19:00 Uhr
In eigener Sache: Updates der Seite (Technik und Design) - Fokus auf Responsives Webdesign und pagespeed
Nachrichten aus dem Maschinenraum
Im Laufe der Zeit hat sich auch das Layout und die zugrundeliegende Technik dieser Seite gewandelt. Einige Änderungen möchte ich hier vorstellen, beziehungsweise einige Links dazu sammeln.
0. AMP - Accelerated Mobile Pages (Nachtrag 2016)
Mittlerweile gewinnt das Thema Mobile Website auch eine höhere Bedeutung für Google bzw. generell im Netz. Ich erinnere mich noch recht gut an erste Versuche mit WML, aber heutzutage scheint hier mit AMP ("Accelerated Mobile Pages") das Thema noch weiter vorangetrieben zu werden. Eine ausführliche Einführung in dieses Thema ist im Artikel "Wie Google mit AMP das offene Web retten will" in der c't 03/2016, S. 158 zu finden. Ein klein wenig erinnert mich hier die Strategie an meine Anfangszeiten mit htmling.net, hier gab es damals schon Aufschreie wenn eine Internetseite > 48 KB wurde... :-) Ich stehe der Technik etwas skeptisch gegenüber, da hier große Teile des Designs und der Funktionalität ausgelagert und eingeschränkt wird. Dennoch ist für den ein oder anderen dieses Thema sicher interessant.
1. Responsives Webdesign
Unter responsives Webdesign ist die Anpassbarkeit der Größe und Auflösung einer Seite abhängig vom Endgerät zu verstehen. Wobei hier das Endgerät als Synonym für die am Display vorhandene Auflösung zu verstehen ist.Ein Problem stellen hierbei Browser auf Tablets oder Smartphones dar, welche eine gewisse Displaygröße vorgeben, obgleich diese gar nicht gegeben ist.
Durch die Meta-Tag Angabe viewport:
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0" />
werden Smartphones nicht mehr eine simulierte sondern die tatsächliche Displaybreite liefern.
Innerhalb einer CSS Datei können dann über Mediaqueries
bspw. per:
@media screen and (min-width: px) and (max-width: px)
entsprechende CSS Tags neue Eigenschaften vererbt bekommen, so dass Elemente der Seite ausgeblendet werden können (durch die CSS Anweisung display:none; ) oder auf eine andere Position innerhalb des CSS Design gesetzt werden können.
Diese Möglichkeit in CSS3 ermöglicht es dann ein sich anpassendes Design zu entwickeln, welches je nach Auflösung dann die Seite unterschiedlich darstellt.
Dank Claudia bietet diese Seite nun verschiedene Darstellunsgformen:
- Gesamtsicht
- verkleinerte Tagcloud
- ohne Tagcloud
- ohne Bild, mit Menü links
- Menü als CSS Aufklappmenü am Seitenkopfrand
Auch die Hauptseite bietet nun eine entsprechende Anpassung je nach Bildschirmgröße, bzw. Darstellungsform der Seite. Vielen Dank für die Erklärung und natürlich auch Umsetzung :-).
Dieses ist gerade zur Darstellung von mobilen Websites sehr hilfreich und wird mittlerweile von Google als Rankingfaktor gewertet. Auf der MobileFriendly-Seite oder innerhalb der Webmastertools von Google kann ihre eigene Seite dahingehend überprüft werden, ob diese auch auf Smartphones oder anderen mobilen Geräten ordentlich dargestellt wird.
2. Navigation - Kategorien der Blogartikel
Das Menü (Unterseiten und Blogkategorien) ist nun auf der gesamten Seite einsehbar, so dass hier von jeder Seite auf etwaige Unterseiten gewechselt werden kann. Ferner sind die Kategorien (Android, SAP, Beruf, ...) und die einzelnen Tags aufgeräumt, so dass hier eine bessere Übersicht erlangt werden kann. Sollten Artikel nicht auf Anhieb gefunden werden, empfiehlt sich die Artikelsuche. Hier sind alle Blogartikel auffindbar. Neben einer Kategorisierung sind die einzelnen Beiträge auch verschlagwortet (TAGS), so dass Sie, zumindest in der Desktopansicht auf der rechten Seite eine Tagcloud haben in der Sie nach Stichworten suchen können.3. Ladegeschwindigkeit - Pagespeed
Google bietet mit dem Webservice Google Page Speed die Möglichkeit an, eine Seite zu analysieren und Verbesserungsmöglichkeiten im Bereich des Optimierung der Ladezeit ausgegeben.Mittlerweile bietet der Pagespeed-Test von Google optimierte Bild-, JavaScript- und CSS-Ressourcen für die getestete Seite zum Herunterladen an. Hierbei sollte jedoch vorher kontrolliert werden, ob diese tatsächlich kleiner als die ursprünglich verwendeten Ressourcen sind. Unschön ist, dass bei JavaScript Dateien die Kommentare entfernet werden und damit auch Copyright Hinweise zum Skript. Die CSS Dateien sind oftmals unproblematisch, da hier einfach nur die Leerzeichen entfernt werden.... hier ist der Spagat zwischen Lesbarkeit und schnelles Laden zu schaffen... Möglicherweise kann es hilfreich sein online eine komprimierte und offline eine gut lesbare Version des CSS zur Verfügung zu haben.
Leider sind hier die Hinweise sehr technisch, so dass ich sehr dankbar für die Seite Page-speed.net bin welche einige Tipps Ladezeit und Performance Optimierung zusammenfasst und anhand von Codebeispielen erläutert. Auf dieser Seite sind neben Pagespeed von Google auch andere Tools und PHP Skripts zur Kontrolle der Ladezeit einer Website mit aufgeführt.
Für die Verwendung von Grafiken (PNG, JPG oder GIF) wurde ja schon im Beitrag RIOT Bilder fürs Web optimieren (Plugin für Irfanview) der Unterschied und etwaige Empfehlungen zum Bildformat verlinkt.
Wesentliche Änderungen sind zum einen die Anpassung der .httaccess in der charset und caching der einzelnen Medientypen ausgegeben werden.
Beispiel:
.httaccess
AddDefaultCharset iso-8859-1
ExpiresActive On
ExpiresDefault "access plus 7 days"
ExpiresByType text/html "access plus 6 hours"
ExpiresByType image/gif "access plus 1 month 1 days"
ExpiresByType image/jpeg "access plus 1 month 1 days"
ExpiresByType image/png "access plus 1 month 1 days"
ExpiresByType text/css "access plus 1 month 1 days"
ExpiresByType text/javascript "access plus 1 month 1 week"
ExpiresByType application/x-javascript "access plus 1 month 1 days"
ExpiresByType text/xml "access plus 1 seconds"
Daneben werden die einzelnen Seiten per PHP als gzip komprimiert und entsprechend ausgeliefert, sofern der Browser Encoding unterstützt, um dann im Browser entpackt zu werden.
Beispiel:
PHP Code
if(extension_loaded("zlib") AND strstr($_SERVER["HTTP_ACCEPT_ENCODING"],"gzip"))
@ob_start("ob_gzhandler");
Entsprechend kleiner sind die Übertragungen und (hoffentlich) schneller die Übertragung. Eine solche Komprimierung ist auch bei CSS Dateien möglich, wie auf page-speed.net beschrieben.
4. JQuery - CDN Content Distrubitation Network zum Auslagern von Bibliotheken
Für die Verwendung des socialshareprivacy Plugins nutze ich bei der Anzeige von Artikeln auch die Java-Script Bibliothek JQuery. Da ich auf meinen Webhosting nicht die Möglichkeit des Apache Moduls mod_deflate nutzen kann, bietet es sich an, die JQuery Bibliothek über einen CDN einzubinden. Hier bietet jQuery selbst unter Using jQuery with a CDN verschiedene Anbieter an, die Jquery komprimiert hosten. Darunter fallen Google und Microsoft. Hier können alle bisherigen Versionen von jQuery in das eigene Projekt eingebunden werden.Eine Einbindung über einen CDN hat auch den Vorteil, dass dieses auch bei anderen Seiten der Fall sein kann und sich diese Bibliothek entsprechend im Cache der Besucher befindet und nicht separat geladen werden muss.
5. Socialshareprivacy - 2 Klicks für mehr Datenschutz optimieren
Mit der jQuery Version 1.9 sind verschiedene Änderungen in jQuery aktiv geworden, wodurch einige Variablen nicht mehr funktionieren. Eine sehr gute Zusammenstellung zu diesem Thema ist auf der Seite jQuery FAQ for Plugin Developers von dokuwiki.org sind einige dieser Änderungen und mögliche Fehlerquellen beiveralteten Varianten erläutert.Da ich auch im Blog: 2 Klicks für mehr Datenschutz einsetze ist eine entsprechende Anpassung von socialshareprivacy erforderlich.
Leider befindet sich auf der Seite der CT nur eine Version, die mit jQuery 1.7.1 kompatibel ist (Heise selbst setzt auf ihrer Seite ebenfalls diese Version ein, so dass eine Nutzung mit jQuery 1.9 problematisch ist. Jedoch hat Patrick Heck auf github eine gepatchte Version Version 1.4.1 des Plugins zur Verfügung gestellt, welches auch mit jQuery 1.9 kompatible ist.
Ein weiterer Vorteil der Version 1.4.1 ist, dass diese auch CSS-Sprites einsetzt. Hier werden viele kleine Grafikelemente (die Empfehlenbuttons im Beispiel) zu einer Grafikdatei zusammengefasst und über die CSS Eigenschaften background-image und background-position ein- beziehungsweise ausgeblendet.
Eventuell ist dieses eine gute Grundlage für andere Projekte, die ebenfalls dieses Plugin einsetzen.
Hierbei wird das Addon auch durch Patrick Heck weiterhin angepasst, so dass auch die aktuelle Änderungen der Heise Version 1.5 (u.a. wird hier das Plugin um den ShareButton von Facebook erweitert) geplant sind mit einzuarbeiten (siehe Beitrag "New upstream release: 1.5" auf Github.com).
In dieser Version verweist die Zeile 96 noch von
- 'img' : 'socialshareprivacy/images/dummy_facebook_share_active_de.png'
- 'img' : 'socialshareprivacy/images/facebook_share_de.png'
Sofern längere URLs für Blogartikel verwendet werden kann in der Zeile 258
folgende Anweisung
- + text +
- +
Hierdurch wird nur die URL getwittert und der Iframe postet den Twitterbutton nur mit einen Tweet der URL. Wenn Text und URL zu lang sind, wird hier ansonsten kein Tweetbutton angezeigt.
Über die Seite jscompress.com kann die geänderte Datei jquery.socialshareprivacy.js nochmals komprimiert werden. Hierbei sollten dann jedoch die Copyrighthinweise wieder eingefügt werden, da im Rahmen der Komprimierung auch alle Kommentare entfernt werden.
Vorher sollte jedoch in Zeile 93, 94 die Anweisung
- 'sharer' : {
'status' : 'off',
- 'sharer' : {
'status' : 'on',
Vielen Dank für die damit verbundene Mühe und Pflege des Projektes...
5.CSS Sprite für Social Media Buttons
Eine weitere Möglichkeit zur Verbesserung der Ladegeschwindigkeit und der Handhabung im Blog habe ich im Artikel "Socialmedia Buttons für Profile per CSS Sprites oder CSS Box für XING, Google+, Twitter und Facebook" beschrieben.6. SSL Verschlüsselung
Ein weiterer Punkt ist auch in Hinblick auf Datenschutz im Artikel "Webhosterwechsel und Umstellung von http:// auf https:// (SSL Verschlüsselung) und VG Wort Zählmarken" sowie bzgl. der Cookie Richtlinie der EU im Artikel "Umsetzung EU Cookie-Hinweis Richtline 2009 136 EG bzw. Richtlinie zur Nutzereinwilligung" beschrieben und evtl. ebenfalls interessant.Schnelleinstieg in das Controlling (CO) mit SAP S/4HANA (📖)
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22:27 Uhr
Customizing bei Android (Launcher Lockscreen und Tastaturlayout ersetzen)
Neben einer Vielzahl von Apps bietet Android auch die Möglichkeit die Oberfläche von der Kontaktverwaltung, Sperrbildschirm bis zum Launcher auf die eigenen Anforderungen anzupassen.
Hier nutze ich verschiedene Apps, die dann gefühlt die Geschwindigkeit aber auch den Nutzwert des Smartphones in meinen Augen erhöhen.
Insgesamt bietet sich eine Anpassung in den Bereichen
- Sperrbildschirm / Lockscreen
- Launcher
- Tastaturlayout
- Tasker / Energiemanegement
Sperrbildschirm
Widgetlocker ermöglicht es den Sperrbildschirm durch Widgets aber auch Anwendungsverknüpfungen zu erweitern. So sieht der Sperrbildschirm bei mir bspw. wie folgt aus:
Über Schieberegler (bspw. der Kreis in der Mitte) kann mit verschiedenen Themes auch Menüs bzw. App gestartet werden. Hier können zum Beispiel die aus IceCreamsandwich bekannten Circles genutzt werden um basierend auf das Sperrsymbol verschiedene Apps zu starten oder alternativ das Smartphone entsperrt werden.
Oberhalb des Kreises ist das Kalenderwidget vom Business Calendar eingeblendet, welcher unter Apps für Android näher beschrieben ist.
Launcher
Bei Samsung wird die Oberfläche über TouchWiz gestaltet. Über die App
GO Launcher EX kann sowohl das Appmenü als auch die Oberfläche angepasst werden. Für mich Go Launcher Ex den Vorteil, dass das Menü auch bei recht vielen Apps schnell geladen werden kann und auch innerhalb des Menüs der Einsatz von Ordnern möglich ist.
Als Vorgabe sind hier schon die Ordner "Werkzeug", "System", "Spiele" vorbelegt. Es können jedoch auch eigene angelegt werden (im Beispiel der Ordern Navigation oder auch Sozial für socialweb-Dienste). Weitere Vorschläge sind hier Web, Daily und diverse andere. Hierbei werden angelegte Ordner nur dann gezeigt, wenn auch Apps drin sind, ansonsten erscheinen diese nicht im Menü.
Ein weiterer Vorteil ist, dass Apps verborgen werden können (Hide application), so dass im Menü tatsächlich nur die Apps aufgeführt werden, die man auch regelmäßig nutzen mag. Daneben besteht die Möglichkeit die einzelnen Anwendungen alphabetisch, nach Installationsdatum oder auch nach Häufigkeit der Nutzung zu sortieren.
Auf den Homescreen können Apps durch ein längeres Drücken auf das Icon Umbenannt werden, ein neues ProgrammIcon erhalten, vom Homescreen gelöscht oder auch deinstalliert werden. Durch ein längeres Drücken auf einer freien Stelle können Anwendungen hinzugefügt werden, Ordner angelegt werden, Widget eingeblendet werden oder auch Verknüpfungen angelegtt werden.
Ferner kann neben dem vorhandenen Dock (untere vier Symbole) noch bis zu zwei weitere Docks angelegt werden, so dass hier ein "Schnellstartmenü" angelegt werden kann und entsprechend durch 12 Symbole durchgeblättert werden kann. Hierbei ist es auch möglich die Programmicons zu verändern. So ist das Symbol meines Browsers bspw. die mit Kreide gezeichnete Weltkugel.
Über verschiedene Erweiterungen kann Go Launcher auch noch entsprechend erweitert werden.
Hier benutze ich die Kontaktverwaltung Go Contact welche einen Ersatz der Kontaktverwaltung (mit der Integration von Gruppen und Favoriten) aber auch die Oberfläche zum Anrufen (Nummernfeld oder Kontakte) wird entsprechend angepasst.
Über den GO Media Manager wird auch der Aufruf von Bildern, Videos und Audio sehr angenehm und direkt aus der Menüoberfläche möglich. Hierbei passt sich der Mediamanager nahtlos in Go Launcher an, so dass hier ein schneller Aufruf von Videos, Bildern und sonstige Medien möglich ist.
In der Medienauswahl können einzelne Elemente können einzelne Bilder gelöscht sortiert aber auch über die Funktion "Share" diese per Mail, google+ oder andere installierte Apps weiter gegeben werden.
Über Toucher ist es ferner möglich die Bedienung noch mehr zu vereinfachen und weitere "Short-Wishes" hinzuzufügen. Hierbei ist ein Punkt konstant eingeblendet über den verschiedene Programme oder Funktionen aufgerufen werden können. Dieses ist insbesondere hilfreich bei den Einstellungen. Bspw. kann hier auf schnelle Weise das Smartphone als USB Speicher aktiviert werden.
Tastaturlayout
Die Anwendung Swype ersetzt die Standardtastatur durch eine Tastatur in der Worte durch Wischen statt Tippen eingegeben werden können. Zur besseren Worterkennung besteht auch die Möglichkeit ein Wörterbuch anzulegen und per Swype Connect zu synchronisieren. Somit liegt das Wörterbuch auch in einer Cloudlösung und kann auch bei anderen Smartphones oder Tablets verwendet werden. Da ich Swype schon in der Betaphase als sehr nützlich empfunden habe bin ich mittlerweile auch von der offizielen App mehr als begeistert.
Tasker/Energiemanagement
Eine weitere Anpassung ist noch EasyProfiles, zur Definition von verschiedenen Profilen in der diverse Einstellungen des Smartphone (Helligkeit, Lautstärke, Klingeltöne, ... usw.) hinterlegt werden können. Darüberhinaus gibt es die Möglichkeit in Regeln festzulegen, wann ein solches Profil aktiviert werden soll (bspw. ab 23 Uhr das Profil Nacht was das Telefon auf stumm stellt, oder abhängig von den Funkzellen die Aktivierung des Profils Arbeit etc.).
Eigentlich hatte ich dieses aus Akkuschongründen angeschafft, aber es hat wesentlich mehr Potential. Unter anderen startet es um eine gewisse Uhrzeit eine Weckerapp und schaltet das Smartphone ansonsten auf stumm.
Fazit
Insgesamt hat mit diesen Apps die Oberfläche nicht mehr viel mit der vom Hersteller zur Verfügung gestellten App gemein und ermöglicht einen sehr weiten Grad der Individualisierung. Daneben ist es natürlich immer wieder schön etwas "Neues" zum Testen zu haben. ;-)
Aktuelles von Andreas Unkelbach
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19:26 Uhr
Fontello - Icons als Webfonts per CSS einfügen
Zur Darstellung von Webicons (bspw. als Navigationselemente oder als sonstige Hervorhebungen zum Beispiel können Webfonts genutzt werden. Hierbei werden per CSS bestimmte Zeichen in einer anderen Schriftart dargestellt, so dass hier entsprechende Symbole dargestellt werden. Da Internetseiten aber oftmals nicht auf einen Betriebssystem dargestellt werden ist die Schriftart "Windings" als Beispiel nicht auf jeden System vorhanden, so dass die Zeichen nicht die gewünschte Darstellung haben.
Lösung
Die Seite www.fontello.com bietet einen Icon-Font-Generator an, über den eine Webfont zusammengestellt und heruntergeladen werden kann. Hierbei können die gewünschten Icons ausgewählt und über "file name" ein Schriftartname ausgewählt werden.
Jedem Zeichen wird dabei ein Unicode zugewiesen, über den es anschließend im HTML-Code verwendet werden kann (Unicode wird über ODE; eingebunden). Die Schriftart wird dabei als EOT, SVG, TTF und WOFF zur Verfügung gestellt.
Über edit names können statt der Unicodes auch CSS Classen für die einzelnen Icons festgelegt werden, die dann per CSS-Anweisung eingefügt werden können. Über Edit Code können die Unicodes eingesehen und gegebenenfalls angepasst werden.
Per Download Webfonts können die Schriftarten sowie die CSS Dateien und Lizensinformationen heruntergeladen werden.
Die Icons sind von den jeweiligen Designer großteils unter CC BY oder SIL lizenziert, so dass bei Verwendung eine Namensnennung erforderlich ist.
Diese Informationen sind auf dieser Seite im Impressum zu finden.
Umsetzung
In der CSS Datei filename.css im Ordner css kann die Anweisung font-face übernommen werden. Hier wird die erstellt Schriftart per src einen entsprechenden Pfad zugewiesen. Die Anweisung liegt in mehreren Dateiformaten vor, so dass dieses auch mit unterschiedlichen Browsern funktioniert.
Beispiel:
@font-face
{
font-family: 'andreas-unkelbach';
src: url("
...
font-weight: normal;
font-style: normal;
}
Anstatt "..." sind hier die einzelnen Schriftartdateien referenziert.
Am Ende der CSS Anweisung kann dann noch eine Unterklasse definiert werden die dann auf den Schriftnamen verweist.
.symbol
{
font-family: 'andreas-unkelbach';
}
Nun kann per Unicode auf eines der in der Schriftart hinterlegten Symbole Bezug genommen werden.
So ergibt die HTML Anweisung <span class="symbol"></span> das Websymbol . Über die ebenfalls im Ordner abgespeicherte Datei demo.html können die einzelnen Unicodes entnommen werden. Hierbei kann es sein, dass die ersten zwei Zeichen 0x miteinander vertauscht werden müssen.
Über die Funktion "Import config.json" kann die vorgenommene Auswahl an Icons importiert werden und die zu erstellende Schriftart erweitert werden.
Als weitere Beispiel sind einige Icons auf der andreas-unkelbach.de in der Navigation eingebunden.
Derzeit eingebundene Symbole:
x0e800 icon-smile
x0e805 icon-windows
x0e802 icon-traurig
x0e808 icon-kaffee
x01f4be icon-software 💾
x02302 icon-home ⌂
x0e801 icon-zwinker
x0e73a icon-rss
x01f30e icon-web 🌎
x0f50d icon-suche2
x026 icon-android &
x01f4d6 icon-blog 📖
Informationen zu den einzeln verwendeten Schriftarten (im Beispiel) sind im Impressum im Punkt IX. Websymbole hinterlegt.
Eine prakitische Umsetzung findet sich auch im Artikel "Socialmedia Buttons für Profile per CSS Sprites oder CSS Box für XING, Google+, Twitter und Facebook" und im Rahmen einer Umsetzung bzgl. Ladezeit und Datenschutz auch im Artikel "Blogartikel per Link im »social web« datenschutzfreundlich teilen".
Aktuelles von Andreas Unkelbach
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15:11 Uhr
Rechercheberichte im Modul FI (Bilanzanalyse)
Es soll über einen entsprechenden Zeitraum (bspw. Quartalsbericht) die GuV Struktur verglichen werden. Die Struktur ist hierbei zentral vorgegeben und unterliegt einer etwaigen Änderung, so dass nicht einfach mit Kontengruppen ein CO Bericht erstellt werden kann.
Lösungsansatz Rechercheberichte im Bilanzreporting
Im Bereich des Haushaltsmanagements ist der SAP PSM Recherchebericht (siehe Artikel) ein nützliches Werkzeug, um verschiedene Stammdatenhierarchien oder auch Elemente aus PSM (wie Budgets) auszuwerten. Innerhalb des Moduls CO können hier mit Hilfe von ReportWriter verschiedene Kostenartengruppen ausgewertet werden. Ein vergleichbares Tool zur Analyse von Bilanzen ist hier auch im Modul FI vorhanden.
Dieses ist im Customizing (Transaktion SPRO) innerhalb der Hauptbuchhaltung zu finden.
- Transaktion SPRO
- Knoten FINANZWESEN
- Knoten HAUPTBUCHHALTUNG
- Knoten RECHERCHEB-ERICHTE (SACHKONTEN)
Vorgehensweise - Anleitung Rechercheberichte im klassischen Hauptbuch
Die Vorgehensweise ist hier vergleichbar mit der Anlage eines Rechercheberichtes im Modul PSM (siehe Beschreibung unter SAP PSM Recherchebericht)
Über die Transaktion FSI1 - Bilanzbericht anlegen kann auf die Transaktion FSI4 - Formular anlegen abgesprungen werden um ein entsprechendes Formular anzulegen, welches später dann den Bericht unter FI1 zugeordnet wird.
Hierbei können Bilanzanalysen, Bilanzkennzahlen oder Salden miteinander verglichen und in einen Bericht eingefügt werden.
Der Vorteil hierbei ist, dass nicht nur einzelne Sachkonten sondern einzelne Bilanzpositionen miteinander verglichen werden. Hierbei kann nicht nur die Bilanzsumme verglichen werden sondern auch Zeitreihen (Quartals- oder Mehrjahresvergleiche) für einzelne Bilanzpositionen verglichen werden.
Als sehr allgemein gehaltene Anleitung kann bspw. folgender Bericht erstellt werden.
1. Formular anlegen (Transaktion FSI4)
Auch hier bietet sich die Option "Zwei Koordinaten Matrix" bspw. für den Formulartyp "Bilanzkennzahl" an.
Hier sollte das Merkmal "Bil/GuV-Strukt." als allgemeine Selektion eingetragen werden. Dieses kann bspw. INT für die Handelsbilanz oder die eigene Bilanz GuV Struktur. Daneben sollte auch "Plan-/Ist-Kennz." mit 0 für die Istwerte angegeben werden.
Als Spalten können hier Geschäftsjahre als Merkmal hinterlegt werden. Dieses kann entweder als Variable oder Festwert erfolgen.
Danach können als Zeilen entweder einzelne Bilanzpositionen bspw. die Bil/GuV-Pos. des Eigenkapitals hinterlegt werden. Diese sind als Kennzahl "Bilanzwert" einzupflegen. Daneben können aber auch, so vorhanden Konstanten, ausgegeben werden.
Ferner sind hier auch Formeln möglich und weitere Aufschlüsselungen der Positionen.
2. Bericht anlegen (Transaktion FSI1)
Mit den erstellten Formular kann dann zur Maske FSI1 zurückgekehrt werden und hier der Bericht mit Selektionskriterien, Ausgabeart (klassische Recherche) und verschiedenen anderen Merkmalen
3. Ausführen des Berichtes (FSI0)
Über die Transaktion FSI0 kann dieser Bericht dann ausgeführt werden. Auch diese Rechercheberichte können gegebenenfalls als kundeneigene Transaktion angelegt werden, sodass diese direkt gestartet werden können.
Fazit - Arbeit mit FI Rechercheberichte
Sofern ein Quartalsbericht auf diese Weise erstellt wird kann beim Bedarf einer Anpassung des Berichtes über folgende Transaktionen erfolgen.a) Änderung des Formulars
Hier kann die Transaktion "FSI5 - Fromular ändern" verwendet werden, so dass hier entsprechend gepflegte Merkmale erweitert oder Formeln angepasst werden können.
b) Änderung des Berichtes
Soll die Ausgabeart oder auch Kopf/Fußzeilen im Bericht ergänzt werden kann die Transaktion "FSI2 - Bericht ändern" verwendet werden.
Ergänzungen
Innerhalb des Artikels Bilanz- GuV- Struktur definieren oder nach CO-PCA kopieren wird auch noch einmal auf die Definition der Bilanz/GuV Struktur eingegangen und die Möglichkeit der Auswertung über Kontengruppen im Modul CO dargestllt, sofern alle Konten auch nach CO (bspw. in die Profit-Center-Rechnung (und sei es statistisch)) fortgeschrieben werden.
Berichtsdefinition (Formatierung des Recherchebericht)
Eine Anpassung der Merkmals- Zahlen oder sonstiger Formatdarstellung kann, wie im Artikel "Formatanzeige im Recherchebericht (Darstellung in 1 EUR)" beschrieben entsprechend als Berichtsdefinition gespeichert werden.
Literaturempfehlung:
Unter Praxishandbuch Reporting im SAP-Finanzwesen (FI Berichte und Berichtstools) habe ich auch ein passendes Buch zum Thema vorgestellt, das einen guten Einblick in das Reporting im Finanzwesen liefert.
Rechercheberichte für Bilanzreporting im neuen Hauptbuch
Mit Einführung des neuen Hauptbuches sind auch die Rechercheberichte für das Bilanzreporting neu anzupassen. Im Artikel "Bisherige SAP ERP / ECC Berichte unter SAP S/4HANA insbesondere im Bereich FI - Bilanzreporting, CO - Report Painter CO-OM und EC-PCA und PSM - BCS und Klassische Budgetierung" bin ich auf die neuen Formulare und Berichte eingegangen.Im Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling« bin ich ausführlich auf dies Thema eingegangen.
(01. Juni 2017) Paperback ISBN: 9783960127406
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18:17 Uhr
Beleganzeige FB03 Ansicht umstellen (klassiche Darstellung nach ALV)
Ein neuer User in der Finanzbuchhaltung erhält bei der Anzeige eines Beleges (über die Transaktion FB03) eine andere Ansicht als ein anderer User mit identischen Berechtigungen. Es wird der Wunsch geäußert ebenfalls die Druckansicht eines Beleges angezeigt zu bekommen. Über Springen->Anzeigen als Liste lässt sich diese Darstellung zwar ändern, aber für jeden einzelnen Beleg sei dieses doch etwas umständlich.
Ursache
In der Beleganzeige (zum Beispiel über die Transaktion FB03) werden die einzelnen Buchungszeilen untereinander in einer Box und nicht im neuen Design mit entsprechenden Vorhebungen. Auch der Belegkopf gleicht einen Formular und nicht der gewünschten Druckansicht.
Lösung
Die Darstellungsweise der Belege kann an zwei Stellen umgestellt werden.
a) In der Beleganzeige (Transaktion FB03)
Hier findet sich die Einstellung in den Bearbeitungsoptionen (in der zweiten Symbolleiste neben Belegliste und erste Position bzw. über UMSCHALT und F4 erreichbar) hier kann die Beleganzeige unter den Punkt Belegübersicht auf "als ALV Classic Liste" statt "klassische Darstellung" umgestellt werden. Diese Einstellung gilt für die aktive Sitzung des Users und stellt sich nach einer erneuten Anmeldung wieder zurück.
b) Dauerhafte Einstellung FB00
Eine dauerhafte Einstellung kann in den "Bearbeitungsoptionen Buchhaltung" über die Transaktion FB00 vorgenommen werden. Hier muss dann auf die Registerkarte Beleganzeige gewechselt werden und auch hier besteht die Möglichkeit der Option "als ALV Classic Liste" bei der Belegübersicht auszuwählen.
Die Variante b) hat den Vorteil, dass Sie auch bei erneuter Anmeldung erhalten bleibt. Bei neu angelegten Usern kann es sein, dass hier im Standard die klassische Darstellung gewählt ist, entsprechend kann es zu einer anderen Anzeige bei Benutzern innerhalb der Buchhaltung kommen.
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