Andreas Unkelbach
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Sonntag, 24. Februar 2019
14:29 Uhr

Wordpress als CMS für die Internetseite unserer Kirchengemeinde auf kirche-miteinander.de

Kirche miteinander“ ist nicht nur der Name unseres Gemeindebriefes und der Internetseite unserer Kirchengemeinden, sondern steht auch stellvertretend für das Gemeindeleben in unseren pfarramtlich verbundenen Kirchengemeinden Garbenteich und Hausen mit Petersweiher. Seit 2003 ist diese Internetseite unter eigener Domain online (davor seit 1997 im Netz) und neben der Zusammenlegung der beiden Gemeindebriefe hat sich auch die Internetseite der Kirchengemeinde im Laufe der Zeit gewandelt.

Da wir uns aktuell auch mit einer Stellenausschreibung unserer Pfarrstelle beschäftigen wurde nun auch die Internetseite etwas aktualisiert und von einem eigenentwickelten CMS auf Wordpress umgstellt. Auf Wikipedia wird WordPress (WordPress.org) als ein freies Content-Management-System vorgestellt, das ursprünglich zum Aufbau und zur Pflege eines Weblogs entwickelt wurde, da es jeden Beitrag frei erstellbaren Kategorien zuweisen kann und dazu automatisch die entsprechenden Navigationselemente erzeugt. Technisch setzt diese Plattform auf PHP und MySQL auf.

Mittlerweile kann es aber so angepasst werden, dass damit auch eine dynamische Internetseite und nicht nur ein Blog bespielt werden kann. Durch die Unterstützung meiner Frau Claudia (schatenbaum.net / Autorin von "PHP für dich" ) ist sowohl das Design angepasst worden als auch eine technischen Besonderheiten umgesetzt worden, so dass sich das Ergebnis der Internetseite nun sehen lassen kann.

Internetseite der Kirchengemeinde Garbenteich und Hausen mit Petersweiher

Da ich vorher noch nicht mit Wordpress gearbeitet habe, möchte ich hier die dabei gesammelten Erfahrungen beim Umzug festhalten und hier unsere Herangehensweise zur Nutzung von Wordpress als reines CMS für eine Internetseite festhalten.

Layout und Design

Wie für ein CMS üblich ist auch bei Wordpress Design und Inhalt voneinander getrennt. Zur Definition des Aussehen einer Internetseite werden Themes genutzt über die einzelne Elemente definiert werden können und innerhalb der Administrationsoberfläche, je nach genutzten Theme einzelne Elemente festgelegt werden können. Wordpress selbst liefert dabei einige eigene Themes aus, aber es können auch unterschiedliche andere Themes genutzt werden. Unter den Punkt DESIGN können entsprechende Anpassungen am Theme vorgenommen werden. Hierzu können Elemente wie Farben, Logos, Hintergrundbilder, Menüs oder Widgets (bspw. für die Suche) einzeln eingestellt werden. Sollen größere Elemente geändert werden bietet es sich an, nachdem das Wunschtheme gefunden worden ist, ein sogenanntes Child-Theme anzulegen. Insbesondere wenn die CSS Einstellungen über den Customizer hinaus im Theme angepasst werden sollen, ist dieses hilfreich, da andernfalls die eigenen Änderungen beim Update des Themes wieder überschrieben werden.

Eine Child-Theme kann dadurch angelegt werden, dass im Verzeichnis themes unter wp-content im Verzeichnis der Wordpress Installation ein eigener Ordner angelegt wird.

Hier müssen dann zwei Dateien angelegt werden.

style.css
functions.php

optional kann auch eine screenshot.png als Screenshot zum eigenen Theme angelegt werden.

Die functions.php enthält dabei folgenden Inhalt:

functions.php

<?php
/**
* Child theme stylesheet einbinden in Abhängigkeit vom Original-Stylesheet
*/

function child_theme_styles() {
wp_enqueue_style( 'parent-style', get_template_directory_uri() . '/style.css' );
wp_enqueue_style( 'child-theme-css', get_stylesheet_directory_uri() .'/style.css' , array('parent-style'));

}
add_action( 'wp_enqueue_scripts', 'child_theme_styles' );
?>

Wichtig ist, dass die PHP End Anweisung in Zeile 12 alleine steht, sonst gibt es einen PHP Header Fehler.... wie ich gestern Abend feststellen durfte.

Die zweite Datei ist dann die style.css
style.css
Hier sind  in der Zeile 6 (Template) der Ordner des Haupttheme einzutragen. In unseren Fall ist dieses das Theme twentyfifteen das wir anpassen wollen. Die anderen Angaben im Kopf beziehen sich dann auf das neu angelegte Theme.

/*
 Theme Name:   Kirche Miteinander.de
 Description:  Kirche-Miteinander.de
 Author:       Claudia Unkelbach
 Author URI:   https://www.schattenbaum.net
 Template:     twentyfifteen
 Version:      1.0
 Text Domain:   kirche-miteinander
*/
/*
    You can start adding your own styles here. Use !important to overwrite styles if needed. */

.page-header
{
 border-bottom: 0;
 border-left: 0px solid #333;
 color: #316191;
 padding: 3.8461% 7.6923%;
}

Im Beispiel hier habe ich für Kategorien den schwarzen Balken im Element pageheader entfernt, der als Überschrift für einzelne Kategorien gewählt werden.

Im Ergebnis sieht die Designauswahl nun wie folgt aus:
Wordpress Child Theme

Hier haben wir uns für das Theme Twenty Fifteen entschieden und es ein wenig unseren Bedürfnissen für eine Kirchengemeindeseite angepasst.

Das Prinzip des Child-Themes folgt folgender Vererbung. Es wird erst das Haupttheme (Parent) geladen und danach geschaut, ob es Änderungen im Child gab, welche dann das Parent-Theme überschreiben. Neben der style.css können auch andere Dateien des Haupttheme in den child Ordner kopiert und angepasst werden. Diese werden dann statt des Haupttheme geladen. So kann ich zum Beispiel die Datei footer.php um eigene Angaben (zum Beispiel Hinweis auf Kontakt und Impressum als Ergänzung zur Datenschutzerklärung) erweitern.

Zu beachten ist dabei allerdings, dass beim Update des Haupttheme, diese nicht aktualisiert werden, so dass im Rahmen eines Updates auch geschaut werden sollte, ob es hier Änderungen gab.

Benutzer und Berechtigungen

Innerhalb der Benutzerverwaltung von Wordpress können einzelnen Benutzern unterschiedliche Rollen zugeordnet werden. Dieses kann in einer Kirchengemeinde sinnvoll sein, wenn einzelne Personen Termine einpflegen sollen, andere Ankündigungen und Artikel veröffentlichen sollen und wieder andere auch Seiten pflegen sollen. Darüberhinaus sollte sich auch jemand um die Technik und das Design kümmern.

Für unsere Kirchengemeinde nutzen wir folgende Rollen:

  • Administrator
    Dieses entspricht der Gesamtberechtigung und kümmert sich um Design, Templates, Plugins aber auch um Updates der Software
  • Redakteur
    Ein Redakteur kann jede Seite bearbeiten (und auch Autoren der Seite ändern), Bilder und Dateien hochladen sowie Kategorien pflegen
  • Autor
    Autoren können Artikel (Beiträge) aber nicht Seiten pflegen, Bilder und Dateien hochladen. Dabei können Autoren auch direkt Beiträge und auch Termine veröffentlichen.
  • Mitarbeiter
    Werden bei uns nicht genutzt, aber diese könnten Artikel schreiben ohne diese zu veröffentlichen. Die Veröffentlichung müsste dann von jemand anderen vorgenommen werden.

Seiten, Beiträge und Termine

Es gibt bei unserer Gemeindeseiten drei Typen von Inhalten die unterschiedlich gepflegt werden. Seiten sind feste Elemente die einmalig von Redakteuren angelegt werden (Vorstellung Kirchenvorstand, Gemeinde, ...). Ein weiterer wichtiger Punkt dürften Beiträge sein. Diese werden mit Datum innerhalb von Kategorien veröffentlicht, so dass diese sich für aktuelle Themen eignen. In unserer Internetseite sind damit Aktuelle Informationen, die Veröffentlichung von Gemeindebriefen oder auch Berichte aus den einzelnen Gruppen zu verstehen.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind für unsere Seite noch die Gemeindetermine der einzelnen Gruppen und die Gottesdiensttermine. Die Termine können dabei ebenfalls von Redakteuren gepflegt werden, während die Gottesdienste extern eingebunden werden. Hierauf gehe ich im Abschnitt Plugins näher ein.

Funktionserweiterungen für Wordpress (Plugins)

Der Vorteil eienr quelloffenen Software ist es auch, dass diese durch Plugins erweitert werden können. Da wir die alte Kirchengemeindeseite auf das neue System übertragen wollten war ich sehr froh, dass wir noch eine andere Domain hatten auf der ich erst einmal Wordpress einrichten konnte. Allerdings war dann in der Wordpressdatenbank statt unserer Domain https://www.kirche-miteinander.de eine andere Domain hinterlegt, so dass ich hier ein Plugin genutzt habe, dass alle Einträge in der Datenbank nach erfolgreichen Umzug auf der alten Seite umstellen konnte.

Plugin WP Migrate DB

WP Migrate DB Von Delicious Brains
URL: https://de.wordpress.org/plugins/wp-migrate-db/

Plugin MigrateDB

Dieses Plugin ermöglicht es selbst in der freien Version die Datenbank von Wordpress nach Strings wie Speicherort der Dateien am Server (absoluter Serverpfad) als auch Domainname zu durchsuchen und diesen zu ändern. Neben Domain ohne Protokoll kann hier auch von http auf https gesucht und umgestellt werden.

Plugin Events Manager

Events Manager Von Marcus Sykes
URL: https://de.wordpress.org/plugins/events-manager/
Gerade was die reine Terminverwaltung anbelangt punktet dieses Plugin für mich durch diverse Anpassungsmöglichkeiten, wiederkehrende Termine, Kategorien für Termine, Orte und auch das Abschalten von Sonderfunktionen wie das Anmelden zu Terminen etc.. 
In der Maske zum Pflegen einzelner Termine sind die Möglichkeiten gut ersichtlich.

Termine mit Event Manager planen


Besonders hilfreich ist, dass einzelnen Terminkategorien auch als Menüpunkte eingebunden werden können und so als Unterseite zur Konfirmation alle Termine des Konfiunterricht aufgelistet werden.

Plugin WordPress RSS Feed Retriever

WordPress RSS Feed Retriever Von Theme Mason
URL: https://de.wordpress.org/plugins/wp-rss-retriever/
Im evangelischen Dekanat Gießen übertragen alle Kirchengemeinden (evangelische, katholische, ...) ihre Gottesdienstzeiten, sofern sie angemeldet sind auf die Internetseite "Gottesdienste in und um Gießen" von dort können Sie als IFRAME eingebunden werden. Eine andere Alternative ist es hier die Termine als RSS Feed abzurufen und ebenfalls auf der eigenen Internetseite einzubinden, wodurch die Gottesdienstzeiten von Garbenteich und Hausen direkt auf der Seite eingebunden sind und alle 86400 Sekunden (entspricht 1 Tag) begrufen werden.

Plugin Customizer Export/Import

Customizer Export/Import Von The Beaver Builder Team
URL: https://de.wordpress.org/plugins/customizer-export-import/
Ich hatte ja schon erwähnt, dass die ersten Farbeinstellungen und das Design im Parent-Theme von uns vorgenommen sind. Leider habe ich erst etwas später ein Child-Theme angelegt und als ich dorthin wechselte sind alle Farbeinstellungen etc. verloren gewesen.
Customizer Export Import
Hier erwietert das Plugin den Customizer eines Themes um eine Export und Import Möglichkeit über Dateiupload und Download, so dass ich alle Einstellungen des Customizer vom Parent auf Child ebenfalls übertragen konnte.

Praktische Handhabung der Seite

Wie schon unter "Benutzer und Berechtigungen" beschrieben hat Wordpress auch den Vorteil, dass hier per Gutenberg Editor problemlos aktuelle Artikel in den einzelnen Kategorien hochgeladen werden können und auch die Pflege von Terminen wesentlich einfacher ist.

Ob nun das Eintragen eines Termins in der Gemeinde:

Neue Veranstaltung anlegen

oder eines neuen Beitrages

Neuer Beitrag erstellen

beides ist für Ehrenamtliche nun wesentlich einfacher geworden auch da wir die einzelnen Schritte nun erläutern und Formatierungen im Editor direkt ersichtlich sind.

Hier gefällt mir auch tatsächlich das Arbeiten mit Blöcken und Absätzen, so dass direkt Artikel online gestellt werden können. In der ersten Version einer Kurzanleitung hatte ich das Erstellen eines neuen Beitrages wie folgt beschrieben:

WP Beitrag erstellen 1/3 Titel und Kategorie
WP Beitrag erstellen 2/3 Block und Inhalt
WP Beitrag erstellen 3/3 Inhalt aussuchen

Gerade die Einbindung von Bildern aber auch Dateien (PDF für Gemeindebrief) ist hier etwas leichter geworden.
 

Update und Sicherheit

Gerade bei einer weit verbreiteten Software (und dieses ist Wordpress defnitiv) sollte auch das Thema Sicherheit berücksichtigt werden. Dieses fängt dabei an, dass man regelmäßig Updates von Themes und Plugins installieren sollte, aber auch WordPress selbst aktuell gehalten werden soll. Wie üblich kann dieses aber tatsächlich auch in der Adminoberfläche selbst geschehen. Empfehlenswert ist übrigens erst das Theme zu aktualisieren und dann die Wordpress Version, sollten für beide gleichzeitig ein Update vorliegen.

Ansonsten sind noch zwei Plugins spannend zur Sicherheit von Wordpress, auf die ich ebenfalls kurz eingehen mag.

Plugin Limit Login Attempts Reloaded

Limit Login Attempts Reloaded Von WPChef
URL: https://de.wordpress.org/plugins/limit-login-attempts-reloaded/
Gerade in Richtung Sicherheit sollte zumindest das Login etwas abgesichert werden. Dieses Plugin setzt hier DSGVO konform auf einen gewissen Schutz, was brute force Angriffe anbelangt.
Plugin Limit Login Attempts

Damit sind zumindest mehrere Versuche gesperrt und die IP werden nur als HASH gespeichert. Natürlich sollte dennoch kein Name wie Admin für den Administratorzugang gewählt werden.

Eine spannende Ergänzung können dabei noch "Two Factor Authentication Von David Nutbourne + David Anderson, original plugin by Oskar Hane"  https://de.wordpress.org/plugins/two-factor-authentication/ oder aber auch das etwas ältere "Google Authenticator Von Henrik Schack" https://de.wordpress.org/plugins/google-authenticator/ sein. Wobei es auch noch weitere 2FA Plugins gibt. Wichtig bei der Auswahl wäre mir aber tatsächlich, dass eine Auswahl getroffen werden kann, welche Benutzerrollen zur Eingabe einer 2FA Authentifizierung verpflichtet sind und welche auch ohne diese "Sicherheitshürde" weiterhin Artikel schreiben dürfen. Hier ist definitv eine Frage der Sicherheit und der Benutzerfreundlichkeit gegeneinander anzuwiegen.

Das Thema habe ich auch im Artikel "Zweistufige Anmeldung oder Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) bei Onlinediensten (Datensicherheit und Datenschutz) bspw. per OTP (One-Time Password, Einmal-Passwort) App" näher vorgestellt.

 

Juristisches und Datenschutz

Schon für meine eigene Seite hier bin ich im Artikel "EU DSGVO - Info- bzw. Link-Sammlung mit Schwerpunkt auf die Umsetzung bei Blogs oder der eigenen Website (hier: Autorenwebsite, Blogger, KMU)" ausführlicher auf das Thema Datenschutz und rechtliche Anforderungen an ein Blog eingegangen.

Für die Seite der Kirchengemeinde bin ich hier allerdings besonders dankbar, dass die evangelische Kirche Hessen Nassau (EKHN) für Gemeindebriefredaktionen und Anbieter von Websites mehrere Mustertexte unter anderen  zum Thema "Einwilligung Veröffentlichung von Fotos im Gemeindebrief/Website/Social Media (Muster)" auf https://unsere.ekhn.de/medien/datenschutz.html zur Verfügung stellt. Entsprechend konnte ich hier auch die eine Information zur Datenverarbeitung (Datenschutzerklärung) und andere Elemente berücksichtigen.

Da wir, auch aus Gründen des Moderationsaufwandes keine Kommentare auf der Seie zulassen sind wir von einigen Änderungen an Wordpress verschont geblieben. Sollten andere Gemeinden hier mehr zulassen wollen kann ich die beiden Artikel "Homestory: Wie Dr. Web die DSGVO umsetzte" im DRWEB.de Magazin und "DSGVO? Da gibt’s doch was von Ra… äh ein WordPress Plugin" von Patricia Cammarata (dasnuf.de) empfehlen.

Organisatorisches

Neben Technik und juristische Einordnungen ist aber auch das Thema Organisation und Planung ein wichtiger Punkt. Hier sollte, insbesondere wenn mehrere Personen die Seite pflegen (sollen) auch von der Verfahrensweise abgestimmt werden, wie mit den einzelnen Artikeln, Kategorien, Terminen und Ankündigungen verfahren werden soll.

Ein gutes Beispiel sind hier besondere Termine (Feiern, Ankündigungen, Konzerte, Gottesdienste). Eine Möglichkeit dazu ist folgende Vorgehensweise:
  1. Termin eintragen (sofern es sich um einen Gemeindetermin handelt, Gottesdiensttermine sind durch das Gemeindebüro gepflegt)
  2. Ankündigung des Termins in der Kategorie Aktuelles und Besondere Termine schreiben (die Kategorie "Besondere Termine" werden als Untereintrag zum Menüpunkt Termine angelegt)
  3. Ist der Termin vorbei soll die Ankündigung unter Aktuelles und Besondere Termine gelöscht werden
  4. Es kann ein Rückblick auf den besonderen Termin unter Aktuelles geschrieben werden
  5. Nach 2 Wochen sollte dieser Artikel dann von der Kategorie "Aktuelles" auf die Kategorie "Gemeindeleben" oder zu einer "Gemeindegruppe" geändert werden.
Ein gesondertes Archiv soll nicht erstellt werden. Hierfür ist die Kategorie Gemeindeleben vorgesehen, so dass wenn Texte nicht mehr aktuell sind diese von Aktuelles auf Gemeindeleben oder eine Kategorie bei Gemeindegruppen verschoben werden kann.

Fazit

Der Umzug vom eigenen CMS hin zu Wordpress war sicherlich aufwändig auch da wir uns erst in die neue Softwareumgebung eingearbeitet haben und diverse Einstellungen sowie Techniken noch unbekannt waren. Insgesamt bin ich dann aber bzgl. des Ergebnis sehr zufrieden und denke, dass die Oberfläche sich tatsächlich für die Kirchengemeinde anbietet und so die Seite auch lebendiger aussieht und hoffentlich künftig mit Leben gefüllt werden kann. Besonders positiv fällt dabei auf, dass sich auch Ehrenamtliche gemeldet haben die Lust auf die Pflege der Seite haben und das "Kirche miteinander" noch stärker zusammen gelebt und erlebt wird. Ob und inwieweit alle hier gemachten Einstellungen richtig sind und diese sich in der Zukunft bewähren ist eine andere Frage, aber zumindest bietet die Seite nun eine bunte Vielfalt an Artikeln, Terminen sowie die Möglichkeit einfach aktuelle Artikel und Ankündigungen abzusetzen. Durch den Verzicht auf Kommentare und auch die Umsetzungen in Richtung Datenschutz denke ich, dass sich der Wechsel auf eine weit verbreitete Standardsoftware gelohnt hat und ich hoffe, dass auch für die Ehrenamtlichen der Umgang leicht ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Seite auch mobil am Smartphone oder Tablet angenehm zu nutzen ist.

Mobile Version von kirche-miteinander.de

Ein interessanter Aspekt in Hinblick auf die Benutzerfreundlichkeit ist aber tatsächlich, dass man auch bei der Zielgruppe einer Seite darauf achten sollte, wie weit verbreitet die Kenntnis über eine mobile Version einer Seite ist. So ist es gar nicht so selbstverständlich die oberen drei Striche (Hamburger) als Menüpunkt zu erkennen, auf die man klicken sollte.

Aufruf mobiles Menue

Für meine eigene Seite bin ich noch immer froh hier eine eigene Softwarelösung einsetzen zu können, aber für externe Seiten oder eben auch die Betreuung unserer Internetseite der Kirchengemeinde bietet Wordpress hier als CMS tatsächlich Vorteile und dadurch, dass ich ein von Wordpress ebenfalls gepflegtes Theme als Grundlage verwende, dürften auch Updates unproblematisch sein. Ob dieses dann in der Praxis tatsächlich so funktioniert kann sich künftig auf Kirche-miteinander.de zeigen.

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Diesen und weitere Texte von finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


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