12:25 Uhr
Redesign Report Painter Berichte im Rahmen der Hochschulfinanzstatistik hier: Merkmal sowohl in Spalte als auch Zeile ausweisen
Ausgangslage: Report Painter Bericht zur Hochschulfinanzstatistik
Im Rahmen der im Artikel "Pivottabellen ab Excel 2010 dynamischer filtern mit Datenschnitten am Beispiel Hochschulfinanzstatistik" erwähnten Hochschulfinanzstatistik habe ich vor einigen Jahren vier Report Painter / Report Writer Berichte angelegt, die innerhalb der Profit-Center-Rechnung (EC-PCA) eine Auswertung nach Fächergruppen und Systemfinanzierungscodes ermöglichen. Basis dafür sind einheitliche Gruppen von Profitcenter (KCH2) und Konten (KDH2) die innerhalb der Hochschullandschaft einheitlich ausgerollt werden.Insgesamt gibt es hier vier Berichte:
- Blatt 1: Aufwendungen und Investitionsausgaben nachArten in fachlicher Gliederung
(auf Ebene der Fächergruppen und Lehr- und Forschungsbereiche die auf Profitcenter abgebildet werden) - Blatt 2: Aufwendungen und Investitionsausgaben in Summe ohne fachliche Gliederung
(auf Ebene der Konten) - Blatt 3: Erträge nach Arten in fachlicher Gliederungen
- Blatt 4: Erträge nach Arten ohne fachliche Gliederungen
Dabei sind für alle diese Berichte einzelne Berichte (und auch berichtsgruppen) angelegt worden die mit eigener "Parametertransaktion für Reporwriter" .
Dieses ist dann beim Aufruf doch etwas aufwändig, so dass ich gerne wie im Artikel "Grundlagen: Abschnitte in Report Painter und Report Writer und ihre Vorteile bei Officeintegration und Excel" beschrieben einen Bericht mit vier Abschnitten anlegen möchte der genau diese vier Arbeitsblätter als Excel (bzw. Abschnitte) abbildet.
Problem; Merkmal nur an einer Stelle bei mehreren Abschnitten verwertbar
Hier zeigt sich nun aber das Problem, dass Merkmale immer nur an einer von drei Stellen verwendet werden können:
- Allgemeine Selektion
- Spalten
- Zeilen
Dieses bedeutet, dass ich nicht im Abschnitt 1 als Spalten die Kontengruppen und als Zeile die Profitcenter und im Abschnitt 2 dann die Kontengruppen als Summe in Zeilen ausgeben kann.
Immerhin gibt es eine gute Lösung für dieses Problem indem ich eine Summenzeile im Abschnitt 1 einfüge und diese dann als Einzelzellen im Abschnitt 2 verwende. Dieses Verfahren habe ich auch im Artikel "Grundlagen: Formeln im Report Painter und Report Writer mit Bezug auf Spalten, Zeilen und Kombination aus beiden Zellen oder XYZ Beziehungen" näher beschrieben.
Die einzelnen Schritte zum "Redesign" meiner Berichte möchte ich nun hier im Artikel kurz darstellen.
Recycling von Berichtselementen (Vorlagen im Report Painter)
Da ich einige Elemente, wie die einzelnen Lehr und Forschungsbereiche und hinterlegte Fächergruppen (Profitcentergruppen) ebenso wie die Kontengruppen erneut verwenden möchte habe ich mir hier aus den bestehenden Berichten eine Vorlage angelegt.
Aus bestehenden Berichten ist dieses unter "Spalten oder Zeilen in Report Painter Berichten innerhalb Abschnitte kopieren bzw. als Vorlage anlegen Copy & Paste im CO Berichtswesen" beschrieben worden.
Neben der Möglichkeit Spalten oder Zeilen als Vorlage zu kopieren kann aber auch im SAP Menü unter:
- Infosysteme
- Ad-hoc Berichte
- Report Painter
- Vorlage
- Anlegen (Transaktion GRR4)
Wie schon im oberen Artikel beschrieben kann diese Vorlage dann im Bericht eingefügt werden.
In meinen Fall habe ich drei Vorlagen angelegt die noch ein wenig auf meine Berichtsanfordeurngen angepasst werden:
- HFS-SSYFA - Spalten mit Kontengruppen Aufwand
- HFS-SSYFE - Spalten mit Kontengruppen Ertrag
- HFS-ZFGS - Zeilen mit Profitcentergruppen zu Fächergruppenschlüsseln
Es ist übrigens sinnvoll nicht nur Berichte und Berichtsgruppen sondern auch solche Vorlagen zu transportieren, so dass diese auch auf anderen Systemen weiter verwendet werdne können.
Im Artikel "Report Writer oder Report Painter Berichte über Dateisystem inklusive Bibliothek Variablen und Berichtsgruppe exportieren und importieren" habe ich dieses für Berichte und Berichtsgruppen beschrieben aber unter:
- Infosysteme
- Ad-hoc Berichte
- Report Painter
- Hilfsmittel
- Transportieren
- Vorlagen
- ist dieses auch als
Exportieren (Transaktion GRR7)
und
Importieen (GRR8)
Vorlagen für Report Painter Berichte Hochschulfinanzstatistik
Insgesamt habe ich nun folgende Vorlagen, die in der Transaktion GRR5 bearbeitet werden können.Systemfinanzierungscodes (SYFCODE) zur Art der Verwendung
HFS-S-SYFA1Hier sind als Spalten die Kontengruppen HFSJ-511 bis HFSJ-59 hinterlegt. Dieses entspricht den Spaltenüberschriften von Blatt 1.
HFS-S-SYFA2
Hier sind ergänzend die nachrichtlichen Kontengruppen die ohne fachliche Gliederung im Blatt 2 ausgewiesen werden sollen.
HFS-S-SYFE1
Hier sind als Spalten die Kontengruppen HFSJ-511 bis HFSJ-59 hinterlegt. Dieses entspricht den Spaltenüberschriften von Blatt 3.
HFS-S-SYFE2 und HFS-S-SYFE3
Hier sind ergänzend die nachrichtlichen Kontengruppen die ohne fachliche Gliederung im Blatt 4 ausgewiesen werden sollen. Da diese mehr Spalten als in einer Vorlage verwendet weden können umfassen sind dieses zwei nachrichtliche Vorlagen, die später auch in zwei nachrichtlich ausgewiesenen "Hilfs-"Abschnitten ausgewertet werden können.
Die SYF*2,*3 Vorlagen dienen als Hilfstabellen da wir diese gleich mit folgender Vorlage kombinieren wollen
Fächergruppen und Lehr und Forschungsbereiche
HFS-ZFGS
Hier sind alle Profitcentergruppen für die einzelnen Fächergruppenschlüssel hinterlegt.
Dabei sind sowohl einzelne Gruppen als auch per Formel TRUNC die Gannzzahl für die einzelgruppen hinterlegt.
Da wir aber auch eine Summe benötigen sind als weitere Summenformeln für folgende Fächergruppen ebenfalls summiert und als S markiert, dies orientiert sich an den Fächergruppen denen die Lehr und Forschungsbereiche zugeordnet sind.
- S 010-195 Geisteswissenschaften
- S 200 Sport
- S 200-320 Rechts-Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
- S 330-420 Mathematik, Naturwissenschaften
- S 440-520 Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften
- S 540-650 Agrar-, Forst- Ernährungswissenschaften, Veterinärmedizin
- S 670-770 Ingenieurwissenschaften
- S 780-830 Kunst, Kunstwissenschaften
- S 870 Hochschule insgesamt (ohne Hochschulkliniken)
- S 880-960 Zentrale Einrichtungen (ohne Hochschulkliniken)
- S 970-990 Zentrale Einrichtung der Hochschulkliniken (nur Humanmedizin)
Selbstverständlich könnte auch eine übergeordnete Gruppe (zum Beispiel die Profitcentergruppe HFSJ) hier verwendet werden, allerdings wurde diese, im Gegensatz zu den Lehr und Forschungsbereichen nicht eindeutig festgelegt und es kann durchaus sein, dass bestimmte Profitcenter dann zwar in dieser Gruppe angegliedert aber nicht weiter relevant sind. Gründe gibt es da im Bereeich der internen Steuerung viele. :-).
Als TRUNC Formel werden diese dann ebenfalls als Ganzzahl ausgewiesen und die Vorlage gespeichert. Dieser Zwischenschritt ist erforderlich, da ich bei der Summierung der ebenfalls mit TRUNC versehenen Einzel Lehr und Forschungsbereiche entsprechende Rundungsfehler mit ausweisen würde.
Damit sind die notwendigen Vorlagen angelegt und es kann der eigentliche Bericht angelegt werden.
Report Painter Bericht für Hochschulfinanzstatistik
Im ersten Abschnitt kann nun perBEARBEITEN - > ZEILE - > Zeilenvorlage einfügen
die Fächergruppe als HFS-ZFGS eingefügt werden.
Ferner kann über
BEARBEITEN - > SPALTE -> Spaltenvorlage einfügen
HFS-S-SYFA1 eingefügt werden.
Für diesen Artikel bleibe ich einmalnur beim Aufwand den ich zugleich transponieren möchte um diesen nicht nach fachlciher Gliederung darzustellen.
Dazu gehe ich auf die einzelnen Zellen und klicke doppelt auf den dargestellten Wert (Zelle aus Summe aller FGS und SYFCODE 511 so dass nun neben dieser Zelle ein Zeichen "✔" erscheint. Hierdurch wird eine "spezielle Zelldefinition" vorgneommen. Damit steht die Zelle als Formelbestandteil direkt zur Verfügung.
Nun füge ich einen nächsten Abschnitt als "Abschnitt mit abgeleitetetn Kennzahlen" ein.
Nun kann ein kombiniertes Merkmal (als Zelle bzw. Kombination aus Spalte und Zelle = spezielle Zelldefinition) wie folgt eingefügt werden.
- Hier klicke ich auf die erste Spalte und trage als Text "Summe" ein.
- Beim Klick auf die erste Zeikle trage ich "511" ein.
- Per Doppelklick auf die Platzhalter für die Summe erscheint nun ein Eingabefeld für die Rechenformel.
Dort kann ich problemlos auf Z001 (Zelle 001 für die Kombination aus der Summenzeile und SYF Code 511 verweisen.
Ebenso kann ich für alle weiteren SYF Codes verfahren und habe so Aufwand und Ertrag sowohl mit als auch ohne fachliche Gliederung ausgewiesen.
Fazit
Im Ergebnis habe ich so für die Jahreserhebung der Hochschulfinanzstatistik die Möglichkeit einzelne Tabellenblätter direkt als Bericht zu erstellen und zumindest intern zu verwenden. Mittlerweile werden die Daten jedoch per Webformular hochgeladen und das exportierte Tabellenformat muss erneut angepasst werden. Die entsprchend formatierte Textdatei mit der Angabe von FGS, SYFCODE und Wert in eine bestimmte Zeichenfolge kann hier mit Report Painter nicht ohne weiteres dargestlelt werden, so dass es fraglich ist, ob die hier beschriebenen Vorgehensweise sinnvoll umzusetzen ist oder ob nicht doch lieber bei den vier Einzelberichten verblieben werden sollte.Dies ist dann aber eine Entscheidung die durch die Kolleg:innen aus dem Bereich Hochschulcontrolling und der Arbeitsgruppe Hochschulfiannzstatistik entschieden werden sollte. Die hier beschriebene Herangehensweise stellt nur eine Alternative dar mit der an eine Problemlösung herangegangen werden kann.
Da aber sowiese noch zwei SYF Code Bereiche nachgepflegt werden müssen, kann dieses ein spannendes Feld sein an das sich auch Keyuser:innen im Bereich CO der Hochschulen versuchen können und es stellt gleichzeitig eine praktische Übung für Report Painter dar.
Neben einer Schulung oder Literatur zu Report Painter / Report Writer mag ich noch gerne auf folgende Einführung ins Thema hinweisen. Im Rahmen vom "Berichtswesen im SAP Controlling" habe ich hier sowohl unter "Workshop & Seminare" als auch bei "Publikationen" einige Angebote zur Verfügung.
Hinweis:
Eine kurze Einführung in das Thema Report Painter und Report Writer habe ich im Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.
Aktuelles von Andreas Unkelbach
unkelbach.link/et.reportpainter/
unkelbach.link/et.migrationscockpit/
18:49 Uhr
Vorzeichenumkehr bei Ertrag und Aufwand im SAP Berichtswesen am Beispiel Recherchebericht und Report Painter
Im Artikel "Mehrjahresvergleich im Recherchebericht mit Beschränkung von Aufwand und Ertrag für das laufende Geschäftsjahr bis aktuelle/selektiere Periode/Jahr und komplette Perioden der Vorjahre sowie übertragene Jahresendsalden" bin ich auf eine jahresübergreifende Budgetsicht eingegangen die auch einen entsprechenden Saldo übertrag berücksichtigt.
Anhand folgender Darstellung sollte der Aufbau eines Mehrjahresvergleichs mit entsprechender Auswertung der "Zahlungsflüsse" gut dargestellt werden:

Bei der Anwendung des Berichtes gab es nun jedoch die Rückmeldung, dass zum besseren Verständnis der Zahlen sollten Aufwand und Obligo mit negativen Vorzeichen aber Ertragsbuchungen mit positiven Vorzeichen dargestellt werden. Erträge im SAP System werden als "kostenmindernde Erlöse" mit negativen Vorzeichen bei uns in Berichten ausgewiesen.
Vorzeichenumkehr Report Painter - rein optisch (Formatierung)
Im Report Painter / Report Writer ist es über Formatierung - Spalten zwar möglich im Daialog "Formatgruppe pflegen" die Option "Vorzeichen umkehren" für einzelne Spalten zu pflegen jedoch hat dieses nur einen optischen Effekt (siehe "Darstellung negatives Vorzeichen in SAP - Standardlayout anpassen für vorangestelltes Vorzeichen"), so dass bei aktiver Excel-Integration zwar im Format das gewünschte Vorzeichen zwar dargestellt wird, aber im Feld weiterhin die "richtigen" Vorzeichen ausgewiesen sind. Dennoch kann es für nur in SAP (ohne Office Integration) aufgerufene Berichte interessant sein hier dieses für die Formatgruppe einzustellen und oberhalb der Spalte im Bericht eine entsprechende Formatgruppe der Spalte zuzuweisen."Echte" Vorzeichenumkehr im Recherchebericht (bei Aufbereitung des Berichtes)
Hier gibt es im Recherchebericht eine andere Möglichkeit.Über die Transaktion FMEO "Formular ändern" innerhalb des Moduls Public Sector Management - Haushaltsmanagement (PSM-FM) können einzelne Felder markiert werden.
Hier kann einfach ein Feld angeklickt oder über die Symbolleiste durch das Symbol "Markieren/Entmarkieren" (Taste F9 bzw. Symbol mit Pfeil und Quadrat mit roten Punkt) über die Schaltfläche "Block markieren" oder erneut über die Taste auch mehrere Felder markiert werden. Sind nun alle gewünschten Felder (zum Beispiel Aufwand und Obligo) markiert kann über Formatierung - Vorzeichenumkehr (F7) die Vorzeichenumkehr für die markierten Felder ausgewählt werden.
Vergleichbare Einstellungen können aber auch im Bilanzreporting oder der Profit-Center-Rechnung getroffen werden. Im Artikel "Grundlagen: Was sind die Unterschiede zwischen Report Painter und Rechercheberichte?" bin ich auf die einzelnen Transaktionen zur Pflege von Formularen für Rechercheberichte eingegangen.
Im Ergebnis werden auch beim Export nach Excel nun die Vorzeichen wie gewünscht dargestellt. Zu beachten ist allerdings, dass bei Formeln wie Saldo gegen Budget (Budget - Aufwand - Oligo) weiterhin mit den "tatsächlichen" Werten gerechnet wird, so dass die Vorzeichenumkehr erst bei der Aufbereitung des Berichtes erfolgt.
Fazit
Insgesamt lebt das Berichtswesen, nicht nur für Infouser, davon miteinander in Kontakt zu treten und die Berichte so aufzubereiten, dass direkt damit gearbeitet werden kann. Insgesamt sollte hier auch im Berichtswesen nicht die Technik des Berichtes im Mittelpunkt stehen sondern auch für die Adressaten des Berichtes eine Steuerung und Interpretation der vorhandenen Daten direkt möglich sein. Daher mag ich auch die vielen Möglichkeiten, die es im Berichtswesen für die Anpassung von Berichten gibt.Im Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling« bin ich ausführlich auf dies Thema eingegangen.
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Aktuelles von Andreas Unkelbach
unkelbach.link/et.reportpainter/
unkelbach.link/et.migrationscockpit/
14:53 Uhr
Die wissenschaftliche Suchmaschine Google Scholar - Recherche und eigenes Profil eintragen (Akademische Suchmaschinenoptimierung / Academic Search Engine Optimazation ASEO)
Das entsprechende Video stellt nicht nur Google Scholar als Recherchemöglichkeit für wissenschaftliche Quellen vor sondern erläutert auch, wie die Suchmaschine mit der eigenen Hochschulbibliothek verknüpft werden kann und auch weitere relevante Quellen sowie eine Einordnung der gefunden Texte genutzt werden können.
Das Video aber auch die anderen Folgen der Serie ist sicherlich nicht nur für Forschende und Studierende interessant sondern kann auch für die Recherche zu Dokumentationen oder auch für Autor:innen spannend sein.
(c) https://www.youtube.com/watch?v=ukQR2HMQnVI
Auf einige der hier angesprochenen Punkte möchte ich nun besonders im folgenden Artikel eingehen mit einen besonderen Schwerpunkt für Blogs als wissenschaftliche Quellen und wie diese auch in Google Scholar aufgenommen werden kann.
Der folgende Artikel ist praktisch aus Sicht von Autor:innen geschrieben die ebenfalls in Google Scholar gelistet werden wollen.
Autor_innen Profile in Google Scholar
Im dargestellten Video wurde auf das Thema Autor_innen-Profile schon eingegangen.Als kleine Ergänzung zu der beschriebenen Recherche möchte ich hier im Artikel noch darauf eingehen, wie das eigene Blog als Quelle für Google Scholar hinzugefügt werden kann und wie die Pflege des eigenen Profils möglich ist. Dazu ist, wie bei anderen Diensten von Google auch, ein Google Account erforderlich sowie die Notwenidgkeit, dass Google die eigene Seite als für Google Scholar relevant betrachtet.
Durch die Pflege eines eigenen Profils können Fundstellen neu gegliedert werden und es kann der "Impact" eingesehen werden.
Zitate aus Google Scholar
Besonders praktisch empfinde ich, dass hier direkt eine Notation für Zitate mit aufgeführt wird, aber auch die eigene Person noch einmal ausführlicher vorgestellt werden kann.
Das eigene Profil in Google Scholar
Daneben kann auch das eigene Profil um weitere Angaben, wie auch derzeit noch nicht vorhandenen Quellen ergänzt werden.

Dabei sind die einzelnen Veröffentlichungen mit Quelle sowie Erscheinungsdatum aufgeschlüsselt und es besteht die Möglichkeit auch noch manuell unterschiedliche Quellen hinzuzufügen.

Als Quellen stehen folgende Medien zur Verfügung:
- Zeitschrift
- Konferenz
- Kapitel
- Buch
- Abschlussarbeit
- Patent
- Gerichtsverhandlung
- und sonstiges
Quelle in Google Scholar hinzufügen
Damit ein eigenes Profil in Google Scholar angelegt werden kann müssen jedoch erst einmal Quellen zur eigenen Person in Google Scholar vorhanden sein. In meinen Fall hätte ich gedacht, dass die bisherigen Publikationen als Bücher nicht nur in Google Books sondern auch in Google Scholar aufgelistet sind. Für meine eigene Bücher konnte ich hier aber keine Fundstelle finden. Dafür ist meine Frau (unkelbach.art / schattenbaum.net ) mit ihren Buch "PHP für dich" online als wissenschafltiche Quelle gelistet :-).Es gibt aber auch die Möglichkeit, dass Onlinequellen indiziert werden. Dazu zählen auch Blogs, sofern diese bestimmte Vorraussetzungen erfüllen.
Onlinepublikation Andreas Unkelbach Blog
Seit 2004 veröffentliche ich hier regelmäßig Artikel zum Themenbereich Berichtswesen und Controlling mit SAP aber auch zu anderen it nahen Themen rund um Hochschulcontrolling und Hochschulberichtswesen aber auch andere Themen die sowohl im Studium der Betriebswirtschaftslehre als auch meinen eigenen Studienschwerpunkten Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsrecht aber auch privaten Interesse entsprechen.
Die Berücksichtigung in Google Scholar ist technisch über sogenannte META-Tags, die im HTML Code der Internetseite hinterlegt sind, gelöst. Ein vergleichbares Thema ist unter "Strukturierte Daten auf Website oder Semantisches Web (schema.org)" zu finden.
In der Hilfe von Google Scholar ist unter: "Inclusion Guidelines for Webmasters" beschrieben, welche META-Tages hier obligatorisch oder verpflichtend einzutragen sind.
Dabei sind die verwendeten Daten vergleichbar zum Dublin Core als bibliographisches Datenformat, dass von der st die „Dublin Core Metadata Initiative“ (DCMI) gepflegt wird (siehe Wikipedia: "Dublin Core")
Obligatorische META Tags für Google Scholar
- "citation_title" - hier wird der Titel des Artikels eingetragen
Innerhalb des DublinCore wäre dieses gleichzusetzen mit DC.title - "citation_author" - hier werden die Autor:innen zum Artikel eingetragen. Dieser Meta-Tag kann auch mehrfach verwendet werden, sofern mehrere am Artikel mitgeschrieben haben. Es muss mindestens eine Angabe erfolgen.
Innerhalb des Dublin Core wäre dieses DC.creator. - "citation_publication_date" - dieses dürfte wohl am ehesten probelamtisch umzusetzen sein. Hier ist das Publikationsdatum einzutragen.
Es kann sowohl ein Erscheinungsjahr als auch das Publikationsdatum im Format JAHR/MONAT/TAG genommen werden. - "citation_fulltext_html_url" - die URL zum Artikel, sofern diese im HTML Format angegeben wird.
Optionale META-tags für Google Scholar
Optional können noch weitere Tags mit angegeben werden.Dieses können
- "citation_journal_title" - für den Titel der Gesamtpublikation sein (in meinen Beispiel ist dieses der Blogname
aber auch weitere Angaben sind hier möglich. Eines für mich in der Zukunft wichtiges Meta Tag ist die Anagbe einer ISSN durch den Meta Tag:
- "citation_issn" - für die ISSN die mittlerweile auch für reine Onlinetexte, wie Blogs vergeben wird.
<meta name="citation_title" content="Artikel zum Thema Die wissenschaftliche Suchmaschine Google Scholar - Recherche und eigenes Profil eintragen" />
<meta name="citation_author" content="Andreas Unkelbach" />
<meta name="citation_publication_date" content="2020/8/23" />
<meta name="citation_journal_title" content="Andreas Unkelbach Blog" />
<meta name="citation_fulltext_html_url" content="https://www.andreas-unkelbach.de/blog/?go=show&id=1121" />
<meta name="dc.Contributor" content="Unkelbach, Andreas" />
<meta name="dc.Title" content="Artikel zum Thema Die wissenschaftliche Suchmaschine Google Scholar - Recherche und eigenes Profil eintragen" />
<meta name="dc.Date" content="2020/8/23" />
<meta name="citation_publisher" content="Andreas Unkelbach Blog" />
<meta name="citation_issn" content="2701-6242" />
ISSN für Onlinepublikation / Blog beantragen
Eine ISSN ist vergleichbar zur ISBN und kann für fortlaufende Veröffentlichungen, bspw. Zeitschriften, beantragt werden.
Als fortlaufende Veröffentlichungen, die nummeriert oder datiert erscheinen, können auch reine Online-Publikationen/Blogs eine ISSN kostenlos bei der DNB beantragt werden. In der Bundesrepublik Deutschland ist eine ISSN, im Geensatz zu anderen Ländern, nicht verpflichtend kann aber kostenfrei beantragt werden.
In der FAQ dazu wird darauf hingewiesen, dass "Bei der Zuteilung einer ISSN wird ausschließlich geprüft, ob die Veröffentlichung den formalen Kriterien einer fortlaufenden Veröffentlichung nach den ISSN-Definitionen entspricht. Es findet dabei keine inhaltliche Prüfung oder Bewertung der Qualität der darin veröffentlichten Artikel oder Beiträge statt."
Weiter Informationen zu diesem Thema sind auf der Seite dnb.de/issn zu finden.
Im Artikel "Hintergrund ISSN 📰 für Andreas Unkelbach Blog - Hintergrund ISSN für Onlinepublikationen wie Blog" bin ich ebenfalls auf das Thema ausführlciher eingegangen.
Gründe für eine Beantragung einer ISSN können, gerade bei "wissenschaftlichen Publikationen" auch die Zitierbarkeit sein. Da diese Seite hier auch regelmäßig Artikel aus den Bereichen Hochschulcontrolling, Hochschulberichtswesen veröffentlicht und hin und wieder auch in Büchern zitiert wird, ist dieses ein weiterer Baustein für meine Seite.
Google Knowledge Graph
Für Autor:innen kann ebenso interessant wie ein Eintrag bei Google Scholar auch ein Eintrag im Google Knowledge Graph sein. Hier wird anhand des Namens als Suchergebnis auf der Google Seite direkt eine Infobox (Knowledge Graph) zur Person angezeigt.
Über die Option Feedback geben kann dieses auch um weitere Punkte ergänzt werden Alternativ kann auch über Google Places ein Unternehmen als Einzelperson zum Beispiel als Consultant angelegt werden. Hier kann dann sowohl die Anschrift, Öffnungszeiten aber auch Bewertungen von anderen Google Usern hitnerlegt werden.
Persönlich ist mir die Infobox in obiger Form als Autor eigentlich schon sympathisch.Wobei sich hier Google auch bei unterschiedlichen Quellen bedient. Das Profilbild war mein Google Plus Profilbild, die Beschreibung ist vom Facebook Seitenprofil (Steckbrief) übernommen worden und die Bücher aus Google Books. Leider kann als Autor nur wenig Einfluss auf die Gestaltung genommen werden, aber zumindest neu erscheinende Bücher werden sehr schnell übertragen.
Microsoft Academic
Bing, als Suchmaschine von Microsoft, bindet dafür ausschliesslich Informationen aus Facebook als Infobox ein... so dass ich mir noch unsicher bin, ob dieses sinnvoller oder nachteilhaft ist.Immerhin bietet auch Microsoft mit "Microsoft Academic" ebenso wie Google Scholar eine Suchmaschine die eine freizugängliche wissenschaftliche Suchmaschine anbietet für entsprechende Texte. Hier ist es für mich als Autor spannend in welche Themenbereiche mich Microsoft Academic einsortiert:

Mein automatisch generiertes Profil ist unter https://academic.microsoft.com/author/3045573423/ angelegt und automatisch aus Blogartikel generiert. Ich gehe davon aus, dass hier vergleichbare Meta Tags ausgelesen werden.
Fazit
An dieser Stelle vielen Dank an Frank Waldschmidt-Dietz (Website / Twitter) vielen Dank für die Hinweise auf Google Scholar sowie Anregung zum Artikel und technischen Hintergrund zum Einbinden.Ich glaube, dass gerade für Publikationen das Thema auch hier vertreten zu sein ebenso relevant ist, wie auf socialmedia. Hier merke ich auch, dass sich mein eigenes Verhalten zu "Praktische Nutzung von social media Diensten für meinen Arbeitsalltag" mittlerweile gewandelt hat und sich Videos aber auch Twitter mehr im Mittelpunkt stehen.
Aber immerhin Feedly und Blogs sind weiterhin, wie unter "Infotainment oder Nachrichtenapps für Android" oder meiner Blogroll zu sehen, weiterhin eine wichtige Quelle.
Immerhin dieser Artikel dürfte dann auch im Abschnitt "Autorenleben" auf meiner Seite rund um VG Wort, Steuer und andere Themen rund um das Leben von Autor:innen passen.
Hinweis:
Mehr zum Thema #Autorenleben findet sich im Artikel "Autorenleben - Steuern und Selbstständigkeit, Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort), Autorenleben in Nebentätigkeit" und wird von mir regelmäßig aktualisiert.
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17:31 Uhr
Wordpress Sicherheit : Zugang zu Wordpress unter anderen mit 2FA / OTP als zweiten Faktor absichern, Schnittstellen deaktivieren, Benutzer und Rollenkonzept und Update: #Autorenleben Verwertungsgesellschaft Wort ( VG Wort ) und das Thema Steuer
Im Artikel "Wordpress als CMS für die Internetseite unserer Kirchengemeinde auf kirche-miteinander.de" hatte ich ja schon erwähnt, dass es hilfreich ist sich, gerade bei bekannter Software auch Gedanken um die Sicherheit zu machen.
Gerade bei Wordpress sollte hier das Thema Updates eine besondere Bedeutung haben. Hier gehe ich (meistens) nach folgenden Muster vor, sofern ein größeres Update anliegt:
- Backup :-)
- Themes und Plugins aktualisieren
- Wordpress aktualisieren
- Schauen ob noch alles funktioniert
Hier nutze ich bei der von mir eingesetzten Wordpress Version zwei Plugins um den Zugang für Unbefugte etwas zu erschweren.
Plugins zur Zugangssicherheit von Wordpress
Wie bereits im vorherigen Artikel erwähnt reduziere ich die Möglichkeit sich am Passwort der User zu vesuchen (BruteForce) und habe die Anzahl der Anmeldungen entsprechend reduziert, so dass bei mehrmaliger Falschanmeldung die IP Anschrift gesperrt wird.
Plugin Limit Login Attempts Reloaded
Limit Login Attempts Reloaded Von WPChefURL: https://de.wordpress.org/plugins/limit-login-attempts-reloaded/
Gerade in Richtung Sicherheit sollte zumindest das Login etwas abgesichert werden. Dieses Plugin setzt hier DSGVO konform auf einen gewissen Schutz, was brute force Angriffe anbelangt.

Damit sind zumindest mehrere Versuche gesperrt und die IP werden nur als HASH gespeichert. Natürlich sollte dennoch kein Name wie Admin für den Administratorzugang gewählt werden.
Zwei-Faktor-Authentifizierung 2FA mit Wordpress
Da ich aber vemehrt mitbekommen habe, dass hier auch immer mal wieder automatische Anmeldeversuche getestet werden (meist für den nicht vorhandenen User Admin aber auch für tatsächlich vorhandene User habe ich nun doch das Thema 2FA ebenfalls per Plugin umgesetzt.Das Thema habe ich auch im Artikel "Zweistufige Anmeldung oder Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) bei Onlinediensten (Datensicherheit und Datenschutz) bspw. per OTP (One-Time Password, Einmal-Passwort) App" näher vorgestellt und entsprechend lag es nahe dieses auch in der eigenen Seite umzusetzen.
Plugin Two-Factor
Two-Factor Von Plugin ContributorsURL: https://de.wordpress.org/plugins/two-factor/
Nachdem das Plugin installiert ist können die einzelnen User:innen über ihr Profil einen zweiten oder mehrere Faktoren zur Absicherung ihres Account anlegen. Als Admin kann ich dieses auch in der Userliste und sehen wer diesen Faktor aktiviert hat.
Im Profil habe ich dann mehrere Möglichkeiten wie ich meinen Zugang konkret sichern möchte:

Hier kann der zweite Faktor ein Code per Mail (der dann nach der Angabe von Benutzername und Passwort zugesandt wird) oder auch ein zeitlich limitiertes Einmalpasswort (OTP / OneTimePasswort dass dann per App am Smartphone generiert wird) sein. Neben QR Code kann auch der darunter befindliche Schlüssel zur Authentifizierung in der App eingetragen werden. Für beide habe ich die Daten aber verborgen, so dass der QR Code auf eine andere Seite und die darunterbefindliche Nummer (hier allerdings blau anonymisiert) eingetragen werden kann.
Als weitere Möglichkeiten stehen hier Backupscode oder auch FIDO Universal 2nd Factor (U2F) zur Verfügung.
Zum Thema FIDO2 (nicht zu verwechseln mit FidoNet) hat Heise unter "Passwort-Nachfolger FIDO2" eine FAQ veröffentllicht.
Die Backupscode sind sehr praktisch, sollte einmal der Authenticator nicht vorhanden sein (Smartphone kaputt) und hier eine neue Registrierung eines zweiten Faktors erforderlich sein. Daher empfiehlt es sich hier einen zweiten Faktor in der Spalte "Aktiviert" zu markieren, so dass im Falle eines Falles eine alternative Anmeldung möglich ist.
Als letzte Möglichkeit kann auch der Pluginordner per FTP umbenannt werden, wenn man gar keine andere Möglichkeit mehr sieht.
Nachdem ein entsprechender Faktor eingerichtet worden ist und der bevorzugte Faktor ausgewählt wurde (bei mir tatsächich 2FA) funktioniert nun die Anmeldung bei Wordpress in zwei Schritten.
Die erste Anmeldung erfolgt mit Benutzername und Passwort:

Wenn dieses erfolgreich ist kommt es nun aber zur Nachfrage des zweiten Faktors:

Da ich auch noch alternative Anmeldungsmöglichkeiten als zweiten Faktor aktiviert habe kann ich hier auch auf E-Mail oder Backup-Verifizierungs-Code umstellen.
Schnittstellen deaktivieren bei Wordpress
Innerhalb der functions.php meines Wordpress Themes habe ich noch folgende Anpassungen vorgenommen um externe Schnittstellen zu deaktivieren.XMLRPC deaktivieren:
Gerade durch BruteForce Angriffe oder DDOS ist es in meinen Augen sinnvoll diese Schnittstelle auf die API von Wordpress zu deaktivieren.add_filter(
'xmlrpc_enabled',
'__return_false'
);
Da ich auch keine externe Anwendung habe die auf diese veraltete API zugreift kann ich diese auch bedenkenlos deaktiverne.
Rest_Authentication / Programmierschnittstelle, JSON-API deaktivieren
Durch den c't Artikel "Datenklau durch die Hintertür Wie unzureichend geschützte Wordpress-Installationen Daten preisgeben" (c't 23/2020) bin ich noch auf diese Schnittstelle aufmerksam geworden die ebenfalls hier deaktiviert wurde.add_filter( 'rest_authentication_errors', function( $result ) {
if ( ! empty( $result ) ) {
return $result;
}
if ( ! is_user_logged_in() ) {
return new WP_Error( '401', 'not allowed.', array('status' => 401) );
}
return $result;
});
Berechtigungskonzept und Rollenerweiterungen von Wordpress
Innerhalb der Benutzerverwaltung von Wordpress können einzelnen Benutzern unterschiedliche Rollen zugeordnet werden. Dieses kann in einer Kirchengemeinde sinnvoll sein, wenn einzelne Personen Termine einpflegen sollen, andere Ankündigungen und Artikel veröffentlichen sollen und wieder andere auch Seiten pflegen sollen. Darüberhinaus sollte sich auch jemand um die Technik und das Design kümmern.
Für unsere Kirchengemeinde nutzen wir folgende Rollen:
- Administrator
Dieses entspricht der Gesamtberechtigung und kümmert sich um Design, Templates, Plugins aber auch um Updates der Software - Redakteur
Ein Redakteur kann jede Seite bearbeiten (und auch Autoren der Seite ändern), Bilder und Dateien hochladen sowie Kategorien pflegen - Autor
Autoren können Artikel (Beiträge) aber nicht Seiten pflegen, Bilder und Dateien hochladen. Dabei können Autoren auch direkt Beiträge und auch Termine veröffentlichen. - Mitarbeiter
Werden bei uns nicht genutzt, aber diese könnten Artikel schreiben ohne diese zu veröffentlichen. Die Veröffentlichung müsste dann von jemand anderen vorgenommen werden.
Auf diese bin ich im Artikel "Menüeinträge unter Wordpress durch Redakteure pflegen lassen - Berechtigungen im CMS der Rolle Editor / Redakteur anpassen" eingegangen.
Fazit
Auch für die Internetredaktion unserer Kirchengemeinde war die Einrichtung eines zweiten Faktors keine große Hürde und tatsächlich scheint das Bewustsein für Sicherheit für Zugänge hier ebenfalls breit akkzeptiert zu sein.Da das ganze optional ist, habe ich mich sehr gefreut, dass es in der Breite angenommen wurde.
Kerstin Sommer (kerstinsommer.at) hat in ihren Artikel "WordPress Sicherheit: So schützt du deine Website" noch einige weitere Empfehlungen rund um die Sicherheit mit Wordpress veröffentlicht. Da ich mit Wordpress seltener arbeite, verweise ich an dieser Stelle gerne dahin, auch da hier sicherlich noch weitere aktuelle Artikel online veröffentlicht werden.
Unter Android nutze ich als zweiten Faktor zur Anmeldung in zwei Schritten die Apps Google Authenticator oder FreeOTP. Aber auch einige Passwortmanager haben eine entsprechende Verwaltung eines zweiten Faktor (2FA/OTP) (siehe Artikel) integriert.
Update: #Autorenleben Verwertungsgesellschaft Wort ( VG Wort ) und das Thema Steuer
Zum Thema Datenschutz noch als kleiner Hinweis, dass sich auch der Artikel "EU DSGVO - Info- bzw. Link-Sammlung mit Schwerpunkt auf die Umsetzung bei Blogs oder der eigenen Website (hier: Autorenwebsite, Blogger, KMU)" erneut aktualisiert wurde.
Abseits davon dürfte auch gerade für Autor:innen interessant sein, dass das Thema VG Wort und Steuern einige Updates heute erfahren hat.
Hier bin ich unter anderem intensiver auf das Thema
- "Hintergrund Entscheidung des EUGH zur Umsatzsteuer zu Ausschüttungen von Verwertungsgesellschaften an Urheber"
- "Gutschrift & Ausschüttungsauskunft für Hauptausschüttung und Ausschüttung METIS"
Aber auch ganz konkret (mit Zahlenbeispiel) auf die Themen:
- "Rechnung über Inkassoleistung für die beiliegende Gutschrift"
- "Beispiel zur Hauptausschüttung und Steuer und EÜR"
- "Ausweis der umsatzsteuerfreien Einnahmen aus VG Wort in der Umsatzsteuervoranmeldung (UstVA)"
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08:13 Uhr
Auswertung gebuchter statistischer Kennzahlen jahresübergreifend nach CO Objekten wie Kostenstelle oder Innenauftrag
Grundsätzlich würde ich hier zwar auch eher einen Report Painter Bericht wie im Artikel "Hochschulcontrolling: Vergleich Lehrimport von Studiengängen und Kostenanteile einzelner Lehreinheiten - Abschnitte mit abgeleiteten Kennzahlen im Report Painter" oder "Auswertung Statistische Kennzahlen auf Innenaufträge für Lehrimport und Lehrexport auf Ebene Studiengänge" für das die Kostenstellenrechnung oder INnenauftragsrechnung anlegen. Da ich aber für die Auswertung der eingebuchten LENA je Cluster die einzelnen Studiengänge, die als Innenauftrag angelegt sind, benötige um hier eine entsprechende Auswertung zu erstellen, erscheint eine Query als eine gute Wahl.
Hier sollen nun aber die abgerechneten Ergebnisse der Studiengänge (über die Kennzahl Lehrnachfrage (LENA)) zurück auf die einzelnen Lehreinheiten gerechnet werden, als Basis zur Verteilung des Grundbudget. Leider scheint es im SAP Standard keinen Bericht über die gebuchten statistischen Kennzahlen je CO Objekt zu geben.
Tabellen Stat. Kennzahlen COSR, COEJ, COEPR
Die statistischen Kennzahlen (bzw. die Mengen) sind in den Tabellen COSR (Summe) und COEPR (Einzelposten "CO-Objekt: Einzelposten Stat. Kennzahlen - periodenbezogen") gespeichert.
Seitens SAP wird der View VIEW COVPR "CO-Objekt: EP Stat. Kennzahlen - periodenbezogen + Bel.kopf" zur Verfügung gestellt über din die beiden Tabellen COBK
Hier sind direkt COBK und COEPR über Mandant, Kostenrechnungskreis und Belegnummer miteinander verknüpft.
Allerdings scheinen in der COEPR keine Werte mehr abgespeichert zu sein, so dass ich hier lieber eine eigene Query über die Tabellen COEJR "CO-Objekt: Einzelposten Stat. Kennzahlen - jahresbezogen" anlege.
In der erwähnten Tabellen sind für meine Auswertung insbesondere folgende Felder relevant:
- Statische Menge (hier gibt es für jede Periode en Feld SME001 bis SME016)
- Geschäftsjahr (Feld GJAHR)
- Version (Feld VERSN)
- Statistische Kennzahl (Feld STAGR)
Für das Gemeinkostencontrolling ist noch das Feld Objektnummer (OBJNR) wichtig.
Exkurs Objektnummer oder Partnerobjektnummer
Die Objektnummer stellt unterschiedeliche Objekte im Controlling einheitlich dar. Hierbei werden Kostenstellen mit führenden KS* und Innenaufträge mit OR* abgebildet.
In vielen Stammdatentabellen ist ebenfalls die Objektnummer vorhanden, so dass diese verknüpft werden kann.
In unseren Fall ist das aber sehr praktisch, da hierdurch zwei Infosets angelegt werden können durch die ich sowohl eine Auswertung der statistischen Kennzahlen je Innenauftrag als auch Kostenstelle auswerten kann.
Datenherkunft / Infoset statistische Kennzahlen und CO Objekte
Für die Innenaufträge:
Infoset:
ZCO_COEJR-AUFK - "ZCO_COEJR-AUFK Stat Kennzahl Innenauftrag"
Join über tabelle COEJR und mit folgenden Tabellen verknüpft:
COEJR-KOKRS <-> AUFK-KOKRS "Kostenrechnungskreis"
COEJR-OBJNR <-> AUFK-OBJNR "Objektnummer"
Das Feld OBJNR hat in Tabellen eine besondere Funktion, da hier unterschiedliche Kontierungsobjekte festgehalten werden können. So werden beispielsweise Innenaufträge als OR* gespeichert, so dass hier eine entsprechende Verknüpfung erfolgen kann.
Um auch Erfasser und Erfassungsdatum zu erhalten kann ich noch
COEJR-KOKRS <-> COBK-KOKRS "Kostenrechnungskreis"
COEJR-BELNR <-> COBK-BELNR "Belegnummer"
miteinander verknüpfe.
Damit ist das Infoset für die Innenaufträge fertig.
Für die Kostenstellen:
Infoset:
ZCO_COEJR-CSKS-CSKT - "ZCO_COEJR-CSKS-CSKT Stat Kennzahl Kostenstelle"
Hier werden mehr Tabellen verknüpft, da die Texte zu den Kostnestellen in Tabelle CSKT und die Stammdaten in CSKS gespeichert sind.
Join über tabelle COEJR und mit folgenden Tabellen verknüpft:
COEJR-KOKRS <-> CSKS-KOKRS "Kostenrechnungskreis"
COEJR-OBJNR <-> CSKS-OBJNR "Objektnummer"
Das Feld OBJNR hat in Tabellen eine besondere Funktion, da hier unterschiedliche Kontierungsobjekte festgehalten werden können. So werden beispielsweise Kostenstellen als KS* gespeichert, so dass hier eine entsprechende Verknüpfung erfolgen kann.
Als kleiner Hinweis am Rande, die Profitcenter sind hier leider als CO Objekte nicht erfasst. Sofern eine Buchung in der Profit-Center-Rechnung (EC-PCA) erfolgte wie im Artikel "Statistische Kennzahlen in Profit-Center-Rechnung EC-PCA auf einzelnen Profit-Center auswerten".
Mit den ersten Join sind nun schon einmal die statistische Kennzahl und die Kostenstellenstammdaten verknüpft.
Ferner sollte nun noch die Tabelle CKS "Kostenstellenstammsatz" und CSKT "Kostenstellentexte" wie folgt verknüpft werden:
CSKS-KOKRS <-> CSKT-KOKRS "Kostenrechnungskreis"
CSKS-KOSTL <-> CSKT-KOSTL "Kostenstelle"
CSKS-DATBI <-> CSKT-DATBI "Datum gültig bis"
Besonders letzteres Feld ist erforderlich, wenn unterjährig sich der Name der Kostenstelle ändert.
Auch hier können noch die Daten aus dem Belegkopf ergänzt werden indem ich die Tabellen
COEJR-KOKRS <-> COBK-KOKRS "Kostenrechnungskreis"
COEJR-BELNR <-> COBK-BELNR "Belegnummer"
miteinander verknüpfe.
Auswertung / Query über statistische Kennzahlen nach CO Objekten (hier: Kostenstelle und Innenauftrag)
Nun kommt es zur eigentlichen Auswertung per Query.
In der Grundliste der jeweiligen Query habe ich zu den einzelnen Feldern in Klammern angeegeben, ob dieses ist L = Listenfeld (nur Anzeige) oder auch ein S = Selektionsfeld (Auswahl) handelt.
Dabei habe ich folgende Felder in die Query übernommen:
Query ZCO_STATK-IA "Statistische Kennzahl Innenauftrag"
zum Infoset ZCO_COEJR-AUFK
Version (L,S) COEJR-VERSN
Geschäftsjahr (L,S) COEJR-GJAHR
Auftrag (L,S) AUFK-AUFNR
Kurztext (L) AUFK-KTEXT
Statistische Kennzahl (L,S) COEJR-STAGR
Statistische Menge (L) COEJR-SME001
Da ich die Kennzahl jede Periode erneut einspiele und es sich bei den Kennzahlen um Festwerte handelt reicht mir hier der Wert für die erste Periode.
Wichitg ist mir noch, dass bei den Eigenschaften dieses Feld keine Einheit mit ausgegeben wird, was sonst ein Extrafeld in der Query wäre.
Optional können aus dem Belegkopf
Erfassungsdatum (L) COBK-CPUDT
Benutzername (L) COBK-USNAME
ergänzt werden.
Query ZCO_STATK-KS "Statistische Kennzahl Kostenstelle"
zum Infoset ZCO_COEJR-CSKS-CSKT
Hier sind folgende Felder aufzunehmen:
Version (L,S) COEJR-VERSN
Geschäftsjahr (L,S) COEJR-GJAHR
Kostenstelle (L,S) CSKS-KOSTL
Bezeichnung (L) CSKT-KTEXT
Statistische Kennzahl (L,S) COEJR-STAGR
Statistische Menge (L) COEJR-SME001
Da ich die Kennzahl jede Periode erneut einspiele und es sich bei den Kennzahlen um Festwerte handelt reicht mir hier der Wert für die erste Periode.
Wichitg ist mir noch, dass bei den Eigenschaften dieses Feld keine Einheit mit ausgegeben wird, was sonst ein Extrafeld in der Query wäre.
Optional können aus dem Belegkopf
Erfassungsdatum (L) COBK-CPUDT
Benutzername (L) COBK-USNAME
ergänzt werden.
Wichtig ist nun allerdings noch das Feld Gültig bis, so dass nur die aktuellste Bezeichnung der Kostenstelle ausgwertet wird.
Datum Gültig bis (S) CSKS-DATBI
Hier bietet es sich an die Query nur mit einer Variante ausführen zu lassen und das Feld als geschützt mit Datumswert 31.12.9999 laufen zu lassen, sofern alle Kostenstellen grds. bis in die Ewigkeit gültig sind. Andernfalls eben bis zum aktuellen Systemdatum.
Fazit
Die entsprechende Auswertung stellt nun eine Query als ALV Liste dar in der sowohl der Wert in der ersten Buchungsperiode als auch die Kostenstelle beziehungsweise der Innenauftrag mit Kurztext sowie Erfassungsdatum und Benutzername dargestellt wird.Ein Export kann dann wie folgt aussehen.

Natürlich lassen sich diese Daten dann auch noch ergänzen zum Beispiel nach einer virtuellen Lehreinheit als Zusatzdatum zur Kostenstelle oder aber, wie im Artikel "Auswertung sprechender Nummernkreisintervalle von CO Innenaufträgen mit Query Zusatzfeldcoding und Unterscheidung numerischer oder alphanumerischer Schlüssel" beschrieben mit weiteren Stammdaten.
Besonders im Hochschulberichtswesen und Hochschulcontrolling sind solche Auswertung sehr hilfreich. Da diese dann auch als Basis für weitere Berechnungen genutzt werden können.
Neben den eingangs erwähnten Möglichkeiten mit Report Painter / Report Writer kann auch durch Excel hier einiges erreicht werden.
Beispiele sind "Pivottabellen ab Excel 2010 dynamischer filtern mit Datenschnitten am Beispiel Hochschulfinanzstatistik" oder "Datentrends für Drittmittelstatistik mit Sparklines ab Excel 2010 darstellen durch Liniendiagramme in Zellen".
Hier sind dann Auswertungen mit SAP Query als Datengrundlage sehr nützlich und werden von mir gerne genutzt.
Hinweis:
Eine kurze Einführung in das Thema SAP Query habe ich im Artikel
"Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.
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