Andreas Unkelbach
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Donnerstag, 16. November 2017
21:46 Uhr

Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil III - Steuerung Smart Home mit Amazon Alexa und Google Home im Vergleich

Nachdem ich im zweiten Teil (Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil II - Multimedia mit Amazon Alexa und Google Home im Vergleich") auf die Nutzung von Multimedia mit Amazon Alexa und Google Home eingegangen bin, möchte ich nun hier auf andere Aspekte der Nutzung eingehen. Für einen Hintergrund ist sicherlich der Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil I - EzControll mit HomeDroid, Funksteckdosen und Everhome Cloudbox" hilfreich, da hier etwas ausführlicher auf unser vorhandenes Setup an "intelligenten" Geräten in der Wohnung eingegangen wird.

Im wesentlichen besteht unser Smarthome aus folgende Komponenten: Nun soll auf die Alltagserfahrungen gerade im Bezug auf die Steuerung per Alexa oder Google Home eingegangen werden.

Gerade mit Alexa ist das Thema Smarthome Steuerung ein wesentlicher Punkt auf den ich nicht mehr verzichten möchte.
 

Steuerung unserer Smart Home Geräte

Tatsächlich nutzen wir zur Steuerung der Geräte in unserer Wohnung in der Hauptsache Amazon Alexa. Dieses liegt daran, dass zwar auch Google Home verschiedene Smart Home Dienste unterstützt, unter anderen auch HUE Leuchten, aber leider noch nicht alle Systeme. Insbesondere unsere everHome Cloudbox kann mittlerweile ebenfalls über Google Home angesprochen werden.
 

Smart Home Geräte in Google Home verwalten

Google Home kann unter den Geärteeinstellungen  in der Rubrik "Google Assistant-Einstellungen" durch den Punkt "Smart-Home-Steuerung" diverse Geräte hinzufügen.

In der Hauptsache werden hier jedoch Dienste wie Philips Hue unterstützt sowie auch einige andere Dienste, wie im folgenden Auszug zu sehen ist. Unter anderen ist hier auch WeMo oder Homematic sowie natürlich die Google Nest Geräte zu finden.

Google Home Smart Dienste

Die über den jeweiligen Dienst hinzugefügte Dienste können dann einzelnen Räumen von Google Home zugewiesen werden.

Google Home Philips Hue Raum zuweisen

Nachdem die Räume angelegt und zugeordnet worden sind ist es möglich über "Okay Google schalte (Licht) Küche an" das Licht oder ein anderes Gerät im entsprechenden Raum an oder auch aus zu schalten.

Smart Home Geräte mit Amazon Alexa verwalten

Vergleichbar zu den Diensten nutzt Amazon Alexa Skills um den eigenen Funktionsumfang zu erweitern. Für die Verwaltung unserer Smarthome Geräte nutzen wir dabei die in folgender Abbildung dargestellten Smart Home Skills.

Amazon Alexa Smart Home Skills

Neben den bekannten Hue Leuchten wird hier auch everHome unterstützt.

Heizung per Google Home und Alexa steuern

Die everHome Cloudbox ermöglicht es direkt unterschiedliche Geräte und Sensoren zur Steuerung des Smarthomes zu verwenden. Damit ist es auch möglich Geräte einzubinden, die zum Beispiel über eine Funksteckdose angeschlossen sind. Wie dieses genau funktioniert habe ich im oben verlinkten ersten Teil erläutert.

Da mittlerweile auch der everhome Skill bei Google Home verwendet werden kann funktioniert hier ebenfalls die Steuerung der Heizung ebenso wie das Licht.

Alexa Licht, Heizung, Sonstiges

Neben einzelnen Geräten (oder Steckdosen) kann dieses auch die Heizung sein die später dann über eine Temperatureingabe gesteuert wird. Somit kann ich über "Alexa stelle Badezimmer Heinzung auf 20 Grad" hier für ein entsprechend warmes Badezimmer sorgen.

In Alexa weisen wir dann diese Geräte nicht einzelne Räume sondern Gruppen zu.

Alexa Smart Home Gruppen

Es kann später sinnvoll sein in einer Gruppe Alles tatsächlich alle Lampen und Geräte zuzuordnen, so dass durch den Befehl "Alexa schalte alles aus" diese mit einer Anweisung ausgeschaltet werden.

Im Abschnitt "Alexa alles aus oder Alexa Temperatur auf 2 Grad" bin ich noch etwas ausführlciher auf diese Vorzüge eingegangen.

 

Wetter und andere Sensoren

Wie erwähnt nutzen wir mit Netatmo Wetterstation (Netatmo *) auch  Sensoren für Innen und Außen. Nur mit einem Standardmodul sowie Außenmodul funktioniert hier der Alexa Skill perfekt sowohl für Luftfeuchtigkeit innen, außen als auch Temperatur und diverse andere Einstellungen.

Netatmo App

Die gelieferten Daten können natürlich auch in der Netatmo App eingesehen werden, aber gerade durch den Alexa Skill ist es direkt möglich die Außentemperatur abzufragen, oder auch innerhalb everHome auf die gelieferten Werte, so auch die Luftfeuchtigkeit innen zu reagieren.

Wenn die Basisstation jedoch um ein Zusatzmodul für innen erweitert wird muss stets der Raum mit genannt werden und Alexa bleibt im Skill von Netatmo hängen. Da hat dann tatsächlich nicht wirklich überzeugt und wir sind bei der Station Innen und Außen geblieben, was wirklich gut funktioniert. Hier unterstützt allerdings tatsächlich auch nur Alexa diese Sensoren. Wobei künftig ggf. auch Google Home per Dienst auf die Netatmo Wetterstation zugreifen kann.
 

Unser Alltag mit der Smart Home Steuerung

Wir nutzen tatsächlich in der Hauptsache Alexa um Licht, Geräte und Heizung in unserer Wohnung zu steuern.

Gerade durch den everHome Skill können wir dadurch sowohl unsere Heizung mit "Alexa schaltte Wohnzimmerheizung auf 18 Grad" oder auch "Alexa schalte Bürolicht an" nicht nur Hue Leuchten sondern auch diverse andere Geräte direkt angesprochen werden.

Sollte ein Gerät nicht direkt unterstützt werden kann dies immer noch über eine Funksteckdose ein oder ausgeschaltet werden.

Ein für uns angenehmer Vorteil von Alexa gegenüber Google Home ist, dass mit einem kurzen Okay auf eine Anweisung reagiert wird während Google Home vor der erfolgreichen Durchführung auch noch wiederholt, was es genau gemacht hat.

Daneben zeigt sich auch bei der Steuerung der Heizung, dass es hier wichtig ist darauf zu achten, dass der jeweilige Assistent auch tatsächlich eine Kommunikation unterstützt, andernfalls können Anweisungen nicht übertragen werden. In unseren Fall unterstützt Alexa nicht direkt die Thermostate aber über everHome sind eben diese ebenfalls integriert und können angesprochen werden.

Das Rumpelstielzchen Problem oder die Wahl der richtigen Namen

Unabhängig ob nun Alexa oder Google Home ist ein entscheidender Punkt auch die eindeutige Benennung von Licht oder anderen Geräten. So werden einzelne Geräte entweder direkt per Namen angesprochen, oder Räumen zugeordnet. Problematisch sind hier ähnlich klingende Namen, so dass eine Temperaturwunschangabe zum Beispiel für das Schlafzimmer dann versehentlich an das Licht im Schlafzimmer gesandt wird, was diese Anweisung nicht verstehen kann.

Insbesondere wenn mehr als ein Gerät einzeln angesteuert werden soll bedarf es hier einer sinnvollen Zuordnung der einzelnen Geräte. In Google Home funktioniert dieses mit Räumen während in der Alexa App dieses auch durch Gruppen funktioniert.

Alexa alles aus oder Alexa Temperatur auf 2 Grad


Eine sehr praktische Gruppe / Raum kann dabei ALLES sein, womit beim rausgehen über "Alexa schalte alles aus" tatsächlich das Licht in der gesamten Wohnung ausgestellt werden kann.

Daneben haben wir die Heizthermostate im Wohnbereich zur Gruppe Temperatur zusammengelegt, so dass über die Ansprache TEMPERATUR beim Lüften oder auch bei anderen Gelegenheiten die Heizung entsprechend ausgeschaltet werden kann (auch wenn es hierfür eine Lüfungserkennung gibt).

Im Laufe der Zeit dürfte aber auch Google Home die Unterstützung von SmartHome Geräte besser ausgebaut werden. Hier hat Amazon aber derzeit durch die Skills noch die Nase vorn. Je nach vorhandener Elektronik ist es hier zu prüfen, ob die eigenen Ausstattung damit kompatibel ist.

Besonders die Unterstützung der everHome Cloudbox ist hier sehr hilfreich und wurde schon im ersten Teil näher vorgestellt. Die Sensoren unserer Wetterstation nutzen wir eher seltener um die Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder andere Sensordaten abzufragen sondern als Auslöser für Aktionen innerhalb der everHome Cloudbox, so dass bei hoher Luftfeuchtigkeit gelüftet wird (okay eher durch eine Glocke daran erinnert wird) oder auch andere Steuerungen.
 

Weiterentwicklungen wie Alexa Routinen

Die Unterstützung von Smart Home Geräten wird sicherlich noch verstärkt werden und das sich beide Geräte weiter entwickeln ist auch daran zu sehen, dass Alexa mittlerweile Routinen einplanen kann.

Amazon Alexa Routinen

Hier kann über die Zuweisung eines eigenen Aktivierungswort mehr als eine Aktion gewählt werden, so dass hier bei "Alexa gute Nacht" nicht nur alle Geräte in der Wohnung ausgeschaltet werden sondern auch die Beleuchtung im Schlafzimmer aktiviert wird.
 

Fazit

Tatsächlich ist für uns Amzon Alexa für die Steuerung des Smarthomes im Bereich Licht, Heizung und anderer Geräte die erste Wahl. Zum einen ist die Reaktion flott (inklusive knappen "Okay") aber auch die Vielzahl an unterstützten Geräten oder Skills weiss dabei zu überzeugen. Gerade bei unterschiedlichen Smart Home Geräten kann es mehr als sinnvoll sein vorab zu kontrollieren, ob die eigene Elektronik durch Amazon Alexa (Echo oder Dot) oder durch Google Home besser unterstützt wird.

Langfristig dürften aber beide Systeme unterschiedliche Dienste oder Skills unterstützen.
 


Hinweis:

Im Laufe der Zeit wird auch das Leben mit Technik immer intelligenter. Entsprechend habe ich auf der Seite "Smart Home" unsere Erfahrungen mit Amazon Echo (Alexa) und Google Home sowie vernetzte Dienste zusammengestellt.




Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Sonntag, 12. November 2017
19:18 Uhr

Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil II - Multimedia mit Amazon Alexa und Google Home im Vergleich

Wie schon im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil I - EzControll mit HomeDroid, Funksteckdosen und Everhome Cloudbox" erwähnt haben wir unsere Wohnung seit einigen Monaten mit Google Home und Amazon Alexa ausgestattet und bei beiden Systemen sowohl Vor- als auch Nachteile entdeckt.

Anhand unserer Anwendungen im Bereich Smart Home möchte ich beide digitale Assistenten näher beschreiben.

Eine der wesentlichen Funktionen eines smarten Lautsprecher dürfte wohl Musik, Radio und Unterhaltung sein. Daher möchte ich im zweiten Teil dieser Serie auf diese Punkte eingehen.

Amazon Alexa (hinten), Google Home (rechts) und Netatmo (links)

Als Zentrale haben wir, wie im oberen Artikel erwähnt drei digitale Lautsprecher im Einsatz die auf Spracheingabe warten. Nun aber zu den von uns genutzten Einsatzgebieten beider Systeme im Bereich der Unterhaltung.

Multimedia - Musik und Hörbücher

Alexa punktet sicherlich durch ihr Angebot mit Amazon Music. Bei einer Amazon Prime * Mitgliedschaft ist ein Auswahl an Songs (zur Zeit laut Amazon 2 Millionen) verfügbar, die direkt, per Playlist oder als Radio abgespielt werden können. Weitere Angebote von Amazon Music haben dann mehr Songs zur Verfügung. Im Alltag ist uns diese EInschränkung aber noch nicht aufgefallen.

Sowohl bei Amazon Alexa als auch bei Googel Home können natürlich alle in der Musikbibliothek von Amazon Music bzw. Google Play Music vorhandenen Songs direkt abgespielt werden.

Als Alternative bietet sich hier andere Pakete von Amazon Music * an. Hier können dann auch einzelne Songs angespielt werden. Insgesamt gibt es das Angebot in drei Varianten.
Dabei hat Amazon Music Unlimeted mehr Songs im Angebot und unterscheidet sich durch einzelne Abomodelle und der Anzahl der User die das Angebot nutzen können. So gibt es auch ein Angebot für Familien, in dem alle Familienmitglieder ihre eigene Musikvorlieben (über Alexa dieses Lied gefällt mir (nicht)) erfassen können.

Daneben gibt es noch die Möglichkeit je Gerät über "Alexa starte Amazon Music Unlimeted" für 3,99 Euro je Monat für ein einzelnes Device ein entsprechendes Abo abzuschliessen. Für uns wären dann für Dot und Echo ein separates Abo erforderlich.

Wahl des Musikstreamingdienstes

Nach einer 3-monatigen Testphase mit Amazon Music Unlimited, testen wir zurzeit Deezer für weitere 3 Monate. Während Amazon Music nur mit Alexa kompatibel ist, läuft Deezer ausschließlich auf Google Home. Als Alternative, die auf beiden Systemen verfügbar ist, bietet sich Spotify an, das wir allerdings bisher nur in der kostenfreien Variante getestet haben. Sofern ein Dienst an beiden Geräten genutzt werden soll bietet sich hier also tatsächlich Spotify an.

An dieser Stelle wird aber auch deutlich: Der Inhalt bestimmt weitgehend welches Endgerät interessant ist. Wer seine Musik überlicherweise bei Amazon kauft, wird Alexa benötigen, um sie abzuspielen; wer Deezer-Nutzer ist muss Google Home verwenden um Deezer auch am smarten Lautsprecher zu hören.

Was spielt gerade für Musik?

Gerade bei der zufälligen WIedergabe durch "Alexa spiel Musik" oder "Okay Google spiel Musikl" möchte man oft erfahren, was gerade gespielt wird. Hier ist der Blick auf die App ebenso möglich wie direkt Google Home oder Alexa mit "Okay Google was spielt gerade" oder "Alexa was spielt gerade" sowohl Musiktitel als auch Interpret angesagt zu bekommen. Dieses funktioniert mit allen von uns getesteten Musikstreamingdiensten.

Allerdings ist die Auskunft von Google Home wesentlich leiser als das abgespielte Lied während Amazon Alexa in der Lautstärke gleich bleibt.

Textwunsch

Ein weiterer Punkt wo Alexa mit Amazon Musik punktet ist der Punkt "Alexa spiele Musik mit dem Text Let's rock everybody, let's rock" führt dazu, dass der King of King of Rock ’n’ Rol mit Jailhouse Rock erklingt.

Amazon Echo und Google Home per Smartphone steuern

Sofern ein Musikwunsch nicht per Sprache erfüllt werden kann, nutzen wir für gekaufte Alben die App zu Amazon Music. Allerdings kann vom Smartphone Amazon Echo nur per Bluetooth verbunden werden (als Lautsprecher) wohingehend Google Home direkt (wie Chromecast) über die Google Home App angesteuert werden kann (somit kann ich in der Amazon Music App direkt Google Home als Ausgabe wählen und es wird nicht auch mein Telefongespräch auf den Lautsprecher übertragen).

Erstaunlich ist, dass Google Home sowohl auf "Okay Google Pause" oder  "Okay Google Weiter" ebenso reagiert wie auf "Okay Google was spielt gerade"... nur das Weiterschalten funktioniert (noch) nicht.
 

Hörbücher

Noch verstärkt wird das beim Punkt Hörbücher: Audible * Hörbücher lassen sich über Alexa abspielen, Google Home hat darauf jedoch keinen Zugriff. Da bietet sich dann wiederum Deezer an, das zahlreiche Hörbücher im Angebot hat.

Prinzipiell ist es mit Alexa darüber hinaus auch möglich, Kindle E-Books vorgelesen zu bekommen, was sich jedoch nur für Ausnahmefälle anbietet, da nicht nur die Aussprache manchmal seltsam ist, vor allem bei Intonation und Satzmelodie, aber auch dem Sprechrhythmus zeigen sich hier deutliche Schwächen einer Computerstimme.
 

Multimedia - Nachrichten

Die Tageszusammenfassung mit Wetter oder Nachrichtenquellen können sowohl bei Google Home als auch Alexa eingebunden werden. Anfangs war ich da schon begeistert von (ebenso wie vom humorigen "Alexa guten Morgen") aber mittlerweile nutze ich dieses kaum noch.
 

Multimedia - Radio

Beide Geräte nutzen einen kostenlosen Zugang zu Tune In um Radiosender abzuspielen.

Allerdings ist die Qualität der erkannten Radiosender und die Lautstärke hier problematisch
Allerdings ist hier - wie auch sonst häufig - das Verstehen des Gewünschten problematisch. Während Alexa sich anfangs weigerte "HR Info" abzuspielen (funktioniert nur mit "HR Informationsradio"), behauptete Google Home steif und fest, dass "HR 2" doch eigentlich ein Wunsch nach "HR 3" ist.  Mittlerweile haben beide Geräte in diesem Punkt nachgebessert und zumindest unsere Standardradiosender sind über beide Geräte ansteuerbar. Google Home punktet hier dennoch deutlich auf Grund der besseren Lautstärkenregelung.

Klangqualität Google Home und Amazon Echo

Von der Klangqualität beeindruckt uns Google Home deutlich mehr. Der Bass ist satter, der Raumklang ausgeprägter. Auch die Lautstärkenregelung von Google Home ist deutlich besser, weil nuancierter. Während die sehr grobe Einteilung von Alexa beim Abspielen von Musik normalerweise noch erträglich ist, wird es beim Hören von Nachrichten häufig unangenehm: Lautstärke 3 ist zu leise, Lautstärke 4 bereits zu laut. Google Home bietet hier auch Zwischenstufen wie 35% an.

Konflikte bei App Steuerung statt per Sprache

Was trotz der Verbindung zwischen Google Home und Chromecast nicht möglich ist, ist die sprachliche Steuerung von Filmen, die nicht via Google Home gestartet wurden, sondern auf andere Weise über Chromecast gestreamt werden.
 

Multimedia - Netflix oder Amazon Prime Video

Hier habe ich schon im Artikel "Amazon Fire TV Stick und Chromecast im Vergleich" eine Gegenüberstellung der Multimediaprodukte von Amazon Fire TV Stick und Google Chromecast (siehe Teil 1 und Teil 2) dargestellt.

Da wir noch einen Fire TV Stick der ersten Generation haben ist eine Steuerung per Alexa nicht möglich. Allerdings wäre dieses ein echter Komfortgewinn für Amazon Prime Video. Dafür unterstützt allerdings Google Home natürlich den Google Chromecast und ist darüber hinaus eine strategische Partnerschaft mit Netflix eingegangen. Hier kann ich tatsächlich Serien mit "Okay Google spiele Star Trek Enterprise" oder derzeit eher "Star Trek Discovery" (wobei ich mir bei dieser Serie derzeit sehr unsicher bin, ob diese mir noch Star Trek genug ist) starten und die Serie wird mit der zuletzt gespielten Folge fortgesetzt.

Ein Einstieg per Staffel und Folge ist jedoch noch nicht möglich. Dennoch macht diese Sprachsteuerung wesentlich mehr Freude als in der App erst die richtige Serie und dann die letzte Folge zu suchen und bestenfalls zu finden.

Neben Netflix können auch Videos von Youtube gestartet werden.

Amazon Prime Video verwenden wir auf Grund der äußerst umständlichen Steuerung mit der alten Amazon TV Fernbedienung eher über die Smart-TV-Funktion unseres Fernsehers, jedoch wäre es hier womöglich interessant einmal den neuen "Fire TV Stick mit Alexa-Sprachfernbedienung *" zu testen.

Als dritte Video on Demand Quelle nutzen wir ab und zu Google Play Music und Google Play Video. Hier ist es dann aber tatsächlich verwirrend, dass Google Home Videos die ausgeliehen oder gekauft sind nicht am Chromecast abspielen kann sondern diese per App gestartet werden müssen.
 

Fazit: Unterschiedliche Ökosysteme vergleichbare Ansätze

Die Wahl eines digitalen Assistenten ist gleichzeitig eine Wahl für ein bestehendes Ökosystem. Gerade wenn Amazon oder Google Dienste intensiver genutzt werden sollen muss hier genauer nachgeschaut werden, welches System hier besser geeignet ist.

Aber insgesamt haben beide Systeme hier eine Menge an Medien und Unterhaltung zu bieten und gerade durch die Anbindung von anderen Anbietern wie Deezer, Spotify oder für Internetradio Tune In sorgen diese für eine smarte Steuerung und die Möglichkeit direkt einen Sender zu wechseln oder Musik / Hörbuch zu hören.
 
Hinweis:

Im Laufe der Zeit wird auch das Leben mit Technik immer intelligenter. Entsprechend habe ich auf der Seite "Smart Home" unsere Erfahrungen mit Amazon Echo (Alexa) und Google Home sowie vernetzte Dienste zusammengestellt.




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Freitag, 13. Oktober 2017
21:48 Uhr

Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil I - EzControll mit HomeDroid, Funksteckdosen und Everhome Cloudbox

Schon das Thema Multimedia hatte mit Google Chromecast (siehe "Google Chromecast HDMI Stick Teil 1 von 2 - Einrichtung, Inbetriebnahme und erste Apps" und "Google Chromecast HDMI Stick Teil 2 von 2 - Streaming über UPNP bzw. DLNA") und Amazon Fire TV (siehe "Amazon Fire TV Stick und Chromecast im Vergleich") hier Einzug genommen. Seit einigen Jahren nutzten wir auch zur Steuerung von Licht und Strom mit eZcontroll eine Schaltzentrale mit der es per App möglich war Licht und Geräte zu steuern. Da auch unser Festnetzanschluss über die FritzBox läuft (siehe "Smarter Telefonieren - am Smartphone oder per FRITZ!Box") konnte somit ein Großteil der Heimelektronik über das Smartphone gesteuert werden. Mit Aufkommen der digitalen Assistenten insbesondere Alexa und Google Home hat sich das Setup daheim aber noch einmal erheblich verändert, so dass nun auch Deckenlicht, Media und auch unser Chromecast per Sprache gesteuert werden kann.

Mittlerweile ist unser Smart Home Setup allerdings ein wenig gewachsen, so dass hier statt der Steuerung per App nun die Steuerung über Sprache erfolgt.

Unser Smart Home Setup

Netzwerksetup und Dienste

Gerade Alexa macht besonders Freude in Kombination mit "music unlimeted*" beziehungsweise "amazon prime *"  indem Amazon Prime Music schon enthalten ist.

Für eine "mediale Unterhaltung" ist aber auch ein Abo von Netflix spannend was bisher nur über Chromecast und die Netflix App lief und nun über Sprache über Google Home gesteuert werden kann.

Auf die Vorteile und Nachteile der einzelnen Systeme mag ich hier gerne eingehen und unsere Erfahrungen damit beschreiben. Dabei ist der Bericht auf unseren Alltag gemünzt und soll nicht das Einrichten und Installieren der Geräte beschreiben. Hierzu gibt es wahrlich genug Artikel im Netz :-).

Steckdosen per Funk steuern

Manchmal baut Smarthome auf altbekannte Technik auf. So haben wir einige Lampen und Geräte ohnehin schon durch eine Funksteckdose (zum Beispiel von Elro * aus dem Baumarkt) versehen die wir bisher über eZControll (Funksteuergerät mit Netzwerkschnittstelle zur Heimautomatisierung und Energieverbrauchserfassung) angesteuert hatten. Bisher hatten wir hier mit Homedroid eine App genutzt die über Schalter in der App die einzelnen Geräte (oder auch Gerätegruppen ansteuerte.

HomeDroid
Marketlink XS1 Heimautomatisierung
Diese App bietet eine App als Fernbedienung für das Heimautomatisierungssteuergerät EZcontrol ® XS1 an. Sie überzeugt mich durch das funktionales, durchdachtes und ansprechendes Design. Insbesondere die Möglichkeit Schalter mit Bildern zu verknüpfen gefällt mir gut.

Entscheidung für everHome Cloudbox

Auch wenn wir einige Jahre damit zufrieden waren wollten wir nun doch auch eine weitere Steuerung unserer Wohnung gestelten und sowohl eine Sprachsteuerung als auch eine feinere Steuerung der intelligenden Heizkörperthermostate verwirklichen. Bisher hatten wir hier Modelle im Einsatz die die Heizung anschalteten, wenn die Raumtemperatur unter einer Zieltemperatur gefallen ist. Beim starken Absenken der Temperatur hatte sich diese auch ausgeschaltet. Allerdings ist dieses Thermostat nicht per Funk steuerbar gewesen, und somit durch Everhome nicht erkannt werden kann und auch nicht über Alexa steuerbar gewesen wäre. Daher haben wir diese zur Nutzung von everHome gewechselt.

Wir haben uns für eine Everhome Cloudbox entschieden in der sowohl obige Thermostate als auch diverse Funksteckdosen eingebunden und Räumen bzw. Raumbezeichnungen zugeordnet werden kann.

Über das Everhome Dashboard können verschiedene Geräte als Sensoren oder zu steuernende Geräte eingerichtet werden. Als einfaches Beispiel kann hier tatsächlich eine Funksteckdose genommen werden.

Elro Funksteckdose einrichten

Ebenso wie auf der Fernbedienung müssen hier die Schalter für das Funksignal gesetzt werden, jedoch sind Position D und E wie im Bild zu sehen fix voreingestellt.
Durch diese Vorgabe ist jedoch die Original Fernbedienung für bspw. Brennstuhl Funksteckdosen nicht mehr zu verwenden. Dafür steht nun everhome zur Verfügung.
Bisher waren die einzelnen Steckdosen frei konfigurierbar.

Auf der Seite "Kompatible Produkte" kann sich ein guter Eindruck darüber verschafft werden, welche Produkte hier mit welchen Produkt gesteuert werden können.

Unter anderen ist es ab der Firmware 4.3.7 und Premium Paket der everhome cloudbox auch möglich Philips Hue Lampen über die Hue Bridge einzubinden. Dabei sollte beim Gerät hinzufügen jedoch nicht vergessen werden auf der Bridge den Connect Button zu drücken.

Android App
Android App f�r Everhome

Marketlink

Interessanterweise bietet Everhome auch einen Amazon Skill an, so dass diese dann über Alexa angesteuert werden können.

Dieser Skill ermöglicht dann nicht nur die Funksteckdosen anzusteuern sondern auch die Heizthermostate, so dass die Raumtemperatur nicht nur über die Cloudbox gesteuert werden kann sondern auch per Sprachbefehl auf eine Temperatur herunter oder herauf geregelt werden kann.

Darüber hinaus können durch externe Sensoren auch weitere Geräte angesteuert werden, aber auf diese gehe ich später bei Netatmo ein.

Clouddienst Everhome

Everhome selbst ist nicht nur ein Stück Hardware, welche tatsächlich mit zwei Antennen und einer kleinen Box relativ klein erscheint und an einen Kleinstcomputerprojekt wie mit Raspi oder vergleichbares erinnert, sondern bietet auch eine Software- und Weboberfläche über die das Gerät nicht nur Updates bekommt sondern auch diverse Geräte einbinden kann und eben auch kompatibel zu Amazon Alexa ist.

Sofern die Geräte alle in der everhome Oberfläche eingerichtet worden sind stehen diese auch bei allen Client (Anwendungen) direkt zur Verfügung, so dass nicht bei allen Apps erneut alle Geräte konfiguriert werden müssen.

Sicherlich handelt es sich hierbei um einen Clouddienst, jedoch ist der Komfortgewinn hier durchaus ein Argument und wenn man ohnehin Smarthome mit digitalen Assistenten wie Google oder Amazon teilt ist die Frage nach Datenschutz und Datensicherheit eigentlich schon direkt beantwortet ;-). Ein weiterer Komfortgewinn kann sein, dass die Elektronik daheim auch übers Internet mobil gesteuert werden.

Es gibt natürlich passende andere Dienste und eine Vielzahl an weitere Projekte rund um Smarthome Steuerung aber für uns war es von Funktionalität und Einbindung in bestehender Technik eigentlich mehr als ideal. Ein alternatives System wäre zum Beispiel Homematic, FHEM oder auch andere Systeme wie auch openHAB.

Bei diesen Geräten ist allerdings tatsächlich Softwareanpassung erforderlich und mehr Zeit sich in das Thema einzuarbeiten, während hier die Kombination aus Software und Hardware direkt funktioniert und unseren Bedürfnissen für eine Schaltzentrale entspricht.

Sofern nur lokal ohne Internetverbindung und per App geschaltet und verwaltet werden soll, waren wir auch mit EzControll sehr zufrieden. Hier ist dann allerdings keine Sprachsteuerung möglich.

Amazon Alexa Skill für Everhome

Wie bereits erwähnt bietet Everhome nun auch einen Skill für Amazon Echo an. Dieser kann über Aktiviere Everhome oder über die Amazon Seite aktiviert werden. Auf die Vorzüge der Sprachsteuerung zum Beispiel über Alexa gehe ich im Folgeartikel noch ein. Natürlich kann Everhome auch nur per App gesteuert werden. Gerade dieser Skill ist ein enormer Vorteil, da hier nicht etwa "Alexa starte Everhome" und danach "schalte Licht an" als Aktivierung gewählt werden muss, sondern es direkt möglich ist als Sprachbefehl "Alexa schalte Wohnzimmer auf 10 Grad" oder "Alexa schalte Fernseher an".

Everhome mit Google Home steuern

Seit Februar 2018 wird nun Google Home  von Everhome unterstützt, so dass hier problemlos Everhome auch per Lautsprecher von Google gesteuert werden kann.

Die Einbindung der Geräte habe ich im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil III - Steuerung Smart Home mit Amazon Alexa und Google Home im Vergleich" beschrieben.

Als Dienst muss hier einfach everhome gewählt werden.


 

Preispolitik Everhome

Auf der Seite everhome.de/cloudbox/ lassen sich die einzelnen Pakete untereinander vergleichen. Statt einer Miete zahlt man einmalig eine Gebühr und kann damit alle Dienste die im jeweiligen Paket enthalten sind nutzen. Sofern Philipps Hue oder Amazon Alexa genutzt werden soll ist allerdings das Premium-Paket Pflicht.

Als besonders positiv ist mir hier aufgefallen, dass erst einmal das kleinste Paket gekauft werden kann und die Upgrade Preise von Basis zu Plus (um mehr Sensoren oder Hersteller einbinden zu können) oder auch zum Premium Paket nicht mehr kosten würde, als wenn man sich direkt das höchste Paket geholt hat. Da bin ich schon andere Preispolitik im Smarthomebereich gewöhnt.

Fazit zu Everhome

Im Grunde kombiniert es hier meine Erfahrungen mit EzControll und richtet sich an Kunden die keine Technik zusammen basteln möchten sondern einfach einen Dienst nutzen wollen der eine durchdachte Oberfläche damit verbundene Usability bietet und ihr Haus/Wohnung automatisieren wollen. Sie bieten mit der Cloudbox zwar ein Stück Hardware an, aber im Grunde wird hier ein Softwareservice verkauft, der sich in das bestehende SmartHome integriert.

Inwieweit hier auch Präsenzerkennung anhand der SmartphoneApp für die Bewohner oder auch NFC Technik genutzt wird ist sicherlich eine optionale Frage und sollte jeder für sich selbst entscheiden können.

In der Oberfläche der App oder des Webportal erhalte ich gleichzeitig alle Sensordaten zum Beispiel vom Thermometer und kann auch für jeden Raum einzelne Geräte direkt ansteuern oder auch je Raum die Heizung auf eine bestimmte Temperatur stellen.

So ist es mir sowohl per App, Widget oder auch per Alexa möglich mein Büro zu erleuchten.

Arbeitszimmer im Smarthome

Wobei der Computer per WOL - Wake On LAN aktiviert wird und damit leider nur per Widget oder App aber nicht per Alexa gestartet werden kann. Da ich dann aber ohnehin am Rechner sitze ist es ganz praktisch den selbst starten zu können oder von unterwegs per Smartphone darauf zugreifen zu können über eine RDP - remote desktop Verbindung. Ebenso können durch externe Signale (zum Beispiel Sonnenuntergang oder Uhrzeit) bestimmte Aktionen geschaltet werden, wie Licht anschalten beim Sonnenuntergang oder Licht ausschalten ab Mitternacht.Dieses ist dann über die Everhome Weboberfläche einstellbar.

Tatsächlich bewährt hat sich hier aber die automatische Lichtsteuerung und vor allem das Starten von Multimediageräten. Ich werde auf die Vorzüge und auch auf die Integration mit einer Wetterstation noch in einen weiteren Teil näher eingehen. Hier mag ich erst einmal das Setup für unser Smart Home vorstellen und dieses näher erläutern.

Wie geht es weiter in dieser Serie?

In den folgenden Artikel werde ich auf meine Erfahrungen mit den beiden intelligenten Lautsprechern ;-) Amazon Alexa und Google Home eingehen und erläutern, welche Vorzüge das eine und das andere System hat und warum wir uns tatsächlich für eine Kombination aus beiden Geräten entschieden haben.

Daneben mag ich aber auch Nachteile nicht verschweigen und hoffe hier eine gute Gegenüberstellung beider Systeme liefern zu können. Damit dieses aber möglich ist, musste ich erst einmal die vorhandene Umgebung hier erläutern, da sonst bestimmte Aktionen oder Ansteuerungen umständlich im folgenden Artikel erläutert hätte werden müssen.
 
Hinweis:

Im Laufe der Zeit wird auch das Leben mit Technik immer intelligenter. Entsprechend habe ich auf der Seite "Smart Home" unsere Erfahrungen mit Amazon Echo (Alexa) und Google Home sowie vernetzte Dienste zusammengestellt.




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Sonntag, 19. März 2017
09:30 Uhr

Kommentarfunktion im Blog Umgang mit Spam auch unter Beachtung des Datenschutz

Letztes Jahr hatte ich hier im Artikel "Traffic Spam oder Möglichkeiten einer IP-Sperrliste für Webangebote" schon einmal davon berichtet, dass dieses Blog eine unerwartet hohe Zugriffszahl an Traffic erhalten hatte und dieses relativ eindeutig an automatisierte Kommentaren mit Spaminhalten zugeordnet werden konnte.

Der Artikel im c't Magazin "Mit Kommentaren im eigenen Blog umgehen" hat hier schon einige Möglichkeiten zur Vorgehensweise gegen solche Kommentare vorgestellt.

Eine der auch hier im Blog verwendeten Maßnahmen ist eine Zeit die vergehen muss, bis ein Kommentar abgesetzt werden kann, wie an folgender Meldung nach einen recht schnellen Kommentar zu sehen ist.
Etwas schnell kommentiert

Die Meldung besagt beschreibt dabei schon sehr deutlich diese Maßnahme.

Das war ein bisschen schnell. Als Spamschutz wird überprüft, ob Sie sich lange genug auf dieser Seite aufgehalten haben. Bitte senden Sie Ihren Kommentar nach einer kurzen Wartezeit erneut ab.
 

Nach einiger Zeit kann dann tatsächlich der Kommentar abgesandt werden (es handelt sich beim Zeitlimit um wenige Sekunden, was im Grunde auch der Zeit entspricht in der ein Artikel gelesen wird.

Bei manchen Artikeln habe ich durch das hohe Spamaufkommen die Kommentarfunktion komplett deaktiviert, so dass nach den schon vorhandenen Kommentaren folgende Meldung erscheint.

Keine Kommentare
Auch hier hoffe ich, dass die Meldung nicht abschreckend wirkt.

Für diesen Beitrag ist die Kommentarfunktion gesperrt. Sollten Sie eine Anmerkung oder Frage zu diesen Artikel haben freue ich mich über eine Rückmeldung per Mail. Meine Kontaktdaten finden Sie unter Kontakt aber auch am Ende dieser Seite. Neben Mail stehen hier auch verschiedene "soziale Netzwerke" zur Verfügung.

In den letzten Wochen hat allerdings das Volumen derart zugenommen, dass ich tageweise über 100 Kommentare im Blog erhalten habe, die zwar teilweise durch einen Wortfilter geblockt worden sind, aber dennoch einzeln betrachtet und teils auch gelöscht werden mussten. Ich vermute, dass bei größeren Blogs hier ein etwas höheres Kommentaraufkommen sein dürfte... aber für dieses Blog war das dann doch eine etwas ungewöhnlich hohe Zahl an Kommentaren die sich dann auch primär um die Themen Glücksspiel und andere Webangebote ausserhalb des Themenbereich der hier veröffentlichten Artikel drehten.

Der Einsatz einer Diskussionsplattform wie Disqus kommt für mich nicht in Frage, da ich ungern die Kommentare außerhalb des Blogs hosten möchte. Ebenso mag ich ungern, unter anderen auch aus Datenschutzgründen, einen externen Dienst zur Überprüfung von Kommentaren verwenden. Zum Thema "Rechtssichere Spamabwehr" mag ich gerne auf den Artikel "Akismet Privacy Policies" – Rechtssichere Spamabwehr in WordPress" von Rechtsanwalt Dr. Thomas Schwenke verweisen.
 

Kommentar-IP-Adresse

Trotzdem habe ich mittlerweile das Kommentarsystem umgestellt, so dass mir bei Kommentaren die IP des Verfassers mitgeteilt wird und ich hier über den Kommentar informiert werde und entsprechende Maßnahmen zur Spamabwehr ergreifen kann. Daneben wurde auch die Datenschutzerklärung im Blog um den Punkt zur kurzfristigen Speicherung der IP Adresse erweitert.

Technisch bekomme ich die IP per Mail mitgeteilt und diese wird nicht im Blogsystem selbst gespeichert.

IP Adresse in PHP auselesen

Die IP Adresse kann mit PHP in eine Variable durch den Code $_SERVER["REMOTE_ADDR"]; gespeichert werden und wird hier in der Benachrichtigungsmail von Kommentaren ergänzt.


Nach Lesen des Kommentars wird diese Benachrichtigung auch direkt gelöscht, was in der Regel relativ schnell erfolgt. Einen entsprechenden Hinweis habe ich unter "XII. Fremde Nutzung / Kommentarfunktion" in der Datenschutzerklärung sowie im Kommentarfeld ergänzt.

Beim Versenden eines Kommentars wird mir ihre IP mitgeteilt. Diese wird jedoch nicht dauerhaft gespeichert (siehe auch XII. Fremde Nutzung / Kommentarfunktion in der Datenschutzerklärung).


Hier habe ich tatsächlich den Vorteil, dass das eingesetzte Blog eine Eigenentwicklung ist und auf aktuelle Gegebenheiten auch angepasst werden kann.

Zukunft der Kommentarfunktion

Tatsächlich sind "echte" Kommentare hier im Blog relativ selten, aber hin und wieder werden Artikel tatsächlich durch eine rege Diskussion und einen entsprechenden Austausch bereichert. Teilweise sind hier Kommentare sogar ausführlicher als der Artikel selbst, was sich auch durch Rückfragen und entsprechende Antworten und neue Aspekte in ein Thema ergeben kann.

Durch eine Umstellung im Kommentarsystem ist gestern tatsächlich der Inhalt des Kommentars nicht übermittelt worden, was mich dann tatsächlich vor die Frage stellt, ob eine technische oder eine andere Lösung nicht effektiver das Problem an gehen könnte.

Für mich ist hier die Überlegung noch nicht abgeschlossen, aber ich überlege tatsächlich, die Kommentarfunktion komplett in den Artikeln zu sperren und auf meine Mailadresse für Rückmeldungen hinzuweisen und den Artikel dann entsprechend zu aktualisieren.

Die Artikel hier im Blog sind relativ zeitlos, so dass es auch wenig Sinn machen würde in einzelnen Artikel, die älter als zwei Monate sind, automatisch keine Kommentare zuzulassen.

Hier würde mich tatsächlich die Rückmeldung von hier ebenfalls hin und wieder lesenden anderen Blogbetreiebnden interessieren.

Kommunikation außerhalb der Kommentare

Bei Kolleginnen und Kollegen ist mir immerhin schon aus guter Erfahrung bekannt, dass diese ohnehin eher zum Telefon oder zur Mail bei Rückfragen zu Artikeln greifen... An dieser Stelle übrigens viele Grüße an die ein oder andere Hochschule :-)). Aber auch sonst freue ich mich immer über die ein oder andere Mail aus der nicht nur schon Artikel entstanden sind sondern auch großartige gemeinsame Projekte oder auch spannende Diskussionen.

Eine endgültige Meinung habe ich mir für dieses Blog noch nicht gebildet, werde aber erst einmal schauen, wie sich die Kommentare die nächsten Monate entwickeln.

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Montag, 6. Februar 2017
19:24 Uhr

Technikupdate im Blog, Feedly und Syntaxhighlighting

Nachdem der Umzug meiner Seite abgeschlossen war (siehe "Webhosterwechsel und Umstellung von http:// auf https:// (SSL Verschlüsselung) und VG Wort Zählmarken") habe ich nun noch einen kleinen Fehler behoben.

Innerhalb der Kategorien dieser Seite oder auch im Blog selbst, wenn nicht direkt ein Artikel aufgerufen wurde, kann über die Schaltflächen  "Frühere Artikel" und "Spätere Artikel" zwischen jeweils fünf Artikeln einer Kategorie oder innerhalb des Blogs geblättert werden, so dass nun auch wieder alte Artikel aufgerufen werden können.

Navigation um zwischen einzelnen Artikeln zu wechseln

Auch hier lag die Ursache im Wechsel der PHP Version in der eine Anpassung erforderlich war. Ursprünglich bin ich ja der Meinung gewesen, dass Feedly den Wechsel von HTTP auf HTTPS nicht mitbekommen würde (siehe auch meinen Hinweis unter "Domainumzug" ) aber tatsächlich wurde ich heute von Feedly auf einen neuen Artikel in beiden RSS-Feed überrascht.

Feedly RSS Feed funktioniert

In beiden RSS Feed sind tatsächlich neue Artikel aufgeführt.

Sofern Feed Reader nicht bekannt sein sollten kann ich hier meinen Artikel "Infotainment oder Nachrichtenapps für Android" empfehlen. Wobei ich mich auch sehr über Besuche direkt auf der Seite freue.

Um  noch mehr überrascht zu werden konnte ich beim Webhoster die Schaltfläche zum Aufrufen der Web FTP Oberfläche aufrufen und hier begeistert den Webeditor zu nutzen. Innerhalb des KAS (Kundenadministrationssystem) kann über die Schaltfläche Login die WebFTP Oberfläche aufgerufen werden.

 
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Von hier können dann auch online Dateien bearbeitet werden. Wie im folgender Abbildung zu sehen, kann hier auch ein Syntaxhighlighting genutzt werden. All-Inkl benutzt dabei CodeMirror einen auf JavaScript basierenden Quelltext-Editor zur Syntaxhervorhebung.

Web FTP Editor

Gerade ein Syntaxhervorhebung ist ebenso wie ein WYSIWYG Editor (siehe zum Beispiel im Artikel "Dokuwiki Plugin CKGEdit und Hochladen von PDF, Excel oder andere Medien") ist eine echte Arbeitserleichterung und auch etwas, dass ich in der Oberfläche meines Blog (zum Verfassen von Artikeln) ebenfalls sehr schätze. Immerhin besteht hierdurch auch die Möglichkeit direkt Fehler zu beheben oder auch schneller Code zu verstehen.

Ein schönes Beispiel wie viel besser Coding mit Hervorhebung zu lesen ist kann auch auf der Seite meiner Frau zum Thema "PHP - Ein kleiner Kalender mit date, strtotime, einer for-Schleife und ein paar ifs" nachvollzogen werden.

Als eines von mehreren Projekten kann hier zum Beispiel GeSHi (Generic Syntax Highlighter) verwendet werden, was eine Syntaxhervorhebung  für unterschiedliche Programmiersprachen (so auch PHP) ermöglicht. Diese ist dann mit CSS umgesetzt und wird auch in größeren Webprojekten (bspw. auch Dokuwiki) eingesetzt. Dieser wird nicht in JavaScript sondern durch PHP Code verwirklicht.

Gerade beim Coding ist es hier tatsächlich hilfreich entsprechende Tools zur besseren Lesbarkeit des Coding aber auch der Kommentare zu nutzen. Somit habe ich nun auch online einen Editor der vergleichbar schöne Funktionen wie PS Pad (siehe (Software)-tools), Ein weiterer Vorteil ist noch, dass jederzeit die Datensicherung lokal bleibt und im Livebetrieb Änderungen vorgenommen werden können.

An dieser Stelle mag ich auch noch einmal das saubere Coding und die Dokumentation von Claudia erwähnen und bin sehr froh darüber, dass diese Seite technisch sehr stark vom Know-How durch Claudia unter anderen Autorin des Buch "PHP für dich" profitiert. Was aber auch schon bei der Umstellung dieser Seite in ein responsives Design (siehe Artikel "In eigener Sache: Updates der Seite (Technik und Design) - Fokus auf Responsives Webdesign und pagespeed") und an vielen anderen Stellen der Fall war und ist.

Das ist dann vielleicht schon ein Unterschied zum reinen HTML Coding. :-) Wie auch immer nun dürften aber auch wieder alle Artikel zu den Themen dieser Seite aufgerufen werden.... diese sind ja auch als Kategorien auf der linken Seite zu finden... :-)

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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


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