10:04 Uhr
Excel: Verschiedene Möglichkeiten einen Mittelwert über Zahlen ohne Nullwerte zu ermitteln
Um nun einen Durchschnittwert für diesen Betrag zu erhalten, war mein erster Gedanke, dass ich die Formel Mittelwert verwende. Das Ergebnis brauchte, durch die Berücksichtigung der 0 bei einzelnen Kostenstellen nicht das von mir vorgesehene Ergebnis.
Anhand der abgebildeten Tabelle wird dieses deutlich:

In der Zelle B12 habe ich als Formel =MITTELWERT(B2:B11) eingetragen und als Durchschnittswert 80,00 € erhalten. Allerdings liegen ja die Einzelwerte allesamt über den Durchschnitt und für eine Planung wäre dieses dann eher ein ungünstiger Planansatz.
Die Formel MITTELWERT stellt mathematisch das arithmetische Mittel dar. Hierbei wird eine Summe über alle Einzelwerte gebildet und diese durch die Anzahl der Werte dividiert. Entsprechend werden hier auch die Nullwerte berücksichtigt.
Um nun aber einen Mittelwert ohne 0 Werte zu berechnen, muss ich bei der Anzahl der Werte die 0 ausschliessen.
Eigentlich gibt es hier verschiedene Lösungsansätze von denen ich einige vorstellen mag.
Anzahl Werte ohne Null
Meine erste Überlegung war es die Summe über die Einzelwerte zu bilden und dann in Excel die Anzahl der Werte zu ermitteln, die nicht 0 sind.Die Formel ANZAHL war mein erster Ansatz, allerdings gibt es hier nicht die Möglichkeit, ein einschränkendes Argument einzugeben.
Durch einen Beitrag auf clevercalcul "So lässt sich die Funktion SUMMENPRODUKT nutzen, 13 Fälle" bin ich auf die Formel SUMMENPRODUKT gelandet, die auch weitere Argumente mit aufnehmen kann.
Hier ist eine ziemlich geniale Anwendung der Formel eine Überprüfung eines Bereiches mit zu übergeben wo die Werte ungleich 0 sind.
Die entsprechende Formel lautet:
=SUMMENPRODUKT((B2:B11<>0)*1)
Dabei wird ein WAHR als 1 und ein Falsch als 0 gezählt, so dass ich hier die Summe aus 0,1,0,1,0,0,1,0,1,0 mit 1 multipliziere und damit 4 erhalte.
Begeistert über diese Anwendung hatte ich diese ebenfalls im Kommentar eingegeben und wurde direkt auf zwei weitere, tatsächlich einfachere, Möglichkeiten hingewiesen.
Durch die Formel ZÄHLENWENN werden die nichtleeren Zellen eines Bereiches gezählt, deren Inhalt mit den Suchkriterium übereinstimmen. Konkret lautet die Formel dann:
Wenn ich nun einen dieser beiden Werte dann als Divisor (Nenner) und die Summe der Einzelwerte als Dividend (Zähler) nehme erhalte ich durch Summe / Anzahl zu berücksichtigten Werte das von mir eigentlich erhoffte Ergebnis, welches auch in folgender Abbildung ersichtlich ist.ZÄHLENWENN(B2:B11;"<>0")

Insgesamt erhalte ich bei beiden Formeln dann als Durchschnittswert 200, was schon eher meiner Vorstellung entspricht.
Mittelwert ohne 0 Werte
Mit etwas Abstand zu dieser Berechnung gibt es allerdings auch in Excel nicht nur die indirekte Berechnung eines passenden Durchschnitt sondern auch zwei Möglichkeiten einen Mittelwert ohne Null zu berechnen.Die einfachste Möglichkeit wäre hier die Formel MITTELWERTWENN
Konkret würde diese wie folgt aufgebaut sein:
Hier wird tatsächlich nur ein Mittelwert gebildet, wenn die einzelnen Zellen keine 0 enthalten. Diese Formel ist ab Excel 2007 verfügbar. Davor war es erforderlich eine Matrixformel zu erstellen.MITTELWERTWENN(B2:B11;"<>0";B2:B11)
Hierzu wird die Formel
eingegeben und muss mit STRG, UMSCHALTTASTE (Shift) und EINGABETASTE (Enter) in eine Matrixformel umgewandelt werden.MITTELWERT(WENN(B2:B11<>0;B2:B11))
Die Formel wird von Exceel darauf zwischen zwei geschweiften Klammern { und } als Matrixformel dargestellt. Eine direkte Eingabe der Formel mit geschweiften Klammern vor und hinter der Formel konvertiert die Formel jedoch nicht in eine Matrixformel, weswegen diese direkt über die Tastenkombination abgeschlossen wird. Dieses gilt auch, wenn die Formel nachträglich geändert wird und dann erneut mit STRG + UMSCHALT (Shift) + EINGABETASTE (Enter) abgeschlossen werden muss.
Zur Verdeutlichung dient folgende Abbildung:

In jeden Fall ist hier dann tatsächlich der Mittelwert über die Einzelwerte 100, 200, 400 und 100 genommen werden und dürfte für einen Planansatz tatsächlich sinnvoller als das arithmetische Mittel von 80 sein.
Zur besseren Lesbarkeit der Formel, sollte ich aber tatsächlich künftig MITTELWERTWENN verwenden, da dieses dann auch schon anhand der Funktion beschreibt, welchen Durchschnitt ich hier berechnen möchte. Die verschiedenen mathematischen Mittelwertbetrachtungen (inkl. Häufigkeiten und Ausreißer) habe ich bei meiner Überlegung nun bewust ausgeblendet sondern lediglich das arithmetische Mittel ohne NULL betrachtet. Wie sagte mal ein Kollege "Als Controller sollte man nicht mehr als die Grundrechenarten anwenden +, -, / und * reichen in der Regel für 95 % aller Probleme aus...." . Insgesamt hat mir die Überlegung, trotz umständlichen Weg, sehr viel Spaß gemacht und auch der Austausch mit Gerhard Pundt von clevercalcul war hier sehr hilfreich, obgleich ich letzte Woche tatsächlich etwas durcheinander war und sein Beispiel statt ZÄHLENWENN mit ZÄHLEWENN versucht hatte nachzuvollziehen und über die Fehlermeldung erstaunt war... was manchmal so ein Buchstabe eben ausmacht ;-).
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22:32 Uhr
Einzelposten Klassische Budgetierung Hierarchiebelge
Grundsätzlich ist es über das Standardberichtswesen möglich hier die jeweiligen Einzelposten der Belege darstellen zu lassen. Dazu kann als Selektionmerkmal der Fond eingetragen werden und man erhält eine Liste der Hierarchiebelege (dieses bedeutet, dass die Einzelbuchungen auch für jede Hierarchieebene der Finanzpositionenhierarchie eine eigene Belegposition schreibt.
Sowohl für Gesamtbudget als auch Jahresbudget sind die Budgeteinzelposten im SAP Menü unter folgenden Abschnitt zu finden:
- Rechnungswesen
- Public Sector Management
- Haushaltsmanagement
- Infosystem
- Einzelposten
- Budget (klassische Budgetierung)
- Hierarchiebelege
- Gesamtbudget (Transaktion FMRP_RFFMEP2BX)
- Jahresbudget (Transaktion FMRP_RFFMEP1BX)
Daher stellt sich die Überlegung, ob eine solche Liste nicht auch als Query möglich zu erstellen wäre.Hier bietet der Artikel "SAP Query innerhalb des SAP Moduls PSM FM beziehungsweise Haushaltsmanagement" einen passenden Lösungsansatz in Form der Nutzung einer logischen Datenbank.
Exkurs: Logische Datenbanken enthalten schon Verknüpfungen und können direkt als Grundlage für ein Infoset verwendet werden. Dieses hat den Vorteil, dass man nicht selbst erst einzelne Tabellenverknüpfungen erstellen muss. Die Struktur einer logischen Datenbank kann in der Transaktion SE36 eingesehen werden. Im Bereich HCM wären dieses bspw. PNP oder PCH während innerhalb des Rechnungswesen ggf. die Datenbanken ADA für die Anlegenbuchhaltung und BRF für FI Belege interessant sind.
Um unsere Berichtsanforderung zu erfüllen gibt es auch für das Modul PSM-FM eine passende logische Datenbank. Innerhalb der logischen Datenbank FMF werden verschiedene Datenstrukturen mit Bewegungsdaten versorgt. Ein Blick auf diese Datenbank mit der Transaktion SE36 kann hier tatsächlich hilfreich sein.
Infoset für PSM-FM Budgetbelege
Auf Basis der FMF kann folgendes Infoset über die einzelnen Strukturen erstellt werden. dabei werden zwei Feldgruppen angelegt und diesen folgende Tabellenfelder zugewiesen.Hierbei werden aus der Datenbank von folgenden Tabellen bzw. Strukturen die Daten übernommen:
Für Gesamtbudget:
BPBTX "Summensätze: Jahresunabhängiges Budget zu Fonds - Erweitert"
EPBT "Einzelposten: Jahresunabhängiges Budget zu Fonds"
Für Jahresbudget:
BPBYX "Summensätze: Jahresbudget - Erweitert"
EPBY "Einzelposten: Jahresbudget"
Da es sich bei allen vieren um Strukturen handelt muss hier tatsächlich aus der LDB diese versorgt werden. Eine direkte Auswertung, über View oder Tabellenansicht ist nicht möglich.
Folgende Felder werden in die jeweiligen Feldgruppen übernommen:
Feldgruppe 01 "Budgetbelege Gesamtbudget"
Fonds ( BPBTX-FONDS )
Finanzstelle ( BPBTX-FICTR )
Finanzposition ( BPBTX-FONDS )
Belegnummer Budgetvergabe und Strukturplanung ( EPBT-BELNR )
Positionstext ( EPBT-BELNR )
Gesamtbudget in Finanzkreiswährung ( EPBT-WLGES )
Feldgruppe 02 "Budgetbelege Jahresbudget"
Fonds ( BPBYX-FONDS )
Finanzstelle ( BPBYX-FICTR )
Finanzposition ( BPBYX-FIPEX )
Belegnummer Budgetvergabe und Strukturplanung ( EPBY-BELNR )
Positionstext ( EPBY-SGTEXT )
Verteiltes Jahresbudget in Finanzkreiswährung ( EPBY-WLJHV )
Danach wir das Infoset generiert und gesichert.
Query Hierarchiebelege Gesamtbudget
Die Query zur Darstellung der Einzelbelge zum Gesamtbudget enthält dann die in der entsprechenden Feldgruppe zugeordneten Felder der Strukturen. Für die Darstellung des Gesamtbudget sind entsprechende Felder gewählt worden.Da hier eine logische Datenbank ausgewertet wird, müssen keine Selektionsfelder definiert werden, da die Selektion für die Daten vom Infoset her selbst vorgegeben werden. Entsprechend sind alle Felder als Listenfelder markiert worden. Die Felder werden hier in der Reihenfolge angegeben, wie diese dann auch in der Query ausgegeben werden sollen:
Summensätze: Jahresunabhängiges Budget zu Fonds - Erweitert (BPBTX)
Finanzstelle (L) BPBTX-FICTR
Fonds (L) BPBTX-FONDS
Finanzposition (L) BPBTX-FIPEX
Einzelposten: Jahresunabhängiges Budget zu Fonds (EPBT)
Text (L) EPBT-SGTEXT
Belegnr (L) EPBT-BELNR
Gesamtbudget (L) EPBT-WLGES
Grundsätzlich könnte man nun eine zweite Query für die Auswertung der Jahresbudget Einzelposten anlegen (dann allerdings aus der Feldgruppe 02 "Budgetbelege Jahresbudget" die entsprechenden Felder, welche dort definiert sind.
Um eine schnelle Identifikation der "abweichenden" Finanzstelle für einen Fond bei der Budgeterfassung zu identifizieren bietet es sich an im Grundlayout der Query das Feld Finanzstelle in den Werkzeugkasten Sortierfelder zu ziehen. Da meistens die Finanzstellen hierarisch und aufsteigend aufgebaut sind, sollten bei der Einzelpostenliste für den Fond die Finanzstellen entsprechend an oberster Position sortiert sein.
Absprung zur Beleganzeige (Berichtszuordnung FM2F)
Hierzu kann innerhalb der Pflege der Query (Einstiegsbild nach Aufruf der Query in der SQ01) über SPRINGEN->Berichtszuordnung über das +Zeile einfügen weiere Query eingefügt werden. Über anderer Berichtstyp kann hier die Funktion TR Transaktion ausgewählt werden und die Transaktion FM2F "HHM: Budget Beleg anzeigen"Aus der Transaktion FM2F (Anzeige des Hierarchiebeleges) besteht über die Schaltfläche "Erfassbeleg" auch auf die Transaktion FR60 abzuspringen und die Kontierung am Erfassungsbeleg angezeigt zu bekommen.
Neben der eingangs im Artikel zur klassischen Budgetierung erwähnten Zusammenhang von Erfasungs- und Hierarchiebelegen könnte auch folgender Artikel "Buchungstext ändern bei Budgetbelegen in PSM-FM - Haushaltsmanagement" hilfreich sein, sofern nur der Buchungstext eine Anpassung bedarf.
Nachtrag: Einzelpostenliste (Salden) je Finanzposition nach Finanzstelle und Fond
Im Artikel "Salden je Finanzposition mit Unterscheidung Personal oder Sachaufwand aus PSM-FM durch Query über logische Datenbank FMF" ist ergänzend zu den Budgetbelegen auch eine Darstellung der gebuchten Salden je Finanzposition auf Finanzstelle und Fond dargestellt und dabei als extra Spalte noch Personalaufwand und Sachaufwand unterschieden. Gerade zum Export oder Weiterverarbeitung von Daten bietet sich eine Saldenliste in SAP an. Statt eines Rechercheberichtes kann hier eine Query eine ALV Liste nach Finanzstelle, Fond und Finanzposition liefern ohne dabei wie beim Belegjournal (Transaktion FMRP_RFFMEP1AX ) die Einzelposten mit Belegtexten auszuweisen.Hinweis:
Eine kurze Einführung in das Thema SAP Query habe ich im Artikel
"Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.
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18:51 Uhr
Auswertung Kreditoren Einzelposten inklusive CO Objekte wie Kostenstelle oder Innenauftrag
- Rechnungswesen
- Finanzwesen
- Kreditoren
- Infosystem
- Kreditoren Posten
- Kreditoren Einzelposten Liste ( Transaktion S_ALR_87012103)
Dieses ist nicht weiter verwunderlich, da zwar bei der Erfassung der Kreditorenrechnung (z.B. über die Transaktion FB60 (Kreditoren-Buchung-Rechnung) zwar die CO-Objekte (z.B. Kostenstelle) mit angegeben diese werden jedoch durch die Mitbuchtechnik auf den Kostenrechnungsbeleg im Controlling fortgeschrieben.
Durch die Mitbuchtechnik werden einzelne FI Belege auch nach CO übergeleitet. Eine ausführliche Beschreibung ist bspw. im Buch "Schnelleinstieg ins SAP Controlling (CO)" (ISBN 9783960126874 *) zu finden...
Sollen nun über den Kreditor eine Auswertung der CO-Objekte ergänzt werden bietet es sich an hier aus der Profit-Center-Rechnung anhand der Referenzbelegnummer über eine Query eine Auswertung der Profit-Center-Belege ergänzt um die Angabe des Kreditorenbeleges aus FI zu erstellen.
Infoset Einzelposten Kreditoren inkl. CO Objekte
Hierzu ist ein etwas komplexeres Infoset anzulegen.

Dabei ist die Tabelle GLPCA die führende Tabelle und sowohl BSAK als auch BSAS über left outer join verbunden. Der Einfachheit halber wurden alle Tabellenfelder ins Infoset übernommen, selbst wenn für unsere Auswertung nicht alle erforderlich sind. Wobei für unseren Auswertungszweck auf die Tabelle BSAS verzichtet werden könnte.
Sofern Interesse an der Analyse der Zahlungseingänge besteht könnte jedoch die Tabelle BSAD "Buchhaltung: Sekundärindex für Debitoren (ausgebl. Posten)" interessant sein. Diese kann über das Tabellenfeld GLPCA-KUNR ebenfalls analog BSAK verknüpft werden.
Unterschied inner join und left outer join
Daneben gibt es die Möglichkeit die Art der Verknüpfung über die Option left outer join umzustellen. Im Standard werden hier „inner join“ angelegt (1:1 Beziehungen) definiert und als einfache Linie dargestellt. Es ist aber auch möglich „left outer join“ anzulegen (1:n Beziehungen). Hierzu müssen Sie nur mit der rechten Maustaste die Art der Verknüpfung ändern.
Beim Inner Join müssen die Felder beider verknüpften Tabellen exakt übereinstimmen, andernfalls wird kein Ergebnis ausgegeben.
Dahingehend wird beim Left Outer Join immer die "linke" Tabelle ausgegeben und diese mit den übereinstimmenden Feldern der rechten Tabelle kombiniert. Hierbei wird die linke Tabelle immer mit ausgegeben und für jeden Treffer in der rechten Tabelle wird das entsprechende Feld erneut wiederholt, sofern in der rechten Tabelle mehr als eine Übereinstimmung gefunden wurde (daher der Vergleich mit der aus Access bekannten 1:N Beziehung).
Wie bereits erwähnt wird über die Referenzbelegnummer (REFDOCNR) der entsprechenden FI Beleg mit dem CO Profit-Center-Beleg verknüpft. Dieses hat den Vorteil, dass nicht nur Profit-Center sondern die ebenfalls in der Profit-Center-Rechnung bzw. in der Tabelle GLPCA mitgeführten CO-Objekte Innenauftrag und Kostenstelle mit ausgewertet bzw. aufgelistete werden können.
Feldliste Query Einzelposten Kreditoren inkl. CO Objekte
Basierend auf das obige Infoset wird dann die Query wie folgt aufgebaut.
Hierbei ist L als Listenfeld und S als Selektionsfeld zu verstehen. Die Felder werden hier in der Reihenfolge angegeben, wie diese dann auch in der Query ausgegeben werden sollen:
EC-PCA: Ist-Einzelposten (GLPCA)
Geschäftsjahr (S) GLPCA-RYEAR
Kontonummer des Lieferanten bzw. Kreditors (L,S) GLPCA-LIFNR
Zusatzfelder
Name Kreditor (L) Text:Kontonummer des Lieferanten bzw. Kreditors TEXT_GLPCA_LIFNR
Lieferantenstamm (LFA1)
Straße und Hausnummer (L) LFA1-STRAS
Postleitzahl (L) LFA1-PSTLZ
Ort (L) LFA1-ORT01
EC-PCA: Ist-Einzelposten (GLPCA)
Referenzbelegnummer (L,S) GLPCA-REFDOCNR
Belegart (L) GLPCA-BLART
Zusatzfelder
Belegart (L) Text:Belegart TEXT_GLPCA_BLART
EC-PCA: Ist-Einzelposten
Kontonummer (L,S) GLPCA-RACCT
Zusatzfelder
Langtext (L) Sachkontenlangtext SKAT-TXT50
EC-PCA: Ist-Einzelposten (GLPCA)
Betrag in Buchungskreiswährung (L) GLPCA-HSL
(sinnvoll kann es sein hier als Währungsfeldposition "kein Währungsfeld" zu markieren, sofern nur mit einer Währung bspw. EUR gearbeitet wird)
Positionstext (L) GLPCA-SGTXT
Kostenstelle (L,S) GLPCA-KOSTL
Auftragsnummer (L,S) GLPCA-AUFNR
Anlagen-Hauptnummer (L,S) GLPCA-ANLN1
Buchhaltung: Sekundärindex für Kreditoren (ausgegl. Posten (BSAK)
Datum des Ausgleichs (L) BSAK-AUGDT
Belegnummer des Ausgleichsbelegs (L) BSAK-AUGBL
EC-PCA: Ist-Einzelposten (GLPCA)
Belegdatum im Beleg (L) GLPCA-BLDAT
Buchungsdatum im Beleg (L) GLPCA-BUDAT
Erfasser (L) GLPCA-USNAM
Zusatzfelder
Text:Name des Benutzers (L) TEXT_GLPCA_USNAM
EC-PCA: Ist-Einzelposten (GLPCA)
Referenz (L) BSAK-XBLNR
Eine interessante Option kann es noch sein aus den Beispieldatensatz den "Betrag in Buchungskreiswährung" in den Kasten Summationsfelder und "Kontonummer des Lieferanten" in den Kasten Sortierfelder zu ziehen. damit wird automatisch eine Zwischensumme der Beträge je Kreditor ausgewiesen. Alternativ ist dieses natürlich auch über die Layoutpflege möglich.
Sonderfall CpD Kreditoren
Der Referenznummer aus BSAK (BSAK-XBLNR) kommt eine besondere Bedeutung hinzu.
Bei CpD (Conto pro Diverse) Kreditoren werden die Daten für Anschrift und Bank direkt bei der Belegerfassung angegeben und in den Zahllauf übernommen. Entsprechend sind diese Felder bei solchen Kreditoren nicht gefüllt. Allerdings sind hier weitere Informationen oftmals über das Belegfeld „Referenzbelegnummer zu entnehmen, so dass es sinnvoll sein kann auch dieses Feld mit auszuweisen.
Anwendungsfall pauschalierte Lohnsteuer
Nun kann über diese "Einzelposten Kreditoren" Query die Kostenrechnungsbelege zu einen bebuchten Kreditor (oder nach Anpassung Debitor) aus der Profit-Center-Rechnung heraus ausgewertet werden.Ein weiteres Anwendungsgebiet können Kreditorenbelege auf Ebene einzelner Buchungskonten sein. Hier kann als eines von vielen Anwendungsgebieten das Themenfeld "Pauschalierung der Lohnsteuer" gelten. Ebenso kann diese Query zur Erfüllung der "Verordnung über die Mitteilung von Zahlungen an die Finanzbehörden" (Mitteilungsverordnung) genutzt werden (Rechtsgrundlage § 93a AO).
Hinweis:
Eine kurze Einführung in das Thema SAP Query habe ich im Artikel
"Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.
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17:49 Uhr
Prosit Neujahr und alles Gute für 2016
das Jahr 2015 neigt sich dem Ende zu, die Bücher werden geschlossen und die Gedanken richten sich in Richtung Jahreswechsel, Silvester und die Feierlichkeiten rund um den Jahreswechsel.
In den letzten Stunden des Jahres mag ich die Gelegenheit nutzen und ein Danke für die vielen Anregungen, Unterstützungen, Meinungsaustausche und sonstige Kontaktmöglichkeiten sagen, die rund um diese Seite, an der Arbeit oder auch sonst in diesen Jahr entstanden sind.
Schon im Artikel "Frohe Weihnachten und Blogempfehlungen fürs neue Jahr" hatte ich einen kurzen Rückblick auf das Jahr 2015 festgehalten und so mag ich diesen Artikel nicht mit Jahresrückblick sondern einfach guten Wünschen für das kommende Jahr verknüpfen.

Der abgebildete feuerspeiende Drache soll dabei nicht als Unglücksbote sondern als Glücksbringer für das kommende Jahr verstanden werden und immer wieder Momente, die das Jahr dann doch wieder zu etwas Besonderen machen.
Ich bedanke mich bei allen, die zum Blog beitragen sei es nun mit neuen Anregungen für Artikel (meistens durch Kolleginnen und Kollegen oder auch durch Mailanfragen oder in Onlineforen), für die Partnerschaft bei Espresso Tutorials, einige Blogs die ich sehr gerne lese und natürlich für die Unterstützung meiner Frau Claudia Unkelbach, die immer einmal wieder dieses Blog technisch erweitert und mir die Möglichkeit geschaffen hat hier auf eine sehr komfortable Weise Artikel zu veröffentlichen.
Ich freue mich schon manche im kommenden Jahr wieder persönlich zu treffen aber auch auf einen regen Austausch per Mail in den nächsten Monaten und hoffe, dass dieses Jahr für jeden mit Freude und glücklichen Gefühlen zu Ende geht unabhängig davon ob die Welt einen hin und wieder den Kopf mehr als einmal schütteln lässt.
Unabhängig ob das Neujahr nun bei "Dinner for One", mit Sekt/Champagner und Lachs oder Käsefondue und Selters begangen wird ich wünsche euch allen alles Gute und einen erfolgreichen Wechsel ins kommende Jahr 2016.
Alles Gute dabei und habt eine schöne Zeit
Andreas Unkelbach
P.S.:
Sollte einer der Vorsätze für 2016 auch die Weiterbildung rund um SAP Themen enthalten kann ich wärmstens das Angebot der SAP Bibliothek Flatrate empfehlen. Hierdurch besteht die Möglichkeit für ein Jahr auf das gesamte Angebot von Espresso Tutorials (SAP Fachbücher) zuzugreifen.
Dieses umfasst unter anderen natürlich auch mein Buch "Schnelleinstieg ins SAP Controlling (CO)", das meiner Meinung auch lesenswert ist und einen guten Einstieg in das Thema Controlling bietet.
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21:59 Uhr
Frohe Weihnachten und Blogempfehlungen fürs neue Jahr
Dieses Jahr stand beruflich eigentlich ganz im Sinne des Artikel "Unterschiedliche Auswertungsmöglichkeiten im Controlling (Report Writer, Recherchebericht, SAP Query) und natürlich Excel ;-)" unter den verschienden Möglichkeiten des Berichtswesen rund um SAP und der Hochschule. Ich habe verschiedene Artikel rund um Beispiele zu Excel und Microsoft Office geschrieben (siehe Rubrik Office) aber auch meine beiden Lieblingsthemen SAP Query und Report Writer / Report Painter haben nun endlich zwei Grundlagenartikel erhalten. Diese sind unter "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer" sowie seit 2014 im Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" zu finden.
Ich hoffe ein wenig darauf, dass viele Kolleginnen und Kollegen sich im kommenden Jahr auch mit diesen beiden Berichtstool auseinandersetzen werden und dass wir gemeinsam alle Veränderungen, die das kommende Jahr bringen wird gemeinsam gestalten können.
Neben der beruflichen Weiterentwicklung hat sich bei mir aber auch privat auf dieser Seite eine Menge getan. So bin ich im November eine "Partnerschaft mit Espresso Tutorials - SAP Fachbücher" eingegangen und habe auch mein eigenes Buch "Buchveröffentlichung Schnelleinstieg ins SAP Controlling (CO)" veröffentlicht.
Insgesamt sind schon diese Punkte Grund zur Freude und ich bin neugierig was das kommende Jahr so bringen wird mag aber gleichzeitig die Gelegenheit nutzen allen Lesenden meines Blog eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in das kommende Jahr zu wünschen.

Gerade im vergangenen Jahr habe ich eine Menge neuer Blogs entdeckt und sollten Sie während der Feiertage hier Beiträge oder aktuelle Artikel vermissen, kann ich guten Gewissens auf diese verweisen.
Besonders dieses Jahr habe ich schon den ein oder anderen spannenden Artikel nicht in diesen Blog sondern auf Facebook vorgestellt, aber sicherlich gibt es auch Menschen, die mir nicht dort folgen ;-).
Daher möchte ich einige der Blogs die mir in 2015 besonders positiv aufgefallen sind, hier verlinken und kurz beschreiben um welche Themen sie sich drehen.
Wobei ein Großteil in meiner Blogroll etwas ausführlicher beschrieben ist.
Blogs zu Excel
Neben Lukas Rohr von excelnova.org sind in 2015 noch einige lesenswerte Blogs rund um Excel in meinen Feedreader gelandet.Gerherad Pundt betreibt unter CleverCalcul ein Blog dass sich um die Darstellung von Daten mit Tabellen, Formeln und Diagramme beschäftigt. Neben seinen Blog ist auch Twitter ein Kanal den er durch kleine Tipps rund um Excel bereichert und wo ich schon die eine oder andere Anregung für die tägliche Arbeit mit Excel mitnehmen konnte.
Sich selbst als Tabellenexperte zu bezeichnen, ist sicherlich mit einer großen Menge an Selbstvertrauen möglich, jedoch muss ich zugeben, dass Martin Weiß auf tabellenexperte.de tatsächlich kompetent die Möglichkeiten der Software darstellt und selbst mit Humor und Wissen die Möglichkeiten von Excel darstellt. Besonders sympathisch ist mir dabei der Ansatz, dass er sich bemüht ohne VBA oder Makros teilweise sehr komplexe Auswertungen verständlich darzustellen. Außerdem hat er mich schon mit seinen Artikel zum "Easter Egg: Piraten in Excel 2010!" überzeugt, dass diplomierter Betriebswirt die sich mit Excel beschäftigen einen recht kompatiblen Humor zu Controllern zu haben scheinen.
Relativ neu im Feedreader ist dann noch das Blog von Katharina Schwarzer von soprani.at. Hier finden sich einige gut erklärte Artikel rund um die MS Office Anwendung, die auch immer wieder den ein oder anderen Dreh vorstellt, den man noch nicht kennt. Gerade was Grundlagen anbelangt, sieht man hier oftmals, dass man selbst doch eher zu recht komplizierten Wegen greift.
Blogs zu SAP
Aber auch rund um das Thema SAP haben sich einige neue Blogs in meinen Feedreader geschlichen, die ich natürlich ebenfalls noch erwähnen möchte.Das Exxsens Developer Blog beschäftigt sich in der Hauptsache mit ABAP Entwicklung und SAP Basis Themen und dürfte auch außerhalb der Entwicklung für den ein oder anderen Kollegen interessant sein.
Wie schon im Artikel "PSM Haushaltsmanagement Budgetverwaltungssystem BCS oder klassische Budgetierung" beschrieben ist auch das Thema PSM-FM (Haushaltsmanagement) wieder aktueller geworden. Das Blog der Marlin Consulting UG "Marlin Blog" berichtet über aktuelle Entwicklungen rund um SAP im öffentlichen Sektor: Public Sector Management (PSM), SLcM, PSCD und Fördermittelmanagement mit und ohne HANA (S/4HANA) berichtet und damit den Themenbereich "Aktuelles aus dem Bereich SAP in der öffentlichen Verwaltung" abdeckt. Der Autor Bjoern Kemmoona hat daneben auch das Buch "Öffentliches Haushalts- und Fördermittelmanagement mit SAP" geschrieben, das Ende 2015 veröffentlicht wird.
Danke
Neben all den Blogs und anderen Internetseiten, möchte ich aber auch die Gelegenheit nutzen allen ein Danke sagen, die zu Artikelideen oder spannenden Fachgesprächen beigetragen haben und ich freue mich schon sehr darauf im kommenden Jahr neue Themen, Ideen, Menschen und Geschichten kennen zu lernen. Für mich sind Blogs, Foren und Internetseiten ein wunderbares Medium einfach, da diese Kontakt zu Menschen ermöglichen, die sich ebenfalls gerne austauschen und gemeinschaftlich vielleicht nicht die Welt verbessern, aber sicherlich ein wenig bunter machen.All diesen Menschen, aber auch allen Lesenden dieses Blogs, möchte ich eine schöne Adventszeit, frohe Weihnachten und einen guten Wechsel ins Jahr 2016 wünschen. Vielen Dank für den Besuch auf dieser Seite und/oder Austausch sei es im privaten oder beruflichen Umfeld.
Unkelbach.expert - Ihr Experte für Controlling und Berichtswesen mit SAP
Aktuelle Termine zum Online-Training (Herbstkurse 2026) finden Sie hier unter:
"Grundlagen Datenmigration in SAP S/4HANA mit Migrationscockpit und Migrationsobjektmodellierer"
"Rechercheberichte mit SAP Report Painter"


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