Andreas Unkelbach
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Dropbox Cloudspeicher mit Synchronisation


Montag, 30. September 2019
19:54 Uhr

LOAD_PROGRAMM_NOT_FOUND Programm AQCS oder AQZZ bei Aufruf Query per Reporttransaktion - SAP Query nachgenerieren lassen

Nicht nur die im Artikel "Änderungen und Nacharbeiten nach Einspielung SAP ERP 6.0 Enhancement Package 8 (EHP 8) insbesondere im CO" erwähnten "positive und aufwändige Änderungen im Rahmen der Support Packages bzw. Erweiterungspakete" auch andere kleinere und größere Fehlermeldungen erinnerten dann doch noch einmal an grundsätzlcihe Zusammenhänge auf die man im Rahmen eines Berichtswesen achten sollte.

Neben Report Painter / Report Writer und Rechercheberichten nutze ich auch gerne Query mit kundeneigener Transaktion um hier das interne Berichtswesen zu bereichern.

Im Artikel "SAP Query als kundeneigene Transaktion mit Berechtigungen für Tabellenberechtigungsgruppe, Tabellen und Reporttransaktion vergeben" bin ich schon einmal auf das Anlegen einer Reporttransaktion eingegangen.

Nach Einspielen der EHP gab es dann jedoch zwei Fehlermeldungen.

In beiden Fällen handelte es sich um einen ABAP Laufzeutfehler mit der Meldung;

LOAD_PROGRAM_NOT_FOUND
ABAP PROGRAMM ???????

Hier war aber tatsächlich der Kurztext wesentlich hilfriecher.
  • Programm "AQCS...."
  • Programm "AQZZ..."
nicht gefunden.

Wie in oberen Artikel beschrieben handelte es sich dabei um zwei Query die über eine Parametertransaktion gestartet werden.

Der Beginn des Programmnamen AQCS weist dabei eine Query im Standardbereich (mandantenabhängig) und AQZZ im globalen Beriech (mandantenunabhängig) aus.

Nach dieser Einordnung des Arbeitsbereiches folgt die Benutzergruppe gefolt vom Querynamen.

Betrachten wir uns hier die Transaktion in der Pflegetransaktion SE93 ist der Programmcode in der Reporttransaktion in der Zeile PROGRAMM zu lesen.

Als Beispiel für eine globale Query die für alle Einrichtungen zur Verfügung gestellt worden ist...
 
Aufbau Programm für Query
1 2 3 4 5 6
Globaler Bereich AQ ZZ RM_CO ==== Z_QUERY01=====
Standardbereich AQ CS AG_CO ==== Z_QUERY02=====

Aus der Tabelle sind der Aufbau des Programmnamen zu erkennen (insgesamt sind dieses 29 Zeichen bestehend aus den Spalten 2 bis 6. Wobei hier === als Füllzeichen zu sehen sind.

Damit die Query wieder funktioniert, muss tatsächlich das Programm zur Query neu generiert werden, so dass hier ein entsprechendes Programm angelegt wird.

Dieses kann entweder über die Transaktion SQ00 oder SQ01 direkt erfolgen indem die Query erneut ausgeführt wird und vorab in den Arbeitsbereich bzw. die passende Benutzergruppe gewechselt wird und hier die Query gestartet wird.

Alternativ besteht die Möglichkeit über die Transaktion REISSQMAIN bzw. das ABAP Programm SAP_QUERY_CALL (zum Starten per SA38) die Query gestaret werden.

Durch Aktivieren von Globaler Bereich kann hier Benutzergruppe, Query und Variante für die mandantenunabhängigen Query eingetragen werden. Ohne Aktivierung wird die Query im mandantenabhängigen Bereich gestartet.

Hierbei ist zu beachten, dass die Benutzergruppe und Query bekannt sein müssen, da hier keine Wertauswahlhilfe (F4) vorhanden ist.

 

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema SAP Query habe ich im Artikel
"Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Samstag, 28. September 2019
17:49 Uhr

Zeitabhängige Felder für Stammdaten insbesondere bei Zusatzfeldern zum Beispiel für Hochschulfinanzstatistik innerhalb des SAP Modul CO-OM

Ausgangslage:
Innerhalb des Gemeinkostencontrolling (CO-OM) sind Stammdaten um kundeneigene Zusatzfelder erweitert worden um hier über die verfügbaren Stammdatenfelder hinaus weitergehende Informationen festzuhalten.

Im Artikel "Stammdatenerweiterung von CO-Objekten am Beispiel ergänzende Kostenstelle beim Innenauftrag" bin ich da schon einmal darauf eingegangen.

Im Rahmen des Hochschulberichtswesen war es hier besonders interessant die Stammdaten Kostenarten, Kostenstellen und Innenaufträge um weitere Stammdatenfelder zum Beispiel im Rahmen der Hochschulfinanzstatistik zu erweitern. Hier werden Kostenarten sogenannte Systemfinanzierungscodes und Kostenstellen sowie Innenaufträge Fächergruppen zugeordnet (was auch per SET/Gruppe möglich wäre). Auf die Hintergründe dazu bin ich im Artikel "Pivottabellen ab Excel 2010 dynamischer filtern mit Datenschnitten am Beispiel Hochschulfinanzstatistik" näher eingegangen.

Gerade was die Hochschulen in Hessen anbelangt schätze ich hier schon immer einen technischen Austausch so dass auch ein kleiner Ausflug nach Frankfurt (und für mich aus Gründen im Anschluss nach Darmstadt) dazu führen kann, dass hier bestimmte Artikel ein klein wenig länger liegen bleiben.. :-)

Betriebsausflug neue Altstadt Frankfurt am Main

Aber der Ausflug nach Frankfurt hat sich tatsächlich gelohnt, führte uns doch eine Stadtführung in die "neue Altstadt" von Frankfurt, um zwischen Dom und Römer verwinkelte Gassen und Rekunstruktionen sowie 20 Neubauten historischer Gebäude im Rahmen einer Stadtführung zu entdecken.

Für alle abseits der Teilnehmenden dürfte aber das Thema Zusatzfelder wesentlich interessanter sein, so dass ich darauf direkt eingehen möchte.
 

Userexit für kundeneigene Zusatzfelder im Stammsatz


Technisch erfolgt die Umsetzung über einen Customer-Exit der über CMOD angelegt wird.

Im Wesentlichen ist es möglich über sogenannte Userexits Zusatzfelder zu Stammdaten zu erstellen. Dieses ist über die Transaktion CMOD möglich und zum Beispiel für möglich.

Als weitere Objekte mit der Möglichkeit kundeneigene Zusatzfelder anzulegen wären unter anderen noch:
Eine Übersicht aller Userexits ist auch auf der Seite easymarketplace.de möglich.
Im Berater-Wiki ist die Nutzung von CMOD anhand eines Beispiels im Eintrag "Customer-Exits" erläutert.

Eine Auswertung dieser gepflegten Felder ist sowohl in den Stammdatenberichten als auch über die Stammdatentabellen durch sogenannte CI (Customer_Includes) innerhalb der Tabellen möglich. Für die von uns gepflegten Daten ist dieses im Artikel "Auswertung per CMOD eingeführter kundeneigener Felder Kostenart, Kostenstelle und Innenauftrag per Stammdatenverzeichnis und SAP Query" beschrieben.

Zusammengefasst werden hier die Stammdatentabellen um ein CI (Customer Include) erweitert, so dass hier die weiteren Datenfelder in der Tabelle ebenfalls mit eingebunden werden.

Pflege der kundeneigener Zusatzfelder per Massenpflege


Abseits der Auswertung all jener Zusatzfelder stellt sich aber auch die Frage, wie die Daten künftig gepflegt werden sollen.

Grundsätzlich bieten sich unterschiedliche Methoden an um diese Felder dann mit Daten zu versorgen. Gerade wenn nachträglich eine Menge an Stammdaten um diese Informationen beeichert werden sollen ist eine Massenpflege sicherlich das passende Mittel der Wahl.
 

eCATT für Zusatzfelder im Gemeinkostencontrolling (zum Beispiel Kostenstelle)

Unterschiedliche Methoden sind im Artikel "Massenstammdatenpflege mit LSMW oder SECATT dank Transaktionsaufzeichnung - Handbuch erweiterte computergestützte Test-Tool (eCATT) und LSMW" beschrieben, wobei wir uns hier für einen eCATT entschieden haben.

Beim Einspielen der CSV Datei gab es jedoch eine Fehlermeldung obgleich vorher die Transaktion KS02 zur Änderung von Kostenstellen ordentlich aufgezeichnet worden ist.

Nachdem die Transaktion einzeln aufgerufen wurde, war die Ursache schnell gefunden. Für die Kostenstellen sind teilweise unterschiedliche Betrachtungszeiträume berücksichtigt.

Unter BEARBEITEN > BETRACHT.ZEITRAUM...  können für einzelne Zeitabschnitte Änderungen festgehalten sein.

Hier hatte mir ein Kollege die Empfehlung gegeben zwei Testfälle aufzuzeichnen:
  1. ein eCATT für eine Kostenstelle ohne unterschiedliche Betrachtungszeiträume
  2. ein eCATT für Kostenstellen die mehr als einen Betrachtungszeitraum haben.

Um eine Pointe vorwegzunehmen wäre es noch möglich mehrere eCATT aufzuzeichen mit 2, 3, 4 ... und natürlich weitere, je nachdem wieviele Betrachtungszeiträume so allgemein  zur Verfügung stehen, aufzuzeichnen.


Nachdem wir nun den zweiten eCATT abgespielt hatten, war tatsächlich die Änderung, Hinterlegung des SYF Code an der Kostenstelle in jeden Betrachtungszeitraum festgehalten.

Zeitabhängige Felder für ... festlegen

Tatsächlcih liegt dieses daran, dass die angelegten Kundenfelder keine Zeitabhängigkeit festgelegt bekommen.

Im Customizing (Transaktion SPRO) sind für die obigen Userexits für die Kundenfelder an folgender Stelle festzulegen.

Auf die einzelnen Felder gehe ich in den folgendne Abschnitten ein.
 

Zeitabhängigkeit kundeneigene Felder für Kostenstelle Userexit COOMKS01  - Transaktion OKEG

Ein Klassiker im Gemeinkostencontrolling ist die Kostenstelle unter der ebenfalls kundeneigene Felder gepflegt werden. Für die Hochschulfinanzstatistik würde es sich hier anbieten die Fächergruppe oder auch Lehr und Forschungsbereich zu hinterlegen.

Unter
  • Controlling
  • Kostenstellenrechnung
  • Stammdaten
  • Kostenstellen
  • Zeitabhängige Felder für Kostenstellen festlegen
oder alternativ per Transaktion OKEG kann für die per Userexit COOMKS01 angelegten Felder markiert werden, so dass diese zeitabhängig eingestellt werden.

Die Zeitabhängigkeit wird hier tatsächlich durch die SAP festgelegt und unterschieden zwischen Tag, Periode, GJahr oder keine unterschieden. Durch die Checkbox wird die entsprechende Zeitabhängigkeit aktiviert (für die Kundenfelder ist dieses tatsächlich eine tagesabhägige Zeitabhängigkeit.

Da ich ja auch die obigen Userexit erwähnt habe, erwähne ich auch gleich noch für die anderen Felder die Customizingpfade:

Zeitabhängigkeit Zusatzfelder für Kostenart Userexit COOMKA01 - Transaktion OKEK

Für die Kostenarten könnte es sich anbieten hier Systemfinanzierungscodes zu hinterlegen. Diese ordnen Erträge, Aufwendungen oder Investitionsausgaben gruppiert werden. Hier bietet es sich an die Kostenart um diese Funktion zu ergänzen gerade, da nicht nur über Kostenartengruppen sondern vielleicht auch in Listen entsprechend selektiert werden können.

Für Kostenarten (Userexit COOMKA01) ist dieses unter
  • Controlling
  • Kostenartenrechnung
  • Stammdaten
  • Kostenarten
  • Zeitabhängige Felder für Kostenarten festlegen
bzw. Transaktion OKEK.

Zeitabhängige Felder für Leistungsart Userexit COOMLA01 - Transaktion OKEI

Auch für Leistungsarten könenn Zusatzfelder per Userexit COOMLA01 einer Zeitabhängigkeit festgelegt werden.
  • Controlling
  • Kostenstellenrechnung
  • Stammdaten
  • Leistungsarten
  • Zeitabhängige Felder für Leistunsgarten festlegen
oder eben direkt per Transaktionscode OKEI.

Zeitabhängige Felder für Geschäftsprozesse Userexit COOMBP01 - Transaktion OKEZ

In der Prozesskostenrechnung findet sich die Einstellung unter
  • Controlling
  • Prozeßkostenrechnung
  • Stammdaten
  • Geschäftsprozesse
  • Zeitabhängieg Felder für Geschäftsprozesse festlegen
und kann ebenfalls über einen Transaktionscode in diesen Fall OKEZ eingestellt werden.

Fazit - sollten die Zusatzfelder zeitabhängig oder zeitlos sein

In unseren Fall dürfte es aber tatäschlich am interessantesten gewesen sein, hier keine Zeitabhängigkeit festgelegt zu haben, so dass die Erfassung unproblematisch war.

Gerade bei einer jährlichen Statistik in der keine Vorjahresvergleiche der Stammdaten erfolgt, ist es hier sinnvoll eine direkte Zuordnung über die Ewigkeit zu haben, als noch an die einzelnen Betrachtungszeiträume zu denken.

Interessant ist übrigens, dass in den Stammdatentabellen für die CO Objekte tatsächlich die Betrachtungszeiträume mehrfach gefüllt sind, aber hier für das Zusatzfeld stets der gleiche EIntrag automatisch zu finden ist, so dass bei Bedarf tatsächlich die Zeitabhängigkeit auch im Nachhinein aktiviert werden kann.

Besonders interessant war es hier tatsächlcih aus der Datenbankebene (die Stammdatentabelle war für jeden einzelnen Betrachtungszeitraum mit einen Wert versehen), über einen fachlichen Austausch bishin zur Möglichkeit der Anpassung im Rahmen des Customizing einzugehen.

Die Idee tatsächlich nur zwei eCATT aufzuzeichnen, ist da tatsächlich der einfache Weg, auch wenn über die Massenpflege bspw. per MASS wohl ebenfalls Zusatzfelder als zu pflegende Stammdatenfelder angepasst werden können.

Die Bedeutung von Stammdaten oder auch Stammdatengruppen können bei der Konzeption de Berichtswesen tatsächlich eine wichtige Rolle spielen. Dieses ist auch der Grund, warum ich sowohl im Bereich Berichtswesen als auch beim Schnelleinstieg ins Controlling (siehe Punkt Publikationen) intensiver auf dieses Thema eingegangen bin.

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Mittwoch, 25. September 2019
19:06 Uhr

Onlinebanking per App mit Fotoüberweiung per Foto und auch PDF

Eine der ersten Anwendungen im Internet als Dienstleistung dürfte tatsächlich das Onlinebanking sein. Auf eine moderne Form des Banking per Sprache wird im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil VI - Onlinebanking mit Google Home und Sparkasse" angesprochen.

Mittlerweile sind nicht nur Sprache und das Onlinebanking über eine Weboberfläche hilfreich sondern auch Apps bieten hier einen tatsächlichen Mehrwert, den folgende Begebung am Beispiel der Fotoüberweisung darstellt. Hier möchte ich gerne die Erfahrung meiner Frau teilen.

Gestern, in der Straßenbahn auf dem Weg zu einem Moor, habe ich halbspontan eine neue Domain bestellt. Die Internetverbindung war etwas wackelig, was den Vorgang in die Länge gezogen hat, aber grundsätzlich war es in wenigen Klicks erledigt und schon ein paar Minuten später war die Rechnung als PDF in meinem Posteingang.

Unterwegs auf Radweg

Mittlerweile hatte ich die Straßenbahn verlassen und lief über einen verlassenen Radweg entlang einer Landstraße, neben mir knallende Auspuffe und laut knatternde LKW, von oben vereinzelte Regentropfen und mit dabei nur mein Handy. Früher hätte mich das davon abgeschreckt, die Überweisung direkt zu machen. Ich hätte gewartet, bis ich in der Wohnung zurück gewesen wäre, und hätte alles am Laptop erledigt. Seit einer Weile bietet meine Bank jedoch in ihrer App Fotoüberweisungen an und ich liebe sie.

Banking App

Anstatt alle Daten einer Überweisung händisch in das Formular eintragen zu müssen, kann man die Rechnung fotografieren und Empfänger, Kontodaten, Betrag und der Verwendungszweck werden automatisch erkannt. Nicht immer zu 100 %, aber doch sehr zuverlässig. Das Allerbeste daran ist aber: Es funktioniert nicht nur mit fotografierten Rechnungen, sondern auch mit PDFs!

Rechnung per Fotos oder PDFs erkennen

Ich musste also nur die PDF-Datei aus meiner Mail speichern, die Fotosüberweisung in der DKB App aufrufen und dort das PDF auswählen. Die App hat automatisch alle Daten erkannt und in das Überweisungsformular importiert.


Datensatz von Rechnung importiert
Vorausgefülltes Überweisungsformular

Man kann an der Stelle auch noch Änderungen vornehmen, oder man geht direkt weiter zur TAN-Eingabe. Dann kommt direkt ein Pop-Up der 2. DKB App TAN2go, deren Aufgabe nichts anderes ist, als TANs zu generieren.

Tan2Go oder PushTan

Auf die Benachrichtigung klicken, einloggen (per Passwort oder Fingerabdruck) und schon kann man mit einem einzigen Klick die TAN direkt in die Banking App übertragen.

Generierte TAN
(Foto statt Screenshot, weil die TAN-App Screenshots unterbindet.)

Ein letzter Klick um die Überweisung tatsächlich abzusenden und das war’s!

Zusammengefasst sind dieses folgende Schritte:
  1. Mail aufrufen
  2. PDF speichern
  3. Banking App aufrufen
  4. Einloggen
  5. Fotoüberweisung auswählen
  6. PDF hochladen
  7. Kontrollieren
  8. TAN anfordern
  9. Tan App aufrufen
  10. Einloggen
  11. TAN übertragen
  12. Überweisung absenden
Das alles hat keine 2 Minuten gedauert, meine Rechnung war bezahlt, meine Domain bestellt und ich konnte meinen Weg zum Moor fortsetzen. Das dann dann übrigens wegen Arbeiten außerplanmäßig für 2 Wochen geschlossen hatte, was einem erst durch ein Schild direkt am Eingang mitgeteilt wurde. Kein Moor für mich, aber zurück in der Wohnung war die von unterwegs bestellte und bezahlte Domain bereits freigeschaltet und bereit für den Einsatz.


Fazit:

Nach anfänglichen Zögern habe ich mich hier ebenfalls zeitnah überzeugen lassen und muss zugeben, dass die Erkennung der Zahldaten problemlos funktioniert und der Aufwand einer Überweisung erheblich gesunken ist.

Damit dieser Service von einer Bank angeboten werden kann, wird eine elektronische Texterkennung sei es nun über das Bild oder Dokument erfolgen.

Bevor eine solche Texterkennung erfolgen kann, muss vorher  zugestimmt werden, dass aus den Bild-/Textdateien die zur Durchführung des Zahlungsauftrags (Überweisung) erforderlichen Überweisungsdaten, wie Zahlungsempfänger, IBAN, BIC, Rechnungsbetrag, Verwendungszweck und vergleichbare Daten, sowie die Daten des Rechnungserstellers, wie dessen Adress- und Kontaktdaten, ausgelesen werden dürfen. In der Regel werden die Daten eine kurze Zeit gespeichert zur Überprüfung der ordnungsgemäßen Ausführung als auch der Verbesserung der Erkennungsmechanismen der Foto-Überweisung.

Persönlich bin ich von der Möglichkeit der Erfassung von den Zahlungsdaten außerordentlich angetan und konnte auch selbst schon die eingangs geschilderten Erfahrungen als positiv wahrnehmen.

Mittlerweile werden auf manchen Rechnungen auch QR Codes aufgedruckt in denen ebenfalls die notwendigen Daten der Rechnung erfasst sind welche ebenfalls über die App erkannt und in das Bankingprogramm übertragen werden. Mir geht es bei der Vereinfachung gar nicht mal nur um die IBAN sondern gerade die Referenzbelegnummer auf der Rechnung ist oftmals problematisch in der Erkennung.

Während dieses bei der oberen App ebenfalls perfekt über die Foto-Überweisung funktioniert ist dieser Punkt in anderen Apps separat aufgeführt.

Onlinebanking App Starmoney


Hier bietet sowohl die App der Bank als auch diverse Onlinebanking Apps eine einfache Möglichkeit diese direkt in den Verwendungszweck zu übernehmen und die Daten auszulesen und korrekt zu übertragen.

Insgesamt ist es für mich immer wieder positiv sich im Rahmen Technik und ihre Anwendungen miteinander auszutauschen und hier tatsächlich nicht nur Neues zu entdecken sondern auch von einer Begeisterung anstecken zu lassen :-).

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Montag, 23. September 2019
20:39 Uhr

Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil XII - Garmin und Garmin Connect

Nachdem in den beiden vorherigen Artikeln "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil XI - Snartwatch Garmin Vivosmart 4 als kleine Alternative zur Vivoactive 3" und auch "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil IX - Snartwatch Garmin Vivoactive 3 für Schwimmtraining und Garmin App" ausführlich auf die Erfahrungen mit einer Smartwatch beschrieben worden sind möchte ich nun ein wenig auf die Verwendung von Garmin als App und die Verwaltung der vorhandenen Daten eingehen. Hier hat in letzter Zeit meine Frau eine Menge Erfahrungen gesammelt und ich freue mich sehr darüber, diese hier teilen zu können.

Sowohl mit  "Garmin Vivosmart 4" (Amazon Partnerlink *) als auch "Garmin VivoActive 3" (Amazon Partnerlink *) sind in den weiter oben verlintken Artikel ausführlcihe Erfahrungen gesammelt worden. Nun soll aber auf die Garmin App und die Welt der Daten von Garmin näher eingegangen werden.


Wenn man eine Garmin Smartwatch benutzt muss man sich darüber im Klaren sein, dass man im Prinzip im Garmin-Universum gefangen ist. Wie die meisten Fitnesstracker bietet auch Garmin eine eigene App: Garmin Connect. Die Daten lassen sich mit Hilfe der App Health Sync auch zu Google Fit synchronisieren, das unterliegt allerdings einigen Einschränkungen und ehrlich gesagt: Wenn man einmal die Funktionen von Garmin Connect kennengelernt hat, fühlt man sich bei Google Fit sowieso sehr eingeschränkt.

App und Weboberfläche von Garmin


Garmin Connect
App Garmin Connect
Market Link / Google Play
Neben der App lassen sich die Garmin Daten auch online auf https://connect.garmin.com abrufen - das ist manchmal übersichtlicher und bietet vor allem die zusätzliche Möglichkeit, die Trainingsdaten auch zu exportieren und sie dann z.B. mit den schon erwähnten Swimming Watch Tools zu bearbeiten (siehe Abschnitt "Training (Schwimmen) mit Garmin Connect" im Artikel zur Garmin VivoActive 3).

Tagesübersicht und Statistiken


Am liebsten mag ich die Tagesübersicht, bei der Garmin alles, was es so den Tag über an Daten erfasst auf einmal anzeigt: Aktivitäten, Schritte, Stresslevel, Body Battery, Herzfrequenz, Schlaf usw. Je nach verbundener Uhr tauchen da auch manchmal neue Dinge auf, so wurden beispielsweise die Pulsoxymetriemessung und die Body Battery erst sichtbar als ich die Vivosmart verbunden hatte.

Während ich das hier schreibe sieht die Tagesübersicht z.B. so aus:


Tagesverlauf - Garmin
Tagesverlauf mit allen Daten und Statistiken
(Streckenzusammenfassung, Schritte, Stress, Body Battery, Flüssigkeitsaufnahmen, Kalorien, Herzfrequenz, Menstruatationszyklus, Schlaf, SChlaf-Pulsoxymetrie)

Die meisten Daten werden automatisch oder halbautomatisch erfasst. Aktivitäten (hier die obersten 3 grünen Felder) starte und beende ich manuell auf der Uhr, sobald sie abgeschlossen sind tauchen sie nach der nächsten Synchronisierung in der Tagesübersicht auf.

Schritte, Stresslevel, Body Battery, Kalorien, Herzfrequenz, Schlaf und die Pulsoxymetrie werden automatisch von der Uhr aufgezeichnet während sie getragen wird und danach ebenfalls in Garmin Connect synchronisiert.

Flüssigkeitsaufnahme

Die Flüssigkeitsmenge erfasse ich manuell (und tue es zurzeit eigentlich nur, um darüber etwas sagen zu können), indem ich in der Garmin App auf den Button ganz unten in der Tagesübersicht klicke und dann die Flüssigkeitsmenge auswähle - am schnellsten geht das über einen der drei frei konfigurierbaren Buttons am unteren Bildschirmrand.

Aufnahme von Fluessigkeit in ml
Flüssigkeitsaufnahme
 

Menstruationszyklus

Seit ein paar Monaten unterstützt Garmin Connect nun auch die Erfassung des Menstruationszyklus. Dafür gibt man die Periodentage an und Garmin berechnet dann selbständig fruchtbare Tage, sowie die voraussichtlich nächste Periode. Man kann auch Symptome hinzufügen, was ich jedoch nicht mache, da sie mir zu eingeschränkt sind und bisher nicht frei konfiguriert werden können. Zusätzlich gibt Garmin auch immer “hilfreiche” Tipps, was man in der aktuellen Zyklusphase beachten sollte - daran halte ich mich höchsten zufällig mal.

Menstruationszyklus
Menstruationszyklus
 

Zeitdimensionen in der Statistik

Neben der Anzeige des aktuellen Tages gibt es auch noch eine Übersicht des Vortages und der letzten 7 Tage.

Daten des Vortages
Daten des Vortages (Gestern)

Daten der letzten sieben Tage
Daten der letzten sieben Tage (Letzte 7 Tage)

Welche Daten angezeigt werden und in welcher Reihenfolge dies erfolgen soll, kann man selbst auswählen - ich ändere das durchaus auch manchmal und blende z.B. Intensitätsminuten komplett aus, weil sie mir auf die Nerven gehen.

Intensitätsminuten

Intensitätsminuten berechnet Garmin anhand der Herzfrequenz und unterscheidet zwischen mäßiger und hoher Intensität - letzteres zählt jeweils doppelt. Um überhaupt gezählt zu werden, muss man sich 10 Minuten am Stück in einem entsprechenden Herzfrequenzbereich bewegen, was dazu führt, wieso ich die Intensitätsminuten nicht leiden kann - beim Schwimmen wird nämlich die Herzfrequenzmessung deaktiviert und somit zählt es nie zu den Intensitätsminuten. Da ich aber meistens die Uhr ausschließlich zum Schwimmen trage, funktioniert die ganze Intensitätsminuten-Geschichte für mich nicht und ärgert mich nur. Also werden sie ausgeblendet. (Man kann sie trotzdem noch ansehen - sie finden sich unter “Aktivitäten”.)

Und wenn man die Uhr dann doch mal ständig trägt sieht das z.B. so aus:

Intensivminuten-Details
Intensitätsminuten-Details

Detailierte Statistiken

Zu nahezu jedem der Werte in der Tagesübersicht gibt es auch noch Statistiken für die letzten Tage, Wochen und Monate.

Stattistik Details  7 Tage, 4 Wochen und 12 Monate
Detailierte Statistik (hier: Flüssigkeitsaufnahme)




Persönliche Rekorde

Manchmal kann man sich darüber hinaus auch noch “Persönliche Rekorde” anzeigen lassen:


Statsitsik Schritte  7 Tage, 4 Wochen, 12 Monate
Statistik über Schritte mit persönliche Rekorde

Diese können in unterschiedlichen Kategorien angezeigt werden.


Rekorde
Persönliche Rekorde (Schritte, Laufen, Radfahren, Schwimmen, ...)
 

Weboberfläche

Auch das funktioniert für Schwimmen aber nur suboptimal, da man manuell in der Weboberfläche auswählen muss, dass ein bestimmtes Training als Rekord verwendet werden soll. Das ist so umständlich und kompliziert, dass man es in der Praxis eher sein lässt und sich fragt, ob Garmin eigentlich etwas gegen Schwimmer*innen hat.

Garmin Webansicht zum Training Schwimmen
Weboberfläche Schwimmen (Bahnen, Pace, Züge, Swolf) siehe Artikel zur Vivoactive 3

Ausrüstungsgegenstände

Neben all dem bietet Garmin auch noch jede Menge weitere Dinge über Garmin Connect (sowohl in der App, als auch über die Weboberfläche) an - so kann man z.B. Ausrüstungsgegenstände erfassen und sie später beim Training als benutzt angeben und irgendwann dann auch aussortieren. Ich habe noch keinen Nutzen für mich darin erkannt, kann aber feststellen, dass auch hier der Schwerpunkt von Garmin eher bei Läufer*innen, Radfahrer*innen (und Golfer*innen!) liegt - gut daran zu erkennen, dass jeder Ausrüstungsgegenstand eine Maximaldistanz als “Lebensdauer” hat. Sehr lustig bei einer Yogamatte!

Trainingspläne

Außerdem gibt es von Garmin vorgefertigte (und zum Teil adaptive) Trainingspläne, die man auf die vivoactive 3 herunterladen kann - auch hier hauptsächlich für Laufen und Radfahren, jedoch immerhin auch für Triathlon. Die Trainingsauswahl in der Weboberfläche ist dabei deutlich größer als in der App. Auch gibt es eine Communityfunktion, bei der man Trainings teilen und sogar Challenges erstellen kann. Das ganze wird noch verstärkt durch “Auszeichnungen” für gewisse - zum Teil auch bizarre - Aktivitäten: von einer bestimmten Anzahl an Schritten oder Intensitätsminuten pro Tag bis zu “Captain Marvel”-Auszeichnungen  für eine Sonderedition der Uhr. Das ist für mich aber alles entweder zu wettkampf- und trainingsorientiert oder schlichtweg zu albern und ich verzichte darauf.

Fazit

Für mich ist und bleibt die Uhr eine Smartwatch mit einem paar Sporttrackingfunktionen und genau dafür ist die vivoactive 3 und eigentlich noch mehr die vivosmart 4 (mit ein paar Abstrichen beim Leistungsumfang) perfekt.

Ich kann Zeitpunkt und Dauer meiner Aktivitäten aufzeichnen, sowie meine Herzfrequenz während der Aktivität (mit Ausnahme von Schwimmen), bekomme bei Outdooraktivitäten zusätzlich die Strecke erfasst (bei der vivosmart nur mit Verbindung mit dem Smartphone). Ich kann mir Benachrichtigungen von meinem Smartphone anzeigen lasse und kann bei der vivoactive 3 sogar frei auswählen, von welchen Apps. Beide Uhren bieten Weckerfunktionen mittels eine Vibration am Handgelenk an und wenn ich sie tatsächlich den ganzen Tag trage, bekomme ich eine große Auswahl mehr oder weniger interessanter Daten, die zugegebenermaßen in erster Linie dem eigenen “auf die Schulter klopfen” dienen.

Ich mag die vivosmart im Alltag definitiv mehr. Während ich die große vivoactive nie lange tragen wollte, fällt mir die kleine vivosmart im Normalfall kaum auf und ich habe auch keine Probleme sie im Schlaf oder beim Yoga am Handgelenk zu haben. Dafür bezahlt man aber mit deutlich weniger Einstellmöglichkeiten (z.B. keine frei wählbaren Widgets und keine einstellbaren Displays und Alarme während einer Aktivität) und dem kleinen Display, das z.B. bei Benachrichtigungen keinen Spaß macht.

Und: Auch ohne sportliche Höchstleistungen vollbringen oder ernsthaft trainieren zu wollen, bin ich mit der großen Datenmenge und -vielfalt, sowie deren Auswertung und Übersicht, die mir Garmin bietet, sehr glücklich - das sind die kleinen Alltagsfreuden für Datenfreaks.  

*
Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen über Amazon

 
Hinweis: Smart Home im Alltag

Im Laufe der Zeit wird auch das Leben mit Technik immer intelligenter. Entsprechend habe ich auf der Seite "Smart Home" unsere Erfahrungen mit Amazon Echo (Alexa) und Google Home sowie vernetzte Dienste zusammengestellt.




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Mittwoch, 18. September 2019
21:41 Uhr

Klima-Streik-Demo in Gießen am 20. September m 11 Uhr am Kirchplatz #Klimastreik #AlleFürsKlima

Gemeinsam mit Fridays for Future findet auch in Gießen ein Demonstration fürs Klima  #Klimastreik am 20. September statt. Die Demonstration beginnt um 11 Uhr am Kirchplatz.

Ab 12 Uhr wird es zusätzlich vom Kirchenplatz aus einen gemeinsamen Aufzug über den Anlagenring geben.



Klimastreik am 20. September 2019



Klimaschutz geht uns alle an! Weltweit streiken Kinder und Jugendliche seit Monaten jeden Freitag für ihre Zukunft.

Aber natürlich sind auch in anderen Städten Klimastreiks angekündigt.

Für die eigene Stadt kann  auf https://www.klima-streik.org/demos nach einer Demo vor Ort nachgeschlagen werden.

#Klimastreik am 20. September: Zusammen mit Fridays for Future auf die Straße!

Hier im Blog ist das Thema Zukunft oftmals Thema...aber beim Klima geht um unser aller Zukunft und auch die Form wie künftig das Leben sein soll. Das betrifft Themen wie Nachhaltigkeit, alternative Mobilität aber nicht nur das eigene Leben und etwaige Änderungen sondern auch die Politik. Tatsächlich glaube ich, dass ein Handeln von Einzelpersonen durchaus hilfreich sein kann, aber gesamtgesellschaftlich tatsächlich über politische Lösungen gehen kann.

Am 20. September berät das Klimakabinet (Kabinettsausschuss Klimaschutz) der Bundesregierung das Thema CO2-Bepreisung, Kosten und Wirkung einzelner Klimaschutz-Maßnahmen sowie das weitere Vorgehen auf Bundesebene sowie der UN-Klimagipfel 2019 in New York.

Daher möchte ich gerne auf die Aktion in Gießen hinweisen und würde mich freuen, wenn sich hier in Gießen aebr auch weltweit viele zu finden werden.... oder wenn sie selbst nicht teilnehmen können auf die Klima-Streik-Demo hiweisen.

Gerade im Bereich Hochschulen ist auch ein Hinweis auf https://www.scientists4future.org/ sicherlich nicht verkehrt.




Die Stellungnahme von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu den Protesten für mehr Klimaschutz – #Scientists4Future ist auch in Textform unter https://www.scientists4future.org/stellungnahme/stellungnahme-de/ nachzulesen.





Auch die Ortsgruppe von Scientists4Future (S4F) in Gießen wird u.a. durch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Justus-Liebig-Universität Gießen beteiligt sein (siehe Mitteilung "Scientists4Future in Gießen - Klima-Aktionstag am 20.9. mit JLU-Beteiligung").


Auf der Seie https://www.klima-streik.org/ sind weitere Informationen auch für Beschäftigte zu finden.

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