmals ausführlicher zu beschreiben, wozu Cookies auf dieser Seite eingsetzt werden und was Cookies eigentlich sind. Da der Aufwand der Anpassung bzgl. Datenschutzerklärung für Google Analytics und Google Adsense ohnehin schon betrieben wurde war es dann relativ einfach auf die entsprechenden Bereiche der Datenschutzerklärung zu verlinken.Ferner habe ich auf die Opt-Out Möglichkeiten von Google Adsense und Google Analytics hingewiesen.
Dieses dürfte nun auch der Grund sein, warum oberhalb der Seite (nicht nur im Blog) der Cookiehinweisbalken eingeblendet ist und erst verschwindet, wenn mittels Zustimmen ein Cookie gesetzt wird, dass man den Hinweis gelesen hat.
Das Cookie "displayCookieConsent" mit Wert y bleibt dabei für 12 Monate gespeichert und verhindert damit das Einblenden des oberen Hinweisbalken.
Grundsätzlich ist es zur Nutzung des Cookiehinweis damit getan sich das Skript unter https://www.cookiechoices.org/cookiechoices.zip herunterzuladen und innerhalb des BODY der HTML Seite den entsprechenden Code mit einzufügen.
Hierzu ist die Datei cookiechoices.js aus der ZIP Datei in das Hauptverzeichnis der Internetseite zu speichern und im HTML Code der Seite nach
<body> der folgende Code (siehe zweiten folgenden Absatz) einzubinden.
Die Benachrichtigungsleiste kann über die Anweisung showCookieConsentBar entsprechend eingeblendet werden. Ich empfinde diese als mittlere Lösung bezeichnete Variante sehr angenehm und besser geeignet als die Option des Splashscreens, der die gesamte Seite bedeckt.
Entsprechend ist folgender Code bei mir in der Seite eingefügt;
<script src="/cookiechoices.js"></script> <script> document.addEventListener('DOMContentLoaded', function(event) { cookieChoices.showCookieConsentBar('Diese Seite verwendet Cookies. Mit der Nutzung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies genutzt werden.' ,'Zustimmen', 'Mehr erfahren (inkl. Opt-Out)', '/impressum.php#cookies'); }); </script>
Cookie-Hinweis ans Ende der Seite
Nun gibt es aber Seiten, auf denen ein Einblenden am oberen Rand der Seite die Navigation bedeckt oder auch aus anderen Gründen eher ungeschick erscheint. Da der Code den Hinweisbalken fixiert (er ist auch beim Scrollen immer betrachtbar) kann die Datei cookiechoices.js noch passend angepasst werden.
Durch die Codeanweisung top:0 wird der entsprechende Balken am Anfang der Seite eingebunden. Sofern eine Anzeige am Ende der Seite gewünscht ist, kann hier top:0 durch bottom:0 ersetzt werden.
Vielleicht ist es keine elegante aber immerhin eine funktionale Anpassung des Skriptes... :-)
Kein Cookiehinweis in der Druckausgabe
Sofern der Cookiehinweis nicht in der Druckausgabe erscheinen soll besteht die Möglichkeit diesen per CSS auszublenden.
Vorraussetzung dafür ist, dass eine extra format.css für die Druckausgabe erstellt wird.
Diese kann im Header der Seite bspw. per:
<link rel="stylesheet" type="text/css" media="print" href="druckausgabe.css" />
eingebunden werden.
Innerhalb der CSS Datei, in unseren Fall "druckausgabe.css" , kann nun das Element #cookieChoiceInfo die Eigenschaften erhalten nicht ausgegeben zu werden.
#cookieChoiceInfo
{
display: none;
}
Damit erscheint der Cookiehinweis in der Webversion, aber nicht mehr in der Druckausgabe. Dieses kann gerne anhand der Blogartikel auf dieser Seite getestet werden ;-)
Fazit - Bedeutung der Cookierichtline für diese Seite
Da mir das Thema Datenschutz wichtig ist und durchaus ein Interesse an neuen Themen vorhanden ist, ist auf dieser Seite nicht nur ein datenschutzfreundliches Einbinden der social web Empfehlungen vorhanden (siehe hierzu auch Blog: 2 Klicks für mehr Datenschutz ) sondern auch der Einsatz der beiden erwähnten Google Dienste sind entsprechend umgesetzt.Gerade was Werbung im Netz anbelangt ist für den informierten Verbraucher sicherlich auch die Möglichkeit der Deaktivierung von personenbezogener Werbung interessant (siehe Abschnitt XI. Google Adsense in der Datenschutzerklärung) aber auch die anonyme Erfassung der Besuchenden dieser Seite und entsprechende datenschutzkonforme Analyse (siehe Abschnitt VII. Google Analytics) sind mir wichtig. Die meisten Dienste bieten auch schon entsprechende datenschutzkonforme Lösungen an (siehe zum Beispiel der Abschnitt VI. VG Wort Zählpixel), so dass es auch im Interesse der Seitenbetreiber liegen kann hier einen entsrechenden Hinweis anzubieten.
Persönlich muss ich allerdings sagen, dass mir die Hinweise auf Cookies auf vielen Seiten eher als störend als aufklärend erscheinen und es ist schon eine gewiße Ironie, dass durch das Setzen eines Cookies die Information über Cookies abgenickt wird.
Optisch bin ich jedoch froh, dass der Balken durch ein einfaches "ZUSTIMMEN" zumindest für einige Zeit ausgeblendet wird. Gerade bei vielen mobilen Seiten raubt ein solcher Hinweis oftmals dann doch das Lesevergnügen.....



