22:32 Uhr
Einzelposten Klassische Budgetierung Hierarchiebelge
Grundsätzlich ist es über das Standardberichtswesen möglich hier die jeweiligen Einzelposten der Belege darstellen zu lassen. Dazu kann als Selektionmerkmal der Fond eingetragen werden und man erhält eine Liste der Hierarchiebelege (dieses bedeutet, dass die Einzelbuchungen auch für jede Hierarchieebene der Finanzpositionenhierarchie eine eigene Belegposition schreibt.
Sowohl für Gesamtbudget als auch Jahresbudget sind die Budgeteinzelposten im SAP Menü unter folgenden Abschnitt zu finden:
- Rechnungswesen
- Public Sector Management
- Haushaltsmanagement
- Infosystem
- Einzelposten
- Budget (klassische Budgetierung)
- Hierarchiebelege
- Gesamtbudget (Transaktion FMRP_RFFMEP2BX)
- Jahresbudget (Transaktion FMRP_RFFMEP1BX)
Daher stellt sich die Überlegung, ob eine solche Liste nicht auch als Query möglich zu erstellen wäre.Hier bietet der Artikel "SAP Query innerhalb des SAP Moduls PSM FM beziehungsweise Haushaltsmanagement" einen passenden Lösungsansatz in Form der Nutzung einer logischen Datenbank.
Exkurs: Logische Datenbanken enthalten schon Verknüpfungen und können direkt als Grundlage für ein Infoset verwendet werden. Dieses hat den Vorteil, dass man nicht selbst erst einzelne Tabellenverknüpfungen erstellen muss. Die Struktur einer logischen Datenbank kann in der Transaktion SE36 eingesehen werden. Im Bereich HCM wären dieses bspw. PNP oder PCH während innerhalb des Rechnungswesen ggf. die Datenbanken ADA für die Anlegenbuchhaltung und BRF für FI Belege interessant sind.
Um unsere Berichtsanforderung zu erfüllen gibt es auch für das Modul PSM-FM eine passende logische Datenbank. Innerhalb der logischen Datenbank FMF werden verschiedene Datenstrukturen mit Bewegungsdaten versorgt. Ein Blick auf diese Datenbank mit der Transaktion SE36 kann hier tatsächlich hilfreich sein.
Infoset für PSM-FM Budgetbelege
Auf Basis der FMF kann folgendes Infoset über die einzelnen Strukturen erstellt werden. dabei werden zwei Feldgruppen angelegt und diesen folgende Tabellenfelder zugewiesen.Hierbei werden aus der Datenbank von folgenden Tabellen bzw. Strukturen die Daten übernommen:
Für Gesamtbudget:
BPBTX "Summensätze: Jahresunabhängiges Budget zu Fonds - Erweitert"
EPBT "Einzelposten: Jahresunabhängiges Budget zu Fonds"
Für Jahresbudget:
BPBYX "Summensätze: Jahresbudget - Erweitert"
EPBY "Einzelposten: Jahresbudget"
Da es sich bei allen vieren um Strukturen handelt muss hier tatsächlich aus der LDB diese versorgt werden. Eine direkte Auswertung, über View oder Tabellenansicht ist nicht möglich.
Folgende Felder werden in die jeweiligen Feldgruppen übernommen:
Feldgruppe 01 "Budgetbelege Gesamtbudget"
Fonds ( BPBTX-FONDS )
Finanzstelle ( BPBTX-FICTR )
Finanzposition ( BPBTX-FONDS )
Belegnummer Budgetvergabe und Strukturplanung ( EPBT-BELNR )
Positionstext ( EPBT-BELNR )
Gesamtbudget in Finanzkreiswährung ( EPBT-WLGES )
Feldgruppe 02 "Budgetbelege Jahresbudget"
Fonds ( BPBYX-FONDS )
Finanzstelle ( BPBYX-FICTR )
Finanzposition ( BPBYX-FIPEX )
Belegnummer Budgetvergabe und Strukturplanung ( EPBY-BELNR )
Positionstext ( EPBY-SGTEXT )
Verteiltes Jahresbudget in Finanzkreiswährung ( EPBY-WLJHV )
Danach wir das Infoset generiert und gesichert.
Query Hierarchiebelege Gesamtbudget
Die Query zur Darstellung der Einzelbelge zum Gesamtbudget enthält dann die in der entsprechenden Feldgruppe zugeordneten Felder der Strukturen. Für die Darstellung des Gesamtbudget sind entsprechende Felder gewählt worden.Da hier eine logische Datenbank ausgewertet wird, müssen keine Selektionsfelder definiert werden, da die Selektion für die Daten vom Infoset her selbst vorgegeben werden. Entsprechend sind alle Felder als Listenfelder markiert worden. Die Felder werden hier in der Reihenfolge angegeben, wie diese dann auch in der Query ausgegeben werden sollen:
Summensätze: Jahresunabhängiges Budget zu Fonds - Erweitert (BPBTX)
Finanzstelle (L) BPBTX-FICTR
Fonds (L) BPBTX-FONDS
Finanzposition (L) BPBTX-FIPEX
Einzelposten: Jahresunabhängiges Budget zu Fonds (EPBT)
Text (L) EPBT-SGTEXT
Belegnr (L) EPBT-BELNR
Gesamtbudget (L) EPBT-WLGES
Grundsätzlich könnte man nun eine zweite Query für die Auswertung der Jahresbudget Einzelposten anlegen (dann allerdings aus der Feldgruppe 02 "Budgetbelege Jahresbudget" die entsprechenden Felder, welche dort definiert sind.
Um eine schnelle Identifikation der "abweichenden" Finanzstelle für einen Fond bei der Budgeterfassung zu identifizieren bietet es sich an im Grundlayout der Query das Feld Finanzstelle in den Werkzeugkasten Sortierfelder zu ziehen. Da meistens die Finanzstellen hierarisch und aufsteigend aufgebaut sind, sollten bei der Einzelpostenliste für den Fond die Finanzstellen entsprechend an oberster Position sortiert sein.
Absprung zur Beleganzeige (Berichtszuordnung FM2F)
Hierzu kann innerhalb der Pflege der Query (Einstiegsbild nach Aufruf der Query in der SQ01) über SPRINGEN->Berichtszuordnung über das +Zeile einfügen weiere Query eingefügt werden. Über anderer Berichtstyp kann hier die Funktion TR Transaktion ausgewählt werden und die Transaktion FM2F "HHM: Budget Beleg anzeigen"Aus der Transaktion FM2F (Anzeige des Hierarchiebeleges) besteht über die Schaltfläche "Erfassbeleg" auch auf die Transaktion FR60 abzuspringen und die Kontierung am Erfassungsbeleg angezeigt zu bekommen.
Neben der eingangs im Artikel zur klassischen Budgetierung erwähnten Zusammenhang von Erfasungs- und Hierarchiebelegen könnte auch folgender Artikel "Buchungstext ändern bei Budgetbelegen in PSM-FM - Haushaltsmanagement" hilfreich sein, sofern nur der Buchungstext eine Anpassung bedarf.
Nachtrag: Einzelpostenliste (Salden) je Finanzposition nach Finanzstelle und Fond
Im Artikel "Salden je Finanzposition mit Unterscheidung Personal oder Sachaufwand aus PSM-FM durch Query über logische Datenbank FMF" ist ergänzend zu den Budgetbelegen auch eine Darstellung der gebuchten Salden je Finanzposition auf Finanzstelle und Fond dargestellt und dabei als extra Spalte noch Personalaufwand und Sachaufwand unterschieden. Gerade zum Export oder Weiterverarbeitung von Daten bietet sich eine Saldenliste in SAP an. Statt eines Rechercheberichtes kann hier eine Query eine ALV Liste nach Finanzstelle, Fond und Finanzposition liefern ohne dabei wie beim Belegjournal (Transaktion FMRP_RFFMEP1AX ) die Einzelposten mit Belegtexten auszuweisen.Hinweis:
Eine kurze Einführung in das Thema SAP Query habe ich im Artikel
"Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.
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18:51 Uhr
Auswertung Kreditoren Einzelposten inklusive CO Objekte wie Kostenstelle oder Innenauftrag
- Rechnungswesen
- Finanzwesen
- Kreditoren
- Infosystem
- Kreditoren Posten
- Kreditoren Einzelposten Liste ( Transaktion S_ALR_87012103)
Dieses ist nicht weiter verwunderlich, da zwar bei der Erfassung der Kreditorenrechnung (z.B. über die Transaktion FB60 (Kreditoren-Buchung-Rechnung) zwar die CO-Objekte (z.B. Kostenstelle) mit angegeben diese werden jedoch durch die Mitbuchtechnik auf den Kostenrechnungsbeleg im Controlling fortgeschrieben.
Durch die Mitbuchtechnik werden einzelne FI Belege auch nach CO übergeleitet. Eine ausführliche Beschreibung ist bspw. im Buch "Schnelleinstieg ins SAP Controlling (CO)" (ISBN 9783960126874 *) zu finden...
Sollen nun über den Kreditor eine Auswertung der CO-Objekte ergänzt werden bietet es sich an hier aus der Profit-Center-Rechnung anhand der Referenzbelegnummer über eine Query eine Auswertung der Profit-Center-Belege ergänzt um die Angabe des Kreditorenbeleges aus FI zu erstellen.
Infoset Einzelposten Kreditoren inkl. CO Objekte
Hierzu ist ein etwas komplexeres Infoset anzulegen.

Dabei ist die Tabelle GLPCA die führende Tabelle und sowohl BSAK als auch BSAS über left outer join verbunden. Der Einfachheit halber wurden alle Tabellenfelder ins Infoset übernommen, selbst wenn für unsere Auswertung nicht alle erforderlich sind. Wobei für unseren Auswertungszweck auf die Tabelle BSAS verzichtet werden könnte.
Sofern Interesse an der Analyse der Zahlungseingänge besteht könnte jedoch die Tabelle BSAD "Buchhaltung: Sekundärindex für Debitoren (ausgebl. Posten)" interessant sein. Diese kann über das Tabellenfeld GLPCA-KUNR ebenfalls analog BSAK verknüpft werden.
Unterschied inner join und left outer join
Daneben gibt es die Möglichkeit die Art der Verknüpfung über die Option left outer join umzustellen. Im Standard werden hier „inner join“ angelegt (1:1 Beziehungen) definiert und als einfache Linie dargestellt. Es ist aber auch möglich „left outer join“ anzulegen (1:n Beziehungen). Hierzu müssen Sie nur mit der rechten Maustaste die Art der Verknüpfung ändern.
Beim Inner Join müssen die Felder beider verknüpften Tabellen exakt übereinstimmen, andernfalls wird kein Ergebnis ausgegeben.
Dahingehend wird beim Left Outer Join immer die "linke" Tabelle ausgegeben und diese mit den übereinstimmenden Feldern der rechten Tabelle kombiniert. Hierbei wird die linke Tabelle immer mit ausgegeben und für jeden Treffer in der rechten Tabelle wird das entsprechende Feld erneut wiederholt, sofern in der rechten Tabelle mehr als eine Übereinstimmung gefunden wurde (daher der Vergleich mit der aus Access bekannten 1:N Beziehung).
Wie bereits erwähnt wird über die Referenzbelegnummer (REFDOCNR) der entsprechenden FI Beleg mit dem CO Profit-Center-Beleg verknüpft. Dieses hat den Vorteil, dass nicht nur Profit-Center sondern die ebenfalls in der Profit-Center-Rechnung bzw. in der Tabelle GLPCA mitgeführten CO-Objekte Innenauftrag und Kostenstelle mit ausgewertet bzw. aufgelistete werden können.
Feldliste Query Einzelposten Kreditoren inkl. CO Objekte
Basierend auf das obige Infoset wird dann die Query wie folgt aufgebaut.
Hierbei ist L als Listenfeld und S als Selektionsfeld zu verstehen. Die Felder werden hier in der Reihenfolge angegeben, wie diese dann auch in der Query ausgegeben werden sollen:
EC-PCA: Ist-Einzelposten (GLPCA)
Geschäftsjahr (S) GLPCA-RYEAR
Kontonummer des Lieferanten bzw. Kreditors (L,S) GLPCA-LIFNR
Zusatzfelder
Name Kreditor (L) Text:Kontonummer des Lieferanten bzw. Kreditors TEXT_GLPCA_LIFNR
Lieferantenstamm (LFA1)
Straße und Hausnummer (L) LFA1-STRAS
Postleitzahl (L) LFA1-PSTLZ
Ort (L) LFA1-ORT01
EC-PCA: Ist-Einzelposten (GLPCA)
Referenzbelegnummer (L,S) GLPCA-REFDOCNR
Belegart (L) GLPCA-BLART
Zusatzfelder
Belegart (L) Text:Belegart TEXT_GLPCA_BLART
EC-PCA: Ist-Einzelposten
Kontonummer (L,S) GLPCA-RACCT
Zusatzfelder
Langtext (L) Sachkontenlangtext SKAT-TXT50
EC-PCA: Ist-Einzelposten (GLPCA)
Betrag in Buchungskreiswährung (L) GLPCA-HSL
(sinnvoll kann es sein hier als Währungsfeldposition "kein Währungsfeld" zu markieren, sofern nur mit einer Währung bspw. EUR gearbeitet wird)
Positionstext (L) GLPCA-SGTXT
Kostenstelle (L,S) GLPCA-KOSTL
Auftragsnummer (L,S) GLPCA-AUFNR
Anlagen-Hauptnummer (L,S) GLPCA-ANLN1
Buchhaltung: Sekundärindex für Kreditoren (ausgegl. Posten (BSAK)
Datum des Ausgleichs (L) BSAK-AUGDT
Belegnummer des Ausgleichsbelegs (L) BSAK-AUGBL
EC-PCA: Ist-Einzelposten (GLPCA)
Belegdatum im Beleg (L) GLPCA-BLDAT
Buchungsdatum im Beleg (L) GLPCA-BUDAT
Erfasser (L) GLPCA-USNAM
Zusatzfelder
Text:Name des Benutzers (L) TEXT_GLPCA_USNAM
EC-PCA: Ist-Einzelposten (GLPCA)
Referenz (L) BSAK-XBLNR
Eine interessante Option kann es noch sein aus den Beispieldatensatz den "Betrag in Buchungskreiswährung" in den Kasten Summationsfelder und "Kontonummer des Lieferanten" in den Kasten Sortierfelder zu ziehen. damit wird automatisch eine Zwischensumme der Beträge je Kreditor ausgewiesen. Alternativ ist dieses natürlich auch über die Layoutpflege möglich.
Sonderfall CpD Kreditoren
Der Referenznummer aus BSAK (BSAK-XBLNR) kommt eine besondere Bedeutung hinzu.
Bei CpD (Conto pro Diverse) Kreditoren werden die Daten für Anschrift und Bank direkt bei der Belegerfassung angegeben und in den Zahllauf übernommen. Entsprechend sind diese Felder bei solchen Kreditoren nicht gefüllt. Allerdings sind hier weitere Informationen oftmals über das Belegfeld „Referenzbelegnummer zu entnehmen, so dass es sinnvoll sein kann auch dieses Feld mit auszuweisen.
Anwendungsfall pauschalierte Lohnsteuer
Nun kann über diese "Einzelposten Kreditoren" Query die Kostenrechnungsbelege zu einen bebuchten Kreditor (oder nach Anpassung Debitor) aus der Profit-Center-Rechnung heraus ausgewertet werden.Ein weiteres Anwendungsgebiet können Kreditorenbelege auf Ebene einzelner Buchungskonten sein. Hier kann als eines von vielen Anwendungsgebieten das Themenfeld "Pauschalierung der Lohnsteuer" gelten. Ebenso kann diese Query zur Erfüllung der "Verordnung über die Mitteilung von Zahlungen an die Finanzbehörden" (Mitteilungsverordnung) genutzt werden (Rechtsgrundlage § 93a AO).
Hinweis:
Eine kurze Einführung in das Thema SAP Query habe ich im Artikel
"Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.
Aktuelles von Andreas Unkelbach
unkelbach.link/et.reportpainter/
unkelbach.link/et.migrationscockpit/
17:49 Uhr
Prosit Neujahr und alles Gute für 2016
das Jahr 2015 neigt sich dem Ende zu, die Bücher werden geschlossen und die Gedanken richten sich in Richtung Jahreswechsel, Silvester und die Feierlichkeiten rund um den Jahreswechsel.
In den letzten Stunden des Jahres mag ich die Gelegenheit nutzen und ein Danke für die vielen Anregungen, Unterstützungen, Meinungsaustausche und sonstige Kontaktmöglichkeiten sagen, die rund um diese Seite, an der Arbeit oder auch sonst in diesen Jahr entstanden sind.
Schon im Artikel "Frohe Weihnachten und Blogempfehlungen fürs neue Jahr" hatte ich einen kurzen Rückblick auf das Jahr 2015 festgehalten und so mag ich diesen Artikel nicht mit Jahresrückblick sondern einfach guten Wünschen für das kommende Jahr verknüpfen.

Der abgebildete feuerspeiende Drache soll dabei nicht als Unglücksbote sondern als Glücksbringer für das kommende Jahr verstanden werden und immer wieder Momente, die das Jahr dann doch wieder zu etwas Besonderen machen.
Ich bedanke mich bei allen, die zum Blog beitragen sei es nun mit neuen Anregungen für Artikel (meistens durch Kolleginnen und Kollegen oder auch durch Mailanfragen oder in Onlineforen), für die Partnerschaft bei Espresso Tutorials, einige Blogs die ich sehr gerne lese und natürlich für die Unterstützung meiner Frau Claudia Unkelbach, die immer einmal wieder dieses Blog technisch erweitert und mir die Möglichkeit geschaffen hat hier auf eine sehr komfortable Weise Artikel zu veröffentlichen.
Ich freue mich schon manche im kommenden Jahr wieder persönlich zu treffen aber auch auf einen regen Austausch per Mail in den nächsten Monaten und hoffe, dass dieses Jahr für jeden mit Freude und glücklichen Gefühlen zu Ende geht unabhängig davon ob die Welt einen hin und wieder den Kopf mehr als einmal schütteln lässt.
Unabhängig ob das Neujahr nun bei "Dinner for One", mit Sekt/Champagner und Lachs oder Käsefondue und Selters begangen wird ich wünsche euch allen alles Gute und einen erfolgreichen Wechsel ins kommende Jahr 2016.
Alles Gute dabei und habt eine schöne Zeit
Andreas Unkelbach
P.S.:
Sollte einer der Vorsätze für 2016 auch die Weiterbildung rund um SAP Themen enthalten kann ich wärmstens das Angebot der SAP Bibliothek Flatrate empfehlen. Hierdurch besteht die Möglichkeit für ein Jahr auf das gesamte Angebot von Espresso Tutorials (SAP Fachbücher) zuzugreifen.
Dieses umfasst unter anderen natürlich auch mein Buch "Schnelleinstieg ins SAP Controlling (CO)", das meiner Meinung auch lesenswert ist und einen guten Einstieg in das Thema Controlling bietet.
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21:59 Uhr
Frohe Weihnachten und Blogempfehlungen fürs neue Jahr
Dieses Jahr stand beruflich eigentlich ganz im Sinne des Artikel "Unterschiedliche Auswertungsmöglichkeiten im Controlling (Report Writer, Recherchebericht, SAP Query) und natürlich Excel ;-)" unter den verschienden Möglichkeiten des Berichtswesen rund um SAP und der Hochschule. Ich habe verschiedene Artikel rund um Beispiele zu Excel und Microsoft Office geschrieben (siehe Rubrik Office) aber auch meine beiden Lieblingsthemen SAP Query und Report Writer / Report Painter haben nun endlich zwei Grundlagenartikel erhalten. Diese sind unter "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer" sowie seit 2014 im Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" zu finden.
Ich hoffe ein wenig darauf, dass viele Kolleginnen und Kollegen sich im kommenden Jahr auch mit diesen beiden Berichtstool auseinandersetzen werden und dass wir gemeinsam alle Veränderungen, die das kommende Jahr bringen wird gemeinsam gestalten können.
Neben der beruflichen Weiterentwicklung hat sich bei mir aber auch privat auf dieser Seite eine Menge getan. So bin ich im November eine "Partnerschaft mit Espresso Tutorials - SAP Fachbücher" eingegangen und habe auch mein eigenes Buch "Buchveröffentlichung Schnelleinstieg ins SAP Controlling (CO)" veröffentlicht.
Insgesamt sind schon diese Punkte Grund zur Freude und ich bin neugierig was das kommende Jahr so bringen wird mag aber gleichzeitig die Gelegenheit nutzen allen Lesenden meines Blog eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in das kommende Jahr zu wünschen.

Gerade im vergangenen Jahr habe ich eine Menge neuer Blogs entdeckt und sollten Sie während der Feiertage hier Beiträge oder aktuelle Artikel vermissen, kann ich guten Gewissens auf diese verweisen.
Besonders dieses Jahr habe ich schon den ein oder anderen spannenden Artikel nicht in diesen Blog sondern auf Facebook vorgestellt, aber sicherlich gibt es auch Menschen, die mir nicht dort folgen ;-).
Daher möchte ich einige der Blogs die mir in 2015 besonders positiv aufgefallen sind, hier verlinken und kurz beschreiben um welche Themen sie sich drehen.
Wobei ein Großteil in meiner Blogroll etwas ausführlicher beschrieben ist.
Blogs zu Excel
Neben Lukas Rohr von excelnova.org sind in 2015 noch einige lesenswerte Blogs rund um Excel in meinen Feedreader gelandet.Gerherad Pundt betreibt unter CleverCalcul ein Blog dass sich um die Darstellung von Daten mit Tabellen, Formeln und Diagramme beschäftigt. Neben seinen Blog ist auch Twitter ein Kanal den er durch kleine Tipps rund um Excel bereichert und wo ich schon die eine oder andere Anregung für die tägliche Arbeit mit Excel mitnehmen konnte.
Sich selbst als Tabellenexperte zu bezeichnen, ist sicherlich mit einer großen Menge an Selbstvertrauen möglich, jedoch muss ich zugeben, dass Martin Weiß auf tabellenexperte.de tatsächlich kompetent die Möglichkeiten der Software darstellt und selbst mit Humor und Wissen die Möglichkeiten von Excel darstellt. Besonders sympathisch ist mir dabei der Ansatz, dass er sich bemüht ohne VBA oder Makros teilweise sehr komplexe Auswertungen verständlich darzustellen. Außerdem hat er mich schon mit seinen Artikel zum "Easter Egg: Piraten in Excel 2010!" überzeugt, dass diplomierter Betriebswirt die sich mit Excel beschäftigen einen recht kompatiblen Humor zu Controllern zu haben scheinen.
Relativ neu im Feedreader ist dann noch das Blog von Katharina Schwarzer von soprani.at. Hier finden sich einige gut erklärte Artikel rund um die MS Office Anwendung, die auch immer wieder den ein oder anderen Dreh vorstellt, den man noch nicht kennt. Gerade was Grundlagen anbelangt, sieht man hier oftmals, dass man selbst doch eher zu recht komplizierten Wegen greift.
Blogs zu SAP
Aber auch rund um das Thema SAP haben sich einige neue Blogs in meinen Feedreader geschlichen, die ich natürlich ebenfalls noch erwähnen möchte.Das Exxsens Developer Blog beschäftigt sich in der Hauptsache mit ABAP Entwicklung und SAP Basis Themen und dürfte auch außerhalb der Entwicklung für den ein oder anderen Kollegen interessant sein.
Wie schon im Artikel "PSM Haushaltsmanagement Budgetverwaltungssystem BCS oder klassische Budgetierung" beschrieben ist auch das Thema PSM-FM (Haushaltsmanagement) wieder aktueller geworden. Das Blog der Marlin Consulting UG "Marlin Blog" berichtet über aktuelle Entwicklungen rund um SAP im öffentlichen Sektor: Public Sector Management (PSM), SLcM, PSCD und Fördermittelmanagement mit und ohne HANA (S/4HANA) berichtet und damit den Themenbereich "Aktuelles aus dem Bereich SAP in der öffentlichen Verwaltung" abdeckt. Der Autor Bjoern Kemmoona hat daneben auch das Buch "Öffentliches Haushalts- und Fördermittelmanagement mit SAP" geschrieben, das Ende 2015 veröffentlicht wird.
Danke
Neben all den Blogs und anderen Internetseiten, möchte ich aber auch die Gelegenheit nutzen allen ein Danke sagen, die zu Artikelideen oder spannenden Fachgesprächen beigetragen haben und ich freue mich schon sehr darauf im kommenden Jahr neue Themen, Ideen, Menschen und Geschichten kennen zu lernen. Für mich sind Blogs, Foren und Internetseiten ein wunderbares Medium einfach, da diese Kontakt zu Menschen ermöglichen, die sich ebenfalls gerne austauschen und gemeinschaftlich vielleicht nicht die Welt verbessern, aber sicherlich ein wenig bunter machen.All diesen Menschen, aber auch allen Lesenden dieses Blogs, möchte ich eine schöne Adventszeit, frohe Weihnachten und einen guten Wechsel ins Jahr 2016 wünschen. Vielen Dank für den Besuch auf dieser Seite und/oder Austausch sei es im privaten oder beruflichen Umfeld.
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17:37 Uhr
Zusammenfassung Query über Anlagenzugang - Auswertung Investitionen aus Profit-Center-Rechnung
Sofern es hier egal ist an welchen Standort die Anlage derzeit steht, kann sich hier auf die beiden Tabellen GLPCA und TABWT. Sofern auch die einzelnen Stammdaten einer Anlage erforderlich sind wäre allerdings der Artikel "Abgleich Belege in CO auf Profit-Center mit zeitabhängigen Stammdaten der Anlagenbuchhaltung bei Investitionen" zu beachten.
Die im folgenden beschriebene Methode hatte ich in Kurzform auch schon im Artikel "Kurzanleitung Anlage einer SAP Query Auswertung ANBWA in der Profit-Center-Rechnung über ANBW und GLPCA" angefangen zu beschreiben.
In diesen Artikel möchte ich hier aber etwas ausführlicher auf beide Möglichkeiten eingehen.
Hierbei sollen zwei Infosets aus der Kombination von GLPCA und den Tabellen der Anlagenbuchhaltung geschildert werden.
Infoset zur Auswertung Investitionen in der Profti-Center-Rechnung
Infoset GLPCA und TABWT
Sofern nur Investitionen auf Kostenstelle, Innenauftrag bzw. Profit-Center interessant sind, reicht es vollkommen aus im Infoset die beiden Tabellen GLPCA und TABWT miteinander über die Felder GLPCA-ANBWA (Anlagen-Bewegungsart) und TABWT-BWASL (Bewegungsart Anlagen) zu verknüpfen.Das so erstellte Infoset kann mit Übernahme aller Tabellenfelder z.B. als ZCO_GLPCA-TABWT benannt werden.Nachtrag / Hinweis:
Allerdings erfolgt hier keine Kontrolle, ob beim Erfassen des Anlagenbeleges eine Übergabe der CO-Objekte vergessen worden ist. Dieses kann in folgenden Fällen passieren:
- Vergessen des Innenauftrages in Belegposition Anlagenaktivierung
- Angabe eines abweichenden Innenauftrages
bei der Erfassung der Anlage berücksichtigt werden.
Daher bietet sich eher das folgende Infoset an, welches auch die Anlagenstammdaten berücksichtigt.
Infoset GLPCA. TABWT, ANLA und ANLZ (Stammdaten Anlagenbuchhaltung)
Sofern allerdings auch Stammdaten aus der Anlagenbuchhaltung oder zeitliche Zuordnungen erforderlich sind, sollten auch die Tabellen ANLA und ANLZ in das Infoset übernommen werden.Hierzu wird das Infoset wie folgt erweitert

Insgesamt werden hier drei Tabellen miteinander verknüpft. Dieses Infoset kann nun ZCO_GLPCA-AA (für die Anlagenbuchhaltung analog FI-AA = Asset Accounting) bezeichnet werden.
Je nach Berichtsziel kann nun entweder das Infoset ZCO_GLPCA-TABWT oder ZCO_GLPCA-AA verwendet werden.
Die einfache Query ist dabei, wie schon im Artikel "Kurzanleitung Anlage einer SAP Query Auswertung ANBWA in der Profit-Center-Rechnung über ANBW und GLPCA" beschrieben wie folgt aufgebaut:
Query Ausweis Investitionen auf Profit-Center, Innenauftrag und Kostenstelle inkl. Anlagenbewegungsart
Basierend auf ZCO_GLPCA-TABWT wird die Query ZCO_INVEST-PCTR wie folgt aufgebaut:Hierbei ist L als Listenfeld und S als Selektionsfeld zu verstehen. Die Felder werden hier in der Reihenfolge angeben, wie diese dann auch in der Query ausgegeben werden sollen:
EC-PCA: Ist-Einzelposten
Geschäftsjahr (L,S) GLPCA-RYEAR
Buchungsperiode (L,S) GLPCA-POPER
Belegnummer (L) GLPCA-DOCNR
Soll-/Haben-Kennzeichen (L) GLPCA-DRCRK
Profitcenter (L,S) GLPCA-RPRCTR
Anlagen-Hauptnummer (L,S) GLPCA-ANLN1
Anlagenunternummer (L) GLPCA-ANLN2
Anlagenbewegungsart (L,S) GLPCA-ANBWA
Bewegungsartentexte der Anlagenbuchhaltung
Sprachenschlüssel (S)
Bezeichnung Anlagenbewegungsart (L) TABWT-BWATXT
EC-PCA: Ist-Einzelposten
Kontonummer (L,S) GLPCA-RACCT
Betrag in Profit-Center-Hauswährung (L) GLPCA-KSL
Kostenstelle (L,S) GLPCA-KOSTL
Auftragsnummer (L,S) GLPCA-AUFNR
Sofern jedoch auch Daten aus der Anlagenbuchhaltung mit ausgewertet werden sollen, empfiehlt es sich eine Query über das Infoset ZCO_GLPCA-AA anzulegen. Diese Query kann dann bspw. ZCO_INVEST-AA benannt werden.
Query Ausweis Investitionen unter Berücksichtigung von Stammdaten aus FI-AA
Hierzu bedarf es allerdings einer Anpassung über kundeneigener Felder um die Wertausgabe lediglich nur im Jahr des Zugangs auszugeben.
Für die Anlage kundeneigener Felder muss als erstes ein Bezug zu den zu verwendenden Feldern innerhalb der Query gegeben sein.
Hierzu wechseln wir in der Transaktion SQ01 über SPRINGEN->FELDAUSWAHL->FELDAUSWAHL oder solange mittels F6 (nächstes Bild) bis wir zur Feldauswahl gelangen.
Über
BEARBEITEN->KURZBEZEICHNUNG
kann für die einzelnen Felder eine Kurzbezeichnung eingestellt werden.
Nun werden rechts neben den Datenfeldern Eingabefelder für die Kurzbezeichnung angegeben. Hier erhalten nun folgende Felder eine Kurzbezeichnung:
Innerhalb EC-PCA: Ist-Einzelposten werden folgende Felder mit der entsprechenden Kurzbezeichnung zugewiesen:
Betrag in Profit-Center-Hauswährung KSL
Buchungsdatum im Beleg BUDAT
Kostenstelle KOSTL
Auftragsnummer AUFNR
Aus der Tabelle ANLZ
Datum Gültigkeitsende BDATU
Datum Gültigkeitsbeginn ADATU
Kostenstelle ANLZ_KOSTL
Innenauftrag ANLZ_CAUFN
Diese Kurzbezeichnung sind notwendig, da wir auf diese dann Bezug nehmen, wenn wir ein eiegens Feld mit einer Formel anlegen.
Dieses geht über
BEARBEITEN->LOKALES FELD->ANLEGEN
Da in der Tabelle ANLZ für jeden Zeitraum ein Datensatz zur Anlage vorhanden ist darf der Buchungswert nur ausgegeben werden, wenn das Buchungsdatum auch innerhalb der Gültigkeit der Anlage liegt.
Insgesamt werden hier drei Felder angelegt:
1. Feld Berichtswert
Kurzbezeichnung: Wert
Feldbezeichnung: Berichtswert
Überschrift: Berichtswert
Eigenschaften wie: KSL
Berechnungsvorschrift:
Hier werden entsprechende komplexe Berechnungen angestellt:
Bedingung: BUDAT >= ADATU AND BUDAT <= BDATU
Formel: KSL * 1
sonst: KSL * 0
Somit wird der Wert KSL (GLPCA-KSL) nur ausgegeben, wenn das Buchungsdatum des CO Beleges innerhalb des Zeitraums der zeitabhängigen Kontierung des Anlagenstammes aus der Tabelle ANLZ liegt.
2. Feld Kostenstelle
Kurzbezeichnung: KS
Feldbezeichnung: Kostenstelle
Überschrift: Kostenstelle
Eigenschaften wie: KOSTL
Berechnungsvorschrift:
Hier werden entsprechende komplexe Berechnungen angestellt:
Bedingung: KOSTL + AUFNR > 0
Formel: KOSTL
sonst: ANLZ_KOSTL
Dieses Feld gibt die im CO-Beleg vorhandene Kostenstelle aus, sofern innerhalb der Tabelle GLPCA die Summe der Felder KOSTL und AUFNR größer als Null ist (und damit eine Kostenstelle vorhanden ist). Sofern weder Kostenstelle noch Innenauftrag im CO Beleg vorhanden sind wird aus den Anlagenstammsatz die entsprechende Kostenstelle genommen.
3. Feld Innenauftrag
Kurzbezeichnung: IA
Feldbezeichnung: Innenauftrag
Überschrift: Innenauftrag
Eigenschaften wie: AUFNR
Berechnungsvorschrift:
Hier werden entsprechende komplexe Berechnungen angestellt:
Bedingung: KOSTL + AUFNR > 0
Formel: AUFNR
sonst: ANLZ_CAUFN
Sofern im CO-Beleg kein Innenauftrag übertragen wurde, wird in diesen Feld der im Anlagenstammsatz hinterlegte Innenauftrag ausgegeben.
Danach werden die Felder dann gefüllt wenn in den entsprechenden zeitabhängigen Daten die Felder gefüllt sind. Eine etwas ausführlichere Beschreibung zu diesen Feldern und den entsprechenden Hintergrund ist im Artikel "Abgleich Belege in CO auf Profit-Center mit zeitabhängigen Stammdaten der Anlagenbuchhaltung bei Investitionen" erläutert.Die hier erläutertere Query wird vergleichbar aufgebaut, allerdings ohne ein Kontrollfeld, ob beim Erfassen des Anlagenbeleges eine Übergabe der CO-Objekte vergessen worden ist.
Die entsprechende Grundliste wird wie folgt aufgebaut:
Auch in dieser Aufstellung ist L als Listenfeld und S als Selektionsfeld zu verstehen. Die Felder werden hier in der Reihenfolge angegeben, wie diese dann auch in der Query ausgegeben werden sollen:
EC-PCA: Ist-Einzelposten (GLPCA)
Geschäftsjahr (L,S) GLPCA-RYEAR
Buchungsperiode (L,S) GLPCA-POPER
Kontonummer (L,S) GLPCA-RACCT
Soll-/Haben-Kennzeichen (L,S) GLPCA-DRCRK
Profit-Center (L,S) GLPCA-RPRCTR
Anlagen-Hauptnummer (L,S) GLPCA-ANLN1
Anlagenunternummer (L) GLPCA-ANLN2
Anlagenbewegungsart (L,S) GLPCA-ANBWA
Bewertungsartentexte der Anlagenbuchhaltung (TABWT)
Bezeichnung Bewegungsart (L) TABWT-BWATXT
EC-PCA: Ist-Einzelposten (GLPCA)
Betrag in Proftit-Center-Hauswährung (L) GLPCA-KSL
Buchungsdatum im Beleg (L) GLPCA-BUDAT
Valutierte Anlagenzuordnung (ANLZ)
Datum Gültikatisbeginn (L) ANLZ-ADATU
Datum Gültigkeitsende (L) ANLZ-BDATU
Im Folgenden werden sowohl die CO-Objekte aus der Anlagenbuchhaltung als auch der Profit-Center-Rechnung ausgegeben. Dieses ist erforderlich um etwaige Fehler bei der Erfassung der Anlage zu umgehen. Genaueres zum Hintergrund ist im obene verlinkten Artikel erwähnt.
Valutierte Anlagenzuordnung (ANLZ)
ANLZ_KOST (L) ANLZ-KOSTL
ANLZ_CAUFN (L) ANLZ-CAUFN
ANLZ_VKOST Verantwortliche Kostenstelle (L) ANLZ-VKOST
EC-PCA: Ist-Einzelposten (GLPCA)
GLPCA_KOSTL (L) GLPCA-KOSTL
GLPCA-AUFNR (L) GLPCA-AUFNR
Nun folgen die angelegten lokalen Zusatzfelder
Kostenstelle (L) KS
Innenauftrag (L) IA
Berichtswert (L) Wert
Sofern nun noch weitere Felder aus der Anlagenbuchhaltung mit ausgegeben werden sollen bietet sich hier die Tabelle ANLA Anlagenstammdaten an.
Für unseren Fall wird die Mittelherkunft über das Feld Ordnungsbegriff 1 abgebildet:
Anlagenstammsatz-Segment (ANLA)
Ordnungsbegriff 1 (L,S) ANLA-ORD41
Sofern die Bezeichnung des Ordnungsbegriff 1 in der Selektionsmaske geändert werden soll bietet es sich an vom Einstiegsbild der Query über SPRINGEN->FELDAUSWAHL->SELEKTIONEN die Bezeichnung Ordnungsbegriff 1 mit Mittelherkunft zu überschreiben. Über die Wertauswahlhilfe (F4) können dann entsprechende Ordnungsnummer selektioert werden, so dass im Selektionsbild entsprechend ausgewählt werden.
Hintergrund: Anlagenzugänge über Bewegungsart und Buchungskonto selektieren
Die einfachste Auswertung dürfte nun eine Liste sein die über die Selektion der Anlagenbewegungsart erfolgt.In der Regel ist der Anlagenzugang über die Anlagenzugangsarten 100 bis 190 oder sofern innerhalb eines Konzern auch Anlagenzugänge aktiviert werden oder allerdings zur Aktivierung von Anlagen im Bau bzw. Anlagen selbst erstellt werden dürften auch die Anlagenbewegungsarten:- 300 Umbuchung Altbestand abgehend von aktiver Anlage
- 310 Umbuchung Altbestand zugehend von aktiver Anlage
- 320 Umbuchung Neuzugang abgehend
- 330 Umbuchung Neuzugang zugehend
- 345 Umbuchung Neuzugang abg.von Anlage im Bau Einzelp.
- 346 Umbuchung Neuzugang zugehend von Anlage im Bau
100000 1000099
1000101 2100099
2100101 5000099
5000101 7000099
7000101 7900099
7900101 8000099
8000101 8900099
8900101 9000099
9000101 19999998
27900000 27999999
Layoutvariante anlegen für Investionsliste
Über eine Layoutvariante können nun folgende Felder ausgegeben werden:- Geschäftsjahr
- Buchungsdatum
- Kostenstelle
- Innenauftrag
- Berichtswert
Damit werden mit Berichtswert 0 solche Daten ausgegeben sofern sich die CO-Objekte (Zuordnung Kostenstelle, Innenauftrag) wieder geändert haben (zum Beispiel Finanzierung aus Kostenstelle oder Innenauftrag). Vom Selektionsbild ist es nun möglich entweder Profit-Center, Kostenstellen, Innenaufträge oder die Mittelherkunft als Auswahlkriterium zu wählen. Dabei sind auch Platzhalter wie * möglich zu verwenden.
Die Vorraussetzung für das Buchen auf Innenaufträgen in der Anlagenbuchhaltung ist im Artikel "Abgleich Belege in CO auf Profit-Center mit zeitabhängigen Stammdaten der Anlagenbuchhaltung bei Investitionen" ausführlicher beschrieben.
Grundsätzlich eignet sich diese Query auch als Zugangsliste für Investitionen, wobei dieses nur Sachanlagen (mit Stammsatz in der Anlagenbuchhaltung und nicht Finanzanlagen betrifft. Eine Möglichkeit der Auswertung von Finanzanlagen ist im Artikel "Query FI Einzelposten als Belegjournal - Belegsegment (BSEG) und Belegkopf (BKPF) verknüpfen" beschrieben.
Hinweis:
Eine kurze Einführung in das Thema SAP Query habe ich im Artikel
"Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.
Aktuelles von Andreas Unkelbach
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