Andreas Unkelbach
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ISSN 2701-6242

Artikel über Controlling und Berichtswesen mit SAP, insbesondere im Bereich des Hochschulcontrolling, aber auch zu anderen oft it-nahen Themen.


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Samstag, 1. Dezember 2012
12:36 Uhr

Erste Erfahrungen mit Dokuwiki Plugins (Oberfläche)

Plugins
Da die Nutzung des Wiki so einfach wie möglich sein soll (auch um die Motivation in der Hauptsache fürs Schreiben aufzubringen) kann Dokuwiki um einige Plugins erweitert werden.

Im Folgenden möchte ich die von mir eingesetzten Plugins vorstellen verbunden mit ein paar Anmerkungen, die mir das Einrichten und Verwenden einfacher gemacht haben.

Folgende Plugins möchte ich hier näher beschreiben:

Oberflächenanpassung
1. fckglite - WYSIWYG Editor
2. addnewpage - einfaches hinzufügen von Seiten
3. editx - Verschieben von Seiten
4. indexmenu - dynamisches Inhaltsverzeichnis



1. fckglite
Das Plugin fckglite ersetzt den Standardeditor durch eine WYSIWYG Oberfläche, die gerade das Einfügen von Tabellen aber auch Bilder oder Dateien um einiges erleichtert.
 
Update:
Im Artikel "Dokuwiki Plugin CKGEdit und Hochladen von PDF, Excel oder andere Medien" bin ich auch etwas tiefer auf den Nachfolger CKGEDIT eingegangen. Es ist auch aus Sicherheitsgründen empfehlenswert das aktuelle Plugin CKGEDIT zu installieren.
Sofern man jedoch fckglite nicht auf einen eigenen Server einsetzt auf den symbolische Links möglich sind gibt es Probleme beim Datei hochladen. Ursache ist ein symbolischer Link im Ordner /lib/plugins/fckg/fckeditor/userfiles auf die eigentlichen Mediadateien des Wiki.

Sofern dieses nicht funktioniert kommt es beim Versuch Dateien hochzuladen zu folgender Fehlermeldung:

Error creating folder "wikpfad/lib/plugins/fckg/fckeditor/userfiles/image/" (File exists)

Wird das Wiki auf einen eigenen Server mit Shellzugriff (egal ob Windows oder Unix) eingesetzt können symbolische Links wie unter fckglite troubleshooting beschrieben gesetzt werden.

Sofern die Konfiguration über diese Links nicht funktioniert gibt es zwei Möglichkeiten.

a) Löschen der Dateien file, flash, image, media im userfiles Ordner.
Dieses hat den Nachteil, dass alle Bilder und Medien innerhalb des Pluginordners hochgeladen werden. Somit wären aber nicht mehr Inhalt und Technik voneinander getrennt.
b) Konfiguration der absoluten und relativen Pfade
Hierzu muss die Datei
config.php
im Ordner
lib/plugins/fckg/fckeditor/editor/filemanager/connectors/php

bearbeitet werden.

Dabei muss die Variable:

$Config['UserFilesAbsolutePath']
(etwa Zeile 110)
auf das absoluten Serververzeichnis für die Mediafiles des Wiki gesetzt werden
Beispiel:
$Config['UserFilesAbsolutePath'] = '/var/www/htdocs/dokuwiki/data/media/';

$Config['UserFilesPath']
(etwa Zeile 120)
auf den realtiven Pfad
Beispiel:
$Config['UserFilesPath'] = '/dokuwiki/data/media/';

Um den absoluten Pfad des Servers zu erhalten ist eine phpinfo Anweisung hilfreich, da diese auch den absoluten Pfad der Installation ausgibt (neben anderen Informationen).

Nähere Info hierzu sind auf schattenbaum.net/php/anfang.php zu erfahren.

Alternativ kann dieser auch über die PHP Anweisung echo $_SERVER['DOCUMENT_ROOT']; ermittelt werden.

Wichtig
Um diese Variante zu verwenden, sollten die Optionen

nix_style
und
no_symlinks

in der Konfiguratiion aktiviert werden.


Da die Verwaltung von Mediadateien nur über fckglite erfolgen soll, ist es sinnvoll über die Einstellung "disableactions" den Mediamanager unter den Feld andere Aktionen mit media zu deaktivieren. Nähere Informationen zum deaktiveren von Funktionen sind auf dokuwiki beschrieben.


2. Addnewpage
Zur Ergänzung des Wikisyntax zum Anlegen von neuen Seiten nutze ich das Plugin addnewpage. Dieses blende ich als seitenübergreifenden Hinweis innerhalb des monobook Template ein (siehe Einstellungen monobook_sitenotice innerhalb der "Monobook Template-Konfiguration".

Durch {{NEWPAGE}} können Redakteure direkt Seiten in passenden Verzeichnisen (Namensräumen) angelegt werden.
Dieses ist ganz praktisch, wenn diese nicht direkt verlinkt werden sollen.
Innerhalb der Konfiguration können bestimmte Namensräume ausgenommen werden, so dass diese nicht in der Auswahlliste erscheinen.


3. Editx
Durch das Plugin editx besteht die Möglichkeit Seiten zu verschieben (inklusive einer Weiterleitung von der bisherigen Seite). Dieses erleichtert besonders das Verschieben von Seiten von einen Namensraum in einen anderen.


4. Indexmenu
Das Plugin Indexmenu ermöglicht es ein dynamisches Indexmenu (mit aufklappbaren Ordnern etc. anzulegen. Über die Einstellungen "skip_index" sollten dabei Namensbereiche ausgenommen werden, die dann nicht im Index erscheinen.

Dieses ist bspw. der Fall für Diskussionsseiten deren Namensraum im Template monobook unter "monobook_discuss" festgelegt sind.
Ferner ist es sinnvoll das Standardindexverzeichnis (?do=index) durch eine Seite mit eingebundenen Indexmenu zu ersetzen. Dieses ist innerhalb der indexmenu Konfiguration unter page_index möglich. Auf dieser Seite kann dann bspw. wie vorgeschlagen über: "{{indexmenu>..|js navbar nocookie id#random}}" ein entsprechendes Indexmenu eingeblendet werden.

Hierbei berücksichtigt indexmenu die Berechtigungen (ACL) so dass keine Seite aufgenommen wird, für die die Berechtigungen fehlt. Problematisch ist, dass der erste Ordner eines Namensraums ausgegeben wird für den keine Berechtigungen vorhanden ist. Dieses kann jedoch innerhalb dokuwiki unter der Option "sneaky_index" deaktiviert werden.


Weitere Erfahrungen
Weitere Erfahrungen im Umgang mit Dokuwiki sind unter den Tag dokuwiki zu finden.

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Samstag, 1. Dezember 2012
11:49 Uhr

Erste Erfahrungen mit DokuWiki als Wiki (Installation)

Ausgangslage:

Seit einiger Zeit überlege ich zur Dokumentation und für eine Zusammenarbeit ein Wikisystem aufzusetzen. Nach einiger Recherche (u.a. auf Wikimatrix) habe ich mich für Dokuwiki entschieden, welches als Dokumentationssoftware für Projekte einen sehr stabilen Eindruck machte und auch in der Einführung unproblematisch ist. Im Gegensatz zu anderen Wikisystemen erfolgt hier die Seitenspeicherung direkt in Textdateien und nicht in einer Datenbank, was auch für Datensicherungen einen gewissen Vorteil hat.

Wesentliche Punkte die für eine Nutzung von Dokuwiki sprachen waren für mich:
  • einfache Installation
  • basierend auf PHP
  • Rechtemanagement basierend auf User & Gruppen
  • Erweiterbarkeit durch Plugins & Templates

Installation
Die Installation und auch Dokumentation ist sehr ausführlich und gut auf dokuwiki.org beschrieben. In diesen Artikel möchte ich nur die Erweiterungen und Einstellungen festhalten, die für mich nützlich waren. Nachdem die Dateien auf den Server hochgeladen worden kann in einen kurzen Installationsdialog kann auch direkt mit der Einrichtung des Wiki begonnen werden.

Im ersten Schritt werden Name des Wiki, Superuserkonto (Admin) und Art des Wiki (offen für alle, lesen für alle schreiben für registrierte, geschlossen) gewählt. Gerade für geschlossene Arbeitsgruppen bietet sich letztere Option an. Später kann über Berechtigungen für jeden Bereich des Wiki basierend auf User oder Gruppenzuordnung einzelne Rechte vergeben werden.

Wenn das Wiki installiert ist kann es natürlich auch erweitert werden.

Template
Als Template nutze ich Monobook welches Mediawiki (bzw. Wikipedia bis 2010) erinnert. Es bietet für mich die Vorteile, dass hier sowohl Seiten für Benutzer (userpages) angeboten werden, als auch die Möglichkeit einer Diskussionsseite für die einzelnen Seiten des Wiki. Ferner können Bestandteile wie Navigationsfenster über eigene Seiten innerhalb des Wiki gestaltet werden.

Templates werden im Ordner /lib/TPL des Wiki gespeichert und können in der Administation innerhalb der Konfiguration beim Punkt template (Designvorlage) ausgewählt werden.

Im Unterordner User kann das Template individuell angepasst werden, so dass bspw. die CSS Definition zur Ausrichtung der Navigationsbox angepasst werden kann (siehe Hacks for /user/screen.css).

Weitere Erfahrungen
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Montag, 19. November 2012
17:13 Uhr

Query Stammdatenvergleich Profit-Center und Auslesen von Textbestandteilen (Teilstring aus Variable)

Ausgangslage
Innerhalb der Profit-Center-Rechnung sind drei Arten von Profit-Center hinterlegt. Diese sind angelehnt an Kostenstellen geführt mit einen Buchstaben je Bereich.

Beispiel:
Kostenstelle 12345678
Profitcenter Bereich D: D12345678
Profitcenter Bereich L: L12345678
Profitcenter Bereich S: S12345678

Ziel ist es, dass das Feld Verantwortlicher innerhalb dieser drei Profit-Center identisch gepflegt ist.

Problem:
Angedacht ist eine Liste aller Profitcenter sortiert nach einer Kostenstelle. Problematisch ist dabei, dass den Profit-Center L* zwar eine Kostenstelle zugeordnet ist, den Bereichen D* und S* jedoch jeweils nur Innenaufträge zugewiesen sind. Entsprechend ist eine Auswertung anhand von Kostenstellen nicht möglich.

Lösung:
Da die Namenslogik vorgegeben ist (Bereich+Kostenstelle) kann jedoch mit Hilfe eines kundeneigenen Feldes innerhalb einer Query wie folgt vorgegangen werden.

Innerhalb der kundeneigener Felder in SAP Query ist es aber möglich auch mit Textfeldern Teile auszulesen. Hierbei können bei Textfeldern einzelne Bestandteile (Zeichenketten) ausgelesen werden. Bei bekannter Zeichenlänge kann hier der Textstring entsprechend ausgelesen werden. Im Beispiel könnte also die Kostenstelle ausgelesen werden, indem aus der Profit-Centernummer ab den 2. Zeichen alle Zeichen ausgelesen werden. Somit würde sowohl aus L12345678 als auch aus D12345678 die Kostenstelle 12345678 dargestellt werden.


Grundlage für die Auswertung von Profit-Center-Stammdaten sind die Tabellen CEPC und CEPCT.

Infoset definieren
Innerhalb der Transaktion SQ02 wird folgendes Infoset definiert. Hierfür wird als Datenquelle ein Tabellen-Join über Tabelle CEPC angelgt.

Es werden folgende Tabellen miteinander in Beziehung gesetzt:
Tabellen:
CEPC: Stammdatentabelle von Profit Centern
CEPCT: Profit-Center-Stammdaten Texte

Verknüpfungsbedingungen:
Die vorgeschlagenen Verknüpfungsbedingungen seitens SAP können direkt übernommen werden.

Damit sind alle Verknüpfungen der Tabellen erfolgt. Der Einfachheit halber können nun alle Feldgruppen/Datenfelder übernommen werden. Dieses hat den Vorteil, dass dieses Infoset auch für weitere Queries zur Verfügung steht. Alternativ könnte man auch nur die notwendigen Felder übernehmen. Innerhalb der Query können dann die Felder auch wieder eingeschränkt werden.

2.) Query definieren
Innerhalb der Query über das Infoset wird nun mit lokalen Feldern gearbeitet.

Hierzu gehen wir nicht in die Grundliste der Query (wo auch das Layoutdesign gepflegt wird) sondern innerhalb der Querypflege mit nächstes Bild (F6) auf die Feldauswahl der Query gewechselt.

Über
BEARBEITEN->KURZBEZEICHNUNG
kann für die einzelnen Felder eine Kurzbezeichnung eingestellt werden. Nun werden rechts neben den Datenfeldern Eingabefelder für die Kurzbezeichnung angegeben. Hier erhalten nun folgende Felder eine Kurzbezeichnung:

Stammdatentabelle von Profit Centern
Profitcenter-> PCTR

Diese Kurzbezeichnung ist notwendig, da wir auf diese dann Bezug nehmen, wenn wir ein eigens Feld mit einer Formel anlegen.

Teilstring aus einen Textstring innerhalb einer Query auslesen

Dieses geht über

BEARBEITEN->LOKALES FELD->ANLEGEN

Dieses Lokale Feld wird dann in der Feldgruppe angelegt, in der wir uns gerade befinden.

Das lokale Feld hat folgende Eigenschaften:
Kurzbezeichnung KST
Feldbezeichnung Kostenstelle
Überschrift Kostenstelle


Unter Eigenschaften wird hier die gleiche Eigenschaften wie Feld PCTR
hinterlegt.

Unter Berechnungsvorschrift kommt nun folgende Formel:

PCTR[2:10]

Hierbei werden aus den Textfeld PCTR die Zeichen mit der Position 2 bis Position 10 (entspricht der maximalen Zeichenlänge des Feldes) ausgegeben.
Das erste Zeichen eines Textfeldes hat die Position 1, was in unseren Beispiel dann D,L oder S wäre.

In der Query kann nun dieses Feld verwendet werden um eine Sortierung der Stammdaten über die Kostenstelle zu erreichen.

Aufbau der Query
Innerhalb der Query werden nun auf folgende Felder der einzelnen Tabellen Zugriff genommen bzw. in der Grundliste zugewiesen. Hierbei ist L als Listenfeld und S als Selektionsfeld zu verstehen.

Die Felder werden hier in der Reihenfolge angeben, wie diese dann auch in der Query ausgegeben werden sollen:

lokale Zusatzfelder
Kostenstelle (L) (kundeneigenes Feld)

Stammdatentabelle von Proftitcenter CEPC
PrCtr (L) CEPC-PRCTR

Profit-Center-Stammdaten Texte (CEPCT)
Kurztext (L) CEPCT-KTEXT
Langtext (L) CEPCT-LTEXT

Stammdatentabelle von Proftitcenter CEPC
Verantwortliche (L) CEPC-VERAK


Da alle Stammdaten kontrolliert werden sollen ist kein Selektionsfeld definiert.

Allerdings bietet sich an, über die Sortierfelder (durch Markieren der Sortierfeldbox und Ziehen des Feldes Kostenstelle (mit den Beispielwert) auf den entsprechenden Kasten) das Feld Kostenstelle direkt als Summierungsfeld zu verwenden. Hierdurch erscheinen die Profitcenter D12345678, L12345678 und S12345678 direkt unterinander.

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema SAP Query habe ich im Artikel
"Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




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Sonntag, 4. November 2012
14:40 Uhr

Formulare gestalten in Excel

Ausgangslage
Im Rahmen einer Budgetierungsvorlage wurde überlegt ein entsprechendes Formular zu entwerfen, das sowohl von den Budgetverantwortlichen her leicht zu verstehen ist, aber auch problemlos die zur Buchung notwendigen Daten bereitstellt. Ziel ist es die eingegebenen Daten dann direkt per SCATT oder LSMW in das SAP System einspielen zu können.

Anhand dieser Anforderung wurde sich nicht für ein Winword-Formular sondern für Excel entschieden.

Anhand dieses Beispiel sollen die grundsätzlichen Funktionen der Formulargestaltung in MS Excel erläutert werden.

Im kommenden Beispiel mag ich einige Funktionen von Excel vorstellen, die mir bei dieser Aufgabe geholfen haben und die auch für andere Problemstellungen hilfreich sein können.

Lösungsansatz

1. Dropdownliste in Excel

Innerhalb der Tabelle soll eine Auswahlliste zur Verfügung gestellt werden in der ein Bezug auf eine Liste vorhanden ist. Früher war dieses über das Menü Daten->Gültigkeit->Liste möglich hier einen entsprechenden Bereich als gültige Auswahlfelder zu hinterlegen.

Seit Excel 2007 ist diese Funktion innerhalb der Ribbons an folgender Stelle versteckt:

Ribbon (Symbolleiste) Daten
Datenüberprüfung

Und hier kann innerhalb der Datenüberprüfung im Bereich Einstellungen als Gültigkeitskriterium Liste
als Quelle ein Bereich innerhalb des Excelblattes bspw. A1:A4 hinterlegt werden. Leider ist dieses nicht mit Bezug auf andere Tabellenblätter möglich. Hier gibt es aber die Möglichkeit anstatt eines festen Bereiches auch einen Namen anzugeben. Dieser kann wie unter 2. beschrieben im Namensmanager erstellt werden. Auf diese Weise kann der Bereich auch in einen anderen Blatt aufgeführt sein.

Im Bereich Eingabemeldung kann dann noch ein Hinweis angegeben werden, welche Daten dort eingetragen werden sollen, und im Bereich Fehlermeldung kann eine Meldung ausgegeben werden, sofern ein Wert ausserhalb dieser Liste eingegeben wird.

2. Namensmanager

Wie im Beispiel der Liste erwähnt, ist es manchmal hilfreich, einen fixen Bereich einen Namen zu geben. Hierfür bietet sich bei Formularen an, ein Extratabellenblatt mit allen relevanten Stammdaten anzulegen.

So haben wir bspw. eine Liste aller relevanten Innenaufträge innnerhalb der Tabelle hinterlegt. Über den Namensmanager läßt sich hier ein Bereich innerhalb der Exceltabelle mit einen bestimmten Namen versehen. Unter Excel 2003 war dieses unter Einfügen, Namen, Definieren möglich. Ab Excel 2007 ist diese Funktion unter

Ribbon Formel
und die Schaltfläche Namen definieren möglich.

Im Beispiel haben wir ein Tabellenblatt mit der Spalte Innenauftrag und einer entsprechenden Liste aller Aufträge. Nun kann hier der Name Innenauftrag bspw. auf
=Stammdaten_Kostenträger!$a$1:$a$999 definiert werden.

Nun kann in der Funktion Daten überprüfen statt eines fixen Bereiches Als Quelle für das Gültigkeitskriterium auch =Innenauftrag verwendet werden und damit ein Bezug auf ein ganz anderes Blatt hergeleitet werden.

Die Namensfunktion funktioniert jedoch nicht nur mit einer Spalte sondern auch mit Bereichen.

So kann sich dieser Bereich auch auf den Innenauftrag, Kurztext, verantwortliche Kostenstelle beziehen.

Im Beispiel wäre dieses dann ein definierter Namen Stammdaten-Innenauftrag der sich auf =Stammdaten_Kostenträger!$a$1:$c$999.
In der Spalte A wäre der Innenauftrag, B die Bezeichnung und C die verantwortliche Kostenstelle hinterlegt.

3. SVERWEIS

In unseren Formular haben wir nun ein Auswahlfeld mit Bezug auf die gültigen Innenaufträge. Sobald dieser Innenauftrag ausgewählt ist, soll automatisch die Bezeichnung und die verantwortliche Kostenstelle ermittelt werden.

Gehen wir davon aus, dass die Auswahlliste in der Spalte D definiert ist und in den Spalten E fehlende Daten erhoben werden sollen.

Hier kann nun die Funktion SVERWEIS mit entsprechenden Bezug auf die Bereichsnamen verwendet werden.

=WENN(D4<>"";SVERWEIS(D4;Stammdaten_Kostenträger;2;FALSCH);"")

Hier wird Bezug auf die Spalte D genommen und das 2. Feld aus den Bereich Stammdaten_Kostenträger (entspricht der Bezeichnung) ausgegeben, durch die Angabe von FALSCH erfolgt nur eine Ausgabe, wenn die Werte exakt übereinstimmen. Durch eine WENN Funktion
wird hier auch nur die Bezeichnung ausgegeben, wenn ein Auftrag ausgewählt wurde, ansonsten bleibt das Feld leer.

4. Tabellenblatt ausblenden /einfärben

Um die Hilfstabelle mit den Stammdaten auszublenden kann einfach das Register (Tabellenblatt) Stammdaten_Kostenträger mit der rechten Maustaste ausgeblendet werden. Auf diese Weise wird das Tabellenblatt nicht mehr angezeigt und kann auf Anhieb nicht verändert werden. Ebenso können hier einzelne Registerblätter auch eingefärbt werden.

5. Blattschutz

Ausgeblendete Tabellenblätter können grds. mit der rechten Maustaste auch wieder eingeblendet werden. Neben Feldern kann auch die Struktur einer Tabelle geschützt werden. Dieses ist im Ribbon "Überprüfen" über die Funktion Arbeitsmappe schützen möglich.

Ein absoluter Schutz ist dieses zwar nicht (siehe Excel Blattschutz aufheben) aber grds. hilft dieses zumindest gegen unabsichtliches Löschen von Hilfsdaten. Neben der Struktur können auch die einzelnen Felder über Zelle formatieren im Reiter Schutz als Gesperrt bzw. ungesperrt definiert werden. Wird das Excelblatt nun über Blatt schützen gesperrt können auch nur noch die nicht gesperrten Felder ausgefüllt werden.

Sofern man mit einer geschützten Exceltabelle arbeiten muss, hilft die Tastenkombination STRG und # weiter durch die die einzelnen Formeln angezeigt werden. Schliesslich möchte man ja nicht ohne Not den Blattschutz einer Exceltabelle umgehen.





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Samstag, 20. Oktober 2012
18:35 Uhr

Userverzeichnis unter Windows 7 auf andere Platte verschieben

Gerade beim Einbau einer SSD kann es sinnvoll sein die eigenen Dateien auf eine andere Festplatte und damit anderes Laufwerk zu verschieben. Leider bietet Windows 7 alleien hier keine echte Hilfe an, da maximal der Speicherort der Eigenen Dokumente etc. per rechter Maustaste verschoben werden kann. Eine weitaus elegantere Methode stellen hier symbolische Links ab Windows 7 (oder auch Vista?) dar.

Userordner verschieben und durch symbolischen Link ersetzen


Hierzu muss ein zweiter User als Admin angelegt und sich damit angemeldet werden.

Nun sollte in das Verzeichnis c:\Users\ gewechselt werden. Dieses Verzeichnis wird im Explorer als C:\Benutzer\ angezeigt (je nach Sprachversion). Dort finden sich dann für alle am Rechner angemeldeten User ein eigenes Unterverzeichnis.

Nehmen wir nun an, dass der zu verschiebende User "aunk" lautet.

Dieses Verzeichnis verschieben wir nun auf die gewünschte Festplatte bspw. unter
e:\users\ als e:\users\aunk

Nun kann das Verzeichnis c:\user\aunk gelöscht oder umbenannt werden.

Nachdem die Kopie erfolgt ist kann in der Windows Eingabeaufforderung (DOS bzw. über Start->Ausführen->cmd)
im Verzeichnis c:\users

ein symbolischer Link auf den Ordner c:\users\aunk angelegt werden.

mklink /D c:\users\aunk e:\users\aunk

Der Parameter /d bewirkt, dass eine symbolische Verknüpfung für ein Verzeichnis angelegt wird, so dass alle Programmeinstellungen und sonstige Userdaten auf das Laufwerk e: verzweigen.

Wenn alles in Ordnung ist kann sich wieder als aunk angemeldet werden und nun liegen alle Userdaten auf der zweiten Festplatte. Zu beachten ist dabei, dass diese Platte lokal sein sollte und kein Netzlaufwerk.


Mögliche Probleme

a) Ordner kann nicht gelöscht werden

Sofern sich der Rechner in einer Heimnetzwerkgruppe befindet kann es beim Löschen des Ordners auf C: zu einer Fehlermeldung kommen. Über Start->Ausführen-> Dienste (Alternativ über services.msc) kann die Dienstverwaltung von Windows 7 aufgerufen werden. Hier kann nun der "Windows Media Player-Netzwerkfreigabedienst" beendet werden und der Userordner gelöscht werden.

b) Berechtigungen

Verschieben und Löschen von "fremden" Userordnern ist nur mit Administratorrechten möglich dieses sollte bedacht werden.

c) Systemabbild erstellen bei symbolischen Links
WIe im Artikel "Windows 7 vollständige Systemsicherung per Systemabbild erstellen und wiederherstellen" beschrieben werden die benutzerbezogene Dateien, die auf diese Weise eigentlich auf einer eigenen Platte liegen ebenfalls mitgesichert. Je nach eingesetzter Software kann dadurch das Verzeichnis entsprechend groß sein. Gerade wenn das Betriebssystem auf einer SSD gespeichert ist, stellt sich hier die Frage, ob die neue Platte ausreichend Platz zum Wiedereinspielen des Backups hat.

d) Anmelden als Administrator
Sofern nicht ein neues Konto innerhalb der Benutzerverwaltung erstellt werden soll und das bestehende Administratorkonto "Administrator" auf der Platte C bleiben soll um nur die Anwender auf eine andere Platte zu verschieben, besteht das Problem, dass man in der Benutzerverwaltung nicht ohne weiteres das Administratorkonto findet.

Administratorkonto unter Windows erstellen beziehungsweise aktivieren


Daher bieten sich hier zwei Wege an.

1. Anlegen eines Administratorkontos

In der Systemsteuerung kann über den Punkt Benutzerkonten durch "Anderes Konto verwalten" ein neues Konto erstellt werden. Dieses sollte dann als Kontotyp "Administrator" zugeordnet bekommen. Danach kann sich mit diesen Konto angemeldet werden und die einzelnen Benutzer, wie im Artikel beschrieben auf eine andere Platte verschoben werden. Sobald dieser Umzug abgeschlossen ist, kann wieder auf das ursprüngliche Konto gewechselt werden und das neue Administratorkonto gelöscht werden.

2. Aktivieren des Konto "Administrator"

Während der Installation von Windows wurde allerdings auch ein Konto mit der Bezeichnung "Administrator" angelegt. Dieses Konto ist standardmäßig deaktiviert kann aber je nach eingesetzter Windows Version aktiviert werden um sich damit anzumelden.

Unter Windows 7 Professional befindet sich das Konto in der Rubrik "Lokale Benutzer und Gruppen" unter Benutzer. Hier kann das Konto "Administrator" von deaktiviert auf aktiv (durch Entfernen des Hacken "Konto ist deaktiviert") gesetzt werden.

Unter Windows Home (Premium) ist zum Aktivieren des Kontos wiederum ein Befehl über die Eingabeaufforderung erforderlich.

net user administrator * /active:yes

Setzt das Konto aktiv, so dass es ebenfalls in der Benutzerverwaltung erscheint und ein Anmeldung über dieses Konto möglich ist.

Nach erfolgreicher Verschiebung der User kann über den Befehl

net user administrator * /active:no

das Konto auch wieder deaktiviert werden.

 

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Aktuell ist mein (mobiler) Arbeitsplatz mit folgenden Geräten ausgestattet. Ich bemühe mich diese Seite aktuell zu halten.

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