Andreas Unkelbach
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Montag, 17. Juli 2017
21:38 Uhr

Ups, ich spreche ja englisch - Rückblick auf das Symposium Gießen local-global

Die Agenda 2030 als Thema eines internationalen Symposiums in Gießen - da stellt man sich, gerade auch als Mitglied im Vorbereitungsteam, durchaus häufiger die Frage: “Ist mein Englisch gut genug dafür? Das hat doch schon früher niemand verstanden.” Ende Juni zeigte sich dann aber, dass diese Sorge - ebenso wie alle etwaigen anderen - absolut unbegründet war. Unter dem Titel Gießen local-global (siehe Artikel "Gießen local-global 2017 - Symposium zum Reformationsjubiläum 22. bis 25. Juni 2017") behandelten wir an mehreren Tagen gemeinsam mit Expert*innen aus Afrika, Asien und Lateinamerika Themen der Agenda 2030.

Themenfelder des Symposium

Der Schwerpunkt des Symposiums lag auf den Bereichen Jugendbeschäftigung (youth employment), Gemeinwesenarbeit (community work) und Migration. Einer anfänglichen Gesprächsrunde wurden Arbeitsgruppen mit Gästen aus El Salvador, Indien, Mexiko, Uganda, Großbritannien und Deutschland zur Seite gestellt. Die Teilnehmer*innen waren in der Lage Erfahrungen aus ihren Ländern einzubringen und neue Blickwinkel aufzuzeigen. Bei einer öffentlichen Abschlussveranstaltung zeigte sich schließlich der Erfolg des intensiven Austausches und der gegenseitigen Anregungen für eine weltweite Partnerschaft und globale Gerechtigkeit.

Was ist die Agenda 2030?

Im September 2015 haben die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen (UN) einen gemeinsamen Maßnahmenkatalog für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals) beschlossen. Dieser wurde als Agenda 2030 bekannt und enthält 17 miteinander verknüpfte Ziele die Soziales, Umwelt und Wirtschaft als drei Dimensionen der Nachhaltigkeit berücksichtigen.

Die fünf Kernbotschaften Mensch, Planet, Wohlstand, Frieden und Partnerschaft werden als handlungsleitende Prinzipien vorangestellt. Im Englischen spricht man von den "5 Ps": People, Planet, Prosperity, Peace, Partnership.

Als Kirche sehen wir in Gießen täglich die starke Verknüpfung unserer drei gewählten Themenfelder: Bei der Arbeit der Jugendwerkstatt, in der hessischen Erstaufnahmeeinrichtung (HEAE), aber auch während der vielfältigen Gemeindearbeit in unseren Kirchengemeinden. Uns beschäftigen Wohnraumfragen ebenso wie die Qualifikation von benachteiligten Jugendlichen und die Integration von jungen Migrant*innen in Arbeitsmarkt und Gesellschaft.

Während der Veranstaltung stellten wir unseren internationalen Gästen das Bewerbertraining der Jugendwerkstatt in Gießen vor und profitierten im Gegenzug vom Erfahrungsschatz aus ihren eigenen Ländern. Rolvin D'Mello von der Don Bosco Development Society, Indien (DBDS) und Ocen Godwin von der Community Empowerment for Rural Development, Uganda (CEFORD) erzählten von internationalen Maßnahmen im Bereich der Jugendbeschäftigung. Eines der Projekte beruht beispielsweise auf skillbasiertem Training und ermöglicht Jugendlichen nach einer ersten Grundausbildung eine Spezialisierung anhand ihrer Fähigkeiten und Interessen. Auch die Ziele berücksichtigen dabei die Möglichkeiten der Teilnehmer*innen und können zum Beispiel zu einer Selbständigkeit in der Videoproduktion oder der Entwicklung von Apps führen.

Internationale Projekte zu Youth Employment
(Bild: Matthias Hartmann)

In der Arbeitsgruppe zum Thema Integration berichtete Jean Asipkwe (Direktorin CEFORD) davon, dass im Rahmen ihrer Initiative einzelne Flüchtlinge zu Multiplikatoren ausgebildet werden, um in der Folge anderen Flüchtlingen die Integration zu erleichtern.
Beim Thema Migration und Integration überraschte es zudem wenig, dass sich Diskussionen über Benachteiligungen der örtlichen Bevölkerung international antreffen lassen. Uganda begegnet diesem Problem unter anderem damit, 30% der Gelder für Flüchtlingshilfe in die lokale Bevölkerung zu investieren .

Integration und Migration
(Bild: Matthias Hartmann)

Weiters stellten wir fest, dass Nachbarschaftsprogramme und Begegnungsräume, die das gemeinsame Lernen aus Erfahrungen ermöglichen, auch international ein Erfolgskonzept darstellen. Wie wir selbst erleben konnten, eröffnet der Austausch mit anderen Menschen, sei es vor Ort oder auch über Länder und Kontinente hinweg, neue Blickwinkel auf das eigene Potential und kann Wege aufzeigen, mit denen sich Aufgaben meistern lassen.

In den Tagen des Symposiums hat sich besonders in den Arbeitsgruppen gezeigt, dass es nicht darum geht Wissen zu vermitteln sondern Wissen zu teilen. Gerade die gegenseitige Beratung auf Augenhöhe führte zur Erkenntnis, dass wir mit vielen der Herausforderungen, auf die wir in unserer täglichen Arbeit stoßen, nicht alleine da stehen, sondern sie in ähnlicher Form weltweit vorhanden sind. Durch die Kommunikation untereinander wurde uns bewusst, dass unsere unterschiedlichen Aufgabenbereiche miteinander zusammenhängen und auch hier Kommunikation gemeinschaftliches Handeln ermöglicht.

Besuch der Jugendwerkstatt
(Bild: Fr. Rolvin D'Mello)

Für mich nehme ich aus dieser Veranstaltung zahlreiche Denkansätze, ein neues Bewusstsein für Zusammenhänge, sowie die Erkenntnis mit: Sprache muss keine Barriere sein (und ja, man versteht mich auch auf Englisch).

Ich freue mich, dass in unserem Dekanat eine solche Veranstaltung möglich ist und bin voller Hoffnung, dass viel der vorhandenen Energie und Erfahrung in lokales Handeln umgesetzt wird. Ich möchte Sie dazu einladen, auch Ihre lokalen, kleine Schritte in einem größeren Zusammenhang zu betrachten und sie zu mehr als nur einem kleinen Schritt werden zu lassen.

Ganz besonders wünsche ich mir, dass die Erkenntnisse aus diesem Symposium und die der Agenda 2030 zugrunde liegenden Prinzipien - Mensch, Planet, Wohlstand, Frieden und Partnerschaft - Eingang in den gegenseitigen Austausch zwischen unseren bestehenden Initiativen, in unser künftiges Arbeiten und Engagement finden werden, denn für uns beginnt der Planet in Gießen.



Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Montag, 5. Juni 2017
14:14 Uhr

Gießen local-global 2017 - Symposium zum Reformationsjubiläum 22. bis 25. Juni 2017

Vom 22. bis 25. Juni findet eine Veranstaltung zum Reformationsjubiläum in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau in Gießen statt, auf die ich gerne hinweisen möchte, da diese Themen nicht nur im Hochschulumfeld relevant sind.

Hierzu sind Entwicklungsexperten aus Afrika, Asien und Lateinamerika nach Gießen eingeladen die gemeinsam die Themenfelder Jugendbeschäftigung, Migration und Gemeinwesenarbeit in Gießen und weltweit besprechen wollen. Orientierungspunkte sind die Entwicklungsziele der „Agenda 2030“ der Vereinten Nationen.

Am Donnerstag, den 22. Juni von 18 bis 21 Uhr im Gießener Rathaus und am Samstag, den 24. Juni ab 19:30 in der Werkstattkirche Gießen, Ederstraße 13 wird diese Diskussion öffentlich geführt.


Einladungsflyer Symposium
Foto:Schepp Plakat:J. Müller -

Weitere Informationen sind auf der Seite des evangelischen Dekanat Gießen im Artikel "Entwicklungstagung in Gießen zum Luther-Jubiläum Die Welt gerechter machen" sowie in folgenden verlinkten Flyer zu finden.

Flyer_Symposium_2017_Giessen-local-global.pdf
 

Neu auf Partnerschaft und Gerechtigkeit weltweit schauen

Interessieren Sie sich für Entwicklungspolitik? Für Partnerschaftsarbeit? Oder engagieren Sie sich in der Flüchtlingshilfe, für die Jugendwerkstatt oder für das Gemeinwesen? Welche neuen Möglichkeiten haben wir, die globalisierte Welt mitzugestalten und weltweite Beziehungen aufzubauen?

Diese Frage wird das Evangelische Dekanat Gießen auf dem Internationalen Symposium „Gießen lokalglobal: Neue Perspektiven weltweiter Partnerschaft und Gerechtigkeit. Reformatorische Herausforderungen 2017“ diskutieren und neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit praktisch erleben.

Martin Luther fand vor 500 Jahren aus seiner Angst heraus eine neue Sichtweise auf Gott und auf eine Gerechtigkeit für den einzelnen Menschen. Heute ängstigt uns weniger die Furcht vor einem strafenden Gott, als viel mehr die Unsicherheit in der globalisierten
Welt.

Bei den Vereinten Nationen wird ein Perspektivwechsel in der Entwicklungspolitik diskutiert. Mit einer gegenseitigen Beratung auf Augenhöhe sollen die globalen Herausforderungen neu angegangen werden.

Wir bringen internationale Gäste zu den Themen Gemeinwesenarbeit, Jugendbeschäftigung und Migration zusammen. Wir tauschen mit ihnen Erfahrungen aus und wollen Denkanstöße in unsere Kirche und in unsere Stadt geben.

Dabei sind Fachleute aus der Praxis aus Lateinamerika, Afrika, unserer Partnerdiözese Amritsar Indien, und auch aus unserer Region.

Ich würde mich freuen, wenn auch Sie Interesse an dieser Veranstaltung haben und gebe auch gerne weitere Informationen weiter. Gerne können Sie beiliegenden Flyer auch vor Ort an Interessierte verteilen.



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Freitag, 3. März 2017
21:10 Uhr

Rückblick THM Datenschutztag 2017

Das Thema Datenschutz wird an der Technischen Hochschule Mittelhessen nicht nur in der täglichen Arbeit sondern auch einmal jährlich in Form der Veranstaltung "THM Datenschutztag" gewürdigt. Hierzu wird in das kleine Kino der Hochschule eingeladen (ehemaliges Kino Roxy in Gießen) . Die Teilnahme ist kostenfrei (Anmeldung erforderlich) aber sicherlich nicht umsonst. Die Jahre zuvor konnte ich nur im Nachhinein die zur Verfügung gestellten Folien nachlesen aber dieses Jahr war mir auch eine Teilnahme möglich und ich bin wirklich von dieser Form der Weiterbildung begeistert.

Daher möchte ich an dieser Stelle einen persönlichen Rückblick zu den einzelnen Vorträgen aber auch gleich einen Hinweis auf die kommende Veranstaltung am 20. Februar 2018 geben. Gerade da ich mich selbst gerne mit den Thema Datenschutz hier im Blog auseinandersetze (und dabei wohl eher auf die technischen Apsekte wie Datenschutzerklärung eingehe) möchte ich hier doch einen Rückblick auf diese Veranstaltung geben.

Als Beschäftigter in der öffentlichen Verwaltung (Hochschule) war hier natürlich gleich der erste Vortrag interessant, aber auch die übrigen Veranstaltungspunkte sind spannend gewesen.

Flyer THM Datenschutztag 2017 mit Genehmigung des Datenschutzbeauftragten zru Verwendung
(C) THM Datenschutztag, mit Genehmigung Datenschutzbeauftragten

Ambiente / Ort der Veranstaltung:

Nach erfolgreicher Anmeldung und Erhalt eines Namensschildes war es möglich mit Kaffee sich erst einmal zu stärken und überrascht doch die ein oder andere Person aus dem Hochschulumfeld anzutreffen. Der Datenschutztag ist mittlerweile auch in das Weiterbildungskonzept der Hochschule eingebunden, so dass hier auch das "Referat Personalentwicklung auf dem Campus Gießen" als Veranstalter mit auftritt.

Allerdings ist die Themenwahl auch für externe oder generell am Datenschutz interessierte Personen interessant. Nach einer Begrüßung durch die Vizepräsidentin Katja Specht moderierte Hajo Köppen, der Datenschutzbeauftragte der THM, durch die Veranstaltung und leitete von einer Veranstaltung zur nächsten weiter und schaffte es auch als Jurist die Tücken von Technik zu überwinden.

An Themen wurden folgende Bereiche angesprochen:
  1. Haftung von Beschäftigten der öffentlichen Verwaltung bei Verstößen gegen Datenschutzvorschriften und Dienstvorschriften
  2. Datenschutz und Sicherheit bei der Nutzung von Internet & E-Mail - Sicherheitsbewusstsein & Bordmittel gegen Angriffe, Malware, Phishing & Co.
  3. Begleitausstellung Datenschutz-Awareness
  4. Digitalcourage: Ein Datenschutzfeuerwerk - vom BigBrotherAward bis zur Verfassungsbeschwerde
Die Zusammenstellung war für mich schon dadurch gelungen, dass hier sowohl Datenschutz als auch Datensicherheit in den ersten beiden Vorträgen vorgestellt worden sind.

Die Vorträge selbst sind dankenswerterweise auch im Veranstaltungsarchiv auf Seiten des THM Datenschutztages zu finden.

Dennoch möchte ich zu den einzelnen Vorträgen kurz die für mich interessantesten Punkte hervorheben.

Haftung der Beschäftigten der öffentlichen Verwaltung bei Verstößen gegen Datenschutz - und Dienstvorschriften

Rechtsanwalt Dr. jur. Götz Gerlach von Kleymann, Karpenstein & Partner mbB stellte die Frage der Haftung bei Datenschutzverstößen in den Mittelpunkt seines Vortrages. Dabei wurden sowohl Risikobereiche (Schatten-IT, Datenschutz- und Urheberrechtsverstöße) aber auch die rechtlichen Folgen dargestellt.

Besonders positiv war hier, dass auch Bezug auf die IT-Benutzungsordnung der THM eingegangen wurde, die insbesondere auch den Umgang mit dienstlicher E-Mail und anderen IT Systemen regelt.

Dabei ist die rechtliche Bindung sowohl über § 106 GeWO "Weisungsrecht des Arbeitgebers" als auch § 70 Hess. BeamtenG "Pflichten gegenüber Vorgesetzten" durch die Weisungsrechte des Arbeitgeber gegeben. In der oberen Benutzungsordnung ist auch ein Verfahren beschrieben durch das eine Kontrolle der Einhaltung der Richtlinie befolgt werden kann.

Anhand der Kombination von Datenschutz und Arbeitsrecht wurden auch praktische Probleme wie das private Surfen im Internet, Screening von Bewerbern oder gar das Nutzen von privater Software für dienstliche Zwecke besprochen und auch die möglichen Folgen anhand Urteile und Fallbeispiele erläutert.

Daneben gab es auch praktische Ratschläge zum Verfahren bei rechtswidrigen Anweisungen und wie sich hier bei entsprechenden Anweisungen verhalten werden kann. Aber auch die Quizrunde bzgl. der Einordnung ob bestimmte Sachverhalte datenschutzrechtlich relevant sind oder nicht, waren vom Meinungsbild aber auch von der Form der Wissensvermittlung sehr gelungen. Daneben wurden aber auch rechtliche Grundlagen und Hinweise auf neue Gesetzesgrundlagen angesprochen.

Hier möchte ich auch gerne auf die Artikelreihe zum Thema EU-DSGVO auf socialmediarecht.de verweisen.

Durch die anschließende Fragerunde und Austausch mit Publikum war dieser Vortrag sehr lebendig und konnte auch auf einzelne Fragen aus der Praxis sehr gut eingehen.

Datenschutz & Sicherheit bei der Nutzung von Internet & E -Mail

Der folgende Vortrag von Frank Giebel, IT-Revisor, Datenschutzbeauftragter (3rd Mind Business Consulting e.K.)  beschäftigte sich mit Fragen des IT-Sicherheit und stellte sowohl die Gefahren wie Identitätsdiebstahl, Spearphishing durch social enginierung aber auch technische Möglichkeiten der Gefährung von IT Systemen und den Risikofaktor Mensch dar.

Dabei wurde das Thema Datenschutz nicht nur auf die IT beschränkt sondern gleichzeitig auf Prozesse und die Menschen die Umgang mit den Daten haben erweitert. Zur Verdeutlichung wurde hier auch auf die Internetseite projekt-datenschutz.de verwiesen wo entsprechende Vorfälle die öffentlich geworden sind dargestellt werden.

Neben den geschilderten Fällen und Risiken wurden aber auch konkrete Möglichkeiten des Schutzes vorgestellt und diese durchaus mit kleinen humorvollen Seitenhieben sehr anschaulich vermittelt.

Begleitausstellung Datenschutz-Awareness

Kirsten Siebentritt stellte hier ihre Bachelorarbeit zum Thema "IT-Sicherheit durch Awareness – eine Plakatserie zur Sensibilisierung" vor, die in 15 Plakaten das Thema IT-Sicherheit für den ZKI (Zentren für Kommunikation und Informationsverarbeitung in Lehre und Forschung e. V) aufarbeite und so eine anschauliche Möglichkeit der Aufmerksamkeit auf das Thema Datenschutz lieferte.

Die Arbeit war auch als Ausstellung am Datenschutztag zu sehen und es besteht die Überlegung diese auch als Wanderausstellung in Hessen zur Weiterbildung zu nutzen.

Auf ihrer Internetseite kann das Projekt "IT-Sicherheit durch Awareness" ebenfalls betrachtet werden. Eines der Motive ist auch für den Flyer zum Datenschutztag verwendet worden.

Digitalcourage: Ein Datenschutzfeuerwerk - vom BigBrotherAward bis zur Verfassungsbeschwerde

Im Abschlussvortrag wurde auch die Bedeutung des Datenschutzes im Rahmen einer digitalen Zivilcourage (digitalcourage) vorgestellt. Als Redner war hier padeluun ein deutscher Künstler und Netzaktivist, der für digitale Bürgerrechte eingeladen der die Geschichte aber auch das aktuelle Engagement des Verein Digitalcourage e. V. vorstellte.

Der Verein (ehemals unter den Namen FoeBuD (Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs e. V.)) bekannt engagiert sich nicht nur durch den BigBrotherAward sondern setzt sich ganz praktisch in großen und kleinen Projekten für die Themen Datenschutz und Informationsfreiheit ein. Dieses kann sowohl durch eine Verfasssungsklage (Stichwort Vorratsdatenspeicherung) als auch durch praktische Maßnahmen zur digitalen Selbstverteidigung sein. Auf die Frage wie padeluun selbst sicher kommuniziert wurde auf das Projekt pep (pretty easy privacy) verwiesen.

Fazit

Gerade durch praktische Beispiele aber auch durch die Auswahl der Themen und der Referierende hat diese Veranstaltung das Thema Datenschutz und Arbeitsrecht sehr lebendig gemacht und auch wenn die Unterlagen zur Veranstaltung auch online einsehbar sind, war in meinen Augen ein Besuch dieser Veranstaltung sehr empfehlenswert und gleichzeitig sensibilisierend für das Thema.

Dieses ist auch ein Grund, warum ich das Datum 20. Februar 2018 für den THM-Datenschutztag 2018  mir auch direkt vormerke und diese Veranstaltung gerade für Beschäftigte in der Verwaltung sehr empfehlen kann. Der große Vorteil ist, dass diese Veranstaltung nicht nur technisch oder formaljuristisch aufgebaut ist sondern das Thema lebendig zu vermitteln versteht. Neben den fachlichen Input ist aber auch die Moderation und das menschliche Vermitteln eines solchen Themas sehr gelungen und zeigt für mich, dass Juristen nicht nur mit Technik umgehen können sondern jenseits von Facebook und Co. ebenfalls soziale Netzwerke funktionieren und die digitale Wissensvermittlung auch analog oder von Mensch zu Mensch funktionieren kann.

Mich beeindruckt nebenbei dass hier Datenschutz nicht nur dienstlich gelebt wird sondern auch im Rahmen der Weiterbildung Datenschutz für Beschäftigte im Rahmen der Personalentwicklung genutzt wird und viele dieser internen Veranstaltungen auch für andere genutzt werden können. Ein Überblick über die THM Datenschutz Fortbildungsveranstaltungen kann ebenfalls auf Seiten des THM Datenschutz eingesehen werden und auch wenn diese nicht öffentlich sind, kann doch ein Kontakt zu den Vortragenden vermittelt werden. Damit ist ein wichtiger Punkt der Umsetzung eines lebendigen Datenschutzkonzeptes ganz praktisch verwirklicht worden.

Weitere Informationsquellen im Netz

Da Datenschutz, wie erwähnt, kein Thema für einen Tag ist gibt es natürlich auch abseits dieser Veranstaltungen eine Menge an Informationsmöglichkeiten zu diesen Thema. Persönlich bin ich hier begeistert von den beiden Jurapodcasts Rechtsbelehrung - Jura Podcast mit Marcus Richter und Thomas Schwenke oder auch Jurafunk - Recht zum Hören die beide in regelmäßigen Abständen ebenfalls das Thema Datenschutz auf der Agenda haben. Daneben ist aber auch das Social Media Recht Blog  oder andere in den Webempfehlungen erwähnten Internetseiten von Interesse.

An größeren Informationsportalen würde ich noch auf das Blog "Datenschutzbeauftragter INFO  Informationen zum Datenschutz" sowie auf das "virtuelle Datenschutzbüro" verweisen.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Sonntag, 1. November 2015
08:28 Uhr

Partnerschaft mit Espresso Tutorials - SAP Fachbücher

Während Sherlock Holmes ein kniffliges Problem in der Anzahl der gerauchten Pfeiffen (oder in moderner Fassung der Nikotinpflaster) misst sehe ich im Controlling oftmals ein Problem in Relation zu entsprechenden getrunkenen Tassen Kaffee ? von daher ist mir der Name von Espresso Tutorials schon durch den Bezug auf Kaffee sehr sympathisch. Seit November findet sich nun auf meiner Seite ebenfalls ein neuer Menüpunkt, den ich gerne in der folgenden Abbildung vorstelle.

Espresso Tutorials Menüpunkt

Über diesen Menüpunkt ist es möglich auf einer Unterseite zu gelangen in der einige der Bücher von Espresso Tutorials erworben werden können.

Insgesamt untergliedert sich die dahinter liegende Seite in drei Menüpunkte.

 
Buchkatalog SAP Bibliothek-Flatrate Buchbesprechungen
 

Dabei möchte ich gerne alle drei näher beschreiben.

Buchkatalog

Innerhalb des Buchkatalogs sind einige aktuelle Bücher des Verlages zu finden, die hier direkt bezogen werden können und durch einen Klick auf "In den Warenkorb" auch über den Punkt "Shopping Cart" / Warenkorb direkt bestellt werden. Innerhalb Deutschland erfolgt der Versand kostenlos. So kann auch folgendes Buch erworben werden ;-)



 
Schnelleinstieg ins SAP-Controlling (CO)
Verlag: Espresso Tutorials GmbH
1. Auflage (01. November 2014)
Paperback ISBN: 9783960126874

Für 19,95 € direkt bestellen

Oder als SAP Bibliothek-Flatrate *

Ebook ISBN: 9783960120414
 


 

SAP Bibliothek Flatrate

Hinter diesen Punkt verbirgt sich ein für Firmen aber sicher auch andere Einrichtungen etc. interessantes Angebot. Gegen eine Jahresgebühr ist es hier möglich auf den gesamten Buchbestand des Verlages zum Thema SAP zuzugreifen. Auf diese Weise kann in Form von eBooks über volle 12 Monate für 99,00 EUR Zugriff erlangt werden. Dabei ist der Zugang sowohl per Webfrontend als auch, in Kombination mit Onleihe auch per App möglich.

Ein guter Eindruck vom Flatrate Angebot und der Oberfläche davon kann in folgenden Video gewonnen werden.


Weitere Informationen zum Angebot erhalten Sie unter SAP Bibliothek-Flatrate.

Dieses Angebot ist auch im Artikel "Onleihe - mein Weg zur digitalen Bibliothek" kurz beschrieben worden. Da innerhalb eines Jahres immer wieder neue Bücher im Verlag erscheinen und man sich recht gut in ein neues Thema einarbeiten kann, empfinde ich dieses Flatratekonzept als sehr praktisch, gerade wenn man sich oft in unterschiedlichen Themen einarbeiten muss (oder darf).

Buchbesprechungen

Bisher habe ich unter Buchempfehlungen immer einmal wieder ein Buch aus den Bereich SAP BC, FI, CO oder auch andere SAP Module etwas ausführlicher vorgestellt. Dieser Tradition folgend möchte ich auch einige der bei Espresso Tutorial erschienenden Bücher ausführlicher beschreiben, so dass hier ein kurzer Blick auf Inhalt, Aufbau aber auch meine persönliche Bewertung des jeweiligen Buches geworfen werden kann.
 

Ich würde mich sehr freuen, wenn dieses Angebot tatsächlich gut angenommen wird, da ich von der Idee des Verlags sehr angetan bin und auch meine Buchempfehlungen unabhängig von der Partnerschaft zum Verlag tatsächlich auf meine eigenen Erfahrungen beruhen.

Hier ist auch das von mir und Martin Munzel geschriebene Buch zum "Schnelleinstieg ins SAP Controlling (CO)" zu finden.
Schnelleinstieg ins SAP Controlling (CO) von Martin Munzel und Andreas Unkelbach
ISBN: 9783960126874
Dieses Buch ist im Buchhandel über die ISBN, bei Amazon aber auch von dieser Seite in der Rubrik Espresso Tutorials direkt bestellbar.

Sollte weiteres Interesse an überzeugende SAP Fachliteratur bestehen, kann ich tatsächlich einen Blick auf www.andreas-unkelbach.de/espresso-tutorials/ empfehlen.
 

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Samstag, 22. August 2015
16:58 Uhr

Praktische Nutzung von social media Diensten für meinen Arbeitsalltag

Wenn ich mich an die Anfangszeit des Webs (die bei mir um die 1997 lag) erinnere stellt sich die Kommunikation zwischen Betreibern einer Seite und die "Gäste" in der Hauptsache in Form von Gästebücher auf Homepages dar. Diese wurden regelmäßig besucht und es gab einen tatsächlichen Austausch zwischen den einzelnen Internetseiten. Später kamen Onlineforen hinzu und Kommentare in Internettagebüchern. Einige Jahre später hatten sich diese Internettagebücher in Blogs verwandelt und statt Gästebücher gibt es die Möglichkeit Kommentare zu einzelnen Artikeln zu hinterlassen. Irgendwo dazwischen entstanden die Onlineforen (wobei es davor natürlich Usenet und Fido gab). Noch einige Jahre danach war dann das sogenannte "social web" mit allen möglichen Diensten, Portalen etc. geboren. Man könnte beinahe meinen, dass das Blog von den diversen Plattformen abgelöst wurde und kaum noch ein Interesse an einzelne Seiten sondern eher am Stream besteht.

Vollkommen ist auch an mir dieser Trend nicht vorbei gegangen und so möchte ich ein wenig die von mir, neben dieser Seite, vorhandenen Web 2.0 Dienste vorstellen, die ebenfalls mit dieser Seite in irgendeiner Weise im Zusammenhang stehen.

Im folgenden Artikel möchte ich einige für mich interessanten Aspekte des Web 2.0 festhalten.
  • Als erstes möchte ich einen kurzen Überblick über die von mir genutzten Social Web Dienste geben und hier meine persönlichen Erfahrungen und meine Nutzung beschreiben
    • XING - ein eher auf berufliche Kontakte gerichtetes Netzwerk
    • Twitter - ein Kurznachrichtendienst (vielleicht wie ein Espresso, es braucht seine Zeit um diesen mit Genuss zu nutzen)
    • Google + - das Netzwerk von Google
    • Facebook - sollte bekannt sein, selbst wenn man es selbst nicht nutzt
    • Blogs -  sind immer noch für mich eine der wichtigsten Austauschplattformen im Internet
  • Danach möchte ich im Abschnitt Wissensmanagement auf die Chancen von solchen Diensten für den internen Austausch an der Arbeit eingehen. Sicherlich ist hier der erste Gedanke tatsächlich Profile mit Kontaktdaten und Fähigkeiten einzelner Kollegen festzuhalten, aber der Schritt zum  kollaboratives Wissensmanagement  geht noch einen Schritt weiter. Hier sind mir Gedanken zu Themen wie Onlineforen oder Wikisysteme wichtig.
Auch wenn gerade letzter Abschnitt ein klein wenig technisch ist glaube ich doch, dass solche Dienste auch beruflich ihre Berechtigung haben und sicherlich eine gute Ergänzung zum strukturierten Erfassen von Wissen der einzelnen Beschäftigten dienen können. Ausserdem sollten hierdurch auch alle beteiligten Personen profitieren.

Sofern eine solche Plattform auch extern zugängig sein soll (und nicht rein intern betrieben wird) sollten aber auch juristische Aspekte zum Einsatz von social media berücksichtigt werden.

Insgesamt bietet dieser Artikel eine kleine Einführung, aber ich würde mich freuen wenn daraus auch in weiterer Zukunft noch die ein oder andere praktische Umsetzung entstehen kann.

Als Ergänzung möchte ich noch auf eine Serie zum Thema "Bewerbung 3.0 - Selbstpräsentation in Social Media"  auf http://berufundkarriereseite.de verweisen. Dieses habe ich im Abschnitt Social Media und Bewerbung verlinkt und beschrieben.

 

Genutzte Plattformen des Web 2.0 oder social web

Im folgenden Abschnitt möchte ich einige der von mir genutzten Plattformen im Bezug auf meine derzeitige Nutzung vorstellen verbunden mit Überlegungen, wie diese auch im Arbeitsalltag genutzt werden kann.


XING

Mein Profil: https://www.xing.com/profile/Andreas_Unkelbach

Beschreibung:
XING (bis Ende 2006 openBC für Open Business Club) ist eher ein Netzwerk um berufliche Kontakte zu sammeln. Hier besteht die Möglichkeit ein berufliches Profil anzulegen und sich teilweise auch in Fachforen auszutauschen.

Persönliche Nutzung:
Da es vergleichbar zur internationalen Plattform linkedin sehr stark auf berufliche Beziehungen aufsetzt ist es vermutlich nicht weiter verwunderlich, dass hier der eigene beurfliche Werdegang (von der Ausbildung bis zur Berufserfahrung) sowie die eigenen (beruflichen) Qualifikationen im Vordergrund stehen. Persönlich benutze ich es ein klein wenig als sich selbst aktualisierendes Adressbuch, das mich auch über Veränderungen im Bekanntenkreis auf den Laufenden hält, selbst wenn man sich selbst ein wenig aus den Augen verloren hat. Hierbei unterscheidet XING zwischen  kostenlosen Basismitgliedschaften (die für meine Verwendung ausreichen) und Premium-Mitgliedschaften durch die man auch sieht, wer das persönliche Profil aufgerufen hat oder auch weitergehende Funktionen freigeschaltet bekommt. Sofern Interesse besteht kann über folgenden Link ein XING Premiummonat für Neumitglieder erhalten werden.

Fazit:
Im Bereich der beruflichen Neuorientierung kann diese Plattform interessant sein, auch wenn hier eher Personalvermittungsagenturen aktiv sind. Leider wirkt sich dieses auch auf die meisten Gruppen (Onlineforen) aus, so dass hier vielfach interessante Themen durch Stellenanzeigen unterbrochen werden. Dennoch dürfte ein Profil hier ein Baustein zur eigenen Webputation sein und zumindest schadet ein kostenloses Profil nicht. Da es auch die Möglichkeit gibt beim aktuellen Karierestatus zwischen "Ich bin derzeit auf Jobsuche", "Ich bin zwar icht auf Jobsuche, aber offen für Angebote" und  "Ich bin derzeit nicht an Angeboten interessiert" zu wählen (und ggf. Gehaltsvorstellungen) zu hinterlegen eignet sich diese Einstellung auch um von überraschenden Angeboten verschont zu bleiben. Interessant ist dabei noch, dass diese Auswahl auf "nur Recruiter", "Kontakte und Recruiter" sowie auf "alle XING-Mitglieder" eingeschränkt werden kann. Insgesamt hat sich hier XING in den letzten Jahren vom Kontaktenetzwerk ein wenig hin zu einer Personalbörse entwickelt. Dennoch sind auch hier schon die ein oder anderen Kontakte entstanden mit denen man sich auch beruflich austauschen kann.



Twitter

Mein Profil: http://twitter.com/AUnkelbach

Beschreibung
Der Kurznachrichtendienst Twitter wird von mir eher als kurzen Überblick über interessante Artikel im Netz gewählt. Es können hier 140 Zeichen lange Nachrichten (sogenannte Tweets) über das eigene Twitterprofil versandt werden und mit #Schlagworten versehen werden. Ferner können auch Unterhaltungen (Antwort auf Tweets) geführt werden oder interessante Tweets retweetet (geteilt) werden.

Persönliche Nutzung:
Echte Diskussionen und Gespräche sind mir innerhalb Twitter noch nicht zugängig, so dass ich auch für diese Seite lediglich die API nutze um Kurzlinks zu Artikeln als Ankündigung zu setzen. Dieses mag auch daran liegen, dass 140 Zeichen relativ kurz sind und Gespräche im Gezwitscher (Tweetstream) oftmals verloren gehen. Von daher ist es auch nicht verwunderlich, dass mein aktuellster Tweet hier als Ankündigung auf der Startseite eingebunden wird. Ferner nutze ich Twitter um auch auf mein XING Profil im Register "Weitere Profile im Netz" auf aktuelle Artikel hinzuweisen.

Fazit:
Dennoch finde ich hin und wieder interessante Hinweise oder lesenswerte Tweets, über die ich dann selbst erstaunt bin. Ich glaube für einen kurzen Überblick über neue Artikel ist Twitter sicherlich die erste Wahl um über das Geschehen auf dieser Seite auf den Laufenden zu bleiben. Entsprechend sind hier sowohl die Bundesregierung, das Land Hessen aber auch Personen oder Internetseiten unter den Profilen denen ich folge und deren Tweets dann in meiner Timeline (zeitliche Abfolge von Nachrichten) auftauchen. Was mit Twitter als Informationsquelle möglich ist kann sehr anschaulich auf der Seite "Die Timelines als Milchvieh betrachtet" von Herzdamensgeschichten betrachtet werden. Wobei dieses Blog nicht nur durch den Wirtschaftsteil immer wieder eine Überraschung inne hat.


Google+

Mein Profil https://plus.google.com/+AndreasUnkelbach/

Beschreibung:
Auch Google hat seit 2011 ein soziales Netzwerk im Angebot. Hier können eigene Profile angelegt werden (und Websiten damit verknüpft werden), aber auch Beiträge veröffentlicht, Personen zu Kreisen zusammengefasst und entsprechend Informationen zielgerichtet verteilt aber auch empfangen werden. Ein wenig scheint Google Plus auch viele vorhandene Dienste hier mit diesen Netzwerk zu verknüpfen. So landen Veranstaltungen (Events) zu denen man eine Zusage gegeben hat gleichzeitig in Google Kalender und auch sonst fühlen sich die Dienste sehr stark verknüpft an. Es besteht sogar die Möglichkeit seinen eigenen Standort mit bestimmten Personen zu teilen oder auch sonst sehr fein Berechtigungen zu steuern.

Persönliche Nutzung:
Google Plus ist mir da schon ein klein wenig zugänglicher. Durch die Kreise kann ich hier nicht nur Termine für einen monatlich stattfindenden Computerstammtisch (noch aus Fido-Zeiten) planen, Standorte teilen und sowohl öffentliche als auch personebezogen (oder eher kreisbezogen) Artikel veröffentlichen. Hier nutze ich auch tatsächlich selbst die Teilenfunktion dieses Blogs (siehe Artikel "Eine Tasse Kaffee als Feedback für gelungene Blogartikel" oder "Blog: 2 Klicks für mehr Datenschutz") und ergänze oftmals den Artikel um zusätzliche Informationen bzgl. der Entstehung. Hin und wieder sind hier auch kleine Notizen zu Blogideen oder sonstige Quellen zu finden.

Fazit:
In den Medien wird, auch heute noch, Google Plus ein wenig als Geisterstadt bezeichnet, die sich selbst immer wieder zum Leben zu erwecken versucht. Immerhin geht das Netzwerk mit Gruppen (Communities) einen spannenden Weg und trotz einiger zu kritisierender Punkte finde ich hier doch hin und wieder sehr spannende Artikel, die ich in dieser Form in anderen Netzwerken erst sehr viel später wahrnehme. Dieses mag aber auch an den Personen liegen deren Profile ich aboniert habe.


Facebook

Mein Profil: https://www.facebook.com/Unkelbach

Beschreibung:
Facebook dürfte durch verschiedene Nachrichten wohl jeden bekannt sein. Neben privaten Profilen gibt es hier auch die Möglichkeit sich eine Fanpage einzurichten. Dieses habe ich für mein Blog auch aus technischer Spielerei umgesetzt und wollte einmal sehen, wie ich Facebook künftig nutzen werde.

Persönliche Nutzung:
Eigentlich war ich lange Zeit kein sonderlich großer Freund von Facebook aber mittlerweile nutze ich dieses (trotz relativ weniger Follower) verhältnismäßig intensiv. Anfangs war ich hier recht skeptisch doch mittlerweile ist es sehr praktisch über dieses Medium auch andere Blogs (oder auch Ideen) zu verlinken und etwas ausführlichere Gedanken festzuhalten. Da ich auch auf obiger Facebook Seite gerne meine Blogartikel bekannt geben mag, nutze ich hier den Dienst IFTT, den ich auch im Artikel "Facebook Seite mit RSS Feed / Blogartikel versehen" näher beschrieben habe.

Fazit:
Bisher habe ich zu einzelnen Beiträgen von mir tatsächlich schon Rückfragen über Facebook erhalten (und auch etwas ausführlichere Nachrichten getauscht). Dennoch hält sich die Zahl der Menschen, die dieses Profil folgen etwas im unteren einstelligen Bereich. Dieses mag auch daran liegen, dass ich die Seite nicht aktiv bewerbe und hier tatsächlich, zur Zeit in der Hauptsache nutze um kleinere Ideen oder gute Artikel rund um mein Arbeitsgebiet zu veröffentlichen.


Blogs

Beschreibung:
Auch heute noch sind Blogs für mich eine wichtige Informationsquelle. In meiner Wahrnehmung ist das Blog (oder auch Weblog) aus den damals vorhandenen Internettagebüchern hervorgegangen (die natürlich auch heute noch vorhanden sind). Hier wurden chronologisch aktuelle Ereignisse festgehalten und meistens gab es mehrere Themengebiete mit denen sich ein Blog beschäftigt hat. Heutzutage wandeln sich Blogs eher zu einer fachlichen Richtung, so dass es hier Darstellung von Berufen, bestimmte Themengebiete (oftmals IT) oder auch Unternehmensblog gibt.

Persönliche Nutzung:
Einige der von mir gern gelesenen Blogs (mit Arbeitsbezug) sind in meiner Blogroll festgehalten. Hier sind die Links zu einigen interessanten Blogs hinterlegt die ich regelmäßig lese. Da ich selbst gerne Blogs per Feed aboniere (und in einen online RSS Reader (feedly) lese bin ich selbst ein Verfechter des Fulltext-RSS Feeds. Leider stellen viele Seiten mittlerweile ihre Feeds auf eine gekürzte Beschreibung um, so dass Artikel nur kurz beschrieben werden und man auf die Blogseite wechseln sollte. Ich kann dieses zwar von den Websitebetreibern nachvollziehen empfinde dieses aber oft auch als sehr schade.

Eine recht ausführliche Beschreibung meines Blogleseverhaltens und sonstige Informationsquellen habe ich im Artikel "Infotainment oder Nachrichtenapps für Android" bechrieben.

Fazit:
Mittlerweile überlegt wohl auch Facebook einen eigenen Blogdienst aufzusetzen (siehe Artikel auf heise online "Bloggen mit Facebook: Notiz-Funktion ausgebaut") was positiv als Blogs sind immer noch vorhanden aber negativ auch so gelesen werden kann, dass man noch weniger die Facebook Seite verlassen sollte.

Nachdem Google ihren Reader für RSS Feeds eingestellt haben und gleichzeitig Google Kiosk angeboten haben mti der Möglichkeit den eigenen RSS Feed hier in ein Magazin einzubinden, hatte ich meine Gedanken schon im Artikel "Google Currents (Google Kiosk) oder die Assimilation ins google Kollektiv" festgehalten.

Wissensmanagement oder interne Austauschsplattform

Ein großer Vorteil an meiner Arbeit ist der Austausch mit anderen Hochschulen. Entsprechend wird das von mir zu Studiumzeiten angelegte Blog mittlerweile auch an der Arbeit hin und wieder genutzt und so manche hier vorgestellte Lösung fand dann auch in einer anderen Hochschule Anwendung. Daher möchte ich auch noch weitere Medien vorstellen, die für eine Zusammenarbeit hilfreich sind und mir damals wie heute schon das ein oder andere Mal geholfen haben.


Onlineforen und Wiki

Der Gedanke an ein Onlinewiki hatte mich schon im Artikel "Erste Erfahrungen mit Dokuwiki Konzept + Herangehensweise (Grundlagen)" gepackt und zwischenzeitlich ist ein Wikisystem auch eingerichtet.

Der Grundgedanke kam schon, als eine Stadtverwaltung ein recht umfangreiches Wiki zum Thema SAP in der öffentlichen Verwaltung betrieben hatte und hier einige hilfreiche Dokumente zu PSM-FM veröffentlich hatte. Derzeit ist mir leider nur das von  René Eberstein (freiberuflicher SAP-Entwickler) betriebene SAP-Wiki  berater-wiki.de bekannt, welches einen eindeutigen Schwerpunkt auf Entwicklung und weniger Anwendung hat.

Trotzdem könnte ich mir vorstellen, dass solch ein Wiki eine echte Alternative zu sehr vielen an unterschiedlichen Stellen abgelegten Handbüchern bieten kann.

Eine andere Alternative wären hier Onlineforen über die sich, meistens besser als per Mailingliste, zu konkreten Problemen ausgetauscht werden kann.

Während ich auf meiner Seite zum BWL Studium (mittlerweile ist diese Seite offline) ein Onlineforum betrieben habe über das sich unser (aber auch andere) Semester ausgetauscht haben ist es heute eher so, dass ich aktiv bei anderen Seiten Teilnehmer eines Forums bin.

Hierbei sind besonders die drei SAP Foren dv-treff-community.de, fico-forum.de sowie (wenn auch eher seltener) apentia-forum.de erwähnenswert. Leider gibt es heute kaum noch übergreifende Foren, aber dennoch bin ich von der Idee eines Austausch per Onlineforum sehr angetan und könnte mir das ebenso wie ein Onlinewiki auch als Plattform zum Austausch mit Kolleginnen und Kollegen vorstellen. Der Nachteil ist, insbesondere bei der Pflege eines Wiki, jedoch, dass dieses zeitintensiv ist und erst eine kritische Masse angelegt sein sollte, so dass sich andere dann ebenfalls trauen hier aktiv zu werden.

Dazu ist nicht nur eine technische Plattform und Artikelstruktur erforderlich sondern auch eine Menge an Abstimmung. Trotzdem wäre eine interne Plattform sicherlich immer noch eine sehr gute Idee.

Zum Schluss: Juristische Aspekte beim Einsatz von social media


Egal für welches Medium zur Wissensvermittlung man sich auch entscheidet so wird hier auch immer der juristische Raum betreten. Hierbei kann sowohl eine europäische Verordnung (siehe Artikel "Umsetzung EU Cookie-Hinweis Richtline 2009/136/EG bzw. Richtlinie zur Nutzereinwilligung") als auch aktuelle Artikel zum Medienrecht weiterhelfen.

Hier empfinde ich sowohl das Social Media Recht Blog als auch das Blog I LAW it - Rechtsanwaltskanzlei Schwenke sehr angenehm in der Schreibweise als auch verständlich in der Wissensvermittlung.


Social Media und Bewerbung

In der Artikelserie "Bewerbung 3.0 - Selbstpräsentation Social Media" werden von Christine Schramm-Spehrer  Aspekte der Nutzung von Social Media im Umfeld der Bewerbung und Selbstpräsentation im Web beschrieben. Die dort dargestellte Reihe ist ein Auszug der Präsenz-Seminare der Social Media Managerin Christine Schramm-Spehrer für das Hochschulteam der Arbeitsagentur Gießen und setzt gekonnt einige Themen rund um die Nutzung von Social Media im Berufsalltag aber auch im Bewerbungsprozess ein.

Inhaltlich empfinde ich hier einige angesprochene Punkte überdenkenswert und könnte mir vorstellen, dass der besuch einer solchen Veranstaltung ebenfalls einen Nutzen auch außerhalb des Bewerbungsprozess hat.

Natürlich könnte man hier kritische Punkte wie das optimierte digitale Ego anführen, oder auch die fehlende Möglichkeit selbst spielerisch und experimentierend das Netz zu erfahren, aber dieses ändert ja nichts an der Realität in der wir uns befinden... Außerdem muss ich hier ganz ehrlich an meine eigene Nase fassen und darauf hinweisen, dass Aspekte für diese Seite die Webputation und auch eine klassische Bewerbungsseite (siehe Lebenslauf oder auch meine Autorenwebsite bei Amazon und die mittlerweile teilweise eingestellten privaten Homepages die ich vor Jahren noch relativ unbedarft betrieben habe..

Entsprechend lesenswert betrachte ich diese Serie und im direkten Gespräch sind hier ebenfalls einige interessanten Aspekte schon in diese Serie mit eingeflossen :-). Sollten Sie die Möglichkeit zum Besuch dieser Veranstaltung in Gießen haben, kann ich nur auf die Seminarangebotsseite unter http://www.hp.berufundkarriereseite.de/ verweisen.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


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