17:17 Uhr
Neues SAP Wissen rund um S/4HANA oder FICO-Forum-Infotage Digital 2020 von @Convista und @EspressoTutorials
Ich werde an allen drei Tagen bei den FICO-Forum-Infotagen teilnehmen und freue mich schon sehr auf einige der angebotenen Vorträge. Sollte noch jemand hier im Blog oder auf socialmedia an der Veranstaltung teilnehmen würde ich mich über einen Kommentar oder Nachricht sehr freuen, sodass ein Austausch nach oder während der Veranstaltung möglich ist. :-) Ich glaube zwar nicht, dass hier ein Twitterhandle wie #ficoforum2020 verbreitet sein wird, aber ein Austausch am Rande der Vorträge empfand ich bisher immer als spannend.
Gerade für mein neues Buch "SAP S/4HANA Migration Cockpit - Datenmigration mit LTMC und LTMOM" konnte ich hier einige Impulse und Anmerkungen mitnehmen und freue mich auch sehr über das bisher erhaltene positive Feedback sei es in den Rezensionen auf Amazon * oder auch auf doktorerp.de "Für dich gelesen: SAP S/4HANA Migration Cockpit – Datenmigration mit LTMC und LTMOM von Andreas Unkelbach".
Auch wenn der direkte Kontakt der FICO Infotage dieses Jahr etwas schwieriger sein wird macht die bisher bekannte Agenda tatsächlich Lust auf die Veranstaltung und daher mag ich an dieser Stelle auch noch einmal darauf hinweisen, dass Convista Consulting und Espresso Tutorials noch bis zum 30. Juni 2020 ein Early Bird Ticket für 49 statt 99 Euro Teilnahmegebühr anbieten. Die einzelnen Vorträge können direkt live aber teilweise auch m Nachgang alle freigegebenen Vorträge noch einmal eingesehen werden.
Mittlerweile ist auch die Agenda auf der Veranstaltungsseite online gestellt worden. Hier können auch direkt Tickets bestellt werden.
Für das Rechnungswesen (Finanzwesen und Controlling) die sich mit einem Wechsel von ERP nach S/4HANA frühzeitig beschäftigen wollen (oder auch schon gewechselt sind) dürften (wie auch für mich) folgende Vorträge besonders interessant sein.
Montag 16. November 2020: (1. Tag)
- Universal Allocation 2009 - Janet Salmon (SAP Deutschland SE & Co. KG)
- Neuerungen S/4HANA Finance 2009 - Janet Salmon (SAP Deutschland SE & Co. KG)
- Delta Customizing Finance - Karlheinz Weber (Buchautor)
- Embedded Analytics - Michael Kroschwitz (Buchautor)
- Erfahrungsbericht: S/4HANA im Controlling - Martin Munzel (Espresso Tutorials)
Wobei auch die anderen Vorträge sicherlich interessant sind gerade in Hinblick auf künftige Entwicklungen der SAP SE.
- Strategie S/4HANA Finance für Release 2009 - Dr. Christoph Ernst (SAP Deutschland SE & Co. KG)
- Accrual Management unter 2009 - Michael Rohrbach (ConVista Consulting AG)
- Advanced Financial Closing - Moritz Back & Dorothee Schulze (SAP Deutschland SE & Co. KG)
Gerade am zweitean Tag sind auch einige Themen angesprohen, mit denen ich mich ebenfalls im letzten Jahr intensiver auseinandergesetzt habe. Dazu gehört sicherlich das Thema "Datenmigration nach S/4HANA" aber auch weitere Themen die damit im Zusammenhang stehen wie die Einführung der Geschäftspartner oder auch noch einmal die unversiele Verrechnung sind hier spannend.
- Erfahrungsbericht: SAP zu SAP Migration mit SAP Migration Cockpit - Petra Heming & Torsten Weber (ConVista Consulting AG)
- Erfahrungsbericht: S/4HANA Geschäftspartner-Migration - Christian Knecht (ConVista Consulting AG)
- Das neue Log der Allokationen: Nie konnten Sie besser verteilen! - Andreas Nunnemann (SAP Deutschland SE & Co. KG)
SAP Analytic Cloud ist gerade für das Berichtswesen eine spannende Erweiterung und wird einige Anregungen haben, auch wenn ich mir noch immer nicht sicher bin, ob eine Cloudlösung im Bereich der öffentlichen Verwaltung angenommen werden würde.
Aber ein weiterer Vorteil der Infotage ist eben auch der Kontakt zu anderen Branchen beinhaltet, wie auch bei den verbleibenden angekündigten Themen des zweiten Tages zu sehen ist:
- HORSCH Erfahrungsbericht SAP SAC - Jochen Stiebe (ConVista Consulting AG)
- Transferpreise in S/4HANA - Frank Lowitzsch (Buchautor)
- Data Warehouse Cloud - Klaus Peter Sauer (SAP Deutschland SE & Co. KG)
- APM: Advanced Payment Management - Claus Wild (Buchautor)
- Kundenbericht: Zentrale Zahlungsplattform auf Basis von SAP S/4HANA und SAP MBC - Jochen Stiebe (ConVista Consulting AG)
Normalerweise sind die FICO Forum Infotage an zwei Tagen und viele Veranstaltungen sind dabei auf drei parallele Slots verteilt. Bei der Onlineveranstatlung ist dann erstmalig ein dritter Tag dabei, so dass es möglich ist, sofern keine Nachschau betrieben werden soll, alle Vorträge am Stück zu betrachten. Wie genau diese Veranstaltung aufgebaut sein wird, macht mich durchaus neugierig.
So finden sich am dritten Tag auch einige Themen zum Berichtswesen, auf die ich neugierig bin und die auch für die Kolleg:innen aus der Finanzbuchhaltung interessant sein können.
- Erfahrungsbericht: Group Reporting - Werner Pütz (ConVista Consulting AG)
- Das Ledger-Konzept in S/4HANA - Michael Rohrbach (ConVista Consulting AG)
- Möglichkeiten und Unterstützung von SAP Tax Compliance - Heinrich Drinhausen (Flick Gocke Schaumburg)
Ansonsten sind auch die verbleibenden Themen auf der Agenda zum Blick über den Hochschultellerrand sicherlich spannend.
- Multi Tenant Edition - Maximilian Köbler (SAP Deutschland SE & Co. KG)
- SAP Analytics Cloud bei Refratechnik - Gladies Merheb & Marianne Hennies (Refratechnik Holding GmbH)
- Realtime Cash-, Liquidity & Treasury Management mit SAP S/4HANA - Jochen Stiebe (ConVista Consulting AG)
Fazit
Gerade durch die Möglichkeit sich die Vorträge auch später noch einmal anzusehen, werde ich mich hier im Juni anmelden und freue mich schon auf diese Form der Weiterbildung zu S/4 und auch die einzelnen Themen aus Controlling und Finanzbuchhaltung dürften auch für das Hochschulcontrolling und Hochschulberichtswesen wichtig sein.
Auch wenn das eigene SAP System noch ERP ist kann ein Blick in Richtung S/4 auch in Hinblick auf die Planung zur Migration oder für die Zukunft schon im Vorfeld für Poweruser und Keyuser spannend sein.
Ein Rückblick auf die bisherigen FICO Forum Infotage dürfte hier auch einem guten Überblick geben, warum ich diese sehr schätze.
Während ich letztes Jahr nur die Agenda veröffentlichte (die Zusammenfassung 2019 sollte vielleicht noch irgendwann erstellt werden, aber 2019 war aus verschiedenen Gründen etwas anstrengender) bieten doch die übrigen Berichte einen guten Überblick.
- Rückblick FI CO Forum Infotage 2016 in Köln und Zürich
Hier war ich auch selbst mit einem Vortrag zum Thema "SAP ERP Controlling-Tipps - Aus der Praxis für die Praxis" vertreten :-) - Rückblick FI CO Forum Infotage 2017 in Köln
- Rückblick FI CO Forum Infotage 2018 in Köln
Berichtswesen im SAP®-Controlling (📖)
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20:07 Uhr
Die Anatomie der SAP Berechtigung oder Dokumentationen zu SAP Berechtigungsobjekten und Berechtigungsfeldwerten
Benutzerverwaltung (Transaktion SU01)
Hier musste ich dann ebenfalls einen Moment suchen an welcher Stelle für SAP Keyuser und nicht nur für die SAP Basis im SAP System eine Berechtigung aufrufbar ist und mag dieses gerne zum Anlass nehmen um hier im Artikel ein paar Grundlagen zur "Anatomie" der SAP Berechtigungen schreiben.Für den Zugang zum SAP System ist als erstes eine SAP Benutzerkennung (User) erforderlich. Über die Benutzerpflege Transaktion SU01 (bzw. SU01D) können hier neben (Initial)passwort und Personendaten auch Rollen (aus denen Profile abgeleitet werden) zugeordnet werden.
Exkurs Besondernheit bei Berechtigungen für FIORI Apps unter S/4HANA
Bei den Rollen gibt es eine Besonderheit wenn das entsprechende SAP System auf S/4HANA beruht. Während unter SAP ERP nur Rollen mit Berechtigungen für das GUI System relevant waren sind für die Anwendungen unter FIORI entsprechende Businessrollen erforderlich. Hier sind neben den Rollen in den Berechitgungsobjekte und Berechtigungswerte eingetragen werden auch sogenannte Business Rolen.
Beim Aufruf der FIORI Oberfläche stheen unterschiedliche Rollen (Fiori-Gruppen) mit sachlich zusammenhängenden FIORI Kacheln zusammen. Als Beispiel sind hier die Befhelsgruppe Stammdaten in der dann die FIORI Kachel "Kostenstelle verwalten" zu finden ist.
Damit diese FIORI Apps/Kacheln und Gruppen angezeigt werden muss eine entsprechende Berechtigungen aufgrund einer Gruppen und Katalogzuordnung erfolgen. Diese werden über spezifische Gruppen zugeordnet, die neben den normalen Berechtigungen (wie Kostenstellen anlegen, ändern, anzeigen) auch noch Zugriff auf die passenden FIORI Apps zuweisen.
In der Referenzbibliothek für SAP-Fiori-Apps unter https://fioriappslibrary.hana.ondemand.com/ kann nach den einzelnen Apps unter "All Apps" gesucht werden" Über den Punkt IMPLEMENTATION INFORMATION sind im Abschnitt Business Role(s) auch Musterrollen für FIORI Kataloge die diese Aktivität enthalten mit aufgeführt.
Grundlagen SAP Berechtigungen inklusive Fiori - Online Training

Zum Thema SAP Berechtigungen und SAP S/4HANA kann ich für SAP-Administratoren, ABAP-Entwickler sowie Personen, die sich aktuell oder zukünftig mit SAP-Berechtigungen beschäftigen, den SAP Onlinekurs von Tobias Harmes als Blended-Learning von Espresso Tutorials empfehlen.
Der Onlinekurs umfasst dabei folgende Themen.
- Einführung in den Kurs
- Warum sind SAP-Berechtigungen eigentlich wichtig?
- Wie funktionieren SAP-Berechtigungen technisch?
- Entwicklung und Pflege von Rollen
- SAP-Fiori-Berechtigungen/Kachel-Berechtigungen in S/4HANA
- Entwicklung von Berechtigungsprüfungen
Berechtigungsrollen (Transaktion PFCG)
In der Rollenpflege (Transaktion PFCG) wird nicht nur das Rollenmenü einer Einzelrolle gepflegt, sondern im Reiter Berechtigungen können auch die Berechtigungsobjekte und Berechtigungsfeldwerte gepflegt werden.Diese Einzelrollen können auch in Sammelrollen zusammengefasst werden. Auf die Besonderheiten im Umgang damit bin ich kürzlcih erst im Artikel "SAP Berechtigungen Massenpflege Einzelrollenzuordnungen in Sammelrollen per Funktionsbaustein (FuBa) oder Transaktionscode" eingegangen möchte hier aber für einen Berechtigungsüberblick lieber auf die Rollen und Zuordnung von Berechtigungsobjektfeldwerten in derRollenpflege mit der PFCG eingehen.
Hierbei werden die Berechtigungen entweder aus dem Rollenmenü abgeleitet (durch die Berechtigungsvorschlagswerte (Transaktion SU24) oder können im Expertenmodus auch manuell bearbeitet werden. Dabei sind die einzelnen Berechtigungsobjekte in Objektklassen aufgeteilt. So ist in der Objektklasse AAAB (Anwendungsübergreifende Berechtigungsobjekte) das Berechtigungsobjekt S_TCODE (Transaktionscode-Prüfung bei Transaktionsstart) mit dem Berechtigungsfeldwert TCD (Transaktionscode) zu finden.
Per Standard sind hier die Transaktionen aus dem Rollenmenü als abgeleitete Berechigungswerte zu finden. Über die Werthilfe (F4) können teilweise die verfügbaren Funktionen Felder zu diesen Feld aufgerufen werden.
Nebenbei wenn die Vorschlagswerte aus der SU24 noch offene Felder haben und hier Einträge erfolgt sind, erscheint ein GEPFLEGT neben dem berechitgungsobjekt und bei manuell hinzgefügten Berechtigungsobjekten ein MANUELL.
Hier ist es durchaus auch möglich ein Berechigungsobjekt über die Schaltfläche MANUELL mehrfach in die Rolle einzutragen.
Nachdem alle Berechitgungen gepflegt sind muss die Rolle gesichert und generiert werden sowie ein Benutzerabgleich ausgeführt werden. Dieses soll aber nun kein Thema hier im Artikel sein. Dieses kann auch mit der Transaktion PFUD erfolgen (siehe Kommentare zum Beitrag "SAP BC: Benutzerpuffer leeren" :-)
Dokumentationen zum Berechtigungsobjekt
Neben der teilweise vorhandenen Onlinehilfe zu einzelnen Berechtigungsobjekten stellt scih die Frage wie die Dokuemtation zum Berechitgungsobjekt aufgerufen werden kann.Hier gibt es u.a. zwei Möglichkeiten um die Dokumenation aufzrufen.
SUIM - Benutzerinformationssystem - Berechitgungsobjekte
Diess ist entweder im SAP Menü unter
- Werkzeuge
- Administration
- Benutzerpflege
- Infosystem
und von dort unter
- Berechtigungsobjekte
- nach Objektname, -text
In beiden Fällen wird die Transaktion S_BCE_68001410 gestartet. HIer kann dann nach einen berechitgungsobjekt über Berechtigungsobjekt, Berechtigungsobjekttext, Objektklasse und weitere Optionen gesucht werden.
In einer ALV Liste erscheinen dann die relevanten Berechitgungsobjekte und über das I in der Spalte Doku kann die Dokumentation zum Berechitgungsobjekt aufgerufen werden in der dann wesentlich ausführlciehre Informationen zum jeweiligen Berechitgungsobjekt sowie die definierten Felder angezeigt werden.
Pflege der Berechtigungsobjekte (Transaktion SU21)
Alternativ kann auch die Pflege der Berechtigungsobjekte über die Transaktion SU21 (Report RSU21_NEW) aufgerufen werden. Auf der linken Seite können die einzelnen Klassen und Objekte ausgewählt werden um sich dann zum Berechtigungsobjekt die vorhandenen Berechtigungsfelder und Kurzbeschreibungen sowie über die Schaltfläche "Dokumentation zum Objekt anzeigen" auch die Doku zum Objekt aufgerufen werden kann.Neben vorhandenen Berechtigungsobjekten können hier auch eigene Berechtigungsobjekte angelegt weren und auch vorhandene Berechtigungsfelder wie Aktivität (ACTVT) ausgefwählt werden. Zu den einzelnen Feldern kann dann, wie bei ACTVT, die zulässigen Optionen die am Feld hinterlegt sind festgelegt werden. So kann für ein eigenes Berechtigungsobjekt mit dem Berechtigungsfeld ACTVT die Aktivität 01 Hinzufügen oder Ersetzen, 02 Ändern und 03 Anzeigen ausgewählt werden und würde dann als Auswahl im Berechtigungsfeld in der Rollenpflege zur Verfügung stellen.
Über die Schaltfläche Feldpflege könenne auch eigenentwickelte Berechtigungsfelder erstellt werden denen entweder ein bestimmtes Datenelement zugeordent wird oder auch Suchhilfen oder Prüftabellen hinterlegt werden. Auf RZ10.de ist hier im Artikel "Erstellen von Berechtigungsobjekten mit der SAP Transaktion SU21" das Thema ausführlicher inklusive Videoaufzeichnung beschrieben worden.
Berechtigungsprüfung
Bei fehlenden Berechtigungen hilft neben der bekannten SU53 zur näheren Analyse von Berechtigungsobjekten auch die SAP Basis mit einen Berechtigungstrace weiter. Im Artikel "SAP Basis Basic oder dank SU53 oder ST01 Trace fehlende Berechtigungen finden" ist darauf näher eingegangen worden.Fazit
Auch wenn Keyuer (Fachbereichsuser/Anwendungsbetreuung) nicht auch eigene Berechtigungsobjekte entwickeln müssen und hier eine Zusammenarbeit mit der SAP Basis imemr vom Vorteil ist sind es doch oft auch Fachfragen wie "Welche User haben die Berechtigung zur Auswertung einer bestimmten Kostenstelle oder Innenauftrag?" die durch Kenntnisse im Berechtigungswesen beantwortet werden können.Zusammen mit der SAP Basis kann dann auch die Massenpflege von Berechtigungsfledwerten (PFCGMASSVAL) oder der Massendownload von Berechtigungsrollen (PFCG_MASS_DOWNLOAD) gemeinsam angegangen werden.
Weiterbildung im Bereich Berechtigungswesen
Neben SAP Buchempfehlungen zu SAP Berechtigungen kann ich auch die Bücher von Espresso Tutorials wie "SAP-Berechtigungen für Anwender und Einsteiger" von Andreas Prieß * oder auch das Videotutorial "SAP Berechtigungen Grundlagen - Techniken und Best Practices für mehr Sicherheit im SAP" von Tobias Harmes empfehlen.Beide sind, neben anderen Medien, auch in der Espresso Tutorials Flatrate enthalten, die ich auch ausführlicher unter SAP Know How vorgestellt habe.
Auf das Thema Weiterbildung im SAP Umfeld werde ich auch bei nächster Gelegenheit noch etwas ausführlicher eingehen.
Als kleiner Vorgriff mag ich hier einige SAP Blogs zum Thema SAP Basis verweisen oder auch der VideoPodcast "RZ10 LIVE SAP BASIS UND SECURITY" von rz10.de greift Themen im Bereich Berechtigungen immer wieder auf und ist hier lehrreich :-).
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18:52 Uhr
SAP Berechtigungen Massenpflege Einzelrollenzuordnungen in Sammelrollen per Funktionsbaustein (FuBa) oder Transaktionscode
In der Transaktion PFCG könenn Sammelrollen durch den Button "Sammelrolle" anlegen angelegt werden. In einer Sammelrolle werden nun nicht einzelne Menüs und Berechtigungen vergeben sondern einzelne Rollen zusammengefasst. Nun kann diese Sammelrolle (bspw. Kreditorenbuchhaltung) einer Person zugeordnet werden und alle dieser Sammelrolle zugeordneten Einzelrollen werden der entsprechenden Person zugewiesen. Gerade für die Benutzerpflege erleichtert dies oftmals eine Menge Arbeit und auch für das Berechtigungskonzept können Sammelrollen mehr die Funktion der einzelnen Personen abbilden, als dieses Einzelrollen können.
Ausgangslage:
Eine spannende Mailanfrage ist nun Ausgangslage für diesen Blogartikel. Hier wurde die Frage gestellt, wie ohne ABAP Kenntnisse Berechtigungsrollen massenhaft geändert werden können. Die Transaktion PFCGMASSVAL ist bereits bekannt, aber es soll aus einer Liste von Sammelrollen bestimmte Einzelrollen entfernt werden. In der PFCG ist hier aber keine Möglichkeit gefunden worden.
Verwendungsnachweis von Einzelrollen in Sammelrollen
Für einzelne Rollen kann in der Transaktion PFCG über die Schaltfläche "Verwendungsnachweis" (Viereck mit Pfeilen) festgestellt werden in welcher Sammelrolle eine Rolle verwendet wird. Hier ist dann eine Liste mit allen Sammelrollen, in der die Einzelrolle verwendet wird aufgeführt.Sollen mehrere Rollen ausgewertet werden bietet sich hier auch das bewährte Benutzerinformationssystem (Transaktion SUIM) an.
Hier kann über
- Benutzerinformationssystem
- Rollen
- Rollen nach komplexen Selektionskriterien
- nach Rollennamen
Alternativ kann hier aber auch die Tabelle AGR_AGRS ausgewertet werden. Das Tabellenfeld CHILD_AGR "In Sammelrolle enthaltene Einzelrolle" dient dabei als Selektionsfeld für die Einzelrollen und im Feld AGR_NAME ist dann die entsprechende Sammelrolle ersichtlich.
Hier verweise ich auch sehr gerne auf den Übersichtsartikel "Standardtabellen der Benutzer- und Berechtigungsverwaltung" von RZ10.de :-).
Massenpflege von Einzelrollenzuordnungen in Sammelrollen
Nachdem nun die Einzelrollen und Sammelrollen identifiziert sind stellt sich die Frage, wie die Einzelrollen aus den Sammelrollen entfernt werden können. Hier bietet sich leider die Transaktion PFCGMASSVAL nicht an. Alternativ könnte der Funktionsbaustein PRGN_RFC_DEL_AGRS_IN_COLL_AGR im Rahmen eines ABAP Report dazu verwendet werden, um Einzelrollen aus Sammelrollen zu entfernen.Seitens der SAP gibt es aber auch eine Transaktion zur Massenpflege von Einzelrollenzuordnungen in Sammelrollen, die hier diesen Programmieraufwand abnimmt und auch einige weitere Funktionen anbietet.
Über den Transaktionscode PFCGMASSCOLLASSIGN kann der Report "PFCG_MASS_COLL_ASSIGN" gestartet werden. Dieses Programm ist für die "Massenpflege von Sammelrollen".
Sollte diese Transaktion bei Ihnen nicht vorhanden sein finden Sie im SAP Hinweis 2789668 nähere Informationen. Hier finden Sie auch die Korrekturanleitung bzw. auch den Hinweis in welchem Support Package (740) dieser enthalten sein sollte.
In der Standardselektion können einzelne Sammelrollen gewählt werden und es können unterschiedliche Ausführungen selektiert werden:
- Simulation
- Ausführung mit vorhergehender Simulation
- Direkte Ausführung
- A Hinzufügen
- D Löschen
Über den Abschnitt Optionen ist dann sowohl ein
- Profilabgleich für Benutzer (PFUD)
- Langtext ergänzen (mit Schalftläche Text)
Im Abschnitt "Rollentransport" sind auch Einstellungen zum Transport vonnn Berechtigungen als mandantenabhängige Customizing-Objekte, sofern in der SCC4 aktiviert vorhanden, sofern die SCC4 Einstellungen aktiv sind.
Fazit
Die Themen SAP Basis und Berechtigungen sind auch immer wieder im gleichnamigen Podcast "RZ10 LIVE SAP BASIS UND SECURITY" ein Thema und auch für Keyuser bspw. aus Controlling oder Rechnungswesen interessant und lehrreich. Da mein erster Kontakt mit SAP auch im Bereich Berechtigungswesenswesen war, bin ich auch immer noch sehr froh hier gemeinsam mit unserer SAP Basis im Thema bleiben zu können und freue mich immer wieder intensiver mit solchen Fragestellungen mich beschäftigen zu können.Inhaltlich macht die Arbeit im Bereich SAP Basis und Berechtigungen auch dann noch Freude, wenn der eigene Schwerpunkt mittlerweile mehr im Bereich Controlling und Berichtswesen liegt.
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12:28 Uhr
Hochschulcontrolling: Vergleich Lehrimport von Studiengängen und Kostenanteile einzelner Lehreinheiten - Abschnitte mit abgeleiteten Kennzahlen im Report Painter
Ausgangslage (Kostenumlage vom Overhead bis zum Studiengang)
Eine vereinfachte Umlage der Kosten im Hochschulcontrolling könnte wie folgt aussehen.
Die letzte Stufe (Umlage der Fachbereiche / Lehreinheiten nach LENA) erfolgt dann auf die einzelnen Kostenträger bspw. Innenaufträge.
Die Erhebung der einzelnen Kennzahlen wie VK (Vollzeitkräfte / Vollzeitäquivalente) und HNF (Hauptnutzfläche / gewichtete Raumfläche nach Nutzungsart) habe ich auch ausführlicher in unseren Buch
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beschrieben.
Auswertung Lehrimport und Lehrexport über Lehrnachfrage (LENA)
Im Artikel "Auswertung Statistische Kennzahlen auf Innenaufträge für Lehrimport und Lehrexport auf Ebene Studiengänge" bin ich ja schon einmal auf die Auswertung von statitischen Kennzahlen im Rahmen einer Kostenumlage von einzelnen Bereichen auf Studiengänge eingegangen. Basis dafür ist die Kennzahl LENA.
Definition LENA (Lehrnachfrage)
Für die Darstellung der Lehrleistung / Lehrnachfrage von einzelnen Studiengängen zu Lehreinheiten werden statische Kennzahlen auf Ebene der Studiengänge (Innenaufträge) und Lehreinheiten (Kostenstellen) genutzt. Pro Lehreinheit gibt es eine entsprechende statische Kennzahl, die die Höhe der Lehrnachfrage als SWS darstellt. Die Lehrnachfrage stellt die Leistungsbeziehungen zwischen den Lehreineheiten und den einzelnen Studiengängen dar. Die Lehrnachfrage stellt gem. KapVO die Lehrnachfrage in SWS dar. Sie dient der Verrechnung von Lehreinheiten (Fachbereichen) auf Studiengängen. Sie ergibt sich aus der Multiplikation von Studierenden mit Curricularnormwert (CNW) der entsprechenden Lehreinheit innerhalb eines Fachbereichs. Der CNW stellt hierbei den Lehraufwand je Studierenden dar.
Im Ergebnis haben wir hier je Studiengang sowohl die Kosten als auch die eingeschriebenen Studierende als Kosten je Student.
Die einzelnen Studiengänge beziehen aber nicht nur Leistungen von einer Lehreinheit sondern häufig von mehrern je nachdem wieviel Lehrnachfrage in Semesterwochenstunden (SWS) diese entsprechend zugeordnet sind.
Berechnung Anteil an Lehrnachfrage je Lehreinheit
Innerhalb der Bibliothek 1VK "Kostenstellen - Vollkostenrechnung" oder alternativ 6o1 "Innenaufträge" (beide basieren auf die Berichtstabelle zum Gemeinkostencontrolling CCSS) habe ich folgenden Report Painter Bericht angelegt.Allgemeine Selektion
Merkmal KostRechKreis (Variable) KOKRS01
Periode 1 bis 12
Schlüsselzeile
Hier habe ich das Element über Expandieren als Einzelwert
Merkmal Stat.Knnzahl (Set/Gruppe) LN
angelegt.
Damit sind alle statistischen Kennzahlen der Gruppe LN als Einzelwerte aufgeführt.
Die Gruppenpflege von statistischen Kennzahlen erfolgt unter:
- Rechnungswesen
- Controlling
- Kostenstellenrechnung
- Stammdaten
- Statistische Kennzahlengruppe
- Anlegen (Transaktion KBH1) / Ändern (Transaktion KBH2)
Die einzelnen Kennzahlen sind als Festwerte nach der Einheit SWS (Semesterwochenstunden) angelegt (auch hier verweise ich auf unser Buch zum Schnelleisntieg ins Controlling).
Schlüsselspalten
Nun soll jedoch der Lehranteil für einzelne Studiengänge je Lehreinheit ausgewertet werden. Dafür habe ich insgesamt drei Schlüsselspalten festgelegt.
1. Studiengang
Hier sind die Merkmale wie folgt angelegt:
Merkmal Geschäftsjahr (Variable) 1GJAHVJ
Hier soll das Vorjahr ausgewertet werden.
Werttyp 1 (Plan)
Die Kostenumlage und Erfassung der stat. Kennzahlen erfolgt in einer Planversion
Version (Variable) 1CVERSP
Hier können dann in der Selektion unterschiedliche Planversionen selektiert werden.
Bewertung 0 (legale Bewertung)
Auftrag (Variable) 6-AUFNR
Da nur ein Studiengang (CO Innenauftrag) ausgewertet werden soll, ist hier nur das Feld von als Variable markiert. Damit wird in der Berichtsselektion auch nur ein Auftrag abgefragt.
2. Alle Studiengänge
Hier sind ebenfalls folgende Merkmale festgelegt:
Geschäftsjahr (Variable) 1GJAHVJ
Werttyp 1
Version (Variable) 1CVERSP
Bewertung 0
Im Unterschied zur 1. Spalte ist jedoch für das Merkmal
Auftrag (Gruppe/Set) STUD
gesetzt.
In der Innenauftragsgruppe STUD sind alle Studiengänge vorhanden, so dass hier nicht nur die LENA für den Studiengang in der ersten Spalte sondern für alle Studiengänge ausgwertet werden.
3. % Verhältnis
Hier ist nun statt einer Kennzahl mit Merkmal eine Formel hinterlegt:
Formel: ( X001 / X002 ) * 100
Damit sind hier die Anteile je Lehreinheit ausgewiesen.
Konzept Kostenanteile je Studiengang
Ergänzend können nun für jede Lehreinheit einzelne Kostenartengruppen ausgewertet werden und diese möglicherweise differenzierter als über die Umlagekostenarten eine Auswertung über die einzelnen Kostenbestandteile eines Studiengangs erfolgen.Sofern auf der letzten Stufe nicht mehr die einzelnen Umlagekostenarten zum Ausweis woher die direkten Kosten und die über die Kostenumlage gebuchten Kosten auf der Lehreinheit stammen ist es möglich hier "rückwärts" diese zu berechnen.
Aus der folgenden Darstellung dürfte das Prinzip klar sein.

Im ersten Abschnitt berechne ich, wie im Artikel beschrieben, die Anteile an Lehrnachfrage je Lehreinheit und habe hier einen Prozentwert.
Im zweiten Abschnitt werte ich für jede Lehreinheit die direk gebuchten Aufwandskostenarten aus und zusätzlich noch die einzelnen Umlagekostenarten aus den vorgelagerten Umlagezyklen.
Diese beiden Abschnitte (die auch als Tabellenblätter bei der Office Integration angezeigt werden) können nun in Excel als Berechnungsgrundlage % * Kostenanteile verwendet werden (siehe auch "Grundlagen: Abschnitte in Report Painter und Report Writer und ihre Vorteile bei Officeintegration und Excel").
Abschnitt mit abgeleiteten Kennzahlen
Alternativ wäre hier denkbar statt eines neuen Abschnitt mit Merkmalen und Kennzahlen einen Abschnitt mit abgeleiteten Kennzahlen einzufügen.Hier können dann einzelne Zellen miteinander verrechnet werden. Damit ist dann auch folgendes Berichtsmodell denkbar:

Hier sind im ersten Abschnitt als Zellen die % Anteile je Studiengang definiert und im zweiten Abschnitt die einzelnen Kostenanteile der direkten Kosten und der einzelnen Umlagekostenarten.
Kombination aus Spalte und Zeile = Zelle
Durch Doppelklick auf die einzelnen Werte in der Spalte % sowie bei den einzelnen Kostenanteilen habe ich diese als Z (Zellen) definiert (siehe ✔ XXX.XXX.XXX).
Mit den Zellen kann ich nun in Formeln arbeiten (siehe auch "Grundlagen: Formeln im Report Painter und Report Writer mit Bezug auf Spalten, Zeilen und Kombination aus beiden Zellen oder XYZ Beziehungen").
Der dritte Abschnitt ist nun ein "Abschnitt mit abgeleiteten Kennzahlen" in dem sowohl die Spalten als auch die Zeilen einzeln definiert werden. Bei der Anlage wird hier bei jeder Spalte und Zeile nur die Textpflege (Kurz, Mittel und Lang) abgefragt und beim Klick auf die Zelle können als Formel die einzelnen Zellen (Z*) verwendet werden.
Damit ist es mir nun auch tatsächlich möglich für den einzelnen Studiengang die Kostenanteile zum Beispiel an der Lehrleistung zum Fachbereich über die bezogene Lehrnachfrage zu berechnen.
Über LENA01 erhalte ich damit die direkten Kosten der Lehreinheit 01, die umgelegten Gebäudekosten, umgelegten Verwaltungskosten und die umgelegten Kosten der sonstigen Einrichtungen über den Anteil den dieser Studiengang an der gesamten Lehrnachfrage der LENA01 bezogen hat. Ebenson geht dieses über LENA02 und die Kosten der Lehreinheit 02 und so weiter.
Am Ende habe ich dann alle direkten und indirekten Kosten des selektierten Studiengangs.
Fazit
Zu beachten ist hier jedoch, dass dadurch, dass der Studiengang fest in der 1. Spalte im ersten Abschnitt eingetragen ist hier keine Variation möglich ist, da wir hier ja die Kosten über einen einzelnen Innenauftrag selektiert haben. Dieses bedeutet, dass die auszuwertenden Innenaufträge einzeln zu selektieren sind.Trotzdem kann dieses im Hochschulcontrolling und Hochschulberichtswesen interessant sein gerade wenn sonst als Beispiel am Studiengang selbst nur Personalkosten, Sachkosten und AfA ausgewiesen werden.
Im Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling« bin ich ausführlich auf dies Thema eingegangen.
(01. Juni 2017) Paperback ISBN: 9783960127406
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Im Artikel "Wie entwickele ich einen Report Painter Bericht? - Report Painter Berichte im SAP Modul Controlling." sind auch einige grundsätzlichen Ansätze zur Entwicklung eines Berichtes im Controlling aufgeführt.Gerade im Hochschulberichtswesen und Hochschulcontrolling sind die Anforderungen ans Berichswesen, Budgetierung und Controlling einen stetigen Wandel unterliegen, so dass heir auch immer wieder neue Artikel entstehen :-)
Hinweis:
Eine kurze Einführung in das Thema Report Painter und Report Writer habe ich im Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.
Aktuelle Schulungstermine Rechercheberichte mit SAP Report Painter
unkelbach.link/et.reportpainter/
22:27 Uhr
Änderungsbelege zu CDHDR und CDPOST für SAP Objekte wie Stammdaten im Rechnungswesen (Report/Transaktionscode RSSCD100)
Im Gespräch mit einen Kollegen hat sich herausgestellt, dass nicht nur in der Stammdatenpflege selbst die Änderungsbelege zum Feld ausgewertet werden können, sondern auch eine übergreifende Auswertung anhand der Objektklasse für alle Änderungsbelege im SAP System möglich ist.
Ausgangslage:
Für eine Auswertung der gesperrten Kostenstellen kann die Transaktion KS13 genutzt werden.
Allerdings hat diese Auswertung unter:
- Rechnungswesen
- Controlling
- Kostenstellenrechnung
- Infosystem
- Berichte zur Kostenstellenrechnung
- Stammdatenverzeichnis
- Kostenstellen: Stammdatenbericht (Transaktion KS13)
- Primärkosten (Ist)
- Primärkosten (Plan)
- Sekundärkosten (Ist)
- Sekundärkosten (Plan)
- Erlöse (Ist)
- Erlöse (Plan)
- Obligofortschreibung
UMFELD->ÄNDERUNGSBELEGE->ZUM FELD
zu jeden einzelnen Feld eine Auswertung der Änderungen durchgeführt werden um zu erfahren, wann hier eine Änderung erfolgte.
Leider ist es hier nicht so einfach eine Änderungsauswertung wie "Änderungsbelege zu Systemstatus (JEST) bei Innenaufträgen per Query auswerten" bei den CO Innenaufträgen durchzuführen. Auch bei Stammdatengruppen war dieses mit einer im Artikel "Änderungsbelege für Stammdatengruppen im Customizing oder letzte Änderung über Query bspw. für Innenauftragsgruppen" beschriebenen Query möglich.
Tabellen CDHDR und CDPOS zur Änderungsprotokollierung
Eine Protokollierung der Stammdatenänderungen von Kostenstellen (aber auch von anderen Stammdatenobjekten erfolgt in den Tabellen- CDHDR Änderungsbelegkopf
- CDPOS Änderungsbelegpositionen
Über die Felder Objektklasse und ObjectID könnten hier das Objekt KOSTL für Kostenstelle und Objektwert bestehend aus der Objektbezeichnung (Kostenrechnungskreis und die Kostenstelle inkl. führenden 0) die Änderungsbelege mühsam ausgewertet werden.
Hier sind dann Änderungsdatum UDATE, Uhrzeit der Änderung UTIME und Transaktion mit der die Änderung durchgeführt wurde TCODE ersichtlich. Die Änderungen (insbesondere wleche Felder geändert worden sind) sind nun aber in der Tabelle CDPOS zu finden.
Änderungsbelege für Objektklasse in SAP anzeigen
Um diese auszuwerten, gibt es im SAP System einen ABAP Report RSSCD100 der auch über den Transaktionscode (Parametertransaktion) RSSCD100 Änderungsbelege anzeigen gestartet werden kann.Über die Objektklasse kann nun für unterschiedliche Object-id (oder alternativ alle eine Liste aller Änderungen ab Datum bis Datum (inklusive Uhrzeit) und auch mit einer Selektion des letzten Änderer ausgeführt werden.
Relevant für unsere Auswertung ist das Feld Objektklasse sowie der Änderungszeitraum:
- ab Datum
- ab Uhrzeit
- bis Datum
- bis Uhrzeit
- ggf. noch letzter Änderer.
Unter anderen die Option "Lesen aus dem Archivinfosystem, Lesen aus der Datenbank, Plus(+) oder auch Stern (*) kein WIldcard. Sind diese Optionen nicht gewünscht kann acuh der ABAP Report RSSCD200 verwendet werden. Dieser ist keinen Transaktionscode zugeordnet und hat dafür weniger Optionen beim Aufruf. Ich würde daher die Transaktion RSSCD100 und nicht SA38 für den Report RSSCD200 verwenden.
Änderungsbelege für Kostenstelle, Materialstamm, Kreditor und andere Objekte anzeigen (Objektklassen)
Als Objektklasse können im Rechnungswesen zum Beispiel folgende Werte genutzt werden:Gemeinkostencontrolling CO-OM / Profitcenterrechnung EC-PCA
- KOSTL Kostenstelle
- PRCTR Profitcenter
- KSTAR Kostenart
- RKAUFTRAG Innenauftrag
- FMFCTR Finanzstelle
- FMFONDS Fonds
- FMCI Finanzposition
- KRED Kreditorenstammdaten
- DEBI Debitorenstammdaten
- ANLA Anlagenstammdaten (FI-AA)
- MATERIAL Materialstamm
- EINKBELEG Einkaufsbeleg
- BANF Bestellanforderung
- FAKTBELEGE Faktura/Rechnung
- VERKBELEG Verkaufsbeleg/Angebot/Auftrag
Auswertung Änderungsbelege der Objektklasse ... als ALV
Im Ergebnis erhalten wir eine ALV Liste mit u.a. folgenden Feldern:- Objektwert
Bei der Auswertung von KOSTL (Kostenstellen) ist dieses die Objektnummer der Kostenstelle bestehend aus Kostenrechnungskreis sowie die Kostenstellennummer mit führenden 0 - Belegnummer
Der Änderungsbeleg - Benutzer
SAP User der die Änderung durchgeführt hat (letzter Änderer) - Vorname, Nachname, Abteilung zum Benutzer
- Datum, Uhrzeit der Änderung
- TCode
Transaktionscode mit dem die Ändeurng durchgeführt wurde (bspw. KS02) - Tabelle und Kurzbeschreibung der Tabelle
Zum Beispiel CSKSB "Struktur Kostenstellenstamm für Änderungsbelege" - Tabellenschlüssel
Technischer Änderungsschlüssel? - Feldname
Welches Feld wurde im Stamm geändert, bspw. ABTEI für Abteilung oder die Sperrkenzeichen - Kurztext, kurz, mittel, lang
des Feldes das geändert wurde - alter Wert
- neuer Wert
- Änd.kz.
Dieses Änderungskennzeichen beschreibt die Art der Änderung- U - Update
- I - Insert
- E - Delete (singele field documentation)
- D - Delete
- J - Insert (single field documentation)
- meitens dürfte dieses U für Update sein
Fazit
Dieser Report ist sehr umfangreich dürfte aber obige Anforderung tatsächlich efüllen und zeigt gleichzeitig eine Möglichkeit um Massenänderungen nachzuvollziehen zu können. Durch den eigenen Transaktionscode ist es sogar möglich den Report berechtigungsseitig direkt ohne Zuordnung der SA38 zuzuweisen. :-).


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