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ISSN 2701-6242

Artikel über Controlling und Berichtswesen mit SAP, insbesondere im Bereich des Hochschulcontrolling, aber auch zu anderen oft it-nahen Themen.


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Freitag, 12. Juli 2013
14:44 Uhr

Geburtstage und Jahrestage der Kontakte im Google Kalender einblenden

Sofern sowohl Kontakte als auch Termine mit Google gepflegt werden besteht die Möglichkeit sich die Geburtstage der Kontakte im Kalender anzeigen zu lassen und diese auch bspw. per Smartphone zu synchronisieren.

Hierzu wird in den Einstellungen des Kalenders (Zahnrad unter Google Kalender) unter "Weitere Kalender" der Punkt "In interessanten Kalendern suchen" aufgerufen.

Hier findet sich unter der Registerkarte "Weitere" (neben Feiertage und Sportarten) in der Kalender "Geburts- und Jahrestage meiner Kontakte" abonniert werden kann.

Voraussetzung dafür ist jedoch, dass unter Google Kontakte auch die Geburtstage gepflegt sind.

In der Weboberfläche werden diese Kalendereinträge mit einen Tortenstück angezeigt.

So sieht dieses bspw. heute wie folgt aus:

Kalenderansicht mit Geburtstagen von Kontakten im Google Kalender

Neben den Geburtstag können in der Kontaktverwaltung von Google auch weitere Jahrestage eingetragen werden und diese auch umbenannt werden. So wird dann auch der Hochzeitstag besonders hervorgehoben (sofern man daran nicht ohnehin denkt).

Ein netter Nebeneffekt ist, dass Google dann auch zum eigenen
Geburtstag gratuliert.



Allerdings ist das soziale Netzwerk von Google leider nicht mehr vorhanden.

Mittlerweile (seit 2015) kann unter den Einstellungen im Register Kalender der Kalender Geburtstage ausgewählt werden und hier in den Einstellungen des Kalenders

Kalender Einstellungen

der neu hinzugefügte Kalender für "Geburts- und Jahrestage meiner Kontakte" ausgewählt werden und hier in den Einstellungen gewählt werden, ob nur die Kontakte oder auch alle Geburtstage der Google + Kontakte als Geburtstagserinnerungen angezeigt werden sollen.


Google+ Kreise und Kontakte oder nur Kontakte anzeigen



Nachtrag 13.07.

Wobei dieses Google Now seit Android 4.1. ebenfalls sehr gut macht:

Geburtstagskarte von Google Now

Nähere Informationen zu Google Now sind bei Techhive.de unter "Google Now unter Android effektiv nutzen" zu finden oder direkt auf der Startseite von Google Now direkt.

Diese GoogleNow Karten erscheinen auch bei Geburtstagen von Kontakten, die sich innerhalb der eigenen Kreise befinden.

Alter der Kontakte beim Geburtstag unter Android im Kalender anzeigen

Sofern der Google Kalender unter Android genutzt wird, kann aber auch die Anzeige von Geburtstagen und das entsprechende Alter über eine App erfolgen, im Artikel "Android App: Termin und Aufgabenverwaltung (Business Calendar und Business Tasks)"stelle ich die App Business Calendar vor, die ergänzend zum Kalender  "Geburts- und Jahrestage meiner Kontakte" auch einen lokalen Kalender anlegt, in dem das Alter zum Geburtstag errechnet wird.

Wobei ich mittlerweile die Nachfolge-App bevorzugte und diese unter "Termine verwalten unter Android mit Business Calendar 2 definitiv ein lohnendes Upgrade" vorgestellt wird.

Dort sieht die Geburtstagsanzeige dann zum Beispiel wie folgt aus:

Ansicht Geburtstag mit Alter von Kontakten in Businesss Calendar aus Google Kontakte


Immerhin wird durch die Einbindung des Kalender mit "Geburts- und Jahrestagen meiner Kontakte" auch im Rahmen des Smarthomes mit Amazon Echo und Alexa diese Termine ebenfalls im digitalen Smarthome Einzug genommen haben. In der Übersicht "Smart Home Systeme im Alltag - z.B. Google Home und Amazon Echo (Alexa)" habe ich die relevanten Artikel zusammengestellt zu dieser Weiterentwicklung.

Update 2020: Hochzeitstag, Jahrestage, Todestage im Google Kalender

Ich hatte oben erwähnt, dass auch Jahrestage im Google Kontaktverzeichnis eingetragen werden können. Dieses scheint aber zumindest in der Weboberfläche nciht mehr der Fall zu sein.
Jedoch können unter Android in der Kontaktverwaltung weiterhin Jahrestage als "wichtiges Datum" beim Kontakt eingetragen werden. In der Weboberfläche sind diese Zusatztermine wie Hochzeitstag, Todestag etc. als Veranstaltung aufgeführt und werden auch im Kalender wie oben beschrieben aufgeführt.

Sollte die eigene Kontaktverwaltung dieses Feld nicht bieten empfiehlt sich hier die Kontaktverwaltung von Google selbst.

Hier sind direkt mehrere Vorschläge für ein Datum enthalten.

Google Kontakte - Datum mit Label

Google Kontakte App
Playstore
Warum dieses in der Weboberfläche nicht angeboten wird kann ich nicht nachvollziehen, aber zumindest ist dieses eine Lösung.

Ich hoffe, dass dieses Update zum nun doch in die Jahre gekommenen Artikel etwas weiter helfen kann :-)

 

Sollten Sie im beruflichen Umfeld das Thema Urlaubsplanung angehen ist auch folgender Artikel interessant:
Unkelbach, Andreas: »Urlaubsplaner und dynamischer Kalender mit Monatsansicht (Urlaubsplaner 2020/2021/2022 in Excel)« in Andreas Unkelbach Blog (ISSN: 2701-6242) vom 12.1.2014, Online-Publikation: https://www.andreas-unkelbach.de/blog/?go=show&id=495 (Abgerufen am 19.7.2021)



Im Bereich Smart Home bin ich ebenfalls auf die Terminverwaltung mit Google Home und Amazon Alexa im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil IV - Termine, Einkaufslisten, Timer und andere Erinnerungen mit Amazon Alexa und Google Home im Vergleich" eingegangen.

Google Home oder Google Assistant am Smartphone punktet dabei besonders durch die Integration mit den Kontakten, sodass hier auch direkt nach Alter einer Person oder, sofern die Beziehungen gepflegt sind, auch nach der Verwandtschaft wie "Wie alt ist mein Bruder?" gefragt werden kann.

 
Hinweis: Smart Home im Alltag

Im Laufe der Zeit wird auch das Leben mit Technik immer intelligenter. Entsprechend habe ich auf der Seite "Smart Home" unsere Erfahrungen mit Amazon Echo (Alexa) und Google Home sowie vernetzte Dienste zusammengestellt.




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Dienstag, 9. Juli 2013
22:16 Uhr

Excel: Hyperlinks zu externen Arbeitsmappen identifizieren

Ausgangslage

Beim Aufruf einer Excelmappe kommt es ab Excel 2007/2010 zur Fehlermeldung "Die automatische Aktualisierung von Hyperlinks wurde deaktiviert". Hintergrund ist, dass Excel hier nicht mehr aktiv Werte aktualisiert sondern innerhalb der Excelmappe mit vertrauenswürdigen Quellen arbeitet. Innerhalb der Fehlermeldung besteht auch die Möglichkeit innerhalb der Vertrauenseinstellungen für externen Inhalt eine entsprechende Aktualisierung zuzulassen.

Dieses ist sicherlich sinnvoll bei einzelnen Arbeitsmappen. Sofern in einer Arbeitsmappe jedoch mit unterschiedlichen Quellen gearbeitet wurde und eine finale Version erstellt werden soll in der alle abgestimmten Daten enthalten sind, besteht die Notwendigkeit diese Verweise zu identifizieren und entsprechend zu ändern.


Lösung

Manchmal ist die Lösung für solche Probleme relativ einfach. Ein Verweis auf eine andere Exceltabelle als Quelle wird innerhalb Formel mit eckigen Klammern [] ausgedrückt.

Um nun solche Verweise zu finden, besteht die Möglichkeit in der gesamten Arbeitsmappe nach "[" in Formeln zu suchen. Hierzu sollten die Optionen in der Funktion "Suchen" in folgenden Punkten geändert werden:

Durchsuchen: Arbeitsmappe
Suchen in : Formeln

und nun kann nach [ gesucht werden.

In Excel 2003 ist der Suchdialog unter Bearbeiten->Suchen und in Excel 2007/2010 auf der Registerkarte Start in der Gruppe Bearbeiten durch "Suchen und Auswählen" zu finden.

Alternativ ist dieses auch über die Tastenkombination STRG + F möglich.

Nachtrag:
Es sollte tatsächlich nur nach [ in Formeln gesucht werden und nicht nach =[ da sonst Verknüpfungen nicht gefunden werden.Das = erübrigt sich durch die Option "Suchen in: Formeln".

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Dienstag, 9. Juli 2013
22:14 Uhr

Winword: Weitere Formatvorlagen anzeigen (Überschrift 3 etc)

Wie unter Winword: Weitere Ebene für Überschriften beim automatischen Inhaltsverzeichnis beschrieben besteht in Winword die Möglichkeit Überschriften als Überschriften unterschiedlicher Ebenen zu definieren. Allerdings ist in den Formatvorlagen von Winword 2007/2010 nur "Überschrift 1" und "Überschrift 2" verfügbar.


Innerhalb OpenOffice besteht die Möglichkeit auf der Schaltfläche Formatvorlagen über "weitere" auch andere Formatvorlagen auszuwählen.

Dieses ist auch unter Winword möglich, wenn auch etwas versteckter.

Dieses ist entweder durch die Gliederungsansciht und das Ändern der Ebenen von Überschriften möglich oder alternativ durch Anzeigen aller Formatvorlagen in den "Optionen für Formatvorlagenbereich"


Hierzu werden die Formatvorlagen durch den kleinen Pfeil im Bereich "Formatvorlagen" aufgerufen (alternativ ist dieses auch per ALT+STRG+UMSCHALT+S möglich). Im Screenshot ist dieses als roter Kasten markiert.
Optionen für Formatvorlagenbereich

Durch einen Klick auf Optionen kann nun unter Anzuzeigende Formatvorlagen "Alle" ausgewählt werden, so dass hier dann bis zur Überschrift 10 alles an Überschriften verwendet werden kann.

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Sonntag, 23. Juni 2013
12:27 Uhr

Einzelposten FI Hauptbuch (Auswertung Buchungen Partnergesellschaft)

Manchmal bereitet das Zusammenspiel zwischen FI, PSM-FM und CO durchaus Probleme, wenn im FI mit übertragene Innenaufträge auf Sammler (im Beispiel Fond LANDESMITTEL oder WIRTSCHAFTSPLAN) übertragen werden.


Ausgangslage: Keine Fortschreibung von FI nach CO für bestimmte Sachkonten (Reisekostenvorschuss)


Bestimmte Erfolgskonten werden aus FI nur nach PSM aber nicht nach CO fortgeschrieben. Als Kontierungsobjekte werden hierbei jedoch ebenfalls Innenaufträge mitgegeben denen teilweise als Fond im PSM nicht ein vergleichbares Objekt zugeordnet ist (identischer Fond wie Innenauftrag) sondern ein Sammler (im Beispiel ein Fond mit der Bezeichnung LANDESMITTEL). Ein Beispiel können hier zum Beispiel "Vorschüsse Reisekosten" sein, die zwar als Aufwand gebucht sind, aber nicht als Kosten in der KLR betrachtet werden.

Ferner soll im Rahmen der Konsolidierungsabstimmungen innerhalb eines Konzerns auch Einzelposten innerhalb des Konzerns über die Partnergesellschaft zu selektieren.

Eine Auswertung von FI Einzelposten ist zwar über das Belegjournal möglich jedoch erhält man hier keine passende Listenform, gerade dann wenn man auch Felder wie Profit-Center, Innenauftrag oder Kostenstelle mit angegeben möchte.
 

Lösungsansatz: Auswertung über Query Hauptbuch BSEG


Grundsätzlich sind alle FI Einzelpostenbelege in der Tabelle BSEG "Belegsegment Buchhaltung" zu finden. Für eine Auswertung dieser Tabelle ist jedoch zu beachten, dass hier die Werte absolut gelistet sind und nur anhand des "Soll-/Haben-Kennzeichen" erkannt werden kann, ob dieses im Ergebnis positiv oder negativ auf einen Kostenträger ausgewiesen werden soll.

Entsprechend hilfreich kann hier eine Query über das Hauptbuch beziehungsweise über die einzelnen Belege innerhalb der Tabelle BSEG sein.

Lösung

1. Infoset definieren

Grundlage der geplanten Query ist das direkte Lesen der Tabelle BSEG. Entsprechend wird diese mit allen Feldern in das Infoset übernommen. Beim Erstellen des Infosets wird hierfür die Option "Direktes Lesen der Tabelle" mit der Tabelle BSEG gewählt.

Theoretisch wäre es sicherlich auch möglich diese Tabelle direkt zu lesen (dieses könnte durch die Transaktionen SE12 beziehungsweise SE16 erfolgen), jedoch soll das "Soll-/Haben-Kennzeichen" ebenfalls bei der Auswertung berücksichtigt werden so dass die gebuchten Werte auf den entsprechenden Objekten (Kostenträger) angezeigt werden.


2. Query definieren

Hierzu besteht die Möglichkeit innerhalb einer Query zusätzlich zu dem Inhalt der Tabelle auch pber lokale Felder weitere Informationen zu den Inhalt der Tabelle anzuzeigen beziehungsweise auf Grundlage des Tabelleninhaltes mit den Werte zu arbeiten. Hierfür wird innerhalb der Query mit lokalen Feldern gearbeitet.

Um lokale Felder zu definieren wird nicht direkt die Grundliste der Query bearbeitet (wo auch das Layoutdesign gepflegt wird) sondern innerhalb der Querypflege (Transaktion SQ01) mit "nächstes Bild (F6)" auf die Feldauswahl der Query gewechselt.

Über
BEARBEITEN->KURZBEZEICHNUNG
kann für die einzelnen Felder eine Kurzbezeichnung eingestellt werden. Nun werden rechts neben den Datenfeldern Eingabefelder für die Kurzbezeichnung angegeben. Hier erhalten nun folgende Felder eine Kurzbezeichnung (in der Beschreibung ist die Bezeichnung, gefolgt von der angelegten Kurzbezeichnung und des dahinter technisch liegenden Tabellenfeldes angegeben):
  • Soll-/Haben-Kennzeichen - SHKZG (BSEG-SHKZG)
  • Betrag in Hauswährung - DMBTR (BSEG-DMBTR)
  • Kostenstelle - KOSTL (BSEG-KOSTL)
  • Auftragsnummer - AUFNR (BSEG-AUFNR)
Diese Kurzbezeichnung ist notwendig, da wir auf diese dann Bezug nehmen, wenn wir ein eigens Feld mit einer Formel anlegen.

Dieses geht über

BEARBEITEN->LOKALES FELD->ANLEGEN

Dieses Lokale Feld wird dann in der Feldgruppe angelegt, in der wir uns gerade befinden. In unseren Fall also ebenfalls in der Feldgruppe der Tabelle BSEG bzw. der Bezeichnung der Feldgruppe "Belegsegment Buchhaltung".


Hierbei werden drei lokale Felder mit folgenden Eigenschaften angelegt.

1. Feld (Gebuchter Wert)
Kurzbezeichnung: WERT
Feldbezeichnung: gebuchter Wert
Überschrift: gebuchter Wert
gleiche Eigenschaften wie: DMBTR
Berechnungsvorschrift:
Hier wird eine komplexe Berechnung mit folgenden Bedingungen hinterlegt:
  • Bedingung: SHKZG = 'S'
    Formel: 1 * DMBTR
  • Bedingung: SHKZG = 'H'
    Formel: -1 * DMBTR

2. Feld (Identifikation ob Innenauftrag oder Kostenstelle)
Kurzbezeichnung: IAK
Feldbezeichnung: IAK
Überschrift: Innenauftrag oder Kostenstelle
Eigenschaften: Textfeld (Anzahl Zeichen: 2)
Berechnungsvorschrift:
Hier wird eine komplexe Berechnung mit folgenden Bedingungen hinterlegt:
  • Bedingung: KOSTL>0
    Formel: 'K'
  • sonst: 'IA'

Diese Berechnung ist möglich, da auf eine Belegzeile nicht Innenauftrag und Kostenstelle gleichzeitg ausgewiesen werden.

3. Feld (Bebuchter Kostenträger)
Kurzbezeichnung: KTR
Feldbezeichnung: Kostenträger
Überschrift: Kostenträger
gleiche Eigenschaften wie: AUFNR
Berechnungsvorschrift: KOSTL + AUFNR

Sofern Kostenstellen und Innenaufträge unabhängige Nummernkreise ohne Überschneidung haben. Dieses könnte als Beispiel der Fall sein, wenn Kostenstellen mit 1* oder 2* beginnen und etwaige Innenaufträge mit 3* bis 8*.

3. Grundliste erstellen
Innerhalb der Query werden nun auf folgende Felder der einzelnen Tabellen Zugriff genommen bzw. in der Grundliste zugewiesen. Hierbei ist L als Listenfeld und S als Selektionsfeld zu verstehen.

Dabei werden nun auch die oben angelegten lokalen Felder mit übernommen.

Die Felder werden hier in der Reihenfolge angeben, wie diese dann auch in der Query ausgegeben werden sollen:


Belegsegment Buchhaltung
  • Belegnummer eines Buchhaltungsbeleges (L,S) BSEG-BELNR
  • Geschäftsjahr (L,S) BSEG-GJAHR
  • Sachkonto der Hauptbuchhaltung (L,S) BSEG-HKONT
  • Soll-/Haben-Kennzeichen (L) BSEG-SHKZG
  • Betrag in Hauswährung (L) BSEG-DMBTR
    Anmerkung:Grundsätzlich könnten die Felder SHKZG und DMBTR auch nicht mit ausgegeben werden, da diese zwar als Grundlage für die lokalen Zusatzfelder (weiter oben definiert) verwendet werden, aber nicht extra ausgegeben werden müssen. Im Beispiel sind diese nur ausgegeben um den Ursprung der Werte zu verdeutlichen. Sofern der Wert ausgegeben wird, kann es hilfreich sein, diesen dann ohne Währungszeichen (Kein Währungsfeld) auszugeben)
  • Kostenstelle (L) BSEG-KOSTL
  • Auftragsnummer (L) BSEG-AUFNR

Lokale Zusatzfelder
  • Gebuchter Wert (L)
  • IAK (L)
  • Kostenträger (L)
Anmerkung:Je nach Stammdatensystematik könnte auch das Feld IAK ignoriert bzw. gar nicht erst angelegt werden.

Belegsegment Buchhaltung
  • Profitcenter (L) BSEG-PRCTR
  • Partner Gesellschaftsnummer (L,S) BSEG-VBUND
    Anmerkung: Da diese Query auch innerhalb eines Konzerns genutzt werden soll, ist auch die Partnergesellschaft hilfreich um Umsätze innerhalb des Konzerns zu konsolidieren beziehungsweise sowohl Debitoren- als Auch Kreditorenposten auszuwerten.
  • Positionstext (L) BSEG-SGTXT
    Anmerkung: Neben der reinen Wertgröße ist es sicherlich auch sinnvoll den Belegtext auszugeben um hier einen Hintergrund der Buchung zu erhalten.


Der Nachteil dieser Query ist jedoch, je nach Auslastung des Systems eine etwas längere Laufzeit (je nach Selektionsparamtern). Allerdings würde wohl auch ein Standardbericht (oder das Abspringen von der Saldenanzeige der Transaktion FS10N auf die Einzelpostenliste Zeit in Anspruch nehmen.

Ergänzung
Eine Erweiterung dieser Query ist im Artikel Query FI Einzelposten als Belegjournal - Belegsegment (BSEG) und Belegkopf (BKPF) verknüpfen beschrieben, wodurch neben den Belegpositionen auch Daten des Belegkopfes mit ausgegeben werden können.

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema SAP Query habe ich im Artikel
"Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




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Freitag, 14. Juni 2013
17:02 Uhr

Tabellen hinter Transaktionscode oder ABAP Programm über eine SAP Query ermitteln

Ausgangslage

Neben der Möglichkeit innerhalb eines Feldes über F1 und technische Informationen aus den einzelnen Felddaten Tabellennamen und Feldname zu ermitteln (oder alternativ im Coding nachzuschauen) oder über die Transaktion SE12 in den einzelnen Tabellen des SAP Systems zu suchen besteht auch die Möglichkeit über eine SAP Query die Tabellen D010TAB (Tabelle für Report<->Tabellen-Verwendung) und TSTC (SAP-Transaktions-Codes) innerhalb eines Joins zu verknüpfen und über den hinter der Transaktion liegenden ABAP Programm eine Auswertung die genutzten Tabellen zu ermitteln.

Diese Methode ist im Buch Praxishandbuch SAP Query Reporting von Stephan Kaleske beschrieben und ist hier um die Tabellenart (aus der Tabelle DD02L) sowie der Tabellenbezeichnung (aus der Tabelle DD02T) ergänzt worden.

Als Ergänzung oder mit einen anderen Schwerpunkt kann ich ferner noch das Buch von  Martin Peto und Katrin Klewinghaus " Reporting im SAP-Finanzwesen: Standardberichte, SAP QuickViewer und SAP Query" und natürlich meine Einführung in das Thema SAP Query, welche weiter unten im Artikel verlinkt ist.

SAP Query zur Auswertung von Tabellen und Programm hinter SAP Transaktionscode


1. Infoset definieren
Zur Darstellung der gewünschten Daten müssen folgende Tabellen miteinander verknüpft werden:
  • D010TAB - Tabelle für Report<->Tabellen-Verwendung
  • TSTC - SAP-Transaktions-Codes
  • DD02L - SAP-Tabellen
  • DD02T - R/3-DD: Texte zu SAP-Tabellen


Folgende Felder werden hierbei miteinander verknüpft.

Verknüpfungen
Hierbei steht <--> für einen normalen Join und >LO< für einen left outer join.

D010TAB-MASTER <--> TSCT-PGMNA
D010TAB-TABNAME <--> DD02L-TABNAME
DD02L-TABNAME <--> DD02T

Schematisch ist hierbei folgendes Infoset geplant.

Join �ber T010TAB, TSTC, DD02L und DD02T

Die Felder der Tabellen D010TAB und TSTC werden komplett innerhalb der Feldgruppen übernommen. Aus der Tabelle DD02L wird nur das Feld Tabellenart (DD02L-TABCLASS) und aus der Tabelle DD02T die Felder Sprachenschlüssel (DD02T-DDLANGUAGE) und die Tabellenbezeichnung (DD2T-DDTEXT) übernommen. Hierbei werden die Feldgruppen analog der Tabellenbezeichnung angelegt

Der Sprachenschlüssel ist dabei erforderlich, da die Bezeichnungen von Tabellen mehrfach vorkommen je nachdem inwieweit unterschiedliche Sprachversionen gepflegt sind.

2.) Query definieren
Innerhalb der Query werden nun auf folgende Felder der einzelnen Tabellen Zugriff genommen bzw. in der Grundliste zugewiesen. Hierbei ist L als Listenfeld und S als Selektionsfeld zu verstehen.

Die Felder werden hier in der Reihenfolge angeben, wie diese dann auch in der Query ausgegeben werden sollen:

Tabelle für Report<->Tabellen-Verwendung
TCODE (L,S) TSTC-TCODE

Zusatzfelder (werden in der Grundliste zur Verfügung gestellt)
Text:Transaktionscode (L) TEXT_TSTC_TCODE

Tabelle für Report<->Tabellen-Verwendung
ABAP-Hauptprogramm (L,S) D010TAB-MASTER
Tabellenname (L,S) D010TAB-TABNAME


Zusatzfelder (werden in der Grundliste zur Verfügung gestellt)
Text:Tabellenart (L) TEXT_DD02L_TABCLASS

R/3-DD: Texte zu SAP-Tabellen
Kurzbeschreibung von Repository-Objekten (L) DD02T-DDTEXT
Sprachenschlüssel (S) DD02T-DDLANGUAGE

3. Query ausführen
Beim Ausführen der Query kann nun über den Transaktionscode, ein ABAP-Programm oder über den Tabellenname eine Liste mit allen Transaktionen oder Tabellen die mit der jeweiligen Selektion in Verbindung stehen ausgewertet werden.

Sofern eine Auswertung anhand von ABAP-Programmen ohne Transaktionszuordnung erfolgen soll besteht die Möglichkeit die Verknüpfung
D010TAB-MASTER mit TSTC-PGMNA als "left outer join" zu definieren. Entsprechend länger würde hier aber eine Auswertung dauern.

Als beispielhafte Anwendung der Query kann zum Beispiel die Transaktion KS03 (Kostenstelle anzeigen) mit dem Sprachenschlüssel "DE" ausgewertet werden und innerhalb der Query erkannt werden, dass in der "Transparente Tabelle" "CSKS - Kostenstellenstammsatz" die Kostenstellenstammdaten zu finden sind und hinter der Transaktion das ABAP Programm SAPLKMA1 liegt.

Diese Methode kann besonders dann sinnvoll sein, wenn umfangreiche Transaktionen oder ABAP Programme eine Vielzahl von Tabellen verwenden und ein schneller Überblick geschaffen werden soll.

Alternative: Trace über Datenbanknutzung (Transaktion ST05)

Sollte diese Vorgehensweise nicht weiter helfen besteht immer noch die Möglichkeit per Trace eine Auswertung der im Zugriff befindlichen Datenbanktabellen zu starten. Dieser Trace kann über die Transaktion ST05 gestartet werden. Im Artikel "SAP-Tabellen finden – eine minimalistische Anleitung" auf thinkdoforward.com ist dieses ebenso wie im Artikel "Transaktion ST05 (Performance Trace)"  auf berater-wiki.de beschrieben. Dennoch nutze ich die beschriebene Query immer wieder gerne, da sie für eine Vielzahl von Transaktionen tatsächlich eine erste Antwort liefert und nicht ganz so umfangreich in der Handhabung wie ein Trace ist. Eine andere Frage ist hier tatsächlich der Einsatz von Trace im Berechtigungswesen. Wie im Artikel "SAP Basis Basic oder dank SU53 oder ST01 Trace fehlende Berechtigungen finden" beschrieben, möchte ich hier auf die Alternative genauer solche Fragen nachzugehen nicht verzichten. :-)

Berichtswesen und SAP Query

SAP Query, Rechercheberichte, Report Painter sind noch immer Tools, die gerne von mir im Berichtswesen im SAP Controlling eingesetzt werden. Gerade für SAP Query ist die obige Auswertung hilfreich um zu einer Transaktion die dahinter liegenden Tabellen als ersten Ansatz für eigene Auswertungen nutzen zu können. Aber auch unabhängig davon stellen SAP Query, gerade im Controlling und der Finanzbuchhaltung eine praktische Möglichkeit dar um individelle Berichte erstellen zu können.



Im Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling« bin ich ausführlich auf dies Thema eingegangen.
 
Berichtswesen im SAP®-Controlling
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Vielleicht finden sich hier ja auch noch weitere Anregungen für den Aufbau eines Berichtswesen mit SAP nicht nur für CO im Buch.
 
 

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema SAP Query habe ich im Artikel
"Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




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