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Andreas Unkelbach Blog

ISSN 2701-6242

Artikel über Controlling und Berichtswesen mit SAP, insbesondere im Bereich des Hochschulcontrolling, aber auch zu anderen oft it-nahen Themen.


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Sonntag, 31. Juli 2016
09:29 Uhr

Erfahrungen Anniversary Update von Microsoft Windows 10 im August 2016

Im Artikel "Windows 10 Grundlagen, erste Einstellungen und Datenschutz" war ich ja noch sehr angetan vom problemlosen Wechsel auf Windows 10. Mit den kommenden Upgrade sind jedoch einige Veränderungen seitens Microsoft eingeführt worden, die das Bearbeiten der Registry statt per Systemsteuerung erforderlich machen, sofern man in der Suchfunktion nicht neben der lokalen Suche auch die Websuche haben möchte.Ich bin ebenfalls neugierig, ob die von mir im Abschnitt "Cortana und Websuche deaktiveren" getroffenen Einstellungen übertragen werden. Hier kann es tatsächlich sinnvoll sein vor den Update am 2. August diese Einstellungen noch einmal zu überprüfen.

Sollten die Einstellungen nicht übernommen werden ist auf heise online der Artikel "Windows 10 Anniversary Update: Ausschalten der Web-Suche nur noch mit Bastelei" hilfreich (wo die entsprechende Einstellung in der Registry dokumentiert wurde).

Auch sonst gibt es einige Einstellungen und Veränderungen rund um Windows 10 die einen "spannende" Entwicklung von Windows aufzeigen und vielleicht auch dem ein oder anderen IT ler in der Ansicht bestätigen, behutsam ein entsprechendes Upgrade durchzuführen.

Gerade im Umfeld der kleinen mittelständischen Unternehmen (KMU) dürften auch die Artikel "Unter Windows 10 Pro gelten bald nicht mehr alle Gruppenrichtlinien" sowie für Hochschulen oder andere Bildungseinrichtungen "Neue Windows-10-Edition: Pro Education".

Auch wenn Windows 10 sich, wie auch zugesagt, nicht analog zu Office 365 in ein gemietetes Betriebssystem verwandelt gibt es doch die ein oder andere Veränderung an die man sich hier gewöhnen muss. Trotzdem bin ich am Laptop weiterhin sehr angetan von Windows 10 und bewahre mir hier weiterhin eine Grundneugierde. Da ich mir sicher bin, dass dieses Thema am 2. August noch einmal relevant wird, mag ich mir selbst, aber auch für andere diesen Artikel als Lesezeichen setzen im besten Sinne eines Hyperlink.

Update zum Update (Update manuell anstossen)

Tatsächlich ist nun das Update verfügbar, allerdings werde ich es mir erst morgen genauer ansehen. Weitere Informationen dazu sind im Artikel "Windows 10: Anniversary Update ist verfügbar" nachzulesen. Sollte das Update am eigenen System noch nicht angeboten werden (es wird von Microsoft in Wellen verteilt) kann über EINSTELLUNGEN -> UPDATE UND SICHERHEIT im Reiter "WINDOWS UPDATE" durch Klick auf "Weitere Informationen" das aktualisierte Media Creation Tool  heruntergeladen werden. Hiermit kann direkt auf die aktuellste Version ein Update ausgeführt werden, was gleichzeitig den Vorteil hat, dass dadurch ggf. Downloadvolumen im heimischen WLAN aufgebraucht wird. Der Update-Assistent kam auch schon beim Wechsel auf Windows 10 (siehe Artikel "Windows 10 Grundlagen, erste Einstellungen und Datenschutz") zum Einsatz und prüft ebenfalls die Gerätekompatibilität. Auch bei diesen Update erscheint die beruhigende Nachricht "Ihre Dateien befinden sich dort, wo Sie sie abgelegt haben".. was mich daran erinnert, dass an einer vergleichbaren Stelle auch mein Kaffee zu finden ist ;-).

Verlauf des Update

Auch wenn die Auswahl des User (Microsoft Konto) und Bestätigung der WLAN Verbindung die Befürchtung aufkommen hat lassen, dass nun das Windows komplett neu installiert worden ist, bin ich doch angenehm überrascht und es gab keine Komplikationen (oder fast keine, da WLAN erst beim Überspringen des Punktes möglich war und man erneut alle Datenschutzeinstellungen noch einmal durchgehen musste).

Veränderungen durch Anniversary Update

Immerhin das Windows 10 läuft nun und alle vorherigen Einstellungen samt Programme und Deaktivieren der Websuche sind auch übernommen worden. Lediglich den Windows 10 Upgrade Assistenten (siehe Anmerkung Update zum Update) habe ich danach noch einmal deinstallieren müssen, aber die Oberfläche wirkt nun etwas aufgeräumter und fängt an mir zu gefallen...selbst die Mozilla Firefox Kachel hat nun eine angenehme Hintergrundfarbe ;-)

Nebenbei kann es immer sinnvoll sein entsprechende Einstellungen bei Windows 10 erneut durchzugehen. So konnte ich unter SYSTEM.>BENACHRICHTIGUNGEN UND AKTIONEN den Punkt "Benachrichtigungen bei duplizierten Bildschirm ausschalten" aktivieren und so wird bei einer Präsentation nicht mehr eine Benachrichtung bspw. Instantmessage ebenfalls angezeigt.

Ansonsten gefällt mir tatsächlich das aufgeräumte Startmenü und ich bin sehr froh, dass Cortana beziehungsweise die Websuche zu deaktiveren, wobei ich es immer noch erschreckend empfinde, dass diese Option künftig nur per Registry änderbar ist.

Reine lokale Suche (nur Windows ohne Websuche) aktivieren

Hier würde ich es als sehr störend empfinden, wenn statt einer Datei/Anwendungssuche zusätzlich eine Websuche bei bing eingeleitet wird, obgleich ich doch zum Beispiel Cortana deaktiviert habe.

Die Einträge in der Registry (hierzu kann über den Befehl regedit der Registrierungseditor aufgerufen werden) innerhalb des Baums
  • HKEY_LOCAL_MACHINE oder HKEY_CURRENT_USER
  • SOFTWARE
  • Policies
  • Microsoft
  • Windows
  • Windows Search


als Schlüssel AllowCortana mit DWORD Eintrag 0 ist zumindest bei mir im System nicht hinterlegt und dennoch ist die Suche ausschliuesslich lokal. Hier scheint noch an anderer Stelle die Einstellung vorgenommen zu sein.

Dafür ist die Sortierung der Apps/Anwendungen wesentlich durchdachter und ich finde nun wieder alle Apps mit einem Klick statt mehrere und auch sonst wirkt es wesentlich aufgeräumter und das große Update war weniger problematisch als erwartet.
Windows 10 - Neues Startmenü sortiert nach Buchstaben und Auswahl über Buchstaben
Störend ist allenfalls, dass wieder jede Menge neuer Standardapps so auch Skype Vorschau installiert worden sind, die man wieder deinstallieren muss.

Eine schöne Darstellung der aktuellen Änderungen ist auf Mobilegeeks.de im Artikel "Windows 10 Anniversary Update – Die Features im Überblick". Hier erscheint mir der Artikel als ein guter Überblick der nicht eine reine Bilderstrecke ist :-) Hier liegt für mich auch ein Vorteil bei mobilegeeks, da hier Themen zeitnah und nicht als Bilderstrecke sondern mit Text beschrieben werden.

Persönlich sind mir folgende Punkte nach erfolgreichen Update angenehm aufgefallen:
  • Neues Startmenü (insbesondere die Darstellung von Alle Apps und die Option eines Indexfeldes, sobald man auf eine Zwischenüberschrift klickt gefällt mir)
  • Neue Benachrichtigunggruppen (Feld mit Benachrichtigungen ist nun ganz am rechten Rand)
  • Windows Defender bekommt einen Offline Modus und ist parallel zum bestehenden Virenscanner aktivierbar (ohne Liveschutz)
  • Einstellungen sind optisch aber auch inhaltlich aufgearbeitet
  • Cortana bzw. Websuche ist zum Glück weiterhin deaktiviert (ggf. nur per Registry einstellbar)
  • Bluetooth Benachrichtigungsschaltfläche zeigt nun die Geräte als Info an oder eben nicht verbunden, wenn die Batterie mal wieder zu schwach ist ;-)
  • Neue Skype Version (Beta) wurde installiert
  • Generell gibt es wieder eine Menge Updates für Windows Apps so auch OneNote, was etwas nervig ist, wenn man dieses auch über Microsoft Office hat
  • Systemsteuerung hat nun kleine Symbole zur Orientierung (siehe Einstellungen)
  • Neben Skype gibt es auch mehr Softwaredienste, die Microsoft nun anbietet unter anderen die App WLAN und Mobilfunkguthaben durch die gegen Entgelt Hotspots genutzt werden können.
  • Feedback Hub nun kann Feedback auch ausserhalb des Insiderprogramm an Microsoft versandt werden.
  • Unter den Updateeinstellungen kann nun eine Nutzungszeit hinterlegt werden in der keine Updates erfolgen sollten, ferner ist es möglich per Token Windows sich automatisch neu anmelden zu lassen, wenn ein automatisches Update erfolgt...hierzu wird ein Hashwert des Passwort auf der Platte temporär gespeichert, so dass sich das System selbst anmelden kann
Ansonsten kann ich nur ebenfalls auf entsprechende Onlineartikel wie zum Beispiel "Neues aus Kachelhausen" vom ctmagazin verweisen :-)
 

Weitere Hinweise rund um Windows 10


Weitere Themen rund um Windows sind unter anderen: Vermutlich wird es in Zukunft bei Windows wie bei Artikel zum Thema "Office" jede Menge weitere Themen und Veränderungen geben.

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Aktuelle Schulungstermine Rechercheberichte mit SAP Report Painter

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Samstag, 30. Juli 2016
09:43 Uhr

Werbung - Fachliteratur rund um SAP Themen

Ich hatte ja schon auf Facebook davon berichtet, möchte aber auch im Blog auf eine kleine Änderung hinweisen. Mittlerweile ist es innerhalb Deutschland möglich von meiner Seite Bücher ohne Versandkosten zu bestellen. Für Lieferungen ins Ausland werden weiterhin 3,45 Euro erhoben. Hier könnte allerdings das weiter unten erwähnte Angebot der digitalen  SAP eBook Flatrate (SAP-Bibliothek) passend sein, die  E-Books und Videos zu den Themen: Finanzwesen, Controlling, Einkauf, Verkauf, Produktion, Berichtswesen und Programmierung anbietet. Aktuell sind 100+ Medien verfügbar, die fortlaufend ergänzt werden. Hierbei handelt es sich sowohl um Inhalte für Einsteiger (SAP Navigation, FI, CO, SD, MM, PP, ABAP ) als auch für Fortgeschrittene.

Einige Literatur rund um SAP Module wie CO, FI oder auch BC

Für einen kleinen Einblick ins Thema möchte ich auf einige der hier angebotenen Bücher hinweisen.

 
Schnelleinstieg ins SAP-Controlling (CO)
Verlag: Espresso Tutorials GmbH
1. Auflage (01. November 2014)
Paperback ISBN: 9783960126874

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Ebook ISBN: 9783960120414

Eine ausführliche Beschreibung ist unter "Rezension zu Schnelleinstieg ins SAP-Controlling (CO)" zu finden.

 
Schnelleinstieg ins SAP-Finanzwesen (FI)
Verlag: Espresso Tutorials GmbH
1. Auflage (28. April 2014)
ISBN: 978-3943546675

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Verfügbar als Ebook und Paperback

Auch hier finden sich unter "Rezension zu Schnelleinstieg ins SAP-Finanzwesen (FI)" weitere Angaben.

 
Schnelleinstieg in die SAP-Ergebnisrechnung (CO-PA)
Verlag: Espresso Tutorials GmbH
1. Auflage (01. Oktober 2012)
ISBN: 978-3943546101

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Verfügbar als Ebook und
Paperback
Auch wenn ich selbst selten mit der Ergebnisrechnung arbeite, schadet es auch nicht sich mit diesen Thema zum Beispiel im Rahmen der "Rezension zu Schnelleinstieg in die SAP-Ergebnisrechnung (CO-PA)" auseinanderzusetzen.


Gerade im Berichtswesen habe ich nicht nur die beiden Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer" und "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query " sondern auch passende Buchempfehlungen.
 
Reporting im SAP-Finanzwesen: Standardberichte, SAP QuickViewer und SAP Query
Verlag: Espresso Tutorials GmbH
1. Auflage (27. Januar 2014)
ISBN: 3943546624

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Verfügbar als Ebook und Paperback
Auch hier findet sich unter "Rezension zu Reporting im SAP-Finanzwesen: Standardberichte, SAP QuickViewer und SAP Query" ein entsprechendes Angebot
 

Buchempfehlungen zu Themen SAP, Controlling, Berichtswesen und andere Themen

Zu den anderen angesprochenen Themen kann ich meine übrigen Buchempfehlungen beziehungsweise die Angebote unter Espresso Tutorials emfpehlen. Besonders für Keyuser könnte das folgende Angebot hilfreich sein.

SAP Bibliothek-Flatrate *

Aus persönlichen Gründen freue ich mich besonders zum Buch  "Schnelleinstieg ins SAP Controlling (CO)" über eine Rückmeldung (gerne auch bei Amazon)  und hoffe, dass das ein oder andere Buch Interesse wecken konnte. Für alle anderen kann ich aber beruhigend versichern, dass die kommenden Artikel wieder die üblichen Themengebiete umfassen wird.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionenzu finden. Mein Weiterbildungsangebot zu SAP Themen finden Sie auf unkelbach.expert.
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Aktuelles von Andreas Unkelbach

unkelbach.link/et.reportpainter/

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Mittwoch, 27. Juli 2016
21:22 Uhr

Kopfzeilen im Report Painter auch bei Export nach Excel verwenden

Eigentlich hoffte ich ja im Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer" alle wesentlichen Fragen rund um die Grundlagen zur Erstellung eines Report Painter / Report Writer Bericht erläutert zu haben.

Jedoch hatte ich letztens eine Anfrage erhalten, dass eine definierte Kopfzeile weder beim Export des Berichts als Excel noch bei aktivierter Excelintegration dargestellt wird, obgleich hier einige Grunddaten hinterlegt worden sind. Neben der direkten Antwort ergibt sich aus dieser Fragestellung auch der folgende Artikel.

Export nach Excel oder als Liste

Grundsätzlich ist der Export nach Excel ja schon im Artikel "Grundlagen - Berichte von SAP nach Excel exportieren" beschrieben worden. Hier kann es, wie im Artikel "Fehlende Daten bei OfficeIntegration (ReportWriter)" zwar tatsächlich Probleme geben, aber ein Grund warum die Kopfzeile nicht mit übertragen wird, war mir bisher nicht klar.

Mein erster Gedanke zum Erhalt dieser Information ist gewesen den Bericht direkt als Liste zu sichern. Hierdurch ist zwar die Formatierung nicht mehr verfügbar, aber es werden alle Informationen wie in SAP dargestellt ebenfalls exportiert. Diese Funktion ist unter
  • SYSTEM ->
  • LISTE ->
  • SICHERN ->
  • LOKALE DATEI
zu finden. Dieses war bisher auch tatsächlich meine Vorgehensweise beziehungsweise hatte ich Berichte nicht mit aktivierter Office-Integration dargestellt sondern diese deaktiviert, so dass mir immer alle Informationen ersichtlich waren.

Da nun aber ein bestimmter, relativ komplexer und damit erläuterungsbedürftiger Bericht einrichtungsübergreifend verteilt werden soll, ist es sicherlich sinnvoll auch bei aktivierter Office-Integration beziehungsweise Export nach Excel diese Information ebenfalls zur Verfügung zu stellen.

Berichtstext als Kopfzeile im Report Painter festlegen

Innerhalb des Berichtes (zum Beispiel über die Transaktion GRR2) kann im Menü über
  • ZUSÄTZE ->
  • BERICHTSTEXTE ->
  • KOPFZEILEN
eine Kopfzeile für einen Bericht erstellt werden. Hier können dann sowohl die einzelnen Merkmale (von Gruppe bis hin zur Einzelbeschreibung) oder auch Selektionsparameter, spezielle Textvariablen oder auch Allgemeine Variablen wie Datum der Berichtsausgabe eingefügt werden.

Diese Kopfzeile wird automatisch als Zeile im Bericht ausgegeben und kann optisch auch mit einem Rahmen und diversen anderen Layout versehen werden.

Allerdings ist diese Zeile, wie schon erwähnt bei der aktivierten Officeintegration oder beim Export nach Excel nicht vorhanden.

Berichtstext als Text für Export festlegen

Hier gibt es jedoch einen weiteren Punkt, den ich bisher immer übersehen hatte, der eine Kopfzeile auch für exportierte Berichte ermöglicht.

Diese ist unter
  • ZUSÄTZE ->
  • BERICHTSTEXTE ->
  • TEXT FÜR EXPORT
zu finden. Im Grunde stehen hier die gleichen Funktionen wie bei der Kopfzeile zur Verfügung.

Besonders spannend ist dieses bei Verwendung einer Variation innerhalb eines Berichtes in der zum Beispiel innerhalb einer Kostenstellengruppe navigiert wird. Im Beispielbericht "Erweiterung Report Writer Berichtsbibliothek 1CT zur Darstellung rollierendes Geschäftsjahr für Kostenstelle und Innenauftrag" wird zum Beispiel eine Innenauftragsgruppe ausgewertet (innerhalb der Bibliothek 1CT) nun kann als Kopfzeile und auch als Berichtstext nicht nur die selektierten Innenauftragsgruppe sondern auch der Verantwortliche, Antragssteller, Laufzeit etc. mit exportiert werden, so dass vor der eigentlichen Tabelle noch eine Vielzahl an darüber hinaus gehenden Informationen hier hinterlegt werden können.

Text aus Vorlage importieren

Empfehlenswert ist es dabei aber sowohl Kopfzeile als auch die Texte für den Export zu pflegen. Sofern aber schon eine umfangreiche Kopfzeile (als Beispiel) angelegt worden ist, kann diese problemlos über das Menü
  • TEXT ->
  • VORLAGE
entweder aus dem bestehenden Bericht (durch Übernahme der Bibliothek und Bericht) oder aus einen anderen bericht über den Texttyp Kopfzeile importiert werden. Dieses erspart eine Menge an manueller Eingaben. Ferner ist es hier natürlich möglich auch aus anderen Berichten eine entsprechende Vorlage zu importieren.

Sofern noch nicht bekannt möchte ich, neben der weiter unten verlinkten Grundlagenartikel zu Report Painter und Report Writer auch auf meine Buchempfehlung hinweisen:
 
Praxishandbuch Report Painter/ Report Writer
Cover Praxishandbuch Report Painter / Report Writer
Verlag: SAP PRESS
1. Auflage (28. März 2012)
ISBN: 978-3836217187

Für etwa 59,90 € bei Amazon bestellen

Eine ausführliche Beschreibung ist unter den Buchvorstellungen als "Praxishandbuch Report Painter/ Report Writer" zu finden.
 

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema Report Painter und Report Writer habe ich im Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




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Hat Ihnen dieser Beitrag weitergeholfen? Gerne stehe ich für Vorträge und Seminare im Rahmen "Berichtswesen mit SAP Controlling" als Dozent zur Verfügung. Weitere Informationen unter

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Freitag, 22. Juli 2016
17:25 Uhr

Frühjahrsputz oder geschützte Varianten und nicht mehr benötigte Rechercheberichte entfernen oder reorganisieren

Hin und wieder bietet sich auch die Sommerzeit dazu an ein wenig Frühjahrsputz innerhalb der bisher angelegten Berichte oder Varianten zu machen. Gerade bei Varianten sind oftmals welche im SAP System angelegt (und gesperrt) die durch organisatorische oder fachliche Veränderungen mittlerweile nicht mehr benötigen werden. In diesem Zusammenhang verweise ich gerne auf den hilfreichen Artikel "Geschützte Selektionsvarianten entsperren" um hier etwaige geschützte Varianten doch noch entfernen zu können.

ACHTUNG: Hinterlegte Variante in Z- oder Y-Transaktion

Sollten Sie eine Parametertransaktion angelegt haben in der eine Variante mit der Bezeichnung ALLGEMEIN mit übergeben wird (Parameter D_SREPOVARI-VARIANT) müssen Sie entweder diesen Wert löschen oder erneut eine Variante mit der Bezeichnung ALLGEMEIN erneut anlegen, sofern Sie diese gelöscht haben. Alternativ kann die Parametertransaktion nicht mehr gestartet werden. Zur Pflege einer Parametertransaktion verweise ich gerne auf "Transaktion anlegen (Report, Parameter) bspw. für SAP Query / Unterschied Parameter- oder Reporttransaktion". Damit ist auch für einen Recherchebericht diese zu beachten und ggf. bei der Berichtskonzeption zu beachten.

 

Vorhandene Rechercheberichte

Gerade wenn Sie in den letzten Jahren auch viel mit Rechercheberichten (unabhängig ob nun im Haushaltsmanagement (PSM-FM) wie im Artikel "Saldenliste für Fonds im Haushaltsmanagement Saldo gegen Ertrag und Saldo gegen Budget", "Rechercheberichte im Modul FI (Bilanzanalyse)" in der Ergebnisrechnung  oder in der Profit-Center-Rechnung stellt sich die Frage, wie Sie nicht mehr benötigte Berichte entfernen beziehungsweise löschen können.

Dieses soll am Beispiel eines Recherchebericht im Bereich der öffentlichen Verwaltung (public sector management) im Haushaltsmanagement (funds management) sprich im Modul PSM-FM erläutert werden.

Aufbau Rechercheberichte

Während die Berichtsdefinition (Aufbau des Ergebnisblatt) innerhalb eines Formular festgelegt wird, wird die Steuerung des Berichtes in einen Bericht definiert (inkl. aller Merkmale die für den  Würfel (Merkmalaustausch) zur Verfügung stehen. Um entsprechende Berichte zu starten kann entweder eine Transaktion wie Rechercheberichhte ausführen (für PSM-FM ist dieses die Transaktion FMEQ) oder alternativ eine kundeneigene Transaktion zum Aufruf der Berichte, wie im Artikel "Parametertransaktion für Recherchebericht" angelegt werden.

Rechercheberichte reorganisieren beziehungsweise löschen

Laut Dokumentation im Customizing ist das Löschen von Berichten und Formularen über die Reorganisierung vorgesehen. Hier kann über eine Liste von selektierten Berichten und Formularen diese dann inklusive der zugehörige Daten gelöscht werden.

Diese Funktion ist im Customizing (Transaktion SPRO) unter:
  • Public Sector Management
  • Haushaltsmanagement Öffentliche Verwaltung
  • Informationssystem
  • Rechercheberichte
  • Bericht -> Bericht reorganisieren (Transaktion FME6)
  • und danach
  • Formulkar -> Formular reorganisieren (Transaktion FME5)
zu finden.

Sofern jedoch einzelne Berichte beziehungsweise Formulare gelöscht werden sollen, ist es in meinen Augen wesentlich einfacher diese über die Transaktionen Bericht ändern (Transaktion FMEL) und hier über das Menü RECHERCHEBERICHT-> LÖSCHEN (UMSCH + F2) beziehungsweise im Anschluss Formular ändern (Transaktion FMEO) und hier über FORMULAR -> LÖSCHEN (UMSCH + F2) zu löschen.

Berichtsdaten löschen


Wie im Artikel "Formatanzeige im Recherchebericht (Darstellung in 1 EUR)" im Abschnitt Berichtsdaten sichern beschrieben besteht auch bei Rechercheberichten die Möglichkeit Daten zu halten (einzufrieren). Eine vergleichbare Funktion ist auch bei Report Painter / Report Writer Berichten durch Extrakte (siehe "ReportWriter Grundlagen - Extrakte sichern und verwalten") möglich. Um diese gespeicherten Daten zu löschen ist allerdings tatsächlich die Reorganisierung sehr praktisch die in diesen Fall unter:
  • Public Sector Management
  • Haushaltsmanagement Öffentliche Verwaltung
  • Informationssystem
  • Rechercheberichte
  • Bericht
  • Berichtsdaten reorganisieren (Transaktion FME7)
zu finden ist.Hierdurch werden. Anhand Merkmale wie Geschäftsjahr oder auch Erstellungsdatum etc. können hier die zu löschenden Berichtsdaten auch feingliedriger selektiert werden. Alternativ ist dieses natürlich auch nachdem der Bericht aufgerufen wurde (mit den gespeicherten Daten) unter BERICHT -> LÖSCHEN DATEN möglich.

Grundsätzlich ist eine Bereinigung von Berichten und vorhandenen Varianten sicherlich sinnvoll nicht nur aus Speicher- und Performancegründen sondern auch für eine bestehende Berichtsdokumentation und Handhabung von Berichten. Zumindest im Kreise von Kolleginnen und Kollegen ist es oft sinnvoll hier einen gewissen Aufwand in der Bereinigung von bestehenden Berichten und eventuell nicht mehr benötigte Varianten sich Gedanken zu machen.

Auch hier gilt, ebenso wie im Berechtigungswesen, die Umsetzung der Philosophie von "So viele Berichte wie nötig, so wenig Pfelgeaufwand wie irgendwie möglich".... Hier ist es einfach eine Frage von Übersichtlichkeit, Pflegeaufwand oder auch Nutzen von einzelnen Maßnahmen.

Entsprechend spannend ist natürlich die Fragestellung, wie das lokale Berichtswesen organisiert wird und einige spannende Ansätze bietet hier sicherlich der Artikel "Unterschiedliche Auswertungsmöglichkeiten im Controlling (Report Writer, Recherchebericht, SAP Query) und natürlich Excel ;-)". Von daher kann ich hier nur allen Lesenden dieses Artikel viel Vergnügen bei der Bereinigung bestehender und Konzeptierung eigener Berichte wünschen.

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Sonntag, 3. Juli 2016
14:56 Uhr

Gruppierung von Finanzierungszwecken bei Drittmittelprojekten per Zusatzfeldcoding mit IF oder CASE

Gerade beim Coding von Zusatzfeldern werden Variablen oftmals auch auf ihren Inhalt hin überprüft. Hier bieten sich, wie auch in anderen Skriptsprachen, Bedingen (oder Verzweigungen) an, wie zum Beispiel IF oder CASE Statements im ABAP Coding. Anhand von Gruppierungen des Finanzierungszweck eines Haushaltsfonde (Drittmittelprojekt) soll dieses hier dargestellt werden.

Hintergrund: Anwendung Finanzierungszweck im SAP Modul Public Sector Management (PSM)

Innerhalb des Modul Haushaltsmanagement (PSM-FM) können zur Unterscheidung von Drittmittelprojekten als Merkmal sogenannte Finanzierungszwecke genutzt werden. Unerhalb der Fonds können hier einzelne Finanzierungszwecke angelegt, geändert oder auch angezeigt werden. Diese können dann innerhalb der Stammdaten von Fonds im Abschnitt Zusatzdaten ebenso wie Budgetprofile (siehe "Budgetprofil klassische Budgetierung") gepflegt werden. Hierbei handelt es sich um einen alphanummerischen Schlüßel der als Gruppierung und Auswertungsmerkmal für Fonds verwendet werden kann.

Die Finanzierungszwecke können unterhalb:
  • Rechnungswesen
  • Public Sector Management
  • Haushaltsmanagement
  • Stammdaten
  • Kontierungselemente
  • Fonds
  • Finanzierungszweck
gepflegt werden über Anlegen (Transaktion FM5I), Ändern (Transaktion FM6U) oder Anzeigen (Transaktion FM6S).

Finanzierungszweck in einer Query einbinden (Zusatzfeld oder Zusatztabelle)

Innerhalb einer Query können Sie diese dann sowohl als Zusatzfelder eingebunden werden (siehe "SAP Query ABAP Coding im Zusatzfeld für Verknüpfung Innenauftrag und Fond bzw. Finanzierungszweck oder auch Status GESPERRT bei Innenaufträgen") oder durch Verknüpfung der Tabelle FMFINCODE mit den Stammdaten der Innenaufträge (Tabelle AUFK) als Zusatztabelle (siehe "Query über COEP, AUFK und FMFINCODE für Einzelposten Istkosten Innnenauftrag mit Stammdaten aus CO und PSM-FM sowie Spalten für Ertrag und Aufwand - Erster Teil Infoset als Datengrundlage") zugeordnet werden.

Unterschied CASE WHEN zu  IF, ELSEIF Statement

So detailiert entsprechende Finanzierungszwecke abgebildet werden kann es doch auch für das interne Berichtswesen interessant sein mehrere Finanzierungszwecke (FINUSE). Für eine entsprechende Auswertung sollten dann mehrere Finanzierungszwecke zusammengefasst werden wodurch dann zum Beispiel die Fiannzierungszwecke EU/ESF, EU/FRP6, EU/FRP7, EU/FRP8 und andere Mittel der Europäischen Union zu einen gemeinsamen Merkmal "EU" zusammengefasst werden, so dass hier verschiedene Drittmittelprojekte die durch die EU finanziert werden insgesamt zusammengefasst werden.

Schon bei der Darstellung im Abschnitt "Zusatzfeld VLE zur Darstellung virtueller Lehreinheit aus Teilstring der verantwortlichen Kostenstelle sofern nicht in einen anderen Feld ein Wert steht" wurden einzelne Daten ausgelesen und über eine IF Schleife das Zusatzfeld per IF und ELSEIF einen Wert zugewiesen.

Die Besonderheit von IF Statements ist, dass hier besondere Prüfungen vorgenommen werden können. Neben IF gibt es aber auch die Möglichkeit per CASE Anweisung durch ABAP Code den Einzelwert eines Feldes direkt zu prüfen.

Insgesamt können in einer CASE Abfrage bis zu acht Zustände (Bedingungen) überprüft werden.

Der Syntax dazu lautet:

CASE variable.
WHEN bedingung1 OR bedingung2 .
..
Ausgelöste Aktion
..
WHEN bedingung9 OR bedingung10.
..
Ausgelöste Aktion
...
WHEN OTHERS.
..
Kein Fall tritt ein
..
ENDCASE.

Hierdurch ist die Case Anweisung wesentlich flexibler da mehrere Bedingungen per ODER verknüpft werden können, allerdings muss eine absolute Übereinstimmung mit den Werten vorhanden sein. Sofern mit Platzhaltern * gearbeitet werden soll, ist dann doch eher die Variante von IF und ELSEIF hilfreich.

IF variable = wert.
..
ausgelöste Aktion
..
ELSIF bedingung.
..
ausgelöste Aktion bei der die Bedingung, die auch komplexer sein darf, zutrifft.
..
ELSE.
..
ausgelöste Aktion, wenn keine Bedingung zutrifft.
..
ENDIF.

Im Grunde ist diese Funktion vergleichbar mit anderen Skriptsprachen. So wäre bei PHP ein vergleichbarer Fall mit IF (siehe "Wenn das Wörtchen if nicht wär...") oder SWITCH (siehe "Hierhin switchen, dahin switchen...") vergleichbar. Dieses ist auch einer der Gründe, warum ich zum Erlernen einer Programmiersprache auch gerne auf PHP und natürlich das Buch "PHP für dich, Version 2014: So einfach war PHP-lernen noch nie!" verweise, da es sehr anschaulich die Grundlagen einer Programmiersprache darstellt und PHP relativ einfach im Bereich Webseiten für eigene Projekte bzw. die private Homepage genutzt werden kann.

Nun aber wieder zurück zur Anwendung der CASE Anweisung bei Fonds und ihren Finanzierungszwecken.

Zur Erinnerung wir haben den Finanzierungszweck entweder über ein Zusatzfeld (und damit in der Variable finuse) oder über eine Zusatztabelle und damit über das Tabellenfeld FMFINCODE-FINUSE vorliegen.
 

Exkurs Finanzierungszweck über Zusatzfeld finuse

Zusatzfeld PSM-FM Finanzierungszweck aus Fond

Das Coding für das Feld FINUSE sieht dabei wie folgt aus (wobei statt BUK natürlich Ihr Buchungskreis im Coding hinterlegt sein sollte):

    * Lokale Variablen definieren
    DATA: L_FINZWECK type FMFINCODE-FINUSE.
    DATA: L_FOND type FMFINCODE-FINCODE.
    DATA: L_AUFTRAG type AUFK-AUFNR.
    * Zuweisung von Variablen aus der Selektion
    L_AUFTRAG = AUFK-AUFNR.
    * Verschieben des gespeicherten Wertes in der Tabelle AUFK um 4 Zeichen
    * HINTERGRUND:
    * Das Fekd AUFK-AUFNR hat insgesamt 12 Zeichen.
    * Die achtstellige Auftragsnummer wird mit 0000 aufgefüllt
    * Durch die Verschiebung ist die Auftragsnummer direkt in der
    * lokalen Variable gepseichert.
    SHIFT L_AUFTRAG BY 4 PLACES LEFT.
    L_FOND = L_AUFTRAG.
    * Über die Selektabfrage hat nun das Feld Fond die richtige Länge
    SELECT SINGLE finuse FROM fmfincode INTO L_FINZWECK
           WHERE fikrs = 'BUK'
             AND fincode = L_FOND.
    * Abfangen eines Fehlers und Wertzuweisung in Zusatzfeld
    IF sy-subrc <> 0.
      CLEAR finuse.
    ELSE.
      finuse = L_FINZWECK.
    ENDIF.

ACHTUNG: Länge der Auftragsnummer / Fondsnummer beachten!

Im oberen Coding gehen wir davon aus, dass Innenauftrag und Fond jeweils acht Stellen haben. Sollte die Auftragsnummer bzw. Fondcode nur siebenstellig sein ist die Zeile auf
SHIFT L_AUFTRAG BY 5 PLACES LEFT
anzupassen.

Um nun auf die Variable oder den Finanzierungszweck zuzugreifen legen wir ein neues Zusatzfeld an.

Zusatzfeld FINANZIERUNGSGRUPPE mit CASE Anweisung

Über die Schaltfläche Zusätze (F5) bzw. innerhalb der Transaktion SQ02 (Pflege des Infosets) über  SPRINGEN-> ZUSÄTZE ZUM KNOTEN kann ein eigenes Zusatzfeld angelegt werden. Hierzu kann im Register Zusätze die Schaltfläche Anlegen ausgewählt werden. Es erscheint eine Maske in der der Name des Zusatzfeldes angegeben werden soll (im folgenden Beispiel FINGRUPPE)  und die Art der Zusatzinformation. Neben des schon angesprochenen Zusatzfeldes  sind dieses: Zusatztabelle, Zusatzstruktur und Coding. In unserem Beispiel soll ein Zusatzfeld mit den Namen FINGRUPPE angelegt werden.

Dieses hat folgende Eigenschaften: Langtext und Überschrift haben beide Finanzierungsgruppe erhalten. Die Formatangabe wurde über LIKE-Referenz idenitsch zum Feld FMFINCODE-FINUSE gehalten. Damit entspricht dieses Feld den Formatangaben in der Tabelle FMFINCODE (Typ C (Character) Länge 016 Ausgabenlänge 016). Dieses sollte, sofern Sie FINUSE per Zusatzfeld definiert haben, in einen tiefergelegten Codingabschnitt hinteregt werden.

Damit ist das Feld angelegt, hat jedoch nur eine Datendefinition aber noch keine eigene Daten (anders bei der Zusatztabelle, die sich direkt aus der Datenbank einen passenden Datensatz liest).

Nachdem ein Feld jedoch angelegt ist kann über die Schaltfläche "Coding zum Zusatz" ein passendes ABAP Coding für das Feld hinterlegt werden

Hier entscheidet dann die erste Zeile des Coding woran die Bedingungen überprüft werden sollen.

1. Variante Orientierung am Zusatzfeld FINUSE.


Wie in oberen Beispielcoding ersichtlich erhält die Variable finuse ihren endgültigen Wert durch die Anweisung

finuse = L_FINZWECK.

Somit ist die erste Zeile des Coding für unsere FINANZIERUNGSGRUPPE also:

CASE finuse.

2. Variante Einbindung als Zusatztabelle

Sollten Sie die Tabelle FMFINCODE als Zusatztabelle über das Zusatzfeld ZAUFNR eingebunden haben (siehe oben verlinkten Artikel) würde die erste Codingzeile wie folgt lauten:

CASE FMFINCODE-FINUSE.

3. Coding mit Bedingungen

In beiden Fällen kann das Coding nun wie folgt weitergehen, so dass eine entsprechende Ausgabe erfolgen wird.

  WHEN 'EU/ESF' OR 'EU/FRP7' OR 'EU/FRP8' OR 'EU/FRP6'.
    FINGRUPPE = '
EU-Projekte'.
  WHEN 'INDUSTRIE'.
    FINGRUPPE = '
Industrie'.
 WHEN OTHERS.
    FINGRUPPE = '
Andere Projekte'.
ENDCASE.

Insgesamt können je WHEN Zeile acht Varianten als Bedingung gesetzt werden.
Sinnvoller ist es natürlich bei WHEN OTHERS. dann den Finanzierungszweck des Fond auszugeben.

Für die Zusatztabelle wäre hier das Coding:

 WHEN OTHERS.
    FINGRUPPE = FMFINCODE-FINUSE.
ENDCASE.

und für das Zusatzfeld:
 

 WHEN OTHERS.
    FINGRUPPE = finuse.
ENDCASE.

Damit kann dann später noch entschieden werden, was mit einen Finanzierungszweck passieren soll und gegebenenfalls künftig eine weitere Bedingung mit eingebaut werden.

Anwendungsgebiet Finanzierungsgruppe

Während in einer Drittmittelstatistik Daten möglichst ausführlich dargestellt werden sollten kann es für Managementberichte sinnvoll sein vorhandene Daten zusammen zu fassen und so diese Projekte gruppiert darzustellen. Hierzu eigent sich dann tatsächlich die Methode der Finanzierungsgruppe, da hiermit die Ergebnisse einer Auswertung (als Beispiel sei hier der Recherchebericht "Saldenliste für Fonds im Haushaltsmanagement Saldo gegen Ertrag und Saldo gegen Budget" um eine Stammdatenliste ergänzt werden die sowohl CO Stammdaten, Klassifizierungsmerkmale als eben auch die Fiannzierungsgruppe mit ausweisen kann. Für weitere Möglichkeiten einer solchen Query verweise ich gerne auf die Artikelserien:

  1. "Query über COEP, AUFK und FMFINCODE für Einzelposten Istkosten Innnenauftrag mit Stammdaten aus CO und PSM-FM sowie Spalten für Ertrag und Aufwand - Erster Teil Infoset als Datengrundlage"
  2. "Query Einzelpostenliste Innenauftrag mit Ausweis Ertrag und Aufwand Zweiter Teil Query zur Datenaufbereitung"
Oder aber auf:
  1. "SAP Query ABAP Coding im Zusatzfeld für Verknüpfung Innenauftrag und Fond bzw. Finanzierungszweck oder auch Status GESPERRT bei Innenaufträgen"
  2. "Query über verantwortliche Kostenstelle des Innenauftrag - Bestimmung der Lehreinheit im Fachbereich durch Teil der Kostenstellennummer"
  3. "SAP Query - Auswertung Merkmale der Klassifizierung am Beispiel Fonds in PSM-FM"
  4. "Weitere Zusatzfelder im Infoset mit ABAP Coding zur Verwendung in SAP Query über die Tabellen AUFK und FMFINCODE"
Je nach beabsichtigten Berichtszweck dürfen hier auch weitere Mögichkeiten vorahnden sein.
 

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema SAP Query habe ich im Artikel
"Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




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