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Artikel zum Stichwort Anlagenbuchhaltung

Alle folgende Artikel sind unter den angegeben Stichwort (TAG) einsortiert. Sollte der gesuchte Artikel nicht dabei sein kann hier auch die Artikelsuche weiter helfen.

Oft sind aber auch die aktuellen Artikel in der jeweiligen Kategorie im Menü interessant.
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Montag, 11. Juni 2018
20:02 Uhr

Grundlagen Finanzbuchhaltung: Belegart und Buchungsschlüssel als Vorschlagswerte für FI Transaktionen definieren

Ausgangslage:
Beim Erfassen eines Anlagenzugangs aus Kauf gegen Kreditor wird automatisch in der Transaktion eine Belegart vorgeschlagen (im Standard die Belegart KR für Kreditoren Rechnung) hier soll nun jedoch statt KR die Belegart KN ("Kreditoren netto") vorgegeben werden. (Nachtrag: Bei Kolleginnen einer anderen Hochschule wird hier die Belegart AN ("Anlagenbuchung netto")).

Belegart für Transaktion F-90 (Anlagenzugang durch Kauf mit Kreditor) vorschlagen

Die Erfassung des Anlagenzugang durch Kauf mit Kreditor ist im SAP Menü unter:
  • Rechnungswesen
  • Finanzwesen
  • Anlagen
  • Buchung
  • Zugang
  • Kauf
über die Transaktion F-90 "Gegen Kreditor" erfolgen.

Benutzervorgaben halten

Im ersten Moment lag der Gedanke nahe, dass hier der Vorschlagswert (vorher stand hier KN) über das Menü in der Transaktion mittels SYSTEM>BENUTZERVORGABEN>HALTEN eingetragen war.

Dieses hat sich jedoch als nicht die Ursache für den Wertvorschlag erwiesen.

Belegarten für SAP Enjoy Transaktionen definieren

Innerhalb des Artikels "Belegart bei Buchungstransaktionen (FB50, FB60) vorbelegen" wurde hier auf die Einstellungen im Customizing über die Transaktion SPRO hingewiesen.

Hier können in der Sachkontenbuchung Enjoy Belegarten für Enjoy-Transaktionen definiert werden. Dabei können für Buchungskreis, Kontart und Vorgang (zum Beispiel Kreditoren und Rechnung) Belegarten wie KR hinterlegt werden.

Allerdings hilft dieses nicht weiter, da hier tatsächlich der Schlüssel die Kontoart  und Vorgang nicht jedoch für einzelne Transaktionen ein Voerschlagswert hinterlegt werden.

Transaktion OBU1 "Voreinstellungen Belegart/Buch.Schl."

Schon in den Kommentaren zum oben verlinkten Kapitel wurde jedoch schon auf die Transaktion OBU1 hingewiesen. Durch diese Transaktion ist es möglich  Vorschlagswerte für Belegarten in gewissen Transaktionen anzupassen.

Nach Start der Transaktion wird darauf hingewiesen, dass das Objekt nur in SAP Paket angelegt werden kann (dieses mag auch ein Grund sein, warum es hier Überschreibungen beim Einspielen von Supportpackages gegeben hatte).

Über die Schaltfläche Weiter oder die Taste ENTER  (statt Weiter für alle mit der Taste F5) gelangt man auf die Information "Achtung, die Tabelle ist mandantenunabhängig".

Im Anschluss erhält man eine Lsite der "Vorschlagswerte: Belegart und Buchungsschlüssel" in der einzelnen Transaktionscodes mit den Vorschlagswerten wie belegart und Buchungsschlüssel hinterlegt sind. Beim Doppelklick auf die Transaktion F-90 "Anlagenzugang d. Kauf m. Kreditor"  können nun für die Transaktion die Vorschlagswerte geändert werden. Man bekommt, je nach Transaktion sowohl die Voreinstellung für Belegart und Buchungsschlüssel angezeigt und es kann nun statt KR wieder KN eingetragen werden.

An welcher Stelle genau diese Transaktion innerhalb des Customizing hinterlegt ist habe ich noch nicht herausgefunen, aber bei nächster Gelegenheit wollte ich mich ohnehin einmal intensiver mit Customizing in der SAP Finanzbuchhaltung auseinander setzen. Immerhin das Thema "SAP Customiziing im Controlling" bin ich in letzter Zeit häufiger wieder eingegangen, Von Martin Munzel und Renata Munzel gibt es ja auch ein Buch "SAP-Finanzwesen – Customizing" * das ich mir ebenfalls einmal intensiver anschauen sollte :-).

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Mal sehen, was genau dabei heraus kommt.

Weitere Transaktionen mit Vorschlagswerten für Belegart und Buchungsschlüssel versehen

Zu beachten bei der Einstellung über die Transaktion OBU1 ist auf jeden Fall, dass diese Einstellungen mandantenunabhängig sind und nur für die in der Liste vorhandenen Transaktionen ein Vorschlagswert hinterlegt werden kann.

Beim Blick in der Liste scheinen hier folgende Transaktionen pflegbar zu sein:
  • F-01 bis F-59
  • F-63 bis F-67 s
  • owie F-90 bis F-92 mit
Dafür sind hier jedoch von der Transaktionen wie F-02 Sachkontenbuchung erfassen, F-06 Zahlungseingang oder F-07 Zahlungsausgang buchen bis hin zur F-43 Kreditorenrechnung erfasseb ider eben auch der F-90 Anlagenzugang durch Kauf mit Kreditor oder F-92 Anlagenabgang durch Verkauf mit Kreditor dort vorhanden, so dass doch einige Transaktionen hier vorbelegt werden können.

Wie erwähnt wird hier im SAP Objekt gearbeitet, so dass hier tatsächlich ein abweichendes Customizing gepflegt wird und dieses ggf. tatsächlich durch das Einspielen von Supportpackages überschrieben worden ist. Dieses hatte vermutlich bei uns zu einer Änderung geführt.

Weiterhin ist, gerade bei mehrere Mandanten innerhalb eines SAP Systems, darauf zu achten, dass es sich um einen Workbench- und nicht Customizing-Transportauftrag handelt. Wie schon oben erwähnt, und durch die vorgeschaltete Meldung bei der Transaktion angegeben, ist diese Einstellung mandantenunabhängig. Dieses bedeutet, dass die Einstellung einmal getroffen für alle Mandanten gültig ist.

Da diese Einstellung auch nicht auf Buchungskreis eingeschränkt ist gilt diese dann für alle am System angemeldeten Einrichtungen.

 

Weitere Customizing Einstellungen in der Finanzbuchhaltung

Auch wenn ich mehr im SAP Modul Controlling unterwegs bin (siehe auch meine Veröffentlichungen  »Schnelleinstieg ins SAP® Controlling (CO)« von Martin Munzel und mir als auch mein Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling«) sind im Laufe der Zeit auch noch weitere Artikel rund um das Customizing in der Finanzbuchhaltung zusammen gekommen.

Da manche dort behandelten Themen auch aktuell wieder interessant werden mag ich auf diese gerne verweisen: Gerade im Thema Customizing sollte sich immer einmal wieder mit Grundlagen beschäftigt werden, da hier oftmals auch Möglichkeiten wieder in Erinnerung rücken, für den Fall, dass man selbst im Customizing nicht beteiligt war kann hier ein Blick ins Customizing auch sehr lehrreich sein.

Ich freue mich übrigens immer wieder, wenn Kolleginnen und Kollegen dieses Blog für eine Problemlösung nutzen und dabei sogar für Themen in der Finanzbuchhaltung hier nachschlagen. Sollte jemand im Customizing der Transaktion SPRO den Pfad zur Transaktion OBU1 finden, würde ich mich über eine Rückmeldung sehr freuen.

Neben der Blogsuche (Artikelsuche )kann auch die Websuche auf dieser Seite (siehe "Persönliche Websuche von andreas-unkelbach.de über ausgewählte Internetseiten zu SAP, Excel, Office, Hochschulcontrolling und Hochschulverwaltung" nützlich sein um bei bestimmten Problemen auf den üblichen verdächtigen Seiten (von Blogs, Onlinehilfen oder auch Onlineforen) nach Lösungsansätzen oder Onlinehilfen zu suchen.

Daneben bietet sich aber auch die unter SAP Know How vorgestellten Möglichkeiten zur Onlinesuche im SAP Umfeld an.

Eine weitere Option ist natürlich der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen mit denen auch ein modulübergreifender Austausch und gegenseitiger Hilfe immer einmal wieder möglich, nützlich aber auch für das Überleben in SAP Projekten jedglicher Art notwendig ist. Vergleichbar hilfreich sind hier natürlich auch Veranstaltungen wie die im Artikel "FICO-FORUM-INFOTAGE 2018 Anmeldung möglich @EspressoTutorials" vorgestellten FICO Forum Infotagen.

In diesen Artikel sind auch die Rückblicke auf vorherige Infotage zu finden, ebenso wie auch die Ankündigung der Tage in 2018.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Mittwoch, 7. März 2018
11:39 Uhr

Auswertung Anlagenzugänge als Investitionen im Report Painter mit Ausweis CO Objekte Innenauftrag und Kostenstelle

Im Artikel "Investitionen in ReportWriter (statistische Buchungen)" bin ich schon einmal auf das Thema Auswertung von Investitionen im Gemeinkostencontrolling (Modul CO-OM) eingegangen. Anhand des Werttyp 11 können hier statistische Buchungen ausgewertet werden, die jedoch Anlagenzugang und Anlagenabgang berücksichtigen.

Für ein internes Berichtswesen sollen jedoch neben Planwerten nur Anlagenzugänge und nicht die Anlagenabgänge berücksichtigt werden.

Mein Fazit im oberen Artikel war, dass hier die Auswertung über eine Query, welche im Artikel "Query Anlagenbuchhaltung (Inventarliste) - AHK Wert" beschrieben ist, eine sinnvolle Ergänzung zu den Auswertungen der Obligo-Belege eine gute Option ist.

Der Nachteil einer Query (und damit direkte Auswertung der Datenbank ist jedoch (neben Laufzeit) auch eine Frage des Berechtigungskonzeptes.

Zielvorgabe des Berichtswesen war daher eine Darstellung der Investitionen und Planwerte in einem übergreifenden Berichtstool.

Interessant ist hier tatsächlich statt die Auswertung direkt im der Kostenstellenrechnung oder Innenaufträge zu verwenden. Hier die Möglichkeiten der Profit-Center-Rechnung zu nutzen.

Anlagenbewegungsart im Recherchebericht der Profit-Center-Rechnung

So steht bei den Rechercheberichten im Bereich der Profitcenter-Rechnung auch das Merkmal Bewegungsart für die Anlagenbewegungsart zur Verfügung womit  ebenfalls nur die Zugänge anhand der Bewegungsart bei Investitionen (Bestandskonten) ausgewertet werden. Im Artikel "Grundlagen: Was sind die Unterschiede zwischen Report Painter und Rechercheberichte?" werden hier die unterschiedlichen CO Auswertungsmöglichkeiten dargestellt.

Im Buch "Berichtswesen im SAP®-Controlling" bin ich auf eine Möglichkeit eingegangen hier anhand eines Recherchberichts über das Merkmal Herkunfsobjekt eingegangen.
 
Berichtswesen im SAP®-Controlling

Eine ausführliche Beschreibung ist unter Buchempfehlungen unter Berichtswesen im SAP®-Controlling (SAP Modul CO; internes Berichtswesen) zu finden.
 
Verlag: Espresso Tutorials GmbH
1. Auflage
(01. Juni 2017)
Paperback ISBN: 9783960127406

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Daher möchte ich in diesen Artikel eine zweite Möglichkeit vorstellen.

Anlagebewegungsart im Report Painter Bericht der Profit-Center-Rechnung

Dadurch, dass alle Buchungen auf CO-Objekte wie Kostenstellen und Innenaufträge auch auf die zugeordneten Profit-Center in der klassischen Profit-Center-Rechnung fortgeschrieben werden ermöglicht diese auch die Auswertung der fortgeschriebenen Investitionen und auch der erfassten Planwerte, die im Hochschulcontrolling beziehungsweise Hochschulberichtswesen auch als CO-Budget bezeichnet werden, auch wenn dieses technisch nicht der Budgetierung im CO oder PSM-FM entspricht.

Im Artikel "Erweiterung Bibliothek 8A2 Ausweis Kostenstelle und Innenauftrag bei Selektion Profit-Center in ReportWriter" wurde schon erwähnt, dass die Bibliothek 8A2 um die Basis-Kennzahlen Beleg Buchungskreiswähr. (Ist) BHSL-I und Beleg Buchungskreiswähr.(Plan) BHSL-P erweitert worden ist.

Damit können neben Summensätze der Profit-Center-Rechnung aus der Tabelle GLPCT "EC-PCA: Summentabelle" auch die Einzelposten der Tabellen  GLPCA "EC-PCA: Ist-Einzelposten" sowie GLPCP "EC-PCA: Plan-Einzelposten" ausgewertet werden.

Der technische Hintergrund und die Vorgehensweise zur Anlage einer Berichtsbibliothek ZPC ist im oberen Artikel erläutert.

Neben der Basiskennzahlen wurden auch noch die Merkmale Kostenstelle KOSTL und Auftragsnummer AUFNR aktiviert, so dass ergänzend zum Profit-Center  auch die CO-Objekte Kostenstelle und Innenauftrag ausgewertet werden können.

Darüber hinaus wurde auch das Merkmal ANBWA Anlagenbewegungsart aktiviert, so dass nun auch dieses im Report Painter als Merkmal genutzt werden kann.

Report Painter Bericht in Bibliothek ZPC für CO Planwert, Ausgaben und Investitionen

Vereinfacht ausgedrückt habe ich nun die Möglichkeit einen Bericht mit folgenden Eigenschaften zu erstellen.

Allgemeine Selektion
In der allgemeinen Selektionen habe ich folgende Merkmale hinterlegt
Ledger 8A "Profit-Center-Rechnung"
sowie mit Variablen die Merkmale
Kostenrechnungskreis 8AKOKRS
Periode 8A-VON und 8A-BIS
Buchungsperiode 8A-VON und 8A-BIS

Geschäftsjahr 8A-YEAR
Profit-Center (Gruppe, Variable) 8A-PCGR

Nachtrag

Tatsächlich ist es erforderlich die Selektion des Profit-Center in den allgemeinen Selektionskriterien zu hinterlegen, andernfalls werden alle CO-OM Objekte ausgegeben, wenn Profit-Center und CO-OM Objekt in der Berichtszeile definiert sind.

Ein weiteres Problem war die Frage, welche Periode zur Abgrenzung genutzt werden muss.

Wird nur die Perioden als Selektionsmerkmal  genommen wird diese bei Auswertung der Kennzahl BHSL-I ignoriert. Eine Verwendung der Buchungsperioden zusätzlich zur  Perioden hatte dann das gewünschte Ergebnis gebracht. Hintergrund ist, dass Periode wohl nur für Standard in der 8A2 nutzbar ist, aber sofern Einzelposten (sprich auch die Info IA und KS) ausgewertet werden sollen, ist eine Selektion über die Buchungsperiode erforderlich.
 


Als Zeile wurden zu den selektierten Profit-Center eine Gruppe für die CO-OM Objekte festgelegt die alle Kostenstellen bzw. Innenaufträge umfasst. Je nach Berichtsziel können die CO-Objekte als Selektions-Feld markiert sein (Variable) dann muss die Obergruppe der Standardhierarchie der Profit-Center-Rechnung fest hinterlegt werden oder umgekehrt die Profit-Center als Selektion und die CO Objekte als Gesamtgruppe gewählt werden.

Im Berichtsbeispiel soll über die Profit-Center eine Selektion erfolgen. Die Gruppe BUCH umfasst sowohl bei den Kostenstellen als auch Innenaufträgen alle CO-Objekte.

Damit habe ich als Zeilen folgende Einträge:

1. Zeile Kostenstelle
Kostenstelle (Gruppe) BUCH
Wobei Buch alle Kostenstelle umfasst.

2. Zeile Auftrag
Auftrag (Gruppe) BUCH
Wobei Buch alle Innenaufträge umfasst.

Selbstverständlich wurde hier noch über Expandieren die Gruppe der Kostenstellen / Innenaufträge nach Einzelwerten aufgelöst, so dass im Ergebnis die Kostenstellen und Innenaufträge im Bericht aufgelistet werden.

Exkurs: Selektion nach CO-Objekten

Ein Kollege fragte noch an, ob mit dieser Methode auch "Selektionskriterien auf Kostenstellen bzw. Innenaufträge" eingeschränkt werden könnte.

Dieses ist tatsächlich ebenfalls möglich in dem der oberste Knoten der Profit-Center-Rechnung Standardhierarchie (siehe Transaktionscode KCH6N) für das Merkmal Profit-Center  als Gruppe definiert wird und das Merkmal Kostenstelle beziehungsweise Innenauftrag als SET und Variable festgelegt wird. Im Beispiel wäre auch hier die Standardhierarchie BUCH als oberster Knoten

Dazu wäre in den Allgemeinen Selektionskriterien die Standardheirarchie der Profit-Center mit

Profit-Center (GRUPPE) BUCH

definiert.

Für die Auswertung von Kostenstellen wäre die Zeile:


Kostenstelle (GRUPPE, VARIABLE) 1KOSET

Für die Auswertung von Innenaufträge wäre die Zeile

Innenauftrag (GRUPPE, VARIABLE) 6-AUFGR
Ansonsten kann hier vergleichbar wie oben verfahren werden.
 

Spaltendefinition Planwerte, Investitionen

Der wesentlich interessantere Part ist nun aber die Spaltendefinition.

Spalte CO Budget
Hier wird als Basiskennzahl "Beleg Buchungskreiswähr.(Plan)" gewählt und folgende Kennzahlen zugeordnet.
Satzart 1 und 3  (Plan und Umlage/Verteilung Plan)
Kontonummer (entweder als Budgetkontengruppe oder die vierstellige CO Plankostenart)
Version 0 (da die Planwerte in der Planversion 0 erfasst werden.

Spalte Wertpapiere
Zur Auswertung der Wertpapiere (Bestandskonten mit CO-OM Kontierung) wird hier die Basiskennzahl Beleg Buchungskreiswähr.(Ist) gewählt und folgende Merkmale hinterlegt.
Kontonummer (die Bestandskonten der Wertpapiere 15* oder 16*)
Version 0 (Istversion)
Satzart 0, 2 (Ist und Umlage/Verteilung Ist)

Damit können auch die nicht ins CO fortgeschriebenen Bestandskonten nach Innenauftrag und Kostenstellen ausgewertet werden, da diese in der Profit-Center-Rechnung am Einzelpostenbeleg auch die CO Objekte hinterlegt haben.

Spalte Investitionen
Ebenso wie in der Query werden hier nun über das Merkmal Beweg.art die relevanten Zugänge sowie die Investitionskonten zur Auswertung der Investitionen hinterlegt.

Kontonummer (Analagenklasse, Konten der Anlagenbuchhaltung)
Satzart 0 und 2
Beweg.art die einzelnen Anlagenbewegungsarten die zum Anlagenzugang relevant sind wie zum Beispiel 100 bis 199, 300, 310, 320 usw.


Im Artikel "Zusammenfassung Query über Anlagenzugang - Auswertung Investitionen aus Profit-Center-Rechnung" bin ich auf die einzelnen Buchungskonten sowie Anlagenbewegungsarten für eine Query eingegangen.

Hintergrund: Anlagenzugänge über Bewegungsart und Buchungskonto selektieren

Die einfachste Auswertung dürfte nun eine Liste sein die über die Selektion der Anlagenbewegungsart erfolgt.In der Regel ist der Anlagenzugang über die Anlagenzugangsarten 100 bis 190 oder sofern innerhalb eines Konzern auch Anlagenzugänge aktiviert werden oder allerdings zur Aktivierung von Anlagen im Bau bzw. Anlagen selbst erstellt werden dürften auch die Anlagenbewegungsarten:
  • 300 Umbuchung Altbestand abgehend von aktiver Anlage
  • 310 Umbuchung Altbestand zugehend von aktiver Anlage
  • 320 Umbuchung Neuzugang abgehend
  • 330 Umbuchung Neuzugang zugehend
  • 345 Umbuchung Neuzugang abg.von Anlage im Bau Einzelp.
  • 346 Umbuchung Neuzugang zugehend von Anlage im Bau

relevant sein. Als Sachkonto sollten hier dann die Buchungskonten der Anlagenbuchhaltung ausgewertet werden. Basierend auf den Kontenplan IKR kann dieses zum Beispiel über folgendes Intervall dargestellt werden (ohne Werberichtigungskonten)

100000    1000099
1000101    2100099
2100101    5000099
5000101    7000099
7000101    7900099
7900101    8000099
8000101    8900099
8900101    9000099
9000101    19999998
27900000 27999999

 

Spaltendefinition Erlöse und Kosten

Nachdem CO Planwerte (CO Budget) und Investitionen im Bericht definiert sind fehlen nun noch die verbleibenden Kosten (ohne AfA, da wir die Investitionen und damit AHK auswerten) und Erlöse auswerten.


Spalte Erlöse und Spalte Kosten bzw. Einnahmen und Ausgaben
Auch hier bedienen wir uns der folgenden Merkmale.
Satzart 0,2
Version 0
Kontonummer (Gruppe)
ZK2_A für Ausgaben oder ZK2_E für Einnahmen

Je nach Budgetbereich kann hier noch unterschieden werden, ob bei den Ausgaben auch die Personalkosten mitbudgetiert und ausgewertet werden sollen.

Es bietet sich für ein Berichtswesen an hier entweder zwei Berichte anzulegen die sowohl budgetierte als auch alle Konten auswerten oder mit unterschiedlichen Abschnitten zu arbeiten.

Im Artikel "Grundlagen: Abschnitte in Report Painter und Report Writer und ihre Vorteile bei Officeintegration und Excel" bin ich auf die Möglichkeiten der Abschnitte ausführlicher eingegangen und der Artikel "Grundlagen: Set-Variablen im Report Painter / Report Writer am Beispiel Kostenstellengruppe und Innenauftragsgruppe" lässt sich auch auf ein Set zu den Profit-Center-Gruppen mit Vorlage der Set-Variable 8A-PCGR anwenden, so dass hier entsprechende Budgetbereiche schon in der Selektion unterschieden werden können.
 

Fazit Berichtswesen mit Profit-Center-Bibliothek ZPC im Report Painter

Grundsätzlich ist diese Vorgehensweise zur Auswertung von Planwerten (CO-Budget), Kosten und Erlöse sowie Investitionen eine ganz brauchbare Lösung.

Allerdings ist es in der Profit-Center-Rechnung bzw. der Bibliothek 8A2, die als Vorlage verwandt worden ist, nicht möglich folgende Sachverhalte auszuwerten.

Die Darstellung der Reisekostenvorschüsse, die keine Kosten sind, müssen auch weiterhin per Einzelpostenbelege bzw. Query wie im Artikel "Einzelposten FI Hauptbuch (Auswertung Buchungen Partnergesellschaft)" ausgewertet werden. Ferner scheint es in der Profit-Center-Rechnung keine Möglichkeit zu geben Obligos auszuwerten, so dass hier ein zweiter Bericht in einer der CO-OM Bibliotheken wie 1VK oder 6O1  (Berichtstabelle CCSS Berichtstabelle Gemeinkostencontrolling) genutzt werden muss. Auf die Auswertung von Obligo bin ich im Artikel "Obligo Verwaltung im SAP Modul CO - Customizing, Standardberichtswesen, Report Writer/Painter und SAP Query" eingegangen.

Damit ist dieser Bericht noch keine perfekte Lösung aber immerhin reduzieren sich die notwendigen Auswertungen auf drei Berichte (dieser Report Painter Bericht, ein Obligo Bericht und die Auswertung der Reisekostenvorschüsse).

 

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema SAP Query habe ich im Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschrieben daneben findet sich eine kurze Einführung in das Thema Report Painter und Report Writer im Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer".




Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Montag, 7. Dezember 2015
17:37 Uhr

Zusammenfassung Query über Anlagenzugang - Auswertung Investitionen aus Profit-Center-Rechnung

Die Darstellung von Investitionen bzw. den Zugang von Anlagen kann über zwei Wege erfolgen. Zum einen ist da die Möglichkeit in einer Query die logische Datenbank ADA zu verwenden. Diese Variante ist im Artikel "Query Anlagenbuchhaltung (Inventarliste) über logische Datenbank ADA". Eine Alternative ist jedoch die CO Sicht aus der Profit-Center-Rechnung.
Sofern es hier egal ist an welchen Standort die Anlage derzeit steht, kann sich hier auf die beiden Tabellen GLPCA und TABWT. Sofern auch die einzelnen Stammdaten einer Anlage erforderlich sind wäre allerdings der Artikel "Abgleich Belege in CO auf Profit-Center mit zeitabhängigen Stammdaten der Anlagenbuchhaltung bei Investitionen" zu beachten.

Die im folgenden beschriebene Methode hatte ich in Kurzform auch schon im Artikel "Kurzanleitung Anlage einer SAP Query Auswertung ANBWA in der Profit-Center-Rechnung über ANBW und GLPCA" angefangen zu beschreiben.

In diesen Artikel möchte ich hier aber etwas ausführlicher auf beide Möglichkeiten eingehen.
Hierbei sollen zwei Infosets aus der Kombination von GLPCA und den Tabellen der Anlagenbuchhaltung geschildert werden.

Infoset zur Auswertung Investitionen in der Profti-Center-Rechnung

Infoset GLPCA und TABWT

Sofern nur Investitionen auf Kostenstelle, Innenauftrag bzw. Profit-Center interessant sind, reicht es vollkommen aus im Infoset die beiden Tabellen GLPCA und TABWT miteinander über die Felder GLPCA-ANBWA (Anlagen-Bewegungsart) und TABWT-BWASL (Bewegungsart Anlagen) zu verknüpfen.Das so erstellte Infoset kann mit Übernahme aller Tabellenfelder z.B. als ZCO_GLPCA-TABWT benannt werden.

Nachtrag / Hinweis:
Allerdings erfolgt hier keine Kontrolle, ob beim Erfassen des Anlagenbeleges eine Übergabe der CO-Objekte vergessen worden ist. Dieses kann in folgenden Fällen passieren:

  1. Vergessen des Innenauftrages in Belegposition Anlagenaktivierung
  2. Angabe eines abweichenden Innenauftrages

bei der Erfassung der Anlage berücksichtigt werden.

Daher bietet sich eher das folgende Infoset an, welches auch die Anlagenstammdaten berücksichtigt.

 

Infoset GLPCA. TABWT, ANLA und ANLZ (Stammdaten Anlagenbuchhaltung)

Sofern allerdings auch Stammdaten aus der Anlagenbuchhaltung oder zeitliche Zuordnungen erforderlich sind, sollten auch die Tabellen ANLA und ANLZ in das Infoset übernommen werden.

Hierzu wird das Infoset wie folgt erweitert
Infoset über GLPCA-TABWT-ANLZ-ANLA

Insgesamt werden hier drei Tabellen miteinander verknüpft. Dieses Infoset kann nun ZCO_GLPCA-AA (für die Anlagenbuchhaltung analog FI-AA = Asset Accounting) bezeichnet werden.

Je nach Berichtsziel kann nun entweder das Infoset ZCO_GLPCA-TABWT oder ZCO_GLPCA-AA verwendet werden.


Die einfache Query ist dabei, wie schon im Artikel "Kurzanleitung Anlage einer SAP Query Auswertung ANBWA in der Profit-Center-Rechnung über ANBW und GLPCA" beschrieben wie folgt aufgebaut:
 

Query Ausweis Investitionen auf Profit-Center, Innenauftrag und Kostenstelle inkl. Anlagenbewegungsart

Basierend auf ZCO_GLPCA-TABWT wird die Query ZCO_INVEST-PCTR wie folgt aufgebaut:

Hierbei ist L als Listenfeld und S als Selektionsfeld zu verstehen. Die Felder werden hier in der Reihenfolge angeben, wie diese dann auch in der Query ausgegeben werden sollen:

EC-PCA: Ist-Einzelposten
Geschäftsjahr (L,S) GLPCA-RYEAR
Buchungsperiode (L,S) GLPCA-POPER
Belegnummer (L) GLPCA-DOCNR
Soll-/Haben-Kennzeichen (L) GLPCA-DRCRK
Profitcenter (L,S) GLPCA-RPRCTR
Anlagen-Hauptnummer  (L,S) GLPCA-ANLN1
Anlagenunternummer (L) GLPCA-ANLN2
Anlagenbewegungsart (L,S) GLPCA-ANBWA
Bewegungsartentexte der Anlagenbuchhaltung
Sprachenschlüssel (S)
Bezeichnung Anlagenbewegungsart (L) TABWT-BWATXT
EC-PCA: Ist-Einzelposten
Kontonummer (L,S) GLPCA-RACCT
Betrag in Profit-Center-Hauswährung (L) GLPCA-KSL
Kostenstelle (L,S) GLPCA-KOSTL
Auftragsnummer (L,S) GLPCA-AUFNR

Sofern jedoch auch Daten aus der Anlagenbuchhaltung mit ausgewertet werden sollen, empfiehlt es sich eine Query über das Infoset ZCO_GLPCA-AA anzulegen. Diese Query kann dann bspw. ZCO_INVEST-AA benannt werden.

Query Ausweis Investitionen unter Berücksichtigung von Stammdaten aus FI-AA


Hierzu bedarf es allerdings einer Anpassung über kundeneigener Felder um die Wertausgabe lediglich nur im Jahr des Zugangs auszugeben.

Für die Anlage kundeneigener Felder muss als erstes ein Bezug zu den zu verwendenden Feldern innerhalb der Query gegeben sein.

Hierzu wechseln wir in der Transaktion SQ01 über SPRINGEN->FELDAUSWAHL->FELDAUSWAHL oder solange mittels F6 (nächstes Bild) bis wir zur Feldauswahl gelangen.

Über
BEARBEITEN->KURZBEZEICHNUNG
kann für die einzelnen Felder eine Kurzbezeichnung eingestellt werden.
Nun werden rechts neben den Datenfeldern Eingabefelder für die Kurzbezeichnung angegeben. Hier erhalten nun folgende Felder eine Kurzbezeichnung:

Innerhalb EC-PCA: Ist-Einzelposten werden folgende Felder mit der entsprechenden Kurzbezeichnung zugewiesen:

Betrag in Profit-Center-Hauswährung   KSL
Buchungsdatum im Beleg BUDAT
Kostenstelle KOSTL
Auftragsnummer AUFNR

Aus der Tabelle ANLZ
Datum Gültigkeitsende BDATU
Datum Gültigkeitsbeginn ADATU
Kostenstelle ANLZ_KOSTL
Innenauftrag ANLZ_CAUFN

Diese Kurzbezeichnung sind notwendig, da wir auf diese dann Bezug nehmen, wenn wir ein eiegens Feld mit einer Formel anlegen.
Dieses geht über
BEARBEITEN->LOKALES FELD->ANLEGEN

Da in der Tabelle ANLZ für jeden Zeitraum ein Datensatz zur Anlage vorhanden ist darf der Buchungswert nur ausgegeben werden, wenn das Buchungsdatum auch innerhalb der Gültigkeit der Anlage liegt.

Insgesamt werden hier drei Felder angelegt:

1. Feld Berichtswert
Kurzbezeichnung: Wert
Feldbezeichnung: Berichtswert
Überschrift: Berichtswert
Eigenschaften wie: KSL
Berechnungsvorschrift:
Hier werden entsprechende komplexe Berechnungen angestellt:
Bedingung: BUDAT >= ADATU AND BUDAT <= BDATU
Formel: KSL * 1
sonst: KSL * 0

Somit wird der Wert KSL (GLPCA-KSL) nur ausgegeben, wenn das Buchungsdatum des CO Beleges innerhalb des Zeitraums der zeitabhängigen Kontierung des Anlagenstammes aus der Tabelle ANLZ liegt.


2. Feld Kostenstelle
Kurzbezeichnung: KS
Feldbezeichnung: Kostenstelle
Überschrift: Kostenstelle
Eigenschaften wie: KOSTL
Berechnungsvorschrift:
Hier werden entsprechende komplexe Berechnungen angestellt:
Bedingung: KOSTL + AUFNR > 0
Formel: KOSTL
sonst: ANLZ_KOSTL

Dieses Feld gibt die im CO-Beleg vorhandene Kostenstelle aus, sofern innerhalb der Tabelle GLPCA die Summe der Felder KOSTL und AUFNR größer als Null ist (und damit eine Kostenstelle vorhanden ist). Sofern weder Kostenstelle noch Innenauftrag im CO Beleg vorhanden sind wird aus den Anlagenstammsatz die entsprechende Kostenstelle genommen.

3. Feld Innenauftrag
Kurzbezeichnung: IA
Feldbezeichnung: Innenauftrag
Überschrift: Innenauftrag
Eigenschaften wie: AUFNR
Berechnungsvorschrift:
Hier werden entsprechende komplexe Berechnungen angestellt:
Bedingung: KOSTL + AUFNR > 0
Formel: AUFNR
sonst: ANLZ_CAUFN

Sofern im CO-Beleg kein Innenauftrag übertragen wurde, wird in diesen Feld der im Anlagenstammsatz hinterlegte Innenauftrag ausgegeben.

Danach werden die Felder dann gefüllt wenn in den entsprechenden zeitabhängigen Daten die Felder gefüllt sind. Eine etwas ausführlichere Beschreibung zu diesen Feldern und den entsprechenden Hintergrund ist im Artikel "Abgleich Belege in CO auf Profit-Center mit zeitabhängigen Stammdaten der Anlagenbuchhaltung bei Investitionen"  erläutert.Die hier erläutertere Query wird vergleichbar aufgebaut, allerdings ohne ein Kontrollfeld, ob beim Erfassen des Anlagenbeleges eine Übergabe der CO-Objekte vergessen worden ist.

Die entsprechende Grundliste wird wie folgt aufgebaut:

Auch in dieser Aufstellung ist L als Listenfeld und S als Selektionsfeld zu verstehen. Die Felder werden hier in der Reihenfolge angegeben, wie diese dann auch in der Query ausgegeben werden sollen:

EC-PCA: Ist-Einzelposten (GLPCA)
Geschäftsjahr (L,S) GLPCA-RYEAR
Buchungsperiode (L,S)  GLPCA-POPER
Kontonummer (L,S) GLPCA-RACCT
Soll-/Haben-Kennzeichen (L,S) GLPCA-DRCRK
Profit-Center (L,S) GLPCA-RPRCTR
Anlagen-Hauptnummer (L,S)  GLPCA-ANLN1
Anlagenunternummer (L) GLPCA-ANLN2
Anlagenbewegungsart (L,S) GLPCA-ANBWA

Bewertungsartentexte der Anlagenbuchhaltung (TABWT)
Bezeichnung Bewegungsart (L) TABWT-BWATXT

EC-PCA: Ist-Einzelposten (GLPCA)
Betrag in Proftit-Center-Hauswährung (L) GLPCA-KSL
Buchungsdatum im Beleg (L) GLPCA-BUDAT

Valutierte Anlagenzuordnung (ANLZ)
Datum Gültikatisbeginn (L) ANLZ-ADATU
Datum Gültigkeitsende (L) ANLZ-BDATU

Im Folgenden werden sowohl die CO-Objekte aus der Anlagenbuchhaltung als auch der Profit-Center-Rechnung ausgegeben. Dieses ist erforderlich um etwaige Fehler bei der Erfassung der Anlage zu umgehen. Genaueres zum Hintergrund ist im obene verlinkten Artikel erwähnt.

Valutierte Anlagenzuordnung (ANLZ)
ANLZ_KOST (L) ANLZ-KOSTL
ANLZ_CAUFN (L) ANLZ-CAUFN
ANLZ_VKOST  Verantwortliche Kostenstelle (L) ANLZ-VKOST

EC-PCA: Ist-Einzelposten (GLPCA)
GLPCA_KOSTL (L) GLPCA-KOSTL
GLPCA-AUFNR (L) GLPCA-AUFNR

Nun folgen die angelegten lokalen Zusatzfelder
Kostenstelle (L) KS
Innenauftrag (L) IA
Berichtswert (L) Wert

Sofern nun noch weitere Felder aus der Anlagenbuchhaltung mit ausgegeben werden sollen bietet sich hier die Tabelle ANLA Anlagenstammdaten an.

Für unseren Fall wird die Mittelherkunft über das Feld Ordnungsbegriff 1 abgebildet:

Anlagenstammsatz-Segment (ANLA)
Ordnungsbegriff 1 (L,S) ANLA-ORD41

Sofern die Bezeichnung des Ordnungsbegriff 1 in der Selektionsmaske geändert werden soll bietet es sich an vom Einstiegsbild der Query über SPRINGEN->FELDAUSWAHL->SELEKTIONEN die Bezeichnung Ordnungsbegriff 1 mit Mittelherkunft zu überschreiben. Über die Wertauswahlhilfe (F4) können dann entsprechende Ordnungsnummer selektioert werden, so dass im Selektionsbild entsprechend ausgewählt werden.


 

Hintergrund: Anlagenzugänge über Bewegungsart und Buchungskonto selektieren

Die einfachste Auswertung dürfte nun eine Liste sein die über die Selektion der Anlagenbewegungsart erfolgt.In der Regel ist der Anlagenzugang über die Anlagenzugangsarten 100 bis 190 oder sofern innerhalb eines Konzern auch Anlagenzugänge aktiviert werden oder allerdings zur Aktivierung von Anlagen im Bau bzw. Anlagen selbst erstellt werden dürften auch die Anlagenbewegungsarten:
  • 300 Umbuchung Altbestand abgehend von aktiver Anlage
  • 310 Umbuchung Altbestand zugehend von aktiver Anlage
  • 320 Umbuchung Neuzugang abgehend
  • 330 Umbuchung Neuzugang zugehend
  • 345 Umbuchung Neuzugang abg.von Anlage im Bau Einzelp.
  • 346 Umbuchung Neuzugang zugehend von Anlage im Bau
relevant sein. Als Sachkonto sollten hier dann die Buchungskonten der Anlagenbuchhaltung ausgewertet werden. Basierend auf den Kontenplan IKR kann dieses bspw. über folgendes Intervall dargestellt werden (ohne Werberichtigungskonten)

100000    1000099
1000101    2100099
2100101    5000099
5000101    7000099
7000101    7900099
7900101    8000099
8000101    8900099
8900101    9000099
9000101    19999998
27900000 27999999

Layoutvariante anlegen für Investionsliste

Über eine Layoutvariante können nun folgende Felder ausgegeben werden:
  • Geschäftsjahr
  • Buchungsdatum
  • Kostenstelle
  • Innenauftrag
  • Berichtswert

Damit werden mit Berichtswert 0 solche Daten ausgegeben sofern sich die CO-Objekte (Zuordnung Kostenstelle, Innenauftrag) wieder geändert haben (zum Beispiel Finanzierung aus Kostenstelle oder Innenauftrag). Vom Selektionsbild ist es nun möglich entweder Profit-Center, Kostenstellen, Innenaufträge oder die Mittelherkunft als Auswahlkriterium zu wählen. Dabei sind auch Platzhalter wie * möglich zu verwenden.

Die Vorraussetzung für das Buchen auf Innenaufträgen in der Anlagenbuchhaltung ist im Artikel "Abgleich Belege in CO auf Profit-Center mit zeitabhängigen Stammdaten der Anlagenbuchhaltung  bei Investitionen" ausführlicher beschrieben.

Grundsätzlich eignet sich diese Query auch als Zugangsliste für Investitionen, wobei dieses nur Sachanlagen (mit Stammsatz in der Anlagenbuchhaltung und nicht Finanzanlagen betrifft. Eine Möglichkeit der Auswertung von Finanzanlagen ist im Artikel "Query FI Einzelposten als Belegjournal - Belegsegment (BSEG) und Belegkopf (BKPF) verknüpfen" beschrieben.


 

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema SAP Query habe ich im Artikel
"Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Samstag, 5. April 2014
10:49 Uhr

Abgleich Belege in CO auf Profit-Center mit zeitabhängigen Stammdaten der Anlagenbuchhaltung bei Investitionen

Ausgangslage

Innerhalb der Anlagenbuchhaltung wurde ein Anlagenstammsatz über die Transaktion AS01 mit zeitabhängiger Zuordnung auf einen Innenauftrag angelegt.

Exkurs: Vorraussetzung für das Buchen auf Innenaufträgen in der Anlagenbuchhaltung

Hierzu muss die Integration mit der Hauptbuchhaltung im Customizing der Anlagenbuchhaltung aktiviert sein. Dieses ist innerhalb der Transaktion SPRO  unter folgenden Pfad möglich:

  • Finanzwesen
  • Anlagenbuchhaltung
  • Integration mit dem Hauptbuch
  • Mitzubuchende Kontierungsobjekte aktivieren
  • Kontierungsobjekte aktivieren

Hier kann das Kontierungsobjekt CAUFN Innenauftrag auf aktiv gesetzt werden.Ferner muss unterhalb des Knoten "Integration mit dem Hauptbuch" auch die "Feldstatusvariante der Anlagenbuchhaltung" die Kontierungsobjekte als Feldstatus für die Buchungsschlüssel 70 Anlagen-Soll und 75 Anlagen-Haben eingeblendet werden, da andernfalls für Buchungen diese  nicht angezeigt werden. Die entsprechende Feldstatusgruppe ist in den Sachkonten der Anlagenbuchhaltung innerhalb der Transaktion FS00 - Sachkonto anzeigen in der Registarkarte ERfassung/Bank/Zins in der Gruppe "Steuerung der Belegerfassung im Buchungskreis" ersichtlich. Von hier aus können auch die einzelnen Felder unter den Punkt "Zusatzkontierung" auf Ausblenden, Musseingabe oder Kanneingabe gesetzt werden. Hier sollte das Feld CO/PP Auftrag ebenso wie Profitcenter auf "Kanneingabe" gesetzt werden.

Bei der Erfassung der Rechnung zur Anlage kann es zu zwei Fehlern kommen.

a) Vergessen des Innenauftrages in Belegposition Anlagenaktivierung
Später wurde eine Kreditorenrechnung gegen die Anlage gebucht. Hierbei wurde die Belegposition (Buchungsschlüßel 31 - kreditorische Rechnung) gegen den Kreditor bei der Erfassung der Anlagenaktivierung (Buchungsschlüssel 70 - Anlagen-Haben , Bewegungsart 100, Konto = Anlagennummer) jedoch versäumt das Feld Auftrag zu füllen. Hierdurch erfolgt zwar eine Buchung eines Profit-Center-Beleges angelegt, der Beleg der Finanzbuchhaltung weist jedoch weder Kostenstelle noch Innenauftrag aus.

b) Angabe eines abweichenden Innenauftrages
Eine weitere Fehlerquelle kann die Angabe eines abweichenden Innenauftrages zum Anlagenstamm sein. Sofern dieser Innenauftrag vom Profit-Center der verantwortlichen Kostenstelle abweicht kommt es zu einer Warnmeldung in der Form "Profit-Center wird neu gesetzt ...", Handelt es sich jedoch um einen Auftrag der ebenfalls am gleichen Profit-Center hängt kann dann der Beleg der Finanzbuchhaltung eine abweichende Kontierung in der Belegposition enthalten, da hier ein anderer Innenauftrag als im Anlagenstamm hinterlegt ist.

Auswirkung Abweichung CO Belege zu Stammdaten Anlagenbuchhaltung

Bei aktivierter statistischer Fortschreibung von Investitionen ergibt sich bei der Auswertung auf Basis der Profit-Center eine Abweichungen zwischen der Profit-Center-Rechnung und der Innenauftragsrechnung. So weist eine Auswertung von Profit-Center-Belegen andere Salden je Innenauftrag aus  im Vergleich zu einer Auswertung aller Innenaufträge des jeweiligen Profit-Center. Entsprechend könnte es im Fall b) auch zu einer abweichenden Darstellung innerhalb des SAP Moduls PSM-FM geben. Im Fall a) scheint eine Fortschreibung nach PSM-FM tatsächlich am entsprechenden Fond zu erfolgen.

Eine Auswirkung auf die Bilanz / GuV ist nicht gegeben, da hier die Sachkonten direkt und nicht auf Basis von Kostenstellen und Innenaufträge ausgewertet werden.

Eine mögliche Lösung für dieses Problem, wäre eine Übernahme des Feld Innenauftrag als Vorschlagswert aus den Anlagenstamm in das manuell zu pflegende Feld in der Position der Anlagenaktivierung (Buchungsschlüssel 70, Bewegungsart 100, Konto = Anlagennummer). Dieses funktioniert im Standard schon bei der Kostenstelle, wobei diese nicht übertragen wird, wenn im Anlagenstamm ein Innenauftrag hinterlegt ist. Leider scheint es, meines Wissens nach, keine derartige Möglichkeit im Standard vorhanden zu sein.

Lösung:
Daher bleibt nur die Möglichkeit des Abgleich der CO-Belege mit den vorhandenen Daten innerhalb der Anlagenbuchhaltung. Wie im Artikel "Lebensweg einer Anlage oder Query über zeitabhängige Stammdaten einer Anlage" erläutert werden die zeitabhängigen Daten der Anlagenbuchhaltung in der Tabelle ANLZ "Valutierte Anlagen-Zuordnungen" gespeichert. Die Einzelposten der Profit-Center-Rechnung sind in der Tabelle GLPCA "EC-PCA: Ist-Einzelposten" zu finden. Innerhalb des Profit-Center-Beleges sind auch die Informationen zum Innenauftrag beziehungsweise der Kostenstelle der Buchung zu finden. Entsprechend bietet es sich an, diese Tabellen in einer Query miteinander zu verknüpfen und ein Kontrollfeld bei Abweichung zwischen Buchung der Rechnung und der im Anlagenstamm hinterlegten Kontierung zu ermöglichen.

Query Abgleich Investitionen aus Profit-Center-Beleg mit hinterlegter Kontierung aus zeitabhängige Stammdaten der Anlagenbuchhaltung

Hierzu sind folgende Schritte erforderlich:

1. Infoset anlegen

Bei der Anlage eines Infosets über die Transaktion SQ02 wird als Datenquelle unter Tabellen-Join  über Tabelle die Tabelle GLPCA angegeben. In den weiteren Schritten können die anderen Tabellen über  BEARBEITEN->Tabelle einfügen  ergänzt werden.
Die angesprochenen Tabellen werden dabei wie folgt verknüpft. Die Angabe der Tabellen erfolgt in der Reihenfolge, wie diese auch bei der Infoset Anlage ergänzt werden. Bei den Verknüpfungen handelt es sich um eine "normale" Verknüpfung. Dieser ist mit <--> angegeben.

Zur Darstellung der Bewegungsarten werden die beiden Tabellen GLPCA ("EC-PCA: Ist-Einzelposten") und TABWT ("Bewegungsartentexte der Anlagenbuchhaltung") über die Felder Anlagenbewegungsart miteinander verknüpft.

GLPCA-ANBWA<--> TABWT-BWASL

Für die Zuordnung von CO-Beleg und Anlagenstamm werden die beiden Tabellen GLPCA und ANLZ ("Valutierte Anlagen-Zuordnungen") miteinander über die Felder Buchungskreis, Anlagen-Hauptnummer (ANLN1) und Anlagen-Unternummer (ANLN2) verknüpft.

GLPCA-RBUKRS <--> ANLZ-BUKRS
GLPCA-ANLN1<--> ANLZ-ANLN1
GLPCA-ANLN2<--> ANLZ-ANLN2

In den einzelnen Feldgruppen werden dann alle Felder der Tabellen GLPCA und TABWT übernomen. Bei der Feldgruppe über die Tabelle ANLZ kann sich auf folgende Felder beschränkt werden:
ANLZ-BDATU - Datum Gültigkeitsende
ANLZ-ADATU - Datum Gültigkeitsbeginn
ANLZ-ANLN2 - Anlagenunternummer
ANLZ-ANLN1 - Anlagen-Hauptnummer
ANLZ-KOSTL - Kostenstelle
ANLZ-CAUFN - Innenauftrag
ANLZ-KOSTLV - Verantwortliche Kostenstelle der Anlage

Diese Vorgehensweise ist auch schon im Artikel "Lebensweg einer Anlage oder Query über zeitabhängige Stammdaten einer Anlage" beschrieben. Wobei hier keine einzelnen Tabellen sondern eine logische Datenbank der Finanzbuchhaltung (bzw. Anlagenbuchhaltung) genutzt wurde.
 

2. Query definieren


In der Querydefiniton besteht die Möglichkeit über die im Infoset hinterlegten Felder der tabellen weitere Informationen zu hinterlegen und in der Grundliste entsprechend auszuwerten. Hierfür wird innerhalb der Query mit lokalen Feldern gearbeitet.

2.1 Lokale Zusatzfelder anlegen

Um lokale Felder zu definieren wird nicht direkt die Grundliste der Query bearbeitet (wo auch das Layoutdesign gepflegt wird) sondern innerhalb der Querypflege (Transaktion SQ01) mit "nächstes Bild (F6)" auf die Feldauswahl der Query gewechselt. Alternativ ist es auch möglich dies über das Menü SPRINGEN->FELDAUSWAHL->FELDAUSWAHL zu erreichen.

Über
BEARBEITEN->KURZBEZEICHNUNG
kann für die einzelnen Felder eine Kurzbezeichnung eingestellt werden. Nun werden rechts neben den Datenfeldern Eingabefelder für die Kurzbezeichnung angegeben. Hier erhalten nun folgende Felder eine Kurzbezeichnung (in der Beschreibung ist die Bezeichnung, gefolgt von der angelegten Kurzbezeichnung (fett hervorgehoben) und des dahinter technisch liegenden Tabellenfeldes angegeben):

Feldgruppe EC-PCA: Ist-Einzelposten (GLPCA
  • Betrag in Profit-Center-Hauswährung - KSL (GLPCA-KSL)
  • Buchungsdatum im Beleg - BUDAT (GLPCA-BUDAT)
  • Kostenstelle - KOSTL (GLPCA-KOSTL)
  • Auftragsnummer - AUFNR (GLPCA-AUFNR)
Feldgruppe Valutierte Anlagen-Zuordnungen (ANLZ)
  • Datum Gültigkeitsende - BDATU (ANLZ-BDATU)
  • Datum Gültigkeitsbeginn - ADATU (ANLZ-ADATU)
  • Kostenstelle - ANLZ_KOSTL (ANLZ-KOSTL)
  • Innenauftrag - ANLZ_CAUFN (ANLZ-CAUFN)
Diese Kurzbezeichnung ist notwendig, da wir auf diese dann Bezug nehmen, wenn wir ein eigens Feld mit einer Formel anlegen.

Dieses geht über

BEARBEITEN->LOKALES FELD->ANLEGEN

Dieses Lokale Feld wird dann in der Feldgruppe angelegt, in der wir uns gerade befinden. In unseren Fall also ebenfalls in der Feldgruppe der Tabelle ANLZ bzw. der Bezeichnung der Feldgruppe "Valutierte Anlagen-Zuordnungen".

In dieser Query werden vier lokale Felder mit folgenden Eigenschaften angelegt.

Da in der Tabelle ANLZ für jeden Zeitraum ein Datensatz zur Anlage vorhanden ist darf der Buchungswert nur ausgegeben werden, wenn das Buchungsdatum auch innerhalb der Gültigkeit der Anlage liegt. Entsprechend ist ein lokales Feld für die Ermittlung des Wertes mit folgenden Eigenschaften angelegt:

1. lokales Feld (WERT)
Kurzbezeichnung:  WERT
Feldbezeichnung: Berichtswert
Überschrift: Berichtswert
Eigenschaften:
Gleiche Eigenschaften wie Feld:  KSL
Berechnungsvorschrift:
Hier wird eine komplexe Berechnung mit folgenden Bedingungen hinterlegt:
Bedingung: BUDAT >= ADATU AND BUDAT <= BDATU
Formel: KSL * 1
Sonst: KSL * 0

Somit wird der Wert KSL (GLPCA-KSL) nur ausgegeben, wenn das Buchungsdatum des CO Beleges innerhalb des Zeitraums der zeitabhängigen Kontierung des Anlagenstammes aus der Tabelle ANLZ liegt.

2. lokales Feld (KS)
Kurzbezeichnung:  KS
Feldbezeichnung: Kostenstelle
Überschrift: Kostenstelle
Eigenschaften:
Gleiche Eigenschaften wie Feld:  KOSTL
Berechnungsvorschrift:
Hier wird eine komplexe Berechnung mit folgenden Bedingungen hinterlegt:
Bedingung: KOSTL + AUFNR > 0
Formel: KOSTL
Sonst: ANLZ_KOSTL

Dieses Feld gibt die im CO-Beleg vorhandene Kostenstelle aus, sofern innerhalb der Tabelle GLPCA die Summe der Felder KOSTL und AUFNR größer als Null ist (und damit eine Kostenstelle vorhanden ist). Sofern weder Kostenstelle noch Innenauftrag im CO Beleg vorhanden sind wird aus den Anlagenstammsatz die entsprechende Kostenstelle genommen. Dieser Fall sollte jedoch nicht auftreten, da die Übertragung der Kostenstelle bei Buchung auf eine Anlage im Standard funktioniert und lediglich beim Weglassen des Innenauftrages das Feld im CO Beleg nicht gefüllt ist.

3. lokales Feld (IA)
Kurzbezeichnung:  IA
Feldbezeichnung: Innenauftrag
Überschrift: Innenauftrag
Eigenschaften:
Gleiche Eigenschaften wie Feld:  AUFNR
Berechnungsvorschrift:
Hier wird eine komplexe Berechnung mit folgenden Bedingungen hinterlegt:
Bedingung: KOSTL + AUFNR > 0
Formel: AUFNR
Sonst: ANLZ_CAUFN

Sofern im CO-Beleg kein Innenauftrag übertragen wurde, wird in diesen Feld der im Anlagenstammsatz hinterlegte Innenauftrag ausgegeben. Hierdurch würde der eingangs erwähnte Buchungsfehler "a) Vergessen des Innenauftrages in Belegposition Anlagenaktivierung" innerhalb dieser Auswertung behoben, da der Innenauftrag nun aus den Anlagenstamm ausgewertet würde.

4. lokales Feld (CHK)
Kurzbezeichnung:  CHK
Feldbezeichnung: Kontrolle
Überschrift: Kontrolle
Eigenschaften:
Ikone
Durch die Eigenschaft Ikone kann ein entsprechendes Icon ausgegeben werden. Diese sind entweder in der Tabelle ICON ersichtlich oder können als Liste über die Transaktion ICON ausgegeben werden.

Berechnungsvorschrift:
Hier wird eine komplexe Berechnung mit folgenden Bedingungen hinterlegt:
Bedingung: WERT <> 0 AND AUFNR > 0 AND ANLZ_CAUFN <> AUFNR
Formel: ICON_LED_RED

Bedingung: WERT <> 0 AND ANLZ_CAUFN > 0 AND ANLZ_CAUFN <> AUFNR
Formel: ICON_LED_YELLOW

Sofern der Innenanauftrag des CO-Beleges vom Innenauftrag des Anlagenstamms zum Zeitpunkt der Buchung abweicht wird eine rote Ampel ausgegeben (ICON_LED_RED), ist im CO Beleg kein Auftrag angegeben, jedoch im Stammsatz der Anlage ein Innenauftrag zum Zeitpunkt der Buchung hinterlegt (in der Regel ist dieses der Fall, wenn weder Innenauftrag noch Kostenstelle im CO-Beleg vorhanden sind, wird eine gelbe Ampel (ICO_LED_YELLOW) ausgegeben. Die Prüfung erfolgt jedoch nur in den Fällen, da das Feld WERT gefüllt ist (und Buchungsdatum und Anlagenstammsatz miteinander übereinstimmen.

2.2 Grundliste der Query anlegen

Nach Anlage der lokalen Zusatzfelder kann nun die Grundliste der Query angelegt werden.
Hierzu kann über SPRINGEN->GRUNDLISTE->AUFBAU auf die Pflege der Grundlise gewechselt werden in der sowohl das Layout als auch die einzelnen auszugebenden (oder zu selektierenden Felder) ausgewählt werden.

Innerhalb der Query werden nun auf folgende Felder der einzelnen Tabellen Zugriff genommen. Bzw. in der Grundliste zugewiesen. Hierbei ist L als Listenfeld und S als Selektionsfeld zu verstehen.

Die Felder werden hier in der Reihenfolge angeben, wie diese dann auch in der Query ausgegeben werden sollen:



Tabelle GLPCA "EC-PCA: Ist-Einzelposten"
Jahr (L,S)  GLPCA-RYEAR
Soll-/Haben-Kennzeichen  (L,S) GLPCA-DRCRK
Profitcenter (L,S) GLPCA-RPRCTR
Anlage (L,S) GLPCA-ANLN1
Unr. (L) GLPCA-ANLN2
Anlagen-Bewegungsart (L,S) GLPCA-ANBWA

Tabelle TABWT  "Bewegungsartentexte der Anlagenbuchhaltung"
Bezeichnung Anlagenbewegungsart  (L) TABWT-BWATXT
Sprachenschlüssel (S) TABWT-SPRAS
Der Sprachenschlüssel sollte selektiert sein, damit nicht für jede gepflegte Sprachversion die Daten erneut ausgegeben werden.

Tabelle GLPCA "EC-PCA: Ist-Einzelposten"
Konto (L,S) GLPCA-RACCT
Betrag in Profit-Center-Hauswährung  (L) GLPCA-KSL   
Hierbei ist in den Währungsfeldoptionen kein Währungsfeld aktiviert
Buchungsperiode (L,S) GLPCA-POPER
Buchungsdatum im Beleg (L) GLPCA-BUDAT


Tabelle ANLZ "Valutierte Anlagen-Zuordnungen"
Gültig ab (L) ANLZ-ADATU
Gültig bis (L) ANLZ-BDATU
Anlage (L) ANLZ-ANLN1
UNr. (L) ANLZ-ANLN2
ANLZ_KOST (L) ANLZ-KOSTL "Kostenstelle nach Anlagenstamm"
ANLZ_CAUFN (L) ANLZ-CAUFN "Innenauftrag nach Anlagenstamm"
ANLZ_VKOST (L) ANLZ-KOSTLV   "Verantwortliche Kostenstelle der Anlage"


Tabelle GLPCA "EC-PCA: Ist-Einzelposten"
GLPCA_KOSTL (L) GLPCA-KOSTL "Kostenstelle CO Beleges"
GLPCA_AUFNR  (L) GLPCA-AUFNR "Innenauftrag CO Beleg"

Lokale Zusatzfelder
Kostenstelle (L) KS
Innenauftrag (L) IA
Berichtswert (L) WERT
Hierbei ist in den Währungsfeldoptionen kein Währungsfeld aktiviert
Kontrolle (L) CHK

3. Query ausführen

Zum Ausführen der Query ist dann darauf zu achten, dass die entsprechenden Sachkonten der Anlagenbuchhaltung im Feld Konto eingetragen werden und bei den Anlagenbewegungsarten mögliche Zugangsarten (bspw. 100 Zugang) hinterlegt sind. Grundsätzlich eignet sich diese Query auch als Zugangsliste für Investitionen, wobei dieses nur Sachanlagen (mit Stammsatz in der Anlagenbuchhaltung und nicht Finanzanlagen betrifft. Eine Möglichkeit der Auswertung von Finanzanlagen ist im Artikel "Query FI Einzelposten als Belegjournal - Belegsegment (BSEG) und Belegkopf (BKPF) verknüpfen" beschrieben.

Qualitätssicherung


Sofern die Auswertung tatsächlich der Qualitätssicherung und damit einen direkten Vergleich der CO Belege und der Anlagenstammsätze beinhaltet, ist es empfehlenswert die erhaltene ALV Liste (Einzelpostenliste) nach  der Anlagennummer zu gruppieren (Zwischensumme zu bilden). Dieses hat den Vorteil, dass man anhand der gelben oder roten Ampel (eigentlich LED) direkt sieht, ob eine Abweichung noch vorliegt, oder ob die entsprechenden Belege in der Folgezeile schon korrigiert sind (hier sollten sich die Beträge zu 0 saldieren).

Auswertung Investitionen

Sofern die verwendeten Berichte, zum Beispiel Kontoauszug, auf PSM-FM basieren und daher eine Kontrolle obsolet ist eigent sich auch der Artikel "Zusammenfassung Query über Anlagenzugang - Auswertung Investitionen aus Profit-Center-Rechnung" aus 2015 für eine direkte Auswertung der Sachinvestionen aus der Profit-Center-Rechnung mit Ausgabe der CO-Kontierung (Innenauftrag und Kostenstelle) entweder durch den Profit-Center-Beleg oder aus den Anlagenstammsatz. :-) Hier zeigt sich auch im Blog eine entsprechende Entwicklung zwischen den Artikeln.
 

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema SAP Query habe ich im Artikel
"Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Samstag, 8. März 2014
13:03 Uhr

Lebensweg einer Anlage oder Query über zeitabhängige Stammdaten einer Anlage

Ausgangslage
Im Artikel "Query Anlagenbuchhaltung (Inventarliste) über logische Datenbank ADA" wurde schon eine Möglichkeit dargestellt eine Inventurliste aller vorhandenen Anlagen inklusive ihrer Werte und Standortdaten anzugeben.

Allerdings kann sich im Laufe der Zeit der Anlagenstamm auch von der Kontierung her ändern. So kann innerhalb der Transaktion AS03 (Anlagenstamm anzeigen) im Registerblatt "Zeitabhängig" über den Button "Weitere Intervalle" eine Übersicht der Zeitintervalle angezeigt werden in der sich Änderungen des Standorts aber auch Änderung der Innenaufträge nachvollziehen.

Diese Vorgehensweise ist jedoch relativ mühsam, weswegen eine ALV Liste beziehungsweise eine Query hier schneller zum Ziel führen kann.

Lösung
Die zeitabhängigen Daten einer Anlage sind in der Tabelle ANLZ "Valutierte Anlagen-Zuordnungen" zu finden. Über die Felder ADATU (Datum Gültigkeitsbeginn) und BDATU (Datum Gültigkeitsende) sind in dieser Tabelle Standortdaten ebenso wie Finanzierung (Kostenstelle und Innenauftrag) hinterlegt.

Um die Historie einer Anlage darzustellen kann als Infoset einer Query wiederum die logische Datenbank ADA verwendet werden.
  • Exkurs
    Die Struktur einer logischen Datenbank kann in der Transaktion SE36 eingesehen werden. Hier sind auch die einzelnen Komponenten für die logische Datenbank ADA einzusehen.

    Logische Datenbanken enthalten schon Verknüpfungen und können direkt als Grundlage für ein Infoset verwendet werden. Dieses hat den Vorteil, dass man nicht selbst erst einzelne Tabellenverknüpfungen erstellen muss.
Bei einer Query über die Historie einer Anlage sollten nur die Stammdaten ausgelesen werden, da bei einer wertbetrachtung hier Doppelungen auftreten können, wenn an dieser Anlage zeitlich Daten geändert haben (Beispiel Wert der Anlage 100 ist sowohl am Standort A als auch am Standort B vorhanden, obgleich die Anlage zum jeweiligen Zeitpunkt nur einmal vorhanden war und ist).


Daher sollten folgende Werte ins Infoset über die logische Datenbank ADA übernommen werden (beziehungsweise später in der Query verwendet werden).

1.) Infoset anlegen

Basierend auf die logische Datenbank ADA wurden folgende Werte in Feldgruppen entsprechend der vorhandenen Struktur übernommen


Aus der Struktur ANLAV "Anlagenreporting: ANLA-Felder ergänzt um Kst, ..."

ANLAV-BUKRS Buchungskreis
ANLAV-ANLKL Anlagenklasse
ANLAV-ANLN1 Anlagen-Hauptnummer
ANLAV-ANLN2 Anlagenunternummer
ANLAV-KTOGR Kontenfindung
ANLAV-AKTIV Aktivierungsdatum der Anlage
ANLAV-DEAKT Deaktivierungsdatum
ANLAV-ORD41 Ordnungsbegriff 1
ANLAV-LIFNR Kontonummer des Lieferanten bzw. Kreditors
ANLAV-MENGE Menge
ANLAV-INVNR Inventarnummer
ANLAV-TXT50 Bezeichnung der Anlage
ANLAV-KOSTL Kostenstelle
ANLAV-STORT Standort der Anlage
ANLAV-CAUFN Innenauftrag
ANLAV-RAUMN Raum
ANLAV-KOSTLV Verantwortliche Kostenstelle der Anlage


Dieses dient der aktuellen Daten der Anlage.

Aus der Tabelle ANLZ "Valutierte Anlagen-Zuordnungen"

ANLZ-KOSTLV Verantwortliche Kostenstelle der Anlage
ANLZ-RAUMN Raum
ANLZ-CAUFN Innenauftrag
ANLZ-STORT Standort der Anlage
ANLZ-KOSTL Kostenstelle
ANLZ-ADATU Datum Gültigkeitsbeginn
ANLZ-BDATU Datum Gültigkeitsende
ANLZ-ANLN1 Anlagen-Hauptnummer
ANLZ-ANLN2 Anlagenunternummer


Damit sind sowohl die aktuellen Werte (aus der Struktur ANLAV) als auch die historischen Werte (aus der Tabelle ANLZ) auswertbar.

2.) Query anlegen

Innerhalb der Query werden nun auf folgende Felder Zugriff genommen. Bzw. in der Grundliste zugewiesen. Hierbei ist L als Listenfeld und S als Selektionsfeld zu verstehen.

Die Felder werden hier in der Reihenfolge angeben, wie diese dann in der Query ausgegeben werden sollen:



ANLAV - Anlagenreporting: ANLA-Felder ergänzt um Kst, ...
Buchungskreis (S) ANLAV-BUKRS
Anlagenklasse (S) ANLAV-ANLKL
Kostenstelle (S) ANLAV-KOSTL
Verantwortliche Kostenstelle der Anlage (S) ANLAV-KOSTLV
Standort der Anlage (S) ANLAV-STORT
Deaktivierungsdatum (S) ANLAV-DEAKT


Besonders das Feld Deaktivierungsdatum ist hilfreich um nur vorhandene Anlagen zu selektieren. Durch die Optionen (rechte Maustaste) kann dieses mit Blank (ohne Wert) auf = Einzelwert gesetzt werden, so dass in der Programmabgrenzung nur aktive (vorhandene Anlagen) dargestellt werden.

Anlagen-Hauptnummer (L,S) ANLAV-ANLN1
Anlagenunternummer (L,S) ANLAV-ANLN2
Bezeichnung der Anlage (L) ANLAV-TXT50
Aktivierungsdatum der Anlage (L) ANLAV-AKTIV


ANLZ - Valutierte Anlagen-Zuordnungen
Datum Gültigkeitsbeginn (L) ANLZ-ADATU
Datum Gültigkeitsende (L)


Zusatzfelder zu ANLZ
(Hierbei handelt es sich um ein in der logischen Datenbank gepflegtes Zusatzfeld zur Tabelle ANLZ)
Text:Standort der Anlage (L) TEXT_ANLZ_STORT

ANLZ - Valutierte Anlagen-Zuordnungen
Verantwortliche Kostenstelle der Anlage (L) ANLZ-KOSTLV
Kostenstelle (L) ANLZ-KOSTL
Innenauftrag (L) ANLZ-CAUFN

Zusatzfelder zu ANLZ
Text: Innenauftrag (L) TEXT_ANLZ_CAUFN


3.) Erweiterung
Über die Berichtsschnittstelle kann dann bspw. die Transaktion AS03 für Anlage anzeigen genutzt werden, so dass hier direkt der Anlagenstammsatz genutzt werden kann.


Hierzu rufen wir wiederum über die SQ01 die Query für eine Änderung auf.
Über SPRINGEN->BERICHTSZUORDNUNG können Empfängerberichte definiert werden.

Über das „+“ (Zeile einfügen) können weitere Query eingefügt werden. Alternativ kann hier auch ein anderer Berichtstyp ausgewählt werden. Über "TR Transaktion" können hier auch die Anlagenstammsatzanzeigetransaktion (AS03) hinterlegt werden.

Hinweis:

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Montag, 18. März 2013
17:53 Uhr

Investitionen in ReportWriter (statistische Buchungen)

Ausgangslage
In einen Report-Writer-Bericht sollen aus CO nicht nur Personal- und Sachkosten sondern auch Investitionen ausgewiesen werden. Hierbei ist zu beachten, dass eigentlich Bestandskonten der Bilanz (dazu gehören auch die Konten der Anlagenbuchhaltung) nicht auf Kostenstellen oder Innenaufträge fortgeschrieben werden.

Jedoch besteht die Möglichkeit im Customizing der Anlagenbuchhaltung (abhängig von Anlagenbewegungsart) statisitsche Buchungen in der Kostenstellenrechnung (oder auch auf Innenaufträge) zu erstellen. Diese werden als statistische Buchungen in der Kostenstellenrechnung ausgewiesen.

So werden diese bspw. im Bericht S_ALR_87013611 (Kostenstellen Ist/Plan/Abweichung) als ein Extra-Abschnitt unter "Statistische Buchungen" ausgewiesen.

Für eine Gesamtaufwandbetrachtung von Kostenstellen sollen nun jedoch sowohl tatsächliche Buchungen als statistische Buchungen ausgewiesen werden.


Lösung
Als Lösung kann hier innerhalb eines ReportWriter die Basiskennzahl Kosten mit folgenden Merkmalen gepflegt werden:

Werttyp: 11
Hierdurch wird nur das statistisches Ist ausgewählt (Plan wäre 10). Auf diese Weise werden auch nur die statistischen Buchungen in dieser Spalte ausgewiesen.

B/EntlKennz. CO: S
Es kann sinnvoll sein, hier nur Sollbuchung bzw. Empfänger-Belastung ausgewiesen werden. Auf diese Weise werden bspw. unerwünschte Werberichtigungen durch AfA nicht ausgewiesen. Dieses gilt auch, wenn nur die Anlagenzugänge aber nicht die Anlagenabgänge angezeigt werden sollen.
Zu beachten ist jedoch, dass primäre Buchungen immer als Sollbuchungen (Belastung) aufgefaßt werden. Insbesondere gilt dieses auch für Stornierungen im FI und Anlagenabgänge. Eine reine Auswertung des Anlagenzugang ist demnach nur über die Profit-Center-Rechnung oder eben über eine Query möglich.



Kostenart (als Gruppe):INV
Hier sollte eine Kostenartengruppe (Transaktion KAH1) angelegt werden in der die relevanten Kostenarten (für Investitionen) hinterlegt sind.

Darstellung der Obligos
Sofern auch Bestellungen ausgewiesen werden sollen, kann es hilfreich sein, hier die Kostenartengruppe INV bspw. auch mit Werttyp 21 und 22 statt 11 zu verwenden um Obligos aus Bestellungen auszuweisen.

Als Zeile kann dann das Element Kostenstelle oder Innenauftrag als Gruppe (sinnvollerweise auch als Variable) definiert werden und diese dann aufgelöst werden.

Hierdurch können alle Investitionen pro Kostenstelle oder Innenauftrag ausgewiesen werden.

Auswertung reiner Anlagenzugang

Eine bessere Alternative ist hier jedoch ggf. die Auswertung über eine Query, welche im Artikel "Query Anlagenbuchhaltung (Inventarliste) - AHK Wert" beschrieben ist. Dennoch eignet sich die Darstellung im ReportWriter/ReportPainter hervorragend zum Ausweis eines Obligos innerhalb der Investitionen. Eine Kombination aus ReportPainter für das Obligo und Sap Query für die tatsächlich gebuchten Investitionen ist hier ggf. der Idealweg, sofern eine Auswertung auf Ebene der Kostenstellen und Innenaufträge und nicht auf Profit-Center erfolgen soll. Innerhalb der Profit-Center-Rechnung können hingegen direkt die Bestandskonten der Anlagenbuchhaltung ausgewertet werden. Hier sollte jedoch die im Artikel "Abgleich Belege in CO auf Profit-Center mit zeitabhängigen Stammdaten der Anlagenbuchhaltung bei Investitionen" beschriebene Problematik beachtet werden um etwaige Fehler (aus CO Sicht) beim Buchen des Zugangs einer Anlage zu vermeiden.
 

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema Report Painter und Report Writer habe ich im Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




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Samstag, 29. September 2012
12:40 Uhr

Query Anlagenbuchhaltung (Inventarliste) - AHK Wert

In einer Query für die ANlagenbestandsliste (siehe Query Anlagenbuchhaltung (Inventarliste) über logische Datenbank ADA ) wurde innerhalb der logischen Datenbank ADA das Feld ANLCV-KANSW kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten aus der Struktur ANLCV "Anlagenreporting: ANLC-Felder ergänzt um verschied" entnommen.

Im Laufe der ANwendung hat sich herausgestellt, dass die Query bei im aktuellen Geschäftsjahr angeschaffte Anlagen dieses Feld leer bleibt. Sofern nun eine Anlagenbestandsliste über einen bestimmten Anlagenwert gefiltert werden soll, ergibt sich hier ein Problem.

Ursache:

Das Feld ANLCV-KANSW umfasst die kumulierten Anschaffungs- und Herstellungskosten, die bis zum Anfang des aktuellen Geschäftsjahres auf die Anlage zugegangen sind. Somit sind die im Laufe des Jahres angeschafften Anlagen hier noch mit keinen Buchwert versehen, so dass diese erst zum Jahresende ausgewiesen werden.

Lösung:

Innerhalb der Struktur ANLCV "Anlagenreporting: ANLC-Felder ergänzt um verschied" bietet sich das Feld

ANLCV-BEST_GJE "Anschaffungswert Geschäftsjahresende ( ohne Inv. förderung)" an, da hier alle Anschaffungskosten gelistet werden, so dass nun auch eine Filterung der im laufenden Jahr angeschafften ANlagen erfolgen kann.

Hinweis:

Die summierten Felder der Struktur ANLCV wie z.B. die in der Query verwendeten Felder:
ANLCV-BEST_GJE Anschaffungswert Geschäftsjahresende ( ohne Inv. förderung
ANLCV-KANSW kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten
ANLCV-KNAFA Kumulierte Normalabschreibungen
ANLCV-KSAFA Kumulierte Sonderabschreibungen
ANLCV-KAAFA Kumulierte außerplanmäßige Abschreibung
ANLCV-LFD_BCHWRT Buchwert der Anlage aktuell

sollten nur als Listenfelder und nicht als Selektionsfelder gewählt werden. Eine Filterung über den Anlagenwert kann dann über die ALV Liste oder in Excel erfolgen.

Ergänzung:

Sollen auch zeitabhängige Stammdaten ausgewertet werden, bzw. die Buchungen der Profit-Center-Rechnung und der Anlagenbuchhaltung aufeinander abgestimmt werden ist auch der Artikel "Abgleich Belege in CO auf Profit-Center mit zeitabhängigen Stammdaten der Anlagenbuchhaltung bei Investitionen" relevant. Hier ist auch das Thema "Vorraussetzung für das Buchen auf Innenaufträgen in der Anlagenbuchhaltung" behandelt.

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema SAP Query habe ich im Artikel
"Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Mittwoch, 1. August 2012
17:01 Uhr

FI-AA Anlagenbuchhaltung: Klassifizierung von Anlagen

Ausgangslage:
Für ein Reporting innerhalb der Anlagenbuchhaltung sollen im Anlagenstammsatz entsprechende Felder hinterlegt werden, die dann in einer Stammdatenliste beispielsweise in Form einer Query ausgewertet werden.

Lösung:
Innerhalb des Anlagenstammsatzes finden sich im Reiter "Zuordnungen" die Felder Ordnungsbegriffe, welche einzeln über die Feldstatuspflege eingeblendet werden können.

Innerhalb des Customizing können hierbei insgesamt fünf Ordnungsbegriffe hinterlegt werden. Dabei haben vier davon 4-stellige Ordnungsziffern und einer die Möglichkeit von 8-Stellen. Daneben können diese Ordnungsziffern dann auch entsprechende Bezeichnungen haben.

Denkbar ist es bspw. hier einen entsprechenden Nummerncode für die Mittelherkunft zu hinterlegen.

Die einzelnen Ordnungsbegriffe könenn innerhalb des Customizing mit entsprechenden Einträgen hinterlegt werden und später dann auch als Selektionsparameter ausgewertet werden.
Im Beispiel der Query wird bspw. der Ordnungsbegriff 1 für die Mittelherkunft genutzt, welche Nummern darstellen und die Texte sind dann die ausführlichen Bezeichnungen (in der Query wäre dieses dann das Feld

Zusatzfelder zu ANLAV
Text:Ordnungsbegriff 1 (L) TEXT_ANLAV_ORD41


Aber auch im Anlagenstammsatz sind diese Ordnungsbegriffe entsprechend einzusehen.

Customizing Ordnungsbegriffe:

Innerhalb des Customizing befinden sich die Pflege der Ordnungsbegriffe unter:

Transaktion SPRO
Finanzwesen->
Anlagenbuchhaltung->
Stammdaten->
Benutzerfelder

Hier gibt es die Funktionen:
"Ordnungsbeegriffe 4-stellig ausprägen" (Transaktion OAVA)
"Ordnungsbegriffe 8-stellig ausprägen" (Transaktion OAV8)

unter welchen die einzelnen Ausprägungen der Ordnungsbegriffe gepflegt werden können.

Über die Funktion "Schlüsselworte der Ordnungsbegriffe ändern"
ist es dann auch möglich die Bezeichnungen der Ordnungsbegriffe zu ändern, so dass bspw. statt "Ordnungsbegriff 1" hier auch "Mittelherkunft" ausgewiesen wird.

Diese Änderung ist dann sowohl im Anlagenstammsatz als auch als Spaltenüberschriften für Queries möglich.

Somit besteht hier im Rahmen einer Klassifizierung über diese Ordnungsbegriffe die Möglichkeit Anlagenlisten nach bestimmten Kriterien zu summieren bzw. auszuwerten. Ein Nachteil ist hierbei ggf. dass diese dann entsprechend nachgepflegt werden müssen. Wobei dieses dann auch anhand eines CATT möglich ist.

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Dienstag, 22. Mai 2012
17:31 Uhr

Query Anlagenbuchhaltung (Inventarliste) über logische Datenbank ADA

Ausgangslage
Es soll ein Verzeichnis über alle Anlagen inklusive Bezeichnung des zugeordenten Innenauftrages, sowie Standort und Wert der Anlage. Dieses soll bspw. als Inventarliste zur Kontrolle an den einzelnen Standorten genutzt werden. Hierzu nutzen wir die Auswertungsmöglichkeiten einer logischen Datenbank.

Die Struktur einer logischen Datenbank kann in der Transaktion SE36 eingesehen werden. Hier sind auch die einzelnen Komponenten für die logische Datenbank ADA einzusehen.

Logische Datenbanken enthalten schon Verknüpfungen und können direkt als Grundlage für ein Infoset verwendet werden. Dieses hat den Vorteil, dass man nicht selbst erst einzelne Tabellenverknüpfungen erstellen muss.

Diese sind in der SE36 betrachtbar. Im Bereich HR wären dieses bspw. PNP oder PCH. Der Nachteil dieser logischen Datenbanken ist, dass hier keine weiteren Tabellen abgefragt werden können sondern diese hierarchisch von SAP festgelegt sind.

Logische Datenbanken sind bspw. BRF (für FI Belege) oder ADA (für die Anlagenbuchhaltungsdaten).


1.) Infoset anlegen

Basierend auf die logische Datenbank ADA wurden folgende Werte in Feldgruppen entsprechend der vorhandenen Struktur übernommen


Aus der Struktur ANLAV "Anlagenreporting: ANLA-Felder ergänzt um Kst, ..."

ANLAV-BUKRS Buchungskreis
ANLAV-ANLKL Anlagenklasse
ANLAV-ANLN1 Anlagen-Hauptnummer
ANLAV-ANLN2 Anlagenunternummer
ANLAV-KTOGR Kontenfindung
ANLAV-AKTIV Aktivierungsdatum der Anlage
ANLAV-DEAKT Deaktivierungsdatum
ANLAV-ORD41 Ordnungsbegriff 1
ANLAV-LIFNR Kontonummer des Lieferanten bzw. Kreditors
ANLAV-MENGE Menge
ANLAV-INVNR Inventarnummer
ANLAV-TXT50 Bezeichnung der Anlage
ANLAV-KOSTL Kostenstelle
ANLAV-STORT Standort der Anlage
ANLAV-CAUFN Innenauftrag
ANLAV-RAUMN Raum
ANLAV-KOSTLV Verantwortliche Kostenstelle der Anlage

Aus der Tabelle ANLB "Abschreibungsparamter":

ANLB-NAPRZ Prozentsatz Normalabschreibung
ANLB-NDJAR Geplante Nutzungsdauer in Jahren
ANLB-AFASL Abschreibungsschlüssel
ANLB-LGJAN Letztes Geschäftsjahr der Jahreswerte in der Anlagenbuchh.

Aus der Struktur ANLCV "Anlagenreporting: ANLC-Felder ergänzt um verschied":

ANLCV-KANSW kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten
ANLCV-KNAFA Kumulierte Normalabschreibungen
ANLCV-KSAFA Kumulierte Sonderabschreibungen
ANLCV-KAAFA Kumulierte außerplanmäßige Abschreibung
ANLCV-LFD_BCHWRT Buchwert der Anlage aktuell


2.) Query anlegen

Innerhalb der Query werden nun auf folgende Felder Zugriff genommen. Bzw. in der Grundliste zugewiesen. Hierbei ist L als Listenfeld und S als Selektionsfeld zu verstehen.

Die Felder werden hier in der Reihenfolge angeben, wie diese danna uch in der Query ausgegeben werden sollen:

ANLAV - Anlagenreporting: ANLA-Felder ergänzt um Kst, ...
Ordnungsbegriff 1 (S) ANLAV-ORD41
(Hier kann bspw. die Mittelherkunft gepflegt sein)
Buchungskreis (L,S) ANLAV-BUKRS
Der Buchungskreis wird mit in der Listenanzeige übernommen, so dass ein Absprung über die Berichtsschnittstelle zur Transaktion AS03 möglich ist
Standort der Anlage (S) ANLAV-STORT
Verantwortliche Kostenstelle der Anlage (L,S) ANLAV-KOSTLV
Anlagenklasse (L,S) ANLAV-ANLKL

Zusatzfelder zu ANLAV
(Hierbei handelt es sich um ein in der logischen Datenbank gepflegtes Zusatzfeld zur Struktur ANLAV)
Text:Kontenfindung (L) TEXT_ANLAV_KTOGR

ANLAV - Anlagenreporting: ANLA-Felder ergänzt um Kst, ...
Menge (L) ANLAV-MENGE
Bei dieser Einheitenfeldposition sollen keine Einheit und das Feld nur ausgegeben werden, wenn es ungleich 0 ist. Hier sind entsprechende Felder in den Fenster Listenfeld markierbar.
Anlagen-Hauptnummer (L,S) ANLAV-ANLN1
Anlagenunternummer (L,S) ANLAV-ANLN2
Inventarnummer (L) ANLAV-INVNR
Aktivierungsdatum der Anlage (L) ANLAV-AKTIV
Deaktivierungsdatum (L,S) ANLAV-DEAKT
Auch hier ist markiert, dass das Feld nur ausgegeben wird, wenn es ungleich 0 ist
Bezeichnung der Anlage (L) ANLAV-TXT50

Zusatzfelder zu ANLAV
Text:Standort der Anlage (L) TEXT_ANLAV_STORT

ANLAV - Anlagenreporting: ANLA-Felder ergänzt um Kst, ...
Raum (L) ANLAV-RAUMN

Zusatzfelder zu ANLAV
Text:Ordnungsbegriff 1 (L) TEXT_ANLAV_ORD41
(Feld nur ausgeben, wenn ungelich 0, hier bspw. Mittelherkunft)

ANLAV - Anlagenreporting: ANLA-Felder ergänzt um Kst, ...
Kontonummer des Lieferanten bzw. Kreditors (L) ANLAV-LIFNR

Zusatzfelder zu ANLAV
Text:Kontonummer des Lieferanten bzw. Kreditors (L) TEXT_ANLAV_LIFNR

ANLAV - Anlagenreporting: ANLA-Felder ergänzt um Kst, ...
Kostenstelle (L,S) ANLAV-KOSTL
Innenauftrag (L,S) ANLAV-CAUFN

Zusatzfelder zu ANLAV
Text:Innenauftrag (L) TEXT_ANLAV_CAUFN

ANLACV - Anlagenreporting: ANLC-Felder ergänzt um verschiedene Summen
Hier sind alle Wertfeldpositionen mit der Option "kein Währungsfeld" versehen, da andernfalls in einer Zusatzspalte die Währungseinheit bspw. EUR mit ausgegeben werden, ferner sollen die Felder nur ausgegeben werden, wenn diese ungleich 0 sind.
kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten (L) ANLCV-KANSW
Kumulierte Normalabschreibungen (L) ANLCV-KNAFA
Kumulierte Sonderabschreibungen (L) ANLCV-KSAFA
Kumulierte außerplanmäßige Abschreibung (L) ANLCV-KAAFA
Buchwert der Anlage aktuell (L) ANLCV-LFD_BCHWRT

ANLB - Abschreibungsparameter
Geplante Nutzungsdauer in Jahren (L) ANLB-NDJAR
Letztes Geschäftsjahr der Jahreswerte in der Anlagenbuchh. (L) ANLB-LGJAN

3.) Erweiterung
Über die Berichtsschnittstelle kann dann bspw. die Transaktion AS03 für Anlage anzeigen genutzt werden, so dass hier direkt der Anlagenstammsatz genutzt werden kann.


Hierzu rufen wir wiederum über die SQ01 die Query für eine Änderung auf.
Über SPRINGEN->BERICHTSZUORDNUNG können Empfängerberichte definiert werden.

Über das „+“ (Zeile einfügen) können weitere Query eingefügt werden. Alternativ kann hier auch ein anderer Berichtstyp ausgewählt werden. Über "TR Transaktion" können hier auch die Anlagenstammsatzanzeigetransaktion (AS03) hinterlegt werden.


Eine weitere Möglichkeit ist bspw. auch eine Schnittstelle zu einer anderen Query. Bspw. ist hier eine Stammdatenliste für Kostenstellen und Innenaufträge. Aber auch sonstige Auswertungen sind hier denkbar.


Nachtrag
Besser geeignet für den aktuellen AHK Wert ist das Feld:

ANLCV-BEST_GJE "Anschaffungswert Geschäftsjahresende ( ohne Inv. förderung)

Siehe Artikel:
Query Anlagenbuchhaltung (Inventarliste) - AHK Wert

Nachtrag 2 (2016)

Alternative Auswertung über Profit-Center-Rechnung sowie Bewegungsarten:

Da das Thema Auswertung der Anlagenbuchhaltung mit Mittelherkunft und Profit-Center immer wieder aktuell angefragt wird, habe ich im Artikel "Zusammenfassung Query über Anlagenzugang - Auswertung Investitionen aus Profit-Center-Rechnung" eine ausführlichere Darstellung der Möglichkeiten  inklusive eines Abschnitts zum Thema "Hintergrund: Anlagenzugänge über Bewegungsart und Buchungskonto selektieren" ergänzt.



 

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema SAP Query habe ich im Artikel
"Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.



 

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