Andreas Unkelbach
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Samstag, 22. März 2014
16:58 Uhr

Google Chromecast HDMI Stick Teil 1 von 2 - Einrichtung, Inbetriebnahme und erste Apps

Chromecast ist ein von Google produzierter Media-Streaming-WLAN Adapter der über die HDMI-Schnittstelle Video und Audio über WLAN an einen Monitor oder Fernseher streamt.

Seit Mittwoch, den 19. März 2014, ist dieser für 35 Euro sowohl im Handel (Mediamarkt, Saturn), bei Google (hier mit Versandgebühren) allerdings nicht mehr bei Amazon erhältlich.

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Ebenso wie beim Thema Smarthome kann es interessant sein diesen bei einem Partnershop von  shoop.de (Werbelink) zu bestellen. Hier werden zu einigen (über 200) Onlineshops immer einmal wieder Cashback Aktionen und Gutscheine angeboten.

Die einzelnen Partnershop haben verschiedene Cashback Raten und Gutscheine. Die aktuellen Raten und Gutscheine befinden sich auf der jeweiligen Händlerseite. Zu beachten ist jedoch, dass während der Nutzung kein Werbeblocker aktiv sein sollte. Die Provisionen werden gesammelt und können direkt auf ein Konto (kostenfrei) ausgezahlt werden.


Derzeit ist die Verwendungsmöglichkeit des HDMI Stick zwar noch etwas eingeschränkt, jedoch gibt es einige Softwarelösungen, die bestimmte Grenzen wiederum aufheben kann. Daher möchte ich hier gerne meine Erfahrungen mit der Verwendung vorstellen.

Einrichtung und Inbetriebnahme

Der HDMI Stick wird an die entsprechende Schnittstelle eines Monitors/Fernsehers angeschlossen und das begeifügte USB-Stromversorgungskabel entweder über den Adapter an die Steckdose oder an einer vorhandene USB Buchse gesteckt.

Anschluss Chromecast an HDMI Schnittstelle

Nun baut der Stick sein eigenes WLAN auf und wartet darauf, eingerichtet zu werden.

Über den Browser Chrome kann direkt die Seite www.google.com/chromecast/setup aufgerufen werden um ein entsprechendes Programm zur Einrichtung des Chromecast angeboten zu bekommen. Dieses steht für IOS, Android aber auch Windows (ab Windows 7) zur Verfügung. Wichtig ist hierbei, dass das Gerät zum Einrichten ebenfalls eine WLAN Verbindung hat.

Alternativ kann die Chromecast App auch direkt im Google Play Store heruntergeladen werden.

Wird die App aufgerufen erscheint ein Code am Bildschirm (der an dem der Chromecast hängt). Wird dieser angezeigt ist der nächste Schritt das WLAN Passwort anzugeben.

Chromecast WLAN Einstellungen

Dieses kann später in der App auch geändert werden oder auch der Chromecast auf Werkseinstellungen zurückgestellt werden.

Wenn die Einstellungen abgeschlossen sind, steht der Chromecast für alle Geräte im WLAN zur Verfügung.

Chromecast startklar

Hierdurch können von verschiedenen Apps eine Übertragung nach Chromecast und damit auf den Bildschirm gestartet werden.

Formatunterstützung
An nativen Formaten unterstützt der Chromecast jedoch nur eine bestimmte Auswahl an Formaten. Diese werden in der Entwicklerhandbuch (developer guide) unter der Rubrik Supported Media for Google Cast beschrieben.

Dieses sind folgende Formate:
  • Audio
    • MP3
    • AAC (MP4)
    • Ogg Vorbis
  • Video
    • MP4 (H.264)
    • WebM (VP8)
    • MKV (ohne DTS)
  • Bilder
    • BMP
    • GIF
    • JPEG
    • PNG
    • WEBP
Andere Formate (bspw. DIVX AVI) werden nicht über Chromecast direkt unterstützt.

In einem weiteren Artikel soll jedoch die Möglichkeit des Streaming auf Chromecast über UPNP/DLNA erläutert werden.

Dieser Artikel ist unter "Google Chromecast HDMI Stick Teil 2 von 2" veröffentlicht werden.
 

Apps für ChromeCast


Neben den einzelnen Apps von Google selbst (Youtube, Play Music, Play Movies) bietet sich zur Nutzung von Chromecast natürlich VOD-Dienste an.

Hier möchte ich zum einen WATCHEVER aber auch die Mediatheken des öffentlich rechtlichen Rundfunks vorstellen.

WATCHEVER - VOD Dienst


Einer der ersten Anbieter mit direkter Integration von Chromecast ist hier sicherlich WATCHEVER. Watchever ist ein Onlinevideodienst der eine monatlich kündbare Flatrate (8,99 Euro je Monat / monatlich kündbar) für Serien und Filme anbietet.Für Neukunden gibt es auch einen kostenlosten Probemonat, der über die Seite www.watchever.de gebucht werden kann.

Nach der kostenlosen Testphase startet direkt das monatlich kündbare Abo für 8,99 Euro im Monat. Für den ein oder anderen dürfte auch interessant sein, dass es direkt bei Kündigung auch endet und keine Restlaufzeit des Probemonats berücksichtigt wird.

Nachdem man sich auf der Seite registriert hat, kann man sich auch in der App mit diesen Benutzerdaten anmelden und hier entsprechende Filme und Serien starten.
Watchever Oberfl�che
Nach der Auswahl einer Hauptkategore (Filme oder Serien) kann dann innerhalb der Unterkategorien bspw. Dokumentationen, britische Serien, Drama, ... etc.) gestöbert werden und ein Film / eine Serie gestartet werden.
Watchever Serie - Sherlock

Über das Chromecast Symbol (rechts oben) kann die Ausgabe dann vom Smartphone auf Chromecast umgestellt werden.
Mit Ger�t Chromecast verbinden
Interesant an Watchever ist auch, dass hier von der Tonspur her (auch während der Film oder die Serie läuft) auf die Originaltonspur gewechselt werden kann.

Beim Einsatz von Watchever in Verbindung mit Chromecast ist zu beachten, dass Watchever gleichzeitig auf bis zu fünf verschiedenen Geräten genutzt werden kann. Die aktuelle Liste an angemeldeten Geräten ist in der Webaccountverwaltung in der Rubrik "Meine Geräte" zu sehen. Einzelne Geräte können dabei entfernt werden und jährlich bis zu 6 weitere Geräte hinzugefügt werden. Zu beachten ist dabei, dass Chromecast als einzelnes Gerät zählt. Dieses bedeutet, dass bei der Nutzung von Smartphone und Chromecast hier direkt zwei Geräte als belegt gezählt werden. Neben Watchever plant wohl auch MaxDome als Video-on-Demand-Angebot der ProSiebenSat.1 Media eine zukünftige Unterstützung von ChromeCast.

Mediatheken


Sowohl ARD als auch ZDF bieten in ihrer jeweiligen App noch keinen direkten Chromecastsupport an.

Eine Twitteranfrage lässt hier aber Hoffnungen für die Zukunft wecken:
Twitteranfrage Mediathek
Gerüchtehalber bezieht sich die Aussage des ZDF wohl auf Ostern...was aber abzuwarten ist.

Eine Alternative wäre nun die Verwendung von Chrome am PC und das Übertragen der Mediathekinhalte über die Google-Cast Erweiterung für Chrome. Diese sendet den Inhalt des Chrome Browsers direkt an Chromecast. Hier muss jedoch dann ein Rechner mit Google Chrome laufen. Ferner können, sofern am Rechner noch weitere Fenster offen sind, die Filme oder Inhalte nicht im Vollbild dargestellt werden.

Sofern nicht auf Livestreams (die leider kein Mediaformat angeben) zugegriffen werden soll kann das Archiv der Mediatheken der öffetnlich rechtlichen Fernsehstationen über folgende App geladen werden. Durch diese App kann direkt auf die Mediatheken von arte, ARD, ZDF und 3Sat zugegriffen werden. Leider ist hier das Streaming aber nur über die Streams möglich, die im Archiv des jeweiligen Anbieters hinterlegt sind. Beim Start der App kann die jeweilige Mediathek ausgewählt werden
MediaThek Cast
und in dieser die anzuzeigende Sendung ausgewählt werden. Danach kann die Qualität ausgewählt werden und die jeweilige App an den Chromecast übertragen werden.
Beispiel Mediathek der ARD letzte Folge von Pfarrer Braun
Im Beispiel ist dies die letzte Folge der Serie Pfarrer Braun der ARD. Ich bin neugierig, wie sich das Thema noch in naher Zukunft entwickeln wird.

Fazit

ChromeCast selbst bietet hier die Technik die mir das Thema VOD aber auch Streaming von Mediadaten auf Fernseher wesentlich attraktiver erscheinen lassen und (insbesondere für den Preis von 35 Euro) ein kleines Stück Zukunft in den medialen Alltag bringt.

Ebenfalls interessant dürfte das Streaming von lokalen Inhalten sein. Hier verweise ich gerne auf meinen Artikel "Google Chromecast HDMI Stick Teil 2 von 2 - Streaming über UPNP bzw. DLNA".

Neben Chromecast (und Miracast als Protokoll) gibt es natürlich auch noch weitere HDMI Sticks. Hier habe ich zwei bekannte im Artikel "Amazon Fire TV Stick und Chromecast im Vergleich" näher beschrieben. Dieses dürfte auch der Grund sein, warum Amazon nicht mehr den Chromecast im Angebot hat.

 
Hinweis:

Im Laufe der Zeit wird auch das Leben mit Technik immer intelligenter. Entsprechend habe ich auf der Seite "Smart Home" unsere Erfahrungen mit Amazon Echo (Alexa) und Google Home sowie vernetzte Dienste zusammengestellt.




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Diesen und weitere Texte von finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Kommentare

Michael Schramm am 28.3.2014 um 16:21 Uhr
Mir scheint, dass Chromecast ziemlicher Tinnef ist. Das Device ist ja nur noch eine Fernbedienung des Chromecast Sticks. Dumm, wenn keine InetVerbindung besteht. Und auch die Format-unterstuetzung ist nicht prickelnd. Kein .ts. .... das geht gar nicht.
Ich teste mal Miracast, das wäre dann HDMI ohne Kabel, also echtes mirroring. Ich geb dann Bescheid.


Andreas Unkelbach Homepage am 28.3.2014 um 16:49 Uhr
Hallo Michael,

wie so häufig kommt es wohl auf das Anwendungsgebiet an.

Während Miracast, soweit ich es nun mitbekommen habe, dafür geeignet ist den kompletten Screen zu übergeben habe ich beim Chromecast den Vorteil das Smartphone als Fernbedienung für einen beliebigen Stream (Mediathek, Watchever oder wie unter Google Chromecast HDMI Stick Teil 2 von 2 - Streaming über UPNP bzw. DLNA beschrieben auch andere Formate) über BubbleUPnP an Chromecast weiter zu geben.

Für unterwegs hat Chromecast den Nachteil, dass es ein bestehendes WLAN benötigt mit der Möglichkeit, dass sowohl Device als auch Chromecast miteinander kommunizieren können. So besteht auch keine Möglichkeit am ChromeCast selbst eine entsprechende feste IP einzurichten.

Nähere Informationen zu diesen Thema findest du auch in der Onlinehilfe unter "Kann ich Chromecast auf Reisen verwenden".

Ein Internetzugang innerhalb des WLAN ist allerdings nicht erforderlich. So könnte auch im Router der Zugang für Chromecast selbst gesperrt werden. Eine Ausnahme stellen dabei allerdings Mediendienste dar, die per Smartphone an den ChromeCast weiter gegeben werden sollen.

Die Einschränkung der unterstützten Formate auf H.264 ist allerdings tatsächlich ärgerlich. Für unterwegs könntest du jedoch schauen, ob bei dir Apps wie LocalCast bzw. AllCast eine Alternative wären.

Sofern es dir aber darum geht dein Device einfach komplett spiegeln zu lassen ist sicherlich die Alternative MiraCast die, für deine Zwecke, bessere Alternative. Für mich ist der Vorteil von ChromeCast eben, dass es eine bessere Fernbedienung und in Kombination mit BubbleUPNP ein guter Ersatz für einen StreamingClient wie XTREAMER oder eine XBMC Lösung.

Viele Grüße
Andreas



Andreas am 14.8.2014 um 22:08 Uhr
Hi,

irgendwie schaff ich es nicht, Chromecast in mein WLAN zu bekommen... ich scheitere an dem Schritt, nachdem der Chromecast mein WLAN entdeckt hat und ich ihm das Passwort verraten habe. Wieder und wieder kommt dann die Fehlermeldung, dass es Chromecast nicht geschafft hat, sich mit meinem WLAN zu verbinden.

Irgend ne Idee? Ich habe nen ASUS Router.

Danke und Grüße
Andreas


Andreas Unkelbach Homepage am 14.8.2014 um 22:11 Uhr
Hallo Andreas,

eine mögliche Erklärung wäre, dass dein Router keine neuen Geräte zulässt.

Dieses wäre über einen MAC-Filter oder vergleichbares möglich.

Viele Grüße
Andreas Unkelbach


Anonym am 8.11.2014 um 18:11 Uhr
Hat geklappt!


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