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Samstag, 18. November 2017
17:29 Uhr

Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil V - Allgemeinwissen und Geekfaktor von Amazon Alexa und Google Home im Vergleich

Gerade als Fan von Star Trek sind wohl das Holodeck als auch die Ansprache des Bordcomputer (sei es nun für Replikatoren oder für sonstige Anfragen) ein Stück Science Fiction dass nicht mehr so weit in der Zukunft liegt.

Zumindest ein klein wenig von Star Trek hat mittlerweile Einzug in unsere Wohnung genommen dadurch, dadurch dass unser Haushalt nun mit Amazon Alexa und Google Home um zwei ständig auf ein Gespräch wartende Assistenten erweitert worden ist. Natürlich sieht die Brücke der Enterprise etwas beeindruckender aus (und hat auch mehr Leuchten) aber auch unsere Hardware schafft es unsere Wohnung dank Computertechnik zu erweitern. Wobei der Maschinenraum noch immer in einen Schrank passt, was auch kein Wunder ist, da wir ja kein Warpplasma unterbringen müssen ;-).

Unsere Smart Home Hardware

Allerdings trifft auch hier zu, dass ein Computersystem nur so intelligent oder scheinbar autonom auf die Anforderungen durch uns Humaneinheiten reagieren kann wie dieses programmiert worden ist. Daher gehe ich im folgenden Abschnitt auf das Allgemeinwissen aber auch Erweiterbarkeit beider Systeme ein.

Vorab schon einmal zur Beruhigung der Hinweis darauf, dass die Entwicklung beider Systeme nicht so weit fortgeschritten, dass das Protokoll der Robotergesetze (englisch Three Laws of Robotics) von Isaac Asimov in die Software implementiert werden muss.

Ferner sind auch Skynet oder HAL einige Lichtjahre entfernt, aber zumindest bieten sowohl Google Home als auch Amazon Alexa neben den in den vorherigen Artikeln beschrieben Funktionen auch weitere hilfreiche Fähigkeiten im Alltag an.
 

Auskünfte - Knowledge Graph / Nützliches Alltagswissen

Im Gegensatz zur enttäuschenden Terminverwaltung (siehe vorherigen Artikel "Termine, Einkaufslisten, Timer und andere Erinnerungen mit Amazon Alexa und Google Home im Vergleich") profitiert Google  Home eindeutig durch die Erfahrungen von der Suchmaschine vom gleichen Anbieter. Während sich Alexa auf die Suchergebnisse von Bing verlässt hat Google Home hier das Potential der Google Suche und des Knowledge Graphen als Unterstützung und kann ebenso wie in der hauseigenen Suchmaschine oftmals direkt auf eine Frage antworten ohne, dass die Internetseite mit der Antwort direkt aufgesucht oder vorgelesen werden muss.

Dieses dürfte auch eine ziemlich gute Motivation für Firmen sein ihre Google Local bzw. Google Maps Einträge einmal näher zu betrachten, da ich mir sicher bin, dass die Suche per Sprache (Voice Search) künftig sicherlich zunehmen wird und hier sicherlich in Zukunft für Geschäfte auch immer wichtiger werden wird.

Ein erster Test der beiden Systeme hat mir auf meine Frage nach der Entfernungen  von Gießen nach Wiesbaden vollkommen unterschiedliche Angaben bei Amazon Alexa und Google Home gegeben. Dieser Unterschied war für mich dadurch erklärt, dass Alexa die Luftlinie und Google Home die Verbindung per Auto angegeben hat. Aber auch bei Rückfragen zu Öffnungszeiten zu Restaurants oder den aktuellen Kinoprogramm als lokale Suche hat Google etwas mehr Informationen, obgleich zumindest beim Kinoprogramm Alexa mit Google gleich auf ist. Einige unsere liebsten Geschäfte sind jedoch nur Google bekannt und Alexa kann hier nicht weiter helfen. Vermutlich sind das echte Geheimtipps weswegen ich hier nicht auf Weinwerk oder Käseglocke in Gießen hinweisen werde sondern diese Orte für mich behalte.

Auch die Möglichkeit auf die vorherige Frage Bezug zu nehmen ist sehr praktisch. So kann ich nach der Entfernung zu einer Einrichtung fragen und bei der nächsten Frage nach Öffnungszeiten ohne die Einrichtung noch einmal in der Frage zu erwähnen.

Persönlich empfinde ich es, durch die Erfahrungen mit den Suchergebnissen, tatsächlich schade, dass sich die Suchmaschine von Alexa nicht umstellen lässt (bzw. nur über den Umweg einen eigenen Skill für die Google Suche zu programmieren) und so für Amazon Alexa User nur die Hoffnung bleibt, dass die Suchergebnisse von Bing mit der Zeit ebenfalls besser werden.

Bei allgemeinen oder auch mathematischen Fragen können allerdings beide Systeme weiter helfen.

Alexa nach Hause telefonieren

Bedauerlich ist allerdings, dass viele Funktionen die am Smartphone bei Google funktionieren nicht bei Google Home funktionieren...ebenso ist es etwas ungeschickt, dass die Ausgabe an Google Home eine höhere Priorität hat als am Smartphone. So kann ein "Okay Google rufe Andreas Unkelbach an" außerhalb der Hörweite von Google Home funktionieren (Handy ruft dann an) aber in der Nähe von Google Home kommt ein "Ich unterstützte das noch nicht." Interessanterweise hat Amazon nun bei Echo und Alexa eine Kommunikation eingefügt. So kann ich (bei Freigabe meiner Kontakte) auch andere Echo Geräte anrufen, sofern einer meiner Kontakte einen Echo ebenfalls nutzt. Neben "Anrufen" können so auch Nachrichten versandt werden.Über die Funktion Drop In kann sich, sofern die Genehmigung gegeben wurde auch direkt mit einem Echo Gerät verbunden werden. Es funktioniert dann vergleichbar zu einem Babyphone.

Sowohl Anrufe als auch Drop In nutzen wir nicht. Allerdings verwundert es schon ein wenig, dass hier Google Home nicht Hangout ebenfalls integriert hat. Dieses könnte aber sicher noch kommen und ansonsten gibt es ja auch noch herkömmliche Messenger und das klassische Telefongespräch.

Alexa mit Skills erweitern

Amazon bietet Entwicklern die Möglichkeit über Alexa Skills weitere Angebote in Alexa einzbauen. Neben den schon erwähnten Smart Home Skills kann hier als Beispiel der Skill "Kerntemperaturen" genannt werden. Über "Alexe starte Kerntemperatur" wird der Skill aktiviert und es wird direkt nach der Fleischsorte gefragt. Abhängig davon wird dann die Kerntemperatur für Medium oder durch angeboten.Über die Amazon Seite aber auch in der Alexa App können mehr oder minder sinnvolle Skills betrachtet werden.

Skills können entweder weitere Funktionen innerhalb des Smarthomes zur Verfügung stellen (Beispiele sind hier Hue, Netatmo, everhome) unterhaltend sein (so wie der Skull Sternzeit zur Ermittlung der aktuellen Sternzeit) oder  auch als Nachschlagewerke wie Wörterbuch, Wiki Deutschland oder  der erwähnten Kerntemperatur zugeordnet werden.

Künftig werden sich hier sicherlich noch weitere Skills entwickeln wer Spielbücher, in denen man bei Entscheidung a auf Seite 48 und bei Entscheidung b auf Seite 62 weiterlesen musste, dürfte auch einige Textabenteuer in Alexa finden. Künftig ist wohl auch geplant bestimmte Skills mieten zu können und die Schnittstelen zu erweitern, so dass die Entwicklung hier ebenfalls spannend bleiben wird.
 

Geekfaktor

Das Aktivierungswort von Google bleibt konstant bei "Hey Google" oder "Okay Google" während sich Alexa umstellen lässt. Als Option sind hier "Alexa", "Amazon", "Echo" und "Computer" zur Verfügung.

Dieses Aktivierungswort kann für jedes Gerät einzeln festgelegt werden. Wir haben für den Echo Dot als Aktivierungswort "Echo" gewählt, da so der Echo im Schlafzimmer direkt reagiert und nicht per Zufall mal Alexa Echo im Wohnzimmer reagiert und manchmal nicht.Trotz guter Mikros ist es doch unangenehm hier laut werden zu müssen, damit das Licht aus geht ;-).

Star Trek oder Star Wars

Neben sinnvollen Anwendungen hat Alexa und Google Home aber auch eine Menge Humor versteckt. Dabei drängt sich jedoch der Verdacht auf, dass Alexa eher sich an Star Trek Wissen orientiert. So kann Alexa mich durchaus auf Anweisungen wie"Alexa Kaffee schwarz", "Alexa Earl Grey heiß" reagieren, während sich Google eher am "Okay Google möge die Macht mit dir sein" orientiert.

Social Skill

Was mich an Alexa am Meisten beeindruckt hat war allerdings die Reaktion auf "Ich bin traurig". Hier sind zwei Antworten hinterlegt, wobei ich die folgende einfühlsam empfinde:
 

Es tut mir leid dass du dich so fühlst manchmal kann es helfen mit einem Freund zu sprechen Musik zu hören oder auch nur einen Spaziergang zu unternehmen ich hoffe es geht dir bald besser

aber die zweite mich tatsächlich mit konkreter Empfehlung beeindruckt hat:

Es tut mir wirklich leid dass du dich so schlecht fühlst denk daran dass du damit nicht alleine ist es gibt Leute die helfen können du könntest mit einem Freund oder deinen Arzt sprechen du kannst dich auch unter 0800 1110111 an die deutsche Telefonseelsorge wenden

Gerade hier hat mich dann Alexa tatsächlich beeindruckt.
 

Fazit

Ich gehe fest davon aus, dass sich hier noch einige Weiterentwicklungen bei beiden Systemen zeigen werden, aber zumindest bei uns ist tatsächlich die Kombination aus beiden Geräten die erste Wahl auch da wir tatsächlich mehr als eine Cloudwelt aktiv nutzen und sowohl auf die Amazon Dienste als auch die Google Dienste nicht verzichten wollen.

Dieser Artikel spiegelt meine eigenen Alltagserfahrungen mit beiden Geräten wieder. Einige Funktionen die vielleicht ebenfalls nützlich sind habe ich hier nicht erwähnt, da wir diese nicht direkt nutzen. Sollten noch spannende Neuentwicklungen hinzukommen werde ich diese unter Smarthome vermutlich berichten, aber so dürfte dieser Einblick vielleicht helfen um ein paar Unterschiede zwischen beiden Geräten darzustellen. Bis auf einiges Verbesserungspotential in einzelnen Punkten haben sich aber beide Systeme in unserer Wohnung recht gut eingefunden.
 
Hinweis:

Im Laufe der Zeit wird auch das Leben mit Technik immer intelligenter. Entsprechend habe ich auf der Seite "Smart Home" unsere Erfahrungen mit Amazon Echo (Alexa) und Google Home sowie vernetzte Dienste zusammengestellt.




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Freitag, 17. November 2017
17:33 Uhr

Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil IV - Termine, Einkaufslisten, Timer und andere Erinnerungen mit Amazon Alexa und Google Home im Vergleich

Neben der Unterhaltung durch Multimedia  (Artikel "Multimedia mit Amazon Alexa und Google Home im Vergleich") oder der Steuerung einzelner Geräte im Bereich Smart Home (Artikel "Steuerung Smart Home mit Amazon Alexa und Google Home im Vergleich") haben sowohl Amazon Alexa als auch Google Home unterschiedliche Assistenzsysteme die bei der Verwaltung des Alltags helfen.

Damit bieten beide Systeme nicht nur eine Hardwaresteuerung an sondern auch Softwaredienste die ganz klassisch als "Software as a Service" funktionieren können, aber auch hier sowohl überraschende Stärken als auch verwundernde Schwächen haben.

Terminverwaltung

Eine am Smartphone gerne genutzte App ist für mich die Terminverwaltung (siehe auch "Termine verwalten unter Android mit Business Calendar 2 definitiv ein lohnendes Upgrade" entsprechend neugierig war ich auch, wie mit Google Home bzw. mit Alexa die Terminverwaltung funktionieren würde. Am Smartphone habe ich schon hin und wieder Termine per "Okay Google neuer Termin" eingetragen, so dass ich eigentlich davon ausgegangen bin, dass dieses auch bei Google Home problemlos funktionieren würde.

Erschreckenderweise beherrscht Alexa wesentlich besser den Umgang mit Google Kalender als Google Home.

Kalender einrichten / verknüpfen


In der Alexa App kann ich unter Einstellungen->Kalender sowohl ein Apple (per iCloud), Microsoft (Outlook.com und Office 365) oder ein Google Konto verknüpfen.

Alexa Kalender einbinden


Persönlich nutze ich mehrere Kalender die hier nun einzeln ausgewählt werden können.

Alexa Auswahl Kalender

Alexa bekommt dann über den Punkt "Alexa fügt neue Termine zu diesem Kalender zu" einen Kalender als Standard für neue Termine zugewiesen.

Alexa Standardkalender

In diesem Kalender werden dann alle Termine per Sprache eingegeben.

Terminauskunft und Termin eintragen


Die Terminauskunft "Alexa nächste Termine" oder "Alexa was steht im Kalender" gibt mir alle Termine aus jeden verknüpften Kalendern als Terminliste per Sprache zurück, während Google Home nur auf den Hauptkalender aber nicht auf freigegebene oder andere Kalender zugreifen kann. Gerade da wir unsere Kalender gegenseitig teilen ist es praktisch hier bei Alexa direkt nachzufragen, ob an einem bestimmten Datum schon etwas geplant ist

Was das Eintragen von Terminen anbelangt können beide Systeme im Dialog durch "Alexa neuer Termin" oder "Okay Google neuer Termin" einen aktuellen Termin eintragen. Dieser landet dann entweder im Hauptkalender (bei Google Home) oder dem ausgewählten Kalender (bei Amazon Alexa). Eine Auswahl des Kalender beim Erfassen des Termins ist leider nicht möglich.

Ferner kann bei beiden Systemen auch der Termin komplett angesagt werden.

Persönlich empfinde ich die Variante über "neuer Termin" einen Termin anzulegen aber einfacher als die wichtigen Daten wie Datum, Uhrzeit, nachmittags oder vormittags und der eigentliche Termin direkt anzusagen. Eine Eingabe des Ortes zum Termin ist (zur Zeit?) nicht möglich. Ausserdem ist es sehr hilfreich, dass Alexa nachdem der Termin "notiert" wurde diesen noch einmal wiederholt und sich absichert, ob dieser so gespeichert werden soll. Manchmal ist dieses auch notwendig, weil sie scheinbar an manchen Punkten schwerhörig ist oder Teile des Termins nicht richtig verstanden hat. In der Regel klappt das Diktat eines Termins aber recht gut.

Persönlich spricht für mich für die Verwendung von Alexa allerdings, dass sie auch tatsächlich alle unsere Kalender lesen kann und ich die Kalenderzuordnung von Terminen im Hauptkalender später problemlos ändern kann.
 

Listen insbesondere Einkaufslisten

Enttäuschend ist bei beiden Systemen tatsächlich die Einkaufsliste. Während Alexa die Einkaufsliste in der Alexa App führt und diese dann ladeintensiv im Laden aufgerufen wird bietet Google Home ausschließlich eine Liste im Netz an (vergleichbar zur Todo Liste oder google Task siehe Artikel "Android App: Termin und Aufgabenverwaltung (Business Calendar und Business Tasks)").

Die Einkaufsliste kann über die URL https://shoppinglist.google.com/ aufgerufen werden und auch mit anderen geteilt werden. Allerdings gibt es hier keine Kategorien und entsprechende Sortierfunktionen. Immerhin bietet auch Alexa eine solche Einkaufsliste an die online unter https://www.amazon.de/gp/alexa-shopping-list aufrufbar ist.

Sofern Familienmitglieder bei Amazon angelegt sind, können diese ebenfalls auf die Liste zugreifen.

Zusätzlich ist die Liste auch in der Alexa App abrufbar. Allerdings braucht sie eine gewisse Weile unterwegs zum Laden. Google ruft am Smartphone die obere URL auf.

Alexa Einkaufslisten und ToDo Listen

Daneben bietet Alexa per Skill einige Einkaufslisten zum Beispiel die App BRING mit.
Hier stört aber nicht nur der Syntax sondern auch, dass hier einzelne Artikel eine in vorhandene Kategorien eingeordnet werden.Neue Artikel können dann im Webdienst bzw. in der App ebenfalls zu vorhandenen Kategorien zugeordnet werden, allerdings ist es nicht möglich eigene Kategorien anzulegen.

Leider hat die App auch ein Kommunikationsproblem, da sie sich auch falsch verstandene Produkte merkt und später erneut anbietet. Außerdem spricht uns auch das Design der App von der Darstellung weniger an.

Google Listen

Mit der Listenfunktion von Google habe ich mich noch nicht ausführlicher auseinander gesetzt und bin zumindest bei der Einkaufsliste noch unserer App OurGroceries verbunden. Mittelfristig werde ich mich aber wohl auch einmal mit Google Listen auseinander setzen und zumindest als To Do Liste könnten diese tatsächlich spannend sein. Man dürfte auch an diesem Abschnitt merken, dass die Kalenderfunktion für mich einen höheren Stellenwert hat.

Einkaufsliste mit Alexa vorerfassen und in Our Groceries übertragen


Daher bleiben wir bei der gewohnten App die ich hier ebenfalls kurz vorstellen möchte.

Android App Our Groceries

Unsere bevorzugte Android App und Webanwendung unterstützt mehrere Listen und neben der Kategorisierung einzelner Einträge auch die Option ein Foto zu hinterlegen.

Android App Our Groceries
Our Groceries
Marketlink Our Groceries Shopping List
Marketlink OurGroceries Key (Keine Werbung mehr)
Our Groveries bietet eine digitale Einkaufsliste die sich, sofern ein Account bei ourgroceries.com angelegt wurde, auch mit anderen Personen des Haushaltes teilen lässt.

Ich bin eher ein Gewohnheitstier und mag gerne meine gewohnte App weiter verwenden. Andere Apps (sei es nun Renember the milk oder BRING) haben mich hier nicht wirklich überzeugt. Statt der Ansicht in der App oder auf der Website besteht die Möglichkeit sich per IFTTT  die Einkaufsliste von Alexa per Mail schicken lassen.Eine direkte Integration als Dienst bei IFTTT kommt durch die Jahresgebühr um hier als Services gelistet zu sein kommt aus nachvollziehbaren Gründen nicht in Frage (siehe Punkt Lizenskosten unter "Will you support Microsoft Windows Phones, Apple Watch, Cortana, Siri, or IFTTT?").Im Ergebnis nutzen wir weiterhin für unsere Einkaufslisten Our Grocery (siehe Apps für Android) und übertragen die teilweise gut verstandene Artikel dann  in die Android App.

Laut der OurGroceries FAQ (siehe "Can I add items to OurGroceries using Amazon Alexa?" kann Alexa mit der englischen Version der App genutzt werden. Für die deutsche Version ist dieses leider nicht vorgesehen. Daneben gibt es von OurGroceries auch eine Unterstützung für Google Home (siehe "Can I add items to OurGroceries using Google Assistant (Google Home)?" in der FAQ oder der ausführlichen Anleitung "Google Home" im Userguide).

Allerdings ist dieses in der deutschen Google Home Version ebenso wie bei Alexa nicht möglich. Ich werden die App allerdings in einen anderen Artikel einmal ausführlicher vorstellen.


Im Ergebnis haben wir als Workflow uns tatsächlich für das Vorerfassen der Einkaufsliste mit Alexa entschieden um die Daten später dann in unsere Einkaufsliste zu übertragen. Ein Vorteil beim Erfassen über Alexa ist, dass man hier direkt beim Auftreten eines Mangels Alexa informieren kann, dass kein Kaffee oder Tee mehr daheim ist und nicht erst das Smartphone gesucht werden muss.

Wenn wir uns nicht schon für eine App entschieden hätten, wäre aber vermutlich eher Google Home die offenere Alternative. Noch schöner wäre die Nutzung von OurGroceries per Google Home oder Alexa aber dieses wird vom App Anbieter in deutscher Sprache nicht unterstützt.
 

Timer

Timer zu stellen beherrschen beide Systeme...aber hier ist tatsächlich vom Feedback Amazon besser. Ich kann mit "Alexa stelle 10 Minuten Timer" einen Timer stellen und erhalte in zehn Minuten einen Hinweis, dass der Timer abgelaufen ist.

Schade ist es allerdings, dass hier "Timerlaufzeit" nicht mehr unterstützt wird und auf die Frage "Wie lange läuft mein Timer" werden selbst bei einen Timer noch die Laufzeit der Timer mit erläutert.

Es können mehrere Timer in Alexa hinterlegt werden, so dass Alexa auf die Frage nach laufende Timer direkt antwortet "Du hast einen Timer, einen zehn Minuten Timer und der läuft noch 2 Minuten".
 

Alexa stelle Tee Timer für drei Minuten statt Alexa Earl Grey heiß

Die Ursache dafür liegt darin, dass nun mit "Alexa stelle Tee Timer für 3 Minuten" ein Timer mit der Bezeichnung Tee gestellt werden kann. Damit wird neben dem Erinnerungston auch gesagt, wofür der Timer gestellt worden ist.

Vor der Verwendung eines Timer mit Namen sollte man jedoch bedenken, dass die Lautstärke von Alexa wesentlich lauter ist, wenn die Bezeichnung des Timers genannt wird.

Ein Timer kann anhand der Bezeichnung glöscht werden.

Wenn es um konkrete Erinnerungen geht habe ich aber nicht einen Timer mit Bezeichnung verwendet sondern eine Erinnerungen genutzt.

Insgesamt lässt sich hier ein Zeitraum von Sekunden bis hin zu 24 Stunden per Timer einstellen. Für längere Zeiträume bieten sich Erinnerungen an... :-) Diese werden dann nicht nur per Spracherinnerung ausgegeben sondern auch in der App als Popup Meldung.

Leider lassen sich noch immer nicht feste Namen und Zeitintervalle festlegen, so dass Alexa auf die Meldung "Alexa Kaffee schwarz" oder "Alexa Earl grey heiß" noch immer darüber informiert, dass die Replikatoren noch nicht im Betrieb sind... :-)

Immerhin lassen sich durch die Zuweisung eines Namen zum Timer diese ebenfalls problemlos wieder löschen. Google Home stellt im Gegensatz dazu ganz normale Timer ohne Bezeichnungen.

Benutzerprofile bei Amazon Alexa

Gerade bei den Listen und Termine gibt es auch noch eine Besonderheit bei Alexa, die verwirrend ist. Grundsätzlich können bei Alexa mehrere Profile angelegt werden (die dann auch alle einen entsprechenden Zugang zu Amazon Music benötigen). Dieses kann hilfreich sein, wenn man den Status einer Bestellung abrufen mag, aber jedes Profil nutzt die gleichen Skills (bekommt diese aber nicht in der App angezeigt, wenn ein anderes Profil diese angelegt hat) und auch die Listen sowie Termine werden gemeinsam genutzt.

Somit machen die Profile eigentlich nur Sinn, wenn für Musikvorschläge individuelle Vorlieben gespeichert werden sollen, oder für die Verfolgung von Bestellungen mit Amazon.

Fazit

Trotz des merkwürdigen Verhaltens von Alexa was die Profile anbelangt nutzen wir tatsächlich sehr gerne Alexa als interaktive Einkaufsliste und zur Terminplanung. Gerade da wir unsere Kalender gegenseitig teilen ist es parktisch hier bei Alexa direkt nachzufragen, ob an einem bestimmten Datum schon etwas geplant ist.

Auch das Übertragen der Einkaufsliste in die gewohnte App hat Vorzüge und hier punktet Alexa auch damit, dass nicht nur der Artikel in der App aufgeführt wird, sondern auch ein Audiomitschnitt des Eintrages vorhanden ist, so dass man sich noch einmal absichern kann, was man eigentlich auf schreiben wollte.

 
Hinweis:

Im Laufe der Zeit wird auch das Leben mit Technik immer intelligenter. Entsprechend habe ich auf der Seite "Smart Home" unsere Erfahrungen mit Amazon Echo (Alexa) und Google Home sowie vernetzte Dienste zusammengestellt.




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Donnerstag, 16. November 2017
21:46 Uhr

Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil III - Steuerung Smart Home mit Amazon Alexa und Google Home im Vergleich

Nachdem ich im zweiten Teil (Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil II - Multimedia mit Amazon Alexa und Google Home im Vergleich") auf die Nutzung von Multimedia mit Amazon Alexa und Google Home eingegangen bin, möchte ich nun hier auf andere Aspekte der Nutzung eingehen. Für einen Hintergrund ist sicherlich der Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil I - EzControll mit HomeDroid, Funksteckdosen und Everhome Cloudbox" hilfreich, da hier etwas ausführlicher auf unser vorhandenes Setup an "intelligenten" Geräten in der Wohnung eingegangen wird.

Im wesentlichen besteht unser Smarthome aus folgende Komponenten: Nun soll auf die Alltagserfahrungen gerade im Bezug auf die Steuerung per Alexa oder Google Home eingegangen werden.

Gerade mit Alexa ist das Thema Smarthome Steuerung ein wesentlicher Punkt auf den ich nicht mehr verzichten möchte.
 

Steuerung unserer Smart Home Geräte

Tatsächlich nutzen wir zur Steuerung der Geräte in unserer Wohnung in der Hauptsache Amazon Alexa. Dieses liegt daran, dass zwar auch Google Home verschiedene Smart Home Dienste unterstützt, unter anderen auch HUE Leuchten, aber leider noch nicht alle Systeme. Insbesondere unsere everHome Cloudbox kann (noch) nicht über Google Home angesprochen werden.
 

Smart Home Geräte in Google Home verwalten

Google Home kann unter den Geärteeinstellungen  in der Rubrik "Google Assistant-Einstellungen" durch den Punkt "Smart-Home-Steuerung" diverse Geräte hinzufügen.

In der Hauptsache werden hier jedoch Dienste wie Philips Hue unterstützt sowie auch einige andere Dienste, wie im folgenden Auszug zu sehen ist. Unter anderen ist hier auch WeMo oder Homematic sowie natürlich die Google Nest Geräte zu finden.

Google Home Smart Dienste

Die über den jeweiligen Dienst hinzugefügte Dienste können dann einzelnen Räumen von Google Home zugewiesen werden.

Google Home Philips Hue Raum zuweisen

Nachdem die Räume angelegt und zugeordnet worden sind ist es möglich über "Okay Google schalte (Licht) Küche an" das Licht oder ein anderes Gerät im entsprechenden Raum an oder auch aus zu schalten.

Smart Home Geräte mit Amazon Alexa verwalten

Vergleichbar zu den Diensten nutzt Amazon Alexa Skills um den eigenen Funktionsumfang zu erweitern. Für die Verwaltung unserer Smarthome Geräte nutzen wir dabei die in folgender Abbildung dargestellten Smart Home Skills.

Amazon Alexa Smart Home Skills

Neben den bekannten Hue Leuchten wird hier auch everHome unterstützt.

Die everHome Cloudbox ermöglicht es direkt unterschiedliche Geräte und Sensoren zur Steuerung des Smarthomes zu verwenden. Damit ist es auch möglich Geräte einzubinden, die zum Beispiel über eine Funksteckdose angeschlossen sind. Wie dieses genau funktioniert habe ich im oben verlinkten ersten Teil erläutert.

Besonders angenehm ist, dass damit auch unsere Heizthermostate mit eingebunden sind, wie in der Geräteübersicht von Alexa zu sehen ist.

Alexa Licht, Heizung, Sonstiges

Neben einzelnen Geräten (oder Steckdosen) kann dieses auch die Heizung sein die später dann über eine Temperatureingabe gesteuert wird. Somit kann ich über "Alexa stelle Badezimmer Heinzung auf 20 Grad" hier für ein entsprechend warmes Badezimmer sorgen.

In Alexa können weisen wir dann diese Geräte nicht einzelne Räume sondern Gruppen zu.

Alexa Smart Home Gruppen

Es kann später sinnvoll sein in einer Gruppe Alles tatsächlich alle Lampen und Geräte zuzuordnen, so dass durch den Befehl "Alexa schalte alles aus" diese mit einer Anweisung ausgeschaltet werden.
 

Wetter und andere Sensoren

Wie erwähnt nutzen wir mit Netatmo Wetterstation (Netatmo *) auch  Sensoren für Innen und Außen. Nur mit einem Standardmodul sowie Außenmodul funktioniert hier der Alexa Skill perfekt sowohl für Luftfeuchtigkeit innen, außen als auch Temperatur und diverse andere Einstellungen.

Netatmo App

Die gelieferten Daten können natürlich auch in der Netatmo App eingesehen werden, aber gerade durch den Alexa Skill ist es direkt möglich die Außentemperatur abzufragen, oder auch innerhalb everHome auf die gelieferten Werte, so auch die Luftfeuchtigkeit innen zu reagieren.

Wenn die Basisstation jedoch um ein Zusatzmodul für innen erweitert wird muss stets der Raum mit genannt werden und Alexa bleibt im Skill von Netatmo hängen. Da hat dann tatsächlich nicht wirklich überzeugt und wir sind bei der Station Innen und Außen geblieben, was wirklich gut funktioniert. Hier unterstützt allerdings tatsächlich auch nur Alexa diese Sensoren. Wobei künftig ggf. auch Google Home per Dienst auf die Netatmo Wetterstation zugreifen kann.
 

Unser Alltag mit der Smart Home Steuerung

Wir nutzen tatsächlich in der Hauptsache Alexa um Licht, Geräte und Heizung in unserer Wohnung zu steuern.

Gerade durch den everHome Skill können wir dadurch sowohl unsere Heizung mit "Alexa schaltte Wohnzimmerheizung auf 18 Grad" oder auch "Alexa schalte Bürolicht an" nicht nur Hue Leuchten sondern auch diverse andere Geräte direkt angesprochen werden.

Sollte ein Gerät nicht direkt unterstützt werden kann dies immer noch über eine Funksteckdose ein oder ausgeschaltet werden.

Ein für uns angenehmer Vorteil von Alexa gegenüber Google Home ist, dass mit einem kurzen Okay auf eine Anweisung reagiert wird während Google Home vor der erfolgreichen Durchführung auch noch wiederholt, was es genau gemacht hat.

Daneben zeigt sich auch bei der Steuerung der Heizung, dass es hier wichtig ist darauf zu achten, dass der jeweilige Assistent auch tatsächlich eine Kommunikation unterstützt, andernfalls können Anweisungen nicht übertragen werden. In unseren Fall unterstützt Alexa nicht direkt die Thermostate aber über everHome sind eben diese ebenfalls integriert und können angesprochen werden.

Das Rumpelstielzchen Problem oder die Wahl der richtigen Namen

Unabhängig ob nun Alexa oder Google Home ist ein entscheidender Punkt auch die eindeutige Benennung von Licht oder anderen Geräten. So werden einzelne Geräte entweder direkt per Namen angesprochen, oder Räumen zugeordnet. Problematisch sind hier ähnlich klingende Namen, so dass eine Temperaturwunschangabe zum Beispiel für das Schlafzimmer dann versehentlich an das Licht im Schlafzimmer gesandt wird, was diese Anweisung nicht verstehen kann.

Insbesondere wenn mehr als ein Gerät einzeln angesteuert werden soll bedarf es hier einer sinnvollen Zuordnung der einzelnen Geräte. In Google Home funktioniert dieses mit Räumen während in der Alexa App dieses auch durch Gruppen funktioniert.

Eine sehr praktische Gruppe / Raum kann dabei ALLES sein, womit beim rausgehen über "Alexa schalte alles aus" tatsächlich das Licht in der gesamten Wohnung ausgestellt werden kann.

Im Laufe der Zeit dürfte aber auch Google Home die Unterstützung von SmartHome Geräte besser ausgebaut werden. Hier hat Amazon aber derzeit durch die Skills noch die Nase vorn. Je nach vorhandener Elektronik ist es hier zu prüfen, ob die eigenen Ausstattung damit kompatibel ist.

Besonders die Unterstützung der everHome Cloudbox ist hier sehr hilfreich und wurde schon im ersten Teil näher vorgestellt. Die Sensoren unserer Wetterstation nutzen wir eher seltener um die Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder andere Sensordaten abzufragen sondern als Auslöser für Aktionen innerhalb der everHome Cloudbox, so dass bei hoher Luftfeuchtigkeit gelüftet wird (okay eher durch eine Glocke daran erinnert wird) oder auch andere Steuerungen.
 

Weiterentwicklungen wie Alexa Routinen

Die Unterstützung von Smart Home Geräten wird sicherlich noch verstärkt werden und das sich beide Geräte weiter entwickeln ist auch daran zu sehen, dass Alexa mittlerweile Routinen einplanen kann.

Amazon Alexa Routinen

Hier kann über die Zuweisung eines eigenen Aktivierungswort mehr als eine Aktion gewählt werden, so dass hier bei "Alexa gute Nacht" nicht nur alle Geräte in der Wohnung ausgeschaltet werden sondern auch die Beleuchtung im Schlafzimmer aktiviert wird.
 

Fazit

Tatsächlich ist für uns Amzon Alexa für die Steuerung des Smarthomes im Bereich Licht, Heizung und anderer Geräte die erste Wahl. Zum einen ist die Reaktion flott (inklusive knappen "Okay") aber auch die Vielzahl an unterstützten Geräten oder Skills weiss dabei zu überzeugen. Gerade bei unterschiedlichen Smart Home Geräten kann es mehr als sinnvoll sein vorab zu kontrollieren, ob die eigene Elektronik durch Amazon Alexa (Echo oder Dot) oder durch Google Home besser unterstützt wird.

Langfristig dürften aber beide Systeme unterschiedliche Dienste oder Skills unterstützen.
 


Hinweis:

Im Laufe der Zeit wird auch das Leben mit Technik immer intelligenter. Entsprechend habe ich auf der Seite "Smart Home" unsere Erfahrungen mit Amazon Echo (Alexa) und Google Home sowie vernetzte Dienste zusammengestellt.




Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Sonntag, 12. November 2017
19:18 Uhr

Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil II - Multimedia mit Amazon Alexa und Google Home im Vergleich

Wie schon im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil I - EzControll mit HomeDroid, Funksteckdosen und Everhome Cloudbox" erwähnt haben wir unsere Wohnung seit einigen Monaten mit Google Home und Amazon Alexa ausgestattet und bei beiden Systemen sowohl Vor- als auch Nachteile entdeckt.

Anhand unserer Anwendungen im Bereich Smart Home möchte ich beide digitale Assistenten näher beschreiben.

Eine der wesentlichen Funktionen eines smarten Lautsprecher dürfte wohl Musik, Radio und Unterhaltung sein. Daher möchte ich im zweiten Teil dieser Serie auf diese Punkte eingehen.

Amazon Alexa (hinten), Google Home (rechts) und Netatmo (links)

Als Zentrale haben wir, wie im oberen Artikel erwähnt drei digitale Lautsprecher im Einsatz die auf Spracheingabe warten. Nun aber zu den von uns genutzten Einsatzgebieten beider Systeme im Bereich der Unterhaltung.

Multimedia - Musik und Hörbücher

Alexa punktet sicherlich durch ihr Angebot mit Amazon Music. Bei einer Amazon Prime * Mitgliedschaft ist ein Auswahl an Songs (zur Zeit laut Amazon 2 Millionen) verfügbar, die direkt, per Playlist oder als Radio abgespielt werden können. Weitere Angebote von Amazon Music haben dann mehr Songs zur Verfügung. Im Alltag ist uns diese EInschränkung aber noch nicht aufgefallen.

Sowohl bei Amazon Alexa als auch bei Googel Home können natürlich alle in der Musikbibliothek von Amazon Music bzw. Google Play Music vorhandenen Songs direkt abgespielt werden.

Als Alternative bietet sich hier andere Pakete von Amazon Music * an. Hier können dann auch einzelne Songs angespielt werden. Insgesamt gibt es das Angebot in drei Varianten.
Dabei hat Amazon Music Unlimeted mehr Songs im Angebot und unterscheidet sich durch einzelne Abomodelle und der Anzahl der User die das Angebot nutzen können. So gibt es auch ein Angebot für Familien, in dem alle Familienmitglieder ihre eigene Musikvorlieben (über Alexa dieses Lied gefällt mir (nicht)) erfassen können.

Daneben gibt es noch die Möglichkeit je Gerät über "Alexa starte Amazon Music Unlimeted" für 3,99 Euro je Monat für ein einzelnes Device ein entsprechendes Abo abzuschliessen. Für uns wären dann für Dot und Echo ein separates Abo erforderlich.

Wahl des Musikstreamingdienstes

Nach einer 3-monatigen Testphase mit Amazon Music Unlimited, testen wir zurzeit Deezer für weitere 3 Monate. Während Amazon Music nur mit Alexa kompatibel ist, läuft Deezer ausschließlich auf Google Home. Als Alternative, die auf beiden Systemen verfügbar ist, bietet sich Spotify an, das wir allerdings bisher nur in der kostenfreien Variante getestet haben. Sofern ein Dienst an beiden Geräten genutzt werden soll bietet sich hier also tatsächlich Spotify an.

An dieser Stelle wird aber auch deutlich: Der Inhalt bestimmt weitgehend welches Endgerät interessant ist. Wer seine Musik überlicherweise bei Amazon kauft, wird Alexa benötigen, um sie abzuspielen; wer Deezer-Nutzer ist muss Google Home verwenden um Deezer auch am smarten Lautsprecher zu hören.

Was spielt gerade für Musik?

Gerade bei der zufälligen WIedergabe durch "Alexa spiel Musik" oder "Okay Google spiel Musikl" möchte man oft erfahren, was gerade gespielt wird. Hier ist der Blick auf die App ebenso möglich wie direkt Google Home oder Alexa mit "Okay Google was spielt gerade" oder "Alexa was spielt gerade" sowohl Musiktitel als auch Interpret angesagt zu bekommen. Dieses funktioniert mit allen von uns getesteten Musikstreamingdiensten.

Allerdings ist die Auskunft von Google Home wesentlich leiser als das abgespielte Lied während Amazon Alexa in der Lautstärke gleich bleibt.

 

Hörbücher

Noch verstärkt wird das beim Punkt Hörbücher: Audible * Hörbücher lassen sich über Alexa abspielen, Google Home hat darauf jedoch keinen Zugriff. Da bietet sich dann wiederum Deezer an, das zahlreiche Hörbücher im Angebot hat.

Prinzipiell ist es mit Alexa darüber hinaus auch möglich, Kindle E-Books vorgelesen zu bekommen, was sich jedoch nur für Ausnahmefälle anbietet, da nicht nur die Aussprache manchmal seltsam ist, vor allem bei Intonation und Satzmelodie, aber auch dem Sprechrhythmus zeigen sich hier deutliche Schwächen einer Computerstimme.
 

Multimedia - Nachrichten

Die Tageszusammenfassung mit Wetter oder Nachrichtenquellen können sowohl bei Google Home als auch Alexa eingebunden werden. Anfangs war ich da schon begeistert von (ebenso wie vom humorigen "Alexa guten Morgen") aber mittlerweile nutze ich dieses kaum noch.
 

Multimedia - Radio

Beide Geräte nutzen einen kostenlosen Zugang zu Tune In um Radiosender abzuspielen.

Allerdings ist die Qualität der erkannten Radiosender und die Lautstärke hier problematisch
Allerdings ist hier - wie auch sonst häufig - das Verstehen des Gewünschten problematisch. Während Alexa sich anfangs weigerte "HR Info" abzuspielen (funktioniert nur mit "HR Informationsradio"), behauptete Google Home steif und fest, dass "HR 2" doch eigentlich ein Wunsch nach "HR 3" ist.  Mittlerweile haben beide Geräte in diesem Punkt nachgebessert und zumindest unsere Standardradiosender sind über beide Geräte ansteuerbar. Google Home punktet hier dennoch deutlich auf Grund der besseren Lautstärkenregelung.

Klangqualität Google Home und Amazon Echo

Von der Klangqualität beeindruckt uns Google Home deutlich mehr. Der Bass ist satter, der Raumklang ausgeprägter. Auch die Lautstärkenregelung von Google Home ist deutlich besser, weil nuancierter. Während die sehr grobe Einteilung von Alexa beim Abspielen von Musik normalerweise noch erträglich ist, wird es beim Hören von Nachrichten häufig unangenehm: Lautstärke 3 ist zu leise, Lautstärke 4 bereits zu laut. Google Home bietet hier auch Zwischenstufen wie 35% an.

Konflikte bei App Steuerung statt per Sprache

Was trotz der Verbindung zwischen Google Home und Chromecast nicht möglich ist, ist die sprachliche Steuerung von Filmen, die nicht via Google Home gestartet wurden, sondern auf andere Weise über Chromecast gestreamt werden.
 

Multimedia - Netflix oder Amazon Prime Video

Hier habe ich schon im Artikel "Amazon Fire TV Stick und Chromecast im Vergleich" eine Gegenüberstellung der Multimediaprodukte von Amazon Fire TV Stick und Google Chromecast (siehe Teil 1 und Teil 2) dargestellt.

Da wir noch einen Fire TV Stick der ersten Generation haben ist eine Steuerung per Alexa nicht möglich. Allerdings wäre dieses ein echter Komfortgewinn für Amazon Prime Video. Dafür unterstützt allerdings Google Home natürlich den Google Chromecast und ist darüber hinaus eine strategische Partnerschaft mit Netflix eingegangen. Hier kann ich tatsächlich Serien mit "Okay Google spiele Star Trek Enterprise" oder derzeit eher "Star Trek Discovery" (wobei ich mir bei dieser Serie derzeit sehr unsicher bin, ob diese mir noch Star Trek genug ist) starten und die Serie wird mit der zuletzt gespielten Folge fortgesetzt.

Ein Einstieg per Staffel und Folge ist jedoch noch nicht möglich. Dennoch macht diese Sprachsteuerung wesentlich mehr Freude als in der App erst die richtige Serie und dann die letzte Folge zu suchen und bestenfalls zu finden.

Neben Netflix können auch Videos von Youtube gestartet werden.

Amazon Prime Video verwenden wir auf Grund der äußerst umständlichen Steuerung mit der alten Amazon TV Fernbedienung eher über die Smart-TV-Funktion unseres Fernsehers, jedoch wäre es hier womöglich interessant einmal den neuen "Fire TV Stick mit Alexa-Sprachfernbedienung *" zu testen.

Als dritte Video on Demand Quelle nutzen wir ab und zu Google Play Music und Google Play Video. Hier ist es dann aber tatsächlich verwirrend, dass Google Home Videos die ausgeliehen oder gekauft sind nicht am Chromecast abspielen kann sondern diese per App gestartet werden müssen.
 

Fazit: Unterschiedliche Ökosysteme vergleichbare Ansätze

Die Wahl eines digitalen Assistenten ist gleichzeitig eine Wahl für ein bestehendes Ökosystem. Gerade wenn Amazon oder Google Dienste intensiver genutzt werden sollen muss hier genauer nachgeschaut werden, welches System hier besser geeignet ist.

Aber insgesamt haben beide Systeme hier eine Menge an Medien und Unterhaltung zu bieten und gerade durch die Anbindung von anderen Anbietern wie Deezer, Spotify oder für Internetradio Tune In sorgen diese für eine smarte Steuerung und die Möglichkeit direkt einen Sender zu wechseln oder Musik / Hörbuch zu hören.
 
Hinweis:

Im Laufe der Zeit wird auch das Leben mit Technik immer intelligenter. Entsprechend habe ich auf der Seite "Smart Home" unsere Erfahrungen mit Amazon Echo (Alexa) und Google Home sowie vernetzte Dienste zusammengestellt.




Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Montag, 16. Oktober 2017
20:43 Uhr

Lesen 2.0 Literaturverwaltung per App und Web mit Librarything das eigene virtuelle Buchregal

Vergangenes Wochenende sind die Publikumstage der Frankfurter Buchmesse gewesen und so ist es auch ein wenig passend, dass ich eine relative alte Webanwendung für mich wieder entdeckt habe. Vielleicht sucht ja auch sonst noch jemand eine Anwendung um neu gefundene Bücher zu verwalten oder vergleichbare Bücher zu finden.

Im Artikel "Android App: Buchverwaltung MyBookDroid (Android App zum Bücherarchivieren mit ISBN Scanner)" bin ich schon einmal auf das Bibliotheksverwaltung eingegangen. Da der Webdienst librarything keine Erfassung per ISBN Scanner ermöglichte hatte ich diesen Dienst seit etwa 2008 (genauer ist es im Artikel "Literaturverwaltung online" von damals ersichtlich) aus den Augen verloren und bin letztens wieder auf dieses Angebot gelandet und war erstaunt hier meinen Buchbestand aus 2008 zu finden. Damals hatte ich tatsächlich den Ehrgeiz unseren gesamten Buchbestand zu erfassen (doch einige Regalmeter) und bin recht erstaunt gewesen hier einige alte Bücher noch gefunden zu haben.

Was ist librarything?

Librarything ist eine mehrsprachige Webanwendung in der die eigenen Bücher verwaltet werden können. Die Hochschulbibliothek der Technischen Hochschule Mittelhessen nutzt ebenfalls diesen Webdienst um Neuerwerbungen vorzustellen.

Meine eigene kleine Bibliothek an Fachbüchern ist nun ebenfalls öffentlich zugängig (es gibt auch die Möglichkeit diese als anonym zu stellen, so dass nur man selbst Zugriff auf die Bücherliste hat).

Neben der reinen Verwaltung von Büchern hat der Webdienst aber auch eine soziale Komponente die sich dadurch zeigt, dass sowohl Rezensionen zu Büchern geschrieben werden können als auch (was besonders bei älteren Büchern interessant ist) von Usern Cover und Mediadaten zu Büchern erstellt werden können. Mittlerweile habe ich die Idee alle Bücher in den mich befindlichen Bücherregale zu erfassen aufgegeben und werde als kleine Ergänzung zu den Buchempfehlungen auf meiner eigenen Seite sowie natürlich meiner eigenen Veröffentlichungen hier einige Fachbücher die ich gerade lese oder empfehlenswert finde erfassen.

Einen guten Eindruck des Webdienst bietet ein Blick in meine derzeitige Bibliothek : Aber auch für Autoren ist es möglich eine eigene Seite zu pflegen, wie am Beispiel von Andreas Unkelbach zu sehen ist ;-).

Buch erfassen mit Android App zur Literaturverwaltung

Mittlerweile bietet Librarything jedoch auch eine eigene App an und mit dieser funktioniert der Buchscanner hervorragend. Dieses habe ich zum Anlass genommen meine beruflich genutzten Bücher nun über die App beziehungsweise meiner Bibliothek in Librarything zu verwenden.

Android App zur Literaturverwaltung

App LibraryThing

Marketlink/Google Play Mir gefällt hier besonders die "reduzierte" Oberfläche die funktional einen guten Überblick über die eigenen Bücher bietet.

LibraryThing App GUI

Nachdem ich mich mit meinen Account direkt angemeldet habe steht mir sowohl mein "Bücherregal" bzw. meine Kataloge zur Verfügung und ich kann auch problemlos ein weiteres Buch hinzufügen.

Die Verwaltung in unterschiedliche Kataloge (Catalog) hat den Vorteil, dass man auch seine Bücher nicht nur über Tags sondern auch über Kataloge sortiert werden können.

Catalog Auswahl
Jedes Buch kann unterschiedlichen Katalogen oder Listen zugeordnet werden. So kann erfasst werden, welches Buch zur Zeit gelesen wird, welches man noch kaufen möchte oder sich in der eigenen Bibliothek befindet oder auch welche derzeit ausgeliehen sind.

Im oberen Screenshot sind die Standardlisten schon zu sehen, wobei diese auch erweitert werden können.

Sehr angenehm innerhalb des Katalog ist es, dass sowohl nach Cover  als auch in Form einer Titelliste die einzelnen Bücher dargestellt werden können. In beiden Ansichten ist eine Suchfunktion vorhanden.

Librarything Coveransicht

Über die rechte obere Schaltfläche lässt sich die Darstellung ändern. Besonders angetan hat mich (was auch Standard ist) die Listenansicht.

Buchliste in Librarything

Das Schöne an Librarythin ist, dass die Buchcover kaum selbst erfasst werden müssen. Hier zeigt sich eine gute Integration der Quellen. Zum Einen ist dieses natürlich Amazon, aber ebenso interessant ist die Option die Librarythin Bibliothek selbst zu nutzen.

LibraryThing Sources

Die Einstellungen  sind über die Schaltfläche "Account" zu finden. Durch die Option Quick Find wird die Suche beim ersten Treffer abgebrochen und die gefundenen Mediendaten angezeigt. So ist eine Erfassung schnell möglich. Durch Unterstützung der Librarything Libraries hat dieses den Vorteil, dass hier auch von anderen Usern hochgeladenen Covern zur Verfügung gestellt werden. Gerade bei "alten" Büchern die eben nicht mehr bei Amazon gelistet sind, ist dieses ein enormer Vorteil.

Die Erfassung kann als Suche (zum Beispiel per ISBN oder Titel) erfolgen:

Buchsuche

Anhand des EAN / ISBN Symbol an der Seite dürfte schon klar sein, was meine bevorzugte Suchoption ist:

ISBN Code einscannen

Sofern ich den ISBN Code eingescannt habe wird das Buch direkt erkannt und steht dann zur Verfügung... eine automatische Titelerkennung ist nicht möglich....aber das Beispiel zeigt dafür ein nettes Buch zum Thema "Berichtswesen im SAP Controlling".

Die entsprechenden Details zum Buch sind dann ebenfalls aus den Quellen übernommen:

Buchansicht

Insgesamt ist die App tatsächlich gelungen und gerade nach der Frankfurter Buchmesse eventuell eine gute Anwendung um die eigene Bibliothek erneut zu erfassen :-). Persönlich nutze ich meine Bibliothek derzeit dazu um meine Fachbücher zu erfassen.

Hier könnte ich mir auch vorstellen, dass es als Literaturliste für etwaige Recherchearbeiten, Abschlussarbeiten oder auch andere Themensammlungen hilfreich ist.
 

Das gedruckte Buch und soziale Aspekte der Literaturempfehlung

Selbstverständlich sind die im Artikel erwähnten Bücher auch in gedruckter Form eine Bereicherung für interessierte Leser und können auch auf dieser Seite näher betrachtet werden:
  1. "PHP für dich"  auch bei Amazon (Partnerlink)
  2. "Schnelleinsteig ins SAP Controlling" auch bei Amazon (Partnerlink)
  3. "Berichtswesen im SAP Controlling" auch bei Amazon (Partnerlink)
Insgesamt bieten die Rezensionen bei Amazon sicherlich ebenfalls einen guten Eindruck von Büchern aller Art. Der Vorteil von Librarything kann jedoch sein, dass durch die Verknüpfung von Buch und Lesende hier eine persönliche Beziehung entstehen kann und auch ein Eindruck von den anderen vorhandenen Büchern gewonnen werden kann. Gerade durch die Möglichkeit auch andere Bibliotheken anzusehen können hier durchaus auch neue Buchempfehlungen entstehen. Von daher ist hier auch ein Kontakt zu neune gedruckten Büchern für das eigene RUB - Regal ungelesener Bücher möglich... ;-)

Zumindest mir geht es so, dass trotz digitaler SAP Bibliothek Flatrate (siehe SAP Know How) für bestimmte Themen noch immer ein gedrucktes Buch als Grundlage bestens geeignet ist. Zwar mache ich mir hier keine Anmerkungen ins Buch aber beim Durchblättern scheinen gedruckte Seiten doch besser hängen zu bleiben.

Obgleich ich sowohl bei Fachbüchern als auch bei anderer Literatur hin und wieder auch gerne ein eBook lese. Dieses war auch Thema im Artikel "Infotainment oder Nachrichtenapps für Android" und hat sowohl für Blogs als auch für Zeitschriften und Büchern nicht an Bedeutung verloren :-)

Bücher als Fenster in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Es ist ein schönes Gefühl gewesen hier im alten Bücherregal  von 2008 herumzustöbern und es wäre tatsächlich schade, diesen Webdienst, wenn er nun schon einmal wieder entdeckt worden ist nicht doch einer "neuen"/alten Idee zu widmen. :-)

Wie sich das noch entwickeln wird kann ich nicht sagen, aber ein wenig gefreut hat mich dieses schon auch und gerade, da auch im digitalen Zeitalter für mich Bücher immer noch ein wichtiger Bestandteil zum Wissensmanagement bei tragen können und auch weiterhin ein Weg in Richtung neuer Horizonte offenbaren können...sei es nun als Fachbuch oder auch im Bereich der phantastischen Literatur oder anderer gedruckter und beschriebener Welten. Das Medium Buch ist für mich auch abseits von Buchmessen oder eBooks etwas, auf dass ich nur ungern verzichten mag und egal in welcher Form ist es für mich noch immer so, dass Worte Welten eröffnen, Denken verändern und Brücken zu neuen Welten spannen können.

Durch den Austausch über Literatur und geschriebene Worte (egal in welche Medien) sind schon einige Momente entstanden auf die ich nicht verzichten mag und die mir noch immer viel bedeuten. Vielleicht ist auch dieses einer der Gründe warum die Themen hier im Blog etwas mehr als nur SAP und Hochschulcontrolling sind :-). Viel zur Motivation zu dieser Seite habe ich ja auch schon unter "Philosophie der Seite" festgehalten und freue mich schon heute darüber, was sich morgen durch Worte für Bänder knüpfen lassen.

Von daher auch weiterhin viel Vergnügen beim Lesen sei es auf einer der hier verlinkten Seiten, in den empfohlenen Büchern oder ganz allgemein im Netz oder im digitalen oder anlogen Medien. Auch wenn heute vielleicht weniger Homepages von mir regelmäßig besucht und gelesen werden, bleiben doch noch immer einige Blogs, Magazine, Buchempfehlungen vorhanden (nicht unerwähnt soll hier meine derzeitige Blogroll bleiben) aber auch die Freude immer einmal wieder in einer Buchhandlung oder auch Bibliothek ein Buch zu finden, dass von der ersten bis zur letzten Seite begeistern kann.

Daher freue ich mich auch immer wieder über Leseempfehlungen von Kolleginnen und Kollegen oder über den gelebten Ideenaustausch gerade im beruflichen Umfeld aber auch im Privaten erachte ich das noch immer als wichtig und freue mich darüber, dass auch weiterhin noch solche Medien vorhanden sind.

Damit dieser Beitrag aber weiterhin ein Hinweis zur Webanwendung und zur Android Anwendung bleibt lasse ich nun die Worte so stehen, wie sie geschrieben sind und hoffe noch auf einige schöne Erfahrungen mit Wort, Schrift und Inhalt egal auf welchem Medium.

Ausnahmsweise daher einmal statt "happy controlling" ein "happy reading" :-)

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Freitag, 13. Oktober 2017
21:48 Uhr

Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil I - EzControll mit HomeDroid, Funksteckdosen und Everhome Cloudbox

Schon das Thema Multimedia hatte mit Google Chromecast (siehe "Google Chromecast HDMI Stick Teil 1 von 2 - Einrichtung, Inbetriebnahme und erste Apps" und "Google Chromecast HDMI Stick Teil 2 von 2 - Streaming über UPNP bzw. DLNA") und Amazon Fire TV (siehe "Amazon Fire TV Stick und Chromecast im Vergleich") hier Einzug genommen. Seit einigen Jahren nutzten wir auch zur Steuerung von Licht und Strom mit eZcontroll eine Schaltzentrale mit der es per App möglich war Licht und Geräte zu steuern. Da auch unser Festnetzanschluss über die FritzBox läuft (siehe "Smarter Telefonieren - am Smartphone oder per FRITZ!Box") konnte somit ein Großteil der Heimelektronik über das Smartphone gesteuert werden. Mit Aufkommen der digitalen Assistenten insbesondere Alexa und Google Home hat sich das Setup daheim aber noch einmal erheblich verändert, so dass nun auch Deckenlicht, Media und auch unser Chromecast per Sprache gesteuert werden kann.

Mittlerweile ist unser Smart Home Setup allerdings ein wenig gewachsen, so dass hier statt der Steuerung per App nun die Steuerung über Sprache erfolgt.

Unser Smart Home Setup

Netzwerksetup und Dienste

Gerade Alexa macht besonders Freude in Kombination mit "music unlimeted*" beziehungsweise "amazon prime *"  indem Amazon Prime Music schon enthalten ist.

Für eine "mediale Unterhaltung" ist aber auch ein Abo von Netflix spannend was bisher nur über Chromecast und die Netflix App lief und nun über Sprache über Google Home gesteuert werden kann.

Auf die Vorteile und Nachteile der einzelnen Systeme mag ich hier gerne eingehen und unsere Erfahrungen damit beschreiben. Dabei ist der Bericht auf unseren Alltag gemünzt und soll nicht das Einrichten und Installieren der Geräte beschreiben. Hierzu gibt es wahrlich genug Artikel im Netz :-).

Steckdosen per Funk steuern

Manchmal baut Smarthome auf altbekannte Technik auf. So haben wir einige Lampen und Geräte ohnehin schon durch eine Funksteckdose (zum Beispiel von Elro * aus dem Baumarkt) versehen die wir bisher über eZControll (Funksteuergerät mit Netzwerkschnittstelle zur Heimautomatisierung und Energieverbrauchserfassung) angesteuert hatten. Bisher hatten wir hier mit Homedroid eine App genutzt die über Schalter in der App die einzelnen Geräte (oder auch Gerätegruppen ansteuerte.

HomeDroid
Marketlink XS1 Heimautomatisierung
Diese App bietet eine App als Fernbedienung für das Heimautomatisierungssteuergerät EZcontrol ® XS1 an. Sie überzeugt mich durch das funktionales, durchdachtes und ansprechendes Design. Insbesondere die Möglichkeit Schalter mit Bildern zu verknüpfen gefällt mir gut.

Entscheidung für everHome Cloudbox

Auch wenn wir einige Jahre damit zufrieden waren wollten wir nun doch auch eine weitere Steuerung unserer Wohnung gestelten und sowohl eine Sprachsteuerung als auch eine feinere Steuerung der intelligenden Heizkörperthermostate verwirklichen. Bisher hatten wir hier Modelle im Einsatz die die Heizung anschalteten, wenn die Raumtemperatur unter einer Zieltemperatur gefallen ist. Beim starken Absenken der Temperatur hatte sich diese auch ausgeschaltet. Allerdings ist dieses Thermostat nicht per Funk steuerbar gewesen, und somit durch Everhome nicht erkannt werden kann und auch nicht über Alexa steuerbar gewesen wäre. Daher haben wir diese zur Nutzung von everHome gewechselt.

Wir haben uns für eine Everhome Cloudbox entschieden in der sowohl obige Thermostate als auch diverse Funksteckdosen eingebunden und Räumen bzw. Raumbezeichnungen zugeordnet werden kann.

Über das Everhome Dashboard können verschiedene Geräte als Sensoren oder zu steuernende Geräte eingerichtet werden. Als einfaches Beispiel kann hier tatsächlich eine Funksteckdose genommen werden.

Elro Funksteckdose einrichten

Ebenso wie auf der Fernbedienung müssen hier die Schalter für das Funksignal gesetzt werden, jedoch sind Position D und E wie im Bild zu sehen fix voreingestellt.
Durch diese Vorgabe ist jedoch die Original Fernbedienung für bspw. Brennstuhl Funksteckdosen nicht mehr zu verwenden. Dafür steht nun everhome zur Verfügung.
Bisher waren die einzelnen Steckdosen frei konfigurierbar.

Auf der Seite "Kompatible Produkte" kann sich ein guter Eindruck darüber verschafft werden, welche Produkte hier mit welchen Produkt gesteuert werden können.

Unter anderen ist es ab der Firmware 4.3.7 und Premium Paket der everhome cloudbox auch möglich Philips Hue Lampen über die Hue Bridge einzubinden. Dabei sollte beim Gerät hinzufügen jedoch nicht vergessen werden auf der Bridge den Connect Button zu drücken.

Android App
Android App f�r Everhome

Marketlink

Interessanterweise bietet Everhome auch einen Amazon Skill an, so dass diese dann über Alexa angesteuert werden können.

Dieser Skill ermöglicht dann nicht nur die Funksteckdosen anzusteuern sondern auch die Heizthermostate, so dass die Raumtemperatur nicht nur über die Cloudbox gesteuert werden kann sondern auch per Sprachbefehl auf eine Temperatur herunter oder herauf geregelt werden kann.

Darüber hinaus können durch externe Sensoren auch weitere Geräte angesteuert werden, aber auf diese gehe ich später bei Netatmo ein.

Clouddienst Everhome

Everhome selbst ist nicht nur ein Stück Hardware, welche tatsächlich mit zwei Antennen und einer kleinen Box relativ klein erscheint und an einen Kleinstcomputerprojekt wie mit Raspi oder vergleichbares erinnert, sondern bietet auch eine Software- und Weboberfläche über die das Gerät nicht nur Updates bekommt sondern auch diverse Geräte einbinden kann und eben auch kompatibel zu Amazon Alexa ist.

Sofern die Geräte alle in der everhome Oberfläche eingerichtet worden sind stehen diese auch bei allen Client (Anwendungen) direkt zur Verfügung, so dass nicht bei allen Apps erneut alle Geräte konfiguriert werden müssen.

Sicherlich handelt es sich hierbei um einen Clouddienst, jedoch ist der Komfortgewinn hier durchaus ein Argument und wenn man ohnehin Smarthome mit digitalen Assistenten wie Google oder Amazon teilt ist die Frage nach Datenschutz und Datensicherheit eigentlich schon direkt beantwortet ;-). Ein weiterer Komfortgewinn kann sein, dass die Elektronik daheim auch übers Internet mobil gesteuert werden.

Es gibt natürlich passende andere Dienste und eine Vielzahl an weitere Projekte rund um Smarthome Steuerung aber für uns war es von Funktionalität und Einbindung in bestehender Technik eigentlich mehr als ideal. Ein alternatives System wäre zum Beispiel Homematic, FHEM oder auch andere Systeme wie auch openHAB.

Bei diesen Geräten ist allerdings tatsächlich Softwareanpassung erforderlich und mehr Zeit sich in das Thema einzuarbeiten, während hier die Kombination aus Software und Hardware direkt funktioniert und unseren Bedürfnissen für eine Schaltzentrale entspricht.

Sofern nur lokal ohne Internetverbindung und per App geschaltet und verwaltet werden soll, waren wir auch mit EzControll sehr zufrieden. Hier ist dann allerdings keine Sprachsteuerung möglich.

Amazon Alexa Skill für Everhome

Wie bereits erwähnt bietet Everhome nun auch einen Skill für Amazon Echo an. Dieser kann über Aktiviere Everhome oder über die Amazon Seite aktiviert werden. Auf die Vorzüge der Sprachsteuerung zum Beispiel über Alexa gehe ich im Folgeartikel noch ein. Natürlich kann Everhome auch nur per App gesteuert werden. Gerade dieser Skill ist ein enormer Vorteil, da hier nicht etwa "Alexa starte Everhome" und danach "schalte Licht an" als Aktivierung gewählt werden muss, sondern es direkt möglich ist als Sprachbefehl "Alexa schalte Wohnzimmer auf 10 Grad" oder "Alexa schalte Fernseher an".

Preispolitik Everhome

Auf der Seite everhome.de/cloudbox/ lassen sich die einzelnen Pakete untereinander vergleichen. Statt einer Miete zahlt man einmalig eine Gebühr und kann damit alle Dienste die im jeweiligen Paket enthalten sind nutzen. Sofern Philipps Hue oder Amazon Alexa genutzt werden soll ist allerdings das Premium-Paket Pflicht.

Als besonders positiv ist mir hier aufgefallen, dass erst einmal das kleinste Paket gekauft werden kann und die Upgrade Preise von Basis zu Plus (um mehr Sensoren oder Hersteller einbinden zu können) oder auch zum Premium Paket nicht mehr kosten würde, als wenn man sich direkt das höchste Paket geholt hat. Da bin ich schon andere Preispolitik im Smarthomebereich gewöhnt.

Fazit zu Everhome

Im Grunde kombiniert es hier meine Erfahrungen mit EzControll und richtet sich an Kunden die keine Technik zusammen basteln möchten sondern einfach einen Dienst nutzen wollen der eine durchdachte Oberfläche damit verbundene Usability bietet und ihr Haus/Wohnung automatisieren wollen. Sie bieten mit der Cloudbox zwar ein Stück Hardware an, aber im Grunde wird hier ein Softwareservice verkauft, der sich in das bestehende SmartHome integriert.

Inwieweit hier auch Präsenzerkennung anhand der SmartphoneApp für die Bewohner oder auch NFC Technik genutzt wird ist sicherlich eine optionale Frage und sollte jeder für sich selbst entscheiden können.

In der Oberfläche der App oder des Webportal erhalte ich gleichzeitig alle Sensordaten zum Beispiel vom Thermometer und kann auch für jeden Raum einzelne Geräte direkt ansteuern oder auch je Raum die Heizung auf eine bestimmte Temperatur stellen.

So ist es mir sowohl per App, Widget oder auch per Alexa möglich mein Büro zu erleuchten.

Arbeitszimmer im Smarthome

Wobei der Computer per WOL - Wake On LAN aktiviert wird und damit leider nur per Widget oder App aber nicht per Alexa gestartet werden kann. Da ich dann aber ohnehin am Rechner sitze ist es ganz praktisch den selbst starten zu können oder von unterwegs per Smartphone darauf zugreifen zu können über eine RDP - remote desktop Verbindung. Ebenso können durch externe Signale (zum Beispiel Sonnenuntergang oder Uhrzeit) bestimmte Aktionen geschaltet werden, wie Licht anschalten beim Sonnenuntergang oder Licht ausschalten ab Mitternacht.Dieses ist dann über die Everhome Weboberfläche einstellbar.

Tatsächlich bewährt hat sich hier aber die automatische Lichtsteuerung und vor allem das Starten von Multimediageräten. Ich werde auf die Vorzüge und auch auf die Integration mit einer Wetterstation noch in einen weiteren Teil näher eingehen. Hier mag ich erst einmal das Setup für unser Smart Home vorstellen und dieses näher erläutern.

Wie geht es weiter in dieser Serie?

In den folgenden Artikel werde ich auf meine Erfahrungen mit den beiden intelligenten Lautsprechern ;-) Amazon Alexa und Google Home eingehen und erläutern, welche Vorzüge das eine und das andere System hat und warum wir uns tatsächlich für eine Kombination aus beiden Geräten entschieden haben.

Daneben mag ich aber auch Nachteile nicht verschweigen und hoffe hier eine gute Gegenüberstellung beider Systeme liefern zu können. Damit dieses aber möglich ist, musste ich erst einmal die vorhandene Umgebung hier erläutern, da sonst bestimmte Aktionen oder Ansteuerungen umständlich im folgenden Artikel erläutert hätte werden müssen.
 
Hinweis:

Im Laufe der Zeit wird auch das Leben mit Technik immer intelligenter. Entsprechend habe ich auf der Seite "Smart Home" unsere Erfahrungen mit Amazon Echo (Alexa) und Google Home sowie vernetzte Dienste zusammengestellt.




Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Mittwoch, 6. September 2017
16:41 Uhr

Termine verwalten unter Android mit Business Calendar 2 definitiv ein lohnendes Upgrade

Neben E-Mail (siehe auch meinen Artikel "Mailprogramme unter Android mit Exchange EWS Unterstützung insbesondere Aquamail") gehört auch ein Kalender zur Zeit- und Aufgabenplanung (und Geburtstagserinnerungen) zu den von mir öfters genutzten Anwendungen unter Android.

Da ich mich sehr an die Oberfläche gewöhnt hatte kam lange Zeit ein Wechsel für mich nicht in Frage.

Entsprechend erstaunt bin ich davon, dass ich mich nun tatsächlich überzeugen lassen habe von Business Calendar Pro auf Business Kalender 2 zu wechseln... und das nur weil dies optisch passend war.
 

Kalender zur Termin und Aufgabenverwaltung

Business Calender
Marketlink Schon im Artikel "Android App: Termin und Aufgabenverwaltung (Business Calendar und Business Tasks)" war ich absolut begeistert von der Anwendung Business Calendar Pro und wollte eigentlich nie wirklich zur neuen App wechseln (obgleich hier für Bestandskonten sowohl ein günstiger Wechsel als auch (sofern die gekaufte App Business Calendar Pro weiterhin installiert war) auch die neue Version mit Pro Funktionen genutzt werden konnte.

Näheres hierzu ist auch auf der Seite www.businesscalendar.de zu erfahren.

Durch den Wechsel auf eine neue Android Version habe ich mir aber sowohl am Tablet als auch am Smartphone die Weiterentwicklung des Businesscalendar angesehen und bin gerade was die Anzeige von Geburtstagen, Widget und die Verknüpfung von Terminen und Kontakten so begeistert, dass ich hier ebenfalls das Upgrade Angebot angenommen habe und sehr froh über die neue App bin.

Manchmal ist es vielleicht doch positiv sich auch einmal Neuerungen zu stellen und etwas Frisches auszuprobieren.

Widget für den Startscreen

Besonders das aktuelle Termine Widget "BC2 - Tagesliste" dass ich so angepasst habe das es nicht nur Heute zeigt sondern auch Zukünftige Termine/Aufgaben und dadurch eine Möglichkeit bietet auch durch die kommenden Termine zu scrollen hat für mich einen hohen Komfortgewinn.

BC2 Widget Tagesliste mit Termine und Aufgaben

Im ersten Termin ist durch die Verknüpfung mit einem Kontakt auch gleich der Raum bzw. die Adresse des Kontakts als Veranstaltungsort eingetragen und es besteht die Möglichkeit durch einen Klick auf die Karte direkt die Navigation dorthin zu starten. Ebenso wird das Profil des Kontakts mit angezeigt, so dass hier per Klick auch schnell Rückfragen per Messenger, Mail oder Telefon möglich sind.

Termine eintragen und mit Kontakt verknüpfen


Selbstverständlich bietet der Kalender die üblichen Möglichkeiten einen Termin in entsprechenden Kalender einzutragen und diesen auch als Serien anzulegen. Dabei können auch auf freigegebene Kalender zugegriffen werden. In meinen Fall ist es hier ein Kalender mit der Bezeichnung Arbeit.

Neuen Termin eintragen

Die Felder Ort und auch Beschreibung kann ich aber auch auf anderen Wege füllen. So kann durch das Senden der Mail aus Aquamail zum Kalender der Mailtext direkt in die Beschreibung übernommen werden (siehe Artikel zu Auqamail) aber eine wirklich tolle Funktion ist der Button PRIVATEN KONTAKT VERKNÜPFEN wodurch nicht nur das Kontaktbild sondern auch die hinterlegten Kontaktanschrift zum Termin hinterlegt wird.

Kontaktdaten zum Termin

Datum auswählen

Was mich ebenso überraschte war die Datumsauswahl beim Eintragen eines Termins.Im ersten Schritt kommt natürlich die Monatsansicht.

Neuer Termin - aktueller Monat

Klicke ich dann aber auf den Monat bin ich sehr schnell auf den passenden Monat und Jahr gewechselt.

Monat und Jahr

Hier kann dann sehr übersichtlich der gewünschte Monat bzw. das Jahr ausgewählt werden.

 

Geburtstage von Kontakten im Kalender inklusive Altersangaben


Ebenfalls sehr gelungen ist die Umsetzung von Geburtstagen bei Kontakten. Im Widget habe ich ja die Option "Kontaktfotos für Geburtstage anzeigen" aktiviert. Entsprechend wird hier auch zum Termin statt der Uhrzeit das Kontaktbild veröffentlicht.

Anzeige Geburtstag vom Kontakt
 

Terminkalenderübersicht

Aber auch die Kalenderansicht selbst bietet alles was man so vom Kalender erwarten kann und mag.

Kalenderansicht

Durch die Vielzahl der Widget können auch unterschiedliche Kalender angezeigt werden und für mich beinahe ebenso wichtig, jeder Kalender erhält auch eine eigene Farbe und lässt sich so perfekt unterscheiden.

Argumente zur Pro Version (auch wenn diese so nicht mehr heißt sondern per In App Kauf weitere Optionen freigeschaltet werden können)

Der Business Calendar 2 ist kostenlos nutzbar, einige Funktionen sind dann aber nur in der Pro Version verfügbar. Da ich diese aber ohnehin schon hatte bzw. hier vom Upgrade überzeugt war, kann ich nicht sagen, ob und welche tatsächlichen Einschränkungen dieses hat.

Aber laut App Beschreibung wären allein die Punkte
  • verknüpfe Kontakte mit Terminen
  • erweiterte Optionen zum Anpassen der Widgets
Sowie der Support der Entwickler ein Grund hier zur Pro App zu wechseln.

Gerade für Umsteigende von der alten Version bietet die Seite "Der Umstieg von BC1 zu BC2" (Transition Guide) einen guten Überblick sowohl über Lizensen als auch die neue Oberfläche.Auf eine Menge Kleinigkeiten bin ich hier gar nicht eingegangen und teilweise entdecke ich auch jetzt noch Funktionen in der Anwendung, die mir gar nicht bewusst waren. Als ein Beispiel ist hier unter EINSTELLUNGEN -> AUSSEHEN -> EMOTICON zu erwähnen. Hierdurch können einzelnen Termine ein Emoticon zugewiesen werden, dass damm ebenfalls neben Termin und in der Monatsansicht auf der Tagesansicht angezeigt werden kann.

Emoticon am Termin

So kann auf einen Blick nicht nur das Training hervorgehoben werden sondern auch wiederkehrende Termine wie Besprechungen oder Ehrenamt besonders hervorgehoben werden. Allerdings werden die Emoticons nicht im Tageswidget dargestellt sondern "nur" in der App bzw. Monats- und Terminansicht.  Daneben werden die Emoticons auch im Widget dargestellt, sofern man diese aktiviert hat. Dieses habe ich als Feedback am Ende des Artikels im Nachtrag festgehalten :-).

Aber gerade für eine entsprechende Terminplanung kann dieses tatsächlich hilfreich sein um auf einen Blick nicht nur anhand der Kalenderfarbe sondern auch durch ein solches Emoticon einen Überblick zu bewahren.

Technisch erhält hier der Beschreibungstext im Kalender ein Steuerzeichen (im Beispiel BC2-Emoticon: emoticon_work_76 ) welches auch die gleiche Art ist, wie verknüpfte Kontakte festgehalten (hier dann allerdings mit wesentlich mehr Steuerzeichen, da die Kontaktdaten hinterlegt werden) werden. Mich stört dieses nicht weiter, da ich in der Webansicht meines Kalender auch in den Termindetails das schnell "durchgescrollt" ist, trotzdem sollte man dieses bedenken, gerade wenn auch andere Personen Zugriff auf den eigenen Kalender haben aber nicht zwingend auch die Kontaktdaten sehen sollen :-)

Dieses bedeutet natürlich, dass in bestehende Termine eine neue Zuordnung der Kontakte erfolgen muss (wobei ich nicht geschaut habe, ob nicht eine Importfunktion von BC1 nach BC2 vorhanden war.
 
In der alten BC Version wurde hier nur die Kontakt-ID hinterlegt, aber der Vorteil der neuen Version ist, dass die Kontaktdaten auch für geteilte Kalender hinterlegt zu sein scheinen...was ebenfalls wiederum gut durchdacht und mich überzeugt.

Fazit

Ich war ja schon von der Vorgängeranwendung Business Calendar Pro sehr angetan aber der Wechsel auf die neue Version hat sich tatsächlich gelohnt und ich kann die Terminverwaltung mit dieser Kalenderapp einfach nur empfehlen. Gerade da diese sehr gut durchdacht ist und im Zusammenspiel mit der neuen Mailanwendung zeigt sich hier ein ganz neuer Workflow für mich. :-) Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass es hier noch etliche Funktionen gibt, die ich bisher übersehen habe und noch für mich erarbeiten muss, aber die wichtigsten Highlights die mcih begeistert haben sollten hier zu finden sein.

Nachtrag Kommunikation per Twitter


Per Twitter haben sich die Entwickler auf meinen Artikel gemeldet und darauf hingewiesen, dass es auch eine Einstellung zur Einblendung von Emoticons im Widget gibt.

Twitter Feedback :-)
siehe auch Tweet auf AUnkelbach

BizCalPro: "Vielen Dank für das positive Feedback! Wir wissen es sehr zu schätzen. Nur FYI: die Icons lassen sich im Widget auch aktivieren 1/2Diese Option ist in den Einstellungen - Allgemein - Aussehen Farbkästchen - Emoticon/Farbkästchen anzeigen, zu finden :) 2/2"

Im Ergebnis ist mein Tageswidget nun mit Emotionen ausgestattet.

Emoticon im Widget

Wie bereits erwähnt ist die App durchdacht aber auch sehr anpassungsfähig, so dass ich mir sicher bin, dass hier noch die ein oder andere Option ebenfalls gefunden werden kann. Daneben reagiert aber auch der Support scheinbar sehr schnell und auch auf der Homepage sind einige Hilfen und Anregungen sowie Forum für Fragen und Support zu finden.

Gerade wenn mehrere Termine verwaltet werden (Projektkalender, Ehrenamt, Beruf, Freizeit, ...) ist eine gut durchdachte Kalenderverwaltung hier wirklich eine echte Unterstützung.

Insgesamt ist tatsächlich die App Auswahl bei Android ein enormer Vorteil dieses System und gerade so Anwendungen wie der Business Kalender aber auch einige andere die ich unter "Apps für Android" empfehle mag ich kaum noch missen und bin froh hier doch den ein oder anderen Blogartikel zu einzelnen Apps geschrieben zu haben.

Wenn dann auch noch der Support oder die Unternehmenskommunikation stimmt ist das natürlich besonders schön.

Ich war einmal neugierig und konnte feststellen, dass ich 2011 wohl meine erste Lizens dieser Software gekauft habe (BC1 PRO) und trotz Vorhandensein einer aktuellen Version gibt es scheinbar immer noch Support für diese alte Version und sogar das ein oder andere Update.... das ist ein sehr langjähriger Support und zeigt, dass man hier auch Treue gegenüber Nutzenden dieser Software zeigt. Vielen Dank an dieser Stelle und sollte hier jemand eine Kalenderlösung für Android suchen kann ich diese tatsächlich empfehlen. Für iOS scheint es von dieser Firma leider keine Anwendung zu geben, aber unter Android ist dies wirklich meine erste Wahl (kein Wunder, dass ich hier lange Zeit BC1 auch treu blieb).



Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Dienstag, 5. September 2017
18:00 Uhr

Mailprogramme unter Android mit Exchange EWS Unterstützung insbesondere Aquamail

Auch wenn ich ja eher ein Gewohnheitsmensch bin haben mich derzeit zwei App unter Android angenehm überrascht, so dass ich eben diese gerne einmal vorstellen möchte. Hier mag ich ein Mailprogramm vorstellen, dass sich als sehr wandlungsfähig und dadurch flexibel nutzbar erwiesen hat. Zwar wird immer wieder gesagt, dass E-Mail kaum noch genutzt wird (vielleicht etwas mehr als Briefpost) aber für mich haben diverse Messenger noch lange nicht die Bedeutung von E-Mail erreicht. Daher ist es in meinen Augen sinnvoll sich hier eine gute Arbeitsumgebung zu schaffen. Dazu gehört auch ein Mailprogramm neben anderen Anwendungen auf die ich in anderen Artikeln bzw. auch in der Rubrik Apps für Android eingehe.

Mailprogramm

Aquamail App Logo
Marketlink Bisher habe ich wirklich aus Überzeugung die beiden Anwendungen Mobimail (Playstore) für Zugriff auf Exchange und K9-Mail (Playstore) zur Nutzung von IMAP Konten genutzt aber mittlerweile bin ich ausserordentlich angetan von der Anwendung Aquamail.
 

Warum keine Outlook App unter Android?
Die Nachricht "Microsofts Outlook-App schleust E-Mails über Fremd-Server" auf Heise Online vom 29. Januar 2015 dürfte aus Datensicherheitsgründen schon erläutern, warum die App ein Problem sein kann. Hier werden Mails nicht direkt vom Exchangeserver abgerufen sondern über verschiedene Proxyserver Mails aber auch Zugangsdaten. Von daher ist aus Datenschutz und Datensicherheitsgründen hier tatsächlich von der App abzuraten.


Schon Mobimail hat den Vorteil gehabt, dass es problemlos mit IMAP und Microsoft Exchange zusammenarbeitet und dabei auch Zugriff auf den eigenen Kalender und Kontakte (Active Directory unter Geschäftliche Kontakte) bietet.Soweit hat es hier einen Vorteil, sofern man das Exchangekonto nicht direkt in Android einrichten mag und bspw. eine andere Kalender- und Kontaktverwaltung nutzen mag.

Am Tablet mag ich aber nicht direkt auf Kalender und Kontakte zugreifen sondern nur meine Mails lesen können. Dieses ist einer der Gründe warum ich mich für Aquamail Pro als Ergänzung zu Mobimail entschieden habe. Am Smartphone trenne ich dann tatsächlich auch per App sowohl Berufliche Mail als auch Private Mail.

Hier zeigt Aquamail seine Stärke schon  beim Einrichten eines neuen Mailkontos gut ersichtlich ist.

Konto einrichten

Dabei kann das Programm selbstständig die Serverdaten ermitteln oder auch manuell konfiguriert werden.

Allerdings hat mich Aquamail von der Oberfläche und einige Zusatzfunktionen dann doch erheblich überzeugt und nach einer kurzen Testphase habe ich mir dann auch direkt die Pro Variante als InApp Kauf für 4,89 Euro geholt. Dieses ist sogar ein paar Cent günstiger als der Erwerb der Aqua Mail Pro Key App.

Unterschied Aqua Mail Pro

Die Pro Version ermöglicht mehr als zwei Konten in der App zu verwalten (Blog, Arbeit, Privat) und entfernt auch die Werbezeile unterhalb der Signatur bei jeder versandten Mail. Dieses ist ohnehin einer der ersten Punkte die ich bei einen neuen Mailprogramm abändere, da mir eine sinnvolle Signatur wesentlich angenehmer und hilfreicher erscheint als

"Gesendet von meiner Kaffeemaschine mit WARP 9.85"

Daneben unterstützt die Pro Variante auch E-Mail-Sofortnachricht (Push-Mail) Benachrichtigung bei Exchange.
 


Ähnlich wie K9 Mail bietet die App ein gemeinsames Postfach (Smartbox) in der alle Eingangsmail von unterschiedlichen Konten angezeigt werden und auch die Navigation zwischen einzelnen Mailkonten ist unproblematisch.

Daneben ist die App auch in der Oberfläche so anpassbar, dass sie auf Tablet oder am Smartphone unterschiedlichen Komfort bieten kann. So ist hier auch eine Zwei Spalten Ansicht möglich in der direkt zwischen den einzelnen Konten navigiert werden kann. Dieses kenne ich bisher auch eher von Desktop Anwendungen wie Thunderbird oder anderen lokalen PC Mailprogrammen. Daneben ist aber auch eine Unmenge einstellbar was die Darstellung von Mails, Pushverfahren etc. anbelangt.

Auf zwei Vorzüge möchte ich hier direkt eingehen.

Als Benachrichtigung für neue Mail können den einzelnen Konten unterschiedliche Farben zugewiesen werden und beim Mailempfang leuchtet die LED des Device dann in der jeweiligen Farbe. Ein weiterer Punkt ist, dass bei den Einstellungen zur Benachrichtigung nicht nur Ruhezieten (Nachtmodus) eingestellt werden können zu denen keine Mailbenachrichtigung ausgegeben wird sondern auch noch eine gesonderte Ruhezeit fürs Wochenende eingestellt werden kann.... :) Das ist einmal tatsächlich durchdacht und hilft am Wochenende auszuschlafen.

Das zu den einzelnen Kontakten das Profilbild angezeigt wird und die Möglichkeit aus einer Mail über Kopieren/Senden/Teilen/Drucken  die Nachricht über die Funktion "Sende Nachricht an Kalender" als Kalendereintrag festzulegen ist etwas, dass ich sonst auch eher am PC von Outlook kenne aber sehr schätze.

Wie eingangs erwähnt werden bei der automatischen Serverekennung nicht nur verbreitete Mailkonten (Gmail, Hotmail/Outlook.com, Yahoo inkl.Oauth2 Verfahren) sondern wie erwähnt auch Exchange Mail auf Basis EWS (Exchange Web services) oder eben Internetmails mit automatischer Erkennung der Einstellungen für IMAP, POP3 und SMTP.

Als zwei Beispiele verweise ich hier auf Exchange Mail
Exchange Mail

durch die automatisch Einstellungen für Office 365, Exchange Online genutzt werden kann, welches oftmals in Formennetzen genutzt wird. Dabei wird auf EWS (Exchange Web Service gesetzt. Daneben gibt es aber noch ganz klassisch die Internetmail.

Internet Mail Konto einrichten
Hier können IMAP, POP3 und SMTP basierende Maildienste eingerichtet werden.


Dieses hat nach perfekt beim neuen Webhoster (siehe meine Erfahrungen mit all-inkl.com in den Artikeln "Webhosterwechsel und Umstellung von http:// auf https:// (SSL Verschlüsselung) und VG Wort Zählmarken", "Technikupdate im Blog, Feedly und Syntaxhighlighting" und "Kommentarfunktion im Blog Umgang mit Spam auch unter Beachtung des Datenschutz") geklappt sondern auch bei POSTEO.de hat die Einrichtung nahezu perfekt geklappt. Lediglich beim Postausgangsserver musste ich später manuell noch das Protokoll ändern.

Hier bietet Posteo allerdings auch umfangreiche Hilfeseiten bzw. ist die Konfiguration entsprechend gut dokumentiert.

Servername: posteo.de
Benutzername: ihrname@posteo.de
Passwort: Ihr persönliches Passwort

Postausgangsserver (SMTP):
mit STARTTLS über Port 587 oder
mit SSL-/TLS-Verschlüsselung über Port 465

Posteingangsserver (IMAP):
mit STARTTLS über Port 143 oder
mit SSL-/TLS-Verschlüsselung über Port 993

Hier kann ich wiederum die Dokumentation von Posteo unter Hilfe Bereich -> E-Mail Programme nur erneut loben.

Wobei ich zu Posteo im Rahmen der Zweifaktor Authentifizierung auch noch einen gesonderten Artikel schreiben werde.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Samstag, 2. September 2017
11:01 Uhr

Die digitale SAP Bibliothek geht nun auch mobile per App und Möglichkeit Medien herunterzuladen

Schon auf der Seite SAP Know How habe ich die digitale SAP Bibliothek von Espresso Tutorials vorgestellt. Hier werden online über 100 Fachbücher rund um SAP Themen angeboten unter anderen sind hier auch »Schnelleinstieg ins SAP® Controlling (CO)« von Martin Munzel und mir als auch mein Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling« zu finden.

Nebend er Veröffentlichung einzelner Bücher als eBook bietet aber auch die Jahresflatrate eine Möglichkeit für 12 Monate auf sämtliche Bücher des Verlags zuzugreifen. Dabei sind hier Bücher zu  FI, CO, SD, MM, PP, ABAP,  BW, Berechtigungen und mittlerweile auch zu HCM und natürlich S/4 HANA zu finden. Insgesamt richtet sich das Angebot sowohl an Einsteiger als auch Fortgeschrittene. Für 99 Euro erhält man hier also einen sehr umfangreichen Wissenspool und die Möglichkeit sich auch in andere Module einmal einarbeiten zu können.

Da die Bücher bisher über eine Internetseite gelesen wurden (und hier Onlinezugang erforderlich war) kam relativ schnell die Rückfrage auf, ob es hier keine App gibt oder gar eine Offlineunterstützung zum Lesen der Bücher. Wobei auch die Internetseite mobil gut nutzbar war, aber die Offlinenutzung ist tatsächlich ein enormer Vorteil der App.
 

eBook Library

eBook Library die APp von Espresso Tutorials
Die App ist sowohl unter IOS als auch Android verfügbar

App für Android / Google Play Store App für iOS / Apple App Store Beide sind sowohl für Smartphone (iPhone) als auch Tablet (iPad) konzipiert.

Vorstellung der App eBook Library unter Android

Ich habe die App am Smartphone unter Android getestet und bin hier tatsächlich sehr angetan von der kostenfreien Beta-Version der App zur SAP-Bibliothek. Gerade unter einer aktuellen Androidversion funktioniert diese wunderbar, aber auch bei älteren Androidversionen (mein ältestes Tablet hat zum Beispiel noch 4.2.2. Jelly Bean zum Zeitpunkt dieses Artikel ist die aktuellste Androidversion 8.0 Oreo) ist die App gut nutzbar.

Für diesen Artikel habe ich mir die App auf ein Smartphone installiert und mag hier gerne einen ersten Überblick über die einzelnen Funktionen der App bieten. Am Inhalt der Bibliothek ändert sich ja nichts zwischen App und Website. So dass auch hier auf über 120 Buchtitel in den Hauptsprachen Englisch & Deutsch, erste Werke auf Französisch (Portugiesisch kommt demnächst) sowie über 150 Videotutorials im Jahresabo zur freien Nutzung verfügbar sind.

Anmeldung

Sobald die Flatrate gebucht ist, erhält man einen Benutzernamen (email) und ein Passwort. Damit ist es möglich sich direkt an der App anzumelden. Über die Flaggen bzw. Sprachcodes kann die Sprache der Oberfläche der App zwischen EN und DE umgestellt werden. In beiden Fällen bleibt der Zugriff aber auf alle Bücher bestehen.
Anmeldung und Sprachauswahl der App zur digitalen SAP-Bibliothek
Nach erfolgreicher Anmeldung werden erst einmal die Daten und Bilder der App synchronisiert.
Bilder und Daten werden synchronisiert
Da die App auch einen Offlinezugriff auf die Bücher des Verlages muss die dahinterliegende Datenbank nach jeweils spätestens 30 Tagen synchronisiert werden.

Navigation in der App

Über das linke Hamburger Menü kann nun zwischen den einzelnen Kategorien gewechselt werden. Da die Bücher je Kategorie dargestellt werden kann dieses im ersten Moment verwirrend sein, da beim Start der App erst einmal die englischen Bücher zu S/4 HANA dargestellt werden. Die anderen Bücher sind aber unter den anderen Kategorien zu finden.

Kategorie der angebotenen Medien
Daneben kann aber auch über Stichworte oder Titel nach einem passenden Buch gesucht werden. Hierzu steht das Feld Suche (mit der Lupe) zur Verfügung.

Medium suchen und Funktionen zum Medium (Buch)

Die einzelnen Medien werden hier mit Cover dargestellt, so auch ein vielleicht bekanntes Buch zum Thema Berichtswesen im SAP Controlling.

Titelansicht einzelner Medien hier mein eigenes Buch

Eine besondere Bedeutung hat der Button unterhalb des Buches.

Medium herunterladen und offline nutzen

Durch die Schaltfläche
Medium herunterladen
können einzelne Medien zur Offlinenutzung heruntergeladen werden, so dass auch unterwegs (bspw. ohne Netz in U-Bahn oder im Ausland) das Buch gelesen werden kann.
Für den Offline-Betrieb können maximimal 10 Inhalte gleichzeitig heruntergeladen werden. Anschließend müssen Inhalte gelöscht werden um ein neues Buch oder Video herunterladen zu können.

Favoriten und Inhalte ansehen

Nachdem auf ein Buchcover getippt wurde folgt eine Zusammenfassung des Buchs und es stehen weitere Möglichkeiten zur Verfügung, die ich am Beispiel unseres Buches "Schnelleinstieg ins SAP Controlling (CO)" darstelle.

Darstellung einzelner Medien

Hier kann zwischen den Funktionen "Inhalte ansehen" und "Als Favorit speichern" gewählt werden. Nachdem das erste Buch als Favorit gespeichert wurde erscheint eine Extrakategorie am Anfang der Buchkatalogauswahl.
Favoriten
Wobei diese in der oberen Katalogauswahl auch schon vorhanden ist, da ich schon einige spannende Bücher (siehe auch Buchempfehlungen) hier schon online lese. Durch ein Scherensymbol kann das Buch aus den Favoriten auch wieder entfernt werden, falls es doch nicht so spannend war.

Buch digital lesen

Bei der Funktion "Inhalte ansehen" kann zwischen den einzelnen Buchseiten hin und her navigiert werden und das Buch nun auch unterwegs am Smartphone oder Tablet gelesen werden.
Inhalte ansehen Inhaltsverzeichnis eines Buches mit Seitennavigation
Über die Pfeile oder Angabe der Seitenzahl kann hier zwischen den Seiten navigiert werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass beim neuen Aufruf des Buches die zuletzt betrachtete Seite direkt angezeigt wird.

Somit ist also direkt ein Lesezeichen gesetzt :-)

Fazit

Insgesamt ist die Oberfläche nahezu selbst erklärend und für mich ist es eine sinnvolle Ergänzung zum gedruckten oder auch zur Onlineversion der digitalen Bibliothek.

Daneben punktet die App auch durch die Offlinenutzung und natürlich dadurch, dass hier wirklich gute Bücher zur Weiterbildung angeboten werden. Ebenso wie in der digitalen Bibliothek online sind auch die Screenshots und Hinweiskästen im Buch nicht in s/w sondern in Farbe dargestellt.

Insgesamt überzeugt hier Espresso Tutorials nicht nur durch das angebotene SAP Know How sondern auch dadurch, dass es auf das erhaltene Feedback reagiert und hier tatsächlich mit der App eine wunderbare Ergänzung zum Onlinezugang geschaffen wird. Zumindest für unterwegs freue ich mich hier direkt im Buch etwas nachschlagen zu können oder ein derzeit spannendes Buch auch offline lesen zu können. Die App erlaubt es registrierten Benutzern auf alle Bücher und Videos in der Espresso-Tutorial-Online-Bibliothek zuzugreifen und bietet dabei ein sehr breit aufgestelltes SAP Wissen und Möglichkeit sich hier einzulesen an. Ebenfalls positiv ist mir hier aufgefallen, dass keine Werbung in der App eingeblendet wird und ich bin neugierig ob noch weitere Funktionen in der App ergänzt werden. Aber auch so ist sie schon eine gute Umsetzung und lädt dazu ein auch unterwegs einen Blick ins Buch zu wagen.

Nicht unerwähnt lassen mag ich noch, dass ein Zugang zur Bibliothek auch über diese Seite erworben werden kann.


Jahresflatrate für 99 Euro bestellen

 

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Mittwoch, 25. Mai 2016
20:15 Uhr

Barcode EAN bzw. GTIN Prüfziffer mit Excel berechnen, Code erstellen und per App einscannen

Ausgangslage:
Zur Digitalisierung von Belegen werden im Rechnungswesen die entsprechenden Buchhaltungsbelege mit einen Barcode versehen der über einen Scanner eingelesen wird, wodurch die im Barcode hinterlegte Nummer (vergleichbar eines EAN Code) in das Buchhaltungssystem übergeben und dadurch später der eingescannte Beleg zugeordnet werden kann. Hierzu wird der Code über eine Scanpistole eingelesen.

Alternativ kann auch der Code händisch eingetragen werden. Allerdings ist unterhalb des Barcode nur die ID aber nicht die Prüfziffer eines zehnstelligen Codes eingegeben. Somit stellen sich hier zwei Fragen.
  1. Kann, zum Beispiel. für ein Testsystem ein gültiger Barcode errechnet werden?
  2. Wie kann der Code ohne Scannpistole am Rechner eingelesen werden?

Beide Fragen möchte ich in diesen Artikel erläutern. Danach möchte ich noch auf weitere Anwendungsgebiete von Barcodes bzw. QR Code eingehen.
 

Gütigen Barcode berechnen (Prüfziffer nach Modulo 10 Berechnung mit Gewichtung 3)


Der verwendete Barcode besteht aus einer, je nach Codeart unterschiedlichen Länge an Zeichen und endet mit einer Prüfziffer.

Zur Überprüfung der Prüfziffer werden die einzelnen Ziffern des hinter den Barcode befindlichen Zahlenwerte beginnend mit der vorletzten Zahl von rechts nach links abwechselnd mit 3 und 1 multipliziert und danach die einzelnen Produkte addiert werden. Die Prüfziffer berechnet sich dabei durch das sogenannte "Modulo 10 Berechnungsverfahren mit der Gewichtung 3". Hierzu wird die Differenz aus der ermittelten Produktsumme und den nächsten Vielfachen von 10.

Innerhalb Excel kann dieses über die REST Funktion ermittelt werden. Für eine zwölfstellige EAN ist dieses im Artikel "EAN-Prüfziffer berechnen" auf excelformeln.de beschrieben.
Hierbei wird über eine Matrixformel die Multiplikation mit 3 und 1 durch ein Array aus Zeilen  gelöst.

Hierbei werden sowohl für die einzelnen zu verwendeten Ziffern aus der vorgegebenen Zahl als auch für die Erhebung der Faktoren 3 und 1 eine entsprechende Matrix aus den einzelnen Zellen genommen.

Statt dessen kann in einer Formel natürlich auch direkt die Ziffern und die Faktoren 1 und 3 verwendet werden.

Nehmen wir an, dass der EAN Code aus 9 Ziffern besteht und die 10. Ziffer dann tatsächlich die Prüfziffer nach oberen Schema wäre.

Hier kann dann die Formel, ausgehend von einen neunziffrigen Wert in Zelle $A$1  wie folgt aufgebaut werden:

=REST(10-REST(SUMMENPRODUKT((TEIL($A$1;{1;2;3;4;5;6;7;8;9};1))*{3;1;3;1;3;1;3;1;3});10);10)

Durch diese Formel wird durch die Restwertberechnung zu 10 eine passende Prüfziffer aus einer vorgegebenen neunstelligen Zahl ermittelt.

Natürlich wäre es  wesentlich schöner, wenn die Länge der Ziffer dynamisch berechnet werden kann, aber dass gebe ich doch lieber als Artikelanregung an clevercalcul weiter (siehe weiter unten)  ;-).


Um die einzelnen Rechenschritte nachvollziehen zu können, kann dieses anhand der fiktiven Codenummer 130719789 nachvollzogen werden
 

Position
 
1 2 3 4 5 6 7 8 9
Ziffer  1  3  0  7  1  9  7  8  9
Faktor 3 1 3 1 3 1  3  1  3
Produkt 3 3 0 7 3 9 21 8 27
1. Summenprodukt (A) 81
2. Nächstes Vielfache von 10 (B) 90
B - A 9
Gültiger Barcode nach Verfahren 1307197899

Somit kann ein entsprechend gültiger Barcode auch errechnet werden.
Technisch betrachtet handelt es sich hierbei um einen Barcode nach  "2/5 Interleaved" und ist in der Norm ISO/IEC 16390 spezifiziert. Oftmals findet man auch die Bezeichnung ITF für Interleaved 2 of 5 − Interleaved Two of Five (siehe Abschnitt in der Wikipedia). In unseren Fall hat der Code eine Gesamtlänge von 10 Zeichen, so dass dieser auch als ITF-10 bezeichnet werden kann. Dieser wird dann von einen Scanner erkannt und direkt ins Buchhaltungssystem als Eingabe übergeben.

Dynamische Länge von Artikelnummern und Prüfziffern berechnen.

In meinen Beispiel ist dieses für eine vorgegebene Länge mit 9 Zeichen + 1 Prüfziffer erläutert worden. Im Artikel "Wie du dynamisch die Prüfziffer eines Barcodes berechnest" hat Gerhard Pundt eine alternative Verfahrensweise beschrieben, die mir auch durch das Beispiel der ISBN besonders gut gefallen hat.Gerade da meistens die Codes innerhalb einer Größenordnung von 9 bis 14 Ziffern vorliegen ist diese Methode wesentlich schöner zu verstehen als die bei Excelformeln.de "EAN-Prüfziffer berechnen " unter Zuhilfenahme der Funktion ZEILE() berechneten Werte mit einer Länge() des Ausgangswertes anzupassen :-)))
 

Einlesen von Barcodes mit App statt Scanpistole


Zur Umsetzung kann jedoch auch eine App verwendet werden und der Code dann per Hand eingegeben werden. Hierzu kann ich die App Barcode Scanner empfehlen, welche ich im folgenden Abschnitt ausführlicher vorstellen möchte.

Barcode Scanner

App Barcode Scanner
Marketlink Kurzbeschreibung:
Der Barcode Scanner erkennt verschiedene Codes (u.a. EAN, ISBN oder auch QR Codes) und kann diese entsprechend umwandeln. Teilweise setzen auch andere Programme auf diese Funktion auf.

Dieses hat den Vorteil, dass so auch die im Artikel "Android App: Buchverwaltung MyBookDroid (Android App zum Bücherarchivieren mit ISBN Scanner)" vorgestellte App zur Verwaltung der heimischen Bibliothek sich der Möglichkeit des Scan von ISBN Codes bedienen kann.

Nachdem die App erfolgreich installiert und gestartet wurde kann anhand der Kamera der zu scannende Code gesucht werden.

Code zum Scannen suchen

Hierbei wird zur Unterstützung ein helles Rechteck angezeigt innerhalb dessen der Barcode positioniert werden soll.

Relativ schnell wird der entsprechende Barcode dann auch umgewandelt, wie am Beispiel der ISBN zu sehen ist.

ISBN Code eingescant

Da es sich beim Code um die 13-stellige EAN-13/GTIN-13 nach dem System GS1  (genauer ISBN oder ISSN) wird automatisch in der App diese mit Büchern verbunden, so dass gleich eine Buchsuche angeboten wird.

Entsprechend hilfreich kann dieses auch sein um den EAN Code von anderen Produkten (Lebensmittel, Elektronik, ..) zu lesen. Besonders hilfreich ist dieses natürlich auch, da hier diese Informationen dann auch geteilt beziehungsweise an eine andere App weiter gegeben werden kann.

QR Code und Anwendungsgebiete

Eine besondere Form der Barcode sind die sogenannten QR Code. Dieser wurde von der japanischen Firma Denso Wave entwickelt und war ursprünglich für die Logistik in der Automobilproduktion des Toyota-Konzern verwendet. Die Verwendung des QR-Codes ist lizenz- und kostenfrei und kann für verschiedene Anwendungsgebiete verwandt werden.


Verschiedene Anwendungsgebiete sind hier in Verbindung mit einem QR Code Generator möglich.

Auf der Seite goqr.me können  für eigene Anwendungszwecke entsprechende Codes generiert werden.

Dabei sind einige der Möglichkeiten:
  • URL - um eine Internetseite zu hinterlegen
  • TEXT - für eine einfache Textnachricht
  • VCARD - für eine Visitenkarte
  • SMS - als Vorlage für eine SMS
  • CALL - für einen Telefonanruf
  • GEOLOCATION - für einen Standort
  • EVENT - für einen Termin
  • EMAIL - für eine E-Mail
  • WIFI - für WLAN Zugangsdaten
Da goqr.me auch eine Schnittstelle zur Generierung von QR Codes anbietet kann dieses bspw. für ein Wiki genutzt werden um entsprechende Seiten mit einen Barcode zu versehen. Auch in Werbeanzeigen ist immer öfters ein Barcode zu finden der eventuelle Zusatzinformationen verbirgt. Grundsätzlich ermöglichen es solche Codes tatsächlich ein wenig die digitale und analoge Welt auch spielerisch miteinander verschmelzen zu lassen.

Gerade mit letzteren Punkt bieten solche QR Codes eine tolle Alternative zu NFC Tags an (siehe Artikel "NFC Tags zum Steuern von Smartphones unter Android nutzen").

In der ct 10/2016 ist im Artikel "WLAN-Butler Raspberry Pi als Gäste-WLAN-Automat" ein spannendes Projekt mit Verwendung eines generierten QR Code für WLAN vorgestellt.

 

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Freitag, 26. Februar 2016
18:22 Uhr

Video2brain - Onlineschulung per Videostreaming unter Android, Windows, iOS und Web

An vielen Hochschulbibliotheken wird ein Zugang für Video2brain für Hochschulangehörige angeboten, aber auch als Nichthochschulangehöriger kann diese Onlineplattform interessant sein. Das Unternehmen gehört zum Linkedin Austria Konzern und hat seinen Unternehmenssitz in Graz.

Kurzbeschreibung Angebot

Das Angebot umfasst mehr als 1.600 deutschsprachige Lehr- und Trainingsvideos aus den Bereichen Informatik, Business, Lifestyle, Bildbearbeitung Fotografie und Webdesign.
Video-Streaming-Portal: mehr als 1.600 deutsche Lehr- und Trainingsvideos aus den Bereichen Informatik, Business, Lifestyle, Bildbearbeitung, Fotografie und Webdesign. Hierbei werden die Schulungen in verschiedene Kategorien zusammengefasst und können sowohl nach Software als auch Hersteller durchsucht werden.

Hinweis: Tag der offenen Türo bei video2brain - Probegucken

Zum Schnuppern dürfte der 29. Februar 2016 interessant sein, da hier ein Tag der offenen Tür mit freien Zugang zu allen Kursen angeboten wird. Auf sind nähere Informationen zu finden. Das Angebot kann von 28. Februar 2016 11:00 Uhr bis 01. März um 11:00 Uhr genutzt werden.

Nebenbei ist dieser Terminhinweis auch gleichzeitig ein Beispiel für Terminangaben wie im Artikel "Strukturierte Daten auf Website oder Semantisches Web (schema.org)" beschrieben.

Neben der reinen Weboberfläche von der die Videos abgerufen werden können, werden vom Anbieter aber auch Apps für Android, Apple iOS, Windows und Mac angeboten.

Für die Registrierung kann entweder eine E-Mailadresse verwendet werden (was besonders dann zu empfehlen ist, wenn die Hochschule oder die Firma ein Abo anbietet) oder aber per Linkedin, Facebook oder Google+ verwendet werden.

Sollte ihre Hochschule ebenfalls ein Abo von video2brain anbieten ist ein Besuch der Seite https://www.video2brain.com/de/education hier eine gute Anlaufstelle ansonsten kann sich unter https://www.video2brain.com/de/registrierung angemeldet werden.

Während der Rheinwerk Verlag und auch Espresso Tutorials eine eigene Onlineplattform nutzen bieten vor allem Addison-Wesley und Markt+Techni, die zur Mediengruppe Pearson gehören im Rahmen einer Kooperation Schulungsvideos an. Ebenfalls finden sich viele Kurse zu Adobe Produkten im Angebot.

Dozenten können sich bei video2brain bewerben und nach erfolgreicher Annahme wird in Graz das Video von video2brain gedreht. Einen spannenden Artikel zu den Hintergruünden als Dozent schildert hier Tim Schürmann im Artikel "Video2brain: Eine Alternative zu Udemy? Video-Trainings bei Video2brain veröffentlichen" auf trainerbibel.de.

Während ich die Website ein wenig unübersichtlich empfand bin ich gerade am Testen des Angebot per Android App und hier wesentlich zufriedener.

Video2brain

App Video2brain
Marketlink: Eine Onlineregistrierung ist aus den oben beschriebenen Gründen per Weboberfläche sinnvoll.

Anmeldung und Registrierung

Nachdem die App installiert ist kann sich hier mit den Zugangsdaten angemeldet werden.
Bei der Anmeldung kann sich entweder als Person oder im Rahmen eines Unternehmens (oder Hochschule) auch per Organisation angemeldet werden.

Anmeldung als Person


Anmeldung als Privatperson

Wie beschrieben können sich "Privatpersonen" entweder per Social Webdienst (also Linkedin, Facebook, Google+) oder aber mit ihren Benutzernamen und Passwort anmelden. Letzteres ist für Hochschulangehörige auch nach Registrierung außerhalb des Hochschulnetzes möglich, sofern die Hochschule eine entsprechende Zugangsberechtigung hat.

Anmeldung als Organisation

Anmeldung als Organisation bei Brain2Video

Für einen Organisationszugang kann man nun die entsprechende Organisation auswählen und sich über die IP-Standortlizenz anmelden. Hierdurch sind keine Benutzerdaten erhoben, jedoch ist eine Anmeldung nur innerhalb des Hochschulnetzes (ggf. VPN) möglich. Als Beispiel ist hier die Universitäts- und Stadtbibliothek Köln ausgewählt.

Bibliothek und Trainingsverlauf

Mit einen Benutzer besteht die Möglichkeit auf Videos Lesezeichen zu setzen oder auch über den Trainingsverlauf in ein gesehenes Video wieder einzusteigen.

Hierbei ist die Bibliothek in Oberkategorien eingeteilt, die auch wieder Unterkategorien hat.
Ein kurzer Überblick dürfte hier die Hauptkategorie bieten.

Video2brain Bibliothek Hauptübersicht

Unterhalb der Hauptkategorie sind dann noch weitere Unterkategorien und auch beliebte Softwareprodukte ausgewiesen. Ferner kann auch über das gesamte Angebot die Lupe zur Suche verwendet werden. Interessant ist auch die Schaltfläche Trainingsverlauf.

Video2brain Trainingsverlauf

Über den Trainingsverlauf kann jederzeit in ein schon begonnenes Training erneut eingestiegen werden.

Aufbau der Schulungsvideos

Die einzelnen Videotutorials oder Trainings sind in kleine Trainingseinheiten von einigen Minuten eingeteilt, so dass hier entweder ein spezielles Thema angesteuert werden kann oder auch das Training nach einer Einheit abgebrochen und erneut fortgesetzt werden.

Ein gutes Beispiel ist hier in meinen Augen der Verlauf bei der Schulung zum Thema Matrixformeln.

Video2brain Excelschulung zu Matrixformeln

Während im oberen Bereich das Video läuft kann weiter unten die einzelne Kapitel aufgerufen werden, die Kursbeschreibung oder Hintergrundinfos zum Autoren oder auch weitere vorgeschlagene Videos zum Thema angezeigt werden.

Preise, Abomodelle, Einzelabruf

Neben dem Abomodell, welches monatlich kündbar (für 19,99 Euro) oder zu unterschiedlichen Jahresgebühren verfügbar ist (siehe Abos im Vergleich) können einzelne Schulungen auch käuflich erworben werden und dann dauerhaft betrachtet werden.

Nach der Registrierung stehen aber auch teilweise Gratiskurse zur Verfügung und zu jedem Video kann die Einleitung und teilweise auch das ein oder andere Probekapitel betrachtet werden.

Empfehlenswerte Office-Schulungen

Der von mir angesprochene Excelkurs "Excel: Matrixformeln Formeln für Fortgeschrittene" kann zum Beispiel auch für 39,95 Euro erworben werden.

Wenn man ohnehin schon ein Abo abgeschlossen hat ist auch der Kurs "Excel 2010: Datenanalyse Listen, Tabellen und Datenbanken auswerten" (29,95 Euro) sehenswert.

Derzeit habe ich noch "Excel 2010: Diagramme - So präsentieren Sie Ihre Zahlen professionell und verständlich" (39,95 Euro) und "Excel 2010: Dynamische Diagramme - Intelligente Zahlenpräsentation für Fortgeschrittene" (29,95 Euro) auf meiner Liste und bin hier von einigen Anregungen sehr angetan.

Gerade wenn der Wechsel in Richtung einer neuen Office Version geht, kann ich aber auch den Kurs "Von Office 2010 auf Office 2016 umsteigen" (29,95 Euro)

Hier ist es einfach eine Rechenfrage, ob sich nur ein einzelner Kurs lohnt, oder ob man sich für einen Monat immer mal wieder ein Einzelabo oder direkt Jahresabo nutzt.

SAP Schulungen

Für SAP sind in der Hauptsache zu Business One und Netweaver Kurse zu finden. Für die Kernmodule und SAP ERP sind leider weniger Kurse vorhanden. Allerdings bietet der Anbieter auch eine Themenwunschliste und vielleicht erweitert sich hier ja noch das Angebot.

Alternativ kann ich für SAP natürlich auch das Flatrate-Angebot von Espresso Tutorials empfehlen, dass neben Bücher auch Videos im Angebot hat.
Espresso Tutorial - Die digitale SAP Bibliothek

Auf der Seite "Espresso Tutorials - die digitale Bibliothek" kann das Angebot von Espresso Tutorials betrachtet werden. Für einen Jahresbetrag erhält man Zugriff auf den Bestand an eBooks des Verlags zu unterschiedlichen SAP Themen. Auf dieser Seite kann sich auch ein Überblick über die vorhandenen Medien verschafft werden.

Fazit

Auch wenn ich persönlich in Bezug auf Videotutorials sehr skeptisch bin, muss ich zugeben, dass ich sehr froh bin, dass mich ein Kollege auf dieses Angebot hingewiesen hat und die Qualität der Videos ebenso wie der vermittelte Stoff überzeugen mich durchaus. Allerdings sollte man ernsthaft darüber nachdenken, welche Kurse für einen interessant sind und eventuell dann tatsächlich nur ein Monatsabo oder eben einen einzelnen Kurs kaufen.

Als Alternative zum bewegten Bild sind für mich einfach auch heute noch Buchstaben sehr hilfreich, aber wie schon im Artikel "Onleihe - mein Weg zur digitalen Bibliothek" beschrieben kann ein neues Medium tatsächlich auch den Einstieg in ein bisher noch nciht erlerntes Thema sehr hilfreich sein. Dieses hatte ich ja auch erst beim Thema "Mindmapping und Sketchnotes im Beruf nutzen für Brainstorming oder Mind Mapping mit XMIND" bemerkt. In anderen Bereichen (Blogs, Zeitschriften etc.) ist mir ja ohnehin der Umgang mit "Infotainment oder Nachrichtenapps für Android" vertraut und ich möchte heutzutage nicht mehr darauf verzichten.

Videostreaming auf Monitor / Smart-TV

Ich nutze tatsächlich das Angebot am Tablet und bin davon sehr angetan. Für Personen die gerne am heimischen Smart-TV (bspw. per Amazon Fire TV oder Google Chromecast wobei hier durch Browser Plugin die Weboberfläche an das Smart-TV gesandt werden kann... ebenso gibt es die Möglichkeiten per Miracast das Tablet am Smart-TV zu streamen.... allerdings bin ich hier nicht so wirklich überzeugt und tatsächlich froh über ein Tablet.

Tatsächlich unterstützt Video2Brain auch direkt Chromecast, so dass die App im Hintergrund läuft und eine Schulung in der Statusleiste pausiert (bzw. gesteuert) werden kann und direkt an Google Chromecast gestreamt werden kann. Hierdurch ist die Überlegung naheliegend ein solches Angebot auch auf einen großen Monitor ablaufen zu lassen bspw. für eine Gruppenschulung.

Für mich ist dieses auch eine gute Option um nebenbei am Rechner einzelne Schritte nachvollziehen zu können.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Freitag, 9. Oktober 2015
17:30 Uhr

Onleihe - mein Weg zur digitalen Bibliothek

Schon im Artikel "Infotainment oder Nachrichtenapps für Android" bin ich auf die Vorzüge von elektronischen Medien eingegangen (Blogs, Kindle, c’t Magazin  und andere) aber gerade bei Fachbüchern ist es so, dass ich eigentlich gerne diese in Papierform habe um diese schnell zu erfassen. Dennoch gibt es Momente in denen man sich einen schnellen Überblick über ein Thema verschaffen möchte oder auch nur kurz in ein Buch blicken möchte.>

Das Angebot Onleihe wird von der divib GmbH aus Wiesbaden seit 2007 betrieben und ermöglicht es digitale Medien, so zum Beispiel auch eBooks für auszuleihen und diese per App oder als kopiergeschütztes PDF zu lesen. In der Regel können hier zum Beispiel Bücher für 14 Tage ausgeliehen werden.

Der Vorteil ist, dass man nicht die Rückgabe vergessen kann, da nach der Ausleihfrist das Medium direkt nicht mehr gelesen werden kann. Mittlerweile nehmen viele Bibliotheken aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an diesen Service teil und Benutzer einer teilnehmenden Bibliothek können sich mit ihren Bibliotheksausweis hier anmelden und entsprechende Medien online ausleihen. Neben einen Bibliothekszugang ist meistens auch eine Adobe-ID für das digitale Rechtemanagement notwendig.

Bibliotheken in Hessen haben eine gemeinsame Internetseite onleiheverbundhessen.de wo Sie auch direkt überprüfen können, ob Ihre Bibliothek an diesen Dienst teilnimmt. Unter Android ist eine Nutzung der Onleihe recht einfach durch zwei Apps möglich.  Gleiches gilt auch für IOS, wobei hier im Anschluss des Artikels ein kurzes Video das Vorgehen unter IOS erläutert. Die prinzipiele Vorgehensweise ist dabei aber identisch. Wie erwähnt, werden zwei Apps verwendet.

Dabei dient die eine der Ausleihe und die andere der Anzeige der entsprechenden Medien.

In diesen Artikel möchte ich diese Apps vorstellen.

Bücher per Onleihe ausleihen

Onleihe
App Icon Onleihe
Marketlink

Neben der Internetseite wird auch eine App zur Anmeldung bei Onleihe angeboten. Beim Start der App erfolgt auch gleichzeitig die Frage bei welcher Bibliothek sich angemeldet werden soll.

Wählen Sie ihre Bibliothek

Über die Funktion Bibliothek suchen können verschiedene eBook-Bibliotheken, die sich der Onleihe angeschlossen haben, ausgewählt werden.

Bibliothek suchen

Praktischerweise sind mittlerweile sehr viele Stadtbibliotheken hier beigetreten, so dass auch eine Bibliothek in Ihrer Nähe dieses Angebot zur Verfügung stellen kann.
Neben der Anmeldung bei einer Stadtbibliothek kann sich auch bei verschiedenen anderen Onlinebibliotheken angemeldet werden. Als Beispiel sei hier die Bibliothek "Espresso Tutorials GmbH" genannt.

Onleihe Espresso Tutorials  - SAP eBook Flatrate

Diese bietet für einen Jahresbetrag eine SAP Fachbücher Flatrate ebenfalls per Onleihe an.

EXKURS: SAP Fachbücher - die digitale SAP-Bibliothek von Espresso Tutorials

Espresso Tutorial - Die digitale SAP Bibliothek

Auf der Seite "Espresso Tutorials - die digitale Bibliothek" kann das Angebot von Espresso Tutorials betrachtet werden. Für einen Jahresbetrag erhält man Zugriff auf den Bestand an eBooks des Verlags zu unterschiedlichen SAP Themen. Auf dieser Seite kann sich auch ein Überblick über die vorhandenen Medien verschafft werden.


Für unser Beispiel soll jedoch die Stadtbibliothek Gießen genommen werden. Nachdem Sie die richtige Bibliothek ausgewählt haben, werden Sie nach Ihren Benutzernamen und Kennwort gefragt. Diese Daten können in der App auch gespeichert werden, so dass Sie nicht immer erneut eingetragen werden müssen.


Benutzername und Kennwort eingeben

Für die Stadtbibliothek Gießen melden Sie sich dabei mit ihrer Leseausweisnummer und ihren persönlichen Kennwort an.In der Regel wird das Passwort aus Ihrem Geburtsdatum gebildet (sechsstellig), sofern Sie dieses nicht geändert haben. Nach erfolgreicher Anmeldung steht ihr Konto innerhalbn der App zur Verfügung.

Übersicht Mein Konto

Neben ihrer Stammbibliothek besteht auch die Möglichkeit weitere Bibliotheken anzulegen. Dieses kann gerade dann sinnvoll sein, wenn Sie auch Fachbibliotheken nutzen wollen oder bestimmte Bibliotheken auch Medien angeboten werden, die nicht in allen Bibliotheken verfügbar sind.

Als Beispiel sei hier die erwähnte digitale SAP-Bibliothek erwähnt. Ferner kann es natürlich auch interessant sein, in anderen Bibliotheken zu schauen, ob das gewünschte Buch ggf. direkt verfügbar ist, da aus lizenzrechtlichen Gründen manche Werke nur an eine beschränkte Anzahl von Personen durch Stadtbibliotheken verliehen werden dürfen.
Nach der erfolgreichen Anmeldung können Sie im Buchbestand stöbern und ein Buch entweder direkt ausleihen oder vormerken lassen.

In der Onleihe stöbern

Je nach Bibliothek können hier nach einzelnen Kategorien die Bücher sortiert werden aber auch nach bestimmten Buchtiteln gesucht werden. Dieses ist für mich besonders interessant da hier anhand der Buchtitel auch bestimmte Themen gezielt gesucht werden können. Je nach Bibliothek und Thema sind hier natürlich unterschiedlich viele Bücher verfügbar. Einen Überblick über ihre ausgeliehenen Medien erhalten Sie in der Medienübersicht.

Medienübersicht - Ausgeliehene Bücher


Damit wäre dann auch schon der Ausleihprozess abgeschlossen und es stellt sich die Frage, wie die einzelnen Bücher betrachtet werden können.

Adobe-ID anlegen

Damit das Ausleihen der Bücher funktioniert ist ein digitales Rechte Management (DRM) erforderlich. Hierzu setzt auch Onleihe auf den Kopierschutz von Adobe, so dass die Bücher auch tatsächlich nur innerhalb der Ausleihzeit ausgeliehen werden können.

Hierzu registrieren Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse bei Adobe und erhalten hierdurch eine Adobe-ID und ein von Ihnen gewähltes Passwort.

Auf der Seite https://accounts.adobe.com/de kann eine Adobe-ID beantragt werden. Wählen Sie hierzu den Punkt "Sie sind noch nicht Mitglied? Adobe ID anlegen".

Adobe-ID beantragen

Zur Registrierung sind Name, Vorname und das Geburtsdatum nebst einer E-Mail-Adresse zu hinterlegen.

Adobe-ID Registrieren

Danach erhalten Sie an ihre E-Mail-Adresse einen Bestätigungslink und können künftig ihre Ausleihen mit dieser ID bestätigen.

Über diese ID können Sie auch Produkte und Abos der Firma Adobe verwalten. So kann hier z.B. die Adobe Creative Suites verwaltet werden. Darüber hinaus wird diese ID aber auch zur Identifikation Ihrer Person verwendet (vergleichbar mit der Windows-Live-ID) und kann daher in kopiergeschützten PDF und vergleichbare Formen genutzt werden.

Der zugrundeliegende Kopierschutz wird über die Adobe Digital Editions, eine Software der Firma Adobe Systems zum Betrachten von E-Books, realisiert. Die damit umgesetzte digitale Rechteverwaltung (DRM) schützt entsprechende Werke (wie E-Books) vor unerlaubter Weitergabe und eignet sich hierdurch zum Lesen und Verwalten von E-Books, elektronischen Zeitungen und Magazinen auf Geräten, die durch ein Identifikationsmerkmal (Adobe ID) dazu autorisiert sind. Als Dateiformate wird hier neben PDF auch EPUB unterstützt.

Ausgeliehene Medien lesen (e-Reader)

Nachdem Sie die Adobe-ID angelegt haben und ihre Kontaktdaten per Linkbestätigung verifiziert haben, können Sie die ausgeliehenen Medien mit einer entsprechenden App lesen. Teilweise unterstützen auch eBook Reader das Onleihe Konzept. Hierzu gehört leider nicht der Amazon Kindle (aber durchaus Tolino). Für Kindle gibt es mit Kindle Unlimited und den Amazon ebooks eine Alternative, aber auf diese soll hier nicht eingegangen werden.

Unter Android nutze ich gerne die App BlueFire Reader.

Bluefire Reader

Bluefire Reader
Marketlink Mit dieser App können durch Onleihe heruntergeladene Bücher direkt betrachtet werden. In einer Bibliothek werden diese Bücher direkt angezeigt.

Bluefire Bibliothek

In dieser Bibliothek können die einzelnen Bücher betrachtet werden. In der rechten Ecke sind je Buch auch die Tage bis wann das Buch zurückgegeben werden muss aufgeführt.
Rechts oben in der App kann die Coverdarstellung auch auf die Listenansicht umgestellt werden.

Listenansicht Bluefire

Auf diese Weise können Bücher gelöscht oder auch zurückgegeben werden. Ferner können Sie hier je Buch auch die genauen Ausleihzeiten einsehen. Bei Ausleihzeiten von 14 Tagen ist dieses zumindest eine nette Geste, wenn man selbst das Buch dann doch nicht lesen wird, aber andere dieses schon auf Vormerkung gesetzt haben :-) Die vorzeitige Rückgaben funktioniert leider nicht im eBook-Format „PDF - ausschließlich für PC/Laptop - Adobe Reader.“

Wenn Sie nun ein ausgeliehenes Buch lesen wollen, wird anhand des Datum geprüft, ob Sie auch tatsächlich noch berechtigt sind dieses Buch zu lesen. Eine Onlineverbindung ist hierzu im Gegensatz zur Ausleihe und Download des Buches per Onleihe nicht erforderlich.

Ausleihprozess bestätigen anhand Datum

Damit gibt es keine weiteren Hindernisse um das Buch auch digital zu lesen.

Interessant und etwas ungewohnt ist innerhalb des Buches die Möglichkeit die Einstellungen mit Klick am unteren Rand des Bcuhes aufrufen zu können. Hier können Schriftbild und Helligkeit ebenso eingestellt werden wie die in meinen Augen sehr sinnvolle Optionen "Keine Displaydrehung" und "Keine Bildschirmsperre", so dass das Smartphone oder Tablet aktiv bleibt selbst wenn man etwas länger am Lesen ist.

Einstellungen Bluefire Reader

Insgesamt ist die App sehr funktional aufgebaut, aber man kann sich damit durchaus anfreunden und entdeckt dann doch die ein oder andere clevere Umsetzung. Ebenso ist hier auch die Seitennavigation zu sehen und durch die Option eines gleitenden Seitenübergangs ist dieses auch beim Lesen angenehmer als die Standardeinstellung. Nebenbei ist auch die Seitennavigation durch ein kurzes Tippen am Ende der Seite aufzurufen.

Onleihe unter IOS nutzen

Eine Beschreibung für IOS ist auf Youtube über folgendes Video dargestellt.

Hier wird das Vorgehen am IPAD anhand der oben erwähnten Bibliothek dargestellt.


 

Fazit und Meinung

Insgesamt denke ich, dass sich hier öffentliche Büchereien, wie auch die Stadtbibliothek der Universitätsstadt Giessen, einen neuen Weg für Lesende öffnen. Gerade wenn es um Sachthemen geht bin ich hier sehr froh, wenn man sich kurzfristig in ein solches Thema einmal reinlesen kann ohne vorab die Öffnungszeiten einzelner Bibliotheken abwarten zu müssen.

Auch kommerziele Anbieter haben hier einen Weg (und ein Produkt) gefunden, dass sicherlich für den ein oder anderen interessant ist.

Trotzdem sollten dabei regionale und wirtschaftliche Aspekte nicht außen vorgelassen werden. Auch heute noch haben lokale Bibliotheken ihre Berechtigungen und sicherlich gibt es immer noch Orte an denen die Freude groß ist, wenn der Bücherbus einmal die Woche kommt. Gerade bei neuen Medien ist hier sicherlich die Waagschale zwischen modernen und traditionellen Wegen sehr schwierig zu halten und manche kleine sehr gut sortierte Bibliothek (als Beispiel sei hier einmal der Science Fiction Bestand in der Bücherei Grünberg erwähnt) wird sicher vor der Frage gestellt, ob nicht doch das digitale Zeitalter angebrochen ist und die Literatur vor Ort noch zeitgemäß ist.

Auch seitens der Verlage wird sicherlich eine Onleihe kritisch betrachtet, was sehr gut am Artikel "Dresdner Bibliotheken bieten E-Book-Verleih bundesweit an" zu sehen ist. HIer könnten elektronische Medien für Büchereien und auch Buchverlage gleichbedeutend sein wie der DVD oder VHS Verkauf bzw. der Bestand an Videotheken im Vergleich zu VOD Anbietern.

Aber auch für Lesende ist es sicherlich ein Problem, wenn Offlinekonzepte direkt auf Online übertragen werden. Hier ist bspw. die Vormerkung oder die Meldung "Dieses Medium ist derzeit ausgeliehen" aus lizenzrechtlichen Gründen nachvollziehbar, aber es verwundert dann doch, da es ja eigentlich nur eine Datei ist.

Persönlich hoffe ich einfach, dass weiterhin beide Modelle am Markt ihre Berechtigung haben und freue mich sowohl darüber in Buchhandlungen und Bibliotheken neues "Totholz" zu finden aber nutze für einzelnen Medien auch sehr gerne die digitale Fassung.

Mittlerweile lese ich auch Belletristik sowohl digital als auch analog und sehe bei beiden Formen eindeutig Vorteile und betrachte hier längst nicht mehr skeptisch den fehlenden Nachteil kein Papier mehr in Händen zu halten. Entsprechend fällt mein Fazit zur digitalen Fachliteratur ebenso positiv wie im Artikel "Infotainment oder Nachrichtenapps für Android" aus. Mit etwas Augenzwinkern könnte man ja sagen, dass so keine Taschenlampe zum Lesen von Büchern unter der Bettdecke mehr erforderlich ist ;-)

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Montag, 13. April 2015
14:55 Uhr

Amazon Fire TV Stick und Chromecast im Vergleich

In den beiden Artikeln "Google Chromecast HDMI Stick Teil 1 von 2 - Einrichtung, Inbetriebnahme und erste Apps" und "Google Chromecast HDMI Stick Teil 2 von 2 - Streaming über UPNP bzw. DLNA" hatte ich ja schon Chromecast näher vorgestellt da Amazon zwischenzeitlich auch in Deutschland nicht nur Fire TV sondern auch einen eigenen HDMI Stick im Angebot hat möchte ich meinen ersten Eindruck im Vergleich zu Chromecast festhalten.

Der Amazon Fire TV Stick ist ab 15. April 2015 auch in Deutschland erhaltbar und bietet neben Amazon Prime auch Zugriff auf verschiedene Apps die entweder aus den Amazon App Store oder auch aus anderen Quellen installiert werden können. Besonders hervorzuheben ist hier der Zugriff auf die ZDF Mediathek und Das Erste verbunden mit den jeweiligen Livestreamangeboten. Hierzu muss jedoch die entsprechende App heruntergeladen werden. Ferner kann auf die gekaufte Musik des jeweiligen Amazon Kontos zugegriffen werden.

Hardware einrichten

Der Fire-TV-Stick kann über eine HDMI Schnittstelle am jeweiligen Monitor angeschlossen werden.

Amazon Fire TV Stick neben Chromecast an HDMI Schnittstelle

Zum Glück ist beim Amazon Fire TV Stick auch gleichzeitig ein HDMI Verlängerungskabel enthalten, da andernfalls Platzprobleme durch den am HDMI 1 Anschluss angeschlossenen Chromecast entstehen würden.

Software einrichten / Fire TV installieren

Der erste Unterschied zum Chromecast ist definitiv die beiliegende Fernbedienung. Zur erstmaligen Einrichtung muss auch tatsächlich diese Fernbedienung genutzt werden, da andernfalls die Zugangsdaten nicht eingegeben werden können. Später kann aber auch eine App statt Fernbedienung genutzt werden. Freundlicherweise hat Amazon auch gleich die Batterien für die Fernsteuerung beigelegt, so dass eigentlich die Inbetriebnahme unproblematisch erfolgen kann.

Das Batterfach geht jedoch etwas schwerer auf, so dass hier etwas Druck auf die Vertiefung der Rückseite ausgeübt werden muss um irgendwann dann die Batterien einsetzen zu können. Sind die Batterien eingesetzt kann die Fernbedienung direkt genutzt werden. Da die Übertragung per Bluetooth funktioniert benötigt diese auch keinen Sichtkontakt und lässt sich stabil nutzen.

Fernbedienung Amazon Fire TV Stick

Wie bei Amazon Geräten üblich ist das Gerät auch schon für das jeweilige Kundenkonto eingerichtet, so dass direkt mit einem Einführungsvideo gestartet werden kann.

Einf�hrungsvideo Amazon Fire TV Stick

Hierbei wird auch die Funktionsweise der Fernbedienung erläutert und generell die Oberfläche erklärt.
Daneben wird natürlich auch Amazon Prime als Video on Demand Dienst empfohlen.

Amazon Prime Mitgliedschaft

Die Amazon Prime MItgliedschaft (Partnerlink) bietet neben Premiumversand (am nächsten Tag) auch gleichzeitig Zugriff auf Prime Instant Video  und damit Zugriff auf einige Filme und Serien des Video on Demand Dienstes von Amazon.

Fernbedienungsapp

Neben der wirklich einfachen Fernbedienung die eine Navigation nach oben, unten, links und rechts über den Navigationskreis sowie Zurück, Home und Menütaste bietet hat mich die Android App nicht sonderlich überzeugt. Hier wird ebenfalls der Kreis genutzt allerdings muss der Finger in die jeweilige Richtung bewegt werden, so dass hier schnell mehr als ein Element in der Navigation übersprungen wird. Dafür ist allerdings die Tastatureingabe und die Sprachsuche (welche in der Fernbedienung nicht integriert ist wesentlich einfacher.

Die Amazon Fire TV Fernbedieungs App ist im: vorhanden.
Ich denke, dass ein Blick auf die Oberfläche der App schnell erklärt was ich mit der Kreisnavigation meine:

Amazon Fire TV Fernbedienung App

Neben der Aktivierung der Sprachsuche ist auch im unteren Bereich der App eine Navigationsleiste einblendbar. Hierdurch kann in Musikalben hin und her geschaltet werden oder auch die Play/Pause Funktion gestartet werden.

Zugriff auf Mediatheken

Neben der bereits empfohlenen ZDF Mediathek die unter der Rubrik Sender einen Zugriff auf die verschiedene Livestreamangebote des ZDF auflistet wählt hier die ARD einen etwas komplizierteren Weg. Hier gibt es zwei Apps.

Zum einen die ARD Mediathek in der auf das bestehende Archiv der ARD zugegriffen werden kann. Daneben gibt es aber noch die App Das Erste in der über Jetzt im Ersten ebenfalls auf die jeweiligen Livestreamangebote Zugriff gewährt wird.

Für Amazon Prime Instant Video bietet es sich dann tatsächlich an über die Watchlist zu gehen um entsprechende Serien oder Filme zu sehen.

Da der Amazon Fire TV Stick auch noch die Installation von verschiedenen Apps anbietet verfolgt dieser ein anderes Konzept als Chromecast. Die eigentliche Software läuft hierbei ebenfalls auf den Fire TV Stick, so dass hier das Angebot auch durch die Installation von Apps erweitert werden kann. Dieses hat auf der einen Seite natürlich eine hohe Flexibilität aber auch den Nachteil, dass die Integration mit normalen Smartphones etwas schwieriger ist. Immerhin wird hier aber auch das Spiegeln des Smartphones per Miracast angeboten.

Da auch die Fire TV Fernbedienungs-App ebenfalls als etwas sturr bezeichnet werden kann, ist mir hier tatsächlich Chromecast ein wenig lieber. Dafür punktet der Fire TV Stick durch die beiliegende Fernbedienung, die einfache Integration der Mediatheken von ARD und ZDF und der Möglichkeit am Stick direkt Apps zu installieren.

Eine Erweiterung des Funktionsumfangs für Fire TV ist in der c't 5/15 im Artikel "Nachbrenner fürs Fire TV Funktionsumfang des Amazon Fire TV & Stick erweitern" (Permalink) beschrieben.  Da mir für über Prime und die Mediatheken hinausgehende Anwendungsgebiete Chromecast als ausreichend erscheint, ist dieser Artikel auch eher als weitergehende Informationsquelle verlinkt.
 
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Persönliches Fazit

Insgesamt hat der Amazon Fire-TV Stick gegenüber Chromecast definitv einen Vorteil bzgl. der Nutzung von Prime Instant Video, sofern nicht schon eine entsprechende Softwarelösung im Smart-TV eingebaut ist. Da mittlerweile viele Smart-TVs schon eine Lösung integriert haben und diese sowohl per Fernbedienung als auch per App steuerbar sind ist der Stick sicherlich keine erste Wahl. Sofern aber ein reiner Monitor mit HDMI genutzt wird kann dieser Stick eine sehr gute Alternative für die Anschaffung eines Smart-TV sein.

Neben dem Zugriff auf den VOD Dienst Amazon Prime ist auch das direkte Installieren von Apps sicherlich ein Vorzug gerade wenn auf Livestreams von ARD und ZDF Zugriff genommen werden soll. Technisch laufen die Apps dann am Amazon Fire TV Stick, der auch von den Ressourcen etwas besser ausgestatet ist als der Chromecast (hier hat Amazon auch eine schöne Vergleichsgrafik auf der Produktseite).

Der Vorteil vom Chromecast ist dafür die sehr gute Integration ins Android Betriebssystem. Es können hier nicht nur diverse Apps auf Chromecast abgespielt werden sonder das Smartphone elegant als Fernbedienung genutzt werden. Bis auf Prime Instant Video scheinen auch die VOD Dienste Netflix, Watchever, ... problemlos mit Chromecast zusammen zu arbeiten.

Hier sind beide Geräte im Einsatz, da sowohl die Mediathek von ARD und ZDF hier gut funktioniert als auch der Zugriff auf Amazon Prime Instant Video am Fire TV Stick überzeugt aber das lokale Streaming dann oftmals doch besser vom Smartphone zum Chromecast funktioniert.

Während die Fernbedienung von Fire-TV Stick wirklich gelungen ist überzeugt mich die App von Amazon eher weniger, aber das ist dann auch Übungs- und Geschmackssache.
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Sofern nicht gerade ein Smart-TV (wie bspw. von LG) angeschafft werden soll ist der Amazon Fire TV Stick sicherlich eine gute Ergänzung zum Chromecast, sofern eine Prime-Mitgliedschaft besteht.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Samstag, 17. Januar 2015
14:52 Uhr

Kamerabilder und Screenshots in Cloud speichern (OneDrive, Dropbox, Google Foto und IFTTT)

Ausgangslage
Sofern am Smartphone unter Android auch die Fotofunktion genutzt wird, kann hier nach einiger Zeit der Speicherplatz relativ knapp werden. Daher kann es naheliegend sein die gemachten Fotos und Videos direkt in der Cloud zu speichern.

Verschiedene Cloudanbieter bieten hier in ihrer Software eine passende Lösung an um automatisch Fotos und Videos in das entsprechende Angebot hochzuladen.

Automatischer Upload von Fotos bei Cloudanbietern

Die bekannten Cloudspeicheranbieter Dropbox und OneDrive  bieten in ihren Apps direkt die Möglichkeit automatisch (ggf. beschränkt auf WLAN) die Bilder und Videos direkt hochzuladen.  (Hinweis am Rande: Onedrive bietet dabei 15 GB Speicher (wobei durch den Partnerlink noch weitere 500 MB hinzu kommen) und Dropbox über den Partnerlink noch weitere 250 MB zu den Anfangs 2 GB die aber durch verschiedene Aktionen noch weiteren Speicher anbieten können).

Daneben bietet aber auch die Google Plus App (Marketlink) die Möglichkeit innerhalb der Einstellungen automatisch Bilder in ein privates Album hochzuladen. Hier kann eine unbegrenzte Anzahl an Fotos und Videos in Standardgröße kostenlos hochgeladen werden. Standardgröße bedeutet, dass die längste Seite eines Fotos maximal 2048 Pixel lang ist und Videos kürzer als 15 Minuten sind und eine Auflösung von 1080p oder weniger haben. Damit werden nur Fotos, die größer sind als 2.048 x 2.048 Pixel, den Google Drive Speicherplatz von kostenlos 15 GB angerechnet. Kleinere Fotos belasten Ihr Kontingent nicht.

Die Funktion zum Upload finden Sie bei den einzelnen Apps in den Einstellungen.

Kameraupload bei Dropbox:

Hier ist die Funktion in den Dropbox-Einstellungen (Menü Taste -> Einstellungen) im Abschnitt KAMERA-UPLOAD  über die Funktion Kamera-Upload aktivieren zu finden. Hier kann auch eingestellt werden, dass nur bei WLAN hochgeladen werden soll (Upload-Optionen) und die Hochzuladende Elemente  sind auf "Fotos und Videos" oder "nur Fotos" einschränkbar.

Kamerasicherung bei OneDrive:

Innerhalb OneDrive ist die Upload Funktion ebenfalls in den Einstellungen unter Optionen  als Kamerasicherung zu finden. Auch hier kann der Upload über die Option "Hochladen mit" auf nur WLAN eingeschränkt werden und per "Videos einschließen" zusätzlich zur Kamera auch Videos gesichert werden.

Automatische Bildersicherung bei Google Plus / Google Foto:

In der Google Plus App kann über Automatische Sicherung  ebenfalls die Automatische Sicherung von Fotos und Videos aktiviert werden. Auch  hier kann eine Einschränkung auf WLAN, Mobiler Datenverbindung und sogar auf Roaming eingeschränkt werden.
 

Screenshots unter Android in Cloud sichern

Diese Form der automatischen Bildersicherung funktioniert problemlos bei Fotos. Ein Problem stellen jedoch Screenshots dar.

Hierzu kann unter Android die App des Webdienst IFTTT.com installiert werden.

IFTTT

Logo IFTTT
Marketlink: Die Internetseite ifttt.com bietet die Möglichkeit Rezepte nach den Muster if [this] then [that] anzulegen. Hierbei können verschiedene Quellen als Auslöser [THIS] definiert werden und als [that] dann ebenfalls über verschiedene Quellen (Channels) Aktionen ausgeführt werden. Diese Aktionen können dann auch mit entsprechenden Zutaten (ingredient) angereichert werden.

Durch die Nutzung der oberen Apps können als Auslöser oder als Aktionen auch verschiedene Android Funktionen definiert werden. Für eine Sicherung der Screenshots kann der Channel (Quelle) Android Foto und hier die Unterfunktion "New Screenshots" als Auslöser [THIS] genutzt werden. Darauf kann dann die Aktion [THAT] mit entsprechenden Onlinespeicher (zum Beispiel Dropbox oder OneDrive  ) genutzt werden.

Anhand der Rezeptübersicht dürfte schon klar sein, welche Funktion folgendes Rezept hat:

Übersicht IFTTT Rezept if [Screenshot] than [add to cloud]
Hierbei wird folgende Funktion ausgeführt "Wenn ein Screenshot gemacht wurde, soll dieser direkt nach Onedrive geladen werden". In der Detailansicht können dann noch genauere Anweisungen hinterlegt werden.
IFTTT Rezept Details EDIT Ansicht
Hierbei kann der Dateiname noch um das Erstellungsdatum ergänzt werden und der Ordner innerhalb des Cloudanbieters (hier OneDrive Folder) als Zutaten (ingredient) genauer definiert werden. Positiv zu erwähnen ist noch, dass die einzelnen Rezepte nicht nur in der App sondern auch auf der Internetseite von IFTTT.com gepflegt werden können.

Hierdurch könnte man auch auf die Apps der einzelnen Cloudanbieter verzichten und den Upload aller Bilder (also nicht nur von Screenshots) per IFTTT erledigen lassen. Allerdings bieten die einzelnen Apps dann doch Vorteile, auf die man nur ungern verzichtet (als ein Beispiel sei hier die Einschränkung der Uploads auf WLAN erwähnt).

Da die App sehr viele Funktionen ermöglicht, sind auch die Berechtigungen (sowohl des Webdienst mit Zugriff auf den jeweiligen Cloudspeicher als auch der App selbst) relativ weit gehend. Ein entsprechendes Vertrauen sollte dadurch natürlich vorhanden sein. Immerhin müssen hier keine Passwörter im Webdienst hinterlegt werden, da die jeweiligen Schnittstellen (App Berechtigung) der einzelnen Dienste genutzt werden.

Eine vergleichbare Bequemlichkeit in Bezug auf Automatisierung von Vorgängen unter Android ist auch im Artikel zur App Trigger ("NFC Tags zum Steuern von Smartphones unter Android nutzen") beschrieben.

Im Rahmen der Neujahrsvorsätze ermöglicht der Einsatz der Cloudsicherung von Fotos dann auch zum Jahresende eine Aufräumung der Fotos am Smartphone, so dass zum Anfang des Jahres auch wieder jede Menge Speicherplatz vorhanden ist und man sich persönlich sicher sein kann, nicht aus Versehen wichtige Erinnerungsfotos gelöscht zu haben.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Sonntag, 21. September 2014
09:33 Uhr

Infotainment oder Nachrichtenapps für Android

Neben der Termin- und Aufgabenverwaltung (siehe Artikel "Android App: Termin und Aufgabenverwaltung (Business Calendar und Business Tasks)" sind, gerade am Wochenende, auch viele Apps bei mir in der Nutzung, die einen entsprechenden Fluss an Informationen und Neuigkeiten für mich bereithalten.

Der Vorteil ist, dass heutzutage nicht mehr eine Unmenge an Papier herumgetragen wird sondern auf drei Geräten gleich ein ganzer Stapel an möglichen Informationsquellen hinterlegt ist, die auch problemlos im Nahverkehr mitgenommen und unterwegs konsumiert werden können.

Medien oder der digitale Zugriff auf Informationen

Teilweise ersetzen diese heute schon Papierausgaben von Zeitschriften, Bücherstapel oder auch den Besuch einer Website bzw. Blogs, sofern diese ihre Artikel direkt per RSS zur Verfügung stellen.

Insgesamt möchte ich dabei auf einige von mir häufig eingesetzte Apps eingehen.

Hierbei möchte ich auf folgende Themenbereiche eingehen:
  1. RSS Reader ("RSS Reader oder wie lese ich mehrere Blogs")
  2. Twitter ("Twitter - News in 140 Zeichen")
  3. c’t Magazin ("Zeitschrift digital lesen")
  4. News Republic ("Die eigene individuelle Zeitung bzw. Magazin")
  5. Amazon Kindle ("Das elektronische Buch") oder auch Onleihe
 

RSS Reader oder wie lese ich mehrere Blogs

Im Juli 2013 hatte ich mich nach "Alternativen zu Google Reader" umgesehen und bin dann sowohl für die Webansicht als auch mobil auf Feedly gewechselt.

Feedly

Logo feedly Eine für mich sowohl beruflich als auch privat gerne genutzte Quelle für Informationen (oder auch andere Sichtweisen) sind Blogs zu einer Vielzahl von unterschiedlichen Themen. Die meisten Blogs bieten auch heute noch einen RSS Feed an der neue Artikel als XML zur Verfügung stellen. Auch dieses Blog hat einen solchen Feed an der linken Seite.

Damals hatte ich im Google Reader eine Unmenge an Blogs abonniert die in verschiedenen Kategorien einsortiert waren. Diese konnte ich dann problemlos (per OPML) sichern und nutze heute eine vergleichbare Systematik auch in Feedly.

Auf der Internetseite www.feedly.com ist es möglich sich mit einen Google, Facebook, Twitter, Windows Live oder Evernote Account anzumelden und dann in einer Weboberfläche seine Feeds zu lesen. Soweit gleicht dieses auch vielen anderen RSS-Readern. Der Vorteil von Feedly ist nun, dass auch eine passende App angeboten wird in der dann gelesene Artikel auch in der Weboberfläche als gelesen angezeigt werden.

Auch in der Feedly App sind dann die vorhandenen Kategorien direkt auswählbar.

Feedly App: Ansicht Kategorien

Hinter den einzelnen Kategorien können dann thematische Blogs hinterlegt werden. Eine kleine Auswahl davon habe ich in meiner Blogroll vorgestellt. Je nach Einstellungen können die einzelnen Überschriften der Artikel dargestellt werden (oder alternativ gleich der gesamte Artikel).

Feedly: Ansicht Überschriften

In meinen Fall habe ich hier als Default View "Title Only" gewählt.
Auf diese Weise kann ich einen interessanten Artikel direkt aufrufen und andere erst einmal ungelesen lassen. Ein Artikel könnte dann zum Beispiel wie folgt dargestellt werden:

Feedly Artikelansicht

Eingebundene Medien (bspw. Bilder werden natürlich auch dargestellt. Interessant ist noch die Möglichkeit einen gelesenen Artikel direkt in andere Medien zu teilen. Hierbei wird entweder eine Kurz-URL von Feedly gepostet, oder alternativ die Original URL des Artikels übergeben. Auf diese Weise landen Besucher des Links dann auch direkt auf die Originalseite des Blogs.

Twitter - News in 140 Zeichen

Twitter ist noch immer ein Medium, dass durch die Beschränkung auf 140 Zeichen eher für eine kurze Kommunikation hilfreich ist. Zwar bin ich hier eher weniger aktiver Nutzer bin aber doch froh hin und wieder auch hier aktuelle Informationen zu erhalten.

Nachtrag:
Eine sehr gute Einführung, wie man Twitter in Kombination mit Listen produktiv nutzen kann ist im Blogartikel "Die Timelines als Milchvieh betrachtet" von Maximilian Buddenbohm beschrieben. Eventuell ist Twitter bisher als Quelle für Informationen von mir einfach unterschätzt worden, oder ich mag einfach mehr Worte lieber als 140 Zeichen kompakte Information.. ;-)
 

Twitter

Logo der Twitter App Innerhalb einer Timeline werden alle Tweets der Personen (oder Seiten) die man folgt dargestellt.

Twitter Timeline

Auch hier können Tweets favorisiert (*) oder geteilt (retweet) werden. Einzelne Tweets können dabei auch noch eine kurze Vorschau auf die verlinkte Seite anbieten.

Twitter - einzelner Tweet

Dieses wird durch die sogenannten Twitter Cards ermöglicht, soll hier aber kein Thema sein.
Persönlich nutze ich meinen Twitter Account unter http://twitter.com/AUnkelbach in der Hauptsache um auf aktuelle Artikel im Blog hinzuweisen oder kurze Tipps aufzuschreiben.

Zeitschrift digital lesen

Eine der besten Gründe für die Anschaffung eines Tablett war für mich die Möglichkeit die Zeitschrift c’t Magazin auch digital zu lesen. Hier konnte ich die Schriftgröße verändern, die Zeitschrift selbst war beleuchtet und es gibt mittlerweile auch die Möglichkeit direkt Links zum Artikel zu öffnen oder zu versenden.

c’t Magazin

Logo c’t Magazin Ich habe seit einigen Jahren schon ein Abo der Zeitschrift c’t und bin hier immer wieder über den ein oder anderen Artikel begeistert. Außerdem bekommt man auf diese Weise auch einmal von Themengebieten mit die sonst nicht direkt auf den Schirm oder im Aufgabenkatalog auf der Arbeit liegen. Hierzu habe ich mich vor einiger Zeit für das c't Plus-Abo entschieden, da es neben einer digitalen Ausgabe der Zeitschrift auch Zugriff auf das Artikel-Archiv bietet und, sofern mal ein Stromausfall ist (oder eine DVD im Heft dabei ist, die man sich nicht erst herunter laden möchte), auch noch den Postboten glücklich macht und mir die Printversion liefert.

Die App selbst bietet alle Ausgaben in Form eines Kiosk an (downloadbar, sofern man ein Digital-Abo zum Zeitpunkt des Heftes hat bzw. Einzelkaufoption).

Kiosk Ansicht c’t Magazin

Anhand der dargestellten Ausgaben ist auch ersichtlich, seit wann ich diese App eigentlich vorstellen wollte..... . Alle zwei Wochen erscheint im Kiosk dann das neue Heft zum Download. Praktischerweise lädt die App auch direkt die aktuelle Ausgabe herunter, so dass zum Feierabend nichts gegen eine Lektüre der c’t spricht.

Die Artikel können dabei entweder als PDF (entsprechen den Artikelseiten im Heft) oder als interaktives HTML dargestellt werden. Hier sind dann auch noch teilweise Videos eingebunden und der Lesekomfort ist gefühlt höher.

Innerhalb der Einstellungen kann sich dann als Abonnent angemeldet werden, so dass hier direkt die Hefte gelesen oder heruntergeladen werden können.

c’t Magazin Einstellungen

Sofern der private Gerätepark etwas größer ist kann sich auf bis zu fünf Geräte angemeldet werden (iPad, Android-Tablet, iPhone, Android-Phone, ...).

Die eigene individuelle Zeitung bzw. Magazin

Ein gänzlich anderes Konzept steckt hinter der folgenden App, die (um es kurz zusammen zu fassen) ein Magazin aus verschiedenen Artikeln zu bestimmten Stichworten zusammenstellt.

News Republic–Ihre Nachrichten

Logo News Republic Hierbei werden Nachrichten-Quellen (von dpa bis  watson) aus den Bereichen: Wichtige Nachrichten (meistens Presseagenturen oder größere Zeitschriften), Finanzen, Medien & Kultur, Sport, Smartphones & Tablets, Hightech, Lifestyle & Leute, Internationale Nachrichten oder auch "political blog" angeboten. Neben der Selektion über die einzelnen Quellen  können einzelne Infokacheln zu bestimmten Themen (Top News, All News, ...) aus den einzelnen Bereichen oder auch zu individuellen Stichwörtern gesammelt dargestellt werden.

Ein Blick auf die Hauptansicht dürfte das Prinzip dahinter klar machen.

Oberfläche News Republic

Auch hier können Artikel mit anderen geteilt werden oder auch bewertet werden. Insgesamt ähnelt diese App ein wenig einer Pressemappe die für die eigenen Interessen zusammengestellt wird.

Das elektronische Buch

Eigentlich bin ich ein Mensch der Bücher lieber in Papierform liest, aber gerade auf Reisen ist es dann doch unheimlich sinnvoll auch elektronisch auf Dokumente oder E-Books zugreifen zu können.
Dieses ist zwar auch über die App Kindle (Market Link: Kindle) möglich, aber hier muss ich zugeben, dass ein anderes Lesegerät einen erheblichen Vorteil hat.

Gerade der Kindle Paperwhite (Amazon Partnerlink) oder der jetzt neu veröffentlichte Kindle eReader (allerdings nur mit WLAN) sind für mich absolut überzeugend und bereiten auch tatsächlich ein Lesevergnügen.





Neben E-Books können der Kindle aber auch per USB mit einem Rechner verbunden werden und in den vorhandenen Ordner "documents" zum Beispiel PDF Dateien geladen werden. Diese werden dann wie Bücher angezeigt, wobei der Titel entsprechend des Dateinamens angezeigt wird. Auf diese Weise können Handbücher, Diplomarbeiten oder auch andere Dokumente auch unterwegs problemlos gelesen werden ohne diese vorher per Mail in ein passendes Format umwandeln lassen zu müssen. Dabei werden die PDF Dokumente so angepasst, dass diese auch problemlos am Kindle gelesen werden können und dabei sowohl im Querformat als auch hochkant gelesen werden. Ferner ist eine Dokumentensuche möglich.

Daneben gibt es aber auch andere elektronische Bücher, die ich gerne im Artikel "Onleihe - mein Weg zur digitalen Bibliothek" vorgestellt habe.

Fazit

Ich bin sicherlich nicht ein Mensch der Papierbücher oder schriftliche Unterlagen komplett verneint (und gerade Protokolle von Sitzungen an denen ich nicht selbst teilgenommen habe liegen mir wesentlich lieber in Papierform als digital vor) dennoch bin ich froh, dass die Technik eben auch eine Alternative im Angebit hat und man durchaus bewährte Medien auch auf neuere Medien übertragen kann. Sowohl E-Books als auch digitale Zeitschriften hätte ich mir vor einigen Jahren nicht vorstellen können und heutzutage freue ich mich darüber am Wochenende nicht erst meine Zeitschrift suchen zu müssen sondern diese statt im Briefkasten schon aufs Tablet geladen ist. Der Vorteil einige Bücher nicht im RUB  sondern auch in der Medienbibliothek am Kindle liegen zu haben erleichtert auch die Urlaubs- oder Dienstreise, da hier mit wenig Gewicht problemlos mehr als ein Buch mitgenommen werden kann.

Ich kann mir auch vorstellen, dass für Autoren das digitale Publizieren mittlerweile wesentlich mehr Kunden anlockt (die dann einfach einmal ein Buch ausprobieren) und wünschte mir in manchen Momenten tatsächlich, dass ergänzend zum vorhandenen Bücherschrank auch eine digitale Fassung des Buches vorhanden wäre. Ein interessantes Konzept verfolgt hierbei Michael Kofler. Seinen aktuellen Büchern (zum Beispiel "Excel programmieren" liegt automatisch ein Downloadcode für die eBook-Ausgabe dabei, so dass diese Ausgabe kostenlos heruntergeladen werden kann. Dieses kombiniert auf angenehme Weise sowohl Papier als auch Bits und Bytes. Vielleicht wäre das tatsächlich eine Zukunft für die Buchbranche und eine echte Alternative zum Angebot des E-Book zum Hardcoverpreis...
Mein eigenes Buch ist ebenfalls auf Kindle verfügbar, so dass auf der Autorenseite bei Amazon auch dieses erworben werden kann. Allerdings findet sich auch bei Espresso Tutorials ein interessantes Angebot wenn es um SAP Bücher geht.

Dieses wird in den Artikeln "Buchveröffentlichung Schnelleinstieg ins SAP Controlling (CO)" und "Partnerschaft mit Espresso Tutorials - SAP Fachbücher" näher vorgestellt.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Sonntag, 23. März 2014
16:11 Uhr

Google Chromecast HDMI Stick Teil 2 von 2 - Streaming über UPNP bzw. DLNA

Wie im Artikel "Google Chromecast HDMI Stick Teil 1 von 2" beschrieben handelt es sich bei Google Chromecast um einen von Google produzierten Media-Streaming-WLAN Adapter der über die HDMI-Schnittstelle Video und Audio über WLAN an einen Monitor oder Fernseher streamt. Im verlinkten Artikel habe ich die Einrichtung und die Verwendung von einigen Apps die direkt mit Chromecast zusammenarbeiten beschrieben.
Oftmals hat man aber im eigenen Mediazoo durchaus Anforderungen die über dieses Thema hinausgehen. Dazu gehört für mich insbesondere die Verwendung von Chromecast zum Streamen über DLNA bzw. UPnP.

Chromecast ist für 35 Euro im Handel (Mediamarkt, Saturn), bei Google (hier mit Versandgebühren) oder auch bei Amazon erhältlich.
 

Streaming von Inhalten aus lokalen oder im Netzwerk befindlichen Quellen

Neben anderen Servern bzw. NAS Systemen bietet auch QNAP einen TwonkyMedia Server zum Streaming von Videos und Musik über das Netzwerk. Hierbei können Medien über UpnP oder DLNA kompatible Clients empfangen und widergegeben werden.

Für das Streaming von lokalen Geräten oder über das Netz scheinen die meisten Seiten derzeit die App AllCast zu empfehlen. Aus später im Artikel erläuterten Gründen ist für mich jedoch die App BubbleUPNP der Streaming Client erster Wahl.

BubbleUPnP

Logo BubbleUPnP
Marketlinks: Beim Start von BubbleUPnP kann über die "Registerkarte" DEVICES  sowohl das Ausgabegerät (Renderer) als auch die Quelle (Libraries) gewählt werden. Sofern sich ein Twonky Server (in unserem Fall TwonkyMedia) im Netz befindet.

BubbleUPnP - Devices

Ferner könnte auch auf die lokal am Smartphone befindlichen Daten zugegriffen werden. Hierzu muss nur statt der Quelle "TwonkyMedia" die Option "Local Media Server" ausgewählt werden.

Sind die Quelen entsprechend ausgewählt könenn über die "Registerkarte" LIBRARY die einzelnen Mediendateien auf demTwonkeyserver (oder sonstiger Quelle) ausgewählt werden. Die ausgewählte(n) Datei(en) wird bzw. werden in die Playlist geschoben, so dass sich auch mehrere Filme (fast) unterbrechungsfrei hintereinander ansehen lassen.

BubbleUPnP - LIBRARY

Der Vorteil am Einsatz von TwonkyMedia ist, dass hier auch einzelne Ordner durchsucht werden können anstatt alle Mediendateien angezeigt zu bekommen.
 

Streaming von Formaten, die ChromeCast selbst nicht unterstützt

Wie beschrieben unterstützt Chromecast selbst nur eine bestimmte Auswahl an Formaten. Diese werden im Entwicklerhandbuch (developer guide) unter der Rubrik Supported Media for Google Cast beschrieben.

Dies sind folgende Formate:
  • Audio
    • MP3
    • AAC (MP4)
    • Ogg Vorbis
  • Video
    • MP4 (H.264)
    • WebM (VP8)
    • MKV (ohne DTS)
  • Bilder
    • BMP
    • GIF
    • JPEG
    • PNG
    • WEBP
Andere Formate (bspw. DIVX AVI) werden nicht über Chromecast direkt unterstützt. Daher meldet BubleUPnP beim Abspielen solcher Formate eine Fehlermeldung, dass Chromecast diese nicht unterstützt und weist auf den Einsatz eines BubbleUPnP Server hin. Der BubbleUPnP Server wandelt verschiedene Medienformate in ein kompatibles Format für Chromecast um, so dass diese "direkt" auf Chromecast gestreamt werden können.

Der BubbleUPnP Server basiert dabei auf Java und kann unter Windows, MacOS X, Linux oder auch direkt am NAS installiert werden. Beim QNAP muss hierfür gegebenenfalls die Firmware aktualisiert werden, damit sogenannte QPKG Dateien installiert werden könenn und der Dienst direkt am QNAP ausgeführt wird. Eine gute Anlaufstelle für etwaige Fragen zu diesen Thema ist das Forum auf qnapclub.de . Die Umwandlung von Videos benötigt jedoch eine gewisse Rechenleistung, so dass hier ggf. ältere Geräte Probleme haben könnten. Wir haben uns daher entschieden, BubbleUPnP Server an einem PC zu installieren.

Auf der Seite www.bubblesoftapps.com/bubbleupnpserver/ befinden sich unterschiedliche Installationsprogramme je Plattform. Die einfachste Installation ist hier sicherlich für Windows. Hierzu muss nur die Datei "BubbleUPnPServer-0.8.2-installer.exe" ausgeführt werden und, sofern auf den Server nicht von extern (per Internet) auf den Server zugegriffen werden soll, die Einrichtung des Internetzugangs verneint werden.

Kleiner Exkurs:

Der Server läuft nun direkt als Windows Dienst (Windows Services) und kann über das Start-Menü gestartet oder beendet werden. Alternativ kann dieser Dienst auch per lokaler Weboberfläche konfiguriert werden. Hierzu ist entweder eine Verknüpfung am Desktop angelegt oder es kann direkt die URL http://localhost:58050/#main aufgerufen werden. Wie anhand der URL zu sehen ist läuft der Server auf Port 58050. Eine Übersicht über die einzelnen Systemdienste kann in der Systemsteuerung über Verwaltung -> Dienste oder durch Ausführen von services.msc eingesehen werden.


Innerhalb der Weboberfläche ist dann auch direkt der Status des Servers ersichtlich.

BubbleUPnP - Server Status

Wie erwähnt ist innerhalb des Registers "Network und Security" der Zugriff auf BubbleUPnP Server von extern (Internet) deaktiviert. Sofern gewünscht könnte dieses ebenfalls freigegeben werden, so dass über die App BubbleUPnP auch von extern auf die lokalen Medien zugegriffen werden kann. Hierzu kann entweder ein Dynamic DNS Service  eingetragen werden oder es wird automatisch die öffentliche Netzadresse des PC angegeben. Sofern ein externer Zugriff gewünscht ist, sollte jedoch am Router eine Weiterleitung des Port 58051 für https an den lokalen Rechner bzw. den Server eingerichtet werden. Der Zugriff kann per Login und Password beschränkt werden.
Über die Registerkarte "Media Servers" können die lokalen Mediaserver (im Beispiel von TwonkyMedia) dann für BubbleUPNP verfügbar gemacht werden.

BubbleUPnP - Media Servers

Hierzu muss neben den entsprechenden Server der Punkt "Make this Media Server available in BubbleUPnP for Android and foobar2000 for Internet access" aktiviert werden. Möchte man aber nur lokal auf die Dateien zugreifen, benötigt man diese Einstellungen nicht.

Solange der Server läuft können nun auch solche Medien am Chromecast betrachtet werden (über den BubbleUPnP Server), die nicht direkt von Chromecast unterstützt werden.
Hierzu muss innerhalb der App BubbleUPnP unter
  • Settings
  • Abschnitt Settings
  • Chromecast
der BubbleUPnP Server aktiviert werden:

BubbleUPnP - Settings Chromecast

Sobald im WLAN ein BubbleUPnP Server läuft findet die App diesen auch, so dass hier noch weitere Angaben gemacht werden können. Sofern es z. B. zu Übertragungsproblemen kommt kann die maximale Bitrate in der Option "Max video bitrate (Kbps)" heruntergestellt werden.

BubbleUPnP - Server eingerichtet

Sobald nun via BubbleUPNP Mediendaten abgespielt werden sollen, die nicht direkt von ChromeCast unterstützt werden, wandelt BubbleUPnP Server diese automatisch so um das sie in einem der unterstützten Formate an Chromecast geliefert werden. Hierbei ist es hilfreich, wenn der PC auf dem BubbleUPnP Server läuft per (LAN-)Kabel mit dem NAS verbunden ist und nicht die Verbindung per WLAN erfolgt. Sofern Server und NAS räumlich getrennt sind, kann hier DLAN weiter helfen.

Bestimmte Funktionen der App BubbleUPnP sind in erst nach Kauf der kostenpflichtigen Lizenz unbeschränkt nutzbar, so können in der kostenlosen App nur 20 Minuten einer nicht nativ unterstützten Videodatei gestreamt werden.

AllCast

AllCast weist ähnliche Funktionalitäten wie BubbleUPNP auf. So ist es auch bei dieser App möglich, lokale oder auf einem UPNP-Server liegende Mediendateien auf Chromecast zu übertragen. Im Test hatte AllCast allerdings deutliche Probleme mit nicht nativ unterstützten Videoformaten, die zwar an Chromecast übertragen werden, jedoch massiv stottern - hier liegt die Vermutung nahe, dass AllCast versucht, diese direkt umzuwandeln (was bei BubbleUPNP der Server übernimmt) und dabei an Leistungsgrenzen stößt. AllCast hatte außerdem Probleme mit unterschiedlichen Tonspuren und Untertiteln. Wir konnten schlichtweg kein Auswahlmenü dafür entdecken. Auch die Oberfläche - hier vor allem die Steuerung via Benachrichtigungsleiste - bietet teilweise weniger Funktionen als bei BubbleUPNP.

Fazit

Der Vorteil von BubbleUPnP ist neben der problemlosen Bereitstellung von nicht kompatiblen Chromecast Mediadateien auch, dass die App mehrere Tonspuren, Untertitel und diverse andere Extras unterstützt. Die Oberfläche wirkt auf mich dabei wesentlich durchdachter als bei AllCast und gerade im Zusammenspiel mit BubbleUpNP Server punktet für mich dieser Dienst eindeutig.

Insgesamt sind hiermit durch Chromecast nicht nur VOD-Dienste in einer "smarten" Form möglich sondern auch das Streaming von vorhandenen Mediadateien ist damit unproblematisch. Damit erscheint mir die Kombination aus Chromecast und BubbleUPnP als außerordentlich gelungen und ist ein beeindruckendes Stück Technik.

Alternative AMAZON Prime

Neben Googles Chromecast ist auch Amazon Prime eine Alternative. Zur Einführung des FIRE-TV Sticks gibt es in einer Aktion unter http://amzn.to/1N2N8id den FIRE-TV Stick für 7 € für Amazon Prime Neukunden und für 19 € statt 39 € für Prime Bestandskunden. Dieses Angebot läuft vom 24.03.2015 bis 25.03.2015.

Einen entsprechenden Vergleich zwischen Chromecast und Amazon Fire TV Stick habe ich im Artikel "Amazon Fire TV Stick und Chromecast im Vergleich" versucht zu beschreiben.

Der Stick ist sicher eine spannende Alternative oder Ergänzung zu Chromecast und Co. Der Vorteil ist neben einen Zugriff auf Prime-TV auch die Unterstützung der Mediatheken von ZDF und ARD. Daneben lässt sich der Stick auch durch Apps erweitern, so dass hier auch das Streaming per UpnP über Apps möglich sein sollte. Das Prime Angebot selbst, welches neben einer Onlinevideothek auch andere Vorteile wie schnelleren Versand von Amazon Sendungen, sowie ein kostenloses Buch je Monat in der Online-Kindle-Leihe.
 
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Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Samstag, 22. März 2014
16:58 Uhr

Google Chromecast HDMI Stick Teil 1 von 2 - Einrichtung, Inbetriebnahme und erste Apps

Chromecast ist ein von Google produzierter Media-Streaming-WLAN Adapter der über die HDMI-Schnittstelle Video und Audio über WLAN an einen Monitor oder Fernseher streamt.

Seit Mittwoch, den 19. März 2014, ist dieser für 35 Euro sowohl im Handel (Mediamarkt, Saturn), bei Google (hier mit Versandgebühren) oder auch bei Amazon erhältlich.

Derzeit ist die Verwendungsmöglichkeit des HDMI Stick zwar noch etwas eingeschränkt, jedoch gibt es einige Softwarelösungen, die bestimmte Grenzen wiederum aufheben kann. Daher möchte ich hier gerne meine Erfahrungen mit der Verwendung vorstellen.

Einrichtung und Inbetriebnahme

Der HDMI Stick wird an die entsprechende Schnittstelle eines Monitors/Fernsehers angeschlossen und das begeifügte USB-Stromversorgungskabel entweder über den Adapter an die Steckdose oder an einer vorhandene USB Buchse gesteckt.

Anschluss Chromecast an HDMI Schnittstelle

Nun baut der Stick sein eigenes WLAN auf und wartet darauf, eingerichtet zu werden.

Über den Browser Chrome kann direkt die Seite www.google.com/chromecast/setup aufgerufen werden um ein entsprechendes Programm zur Einrichtung des Chromecast angeboten zu bekommen. Dieses steht für IOS, Android aber auch Windows (ab Windows 7) zur Verfügung. Wichtig ist hierbei, dass das Gerät zum Einrichten ebenfalls eine WLAN Verbindung hat.

Alternativ kann die Chromecast App auch direkt im Google Play Store heruntergeladen werden.

Wird die App aufgerufen erscheint ein Code am Bildschirm (der an dem der Chromecast hängt). Wird dieser angezeigt ist der nächste Schritt das WLAN Passwort anzugeben.

Chromecast WLAN Einstellungen

Dieses kann später in der App auch geändert werden oder auch der Chromecast auf Werkseinstellungen zurückgestellt werden.

Wenn die Einstellungen abgeschlossen sind, steht der Chromecast für alle Geräte im WLAN zur Verfügung.

Chromecast startklar

Hierdurch können von verschiedenen Apps eine Übertragung nach Chromecast und damit auf den Bildschirm gestartet werden.

Formatunterstützung
An nativen Formaten unterstützt der Chromecast jedoch nur eine bestimmte Auswahl an Formaten. Diese werden in der Entwicklerhandbuch (developer guide) unter der Rubrik Supported Media for Google Cast beschrieben.

Dieses sind folgende Formate:
  • Audio
    • MP3
    • AAC (MP4)
    • Ogg Vorbis
  • Video
    • MP4 (H.264)
    • WebM (VP8)
    • MKV (ohne DTS)
  • Bilder
    • BMP
    • GIF
    • JPEG
    • PNG
    • WEBP
Andere Formate (bspw. DIVX AVI) werden nicht über Chromecast direkt unterstützt.

In einem weiteren Artikel soll jedoch die Möglichkeit des Streaming auf Chromecast über UPNP/DLNA erläutert werden.

Dieser Artikel ist unter "Google Chromecast HDMI Stick Teil 2 von 2" veröffentlicht werden.
 

Apps für ChromeCast


Neben den einzelnen Apps von Google selbst (Youtube, Play Music, Play Movies) bietet sich zur Nutzung von Chromecast natürlich VOD-Dienste an.

Hier möchte ich zum einen WATCHEVER aber auch die Mediatheken des öffentlich rechtlichen Rundfunks vorstellen.

WATCHEVER - VOD Dienst


Einer der ersten Anbieter mit direkter Integration von Chromecast ist hier sicherlich WATCHEVER. Watchever ist ein Onlinevideodienst der eine monatlich kündbare Flatrate (8,99 Euro je Monat / monatlich kündbar) für Serien und Filme anbietet.Für Neukunden gibt es auch einen kostenlosten Probemonat, der über die Seite www.watchever.de gebucht werden kann.

Nach der kostenlosen Testphase startet direkt das monatlich kündbare Abo für 8,99 Euro im Monat. Für den ein oder anderen dürfte auch interessant sein, dass es direkt bei Kündigung auch endet und keine Restlaufzeit des Probemonats berücksichtigt wird.

Nachdem man sich auf der Seite registriert hat, kann man sich auch in der App mit diesen Benutzerdaten anmelden und hier entsprechende Filme und Serien starten.
Watchever Oberfl�che
Nach der Auswahl einer Hauptkategore (Filme oder Serien) kann dann innerhalb der Unterkategorien bspw. Dokumentationen, britische Serien, Drama, ... etc.) gestöbert werden und ein Film / eine Serie gestartet werden.
Watchever Serie - Sherlock

Über das Chromecast Symbol (rechts oben) kann die Ausgabe dann vom Smartphone auf Chromecast umgestellt werden.
Mit Ger�t Chromecast verbinden
Interesant an Watchever ist auch, dass hier von der Tonspur her (auch während der Film oder die Serie läuft) auf die Originaltonspur gewechselt werden kann.

Beim Einsatz von Watchever in Verbindung mit Chromecast ist zu beachten, dass Watchever gleichzeitig auf bis zu fünf verschiedenen Geräten genutzt werden kann. Die aktuelle Liste an angemeldeten Geräten ist in der Webaccountverwaltung in der Rubrik "Meine Geräte" zu sehen. Einzelne Geräte können dabei entfernt werden und jährlich bis zu 6 weitere Geräte hinzugefügt werden. Zu beachten ist dabei, dass Chromecast als einzelnes Gerät zählt. Dieses bedeutet, dass bei der Nutzung von Smartphone und Chromecast hier direkt zwei Geräte als belegt gezählt werden. Neben Watchever plant wohl auch MaxDome als Video-on-Demand-Angebot der ProSiebenSat.1 Media eine zukünftige Unterstützung von ChromeCast.

Mediatheken


Sowohl ARD als auch ZDF bieten in ihrer jeweiligen App noch keinen direkten Chromecastsupport an.

Eine Twitteranfrage lässt hier aber Hoffnungen für die Zukunft wecken:
Twitteranfrage Mediathek
Gerüchtehalber bezieht sich die Aussage des ZDF wohl auf Ostern...was aber abzuwarten ist.

Eine Alternative wäre nun die Verwendung von Chrome am PC und das Übertragen der Mediathekinhalte über die Google-Cast Erweiterung für Chrome. Diese sendet den Inhalt des Chrome Browsers direkt an Chromecast. Hier muss jedoch dann ein Rechner mit Google Chrome laufen. Ferner können, sofern am Rechner noch weitere Fenster offen sind, die Filme oder Inhalte nicht im Vollbild dargestellt werden.

Sofern nicht auf Livestreams (die leider kein Mediaformat angeben) zugegriffen werden soll kann das Archiv der Mediatheken der öffetnlich rechtlichen Fernsehstationen über folgende App geladen werden. Durch diese App kann direkt auf die Mediatheken von arte, ARD, ZDF und 3Sat zugegriffen werden. Leider ist hier das Streaming aber nur über die Streams möglich, die im Archiv des jeweiligen Anbieters hinterlegt sind. Beim Start der App kann die jeweilige Mediathek ausgewählt werden
MediaThek Cast
und in dieser die anzuzeigende Sendung ausgewählt werden. Danach kann die Qualität ausgewählt werden und die jeweilige App an den Chromecast übertragen werden.
Beispiel Mediathek der ARD letzte Folge von Pfarrer Braun
Im Beispiel ist dies die letzte Folge der Serie Pfarrer Braun der ARD. Ich bin neugierig, wie sich das Thema noch in naher Zukunft entwickeln wird.

Fazit

ChromeCast selbst bietet hier die Technik die mir das Thema VOD aber auch Streaming von Mediadaten auf Fernseher wesentlich attraktiver erscheinen lassen und (insbesondere für den Preis von 35 Euro) ein kleines Stück Zukunft in den medialen Alltag bringt.

Ebenfalls interessant dürfte das Streaming von lokalen Inhalten sein. Hier verweise ich gerne auf meinen Artikel "Google Chromecast HDMI Stick Teil 2 von 2 - Streaming über UPNP bzw. DLNA".

Neben Chromecast (und Miracast als Protokoll) gibt es natürlich auch noch weitere HDMI Sticks. Hier habe ich zwei bekannte im Artikel "Amazon Fire TV Stick und Chromecast im Vergleich" näher beschrieben.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Donnerstag, 20. März 2014
18:58 Uhr

Weinverwaltung per App oder der eigene Weinkeller auf einen Klick

Ausgangslage
Neben der Buchverwaltung mit MyBookDroid versuche ich mich auch in der Verwaltung der eigenen Weinflaschen. Auch wenn die Beratung beim Weinhändler des Vertrauens (Weinrebe) sehr gut ist, kann es doch auch hilfreich sein die eigenen Geschmackserlebnisse und Vorlieben für Weine in einer App festzuhalten.

Dieses hat auch den Vorteil, dass man sich an bestimmte Sorten erinnert oder auch den Überblick über vorhandene Flaschen behält.

Je nach Erfassungszweck kann ich hier zwei Apps empfehlen.

Kurzvorstellung (Ausführliche ist weiter unten)
  • Wine Tracker
    App Logo Wine Trackerbietet eine sehr umfangreiche Datenerfassung an und ist sicherlich für ambitionierte Datenerfassung das Tool der ersten Wahl. Hier werden lokal die Daten erfasst und es gibt diverse Auswertungsmöglichkeiten über den eigenen Weinkeller. Eine ausführliche Beschreibung ist weiter unten im Artikel unter Wine Tracker zu finden.
    Marketlink
  • Wine Secretary
    App Logo Wine Secretarybietet unter den Namen "WS - Wein und Weinkeller" eine etwas einfacher gehaltener Oberfläche, die dafür mit einer wesentlich einfacheren Erfassung von Weinen punktet. Statt Punkte werden hier gefüllte Weingläser verteilt und anstatt einer Liste mit unterschiedlichen Farben je Wein können hier die Weinflaschen in der Übersicht angezeigt werden.Eine ausführliche Beschreibung ist weiter unten im Artikel unter Wine Secretary zu finden.
    Marketlink
Ausführliche Vorstellung
Im Folgenden werde ich beide Apps etwas ausführlicher darstellen.
  1. Wine Tracker
  2. Wine Secretary
  3. Fazit

Wine Tracker


Die App Winetracker ist eher eine sehr detailverliebte App, deren Hauptbestandteil unterschiedliche Listen beinhaltet. Je nach Art des Weines (Rotwein, Weißwein, Rose, Sekt, Desertwein oder andere) erhält der Eintrag in der Weinliste eine eigene passende Farbe.
Winetracker Liste Wines
Im Beispiel sind dieses überwiegend Weiß- und Rotweine sowie einen Desertwein (Pilliteri Estate aus Kanada im dunkleren Rot).

Neben der Liste der aktuell vorhandenen Weine gibt es aber auch noch weitere Listen.
Winetracker - Select List
Sobald ein Wein getrunken ist (der oder der Bestand auf 0 gesetzt wird, landet der Wein auf die "Gone" Liste. Daneben gibt es noch eine Wunschliste (Wishlist) oder eine Einkaufsliste (Orders).

Über die Schaltfläche "Add Wine" +Flasche kann ein Wein entweder der Weinliste, der Einkaufsliste oder der Wunschliste hinzugefügt werden.
Winetracker - Add Item
Im folgenden Dialog können erste Daten zum Wein erfasst werden.
Winetracker - add Wine
Dieses umfasst neben Winzer und Weinname auch den Jahrgang, ggf. einen EAN Code und nochmals der Kategorie (Wines, Orders, Wishlist oder Gone).
In der Einzelansicht können dann noch weitere Daten angegeben werden.
Winetracker - Einzelansicht
Eine besondere Rolle stellen dabei die einzelnen Regionen dar. Diese können entweder selbst angelegt werden oder auf bestehende zugegriffen werden.
Winetracker - Add Region
Hier können entweder verschiedene Rebsorten eingetragen werden, oder auch auf eine Datenbank mit unterschiedlichen Weinsorten zugegriffen werden.
Winetracker - Beispiel für manuell angelegte Regionen
Bei den vorgegebenen Regionen bietet die App auch ein entsprechendes Rating der einzelnen Jahrgänge der Region an.
Winetracker - Rating der einzelnen Jahrgänge einer Region
Daneben kann aber auch der Wein selbst nach den eigenen Vorlieben bewertet werden. Dieses ist entweder mit einer Gesamtpunktzahl oder aber mit Punkten nach Einzelkategorien möglich, aus der dann die Gesamtpunktzahl ermittelt wird.

Winetracker - Bewertung
Das Bewertungssystem vergibt vergleichbar zu "Parker Punkte" in einzelnen Kategorien eines Weines Punkte, die dann eine Gesamtnote von maximal 100 Punkten ergeben. Im Einzelnen setzt sich in dieser App die Bewertung wie folgt zusammen:
  • Nose
    • 1 None
    • 2 Light
    • 3 Nice
    • 4 Stronge & inviting
    • 5 Amazingly powerfull
  • Intensity
    • 1-10 None
    • 11-15 Little flavor
    • 16-20 Ample, nice
    • 21-25 Powerfull, intense
  • Flavors
    • 1-2 Awful
    • 3-4 Drinkable
    • 5-6 Goog enjoyable
    • 7-8 Delicious
    • 9-10 Outstanding
  • Balance
    • 1 Completely off
    • 2 Slightly off
    • 3 Nice
    • 4 Harmonious
    • 5 Perfect
  • Finish
    • 1 None
    • 2 Fades quickly
    • 3 Average (30sec)
    • 4 Long (30-60sec)
    • 5 Very long (60+sec)
Insgesamt sollte es aber darauf ankommen, dass der Wein persönlich gefällt, auch wenn eine ausführliche Weinverkostung und Festhalten der Ergebnisse sicherlich auch Vorteile hat. Zahlenwerte vermitteln auf der einen Seite eine messbare scheinbare Neutralität sollten aber auch helfen die eigenen Erfahrungen festzuhalten und sollten im Laufe der Zeit auch hinterfragt werden, da sich Erfahrung und Vergleichsmenge immer einmal wieder zu ändern vermag.

Die App Winetracker liegt in zwei Versionen vor.

In der eingeschränktenn Version (Wine Tracker (Free)) können maximal 50 Weine je Liste erfasst werden und es sind verschiedene Funktionen (Bildanhang, Barcodeerfassung, detailierte Bewertung) gesperrt. Dennoch kann hier ein guter erster Eindruck über die App erlangt werden.

Daneben gibt es die Vollversion (Wine Tracker Pro) die den vollen Funktionsumfang der App anbietet. Diese kostet derzeit etwa 3,99 Euro im Google Play Store. Auf Anfragen reagieren die Entwickler sehr schnell und sind schon sympathisch durch ihre Motivation für diese App "We developed this app because the excel spreadsheets were not convenient to carry around. Now when I'm at a restaurant, or shopping, I can easily see which wines I've tried, like, or want to purchase again !" :-)

Mittlerweile bietet allucanapp auch eine Onlinesynchronisation der Datenbank an. Dieses ist unter Cloud Settings (Wolkensymbol relativ weit rechts) möglich. Hier werden die Daten auf den Server des App Anbieters gespeichert. Daneben ist auch ein Export/Import als CSV Datei zu finden, die auch direkt per Mail versendet werden kann. Dieses ist gerade bei einer großen Datenmenge sehr nützlich, da die Weinpflege doch einen gewissen Aufwand mit sich führt.

Wine Secretary


Eine weniger komplexe, aber dennoch zu empfehlende App, ist sicherlich Wine Secretary beziehungsweise "WS - Wein und Weinkeller". Diese App punktet durch die einfache Erfassungsmöglichkeit von Weinen. Schon beim Start der App, weist diese auf zwei Möglichkeiten hin wie Weine hinzugefügt werden können.
Winesecretary - Start Screen
Es kann entweder im Onlinearchiv nach der Weinbezeichnung / Winzer etc. gesucht werden und ein Treffer direkt in die eigene Datenbank übernommen werden, oder alternativ durch das Weinglas ein Wein manuell hinzugefügt werden.

Auch wenn ein Wein aus den Wein Archiv übernommen worden ist, können die einzelnen Felder noch nachträglich bearbeitet werden.

Hierbei stehen folgende Felder zur Verfügung:
Winesecretary - Eingabemaske Teil 1 von 2

Hier können die Grunddaten Hersteller, Bezeichnung, Typ (Rotwein, Weißwein, Roséwein, Sekt, Süßwein, Andere Getränke), Anzahl der Flaschen, Jahrgang und andere Daten angegeben werden. Daneben kann die Vorderseite des Weins ebenso wie die Rückseite als Bild des Etikett entweder importiert (sofern ein Bild vorliegt) oder als Foto aufgenommen werden.

Über die Anzahl der zu füllenden Weinglässer kann der Wein auch direkt bewertet werden. Wobei die einzelne Gläser zur Hälfte oder vollständig gefüllt werden können.

Clever gelöst sind auch die Jahresfelder, da hier direkt nach Eingabe einer Zahl mögliche weitere Felder als Scrolldownliste angezeigt werden (Bei Eingabe von 2 bspw. die Jahre 2014 - 2010 ff.)

Daneben sind noch zwei Felder vorhanden (Kaufliste und Wunschliste). Hierdurch können auch Weine separat auf einer Einkaufsliste oder Wunschliste gsetzt werden unabhängig davon, ob welche vorhanden sind oder nicht.

Im Hauptmenü kann über die Schaltfläche Filter dann nach Im Keller, Kaufliste oder Wunschliste sowie Alle (Leeren) gefiltert werden.

Dieses ist besonders praktisch, wenn man sich sicher ist, dass man beim nächsten Besuch des Weinhändlers des Vertrauens bestimmte Weine auf jeden Fall mitnehmen möchte.

Neben diesen Grunddaten können auch Notizen und weitere Angaben zum Wein gemacht werden:
Winesecretary - Eingabemaske Teil 2 von 2
Im Rahmen einer Weinprobe können öffentliche Notizen angegeben werden, die dann mit anderen WS-Benutzern geteilt werden können. Daneben können aber auch Private Notizen angelegt werden, die nicht freigegeben werden.

Auch wenn die App eingedeutscht ist sollte man im Feld Region die englische Land->Region einpflegen, da die App international genutzt wird und so entsprechende automatische Vervollständigungen erfolgen.

Das Eingabeformat ist Land > Region > ... . Interessanterweise werden für Deutschland > auch direkt Mosel, Rheinhessen, Rheingau etc. vorgeschlagen. Für Österreich sollte jedoch Austria > genommen werden um statt Kängurus Burgenland, Niederösterreich und die einzelnen Weinviertel vorgeschlagen zu bekommen (bspw. Austria > Burgenland > Neusiedlersee).

Bei der Eingabe der einzelnen Rebsorten kann sowohl der Traubenname als auch die Anteile in Prozent eingetragen werden. Als letzte Felder sind dann noch Alkoholanteil und Datum der Weinprobe vorhanden.

Ein fertiger Eintrag könnte dann zum Beispiel wie folgt aussehen:
Winesecretary - Beispiel Dornfelder

Sind mehrere Weine eingetragen wird beim Start der App direkte eine Liste der im "Weinkeller" befindlichen Weine angezeigt.

Winesecretary - Weinliste

Hier können dann einzelne Flaschen durch Tippen auf das kleine Dreieck neben der Flaschenanzahl hinzugefügt oder entfernt werden. In der Einzelansicht kann dann die Bewertung der Flasche verändert werden.

Auf der Liste gibt es mehrere Filteroptionen, die sowohl für die eigene Weinliste als auch für das Onlinearchiv gelten:
  • Typ
    • Rotwein
    • Weißwein
    • Roséwein
    • Sekt
    • Süßwein
    • Andere Getränke
  • Bewertung
    • 4 Sterne und besser
    • 3 Sterne und besser
    • 2 Sterne und besser
    • 1 Sterne und besser
  • Filtern
    • Im Keller
    • Kaufliste
    • Wunschliste
  • Trinken bis
    • Trinken bis (frühestens zuerst)
    • Trinken ab (frühestens zuerst)
    • Weinprobedatum (neuesten zuerst
    • Bewertung (besten zuerst)
    • Preis (niedrigsten zuerst)
    • Preis (höchsten zuerst)
    • Jahr (ältesten zuerst)
    • Jahr (jüngsten zuerst)
Der eigene Weinbestand ist jederzeit verfügbar, lediglich das Onlineweinarchiv bedarf naturgemäß eine Internetverbindung.

Über Einstellungen kann die Weinsammlung gesichert werden. Dabei kann die Datensicherung an verschiedene Dienste gesendet werden. Unterstützt werden dabei u.a. das Mailprogramm, Google Drive, Dropbox, Evernote etc..
WS kostenlose Test
Innerhalb des Menü "Über" kann auch die Pro Version der App erworben werden. Nach einer kostenlosen Probezeit von zwei Wochen kann die App für "weniger als die Hälfte des Preises von einer guten Flasche Wein" erworben werden. In der kostenlosen Version sind alle Funktionen mit blauen Punkt (bspw. der Flaschenbestand) gesperrt.

Hierbei kann man wählen, welche Art von Flasche einen diese App wert ist. Mit den letzten Update sind nun doch einige Zusatzfunktionen für die unterschiedlichen WS Weinkeller Versionen hinzugekommen. Zusätzlich zum Backup gibt es nun auch die Möglichkeit des CSV Exportes und ab der Version Silver auch eine Importfunktion.

Insgesamt gibt es hier vier Sorten:
  • WS Weinkeller Bronze 4,99 Euro (Funktionen: Weinkellerverwaltung)
  • WS Weinkeller Silver 9,99 Euro (Funktionem: Weinkellerverwaltung + Import von Kalkulationstabelle /CSV)
  • WS Weinkeller Gold 19,99 Euro (Funktionem: WS Weinkeller Silver + Priorität Unterstützung)
  • WS Weinkeller Platinum 199,00 Euro (Funktionen: WS Weinkeller Gold + Dank für die sehr großzügige Spende
welche direkt als InApp Kauf erworben werden kann. Wer sich sicher ist, dass er die CSV-Importfunktion benötigt, sollte allerdings direkt die Version WS Import Silver kaufen, da ein Upgrade die gleichen Kosten verursacht, wie der Kauf einer höheren Version. Da es sich um einen In-App Kauf handelt ist auch eine Rückgabe nicht möglich. Die verwendete Version erscheint künftig in der Titelzeile der App. Fairerweise muss man jedoch sagen, dass der CSV Export weiterhin funktioniert und auch das Onlinebackup problemlos möglich ist. Wünschenswert wäre es dennoch, dass das ImportUpdate die Preisdifferenz zur jeweiligen Version ausmachen würde.

Die App selbst ist im Google Playstore unter WS - Wein und Weinkeller herunterladbar.


Fazit
Beide Apps haben sicherlich ihre Vorteile. Während Winetracker eindeutig durch viele Details und durchdachte Einzeldaten Punkte ist Winesecretary wesentlich bequemer beim Erfassen von neuen Weinen. Letzendlich ist es auch eine Frage der persönlichen Vorlieben, welche App hier geeignet erscheint und welche die für einen wichtigen Daten enthält. Geprägt durch einen unabsichtlichen Datenverlust bin ich froh, dass beide Apps ein Backup einsetzen. Da mein Backup jedoch ausnahmsweise doch einige Monate alt war, erscheint mir zur Erfassung eines gewissen Weinbestandes die App Winesecretary als sehr hilfreich. Hier wird jedoch die Zeit zeigen, wie sich das in der Zukunft entwickeln wird.

Insgesamt haben mich jedoch beide Apps sowohl Wine Tracker als auch Wine Secretary überzeugt. Durch die Free Version bzw. die Probezeit der jeweiligen App ist es daher tatsächlich empfehlenswert beide einmal zu testen.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Freitag, 14. Februar 2014
16:46 Uhr

Smarter Telefonieren - am Smartphone oder per FRITZ!Box

Eine der oftmals als selbstverständlich hingenommenen Funktionen am Smartphone ist definitiv die Telefonie. Immerhin hatte man damals[TM] ein Handy doch auch genutzt um auch unterwegs telefonisch erreichbar zu sein.

Die Firma AVM bietet mit ihrer FRITZ!Box (Amazon Link auf die Fritz!Box 7390), die Möglichkeit das im WLAN angemeldete Smartphone auch direkt mit der Telefonleitung zu verbinden.

Für mich sind hierbei folgende Apps sehr hilfreich und erleichtern die Telekommunikation abseits von Mail und Messengerdiensten ungemein.

Daher möchte ich hier folgende Apps vorstellen:  

FRITZ! Fon - Telefonie per Fritzbox

Kurzvorstellung
  • FRITZ!App Fon
    Diese App ermöglicht es das Smartphone mit der Fritz!Box als Telefoniegerät zui verbinden
    Marketlink

Neben der Möglichkeit die FritzBox als DECT Basisstation für Funktelefone zu nutzen bietet diese App auch das Smartphone (egal ob nun über IOS oder Android) als Telefonieendgerät an.

Sofern sich die App im heimischen WLAN angemeldet hat können Telefonate direkt über diese geführt werden, daneben können aber auch per Rufumleitung innerhalb der Fritzbox bestimmte Nummern oder auch Nummernbereiche an dieses Endgerät weitergeleitet werden. Sofern dieses Gerät nicht mit der Fritzbox verbunden ist, klingelt dann auch kein Telefon.
Die Oberfläche sieht dabei wie folgt aus:
Fritz!Phone Oberfläche

Sinnvollerweise sollte jedoch unter
  • Einstellungen
  • Wahlregeln
die Regel aktiviert werden, dass Mobilrufnummern über das Mobilnetz geführt werden sollten.

Innerhalb der Einstellungen der Fritz!Box Oberfläche können die Zugangsdaten der App unter
  • System
  • FRITZ!Box-Benutzer
hinterlegt werden. Im Reiter "Anmeldung im Heimnetz" kann entweder die Option "Anmeldung mit FRITZ!Box-Benutzernamen und Kennwort" oder "Anmeldung mit dem FRITZ!Box-Kennwort" ausgewählt werden. Diese Zugangsdaten müssen dann einmalig in der App hinterlegt werden.

Bis Android 4.2 war es nun problemlios möglich die FritzApp als Telefonie-Standardanwendung zu verwenden.

Hierzu musste folgende Wahlregel eingestellt werden:
Fritzbox zu aktualiseren, da der die Sicherheitslücke nicht nur bei aktivierter Fernwartung relevant ist. Hierzu musste folgende Wahlregel eingestellt werden:


um keine Rückfrage bei einen Verbindungsaufbau zu erhalten.

Damit wird ein Telefonat nach folgender Regeln aufgebaut:
  • WLAN und Fritz!BOX verfügbar
    Telefonverbindung wird über Festnetz aufgebaut
  • WLAN bzw. FRITZ!Box ist nicht verfügbar
    Telefonverbindung wird über Mobilfunk aufgebaut
Ab Android 4.3 wurde die FritzApp jedoch nicht mehr als Telefonieanwendung verwendet sondern unabhängig von der Verbindung zur FRITZ!Box die Telefonverbindung per Mobilfunk aufgebaut, da beim Wählen über das Tastaturfeld oder über einen Kontakt (über die Anwendung Kontakt) nicht mehr die Standardanwendung sondern die Telefonie Anwendung.

Nachtrag: Dieser Fehler ist wohl mit Android 4.4.2 behoben

Nachtrag 2: Probleme mit Tonübertragung an Gegenstelle nach Update auf Android 5.0.1

Ein weiteres Problem tritt bei mir nach einem Update auf Android 5.01. auf. Nach einigen Rückmeldungen, dass ich sehr leise am Telefon wäre und scheinbar die Übertragung per Mikrofon am Galaxy S4 gestört war konnte ich unter Einstellungen->Erweitert->Alternative Mikrofonnutzung aktivieren und das Merkmal HD-Telefonie deaktivieren. Ein erneuter Anruf bestätigte, dass die Tonübertragung zur Gegenstelle nun wesentlich besser ist.


 

Contacts Pro - Alternative Kontaktverwaltung


Kurzvorstellung
  • GO Contacts Pro
    Eine Alternative für die Anwendung Kontakte und Telefon (Dialer)
    Marketlink

Die Anwendung GO Contacts Pro ist eine Alternative für die Anwendungen Dialer (Telefon) und Kontakte (Kontaktverwaltung) von den Entwicklern Go Launcher X, welche auch im Artikel Customizing bei Android (Launcher Lockscreen und Tastaturlayout ersetzen) vorgestellt wurde. Hierbei handelt es sich um eine Weiterentwicklung der damals vorgestellten Kontaktverwaltung Go Contact, welche einen Ersatz der Kontaktverwaltung (mit der Integration von Gruppen und Favoriten) aber auch Anpassung der Oberfläche zum Anrufen (Nummernfeld oder Kontakte) ist. Der Unterschied ist hier aber vor allen, dass es sich nicht um zwei Apps (Telefonie und Kontakte) handelt sondern um eine App, die sich auch vom Design her an die Richtlinien von Android 4.0 hält und einen entsprechenden Eindruck hinterlässt.

Hier werden Telefonie, Kontakte und SMS in eine App zusammengefasst.

Hierbei hat das Telefoniefled eine klassische Ansicht (wobei die Wähltöne innerhalb der App abstellbar sind).
Dialer
Daneben gibt es aber auch eine Kontaktverwaltung:
Kontakte
in der sowohl die einzelnen Kontakte verwaltet werden können, als auch entsprechende Gruppen aufgerufen werden. Da diese App ebenfalls auf die Kontakte des Telefons bzw. der synchronisierten Kontakte mit Google zugreift, ist hier auch kein Komfortverlust vorhanden.


Grundsätzlich könnte man hier auch SMS versenden (was das dritte Register ermöglicht), jedoch nutze ich hier lieber WebSMS bzw. SMSDroid.

WebSMS und SMSDroid

Kurzvorstellung
  • GO WEBSMS & SMS Droid
    Eine App zur Versendung von SMS sowohl per Mobilfunk als auch per Webservices
    Marketlink

Felix Bechstein bietet mit WebSMS und SMSDroid eine Alternative zur Standard-SMS App innerhalb Android. Gerade das Design von SMS-Droid gefällt mir dabei sehr gut, da ein Austausch per SMS mit entsprechenden graphischen Sprechblasen hinterlegt werden kann. Daneben bietet aber auch WEB-SMS den Vorteil, dass über Connectoren (bspw. für O2) kostenlos über Webservices SMS versendet werden können. Dieses ist dann sinnvoll, wenn keine SMS Flatrate im Vertrag enthalten ist.

Eine gerade bei häufigeren Telefonieren von mir gerne genutzte App ist noch folgende:

Secret Sheep - Rufnummer fallweise unterdrücken

Kurzvorstellung
  • Secret Sheep
    Mit SecretSheep wird das Mitsenden der eigenen Nummer Kontakt- und Gruppen-abhängig für dich erledigt.
    Marketlink
Die Anwendung SecretSheep ermöglicht es, dass an bekannte Kontakte beim Anruf die Mobilfunktelefonnumer übertragen wird und bei Unbekannten (oder auch bestimmten Kontakten) sowie fallweise die eigene Nummerübertragen unterdrückt wird. Hierdurch ist kein mühsames Umstellen in den Einstellungen erforderlich und man muss auch keine Steuerungscodes vor der Nummer eintragen.
Technisch kann hier der entsprechende Ländercode zum Unterdrücken einer Nummer eingestellt werden, wie in der folgenden Einstellung angezeigt wird:
Einstellungen Secret Sheep
So wird innerhalb Deutschlands die Nummer durch eine vorran gestellte #31# unterdrückt. Diese Steuerzeichen sind im GSM-USSD-Codes festgelegt und gilt einmalig beim Anruf. Diese Vorwahl übernimmt nun die App SecretSheep ohne, dass die Telefonnummern im Adressbuch angepasst werden müssen.
Funktion Secret Sheep
Hierzu muss die App gar nicht im Vordergrund laufen sondern schaltet sich bei allen Telefonaten ein, die über Mobilfunk abgewickelt werden.

Hierbei wird die Nummer nicht angezeigt bei Kontakten die in einer Gruppe festgelegt sind, die als Unterdrück-Gruppe in den Einstellungen festgelegt ist, oder bei neuen Nummern. Wird eine bisher unbekannte Nummer zurückgerufen, wird die Nummer dennoch angezeigt, da hier ja die Nummer scheinbar ohnehin bekannt war.

Allerdings kann auch beim Anruf noch die Anzeige unterdrückt werden, dafür ist nur das Schaf hinter einen Zaun zu stellen (auf das versteckte Schaf geklickt werden).
Nummer auch beim Anruf noch unterdrücken bzw. anzeigen
Insgesamt ist diese App so einfach gestaltet, dass sie dadurch schon wieder genial ist.

Eine weitere App dient eher der Fernwartung einer Fritz!Box:

BoxToGo Pro - AVM Fernwartung

Kurzvorstellung
  • BoxToGo Pro
    Fernwartungstool für die Fritz!Box
    Marketlink
Die App dient der Fernwartung einer Fritz!Box, wodurch neben einer Anrufliste auch per WakeOnLAN der Rechner für eine VNC Sitzung gestartet werden kann, ein Fax versendet oder einfach der Router neu gestartet werden kann. Dieses ist zwar alles auch per Webinterface möglich, ist jedoch per App wesentlich bequemer.

Aus gegebenen Anlass sollte jedoch der Sicherheitshinweis zum aktuellen AVM Update beachtet werden.

Grundsätzlich ist ein Fernzugang sicherlich ein gewisses Risiko bietet aber auch einen Komfort, so dass hier Nutzen zwischen Risiko abgewogen werden sollte.

Von der Oberfläche her sei als Beispiel die Anrufliste aufgeführt.

Anrufliste in BoxToGo

Zur Einrichtung eines Fernzugriffs müssen neben den Zugangsdaten sowohl Port als auch dynamische URL des Routers in die App eingetragen werden.

Hierzu kann in der Fritz!Box Oberfläche unter den Punkt Internet -> Freigaben die Sicherheitseinstellungen festgelegt werden.

Im Reiter Dynamic DNS kann ein entsprechender Dienst wie bspw. dyndns eingerichtet werden. Ferner kann hier über den Punkt FRITZ!Box Dienste der Internetzugriff auf die FRITZ!Box über HTTPS aktiviert werden. Dabei ist es auch möglich einen Vom Standard HTTPS-Port 443 abweichenden HTTPS-Port verwenden zu hinterlegen.

Ferner sollte unter System->FRITZ!Box-Benutzer ein Benutzer angelegt werden, dem der Zugang auch aus dem Internet erlaubt ist. Ferner können hier auch die Berechtigungen für die FRITZ!Box Einstellungen aber auch einfach nur für Sprachnachrichten, Faxnachrichten, FRITZ!App Fon und Anrufliste hinterlegt werden.

Da dieses teilweise recht weitgehende Berechtigungen sind, sollte hier auch ein passendes starkes Passwort gewählt werden.

Aus aktuellen Anlass sei nochmals auf die Notwenidgkeit von Firmwareupdates hingewiesen. Der Artikel auf heise.de fordert nochmals vollkommen zu Recht dazu auf "JETZT die Fritzbox zu aktualiseren, da der die Sicherheitslücke nicht nur bei aktivierter Fernwartung relevant ist.



 

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Samstag, 30. November 2013
16:50 Uhr

NFC Tags zum Steuern von Smartphones unter Android nutzen

NFC dient zur kontaktlosen Übertragung von Daten per Funk über kurze Strecken von wenigen Zentimetern. Mittlerweile sind in einigen Smartphones ebenfalls NFC Leser integriert, so dass mit der passenden App und NFC Tags ein Datenaustausch zwischen Chip und Smartphone erfolgen kann.

Ein Anwendungsgebiet ist hier bspw. das Steuern eines Smartphones per Funkchip, der zum Beispiel am Nachtisch festgeklebt ist um das Smartphone nachts auf lautlos zu stellen.
Hierzu ist die APP Trigger sehr gut geeignet:

Kurzvorstellung
  • Trigger
    Diese App ermöglicht es über bestimmte Auslöser (bspw. NFC Tags) Aktionen am Smartphone auszufphren
    Marketlink


Ein NFC Tag mit Funktechnik kann nicht nur in einer Chipkarte oder Schlüsselanhänger sondern auch in einen normalen Aufkleber verborgen sein.

Solche Aufkleber können zum Beispiel wie folgt aussehen:
Beispiel: NFC Tags als Aufkleber
Amazon Link: 5 NFC Tagsfür etwa 3 Euro

Diese NFC Tags sind mehrfach beschreibbar und können mit der APP mit entsprechenden Funktionen versehen werden.

Beim Start der APP kann über die linke obere Ecke auf "Meine Aufgaben" gewechselt werden.

Trigger - Meine Aufgaben

Über das "+" kann eine neue Aufgabe hinzugefügt werden.

+ um Neue Aufgabe hinzuzufügen

Nun kann ein Trigger als Auslöser dieser Aufgabe genutzt werden.

Trigger auswählen hier:NFC

In der kostenlosen Version der App können NFC, Bluetooth oder WLAN als Auslöser genutzt werden. In der Bezahlversion (in App Kauf für rund 2,19 €) stehen auch Akkustand, Geoposition oder Zeit zur Verfügung.

Da jedoch hier NFC genutzt werden soll, kann NFC gewählt werden. Eine Steuerung über WLAN, GPS oder sonstige Auslöser ist meiner Meinung nach mit der App EasyProfile (siehe Artikel Customizing bei Android (Launcher Lockscreen und Tastaturlayout ersetzen)) elegant möglich.

Sobald NFC gewählt ist kann auch schon die erste Aufgabe angelegt werden.

Neue Aufgabe hinzufügen

Diese kann auch wieder per "+" hinzugefügt werden.

Kategorie wählen

Aus verschiedenen Kategorien können nun Aufgaben gewählt werden. Folgende Kategorien stehen mit unterschiedlichen Funktionen zur Verfügung:
  • WLAN & Netzwerk
    Hier können WiFi Funktionen und GPS Funktionen verwaltet werden (WLAN Hotspot, GPS an/aus, Modile Daten an/aus, ...)
  • Bluetooth
    Hier können verschiedene Bluetooth Optionen verwaltet werden (Verbindung zu ein Geröt, Bluetooth an/aus, ..)
  • Töne & Lautstärke
    Klingelton, Medien-lautstärke , ...
  • Display
    Helligkeit, Rotation, ...
  • Social Media
    Facebook Anmeldung, Tweet per Twitter senden, ..
  • Nachrichten
    E-Mail oder Nachrichten senden, ..
  • Anwendungen & Shortcuts
    Anwendung starten, URL öffnen, ..
  • Medien
    Medienwiedergabe
  • Alarm
    Alarm stellen
  • Telefon
    Telefonnummer wählen
  • ...
    und diverse andere (inklusive Integration mit TASKER

Teilweise sind für einzelne Funktionen auch Rootberechtigungen erforderlich.

Im Beispiel wurden verschiedene Optionen aus der Kategorie Töne & Lautstärke gewählt.

Aufgaben zur Steuerung der Lautstärke des Smartphones

Hier sind die einzelnen Lautstärke für die Aufgabe Ton an hinterlegt (Klingelton auf 2, Medien auf 7 und so weiter). Durch Weiter geht es zum nächsten Schritt.

Neben einer einfachen Aufgabe kann jedoch auch ein Switch (ein Wechsel zwischen zwei Aufgaben) definiert werden.

Umschalter einrichten

Neben der Einschaltung der Lautstärke können hier die Töne auf lautlos gestellt werden.

Zweite Aufgabe als SWITCH definieren

Hier wird die Lautstärke des Smartphones auf stumm geschaltet. Somit ist nur noch der Alarm (Wecker) auf normaler Lautstärke, so dass ein Wecken noch funktioniert. Zu beachten ist, dass der Klingelton bei 0 auf Vibration gestellt ist.

Als Abschluss kann nun der NFC Tag beschrieben werden.

NFC Chip beschreiben

Der einmal beschriebene NFC Tag kann von jeden (natürlich NFC fähigen) Smartphone mit dieser App gelesen und umgesetzt werden, so dass diese Aufgabe nicht in der eigenen Aufgabenliste gepflegt sein muss.

Nutzung von NFC am Smartphone

Die NFC Funktion (zum Datenaustausch mit anderen NFC-fähigen Geräten) ist in den Geräteeinstellungen unter Verbindungen in der Rubrik "Verbinden und freigeben" zu finden. Zur Nutzung von NFC ist zu beachten, dass das Smartphone entsperrt sein muss (kein Sperrbildschirm aktiv) bevor es auf einen NFC-Tag gelegt wird. Dieses ist sinnvoll um das versehentliche Aktivieren von Aufgaben per NFC zu vermeiden.

In der Statusleiste erfolgt dann eine Meldung, welche Aufgaben ausgeführt worden sind.

Neben der Nutzung am Nachtisch können hier auch verschiedene Aufgaben für den Arbeitsplatz (Verbinden mit WLAN an der Arbeit) oder am Auto (Bluetoothaktivierung, Tweet "Bin unterwegs", ...) genutzt werden.

Bei anfänglicher Skepsis kann hier doch recht schnell eine Menge an praktischer Anwendungen gefunden werden.


Nachtrag:

Für meine Zwecke (lautlos, wenn das Handy zur Nachtruhe ans Ladekabel gehängt wird, ist jedoch der Trigger "Lädt auf" als "Wenn Ladegerät angeschlossen ist" in Kombination mit "Nur zu bestimmten Zeiten" an "bestimmten Tagen" mit der Option Bei Verbindung mit bestimmten "WLAN Netzwerk" sinnvoller, da dieses ohne NFC funktioniert und damit kein NFC benötigt.

Der entsprechende Trigger lautet dann:

Trigger Ladegerät angeschlossen
Wenn Ladegerät angeschlossen bzw. Wenn Ladegerät getrennt ist.

Diese Option kann sowohl von der Zeit (Wochentage und Uhrzeit) oder auch über das verbundene Netzwerk (WLAN Netz) eingeschränkt werden.

Als Aktion kann dann das Ton-Profil umgeschaltet werden.

Ton Profil auf Stumm

Als Optionen sind hier die Einstellungen "Stumm", "Vibration" und "Aus" vorhanden. Die Option "Aus" wechselt hierbei zum Standardprofil, womit das Smartphone wieder hellwach ist und entsprechend Krach macht.

Ein anderes Einsatzgebiet (neben der Koppelung mit Bluetooth Lautsprecher) ist die Integration mit Haushaltsgeräten.

NFC Tag für Waschmaschine

So wird automatisch ein Timer an der Waschmaschine gestellt, so dass die folgende Ladung Wäsche eingeladen werden kann.

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Sonntag, 4. August 2013
10:05 Uhr

Facebook Seite mit RSS Feed / Blogartikel versehen

Ausgangslage
Anhand der Anleitung auf stadt-bremerhaven.de hatte ich mich dann doch einmal im Gestalten einer Facebook Seite zum Blog andreas-unkelbach.de bei facebook versucht auch um mir einmal die Möglichkeiten anzusehen, wie hier wohl Artikel als Statusmeldung veröffentlicht werden können.

Für Betreiber eines Blogs stellt sich die Frage, ob hier nur eine kurze Ankündigung oder eine komplette Zweitveröffentlichung von Artikeln erfolgen soll.

Ich bin selbst ein Fan vom Volltext-RSS-Feed bin aber der Meinung, dass der Wert der eigenen Homepage dennoch erhalten bleiben sollte und habe mich daher entschieden auf der Fanpage nur Artikel anzukündigen. Aber vielleicht ist dieses doch für den ein oder anderen eine Idee um über aktuelle Artikel informiert zu werden.

Einbinden Blogartikel auf eigene Seite bei Facebook

Zur Einbindung von Artikeln bei Facebook habe ich grundsätzlich drei Möglichkeiten gefunden.
  • 1. Webdienst IFTTT.com
  • 2. Statusmeldung per phpMail
  • 3. Android App Seitenmanager
Diese Möglichkeiten möchte ich kurz erläutern.

1. IFTTT.com

Über einen Webdienst können RSS Feeds direkt auf eine Facebook Seite veröffentlicht werden. Hierzu ist es jedoch erforderlich, dass dieser Webdienst einen Zugriff auf die Seite erhält.

Die Internetseite ifttt.com bietet die Möglichkeit Rezepte nach den Muster if [this] then [that] anzulegen.

Hierbei können verschiedene Quellen als Auslöser [THIS] definiert werden und als [that] dann ebenfalls über verschiedene Quellen (Channels) Aktionen ausgeführt werden. Diese Aktionen können dann auch mit entsprechenden Zutaten (ingredient) angereichert werden.

Ein mögliches Rezept wäre zum Beispiel:

IF (Feed URL) than (Create a status message on Facebook Page) wobei diese Statusmitteilung mit verschiedenen Zutaten (Bestandteilen des Feeds angereichert werden kann.

Beispiel:
Neuer Blogeintrag zum Thema "{{EntryTitle}} " von {{EntryAuthor}} auf {{EntryUrl}}

Daneben könnte aber auch der gesamte Artikel (über {{EntryContent}}) eingebunden werden.

Das fertige Rezept sieht dann wie folgt aus:
If this than that

  • Vorteile
    • einfache Einrichtung
    • Direktes Posten auf der Facebook Seite
    • Keine Codeanpassung im eigenen Blog, sofern ein RSS Feed vorhanden ist
  • Nachteile
    • Der Webdienst hat Zugriff auf die eigene Seite
    • Als {{EntryUrl}} legt IFTTT.com eine Kurz-URL von bit.ly an, wodurch kein direkter Link erzeugt wird und auch kein Vorschaubild im Artikel möglich ist


2.Artikel an Facebook Seite mailen

Innerhalb des Administationsbereich der Facebook Seite findet sich unter Seite bearbeiten der Punkt Administrationsrechte verwalten.

Seite bearbeiten->Administrationsrechte bearbeiten

Von hier kann unter Mehr auf den Punkt Handy gewechselt werden.

Mit Handy Mail auf facebook page posten

Hier wird seitens Facebook eine Mailanschrift für die Facebook-Seite angelegt an der alle Artikel veröffentlicht werden können.

Hier können sowohl Statusmeldungen (als Betreffzeile) oder auch Fotos (Bilduntschrift als Betreffzeile) gepostet werden. Das Textfeld der Mail sollte in beiden Fällen leer bleiben.

Dieses ist eigentlich die flexibelste Möglichkeit um auch auf einer Facebook Seite Artikel anzukündigen.

Das entsprechende PHP Coding ist unter schattenbaum.net/php/ oder im Buch PHP für dich im Kapitel eMail-Versand beschrieben.


Bevor eine solche Mail aktiv genutzt wird, sollte mit ein paar Testeinträgen nachgesehen werden, ob das Posting problemlos funktioniert. Hier sendet Facebook an die Absendermailanschrift entsprechende Fehlercodes und eine Seite in der diese eingesehen werden können.

Die einzelnen Fehlermeldungen sind bei Facebook auf "SMTP Response Codes" aufgeführt.

Beispiel:
POL-P6 The message contains a url that has been blocked by Facebook.
Wird beim Erstellen einer Statusmeldung eine eigene Kurz-URL (zum Beispiel über bit.ly) per Mail gesendet, so wird diese Statusmeldung abgelehnt.

Da aber Statusmeldungen bei Facebook nicht auf eine bestimmte Zeichenanzahl beschränkt sind kann problemlos auch die tatsächliche URL des Artikels veröffentlicht werden.
  • Vorteile
    • flexible Einrichtung
    • Direktes Posten auf der Facebook Seite
    • Individuelle Gestatltung möglich
  • Nachteile
    • Codeanpassung im eigenen Blog
    • PHP Kenntnisse erforderlich


3. Teilen über Android Seitenmanager

Sofern ein RSS Reader (zum Beispiel feedly) genutzt wird kann innerhalb Android auch die Teilen Funktion genutzt werden und für die eigene Seite die App Seitenmanager von Facebook verwendet werden.

  • Vorteile
    • maximale Individualität
    • Teilen von verschiedenen Quellen auf Facebook Seite möglich
    • Individuelle Gestatltung möglich
    • Integration in Android "Teilen" Funktion
  • Nachteile
    • Manuelles Teilen von Artikeln
    • Eigentlich kein Unterschied zur Nutzung der Facebook Oberfläche



Fazit:

Sinn und Zweck einer Facebook Seite für ein Blog kann umstritten sein, aber auf diese Weise ist eine einfache Benachrichtigung (außerhalb) des RSS Feed über aktuelle Blogartikel möglich.

Das umgesetzte Beispiel kann auf der Facebook Seite andreas-unkelbach.de betrachtet werden.



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Sonntag, 21. Juli 2013
15:19 Uhr

Cyanogen Mod per Odin Mobile auf Galaxy S installieren

Ausgangslage

Viele Smartphones, so auch das Samsung Galaxy S1 werden seiten des Herstellers mit Android 2.3.6 betrieben und haben daneben noch eine spezifische Benutzeroberfläche (Touchwiz von Samsung).

Eine recht gute Möglichkeit ist hier das Einspielen einer alternativen Firmware entweder direkt per USB Kabel und PC oder (wie hier beschrieben werden soll) aus einer App.


Vorraussetzung

Vorraussetzung zum Einspielen einer alternativen Firmware sind Rootrechte am Smartphone.

Entsprechende Anleitungen sind im Netz zu finden zum Beispiel für das Samsung Galaxy folgender Beitrag auf androidpit.de. Dieses beschreibt die Vorgehensweise mit der Software Odin als Client und einer USB Verbindung zwischen Computer und Smartphone.

Sofern die APP SuperSU nicht installiert ist bietet sich für Samsung Geräte an statt einer kompletten Firmware erst einmal nur die Root-App zu installieren.

Auf der Seite CF-Auto-Root Repository sind für verschiedene Samsung Modelle die entsprechende Flash Daten vorhanden. Alternativ kann, wie bei androidpit vorgeschlagen, auch eine passende aktuelle Firmware von Samsung mit Root Rechten oder direkt ein passendes Cyanogen Mod.

Cyanogen Mod per App installieren

Sofern man nach einiger Zeit mit Root Rechten auch eine alternative Firmware testen möchte bietet sich hier die App Mobile ODIN Pro von chainfire an.

Diese ermöglicht direkt per Smartphone eine alternaive Firmware einzuspielen.
Alternativ lässt sich auch per ODIN Client vom PC die Firmware installieren. Hierzu muss jedoch in den Downloadmodus des Smartphones gewechselt werden und die entsprechende Software herunter geladen werden.

Exkurs Cyanogen Mod
Diese kann dann auch Cyanogen Mod sein.

Cyanogen Mod ist ein Variante des von Google entwickelten freien Betriebssystems Android, der von der Android-Gemeinde erstellt wurde und gepflegt wird, vor allem vom namensgebenden Entwickler Cyanogen (Steve Kondik). Hierbei basiert dieser auf aktuelle Android Versionen und unterstützt auch Smartphones die vom Hersteller nicht mehr weiter mit aktuellen Firmware gepflegt werden.

So ist es beim Samsung Galaxy S1 auch möglich die Android Version 4.2.2 statt der 2.3.6 zu nutzen. Gerade wenn man gerne aktuellere Android Versionen testen möchte, die Performance des Gerätes nachlässt oder bei allgemeinen Interesse kann dieses sehr spannend sein.



Eine aktuelle Version kann auf der Seite get.cm heruntergeladen werden.

Hierbei gibt es unterschiedliche Versionen je Gerät (bspw. für das Samsung Galaxy S1 unter Samsung Galaxy S - galaxysmtd). Daneben unterscheidet sich aber auch der Entwicklungsstand der einzelnen Versionen:
 
  • Nighlty
    Unter Nightly Builds sind die aktuellste Entwicklungsstände zu verstehen. Sie enthalten die neuesten Patches haben aber durchaus noch Bugs oder laufen nicht immer stabil.
  • RC
    Release Candidates sind Versionen die direkt freigegeben worden sind und schon alle Versionen enthalten. Sie haben alle bis dahin bekannten Fehler behoben und sind zur Prüfung der finalen Version gedacht.
  • stable
    Stable Versions sind dann die als endgültig stabile Version die auch in der Praxis gefahrlos einsetzbar sind.


Hier kann nun eine passende Version heruntergeladen werden und diese über die Software Odin eingespielt werden.

Vorgehensweise mit Odin Mobil

Eine Alternative ist es die gewünschte Firmware direkt am Smartphone herunterzuladen. Diese liegt dann als ZIP im Ordner download auf der internen SD Card.

Ist der Download abgeschlossen (es handelt sich um rund 155 MB) kann die Android-App Odin Mobil installiert werden.
 
  • Mobile ODIN Pro
    Diese App ermöglicht es direkt am Gerät eine Firmware einzuspielen.
    Marketlink
    • Mobile Odin Pro
      Innerhalb der App Beschreibung sollte vorher kontrolliert werden, ob das eigene Gerät auch unterstützt wird.


1. Installation und Ausführung

Beim ersten Start der App erfolgt eine Aufforderung ein passendes Addon herunterzuladen, welches bestätigt wird:

Download and Install Addon

Danach ist die App vollständig installiert.

Startscreen Odin Mobile

Unter der Option "Open File" kann nun die heruntergeladene Firmware ausgewählt werden und die Option Flash Firmware gestartet werden (diese befindet sich dann weiter unten im Menü.

Open File und Flash Firmware

Sollte nun statt Cyanogen Mod nur der Bootloader erscheinen kann über die Lautstärkeregelung die Option "Install Zip from sdcard" mit der "Home Taste" bestätigt werden und über "choose zip from sdcard" die heruntergeladene Zip Datei aus dem download Verzeichnis heruntergeladen werden. Alternativ kann es hilfreich sein, das Handy per Powertaste erneut zu starten.

Es sollte nun Cyanogen starten.

Sperrbildschirm

Durch Klicken auf das Schlosssymbol kann nach rechts gewischt werden und das Smartphone entsperrt werden, so dass man auf den Homescreen landet.

Homescreen

2. Erste Einstellungen

Durch das mittlere Symbol (Kreis mit sechs Punkten) kann in die Einstellungen gewechselt werden. Da Android ein mehrsprachiges Betriebssystem ist kann die Sprache unter
  • Settings
  • Language & Input
  • Language
auf Deutsch umgestellt werden.

Unter Drahtlos & Netzwerke kann nun ein WLAN aktiviert und eingerichtet werden.

ACHTUNG:
Sollte das eigene WLAN nicht erscheinen, obgleich es vorher vorhanden war kann eine Ursache im genutzten WLAN Kanal liegen. Innerhalb USA sind verschiedene WLAN Kanale nicht zur privaten Nutzung freigegeben. Daher unterstützt Cyanogen per Default nicht die WLAN Kanäle 12 und 13, so dass hier das WLAN Netz entsprechend nicht angezeigt wird. Eine entsprechende Umstellung des Routers (auf Nichtverwendung des Kanal 13 bzw. 12) sollte hier Abhilfe schaffen.

Alternativ kann unter den WLAN Einstellungen über die Menütaste die Funktion "Erweitert" aufgerufen werden. Hier kann nun als Ländercode der WLAN-Ländercode Europa bzw. Deutschland eingestellt werden (In der englischen Oberfläche findet sich dieses unter:
  • Settings
  • Wi-Fi
  • Menütaste und Advanced
  • WiFi region code


Damit sollten auch die höheren Kanäle wieder verwendet werden können.

3. Update

Cyanogen ermöglicht unter
  • Einstellungen
  • Über das Telefon
  • CyanogenMod-Updates

Hier können verfügbare Updates (OTA over the air) per WLAN heruntergeladen werden und somit die Firmware auch auf den aktuellen Stand gehalten werden.

Cyanogen Updates over the air

Über den Punkt Update-Typen kann auch festgelegt werden welche Art von Updates angezeigt werden sollen.


4. Google Apps unter Cyanogen nutzen

Seit der Cyanogen Version 4.1.99 werden in der Firmware nicht mehr die proprietäre Software von Google (Gmail, Maps, Market / Play, Talk und YouTube) mit ausgeliefert.

Hierdurch ist nur eine lokale Nutzung oder eine Synchronisation mit einem Exchange Server möglich. Ein entsprechende Google Konto ist nicht möglich zu nutzen, womit sowohl Kontakte als auch Kalender nicht am Smartphone zugegriffen werden können und auch für Apps ein alternativer Store installiert werden müsste.

Ursache
Auf Wikipedia heißt es dazu Nach einer erläuternden Äußerung von Google zu seiner Position und einer folgenden Verhandlung zwischen Google und Cyanogen wurde eine Lösung für den Fortbestand des CyanogenMod-Projektes in einer Form erreicht, die keine proprietären Bestandteile enthält. Es wurde festgelegt, dass Nutzer ihre bei einem Gerät mitgekauften, lizenzierten Kopien proprietärer Google-Anwendungen ohne Copyright-Verletzung aus der mitgelieferten Firmware eines Gerätes sichern und nachher in eine CyanogenMod-Installation einbinden dürfen, was nun zukünftig ein beim CyanogenMod mitgeliefertes Programm automatisieren soll. Siehe hierzu auch der entsprechende Artikel Lizenzierungskontroverse in der Wikipedia.


Lösung
Sofern das Sichern aus der vorherigen Version nicht erfolgt ist kann unter rootzwiki die passenden Google Apps für die entsprechende CyanogenMod
Version beziehungsweise Android Version heruntergeladen werden. Auch hier ist es sinnvoll dieses direkt am Handy im Ordner "Download" zu machen.


Nachtrag
Mittlerweile gibt es auch auf der Seite Cyanogenmod.org eine Download Möglichkeit der Google Apps, wodurch dann auch die einzelnen Google Dienste (Playstore, Google Konto zur Synchronisation etc.). Später müssen dann nur noch aus den Play Store Dienste wie GoogleMail oder GoogleMaps herunter geladen werden.


Google Apps auf einer Cyanogenmod Firmware nachträglich installieren

Hierzu ist beim Starten des Smartphones in den Recovery Modus zu wechseln.

Hierzu werden die Tasten
  • Lautstärke + (Volumen +)
  • Ein/Aus Schalter (Power)
  • Homebutton

gleichzeitig gedrückt.


Nun gelang man in den CWM-Based Recovery Modus.

CWM-Based Recovery

Hier kann über die Lautstärkeregelungstasten und den Homebutton eine Auswahl getroffen werden.

Hier sind folgende Schritte erforderlich:
  • install zip from sdcard
  • choose zip from sdcard
    Hier ist das ZIP aus Download von der SDCard auszuwählen

Danach werden die Apps installiert und es kann das Smartphone über "reboot system now" erneut gestartet werden.

Nun kommt der Google schon vertraute Dialog zur Einrichtung eines Google Kontos.

Danach sind sowohl Google Play Market als auch alle anderen Google Services auch unter Cyanogen möglich zu nutzen. Google Maps, Google Mail und verschiedene andere Anwendungen müssen hierzu jedoch unter Google Play heruntergeladen und installiert werden.


Fazit
Damit ist Cyanogen als Android Alternative installiert und gerade für ältere Smartphones sehr nützlich.

Als kleiner Eindruck zum Schluss noch die Bootanimation von Cyanogen Mod.


Weitere Informationen zu Cyanogen Mod selbst sind auch auf der Internetseite cyanogenmod.org zu finden.

Neben der neuen Android Version bietet auch die Firmware Cyanogen Mod selbst einige Vorteile durch Funktionen die sehr durchdacht wirken. Unter anderen ist es möglich den Powerbutton so zu konfigurieren, dass hier auch ein Screenshot erstellt werden kann. Dieses ist unter
  • Einstellungen
  • System
  • Ein-/Aus Taste
durch Aktivieren der Funktion Bildschirmfoto möglich. Nun kann hier durch Drücken der Ein/Austaste die Funktion Bildschirmfoto gewählt werden und wenige Sekunden später wird der aktuelle Bildschirm als Screenshot gespeichert.


Nachtrag 2016:
Im Artikel "How-To: CyanogenMod installieren – Android 5.1.1 Lollipop für euer altes Nexus" ist ebenfalls eine aktuelle Anleitung zur Nutzung von Cyanogen zu finden. Dieser hat den Vorteil, dass hier mobilegeeks.de auch eine aktuelle Quelle für die Google Apps listet.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Montag, 3. Juni 2013
21:23 Uhr

Android App: Termin und Aufgabenverwaltung (Business Calendar und Business Tasks)

Ausgangslage
Neben verschiedenen nützlichen Apps ist wohl die Terminverwaltung eine der nützlichsten Dinge an einen Smartphone. Da ich einen Großteil meiner Termine auch mit Google Kalender verwalte und teilweise auch auf andere Kalender Zugriff habe ist dieser Dienst neben der Kontaktverwaltung einer der für mich wichtigsten Dienste am Smartphone.

Mittlerweile habe ich diesen auch um eine Aufgabenverwaltung über google Task erweitert. Innerhalb Google Task können Listen mit Aufgaben erstellt werden, Fälligkeitstermine angeben werden oder einfach nur Notizen erfasst werden.

All diese Dienste sind problemlos per Web erreichbar entfalten ihre Nützlichkeit aber auch durch verschiedene Apps. Diese möchte ich hier näher vorstellen.

Kurzvorstellung
  • Terminverwaltung
  • Aufgabenverwaltung
    • Business Tasks Beta
      Eine Aufgabenverwaltung (ToDo Liste) mit Fälligkeitsdatum die verschiedene Listen clever verwaltet. Auch wenn es eine Beta Version ist überzeugt diese doch schon sehr.
      Marketlink

Zwischenzeitlich gibt es auch eine überarbeitete neue Version, die entweder kostenlos parallel zur vorhandenen Business Calender Pro Version oder zu einen reduzierten Preis durch BC Pro User genutzt werden kann. Der Business Calender 2 ist ebenfalls im Google Playstore zu finden. Weitere Informationen zu dieser neuen Version sind auf der Website businesscalendar.de zu finden.

Ausführliche Vorstellung
Im Folgenden werde ich beide Apps etwas ausführlicher darstellen.
  1. Business Calender
  2. Business Tasks


Exkurs/Nachtrag
Da die Frage in den Kommentaren auftauchte noch ein kurzer Hinweis, wo Kalender und Aufgabenliste in der Weboberfläche bei Google zu finden sind.
Die Aufgabenliste (google tasks) ist in Gmail (mail.google.com) zu finden. Hier ist in der linken Navigationsleiste von Gmail auf Aufgaben zu wechseln, so dass dann die Aufgabenliste als Layer erscheint. Der google Kalender ist ebenfalls über eine Weboberfläche (www.google.com/calendar) zu finden. Beide Apps unterstützen die Synchronisation mit den erwähnten google Diensten arbeiten aber auch lokal.

Sofern bspw. unter Windows sowohl auf den Kalender als auch auf die Aufgabenliste zugegriffen werden soll bieten sich Addons für das Mailprogramm Thunderbird an. Das Addon Lightning ermöglicht es Aufgaben und Termine direkt in Thunderbird - lokal, über Netzwerke oder über das Internet - zu verwalten. Um hier auf sowohl schreibend als auch lesend auf den google Kalender zuzugreifen ist das Addon Provider for Google Calendar hilfreich.


Business Calendar

Die wichtigste Funktion von Business Calendar ist für mich das Kalenderwidget.

Dieses Widget gibt es in verschiedenen Versionen (von 1x1 Feldern bis 5x5 Feldern). Bei der Darstellung von 1x1 wird nur die Anzahl der Termine dargstellt und bei der 5x5 Version kann eine gesamte Liste an Terminen dargestellt werden. Die einzelnen Widgets auch noch im Design und verschiedene andere Optionen angepasst werden.
Beispielwidget:
Beispiel Widget Business Cal 4x1
Ich nutze hier meistens die Version 4x1 da hier auf eine die Schnelle die Termine von "Heute oder die nächsten drei Termine dargestellt werden können.
Sofern man auf das Widget klickt oder die App startet kann einer der vorhandenen Zeiträume direkt angezeigt werden. Hierbei stehen folgende Zeiträume zur Verfügung:

Monatsansicht, Wochenansicht, Tagesansicht, Terminübersicht oder auch Jahresansicht.

Das Widget kann so eingestellt werden, dass beim Anklicken der Termine auf die Tagesansicht und beim Anklicken des Kalenderbildes die Monatsansicht aufgerufen wird. Auch dieses ist frei einstellbar. Als Addon können hier auch die ToDo Listen von Business Tasks aufgerufen werden. Hierzu verwende ich zur Zeit jedoch lieber den direkten Start der App. Mittelfristig ist es wohl auch geplant diese in der Kalenderverwaltung mit zu integrieren.

Wie in verschiedenen anderen Kalenderprogrammen (bspw. Lightning oder Outlook) gewohnt werden die einzelnen Termine als farbliche Balken dargestellt mit einem entsprechenden Eintragstitel. So kann die Wochenansicht wie folgt aussehen:
Business Calendar - Wochenansicht
Über einen Schieberegler können auch die dargestellten Tage ausgewählt werden. In der unteren Spalte sind die einzelnen von mir genutzten Kalender aufgelistet die jeweils eine eigene Farbe haben. Diese können aber auch einzelnen verwaltet werden.
Kalender in Business Calendar
Die einzelnen Kalender können dabei ein und ausgeblendet werden (durch Setzen eines Haken). Die einzelnen Farben werden dabei aus google.com/calendar übernommen können aber auch in der App definiert werden. Ferner kann neben den Google Kalender natürlich auch lokale Kalender definiert werden.

Neben der Ansicht von Terminen ist es hin und wieder auch sinnvoll selbst Termine einzutragen .
Business Calendar - Neuer Termin eintragen
Eine der sinnvollsten Funktionen des Business Calendar ist die Möglichkeit durch das dritte Symbol rechts oben (Symbolbild für eine Person) einen Termin mit einer Person zu Verknüpfen. Hierdurch kann aus den Kontaktdaten direkt die Adresse der Person als Ort des Termins übernommen werden und der Termin selbst ist ebenfalls mit der Person verknüpft.
Business Calender - Termin mit Person
Von der Terminansicht aus, kann dann direkt auf die Kontaktdaten zugegriffen werden um bspw. die Person anzurufen, dass man leider etwas später kommt oder um vorab abzuklären, ob noch weitere Unterlagen erforderlich sind.

Update (26.08.2014)
Zwischenzeitlich unterstützt Business Calendar auch einen lokalen Kalender "Geburtstage". Hier werden aktuelle Geburtstage der vorhandenen Onlinekontakte inklusive des Alter angegeben. Dieses kann durchaus sinnvoll sein, wenn man potentielle runde Geburtstage nicht vermissen möchte. Allerdings werden hier nur Geburtstage und nicht Jahrestage angegeben, wodurch Silberhochzeit und andere wichtige Termine weiterhin, wie im Artikel "Geburtstage  und Jahrestage der Kontakte im Google Kalender einblenden" beschrieben, der Kalender "Geburts- und Jahrestage meiner Kontakte" eingeblendet werden sollte.

Download / Marketlink Weitere Informationen sind unter der Kurzvorstellung zu finden.
Zwischenzeitlich gibt es auch eine überarbeitete neue Version, die entweder kostenlos parallel zur vorhandenen Business Calender Pro Version oder zu einen reduzierten Preis durch BC Pro User genutzt werden kann. Der Business Calender 2 ist ebenfalls im Google Playstore zu finden. Weitere Informationen zu dieser neuen Version sind auf der Website businesscalendar.de zu finden.
 

Business Tasks Beta

Business Tasks Beta befindet sich zur Zeit noch in der Betaphase überzeugt mich aber jetzt schon mit einer sehr guten Integration von Google Task. Beim Start der Anwendung werden verschiedene Listen mit Aufgaben angezeigt.
Listen in Business Task
Hierbei sind die ersten drei Listen dynamisch. Dies bedeutet, dass tatsächlich (abhängig vom Fälligkeitsdatum) in der Liste "Nächste 7 Tage" auch nur die Aufgaben der nächsten sieben Tage dargestellt werden.

Unter diesen "Smartlists" sind auch die einzelnen Aufgabenliste (im Beispiel Arbeit, Rezepte und die Standardliste) aufgeführt. Die einzelnen Farben der Liste können durch einen Klick auf den Punkt geändert werden.

Wird nun eine der Listen aufgerufen, werden die dort hinterlegten Aufgaben dargetsellt. So sieht die Liste "Nächste 7 Tage über alle Aufgaben" bspw. wie folgt aus:
Business Tasks - Aufgabenliste
Hier erscheint die Aufgabe und eine Beschreibung neben einen Haken durch den die Aufgabe auf "erledigt" gesetzt werden kann. Einzelne Aufgaben können auch Unteraufgaben haben, jedoch sind für diese relativ viel Platz reserviert.

Eine einzelne Aufgabe kann wie folgt aussehen:
Business Tasks - Einzelaufgabe
Hier ist die Aufgabe "Finanzbericht" der Liste "Arbeit" zugewiesen und ein Fälligkeitstermin nebst Erinnerungsdatum gesetzt. Beim Eintreten der Erinnerung erscheint ein Hinweis in der Statusleiste.

Jede Aufgabe ist einer Liste zugewiesen. Entsprechend können diese auch verwaltet werden.
Business Task - Listen
Es können entweder "Normale Listen" über das +Listensymbol (zweites Symbol von rechts oben) oder Smartlist über +Glühbirne (erstes Symbol von rechts oben) angelegt werden.

Die Smartlist ermöglicht es die einzelnen Aufgaben zu filtern.

So kann über die Smartlist "Nächste 7 Tage" die Aufgaben über das Fälligkeitsdatum gefiltert werden. Ferner besteht hier auch die Möglichkeit weitere Filterkriterien zu definieren. Als Beispiel können hier nur bestimmte Listen in der Aufgabenübersicht berücksichtigt werden. Dieses kann sinnvoll sein, wenn neben einer reinen Aufgabenliste auch eine Notizliste gepflegt wird und diese dann nicht in den Aufgaben dargestellt werden. Im Beispiel wäre dieses die Liste "Rezept" die nicht in den täglichen Aufgaben aufgeführt werden soll.

Download / Marketlink Weitere Informationen sind unter der Kurzvorstellung zu finden.

Fazit
Die beiden vorgestellten Apps können zwar nicht direkt bei der Flut an Terminen und Aufgaben helfen, jedoch besteht die Möglichkeit hier ein wenig Überblick über die zeitlichen Ressourcen zu wahren.

Zwischenzeitlich gibt es auch eine überarbeitete neue Version, die entweder kostenlos parallel zur vorhandenen Business Calender Pro Version oder zu einen reduzierten Preis durch BC Pro User genutzt werden kann. Der Business Calender 2 ist ebenfalls im Google Playstore zu finden. Weitere Informationen zu dieser neuen Version sind auf der Website businesscalendar.de zu finden.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Samstag, 18. Mai 2013
22:38 Uhr

Go Launcher X eigenes Theme entwickeln

Die Entwickler von GO Launcher X ermöglichen es innerhalb einer Webanwendung soweit jemand kreativ genug ist, kann über GO Themes Factory ein eigenes Theme für Go Launcher X festgelegt werden. Hierbei können sowohl die Icons von Apps ausgetauscht werden als auch sonstige graphische Elemente erweitert bzw. festgelegt werden. Dieses ist wohl der weitesgehende Grad der Individualisierung des eigenen Smartphones. Ansonsten kann man natürlich auch aus der Auswahl an vorhandenen Themes sich ein passendes heraus suchen.

Weitere Informationen zum Anpassen der Oberfläche von Android sind im Artikel Customizing bei Android (Launcher Lockscreen und Tastaturlayout ersetzen) beschrieben.

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Samstag, 27. April 2013
22:27 Uhr

Customizing bei Android (Launcher Lockscreen und Tastaturlayout ersetzen)

Ausgangslage
Neben einer Vielzahl von Apps bietet Android auch die Möglichkeit die Oberfläche von der Kontaktverwaltung, Sperrbildschirm bis zum Launcher auf die eigenen Anforderungen anzupassen.

Hier nutze ich verschiedene Apps, die dann gefühlt die Geschwindigkeit aber auch den Nutzwert des Smartphones in meinen Augen erhöhen.

Insgesamt bietet sich eine Anpassung in den Bereichen
  • Sperrbildschirm / Lockscreen
  • Launcher
  • Tastaturlayout
  • Tasker / Energiemanegement
an, so dass hier einige vorhandenen Oberflächen durch in meinen Augen angenehmere beziehungsweise effizientere ersetzt werden.

Sperrbildschirm
Widgetlocker ermöglicht es den Sperrbildschirm durch Widgets aber auch Anwendungsverknüpfungen zu erweitern. So sieht der Sperrbildschirm bei mir bspw. wie folgt aus:

Anpassung Sperrbildschirm statt Widgetlocker

Über Schieberegler (bspw. der Kreis in der Mitte) kann mit verschiedenen Themes auch Menüs bzw. App gestartet werden. Hier können zum Beispiel die aus IceCreamsandwich bekannten Circles genutzt werden um basierend auf das Sperrsymbol verschiedene Apps zu starten oder alternativ das Smartphone entsperrt werden.

Oberhalb des Kreises ist das Kalenderwidget vom Business Calendar eingeblendet, welcher unter Apps für Android näher beschrieben ist.

Launcher
Bei Samsung wird die Oberfläche über TouchWiz gestaltet. Über die App
GO Launcher EX kann sowohl das Appmenü als auch die Oberfläche angepasst werden. Für mich Go Launcher Ex den Vorteil, dass das Menü auch bei recht vielen Apps schnell geladen werden kann und auch innerhalb des Menüs der Einsatz von Ordnern möglich ist.
Oberfläche GoLauncher X
Als Vorgabe sind hier schon die Ordner "Werkzeug", "System", "Spiele" vorbelegt. Es können jedoch auch eigene angelegt werden (im Beispiel der Ordern Navigation oder auch Sozial für socialweb-Dienste). Weitere Vorschläge sind hier Web, Daily und diverse andere. Hierbei werden angelegte Ordner nur dann gezeigt, wenn auch Apps drin sind, ansonsten erscheinen diese nicht im Menü.
Ein weiterer Vorteil ist, dass Apps verborgen werden können (Hide application), so dass im Menü tatsächlich nur die Apps aufgeführt werden, die man auch regelmäßig nutzen mag. Daneben besteht die Möglichkeit die einzelnen Anwendungen alphabetisch, nach Installationsdatum oder auch nach Häufigkeit der Nutzung zu sortieren.

Auf den Homescreen können Apps durch ein längeres Drücken auf das Icon Umbenannt werden, ein neues ProgrammIcon erhalten, vom Homescreen gelöscht oder auch deinstalliert werden. Durch ein längeres Drücken auf einer freien Stelle können Anwendungen hinzugefügt werden, Ordner angelegt werden, Widget eingeblendet werden oder auch Verknüpfungen angelegtt werden.

Ferner kann neben dem vorhandenen Dock (untere vier Symbole) noch bis zu zwei weitere Docks angelegt werden, so dass hier ein "Schnellstartmenü" angelegt werden kann und entsprechend durch 12 Symbole durchgeblättert werden kann. Hierbei ist es auch möglich die Programmicons zu verändern. So ist das Symbol meines Browsers bspw. die mit Kreide gezeichnete Weltkugel.

Über verschiedene Erweiterungen kann Go Launcher auch noch entsprechend erweitert werden.

Hier benutze ich die Kontaktverwaltung Go Contact welche einen Ersatz der Kontaktverwaltung (mit der Integration von Gruppen und Favoriten) aber auch die Oberfläche zum Anrufen (Nummernfeld oder Kontakte) wird entsprechend angepasst.

Über den GO Media Manager wird auch der Aufruf von Bildern, Videos und Audio sehr angenehm und direkt aus der Menüoberfläche möglich. Hierbei passt sich der Mediamanager nahtlos in Go Launcher an, so dass hier ein schneller Aufruf von Videos, Bildern und sonstige Medien möglich ist.

Go Media Manager

In der Medienauswahl können einzelne Elemente können einzelne Bilder gelöscht sortiert aber auch über die Funktion "Share" diese per Mail, google+ oder andere installierte Apps weiter gegeben werden.

Über Toucher ist es ferner möglich die Bedienung noch mehr zu vereinfachen und weitere "Short-Wishes" hinzuzufügen. Hierbei ist ein Punkt konstant eingeblendet über den verschiedene Programme oder Funktionen aufgerufen werden können. Dieses ist insbesondere hilfreich bei den Einstellungen. Bspw. kann hier auf schnelle Weise das Smartphone als USB Speicher aktiviert werden.

Tastaturlayout
Die Anwendung Swype ersetzt die Standardtastatur durch eine Tastatur in der Worte durch Wischen statt Tippen eingegeben werden können. Zur besseren Worterkennung besteht auch die Möglichkeit ein Wörterbuch anzulegen und per Swype Connect zu synchronisieren. Somit liegt das Wörterbuch auch in einer Cloudlösung und kann auch bei anderen Smartphones oder Tablets verwendet werden. Da ich Swype schon in der Betaphase als sehr nützlich empfunden habe bin ich mittlerweile auch von der offizielen App mehr als begeistert.

Tasker/Energiemanagement
Eine weitere Anpassung ist noch EasyProfiles, zur Definition von verschiedenen Profilen in der diverse Einstellungen des Smartphone (Helligkeit, Lautstärke, Klingeltöne, ... usw.) hinterlegt werden können. Darüberhinaus gibt es die Möglichkeit in Regeln festzulegen, wann ein solches Profil aktiviert werden soll (bspw. ab 23 Uhr das Profil Nacht was das Telefon auf stumm stellt, oder abhängig von den Funkzellen die Aktivierung des Profils Arbeit etc.).
Easy Profiles Auswahl
Eigentlich hatte ich dieses aus Akkuschongründen angeschafft, aber es hat wesentlich mehr Potential. Unter anderen startet es um eine gewisse Uhrzeit eine Weckerapp und schaltet das Smartphone ansonsten auf stumm.

Fazit
Insgesamt hat mit diesen Apps die Oberfläche nicht mehr viel mit der vom Hersteller zur Verfügung gestellten App gemein und ermöglicht einen sehr weiten Grad der Individualisierung. Daneben ist es natürlich immer wieder schön etwas "Neues" zum Testen zu haben. ;-)

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Sonntag, 7. April 2013
17:21 Uhr

Android App: Zeiterfassung (Dienstreise und Projektverwaltung)

Ausgangslage
Unabhängig ob nun für Zeiterfassung für Dienstreisen oder zur Abrechnung eines Projektes kann eine genaue Zeiterfassung sehr hilfreich sein. Zur Reisekostenabrechnung reicht vermutlich eine Angabe der Reisezeit, Arbeitszeit und gegebenenfalls auch die Angabe von Pausenzeiten. Bei der Abrechnung eines Projektes benötigt man sicherlich auch eine ausgefeiltere Tätigkeitsbezeichnung mit Kommentaren oder auch gemachte Auslagen.

Für beide Zwecke kann ich unterschiedliche Apps empfehlen. Beide Apps sind kostenlos bieten aber die Möglichkeit die Entwickler durch eine Spende zu untersttützen.

A) Dienstreise Travellog
B) Projektabrechnung Timesheet


Lösung: Dienstreise

Hier ist Travelog das Tool der Wahl.
Marketlink: TravelLog

Diese App ist definitiv nach dem KISS-Prinzip gestaltet und bietet eine Oberfläche mit drei Buttons. Hier sind die Kernfunktionen "Arbeit", "Reise" und natürlich auch "Pause" hinterlegt.

Oberfläche TravelLog

Im Grunde bedarf es bei einer Reiserfassung ja auch nur die Funktion Arbeit, Reise und Pause. Die einzelnen Abschnitte können im Nachhinein auch mit einen Kommentar versehen werden und über das Kontextmenü auch als Mail versendet werden. Hierbei werden die Zeiten direkt als Mailtext versandt, so dass diese dann beispielsweise in einer Reisekostenabrechnung übertragen werden können. Auch diese App kann über ub0r.de Spende die eingeblendete Werbung deaktiviert werden.



Lösung: Projektabrechnung

Hier ist Timesheet das Tool der Wahl.
Marketlink: Timesheet - Zeiterfassung
Diese App hat neben der Zeiterfassung auch eine direkte Projektverwaltung, so dass für unterschiedliche Projekte entsprechende Zeiten (und weitere Angaben) erfasst werden können.

Beim erstmaligen Start der App kann direkt ein Projekt angelegt werden, oder alternativ ein vorhandenes Projekt ausgewählt werden für das Zeiten erfasst werden sollen.

Start von Timesheet

Im oberen Beispiel ist noch kein Projekt vorhanden, so dass direkt eines angelegt werden kann.

Neues Projekt anlegen
Zu den Projektdaten können Daten zum Auftragsgebeer, Ort, Stundenlohn und Status eingegeben werden. Sofern es ein Projekt mit Präsenszeiten und WLAN vor Ort ist, kann hier auch WLAN Tracking aktiviert werden, so dass bei der Ankunft in der Nähe des WLAN automatisch die Zeiuten erfasst werden.

Ferner gibt es bei der Projektansicht später auch die Möglichkeit über Statistiken die erbrachten Stunden und Einheiten anzusehen.

Ist das Projekt angelegt, so kann beim Start der App (oder über Widget) die Arbeit innerhalb dieses Projektes gestartet werden.



Die Zeiterfassung beginnt dann und kann entweder über Pause oder Stop unterbrochen beziehungsweise angehalten werden.

Die Zeit läuft

Ist die Arbeitszeit abgelaufen können weitere Angaben zur Tätigkeit erfasst werden.

Weitere Angaben zur Tätigkeit
Hier können sowohl Beschreibungen zur Tätigkeit, der Ort der Leistung (über GPS auswählbar) oder auch die Stimmung hinterlegt werden. Sofern es sich um ein Projekt mit Stundenlohn handelt kann hier auch bezahlt ausgewählt werden, so dass hier auch der Stundenlohn berechnet wird.

Bei den Zeiteinheiten können auch weitere Angaben hinterlegt werden.

Details zur Zeiteinheit

Die einzelnen Zeiteinheiten können weiter bearbeitet werden, so dass hier auch entsprechende Auslagen oder weitere Notizen hinzugefügt werden.

Die Exportfunktion findet sich im Menü der App unterhalb von Timesheet (die Startoberfläche), Projekte (eien Projektübersicht) und eben die Exportfunktion.

Aufrufen der Exportfunktion

Hierbei ist die Exportfunktion von Timesheet wesentlich komplexer als die vorherige Ansicht.


Exportparameter
Hier können dann sowohl die vorhandenen Projekte und die entsprechende Felder (Zeiten, Beschreibung, Projekt, Ort, Stimmung, Auslagen, Auftraggeber, Tags und vieles mehr) ausgewählt werden. Als Exportformate können hier XLS und CSV gewählt werden. Die Datei kann dann per Mail oder über andere Apps aus der App weitergegeben werden.
Eine ebenfalls wichtige Funktion ist aber auch definitiv "Unterstütze mich" um den Entwicklern als kleines Danke ein Bier auszugeben. :-)

Time for a beer ;-)
Hierbei kann eine freiwillige Unterstützung von 3,99 Euro an die Entwickler gesandt werden. Alternativ kann auch über die Website timesheet.rauscha.com eine Untertützung geleistet werden.

Fazit:
Für eine umfangreiche Projektabrechnung würde ich defintiv Timesheet empfehlen, sofern nur eine Zeiterfassung für Dienstreisen erforderlich ist, dürfte TravelLog definitiv mehr als ausreichend sein.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Samstag, 4. August 2012
14:53 Uhr

Android App: Buchverwaltung MyBookDroid (Android App zum Bücherarchivieren mit ISBN Scanner)

Eines meiner ersten geschriebenen umfangreicherern Programme war tatsächlich eine Verwaltung meiner Lieblingsbücher inklusive Inhaltsangabe und Bewertung, die man in einer klassischen MS DOS Oberfläche aufrufen konnte und durch unterschiedliche Kategorien navigieren konnte. Das ich schon damals recht buchaffin war, kann auch anhand kaestnerfuerkinder.net geschlussfolgert werden.

Buchverwaltung

Anfangs hatte ich Librarything als Bibliotheksverwaltung in Betracht gezogen. Diese hatt für mich jedoch den Nachteil, dass hier nur eine Internetseite für die Verwaltung der eigenen "Bibliothek" zur Verfügung steht, daher bin ich mittlerweile mit zunehmender Begeisterung auf die Android App "MyBookDroid" gestossen von der ich sehr begeistert bin.

Die Vorteile dieser App sind in meinen Augen:
- eine durchdachte Oberfläche
- die Möglichkeit Bücher über einen EAN Code einzscannen (oder manuell über die ISBN)
- und dass ich diese immer dabei habe und so auch problemlos Buchempfehlungen weiter geben kann.

Technische Vorraussetzungen:
Zum einen benötigt man natürlich die App selbst:
Market/Play Link:MyBookDroid
Die App selbst gab es kostenlos (mit dezenter Werbeinblendung) oder per InAppKauf auch als Premiumversion ohne Werbung (für etwa 1,55 €).
  • Nachtrag
    Leider wurde vom Entwickler die APP zwischenzeitlich aus den Play Store entfernt, daher ist diese nur noch von Personen aufrufbar, die schon einmal diese App installiert haben. An anderer Stelle im Netz könnte die APK (Installationsdatei) durch die Stichwörter org.zezula.bookdiary noch gefunden werden. Der Entwickler hat dafür eine neue App veröffentlicht, die mit der Oberfläche books.google.de zusammen arbeitet. Hier können dann einzelne Regale angelegt werden und über die App Bücher eingescant werden. Die neue App lautet My Library und stammt ebenfalls von ANDZEZ. Der Vorteil dieser App dürfte sein, dass der Buchbestand sich auch direkt mit Google synchronisiert und dadurch die Buchverwaltung auch weiterhin online und offline zur Verfügung steht. Dafür kann die Regalverwaltung nur in der Weboberfläche erfolgen.


Zum Scann der Bücher ist eine entsprechende Zusatzapp notwendig. Hier verwende ich sehr gerne:
Market/Play Link:Barcode Scanner von ZXING.
Einmal eingetragen können die einzelnen Buchdaten jederzeit angezeigt werden, ohne dass eine Internetverbindung notwendig ist. Lediglich beim Eintragen von Büchern ist die Internetverbindung erforderlich, da bspw. über Amazon die einzelnen Buchdaten abgefragt werden.

Oberfläche
Nach Start der App ist folgender Oberfläche zu sehen:
Oberfläche / Hauptmenü

Die Funktionen bewirken im einzelnen:
Create book
Hier können manuell Bücher eingetragen werden. Dieses ist zum einen für Bücher ohne ISBN hilfreich. Denkbar ist es aber auch Dokumentationen oder andere Unterlagen entsprechend einzutragen. Als Datenfelder stehen dabei folgende zur Verfügung:
Create book
Book title (Buchtitle)
Author (Autoren, wobei mehrere mit Komma getrennt werden können)
ISBN (so vorhanden)
Subject (Thema)
Publisher (Verlag)
Publish date (Datum der Veröffentlichung)
Binding (Buchbindung)
Number of Pages (Seitenanzahl)
Description (Beschreibung)

Add ISBN /Scan ISBN
Diese Daten können, so das Buch eine ISBN hat auch automatisch erhoben werden. Hierfür ist die Funktion "Add ISBN" oder "Scan ISBN" hilfreich.
Hinzufügen über Add ISBN
Statt der manuellen Eingabe der ISBN ist auch das Scannen des ISBN Codes möglich. Probleme hatte ich hier bisher lediglich, wenn der ISBN Code einen Buchstaben bspw. X enthält. Dieses ist aber eher selten der Fall.

Buchdetails
Ist das Buch bspw. bei Amazon gelistet werden direkt die Buchdetails angegeben und ein Eintrag in MyBookdroid angelegt:
Buchdetails
Die einzelnen Daten (bspw. Cover oder Beschreibung) können dann über Details auch noch verändert werden.
Kleiner Hinweis am Rande:
Als Beispielbuch ist hier "PHP für dich" verwendet worden. Diese Einführung im Bereich PHP ist wirklich empfehlenswert und vielleicht auch einigen durch das Onlinetutorial bekannt.

Booklist
In der "Book list" werden alle gespeicherten Bücher aufgelistet. Diese können dann auch entsprechend durchsucht werden:
Book list
Die einzelnen Bücher können auch mit entsprechenden Tags versehen werden (Have read, reading now, To Read, Favourite, I own, Want to Buy/own),Lent to (hierzu nachher mehr) so dass diese als Reiter ebenfalls in der Liste ausgewählt werden können. Ferner kann über die Lupe auch ein bestimmtes Buch ausgewählt werden.
Die Bücher selbst können nach folgenden Kriterien sortiert werden:
- Author (Autorenname)
- Title (Buchtitle)
- Publish date (Datum der Veröffentlichung)
- Date added (Hinzfügedatum)
- Rating (Unter Buchdetails können die Bücher mit bis zu 5 Sternen bewertet werden).

Shelves
Über Bücherregale können die Bücher noch weiter differenziert werden. Jedes Buch kann hierbei in unterschiedliche Regale gestellt werden. Auf diese Weise können die Bücher noch weiter unterteilt und entsprechend gefunden werden.
Shelfes
Über die Schaltfläche "+" können noch weitere Buchregale hinzugefügt werden.
Daneben kann hier auch eine Liste aller vorhandenen Autoren eingesehen werden und die entsprechenden Bücher angezeigt werden.
Authors



Buchfunktionen
Innerhalb des Buchmenü kann über die Funktion "Add to shelf" ein Buch in eines oder mehrere Regale gestellt werden.
Buchmenü
Eine ebenfalls sehr nützliche Funktion ist hier die Möglichkeit Bücher zu verleihen (und festzuhalten an wen diese verliehen worden sind.
Lend the book ein nochamliges Aufrufen diser Funktion gibt das Buch auch wieder zurück bzw. löscht diesen Eintrag.

Innerhalb der Buchliste sehen ausgeliehene Bücher dann wie folgt aus:
Liste ausgeliehener Bücher
Hier gibt es auch eine Extraliste "Lent to" wo alle ausgeliehene Bücher aufgelistet sind.

Wird ein Buch wieder zurückgegeben ist es möglich in der Buchliste lange auf das Buch zu drücken um ein Kontextmenü aufzurufen:

Buchfunktionen nach langen Drücken
Alternativ kann die Funktion "Lent to" in den Buchdetails erneut aufgerufen werden und hier ein leerer Eintrag generiert werden.

Die Funktion "Share the book" ermöglicht die Weitergabe der Buchdaten als Empfehlung über verschiedene Dienste. Hier wird ein entsprechender Amazon Partnerlink des Entwicklers zur Verfügung gestellt.


Datenexport/Import
Eine vielfach nachgefragte Möglichkeit des Export oder Import von vorhandenen Büchern ist ein wenig versteckt aber durchaus auffindbar.

Im Hauptmenü befindet sich der Punkt "Database".
Hauptmenü - Database
Hier sind neben den Backupfunktionen auch Export und Importfunktionen sowie eine Aktualisierung der einzelnen Buchcover vorhanden.
Funktionen unter Database
Hier ist es nun möglich alle Buchdaten auch nur die ISBN Codes zu exportieren um diese dann beispielsweise in eine andere Anwendung (bspw. auch librarything) zu verwenden.

Nachtrag:
Um die Daten von einer MyBookDroid Version auf eine andere Version zu exportieren empfiehlt sich der Punkt "Create Backup". Nun wird im Unterordner backup eine Datei mit entsprechenden Dateinamen angelegt. Diese kann nun auf eine andere MyBookDroid Installation in den Ordner backup kopiert werden und durch die Funktion "Restore Backup" wieder eingebunden werden.



Die Daten liegen dabei unter:

/sdcard/MyBookDroid/backup

und haben die Endung .backup.

GRds. sollten hier für die einzelnen Wochentage sogar Datensicherungen vorliegen für eine aktuelle Datensicherung empfiehlt es sich jedoch einen passenden Namen auszuwählen.
Über die Funktion "Restore Backup" erscheint nun die Option "Select a backup file" wo die entsprechende Datei dann direkt ausgewählt und importiert werden kann.

Fazit:
Insgesamt hat mich diese App unheimlich überzeugt und beweist auch im Alltag immer wieder ihre Vorzüge. Gerade bei Trilogien ist es oftmals hilfreich im Buchladen nochmals Autor oder Serienname nachschlagen zu können oder auch nachsehen zu können, welche Bücher man vom Autoren schon kennt. Daneben eignet sich diese App dazu, Fachbücher in Form einer Einkaufsliste festzuhalten und später einzukaufen; oftmals hat ein Kollege eine gute Buchempfehlung aber es fehlt der Zettel die Buchdaten aufzuschreiben. Mit MyBookDroid habe ich das Buch schnell notiert und kann es mir später in aller Ruhe noch einmal ansehen. Außerdem ist es durchaus auch von Vorteil einen etwas genaueren Überblick über den heimischen Buchbestand zu haben... ;-)

Wenn ich tatsächlich meinen Berufswunsch (zu Schulzeiten) verfolgt hätte wäre ich vermutlich Diplombibliothekar geworden und würde mir nun Gedanken darum machen, ob ich meine Bücher nicht doch kennzeichnen sollte, indem ich mir zum Beispiel hier Stempel online ordern würde um eine entsprechende Signatur über Standort, Kategorie und Einordnung meiner Bücher festzulegen. Glücklicherweise haben wir unsere Bücher jedoch tatsächlich alphabetisch nach Autoren sortiert, so dass ich hier auch anhand der alphabetischen Autorenliste in der App auf schnelle Weise das passende Buch finden kann.

Da in der Anfangszeit meiner Homepage auch eine Unterseite zu verschiedenen Bücherseiten (und ein Buchwebring) vorhanden war, ist es allerdings auch nicht weiter verwunderlich, dass ich mich sehr über ein Weihnachtsgeschenk gefreut habe. Für besondere Bücher habe ich tatsächlich einen "Ex Libris" Stempel durch den klar hervor geht, dass das entsprechende Buch von mir geliehen wurde.

Buchstempel "Ex Libris Andreas Unkelbach" :-)

Hier gibt es mittlerweile richtig schöne Motive und bei manchen Büchern überwinde ich tatsächlich die Scheu, so dass hier aus den Büchern von Andreas Unkelbach zu lesen ist :-), obgleich dieses nicht immer die Chance erhöht ausgeliehene Bücher ohne Erinnerung wieder zurück zu erhalten.


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Mittwoch, 30. Mai 2012
18:09 Uhr

Seitenupdate: Apps für Android

Auf der Seite Apps für Android habe ich die von mir häufig eingesetzten Androidanwendungen zusammengestellt und zwischenzeitlich auch auf Google Play statt android market verlinkt. Somit dürfte eine direkte Nutzung der Apps möglich sein. Eventuell ist hier ja auch die ein oder andere sinnvolle Erweiterung für das eigene Smartphone zu finden. Teilweise möchte ich die ein odere andere Apps aus meinen Alltag auch nicht mehr missen.

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Samstag, 27. August 2011
21:25 Uhr

Momox Scanner Buchverkauf

Momox, ein Gebrauchtbücherhändler, ermöglicht es nun auch per Android APPS die Bücher (und auch DVDs, Spiele etc.) per EAN Code zu scannen, so dass direkt ein Warenkorb (inklusive erzielter Preise) erstellt werden kann und dieser an eine Mailanschrift gesandt wird. Interessant an Momox.de ist, dass hier direkt Verkaufspreise ersichtlich sind und auch keine Versandkosten für den Verkauf anfallen.
Ferner bietet der Anbieter auch noch Cashback per Qipu an (derzeit 10 %). Nähere Informationen dazu findet sich im Artikel "Cashback Quipu".

App:
momox Scanner Beta
Händler:
Momox.de

Spiegel online stellt in einen Artikel zum Thema "Verkaufen im Internet"  auch einige Alternativen zum Onlineverkauf gegenüber und verweist unter anderen auf die Verkaufsplattform werzahltmehr.de. Gerade mit Momox habe ich jedoch sehr gut Erfahrungen und besonders bei Büchern stellt dieses eine bessere Alternative als bspw. Ebay dar.
 

Weitere (zumindest für mich sinnvolle) Apps für Android habe ich ebenfalls auf eine Extraseite aufgeführt.

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Sonntag, 13. März 2011
12:13 Uhr

Google Kalender (Kalender fehlt in Android)

Ausgangslage:

Innerhalb des Google Webkalender werden mehrere Kalender verwaltet. Am Smartphone (Android) werden innerhalb des Kalender aber nicht mehr alle angezeigt, obgleich alle Kalender aktiviert und synchronisiert werden.

Lösung:

Hier kann ein Fehler in der Synchronisation vorliegen. Eine einfache Lösung besteht in der Löschung des Kalenderspeicher und der erneuten Synchronisation mit den vorhanden Google Account.

Dieses ist über folgende Einstellung möglich:

Menü->
Einstellungen->
Anwendungen->
Anwendungen verwalten->
Alle->
Kalenderspeicher

und hier die Option "Daten löschen".

Nun müssen die vorhandenen Kalender erneut synchronisiert werden und alle Daten sind wieder vorhanden.

Hinweis:
Es werden alle Kalendereinträge innerhalb des Smartphone gelöscht und bei der erneuten Synchronisation nur ein Monat in die Vergangenheit aktualisiert. Aber die Zukunft ist wieder planungssicher.

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