Andreas Unkelbach
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Samstag, 26. Oktober 2019
21:41 Uhr

Bildungsurlaub Grundlagen Projektmanagement (Projekte organisieren und erfolgreich durchführen Projektmanagement) @vhswiesbaden

Neben der Ausarbeitung zweier Schulungen zum Berichtswesen mit SAP Controlling mit besonderen Schwerpunkt auf Hocshchulcontrolling und Hochschulberichtswesen sowie in 2019 hoffentlich zwei ebenfalls abgeschlossene SAP Buchprojekte sind auch an der Arbeit immer wieder Projekte zu bewältigen, so dass ich hier das Angebot der Volkshochschule (VHS) Wiesbaden zum Thema "Grundlagen Projektmanagement" sehr ansprechend fand und tatsächlich meinen Bildungsurlaub in Wiesbaden verbrachte.

Zum Thema Projektmanagement bietet die VHS Wiesbaden auch noch weitere Veranstaltungen an, wie auf ihrer Internetseite unter "Programm > Beruf und Kariere > Projektmanagement" zu sehen ist.


VHS (Volkshochschule) Wiesbaden

In der Kursbeschreibung zum Bildungsurlaub sind folgende Punkte festgehalten.

T50900BU Projekte organisieren und erfolgreich durchführen Projektmanagement

Unklare Kompetenzen, Aufgaben und Ziele sowie unrealistische Planung lassen viele Projekte scheitern. Selbst jahrelange Mitarbeit in Projekten bringt nicht automatisch das know-how eines Projektleiters.
In diesem Seminar lernen Sie, wie man Projekte definiert, sie systematisch gliedert, plant, durchführt und auswertet. Sie lernen die wichtigsten Methoden und Werkzeuge und ihre Anwendung kennen. Sie erkennen Probleme in Organisation und Projektabwicklung und die Anforderungen an den Projektleiter.

Projektinitialisierung:
• Stakeholderanalyse, Zieldefinitionen, Risikoanalyse, -management , Vorgehensmodelle, Kommunikationsmatrix, Teambildung, Konfliktanalyse

Projektplanung:
• Projektstrukturplan, Meilensteine, Netzplantechnik, Ressourcen- und Kostenplanung, Aufwandsschätzung, Prioritäten

Projektkontrolle und -steuerung
• Basisplan, Tracking, Soll/Ist Vergleiche, Was-Wäre-Wenn, Earned Value, Trendanalysen

Projektabschluss

Die einzelnen Einheiten werden anhand eines Beispiels praktisch geübt.


Der Bildungsurlaub wird dabei von von SIegfried Reuscher / Projektmanagementdienstleister (siehe XING Profil) angeboten.
 

Motivation und Erwartungen - Bildungsurlaub Projektmanagement

Meine Gründe sich intensiver mit den Methoden des Projektmanagement zu beschäftigen sind auf der einen Seite durch laufende Projekte aber auch durch anstehende größere Veränderungen wie der Wechsel von ERP zu S/4HANA und etwaige weitere künftige berufliche Herausforderungen zu sehen.

Meine Erwartung an diesen Bildungsurlaub waren die Grundlagen und Methoden näher zu lernen und dieses Wissen dann auf meine tägliche Arbeit übertragen zu können.

Ob diese Erwartung erfüllt worden sind und wie der Ablauf dieser persönlichen Weiterbildung war möchte ich in den folgenden Abschnitten für die einzelnen Tage schildern und hoffe hier einen guten Überblick in die Veranstaltung aber vielleicht auch Lust auf das Thema Projektmanagement wecken zu könnnen.

Persönlich hilft es mir immer am Ende des Tages das Gelernte noch einmal festzuhalten und zusammenzufassen, was im Einzelnen besprochen worden ist auch um offene Fragen am nächsten Tag erneut anzusprechen.

Ohne das Fazit vorwegzunehmen ist die Teilnahme an der Weiterbildungsveranstaltung naturgemäß wesentlich umfangreicher, so dass ich hier zum Vertiefen auf jeden Fall das entsprechende Seminar empfehlen kann.

 

Tag 1 Projektdefinition, Stakeholder und Zielstrukturplan


Durch eine relativ kleine Gruppe von 9-10 Personen war die Atmosphäre in der Gruppe positiv und wir konnten im Laufe der Woche uns in Gruppenarbeit intensiver mit den erwähnten Beispiel beschäftigen aber auch in der Diskussion während der Veranstaltungen nach meiner Wahrnehmung auch untereinander uns austauschen und gegenseitig Impulse geben.

Nachdem wir uns gegenseitig vorgestellt hatten und die Motivation zur Teilnahme geklärt war kam direkt der theoretische Unterbau zum Projekt in den engeren Blick.

Der Begriff Projekt ist hier nicht nur durch DIN 69901 definiert sondern auch in den Merkmalen Dauer, Mittel, Ressourcen und Aufgaben zuzuordnen. Besonders die Einmaligkeit sowie eine zentral verantwortliche Person stellen dabei wichtige Komponenten dar.

Ein grundsätzlcihes Vorgehensmodell im Projaktmanagement sind die einzelnen Stufen des Wasserfallmodells.

Hier werden die Schritte in
  1. Definition
  2. Entwurf
  3. Realisierung
  4. Einsatz
unterteilt.

Aber ohne Menschen, dei auch unterschiedliche Interessen haben, ist auch ein Projekt nicht denkbar. Neben der Projektleitung sind dieses insbesondere die Stakeholder, welche sowohl Betroffene als auch Beteiligte sein können. Hier ist es ein Vorteil sich schon im Vorfeld über die einzelnen Akteure sowie ihre Rollen innerhalb eines Projektes bewust zu werden und diese auch einmal festzuhalten.

Projektumfeldanalyse und Stakeholder

Gerade die Projektumfeldanalyse erscheint zum Start eines Projektes hilfreich um sich über die Rahmenbedingungen klar zu werden. Das danach die einzelnen Stakeholder in Aktive (wie Auftraggeber, Kunde, Organisatonseinheit Leitung sowie Projektleitung und Team) als auch Passive wie Behörden, indirekt Betroffene und nicht zuletzt auch Familienmitglieder berücksichtigt werden müssen erscheint auf der einen Seite nachvollziehbar ist aber sicher oft auch nicht im bewusten Focus.

Persönlich konnte ich für mich die Deifnition eines Projektplans in der die verschiedenen Wege des Austausch der einzelnen Stakeholders sowie der Methode wie diese über aktuelle Entwicklungen sich austauschen und motiviert werden als besonders hilfreiches Instrument mitnehmen. Zur Einordnung der einzelnen Personen erscheint auch die RACI Matrix als ein einfaches Instrument, dass  die unterschiedlichen Rollen der Personen darstellt.

RACI Matrix

Die RACI Matrix bildet ab wer Verantwortlich ist (Responsible), die Kosten träger (Auftraggeber / Accountable), Mitspracherecht hat und befragt werden muss (Consulted) und wer informiert werden muss (Informed)

 

V-Modell

Anhand des V-Modells werden die Auftraggeber und Auftragnehmer Aufgaben zusammengefasst sowie die Wechselbeziehungen zwischen eben diesen.Hierbei ist zwischen den einzelnen Punkten stets eine Verifizierung und Validierung erforderlich bspw. zwischen der Komponentenspezifikation und Test eben dieser Komponenten.

Ebenso wichtig sind aber auch die Definiition von Zielen sowie ein Zielstrukturplan indem das Projekt nach Zielklassen, Zielunterklassen, geforderten Ausmass und etwaige Wünsche untergliedert werden kann.

Fallbeispiel:

Damit jedoch nicht nur die Theorie im Rahmen der Weiterbildung ein Thema war wurden wir auch mit einer Fallstudie für das Projektmanagement in Gruppenarbeit konfrontiert. Hierbei ging es um die Aufgabe "Umbau eines Frachtschiffes zum Tiertransporter in den wir dann die gelernte Theorie umsetzen konnten.

Praktische Übungen Tag 1 - Stakeholderanalyse und Zieldefinition

Anhand von Projektunterlagen mussten wir die einzelnen relevanten Stakeholder identifizieren und diese dann der anderen Gruppe im Rahmen eines Vortrages vorstellen.

Hierbei hatten wir als Gruppe auch direkt Rückmeldung zum Vortragsstil und Inhalt erhalten. Eine weitere Aufgabe war dann anhand der Unterlagen ein Zielstrukturplan zu entwerfen indem die einzelnen Ziele zusammengefasst worden sind und später ggf. ein Lastenheft erstellt werden kann.
 

Tag 2 Risikomanagement und Projektteam


Der Tag began mit einer Wiederholung der am Vortag behandelten Punkte, so dass wir sowohl über die Projektdefinition, das CAIRO Modell (als Erweiterung zu RACI durch ein O wie obsolet) sowie die Definition eines Wasserfallmodel als Projektphasenmodell sprachen um dann intensiver in das Thema Projektrisikomanagement einzusteigen.

Projektrisiko

Neben den unterschiedlichen Projektrisikoarten (Ressourcen, Organisation, technologische oder auch geschäftliche Risiken) ging es konkret zur Risikoanalyse und der Frage, wie diese quantifizierbar sein können und mit welchen Methoden etwaige Risiken erhoben werden können.

Gerade die Unterschiedung nach Tragweite und Wahrscheinlichkeit half hier schon die einzelnen Risiken zu gewichten und passend einzuordnen. Ein weiterer wichtiger Punkt waren dann die Maßnahmen die im Rahmen eines Projektmanagement zum Umgang mit den einzelnen Risiken getroffen werden können.

Dabei sind vorbeugende und im Falle eines Risikoeintritts auch die eventual Maßnahmen direkt verbunden mit Entscheidungen festzuhalten und Verantwortliche sowie Termine zu benennen.

Eine wichtige Unterscheidung ist dabei zwischen Fakten und Risiken vorzunehmen.

Projektorganisation

Nachdem nun die einzelnen Definitionen und Analysen abgeschlossen sind konnte ich auch intensiver mit dem Start eines Projektes beschäftigt werden indem unter anderen eine Projektmappe angelegt wird, aber auch die unterschiedlichen Formen einer Projektorganisation vorgestellt worden sind.

Zur Unterstützung einer Projektorganisation sind auch verschiedene Softwarelösungen am Rande angesprochen worden neben Enterpriselösungen sind hier MS Project aber auch OpenProject bzw. Project Libre erwähnt worden, was ich mir beides noch näher anschauen möchte.

Im Artikel "Unterschiedliche Möglichkeiten des Projektmanagement von der Projektplanung, Projektabrechnung und Projektdokumentation bis hin zum Einstieg in das SAP Modul Projektsystem PS" bin ich auch schon einmal auf einige Softwarelösungen eingegangen würde aber nach dieser Veranstaltung noch einige andere Anforderungen an eine Projektplanung setzen und hier mir tatsächlcih die erwähnten Produkte näher ansehen.

Zur Projektorganisation wird zwischen der Ablauforganisation in der die einzelnen Methoden (V-Modell), Vorgehensweise und Leitlinien definiert werden und der Aufbauorganisation in der die Personen und ihre Tätigkkeiten festgehalten werden.

Neben den einzelnen Formen der Organisation wie Linienorganisation, Task Force, Matrix Organisation oder Stabs-/Einflussorganisation wurden hier auch dieTeambildungsprozesse sowie eine Checkliste zu den einzelnen Aufgaben und Personen im Team festgehalten.

Hier ist auch ein wichtiger Punkt das Konfliktmanagement durch das schon im Vorraus Methodik und Umgang mit schwierigen Situationen etwas abgefangen werden kann.

Interessant für mich war hier auch die besondere Rolle des Lenkungsauschuss und die Unterscheidung oder Identität von Projektmanagement und Projektleitung als Personen.

Praktische Übungen Teil 2

Anhand des Anwendungsfalls identifizierten wir die einzelnen Risiken und stellten diesen entsprechende Maßnahmen gegenüber. Hierbei ist ein besonderes Thema, wie tief die einzelnen Risiken gegliedert werden.

Als Beispiel ist hier die Risikoanalyse unserer Gruppe ein gutes Beispiel:

Risikoanalyse Schiffsumbau

Wähend wir hier nur das Risiko zum Zustand des noch nicht gelieferten Schiffs erfasst haben, könnte dieses Risiko noch wesentlich tiefer geglieder werden:

So ergibt sich neben einer Kostenexplosion aus dem Zustand des Schiffs unter anderen folgende Punkte:

  1. Schiff ist nicht mehr umbaufähig
  2. Schiff kommt nicht an
  3. Schiff fällt in der Werft auseinander und blockiert die Werft
Die einzelnen Risiken sind hier treffend und möglichst konkret zu beschreiben auch um passende vorbeugende und eventuale Maßnahmen treffen zu können


Auch hier war es besonders hilfreich im Rahmen einer Präsentation passende Rückfragen zu erhalten und sich mit diesen auseinander setzen zu können.

Im Ergebnis merkten wir, dass im ersten Moment eine zu große Klammer um mehrere Risiken gefasst wurde.

Insbesondere stellt sich bei dieser Methode immer wieder die Frage, wieviel Energie in die Risikoanalyse gesteckt wird und welche Folgen ein Verzicht oder Ausbleiben einer  ausreichenden Analyse der Risiken haben kann.
 

Tag 3 Die Projektplanung zum Strukturplan


Im Rückblick betrachteten wir noch einma die Risikoanalyse, die unterschiedlichen Organisationsformen sowie die einzelnen Phasen der Teambildung nebst der Frage wie bei Konflikten umgegangen werden kann.

Danach gingen wir aber direkt in die Projektplanung über und machten uns Gedanken darum welche Stufen eine Planung durchlaufen muss. Als Hilfsmittel war hier der Projektstrukturplan das Mittel der Wahl in den dei einzelnen Schritte im Projekt strukturiert aufgezeichnet werden können.

Arbeitspakete als Tätigkeiten und Sammler

Die einzelnen Ebenen unterscheiden dabei einen objektorientierten oder einen funktionsorientierten Ansatz. Eine weitere wichtige Unterschiedung ist zwischen Meilensteine und Arbeitspaketen zu treffen. Wichtig bei den Arbeitspaketbeschreibungen ist es hier zu unterscheiden zwischen den Sammelbegriffen und etwaigen Tätikeiten.

Neben den Projektstrukturplänen sind auch noch weitere Strukturpläne von Bedeutung um zu erkennen auf welche Ressourcen in welcher Gewichtung zugegriffen wird.

Strukturplan

Dabei sind als weitere Eleemente

  1. Organisationsstrukturplan
  2. Ressourcenstrukturplan
  3. Kostenstellenstrukturplan
  4. Kostenartenstrukturplan
benannt um hier die Nutzung von Personen und Material innerhalb des gesamten Unternehmens auch abzubilden.

Bei der Planung ist auch immer eine Frage, wie mit Zeitreserven umgegangen werden kann.

Hierbei sind in den einzelnen Punkten auch SIcherheitsbedürfnisse vorhanden die in der Planung der Dauer einer bestimmten Tätigkeit Berücksichtigung finden werden. Diese können über ein GANTT Diagramm entsprechend abgebildet werden.

Mit dieser Methode ist der zeitliche Verlauf der einzelnen Tätigkeiten festgehalten.

Eine differnziertere Methode stellt hierfür die Netzplantechnik dar in der die einzelnen Aufgaben nach ihrer Abhängigkeit dargestellt werden.

Dabei können sowohl unterschiedliche Beziehungen zwischen den einzelnen Aufgaben (Anordnungsbeziehungen) gebildet werden als auch diese so dargestellt werden, dass auch ein kritischer Pfad abgebildet werden kann. Insbesondere die einzelnen Vorgangsknoten haben hier Beziehungen untereinander die am folgenen Beispiel deutlich werden kann.

Netzplan und kritischer Pfad

Durch die zeitliche Abfolge (Dauer) der einzelnen Punkte innerhalb des Netzplan
ist auch der kritsichen Pfad offensichtlich. Sofern an der untersten Tätigkeit Zeit eingespart werden kann, nützt dieses nur insoweit etwas bis die nächste Tätigekit die längste Dauer hat und damit Teil des kritischen Zeitpfades ist.

Neben der Planung der einzelnen Tätigkeiten und Vorgänge muss aber auch ein Blick auf die Ressourcenplanung geworfen werden.

Ein klassischer Fehler ist dabei, dass die Projektleitung sich selbst mit der vorhandenen Kapazität nicht einplant und somit hier entsprechende Probleme entstehen. Sowohl durch die Projektplanung, Kontrolle und organisatorische Tätigkeiten bleiben dann möglicherweise andere Punkte liegen oder aber der Tag muss um einige Stunden verlängert werden.
 

Praktische Übungen Tag 3 - notwendige Arbeitspakete zum Schiffsumbau


Neben einer Aufschlüsselungen der in unserem Schiffsumbauprojekt erforderlichen Tätigkeiten haben wir diese Vorgänge auch unterschiedlich durch Sammler und Tätigkeiten sowie Meilensteinen erfasst und in einer Bezeihung gestellt. Dabei sind für die einzelnen Aufgaben auch die Zeiten erfasst worden und in bieden Gruppen ergibt esich ein entsprechendes Übersichtsbild auf die vorhandenen Aufgaben.

Aufgabenbeschreibung

Hier sind die Arbeitspaketbeschreibungen nach den einzelnen Schritten zum Umbau des Schiffs gegliedert... ebenso kann aber auch nach den Fachabteilungen eine Gliederung erfolgen.

Tag 4 Projektkostenplanung und Projektkontrolle

Nachdem am Vortag der Projektstrukturplan, als zeitliche Abfolge von Tätigkeiten, erfasst worden ist und die einzelnen Netzwerkknoten zur Identifikation des kritischen Pfades betrachtet worden sind nutzten wir den Tagesbeginn damit uns noch einmal einzelne Definitionen näher anzusehen.

Gerade bei der Definition von Meilensteine, im Sinne eines Projektmanagements, erscheint es sinnvoll diese auch in einzelne Klassen aufzuteilen.

Andernfalls würden bei einer Vielzahl von Meileinsteinen hier die Übersicht verloren gehen.


So können Meilensteine für das Management gesetzt sein, ebenso als Interfacepunkte an denen Informationen an die Fachabteilungen übergeben werden sollten.

Hierbei ist ein besonders wichtiger Punkt Projektmeilensteine von Deadlines oder Fristen zu unterscheiden.
 

Analyse des kritischen Pfades und kritischer Projektpunkte

Der kritische Pfad eines Projektes als längste zeitliche Abhängigkeit innehralb eines Projektstrukturplans stellt das Nadelöhr der Anordnungsbeziehungen zwischen Vorgänger und Nachfolger der einzelnen Vorgänge dar. Die tatsächliche Reihenfolge ist zwar ein krtischer Vorgang, aber kein risikobehafteter Vorgang, so dass die Netzplatechnik von der Risikoanalyse abzugrenzen ist.

Kritische Punkte innerhalb eines Netzplans können nebenbei durch die Differenz von FMA (frühest möglicher Anfang) und SMA (spätest möglicher Anfang) ermittelt werden. Hier werden die Projekttage vorwärts zum Projektende als auch rückwärts vom Projektende berechnet. Auf Arbeitsvorgängen mit 0 liegt keinerlei zeitlicher Puffer vor, so dass dieses die kritischen Punkte sind an den angesetzt werden kann.

Ein wichtiger Punkt der Netzplantechnik ist hierbei tatsächlich, dass nur diese Punkte vernetzt werden sollten, die auch vernetzt sind.

Schätzung / Qualifizierte Planung des zeitlichen/ressourcielen Aufwand

Neben der Netzplantechnik ist auch die Schätzung des Aufwands an Personentagen ein wichtiger Punkt um den Aufwand für die einzelnen Arbeitspakete zu schätzen.

Während sich bei der Analogie Methode auf vorherigen Erfahrungen berufen wird stellt die Delphi Methode ein Austausch unter Experten dar und das Function-Point-Verfahren rechnet die Zeit aus einzelnen Arbeitsschritten auf die Gesamtanforderung hoch.


Neben der zeitlichen oder termintreue Planung ist auch die ressourcentreue Planung ein wesentlicher Punkt. Insbesondere sollte dabei das Mitarbeitergebirge beachtet werden, wonach für eine bestimmte Täigkeit nur ein entsprechender Anteil an der Arbeitszeit der Beschäftigten tatsächlich benötigt wird und einzuplanen ist.

Beim Auftreten mehrere Anforderungen in einer Abteilung (Stichwort Matrix Organisation) kann es schon zu Zielkonflikten kommen. Grundsätzlich kann hier durch die Setzung von Prioritäten in der Abteilung gearbeitet werden oder alternativ per Multitasking jeweils abwechselnd an Teilstrecken der Aufgaben gearbeitet werden. In der Praxis ist dieses aber dann im Ergebnis ebenso lange, nur dass zwischendurch Teilergebnisse vorliegen könnten,

Jedes Projekt wandelt auch entsprechende Ressourceneinsätze in Projektkosten um.

Hier bietet Microsoft Excel die Möglichkeit durch Pivot Listen in Tabellen umzuwandeln.
Im Artikel "Buchempfehlung »Excel Pivot-Tabellen für dummies« von Martin Weiß ( tabellenexperte.de )" kann ich weiterhin eine sinnvolle Weiterbildungsmöglichkeit durch ein gedrucktes Buch zum Thema empfehlen.

Projektkostenkalkulation

Um eine Kostenentwicklung zu betrachten kan ein Kostenentwicklungsplan neben den einzelnen Kosten als Säulen auch ein Liniendiagramm zur Darstellung der kumulierten Kosten dargstellt werden.

Gerade bei der Projektkostenkalkulation liegen oftmals vier Fehler vor.

Die Kostenplanung erfolgt auf Basis der einzelnen Projektphasen und des bewerteten Material und Zeiteinsatzes der einzelnen Ressourcen. Liegen diese nciht vor, kann auch kein Budget angesetzt werden. Auf der anderen Seite kann eine zu detailreiche Planung auch zu viele SIcherheitszuschläge erhalten, so dass auch hier etwas Vorsicht gewahrt sien sollte.

Ist der Aufwand jedoch zu optimistisch geschätzt kann Unvorhergesehenes die Planung komplett über Bord werfen, während ein zu eingeschränkter Blickwinkel die Expertise aus den Fachabteilungen sinnvoll macht.


Die auf diese Weise erfasste Planung wird als genehmigte Planung als Soll für den Projektverlauf angesetzt und ermöglicht es hier einen Soll/Ist Vergleich im Rahmen der Projektkontrolle zu ermöglichen.

Hierdurch greifen Planung->Realsiiserung-> Kontrolle und Steuerung ineiander über.

Entsprechend wichtig ist hier aber eine zeitnahe Rückmeldung innerhalb der einzelnen Vorgänge.

Dieser Basisplan kann dann noch entsprechend angepasst werden, bei absehbaren Termnüberschneidungen.

Basisplan

Der sogenannte Basisplan wird im Laufe des Projektverlaufes immer wieder als Vergleichsgröße (Schatten) zum tatsächlichen Verlauf des Projektes herangezogen.

Um dne Projektfortschritt zu bewerten gibt es in der DIN 69903 eine Definition von Größen die den Fertigstellungswert anhand bewerteter Arbeit bewerten.

  • PV Planed value stellt die geplanten Kosten des Projektes dar
  • EV earned value ist der Mehrwert der geleisteten Arbeit im Vergleich zum Planansatz Verschiebt sich das Projekt über den geplanen Terminbeginn verringern sich auch die geplanten Kosten bis zum geplanten Projektende im Vergleich zum Plan (Blickpunkt ist hier der Monat 3 als Projektstart, auch wenn das Projekt eigentlich zum Monat 1 hätte starten sollen
  • Die AC Actual Cost stellen dafür die tatäsclich angefallenen und gebuchten Kosten dar

Als Varianzen können hier Kosten und Zeitvarianzen betrachtet werden.

SV schedule variance = EV-PV
CV cost variance = EV - AC

Gerade bei den AC können ungeplante Einflüsse wie Tarifsteigerungen oder Mehrkosten die Kosten erhöhen und zur Kostenabweichung führen.

Ein weiterer Punkt. der auch für die Risikovorsorge genutzt werden kann ist die Meilenstein Trend Analyse in der durch Statusberichte anhand der Berichtstermine und Meileinsteine entsprechende Verschiebungen im Projekt erkennbar werden.

Ein wichitger Punkt zur Kontrolle und Vorlage für den Lenkungsausschuss sind Quality Gates in denen die einzelnen Teilabschnittsergebnisse gesammelt und ein weiteres Vorgehen erst nach Freigabe erfolgen kann.

Übungen Tag 4 - Anordnungsbeziehungen und Kritische Pfad Analyse unserer Vorgänge

Als Teil der Planung wählten wir nun die Netzplantechnik um die geplanten Arbeitsvorgänge und Abhängigkeiten an unseren Schiffsumbau näher zu betrachten und diesen in der richtigen Reihenfolge zu setzen.

Da der Plan dann etwas größer wurde habe ich die Einzelteile zusammengeschnitten:

Schiffsumbau bis zur Zerlegung des Schiffs


Schiffsumbau Umbauarbeiten

Auch auf der Tafel war irgendwann ein Punkt erreicht dann doch die Fortsetzung durch einen Punkt zu erweitern.

Aber am Ende konnte das Schiff danndoch mit einer Verspätung fertig gestellt werden.

Schiffsumbau kritischer Pfad


Wenn wir uns die gesammelten Arbeitspakete betrachten sind diese nun doch wesentlich stärker nach zeitlichen Aspekten gegliedert.

Vergleich Arbeitspakete

Wobei diese Zeichnungen natürlich sinnvoller in einer Softwareanwendung gesammelt und dargestellt werden, so dass hier auch Abweichungen festgehalten werden können.

Ansicht Netzplan Projektmanagementsoftware

Hier sind nicht nur die Projektstrukturpläne sondern auch unterschiedliche Basispläne aber auch ein Netzplan darstellbar.
 

Tag 5 Projektende und Projektabnahme

Der letzte Tag war dann erneut einem Review auf die zuletzt besprochenen Themen gewidmet. Sowohl der Basisplan als vom Lenkungsausschuss als Grundgerüst genehmigter Abllauf als auch die Unterscheidung zwischen Plan und Soll waren dabei noch die einfachen Punkte, auf die Rückfrage an welcher Stelle ein Baseline Review erfolgen sollte wurden auch noch einmal die Besonderheiten des Change Management und gerade die Sinnhaftigkeit eines eigenen Punktes Changes als Sammler innerhalb des Projekts erfasst.

Eine spannende Überlegung, wenn auch eher technisch, war für mich die einzelnen Baselines als Archiv zu betrachten und nur eine führende Baseline als Basis für den Vergleich zum Soll im Netzplan zu verwenden.

Gerade bei der Ressourcen und Termintreuen Planung sind auch die Begriffe Earned Value und Planed Value nochmals voneinander unterschieden worden.

Planend Value stellt dabei die bewertete Leistung über die Laufzeit dar und wird aus der Baseline als genehmigter Plan betrachtet während die earned value den Mehrwert der geleisteten Kosten betrachtet. Dieses ist ein Element der ressourcenreuen Planung beim Vergleich des Projektfortschritt zum Soll (Wert der laut Plan verbraucht werden soll ist hierbei oftmals vom tatsächlich abzusehenden Verbrauch zu unterschieden.

Immerhin die actual Cost kenne ich schon aus dem Controlling als bisher angefallene IstKosten. :)

Auch abseits davon sind die Verknüpfung von Ressourceneinsatz und anfallenden Kosten etwas, dass seitens Controlling immer wieder gerne betrachtet wird.

So sind die geplanten Projektkosten durch die mit Kosten gewichtete Ressourceneinsätze pber Personal, Material aber auch Finanzierungen in der Kostenartenrechnung absehbar.

Passenderweise widmete sich der letzte Tag des Bildungsurlaub dann dem Projektende, was mit einer Projektabnahme durch den Kunden abgeschlossen wird.

Hilfreich istvhier ein Abnahmeprotokoll durch das nich nur die Projektbeschreibung noch einmal aufgeführt ist sondern auch schriftlich die Abnahme oder Ablehnung festgehalten wird. Gerade bei Problemen sollte darauf geachtet werden, dass tatsächlich alles was nicht moniert worden ist als abgenommen gilt. Gerade wenn das Werk erstellt ist fehlt es seitens des Auftragsnehmer gegenüber Auftraggeber auch an Druckmitteln um etwaige Ausstände noch abfangen zu können.

Sollten Gründe zur Ablehnung vorliegen ist es sinnvoll hier eine Liste der Gründe festzuhalten die dann nachgebessert werden können.

Neben festgestellten Mängeln sollte im Übernahmeprotokoll auch festgehalten werden, welche Prüfungen durchgeführt worden sind und wie diese dokumentiert worden sind.

Neben externen Auftraggebern kann dieses auch sehr hilfreich bei internen Projekten sein.

Bei Softwareentwicklungen ist auch ein Akkzeptanztest (durchgeführt vom Kunden) hilfreich indem sowohl Test Szenarien als auch einzelnen Testfälle definiert und auch durchgeführt werden.

Ist das Projekt abgeschlossen und sämtliche Erinnerungen noch frsch, sollte auch eine Projektabschlussanalyse durchgeführt werden.

Hier kann nicht nur die Termintreue auf Basis der Terminplanung (siehe Basisplan) und die Wirtschaftlichkeitsanalyse durchgeführt werden sondern auch die Erfahrungen aus diesem Prpjekt in das hausinterne Vorgehensmodell überführt werden.

Danach kommt es zur Projektauflösung wodurch die einzelnen Ressourcen wieder in die Fachabteilungen zurück kehren. Ein wichtiger Punkt ist hier nicht nur der Projektabschlussbericht indem die Erfahrungen und Verbesserungen für nachfolgende Projekte festgehalten werden sondern generell der Punkt der Erfahrungssicherung (Lessons learned) die einen internen Mehrwert schaffen können.

Diese sollten jedoch auch in den einzelnen Projektabschnitten schon festgehalten sein um später ins Methodenhandbuch übernommen zu werden.

Weiteres Material

Neben der Theorie und den gesammelten Erfahrungen im Projektbeispiel betrachten wir uns auch unterschiedliche Formulare und Checklisten in denen eine Vorstellung zu den einzelnen Dokumenten und Formularen festgehalten werden konnte. Tatsächlich können hier Dokumente neben einer Projektplanungs- Projektmanagementsoftware einen weiteren Mehrwert stiften.

Als Auszug haben wir hier über Vorlagen wie:

  • Projektzielplanung
  • Projektstrukturplan
  • Funktionen und Rollendiagramme.
  • Projektkostenplan
  • Risikoanalyse
  • Statusbericht
aber auch ganz praktische Unterlagen wie Sitzungsprotokolle und Gestaltungen von Meetings gesprochen und Empfehlungen mitgenomme


Insebsondere die Merkzettel zum Beispiel zur Planung der Projekt Abschluss Sitzung mit Rollenverteilung und erforderlichen Unterlagen und Rollen der Teilnehmenden ist hier eine gute Vorlage für ein strukturiertes Vorgehen.

Dabei können viele der erwähnten Punkte zur Vorbereitung und Durchführung einer Projektsitzung auch auf "normale" Sitzungen übertragen werden und hier hilfreich sein.

Fazit Bildungsurlaub

Wenn ich mir meine Erwartungen betrachte wurden diese im Bildungsurlaub erfüllt. Mir war es wichtig einen Überblick über die Methoden de Projektmanagement zu erhalten und einige praktischen Methoden zu verinnerlichen um darauf abbauend selbst tiefer ins Thema einsteigen zu können.

Gerade in Hinblick auf vorhandene Statusberichte und Dokumentationen habe ich nun für meine tägliche Arbeit einige Punkte mitnehmen können und hoffe diese bei künftigen Projekten auch ausbauen zu können.

Gerade wenn es um die Projektantragsstellung anbelangt sind mir nun einige weitere Punkte klarer geworden aber auch bei der Durchführung von internen Projekten sehe ich derzeit abseits der technischen Unterstützung viele Methoden die mir auch an anderer Stelle sicherlich weiter helfen könnnen.

Bildungsurlaub selbst ist in den einzelnen Bundesländern geregelt jedoch stehen in allen mindestens 5 Tage zu, die oftmals als bezahlten Sonderurlaub gewährt werden. Hierbei müssen die Veranstaltungen  als Bildungsurlaub akkrediert sein und damit auch inhaltlich bestimmte Anforderungen erfüllen. Gerade als Bildungsurlaub akkredierte Veranstaltungen stellen hier aber zumeist kein Problem dar.

Für mich ist bei der Wahl des entsprechenden Angebots aber tatsächlich entscheidend inwieweit es mir etwas bringt und ich das erlangte Wissen dann auch in der ein oder anderen Form anwenden kann.

Im Rückblick auf die vergangenen Tage denke ich, dass sowohl die gerlernten Methoden als auch der Umgang mit der Herausforderung am Fallbeispiel hilfreich war und gerade die WIederholungen am Folgetag dabei geholfen haben das gelernte zu verinnerlichen und sich noch einmal selbst Gedanken darüber zu machen, wie Projektmanagement im eigenen (beruflichen) Alltag eingesetzt werden kann.

Da wir sowohl das Skriptum (Präsentation) als auch Arbeitsmaterialien als digitales und analoges Medium erhalten haben freue ich mich schon sehr darüber, dieses intensiver betrachten zu können und bin neugierig, wie de gelernten Methoden nun in meinen eigenen Arbeitsalltag integriert werden können.

Was das Bildungsurlaubangebot der VHS Wiesbaden anbelangt sind hier auch noch weitere spannende Themen zu finden und sowohl die Lage als auch die technische Ausstattung der einzelnen Räume überzeugt hier direkt. Etwas bedauert habe ich allenfalls, dass die Cafeteria wohl geschlossen ist, aber in der näheren Umgebung gibt es mehrere Möglichkeitend er Verpflegung inklusive der Versorgung mit Kaffee.

Die Teilnamekarte gilt gleichzeitig als ESWE Kombiticket, so dass hier ein Fahrauswaus zur Fahrt im VMV auf den Linien von ESWE Verkehrt und der Mainzer Verkehrsgesellschaft genutzt werden kann. Das Ticket gilt frühestens 2 Stunden vor Beginn der Veranstaltung und ermöglicht eine Rückfahrt wähend 2 Stunden nach Ende der Veranstaltung. So kann grundsätzlich auch etwas ausserhalb geparkt werden oder ganz auf die Anfahrt per Auto verzichtet werden. Wie üblich ist am Ende der Veranstlatung auch eine Teilnahmebescheinigung als Nachweis an die Teilnehmenden verteilt worden.

Zusammenfassend hat mich der Bildungsurlaub ein ganzes Stück weiter gebracht und ich freue mich schon sehr darüber nun das Ganze in der Praxis anwenden zu können.

Ebenso wie das Thema Mindmap ist mir auch das Thema Projektmanagement bisher als sehr abstrakt begenet und umso mehr freue ich mich darüber im Rahmen dieser Weiterbildung eine gute Grundlage erhalten zu haben um dieses in der Praxis ausbauen zu können. Wie im Artikel "Mindmapping und Sketchnotes im Beruf nutzen für Brainstorming oder Mind Mapping mit XMIND" beschrieben nutze ich das Instrument mittlerweile beinahe natürlich zur Entwicklung von neuen Berichtsanforderungen und hoffe, dass ich auch die Methoden des Projektmanagement auf künftige Herausforderungen anwenden kann.



Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Freitag, 18. Oktober 2019
07:47 Uhr

Berichtsdokumentation in Excel - Hyperlink auf Tabellenblätter indirekt setzen

Der Schwerpunkt der letzten Artikel lag dann doch eher auf it-nahe Themen, so dass ich heute wieder einmal zum Thema SAP und Excel etwas veröffentlichen möchte. Vielen Dank an dieser Stelle auch an Lukas (Excelnova.org) der im Artikel "Quick Tipp: Excel Arbeitsblätter durchnummerieren und ausdrucken" das Thema "Grundlagen Office - Seitenzahlen nachträglich ändern Microsoft Word, Excel, Powerpoint und Adobe Acrobat zum Beispiel für Sammelvermerken an Leitung" ebenfalls noch einmal aufgegriffen hat. Hier freue ich mich tatsächlcih sehr, dass innerhalb der Blogs auch gegenseitig eine Inspiration zu Artikeln gegeben ist :-)
 

Notwendigkeit der Dokumentation von eigenentwickelten Berichten

Wenn ich Berichte in SAP entwickele bemühe ich mich meistens darum auch eine entsprechende Dokumentation zum eigentlichen Bericht anzulegen. Sehr hilfreich ist es dabei im Bericht selbst eine Dokumentation anzulegen. Die technischen Möglichkeiten dazu sind in den Artikeln "Dokumentation von Berichtsgruppe und Berichtsdokumentation bei Report Painter und Writer Berichten" und "Kopfzeilen im Report Painter auch bei Export nach Excel verwenden" für Report Painter Berichte erläutert.

Ebenso findet sich hier eine Möglichkeit für Selektionsvarianten im Artikel "Fachliche und technische Dokumentation von Selektionsvarianten und individuelle Berichte in SAP identifizieren".

Der Nachteil ist allerdings, dass eine Menge an Dokumentationen zu einzelnen Berichten vorhanden ist, es aber an einer Übersicht aller vorhandener Berichte fehlt, so dass ich hier die Anregung einer Kollegin gerne gefolgt bin und eine Gesamtübersicht erstellen möchte.
 

Ausgangslage: Übersicht zu eigenentwickelten Berichten

Die Anforderung eine Übersicht einiger selbstentwickelter Berichte zu erstellen bin ich dann aber tatsächlich wesentlich lieber über das Lieblingstool im Controlling nachgegangen und habe eine Arbeitsmappe in Excel für diese Herausforderung angelegt.

Listen zur Auswahl von Berichtsart und wie diese aufgerufen werden

Im Tabellenblatt "Auswahl" habe ich die vorhandenen Berichtsarten unter der Registerkarte Formeln in der Befehlsgruppe Definierte Namen und hier Name definieren festgelegt.

Tabellenblatt Auswahl

Dabei sind insgesamt drei Namen definiert:
  1. D_Aufruf liefert die Art, wie der Bericht aufgerufen wird
  2. D_Berichtsart beschreibt die Art des Berichtes
  3. M_Aufruf setzt Aufruf und eine Beschreibung als Matrix zusammen
Im Tabellenblatt Übersicht habe ich nun eine Tabelle in der die einzelnen Bereiche im Ribbon Daten in der Befehlsgruppe Datentools unter Datenüberprüfung als Liste in den ersten beiden Spalten, wie in der folgenden Abbildung zu sehen, hinterlegt sind.

Tabellenblatt Inhalt

Diese Tabelle soll direkt ein Inhaltsverzeichnis aller dokumentierten Berichte liefern.

Neben den beiden Auswahlfeldern gibt es aber auch noch einige weitere Spalten, auf die ich kurz eingehe.

Die Spalte Hinweis liefert zum ausgewöhlten Aufruf noch eine kurze Erläuterung per Verweisfunktion.

Spalte Hinweis

Durch die Funktion WENNFEHLER wird dieser Hinweis nur ausgegeben wenn in der Spalte B (Aufruf) ein passender Eintrag vorhanden ist, ansonsten bleibt es leer.

Indirekter Hyperlink zum Verweis auf Tabellenblatt anhand eines Zellenwertes

Interessant ist nun noch die Spalte D in der der Berichtsname eingetragen wird und die Spalte F in der ein Tabellenblatt zur Dokumentation des Berichtes eingetragen wird.

Unter F kann dieses zum Beispiel ein Transaktionscode wie ZBUDGET oder ZLANDESMITTEL sein und das Tabellenblatt kann dann Doku_ZBUDGET sein.

Wenn ein Tabellenblatt eingetragen wird verweist deine Formel in Spalte G per Link auf dieses Tabellenblatt.

Dazu wird die Formel HYPERLINK und INDIREKT miteinander kombiniert:

Indirekt und HYPERLINK

Betrachten wir uns hier einmal den Part wenn ein korrekter Tabellenblattname in Spalte F eingetragen ist (in unseren Beispiel als der Tabellenblattname Doku_ZBUDGET in Spalte F.

Hyperlink Tabellenblatt

Der Syntax der Formel lautet:

=HYPERLINK(Hyperlink_Adresse; [Freundlicher Name])

Wobei der Freundliche Name optional ist.

In unseren Fall setzt sich die Formel Hyperlink wie folgt zusammen:

=WENNFEHLER(
  HYPERLINK("#"&F2&"!a2";INDIREKT(F2&"!D2"))
;"")

Durch Wennfehler wird der Link nur gesetzt, wenn das Tabellenblatt auch vorhanden ist.

Die Formel Hyperlink verweist dank der "#" innerhalb der Arbeitsmappe auf das Tabellenblatt welches in Zelle F2 eingetragen ist und dort auf die Zelle A2.

Als freundlicher Name wird per Indirekt aus den Tabellenblatt F2 die Spalte D2 eingetragen.

Vorlage Berichtsdokumentation

Betrachten wir uns nun das Tabellenblatt Doku_ZBUDGET wird dieses auch näher erläutert.

Tabellenblatt mit der eigentlichen Berichtsdokumentation

Hier ist dann der eigentliche Bericht etwas ausführlicher erläutert.

In diesem Beispiel verweise ich direkt auf einen Bericht der unter "Mehrjahresvergleich im Recherchebericht mit Beschränkung von Aufwand und Ertrag für das laufende Geschäftsjahr bis aktuelle/selektiere Periode/Jahr und komplette Perioden der Vorjahre sowie übertragene Jahresendsalden" technisch beschrieben ist und eigentlich mit einer "Zeichnung" recht gut zusammengefasst werden kann:

Berichtsdokumentation Mehrjahresvergleich

Eben diese Grafik kann ich dann ebenfalls ins Tabellenblatt einfügen, so dass eine umfangreiche Dokumentation von der Berichtsübersicht erreicht werden kann.

Fazit

Auch wenn Dokumentation tatsächlich ein Punkt ist der wichtig für jede Entwicklung ist dürfte der Ausdruck "Der Code ist Dokumentation genug" mittlerweile überholt sein.

Neben einer Übersicht der einzelnen Berichte sind es aber auch Arbeitsmappen selbst denen ich mittlerweile gerne eine entsprechende Formatierung und logischen Aufbau gebe.

Das in der Schule gelernte E-V-A (Eingabe, Verarbeitung, Ausgabe) Prinzip ist auch bei Excel noch immer hilfreich um etwas Struktur in die Tabelle zu geben.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Mittwoch, 16. Oktober 2019
08:58 Uhr

Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil XV- Android Wear Os

Wie schon in der Vorstellung meiner Smartwatch (siehe Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil XIV- Smartwatch Fossil Sport") erwähnt habe ich mich im Gegensatz zu meiner Frau nicht für ein Garmin OS sondern für Android Wear OS asl Betriebssystem entschieden. Von den Erfahrungen meiner Frau ist schon in den Artikeln zu lesen.

In den folgenden Abschnitten möchte ich sowohl das auf Android basierende Smartwatch-Betriebssystem vorstellen und auch auf die Gründe warum ich mich für dieses entschieden habe eingehen.


 

Was ist Wear OS?

Das Betriebssystem Wear OS (bis zum 16. März 2018 auch Android Wear genannt) ist ein auf Android basierendes Betriebssystem, dass für Wearables wie eben Smartwatches von Google gepflegt wird und von verschiedenen Smartwatchanbietern genutzt werden kann.

Die Einrichtung erfolgt über die App Wear OS und über die auch verschiedene Einstellungen für die Uhr vorzunehmen sind
.

Wear OS by Google (früher Android Wear)
Android App Wear OS
Market Link / Google Play Durch die Einrichtung über diese App wird die Uhr per Bluetooth verbunden und das Google Konto auf die Smartwatch übertragen. Ferner werden auch die Kontakte, Anruflisten, Kontakte, SMS Versand und Kalender synchronisiert.

Ein für den digitalen Alltag wichtiger Punkt ist auch, dass die Uhr Zugriff auf die Benachrichtungen zum Beispiel für Pushbenachrichtungen für eMail) erhält.

Optional kann die Smartwatch auch auf das GPS des Smartphone zugreifen, sofern nicht das eigene GPS der Uhr genutzt werden kann.

Smartwatch mit Wear OS verbinden


Auf die Einrichtung der Smartwatch mag ich hier nicht näher eingehen, da diese eigentlich eine sehr gute Benutztungsfreundlichkeit hat und die einzelnen Schritte selbsterklärend sind.

Nachdem die Uhr eingerichtet wurde kann aber ein Blick in die App bei einigen Einstellungen weiter helfen.

Android Wear OS einstellen

Schon beim Start der App können einzelne Zifferbläter für die Smartwatch ausgewählt werden. Dabei sind in den Vorschlägen (hinterlegten Zifferblättern) schon einzelne Designelemente vorhanden.


Wear OS Ziffernblattauswahl

Ich habe mich dabei bewust für ein recht dunkles Ziffernblatt "Essential Digital" entschieden.
Es gibt hinter den Menüpunkt "Mehr" allerdings noch eine Menge anderer Ziffernblätter sowie die Möglichkeit unter Google Play auf der Uhr weitere Ziffernblätter (ich würde diese als Designvorschläge beschreiben) herunterzuladen.

Ziffernblatt einstellen

Ein langes Drücken auf das Ziffernblatt an der Uhr ermöglicht es das Ziffernblatt individuell einzustellen

Watchface

Durch das orangene Zahnrad gelangen wir direkt in die App Einstellungen durch die das Ziffernblatt auf persönliche Bedürfnisse angepasst werden kann.

In der folgenden Abbildung sind die Einstellmöglichkeiten zu sehen.

Customizing Ziffernblatt

In oberen Abschnitt können die einzelnen Elemente (oder Platzhalter +) durch Symbole auf dem Ziffernblatt ersetzt werden.

Diese können aus folgende Kategorien gewählt werden:
  • Allgemein
    • Akku der Smartwatch
    • App Verknüpfung
    • kürzlich verwendetre App
    • Läuft gerade (Media)
    • Zahl ungelesener Nachrichten (die Glocke)
  • Fossil Herzfrequenz
  • Kontakt (bevorzugter Kontakt)
  • Terminübersicht nächster Termin
  • Uhr
    • Countdown bis Datum
    • Datum
    • Datum und Uhrzeit
    • Sonnenaufgang und -untergang
    • Wochentag
    • ...
  • Wetter
  • ... und weitere
Bei mir sind folgende Symbole aktiviert:
  • Nächster Termin, Datum, Zahl der Benachrichtigungen
  • Uhrzeit
  • Akkuzustand

Neben den Symbolen und damit verbundene Informationen kann aber auch die Formatierung bzw. die graphische Darstellung gewählt werden.

Über die Farbe Trennline kann ein Farbschema für die dargestellten Informationen gewählt werden. Hier habe ich mich für eine bunte Mischung entschieden. Mir gelingt es hier durch unterschiedliche Farben wesentlich leichter dargestellte Informationen zu unterschieden.

Als Hintergrundbild kann entweder ein leeres (schwarzes Bild) oder aber über "Fossil-Wählen Sie Ihr Foto" ein Bild aus Facebook oder Instagram gewählt werden.

Da empfinde ich es tatsächlich als schade, dass keine alternative Bildquelle genutzt werden kann, aber bevorzuge ohnehin kein Hintergrundbild zu verwenden.

Einstellungen Wear OS App

Neben der Einstellungen an der Uhr, wie die Elemente des Ziffernblattes, können auch noch weitere Einstellungen an der Wear OS App am Smartphone für die Smartwatch vorgenommen werden.

Wear OS Einstellungen

Unter den Menüpunkt "Ansichten"  können einzelne Infoscreens ausgewählt werden, die beim Wischen von der rechten Seite erscheinen.

Wear OS Ansichten

Für meine Uhr habe ich mich für  die nächsten Termine, Timer und die Wettervorhersage entschieden. Ich kann mir hier tatsächlich gut vorstellen, dass die verschiedene Timer zum Beispiel im Urlaub praktisch sind um beim Frühstück nicht erst ein Handy herausholen zu müssen um einen Minutentimer für Tee anzustellen.

Es stehen aber auch Daten aus Google Fit wie Herzfrequenz, Kardiopunkte oder Ziele ebenso wie Google News Nachrichten zur Verfügung.

Unter Benachrichtigungen kann ich das Telefon beim Tragen der Uhr stumm schalten sowie unter den Punkt "Uhr-Benachrichtigungen ändern" auswählen, welche App Benachrichtungen an die Smartwatch weitergeben kann.

Ein für mich wichtiger Punkt ist die Terminübersichtseinstellungen. Hier kann ich einzelne am Smartphone vorhandene Kalender (lokale, Kalender per Exchange oder über Google Benutzerkonto) auswählen die ich auch an der Smartwatch sehen mag.

Das mir die Kalendernutzung wichtig ist, ist auch schon am Eintrag "Termine verwalten unter Android mit Business Calendar 2 definitiv ein lohnendes Upgrade" zu sehen.

Hier habe ich auch die Benachrichtungen für mein Mailprogramm freigegeben, so dass die  Benachrichtigungen an die Uhr angezeigt werden. Damit ist es mir möglich sämtliche eingehende Mails auch an der Smartwatch lesen, da nicht nur der Mailbetreff sondern die gesamte Mail übertragen wird.

Hier verweise ich gerne auf meinen Artikel "Mailprogramme unter Android mit Exchange EWS Unterstützung insbesondere Aquamail".

Interessant ist die Benachrichtigung noch für Messenger. Hier werden primär die Texte übertragen. Um sich auch Bilder an der Smartwatch anzuzeigen muss der Messenger (wie zum Beispiel Threema siehe "Ein datenschutzfreundlicher Messenger am Smartphone - Threema") ebenfalls auf der Smartwatch installiert sein.


Daneben kann von hier aus auch auf die Einstellungen zum Google Assistant gewechselt werden, der aber vermutlich ohnehin schon am Smartphone eingerichtet ist. Sofern in der Smartwatch auch Lautsprecher vorhanden sind, kann über diesen auch geantwortet werden, ansonsten reagiert die Uhr auf Spracheingaben.

Unter den erweiterten Einstellungen können dann nicht nur die im Artikel zur Uhr bereits erwähnten Energiesparoptionen eingestellt werden (siehe Abbildung) sondern auch weitere Informationen zur Uhr abgerufen werden.

Erweiterte Einstellungen
 

Fazit Wear OS

Insgesamt merkt man Wear OS tatsächlich an, wie gut es mit den Android Betriebssystem am Smartphone verbunden ist und hier auch die Vorteile ausspielt.

Gerade die Benachrichtigungen und der Zugriff auf Kalender sind hier ein Vorteil und haben an sich schon einen Pluspunkt für dieses Smartwatch-OS.

Das wahre Potential wird jedoch durch die Möglichkeit der Nutzung von Apps entfaltet, auf die ich im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil XVI - Apps unter Wear OS" eingehe.

 
Hinweis: Smart Home im Alltag

Im Laufe der Zeit wird auch das Leben mit Technik immer intelligenter. Entsprechend habe ich auf der Seite "Smart Home" unsere Erfahrungen mit Amazon Echo (Alexa) und Google Home sowie vernetzte Dienste zusammengestellt und auf der Seite "Smartwatch" finden sich die Erfahrungen mit unterschiedlichen smarten Geräten am Handgelenk.




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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Montag, 14. Oktober 2019
22:49 Uhr

Erebos von @UrsulaPoznanski - Datenschutz, Datenreise und Computerspiele

Nach unseren Betriebsausflug nach Frankfurt in die "neue" Altstadt bin ich noch ein Stück weiter in Richtung Darmstadt gefahren.

Darmstadt ist nun eher ein Ort den ich stark mit beruflichen Aktivitäten verbinde (insbesondere SAP oder Arbeitsgruppen mit anderen Hocschulen) und weniger mit privaten Aktivitäten, so dass es einmal spannend war hier den Abend in einem anderen Rahmen zu beginnen.

 

Lesung "Erebos 2" von Ursula Poznanski

Am 26.September 2019 war eine Lesung Motivation genug um im Anschluss unseres Betriebsausflug nun am Abend noch etwas länger von Gießen fern zu bleiben.

Die Autorin Ursula Poznanski (ursula-poznanski.de) las hier aus dem neuen Roman "Erebos 2" und beantwortete im Anschluss noch einige Fragen.

Was Bücher anbelangt lese ich immer noch gerne phantastische Literatur und so war es für mich eine gute Gelegenheit den ersten Kontakt zu Erebos 2 im Rahmen einer Lesung wieder aufzugreifen auch wenn ich unabhängig davon schon neugierig auf die Geschichte selbst war.

In Darmstadt konnte ich dann nicht nur die ersten Worte von Erebos 2 vernehmen sondern auch an einer Lesung der Autorin teilnehmen auf die ich schon im Vorfeld neugierig war.

Bisher hatte ich Lesungen von Gedichten, Büchern und anderen Werken eher hier vor Ort erlebt (zum Beispiel durch eine Krimilesung im Weinwerk) und nun war ich neugierig wie diese in der Buchhandlung wohl gestaltet sein mag.

Neben der Lesung selbst gab es im Anschluss daran auch die Möglichkeit sich das Buch signieren zu lassen. Diese Gelegenheit nutzte ich nun nich nur für mich, sondern auch für meine Frau die mich erstmalig auf Erebos 1 vor einigen Jahren aufmerksam gemacht hatte.

Erebos 2 Lesung

Die Lesung wurde damit eingeleitet, dass sie nun erst einmal ein wenig vorlesen würde und danach Fragen gestellt werden können... da normalerweise auf die Frage nach Fragen ängstliches Schweigen im Raum steht ist die Zeit des Vorlesens eine gute Gelegenheit sich schon einmal Fragen zu überlegen.. :-)

Tatsächlich kamen dann auch einige Fragen zusammen :-).

Da "social media" auch in Erebos 2 ein wichtiger Bestandteil ist, stellte sich die Frage, wie die Autorin selbst Medien nutzt. Ihre Antwort Twitter für politische und gesellschaftliche Informationen zu nutzen und Instagram eher als Wohlfühlbereich wahrzunehmen konnte ich gut nachempfinden, auch weil Twitter für mich ebenfalls ein Medium ist, dass voller dichter Informationen ist und mir hier auch Themen nahe bringt, die mir sonst eher fern liegen.

Neben inhaltlichen Fragen zum Buch gab es aber auch viele Rückfragen zum Autorinnenleben. Beeindruckt war ich von einer einfachen aber doch durchdachten Antwort wie lange sie an einen Buch schreibt. Es sind sechs Monate, was daran liegt, dass ihre Verlage zwei Bücher im Jahr erwarten und sie hier nachgerechnet hat und so eben nur sechs Monate je Buch vorhanden sind... Offensichtlich ist Mathematik tatsächlich eine Wissenschaft, die auch zur Motivation genutzt werden kann.

Mit Blick auf mein eigenes, hoffentlich bald abgeschlossenes Buchprojekt bin ich meinen Verlag übrigens immer noch dankbar, dass sie fihren Fachbuchautoren die Zeit lassen, die das Buch braucht und selbst Verlängerungen von Fristen hier immer möglich sind, auch auch wenn ich beim aktuellen Buchprojekt derzeit tatsächlich das Gefühl habe etwas in Zeitnot geraten zu sein.

Neben der Zeitplanung für das Schreiben und entsprechenden Deadlines
war auch interessant wahrzunehmen, welchen Stellenwert die Recherche für die einzelnen Romane hat.

Auch wenn, insbesondere bei Erebos, Techniken beschrieben werden steht doch die Funktion der Technik nicht im Vordergrund sondern ihre Auswirkung auf die Gesellschaft.
Dabei ist die Technik aber nie einfach nur vorhanden sondern erscheint auch im Alltag eingebunden und wirkt auf mich in sich auch sehr schlüssig und auch durch meine eigene Alltagserfahrung nachvollziehbar.


Ein wenig zum Schmunzeln brachte mich dann tatsächlich die Entstehungsgeschichte von Erebos. Aus ihren Freundeskreis wurde ihr ein Link zu einem Spiel gesandt, wodruch die versendende Person einen Helm gewinnen konnte und sie dann ebenfalls ins Spiel einsteigen konnte.

In meiner Erinnerung gab es früher etliche Browsergames die auch im Bereich Fantasy angesetzt waren und ein solches Empfehlungssystem hatten.

Dabei war nun für Ursula Poznanski weniger das Computerspiel (dieses empfand sie eher als langweilig) aber der Gedanke, was wohl passieren würde, wenn es richtige Belohnungen durch Computerspiele geben würde... hierdurch ist ein zentraler Aspekt am Spiel Erebos hervorgetreten und bildete eine wichtige Grundlage für dieses Spiel.

Das Sprache und Geschichten immer auch das eigene Leben beeinflussen können zeigte sich auch durch ihren Bezug zur Literatur von Kurzgeschichten hin zu ihren aktuell doch einige vorhandenen Romanen.
In ihrer Schulzeit schrieb sie gerne Kurzgeschichten im Stil von Ephraim Kishon mit Bezug zum Schulalltag konnte sich aber nie vorstellen Romane zu schreiben... später schrieb sie dann Romane und kann sich heute nicht mehr vorstellen Kurzgeschichten zu schreiben... manchmal ist der Fluss des Lebens schon spannend im Bezug darauf welche Ufer erreicht werden :).


Auf die Frage, welche Bücher sie selbst gerne lesen würde und welche sie besonders geprägt hatte meinte Sie dass dieses unter anderen Harry Potter von J.K. Rowling neben einer Menger anderen Literatur sei, An Harry Potter sei jedoch zu sehen, dass Lesende sich auch auf längere Geschichten einlassen und diese begeistert verfolgen, was für sie die Motivation ist auch umfangreichere Bücher zu schreiben in denen ein Geheimnis langsam aufgebaut ist.

Was die gesellschaftliche Rolle und die Verteilung von Geschlechterrollen in ihren Büchern anbelangt sucht sie sich die Hauptfiguren passend zur Geschichte aus ohne hier groß auf Vorurteile zu achten... und da stimme ich ihr tatsächlich zu, dass die Charakter tatsächlich stark dargestellt werden unabhängig von der Geschlechterrolle... Ich glaube, dass Bücher hier wirklich auch eine Realität schaffen können und hier gesellschaftlich relevant sind.
 

Die Geschichte von Erebos

Grundsätzlich bin ich ja schnell für Bücher, insbesondere aus den Bereich Phantastik, zu begeistertn aber Erebos hat gleichzeitig einige Aspekte, weswegen ich diees gerne auch hier im Blog vorstellen mag, auch wenn es mehr in Richtung Literatur und weniger in Richtung Technik geht.

Der erste Band wurde vor fast zehn Jahren veröffentlicht (aktuell gibt es eine gebundene Auflage als Limted Edition *) und erzählt von einem Computerspiel, das in einer Schule von Hand zu Hand weitergereicht wird und nur auf Einladung gespielt werden kann.

Dabei beschränkt sich das Spiel nicht nur auf der virtuellen Welt im Computer sondern hat auch Auswirkungen auf die reale Welt in der Aufgaben erfüllt werden müssen und sich diese auch auf das Spielgeschehen auswirken kann.

Schon hier hat mich fasziniert, dass die Welt der Computerspiele mit Leveln, Rollen, Skillbäumen aber auch das Miteinander und Gegeneinander im Computerspiel ebenso thematisiert worden ist, wie das Sammeln von Daten und einer überraschenden Auflösung am Schluss.

Gerade das Thema Datenquellen, Datenflüsse aber auch die Computerspielkultur und der Wechsel vom Medium im Computer hin zur realen Welt hatten mich hier beeindruckt und die Geschichte selbst war für sich schlüssig und fand ein überraschendes aber in sich logisches Ende.

Persönlich hätte ich nicht erwartet, dass die Geschichte eine Fortsetzung erhalten würde (der Autorin ging es aber wohl ähnlich). Nun fast zehn Jahre später ist mit Erebos 2 * eine Fortsetzung erschienen die aktuelle Entwicklungen in der Technik aufgreift und nun das Computerspiel auf Smartphone und aktuelle Technik überträgt.

Im Ergebnis ist hier ebenfalls eine Geschichte in der Daten und Personen als Handlungselemente herangezogen werden und die vorhandenen Möglichkeiten von GPS Ortung bishin zu Geocaching oder mobilen Apps wie Instagram und andere Anwendungen in einer Geschichte eingebunden.

Auswirkung von Computer, Entwicklung und Datenflüsse auf die Gesellschaft


Gerade die Fragestellung rund um "Ethik der Algorithmen" (siehe bspw. auch ein Projekt der Bertelsmann Stiftung auf algorithmenethik.de) weckt das Buch ein Interesse daran sich weiter in Bezug auf die Tragweite der Entwicklung von Technik zu beschäftigen, die Frage zu stellen ob das definierte Ziel tatsächlich auf Basis von Algorithmen erreicht werden kann und wie sich hier die Technik weiter entwickeln könnte.

Ein wenig erinnert dieser Konflikt auch an die Robotergesetze ("Three Laws of Robotics") von Isaac Asimov (siehe wikipedia:Robotergesetze) und die Frage, wie Technik den Alltag beeinflussen kann.

Literatur (insbesondere Science Fiction oder Phantastik) hat oftmals schon Gedanken vorweg genommen die später dann Realität werden können oder dazu anregen sich mit aktuellen Entwicklungen auseinander zu setzen.

Daher passen beide Bücher doch hervorragend hier ins Blog zum einen um im Rahmen der Medienkompetenz auch Computerspiele besser verstehen zu können, aber auch bzgl. der Frage wie Daten miteinander verknüpft werden können und auf welche Art und Weise wohl künftig eine auf algorithmen bestehende "künstliche Intelligenz" Aufgaben bewältigen und welchen Einfluss diese hier nehmen kann.

Immerhin, das Thema Datenschutz dürfte mittlerweile auch an verschiedenen anderen Stellen ein Thema geworden sein, was vielleicht auch an der aktualisierten rechtlichen Grundlage, wie im Artikel "EU DSGVO - Info- bzw. Link-Sammlung mit Schwerpunkt auf die Umsetzung bei Blogs oder der eigenen Website (hier: Autorenwebsite, Blogger, KMU)" beschrieben relevant sein.

Gerade in Hinblick auf Social Media schwanke ich oftmals zwischen "Praktische Nutzung von social media Diensten für meinen Arbeitsalltag" und der Frage, wie Medien heutzutage genutzt werden können.

Für mich konnte ich im Artikel "Von der Bewerbungshomepage hin zum Wissenspool mein Beitrag zur Blog- und Webparade für Personenmarken #personalbrandmix" eine gute Anwort finden, denke aber durchaus, dass umfangreiche Daten im Netz sowohl in der einen als auch der anderen Richtung genutzt werden können.

 

Science Fiction und Fantasy

Entsprechend spannend ist es die Auswirkung von bestehenden Technologien oder das Weiterentwickeln eben dieser in Literatur oder auch Kurzgeschichten erleben zu können.

Hier überzeugen mich immer wieder die Kurzgeschichten im c't Magazin die es mittlerweile sogar als Podcast gibt. Unter den Autorinnen und Autoren sind mittlerweile auch etliche bekannte Namen zu finden und oftmals regen solche Geschichten im besten Sinne zum Denken an.

Wie sehr aktuelle Technik sich auch in den Büchern von Ursula Poznanski wieder finden mag kann auch in anderen Büchern gesehen werden.

Die Möglichkeiten der Augmented Reality ist Thema im Buch "Layers" * wo eine Brille beschrieben wird die für einen ausgewählten Kreis von Personen Informationen einblendet... wobei mich diese Geschichte tatsächlich ein wenig an einen klassischen Science Fiction Film erinnert.


Ein weiteres Buch in Richtung Technik und Entwicklung ist noch "Thalamus" * das sich mit Hirnforschung beschäftigt und welches Potential hier wohl noch ruht. Von der Thematik her hat mich das Buch ein wenig an Daniel Keys Charly - Flowers for Algernon erinnert..wobei hier das Buch ein vielleicht dann doch glücklicheres Ende hat.

Wenn wir uns zum Computerstammtisch treffen sind auch immer wieder fliegende Drohnen ein Thema gewesen und diese Geschichte fand sich dann bei "Elanus" * wieder, wobei diese Drohne neben Kamera auch noch das ein oder andere Extra hatte.


Abseits dieser gesellschaftlichen Tragweite sind ihre Bücher natürlich auch spannend zu lesen, was vielleicht ebenfalls ein guter Grund sein könnte... :-)

Gerade die doch eher als Dystopie angelegte "Eliria Triologie* hat uns beide sehr gefallen und steht für die Art von Büchern, die ich tatsächlich immer noch liebe zu lesen.

Geschichten die unerwartet sind, Charaktere die durchaus nicht nur strahlend sind und auch noch ein klein wenig gesellschaftlich relevantes Verhalten sind hier nicht erst seit Orwell etwas mehr als lesenswertes. Das sich die Autorin nicht auf ein Genre festlegen lässt ist auch daran zu merken, dass sie auch noch Krimis schreibt und was für mich ebenfalls noch verlockend klingt ist eine Serie die auf den Wiener Friedhöfen spielt die ich mir aber noch nicht angesehen beziehungsweise gelesen habe.

Nebenbei ist die Begeisterung für Technik und "neue" Medien etwas, dass mich hier ebenfalls immer wieder antreibt um aktuelle Artiekl im Blog rund um meine Arbeit aber auch andere it-nahe Themen zu schreiben... was sich allerdings auch in einer Nutzung von Technik zum Beispiel im Bereich Smart Home zeigt sowie in den ein oder anderen Artikel hier im Blog. :-)

*
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Samstag, 12. Oktober 2019
09:41 Uhr

Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil XIV- Smartwatch Fossil Sport

Bevor ich mich für eine neue Technik entscheide braucht es meistens wirklich mehrere Monate der Recherche und meist eines äußeren Anstosses, damit ich mich ebenfalls einmal in die Moderne bewege.

Von den Erfahrungen meiner Frau ist schon in den Artikeln zu lesen und so konnte ich auch für mich feststellen, welche Punkte an einer Smartwatch mir als besonders wichtig erscheinen.

Meine Anforderungen an eine Smartwatch

Insbesondere durch einen Besuch in London bin ich absolut begeistert von der Möglichkeit des kontaktlosen Zahlens. Sowohl im öffentlichen Nahverkehr als auch im Lebensmittelmark war es überhaupt ein Problem das Smartphone oder die Kreditkarte vorzuhalten und mittels Google Pay oder der Visa Karte auch kleine Summen zu bezahlen. Am Ende des Tages wurde dann die Gesamtsumme abgebucht.

Da ich mittlerweile sehr gute Erfahrungen mit Google Pay gesammelt habe war es mir ein Anliegen dieses ebenfalls an einer Smartwatch nutzen zu können. Ansonsten nutze ich seit einer Weile schon Google Fit am Smartphone und so war es naheliegend hier auch an der Smartwatch diese App nutzen zu können, auch wenn die Statistiken längst nich so umfangreich wie bei Garmin sind.

Hin und wieder gehe ich auch gerne Schwimmen und von daher war ein weiteres, wenn auch mit geringerer Priorität versehenes Anliegen, dass ich die Uhr auch beim Schwimmen nutzen kann.

Hardware Smart Watch Fossil Sport


Nach einigen Hin und Her habe ich mich dann für eine Smartwatch von Fossil entschieden und bin mit der "Fossil Sport" (* Amazon Partnerlink) sehr zufrieden.

Smartwatch Fossil Sport

Ein Vorteil der Uhr ist auch, dass sie eher wie eine normale Armbanduhr und nicht ganz so wuchtig aussieht. Neben der Möglichkeit die Uhr per Touchdisplay und Wischgesten zu bedienen hat sie noch drei Knöpfe (oben, Krone und unten).

Die Krone hat dabei drei Funktionen:
  1. Kurzer Druck ruft das Menü auf
  2. Langer Druck startet den Google Assistant (mit Spracheingabe, so gewünscht)
  3. Rad dient zum Scrollen durch Menüs

Einstellungen der Smartwatch

Die beiden Knöpfe lassen sich dafür in den Einstellungen frei belegen.

Hieru muss am Touchdisplay von oben nach unten gewischt werden um in die Einstellungen zu gelangen.

Touchdisplay Einstellungen

Während das helle Zahnrad (ganz oben) in die tieferen Einstellmöglichkeiten geht gibt es hier noch sechs weitere Schnellzugriffe:
  1. Flugmodus (hiermit wird Bluetooth und alle anderen Verbindungsarten der Uhr deaktiviert
  2. Helligkeitseinstellungen (per + und - kann hier die Helligkeit des Display eingestellt werden, gute Erfahrungen habe ich hier mit Stufe 2 gemacht)
  3. Energiesparmodus (dieser kann über die Ein/Aus Taste (Krone) wieder zurückgestellt werden)
  4. Pay zum Aufruf von Google Pay
  5. Theatermodus (Display bleibt solange aus, bis wieder die Krone gedrückt wird, was ideal zum Schwimmen ist)
  6. Nicht stören Modus (dürfte auch vom Smartphone bekannt sein (keine Benachrichtigungen mehr auf der Uhr)
Eine für mich sinnvolle Option ist unter den Einstellungen zu finden:

Einstellungen - Personalisieren - Tasten personalisieren

Unter  Einstellungen kann zum Punkt Personalisieren gescrollt werden und hier der Punkt Tasten personalisieren gewählt werden.

Für jede Taste kann hier eine App hinterlegt werden. Neben Wetter, Wecker oder Terminübersicht und Taschenlampe ist es hier auch möglich die installierten Apps Google Pay oder auch Google Fit-Training starten möglich zu hinterlegen.

Bildschirmsperre

Ebenfalls unter Personalisieren ist der Punkt Displaysperre zu finden.

Personalisierung - Displaysperre

Diese Displaysperre ist unter anderen erforderlich um Google Pay bei der Uhr nutzen zu können. Im Rahmen der neuen Bedingungen für Zahlungsverkehr (zweiten Europäischen Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2)) sind künftig beim Zahlen sowohl Besitz (Karte oder Gerät) und Wissen (Pin, biometrischer Abdruck, etc.) erforderlich. Mit Google Pay ist das so gelöst, dass das Gerät entsperrt sein muss und ein Gerät vorhanden ist (vergleichbar Karte und Pin).

Hier ist es so gelöst, dass beim Anlegen der Uhr die Pin/Passwort/Muster eingegeben werden muss und dann solange die Uhr getragen wird nur Google Pay gestartet werden muss um ohne erneuter Eingabe eines Geheimnis die Zahlung erfolgen kann.

Das iritiert zwar manchmal an der Kasse, da hier keine Pin Eingabe mehr erforderlcih ist, ist aber tatsächlich richtlinienkonform  :-).
 

Wechselarmbänder

Online kann die Uhr in zwei Varianten bestellt werden.

Hier habe ich mich für die Variante Rauchblau  * entschieden (siehe Foto), daneben gibt es aber auch die Variante Schwarz * .


Fossil Sport Armband

Während der Korpus mit Pulsmesser immer gleich bleibt können die Armbänder selbst gewechselt werden. Für mich war ein Silikonarmband die geeignete Wahl aber bei Fossil gibt es eine Unmenge weiterer Armbänder die zur Uhr bestellt werden können.

Dieses können vom Leder- bis zum Metallarmband alles mögliche an Optionen sein.

Auf der Seite https://www.fossil.com/de/de/watches-by-mm/mens-22-mm-straps.pageSize37.html lassen sich alle verfügbaren 22 mm Armbänder ansehen und auch im Laden lassen scih Metallarmbänder entsprechend anpassen.
 

Akkulaufzeit und Ladekabel

Der Uhr liegt ebenfalls ein Ladegerät bei, dass ein vollständiges Laden der Uhr binnen einer Stunde ermöglicht.

Ladekabel Fossil

Das Ladekabel ist schon sehr praktisch, wenn aber ein zweites zum Beispiel für die Arbeit oder im Urlaub gewünscht ist kann ein solches in schwarzer Farbe auch online bestellt werden. Als Beispiel "QHJ Charger für Fossil 4 Smart Watch" auf Amazon *.

Am ersten Tag des Testens war ich etwas erstaunt, dass am Abend die Smartwatch bei knapp 35 % Ladekapazität lag und am späteren Abend nur noch die Uhrzeit angezeigt wird.

Dieses liegt daran, dass als Energiesparoption unter
  • Einstellungen
  • System
  • Akku
ab einer gewissen Ladekapazität der Energiesparmodus aktiviert wird.

Akku Energiesparmodus

Im Energiesparmodus wird nur noch die Zeit angezeigt und die Laufzeit der Uhr verlängert sich.

Allerdings fehlen dann doch die Funktionen einer Smartwatch.

Mittlerweile habe ich für mich die geeigneten Einstlelungen gefunden und habe gegen Ende des Tages (meist Mitternacht) rund 45 % Ladekapazität bei einer für mich angemessenen Nutzung der Uhr inklusive Fitnestraining und Benachrichtigungen.

Unter Helligkeit wählte ich die zweitkleinste Stufe und habe ferner in der Android Wear Os App unter erweiterte Einstellungen die Option Display immer eingeschaltet deaktiviert und die Option Neigen um Display zu aktivieren gewählt.

Erweiterte Einstellungen - Android Wear App

Die Steuerung der Musikwiedergabe am Smartphone habe ich direkt dekativiert und ferner ist unter Personalisierung die Option "Ok Google Erkennung" deaktiviert.

Multimedia per Smartwatch steuern


Auch wenn dann an der Smartwatch im Display nicht mehr die Mediacontroll angezeigt wird, kann diese dennoch per Wisch von oben nach unten aufgerufen werden.

Media Controll an der Smartwatch

Hierdurch kann ich nicht nur die Musik am Smartphone sondern auch die Medienwiedergabe am Chromecast bspw. von Netflix steuern.

Damit ist unser Chromecast noch um ein weiteres Anwendungsgebiet erweitert.

Kleiner Exkurs: Multimedias im Smart Home

In folgenden Artikeln bin ich näher auf unser Multimediastreaming eingegangen:

Wobei dieses mittlerweile auch ganz hervorragend per Sprache gesteuert werden kann.

Dieses ist im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil II - Multimedia mit Amazon Alexa und Google Home im Vergleich " ausführlicher beschrieben.
 


Grundsätzlich könnte ich auch unter Einstellungen>Konnektivität das WLAN deaktivieren, da zwar eine Verbindung mit WPA2 möglich ist, aber keine Verbindung mit Eduroam wo Benutzername und Passwort sowie Zertifkat eingetragen werden müssten. Jedoch ist es praktisch, wenn sich die Uhr daheim ins WLAN verbindet, da es so unabhängig von der Bluetooth Verbindung zum Smartphone genutzt werden kann.

 

Fazit


Bei der Fossil Sport handelt es sich um eine Smartwatch der vierten Generation. Die aktuell 5. Generation bietet jedoch keine Uhr, die bis 5 ATM wasserdicht ist. Dieses hat übrigens auch den Vorteil, dass die Preise der Fossil Sport am Sinken sind.. :-) Dennoch gibt es noch Systemupdates und ich bin wirklich sehr zufrieden mit der Uhr an sich.

Was die Vorzüge von Android Wear OS anbelangt werde ich sicherlich noch einen weiteren Artikel schreiben.

Einen kleinen Ausblick daruf mag ich schon jetzt geben um kurz zu erläutertn, welche "smarten" Funktionen der Smartwatch von mir genutzt werden.

Neben der Benachrichtigung durch Messenger und e-Mail-Benachrichtigungen sowie Vorschau sind auch Kalender, Kontakte sowie Zweifaktorauthentifizierung ein Thema.

Erstaunlich positiv überrascht bin ich durch die Unterstützung der Smartwatch beim Reisen, wodurch mir hier die Möglichkeit gegeben ist eine Benachrichtigung an der Uhr zu erhalten, wann ich den Zug verlassen muss und auch der Fahrplan meiner gebuchten Bahnreise ist hier einzusehen.

Aber auch klassische Uhrfunktionen wie Timer oder Wecker sind hier sehr praktisch und zeigen dass hier moderne Technik weiterhin durch Uhrenfunktionen begleitet werden können.
 

*
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Hinweis: Smart Home im Alltag

Im Laufe der Zeit wird auch das Leben mit Technik immer intelligenter. Entsprechend habe ich auf der Seite "Smart Home" unsere Erfahrungen mit Amazon Echo (Alexa) und Google Home sowie vernetzte Dienste zusammengestellt und auf der Seite "Smartwatch" finden sich die Erfahrungen mit unterschiedlichen smarten Geräten am Handgelenk.




Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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