Andreas Unkelbach
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Artikel zum Stichwort PHP

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Sonntag, 19. März 2017
09:30 Uhr

Kommentarfunktion im Blog Umgang mit Spam auch unter Beachtung des Datenschutz

Letztes Jahr hatte ich hier im Artikel "Traffic Spam oder Möglichkeiten einer IP-Sperrliste für Webangebote" schon einmal davon berichtet, dass dieses Blog eine unerwartet hohe Zugriffszahl an Traffic erhalten hatte und dieses relativ eindeutig an automatisierte Kommentaren mit Spaminhalten zugeordnet werden konnte.

Der Artikel im c't Magazin "Mit Kommentaren im eigenen Blog umgehen" hat hier schon einige Möglichkeiten zur Vorgehensweise gegen solche Kommentare vorgestellt.

Eine der auch hier im Blog verwendeten Maßnahmen ist eine Zeit die vergehen muss, bis ein Kommentar abgesetzt werden kann, wie an folgender Meldung nach einen recht schnellen Kommentar zu sehen ist.
Etwas schnell kommentiert

Die Meldung besagt beschreibt dabei schon sehr deutlich diese Maßnahme.

Das war ein bisschen schnell. Als Spamschutz wird überprüft, ob Sie sich lange genug auf dieser Seite aufgehalten haben. Bitte senden Sie Ihren Kommentar nach einer kurzen Wartezeit erneut ab.
 

Nach einiger Zeit kann dann tatsächlich der Kommentar abgesandt werden (es handelt sich beim Zeitlimit um wenige Sekunden, was im Grunde auch der Zeit entspricht in der ein Artikel gelesen wird.

Bei manchen Artikeln habe ich durch das hohe Spamaufkommen die Kommentarfunktion komplett deaktiviert, so dass nach den schon vorhandenen Kommentaren folgende Meldung erscheint.

Keine Kommentare
Auch hier hoffe ich, dass die Meldung nicht abschreckend wirkt.

Für diesen Beitrag ist die Kommentarfunktion gesperrt. Sollten Sie eine Anmerkung oder Frage zu diesen Artikel haben freue ich mich über eine Rückmeldung per Mail. Meine Kontaktdaten finden Sie unter Kontakt aber auch am Ende dieser Seite. Neben Mail stehen hier auch verschiedene "soziale Netzwerke" zur Verfügung.

In den letzten Wochen hat allerdings das Volumen derart zugenommen, dass ich tageweise über 100 Kommentare im Blog erhalten habe, die zwar teilweise durch einen Wortfilter geblockt worden sind, aber dennoch einzeln betrachtet und teils auch gelöscht werden mussten. Ich vermute, dass bei größeren Blogs hier ein etwas höheres Kommentaraufkommen sein dürfte... aber für dieses Blog war das dann doch eine etwas ungewöhnlich hohe Zahl an Kommentaren die sich dann auch primär um die Themen Glücksspiel und andere Webangebote ausserhalb des Themenbereich der hier veröffentlichten Artikel drehten.

Der Einsatz einer Diskussionsplattform wie Disqus kommt für mich nicht in Frage, da ich ungern die Kommentare außerhalb des Blogs hosten möchte. Ebenso mag ich ungern, unter anderen auch aus Datenschutzgründen, einen externen Dienst zur Überprüfung von Kommentaren verwenden. Zum Thema "Rechtssichere Spamabwehr" mag ich gerne auf den Artikel "Akismet Privacy Policies" – Rechtssichere Spamabwehr in WordPress" von Rechtsanwalt Dr. Thomas Schwenke verweisen.
 

Kommentar-IP-Adresse

Trotzdem habe ich mittlerweile das Kommentarsystem umgestellt, so dass mir bei Kommentaren die IP des Verfassers mitgeteilt wird und ich hier über den Kommentar informiert werde und entsprechende Maßnahmen zur Spamabwehr ergreifen kann. Daneben wurde auch die Datenschutzerklärung im Blog um den Punkt zur kurzfristigen Speicherung der IP Adresse erweitert.

Technisch bekomme ich die IP per Mail mitgeteilt und diese wird nicht im Blogsystem selbst gespeichert.

IP Adresse in PHP auselesen

Die IP Adresse kann mit PHP in eine Variable durch den Code $_SERVER["REMOTE_ADDR"]; gespeichert werden und wird hier in der Benachrichtigungsmail von Kommentaren ergänzt.


Nach Lesen des Kommentars wird diese Benachrichtigung auch direkt gelöscht, was in der Regel relativ schnell erfolgt. Einen entsprechenden Hinweis habe ich unter "XII. Fremde Nutzung / Kommentarfunktion" in der Datenschutzerklärung sowie im Kommentarfeld ergänzt.

Beim Versenden eines Kommentars wird mir ihre IP mitgeteilt. Diese wird jedoch nicht dauerhaft gespeichert (siehe auch XII. Fremde Nutzung / Kommentarfunktion in der Datenschutzerklärung).


Hier habe ich tatsächlich den Vorteil, dass das eingesetzte Blog eine Eigenentwicklung ist und auf aktuelle Gegebenheiten auch angepasst werden kann.

Zukunft der Kommentarfunktion

Tatsächlich sind "echte" Kommentare hier im Blog relativ selten, aber hin und wieder werden Artikel tatsächlich durch eine rege Diskussion und einen entsprechenden Austausch bereichert. Teilweise sind hier Kommentare sogar ausführlicher als der Artikel selbst, was sich auch durch Rückfragen und entsprechende Antworten und neue Aspekte in ein Thema ergeben kann.

Durch eine Umstellung im Kommentarsystem ist gestern tatsächlich der Inhalt des Kommentars nicht übermittelt worden, was mich dann tatsächlich vor die Frage stellt, ob eine technische oder eine andere Lösung nicht effektiver das Problem an gehen könnte.

Für mich ist hier die Überlegung noch nicht abgeschlossen, aber ich überlege tatsächlich, die Kommentarfunktion komplett in den Artikeln zu sperren und auf meine Mailadresse für Rückmeldungen hinzuweisen und den Artikel dann entsprechend zu aktualisieren.

Die Artikel hier im Blog sind relativ zeitlos, so dass es auch wenig Sinn machen würde in einzelnen Artikel, die älter als zwei Monate sind, automatisch keine Kommentare zuzulassen.

Hier würde mich tatsächlich die Rückmeldung von hier ebenfalls hin und wieder lesenden anderen Blogbetreiebnden interessieren.

Kommunikation außerhalb der Kommentare

Bei Kolleginnen und Kollegen ist mir immerhin schon aus guter Erfahrung bekannt, dass diese ohnehin eher zum Telefon oder zur Mail bei Rückfragen zu Artikeln greifen... An dieser Stelle übrigens viele Grüße an die ein oder andere Hochschule :-)). Aber auch sonst freue ich mich immer über die ein oder andere Mail aus der nicht nur schon Artikel entstanden sind sondern auch großartige gemeinsame Projekte oder auch spannende Diskussionen.

Eine endgültige Meinung habe ich mir für dieses Blog noch nicht gebildet, werde aber erst einmal schauen, wie sich die Kommentare die nächsten Monate entwickeln.

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Montag, 6. Februar 2017
19:24 Uhr

Technikupdate im Blog, Feedly und Syntaxhighlighting

Nachdem der Umzug meiner Seite abgeschlossen war (siehe "Webhosterwechsel und Umstellung von http:// auf https:// (SSL Verschlüsselung) und VG Wort Zählmarken") habe ich nun noch einen kleinen Fehler behoben.

Innerhalb der Kategorien dieser Seite oder auch im Blog selbst, wenn nicht direkt ein Artikel aufgerufen wurde, kann über die Schaltflächen  "Frühere Artikel" und "Spätere Artikel" zwischen jeweils fünf Artikeln einer Kategorie oder innerhalb des Blogs geblättert werden, so dass nun auch wieder alte Artikel aufgerufen werden können.

Navigation um zwischen einzelnen Artikeln zu wechseln

Auch hier lag die Ursache im Wechsel der PHP Version in der eine Anpassung erforderlich war. Ursprünglich bin ich ja der Meinung gewesen, dass Feedly den Wechsel von HTTP auf HTTPS nicht mitbekommen würde (siehe auch meinen Hinweis unter "Domainumzug" ) aber tatsächlich wurde ich heute von Feedly auf einen neuen Artikel in beiden RSS-Feed überrascht.

Feedly RSS Feed funktioniert

In beiden RSS Feed sind tatsächlich neue Artikel aufgeführt.

Sofern Feed Reader nicht bekannt sein sollten kann ich hier meinen Artikel "Infotainment oder Nachrichtenapps für Android" empfehlen. Wobei ich mich auch sehr über Besuche direkt auf der Seite freue.

Um  noch mehr überrascht zu werden konnte ich beim Webhoster die Schaltfläche zum Aufrufen der Web FTP Oberfläche aufrufen und hier begeistert den Webeditor zu nutzen. Innerhalb des KAS (Kundenadministrationssystem) kann über die Schaltfläche Login die WebFTP Oberfläche aufgerufen werden.

 
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Von hier können dann auch online Dateien bearbeitet werden. Wie im folgender Abbildung zu sehen, kann hier auch ein Syntaxhighlighting genutzt werden. All-Inkl benutzt dabei CodeMirror einen auf JavaScript basierenden Quelltext-Editor zur Syntaxhervorhebung.

Web FTP Editor

Gerade ein Syntaxhervorhebung ist ebenso wie ein WYSIWYG Editor (siehe zum Beispiel im Artikel "Dokuwiki Plugin CKGEdit und Hochladen von PDF, Excel oder andere Medien") ist eine echte Arbeitserleichterung und auch etwas, dass ich in der Oberfläche meines Blog (zum Verfassen von Artikeln) ebenfalls sehr schätze. Immerhin besteht hierdurch auch die Möglichkeit direkt Fehler zu beheben oder auch schneller Code zu verstehen.

Ein schönes Beispiel wie viel besser Coding mit Hervorhebung zu lesen ist kann auch auf der Seite meiner Frau zum Thema "PHP - Ein kleiner Kalender mit date, strtotime, einer for-Schleife und ein paar ifs" nachvollzogen werden.

Als eines von mehreren Projekten kann hier zum Beispiel GeSHi (Generic Syntax Highlighter) verwendet werden, was eine Syntaxhervorhebung  für unterschiedliche Programmiersprachen (so auch PHP) ermöglicht. Diese ist dann mit CSS umgesetzt und wird auch in größeren Webprojekten (bspw. auch Dokuwiki) eingesetzt. Dieser wird nicht in JavaScript sondern durch PHP Code verwirklicht.

Gerade beim Coding ist es hier tatsächlich hilfreich entsprechende Tools zur besseren Lesbarkeit des Coding aber auch der Kommentare zu nutzen. Somit habe ich nun auch online einen Editor der vergleichbar schöne Funktionen wie PS Pad (siehe (Software)-tools), Ein weiterer Vorteil ist noch, dass jederzeit die Datensicherung lokal bleibt und im Livebetrieb Änderungen vorgenommen werden können.

An dieser Stelle mag ich auch noch einmal das saubere Coding und die Dokumentation von Claudia erwähnen und bin sehr froh darüber, dass diese Seite technisch sehr stark vom Know-How durch Claudia unter anderen Autorin des Buch "PHP für dich" profitiert. Was aber auch schon bei der Umstellung dieser Seite in ein responsives Design (siehe Artikel "In eigener Sache: Updates der Seite (Technik und Design) - Fokus auf Responsives Webdesign und pagespeed") und an vielen anderen Stellen der Fall war und ist.

Das ist dann vielleicht schon ein Unterschied zum reinen HTML Coding. :-) Wie auch immer nun dürften aber auch wieder alle Artikel zu den Themen dieser Seite aufgerufen werden.... diese sind ja auch als Kategorien auf der linken Seite zu finden... :-)

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Samstag, 14. Januar 2017
16:52 Uhr

Webhosterwechsel und Umstellung von http:// auf https:// (SSL Verschlüsselung) und VG Wort Zählmarken

Wie schon im Jahresrückblick erwähnt stand für mich Ende des Jahres nicht nur ein Wechsel  des Mailanbieters an sondern auch ein Umzug mehrere Seiten zu einen neuen Webhoster an. Mein damaliger Webhoster hatte den Geschäftsbereich Webhosting aufgegeben, so dass ich mir ein neues digitales Zuhause gesucht und mittlerweile auch gefunden habe.

Sollte mein Blog per Feed aboniert worden sein ist auch ein neues Abo erforderlich, da ich meine Seite auf https umstellen werde und so zumindest unter Feedly ein erneutes Abo unter https://www.andreas-unkelbach.de/blog/rss.xml erforderlich ist. Andere RSS-Feedleser scheinen mit einer Umleitung des RSS-Feed wesentlich besser klar zu kommen.

Auswahl Webhoster

Sehr hilfreich war hier die Gegenüberstellung einzelner Webhosting-Pakete im c't magazin auch wenn mittlerweile Strato mit 1&1 zusammengelegt wurde und Hosteurope (wo mein ehemaliger Webhoster Reseller war) nun zu GoDaddy gehört. Mein PLUS Abo des c't magazin zahlt sich aber gerade bei solchen Themen als extrem positiv auf, da ich hier einen Zugriff auf eines der letzten Hefte habe und der Artikel auf http://heise.de/-3318728 eine sehr gute Grundlage bietet um sich für ein Angebot zu entscheiden.

Gelandet bin ich hier mittlerweile bei "ALL-INKL.COM - Neue Medien Münnich" * und bin derzeit auch vom Umzug und den Angebot recht angetan.

Gründe für all-inkl waren, dass ich hier viel Gutes vom Hoster gehört habe und auch vom Angebot her mich die angebotene Technik aber auch die Möglichkeit eines Testaccount sehr angesprochen hat. Für mich war ein wichtiger Punkt, dass sowohl Mailverteiler als auch einige andere Techniken vom Server funktionieren und ich mich hier weniger um die Technik kümmern muss (im Sinne von Serverwartung). Neben PHP und MySQL waren hier also insbesondere auch die Einstellungsmöglichkeiten zur Mail wichtig sowie die Domainverwaltung. Besonders wichtig waren mir hier auch große Postfächer auch wenn ich mittlerweile durch Posteo (wozu ich bei Gelegenheit einmal mehr zu schreibe) eine echte Alternative gefunden habe.

 
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Sofern man sich auch etwas intensiver mit Serverkonfiguration und der Basistechnik rund um Webhosting kümmern macht aber auch Uberspace.de einen spannenden Eindruck.

Datenschutz durch HTTPS / SSL und anonymisierte Logfiles

Im folgenden Artikel möchte ich einige Punkte an sprechen, die an Aufgaben beim Umzug meiner Seiten erforderlich waren und da ich gleichzeitig auch technisch das ein oder andere auf meiner Seite geändert habe auch auf allgemeine Themen im Zusammenhang mit PHP 7 sowie Wechsel von http:// auf https:// (SSL Verschlüsselung) meiner Seite eingehen. Dieses ist ab PrivatPlus ebenfalls kostenlos bei all-inkl möglich.

Warum eine SSL Verschlüsselung auch für "normale" Internetseiten sinnvoll ist dürfte die Verbreitung von WLAN bspw. im Hotel oder auch an anderen Stellen belegen. Gesetzlich wird diese, zumindest  bei Kontaktformularen, auf Basis von § 13 Absatz 7 Telemediengesetz als sicher anerkanntes Verschlüsselungsverfahrens anzubieten gefordert. Im Artikel "Sicher ist sicher: Warum HTTPS für deine Website sinnvoll ist" auf drweb.de werden hier auch einige weitere Gründe mit aufgeführt.

Juristische Aspekte der SSL Verschlüsselung

Die jurisitschen Aspekte sind von Rechtsanwalt Dr. Thomas Schwenke im Artikel "Gastbeitrag: Warum Sie Ihre Website auf https umstellen sollten" auf der Seite der Kanzlei Plutte beschrieben worden. An dieser Stelle mag ich auch sehr gerne auf die von mir gerne gehörten Jura-Podcast (siehe Videoblogs und Podcast ) hinweisen.

Weiter unten bin ich im Abschnitt "Umstellung http:// auf https:// (SSL Verschlüsselung)" auch auf das Thema Warnmeldung wegen mangelnde Zertifikatsprüfung  im Browser eingegangen, was aber eher ein technischer Aspekt im Zusammenhang mit erfolgreichen Wechsel auf SSL bzw. HTTPS eingegangen. Immerhin ist dieses durch HTML relativ leicht zu verhindern :-).
 

Datenschutz und Serverlogfiles

Grundsätzlich bietet diese Verschlüsselung auch einen Gewinn im Bereich Datenschutz, so dass ich dieses mit der Möglichkeit der Anonymisierung oder gar Deaktivierung von Serverlogfiles als einen datenschutzrechtlichen Fortschritt beim neuen Anbieter ansehe. Das Thema Datenschutz ist auch ein Grund, warum ich die nun gewonnene Möglichkeit der Anonymisierung von Serverlogfiles nutze und diese auch in meiner Datenschutzerklärung unter den Punkt Serverlogfiles zusammenfasse.

Die angesprochenen Themen sind dabei allerdings unabhängig vom Anbieter und so hoffe ich, dass dieser Artikel auch für andere interessant sein dürfte.

Umzug der Domain - administrativ

Früher, das ist nun auch schon über zehnJahre her,  war für den Umzug einer Domain tatsächlich ein Brief (oder Fax) erforderlich und es wurde ein unterschriebener KK-Antrag zum Wechsel eines Providers für  eine Domain den neuen Hoster zugesandt und es wurde danach die Domain übertragen. Seit 2008 hat sich hier aber das Verfahren erheblich geändert und es wird vom bisherigen Provider ein AUTH-Code  beantragt und mit diesen wird (ohne Unterschrift) dann die Freigabe und Übertragung der Domain angestoßen.  Dieses funktioniert auch wunderbar bei .DE Domains die bei der Denic registriert sind.

Bei internationalen Domains  (.com, .net, .org, .info, .biz, .name) ist darüber hinaus aber auch eine Bestätigung durch den Domaininhaber erforderlich ist. Hierzu wird eine Mail an den eingetragenen Domaineigentümer  (ADMIN-C Kontakt) gesandt in der ein Bestätigungslink für die Zustimmung oder Ablehung des Transfer gegeben werden kann. Entsprechend wichtig ist es, dass die Mailanschrift bei den WHOIS Daten der Domain aktuell sind (daher bekommt man auch einmal jährlich eine Erinnerung an die hinterlegte Mailanschrift). Sollte die Mail nicht mehr nutzbar sein, kann aber auch immer noch ein Fax genutzt werden.

Sobald der FOA-Service ("Form of Authorisation") abgeschlossen ist wird die Domain nach 14 Tagen übertragen und die Domain dann auf den neuen Server übertragen. Später erfolgt auch noch ein weiteres Bestätigungsverfahren, sollten sich im Rahmen des Umzugs auch Kontaktdaten des ADMIN-C geändert haben. Dieses dann aber über eine Mail zur Domain-Validation, die auch sonst einmal im Jahr zwecks Kontrolle der hinterlegten Daten mich anschrieb.

Umzug der Domain - technisch

Das letzte Mal, dass ich mich intensiver mit der Technik rund ums Blog und dieser Seite auseinander gesetzt habe war im Artikel "In eigener Sache: Updates der Seite (Technik und Design) - Fokus auf Responsives Webdesign und pagespeed" vor fast vier Jahren.

Entsprechend positiv empfand ich, dass ich erst einmal nur das Webhostingpaket ohne Domains bestellen konnte und meine Seiten erst einmal ohne übertragene Domains anlegen konnte.

Allinkl bietet neben einer Vertragsverwaltung (Members Area) in der Domains tatsächlich bestellt werden können und die Vertragsdaten verwaltet werden auch Kundenadministrationssystem  (KAS) unter den eine technische Administration des Accounts vorgenommen werden kann.

Hierdurch ist es möglich  erst einmal alle Daten  zu übertragen und erst zum Schluss Ihre die Domains tatsächlich umziehen zu lassen. Dieses ist besonders dadurch interessant, dass so auch schon IMAP Konten eingerichtet werden können und in der Webmailoberfläche auch von bestehenden Mailkonten sowohl Mails als auch Ordner mit importiert werden können.

Statt einer Domain kann über eine Übergangsdomain  (URL) die eigene Seite aufgerufen werden. Hierbei sind die einzelnen Domains Unterordner des Webspace zugeordnet und die Seite kann über eine Subdomain aufgerufen werden auch wenn die Domain aus irgendwelchen Gründen noch nicht normal erreichbar ist.

Wechsel PHP 5.5  auf PHP 7

Im Rahmen des Serverumzugs habe ich mich auch mit einen Wechsel von PHP 5.5 auf PHP 7 beschäftigen dürfen und doch das ein oder andere Projekt anpassen müssen. Aber zumindest das Blog und auch einige andere Seiten von mir waren dafür schon sehr gut dank schattenbaum.net auf einen Umzug vorbereitet.
 

PHP Code Anpassungen bspw. bei Fehlermeldung von DokuWiki

Gerade wenn auch gleichzeitig ein Wechsel der PHP Version anstand ist dieses sehr praktisch, da erst einmal der Code hier angepasst werden kann und auch beim von mir eingesetzten WikiSystem Dokuwiki konnte ich bei der Fehlermeldung "Declaration of action_plugin_wikicalendar::register(&$controller) should be compatible with DokuWiki_Action_Plugin::register(Doku_Event_Handler $controller) in" feststellen, dass einige Plugins nicht mit der neuesten PHP Version kompatibel sind. Insgesamt verlief besonders der Umzug von Dokuwiki wesentlich einfacher als das 2013 (da allerdings nur von einen auf den anderen Server beim gleichen Webhoster siehe Artikel "Was ist zu beachten beim Serverumzug?".
 

Unterstützung durch PHP für dich :-)

Glücklicherweise habe ich die Autorin von "PHP für dich" geheiratet und so war mit ihrer Hilfe auch der PHP Code und das von ihr entwickelte Blogsystem schnell auf die aktuellste PHP Version angepasst.

Einige wichtige Punkte sind auch auf ihrer Seite unter anderen auch auf erläutert worden aber auch sonst war das ein oder andere Anpassen erforderlich.

Nun aber zum Thema des Zertifikat und Verschlüsselung von Internetseiten.

Umstellung http:// auf https:// (SSL Verschlüsselung)

Der Wechsel des Webhoster ist auch gleichzeitig mit einer Aktivierung der SSL Verschlüsselung für Internetseiten an. Dabei kann hier die Datenübertragung per SSL verschlüsselt werden und so ein Mehr an Sicherheit angeboten werden.

Hier kann im KAS unter Domains beim Eintrag in der Domain unter den Punkt SSL-Schutz ein kostenloses Zertifikat von "Let's Encrypt" beantragt werden (siehe Abbildung).

SSL Zertifikat beantragen

Hier kümmert sich dann künftig ALL-INKL um die Verlängerung des Zertifkates.Bei dieser Form des Zertifikates handelt es sich um eine Domain-Validierung (Domain Validation), womit sichergestellt wird, dass die Kommunikation auch tatsächlich über andreas-unkelbach.de verschlüsselt läuft. Daneben gibt es auch noch  Organisation-Validierung (Organisation Validation) wodurch zusäztlich noch Inhaberdaten (personenbezogen) mit angegeben werden.

Zum Hintergrund der Zertifikat von "Let's Encrypt" kann auch der Artikel "https:// für alles! Die Initiative Let’s Encrypt revolutioniert mit kostenlosen SSL-Zertifikaten das Web" des CT-Magazin weiterhelfen.


Dieses bietet sich  für Organisationen an und ist besonders bei Banken oder Onlineshops im Einsatz.

Der Vorteil von SSL verschlüsselten Internetseiten ist, dass die Daten hier geschützt zwischen Browser und Webserver übertragen werden.

Die gesicherte Verbindung ist auch in der Adressleiste durch die URL https://www.andreas-unkelbach.de wie in folgenden Bild zu sehen ersichtlich.

HTTPS mit SSL okay

Hier sind tatsächlich alle Elemente der Seite verschlüsselt übertragen und die Verbindung gilt als sicher.

Problematisch ist es, sofern Teile der Seite noch per http:// eingebunden sind, was sowohl durch externe Skripte oder auch durch Bilder der Fall sein kann, die hier mit ihrer absoluten URL eingebunden werden.

Hier gibt die Adressleiste eines Browser eine entsprechende Warnmeldung aus, wie ebenfalls in der folgenden Abbildung zu sehen ist.

HTTPS SSL mit Warnmeldung

Hier sind gemischte (also verschlüsselte und unverschlüsselte Inhalte) auf einer Seite eingebunden worden. Je nach Browser können diese dann auch blockiert und damit nicht angezeigt werden.

Setzen von protokoll-relativen Pfaden in Blogartikeln per SQL oder Suchen und Ersetzen


Für eigene Bilder oder interne Links bietet sich hier eine relative Verlinkung an. Hier werden einzelne Artikel oder Bilder mit relativen Pfaden bspw. /andreas.php verlinkt statt mit der vollständigen URL https://www.andreas-unkelbach.de/andreas.php .Besonders bei eingebundenen Bildern bietet sich jedoch eine protokoll-relative Verlinkung an. Hierbei werden statt http:// oder https:// nur // zur Verlinkung angegeben.

Diese Vorgehensweise ist auch im SELFHTML Wiki im Abschnitt "Mit protokoll-relativen URIs referenzieren" beschrieben und es war relativ einfach möglich die entsprechenden URL in der Datenbank meines Blogs durch Suchen und Ersetzen anzupassen. Dieses war natürlich durch den Umzug besonders einfach, da ich hier einfach die Exportdatei der Datenbank anpassen konnte und nicht das passende SQL Statement verwenden musste.

Wobei auch per

UPDATE tabelle_blogartikel SET spalte_artikeltext = REPLACE(spalte_artikeltext ,"http://www.andreas-unkelbach.de","//");

eine entsprechende Anpassung möglich gewesen wäre... allerdings ist es mir nie ganz geheuer direkt in der Datenbankverwaltung  (siehe PHP für dich - Tabellen anlegen mit phpMyAdmin) zu arbeiten.
 

Einbindung VG Wort Zählmarken einer SSL verschlüsselten Webseite (https)


Ein weiteres Problem kann noch die Einbindung von VG Wort Zählmarken (siehe Impressum) sein. Hier hat Daniel Weihmann im Blogartikel "VG Wort unter SSL/ HTTPS nutzen" darauf hingweisen, dass die Zählmarken  per http eingebunden werden und es einer speziellen Subdomain benötigt um hier entsprechende sichere Verbindungen aufzubauen und auch die Zählpixel ordentlich einzubinden. Nun stellte sich für mich die Frage, ob auch die einzelnen URL zur jeweiligen Zählmarke aktualisiert werden muss und ob sowohl die HTTP als auch die HTTPS Variante angegeben werden muss.

Auf Rückfrage an die Verwertungsgesellschaft Wort habe ich dazu ebenfalls folgende Antwort erhalten:


Sehr geehrter Herr Unkelbach,
für eine Verwendung in einer SSL verschlüsselten Webseite, muss die Zähldomäne in der Zählmarke in der Tat durch https://ssl-vg03.met.vgwort.de/ ersetzt werden. Der Rest des IMG Tags bleibt identisch zur bisher verwendeten Fassung.

Bitte beachten Sie, dass hier NUR die vg03 Domäne verwendet werden kann, wie angegeben. Nur dort können die Zugriffe auf eine ssl - verschlüsselte Seite korrekt gezählt werden.

Nachlesen können Sie das auch unter https://tom.vgwort.de/Documents/pdfs/dokumentation/metis/DOC_Urhebermeldung.pdf im Kapitel 8.2.4

Und nein, ich kann bei der Korrektur von Meldungen damit umgehen, wenn sich nur das Zertifikat ändert, der Rest der URL aber weiterhin der gleich ist. Einen neuen Webbereich müssen Sie nur melden,wenn sich die URL als ganzes ändert.

Hier hätte auch ein Blick in die Dokumentation ausgereicht in der konkret steht, dass die Angabe einer URL nur dazu dient, die spätere Meldung zu erleichtern.“ die eigentliche Meldung ist von der Angabe der URL unabhängig.

Somit spricht eigentlich nichts mehr gegen eine Verwendung von SSL bzw. der https:// Variante meiner Internetseite auch weil so aus Datenschutzgründen nicht mehr die übertragenen Daten mit ausgelesen werden können.

Dieses ist auch der Grund warum Google (aber auch andere Suchmaschinen) dazu übergehen mehr und mehr Seiten mit der https Variante zu indizieren.

Hierzu sind im Google Webmasterblog die Artikel " Standardmäßig HTTPS-Seiten indexieren " und "  HTTPS als Ranking-Signal " oder auch die Hilfeseite " Website mit HTTPS sichern " lesenswert.

Künftig soll auch der Browser Chrome (ebenfalls von Google) darauf hinweisen, dass eine Seite nicht mit SSL verschlüsselt ist (durch ein rotes X in der Adressleiste).

Bevorzugte Domain / Internetadresse in .htaccess festlegen

Nachdem ich meine Seite nun erfolgreich umgezogen habe biete ich bis zum 16. Januar sowohl eine http:// als auch eine https:// Variante meiner Seite an. Da ich aber ungern doppelt Inhalte ins Netz stelle werde ich dauerhaft meine Seite auf die Variante https://www.andreas-unkelbach.de umleiten. Leider scheint mit dieser Variante feedly etwas Probleme zu haben, daher oben auch der Hinweis dazu.

Hierzu wird eine Weiterleitung per 301 Moved Permanently empfohlen. Da ich selbst immer wieder zur Konfiguration solcher Weiterleitungen in die Hilfe schauen muss, kann ich hier tatsächlich die Seite www.htaccessredirect.de empfehlen in der die meisten Anwendungsfälle vorgestellt sind.

.HTACCESS Redirect und Rewrite Generator

Für umfangreichere Einstellungen isd er Konfigurationsdatei kann auch der online nutzbare "Simple Htaccess Redirects & Rewrite Generator" von Aleyda Solís hilfreich sein.


Sofern keine Weiterleitung eingestellt ist kann zum Beispiel dieser Artikel direkt über vier URL aufgerufen werden:
  1. http://andreas-unkelbach.de/blog/?go=show&id=790
  2. https://andreas-unkelbach.de/blog/?go=show&id=790
  3. http://www.andreas-unkelbach.de/blog/?go=show&id=790
  4. https://www.andreas-unkelbach.de/blog/?go=show&id=790
Auf der Seite seorch.de kann neben anderer SEO Website Check und OnPage SEO Tools auch dieses im Abschnitt "Seite unter mehreren URLs zu erreichen (Duplicate Content)" überprüft werden. Generell kann ich diese Seite als Test immer wieder mit guten Gewissen empfehlen.

Meine Weiterleitung per .HTACCESS sieht im übrigen wie folgt aus:

RewriteEngine On

RewriteCond %{HTTP_HOST} !^www.andreas-unkelbach.de$ [NC]
RewriteRule ^(.*)$ https://www.andreas-unkelbach.de/$1 [L,R=301]

RewriteCond %{HTTPS} off
RewriteRule (.*) https://%{HTTP_HOST}%{REQUEST_URI} [R=301,L]

Der erste Abschnitt sorgt dafür, dass die Domain immer mit www. aufgerufen wird (bevorzugt www-Domain verwenden) der zweite Abschnitt überprüft ob das HTTPS Protokoll ausgeschaltet ist und leitet sofern dieses der Fall ist auf die https Seite weiter.
 
Für obiges Beispiel erhalten die URL unter 1 bis 3 als HTTP Status Code 301 und die Weiterleitung auf die https Variane und die letzte URL wird per HTTP Status Code 200 als okay ausgeleifert.


Im Ergebnis ist damit die Seite immer in der Form https://www.andreas-unkelbach.de aufgerufen da alle anderen URL durch den 301 Status Code umgeleitet werden, während die gewünschte URL per 200 als okay zählt und die Daten werden immer verschlüsselt übertragen

Website Analytics - Meta tag referrer

Eine interessante Info für andere Seitenbetreibende dürfte noch sein, dass Links von einer mit https:// verlinkende Seite auf eine http:// Seite als direkter Aufruf gezählt werden, da hierdurch der Referrer-Link nicht übertragen wird.

Hier gibt es jedoch einen W3C-Spezifikation eines Meta-Tag durch das weiterhin auch der Referrer Link übergeben wird. Hier regelt "§ 3. Referrer Policies".

Über den, im HEAD Bereich befindlichen Metatag kann die Übertragung des Referrer eingestellt werden. Dabei sind mehrere Möglichkeiten vorhanden:
  • <meta name="referrer" content="origin">
    Hierdurch wird zumindest die Domain als Referrer mit übergeben.
  • <meta name="referrer" content="unsafe-url">
    Hierdurch wird die komplette URL mit übertragen
  • <meta name="referrer" content="no-referrer-when-downgrade">
    Dieses ist die Vorbelegung der Spezifikation. Sofern eine https auf eine http Seite verweist wird kein Referrer übertragen, allerdings erfolgt eine Übertragung von https auf https ebenso wie von http auf https
  • daneben gibt es noch weitere Möglichkeiten auf die ich durch die Spezifikation verweise.
Da ich persönlich es als wichtig empfinde zu sehen, woher Seiten verlinken habe ich bei Einzelseiten und Artikeln die Variante der Übertragung der Seite gewählt und bei Übersichtseiten die sich auch ändern können lediglich die Domain mit übertragen. Aktuelle Browser halten sich wohl auch an diesen Meta-Tag.
 

Fazit

Insgesamt war der ganze Umzug dann tatsächlich erfolgreich, wobei tatsächlich einige Einstellungen noch nachgebessert worden sind (sowohl durch PHP Code als auch was die Einführung von SSL anbelangt). Hier bin ich sehr dankbar, dass meine Frau ruhig und kompetent das entsprechende Coding angepasst hat aber auch der Transfer meiner Seiten recht problemlos funktionierte. Mittlerweile dürfte auch Mailempfang wieder funktionieren und selbst die Twitter-Integration (die tatsächlich etwas arg kompliziert war) hat problemlos funktioniert. Ich würde mich freuen, wenn auch weiterhin mein Blog interessant ist und die Umstellung keine Probleme macht. Bekannt ist mir tatsächlich nur, dass in manchen Feedreadern der RSS Feed erneut abonniert werden muss, daher ist ein Besuch auf dieser Seite sicherlich hilfreich :-)
 

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Dienstag, 4. Oktober 2016
20:42 Uhr

Dokuwiki Seiten als PDF exportieren durch Plugin DW2PDF und technischer Hintergrund zum Erstellen von PDF mit PHP

Wie unter "Erste Erfahrungen mit DokuWiki als Wiki (Installation)" beschrieben nutze ich für eine Dokuwiki Installation derzeit das Template "MonoBook" wodurch die klassische Wikipedia Oberfläche nachempfunden wird. Auf diese Weise ist mein Wiki relativ übersichtlich und kann für mehrere Projekte und unterschiedliche Projektgruppen verwendet werden.

Derzeit sieht die Oberfläche wie folgt aus:

Oberfläche Dokuwiki Installation

Dabei bin ich, zumindest für die Dokumentation von diversen Prozessen und Handbüchern ziemlich der im Artikel "Erste Erfahrungen mit Dokuwiki Konzept + Herangehensweise (Grundlagen)" angedachten Überlegungen treu geblieben. Allerdings habe ich für einzelne Projekte einen eigenen Namensraum verwendet, so dass sowohl Projekte im Ehrenamt aber auch für andere Bereiche sauber durch Namensräume und entsprechende Benutzergruppen getrennt sind.

Als Vorteil hat sich hier das Navigationsverzeichnis und Plugin Indexmenue (siehe "Erste Erfahrungen mit Dokuwiki: Vorteile von Wiki und Internetseite im Indexmenu vereinen") gezeigt, wodurch relativ schnell neue Unterseiten angelegt werden können aber sich auch die Projektteilnehmenden schnell zu recht gefunden haben.

Anhand einzelner Berechtigungsvergaben sind die entsprechenden Unterseiten nur für einzelne Projektteilnehmende frei gegeben und es kann hier relativ entspannt gearbeitet werden.

CKGEdit für WYSIWYG Editor

Besonders durch den im Artikel "Dokuwiki Plugin CKGEdit und Hochladen von PDF, Excel oder andere Medien" ist es auch für Neulinge recht einfach sich ohne Syntax an die Bearbeitung von Artikeln zu wagen und diese auch relativ einfach zu bearbeiten.

Editor CKGEdit für Dokuwiki

Besonders durch die schon in anderen Programmen vertraute Oberfläche ist es hier ein leichtes entsprechende Texte zu bearbeiten.

Export von Wiki-Seiten als PDF Dokument

Neben der Onlineverfügbarkeit der Texte gab es aus einer Projektgruppe aber auch die Anforderung vorhandene Texte nicht nur auszudrucken sondern auch als PDF zur Verfügung zu stellen.

Hierzu nutze ich das DW2PDF Plugin und bin damit von Anfang an sehr glücklich, auch da es mir zu einzelnen Überschriften ein Inhaltsverzeichnis anlegte um in entsprechend erzeugten PDF Dokumente zu navigieren.

Plugin DW2PDF und Dokuwiki Template Monobook

Besonders schick ist, dass im Template Monobook der Export über einen eigenen Reiter als PDF funktioniert. Die Vorgehensweise ist in der Doku zum Plugin beschrieben.

Hierzu habe ich die Datei tabs.php im Dokuwiki Verzeichnis unter
  •  lib     >     tpl     >     monobook     >     user
am Ende um

//PDF plugin: export tab
if (file_exists(DOKU_PLUGIN."dw2pdf/action.php") &&
    !plugin_isdisabled("dw2pdf")){
    $_monobook_tabs["tab-export-pdf"]["text"] = $lang["monobook_tab_exportpdf"];
    $_monobook_tabs["tab-export-pdf"]["href"] = wl(getID(), array("do" => "export_pdf"), false, "&");
}

erweitert. Ferner wurde in der Datei lang.php unter
  •  lib     >     tpl     >     monobook     >     lang     >     de
die Zeile

      $lang["monobook_tab_exportpdf"] = "Export as PDF";

ergänzt. Im Ergebnis ist nun ein weiterer Tab (Export:PDF) vorhanden.

Durch einen Klick auf "Export: PDF" steht das aktuelle Dokument als PDF zur Verfügung.

Schaltfläche Export: PDF


Kritisiert wurde jedoch durch die Projektgruppe dass durch das verwendete Template innerhalb des Plugin weitere Zusatzinformationen, so zum Beispiel URL oder auch QR Code mit eingebunden worden sind.

Daher habe ich in den Einstellungen zum Plugin unter den Punkt


"Plugin»dw2pdf»template- Welches Template soll zur Formatierung der PDFs verwendet werden?" in der Admin Oberfläche unter den Punkt Konfiguarion und hier bei den Einstellungen des Plugin DW2PDF.

Plugin dw2pdf template - Welches Template soll zur Formatierung der PDFs verwendet werden?

ein eigenes Template hinterlegt.

Da mir ja relativ klar war, dass ich keine weiteren Zusatzinfos zum vorhandenen Design der Seite haben wollte habe ich den Ordner default nach unkelbach kopiert.

Template für PDF Export von DW2PDF einstellen

Der Templateordner für PDF Exporte findet sich im Dokuwiki Verzeichnis unter
  • lib      >     plugins      >     dw2pdf     >     tpl
Hier kann der Ordner default nach einen beliebigen anderen Namen kopiert werden. In meinen Beispiel war das unkelbach es kann aber auch blank oder ein vergleichbarer Name sein.

Nun müssen nur noch die einzelnen Dateien bearbeitet werden.
  1.  footer_even.html 
    Hier wird die Fußzeile für alle Seiten festgelegt
  2. footer_odd.html
    Ebenfalls allerdings für ungerade Seiten
  3. citation.html
    Zitatbox (hier ist die URL zum Wiki-Artikel hinterlegt und ggf. ein QR Code
  4. header_even.html
    Kopfzeile
  5. header_odd.html
    Kopfzeile für ungerade Seiten
Da es mir wichtig war eben keine weiteren Infos zu hinterlegen, habe ich die weitergehenden Formatierungsanweisungen direkt gelöscht und quasi eine leere Seite hinterlegt.

Grundsätzlich hätte hier aber neben HTML Code auch Platzhalter wie: @WIKIURL@ oder @DATE@ für das Erstellungsdatum des PDF hinterlegt werden. Besonders elegant für citation.html sind natürlich auch @QRCODE@ für einen QR Code zur Seite oder auch @PAGEURL@ für die direkte URL zum Artikel.

Innerhalb des Templatev Verzeichnis liegt auch die Datei readme.txt in der weitere Möglichkeiten zur Gestaltung hinterlegt sind.

So kann auch ein Cover verwirklicht werden ebenso wie eine letzte Seite. Gerade wenn Seiten eines Wiki auch als Vorlage zum Weitergeben gedacht sind, eignet sich dieses Plugin besonders gut um hier mittels PDF auch fertige Dokumente auszutauschen.
 

Technischer Hintergrund PDF mit PHP erstellen

Auch wenn PHP selbst schon PDF erstellen kann (siehe zum Beispiel das Anwendungsbeispiel auf php.net durch die PDFlib)  verwendet dieses Plugin jedoch die Befehlsklasse / PHP Library mpdf (siehe Homepage oder Github).

Hierdurch kann das Plugin auch Lesezeichen in PDF erstellen und auch erweiterte PDF Funktionen nutzen.

Thomas Weise hat auf drweb.de im Artikel "PDF-Dokumente mit PHP erzeugen" zu diesen Anwendungsfall ebenfalls eine umfangreiche Dokumentation erstellt. Allerdings wird hier die Klasse FPDF verwendet.

Anwendungsgebiete Dokuwiki

Durch die PDF Export Funktion eignet sich Dokuwiki noch mehr wie schon im Artikel "Erste Erfahrungen mit Dokuwiki Konzept + Herangehensweise (Grundlagen)" oder auch im Abschnitt "Grundsätzliche Ansätze zur Einführung eines Wissensmanagementsystems oder Austauschplattform" des Artikels "Social Media Systeme wie Wiki, Onlineforen oder Komptenzprofile mit PHP umsetzen" beschrieben sowohl zur gemeinsamen Arbeit an Dokumenten als auch für eine zentrale Anlaufstelle für umfangreiche Dokumentationen.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Dienstag, 29. März 2016
21:28 Uhr

Dokuwiki Plugin CKGEdit und Hochladen von PDF, Excel oder andere Medien

Vor einiger Zeit hatte ich mich schon einmal das Thema Dokuwiki (ein rein auf PHP basierendes Wiki System ohne Datenbank) beschäftigt. Hierbei werden die einzelnen Medien und Seiten als Dateien gespeichert (Inhalte und Metadaten als Textdateien) so dass hier keine SQL-Datenbank wie MySQL erforderlich ist. Dieses hat einige Vorteile gerade in Hinblick auf Datensicherung, Wartung oder auch Umzug eines bestehenden Wiki. Dabei kann es durch verschiedene Erweiterungen ("Plugins") erweitert werden um das Wiki auf die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Im Rahmen einer Anwendungsdokumentation ("Erste Schritte mit Wiki von der Anmeldung zur Seitenerstellung") habe ich mich auch mit der Möglichkeit auseinander gesetzt wie nicht nur Inhalte aus Winword in den Editor kopiert werden können sondern auch Dokumente (Texte, Tabellen, PDF, ...) in das Wikisystem eingebunden beziehungsweise hochgeladen werden können.
 

Dateien im Dokuwiki Editor (DW Editor) hinzufügen

Innerhalb des Dokuwiki Editor (DW Editor) können Medien (unabhängig ob Bilder oder Dateien über die Schaltfläche "Bilder und andere Dateien hinzufügen" (siehe Abbildung) hochgeladen werden.

Doku Wiki Editor Bilder und andere Dateien hinzufügen

Danach erscheint ein Fenster zur Dateiauswahl über das sowohl Bilder als auch andere Dateien hochgeladen und eingebunden werden können.

DokuWiki Editor - Dateiauswahl

Das entsprechende Medium (Bild oder Datei) wird dann entsprechend hochgeladen.

Plugin CKGEdit - WYSIWYG Editor für Dokuwiki


Ich nutze für ein Wiki allerdings das "CKGEdit Plugin"  was mir einen WYSIWYG Editor ermöglicht. CKGEdit beruht auf den auf JavaScript beruhender freier webbasierter WYSIWYG Editor CKEditor (siehe Beschreibung "CKEditor auf Wikipedia" ) der für Dokuwiki angepasst wurde und auch für andere Projekte genutzt werden kann. Insgesamt erleichtert dieses Plugin in meinen Augen gerade für Einsteiger die Handhabung eines Wiki wie auch das von mir genutzte Dokuwiki. Dieses Plugin überzeugt schon allein dadurch, dass es Formatierungen (z.B. aus Winworddokumente aus der Zwischenablage (Kopieren (STRG+C) und Einfügen (STRG+V) oder per rechter Maustaste) ebenso wie Bilder direkt in den Editor einfügen kann. Gerade bei Screenshots ist dieses sehr praktisch, da hier Bilder auch direkt hochgeladen und in die Wikiseite eingebunden werden. Aber dieses nur am rande.
 

Dateien im Plugin CKGEdit hochladen

Beim Versuch hier über die Schaltfläche "Bild" eine Datei hochzuladen (siehe Abbildung)

CKEdit Bild einfügen

erscheint dann jedoch ein Auswahlmenü (hinter der Schaltfläche "Durchsuchen") über das tatsächlich nur Bilder hochgeladen werden können.

CKEdit Bildeigenschaften

Daher hatte ich lange Zeit überlegt ergänzend zum Plugin auch den ursprünglichen DW Editor zur Verfügung zu stellen.

Jedoch ist es auch mit diesen Plugin möglich normale Dateien hochzuladen, sofern diese als Mediafiles als Dateityp entweder unter conf/mime.conf oder conf/mime.local.conf  zugelassen sind.  Die meisten Officedokumente sind hier ebenso wie PDF schon zugelassen. Besondere Formate (als Beispiel sind hier die von mir gerne verwendete Dateiendung *.sq01 für SAP Query) sind hier in der lokalen media.local.conf zu hinterlegen.

Hierzu ist jedoch statt über Bild einfügen die Schaltfläche "Link einfügen/editeren" zu verwenden (siehe Abbildung).

CKEdit Link einfügen
Anstatt nun einen Link auf eine bestehende Seite einzufügen kann im Menü die Option "internal media" gewählt werden (siehe Abbildung).

CKEdit Link einfügen internal media

Hier kann nun über die Schaltfläche "Durchsuchen" tatsächlich auch jede andere Datei (sofern diese vom Dateityp zugelassen ist) eingefügt und hochgeladen werden.

CK Edit andere Dateien uploaden

Insgesamt ist die Trennung von Medien und Bildern hier tatsächlich logisch, jedoch muss man auch erst einmal darauf kommen diese an unterschiedlichen Stellen zu suchen. Wenn man das System aber einmal verstanden ist, besteht eigentlich kaum noch eine Notwendigkeit die Möglichkeit des Wechsel zum normalen DW Editor zu erlauben (dieses lässt sich in der Konfiguration über den Punkt dw_edit_display deaktivieren.

Hier kann festgelegt werden, welche Benutzer Zugang zur Schaltfläche "DW Edit" und damit Wechsel zum Original Editor von Dokuwiki haben.

Als Optionen stehen hier folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
  • "all" für alle Benutzer
  • "admin" für Administratoren
  • "none" für Niemand.
Defaulteinstellung ist dabei "all".

Hintergrund: Dokuwiki für Wissensmanagement oder als interne Austauschsplattform

Die Vorzüge dieses Wiki-System hatte ich ja auch schon im Artikel "Erste Erfahrungen mit Dokuwiki Konzept + Herangehensweise (Grundlagen)" kurz dargestellt.

Ein weiterer Vorteil ist sicherlich auch die einfachen Installation und der Verzicht auf eine Datenbank (siehe hierzu auch "Erste Erfahrungen mit DokuWiki als Wiki (Installation)").

Insgesamt machen entsprechende Plugins und Erweiterungen hier ein Wiki tatsächlich zu einen sehr sinnvollen Arbeitsinstrument und ich sehe es gerade für Projektarbeit als ein sehr gut geeignetes Tool, das zwar einiges an Einarbeitungszeit bedarf (wobei die Überzeugungsarbeit für andere Projektbeteiligte noch höher ist) aber dann tatsächlich für Wissensmanagement oder als interne Austauschsplattform wie im Artikel "Praktische Nutzung von social media Diensten für meinen Arbeitsalltag" beschrieben sich sicherlich bewähren kann.

Ich bin gespannt, wie es sich für eine kleine Arbeitsgruppe bewähren wird und hoffe, dass dieses dann im kommenden Jahr vielleicht auch für andere Bereiche genutzt werden kann.

Weitere Erfahrungen
Weitere Erfahrungen im Umgang mit Dokuwiki sind unter den Tag Dokuwiki zu finden.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Donnerstag, 26. November 2015
21:15 Uhr

Social Media Systeme wie Wiki, Onlineforen oder Komptenzprofile mit PHP umsetzen

Im Artikel "Praktische Nutzung von social media Diensten für meinen Arbeitsalltag" hatte ich ja schon einige von mir genutzten Tools im Rahmen des social web vorgestellt. Gerade die Themen Onlineforen, Profile oder Wissensmanagement sind aber gleichzeitig auch Themen, die oftmals in einer kleinen Benutzergruppe behandelt werden sollen und eben nicht öffentlich zugänglich gemacht werden sollen. Entsprechende Gründe können hier Datensicherheit aber auch Datenschutz sein oder einfach, dass man unbeschwert ohne das gesamte Internet als Zuschauende eine Frage stellen kann.

Grundsätzlich empfinde ich den Austausch über social media auch im Arbeitsumfeld eine gute Idee. So können Fragen schnell in Onlineforen gestellt werden und sind auch für andere Personen leichter gemeinsam mit der Antwort zu finden, ohne dass eine ganze Sammlung von E-Mails durchsucht werden müssen.

Ebenso verhält es sich bei der Dokumentation von verschiedenen Sachverhalten in Form eines Wiki oder auch von Profilen mit den einzelnen Kompetenzen von Teilnehmenden einer Gruppe.

Allerdings sind alle technischen Tools im ersten Moment einmal nur Werkzeuge und müssen danach organisatorisch mit Leben gefüllt werden. Auf einige der damit verbunden Aspekte möchte ich in unteren Artikel eingehen.

Sollten Sie die interne Kommunikation mit Microsoft Sharepoint nutzen wollen, so sind auf der Seite "Interne Kommunikation mit SharePoint Communities, Wikis & Blogs"  der S&L Netzwerktechnik GmbH ein Überblick über die Möglichkeiten mit Sharepoint Server dargestellt. Im Verlauf des folgenden Artikels möchte ich jedoch Webtools basierend auf PHP und Opensource vorstellen. Dennoch gelten die allgemeinen Angaben natürlich auch für andere Produkte.


Innerhalb der  folgenden Abschnitte möchte ich sowohl die technischen Aspekte der Einführung von Software beschreiben als auch kurz auf den organisatorischen Hintergrund des social web im Unternehmen eingehen. Nachdem hier technisch die Tools vorgestellt werden und diese auch sicherlich verlockend erscheinen stellt sich nun aber noch die Frage, wie ein solches Tool in der Praxis genutzt wird und welche Vorraussetzungen vor der Einführung solcher Tools erfüllt sein sollten. Hier habe ich versucht im folgenden Abschnitt eine Antwort zu geben. Hierbei möchte ich diesen Artikel allerdings nicht als Kritik an der Einführung solcher Systeme verstanden wissen, sondern einige Punkte erwähnen, die bei der guten Idee mit bedacht werden sollten.


 

Wikisysteme


Wie schon im oberen Artikel erwähnt hatte ich schon im Artikel "Erste Erfahrungen mit Dokuwiki Konzept + Herangehensweise (Grundlagen)"  erste Überlegungen zum Einsatz eines Wiki aufgeschrieben.

Exkurs: Wikis im schulischen oder wissenschaftlichen Umfeld
Zur wissenschaftlichen Nutzung eines Wiki als Wissensmanagementsystem gibt es an der Humboldt-Universität zu Berlin  eine Abhandlung zum Thema "Internen Wissensmanagement in kleineren Bibliotheken", welche wesentlich tiefer in dieses Thema einsteigt. Aber auch im schulischen Umfeld wird  "Ein Unterrichtswiki mit DokuWiki realisieren" ein solches System gerne genutzt. Die Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen  in BW hat dabei die Vorteile und Nachteile der Software auf der Seite "Vor- und Nachteile eines DokuWikis" ausführlicher dargestellt.


Da ich nicht zusätzlich zum Wiki System eine weitere Datenbank anlegen wollte hatte ich mich für Dokuwiki entschieden, das rein auf PHP basiert. Hier werden die einzelnen Einträge als Dateien angelegt und auch sonst bietet das Wiki eine gut pflegbare Oberfläche und ermöglicht sehr schnell sowohl einen Umzug als auch eine sinnvolle Datensicherung oder auch manuelle Bearbeitung der Dateien.

Von daher war die im Artikel "Erste Erfahrungen mit DokuWiki als Wiki (Installation)" beschriebene Installation wirklich sehr einfach und dank Upgrade-Plugin kann ich ohne weiteren Aufwand auch sowohl Plugins als auch das Wiki selbst ständig auf den aktuellen Stand halten. Hierzu ist allerdings für die neueste Version der Software PHP ab Version 5.3.3 erforderlich.

Dafür bietet Dokuwiki dann tatsächlich den Vorteil, dass es schnell installiert ist und auch wirklich nur als Datei einzelne Daten ablegt.

Durch die Nutzung von Templates (siehe auch Artikel "Erste Erfahrungen mit Dokuwiki: Vorteile von Wiki und Internetseite im Indexmenu vereinen") kann das Wiki auf die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Besonders zu loben ist nebenbei das Onlineforum zur Software forum.dokuwiki.org wo sowohl Entwickler als auch Anwender gerne weiter helfen.

Onlineforen

Sowohl für eine Vereinsseite als auch auf meiner damaligen im BWL Studium hatte ich die Software phpBB genutzt. Dieses weit verbreitete Forum basiert ebenfalls auf PHP und MySQL.

Aus Nostalgiegründen habe ich sogar noch einen kleinen Screenshot von dieser Seite:
BWL Studium an der FH Gießen
Mittlerweile gibt es jedoch auch Onlineforen die ausschliesslich mit PHP auskommen.
EIne interessante Option ist dabei "phpFK – PHP Forum ohne Datenbank". Dabei handelt es sich umein kostenloses PHP Forum Script, ohne MySQL, programmiert in PHP. Es kann auf der Seite www.frank-karau.de heruntergeladen werden.

Persönlich habe ich das Forum selbst noch nicht im Einsatz kenne jedoch ein sehr gut besuchtes Forum, dass auf diese Technik aufsetzt und in meinen Augen ebenfalls sehr stabil läuft.

Grundlagen Onlineforen PHPbb

Eine schöne Einführung in die Organisation eines Onlineforums (in diesen Fall mit PHPbb) ist im ctMagazin im Artikel "Diskussionsgrundlage Eigene Webforen mit phpBB einrichten und verwalten". Gerade die Themen abseits der Technik sind hier sicher gerade am Anfang lesenswert. Für den deutschsprachigen Bereich ist sicherlich auch die Seite phpbb.de eine gute Anlaufstelle.



Soziale Netzwerke

Natürlich denkt man da an erster Stelle an Profile bei Facebook, XING oder vergleichbare Netzwerke. Interessanterweise gibt es hier aber mittlerweile ebenfalls OpenSource Lösungen die es ermöglichen selbst Profile anzulegen und eine eigene Community zu bilden.

Hier kann dann aber tatsächlich nicht auf eine Datenbank verzichtet werden, so dass der Einsatz von MySQL angsagt ist. Dennoch dürfte ein Blick auf "HumHub eine kostenlose Social Network Software" das intensivere Beschäftigen wert sein. Das Projekt kann auf der Seite humhub.org betrachtet werden.

Blog

Zu Blogsystemen brauche ich wohl kaum etwas zu sagen. Sofern man keine eigenentwickelte Software einsetzt wird allgemein wohl Wordpress empfohlen. Dieses System ist unheimlich verbreitet und hat dadurch natürlich Vorteile in Bezug auf Anlaufstellen für Support oder Hosting auf der anderen Seite aber auch den Nachteil, dass bei bekannten Sicherheitsprobleme hier ein schnelles Patchen und regelmäßige Wartung erforderlich ist.


 

Fazit

Trotz aller vorhanden Technik bedarf es auch des kooperativen Miteinanders, ansonsten ist unabhängig von der eingesetzten Software am Ende eine oder nur sehr wenige Personen am Schreiben von Artikeln und es weiter kein Wunder, wenn ein ambitioniertes Projekt dann mangels Input eingestellt wird. Von daher wäre vor der Einführung eines Tools zur Dokumentation von vorhandenen Tools die größere Frage, ob eine solche Austauschsplattform für jeden Arbeitsbereich sinnvoll ist.
 

Grundsätzliche Ansätze zur Einführung eines Wissensmanagementsystems oder Austauschplattform

Vor der Einführung eines Tools sollte jedoch geklärt werden, welche Ziele mit der Software verfolgt werden sollen. Auch hier trifft das Sprichtwort zu, dass wenn man einen Hammer in der Hand hält sämtliche Probleme wie Nägel aussehen.

Letzten Endes ist die Einführung eines Wissensmanagementsystems egal ob nun Wiki oder Onlineforum auch immer ein Kulturwechsel in der Austauschsform und bedarf gleichzeitig eine Abstimmung und sowohl Menschen die Fragen in einen Forum stellen oder Struktur in eine Seite / Wiki bringen als auch wieder Menschen die auf Fragen Antworten schreiben oder Artikel einarbeiten und diese entsprechend erweitern.

Hier sollte eine entsprechende Vorarbeit geleistet werden (bspw. bestimmte Themengebiete schon einmal in groben Zügen abgearbeitet werden, so dass hier nicht alle interessierten Personen vor einer leeren Seite stehen und nicht wissen, was sie schreiben sollen. Daneben sollte die Struktur aber auch nicht zu beengt sein oder zu kleinteilig, so dass hier die freie Gedankenentfaltung eines Wiki eventuell beeinträchtigt wird.

Gerade wenn Sachverhalte (bspw. Kostenstellenstrukturen oder Nummernkreise bei Stammdaten) unterschiedliche bei den einzelnen Teilnehmenden dargestellt werden, sollte abgestimmt werden, wie ein allgemeiner Teil dann in für die jeweiligen Bereiche individuelle Abschnitte aufgeteilt werden kann.

Denkbar wäre zum Beispiel eine Seite zur Anlage eines Projektes in Form eines Innenauftrag mit Bezügen auf Kostenstelle und Profitcenter. Diese Seite kann sehr allgemein gehalten werden und auf Unterseiten innerhalb des Wiki je Teilnehmende verweisen in der dann die Besonderheiten bzgl. Nummernlogik, Stammdatenhierarchie oder zu informierenden Personen festgehalten werden kann.

Dieses sind allerdings keine Themen die einfach so angefangen werden können sondern tatsächlich einen beträchtlichen Einsatz an Ressourcen in die grundsätzliche Planung einer Struktur und eines gemeinsamen Vorgehens bedürfen.

Ebenso verhält es sich auch bei der Einführung eines Onlineforums.

Hier sind nicht nur Kreise der Teilnehmende zu bestimmen (so wäre die Frage, ob nur die Controllingabteilung, Finanzbuchhaltung oder auch Planung einen Zugang erhalten) sondern auch die einzelnen Unterforen sollten entsprechend geordnet und ggf. auch moderiert werden.

Sinnvoll kann hier eine Aufteilung in die Rubriken:
  • Technik
    • Finanzwesen
    • Controlling
    • Beschaffung
    • Personalwesen
  • Fachlich
    • KLR (Kosten Leistungsrechnung
    • Berichtswesen
      • extern
      • intern
    • Feste Themenbereiche
      • Finanzstatistik
      • Personalstatistik
Schon anhand der Strukturierung von Unterforen kann abgesehen werden, wie unterschiedlich hier die Themen behandelt werden. Im SAP Umfeld kann ich als positive Beispiele die beiden Onlineforen  Forum zum Thema SAP ERP Financials (FI CO) (fico-forum.de) und das Forum der SAP Community -Forum für SAP (dv-treff-community.de) nennen.

Für ein unternehmensinternes Forum würde aber ebenfalls die Frage gestellt werden, wie kleinteilig dieses abgebildet werden soll und wer sich für die Moderation oder auch um regelmäßige Antworten zu den einzelnen Themen kümmert.

Der Vorteil eines Forum ist allerdings, dass die vorhandenen Antworten später in ein anderes System (Wiki, Handbuch etc.) übertragen werden können und sich hier die Basis eines Wissenspool bilden kann. Vorraussetzung dafür ist aber auch dass die Teilnehmenden entsprechend Zeit haben und nicht andere Baustellen dringlicher sind und hier dann das Thema nicht durch andere Themen überlagert wird.

Sicherlich ich bin zu meiner Anfangszeit (1997) mit Foren wie spotlight und verschiedene andere Foren (oder auch Echos im Fidonet siehe "Das FIDO-Netzwerk (FidoNet) - ein Netzwerk zwischen Mailboxen (BBS)" quasi groß geworden, aber heutzutage ist es sicherlich schwieriger hier Personen, gerade im beruflichen Umfeld, für eine solche Technik zu begeistern und vor allen anderen zur dauerhaften Mitwirkung (okay seien wir ehrlich es ist Mitarbeit) zu überreden.

Dennoch steckt in diesen Tools ein Potential und die Möglichkeit Wissen nicht nur zu dokumentieren sondern durch das gemeinsame Schreiben auch tatsächlich miteinander auszutauschen.
Hier sollte aber sehr viel Zeit in die Grundlagen und weniger in die Technik gesteckt werden.

Bei den ausgewählten Softwarelösungen habe ich mich bewusst um solche bemüht die mit PHP umzusetzen sind. PHP ist mittlerweile bei den meisten Webhostingangeboten dabei und dürfte daher eine wesentlich geringere Hürde darstellen als die Installation von Clientsoftware auf den Rechnern der Teilnehmenden, so dass hier direkt von den einzelnen Personen die Software genutzt werden kann.

Zum Thema PHP möchte ich auf folgende Literarturempfehlung hinweisen:

"PHP für dich" von Claudia Unkelbach
ISBN: 383915409X

Nebenbei, sollten Sie Interesse an PHP und MySQL haben, kann ich auch die Buchrezension zu "PHP für dich" empfehlen.
 

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Sonntag, 4. August 2013
10:05 Uhr

Facebook Seite mit RSS Feed / Blogartikel versehen

Ausgangslage
Anhand der Anleitung auf stadt-bremerhaven.de hatte ich mich dann doch einmal im Gestalten einer Facebook Seite zum Blog andreas-unkelbach.de bei facebook versucht auch um mir einmal die Möglichkeiten anzusehen, wie hier wohl Artikel als Statusmeldung veröffentlicht werden können.

Für Betreiber eines Blogs stellt sich die Frage, ob hier nur eine kurze Ankündigung oder eine komplette Zweitveröffentlichung von Artikeln erfolgen soll.

Ich bin selbst ein Fan vom Volltext-RSS-Feed bin aber der Meinung, dass der Wert der eigenen Homepage dennoch erhalten bleiben sollte und habe mich daher entschieden auf der Fanpage nur Artikel anzukündigen. Aber vielleicht ist dieses doch für den ein oder anderen eine Idee um über aktuelle Artikel informiert zu werden.

Einbinden Blogartikel auf eigene Seite bei Facebook

Zur Einbindung von Artikeln bei Facebook habe ich grundsätzlich drei Möglichkeiten gefunden.
  • 1. Webdienst IFTTT.com
  • 2. Statusmeldung per phpMail
  • 3. Android App Seitenmanager
Diese Möglichkeiten möchte ich kurz erläutern.

1. IFTTT.com

Über einen Webdienst können RSS Feeds direkt auf eine Facebook Seite veröffentlicht werden. Hierzu ist es jedoch erforderlich, dass dieser Webdienst einen Zugriff auf die Seite erhält.

Die Internetseite ifttt.com bietet die Möglichkeit Rezepte nach den Muster if [this] then [that] anzulegen.

Hierbei können verschiedene Quellen als Auslöser [THIS] definiert werden und als [that] dann ebenfalls über verschiedene Quellen (Channels) Aktionen ausgeführt werden. Diese Aktionen können dann auch mit entsprechenden Zutaten (ingredient) angereichert werden.

Ein mögliches Rezept wäre zum Beispiel:

IF (Feed URL) than (Create a status message on Facebook Page) wobei diese Statusmitteilung mit verschiedenen Zutaten (Bestandteilen des Feeds angereichert werden kann.

Beispiel:
Neuer Blogeintrag zum Thema "{{EntryTitle}} " von {{EntryAuthor}} auf {{EntryUrl}}

Daneben könnte aber auch der gesamte Artikel (über {{EntryContent}}) eingebunden werden.

Das fertige Rezept sieht dann wie folgt aus:
If this than that

  • Vorteile
    • einfache Einrichtung
    • Direktes Posten auf der Facebook Seite
    • Keine Codeanpassung im eigenen Blog, sofern ein RSS Feed vorhanden ist
  • Nachteile
    • Der Webdienst hat Zugriff auf die eigene Seite
    • Als {{EntryUrl}} legt IFTTT.com eine Kurz-URL von bit.ly an, wodurch kein direkter Link erzeugt wird und auch kein Vorschaubild im Artikel möglich ist


2.Artikel an Facebook Seite mailen

Innerhalb des Administationsbereich der Facebook Seite findet sich unter Seite bearbeiten der Punkt Administrationsrechte verwalten.

Seite bearbeiten->Administrationsrechte bearbeiten

Von hier kann unter Mehr auf den Punkt Handy gewechselt werden.

Mit Handy Mail auf facebook page posten

Hier wird seitens Facebook eine Mailanschrift für die Facebook-Seite angelegt an der alle Artikel veröffentlicht werden können.

Hier können sowohl Statusmeldungen (als Betreffzeile) oder auch Fotos (Bilduntschrift als Betreffzeile) gepostet werden. Das Textfeld der Mail sollte in beiden Fällen leer bleiben.

Dieses ist eigentlich die flexibelste Möglichkeit um auch auf einer Facebook Seite Artikel anzukündigen.

Das entsprechende PHP Coding ist unter schattenbaum.net/php/ oder im Buch PHP für dich im Kapitel eMail-Versand beschrieben.


Bevor eine solche Mail aktiv genutzt wird, sollte mit ein paar Testeinträgen nachgesehen werden, ob das Posting problemlos funktioniert. Hier sendet Facebook an die Absendermailanschrift entsprechende Fehlercodes und eine Seite in der diese eingesehen werden können.

Die einzelnen Fehlermeldungen sind bei Facebook auf "SMTP Response Codes" aufgeführt.

Beispiel:
POL-P6 The message contains a url that has been blocked by Facebook.
Wird beim Erstellen einer Statusmeldung eine eigene Kurz-URL (zum Beispiel über bit.ly) per Mail gesendet, so wird diese Statusmeldung abgelehnt.

Da aber Statusmeldungen bei Facebook nicht auf eine bestimmte Zeichenanzahl beschränkt sind kann problemlos auch die tatsächliche URL des Artikels veröffentlicht werden.
  • Vorteile
    • flexible Einrichtung
    • Direktes Posten auf der Facebook Seite
    • Individuelle Gestatltung möglich
  • Nachteile
    • Codeanpassung im eigenen Blog
    • PHP Kenntnisse erforderlich


3. Teilen über Android Seitenmanager

Sofern ein RSS Reader (zum Beispiel feedly) genutzt wird kann innerhalb Android auch die Teilen Funktion genutzt werden und für die eigene Seite die App Seitenmanager von Facebook verwendet werden.

  • Vorteile
    • maximale Individualität
    • Teilen von verschiedenen Quellen auf Facebook Seite möglich
    • Individuelle Gestatltung möglich
    • Integration in Android "Teilen" Funktion
  • Nachteile
    • Manuelles Teilen von Artikeln
    • Eigentlich kein Unterschied zur Nutzung der Facebook Oberfläche



Fazit:

Sinn und Zweck einer Facebook Seite für ein Blog kann umstritten sein, aber auf diese Weise ist eine einfache Benachrichtigung (außerhalb) des RSS Feed über aktuelle Blogartikel möglich.

Das umgesetzte Beispiel kann auf der Facebook Seite andreas-unkelbach.de betrachtet werden.



Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Mittwoch, 12. Juni 2013
15:40 Uhr

Drei Varianten um Fehlermeldung bei PHP anzuzeigen

Sofern, meistens aus Sicherheitsgründen, die Ausgabe von Fehlermeldungen bei PHP deaktiviert ist, gibt es neben der Einstellungen innerhalb der Serverkonfiguration (PHP.INI) auch weitere Möglichkeiten diese zu aktivieren, sofern dieses unterstützt wird.

a) php.ini
Hier wäre die Einstellung auf

error_reporting = E_ALL
display_errors = On


zu ändern.

b) .httaccess
Hier kann über PHP Flags die Ausgabe von Fehlern wiederum aktiviert werden.

php_value display_errors 1
php_value error_reporting 6143


Zur Erklärung:
display_errors 1 schaltet die Fehlerausgabe auf an und error_reporting 6143 steht für alle Fehler.

Sofern der Server diese Konfiguration nicht unterstützt kann es zu einen unerwarteten Serverfehler kommen (HTTP-Statuscode 500)

c) innerhalb des PHP Skripts

Durch folgenden PHP Code innerhalb einer PHP Anweisung kann ebenfalls die Ausgabe von Fehlern aktiviert werden:

error_reporting(E_ALL);
ini_set('display_errors', 1);


Auch hier werden wiederum alle Fehler berichtet und per ini_set dann auch ausgegeben.

Eine Übersicht über die möglichen Werte sind auf php.net untererrorfunc.constants.php beschrieben.

Die sicherste Variante dürfte daher c) und die Angabe innerhalb eines PHP Skriptes sein. Aus Sicherheitsgründen sollte dieser Codeblock nach erfolgreichen Test aber wieder entfernt werden, da ansonsten anhand der Fehlermeldung auch Informationen zum Aufbau der Seite ausgelesen werden können.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Samstag, 18. Mai 2013
20:38 Uhr

Was ist zu beachten beim Serverumzug?

Ausgangslage
Im Rahmen eines anstehenden Serverumzuges bei meinen Webhoster hatte ich mich nun doch wieder einmal etwas intensiver mit diversen Einstellungen beschäftigten können und konnte einige für mich neue Hilfsmittel und Hinweise finden. Damit der Umzug reibungslos funktioniert habe ich die für mich wichtigsten Punkte hier festgehalten und denke, dass diese auch auf andere Anbieter zutreffen kann.

Ich bin mir sicher, dass hier noch der ein oder andere Punkt hinzu kommen kann .


1. Register globals
Gerade beim Wechsel der PHP Version kann es einige Änderungen geben.

Unter anderen wird ab PHP Version 5 auch "register_globals" nicht mehr standardmäßig aktiviert. Sofern die Webhostingkonfiguration keine Aktivierung anbietet, besteht die Möglichkeit dieses auch bspw. per .httaccess über die Anweisung "php_flag register_globals 1" wieder zu aktivieren. Weitere Möglichkeiten sind bei mrphp.com im Artikel How to Enable Register Globals in PHP 5 beschrieben. Sofern die per Formular übergebenen Variablen allerdings per $_POST und $_GET ausgelesen werden sollte register_globals auch nicht zwingend aktiviert werden, sofern nicht bestimmte Skripte dieses erfordern. Dieses kann aber unter Umständen ein Sicherheitsrisiko sein. Eine Anleitung zur sicheren Übergabe von Variablen ist unter PHP für dich - Variablen mit und ohne Formulare übergeben ausführlich beschrieben.

2. Dateizugriffsrechte
Da Dokuwiki die einzelnen Dateien direkt in Ordnern speichert und hierfür keine Datenbank verwendet benötigt Dokuwiki (bzw. PHP) entsprechende Schreibzugriffsrechte am Server. Sofern diese nach erfolgreichen Umzug nicht mehr vorhanden sind, sollten hier die chmod Einstellungen der einzelnen Ordner und Seiten überprüft werden.

Sofern hier die Zugriffsberechtigung auf "0755" hat nur der Besitzer Schreibberechtigung auf die einzelnen Seiten des Servers. Hier ist es dann erforderlich, dass der PHP-Prozess unter dem gleichen Usernamen ausgeführt wird, wie der Besitzer der Dateien. Alternativ könnte der PHP Prozess in der gleichen Gruppe wie der Besitzer angelegt sein, dann würde auch die Berechtigung "0770" hilfreich sein. Die denkbar ungünstigste Alternative (aus Sicherheitsgründen) ist es wohl Zugriff per "777" zu gewähren, da hier dann jeder mit Zugriff auf den Webserver (bspw. auch andere Benutzer) die Berechtigung hätten Dateien zu erstellen oder auch zu löschen.

Unter Zugriffsrechte auf Dateien setzen ist auf dokuwiki.org ein PHP Skript "getUIDGID.php" dargestellt mit dem festgestellt werden kann unter welchen Benutzernamen der PHP Prozess läuft. Alternativ kann dieses auch über phpinfo(); im Abschnitt User/Group unter Configuration ausgelesen werden.

Sofern PHP als apache Modul ausgeführt wird, kann es helfen, dies auf Fast-CGI umzustellen, da scheinbar hierdurch PHP unter den eigentlichen Benutzer läuft.

Sofern PHP nicht als Apache-Modul (mod_php) sonmdern als FSTCGI läuft besteht der Vorteil, dass PHP mit den entsprechenden Rechten des User anstat des Webservers laufen. Hier durch bestehen dann auch keine Probleme bzgl. der Rechtevergabe (bzw. des Schreibzugriffes). Alternativ müsste per chmod auch dem Webserver (bzw. user unter dem PHP ausgeführt wird, Schreibberechtigung auf die jeweiligen Wikiverzeichnisse gestattet werden.

Sofern in der Serverkonfiguration die Umstellung nicht möglich ist, besteht die Möglichkeit ggf. ebenfalls per .httaccess möglich zu aktivieren.

AddHandler fcgid-script .php
Options +ExecCGI
FcgidWrapper /var/www/cgi-bin/php-fcgi .php

Hierbei liegt das cgi-bin Verzeichnis unter /var/www/cgi-bin. Meistens sollte hier das Stammverzeichnis des Webspace eingetragen werden.Die Einstellung gilt dann für alle Dateien mit der Endung .php. Siehe hierzu den Blogbeitrag Configure .htaccess. to use FastCGI for PHP auf mikeyboldt.com.

Ansonsten funktioniert ein Umzug von Dokuwiki tatsächlich wie unter Wie zieht man DokuWiki am besten um? auf dokuwiki.org beschrieben relativ unproblematisch. (Zusammenfassung: einfach Ordner von einen auf den anderen Server kopieren .).

Sofern es noch Fehlermeldungen bezüglich Schreibzugriff auf den Cache gibt hilft das Plugin Cache and Revisions Eraser wodurch der Cache der einzelnen Seiten gelöscht wird und bei erneuten Aufruf der Seiten wieder aufgebaut wird.

3. absolute und relative Pfade
Wie unter Erste Erfahrungen mit Dokuwiki Plugins (Oberfläche) beschrieben ist es, sofern keine symbolischen Links vom Webserver unterstützt werden erforderlich den absoluten Pfad zur Dokuwikiinstallation in der Datei
config.php
im Ordner
lib/plugins/fckg/fckeditor/editor/filemanager/connectors/php
anzugeben. Dieses ermöglicht dann auch ein Hochladen von Bildern, Dokumenten und auch Erstellen von Seiten mit FCKGlite (und vermutlich auch mit dem Nachfolger CKGedit) im vorgesehenen Datenverzeichnis.

Der absolute Serverpfad ist über die PHP Anweisung echo $_SERVER['DOCUMENT_ROOT']; zu ermitteln.

4. MySQL
Eine weitere Umstellung kann bei der Verwendung von MySQL sein, dass sich hier Datenbanknamen und auch Zugangsdaten geändert haben. Entsprechend sind hier PHP Skripte ebenfalls anzupassen, sofern hier ein Zugriff auf MySQL erfolgt. Zur Datenbankverbindung finden sich Informationen auch auf PHP für dich - Mit PHP mit der mySQL-Datenbank verbinden nebst einen Hinweis auf MySQLi.

5. Mailaccounts
Oft ändern sich auch die Zugangsdaten oder Serveradressen von Mailaccounts (Benutzername oder IMAP Server), da ich K-9 Mail unter Android einsetze sind, sofern das Mailprogramm nicht komplett neu eingerichtet werden soll, sowohl Mailausgangsserver- als auch Maileingangsserverzugangsdaten anzupassen. Diese sind innerhalb K-9 Mail an unterschiedliche Stellen zu finden.

Unter Menü->Mehr->Einstellungen
kann unter Kontoeinstellung über "Nachrichten abrufen"ziemlich weit unten die "Einstellungen Posteingang" bearbeitet werden. Hier können Benutzernamen, Server, Passwort und Sicherheitsauthentifizierung (SSL, etc.) eingestellt werden. Unter "Nachrichten verfassen" finden sich die "Einstellungen für Postausgangsserver". Hier sind die entsprechenden Serverdaten zu ergänzen. Eine zweite Alternative wäre die Einstellungen von K-9 Mail zu exportieren und die entsprechende XML Datei zu bearbeiten. Hier finden sich die Einstellungen innerhalb des Tags account. Die exportierte Datei trägt die Bezeichnung settings.k9s und kann in der Kontenübersicht über "Einstellungen Importieren & Exportieren" exportiert werden. Die Einstellungen nebst Konten finden sich dann unter /sdcard/com.fsck.k9/settings.k9s


Mit ein wenig Planung, sollte auch der hier geplante Umzug zu relativ kurzen Aussetzern der Seite führen. Wobei ich dennoch für den ein oder anderen Hinweis dankbar bin.


b) Dokuwiki
Nach einer Neuaufsetzung von Dokuwiki ist einer der ersten Schritte langdelete Plugin welches nicht genutzte Sprachdateien entfernt. Dieses betrifft sowohl die Grundinstallation des Wiki (Core) als auch die installierten Plugins.

Sofern ein Wiki komplett neu aufgesetzt werden soll (oder wie unter Upgrade auf dokuwiki Release 2013-03-06 beschrieben per Upgrade Plugin auf eine neue Version gewechselt werden soll, sind jede Menge aktuelle Sprachversionen automatisch mit heruntergeladen und ggf. gar nicht für alle relevant. Unter download.dokuwiki.org bietet nun Dokuwiki auch selbst an eine Grundinstallation mit der Möglichkeit die für einen selbst genutzte Sprachversion auszuwählen. Darüber hinaus werden auch häufig genutzte Plugins automatisch mit angeboten. Hier kann auch ein entsprechend angepasstes Update von dokuwiki heruntergeladen werden.

c) Providerwechsel
Als interessante Information am Rande. Das damals[TM] übliche Verfahren per KK Antrag eine Domain von einen Provider zum anderen zu wechseln ist bei den meisten Domains (bspw. .de, .net, .com, und andere) auf das Auth-Code Verfahren umgestellt worden. Zur Verfahrensweise hat beispielsweise die Denic unter Providerwechsel mit AuthInfo in 2008 veröffentlicht. Hier wird vom bisherigen Hoster ein Authcode an den Seiteninhaber weiter gegeben und dieser Code kann dann beim Wechsel der Domain zu einen anderen Hoster angegeben werden. Alternativ besteht natürlich auch die Möglichkeit die Domains unabhängig vom Webspace zu halten und hier die entsprechenden IPs selbst zu pflegen.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Mittwoch, 1. Mai 2013
19:00 Uhr

In eigener Sache: Updates der Seite (Technik und Design) - Fokus auf Responsives Webdesign und pagespeed

Nachrichten aus dem Maschinenraum


Im Laufe der Zeit hat sich auch das Layout und die zugrundeliegende Technik dieser Seite gewandelt. Einige Änderungen möchte ich hier vorstellen, beziehungsweise einige Links dazu sammeln.

0. AMP - Accelerated Mobile Pages (Nachtrag 2016)

Mittlerweile gewinnt das Thema Mobile Website auch eine höhere Bedeutung für Google bzw. generell im Netz. Ich erinnere mich noch recht gut an erste Versuche mit WML, aber heutzutage scheint hier mit AMP ("Accelerated Mobile Pages") das Thema noch weiter vorangetrieben zu werden. Eine ausführliche Einführung in dieses Thema ist im Artikel "Wie Google mit AMP das offene Web retten will" in der c't 03/2016, S. 158 zu finden. Ein klein wenig erinnert mich hier die Strategie an meine Anfangszeiten mit htmling.net, hier gab es damals schon Aufschreie wenn eine Internetseite > 48 KB wurde... :-) Ich stehe der Technik etwas skeptisch gegenüber, da hier große Teile des Designs und der Funktionalität ausgelagert und eingeschränkt wird. Dennoch ist für den ein oder anderen dieses Thema sicher interessant.

 

1. Responsives Webdesign

Unter responsives Webdesign ist die Anpassbarkeit der Größe und Auflösung einer Seite abhängig vom Endgerät zu verstehen. Wobei hier das Endgerät als Synonym für die am Display vorhandene Auflösung zu verstehen ist.

Ein Problem stellen hierbei Browser auf Tablets oder Smartphones dar, welche eine gewisse Displaygröße vorgeben, obgleich diese gar nicht gegeben ist.

Durch die Meta-Tag Angabe viewport:

<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0" />

werden Smartphones nicht mehr eine simulierte sondern die tatsächliche Displaybreite liefern.

Innerhalb einer CSS Datei können dann über Mediaqueries

bspw. per:

@media screen and (min-width: px) and (max-width: px)

entsprechende CSS Tags neue Eigenschaften vererbt bekommen, so dass Elemente der Seite ausgeblendet werden können (durch die CSS Anweisung display:none; ) oder auf eine andere Position innerhalb des CSS Design gesetzt werden können.

Diese Möglichkeit in CSS3 ermöglicht es dann ein sich anpassendes Design zu entwickeln, welches je nach Auflösung dann die Seite unterschiedlich darstellt.

Dank Claudia bietet diese Seite nun verschiedene Darstellunsgformen:
  • Gesamtsicht
  • verkleinerte Tagcloud
  • ohne Tagcloud
  • ohne Bild, mit Menü links
  • Menü als CSS Aufklappmenü am Seitenkopfrand

Auch die Hauptseite bietet nun eine entsprechende Anpassung je nach Bildschirmgröße, bzw. Darstellungsform der Seite. Vielen Dank für die Erklärung und natürlich auch Umsetzung :-).

Dieses ist gerade zur Darstellung von mobilen Websites sehr hilfreich und wird mittlerweile von Google als Rankingfaktor gewertet. Auf der MobileFriendly-Seite oder innerhalb der Webmastertools von Google kann ihre eigene Seite dahingehend überprüft werden, ob diese auch auf Smartphones oder anderen mobilen Geräten ordentlich dargestellt wird.

2. Navigation - Kategorien der Blogartikel

Das Menü (Unterseiten und Blogkategorien) ist nun auf der gesamten Seite einsehbar, so dass hier von jeder Seite auf etwaige Unterseiten gewechselt werden kann. Ferner sind die Kategorien (Android, SAP, Beruf, ...) und die einzelnen Tags aufgeräumt, so dass hier eine bessere Übersicht erlangt werden kann. Sollten Artikel nicht auf Anhieb gefunden werden, empfiehlt sich die Artikelsuche. Hier sind alle Blogartikel auffindbar. Neben einer Kategorisierung sind die einzelnen Beiträge auch verschlagwortet (TAGS), so dass Sie, zumindest in der Desktopansicht auf der rechten Seite eine Tagcloud haben in der Sie nach Stichworten suchen können.

3. Ladegeschwindigkeit - Pagespeed

Google bietet mit dem Webservice Google Page Speed die Möglichkeit an, eine Seite zu analysieren und Verbesserungsmöglichkeiten im Bereich des Optimierung der Ladezeit ausgegeben.

Mittlerweile bietet der Pagespeed-Test von Google optimierte Bild-, JavaScript- und CSS-Ressourcen für die getestete Seite zum Herunterladen an. Hierbei sollte jedoch vorher kontrolliert werden, ob diese tatsächlich kleiner als die ursprünglich verwendeten Ressourcen sind. Unschön ist, dass bei JavaScript Dateien die Kommentare entfernet werden und damit auch Copyright Hinweise zum Skript. Die CSS Dateien sind oftmals unproblematisch, da hier einfach nur die Leerzeichen entfernt werden.... hier ist der Spagat zwischen Lesbarkeit und schnelles Laden zu schaffen... Möglicherweise kann es hilfreich sein online eine komprimierte und offline eine gut lesbare Version des CSS zur Verfügung zu haben.

Leider sind hier die Hinweise sehr technisch, so dass ich sehr dankbar für die Seite Page-speed.net bin welche einige Tipps Ladezeit und Performance Optimierung zusammenfasst und anhand von Codebeispielen erläutert. Auf dieser Seite sind neben Pagespeed von Google auch andere Tools und PHP Skripts zur Kontrolle der Ladezeit einer Website mit aufgeführt.


Für die Verwendung von Grafiken (PNG, JPG oder GIF) wurde ja schon im Beitrag RIOT Bilder fürs Web optimieren (Plugin für Irfanview) der Unterschied und etwaige Empfehlungen zum Bildformat verlinkt.

Wesentliche Änderungen sind zum einen die Anpassung der .httaccess in der charset und caching der einzelnen Medientypen ausgegeben werden.
Beispiel:
.httaccess
AddDefaultCharset iso-8859-1
:
ExpiresActive On
ExpiresDefault "access plus 7 days"
ExpiresByType text/html "access plus 6 hours"
ExpiresByType image/gif "access plus 1 month 1 days"
ExpiresByType image/jpeg "access plus 1 month 1 days"
ExpiresByType image/png "access plus 1 month 1 days"
ExpiresByType text/css "access plus 1 month 1 days"
ExpiresByType text/javascript "access plus 1 month 1 week"
ExpiresByType application/x-javascript "access plus 1 month 1 days"
ExpiresByType text/xml "access plus 1 seconds"

Daneben werden die einzelnen Seiten per PHP als gzip komprimiert und entsprechend ausgeliefert, sofern der Browser Encoding unterstützt, um dann im Browser entpackt zu werden.
Beispiel:
PHP Code
if(extension_loaded("zlib") AND strstr($_SERVER["HTTP_ACCEPT_ENCODING"],"gzip"))
@ob_start("ob_gzhandler");


Entsprechend kleiner sind die Übertragungen und (hoffentlich) schneller die Übertragung. Eine solche Komprimierung ist auch bei CSS Dateien möglich, wie auf page-speed.net beschrieben.
 

4. JQuery - CDN Content Distrubitation Network zum Auslagern von Bibliotheken

Für die Verwendung des socialshareprivacy Plugins nutze ich bei der Anzeige von Artikeln auch die Java-Script Bibliothek JQuery. Da ich auf meinen Webhosting nicht die Möglichkeit des Apache Moduls mod_deflate nutzen kann, bietet es sich an, die JQuery Bibliothek über einen CDN einzubinden. Hier bietet jQuery selbst unter Using jQuery with a CDN verschiedene Anbieter an, die Jquery komprimiert hosten. Darunter fallen Google und Microsoft. Hier können alle bisherigen Versionen von jQuery in das eigene Projekt eingebunden werden.

Eine Einbindung über einen CDN hat auch den Vorteil, dass dieses auch bei anderen Seiten der Fall sein kann und sich diese Bibliothek entsprechend im Cache der Besucher befindet und nicht separat geladen werden muss.

5. Socialshareprivacy - 2 Klicks für mehr Datenschutz optimieren

Mit der jQuery Version 1.9 sind verschiedene Änderungen in jQuery aktiv geworden, wodurch einige Variablen nicht mehr funktionieren. Eine sehr gute Zusammenstellung zu diesem Thema ist auf der Seite jQuery FAQ for Plugin Developers von dokuwiki.org sind einige dieser Änderungen und mögliche Fehlerquellen beiveralteten Varianten erläutert.

Da ich auch im Blog: 2 Klicks für mehr Datenschutz einsetze ist eine entsprechende Anpassung von socialshareprivacy erforderlich.

Leider befindet sich auf der Seite der CT nur eine Version, die mit jQuery 1.7.1 kompatibel ist (Heise selbst setzt auf ihrer Seite ebenfalls diese Version ein, so dass eine Nutzung mit jQuery 1.9 problematisch ist. Jedoch hat Patrick Heck auf github eine gepatchte Version Version 1.4.1 des Plugins zur Verfügung gestellt, welches auch mit jQuery 1.9 kompatible ist.

Ein weiterer Vorteil der Version 1.4.1 ist, dass diese auch CSS-Sprites einsetzt. Hier werden viele kleine Grafikelemente (die Empfehlenbuttons im Beispiel) zu einer Grafikdatei zusammengefasst und über die CSS Eigenschaften background-image und background-position ein- beziehungsweise ausgeblendet.

Eventuell ist dieses eine gute Grundlage für andere Projekte, die ebenfalls dieses Plugin einsetzen.

Hierbei wird das Addon auch durch Patrick Heck weiterhin angepasst, so dass auch die aktuelle Änderungen der Heise Version 1.5 (u.a. wird hier das Plugin um den ShareButton von Facebook erweitert) geplant sind mit einzuarbeiten (siehe Beitrag "New upstream release: 1.5" auf Github.com).


In dieser Version verweist die Zeile 96 noch von
  • 'img' : 'socialshareprivacy/images/dummy_facebook_share_active_de.png'
auf
  • 'img' : 'socialshareprivacy/images/facebook_share_de.png'
geändert werden.

Sofern längere URLs für Blogartikel verwendet werden kann in der Zeile 258
folgende Anweisung
  • + text +
durch
  • +
ersetzt werden.
Hierdurch wird nur die URL getwittert und der Iframe postet den Twitterbutton nur mit einen Tweet der URL. Wenn Text und URL zu lang sind, wird hier ansonsten kein Tweetbutton angezeigt.

Über die Seite jscompress.com kann die geänderte Datei jquery.socialshareprivacy.js nochmals komprimiert werden. Hierbei sollten dann jedoch die Copyrighthinweise wieder eingefügt werden, da im Rahmen der Komprimierung auch alle Kommentare entfernt werden.

Vorher sollte jedoch in Zeile 93, 94 die Anweisung
  • 'sharer' : {
    'status' : 'off',
auf
  • 'sharer' : {
    'status' : 'on',
geändert werden. Hierdurch wird die Facebook share Option von Like auf Share geändert.


Vielen Dank für die damit verbundene Mühe und Pflege des Projektes...

5.CSS Sprite für Social Media Buttons

Eine weitere Möglichkeit zur Verbesserung der Ladegeschwindigkeit und der Handhabung im Blog habe ich im Artikel "Socialmedia Buttons für Profile per CSS Sprites oder CSS Box für XING, Google+, Twitter und Facebook" beschrieben.

6. SSL Verschlüsselung

Ein weiterer Punkt ist auch in Hinblick auf Datenschutz im Artikel "Webhosterwechsel und Umstellung von http:// auf https:// (SSL Verschlüsselung) und VG Wort Zählmarken" sowie bzgl. der Cookie Richtlinie der EU im Artikel "Umsetzung EU Cookie-Hinweis Richtline 2009 136 EG bzw. Richtlinie zur Nutzereinwilligung" beschrieben und evtl. ebenfalls interessant.


 

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Sonntag, 21. Oktober 2007
18:48 Uhr

PHP 5 und phpGroupware

Durch einen Versionswechsel zu PHP 5 kann es bei der Nutzung von phpGroupware zu Problemen kommen.

Ein Wechsel zur Version 0.9.16.012 ist daher nicht nur aus Sicherheits- sondern auch aus Funktionalitätsgründen zu empfehlen.

Neben den Wechsel zur aktuellen Version kann die Unterstützung für PHP in der Datei
"header.inc.php" im Stammverzeichnis der phpGroupware aktiviert werden.

Hierzu sollte
ini_set('zend.ze1_compatibility_mode', '1');
innerhalb des PHP Codekopfes eingefügt werden.

Hierdurch wird der Kompatibilätsmodus mit der Zend Engin 1 (PHP4) aktiviert.

Bei oberen Ini_set handelt es sich um einen boolean Wert der durch 1 auf true gesetzt wird.

PHP 5 nutzt Zend Engine 2.

Somit sollte die auf PHP 4 basierte phpGroupware noch laufen. An einer zu PHP 5 kompatiblen Version von phpGroupware wird derzeit gearbeitet.

Da phpGroupware eine ähnliche Codebasis zu egroupware hat dürfte auch hier dieses helfen.

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Mittwoch, 27. Juli 2005
12:55 Uhr

WAMP und Mail (Hamster)

Neben MySQL möchte man oft auch die Mailfunktion von PHP lokal an einen Windowsrechner nutzen.

Hierzu ist aber oftmals der Einsatz eines Mailservers erforderlich. XAMPP nutzt hierbei Mercury. Jedoch kann auch Hamster hilfreich sein.

Eine recht ausführliche Anleitung ist unter
hamster.volker-gringmuth.de/ zu finden.


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Montag, 18. Juli 2005
11:54 Uhr

Absoluter Serverpfad mit PHP ermitteln

Durch

echo $_SERVER['DOCUMENT_ROOT'];

läßt sich mittels PHP der absolute Serverpfad ermitteln.

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Donnerstag, 7. Juli 2005
11:11 Uhr

php/Egroupware: Fehler bei Datenbank?

Problem:

Fehlermeldung bei phpGroupware:
Ihre Datenbank funktioniert nicht!
Stellen Sie sicher, dass Ihre Datenbank erstellt und die Benutzerrechte gesetzt wurden.

Lösung:

Hier hilft ein Blick in der header.inc.php unter 'db_host' sollte der Datenbankserver eingetragen sein.

In der Regel sollte hier der Eintrag localhost ausreichen.

Es kann jedoch auch sein, dass die Datenbank auf einen eigenen Server liegt in diesen Fall sollte hier der Serverpfad zur Datenbank eingegeben werden.

Auf schattenbaum.net ist beschrieben, wei eine Verbindung zur Datenbank mittels PHP getestet werden kann.

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Dienstag, 26. April 2005
16:16 Uhr

Internetkalender

Webcalender - auf Basis von PHP + Datenbank incl. Mehrbenutzerbetrieb und Mailbenachrichtigung.

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Tags: PHP

Permalink - Tools
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Freitag, 1. April 2005
09:43 Uhr

OsCommerce (Onlineshop)

Ein recht umfangreiche Anleitung und Hintergrundinformationen zum Onlineshop osCommerce sind in der Knowledge Base zu finden.

Erstaunlich, was man noch alles in den alten Bookmarks findet.

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Mittwoch, 2. März 2005
21:21 Uhr

Virtueller Webserver

Omnicron hat eine neue Version von Omnihttp herausgebracht, die erst wieder am 1. Januar 2006 ablaufen wird. (siehe schattenbaum.net).

Eine Alternative hierzu unter Windows ist das Betreiben eines WAMP, welches analog zu LAMP nicht auf Linux,Apache,MySQL und PHP aufsetzt sondern dieses unter Windows ermöglicht.

OmniHTTP, hat dabei jedoch den Vorteil nur wenige MB gross zu sein, wobei ein WAMP System schon etwas umfangreicher in der Konfiguration und im Umfang ist.

Dennoch bietet XAMPP eine gute Alternative an. Das Projekt von Apachefriends.org bietet eine Distribution von Apache, MySQL, PHP und Perl, die es ermöglicht diese Programme auf sehr einfache Weise zu installieren.

Leider ist der Download etwas umfangreicher, jedoch verweisen Sie hierbei auf einen CD Anbieter, der diese Distribution für einen minimalen Betrag auf CD per Post zusendet.



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Sonntag, 6. Februar 2005
20:37 Uhr

Professioneller PHP Editor

MPSoftware.dk bietet eine Oberfläche zum Schreiben von PHP, die mich vom Bedienungskomfort an Oracel JavaDeveloper erinnert und dabei auch noch Freeware ist.

Der PHPDesigner macht auf mich einen sehr guten Eindruck.

Ebenso gibt es auf dieser Seite einen HTML Editor. Eine englische Software die nach einiger Einarbeitungszeit sicherlich als ein professionelles Handwerkszeug sehr hilfreich ist.

Empfohlen durch: schattenbaum.net/php/

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Dienstag, 1. Februar 2005
13:56 Uhr

Osterdatum

Eine immer wieder gerne gestellte Frage ist es, wann genau Ostern ist.

Wikipedia liefert neben einer Erklärung zum Osterdatum auch gleich eine Anleitung zur formelbasierten Berechnung des Osterdatums (Gaußsche Osterformel)

Schattenbaum.net erklärt einen einfachen Weg innerhalb von PHP das Osterdatum auszugeben. PHP setzt hierzu eigene Kalenderfunktionen ein.

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Dienstag, 27. Juli 2004
12:09 Uhr

Webmailer unter PHP

http://www.dclp-faq.de/q/q-scripte-webmailer.html.

Ich habe mich, da mein Hoster kein IMAP unterstützt dann für Instantmail entschieden.

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