Andreas Unkelbach
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Andreas Unkelbach Blog

ISSN 2701-6242

Artikel über Controlling und Berichtswesen mit SAP, insbesondere im Bereich des Hochschulcontrolling, aber auch zu anderen oft it-nahen Themen.


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Blick in mein Büro und Ausstattung
Nicht nur in Zeiten von HomeOffice dürfte eine ordentliche IT auch im Privathaushalt eingezogen haben. Zur Anfangszeit der Blogs wurde die Büroecke oft als "where the magic happens" bezeichnet und in dieser Tradition mag ich hier auch meinen Gerätepark vorstellen.



Dienstag, 16. August 2022
19:03 Uhr

Mein Online-Training »Einführung SAP S/4HANA Datenmigration mit Migrationscockpit und Migrationsobjektmodellierer« (Andreas Unkelbach) im Herbst 2022

Im Herbst 2022 findet erneut mein Online-Training zum Thema Grundlagen Datenmigration in SAP S/4HANA mit Migrationscockpit und Migrationsobjektmodellierer statt.
 
Online-Training SAP S/4HANA Migrationscockpit und Migrationsobjektmodellierer

Gerne möchte ich auf die kommenden Termine Ende September bis Anfang November 2022 hinweisen.
 



Ab 29. September 2022 bis Donnerstag, 17. November 2022
jeweils am Donnerstagabend von 17 bis 18 Uhr.

Kosten: 595,00 EUR (inkl. 19 % MwSt.) je Person.

Online-Training

Themen: Grundlagen einer erfolgreichen Datenmigration, Unterschied LTMC und FIORI App Migrationscockpit, Projektverwaltung, Anlage Migrationsprojekt und Auswahl Migrationsobjekte, Arbeit mit Vorlagedateien (Template), Migrationscockpit und Migrationsobjektmodellierer, eigenes Migrationsobjekt auf Basis vorhandenen BAPI anlegen


Beginn: 29.09.2022 17:00 Uhr - Ende: 17.11.2022 18:00 Uhr
Die Veranstaltung findet jeweils am Donnerstag von 17:00 bis 18:00 Uhr rein online bei Espresso Tutorials statt.

Ich freue mich darauf, Sie für ihr Datenmigrationsprojekt fit zu machen.


Das Migrationscockpit ist die Nachfolge der klassischen LSMW (oder eCATT) und ermöglicht eine Datenmgration nach SAP S/4HANA. Eine Anmeldung ist unter www.unkelbach.link/et.training/ möglich.
 

Neugierig, wie mein Online-Training aufgebaut ist?

Mein Online-Training stellt die FIORI-App Migrationscockpit und Migrationsobjektmodellierer als Nachfolge der LSMW vor.




Das Online-Training findet als Blended Learning statt, sodass Sie neben Videos zum Online-Training in einer wöchentlichen Live-Web-Session jeweils am Donnerstag von 17 bis 18 Uhr die Möglichkeit des direkten Austauschs haben werden.

Diese werden vom 29. September bis 17. November 2022 jeweils am Donnerstag von 17 bis 18 Uhr per Microsoft Teams stattfinden. Die Termine der Live-Session per MS Teams werden aufgezeichnet und im Nachgang als Video zur Verfügung gestellt. In diesen Terminen besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und einzelne Punkte aus dem Kurs nochmals durchzugehen. Aus der Erfahrung der letzten Termine habe ich die einzelnen Schulungsvideos in acht Abschnitte aufgeteilt, sodass wir gemeinsam je Live-Session die Themen der entsprechenden Wochenvideos besprechen können und hier auch noch Raum für Ihre Fragen vorhanden ist.


 

Überblick der Schulungsinhalte und Web-Session

Im folgenden Abschnitt mag ich Ihnen einen Überblick der Schulungsinhalte sowie der geplanten Termine geben. Teilweise können diese Termine inhaltlich noch einmal angepasst werden, sodass die Zuordnung der einzelnen Schulungsvideos zu den einzelnen Terminen nicht in Stein gemeißelt sind, aber einen ersten Überblick verschaffen.

Donnerstag, 29. September 2022 17:00 - 18:00 Uhr
Thema "Grundlagen der Datenmigration"
Schulungsvideos (0:46:27)
  • 01_01_Vorstellung_Agenda
  • 01_02_Vorgänger
  • 01_04_LSMW_ERP
  • 01_05_LSMW_S4HANA
  • 01_06_Theorie
  • 01_07_Blick_nachS4
  • 01_08_Migrationcockpit_starten
  • 01_09_Live-Session

Donnerstag, 6. Oktober 2022 17:00 - 18:00 Uhr
Thema "Projektanlage und vefügbare Migrationsobjekte"
Schulungsvideos (1:00:09)
  • 02_01_Projektanlage
  • 02_02_Eigenschaften_Migrationsprojekt
  • 02_03_Verfügbare Migrationsobjekte
  • 02_04_Migrationsansatz
  • 02_05_Projekt_und_Vorlagedatei

Donnerstag, 13. Oktober 2022 17:00 - 18:00 Uhr
Thema "Migrationsansatz und Vorlagedatei"
Schulungsvideos (0:59:50)
  • 03_01_Unterschied_Migrationskonzept_MIgrationsansatz
  • 03_02_Aufbau_Vorlagedatei
  • 03_03_Weitere_Migrationsobjekte
  • 03_04_Daten_eintragen
  • 03_05_Arbeitsweise_Migrationscockpit

Donnerstag, 20. Oktober 2022 2022 17:00 - 18:00 Uhr
Thema "Erste Schritte der Datenmigration (Upload, Simulation)"
Schulungsvideos (1:03:44)
  • 04_01_Schritte einer Datenmigration
  • 04_02_Vorlage hochladen
  • 04_03_Mapping-Aufgabe
  • 04_04_Mapping-Vorlage
  • 04_05_Datenmigration_simulieren
  • 04_06_Korrektur_nach_Simulation

Donnerstag, 27. Oktober 2022 17:00 - 18:00 Uhr
Thema "Erfolgreiche Datenmigration und Korrekturdatei"
Schulungsvideos (1:03:22)
  • 05_01_Migration_erfolgreich
  • 05_02_Ups_Fehler_nach_Migration
  • 05_03_Aufbau_Stagingtabelle_nach_Migration
  • 05_04_Korrekturdatei
  • 05_05_Arbeitsteilung_Migrationscockpit
  • 05_06_Modellierer_Beispiele_Adresse_Steuerstandort
  • 05_07_Modellierer_Beispiele_Migrationsobjekte_KS+IA

Donnerstag, 3. November 2022 2022 17:00 - 18:00 Uhr
Thema "Migrationsobjektmodellierer (Quell- und Zielstrukturen)"
Schulungsvideos (1:07:49)
  • 06_01_Migrationsobjektmodellierer_onPremise
  • 06_02_Migrationsprojekte
  • 06_03_LTMOM_Migrationsprojekte
  • 06_04_LTMOM_Aufbau_Migrationsobjekt
  • 06_05_LTMOM_Quellstrukturen
  • 06_06_LTMOM_Zielstruktur
  • 06_07_LTMOM_Struktur-Mapping

Donnerstag, 10. November 2022 17:00 - 18:00 Uhr
Thema "Migrationsobjektmodellierer (Feld-Mapping und Regeln)"
Schulungsvideos (1:00:25)
  • 07_01_LTMOM_Feld-Mapping
  • 07_02_Regel_CVT_KOSTL
  • 07_03_Regeln
  • 07_04_Sicht_ändern

Donnerstag, 17. November 2022 17:00 - 18:00 Uhr
Thema "Erweitern bestehender Migrationsobjekte, Eigene Migrationsobjekte, Umschlüsselobjekte und Projekt exportieren, importieren"
Schulungsvideos (1:46:28)
  • 08_01_Quellstruktur_erweitern
  • 08_02_Laufzeitobjekte_generieren
  • 08_03_Funktionsbaustein_finden
  • 08_04_Benutzerdefiniertes_Migrationsobjekt
  • 08_05_Bestandteile_Migrationsobjekt
  • 08_06_Quellstruktur_pflegen
  • 08_07_Struktur_Feldmapping
  • 08_08_Umschlüsselobjekte
  • 08_09_Projekt_Export-Import
Ich freue mich auf unsere gemeinsamen Termine und bin gespannt auf Ihre Fragen, Rückmeldungen und Anmerkungen. Da die Live-Sessions noch nicht angefangen haben, kann sich auch noch für die Schulung angemeldet werden. Der Zugriff auf die Schulungsvideos sowie die Aufzeichnungen der Live-Sessions selbst bleibt dabei auch länger bestehen :-). 

Zur Gestaltung meines Trainings und das dahinter liegende Konzept konnte ich auch im Artikel "Bildungsurlaub Train the Trainer Der Methodenkoffer für lebendige Seminare" etwas schreiben.

Ich freue mich darauf, Sie für ihr Datenmigrationsprojekt fit zu machen und bin gespannt auf Ihre eigenen Erfahrungen und Erwartungen rund um die Datenmigration, ob nun unter SAP S/4HANA oder auch schon unter ERP, mit anderen Tools. Gerade der Austausch mit anderen ist hier immer wieder für alle Beteiligten eine Bereicherung.
 

Fazit Blended Learning und Flipped Classroom

Das Konzept des Flipped Classroom oder Blended Learning eignet sich besonders für SAP Themen und meiner Erfahrung nach lassen sich die Videos und Fragen dazu gut in einer Arbeitswoche unterbringen. Ich bin schon sehr neugierig, wie sich diesmal das Online-Training entwickeln wird und hoffe, dass dieser Beitrag Sie von einer Anmeldung überzeugen konnte :-). Sofern ein Wechsel nach SAP S/4HANA noch ansteht, hilft es hier ebenfalls, die Möglichkeiten der Nachfolge zur LSMW kennenzulernen und die Unterschiede und vielleicht auch Vorteile dieser neuen Technik beziehungsweise der Tools Migrationscockpit und Migrationsobjektmodellierer kennenzulernen.

Unterscheidung LTMC und Fiori App Migrationscockpit

Während mein Buch »SAP S/4HANA Migration Cockpit - Datenmigration mit LTMC und LTMOM« sich mit der LTMC beschäftigt, wird hier im Online-Training auf die Ablösung der LTMC durch das Migrationscockpit mit S/4HANA 2020 eingegangen. Ab S/4HANA 2021 wird die LTMC nicht mehr durch die SAP unterstützt.

 

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Weiterbildung Hochschulberichtswesen und Hochschulcontrolling mit SAP

Hat Ihnen dieser Beitrag weitergeholfen? Gerne stehe ich für Vorträge und Seminare im Rahmen "Berichtswesen mit SAP Controlling" als Dozent zur Verfügung. Weitere Informationen unter

Workshops & Seminare von Andreas Unkelbach

Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Samstag, 13. August 2022
14:09 Uhr

Grundlagen Design und Konzept Fiori Oberfläche ab S/4HANA 2020 - Buchauszug »Abschlussarbeiten im Gemeinkosten-Controlling in SAP S/4HANA«

Im Artikel "Bisherige Erkennntnisse rund um SAP S/4HANA und FIORI aus Sicht Rechnungswesen CO und FI" hatte ich schon verschiedene Veränderungen mit SAP S/4HANA beschrieben und dabei auch auf die neue Oberfläche FIORI Bezug genommen. Da sich SAP immer weiter entwickelt, was auch im Artikel "Grundlagen Lebenszyklus SAP S/4HANA Versionen und was ändert sich mit S/4HANA 20.. ?" beschrieben ist, habe ich mich auch im aktuellen Buch »Abschlussarbeiten im Gemeinkosten-Controlling in SAP S/4HANA« mit der FIORI Oberfläche und dem dahinter liegenden Konzept beschäftigt.

Dabei bin ich im Buch auch auf das FIORI Design Konzept eingegangen und möchte dieses hier ebenfalls kurz erwähnen.

Die Grundidee hinter der Fiori-Oberfläche ist, dass der Mensch (Persona) im Mittelpunkt stehen soll und die SAP-Oberfläche gemäß den Funktionen, die dieser Mensch ausübt, gestaltet werden kann. Das Fiori Launchpad (FLP) passt sich rollenbasiert an die Rolle an, die eine Person im Unternehmen ausübt, und ist damit vergleichbar mit dem bisherigen Benutzermenü, das Ihnen ggf. unter ERP bzw. im SAP GUI schon vertraut ist.

SAP Fiori ab Edition S/4HANA 2020

Mit SAP S/4HANA 2020 wurden die Kachelgruppen im Fiori Launchpad durch Bereiche (engl.: Spaces) ausgetauscht. Außerdem wurde das Konzept der Oberflächengestaltung durch Pages (Seiten) erweitert. Die Nutzung von Bereichen können Sie unter Einstellungen im Abschnitt Bereiche und hier die Option BEREICHE VERWENDEN aktivieren. Bereiche selbst sind optional und müssen von ihrer SAP Basis Administration aktiviert werden.

Die Bereiche (Spaces) sind vergleichbar mit einem übergeordneten Menü am oberen Rand des FIORI Launchpad, über das mithilfe von Tabs (die einzelnen Menüpunkte) verschiedene Pages Seiten (Pages) mit Sections Abschnitten (Sections) aufgerufen werden können. Von einem Abschnitt aus lassen sich dann einzelne Kacheln (Tiles) ansteuern.

Die folgende Abbildung zeigt schematisch das aktuelle Konzept der Fiori-Oberfläche bzw. des Launchpads. Dabei sind die neuen Navigationselemente mit der englischsprachigen Bezeichnung abgebildet.

SAP S/4HANA Fiori Konzept

Die einzelnen Bereiche (1) in der Abbildung dienen zur Navigation innerhalb des Fiori Launchpads. Sie können dabei als Dropdown-Menü, wie im Beispiel BEREICH OFFEN, genutzt werden. Die Bereiche gliedern sich wiederum in einzelne Seiten (2), die anstelle einer klassischen Startseite zur Anzeige der Apps verwendet werden. Einem Bereich können auch mehrere Seiten zugeordnet sein (siehe SEITE 1, SEITE 2 und SEITE 3). Jede Seite (Page) ist zudem in Abschnitte (Sections) (3) aufgeteilt, die auch von den Seiten direkt per Link angesteuert werden können. Die Kacheln (Tiles) (4) werden einem Abschnitt zugeordnet. Über sie können per Klick SAP-Fiori-Apps und andere Anwendungen direkt gestartet werden.

Typen von Fiori-Kacheln/Apps

Zur Unterscheidung wurden unter (5) die unterschiedlichen Typen von Kacheln und unter (6) die App-Typen eingezeichnet, auf die wir gleich noch näher eingehen.

Wie in der Abbildung unter (5) zu sehen, werden in Fiori drei verschiedene Kacheltypen  unterschieden:
  • Dynamische Kachel = zeigt flexibel aktuelle Kennzahlen (KPI) an
  • Nachrichten-Kachel = zeigen Texte wie aktuelle Mitteilungen der Verwaltung an
  • Statische Kachel = stellt lediglich den Titel und ein Icon dar

Über diese Kacheln lassen sich unterschiedliche App-Typen (6) aufrufen:
  • Analytische App = Darstellung von Auswertungen wie Einzelposten oder Bilanzen mit entsprechenden analytischen Informationen oder Indikatoren.
  • Fact Sheet App = Übersicht zu zentralen Objekten (z. B. Anzeige von Stammdaten einer Kostenstelle). Diese Faktenblätter stellen die wesentlichen kontextbezogenen Fakten zu zentralen Objekten dar.
  • Transaktionale App = vergleichbar mit Transaktionen; sie dienen zur Ausführung von Aufgaben, etwa für die Freigabe einer Bestellung oder für die Stammdatenpflege.

Wie eingangs erwähnt, haben Sie es bei den transaktionalen Apps entweder mit nativen Fiori-Apps zu tun, die es nur innerhalb der Fiori-Oberfläche gibt, oder – dank GUI/4HTML – mit aus SAP GUI vertrauten Transaktionen, die im Web aufgerufen werden. Im letzteren Fall dürfte Ihnen der Aufbau der Maske bekannt vorkommen, da aus der Fiori-Oberfläche heraus Transaktionen der SAP GUI aufgerufen werden.

SAP stellt innerhalb der einzelnen Bereiche und Seiten passende Anwendungen zu Geschäftsrollen zusammen. Nach der Anmeldung an der Fiori-Oberfläche sind nur die Anwendungen zu sehen, die auch tatsächlich für die eigene Arbeit erforderlich sind. All diese Apps werden über sogenannte SAP Business Roles bzw. Arbeitsplatzrollen bereitgestellt, die somit eine individuelle Oberfläche unter Fiori gestalten.

Aus Sicht von Basis und Berechtigungen würden Sie zwischen Backend-Rollen, die klassisch über Berechtigungsobjekte und Berechtigungsfeldwerte den Zugriff auf Daten und Programme innerhalb des SAP GUI steuern, und Fiori-Frontend-Rollen, die durch die Zuordnungen der Fiori-Apps einen Katalog an Apps bieten und die Oberfläche des Fiori Launchpads gestalten, unterscheiden.
 

Berechtigungen zur Darstellung von Bereichen und Fiori-Apps

Mit dem neuen Designkonzept von Bereichen sind noch weitere Punkte bei der Gestaltung der Fiori-Frontend-Rollen zu beachten. Sollten Sie beim Umschalten auf das Bereichslayout die Fehlermeldung "EIN IHNEN ZUGEORDNETER BEREICH WURDE NICHT GEFUNDEN. WENDEN SIE SICH AN IHREN SYSTEMADMINISTRATOR." erhalten, sind bestimmte Einstellungen durch die SAP-Basisabteilung zu treffen.

Hier müssen neben den Launchpad-Katalogen (welche in Gruppen definieren, auf welche Kacheln Sie Zugriff erhalten) auch die Launchpad-Spaces (Bereiche) in der Berechtigungsrolle über das Menü der Rolle zugewiesen werden. Kacheln, die in einem solchen Launchpad-Sapce enthalten sind, werden nur angezeigt, wenn Sie auch in einem passenden Launchpad-Katalog enthalten sind. Daher sollten Sie eine entsprechende Vorarbeit bei der Gestaltung Ihrer Berechtigungsrollen zur Nutzung der Fiori-Oberfläche einplanen.

Eine ausführliche Beschreibung zur Vorgehensweise liefert Kapitel 13 (Alternative Darstellung im Launchpad) des Buches »Grundlagen für Einsteiger in SAP S/4HANA« von Manfred Sprenger (Espresso Tutorials, 2022).

Dies Buch kann bei Espresso Tutorials entweder direkt erworben werden oder ist alternativ auch in der SAP Bibliothek Flatrate enthalten.


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Hinweis - Auszug aus Abschlussarbeiten zum Gemeinkosten-Controlling
Dieser Abschnitt ist ein Auszug aus der aktuellen Buchveröffentlichung »Abschlussarbeiten im Gemeinkosten-Controlling in SAP S/4HANA«. Daneben werden hier aber auch noch weitere Themen rund um die Abschlussarbeiten im Controlling unter SAP S/4HANA besprochen. Das Buch ist im Buchhandel oder auch bei Espresso Tutorials direkt erwerbbar.

 

Abschlussarbeiten im Gemeinkosten-Controlling mit SAP S/4HANA


Eine ausführliche Beschreibung ist unter Buchempfehlungen unter Abschlussarbeiten im Gemeinkosten-Controlling mit SAP S/4HANA (SAP S/4HANA, CO, internes Berichtswesen) zu finden.


Abschlussarbeiten im Gemeinkosten-Controlling mit SAP S/4HANA von Andreas Unkelbach und Martin Munzel
Verlag: Espresso Tutorials GmbH
1. Auflage
(20. Juli 2022) Paperback ISBN: 9783960120551

Für 29,95 € direkt bestellen

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Ich würde mich freuen, wenn dieser Auszug sie neugierig gemacht hat und bin sehr gespannt auf ihre Rückmeldungen zum Buch.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Mein Online-Training
Einführung SAP S/4HANA Datenmigration
mit Migrationscockpit und Migrationsobjektmodellierer

Online-Training SAP S/4HANA Datenmigration mit Migrationscockpit und Migrationsobjektmodellierer

Ein Angebot von Espresso Tutorials

Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Sonntag, 7. August 2022
15:36 Uhr

Neue Buchveröffentlichung »Abschlussarbeiten im Gemeinkosten-Controlling in SAP S/4HANA«

Die letzten beiden Jahre habe ich mich intensiver mit SAP S/4HANA im Modul Controlling mit Schwerpunkt auf CO-OM beschäftigt und kann nun gemeinsam mit Martin Munzel den Abschluss am Buchprojekt »Abschlussarbeiten im Gemeinkosten-Controlling in SAP S/4HANA« bekannt geben.

2019 hatten Martin Munzel und ich von der Möglichkeit der Universellen Verrechnung auf den FICO Forum Infotagen erfahren und uns war direkt klar, dass dieses ein spannendes Thema für ein Buchprojekt sein könnte. Zwischendurch hat sich die Welt dann ein wenig verändert und auch SAP hat mit SAP S/4HANA 2020 noch einmal ein wenig FIORI und CO abgeändert, sodass ich heute froh bin, dass dieses Buch doch einen recht aktuellen Stand hat und sich auch für Kolleg*innen, Interessierte aus dem Bereich Controlling, aber auch Einrichtungen die sich mit der Migration nach SAP S/4HANA von ERP/ECC beschäftigen ansprechend sein dürfte.

Für mich hat die Arbeit am Buch viele Punkte klären können und ich bin froh, hier auch für andere einen guten Überblick in das Controlling unter S/4HANA bieten zu können. Die ergänzenden Videos sind ebenfalls ein kleines Plus und ich bin sehr neugierig auf Rückmeldungen, die wir zum Buch erhalten werden.  Was die Weiterentwicklungen im internen Rechnungswesen betrifft, sind Controlling und Berichtswesen zwei Themen, die sich wunderbar verknüpfen lassen. Daher schildern wir im Hinblick auf diese Abschlussarbeiten nicht nur die Sicht des Controllings und der Finanzbuchhaltung, sondern auch die Auswirkungen auf Verantwortliche von Kostenstellen, die Buchungen aus dem Controlling interpretieren müssen, um den eigenen Verantwortungsbereich qualifiziert steuern zu können.
 
Abschlussarbeiten im Gemeinkosten-Controlling mit SAP S/4HANA

Abschlussarbeiten im Gemeinkosten-Controlling  in SAP S/4HANA
Verlag: Espresso Tutorials GmbH
1. Auflage
(20. Juli 2022) Paperback ISBN: 9783960120551

Für 29,95 € direkt bestellen

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Verlagsbeschreibung
Mit Einführung der Universellen Verrechnung (Universal Allocation) in SAP S/4HANA hat die SAP einige der bisherigen Methoden zur Gemeinkostenverrechnung vereinfacht. Welche Erleichterungen sich daraus insbesondere für die anstehenden Arbeiten im Rahmen von abgestimmten Abschlussarbeiten in der Finanzbuchhaltung und im Gemeinkosten-Controlling ergeben, erfahren Sie in diesem Buch.
Steigen Sie ein mit der neuen Fiori-Oberfläche in SAP S/4HANA und den themenrelevanten Controlling-Objekten. Darauf aufbauend erläutern die Autoren die Unterschiede zwischen der manuellen und der kennzahlenbasierten Leistungsverrechnung sowie die Bedeutung statistischer Kennzahlen. Lernen Sie schließlich, wie die Universelle Verrechnung die bekannten Funktionen Kostenumlage und Kostenverteilung vereint und erweiterte Analysen Ihrer Abrechnungsergebnisse ermöglicht.
Das Buch richtet sich an erfahrene Mitarbeiter im Bereich Controlling sowie an fortgeschrittene Sachbearbeiter oder Verantwortliche von Kostenstellen, die sich gezielt mit den Themen »Abschlussarbeiten im Controlling« und »Verrechnung von Gemeinkosten« beschäftigen. Es vermittelt aber auch dem SAP-Berater, welche Schnittmengen sich aus dem Zusammenwachsen von Finanzbuchhaltung und Controlling in S/4HANA ergeben haben.

Inhaltlich ist das Buch in insgesamt vier Kapitel gegliedert.

Das erste Kapitel »Gemeinkosten-Controlling« gibt Ihnen zunächst einen kurzen Überblick über die neue Fiori-Oberfläche in SAP S/4HANA, befasst sich dann aber vor allem mit den im späteren Verlauf des Buches relevanten Controlling-Objekten. Dazu gehören die Kostenstelle, das Sachkonto (samt Kontoart) als Zusammenlegung von Sachkonto und Kostenart aus ERP-Zeiten, der CO-Innenauftrag sowie die Elemente des Produktkosten-Controllings (CO-PC), der Ergebnis- und Marktsegmentrechnung (CO-PA) und des Profitcenters. Für das betriebswirtschaftliche Verständnis gehen wir auf den Unterschied zwischen direkten und indirekten Kosten (Gemeinkosten) ein. Sie lernen die unterschiedlichen Möglichkeiten der Gemeinkostenverrechnung zur nachträglichen Umbuchung von in der Finanzbuchhaltung erfassten Belegen kennen, die sich manuell zwischen einzelnen Controlling-Objekten verrechnen lassen. In diesem Zusammenhang stellen wir kurz die Leistungsartenrechnung als manuelle Leistungsverrechnung vor und erläutern die Grundlagen der kennzahlenbasierten Verrechnung sowie die Bedeutung von statistischen Kennzahlen. Abschließend erfahren Sie, wann Sie diese Methoden verwenden können und wann eine komplexere Verrechnung empfehlenswert ist.

Im zweiten Kapitel »Universelle Verrechnung« wird die universelle Verrechnung (Universal Allocation) vorgestellt. Wir gehen auf die Einrichtung einer Verrechnung ein und zeigen Ihnen die unterschiedlichen Verrechnungsarten wie Umlage und Verteilung, bei denen Empfängergewichtungsfaktoren und verschiedene Regeln für Sender und Empfänger zu beachten sind. Des Weiteren widmen wir uns der Analyse einer durchgeführten Verrechnung bis hin zur Darstellung als Netzwerkgrafik. Zwar sind mit dem Release 2020 zunächst nur einige Controlling-Objekte für die Universelle Verrechnung nutzbar, aber bisherige Entwicklungen im SAP-S/4HANA-Umfeld lassen vermuten, dass in absehbarer Zeit weitere Controlling-Objekte hinzukommen werden. Daher werfen wir zum Abschluss dieses Kapitels einen begründet hoffnungsvollen Blick in die Zukunft.

Das dritte Kapitel »Koordination der Abschlussarbeiten« hat zum Schwerpunkt das Zusammenspiel zwischen der Finanzbuchhaltung und dem Controlling sowie die Bedeutung der koordinierten Abschlussarbeiten zwischen FI und CO. Ein kleiner Fragenkatalog mag Ihnen als Leitfaden für einen geordneten Zeitplan der kritischen Abstimmungstätigkeiten im Controlling dienen. Diesbezüglich stellen wir die Option eines getrennten Periodenabschlusses von Finanzbuchhaltung und Controlling vor, der auch technisch ein abgestimmtes Vorgehen ermöglicht. Als Beispiel für die Umsetzung mehrerer Verrechnungszyklen im Rahmen der universellen Verrechnung skizzieren wir einen mehrstufigen Betriebsabrechnungsbogen. Dieser ist von uns als Anregung für den Aufbau Ihrer eigenen Verrechnung gedacht.

Und zu guter Letzt sollten Sie nie vergessen, dass neben aller Technik auch Kreativität und Kommunikation zu den Herausforderungen des Controllings gehören. Im vieren Kapitel »Fazit« ist die praktische Umsetzung der im Buch vorgestellten Funktionen ein Stück weit exemplarisch zu verstehen und soll Ihnen als Grundlage zur Gestaltung Ihrer eigenen Geschäftsprozesse sowie der verursachungsgerechten Verteilung Ihrer Gemeinkosten dienen. Achten Sie stets darauf, dass Ihr entworfenes Rechenmodell auch von den Abteilungen akzeptiert wird und die Schlüsselfaktoren bzw. Stellschrauben innerhalb dieses Modells von den Beteiligten verstanden und als sinnvoll betrachtet werden.

Im »Anhang« finden Sie weitere Informationsquellen wie Online-Demos und Blogartikel rund um das Thema Universal Allocation mit SAP S/4HANA

Ich bin persönlich sehr gespannt, wie das Buch aufgenommen wird und empfinde besonders die Idee der Begleitvideos sehr gelungen. Über eine Rückmeldung würde ich mich ebenso wie über Rezensionen oder Bewertungen sehr freuen und bin gespannt, wie das Thema SAP S/4HANA in Zukunft noch neue Themen bringen wird.

 Eine ausführliche Beschreibung meiner bisherigen Buchveröffentlichungen ist unter Buchempfehlungen zu finden
  1. Schnelleinstieg ins SAP-Controlling (CO) (01. November 2015)
    (SAP Modul CO; interne Rechnungswesen)
  2. Berichtswesen im SAP®-Controlling (01. Juni 2017)
    (SAP Modul CO; internes Berichtswesen)
  3. Schnelleinstieg ins SAP-Controlling (CO) – 2., erweiterte Auflage (08. März 2019)
    (SAP Modul CO; interne Rechnungswesen)
  4. SAP S/4HANA Migration Cockpit - Datenmigration mit LTMC und LTMOM (14. April 2020)
    (SAP S/4HANA, BC, Datenmigration)
  5. Abschlussarbeiten im Gemeinkosten-Controlling mit SAP S/4HANA (20. Juli 2022) 
    (SAP Modul CO; internes Berichtswesen)

Noch ein kleiner Hinweis (Werbung):
Mein Online-Training findet vom 29. September 2022 bis Donnerstag, 17. November 2022 jeweils am Donnerstagabend von 17 bis 18 Uhr statt.
Kosten: 595,00 EUR (inkl. 19 % MwSt.) je Person.

Hier lernen Sie die Datenmigration nach SAP S/4HANA mit Migrationscockpit und Migrationsobjektmodellierer
Veranstaltungsdaten:
Beginn: 29.09.2022 17:00 Uhr - Ende: 17.11.2022 18:00 Uhr
Die Veranstaltung findet jeweils am Donnerstag von 17:00 bis 18:00 Uhr rein online bei Espresso Tutorials statt.

Ich freue mich darauf, Sie für ihr Datenmigrationsprojekt fit zu machen.


Ich bin gespannt, wie das Online-Training im Herbst 2022 angenommen wird und freue mich schon sehr auf alle, die sich ebenfalls für das Thema SAP S/4HANA begeistern lassen. Vielleicht sind die Bücher (oder auch das Online-Training) ja ebenfalls etwas für Personen, die noch auf ERP/ECC unterwegs sind und wo ein Wechsel nach S/4 ansteht.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Mein nächstes SAP Online-Training



Ab 29. September 2022 bis Donnerstag, 17. November 2022
jeweils am Donnerstagabend von 17 bis 18 Uhr.

Kosten: 595,00 EUR (inkl. 19 % MwSt.) je Person.

Online-Training

Themen: Grundlagen einer erfolgreichen Datenmigration, Unterschied LTMC und FIORI App Migrationscockpit, Projektverwaltung, Anlage Migrationsprojekt und Auswahl Migrationsobjekte, Arbeit mit Vorlage Dateien (Template), Migrationscockpit und Migrationsobjektmodellierer, Eigenes Migrationsobjekt auf Basis vorhandenen BAPI anlegen


Beginn: 29.09.2022 17:00 Uhr - Ende: 17.11.2022 18:00 Uhr
Die Veranstaltung findet jeweils am Donnerstag von 17:00 bis 18:00 Uhr rein online bei Espresso Tutorials statt.

Ich freue mich darauf, Sie für ihr Datenmigrationsprojekt fit zu machen.

Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Donnerstag, 4. August 2022
16:52 Uhr

Bildungsurlaub Train the Trainer Der Methodenkoffer für lebendige Seminare mit @DirkHannemannTrainer

Vom letzten Bildungsurlaub (siehe Artikel "Grundlagen Projektmanagement (Projekte organisieren und erfolgreich durchführen Projektmanagement)") an der Volkshochschule Wiesbaden war ich so begeistert, dass ich mich dieses Jahr wieder nach Wiesbaden zum Bildungsurlaub angemeldet habe und dort den Kurs "Train the Trainer - Der Methodenkoffer für lebendige Seminare" bei Dirk Hannemann besucht habe.

Meine Motivation zur Weiterbildung

Persönlich ist für mich Weiterbildung immer eine Mischung aus Neugierde, neues Wissen, aber auch eine Verpflichtung zum Transfer auf die eigenen Tätigkeiten. Daher war ich schon sehr neugierig, wie sich dieser Bildungsurlaub auf die künftige Gestaltung meiner Onlinetrainings und Workshops auswirken wird. Ein weiterer Grund war der Fragebogen zur TOBA-Trainer-Zertifizierung (TOBA -Team e.V. – dem ERP-Trainer-Netzwerk) wo ich einige Fragen trotz einiger gehaltener Schulungen und Seminare doch gerne mit der notwendigen Theorie neben meiner eigenen praktischen Erfahrung beantworten wollte.
  • Welche Präsentationsmethoden und -werkzeuge setzen Sie bevorzugt ein?
  • Welches didaktische Konzept bevorzugen Sie? Beschreiben Sie Ihr bevorzugtes Konzept! Warum bevorzugen Sie dieses?
Trotz bestehender Schulungserfahrung habe ich mir über das dahinterliegende praktische Konzept weniger Gedanken gemacht und hatte die Hoffnung hier im Bildungsurlaub auch diese Frage neben der praktischen Erfahrung als Trainer beantworten zu können.

Um die Frage vorab zu beantworten, muss ich zugeben, dass der Kurs dafür tatsächlich geeignet war und gleichzeitig mir einige Anregungen für meine Schulungen gegeben hat.

Programm TRAIN THE TRAINER - Grundausbildung

Bei doch recht hohen Außentemperaturen war der Schulungsraum der VHS Wiesbaden überraschend kühl und uns erwartete für die nächsten fünf Tage ein volles Programm.

VHS Wiesbaden Bildungsurlaub - Seminarraum und Programm

VHS Wiesbaden Bildungsurlaub: Z60029BU Train the Trainer Der Methodenkoffer für lebendige Seminare im Bereich Bildung, Beruf und Gesellschaft

Die einzelnen Themen wurden wie folgt auf die einzelnen Tage verteilt:
  • Montag -  Didaktische Grundbegriffe
  • Dienstag - Methodenkoffer
  • Mittwoch - Trainingsdesign
  • Donnerstag - Gruppendynamik
  • Freitag - Abschlussprojekte TN als T
Für einen kurzen Einblick in das Seminar möchte ich auf die einzelnen Tage in Bild und Wort eingehen und hoffe so einen guten Eindruck der einzelnen Abschnitte gestalten zu können.
 

Hinweis zu den folgenden Bildern:
Da mich ein paar Rückfragen zu den verwendeten Fotos erreicht haben noch kurz der Hinweis: Wir hatten gemeinsam beim Bildungsurlaubs Fotos gemacht und ich habe meine Bilder für alle Teilnehmende zur Verfügung gestellt. Darauf hatte Dirk Hannemann nachgefragt, ob er die Fotos auch für seine Seite und social media verwenden dürfte. Ich fand das kein Problem und fragte auch direkt nach, ob ich diese Bilder auch im Blog verwenden darf. Als Rückmeldung gab es "Lieber Andreas - sehr gerne kannst Du die Bilder benutzen, freue mich auf den Blog! Danke für die Bilder! " :-) Ähnlich wie bei anderen Artikeln ist hier im Vorfeld die Bildverwendung abgesprochen. Ansonsten würde ich auch den Artikel hier entsprechend anpassen. Ich bin von der Bildungswoche sehr angetan gewesen und kann diese Weiterbildung empfehlen und würde mich freuen, wenn auch andere dies als guten Grund zum Besuch einer Weiterbildung nutzen würden. Wenn es um Wissen, Weiterbildung und Netz geht mag ich an dieser Stelle auch noch ein anderes Buch kurz empfehlen: "Prinzip kostenlos: Wissen verschenken - Aufmerksamkeit steigern - Kunden gewinnen" von Dr. Kerstin Hoffmann :-)

 
 

Tag 1 - Didaktische Grundbegriffe

Ein Schwerpunkt der Woche lag auf praktische Übungen und Aktivitäten sowie die praktisce Unterscheidung zwischen Seminar und Training. Dabei kann ein gutes Training natürlich einzelne Elemente eines Seminars enthalten, sollte sich aber dadurch vom reinen Seminar unterscheiden, dass hier eine Mischung aus Input (Informationen), Aktivität und Übung eingebaut sind und diese entsprechend eine Brücke vom reinen Kennen hin zum Können bildet.

Die folgende Gegenüberstellung macht den Unterschied praktisch sehr deutlich.

Unterschied Seminar und Training

Praktischerweise wurden diese Unterschiede im Training zu den didaktischen Grundbegriffen auch gleich mit Übungen zum Kennenlernen und Energizer verknüpft, sodass schon der erste Tag ein guter Einstieg war und hier gemeinsam die didaktische Treppe von einfachen Kennenlernen über die Regeln eines Seminars bis hin zu der praktischen Gestaltung von Übungen beschritten worden ist. Für mich persönlich war es besonders interessant, dass hier sowohl auf Trainings zu hartem Wissen ("Hard Skills") wie IT-Training, rechtliche Themen oder Sprachen, als auch Trainings zu weichen Themen ("Soft Skills" wie Kommunikation oder Persönlichkeit behandelt worden sind, und hier gerade durch die unterschiedliche Teilnehmende auch immer wieder ein Input und entsprechende Erwartungen mit eingereicht worden sind.

Dabei wurde, ohne am ersten Tag direkt darauf einzugehen, auch das Thema Chunking (Wissen in kleine Häppchen zubereiten) umgesetzt und später auch auf die Millersche Regel zur Gestaltung von Wissenseinheiten eingegangen.

Was mir besonders gut gefallen hat ist, dass zu den methodischen Hintergründen auch immer eine Quelle zur Vertiefung mit angegeben worden ist, wie zum Beispiel bei den vier Phasen einer Übung nach Sharon Bomman:

Phasenmodell Sharon Bomman - Connection, Concept, Concrete Praticing, Conclusion

Diese sind:
  1. Connection (Welchen Nutzen habe ich von der Übung / Erklärung)
  2. Concept (Modell und Theorie hinter der Übung)
  3. Concrete Practicing (Praktische Übung und Ausführen des Gelernten)
  4. Conclussion (Wie wende ich dieses in der Praxis an)
Im Grunde können so einige praktische Übungen gestaltet werden und finden sich so, bisher unbewusst, auch in meinen SAP Übungen im Rahmen meiner Schulung zum Berichtswesen mit SAP wieder :-).

Als kleine Hausaufgabe für den kommenden Tag haben wir dann ein bis zwei Seiten zu unterschiedlichen Alternativen zum reinen Lehrvortrag erhalten, den wir dann als praktische Übung vor der Gruppe vorstellen sollten. Für mich war hier das Thema Lehrgespräch und so war auch die für mich wichtige theoretische Grundlage im Text enthalten und es war meine Aufgabe diese den anderen am kommenden Tag vorzustellen.

Tag 2 - Methodenkoffer

Das Geheimnis eines Erfolges ist oft auch das Üben und Wiederholen, daher war es eine gute Sache die gelernten Prinzipien sowie Tools noch einmal in Form einer kleinen Zusammenfassung gemeinsam zu besprechen. So wurden die didaktischen Prinzipien noch einmal als Sketchnote zusammengefasst.

Didaktische Prinzipien

Bevor wir unsere Alternativen zum Lehrvortrag vorstellten, wurden noch Regeln für Feedback besprochen.

Regeln zum Feedback geben und nehmen

Ein wunderbares Element in einer Feedbackrunde ist es erst einmal nachzufragen, ob Feedback gewünscht ist und danach sind die Regeln zum geben und annehmen relevant.

Als Feedback gebende Person achte ich darauf:
  • In Richtung Feedback Nehmer/in zu reden
  • Beobachtung mitzuteilen
  • möglichst konkret zu sein
  • gerne auch Positives erwähnen
  • kein schon angesprochenes Feedback zu wiederholen
  • keine Ratschläge geben
  • und von sich zu sprechen

Als Feedback annehmende Person achte ich darauf:
  • nur zuzuhören, nicht Erklären oder Rechtfertigen
  • sagen, wenn es genug ist
  • und das letzte Wort zu haben.
Gerade letzteres ist, je nach Gruppe, nicht immer einfach, wie ich mir gut aus anderen Zusammenhängen vorstellen kann.

Danach hatten wir unsere erste "Vorstellung" in 90 Sekunden sollten die jeweiligen Alternativen zum Lehrvortrag vorgestellt werden. Dabei sollen 30 Sekunden auf die Theorie, 45 Sekunden für ein konkretes Beispiel und 45 Sekunden die Vor- und Nachteile dargestellt werden. Als Erstes haben wir dieses gegenseitig in 2er-Gruppen mit unserem jeweiligen Thema geübt und danach im Plenum. In der Kleingruppe / Partnergespräch konnte da noch nachgeschärft werden und es war toll hier zu sehen, dass noch Anpassungen möglich waren und direkt Anregungen zur Darstellung aufzugreifen und danach auch direkt in der Gruppe zu schauen, wie der Stil, Zeiteinplanung aber auch die Vermittlung des Thema funktioniert.

Neben der Art der Vorstellung waren aber auch die Alternativen zum Lehrvortrag noch unheimlich spannend und konnten tatsächlich in den 90 Minuten (+/- ein paar Sekunden vielleicht) gut dargestellt werden. Eine kurze Zeitanzeige war da übrigens auhc hilfreich.

Die vorgestellten Alternativen waren:
  • Lehrgespräch
  • Vier-Stufen-Unterweisung (Theoretisch erklären, Vormachen, Nachmachen lassen, Aufgabe selbstständig erledigen lassen und konkretes Ergebnis kontrollieren)
  • Posterübung
  • Internetrecherche
  • Selbstbedienungsladen (Büchertisch oder Lernstation)
  • Video-Input
  • Brille aufsetzen (Aufmerksamkeit auf einzelne Aspekte führen)
  • Lernsoftware (computer based training)
  • ÜFALAZ (
    • Übersicht verschaffen,
    • Fragestellung formulieren,
    • Auswahl der wichtigen Teile des Textes,
    • Lesen der wichtigen Teile,
    • Antworten auf die Fragestellung notieren,
    • Zusammenfassung der Ergebnisse
  • Arbeitsblatt, Leittextmethode
Das Zeitformat von 90 Sekunden war hier wirklich großartig und später konnte auch noch einmal im Methodenkoffer (Handout) das Konzept kurz und knackig nachgelesen werden.

Für ein wenig Überraschung sorgte eine kleine Selbstkontrolle... in der auch noch einmal das Thema Chunking einer langen Zahl festgehalten worden ist.

Selbsttest zur Lernkontrolle

Wie eine Zahl wie 412527246060313028 sich gemerkt werden kann, ist übrigens auch, direkt am ersten Tag im Kurs festgehalten worden :-).

Im Anschluss gab es am Nachmittag noch einige aktivierende klassische Rhetorik-Übungen aber auch beispielhafte Rollenspiele für Teamübungen.

Methoden Techniken sowie Tipps und Tricks

Wie praktisch solche rhetorische Übungen auch im Vortrag sein können, zeigt sich am kommenden Tag noch einmal besonders deutlich und teilweise lassen sich diese auch wunderbar im sonstigen Alltag einbauen.

Tag 3 - Trainingsdesign

Nachdem wir in zwei Tagen den Methodenkoffer ausgepackt haben kommt nun ein wenig Struktur in den Ablauf eines Workshop bzw. eines entsprechenden Trainingsaufbau. Das Motto des Tages war Trainingsdesign von der Theorie bis hin zur praktischen Umsetzung anhand eines Mustertrainings.

Tag 3 - Trainingsdesign

Dabei ging es sowohl um einen Standardaufbau eines Seminars als auch um die Zuordnung einzelner Übungen mit Orientierung an das Publikum, Trainer/in sowie die Vermittlung der Inhalte.

Der theoretische Aufbau eines guten Training sollte so gestaltet sein, dass theoretischer Input und praktische Übungen sich ergänzen. Etwa 2/3 der Zeit sollten dafür für Übungen vorgesehen sein und ein Drittel für Vortrag und Diskussionen.

Ein Beispiel für ein zwei Tage Seminar ist in folgender Skizze zu sehen.

Standardablauf 2 Tages-Training

Neben Eisbrecher und Energizer sind hier auch kleine Übungen (15 Minuten), große Übungen (45 Minuten) sowie Input und Diskussionen entsprechend aufgeteilt.

Für mich ein wichtiger Punkt ist die Platzierung der großen Königsübung. Diese sollte am Vormittag des zweiten Tages eingeplant werden und besonders in Erinnerung bleiben. Zum Ende des Trainings können oft schon einzelne Teilnehmende das Training verlassen, aber die Königsübung bleibt in Erinnerung und ist auch besonders lehrreich.

Auf meine SAP Berichtswesen Schulung angewandt, wäre diese dann ein Bericht in dem nicht nur die Planwerte und Istwerte ausgewertet werden sondern zusätzlich auch eine Gemeinkostenzuschlagskalkulation simuliert wird. Wer sich an mein Tagesseminar erinnert, wird vielleicht erkannt haben, dass diese Übung auch ziemlich im letzten Drittel eines Tagessminar angesiedelt ist und danach eher allgemeine bzw. auch große Übungen kommen, aber diese dann schon weit aus weniger Transfer in sich haben :).

Ein besonders heikles Thema ist oftmals, wie ein Training entworfen werden soll und wo dieses beim Publikum, Trainer/in und Inhalte anzusiedeln ist.

Hier hatten wir eine Sortierung der zehn Phasen eines Trainings als praktische Übung.

Besonders bei der Überlegung, wie einzelne Schritte zum Trainingsdesign zusammengestellt werden können, mit der jeweiligen Orientierung gab es auch spannende, wenn auch kleine Unterschiede. Dabei wurden wir dazu angehalten die einzelnen Phasen eines Trainings zu sortieren und dabei die Wahl für uns zu begründen.

Beispiel 10 Schritte zur Gestaltung eines Training


Damit die Theorie auch direkt auf die Praxis angewandt werden kann, haben wir dann Drei Beispiel-Trainings erhalten und konnten hier die Reihenfolge der einzelnen Schritte sortieren und uns Feedback bzw. im Austausch auch das ursprüngliche Trainingsdesign sowie die Einordnung der einzelnen Übungen und Inputs ansehen.

Dabei waren hier einzelne Abschnitte von drei Soft-Skills-Kursen vorgegeben die dann praktisch neu sortiert werden mussten.Spannend war hier die Frage, welche Übung wohl als große Übung genommen wurde und auch eine gewisse Dynamik was die Abfolge von ruhigen zu eher aktiven Übungen anbelangt.

Als Abschlussprojekt zum aktuellen Training beschäftigten wir uns abstrakt mit der gestaltung eines Trainingsablaufes bspw. zur Gestaltung eines attraktiven Arbeitsplatzes für ein kleines mittelständisches Unternehmen und präsentierten unser Ergebnis dem Publikum. Der Entwurf des Fachtraining  "Attraktive Arbeitsplätze bei kleinen und mittleren Unternehmen - so behalten Sie Ihre besten Leute" wurde den Auftraggebern (Plenum) präsentiert und am Ende auch Feedback zum Konzept gegeben.

Insgesamt war dieser Tag sehr lebhaft und extrem praxisnah so dass ich hier einige Punkte der Vortage praktisch anwenden und für mich auch den Transfer auf eigene Trainings hinbekommen habe.

Am Rande wurde auch die Zeitplanung und Erfassung eines Training nach ZZIMM vorgestellt.

Design von Training mit ZZIMM

Dabei werden die einzelnen Abschnitte eines Training nach Zeitaufwand, Ziel, Inhalt, Methode und die verwendeten Materialien festgehalten. Eigentlich perfekt für Excel ;-).
Hintergrund dazu ist das Berliner Modell (siehe Wikipedia)  (u. a. auch Berliner Schule der Didaktik oder lehr-lern-theoretische Didaktik) von Paul Heimann. Neben den von Menschen beeinflussbaren Bedingungsfaktoren (Bedingungsfelder)  sind vier Entscheidungsfaktoren (Entscheidungsfelder) genannt die sich in der Abbildung auch für eine Planung des Training anbieten:
  1. Absichten/Ziele
  2. Inhalte/Gegenstände
  3. Methoden/Wege
  4. Mittel/Medien
Ein wichtiger Punkt ist auch die angesetzte Zeit, die dann entsprechend festgehalten ist und erheblich bei der Planung des Training hilft.

Übungen können auch in unterschiedliche Sozialformen geplant werden:
  • Einzelarbeit
  • Paararbeit (evtl. mit Beobachter)
  • Kleingruppe 3-5
  • oder direkt im Plenum
Wichtig bei der Einrichtung von Arbeitsgruppen ist dabei im Vorfeld sich schon einmal Gedanken zu machen. Für mich hilfreich sind hier 5 typische Fehler beim Einrichten von Arbeitsgruppen gewesen, die mir ebenfalls sehr bekannt vorkamen.

5 typische Fehler bei Arbeitsgruppen

Ob nun Gruppenaufteilung, Raumgestaltung, Materialien, Zeiplanung oder das Ergebnis dies sind alles Punkte, die schon im Vorfeld gut überlegt werden können und entsprechend berücksichtigt werden können.

Tag 4 - Trainingssteuerung

Jede Gruppe ist dynamisch und oft können im Rahmen eines Training auch unterschiedliche Störungen auftreten. Hier gibt es als Trainer/in mehrere Stufen die als Intervention möglich sind und anhand von praktischen Beispielen wurden diese auch zu der jeweiligen Situation mit eingeordnet.

8 Stufen der Intervention bei Unterbrechungen

Faierweise wurde aber zuvor auch noch darauf eingegangen ob eine Störung durch Teilnehmende, Trainer/in oder die Gruppe erfolgt und hier typische Erfahrungen mit einsortiert. Nebenbei die Aussage 80 % der Störungen sind Trainer zuzuordnen macht manchmal doch nachdenklich.

Die einzelnen Stufen der Intervention waren:
  1. Ignorieren
  2. Freudnlich hinsehen
  3. Ernst blicken
  4. Freundlich ansprechen
  5. Direkte Ansprache
  6. Methodenwechsel
  7. Gespräch unter vier Augen
  8. In der Gruppe ansprechen
Gerade letzterer Punkt ist dann besonders wichtig, wenn die aktive Störung mglw. auch stellvertretend für die Gruppe spricht oder umgekehrt die Gruppe selbst nicht der Meinung ist. Insgesamt ist ein gutes Training auch ein wenig von Rhetorik und Reaktion auf Aktion der Trainenden wichtig.

Der theoretische Hintergrund dazu sind die Regeln der Moderationslehre als Themenzentrierte Interaktion (TZI) nach Ruth Cohn.

Praxisorientiert wurde dann mit typischen Störungen wie Diskussionen, Tuscheln, Handy, Vielredner, Autorität oder auch Expertin im eigentlichen Thema und andere Faktoren behandelt.

Persönlich konnte ich hier auch noch vieles mitnehmen, da es mich als Rolle des Experten in einen anderen Seminar reflektiert hatte und ich hier anhand der Reaktion des Trainer gemerkt habe, wie meine Rolle auf der Gegenseite aufgenommen worden ist. In meinen Falle durchaus positiv :-).

Das heutzutage Seminare und Training nicht nur vor Ort statt finden sondern Lernformen sich wandeln hat sich auch am blended learning gezeigt.

Blended Learning

Diese Form kenne ich schon durch mein eigenes Online-Training, welches auch unterschiedliche Methoden miteinander kombiniert.
 

Werbung:Termine für mein kommendes Online-Training

Ab 29. September 2022 bis Donnerstag, 17. November 2022
jeweils am Donnerstagabend von 17 bis 18 Uhr.

Kosten: 595,00 EUR (inkl. 19 % MwSt.) je Person.

Online-Training

Themen: Grundlagen einer erfolgreichen Datenmigration, Unterschied LTMC und FIORI App Migrationscockpit, Projektverwaltung, Anlage Migrationsprojekt und Auswahl Migrationsobjekte, Arbeit mit Vorlage Dateien (Template), Migrationscockpit und Migrationsobjektmodellierer, Eigenes Migrationsobjekt auf Basis vorhandenen BAPI anlegen


Beginn: 29.09.2022 17:00 Uhr - Ende: 17.11.2022 18:00 Uhr
Die Veranstaltung findet jeweils am Donnerstag von 17:00 bis 18:00 Uhr rein online bei Espresso Tutorials statt.

Ich freue mich darauf, Sie für ihr Datenmigrationsprojekt fit zu machen.


Wobei hier seitens Espresso Tutorials vom flipped classroom geredet wird. Das Konzept wurde uns passenderweise ebenfalls am ersten Tag schon erläutert :).

Konzept flipped classroom

Eigentlich ein wirklich schönes Beispiel wie selbstverständlich Dirk Hannemann hier auf Rückmeldung aus dem Podium eingeht und auch schnell einmal die theoretischen Konzepte abseits des "Lehrplans" erläutert... nebenbei ein ELMO wurde die ganze Woche nicht gezeigt. Was ein ELMO ist? Nun das ist tatsächlich im Bildungsurlaub selbst zu sehen...ich mag ja nicht alles dokumentieren und möchte hier nur auf die einprägsamsten Erinnerungen eingehen.

Am Ende des Tages durften wir uns alle aus Übungen eine Übungen als Partner oder alleine aussuchen und diese dann für den nächsten Tag vorbereiten und mit der Gruppe durchführen.

Abschlussprojekte

Für mich auch immer wieder spannend ist, dass hier auch Lehr- und Lerntheorie eingebunden wurden und wir nun selbst schauen können, wie die vorherigen Themen erarbeitet und entsprechend umgesetzt werden können.

Konrad Lorenz: Didaktischer Prozess

Aber der gesamte Kurs war sehr praxisorientiert und hat uns gut vorbereitet nun einmal selbst in den Methodenkoffer zu greifen und uns auszuprobieren.
 

Tag 5 - Abschlussprojekte

So eine Übung durchzuführen scheint im ersten Moment etwas einfacher als ein komplettes Training zu halten, da es sich hier aber um recht umfangreiche Übungen handelte (45 Minuten) war es eine gewisse Herausforderung und am Ende gab es auch noch eine Feedbackrunde zur Durchführung.

Zeitplan Abschlussprojekte

Ich denke, dass eine ausführliche Beschreibung der einzelnen Übungen nun doch den Umfang eines Rückblicks sprengen würde, daher nur kurz ein paar Eindrücke zur jeweiligen Übung per Bild :-).

Pfadfinder

Pfadfinder
Eine Übung in der sich ein Team eine Strategie überlegt und gemeinsam hier sich abstimmt und vieles lernen kann. Dabei muss die Gruppe über einen roten karierten Teppich gehen und den richtigen Weg "zum anderen Ufer" finden (der Teppich wird als Fluss gedeutet).

Delegation Poker

Delegations Poker

Ein Kartenspiel für Entscheidungen aber auch für unterschiedliche Stile der Führung und Anleitung innerhalb eines Unternehmens.

Nein sagen

Nein sagen

Vielleicht ist dies eher eine Rhetorik Übung mit Rollenspiel aber manchmal kann ein Nein gleichzeitig ein Ja zu sich selbst sein. Beeindruckt war ich, dass nach jedem Rollenspiel auch noch ein Paaren die Übung durchgegangen sind und beide Methoden zum Nein im jeweiligen Fallbeispiel durchgespielt worden sind. Praktischerweise kann ich so eine Übung auch in anderen Bereichen (nonmention) gut ausprobieren.

Würfeln

Diese Übung mag ich gar nicht weiter beschreiben... aber gerade für neue im Team und für Unternehmenskulturen ist diese Übung großartig und wurde auch spannend uns rüber gebracht.

Verhandeln

Okay :-) Das ist eine Übung, wo ich als BWLer schon etwas besser abschneiden sollte.
Verhandeln

Besonders spannend war hier der Trainer als Beobachter der auch entsprechendes Feedback zu Konflikten, Durchsetzen, Harvardmodell oder auch weiteren Punkten mit einfliessen hat lassen und dabei auch ein wunderbarer Geschichtenerzähler war ;-).

NASA Übung oder Wüsten Übung

Diese Übung kannte ich in abgewandelter Form schon vom Studium als AC Übung im Bewerbungsverfahren. Hier wurde ein Ausschnitt aus der Übung im Rahmen eines  Assessment-Center als eine Methode zur Einschätzung von Personen vor allem in den Bereichen der Personalauswahl und Personalentwicklung genomen und unterschiedliche Führungsstile dokumentiert.

NASA

Allerdings eignet sich die Übung, richtig durchgeführt noch zu einer damals nicht verwendeten Methode für Entscheidungsfindungen innerhalb von Meetings.

Das Ergebnis, aber auch die Dokumentation sowie die praktischen Tipps zur Übung und der Hinweis, dass es durchaus zwei wünschenswerte Ergebnisse als Gruppe geben kann und wie diese interpretiert werden können hat mich sehr beeindruckt. Dies war dann übrigens die Übung, die ich durchführen konnte.

Feedbackrunden

Wie schon am zweiten Tag beschrieben gab es nach jeder Übung auch noch einmal 15 bis 10 Minuten auf Wunsch der Trainer/in Feedback zur durchgeführten Übung. Ich finde, dass ein ehrliches und konstruktives Feedback eine wirkliche Bereicherung eines Seminars ist aber habe zum Ende auch gemerkt, dass die Woche doch recht anstrengend war, so dass manchmal als Feedback eigentlich fast alles gesagt war :-).

Was mir aber gut in Erinnerung geblieben ist war die Aufmerksamkeit aller Teilnehmende und die Hinweise waren allesamt hilfreich und mich hat wieder einmal erstaunt, wie gut sich hier eine Gruppe zusammenfinden kann und wie wichtig Kommunikation ist.
 

Unterlagen und Organisation

Durch die VHS Wiesbaden wurde im Vorfeld schon der Anerkennungsbescheid und der Ablaufplan des Bildungsurlaub zugesandt, so dass ich mich hier schon auf die Vielzahl von Übungen und praktische Umsetzungen einstellen konnte.

Am ersten Tag des Training hatte Dirk Hannemann uns ebenfalls drei Anhänge gesandt:

- Selbstlerneinheit, kompakte Darstellung S. 3-9 plus Links auf Quellen im Netz
- Reader mit ausführlicher Beschreibung der Inhalte
- Methodenkoffer 29 Seiten mit 130 Methoden aus dem Kurs im Überblick

Die Selbstlerneinheit wäre als kleine Vorbereitung mit unterschiedlichen Videos und Vorträgen zur freiwilligen Vorbereitung gedacht. Ich bin mir nicht sicher, ob ich in der Zeit vor dem Bildungsurlaub hier schon reingesehen hätte (25 Seiten) aber im Nachhinein sind einige der verlinkten Vorträge hervorragend und wichtige Punkte und Fragestellungen schon kurz und bpndig zusammengestellt. Die anderen habe ich einfach noch nicht angesehen.

Dank der Facebook Präsenz von Dirk Hannemann habe ich auch einen Hinweis auf die Selbstlerneinheit auf slideshare gefunden. Die "Train the Trainer" Selbstlerneinheit ist online verfügbar und behandelt was ein gutes Training ausmacht. Hier wird Hintergrundwissen für Teilnehmende an Train the Trainer-Workshops von Dirk Hannemann in Kurzform inkl. Links zu den besten Internetquellen zur Verfügung gestellt.

Im Reader werden noch einmal auf Theorie und Hintergrund zum Training eingegangen und die Inhalte nochmals ausführlicher beschrieben. Dieser liegt gerade geöffnet am zweiten Monitor und ich bin begeistert, wie tief wir im Bildungsurlaub auf die Themen eingegangen sind, aber auch wie gut dieser Reader noch einmal die Themen vertieft.

Der Methodenkoffer umfasst einige Übungen zu den Breichen Start, Team, Kommunikation,Wissensvermittlung und Gruppendynamik und macht nicht nur Lust diese in eigene Seminare einzubauen sondern auch passende Seminare bei Dirk Hannemann zu besuchen.

Literaturempfehlung


Die Woche über hatten wir auch die Möglichkeit in empfehlenswerte Bücher rund um die Gestaltung von Training und Seminaren zu schauen. Hier mag ich diese nur als kurze Liste (mit Partnerlink zu Amazon) wiedergeben:

Was Trainings wirklich wirksam macht: 12 Stellhebel der Transferwirksamkeit
von Ina Weinbauer-Heidel , Masha Ibeschitz-Manderbach
ISBN: 978-3734583292
Amazon Link *: https://amzn.to/3zv0LYH

55 Trainerfallen: Das Selbsthilfe-Handbuch für erfolgreiche Trainings und Seminare
von Guido Schwarz, Clemens Widhalm
ISBN: 978-3709302781
Amazon Link *: https://amzn.to/3cWZtOp

Trainer-Kit: Die wichtigsten Trainingstheorien, ihre Anwendung im Seminar und Übungen für den Praxistransfer
von Stephanie Große Boes, Tanja Kaseric
ISBN: 978-3936075458
Amazon Link *: https://amzn.to/3PQYQ7L

Wir brauchen andere Trainings!: Wie wir Menschen in Unternehmen weiterbilden können
von Barbara Messer
ISBN: 978-3869369365
Amazon Link *: https://amzn.to/3OVu9gw

Das LEHRbuch: Trainerwissen auf den Punkt gebrach
von Jörg Wendorff
ISBN: 978-3936075892
Amazon Link *: https://amzn.to/3vDLTpF

Mit Rollen spielen 40 Rollenspiele für Trainerinnen und Trainer
von Sabine Heß , Eva Neumann sowie Trainernetzwerk study&train
ISBN: 978-3936075359
Amazon Link *: https://amzn.to/3Qf0srI

Konfliktmanagement-Trainings erfolgreich leiten: Der Seminarfahrplan
von Thomas Schmidt
ISBN: ‎ 978-3936075908
Amazon Link *: https://amzn.to/3zyUpHX

* Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen über Amazon

Fazit

Im Rahmen eines Bildungsurlaubs ist immer eine spannende Frage, welche Teilnehmende hier zusammen kommen und wie die Gruppe sich dann gegenseitig zusammenfügt. Meiner Erfahrung nach ist dies ein großer Vorteil beim Besuch eines Bildungsurlaubs, da hier die Motivation besonders hoch ist und alle auch ihren eigenen Input mit einbringen können.

Schon am Anfang ist mir angenehm aufgefallen, dass Dirk Hannemann alle abgeholt hat und auch auf die Rückmeldungen sowie die Erwartungshaltungen eingegangen ist bzw.  auch entsprechende Anpassungen vorgenommen hat, wenn noch weitergehende Rückfragen gestellt worden sind. Am Anfang ging es auch mir so, dass ich erst einmal jede Menge Methoden und Übungen gesehen habe aber mir noch unklar war, wie diese dann zum Training zusammengestellt werden können, bzw. wie nun eigentlich ein Trainingdesign funktionieren sollte.

Diese Verwirrung oder offene Frage ist im Laufe der Woche aber schnell verflogen und das Konzept ist perfekt aufgegangen. Ich würde sogar sagen, dass im Rückblick meine Erwartungen an diesen Bildungsurlaub übertroffen worden sind.

Zur "Marke" Dirk Hannemann gehört scheinbar auch die Visualiserung was auch schon bei einigen Sketchnotes obiger Bilder zu erkennen ist. Dadurch werden die Themen sehr lebendig und es die Flipcharts sind oft für mich auch ein roter Faden durch den Bildungsurlaub gewesen. In der Gruppe haben wir dann auch die einzelnen Bilder untereinander ausgetauscht und ich habe darüberhinaus angefragt, ob ich diese auch  im Blogartikel verwenden kann.

Auf die eingangs im Artikel gestellt Frage nach didaktische Methode und Konzept meiner Schulung kann ich nun ebenfalls eine begründete Antwort geben und dabei auf das jeweilige Fachvokabular zurück greifen... :-)

Selbstanalyse meines SAP Online-Training (Fachtraining)
Ergänzend zum Lehrvortrag umfasst mein Training einzelne Elemente eines Lehrgespräch, bei Übungen eine Vier-Stufen-Unterweisung und Video-Input. Mir ist es wichtig einen ausgewogenen Anteil von Theorie und Praxis zu nutzen und hier auch im Gespräch mit Teilnehmende auf die Bedürfnisse und Erwartungen einzugehen und die Themen entsprechend aufzugreifen.


Dadurch, dass mein Online-Training jeweils Donnerstag von 17 bis 18 Uhr angeboten wird, ist hier auch immer Zeit auf die Rückmeldungen einzugehen und die entsprechenden Termine noch einmal anzupassen. Gerade wenn ich mir die Videoaufzeichnungen (die Teilnehmende ebenfalls zur Verfügung gestellt bekommen) ansehe merke ich dass hier ein reger Austausch vorhanden ist und eine entsprechende Gruppendynamik entsteht. Das Konzept blended learning geht auch online perfekt auf und ich bin froh, aus dieser Woche noch einigen Input mitnehmen zu können.

Als kleines Feedback habe ich noch mein "Lieblingswort" im Vortrag mitbekommen.

Entsprechend - Train the Trainer Juli 2022

Es gibt so Worte die werden immer wieder in eigenen Vorträgen genutzt und fallen gar nicht unbedingt auf (vergleichbar zu ehm oder andere Füllwörter). Das entsprechend war mir neu, hat aber wohl im Laufe der Woche nachgelassen. Hier im Blog ist ein für mich immer wieder auftretendes Wort "hier", was ich diesmal im Artikel versucht habe ein wenig zu vermeiden... :-)

Ansonsten freue ich mich von und mit allen die am Bildungsurlaub teilgenommen haben viel gelernt zu haben und bin schon sehr neugierig auf den Transfer in die Zukunft. Ob nun für die Selbstständigkeit, innerhalb eines größeren Unternehmen oder auch im Bereich der Hochschule meiner Meinung nach kann dieser Kurs eine sehr gute Grundlage für lebendige Seminare bieten und ich merke für mich selbst, dass einige der Übungen auch im Arbeitsalltag mit einfliessen werden und nicht nur die Gestaltung von Seminaren, Trainings und Weiterbildung profitieren. :-)
 

Exkurs: Unterschied Präsenz- und Online-Seminare/Training

2020/2021 hatte meine Frau für Online-Schulungen aber auch gerade in 2022 häufiger stattfindende Videokonferenzen nicht nur einen Vorhang um meinen Arbeitsplatz angebracht sondern auch viel im Bereich Technik optimiert :-). Entsprechend ist auch der Trailer zum Online-Training aber auch mein neuer Arbeitsplatz entstanden. Ein Vorteil der letzten Jahre ist für mich die Möglichkeit der Online-Schulungen gewesen die ich auch als Teilnehmer besuchen konnte. Hier hatte sie mir damals ein Seminar bei der Heinrich Böll Stiftung empfohlen, dass schon damals eine gute Ergänzung für mein eigenes Training war, aber hier auch eine Ergänzung zum obigen Bildungsurlaub bietet.

Mein mobiles Arbeiten und Lernen :-)

Anfang des Jahres besuchte ich bei der Heinrich Böll Stiftung ein Online-Seminar von von Annika Salingré und Ulla Scharfenberg zum Thema "Methoden für Webinare, Workshops und Online-Meetings" und kann die vorgestellten Methoden für Online-Seminare nun wunderbar mit den Methodenkoffer und Trainingdesign von Dirk Hannemann abgleichen und habe so ein großes Gesamtbild und noch einige weitere Anregungen für meine eigenen Schulungen erhalten.

Beispiel Wordcloud von Mentimeter.com

So nutze ich für mein Online-Training mittlerweile gerne eine Word Cloud von Mentimeter.com aber  auch die Möglichkeit eines Online-Quiz. Abseits von Videokonferenzsoftware (Teams, Zoom, Jitsi, ...) gibt es auch für Konferenzen die bspw. auch hybrid statt finden mit wonder.me eine spannende Alternative für ein informeles Meeting. Dieses hatte ich bei den FICO-Forum Infotagen als virtuelle Kaffeecke kennengelernt. Über eine Webanwendung kann sich auf einzelne Gruppen zubewegt werden und hier über einen Webdienst ein Chat per Kamera und Mikrofon gestartet werden. Dazu wird der Webdienst wonder.me genutzt. Gerade für eine virtuelle Konferenz ist das eine geniale Idee und beeindruckt mich sehr.

Weitere Empfehlungen

Da ich nun schon zwei mal an der VHS Wiesbaden gute Erfahrungen mit Bildungsurlaub hatte mag ich gerne auf das Programm der VHS verweisen. Hier finden sich auch weitere Seminare von Dirk Hannemann aber auch sonst ist die Rubrik Bildungsurlaub eine Empfehlung. Wobei auf Facebook auch von weiteren aktuellen Seminaren berichtet und sicher auch angekündigt wird.  Auf der Facebook Seite https://www.facebook.com/DirkHannemannTrainer/ sind mehr Informationen zu finden :-).

Weitere Angebote der VHS Wiesbaden zum Bildungsurlaub sind auf https://www.vhs-wiesbaden.de/kurse-fuer/bildungsurlaub zum jeweils aktuelle Programm abrufbar :-)

Aber auch sonst mag ich hier einige Veranstaltungen der Volkshochschulen empfehlen. Dabei ist aber nicht nur die "Erwachsenenbildung" im Mittelpunkt sondern auch Jugendliche finden hier spannende Kurse.

So bietet Markus Kerle einen Kurs zum Thema "Der Minicomputer: Raspberry Pi (9 bis 14 Jahre)" am 1. Oktober 2022 von 14 bis 17 Uhr an den ich ebenfalls gerne empfehlen mag :-).

Was Bildungsurlaub (bspw. an einer Volkshochschule) von einer internen Weiterbildung unterscheidet ist oft die Motivation der Teilnehmende. Beim Bildungsurlaub sind, meiner Wahrnehmung nach, immer Menschen die sich für das Thema interessieren und hier auch aktiv beteiligt sind. Dieses ist bei verpflichtenden statt freiwilligen Weiterbildungen nicht immer der Fall und so kann ich hier nur wärmstens empfehlen solche Möglichkeiten wahrzunehmen und gerade VHS als Bildungspartner bietet sich hier auch an. Das Schöne am Bildungsurlaub ist daneben, dass dieser nicht nur abhängig beschäftigten Personen offen steht, sondern von jeder Person gebucht und genutzt werden kann... entsprechend spannend und unterschiedlich können dann auch Gruppen in einer solchen Veranstaltung zusammegesetzt sein.

Motivation im Vorfeld (auch bei Zusendung des Ablaufplans) war für mich die feste Überzeugung, dass aus jeder Weiterbildung etwas gelernt werden kann und ich bisher noch keine Weiterbildung erlebt habe aus der nicht doch der ein oder andere Punkt mitgenommen werden kann. Besonders schön ist es natürlich, wenn das Gesamtpaket passt oder sogar übertroffen wird :-).

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Montag, 4. Juli 2022
17:39 Uhr

Grundlagen SAP Basis: Benutzerparameter Anlage, Massenpflege, Auswertung und FIORI

Benutzerparameter sind vorbelegte Werte für bestimmte SAP-Felder, sodass diese im Dynpro zum Beispiel beim Aufruf einer Auswertung nicht extra eingetragen werden müssen.

Pflege von Benutzerparametern

Die Benutzerparameter selbst können über die Transaktion SU3 oder SU52 gepflegt werden.
Innerhalb des SAP GUI sind diese unter
  • (Mehr)
  • System
  • Benutzervorgaben
  • Eigene Daten
pflegen. Dies entspricht der Transaktion SU3. Alternativ können die Parameter auch direkt per SU52 im Reiter Parameter oder in der Benutzerpflege (SU01) ebenfalls im Reiter Parameter gepflegt weden.

So kann für SAP Query zum Beispiel die Benutzergruppe und der Arbeitsbereich direkt gesetzt werden.
  • Parameter AQW 
    • ohne Wert = mandantenabhängig (Standardbereich)
    • G = mandantenunabhängig (globaler Bereich)  
  • Weitere Parameter wären: 
    • AQQ: Query AQB: Benutzergruppe
    • AQS: Sachgebiet
Klassische Parameter sind zum Beispiel
  • BIL Bilanz/GuV-Version
  • BUK Buchungskreis
  • CAC Kostenrechnungskreis
  • FWS Währungseinheit
  • KPL Kontenplan
  • SU53_STYLE Layout von SU53 und SU56 (CLASSIC oder TREE)
mit denen entsprechende Vorschlagswerte gepflegt werden können.

Massenpflege von Benutzerparamtern

Besonders für die SAP Basis kann das Thema Massenpflege von Benutzerparameter (Transaktion SU10) relevant sein, sofern hier neue Parameter für eine Vielzahl von Benutzerstamdaten verändert werden sollen. Diese ist im Artikel "DB650 - Untergrenze größer Obergrenze und Benutzerparameter per Massenpflege Benutzer (Transaktion SU10)" beschrieben.
 

Wie erkenne ich die Parameter für ein Feld?

Sollen für ein Selektionsfeld innerhalb einer Maske ein Parameter gesetzt werden, helfen die technischen "Technische Informationen" zum Feld weiter. Wie erwähnt, geben Benutzerparameter Standardwerte für die Selektion-Felder vor. Die Feldnamen sind innerhalb der SAP Maske durch die Taste "F1" für Hilfe und dort auf "Technische Informationen" (Werkzeugzange) innerhalb der Felddaten einsehbar. Im Abschnitt Feld-Daten zum Feld Kontenplan in der Finanzbuchhaltung wird hier zum Beispiel als Parameter-ID KPL ausgegeben.

Selektionsvarianten und zu ignoriende Benutzerparameter

Ein solcher Vorschlagswert kann innerhalb einer Selektionsvariante ignoriert werden, wenn innerhalb der Selektionsvariante beim Speichern das Feld GPA ausschalten gesetzt wird. Der technische Hintergrund dazu ist im Artikel "PSM: Selektionsvarianten und Wertübernahme aus vorherigen Selektionen" näher erläutert.
 

Auswertung vorhander Benutzerparamter

Gerade bei kundeneigenen Parametern Z* stellt sich auch die Frage, wie und ob diese im SAP System genutzt werden.

Hier ist es hilfreich, folgende Tabellen auszuwerten:
  • TPARA - Verzeichnis der Memory-Id's (vorlaeufig)
    • enthält die Felder PARAMID (Set-/Get-Paramter-Id) und PARTEXT (Kurzbeschreibung von Repository-Objekten)
  • TPARAT - Kurztexte zu den Memory-Id's
    • enthält die Felder PARAMID (Set-/Get-Paramter-Id), SPRACHE und PARTEXT (Kurzbeschreibung von Repository-Objekten)
Beide Tabellen können schon einmal einen Überblick über vorhandene Parameter im System liefern.

Auswertung genutzter Benutzerparameter


Die Frage der Zuordnung von Parametern und Benutzerstammdaten kann über die Tabelle USR05 "Benutzerstamm Parameter-ID" beantwortet werden.

Diese Tabelle umfasst folgende Felder:
  • MANDT - Mandant
  • BNAME - Benutzername im Benutzerstamm
  • PARID - Set-/Get-Parameter-ID
  • PARVA - Parameterwert
Hier können sowohl gepflegte Werte als auch zugeordnete Parameter der einzelnen Benutzer im SAP System ausgewertet werden. Dank SE16H ist hier auch relativ schnell eine Auswertung nach Z* für PARID möglich.

Standardwerte unter SAP S/4HANA FIORI

Unter SAP S/4HANA wird in der FIORI Oberfläche vergleichbar zu den Benutzerparametern auch die Möglichkeit der Setzung von Standardwerten angeboten. Diese sind unter Einstellungen im Abschnitt Standardwerte (hinter dem Personen-Icon) zu finden und legen bspw. für den Bereich Controlling den KostRechKreis, Finanzbuchhaltung Buchungskreis, Materialwirtschaft das Werk und die Einkäufergruppe oder im Bereich Public Sector Management den Finanzkreis fest. Teilweise können bei diesen Werten (Parametern) auch mehrere Werte hinterlegt werden. Interessant kann dieses zum Beispiel für das Feld Kostenstelle sein. Diese Werte werden dann von den Einstellungen übernommen und können hier bspw. auch als Vorbelegung für Filter verwendet werden.

Leider kann ich nicht sagen, ob diese Standardwerte vergleichbar auswertbar sind.
 

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


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Andreas Unkelbach Blog
ISSN 2701-6242

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