Andreas Unkelbach
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Artikel zum Stichwort BC

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Donnerstag, 14. September 2017
07:01 Uhr

Selektionsvariante KOK5 und Statusselektionsschemata zur Auswertung gesperrter Innenaufträge

Im Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling« bin ich ausführlich auf das Thema Varianten von Berichten zur Vorbelegung von Selektionsfeldern sowie auf die Selektionsvarianten (zum Beispiel über Kostenstellen mit der Transaktion KS13 oder über Innenaufträge in der Transaktion KOK5) eingegangen durch die über vordefinierte Merkmale Stammdaten wie Kostenstellen oder Innenaufträge in Berichte selektiert werden können.

Innerhalb der KOK5 kann tatsächlich zwischen den "Auftragsphasen" ERÖFFNET, FREIGEGEBEN, TECHNISCH ABGESCHLOSSEN und ABGESCHLOSSEN selektiert werden. Sofern nun aber Projekte GESPERRT werden, wenn diese fertig sind und nicht der Status auf ABGS für Abgeschlossen gesetzt wird kann dieser in der KOK5 nicht auf Anhieb selektiert werden.

Im Abschnitt STATUS findet sich jedoch auch ein Feld Statusselektionsschemata. Über dieses ist es tatsächlich auch möglich Innenaufträge mit Status SPERR auszuwerten, ohne dass hierfür eine Query wie im Artikel "SAP Query: Systemstatus CO Innenauftrag" oder "Änderungsbelege zu Systemstatus (JEST) bei Innenaufträgen per Query auswerten" beschrieben gesetzt werden muss.

Hierzu kann im Customizing über die Transaktion SPRO unter folgenden Pfad ein Selektionsschemata eingesetzt werden
  • CONTROLLING
  • INNENAUFTRÄGE
  • AUFTRAGSSTAMMDATEN
  • SELEKTION UND SAMMELBEARBEITUNG
  • Statusselektionsschemata definieren
Alternativ ist das auch direkt über die Transaktion BS42 möglich. Technisch sind diese in der Tabelle TJ48 "Prüftabelle der Selektionsids" gespeichert.

Nach Aufruf der Transaktion kann über die Schaltfläche NEUE EINTRÄGE ein Selektionsschemata angelegt werden. Der Eintrag muss dann markiert werden und über den Punkt SELEKTIONSBEDINGUNG kann dazu ein oder mehrere STATUS per UND verknüpft werden. Als Beispiel kann hier ABGS und SPER in die Spalte Status eingetragen werden.

Damit umfasst diese Selektionsvariante alle abgeschlossenen / gesperrten Innenaufträge. Über die Spalte NICHT (Checkbox) kann hier auch eine negative Selektion (sprich entspricht nicht diesem STATUS) ergänzt werden.

Nachdem dieses angelegt worden und per Customizing-Transportauftrag transporiert worden ist (Tabellenpflege) besteht nun die Möglichkeit in der KOK5 dies als Selektion im Feld STATUSSELEKTIONSSCHEMATA zu hinterlegen.

Interessant wird das ganze dadurch, dass im Feld Auftragsgruppe auf diese in der KOK5 angelegten Selektionsvariante in der F4 Auswahlhilfe zugegriffen werden kann, wenn die entsprechende Option gesetzt ist.

Interessant kann dieses werden, wenn eine Kostenstelle selektiert wurde und als zugeordnete Innenaufträge alle zugehörigen nicht gesperrten Innenaufträge zum Beispiel beim Report Writer / Report Painter Bericht selektiert werden soll.

Diese Möglichkeit ist durch Kombination des SELEKTIONSSCHEMATA in einer Selektionsvariante und der Vorgehensweise im Artikel "CO Objekte indirekt auswerten Teil 1/2 hier: Anhand Kostenstelle im Report Writer zugeordnete CO Objekte Innenauftrag und Kostenstelle" beschrieben.

Gerade solche Kniffe (oder nennen wir es Tipps und Tricks) sind ein Grund, warum mir das Projekt "Buchveröffentlichung »Berichtswesen im SAP®-Controlling«" oder auch mein Vortrag am FICO Forum 2016 (siehe "Vortrag Controlling Tipps aus der Praxis für die Praxis und die Espresso digitale SAP Bibliothek Flatrate") tatsächlich Freude gemacht hat insbesondere, da das Thema Berichtswesen im Controlling tatsächlich auch ein Herzensthema von mir ist.

Sollte dies ebenfalls Interesse geweckt haben verweise ich gerne auf die Möglichkeit des Onlineshop auf dieser Seite sowie für Hochschulen auf die Neuigkeiten meines Verlages zum Thema "SAP-Flatrate für Hochschulen - Digitale SAP-Fortbildungsplattform für Studenten und Hochschulmitarbeiter".

Über eine Jahrespauschale erhalten alle Studenten und Hochschulangehörige Zugriff auf die digitalen SAP-Bibliothek von Espresso Tutorials und damit einem breiten, praxisnahen Wissenspool rund um SAP.  Die Vorteile der Flatrate habe ich schon unter SAP Know How vorgestellt und bin tatsächlich überzeugt vom Angebot.

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Dienstag, 12. September 2017
17:44 Uhr

DB650 - Untergrenze größer Obergrenze und Benutzerparameter per Massenpflege Benutzer (Transaktion SU10)

Vor einigen Jahren (genauer im Artikel "mySAP ERP 2005 Buchungskreis nicht vorhanden") gab es schon einmal einen Fall indem eine Ursache für einen Fehler in einen gesetzten Benutzerparameter lag. Zur Aufbereitung eines Programm (nennen wir es Kontoauszug) gab es bei der Auswertung eines Projektes für einen genauer definierten Projektzeitraum die Fehlermeldung "DB650 - Untergrenze größer Obergrenze" obgleich im Selektionsbildschirm kein solches Intervall definiert war.

Fehlermeldung DB650 bei Datenbeschaffung Budgetwerte aus logischer Datenbank

Ein genauerer Blick zeigt allerdings, dass hier wohl ein Unterprogramm zur Datenbeschaffung aus PSM-FM für die Ermittlung des Gesamtbudget (bzw. Jahresbudget) aus der logischen Datenbank F1F ausgelesen werden. Die Auswertung der Budgetbelege habe ich (allerdings mit der logischen Datenbank FMF) im Beitrag "Einzelposten Klassische Budgetierung Hierarchiebelge" beschrieben.

Dieses zum technischen Hintergrund.In unseren Fall kam es zur Fehlermeldung DB650 und es wurden nur die direkt gebuchten Kosten und Erlöse (bzw. Aufwand und Ertrag) dargestellt und nicht die Budgetbelege. Im ersten Moment war hier die Überlegung, dass hier ein Berechtigungsproblem vorliegen könnte. Die Überlegung war nicht wirklich falsch, da hier Berechtigungen auf einzelnen Finanzstellen (Kostenstellen) vorhanden sind, allerdings nicht auf die vorgelagertern Finanzstellen innerhalb der Finanzstellenhierarchie. Allerdings war dies eine falsche Spur.

Die Ursache waren zwei gesetzte Benutzerparameter beim SAP User.

Hintergrund Benutzerparameter (Auswerten per Tabellen)

Technisch werden durch Benutzerparameter bestimmte Felder anhand der Feldnamen mit Vorschlagswerten als Standardwerte  gesetzt. Die Feldnamen sind innerhalb der SAP Maske durch die Taste "F1" für Hilfe und dort auf "technische Info" innerhalb der Felddaten einsehbar. Diese können im Register Parameter vom User selbst durch die Transaktion SU3 oder SU52  ebenso wie durch die Benutzeradministration in der Transaktion SU01 ebenfalls im Register Parameter gesetzt werden. Die vorhandenen Parameter im SAP System sind in der Tabelle TPARAT gespeichert. Sofern eine Zuweisung für einen User getroffen wurde werden diese Einstellungen in der Tabelle USR05 je Benutzer gespeichert. Die Rangfolge solcher Parameter ist im Artikel "PSM: Selektionsvarianten und Wertübernahme aus vorherigen Selektionen" angesprochen und gilt natürlich nicht nur im Modul PSM.

Diese Tabellen lassen sich per SE16, SE16H oder per Query betrachten.
 

Ursache für Fehlermeldung Parameter VPE und BPE

Die Ursache für obige Fehlermeldung DB650 war, dass zwar der auszuwertende Fond aus der Selektion des Kontoauszug und das Berichtsjahr als Selektionsparameter zur Datenbeschaffung der Budgetwerte übertragen worden sind jedoch nicht die auszuwertenden Perioden,

Diese wurden jedoch durch die Parameter VPE "von Periode" und BPE "bis Periode" vorbelegt waren. Es reichte schon aus den Parameter VPE mit 1 zu vergeben, da BPE dann inital mit 0 vorbelegt ist und damit hier der Bis Wert kleiner als der Von Wert ist.

Entsprechend ist es sinnvoll entweder beide Parameter nicht vorzubelegen (auch nicht ohne Wert) oder alternativ auf von Periode 1 bis Periode 12 (oder 16) zu setzen.

Massenpflege SU10 für Parameter

Eine Massenpflege von Benutzerstammdaten kann über die Transaktion SU10 erfolgen.
Diese ist im SAP Menü unter
  • ADMINISTRATION
  • BENUTZERPFLEGE
  • Massenpflege Benutzer (Transaktion SU10)
zu finden.

Nach Selektion der einzelnen User (entweder über Addressdaten, Berechtigungsdaten oder Anmeldedaten) oder über Angabe der einzelnen Benutzerdaten in einer Liste kann über die Schaltfläche  ÄNDERN im Reiter PARAMETER einzelnen Parameter per Hinzufügen oder Wegnehmen durch die Set-/Get--Parameter-Id mit Parameterwert versehen werden.

Hier bietet sich dann das Hinzufügen des Parameter VPE mit Parameterwert 1 und BPE mit Parameterwert 16 an (um auch die Sonderperioden in bestimmten Berichten vorbelegen zu können. Die Massenpflege von Benutzern ermöglicht natürlich auch eine Adresspflege, Festwerte oder auch das Zuordnen von Rollen oder Profilen.

Ein Benutzerabgleich der Berechtigungswerte per PFUD und der Hintergrund dazu ist im Artikel "SAP Basis Basic oder dank SU53 oder ST01 Trace fehlende Berechtigungen finden" zu finden.
 

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Dienstag, 4. April 2017
18:48 Uhr

MS Word als Editor für Langtexte bei CO Innenauftrag und Kostenstelle sowie SAP Script und Smart Forms festlegen

In der Stammdatenpflege von CO Innenauftrag (Transaktion KO02), Kostenstelle (Transaktion KS02) oder auch bei Kostenarten (Transaktion KA02) besteht die Möglichkeit neben einer Beschreibung auch für die einzelnen Beschreibungen einen Langtext zu pflegen.

Langtextpflege zur Beschreibung von Innenauftrag oder Kostenstelle

Hierzu ist die entsprechende Schaltfläche neben der Beschreibung anzuklicken (Langtext anzeigen bzw. pflegen) und es kann für einzelne Sprachen eine ausführliche Beschreibung zum CO Objekt hinterlegt werden.

Eventuell muss hier noch die zu pflegende Sprache des Feldes gewählt worden.

Danach können hier im SAP Editor ausführlichere Informationen (zum Beispiel Historie bei sich ändernden Kostenstellenbezeichnungen oder sonstige ausführliche Informationen zum CO Objekt) hinterlegt werden.

Da hier mehr als eine Zeile zur Verfügung steht ist dies eine gerne genutzte Stelle für ausführliche Informationen zum jeweiligen Objekt.

Bisher war hier immer ein Editor in SAP aufgerufen und man konnte über
  • SPRINGEN
  • EDITOR WECHSELN
auf einen Zeileneditor wechseln. Dieser Punkt ist noch immer möglich, jedoch wird nun statt eines SAP Editor ein in SAP eingebundenes MS Word (Winword) eingebunden mit reduzierten Schaltflächen in dem die Texte bearbeitet werden können.

MS Word als Editor für SAP Script

Seit SAP ERP [Central Component (ECC)] 6.2 Enhancement Package 42 ist es möglich MS Word als Editor für SAP Script bzw. Smart Forms zu aktivieren. Ab aktuelleren Releases kann nur noch MS Word als Editor für SAP Script bzw. Smart Forms verwendet werden.

Grundsätzlich sollte in der Transaktion I18N Internationalisierung unter den Punkt I18N Customizing durch die Option MS Word als Editor möglich auf Word als Editor zu wechseln.

Dieses ist neben SAP Script und Smart Forms auch erforderlich um Standardtexte zum Beispiel in der Transaktion SO10 für den Anmeldehinweis beim Anmeldeschirm von SAP zu bearbeiten (siehe hierzu auch im berater-wiki.de unter "Pflege SAPscript-Textbausteine mit Transaktion SO10 (ID = ST)").

Eine Deaktivierung von MS Word als Editor für SAPscript und Smart Forms scheint allerdings nur noch per ABAP Report möglich zu sein. Hierzu muss mit der Transaktion SA38 der Report RSCPSETEDITOR gestartet werden.

Danach erfolgt eine Auswahl in der für
  • SAPScript
  • Smart Forms
festgelegt werden kann, dass hier MS Word als Editor verwendet werden soll.

Sofern diese Option aktiviert oder deaktiviert muss diese Option noch über die Schaltfläche "Aktivieren" aktiviert und damit produktiv geschaltet werden.

Diese Einstellung ist eine laufende Einstellung zu der kein Transportauftrag erstellt wird. Die Einstellung selbst wird in der Tabelle TCP0I "Parametertabelle für i18n-Systemkonfiguration" in den Feld sapscript_editor beziehungsweise. smartforms_editor im Feld Name ("Parameter fuer I18n Systemkonfiguration") und im Feld Value ("Wert für i18n-Systemkonfigurationsparameter (TCP0I-Wert)") mit der Ausprägung MSWord festgealten.

Ferner sind in dieser Tabelle auch letzte Änderer (LASTUSER) und Zeitpunkt der Änderung (TIMESTAMP) festgehalten.

Fazit

Da es bis auf die neue Ansicht kaum Funktionseinschränkungen bei der Nutzung von MS Word zur Pflege der Langtexte gibt und künftig SAP Script nur noch über MS Word gepflegt werden kann, ist es vielleicht tatsächlich empfehlenswert hier sich mit der neuen Oberfläche anzufreunden.

Interessant ist aber tatsächlich an welche Stellen SAP Script eingesetzt wird. Mir war die Textpflege bisher nicht bewusst als SAP Script Anwendung aufgefallen, was aber möglicherweise auch daran liegen mag, dass ich bisher nicht bewust mit SAP Script gearbeitet habe. Negativ aufgefallen wäre es mir vermutlich eher, wenn im Report Painter oder bei Rechercheberichten die Pflege der Kopfzeile davon betroffen wäre.

Gerade hier nutze ich, wie auch schon im Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer" sehr gern die Möglichkeit der Arbeit mit weiteren Texten. Zugegeben sind hier aber keine weiteren Sprachversionen zu pflegen. Gleiches gilt auch für andere von mir gerne genutzten Auswertungstool in SAP, die ich aber auch schon im Artikel "Unterschiedliche Auswertungsmöglichkeiten im Controlling (Report Writer, Recherchebericht, SAP Query) und natürlich Excel ;-)" zusammengestellt habe und auf die ich im Verlauf des Jahr 2017 sicher erneut noch einmal zurück kommen werde.

Bis dahin zeigt sich aber gerade an einen solchen Beispiel, wie sinnvoll der Austausch zwischen SAP Basis und den anderen Modulverantwortlichen (Keyusern) sein kann, so dass hier die Verwunderung über eine neue Oberfläche in SAP nicht allzu groß ist.

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Nebenbei in der digitalen SAP Bibliothek von Espresso Tutorial (siehe auch SAP Know How)  sind auch Bücher wie "Praxishandbuch SAPscript für SAP ERP" oder "Praxisbuch SAP® Interactive Forms und Adobe® LiveCycle Designer" (Amazon Partnerlink) enthalten, so dass sich auch in dieses Thema vertieft werden kann :-)

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Samstag, 3. September 2016
22:14 Uhr

Kundeneigene Transaktionen zu Berichten in PSM FM Haushaltsmanagement zum Beispiel Belegjournal anlegen (Variantentransaktion)

Im Rahmen einer Überarbeitung eines PSM-FM Berichtswesen sollen neben den Rechercheberichten auch Varianten zu Einzelpostenlisten als eigene Transaktion in ein Benutzermenü (siehe Artikel "Benutzereigene SAP Menüs (Favoriten, Benutzermenü, Bereichsmenü)") hinterlegt werden. Auf diese Weise können Infouser direkt bestimmte Informationen, so zum Beispiel Sachmittel, als Liste auswerten ohne, dass sie vorher genau auswählen müssen ob sie nun Personalkosten, Lehrbeauftragte und Hilfskräfte oder Sachmittel angezeigt bekommen wollen.
Ferner können durch die geschickte Wahl einer Variante auch erledigte Positionen, wie abgebaute Mittelbindungen, ausgeblendet werden, so dass nur die relevanten Positionen innerhalb einer Einzelpostenliste dargestellt werden und später auch nach Excel exportiert werden können (siehe auch "Grundlagen - Berichte von SAP nach Excel exportieren" )

Die Grundlagen zur Erstellung eines Recherchebericht in PSM-FM (Public Sector Management-Haushaltsmanagement) habe ich in den Artikeln "Saldenliste für Fonds im Haushaltsmanagement Saldo gegen Ertrag und Saldo gegen Budget" und "Recherchebericht Budget + Ertrag ggü. Aufwand" ausführlich beschrieben. Allerdings sind Rechercheberichte mittlerweile auch im Bilanzreporting oder in der Ergebnisrechnung ein Berichtstool wie im Artikel "Rechercheberichte im Modul FI (Bilanzanalyse)" gezeigt wird.

Solche Rechercheberichte können als Parametertransaktion, wie im Artikel "Parametertransaktion für Recherchebericht" beschrieben als kundeneigene Transaktion angelegt werden. Der Unterschied zwischen den einzelnen Transaktionsarten ist unter anderen auch im Artikel "Transaktion anlegen (Report, Parameter) bspw. für SAP Query / Unterschied Parameter- oder Reporttransaktion" beschrieben.

Nun soll aber für eine vorhandene Transaktion eine entsprechende Variante einer Einzelpostenauswertung angelegt werden.

Belegjournal - Obligo/Ist Alle Buchungen


Innerhalb des Belegjournal (Transaktion FMRP_RFFMEP1AX) zu finden unter
  • Rechnungswesen
  • Public Sector Management
  • Haushaltsmanagement
  • Infosystem
  • Einzelposten
  • Obligo und Ist
  • Alle Buchungen (Transaktion FMRP_RFFMEP1AX )
sind verschiedene Varianten zur Vorbelegung des Selektionsbildschirm angelegt worden.
 

Varianten zum Belegjournal PSM-FM Einzelposten

Hierbei sind verschiedene Felder schon ausgefüllt (u.a. auch mit Kennzeichen GPA ausschalten siehe Artikel "SAP Berichte alter Name Kostenstelle (falscher Stichtag)" oder auch "PSM: Selektionsvarianten und Wertübernahme aus vorherigen Selektionen") und müssen daher durch die Infouser nur noch um die relevanten Fonds oder Finanzstellen ergänzt werden.. Ein wichtiger Punkt ist auch hinter der Freien Abgrenzung unter den Obligo-Einzelposten der Punkt "Position erledigt" welcher per Optionen als Einzelwert aktiviert mit Leerzeichen gewählt sein sollte um abgebaute Mittelbindungen, die erledigt sind, nicht mehr anzeigen zu lassen.

Für die Anzeigevarianten (benutzerübergreifend oder benutzerspezifisch) ist hier auch das Berechtigungsobjekt S_ALV_LAYO mit der Aktivität 23 für Pflegen. Ist die Berechtigung nicht vorhanden können nur benutzerspezifische Layoutvarianten gespeichert werden.

Neben der Variante ALLGEMEIN sind hier auch SACH für Sachmittel und PERSONAL für Personalmittel angelegt worden, so dass über diese Varianten entsprechende Selektionen vorweggenommen werden können und die Infouser direkt mit dieser Variante arbeiten können.

Nun sollen für diese einzelnen Varianten kundeneigene Transaktion (als Z* oder Y*) angelegt werden.

Der erste Gedanke wäre hier tatsächlich, vergleichbar zu CO Berichten eine sogenannte Variantentransaktion anzulegen.

Variantentransaktion anlegen

Anstatt hier direkt anhand des Belegjournal das Beispiel durchzugehen möchte ich die folgenden Schritte mit einen CO Bericht erläutern.

Nehmen wir an, dass für den Bericht S_ALR_87013611 eine entsprechende Variante ALLGEMEIN angelegt ist. Nun kann über die Transaktion SE93 eine neue Transaktion angelegt werden.

Nachdem der neue Transaktionscode angegeben worden ist ist hier zum Einen ein Kurztext für die Transaktion anzugeben und als Startobjekt eine Auswahl getroffen werden.

Die erste Wahl wäre hier

"Transaktion mit Variante (Variantentransaktion)".


Danach kann die ursprüngliche Transaktion ausgewählt werden, in unseren Beispiel also S_ALR_87013611 und über das Feld Transaktionsvariante die entsprechende Variante der Transaktion. Leider stehen hier dann nicht die angelegte Varianten zur Verfügung. Gleiches gilt leider auch für das Belegjournal. Vermutlich würde diese Art der Transaktion mit Varianten der Transaktion KOK5 (CO Innenauftrag Stammdatenliste) funktionieren.

Also der zweite Versuch

"Programm und Selektionsbild (Reporttransaktion)"


Hier kann der Report (Technische Info) zur Transaktion hinterlegt werden z.B. GP4QLQKH46VZJ3P1A40A23S3HJG850 für S_ALR_87013611 .

Hier funktioniert dann auch für das Selektionsbild 1000 der Start mit der Variante die direkt hinterlegt werden kann.

Leider ist dieses nicht möglich für den Report hinter den Belegjournal (Report RFFMEPGAX zur Transaktion FMRP_RFFMEP1AX) Es erfolgt die Fehlermeldung "Es wurden keine geeigneten Varianten für Bild 1000 gefunden".

Somit bleibt auch hier nur die vertraute

"Transaktion mit Parametern (Paramtertransaktion)"

Hier können nun ebenfalls für die Transaktion START_REPORT unter anderen die Felder
  • Reporttyp
  • Report
  • Erweiterter Name
  • Variante
mit Werten versorgt werden.

Dazu wird in der Transaktion SE93 eine Parametertransaktion angelegt mit den Vorschlagswerten für die Transaktion START_REPORT. Wichtig ist nun, dass das Feld Einstiegsbild überspringen aktiviert wird. Ferner sollten im Abschnitt Klassifikation die GUI EIgenschaften geerbt werden. Nachdem die Transaktion START_REPORT mit Enter bestätigt worden sind, kann per F4 Auswahlhilfe in der Tabelle mit Vorschlagswerten die einzelnen Dynprofelder ausgewählt werden.

Interessant sind nun folgende Felder
Name des Dynprofeldes Wert
Parametertransaktion für Recherchebericht RFFMEPGAX
D_SREPOVARI-REPORT RFFMEPGAX
D_SREPOVARI-VARIANT Die angelegte Variante bspw. SACH oder PERS

Sofern nun diese neu angelegte Transaktion gestartet wird, wird automatisch das Belegjournal mit den entsprechenden vorbelegten Feldern gestartet. Im Unterschied zu der eigentlichen Transaktion FMRP_RFFMEP1AX sind hier zwar noch weitere Abschnitte im Selektionsbild eingeblendet (Obligo/Ist und FI-Beleg), was am aufgerufenen Report liegt, aber auch diese Felder können per "Feld schützen" vor unbeabsichtigten Änderungen geschützt werden. Somit können also neben Recherchberichten auch Varianten des Belegjournal als eigene Transaktion angelegt werden.

Varianten schützen

Da diese Varianten durch die Parametertransaktion erwartet werden und die Transaktion START_REPORT nicht gegen das Berechtigungsobjekt S_TCODE geprüft wird sondern lediglich der hinter der Transaktion liegende Report (Berechtigungen für Recherchebericht oder auch Belegjournal) ist es notwendig, die Varianten zu speichern und die Option Variante schützen zu wählen.

Sollten einmal geschützte Variante dennoch bearbeitet werden, ist sicherlich der Hinweis auf den Artikel "Frühjahrsputz oder geschützte Varianten und nicht mehr benötigte Rechercheberichte entfernen oder reorganisieren", aber auch die Notwendigkeit angelegte Berichte ordentlich zu dokumentieren ist auch im Artikel "Fachliche und technische Dokumentation von Selektionsvarianten und individuelle Berichte in SAP identifizieren" mit einigen Empfehlungen bedacht worden.

Der Vorteil an solcherart angelegten Transaktionen zum direkten Aufruf von Varianten von Standardberichten ist, dass man hier direkt auf diese Transaktionen im Support verweisen kann und das Berichtswesen nicht mehr innerhalb eines Handbuch auf verschiedene Handhabungen eines bestehenden Berichtes verweisen muss sondern hier die Möglichkeiten vorhanden sind die gewünschte Information in einer gewünschten Art und Weise darzustellen ohne dass dabei ein Missverständnis zustande kommt oder aber SAP wieder einmal ganz und gar andere Daten ausspuckt als der Berichtsempfänger eigentlich erwartet hätte.

Dennoch oder vielleicht auch gerade deswegen sollte sich hier sehr genau darüber Gedanken gemacht werden welche Berichte zur Verfügung gestellt werden und ferner sollte man sich darüber bewusst sein, dass weiterhin für die Endanwende die Möglichkeit besteht eine eigene Variante des Berichtes auszuwählen oder gar eine individuelle Berichtsvariante abzuspeichern. Gerade an dieser Stelle ist das Berichtswesen gleichzeitig mit Berechtigungswesen zu verknüpfen.

Einige interessante Ansätze liefern hier die Artikel "Belegartberechtigung F_BKPF_BLA" oder auch "SAP BC: Personalkontenberechtigungen". Auch wenn ich meine Diplomarbeit zur Erlangung des Grades eines Diplom-Betriebswirt (FH) über das Thema: "Berechtigungswesen in SAP auf Basis der Überarbeitung des vorhandenen Konzeptes der FH Gießen-Friedberg im Bereich Finanzwesen und Controlling" nicht veröffentlciht habe, mag ich an dieser Stelle doch die verwendete Literatur empfehlen und denke mir, dass Grundlagen wie "Welche User haben die Berechtigung zur Auswertung einer bestimmten Kostenstelle oder Innenauftrag?" auch weiterhin ihre Bedeutung und Berechtigung im Werkzeugkasten eines Keyusers haben sollten.

Nicht ohne Grund ist der Artikel "Unterschiedliche Auswertungsmöglichkeiten im Controlling (Report Writer, Recherchebericht, SAP Query) und natürlich Excel ;-)" stellvertretend für die Ansicht, dass heutzutage ein SAP Modul übergreifendes Denken und Nutzen der Werkzeuge der Module PSM-FM (Public Sector Management - Funds Management (Haushaltsmanagement)), CO (Controlling) aber auch FI (Finanzbuchhaltung) und HCM (Personalwesen) elementar für ein integratives und wirkungsvolles Berichtswesen, dass sicherlich nciht nur im Hochschulberichtswesen relevant ist. 

Wichtig ist dabei, dass man sich aber auch über die Grenzen einer solchen Vorgabe im Klaren sein sollte und darauf achten muss, dass entsprechende Berichte weiterhin gepflegt werden müssen und spätestens zum Jahresabschluss die Varianten gepflegt werden sollten, was ihren Zeitraum oder andere Werte betreffen mag. So flexibel hier Berichte auch sein mögen, so pflegeintensiv kann hier auch das Vorgehen sein und daher ist eine Dokumentation auch ein wesentlicher Teil eines sinnvollen Berichtswesen und sei es auch nur, dass Nochfolgende CO Keyuser später einmal in ein Fachkonzept Controlling schauen können und nicht dazu gezwungen sind die Dokumentation selbst noch einmal umzuschreiben um ein Verständnis für das dahinter liegende Berichtswesen zu erlangen oder gar aus Versehen scheinbar nicht verwendete Varianten löschen, die dann später doch noch in bestimmten Varianten oder Transaktionen dringend benötigt werden.

Integratives ERP System ->modulübergreifendes Berichtswesen


Aber dieses ist vielleicht auch einer der Gründe warum das Thema Berichtswesen nie langweilig wird und sich nicht nur Keyuser gerne mit Themen wie "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer" oder auch "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschäftigen. Oftmals ist die Frage des Berichtswesen keine von IT Skills sondern eine des Mutes neue Möglichkeiten und Wege zu entdecken und diese dann für das eigene Berichtswesen umzusetzen.

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Montag, 15. August 2016
18:54 Uhr

Fachliche und technische Dokumentation von Selektionsvarianten und individuelle Berichte in SAP identifizieren

Im Rahmen der Berichtsdokumentation kann es hilfreich sein vorhandene Selektionsvarianten zu dokumentieren.

In den meisten Berichten ist dieses über
  • SPRINGEN ->
  • VARIANTEN ->
  • ANZEIGEN

oder aber direkt wie bei der KOK5 durch die Schaltfläche ANZEIGEN (die mit der Brille) möglich in Form einer ALV Liste diese anzuzeigen.

Sofern hier aber kein Druckersymbol aktiv ist, fällt es schwer die getofffenen Merkmale zu dokumentieren. Allerdings gibt es dafür hinter der rechten Maustaste die Option TABELLENKALKULATION wodurch die dargestellte Liste mit den Einzelwerten in eine beliebige Tabellenkalkulation exportiert werden kann.

Sollte hier einmal das falsche Format in Kombination mit "Immer das gewählte Format anwenden" gewählt haben dürften die Ausführung zum Abschnitt SALV_BS_ADMIN im Artikel "Grundlagen - Berichte von SAP nach Excel exportieren" nützlich sein.

Vorhandene Varianten transportieren

Gerade bei der Dreiteilung eines SAP System (Develop (Entwicklung), Quality (Qualitätssicherung), Productiv (Produktivsystem)) kann es auch erforderlich sein vorhandene Varianten auf ein jeweils nachgelagertes System zu transportieren.

Die hierzu erforderlichen Schritte sind unter "Transport von Selektionsvarianten" beschrieben.

Grundsätzlich sollte eine umfangreiche Dokumentation zu einmal angelegten Berichten immer vorhanden sein welche nicht nur dann relevant wird, wenn aus Versehen eine Variante gelöscht wurde. Zumindest die übergreifend zur Verfügung gestellten Selektionsvarianten sind sinnvollerweise festzuhalten.

Wie schon im Artikel "Geschützte Selektionsvarianten entsperren" erläutert sind die einzelnen angelegten Varianten in der Tabelle VARID "Variantenkatalog" hinterlegt.

Anhand von Varianten häufig genutzte Berichte identifizieren

Gerade bei einen Jobwechsel wo die vorherige Stelleninhaber kaum Dokumentationen über die individuellen Berichte (FI, CO) hinterlassen haben kann hier abseits von der Suche innerhalb ABAP Workbench, Report Painter und SAP Query eine entsprechende AUswertung weiterhelfen. Über das Feld ENAME der Tabelle VARID kann anhand des Benutzername als Selektionsmerkmal  zu jeden genutzten Programm (Feldname REPORT) entsprechende Reports identifiziert werden. Dabei sind die Einträge AQ*  z.B. SAP Query, GP* dürfen Berichtsgruppen für Report Writer /Painter sein etc..

Anhand der Queryy "Tabellen hinter Transaktionscode oder ABAP Programm über eine SAP Query ermitteln" kann hier auch der umgekehrte Weg beschritten werden um anhand des ABAP Reports die zugehörige Transaktion aus der Tabelle TSTC "SAP-Transaktions-Codes" zu ermitteln. Wobei es hier auch hilfreich ist in dieser Tabelle nach Z oder Y Transaktionen zu schauen, sofern solche angelegt worden sind.

Wobei in diesen Fall auch die Tabelle SMEN_BUFFC ("Tabelle für die Ablage der Favoriten")  hilfreich sein kann, da doch die meistens genutzten Berichte von Usern in den Favoriten abgespeichert werden. Die verschiedenen Individualiserungsmöglichkeiten sind auch im Artikel "Benutzereigene SAP Menüs (Favoriten, Benutzermenü, Bereichsmenü)" erwähnt worden.

Fachliche und technische Dokumentation von Berichten

Ferner kann sowohl auf Sicht der Anwendenden eine "Dokumentation von Berichtsgruppe und Berichtsdokumentation bei Report Painter und Writer Berichten" von Berichten beim Aufruf des Berichtes hilfreich sein als auch aus technischer Sicht wie im Artikel "Report Painter Übersicht von Elementen und Merkmale zur Darstellung der Struktur und Aufbau eines Berichtes" beschrieben .

Wobei gerade die eigenentwickelten Berichten ein Thema für sich selbst. Hier verweise ich sehr gerne auf folgende Grundlagenartikel: Wobei die verschiedenen von mir gerne genutzte entwickelten Berichtstool im Artikel "Unterschiedliche Auswertungsmöglichkeiten im Controlling (Report Writer, Recherchebericht, SAP Query) und natürlich Excel ;-)" zusammengefasst sind.

Im Zusammenspiel zwischen Entwicklung und Anwendung sollte daher der Punkt Dokumentation sowohl in Richtung Handbuch für Anwendende als auch für die technische Seite betrachtet werden. Hier mag ich auch sehr gerne auf zwei Dokumentationstools beziehungsweise Software in dieser Richtung hinweisen. Besonders die "Software für Prozessbeschreibungen (DIA)" eignet sich für die  "Graphische Darstellung von Tabellenverknüpfungen bspw. bei Query" oder auch  "Ereignisgesteuerte Prozesskette in DIA darstellen (weitere Objekte einfügen)", Daneben merke ich aber auch, dass mir die Software XMIND, wie im Artikel "Mindmapping und Sketchnotes im Beruf nutzen für Brainstorming oder Mind Mapping mit XMIND" beschrieben nutze. Diese eigent sich sogar dafür Aufgaben oder Organisationen darzustellen.

Inhaltlich ist daher das Thema Berichtswesen sicherlich auch auf Dauer noch ein Thema, dass regelmäßig hier im Blog aufschlägt und aufschlagen wird.

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Samstag, 11. Juni 2016
10:49 Uhr

Berechtigungen zur Ausführung von SAP Query (Transaktion SQ00 oder eigene Z/Y Transaktion) und Einbindung im Berechtigungskonzept und Berichtswesen

Wie schon im Artikel "Welche User haben die Berechtigung zur Auswertung einer bestimmten Kostenstelle oder Innenauftrag?" angesprochen ist das Thema Berechtigung im Alltag immer wieder aktuell. So hatten wir letztens eine Diskussion über das Ausführen von SAP Query als Keyuser und eine Diskussion mit Basis und bestehenden Berechtigungskonzepten.

Als eine schnelle Lösung möchte ich hier zwei Möglichkeiten darstellen.

Hier sollte immer die Frage geklärt werden, welche Berechtigungen zum Ausführen oder Nutzen von SAP Query (siehe "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query") genutzt werden soll.

Innerhalb des Abschnitts "1.2. Berechtigungsrollen für Query" bin ich hier auch auf unterschiedliche Rollen zum reinen Ausführen einer Query (zum Beispiel über die Transaktion SQ00) und den Erstellen der Query eingegangen.

Vorschlag: Berechtigungsrolle zum Ausführen von SAP Query

So würde eine Rolle zum Ausführen von SAP Query natürlich die Berechtigung für SQ00 (Berechtigungsobjekt S_TCODE)und folgende Berechtigungsobjekte enthalten.

Daneben bedarf es folgender Berechtigungen:

S_TABU_DIS
ACTVT Aktivität 03
DICIBERCLS Tabellenberechtigung *

S_DEVELOP
ACTVT Aktitivität 03
DEVCLASS Paket $0, T*, Y*, Z*
OBJTYPE Objekttyp DOMA,  DTEL, ENQU, LDBA, INDX, MCID, MCOB, SHLP. SQLT, SQTT, STRU, TABL, TABT, TTYP, TYPE, VIEW, VIET
P_GROUP Berechtigungr.ABAP/4Program *

S_QUERY
ACTVT
Hier reicht das reine Vorhanden des Beechtigungsobjektes aus, ohne dass hier ein Berechtigungsfeldwert einzutragen ist.

Natürlich sollte dieser Vorschlag noch mit vorhandenen Berechtigungskonzepten abgestimmt werden. Inhaltlich ist dieses ohnehin ein Thema, wo verschiedene Abteilungen (und Keyuser) intensiver und harmonisch mit der SAP Basis Abteilung sich abstimmen sollten.

Von daher ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass sich auch manche Blogs ausschliesslich mit den Fragen rund um Berechtigungen und entsprechende Konzepte beschäftigen.

Eine entsprechende Schulung im Bereich Berechtigungswesen kann sicherlich auch in das Fortbildungskonzept der einzelnen Fachabteilungen eingebunden werden.

Sicherlich sollte man darauf achten, dass sich sowohl das Berechtigungskonzept als auch die Frage, welche Art von Berechtigungen im Zusammenhang mit gewünschten Berichtswesen um hier auch solche Fragestellungen zu berücksichtigen.

Diese Themen wurden auch im Artikel "Unterschiedliche Auswertungsmöglichkeiten im Controlling (Report Writer, Recherchebericht, SAP Query) und natürlich Excel ;-)" angesprochen.

Hier sind als Thema Report Writer / Report Painter (siehe auch "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer" ) Recherchebericht, SAP Query und natürlich Query und nicht zu vergessen, das liebste Spielzeug aller Controller Excel (wodurch auch viele Artikel innerhalb der Rubrik "Office" geklärt sind.
 

Alternative: Transaktion für einzelne Query anlegen und diese im Menü hinterlegen

Eine interessantere Alternative ist dabei für einzelne Query eine eigene Transaktion wie im Artikel "Transaktion anlegen (Report, Parameter) bspw. für SAP Query / Unterschied Parameter- oder Reporttransaktion" beschrieben anzulegen.

Eine spannende Option wäre dann tatsächlich auf diese Weise Query, Report Painter/Writer und andere Berichte in ein kundeneigenes Menü wie im Artikel "Benutzereigene SAP Menüs (Favoriten, Benutzermenü, Bereichsmenü)" beschrieben einzubauen. Diese sind dann auch über Berechtigungen beziehungsweise Rollen einzelnen Usern zuweisbar.


 

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema SAP Query habe ich im Artikel
"Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




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Freitag, 10. Juni 2016
20:52 Uhr

Welche User haben die Berechtigung zur Auswertung einer bestimmten Kostenstelle oder Innenauftrag?

Manchmal kommen auch im Bereich SAP BC (basis components) im Bereich Berechtigungswesen ebenfalls Fragen auf, die nicht nur über einen sprechenden Namen der Berechtigungsrollen (ehemals Aktivitätsgruppen) sondern auch über eine technische Auswertung zu beantworten sind. Daher möchte ich hier eine typische Fragestellung und ihren Weg zur Beantwortung stellen. Im Alltag stellte sich die Frage, welche User eine bestimmte Kostenstelle oder ein bestimmtes Projekt auswerten dürfen.

Benutzerinformationssystem (SUIM)

Grundsätzlich können, meiner bescheidenen Meinung nach, alle Fragen zur Auswertung rund um das Berechtigungswesen über die Transaktion SUIM (Benutzerinformationssystem) beantwortet werden. Inhaltlich handelt es sich hierbei um einen Teilausschnitt des SAP Menü (wie auch im Artikel "Benutzereigene SAP Menüs (Favoriten, Benutzermenü, Bereichsmenü)" im Abschnitt Bereichsmenü beschrieben), welches statt über die Transaktion SUIM auch im normalen SAP Menü unter
  • Werzeuge
  • Administration
  • Benutzerpflege
  • Infosystem
direkt zu finden ist.

Für eine Fragestellung "Wer hat Berechtigungen eine Kostenstelle (zum Beispiel 1040000 für die Abteilung Controlling) auszuwerten oder aber wer darf ein bestimmtes Projekt auswerten?".

Zur Beantwortung dieser Frage kann eine Auswertung der Benutzer nach Berechtigungswerten verwendet werden. Dieser Bericht mit der Transaktion S_BCE_68001397 ist innerhalb des Benutzerinformationssystem (SUIM beziehungsweise im entsprechenden Bereichsmenü) unter:
  • Benutzer
  • Benutzer nach komplexen Kriterien
  • nach Berechtigungswerten
zu finden.

Berechtigung zur Auswertung einer Kostenstelle

Von der Handhabung her kann nun als Berechtigungsobjekt K_CSKS "CO-CCA: Kostenstellen-Stamm" oder noch besser K_REPO_CCA "CO-CCA: Reporting auf Kostenstellen / Kostenarten" eingetragen werden.

Nach Bestätigung des Berechtigungsobjekt mit ENTER kann im Feld "KOSTL - Kostenstelle" die auszuwertende Kostenstelle eingtragen werden.

Berechtigung zur Auswertung von Innenaufträgen oder Fonds im Haushaltsmanagement

Sollen stattdessen Berechtigungen auf Projekte (im Sinne von Innenauftrag oder Fond) überprüft werden bietet sich im Modul Controlling (CO) das Berechtigungsobjekt K_ORDER "CO-OPA: Allgemeines Berechtigungsobjekt für Innenaufträge" an. Hier kann über den CO-OM Verantwortungsbereich nach Kostenstelle oder Innenauftrag gesucht werden, dabei sind Innenaufträge vorrangestellt mit OR* abzufragen.

Gerade im öffentlichen Dienst dürfte aber auch das Modul PSM-FM (Public Sector Management - Haushaltsmanagement) eingesetzt werden. Hier werden Projekte auf Fonds abgebildet. Diese sind im Grunde analog zu Innenaufträgen zu betrachten (so wie auch Finanzstellen als Gegenstück zu Kostenstellen betrachtet werden können.
Für eine Auswertung bieten sich die  Berechtigungsobjekte F_FICA_FCD "Haushaltsmanagement Fonds" oder  F_FICA_FTR "Haushaltsmanagement Finanzbudgetkonto" an die direkt als Berechtigungfeld FOND anbieten wo dieser direkt eingetragen werden kann.

Ergebnisliste komplexe Benutzer nach komplexen Kriterien (Berechtigungsfeldwerten)

Im Ergebnis wird eine Liste aller User mit der entsprechenden Berechtigung ausgewiesen.

Über die Schaltfläche Rollen erhält man ferner auch noch eine Liste aller diesen Usern zugeordneten Berechtigungsrollen, so dass hier eine einfache Auswertung möglich ist.

Fazit

Auch wenn es (sicherlich) ein umfangreiches Berechtigungskonzept gibt in dem auch die einzelnen Berechtigungen der jeweiligen User oder zumindest der Rollen festgehalten sind, können solche Auswertungen auf eine sehr schnelle Weise technisch direkt Auskunft darüber geben, wer für ein bestimmtes Objekt entsprechende Berechtigungen inne hat. Entsprechend hilfreich ist es, besonders für Keyuser, sich auch mit Fragen aus den Beeich Berechtigungen auszukennen.

Ich werde vermutlich im Laufe der Zeit auch noch weitere Bücher aus den Bereich Berechtigungen vorstellen (siehe Buchempfehlungen), aber bis dahin kann ich schon einmal das Buch "SAP ® Handbuch Sicherheit und Prüfung. Praxisorientierter Revisionsleitfaden für R/3-Systeme" empfehlen. Aber auch in der Flatrate von Espresso Tutorial sind Bücher zum Thema Berechtigungen zu finden :-).

Daneben beschäftigen sich auch einige von mir gerne gelesene und auch an dieser Stelle empfohlene SAP Blogs mit den Themenschwerpunkt Berechtigungen.

Der Vollständigkeit halber möchte ich natürlich auch auf einige eigene Artikel rund um das Thema Berechtigungswesen in SAP hinweisen: Die Vielzahl an unterschiedlichen Artikeln rund um das Thema Berechtigungswesen ist vermutlich oder eigentlich ganz sicher durch meinen ersten intensiveren Einstieg rund um SAP begründet. Meine damalige Diplomarbeit zum Thema "Berechtigungswesen in SAP auf Basis der Überarbeitung des vorhandenen Konzeptes der FH Gießen-Friedberg im Bereich Finanzwesen und Controlling" hilft auch heute noch dabei modulübergreifend bestimmte Konzept und Zusammenhänge rund um das Thema BC zu begreifen und in die tägliche Arbeitsweise mit einzubinden.

Entsprechend würde ich auch anderen Keyusern das Thema Berechtigungen empfehlen, da es doch immer wieder einige Fragestellungen aus diesen Bereich gibt, die so mit wenigen Schritten im System und nicht per Dokumentensuche zu beantworten sind. Die ernsthafte Beschäftigung mit der Frage, welche Berechtigung Keyuser (oder Poweruser) erhalten sollen ist nicht nur für die Revision des Berechtigungswesen, Datenschutz und verschiedene damit verbundene Tätigkeiten relevant beziehungsweise zu klären sondern sollte sich auch Gedanken darum machen, welche Tätigkeiten entsprechende Benutzer im SAP System erhalten sollen.
 

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Sonntag, 20. März 2016
21:34 Uhr

Stammdatenerweiterung von CO-Objekten am Beispiel ergänzende Kostenstelle beim Innenauftrag

Ausgangslage:
Ergänzend zur verantwortlichen Kostenstelle des Innenauftrag soll als weitere  Information eine weitere Kostenstelle hinterlegt werden. Hierzu werden mehrere Überlegungen zur Umsetzung angestellt.
 

Userexit für kundeneigene Zusatzfelder im Stammsatz

Im Wesentlichen ist es möglich über sogenannte Userexits Zusatzfelder zu Stammdaten zu erstellen. Dieses ist über die Transaktion CMOD möglich und zum Beispiel für möglich.

Eine Übersicht aller Userexits ist auch auf der Seite easymarketplace.de möglich.
Im Berater-Wiki ist die Nutzung von CMOD anhand eines Beispiels im Eintrag "Customer-Exits" erläutert.

Alternativ können natürlich auch sonstige freie Felder im jeweiligen Stammdatenblatt verwendet werden. Gerade die Stammdaten eines Innenauftrages haben hier einige Felder, die auf unterschiedliche Weise eine Zuordnung von Daten ermöglichen.

Individuelle Stammdatenfelder ändern


SAP selbst empfiehlt im Customizing die Verwendung von individuellen Stammdatenfeldern, die auch durch entsprechendes Customizing eine eigene Bezeichnung erhalten können.
Das Customizing ist in der Transaktion SPRO im Pfad
Controlling > Innenaufträge > Auftragsstammdaten > Bildschirmgestaltung > "Individuelle Stammdatenfelder ändern" erläutert (Hilfe Schaltfläche)

Folgende Daten des Gruppenrahmen "Allgemeine Daten" können hier umbenannt werden.

Insgesamt stehen hier folgende zehn Felder zur Verfügung:
  • Antragsteller (AUFK-USER0  Char 20)
  • Telefonnummer des Antragstellers (AUFK-USER1 Char 20)
  • Verantwortlicher (AUFK-USER2 Char 20)
  • Telefonnumer des Verantwortlichen (AUFK-USER3 Char 20)
  • Geschätzte Gesamtkosten des Auftrags (AUFK-USER4 Währung 11)
  • Antragsdatum (AUFK-USER5 Datum 8)
  • Abteilung (AUFK-USER6 Char 15)
  • Arbeitsbeginn (AUFK-USER7 Datum 8)
  • Arbeitsende (AUFK-USER8 Datum 8)
  • Kennzeichen "Arbeitsgenehmigung erteilt" (AUFK-USER9 Checkbox Char 1)
Wie beschrieben war das Ausgangsproblem für das Thema kundeneigene Felder die Anfrage, ob eine zweite Kostenstelle ergänzend zur verantwortlichen Kostenstelle des CO Innenauftrages hinterlegt werden kann.Hier bietet sich dann die "anfordernde Kostenstelle" als Feld an.

Verantwortliche und Anfordernde Kostenstelle im CO Innenauftrag

Ein Beispiel für unterschiedliche Verknüpfungen zu anderen CO Objekten ist hier die verantwortliche und die anfordernde Kostenstelle im Register "Zuordnungen". Die verantwortliche Kostenstelle stellt dabei die organisatorische Zuordnung eines Innenauftrages dar und kann unter anderen für Berechtigungen (z.B. Berechtigungsobjekt K_ORDER) verwendet werden. Wird über einen Investitionsauftrag eine Investitionsmaßnahme abgebildet, so wird die anfordernde Kostenstelle für die Anlage im Bau in den Stammsatz der Anlagenbuchhaltung übernommen.

Innerhalb der Auftragsart kann über die Objektklasse bestimmt werden, ob es sich beim Innenauftrag um einen Investitionsauftrag handelt oder hier bspw. Gemeinkosten abgebildet werden. Über das Auftragslayout oder die Feldauswahl können hier einzelne Felder ausgeblendet bzw. als Muss/Kann Felder definiert werden.

Ebenso käme hier das Feld "anfordernder Auftrag" in Betracht (um bspw. den Hauptauftrag bei Teilprojekten zu identifizieren. Hier stellt sich dann nur die Frage, ob langfristig nicht doch auch das Investitionsmanagement genutzt werden soll, oder besser um nicht Felder zu verwenden, die eigentlich für eine andere Funktion vorgesehen sind, eine andere Alternative ebenfalls überlegenswert und möglicherweise noch flexibler wäre.

Auf diese und andere Alternative, wie die Nutzung der Klassifizierung, wurde im Buch "Schnelleinstieg ins SAP Controlling (CO)" (ISBN 9783960126874 *)  hingewiesen... . Für einen Überblick über die Möglichkeiten im Controlling mit SAP ist dieses tatsächlich ein geeignetes Nachschlagewerk :-) Hier wird auch die Auftragslayoutpflege innerhalb des Customizing zur Auftragsart (Transaktion KOT2_OPA) ausführlich beschrieben.

Leseempfehlungen:
Einige aktuelle Literaturempfehlungen habe ich auch im Artikel "Espresso Tutorial SAP Fachbücher Neuerscheinungen und Katalog 2016" festgehalten, wobei ich aktuell hier auch noch zwei Bücher im RUB stehen habe bzw. derzeit eher am SUB als aktuelle Literatur.


Ergänzend zu den kundeneigenen Zusatzfeldern möchte ich nun aber auch etwas ausführlicher auf die Möglichkeiten der Klassifizierung eingehen.

Anwendungsübergreifende Komponente Klassensystem

Das Klassensystem ermöglicht es innerhalb einer Klasse verschiedene Merkmale zusammenzufassen und diese dann an Stammdaten als weitere Felder zu pflegen.

Innerhalb PSM-FM ist dieses bspw. für die Klassen 042 Fonds, 041 Finanzstelle oder auch 043 Finanzpositionen möglich. Sobald eine Klasse entsprechend angelegt ist, kann die Klassifizierung am jeweiligen Objekt gepflegt werden. Die Klassifizierung kann auch im Controlling beispielsweise für die Klassenart 013 Controlling: Aufträge gepflegt werden. Hierzu ist es jedoch erforderlich, dass in der Auftragsart (Transaktion KOT2_OPA) bei den Steuerkennzeichen die Klassifizierung aktiviert wurde.

Hauptanwendungsgebiet der Klassifizierung dürfte jedoch die Verwendung in der Materialwirtschaft sein um entsprechende Stammdaten der Materialien zu erweitern. Aber auch sonst ist die Klassifizierung tatsächlich anwendungsübergreifend und ermöglicht auch die Erweiterung von weiteren Stammdaten, wie auch schon an der Klassenart 010 Lieferantenklasse, 011 Debitorenklasse oder auch 001 Materialklasse zu sehen ist.
 

CT04 Merkmalverwaltung

Über die Merkmalverwaltung (Transaktion CT04) können einzelne Merkmale definiert werden. Diese können entweder einwertig oder mehrwertig sein und in den Basisdaten auch als erforderlich markiert werden. Im Reiter Werte können auch schon entsprechende Vorschlagswerte festgelegt werden. Hierbei ist zu beachten, dass die Spalte Merkmalswert dann auch der eigentliche Wert des Merkmals enthält und die Bezeichnung eine passende Beschreibung dazu enthält. Andernfalls handelt es sich beim Merkmal um ein Freitextfeld. Innerhalb der Registerkarte Einschränkungen kann dass Merkmal auf eine bestimmte Klassenart (bspw. 042 Fonds) eingeschränkt werden und nur in dieser Klasse verwendet werden.
 

CL02 Klassenverwaltung

Über die Klassenverwaltung (Transaktion CL02) können mehrere Merkmale zu einer Klasse zusammengefasst werden und einer bestimmten Klassenart bspw. 042 für Fonds oder 013 für Innnenaufträge zugeordnet werden.
 

Merkmale im CO Objekt pflegen

Über die Schaltfläche Klassifizierung in der Stammdatenpflege (egal ob nun KO02 für Innenaufträge oder FM5U für Fonds) können die einzelnen Merkmale gepflegt werden. Hierzu muss die Klassifizierung im jweiligen Objekt aktiviert werden.
 

Suche über Klassifizierung

Über eine Stammdatenliste (bspw. Transaktion S_KI4_38000039 für die alphabetische Lsite Fonds) kann über den Knopf Klassifizierung über die entsprechende Klasse und der Klassenart (es besteht somit auch die Möglichkeit für eine Klassenart bspw. Fonds mehrere Klassen anzulegen) entsprechende Objekte in Klassen zu suchen. Im Ergebnis erhält man eine Liste die dann alle entsprechenden übereinstimmende Objekte, die dann als Selektion in die Stammdatenliste übernommen werden können. Alternativ können Sie auch über die Transaktion CL30N eine entsprechende Suche starten.


Alle Funktionen zur Klassifizierung sind innerhalb des SAP Menü unter Anwendungsübergreifende Komponenten > Klassensystem zu finden.

Auswertung über Query

Technisch betrachtet sind die einzelnen Merkmalswerte in der Tabelle AUSP  "Ausprägungswerte der Sachmerkmale" hinterlegt. Sofern Sie die Zuordnung der einzelnen Merkmale zu den einzelnen Klassenarten auswerten wollen, können Sie hier die Tabelle TCLA "Klassenarten" über die Tabelle INOB "Zuordnung einer internen Nummer zu einem bel. Objekt" über das Feld "KLART" miteinander verknüpfen.

Anhand der beiden Artikel "SAP Query - Auswertung Merkmale der Klassifizierung am Beispiel Fonds in PSM-FM" und "Query über COEP, AUFK und FMFINCODE für Einzelposten Istkosten Innnenauftrag mit Stammdaten aus CO und PSM-FM sowie Spalten für Ertrag und Aufwand - Erster Teil Infoset als Datengrundlage" (hier im Abschnitt "Merkmal aus Klassifizierung mit auswerten" ) habe ich beschrieben, wie diese Merkmale wesentlich eleganter über eine Query ausgewertet werden können.

Insgesamt sollte das Thema von notwendigen Daten besonders dann überdacht werden, wenn auch die Stammdaten mit anderen Systemen, zum Beispiel Personalabrechnung oder Bestellung per EBP ausgetaucht werden.. Auch hier ist eine gemeinsame Planung zwischen allen Beteiligten und das endgültige Berichtsziel nahezu elementar.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Montag, 14. März 2016
16:53 Uhr

Downloadverzeichnis für SAP Berichte festlegen

Seit meiner Diplomarbeit "Berechtigungswesen in SAP auf Basis der Überarbeitung des vorhandenen Konzeptes der FH Gießen-Friedberg im Bereich Finanzwesen und Controlling" ist das Thema BC hier im Blog etwas weniger behandelt worden, was einfach an der Dominanz der Themen Berichtswesen (siehe auch "Unterschiedliche Auswertungsmöglichkeiten im Controlling (Report Writer, Recherchebericht, SAP Query) und natürlich Excel ;-)" an dieser Stelle auch der Hinweis, dass hier die Grundlagenartikel zu Report Writer/Painter, Rechercheberichte und SAP Query verlinkt sind (und natürlich Empfehlungen rund um Excel)) und Hochschulcontrolling liegt. Dennoch taucht immer einmal wieder ein Basisthema in der täglichen Arbeit auf, so dass ich auch auf solche Themen eingehen möchte. Außerdem hat mich letztens jemand aus Umfeld der Basis darauf angesprochen, dass das Thema BC hier eindeutig zu kurz kommt.

Hin und wieder kann es sinnvoll sein, den ein oder anderen Bericht nicht nur in SAP sondern auch als Liste in Excel zu speichern um diesen an anderer Stelle zu bearbeiten.

Hier gibt es einige Besonderheiten zu beachten, die schon im Artikel "Office Integration - Excelansicht in SAP und Daten kopieren nach Excel" angesprochen worden sind. Daneben dürfte auch der Artikel "Grundlagen - Berichte von SAP nach Excel exportieren" hilfreich sein.

Vor einiger Zeit ist eine Frage aufgetaucht, wie der Speicherpfad der exportierten Datei geändert werden kann.

SAP Arbeitsverzeichnis (SAP Working Directory)


In der Regel wird beim Export das Arbeitsverzeichnis des SAP GUI verwendet.
Unter Windows ist dieses meistens:
C: > USERS > Benutzername > Documents > SAP > SAP GUI.

Dieses kann über die Transaktion SO21 geändert und auf einen anderen Pfad gesetzt werden.

Benutzerparameter

Je nach Bericht können aber auch die Userparameter in der Transaktion SU3 oder SU52 geändert werden. Dieses hat den Vorteil, dass die SAP Basis dieses auch zentral für alle User in der Benutzerstammdatenpfelge erledigt kann.

Entsprechende Parameter können im Reiter  Parameter gesetzt werden.

Als Parameter bieten sich hier DLF an. Dieser kann mit einen entsprechenden Parameterwert (Dateipfad und Dateiname) mit einen Vorschlagswert versehen werden.

SAP GUI Einstellungen

Eine weitere Stelle die zu beachten ist kann in den SAP GUI Einstellungen aufgerufen werden. Diese können über die Funktion "Lokales Layout anpassen" in SAP über die Tastenkombination ALT + F12 und hier den Punkt Optionen angepasst werden.

Hier sollte der Punkt "Lokale Daten"  insbesondere in Hinblick auf "Lebensdauer von Dateien und Unterverzeichnissen im Dokumentenordner" überprüft werden.

Hier besteht auch die Möglichkeit Dateien automatisch nach einer Zeit löschen zu lassen, was für bestimmte Einstelllungen dann mit Sicherheit nicht so die ideale Lösung wäre.

Excel Integration

Nach einigen Versuchen hatten wir aber noch immer nicht die richtige Einstellung gefunden und SAP speicherte noch immer in einen Dokumentenverzeichnis dass sich nicht hat ändern lassen....

Nun hier war der Fall so, dass aus der Excelansicht in der Office-Integration Dateien gespeichert worden sind. Dabei wird jedoch nicht ein Pfad von SAP sondern der Standardspeicherort von Excel verwendet.

Dieser ist in den Excel-Optionen im Register Speichern unter Standardspeicherort zu finden.

Flexible Lösung gerade bei Änderung der Projektverezeichnis (Ordnerverknüpfung)

Neben diesen direkten Einstellungen innerhalb SAP und entsprechenden Vorgaben gibt es allerdings auch eine eher pragmatische und für viele Anwendungsfälle praktische Vorgehensweise.

Gerade wenn man in vielen Verzeichnissen und unterschiedlichen Speicherorten arbeitet kann es sinnvoll sein einfach Verknüpfungen auf diese Ordner im normalerweise vorgeschlagenen Speicherort zu hinterlegen. Dieses ist dann auch die wesentlich einfacher umzusetzende Lösung.

Diese Empfehlung ist ebenso simpel und wirkungsvoll, wie im SAP GUI Eintrag des Testsystem das Datum der Produktivkopie mit aufzunehmen.

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Dienstag, 13. Oktober 2015
22:17 Uhr

SAP Basis Basic oder dank SU53 oder ST01 Trace fehlende Berechtigungen finden

Seit meiner Diplomarbeit habe ich mich nicht mehr ganz so intensiv mit Fragen im Bereich des Berechtigungswesen von SAP auseinander gesetzt. Dennoch kommen in der täglichen Praxis immer einmal wieder Fragen zum damaligen Berechtigungskonzept oder bei der Umsetzung von Berechtigungen im Umfeld zum Berichtswesen als Thema auf. So ist mir letztens im Rahmen einer Schulung aufgefallen, dass eine andere Einrichtung tatsächlich Berechtigungen auf Innenauftragsgruppen vergibt. Die Umsetzung dazu fand ich damals schon im Forumsbeitrag auf fico-forum.de sehr spannend. Die Diskussion von damals ist unter "Berechtigungen auf Innenauftragsgruppen" sehr gut dokumentiert (allerdings hatte die Umsetzung aber irgendwie nicht mehr komplett in Erinnerung).

Immerhin lebt die tägliche Arbeit auch davon, dass man sich mit Kolleginnen und Kollegen austauscht und so brachte letztens ein Telefonat mit einen Kollegen eine für mich neue und spannende Erkenntnis. Bisher war mir die Transaktion SU53 durchaus bekannt und häufig die Lösung wenn irgendwelche User ein Berechtigungproblem hatten um hier direkt per Screenshot zu erfahren, welche Berechtigungfeldwerte mit einer negativen Berechtigungsprüfung versehen waren.

Berechtigungtrace

Notfalls bestand auch immer noch die Möglichkeit, wie im Artikel "Anleitung Berechtigungstrace über ST01" beschrieben einen Berechtigungtrace auszuführen. Hier ist auch ein Verweis auf eine gute Beschreibung des Berechtigungtrace im Exxsense Developer Blog auf den  Artikel  "Berechtigungs-Trace" zu finden in dem dieser mit Screenshots sehr ausführlich beschrieben wird. Die neuen  Funktionen in der SAP SU53 und im SAP Berechtigungs-Trace sind dabei in einen Artikel auf rz10.de ebenfalls ausführlich beschrieben.

Hier ist auch ein Hinweis auf die neue Transaktion STAUTHTRACE  zu finden.

SU53 für andere Benutzer auswerten

Eine bis zum Telefonat für mich unbekannte Funktion der SU53 ist es jedoch, dass beim Aufrufen der Transaktion über das Menü BERECHTIGUNGSWERTE->ANDERER BENUTZER oder über die Symbolleiste mit der Schaltfläche "Benutzer (F5)" (oder eben F5) die Berechtigungsprüfung für einen anderen User angezeigt werden.Hierbei liefert die Transaktion SU53 alle geprüften Berechtigungobjekte (mit Worten) für einen Vorgang innerhalb SAP und mit der neuen Version auch inklusive der Uhrzeiten der jeweiligen Berchtigungprüfungen.

 Das Layout der Berechtigungübersicht lässt sich über den Parameter SU53_STYLE steuern. Als Tree wird hier die Möglichkeit gegeben sich durch die Berechtigungobjekte in Form eines Kataloges zu hangeln. Bei CLASSIC (Standard) erfolgt eine entsprechend umfangreiche Liste der Berechtigungen.

Interessant in diesen Zusammenhang dürfte es auch sein, dass mit der Transaktion SU56 alle vorhandenen Berechtigungobjekte und Feldwerte (inkl. Rollenbezeichnung) für den eigenen Benutzerstamm ausgegeben werden.

Benutzerabgleich für Rollen und Profile mit PFUD

Ein häufiger Fehler bei nicht vorhandenen Berechtigungen kann neben tatsächlich fehlenden Berechtigungwerten in den einzelnen Rollen auch ein fehlender Benutzerabgleich gewesen sein.

So erfolgt eine Zuweisung einer Rolle im Benutzerstamm über einen bestimmten Zeitraum. Sofern die User bei Zuweisung noch angemeldet sind, kann es sein, dass die aktualisierten Rollen noch nicht beim Benutzer hinterlegt sind. Innerhalb der Berechtigungrollen sind grundsätzlich alle Berechtigungobjekte inklusive der Ihnen zugewiesenen Berechtigungfeldwerten hinterlegt aus denen ein entsprechendes Berechtigungprofil generiert wird. Daher werden Berechtigungen auch in der Transaktion PFCG gepflegt. So sind diese Benutzerzuordnungen aus der Benutzeradministration (SU01) auch im Reiter Benutzer innerhalb der Rollen zu finden. Die Berechtigungdaten sind in Profilen den Benutzern wiederum zugewiesen. Um die Konsistenz der Benutzerstammsätze sicherzustellen kann es hier erforderlich sein einen Benutzerabgleich durchzuführen. Hierdurch werden die Berechtigungprofile von gültigen Benutzerzuordnungen zur Rolle im System eingetragen und die Berechtigungen dadurch direkt den Benutzern als Profil zugewiesen.

Innerhalb der Rollenpflege (Transaktion PFCG) sind nicht abgeglichene Benutzer durch eine gelbe Markierung und einer roten Ampel auf den Reiter Benutzerabgleich ausgewiesen. Steht die Anzeige auf Gelb sind die Benutzer zwar zugeordnet aber der Benutzerabgleich nicht aktuell ist. Die Statusanzeige auf dem Register der Benutzer innerhalb der Rolle zeigt an, ob der  Rolle bereits Benutzer zugeordnet sind oder nicht. Wenn die Anzeige auf rot steht, sind keine Benutzer zugeordnet, wenn sie auf grün steht ist mindestens ein Benutzer zugeordnet. Steht die Anzeige auf  gelb, so bedeutet dies, dass zwar Benutzer zugeordnet sind, dass aber der Benutzerstammabgleich nicht aktuell ist.

Um einen solchen Benutzerabgleich durchzuführen ermöglicht SAP eine automatische Anpassung der Rechte der Benutzer über den Report „PFCG_TIME_DEPENDENCY“. Dieser Report kann über die Transaktion PFUD aufgerufen werden. Nach Aufruf der Transaktion kann die Option "Benutzerstammabgleich durchführen" gewählt werden und unter Bearbeitungart die Option "Profilabgleich" ausgewählt werden. Sollten Sie auch Sammelrollen einsetzen bietet es sich an, hier auch die Option "Sammelrollenabgleich" zu wählen.

Maximale Anzahl zugeordneter Profile je Benutzer

Ein am Rande erwähnter spannender Aspekt an Sammelrollen. Laut OSS Hinweis 841612  ist die maximale Anzahl an zugeordneten Rollen je Benutzer auf 300 lesend beschränkt. Wobei in der täglichen Praxis dieses eher ein exotisches Berechtigungproblem darstellen dürfte. Schon daher kann es sinnvoll sein viele organisatorische Berechtigungen tatsächlich zu einer Rolle zusammenzufassen. Gerade bei Wissenschaftlern die nicht nur im Fachbereich einzelne Projekte bearbeiten sondern auch in unterschiedlichen Instituten oder zentralen Einrichtungen tätig sind, kann es daher sinnvoll sein, die oftmals als kritisch betrachteten auf die einzelne Person zugeschnittene Berechtigungsrolle zu erstellen.

Berechtigungkonzept und weitere Themen rund um Berechtigungen


Wobei dieses auch eine Frage des lokalen Berechtigungkonzeptes ist und bei der Konzeption der Trennung von operativen und funktionalen Berechtigungen auch die Frage zu berücksichtigen ist, wie vielfältig eine Ausprägung dieser Berechtigungen in Zukunft sein wird. Daher stellt sich die Frage, wie dieses bei der lokalen Gestaltung berücksichtigt wird.

Neben den Berechtigungen und der Steuerung von Berechtigungfeldwerten und weiteren Punkten, sollte dabei auch berücksichtigt werden, wie dieses zu bewerkstelligen ist.

Einen Teil des KnowHow über Berechtigungen kann über Bücher ebenso wie über Blogs angelesen werden. Einige der in meiner Blogroll empfohlenen Blogs beschäftigen sich mit diesen Thema, aber auch hier sind unter den Tag "Berechtigung" einige Beiträge zu finden.

Im Rahmen des Berechtigungskonzeptes sollte aber auch die Usability nicht zu kurz kommen, daher dürfte auch der Artikel "Benutzereigene SAP Menüs (Favoriten, Benutzermenü, Bereichsmenü)" ein spannendes Thema sein, ebenso wie auch bei der Nutzung von SAP Query das Thema im Artikel "SAP Query: Berechtigung (organisatorisch und technisch)" ausführlicher beschrieben ist.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Freitag, 28. August 2015
17:07 Uhr

Syntaxhevorhebung im ABAP Editor durch neuen Frontend Editor (Quelltext-Modus)

Während einer von mir angebotenen internen Schulung zu SAP Query (Basis der Schulung war auch die am Ende dieses Artikel verlinkte Einführung ins Thema)  war ich erstaunt über die unterschiedliche Darstellung der Oberfläche zur Erfassung von ABAP Coding bei den Zusatzfeldern, so wie diese zum Beispiel im Artikel "SAP Query ABAP Coding im Zusatzfeld für Verknüpfung Innenauftrag und Fond bzw. Finanzierungszweck oder auch Status GESPERRT bei Innenaufträgen" beschrieben wurden.

Neugierig geworden hatte ich nun ein wenig nach der Ursache dieses Unterschieds gesucht und bin recht angetan von der "neuen" Darstellungsweise.

 

Vorteil kollegialer Austausch oder Know How Transfer

So ergeben sich eben doch auch überraschende Kenntnisse, wenn Kolleginnen und Kollegen um einen kurzen Überblick zum Thema anfragen. Auch dieses ist ein Grund, warum ich sehr froh bin, dass hin und wieder ein technischer Austausch zwischen den einzelnen Einrichtungen möglich ist. Ein wenig bin ich auf das Thema "kollaboratives Wissensmanagement" ja auch im Artikel "Praktische Nutzung von social media Diensten für meinen Arbeitsalltag" eingegangen. Nun aber zum eigentlichen Thema.

Unterschied Frontend-Editor alt/neu bzw. Quellcode-basiert/Text-basierter ABAP Editor

Die klassische Darstellung entsprach dabei einen Textfeld in dem direkt das Coding eingefügt werden konnte, wie hier am Beispiel der Ausgabe des Zusatzfeld GESPERRT zu sehen ist:
Front-End Editor Alt
Screenshot © Copyright 2015. SAP SE. Alle Rechte vorbehalten *

Eine wesentlich moderne Form der Darstellung war dann wie folgt zu sehen.

Frontend Editor neu
Screenshot © Copyright 2015. SAP SE. Alle Rechte vorbehalten *

Hierbei wird der Frontend Editor (Quelltext-Modus) eingebunden der jedoch vorher aktiviert werden muss. Zumindest war dieses bei mir erforderlich, während neu angelegte User scheinbar direkt den "neuen" Quelltext-Editor gesehen haben.

Die Vorteile sind hier offensichtlich Syntaxthervorhebung, Autovervollständigung, Zeilennummerierung sowie die Möglichkeit des Zusammenklappens von zusammengehörenden Codeblöcken wie im Beispiel die IF-Bedingung.Gerade die Möglichkeit bestehende Codeblöcke zu expandieren oder zu kompromieren (im Beispiel die IF Bedingung verschafft hier einen guten Überblick über das Coding. Durch die Syntaxhervorhebung werden ABAP Schlüsselworte in blau, Bezeichner in schwarz und Zeichenliterale (alphanumerischen Zeichen bzw. Wertzuweisungen) in grün. Sofern ordentlich gecodet wird (und tatsächlich Kommentare mit eingefügt sind) werden Kommentare in Grau dargestellt. Syntaxfehler werden direkt in rot hervorgehoben.

Einstellungen ABAP Editor

Dieser neue Editor kann in einer beliebigen ABAP Workbench-Werkzeug Transaktion, SE38 – ABAP Editor, SE37 – Function Builder, SE24 – Class Builder oder SE80 Object Navigator über das Menü HILFSMITTEL->EINSTELLUNGEN aktiviert werden. Hierzu ist in der Registerkarte "ABAP Editor" im Reiter "Editor" der Punkt "Front-End Editor (neu)"  zu aktivieren.

Je nach SAP Version kann dieser Punkt auch "Quellcode basierter Editor" und die Alternative als "Text-basierter Editor" bezeichnet sein.

In meinen Fall ist hier der Punkt "Front-End Editor (neu)" wie in der unteren Abbildung abgebildet ausgewählt.

ABAP Editor - Editor - Frontend Editor (neu)
Screenshot © Copyright 2015. SAP SE. Alle Rechte vorbehalten *

Alternativ besteht, wie erwähnt die Auswahl zwischen Quellcode und Text basierter Editor (siehe Abbildung).

ABAP Editor - Editor - Quellcode-basierter Editor
Screenshot © Copyright 2015. SAP SE. Alle Rechte vorbehalten *

Hierdurch wird in allen Coding-Feldern dann auch tatsächlich die moderne Form des Quelltext-Editor im Quelltext-Modus mit allen Vorzügen betrieben. Allerdings ist diese Einstellung benutzerspezifisch, so dass diese für jeden Benutzer selbst vorgenommen werden muss. An der gleichen Stelle können auch die Einstellungen für den Pretty Printer vorgenommen werden, durch den vorhandener ABAP Code nach einer entsprechenden Vorlage formatiert wird. So kann in bestehenden ABAP Code jedes Schlüsselwort/jeder ABAP Befehl in Großbuchstaben geschrieben werden. ABAP selbst unterscheidet nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung.

Hinweis EU_INIT, EU_REORG und EU_PUT bei SE80


Sofern Sie die Einstellungen im Object Navigator (Transaktion SE80) vorgenommen haben ist noch auf folgendes zu achten.

Beim erstmaligen Start der Transaktion SE80 (Repository Browser) werden automatisch die drei EU-Jobs erzeugt und, falls der Benutzer über ausreichende Berechtigungen verfügt, freigegeben: EU_INIT (einmaliger Start), EU_REORG (periodisch jede Nacht) und EU_PUT (periodisch jede Nacht).

Diese  EU-Jobs dienen dazu, für die ABAP Workbench wichtige Indizes (Verwendungsnachweise, Navigationsindizes, Objektlisten) neu aufzubauen oder zu aktualisieren. Gerade der Job EU_INIT ist dabei entsprechend intensiv auf der Datenbank aktiv, da hier alle Indizes komplett aufgebaut werden. Die beiden anderen Jobs sind dabei weniger "systemauslastend". Nähere Informationen hierzu sind im OSS Hinweis 18023 zu erfahren.

Änderungen "neuer" Frontend Editor

Eine Übersicht über die Änderungen des "neuen" Frontend Editor sind unter anderen im Berater-Wiki Eintrag zum Thema "Neuer Frontend Editor" von  René Eberstein (Freiberuflicher SAP-Entwickler) zu finden.

Sauberes ABAP Coding dank Namenskonventionen

Anhand oberes Coding ist zwar durch L_ erkenbar, dass es sich um ein lokales Objekt handelt (bzw. um eine lokale Variable) dennoch kann es sehr hilfreich sein sich in einer Programmiersprache an bestimmte Vorgaben zur Namensgebung bei Variablen zu halten.
im Developer Blog der exxens GmbH ist dieses Thema im Artikel "Prommmierrichtlinien / Namenskonventionen" recht ausführlich behandelt und kann als Vorlage dienen.

 

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema SAP Query habe ich im Artikel
"Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Freitag, 28. November 2014
21:18 Uhr

Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query

SAP Query ist ein Werkzeug in SAP welches das Auslesen und auch Anlysieren von Tabellen im ERP System ermöglicht. Die Query ist dabei vergleichbar mit einer Abfrage innerhalb Access. Da ich unter den Tag Query schon einige Query vorgestellt habe soll dieser Artikel eine kurze eher allgemein gehaltene Einführung ins Thema geben und somit eine Grundlage bzw. ein Kurzhandbuch für die Erstellung von Queries darstellen.

1. Grundeinstellungen / Berechtigungen

Bei der Erstellung von Query und damit eine Auswertung von Datenbanktabellen sollte auch das Thema Berechtigungen nicht aussen vor gelassen werden.

1.1. Allgemeiner Tabellenschutz

Da bei der Erstellung von Query direkt in Datenbanken gelesen wird, sind zur Erstellung entsprechende Berechtigungen erforderlich. Zum Anzeigen einer Tabelle wird die Auswertungstransaktion und die Tabellenansichtberechtigung über das Berechtigungsobjekt S_TABU_DIS geprüft. Hierbei wird im Berechtigungsfeld Aktivität 03 (=Ansicht) und eine der Tabelle zugeordneten Berechtigungsgruppe geprüft. Die Zuordnung von Tabellen zu Berechtigungsgruppen erfolgt mandantenunabhängig über die Transaktion SE54 (Speicherort der Einstellungen ist dann die Tabelle TDDAT Pflegebereiche für Tabellen).
Hier kann auch über die Berechtigungsgruppe oder die Tabelle nach den entsprechenden Werten gesucht werden. So ist bspw. die Tabelle GLPCA der Berechtigungsgruppe KA (=CO:Anwendungstabelle) zugewiesen.

1.2. Berechtigungsrollen für Query

Sofern auch Anwender Query ausführen sollen, sollte sich hier vorab schon Gedanken um ein passendes Berechtigungskonzept gemacht werden. Hierzu sind im Artikel "SAP Query: Berechtigung (organisatorisch und technisch)" schon einige Anmerkungen gemacht worden.
Da es in diesen Artikel um die Grundlagen zur Erstellung einer Abfrage und das entsprechende Umfeld geht werden hier weiter gehende Berechtigungen vorgestellt.

Berechtigungsobjekt S_TCODE

Hier werden die einzelnen Transaktionscodes zum Arbeiten mit einer Query beschrieben.
Für das Ausführen einer Query ist folgende Transaktion gedacht:

  • SQ00 SAP Query: Queries starten

Für die Pflege und Erstellung sollten noch folgende Transaktionen hinterlegt werden:

  • SE12 ABAP Dictionary Anzeige
  • SE36 Logical Database Builder
  • SQ01 SAP Query: Queries pflegen
  • SQ02 SAP Query: InfoSet pflegen
  • SQ03 SAP Query: Benutzergruppenpflege

Weitere relevante Berechtigungsobjekte sind S_DEVELOP, S_TABU_DIS und S_QUERY. Dieses sollten gemeinsam mit der SAP Basis mit passenden Berechtigungswerten versehen werden.
Sofern auch ABAP Coding im Infoset hinterlegt werden soll, ist der Objekttyp PROG im Berechtigungsobjekt S_DEVELOP und 'AQ*' für OBJNAME erforderlich. Andernfalls ist ein Coding hier nicht möglich. Dieses gilt dann auch für einen Import von Query per Upload in ein anderes System.
Für die Ausführung von Query sollte im Berechtigungsobjekt S_DEVELOP die Aktivität 03 und ggf. Objekttyp LDB ausreichend sein. Für die Erstellung von Query sollten ggf. weitere Aktivitäten und Objekttypen hinterlegt werden (weitreichende Berechtigung wären die Aktivitäten 01,02,03,06,07)

Weitere Objekttypen im Berechtigungsobjekt S_DEVELOP sind:

  • DOMA: Domänen
  • DTEL: Datenelemente
  • ENQU: Sperrobjekte
  • INDX: Sekundärindices*
  • MCID: Matchcode-ID*
  • MCOB: Matchcode-Objekte*
  • SHLP: Suchhilfen
  • SQLT: Pool/Clustertabellen*
  • SQTT: Technische Einstellungen Tabellenpool
  • STRU: Strukturen
  • TABL: Transparente Tabellen*
  • TABT: technische Einstellung zu Tabellen
  • TTYP: Tabellentypen
  • TYPE: Typgruppen
  • VIEW: Views*
  • VIET: Viewtypen
  • LDBA: Logische Datenbank

sowie die einzelnen Aktivitäten. Für eine reine Ansicht der Query (bzw. Ausführen) sollte die Aktivität 03 für den Objekttyp LDBA ausreichen, wenn auch logische Datenbanken mitausgewertet werden sollen.

Je nach Aufstellung kann es sinnvoll sein zwei Rollen anzulegen. Eine für die Ausführung von Query bspw. QUERY-EXECUTE und eine für die Pflege bspw. QUERY-CREATE. Bei der Zuordnung des Berechtigungsobjektes S_QUERY ist jedoch zu beachten, dass ein Benutzer, der die Berechtigung für das Berechtigungsobjekt S_QUERY mit den beiden Aktivitäten 02 Ändern und 23 Pflegen besitzt, alle Queries aller Benutzergruppen zugreifen kann.
Daher sollte in der Rolle zum Ausführen einer Query dieses Berechtigungsobjekt ohne Berechtigungsfeldwerte hinterlegt werden, da andernfalls die Steuerung über die Benutzergruppen problematisch ist. Auf diese gehen wir im Folgenden ein.

1.3. Transaktion für Query zuweisen

Im Artikel "Transaktion anlegen (Report, Parameter) bspw. für SAP Query" ist eine Möglichkeit beschrieben, wie die erstellte Query später dann als Transaktion für Infouser zur Verfügung gestellt werden kann.
 

2. Benutzergruppe anlegen (Transaktion SQ03)

Neben der Berechtigungssteuerung über das Berechtigungsobjekt S_QUERY gibt es auch die Möglichkeit Berechtigungen zur Pflege und Zugriff auf Query über Benutzergruppen zuzuordnen. Starten Sie hierzu die Transaktion SQ03.

Sofern Sie zum ersten Mal diese Transaktion aufgerufen haben, sollten Sie über UMFELD->ARBEITSBEREICH auf den Standardbereich (mandantenabhängig) wechseln. Alternativ kann dieses über einen Benutzerparamter im Userstamm festgelegt werden. Dieses geht im SAP Menü unter (System->Benutzervorgaben->Eigene Daten oder direkt über die Transaktion SU3. Hier kann im Reiter Parameter sowohl der Arbeitsbereich als auch ggf. die Benutzergruppe per Benutzerparameter hinterlegt werden. Für den mandantenabhängigen Arbeitsbereich wird hierzu der Parameter AQW ohne Wert angelegt, so dass Sie hier nicht jedes Mal aufs Neue den Arbeitsbereich wechseln müssen.

In das Feld Benutzergruppe können Sie eine entsprechende Benutzergruppe mit der Schaltfläche ANLEGEN erstellen. Hierzu können Sie eine Beschreibung der Gruppe ergänzen. Ein Beispiel wäre die Benutzergruppe AGCO. Über die Schaltfläche "Benutzer und Infosets zuordnen" können Sie dann entsprechende SAP Benutzer (und später auch Infosets) der Gruppe zuordnen. Ergänzend zum Benutzer kann über das Ankreuzfeld neben den Benutzernamen die Änderungsberechtigung über das Berechtigungsobjekt S_QUERY entzogen werden. Benutzer die gar keine Berechtigung zum Ändern haben bekommen auch diese Funktion entsprechend als nicht pflegbar angezeigt.

Dieses bedeutet, dass Benutzer, die generell keine Query ändern, pflegen dürfen über die Benutzergruppe bestimmte Queries zugeordnet bekommen dürfen. Darüber hinaus kann Usern die Berechtigung zur Pflege von Queries trotz vorhandener Berechtigungen im Berechtigungsobjekt S_QUERY entzogen werden kann.

Generell hat ein Benutzer mit Zuordnung des  Berechtigungsobjekt S_QUERY mit den beiden Berechtigungsfeldwerten Ändern und Pflegen die Berechtigung auf jede Query zuzugreifen, ohne dass dieser in einer entsprechenden Benutzergruppe zugeordnet ist. Je nach Berchtigungskonzept kann dieses zum Beispiel für alle Keyuser in diesen Bereich gelten. Um nun nur eine Query auszurollen, kann es daher sinnvoll sein, diese wie im Artikel "Transaktion anlegen (Report, Parameter) bspw. für SAP Query" beschrieben in den Berechtigungsrollen als eigene Transaktion zu hinterlegen.
 

3. Datenherkunft finden

Die Hauptaufgabe zur Erstellung von SAP Query ist die Identifikation der relevanten Datenbanktabellen. Hier können im SAP System die Datenfelder mit der F1 Hilfe angezeigt werden. Hierzu wird im Hilfetext auf die Technischen Informationen geklickt und unter den Feld-Daten sind im Idealfall auch die Tabelle und der Feldname der Tabelle mit aufgeführt.
Alternativ kann auch mit der Transaktion SE12 nach passenden Tabellen für die Auswertung gesucht werden. Eigentlich ist diese Transaktion für die Anzeige der Tabellenstruktur gedacht. Über die Werthilfe (F4) können aber auch vorhandene Tabellen durchsucht werden. Hier kann dann entweder anhand der Schaltfläche Infosystem nach Tabellennamen und Kurzbezeichnung gesucht werden oder über die Schaltfläche SAP Anwendung innerhalb der einzelnen SAP Module und Komponenten gesucht werden. Neben den einfachen Fall einer direkt lesbaren transparenten Tabelle (zum Beispiel für Innenaufträge die Tabelle AUFK) gibt es auch sogenannte Clustertabellen. Innerhalb eines Cluster werden Felder anderer Tabellen komprimiert in einer einzelnen Spalte gespeichert. Hierdurch ist eine Verwendung von Cluster-Tabellen ebenso wie Pool-Tabellen nicht in Joins möglich. Clustertabellen sammeln hierdurch mehrere Einzeltabellen in einer Tabelle und haben den Nachteil, dass diese nicht direkt ausgewertet werden können. Hierzu bietet sich dann die Verwendung einer logischen Datenbank an.

Logische Datenbanken
enthalten schon Verknüpfungen und können direkt als Grundlage für ein Infoset verwendet werden. Dieses hat den Vorteil, dass man nicht selbst erst einzelne Tabellenverknüpfungen erstellen muss. Die Struktur einer logischen Datenbank kann in der Transaktion SE36 eingesehen werden.
Im Bereich HCM wären dieses bspw. PNP oder PCH während innerhalb des Rechnungswesen ggf. die Datenbanken ADA für die Anlegenbuchhaltung und BRF für FI Belege interessant sind.


Im Artikel "Tabellen hinter Transaktionscode oder ABAP Programm über eine SAP Query ermitteln" ist eine Möglichkeit beschrieben durch die anhand eines Transaktioncode die hinter diesen Programm genutzten Tabellen ausgegeben werden. Hier sind dann bspw. für die Transaktion KO03 (Innenauftrag anzeigen) auch alle relevanten Tabellen für die Stammdaten des Innenauftrages gelistet.

Daneben gibt es natürlich auch die Möglichkeit der Recherche im Netz nach entsprechenden Tabellen. So bietet die Seite sap-community.de unter "Verzeichnis SAP Tabellen"  eine kleine Zusammenstellung von verschiedenen häufig genutzten Tabellen bspw. aus den Bereichen FI, CO oder anderen Komponenten von SAP an. In Form einer MindMap ist dieses auch auf der Seite eberstein.de zu finden (siehe auch "Mindmapping und Sketchnotes im Beruf nutzen für Brainstorming oder Mind Mapping mit XMIND")

4. Infoset anlegen (Transaktion SQ02)

Durch das Anlegen eines Infosets kann die Bezeichnung und die Art der Datenherkunft (Datenquelle) festgelegt werden. In der Regel können Sie hier drei Varianten häufig nutzen:

Tabellen-Join über Tabelle
Hier kann eine Haupttabelle gepflegt werden und diese mit anderen Tabellen verknüpft werden. Hierzu muss eine entsprechende Verknüpfung zwischen zwei übereinstimmende Felder gestaltet werden (Join).

Direktes Lesen der Tabelle
Hier kann direkt eine Tabelle ausgelesen. Dieses kann sinnvoll sein, wenn nicht die Transaktion SE16 (Tabelle anzeigen) sondern tatsächlich nur eine direkte Tabelle ausgelesen werden soll.

Logische Datenbank
Innerhalb einer logischen Datenbank liefert SAP schon passende Tabellenstrukturen zu wichtigen Datenobjekten. Entsprechende Verknüpfungen sind hier schon hinterlegt. Beispiele für logische Datenbanken sind bspw. ADA (Anlagendatenbank) oder BRF (BELEGDATENBANK).

Wird eine Tabelle direkt gelesen erfolgt im Folgeschirm gleich die Frage, ob alle Tabellenfelder in eine Feldgruppe übernommen werden sollen. Die Datenfelder innerhalb einer Feldgruppe stehen dann später als Auswertungsobjekte zur Verfügung. Daher kann es sinnvoll sein hier direkt alle aufnehmen auszuwählen. Alternativ könnten hier auch einzelne Felder in das Infoset aufgenommen werden.

Sofern ein Tabellen-Join über eine Tabelle gebildet werden soll, erscheint im Folgebild die Tabelle mit ihren einzelnen Feldern und es kann im Menü unter BEARBEITEN->TABELLE EINFÜGEN eine weitere Tabelle eingefügt werden. SAP schlägt automatisch eine Verknüpfung zwischen den beiden Tabellen vor. Hierbei werden als Vorschlag automatisch Verknüpfungslinien zwischen einzelnen Feldern gezogen. Diese können markiert werden und über die rechte Maustaste gelöscht werden.

Unterschied inner join und left outer join

Daneben gibt es die Möglichkeit die Art der Verknüpfung über die Option left outer join umzustellen. Im Standard werden hier „inner join“ angelegt (1:1 Beziehungen) definiert und als einfache Linie dargestellt. Es ist aber auch möglich „left outer join“ anzulegen (1:n Beziehungen). Hierzu müssen Sie nur mit der rechten Maustaste die Art der Verknüpfung ändern.
Beim Inner Join müssen die Felder beider verknüpften Tabellen exakt übereinstimmen, andernfalls wird kein Ergebnis ausgegeben.

Dahingehend wird beim Left Outer Join immer die "linke" Tabelle ausgegeben und diese mit den übereinstimmenden Feldern der rechten Tabelle kombiniert. Hierbei wird die linke Tabelle immer mit ausgegeben und für jeden Treffer in der rechten Tabelle wird das entsprechende Feld erneut wiederholt, sofern in der rechten Tabelle mehr als eine Übereinstimmung gefunden wurde (daher der Vergleich mit der aus Access bekannten 1:N Beziehung).

Sofern Sie weitere Felder miteinander verknüpfen wollen können sie diese Felder zwischen den einzelnen Tabellen hin und her ziehen. Markieren Sie hierzu das Feld der Tabelle und ziehen Sie es auf ein passendes Tabellenfeld. Über die Schaltfläche Verknüpfungsbedingungen prüfen (F9) können Sie sehen, ob diese Verknüpfung auch gültig ist.
Eine Dokumentation von Tabellenbeziehungen (nicht nur für SAP Query) habe ich im Artikel "Graphische Darstellung von Tabellenverknüpfungen bspw. bei Query" beschrieben. Dieses kann bspw. für externe Dokumentationen genutzt werden oder wenn nur die Schlüsselfelder und nicht die gesamten Tabellenbeziehungen als Screenshot aus SAP dokumentiert werden sollen.
 

ACHTUNG:
Eine gültige Verknüpfung ist nur möglich, wenn die beiden Felder in ihren Eigenschaften übereinstimmen. Stimmen die Felder in ihren Eigenschaften nicht überein muss per Coding eine Übereinsteimmung erfolgen. Diese Variante ist im Artikel "SAP Query ABAP Coding im Zusatzfeld für Verknüpfung Innenauftrag und Fond bzw. Finanzierungszweck" ausführlicher beschrieben.

Nachdem Sie die Verknüpfungen definiert haben können Sie über die Schaltfläche Infoset zur Pflege des Infosets zurückkehren. Auch hier bekommen Sie eine Rückfrage, welche Tabellenfelder als Vorbelegung von Feldgruppen verwendet werden sollen. Auch hier empfiehlt sich die Option "alle Tabellenfelder aufnehmen", da dadurch spätere Berichtsanforderungen wesentlich leichter übernommen werden können. Alternativ besteht die Möglichkeit auch selbst Feldgruppen und passende Felder zu erstellen. Nach erfolgreicher Pflege kann das Infoset gespeichert und generiert werden.
Danach sollten Sie das Infoset über die Schaltfläche Zuordnung zu Rollen/Benutzergruppen einer Benutzergruppe bspw. AGCO zuordnen in der Sie später auch die Query erstellen möchten.

Erweiterung des Infosets durch Zusatztabellen oder Zusatzfelder

Neben einer reinen Auswertung von einzelnen Tabellen (oder der Auswertung von Verknüpfungen / Infosets) kann innerhalb einer Query auch mit Zusatzfeldern oder Zusatztabellen gearbeitet werden. Hierdurch können in eine Query auch Tabellen verknüpft werden die nicht direkt innerhalb eines Join verknüpft werden können, da noch ein weiteres Selektionsmerkmal wie bspw. der Buchungskreis erforderlich ist. Ein entsprechendes Beispiel ist im Artikel "Query über IBAN und Stammdaten Kreditor oder Debitor (Zusatztabellen in SAP Query)" beschrieben. Darüberhinaus besteht auch die Möglichkeit Zusatzfelder, wie bereits oben erwähnt per ABAP Coding zu ergänzen. Hier ist im Artikel "SAP Query - Auswertung Merkmale der Klassifizierung am Beispiel Fonds in PSM-FM" ein recht umfangreiches Beispiel gegeben in dem die Merkmale der Klassifizierung aus der Tabelle AUSP ausgewertet werden.

Insbesondere was die Auswertung von PSM Stammdaten anbelangt dürfte der Artikel "SAP Query innerhalb des SAP Moduls PSM FM beziehungsweise Haushaltsmanagement" ein schönes Beispiel für die Verwenudng einer Zusatztabelle mit ABAP Coding sein.

Diese Zusatzfelder können dann ebenfalls entweder in einer eigenen Feldgruppe oder einer bestehenden Feldgruppe übernommen werden (so als wären diese in einer Tabelle vorhanden) und im Query Painter bzw. bei der Erstellung der Query aus den Zusatzfeldern (meistens recht weit unten) ebenfalls übernommen werden.

ABAP Coding

Gerade bei der Anlage von Zusatzfeldern mit Coding ist auch der Umgang mit ABAP hilfreich. Hier zeigt der Artikel "Syntaxhevorhebung im ABAP Editor durch neuen Frontend Editor (Quelltext-Modus)" ein in meinen Augen sehr hilfreiche Ergänzung des Editors. Gerade durch Syntaxhervorhebung dürfte dieses einige Erleichterungen anbieten. Das umfangreichste Beispiel für ABAP Coding bei Zusatzfeldern ist sicherlich die Artikelserie zur CO Einzelpostenliste mit Ergänzung der Stammdaten aus CO-Innenauftrag und PSM-FM Fond  die in folgenden Artikeln  beschrieben ist: "Query über COEP, AUFK und FMFINCODE für Einzelposten Istkosten Innnenauftrag mit Stammdaten aus CO und PSM-FM sowie Spalten für Ertrag und Aufwand - Erster Teil Infoset als Datengrundlage" (Definition eines Infoset mit entsprechenden Zusatzfeldern und Einbindung der Tabelle FMFINCODE als Zusatztabelle zu AUFK, ferner wird hier durch Coding aus der verantwortlichen Kostenstelle über eine Wenn-Funktion die zugeordnete Lehreinheit ermittelt).

 

5. Query anlegen (SQ01)

Rufen Sie zur Erstellung einer Query die Transaktion SQ01 auf. Ggf. sollten Sie in die passende Benutzergruppe über die Schaltfläche Bengruppe wechseln (Umsch+F7) wechseln und nun eine entsprechende Query anlegen. Beachten Sie hier, dass Sie auch hier im mandantenabhängigen Bereich arbeiten.
Nachdem Sie einen Namen für die Query gewählt haben und auf die Schaltfläche Anlegen gewechselt müssen SIe definieren, welches Infoset als Grundlage für die Query verwendet werden soll. Nun können Sie einen Titel für die Query sowie entsprechende Bemerkungen festlegen. Der einfachste Weg der Gestaltung ist nun der Wechsel über die Schaltfläche "Grundliste". Über die Grundliste können dann die anzuzeigenden Felder des Infosets ausgegeben werden. Sie können im Layoutdesign aus den einzelnen Feldgruppen die einzelnen Felder als Listenfelder (die werden in der Query dann ausgegeben) und Selektionsfelder (diese müssen beim Aufruf der Query gefüllt werden und stellen die Abfragekriterien dar). Über die Schaltfläche Testen kann die entsprechende Query gestestet werden.

Reihenfolge Selektionsfelder bei Query ändern

Nun erscheint auch direkt die Selektionsmaske der Query. Sofern Sie die Reihenfolge der Selektionsfelder später ändern möchten, ist dieses über SPRINGEN->FELDAUSWAHL->SELEKTIONEN durch die Spalte Nr. innerhalb der Transaktion SQ01 (Einstiegsbild) möglich, wodurch die Reihenfolge auf dem Selektionsbild durch Nummern zwischen 1 und 90 festgelegt werden. Hier kann es sinnvoll sein, in fünfer Schritten die Nummern festzulegen, so dass eine Umsortierung problemlos möglich ist.

Andernfalls kann die Grundliste gesichert und beim Verlassen der Query diese auch generiert werden. Sofern Sie als Ausgabeform SAP List Viewer gewählt haben (das ist im Standard der Fall) erhalten Sie beim Start der Query eine ALV Liste und können hier die üblichen Sortierungen, Filterungen oder auch Ausblendungen vornehmen.

6. Berichtszuordnung zu Query (Bericht-Bericht-Schnittstelle)

Je nach Auswertung kann es hilfreich sein auch direkt eine entsprechende Absprungtranssaktion zu definieren. Hierzu kann innerhalb der Pflege der Query über SPRINGEN->Berichtszuordnung über das +Zeile einfügen weiere Query eingefügt werden. Sinnvoller ist es hier oft statt einer Query über anderer Berichtstyp die Funktion TR Transaktion zu wählen. Somit können zu ausgewerteten Stammdaten (zum Beispiel einer Kreditoren-Stammdaten-Liste). entsprechende Bewegungsdaten oder weitere Informationen aufgerufen werden. Ein Beispiel ist hier im Artikel "Query über IBAN und Stammdaten Kreditor oder Debitor" beschrieben in der zu den Kreditoren auch gleichzeitig auf die Transaktion FBL1N für eine Einzelpostenliste gesprungen werden kann. Ein anderes Beispiel wäre der Aufruf einer Anlage mit der Transaktion AS03 oder die Pflegetransaktion von Stammdaten wie KS02 für Kostenstellen ändern.
Wichtig ist dabei, dass in der Grundliste auch alle notwendigen Felder für diesen Bericht mit ausgegeben werden, so dass diese mit übergegeben werden können. So wäre für die Beleganzeige (FB03) auch der Buchungskreis recht hilfreich :-)
 

7. Query um lokale Felder erweitern

Neben der reinen Auswertung von einzelnen Tabellenfeldern kann innerhalb der Query auch die Ergebnisse verarbeitet werden. Um einzelne Felder weiter zu bearbeiten können Sie über SPRINGEN->FELDAUSWAHL->FELDAUSWAHL über die Funktion BEARBEITEN->KURZBEZEICHNUNGEN ->EINSCHALTEN einzelne Felder eine Kurzbezeichnung zuordnen.

Diese Kurzbezeichnungen sind notwendig, da wir auf diese dann Bezug nehmen, wenn wir ein lokaes Feld mit einer Formel anlegen. Dieses geht über
BEARBEITEN->LOKALES FELD->ANLEGEN.
Dieses Lokale Feld wird dann in der Feldgruppe angelegt, in der wir uns gerade befinden. Elegant wäre es natürlich, wenn wir im Infoset eine entsprechende leere Feldgruppe definiert hätten, es geht aber auch ohne.

Für dieses Feld werden dann entsprechende Eigenschaften festgelegt und über eine Berechnungsvorschrift kann auf andere Felder Zugriff genommen werden.

7.1. Per Formel Teilstring aus Variablen auslösen in Query

Im Artikel "Query Stammdatenvergleich Profit-Center und Auslesen von Textbestandteilen (Teilstring aus Variable)" wird als Beispiel die Möglichkeit beschrieben bestimmte Textbestandteile aus einen Feld auszuwerten.

7.2. Ikonen / Ampelfunktionen abhängig vom Wert ausgeben in Query

Daneben gibt es die Möglichkeit über IKONE  eine Ampelfunktion für bestimmte Werte zu hinterlegen (Beispiele sind in den Artikeln "Query Stammdaten CO Kontrolle Verantwortliche" oder "Abgleich Belege in CO auf Profit-Center mit zeitabhängigen Stammdaten der Anlagenbuchhaltung bei Investitionen" zu finden).

7.3. Mehrere Datenfelder in Query summieren

Daneben können aber auch eche Berechnungen durchgeführt werden. Diese ist im Artikel "CO Planeinzelposten Objekt und Partnerobjekt auswerten / Mehrere Felder summieren" beschrieben. Alternativ sind natürlich auch andere Berechnungen (Prozent, Summen oder andere Berechnungen möglich.

7.4. Umgang mit Datum in Query

Der Umgang mit Datumsfeldern in SAP Query ist ein wenig komplizierter. Für einfache Berechnungen dürfte aber folgender Artikel eine gute Anlaufstelle bieten "Umgang mit lokalen Datumsfeldern in Queries". Sofern Sie komplexere Berechnungen (bspw. Abstand zwischen zwei Terminen) berechnen wollen werden Sie  jedoch nicht um die Verwendung eines Zusatzfeldes im Infoset und eines entsprechenden ABAP Codes herumkommen.

Hier wurde auf sap-community.de im Beitrag "Anzahl von Tagen zwischen 2 Daten" eine passende Lösung vorgestellt.

Hierzu werden beide zu vergleichenden Datumsfelder (DATUM1 und DATUM2) mit Type DATS als Variablen definiert und aus den jeweiligen Tabellen innerhalb des Infosets mit einer Wertzuweisung gefüllt.

Danach wird das Zielfeld (AbstandTage) als TYPE P definiert und über die Formel "ABSTANDTAGE = DATUM1 - DATUM2." errechnet. Damit wäre im Infoset auch ein entsprechende Berechnung mit Datumswerten möglich. Inwieweit dieses auch über eine Formel innerhalb der Query möglich ist bin ich mir nicht sicher, aber vielleicht hilft dieser Ansatz ja schon weiter. Hierbei könnte die Variable DATUM1 natürlich auch als SYDATUM definiert werden, so dass heir der Abstand zum aktuellen Systemdatum errechnet wird.

7.5. Zeichenkette eines Feldes nach einen Wert durchsuchen

Eine weitere Möglichkeit per Coding besteht auch in der Durchsuchung eines Feldes nach einen bestimmten Zeichen. Dieses ist auf sap-community.de im Beitrag " Query, Zeichenkette durchsuchen und Ausgabe als lokales Feld?" erläutert.

Hierzu wird folgendes Coding  im Zusatzfeld ZFELDSUCHE für das zu analysierenden Feld (im Beispiel PRUEFFELD)  nach Suchstring hinterlegt.

FIND 'SUCHSTRING' IN prueffeld.
IF sy-subrc = 0.
ZFELDSUCHE = 'J'.
ELSE.
ZFELDSUCHE = 'N'.
ENDIF.

Daneben sind natürlich noch viele andere Möglichkeiten dank ABAP Coding möglich, aber auch einfache Abfragen und Formeln dürften viel Auswertungsarbeit abnehmen.
 

8. Query und Infoset per Upload/Download transportieren

Hier gibt es in der Infosetpflege (Transaktion SQ02) die Möglichkeit der Nutzung eines SAP Query Transporttool. Hier können Benutzergruppen, Infoset, Infoset und Query aber auch nur Queries auf unterschiedliche Weise transportiert werden. Besonders interessant ist hierbei die Option des Download bzw. Upload als Transportvariante. In das SAP Query Transporttool gelangt man über die Transaktion SQ02 und hier über das "LKW" Symbol (Transporte STRG F5). Nun wir der Report RSAQR3TR gestartet und von hier kann ein Transport bzw. Download gestartet werden. Alternativ kann der Transport auch direkt über die Transaktion SA38 gestartet werden. Neben der Auswahl der Transportaktion Download für Export und Upload für Import kann im Abschnitt Transport von Infosets und Queries entsprechende Infosets und Query (auch per Mehrfachauswahl) selektiert werden. Hier gibt es keine Wertauswahlhilfe (F4), so dass hier die exakten Namen eingetragen werden müssen. Vorteilhaft ist hier eine sprechende Namenskonvention. Als Importoption lassen wir REPLACE stehen. Beachten Sie, dass auch die Zuordnung zu einer Benutzergruppe entsprechend hinterlegt ist, so dass diese ebenfalls im System in dem die Query importiert wird, festgehalten werden sollte.

Der Nachteil des Transport über Datei (Download/Upload) ist dass hier der Transport von Varianten von Queries ebenso wie Layout-Varianten nur beim Export/Import/Kopieren möglich ist. Durch Export und Import werden (im Gegensatz zum Download/Upload) keine Datei erzeugt sondern ein echter Transportauftrag. Die Funktion Kopieren ermöglicht es die Query vom Standardbereich in den globalen Bereich zu kopieren (und natürlich auch umgekehrt). Je nach Komplexität der einzelnen Varianten kann daher auch ein klassischer Transportauftrag statt Austausch per Datei hilfreich sein.
 

9. Selektionsvariante und Layoutvarianten

Wird eine Query ausgeführt kann bei der Selektion der notwendigen Daten (Selektionsbild) über "Als Variante sichern..." (Disketten/SpeichernSymbol in der zweiten Symbolleiste oder über Strg+S) die getroffene Auswahl (bspw. bestimmte Zeiträume oder Selektionen gespeichert werden. Hier habe ich mir angewohnt für immer wieder notwenige Datenfelder diese durch eine Variante mit der Bezeichnung ALLGEMEIN vorzubelegen. Diese Variante kann in der Pflege der Query (SQ01) beim Ändern im Einstiegsbild über Spezielle Atttribute als Standardvariante hinterlegt werden, so dass diese auch wenn keine Variante gewählt wurde automatisch mit ausgeführt wird. Ferner kann hier die Option "Ausführen nur mit Variante" gewählt werden, so dass auf jeden Fall eine Variante gewählt werden muss).

9.1. Geschützte Varianten (Selektion und Layout)

Ferner können Varianten auch geschützt werden, so dass in der Regel nur der Autor der Variante diese wieder ändern kann. Im Artikel "Geschützte Selektionsvarianten entsperren" ist allerdings eine Möglichkeit beschrieben diesen Schutz zu entfernen.

Daneben kann in der Ausgabeliste (ALV) der Query ebenfalls eine Layoutvariante erstellt werden, so dass bestimmte Zwischensummen gebildet oder einzelne Spalten ausgeblendet werden. Auch diese Layoutvariante könnte in der Variante zur Query fest hinterlegt werden.

9.2. SAP Query nur ausführen (Berechtigung)

Ein weiterer Aspekt wäre noch auf welche Weise die einzelnen Berichte den Infousern zur Verfügung gestellt werden. Unter 1.3. hatte ich schon darauf verwiesen, dass die Möglichkeit besteht für eine Query eine eigene Transaktion zur Verfügung zu stellen. Auf diese Weise muss die Query nicht über die Transaktion SQ00 (oder über die Transaktionen FQUS, FQUD oder FQUK in der Finanzbuchhaltung bzw. PQAH im HCM) ausgeführt werden sondern können auch im Menü zur Verfügung gestellt werden. Eine ausführlichere Beschreibung hierzu ist im Artikel "Benutzereigene SAP Menüs (Favoriten, Benutzermenü, Bereichsmenü)" zu finden. Dieses Thema ist ausführlicher auch im Artikel "Berechtigungen zur Ausführung von SAP Query (Transaktion SQ00 oder eigene Z/Y Transaktion) und Einbindung im Berechtigungskonzept und Berichtswesen" behandelt worden.
 

10. Beispiele für Query

Bisher erstellte Query sind unter den Tag Query hier ebenso wie diese Einführung als Artikel zu finden. Daneben sind sowohl im Amazon Partnershop (siehe Onlineshop) als auch bei den Buchempfehlungen  einige Literaturempfehlungen zum Thema zu finden.

Insbesondere das Buch "Praxishandbuch SAP Query-Reporting (SAP PRESS) Von Stephan Kaleske, Karin Bädekerl, Heinz Forsthuber" ist hier sicherlich empfehlenswert.

Daneben bin ich aber auch von Martin Peto und Katrin Klewinghaus " Reporting im SAP-Finanzwesen: Standardberichte, SAP QuickViewer und SAP Query" begeistert und finde, dass sich beide sehr gut ergänzen. Gerade da Sie unterschiedliche Schwerpunkte setzen.

11. Ausführliche Literaturempfehlungen

Wie bereits erwähnt haben Martin Peto und Katrin Klewinghaus zum Thema SAP Query auch folgendes Buch geschrieben.

Reporting im SAP - Finanzwesen
Themen sind unter anderen
  • SAP-Informationssysteme im Überblick
  • Standard-Reporting mit SAP List Viewer (ALV)
  • Einsatzmöglichkeiten und Grenzen des SAP QuickViewers
  • Aufbau von SAP Queries mit Praxisbeispiel

Sollte sich noch jemand für das angesprochene Buch interessieren, so ist dieses auch auf meiner Unterseite zum Buch  "Reporting im SAP-Finanzwesen: Standardberichte, SAP QuickViewer und SAP Query" beschrieben und kann hier auch bestellt werden.

Daneben kann ich aber auch das Buch von Stephan Kaleske (bzw. in der neuen Auflage auch von Karin Bädekerl, Heinz Forsthuber empfehlen.

Praxishandbuch SAP Query-Reporting

ISBN: 978-3836218405 *

Eine ausführlichere Beschreibung dieses Buch ist auf der Seite "Praxishandbuch SAP Query-Reporting" zu finden.

Auch von mir selbst wird das Thema in meinem Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling« behandelt.

Berichtswesen in SAP Controlling

ISBN: 978-3960127406 *

Eine ausführliche Beschreibung ist unter Buchempfehlungen unter Berichtswesen im SAP®-Controlling (SAP Modul CO; internes Berichtswesen) zu finden.
 

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Mittwoch, 29. Oktober 2014
20:14 Uhr

Berichtslayout beim Report Writer - Nullwerte als Platzhalter ausgeben, wenn keine Buchung (Daten) vorhanden sind dank Formulardruck

Ausgangslage:

Innerhalb eines Berichtes in der Kostenstellenrechnung der Bericht unter
  • Kostenstellenrechnung
  • Infosystem
  • Berichte zur Kostenstellenrechnung
  • Plan/Ist Vergleich
  • Bereich: Kostenstellen (Transaktion S_ALR_87013612)
sollen nicht nur die Kostenstellen / Kostenarten ausgegeben werden auf denen auch eine entsprechende Buchung vorhanden ist sondern alle Kostenstellen/Kostenarten die selektiert wurden unabhängig davon ob darauf eine Buchung erfolgt ist oder nicht.

Nullzeilenbehandlung

Ein Beitrag auf dv-treff-community.de verwies dafür auf die Möglichkeit der Nullzeilenbehandlung, die im Berichtslayout vorhanden ist. Hierzu kann neben der im Artikel "Mehrjahresvergleich im ReportWriter/Painter mit variabler Spaltenanzahl je Jahr dank Variablen" beschriebenen Möglichkeit der Nullzeilen unterdrücken (im verlinkten Artikel für Nullspalten unterdrücken verwendet) auch die Option Formulardruck verwendet werden.

Diese Option ist entweder im Bericht über EINSTELLUNGEN-> BERICHTSLAYOUT oder innerhalb der Berichtserstellung unter FORMATIERUNGEN-> BERICHTSLAYOUT im Register ZEILEN zu finden.

Durch die Option des Formulardrucks werden nicht nur die in der Selektion gewählten Sets (im Beispiel sind dieses Kostenstellen- und Kostenartengruppen) nach vorhandenen Daten (also nur Kostenstellen/Kostenarten auf denen auch gebucht wurde) durchsucht sondern für nicht vorhandene Werte innerhalb der einzelnen Gruppen ein interner Datensatz mit Nullwerten angelegt. Hierdurch erhöht sich die Laufzeit des Berichtes entsprechend und es werden für alle selektierte Daten mindestens ein Nullwert ausgegeben.

Hierdurch hat der Bericht auch bei jedem Aufruf das gleiche Layout braucht dafür aber auch etwas mehr Zeit . Hier zeigt es sich wieder einmal "Gut Ding will Weile haben" gilt auch für die Anforderungen ans Berichtswesen im Controlling....

Da die Aktivierung des Formulardrucks erst nach erneuter Generierung des Berichtes funktioniert, ist dieses in den Standardberichten nicht möglich.

Report Writer Bericht über Transaktion ermitteln

Allerdings kann der zugrundeliegende Report Painter Bericht (im Beispiel der Bericht 1SKL-001  in der Bibliothek 1VK) als Vorlage für einen eigenen Bericht über die GRR1 angelegt werden. Nun ist es auch in diesem Bericht möglich den Formulardruck zu aktivieren. Der zugrundeliegende Bericht kann bspw. durch die Transaktion SE93 anhand der ursprünglichen Transaktion ermittelt werden. In der Transaktion wird die zugeordnete Berichtsgruppe aufgerufen. Alternativ können auch die mit einer Zahl beginnende Berichte innerhalb der passenden Berichtsbibliothek über die Transaktion GRR3 betrachtet werden.

Wie im Artikel "Parametertransaktion für Reporwriter" beschrieben kann dann für diesen Bericht eine kundeneigene Transaktion zum Beispiel als. Z_ALR_87013612 angelegt werden. Hierbei könnte die Berichtsgruppe 1SKL als ZSKL angelegt werden und ebenso verwendet werden.

Nachteil Formulardruck: Intervalle werden nicht aufgelöst

Der Nachteil der Verwendung des Formulardrucks ist jedoch, dass eine entsprechende Erstellung von internen Nullwerten nur innerhalb eines Sets (Gruppe) funktioniert. Sobald statt eines Sets (zum Beispiel Kostenstellengruppe) ein Intervall übergeben wird erscheint das Intervall als einzelne Zeile stat die einzelnen Kontierungsobjekte untereinnader darzustellen.

Soll also die Lehreinheit 101 mit den Kostenstellen 101000 bis 101004 ausgewertet werden muss eine entsprechende Kostenstellengruppe 101 angelegt werden. Ferner dürfen in dieser Kostenstellengruppe keine Intervalle sondern lediglich Einzelwerte eingetragen sein, da jede Zeile eines Sets auch entsprechend ausgewertet wird. Alternativ könnte man auch die Kostenstellen 101000 bis 101004 als Einzelwerte in der Selektion übernehmen.

Sofern die Kostenstellengruppe 101 die Kostenstellen 101000, 101001 sowie das Kostenstellenintervall 101002 - 101004 enthält aber nur auf den Kostenstellen 101000 und 101002 und 101004  Buchungen würde die Auswertung wie in den folgenden Tabellen dargestellt werden:
 
Kostenstelle Saldo
Berichtslayout mit Formulardruck
101000 1.000,00
101001 0
101002 ... 101004 2.0000
Summe 3.0000

Hier werden tatsächlich auch Kostenstellen (im Beispiel 101001) ausgegeben, obgleich hier keine Buchung erfolgt ist. Intervalle werden nicht aufgelöst
 
Kostenstelle Saldo
Berichtslayout ohne Formulardruck
101000 1.000,00
101002 1.500,00
101004   500,00
Summe 3.0000

Hier werden nur Kostenstellen ausgegeben auf denen auch tatsächlich gebucht wurde. Intervalle in der Gruppe werden auf ihre Einzelwerte aufgelöst.

Fazit:

Zwar ist die Umsetzung der Berichtsanforderung durchaus möglich, allerdings sollte sich die Nachteile (längere Laufzeit, keine Auflösung von Intervallen) im Vorfeld klar gemacht werden, da andernfalls der Bericht mehr Rückfragen als Antworten liefert.

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema Report Painter und Report Writer habe ich im Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Freitag, 11. Oktober 2013
11:43 Uhr

ReportWriter Grundlagen - Extrakte sichern und verwalten

Ausgangslage
Gerade bei einmalig ausgeführten ReportWriter/ReportPainter Berichten (zum Beispiel im Rahmen eines Quartalsabschlusses) kann es recht umfangreiche Berichte geben, die nur einmalig laufen und an deren Daten sich nicht ändern und deren Laufzeit recht hoch ist. Hier ist es sinnvoll einen solchen Bericht einmalig laufen zu lassen und danach das Ergebnis direkt aufzurufen.


Extrakt erstellen

Wird eine Berichtsgruppe ausgeführt kann das fertige Ergebnis über
  • Bericht
  • Extrakt sichern STRG+S
gespeichert werden. Hier kann sowohl eine Beschreibung als auch ein Verfallsdatum (Verfällt in .. Tagen, Verfällt am Datum oder kein Verfallsdatum) angegeben werden.

Sofern dieser Extrakt gespeichert ist kann darauf auf unterschiedliche Weise zugegriffen werden.

Datenquelle auswählen / Extrakte verwalten

Nach Aufruf des Selektionsbildes kann über die Schaltfläche Datenquellen innerhalb eines Berichtes zwischen der „Neuerstellung eines Berichtes“ (Neu selektieren) oder der Extraktanzeige gewählt werden.

Wird ein Extrakt als Datenquelle ausgewählt kann hier direkt der Bericht gestartet werden und es erscheint umgehend ein Ergebnis.

Dieser Weg hat jedoch den entscheidenden Nachteil, dass schnell vergessen werden kann, dass es sich um einen Extrakt handelt und dadurch auch die Daten zum Zeitpunkt der Extrakterstellung gespeichert sind.

Der bessere Weg ist daher über Umfeld->Extraktverzeichnis einen Extrakt auszuwählen. Hierzu sollten sowohl bei Erzeuger als auch Zeitpunkt der Extrakterstellung „Alle“ gewählt werden. Alternativ kann auch über die Transaktion GRE1 eine Übersicht aller Extrakte im System aufgerufen werden.

Hier kann in der Extraktverwaltung unach unterschiedlichen Kriterien (Erzeuger + Zeitpunkt sowie der Berichtsgruppe) nahc Extrakten gewählt werden.

Weitere Transaktionen im Umfeld der Extraktverwaltung sind:
  • GRE0 Report Writer: Extrakte verwalten
  • GRE1 Report Writer: Extrakte anzeigen
  • GRE5 Report Writer: Extrakte löschen
  • GRE6 Report Writer: Extrakte drucken
  • GRE7 Report Writer: Gültigkeit Extrakte
  • GRE8 Extrakte: Benutzereinstellungen
  • GRE9 Extrakte: Benutzereinst. Sammelpfl.


Technischer Hintergrund:
Die Extraktverwaltung (Abap Report RGRGRIX4) liest dabei die Tabelle GRIX "Report Writer: Verzeichnis der abgespeicherten Daten". Die eigentlichen Extraktdaten werden nicht im Hauptspeicher gehalten, sondern auf eine externe Hilfsdatei geschrieben. Das Verzeichnis, in dem diese Datei angelegt wird, kann durch den SAP-Profile-Parameter DIR_EXTRACT festgelegt werden. Standardmäßig wird das SAP-Daten-Verzeichnis (SAP-Profile-Parameter DIR_DATA) verwendet.

Diese Parameter sollten über die Transaktion FILE zu pflegen sein.

Fazit
Der Vorteil dieser Art der Auswertung ist sicherlich, dass hier direkt Daten wieder verwendet werden können und eine entsprechende Auswertung nicht erneut gestartet werden muss. Ferner besteht hierdurch die Möglichkeit direkt Bezug auf eine Auswertung zu nehmen und diese auch anderen Personen zur Verfügung zu stellen.

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema Report Painter und Report Writer habe ich im Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Freitag, 14. Juni 2013
17:02 Uhr

Tabellen hinter Transaktionscode oder ABAP Programm über eine SAP Query ermitteln

Ausgangslage

Neben der Möglichkeit innerhalb eines Feldes über F1 und technische Informationen aus den einzelnen Felddaten Tabellennamen und Feldname zu ermitteln (oder alternativ im Coding nachzuschauen) oder über die Transaktion SE12 in den einzelnen Tabellen des SAP Systems zu suchen besteht auch die Möglichkeit über eine SAP Query die Tabellen D010TAB (Tabelle für Report<->Tabellen-Verwendung) und TSTC (SAP-Transaktions-Codes) innerhalb eines Joins zu verknüpfen und über den hinter der Transaktion liegenden ABAP Programm eine Auswertung die genutzten Tabellen zu ermitteln.

Diese Methode ist im Buch Praxishandbuch SAP Query Reporting von Stephan Kaleske beschrieben und ist hier um die Tabellenart (aus der Tabelle DD02L) sowie der Tabellenbezeichnung (aus der Tabelle DD02T) ergänzt worden.

Als Ergänzung oder mit einen anderen Schwerpunkt kann ich ferner noch das Buch von  Martin Peto und Katrin Klewinghaus " Reporting im SAP-Finanzwesen: Standardberichte, SAP QuickViewer und SAP Query" und natürlich meine Einführung in das Thema SAP Query, welche weiter unten im Artikel verlinkt ist.

1. Infoset definieren
Zur Darstellung der gewünschten Daten müssen folgende Tabellen miteinander verknüpft werden:
  • D010TAB - Tabelle für Report<->Tabellen-Verwendung
  • TSTC - SAP-Transaktions-Codes
  • DD02L - SAP-Tabellen
  • DD02T - R/3-DD: Texte zu SAP-Tabellen


Folgende Felder werden hierbei miteinander verknüpft.

Verknüpfungen
Hierbei steht <--> für einen normalen Join und >LO< für einen left outer join.

D010TAB-MASTER <--> TSCT-PGMNA
D010TAB-TABNAME <--> DD02L-TABNAME
DD02L-TABNAME <--> DD02T

Schematisch ist hierbei folgendes Infoset geplant.

Join über T010TAB, TSTC, DD02L und DD02T

Die Felder der Tabellen D010TAB und TSTC werden komplett innerhalb der Feldgruppen übernommen. Aus der Tabelle DD02L wird nur das Feld Tabellenart (DD02L-TABCLASS) und aus der Tabelle DD02T die Felder Sprachenschlüssel (DD02T-DDLANGUAGE) und die Tabellenbezeichnung (DD2T-DDTEXT) übernommen. Hierbei werden die Feldgruppen analog der Tabellenbezeichnung angelegt

Der Sprachenschlüssel ist dabei erforderlich, da die Bezeichnungen von Tabellen mehrfach vorkommen je nachdem inwieweit unterschiedliche Sprachversionen gepflegt sind.

2.) Query definieren
Innerhalb der Query werden nun auf folgende Felder der einzelnen Tabellen Zugriff genommen bzw. in der Grundliste zugewiesen. Hierbei ist L als Listenfeld und S als Selektionsfeld zu verstehen.

Die Felder werden hier in der Reihenfolge angeben, wie diese dann auch in der Query ausgegeben werden sollen:

Tabelle für Report<->Tabellen-Verwendung
TCODE (L,S) TSTC-TCODE

Zusatzfelder (werden in der Grundliste zur Verfügung gestellt)
Text:Transaktionscode (L) TEXT_TSTC_TCODE

Tabelle für Report<->Tabellen-Verwendung
ABAP-Hauptprogramm (L,S) D010TAB-MASTER
Tabellenname (L,S) D010TAB-TABNAME


Zusatzfelder (werden in der Grundliste zur Verfügung gestellt)
Text:Tabellenart (L) TEXT_DD02L_TABCLASS

R/3-DD: Texte zu SAP-Tabellen
Kurzbeschreibung von Repository-Objekten (L) DD02T-DDTEXT
Sprachenschlüssel (S) DD02T-DDLANGUAGE

3. Query ausführen
Beim Ausführen der Query kann nun über den Transaktionscode, ein ABAP-Programm oder über den Tabellenname eine Liste mit allen Transaktionen oder Tabellen die mit der jeweiligen Selektion in Verbindung stehen ausgewertet werden.

Sofern eine Auswertung anhand von ABAP-Programmen ohne Transaktionszuordnung erfolgen soll besteht die Möglichkeit die Verknüpfung
D010TAB-MASTER mit TSTC-PGMNA als "left outer join" zu definieren. Entsprechend länger würde hier aber eine Auswertung dauern.

Als beispielhafte Anwendung der Query kann zum Beispiel die Transaktion KS03 (Kostenstelle anzeigen) mit dem Sprachenschlüssel "DE" ausgewertet werden und innerhalb der Query erkannt werden, dass in der "Transparente Tabelle" "CSKS - Kostenstellenstammsatz" die Kostenstellenstammdaten zu finden sind und hinter der Transaktion das ABAP Programm SAPLKMA1 liegt.

Diese Methode kann besonders dann sinnvoll sein, wenn umfangreiche Transaktionen oder ABAP Programme eine Vielzahl von Tabellen verwenden und ein schneller Überblick geschaffen werden soll.
 

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema SAP Query habe ich im Artikel
"Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




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Freitag, 14. Juni 2013
15:59 Uhr

Transaktionsart in SE93 ändern

Ausgangslage:

Für einen PSM Recherchebericht wurde aus der PFCG eine kundeneigene Transaktion angelegt. Nach Aufruf dieser Transaktion erscheinen im Selektionsbild die zusätzlichen Felder "Aktualität der Daten (Lesemodus) sowie Druckeinstellungen und Vorverdichtung. Dieses ist bei anderen Transaktionen von Rechercheberichten oder beim Start über die Transaktion FMEQ (Recherchebericht ausführen) nicht der Fall. Auch wenn diese Felder dann über eine entsprechende Selektionsvariante ausgeblendet werden kann, ist dieses doch iritierend.

Lösung:
Ursache hierfür ist, dass aus der PFCG eine Reporttransaktion statt Parametertransaktion angelegt worden ist. Hier kann jedoch über die Transaktion SE93 der Transaktionstyp von Reporttransaktion auf Parametertransaktion geändert werden.

Dieses ist über
  • Bearbeiten
  • Transaktionsart ändern
möglich umzustellen.

Der Vorteil einer Parametertransaktion ist, dass einzelne Dynprofelder des Reports vorab belegt werden können. Hier scheinen dann auch die oben geschilderten und auch in der FMEQ nicht auftauchenden Felder ebenfalls automatisch belegt zu sein, so dass hier diese automatisch beim Transaktionsaufruf gefült und ausgeblendet sind. Ein weiterer Vorteil der Paramatertransaktion ist es auch, dass gegebenfalls auch Selektionsvarianten mit ausgegeben werden können.

Im Artikel Transaktion anlegen (Report, Parameter) bspw. für SAP Query ist die Vorgehensweise anhand einer SAP Query erläutert. Gerade beim Einführen von neuen Berichten (so auch Rechercheberichte aus PSM) sollte auch die Vorgehensweise beim Erstellen von Transaktionen beachtet werden.

Innerhalb einer 3-Systemlandschaft (Entwicklung, Test, Produktiv) kann es daher sinnvoll sein erst in einen Testnamensraum (bspw. Y*) entsprechende Transaktionen zu testen und produktiv in einen anderen Namensraum (bspw. Z*) die tatsächlich zu verwendenden Transaktionen anzulegen.

Im Rahmen des Transportwesen ist dabei zu beachten, dass es sich beim Anlegen von Transaktionscodes um Workbench-Aufträge und nicht Customizing-Aufträge handelt, so dass hier (gerade beim Einsatz in einer Mehrmandantenumgebung) auch aus Seiten der Berechtigungen eine Einschränkung beim Transport geben kann. Diese Unterscheidung ist relevant, da Einstellungen eines Customizing-Auftrages mandantenabhängig und eines Workbench-Auftrages mandantenunabhängig sind. Wobei hierbei die Pflege der Transaktionen zwar als Workbench-Auftrag definiert ist, da hierzu entsprechende Tabellen gepflegt werden. Eine Übersicht über vorhandene Transaktionen kann auch in der Tabelle TSTC bzw. TSCT wie unter Verwendungsnachweis von Tabellen in Transaktionen beschrieben erstellt werden.

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Freitag, 14. Juni 2013
15:50 Uhr

Benutzereigene SAP Menüs (Favoriten, Benutzermenü, Bereichsmenü)

Ausgangslage
Bei der Erstellung eines Berechtigungskonzeptes kann ein Thema auch die Frage sein, wie die Benutzer mit der Anwendung umgehen sollen. Hierbei ist es sicher die einfachste Möglichkeit einfach das SAP Menü im Standard zu benutzen. Jedoch kann es immer wieder erforderlich sein auch darüber hinausgehende Funktionen schnell zugängig zu machen.

Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten die nach Aufwand kurz erläutert sind.

a) Favoriten

Für jeden User besteht die Möglichkeit sich Favoriten über das Menü Favoriten anzulegen. Hier gibt es die Möglichkeit Ordner anzulegen, Funktionen aus den SAP Menü als Favoriten abzulegen (meistens wird dann auch der Pfad in die Beschreibung mit übernommen) oder auch Transaktion einfügen.

Zur zentralen Verwaltung der Favoriten besteht die Möglichkeit diese über einen Referenzuser oder per Upload innerhalb der User zu verteilen. Ein Referenzuser dient hierbei bei der Anlage eines neuen User als Vorlage (Kopie des bestehenden Users) und kann sowohl Parameter als auch Favoriten enthalten.Die direkte Übertragung von Favoriten ist der "Download auf PC" bzw. "Upload auf PC" innerhalb des Favoriten-Menüs.

Innerhalb der Tabelle SMEN_BUFFC ("Tabelle für die Ablage der Favoriten") werden die Einträge der einzelnen User gespeichert, so dass hier anhand eines Benutzernamen auch eine Auswertung über vorhandene Einträge möglich ist bzw. auch hier eine Pflegemöglichkeit gegeben wäre.

Meistens sind in den Favoriten durch die einzelnen Benutzer auch die häufigst genutzten Transaktionen und kann auch als Basis für die Neukonzeptionierung von Berechtigungen dienen.


Favoriten haben jedoch den Nachteil nur Transaktionen beziehungsweise Einträge aus den SAP Menü zu übernehmen. Hier besteht natürlich der Nachteil, dass SAP Query, Rechercheberichte oder ReportWriter Berichte nicht direkt eingebunden werden können.

Zwar gibt es die Möglichkeit über kundeneigene Transaktionen (wie im Artikel "Transaktion anlegen (Report, Parameter) bspw. für SAP Query Unterschied Parameter- oder Reporttransaktion" oder unter Parametertransaktionen bzw. ausführlicher im Artikel "Kundeneigene Transaktionen zu Berichten in PSM FM Haushaltsmanagement zum Beispiel Belegjournal anlegen (Variantentransaktion)" beschrieben) anzulegen aber hier ist dann auch ein entsprechend hoher Aufwand zu betreiben. Außerdem müssen diese Transaktionscodes auch in Erinnerung behalten werden.


b) Benutzermenüs
Eine andere Alternative ist die Nutzung der Benutzermenüs welche innerhalb der Berechtigungspflege innerhalb des Profilgenerators (Transaktion PFCG) eingepflegt werden können. Ein Nachteil dieser Methode kann jedoch sein, dass eine Transaktion nur einmalig im Menü auftaucht. Sofern bspw. die Transaktion FK03 (Kreditor anzeigen) innerhalb eines Benutzermenübaumes hinterlegt ist wird diese nur einmalig ausgegeben und nicht an mehreren Positionen des Benutzermenüs. Dieses scheint jedoch bei aktuelleren Releases nicht mehr der Fall zu sein.

Hinweis
Um eine entsprechende Funktion innerhalb des Benutzermenüs dann aus Anwendersicht zu finden ist es hilfreich die Transaktion "search_user_menu" als Gegenstück zur Suche im SAP Menü uber die Transaktion "search_sap_menu" zu verwenden. Alternativ kann auch mit der Suchenfunktion (STRG F) das jeweilige aktive Menü durchsucht werden.

c) Erweiterung SAP Menü / Bereichsmenü

Eine entsprechende komplexere Möglichkeit besteht darin das vorhandene SAP Menü um eigene Berichte zu erweitern. Einzelne Menübäume sind hierbei als Bereichsmenüzweige pflegbar. Das gesamte SAP Menü liegt zum Beispiel innerhalb des Bereichsmenü S000 und kann wie unter "SAP Menü exportieren" beschrieben als Liste exportiert werden.

Eine andere Möglichkeit ist es ein entsprechendes Untermenü zu bearbeiten. Details zum Bereichsmenü kann auf einen Menüknoten unter Zusätze->Technische Detailinformationen eingesehen werden.

So kann unter
  • Rechnungswesen->
  • Controlling
  • Profit-Center-Rechnung
  • Infosystem
unter der Anzeige technischer Details als Bereichsmenü KE50 angezeigt werden. Ein Bereichsmenü kann nun auch direkt aufgerufen werden (bspw. durch /nKE50 für einen neuen Modus oder aber auch im Benutzerstamm unter Festwerte (entweder in der Benutzerpflege oder wie unter SAP Parameter auf Benutzerebene beschrieben über die Transaktionen SU3 im Reiter Festwerte als Startmenü hinterlegt werden.

Durch das Hinterlegen des Bereichsmenü KE50 wird nun statt des SAP Menüs das Menü der Profit-Center-Rechnung aufgerufen.

Neben der Erweiterung bestehender Menüs ist es aber auch möglich kundeneigene Z-Menüs anzulegen. So könnten bspw. PSM Rechercheberichte unter einen Bereichsmenü mit der Bezeichnung ZFMR oder auch ZFMEQ hinterlegt werden.

Die Pflege eines Bereichsmenü erfolgt unter
  • Werkzeuge
  • ABAP Workbench
  • Entwicklung
  • Weitere Werkzeuge
  • Bereichsmenü Transaktion SE43



Hier kann dann entweder ein neues Bereichsmenü (bspw. ZFMEQ) angelegt werden oder ein bestehendes Bereichsmenü bearbeitet werden. Sofern ein vorhandenes Bereichsmenü bearbeitet werden soll, ist es sinnvoll dieses über Erweitern statt Ändern zu bearbeiten, da anderenfalls nach einen Upgrade das Menü wiederum überschrieben wird.

Innerhalb des Bereichsmenü können nun einzelne Ordner angelegt werden. Die entsprechenden Unterordner können über den Punkt "Eintrag auf gleicher Ebene hinzufügen" innerhalb der Symbolleiste eingefügt werden.

Um einen Bericht innerhalb des Bereichsmenü einzufügen kann die Funktion "Eintrag eine Ebene tiefer hinzufügen" ausgewählt werden. Hier kann dan ein Bericht über die Schaltfläche Bericht hinzugefügt werden. Hier besteht nun die Möglichkeit einen ABAP Report, SAP Query, Transaktion mit Variante, ReportWriter (als Berichtsgruppe) oder auch Recherchebericht einzufügen. Dabei wird automatisch neben einen Menüeintrag auch ein entsprechender Transaktionscode angelegt (Y* Transaktion).

Hinweis: Früher[TM] Anwendungsbaum (Transaktion SERP)

Vorgängerin der Bereichsmenü waren die sogenannten Anwendungsbäume. Diese konnten mit der Transaktion SERP gepflegt werden und sind heute durch die Bereichsmenü abgelöst worden. Sollten Sie noch Anwendungsbäume im Einsatz haben, dann können Sie über die Transaktion RTTREE_MIGRATION diese entsprechend umwandeln lassen. Die Anwendungsbäume waren bis R/3 4.6a aktuell, daher ist das schon ein ziemlicher Schritt in die Vergangenheit ;-).




Fazit
Gerade wenn mehrere Varianten eines Berichts (als Varianten innerhalb einer Parametertransaktion) oder unterschiedliche Rechercheberichte bzw. selbst entwickelte Berichte zur Verfügung gestellt werden sollen ist dem Aufruf der direkte Aufruf von Rechercheberichte (in PSM zum Beispiel über die Transaktion FMEQ) oder von ReportWriter Berichten (über die Transaktion GR55 (Berichtsgruppe ausführen) oder gar GRR3 (Bibliothek anzeigen)) eine wie oben beschriebene Vorgehensweise sicherlich zu bevorziehen.

Hierbei sollte jedoch daran gedacht werden, dass gegebenenfalls veraltetete Berichte sowohl seitens der Berechtigungen als auch seitens des Bereichsmenü wieder entfernt werden.

Insgesamt stellt aber gerade die Möglichkeit eines Bereichsmenüs oder Benutzermenüs die Möglichkeit zur Verfügung hier ein "internes" Haushaltsinformationssystem zur Verfügung zu stellen. Ggf. können hier auch externe Quellen (Dokumentationen oder Verlinkungen auf Internetseiten) hinterleght werden.

Vor der eigentlichen Anlage solcher benutzereigener Menüs sollte aber auch ein Konzept wie das SAP Berichtswesen auf Basis der Infouser aussehen soll mit den beteiligten Fachabteilungen erarbeitet werden, insbesondere da meistens Infouser auch bei den "produktiven" Usern anrufen um zu erfahren, wo denn ein entsprechender Bericht zu finden ist.

Dieses sollte bei Benutzermnüs innerhalb des SAP Berechtigungskonzeptes so abgefangen werden können, dass die Menübäume relativ vergleichbar sind.

Denkbar ist hier ein Menübaum für Infouser in der Form
  • Budgetinformationssystem
  • Berichte
    • Einzelposten
    • Summenberichte

welches bei Usern mit Buchungsberechtigung um entsprechenden funktionalen Berechtigungen erweitert wird. Hier könnte das Menü dann wie folgt aussehen:
  • Budgetinformationssystem
  • Berichte
    • Einzelposten
    • Summenberichte
  • Budgetbuchungen
    • CO Budget buchen
    • PSM Jahresbudget buchen
    • PSM Gesamtbudget buchen
    • Budget umbuchen
.
Der Knoten Budgetbuchungen ist dann nur in der Rolle der Budgetbuchungsberechtigten enthalten und ergänzt das Benutzermenü der Anzeigeberechtigten von Budgets. Auf diese Weise können auch die User innerhalb der Budgetbuchhaltung Auskunft darüber geben an welcher Stelle die einzelnen kundeneigene Berichte in SAP zu finden sind sofern nicht über eine zentrale Transaktion ZLANDESBUDGET, ZDRITTMITTEL, ... und so weiter die Berichte aufgerufen werden.

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Sonntag, 3. Februar 2013
16:19 Uhr

SAP Query: Berechtigung (organisatorisch und technisch)

Ausgangslage
Neben der Gestaltung von SAP Query besteht oftmals auch eine Frage in welcher Form diese dann in die Breite gegeben werden soll. Hier sollte neben der Frage der Gestaltung solcher Abfragen auch darauf geachtet werden, in welcher Form diese dann an "berechtigte" Empfänger weiter gegeben werden soll.

Eine Möglichkeit wäre es eine kundeneigene Transaktion für die Query anzulegen. Am elegantesten wäre hier vermutlich die Parametertransaktion, so dass auch entsprechende Felder vorbelegt sind.

Diese Methode ist sicherlich für einzelne Auswertungen sicherlich sehr hilfreich, sofern aber bspw. in Teilbereichen Queries genutzt werden sollen, muss auch eine Frage der Berechtigungen gestellt werden.


Hier gibt es, meines Wissens nach, drei Methoden, die sicherlich sehr hilfreich sind:

a) einfache Methode: Benutzergruppen

Über die Transaktion SQ03 werden Benutzergruppen gepflegt, die sowohl Infosets als auch Queries zuzuordnen sind. Somit können Benutzer entsprechenden Gruppen zugeordnet werden und diese dann auf bestimmte Queries bzw. Infosets zugreifen können.

Eine Pflege dieser Gruppen kann über Benutzerparameter gesteuert werden, so dass auf eine sehr bequeme Weise über die Transaktion SQ01 oder auch FQ01 nur die SAP Query angezeigt werden, für die die Personen auch berechtigt sind.

  • Vorteil:

  • Leichte Pflegbarkeit
  • "Zwang" zur Organisation und Strukturiereung der Benutzergruppen

  • Nachteil:

  • Dokumentationsaufwand
  • Nachvollziehbarkeit / Klärung der Zuständigkeiten zur Pflege von Benutzergruppen


  •  
b) mittlere Methode: Berechtigungsgruppen

Bei der Pflege von Infosets können im Feld Berechtigungsgruppe angegeben werden. Dieses Feld ermöglicht auf acht Stellen einen entsprechenden Wert einzutragen, der im Benutzerstamm über das Berechtigungsobjekt S_PROGRAMM gepflegt werden kann und im lokalen Berechtigungskonzept hinterlegt werden kann.

  • Vorteil

  • Berücksichtigung innerhalb des Berechtigungskonzept
  • Konzeptionierung anhand der Berechtigungsgruppen

  • Nachteil

  • Disziplin bei Berechtigungspflege
  • Genaues Namenskonzept und ggf. Dokumentation


  •  
c) ABAP Berechtigungsprüfung

Sofern innerhalb einer Query logische Datenbanken genutzt werden sind hier schon entsprechende Berechtigungsprüfungen hinterlegt.

Zum Aufruf von Infosets, die bspw. über Joins miteinander verknüpft werden, sind nur Prüfungen vorhanden, ob generell die dahinter liegende Tabellen gelesen werden dürfen aber keine differenziertere Betrachtung auf die einzelnen Datensätze betrachtet werden.

Hier kann innerhalb der Infosetpflege über das Menü
Springen->
Abgrenzungen->
ein Abgrenzungsparameter hinterlegt werden.

Hier kann dann bspw. über das Feld AUFK-AUFNR die Auftragsnummer als Selektionskriterium hinterlegt werden.

Ist eine solche Abgrenzung definiert, so ist auch beim Anlegen einer Query automatisch dieses Feld als Selektionsfeld mit definiert.

Über den Button "Prüfcoding zum Element" kann nun ein entsprechendes Abap-Coding hinterlegt werden. Hier kann eine Berechtigungsprüfung über "Authority-Check" durchgeführt werden.

Hier würde sich dann das Berechtigungsobjekt K_ORDER anbieten, in dem die Berechtigung für Innenaufträge hinterlegt sind.

Nähere Infos liefert hierzu der OSS Hinweis 692502.

Hier sollte jedoch beachtet werden, dass dort dann auch ein entsprechender ABAP-Schlüssel auch erforderlich ist.

  • Vorteil

  • Sehr differenzierte Berechtigungsprüfung
  • Genaue Prüfung der innerhalb der Tabellen vorhandenen Datensätze

  • Nachteil

  • ABAP Coding erforderlich
  • Entwicklerschlüssel
  • Tiefe Kenntnisse im Bereich SAP-BC und den einzelnen Berechtigungsobjekte der Module


  •  

Fazit:
Je nach Einsatzzweck der SAP Query haben alle Methoden ihre Vorteile und entsprechende Nachteile. Hier sollte insbesondere auf die lokalen organisatorischen Gegegbenheiten geachtet werden und das Thema Berechtigung und Datenschutz nicht ausser acht gelassen werden. Ein wichtiges Thema ist hier generell beim Thema SAP Query auch ein Punkt der Dokumentation und Verbindlichkeit.

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema SAP Query habe ich im Artikel
"Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




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Freitag, 9. Dezember 2011
12:28 Uhr

Parametertransaktion für Reporwriter

Auch für einen Reportwriter Bericht kann eine kundeneigene Transaktion angelegt werden, so dass hier nicht mehr über die Berichtsbibliothek der eigentliche Bericht gestartet werden muss sondern direkt per Transaktion der eigentliche Bericht gestartet werden kann.

Auch hier bietet sich der einfache Weg über die Parametertransaktion an. Diese kann über die Transaktion SE93 angelegt werden.Hierzu sind folgende Einstellungen erforderlich:


Vorschlagswerte für Transaktion START_REPORT

D_SREPOVARI-REPORTTYPE
RW

D_SREPOVARI-REPORT
Berichtsgruppe

Hier kann die entsprechende Berichtsgruppe hinterlegt werden. Entsprechend würden auch alle in dieser Berichtsgruppe vorhandenen Reports ausgeführt werden.

D_SREPOVARI-VARIANT
Hier kann wiederum eine Selektionsvariante hinterlegt werden (bspw. Allgemein).

Ein weiteres Anwendungsbeispiele für Parametertransaktionen ist in folgenden Artikeln beschrieben: Daneben ist im Artikel "Transaktion anlegen (Report, Parameter) bspw. für SAP Query" der Unterschied zwischen Parameter und Reporttransaktion erläutert. Im Artikel "Kundeneigene Transaktionen zu Berichten in PSM FM Haushaltsmanagement zum Beispiel Belegjournal anlegen (Variantentransaktion)" ist darüber hinaus auch noch die Variantentransaktion erläutert. Wobei hierbei auch gleichzeitig anhand des Belegjournals in PSM-FM auch Varianten für Einzelpostenberichte erläutert werden, so dass direkt über eine Transaktion Einzelposten Personal oder Sachmittel ausgewertet werden können.
 

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema Report Painter und Report Writer habe ich im Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




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Montag, 28. November 2011
09:04 Uhr

Parametertransaktion für Recherchebericht

Wie unter "Transaktion anlegen (Report, Parameter) bspw. für SAP Query ist es in der Transaktion SE93 möglich eine Parametertransaktion zum Aufruf von Reports bspw. SAP Query aufzurufen. Hier kann auch ein Recherchebericht aufgerufen werden. Hierzu sind folgende Einstellungen erforderlich:

Vorschlagswerte für Transaktion START_REPORT

D_SREPOVARI-REPORTTYPE
RE

D_SREPOVARI-REPORT

D_SREPOVARI-EXTDREPORT
FM  01IFMEISA                       ZREPORT

WICHTIG: Ohne die Leerzeichen ist der entsprechende Report nicht zu finden, daher ist es sinnvoll vor der Anlage dieser Parametertransaktion den Aufruf des Berichtes zu testen.

Den eigentlichen Berichtsnamen erhält man in der Transaktion FMEM (Recherchebericht anzeigen) über das Menü
  • Transaktion FMEM (Recherchebericht anzeigen)
  • Zusätze->
  • Berichtszuordnung ... (STRG F3)
  • Techn. Namen ein/aus

Hier ist dann in der obersten Zeile die technische Bezeichnung des Berichtes angegeben.
Dieser sollte ab (RE/ durch STRG Y markieren und STRG C kopiert werden und kann dann übernommen werden.In oberen Beispiel steht ZREPORT gleichzeitig für den Namen des Recherchbericht, welchen wiederum ein entsprechendes Formular zugeordnet ist. Der Recherchebericht selbst kann über die Transaktion FMEQ eingesehen werden. Im Zweifel kann ein Formular durchaus mehreren Berichten zugeordnet werden, die dann wiederum eine individuelle Kopfzeile haben und so nicht für Verwirrungen beim Aufruf des Reports verursachen.

Alternativ Verwendung des Generierungsnamen als Reportname
Alternativ könnte hier vermutlich auch der Reportname (analog der Reporttransaktion genommen werden. Dieser ist unter Zusätze->Berichtsparameter zu entnehmen (alternativ beim Start des Berichtes unter System->Status) als Generierungsname ersichtlich und sollte als Wert für das Dynprofeld D_SREPOVARI-REPORT statt D_SREPOVARI-EXTDREPORT genommen werden, dieses dürfte auch leichter bzgl. der Leerzeichen sein.



D_SREPOVARI-VARIANT
Hier kann wiederum eine Selektionsvariante hinterlegt werden (bspw. Allgemein).

D_SREPOVARI-NOSELSCRN


Zum Testen kann dann nach erfolgreichen Transportauftrag über die Transaktion START_REPORT der Aufruf des Berichtes getestet werden, sofern Berechtigungen für diese Tranaktion vorliegt. Beim Aufruf der Parametertransaktion wird die Berechtigung auf START_REPORT nicht gegen das Berechtigungsobjekt S_TCODE geprüft.

Ein weiteres Anwendungsbeispiele für Parametertransaktionen ist in folgenden Artikeln beschrieben: Daneben ist im Artikel "Transaktion anlegen (Report, Parameter) bspw. für SAP Query" der Unterschied zwischen Parameter und Reporttransaktion erläutert.

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Freitag, 17. Juni 2011
10:05 Uhr

Transport von SAP Queries (DL/UL)

Ausgangslage:
Eine SAP Query soll inklusive Infosets von einen System auf ein anderes SAP System transport werden.

Lösung:
Hier gibt es in der Infosetpflege (Transaktion SQ02) die Möglichkeit der Nutzung eines SAP Query Transporttool. Hier können Benutzergruppen, Infoset, Infoset und Query aber auch nur Queries auf unterschiedliche Weise transportiert werden.

Besonders interessant ist hierbei die Option des Download bzw. Upload als Transportvariante.

In das SAP Query Transporttool gelangt man entweder über die Transaktion SQ02 und hier über das "LKW" Symbol (Transporte STRG F5). Nun wir der Report RSAQR3TR gestartet und von hier kann ein Transport bzw. Download gestartet werden.

Über die Transportaktion Upload können dann auch entsprechende Queries importiert werden.

Sofern Infosets mit ABAP Coding übertragen werden sollen, ist der Objekttyp PROG im Berechtigungsobjekt S_DEVELOP und 'AQ*' für OBJNAME erforderlich. Andernfalls ist ein Coding hier nicht möglich. Dieses gilt dann auch für einen Import von Query per Upload in ein anderes System. Etwas ausführlicher ist das Ganze in unten verlinkter Anleitung im Abschnitt "8. Query und Infoset per Upload/Download transportieren" erläutert.

 

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Mittwoch, 9. Juni 2010
11:47 Uhr

Geschützte Selektionsvarianten entsperren

Ausgangslage:
Für bestimmte Reports hinterlegte Selektionsvariante ist das Merkmal "Variante schützen" gesetzt, so dass keine Änderung mehr durch andere User, als denjenigen der dieses Merkmal gesetzt hat, durchgeführt werden können. Dieses ist insbesondere problematisch, wenn die entsprechende Person ausgeschieden ist.

Lösung:
Über den ABAP-Report "RSVARENT" kann dieser Schutz entfernt werden.

Der Report kann über die Transaktion SA38  gestartet werden. Nachdem der Report gestartet wurde, werden Rpor


Hierzu müssen als Werte
Reportname  bzw. S_REPORT (Der hinter den Bericht zugrundeliegende Reportname)
und
der Variantenname S_VARI
eingetragen werden und der Report ausgeführt. Hierdurch ist dann das Merkmal gelöscht.


Die Information, welcher Report hinter einen Bericht hängt ist in der Selektionsmaske des Berichtes über
  • System
  • Status
im Feld Report in den Repository Daten zu entnehmen. Alternativ kann dieser auch, wie im Artikel Tabellen hinter Transaktionscode oder ABAP Programm über eine SAP Query ermitteln beschrieben, aus der Tabelle TSCT über das Feld PGMNA entnommen werden.

Technischer Hintergrund:
Der Schutz von Selektionsvarianten erfolgt in der Tabelle VARID "Variantenkatalog". Hier sind die Felder REPORT "ABAP: Reportname im Variantenschlüssel", VARIANT "ABAP: Name einer Variante (ohne Programmname)" entscheidend um das entsprechende Programm und die angelegte Variante zu identifizieren. Über die Felder ENAME "Benutzername" und das Feld PROTECTED "Flag (Character)." wird festgelegt unter welchen User die Variante gesichert ist. Das Programm entfernt das entsprechende Flag.

Selektionsvarianten für KOK5 entsperren

Eine Besonderheit sind gegebenenfalls noch die Selektionsvarianten für Innenaufträge, die über die Transaktion KOK5 ausgewählt werden können. Während der Transaktion KOK5 das Programm SAPMKAUF zugeordnet ist, sind die einzelnen Selektionsvarianten dem ABAP Programm  / Report RKOSEL00 zugeordnet, so dass diese über diesen Reportnamen (S_REPORT) bearbeitet werden können.

Praktisch bedeutet dieses, dass um Varianten der KOK5 zu löschen beziehungsweise das Sperrkennzeichen zu entfernen hierzu ebenfalls der Report RSVARENT über die Transaktion SA38 aufgerufen werden sollte und als S_REPORT der Reportname RKOSEL00 eingetragen werden soll. Wichtig ist dabei, dass dann auch das Feld S_VARI gefüllt wird, da andernfalls alle Varianten entsperrt werden.
 

Weitere Informationen rund um das Thema Selektionsvarianten


Ebenfalls interessant kann der Beitrag "Transport von Selektionsvarianten" sein, sofern Sie hier entsprechende geschützte Varianten vorfinden.

Ein von mir häufig geschätztes Anwendungsgebiet von Selektionsvarianten ist diese auch in kundeneigene Transaktionen wie "Parametertransaktion für Reporwriter" oder "Transaktion anlegen (Report, Parameter) bspw. für SAP Query / Unterschied Parameter- oder Reporttransaktion" beschrieben.

Wenn es um die einzelnen Funktionen einer Selektionsvariante geht ist auch der Artikel "PSM: Selektionsvarianten und Wertübernahme aus vorherigen Selektionen" lesenswert, da hier die Vorschlagswerte aber auch die Funktion von GPA ausschalten erläutert wird.

Sofern derzeit ohnehin einige Berichte aufgeräumt werden sollen ist auch der Artikel "Frühjahrsputz oder geschützte Varianten und nicht mehr benötigte Rechercheberichte entfernen oder reorganisieren" sehr nützlich.

 

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema SAP Query habe ich im Artikel
"Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




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Mittwoch, 31. März 2010
08:33 Uhr

Transaktion anlegen (Report, Parameter) bspw. für SAP Query / Unterschied Parameter- oder Reporttransaktion

Problem:
Aus einer Query soll eine entsprechende Transaktion zum Aufrufen der Query erstellt werden.

Lösung:
Über SQ01 kann bei einer Query durch das Menü

Query->
Weitere Funktionen->
Reportname anzeigen

der hinter der Query liegende Reportname angezeigt werden.

Sofern eine Tranaktion für Rechercheberichte (bspw. für das Modul PSM-FM angelegt werden soll ist auch der Artikel "Parametertransaktion für Recherchebericht" interessant.

Dieser kann als kundeneigene Transaktion über die Transaktion SE93 angelegt werden und ggf. über einen Workbench-Transportauftrag in das entsprechende System transportiert. Dieses funktioniert bei anderen Berichten ebenfalls über System->Status im Feld Report.

Hier bieten sich zwei Variante an:

a) Reporttransaktion


Als Reporttransaktion wird die Query, der Report direkt gestartet. Hier könnte nun auch ein Berechtigungsobjekt mit Werten hinterlegt werden, auf die die Berechtigungen der Benutzer geprüft werden. Über das Selektionsbild 1000 gelangt man auch direkt in das Auswahlfenster der Transaktion. Über die Option "Einstiegsbild überspringen" kann der Bericht auch ohne weitere Angaben von Selektionswerten direkt übersprungen werden. Dieses kann zum Beispiel sinnvoll sein, wenn im Bericht schon alle Variablen gefüllt sind und der Bericht nur direkt ausgeführt werden soll.
 

b) Parametertransaktion


Eine Parametertransaktion ermöglicht es Varianten zu einer Transaktion anzulegen. Hier bietet sich bspw. die Transaktion START_REPORT an.

Hier geben wir in der Parametertransaktion bestimmte Vorschlagswerte zur Transaktion START_REPORT vor und überspringen das Einstiegsbild.

Hierbei werden die Dynprofelder der Transaktion festgelegt. So lautet die Bezeichnung des Feldes Report der Transaktion START_REPORT bspw. "D_SREPOVARI-REPORT". So dass hier der Reportname entsprechend eingegeben werden kann. Interessanter ist hier jedoch noch das Feld Variante (Dynprofeld "D_SREPOVARI-VARIANT"), da hier entsprechend gepflegte Selektionsvariante je Report hinterlegt werden können.

Auf diese Weise kann direkt über die kundeneigene Transaktion eine entsprechende Selektionsvariante zu einen Report (inkl. etwaiger gesperrter Felder) gestartet und ausgewertet werden.

Somit eignet sich diese Transaktionsvariante insbesondere dann, wenn man auch gleich eine Selektionsvariante mit übergeben bzw. entsprechend ausgewählt haben mag.

Anwendungsbeispiele für Parametertransaktionen sind unter anderen in folgenden Artikeln beschrieben: Hier bietet sich oftmals auch eine geschützte Selektionsvariante ALLGEMEIN an um Standardeinstellungen direkt festzulegen und bestimmte Felder (bspw. Kontengruppen etc.) zu schützen.
 

c) Transaktion aus Benutzermün im Profilgeneratur erstellen.


Neben den genanten Möglichkeiten exisitert auch die Variante aus der PFCG heraus innerhalb eines Benutzermenüs einen Report bzw. einen Bericht (bspw. eine Query) einzufügen. Hier wird ebenfalls eine passende Transaktion generert. Hier ist insbesondere zu beachten, dass per Default auch der Transaktionscode automatisch generiert wird (dieses kann über weitere Optionen deaktiviert werden).

d) Nachtrag 2016: Variantentransaktion


Das Thema Variantentransaktion beziehungsweise kundeneigene Transaktionen zum direkten Aufruf einer vorhandenen Transaktion mit einer angelegten Variante ist im Artikel "Kundeneigene Transaktionen zu Berichten in PSM FM Haushaltsmanagement zum Beispiel Belegjournal anlegen (Variantentransaktion)" beschrieben.



Zusammenfassung
Die Variante der Parametertransaktion ist sicherlich vorteilhaft, wenn entsprechende Selektionsvariante in Verbindung mit Layoutvarianten zu einer Query genutzt werden. Hierbei sollte jedoch geprüft werden, ob eine Berechtigungsprüfung auf diese Transaktion erfolgt. Die Reporttransaktion kann dagegen direkt gestartet werden.

Unabhängig davon werden aber auch die Berechtigungsobjekte/Berechtigungswerte des eigentlichen Report geprüft. Eine Besonderheit könnte bei der Reporttransaktion noch die Möglichkeit der Verwendung eines kundeneigenen Berechtigungsobjektes sein, welches bei Anlage der Reporttransaktion auf entsprechend hinterlegten werten geprüft wird.... wobei dieses auch die Transaktion selbst (S_TCODE) innerhalb der entsprechenden Rolle sein kann.

Grundsätzlich hat die Parametertransaktion ihren Vorteil bei der Verwendung von Selektionsvarianten bzw. wenn bestimmte Daten vorbelegt werden sollen. Dahingehend hat die Reporttransaktion ihren Vorteil, wenn ein Bericht direkt ausgeführt werden soll.


 

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema SAP Query habe ich im Artikel
"Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Mittwoch, 18. Februar 2009
07:42 Uhr

Logische Dateinamen pflegen

Problem:
Beim Erstellung eines Datenextraktes innerhalb SAP und Abspeichern in Dateiform wird der logische Dateiname "ECCS_FILE" im Rahmen der Konsolidierung genutzt. Diese Datei landet dann am Applicationsserver bspw. auf das temporäre Verzeichnis.


Lösung:
Der Aufbau von logischen Dateinamen ist im mandantenunabhängigen Customizing unter Definition von logischen Dateinamen und Pfaden zu finden.

Unter der Transaktion FILE können diese Werte gepflegt werden.

So kann hier neben der Bezeichnung des Dateinamens (über Parameter wie "" für den Mandanten) oder das Datenformat (bspw. ASC für Asciitext) auch ein logischer Datenpfad gepflegt werden.

Dieser logische Datenpfad wäre bspw. "ECCS_PATH".

Die Zuordnung eines logischen Datenpfades zu den physischen Pfad auf den Applicationspfad erfolgt in der Definition von logischen Datenpfaden.

Hier kann für unterschiedliche Systemgruppen ein individueller Pfad hinterlegt werden.

Hier kann ein physischer Pfad, unter dem Dateien abgelegt werden angegeben werden. Er muß das reservierte Wort als Platzhalter für den Dateinamen enthalten. Zusätzlich kann er weitere reservierte Wörter enthalten.

Die entsprechenden Einstellungen gelten für alle Mandanten des SAP Systems.




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Dienstag, 16. September 2008
13:14 Uhr

Kurzanleitung Anlage einer SAP Query Auswertung ANBWA in der Profit-Center-Rechnung über ANBW und GLPCA


Bisher war dieser Artikel als eine Kurzanleitung zur Anlage einer SAP Query gedacht. Zwischenzeitlich gibt es eine ausführlichere Anleitung zum Einstieg ins Thema unter folgenden Hinweis. Dennoch soll in diesen Artikel weiterhin die Auswertung der Anlagenbewegungsarten über eine Query beschrieben werden.

 

 

Handbuch SAP Query

Eine ausfürhliche Einführung in das Thema SAP Query habe ich im Artikel
"Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.

 

Auswertung Anlagenbewegungsarten in der Profit-Center-Rechnung


Über eine kennzahlenbasierte Kostenumlage (KSUB) sollen u.a. auch Konten im Bereich der Anlagenbuchhaltung umgelegt werden. Da hier die Konten umgelegt werden gehen die Informationen aus der Anlagenbuchhaltung (Anlagenbewegungsarten) verloren.

Gleiches Problem innerhalb der ProfitCenter Rechnung tritt beim Abgang von Anlagen auf, da diese zu vollen AHK auf den Profitcenterbeleg gebucht werden selbst wenn diese dann eigentlich nur noch einen Restbuchwert aufweisen.

Lösungsansatz Tabellenauswertung GLPCA und ANBW


Es sollen alle innerhalb der Anlagenbuchhaltung angefallenen Profitcenterbelege nach der Anlagenbewertungsart ausgewertet werden.

Hierzu könnte entweder die Tabelle GLPCA über die Felder RYEAR, KSL, RPRCTR und ANBW über SE16 ausgewertet werden oder alternativ die Tabelle über eine Query ausgewertet werden.

Überlegung

SE16:
Hier ist das entsprechende Berechtigungsobjekt siehe Artikel mit der Berechtigungsgruppe der Tabelle GLPCA zu pflegen. Durch Freigabe der Transaktion SE16 könnten jedoch auch andere Tabellen innerhalb der Berechtigungsgruppe ausgewertet werden.
Daher ist hier ggf. eine SAP Query eine Möglichkeit.


Vorgehensweise

Sap Query:
Die Anlage einer Query erfolgt in drei Schritten.

a) Anlage eines Infosets (Datengrundlage)

Über die Transaktion SQ02 kann entweder eine Tabelle direkt ausgewertet werden oder eine Verknüpfung (Join) mehrere Tabellen.
Direktes Lesen der Tabelle wäre eine Auswertung der Tabelle GLPCA.
In unseren Beispiel soll die Tabelle jedoch auch mit der Beschreibung der Bewegungsarten verknüpft werden. Somit wäre hier ein Join der Tabellen GLPCA und TABWT als Datengrundlage.

Hier ist GLPCA als Grundtabelle.
Über
BEARBEITEN->Tabelle einfügen
kann nun die Tabelle TABWT mit übernommen werden.

Hier ist auch schon direkt die Verknüpfung der Tabellenfelder GLPCA-ANBWA und TABWT-BWASL vordefiniert.

Somit kann bei der Auswertung auch direkt das Feld BWATXT (Bezeichnung Anlagenbewgungsart) in der Query ausgegeben werden.

Ist der Join definiert können alle Tabellenfelder oder auch nur die Keyfelder übernommen werden.
Werden alle Tabellenfelder übernommen können diese Felder dann innerhalb einer Query auch genutzt werden.

Nach Generierung des Infosets kann dieses dann direkt genutzut werden.

Das entsprechend generierte Infoset sollte dann noch einer passenden Benutzergruppe zugewiesen werden. Andernfalls kann dieses nicht weiter genutzt werden.

b) Anlage der Query

Die Query definiert dann die Feldauswahl zur Selektion und/oder Ansicht via des Infosets.

Hierzu kann über die Transaktion SQ01 ein Query angelegt werden.

Bei der Anlage des Query wird dann direkt auf den Infoset Bezug genommen.
Über die Grundliste können dann die relevanten Felder aus den beiden per Infoset definierten Tabellen übernommen werden.

Hierbei kann bei den Tabellen zwischen Listenfeldern (diese werden ausgegeben) und Selektionsfeldern (über diese wird dann eine Auswahl getroffen) pro Feld gewählt werden.

Als Werte können hier:
Aus Tabelle GLPCA
Selektionsfelder:
RYEAR (Geschäftsjahr)
RACCT (Buchungskonto)
Listenfelder:
RPRCTR (Profitcenter)
KSL (Betrag)
ANBWA (Anlagenbewegungsart)


Aus Tabelle TABWT
Listenfelder:
BWATXT (Bezeichnung Anlagenbewegungsart)
Selektionsfeld:
SPRAS (Sprachenschlüssel)

Der Sprachenschlüssel sollte selektiert sein, damit nicht für jede gepflegte Sprachversion die Daten erneut ausgegeben werden.


c) Pflege der Benutzergruppe

Über die Transaktion SQ03 können dann die entsprechenden Benutzergruppen gepflegt werden und auch die Benutzer mit Query Berechtigung einer entsprechenden Benutzergruppe zugeordnet werden.


Innerhalb der Benutzerparameter kann die Benutzergruppe und der Arbeitsbereich innerhalb der Query zugewiesen werden.




Nachtrag:
Betroffene Berechtigungsobjekte:

S_TCODE
SQ01
S_TABU_DIS
Act. 03
Berechtigungsgruppe
AC, KA, GC

Weitere Beispiele für Query

Bisher erstellte Query sind unter den Tag Query hier ebenso wie diese Einführung als Artikel zu finden. Daneben sind sowohl im Amazon Partnershop (siehe Onlineshop) als auch bei den Buchempfehlungen  einige Literaturempfehlungen zum Thema zu finden.

Insbesondere das Buch "Praxishandbuch SAP Query-Reporting (SAP PRESS) Von Stephan Kaleske, Karin Bädekerl, Heinz Forsthuber" ist hier sicherlich empfehlenswert.

Daneben bin ich aber auch von Martin Peto und Katrin Klewinghaus " Reporting im SAP-Finanzwesen: Standardberichte, SAP QuickViewer und SAP Query" begeistert und finde, dass sich beide sehr gut ergänzen. Gerade da Sie unterschiedliche Schwerpunkte setzen.

Ausführliche Literaturempfehlungen

Wie bereits erwähnt haben Martin Peto und Katrin Klewinghaus zum Thema SAP Query auch folgendes Buch geschrieben.

Reporting im SAP - Finanzwesen
Themen sind unter anderen
  • SAP-Informationssysteme im Überblick
  • Standard-Reporting mit SAP List Viewer (ALV)
  • Einsatzmöglichkeiten und Grenzen des SAP QuickViewers
  • Aufbau von SAP Queries mit Praxisbeispiel

Sollte sich noch jemand für das angesprochene Buch interessieren, so ist dieses auch auf meiner Unterseite zum Buch  "Reporting im SAP-Finanzwesen: Standardberichte, SAP QuickViewer und SAP Query" beschrieben und kann hier auch bestellt werden.

Daneben kann ich aber auch das Buch von Stephan Kaleske (bzw. in der neuen Auflage auch von Karin Bädekerl, Heinz Forsthuber empfehlen.

Praxishandbuch SAP Query-Reporting

ISBN: 978-3836218405

Eine ausführlichere Beschreibung dieses Buch ist auf der Seite "Praxishandbuch SAP Query-Reporting" zu finden.

 

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema SAP Query habe ich im Artikel
"Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Dienstag, 26. Februar 2008
11:51 Uhr

Kurzbeschreibung Customizingauftrag ändern

Einstiegstransaktion zur Transportauftragpflege ist die SE10.

Noch nicht freigegebene Transportaufträge können hier frei gegeben (und damit in den Transportweg geschickt werden) oder auch gepflegt werden.

Um bspw. die Kurzbeschreibung eines Auftrags zu ändern reicht es einen Doppelklick auf den oberen Auftrag zu tätigen (den mit der Beschreibung) und dort im Ansichtsdialog zum Pflegedialog zu wechseln.

Nun kann hier sowohl Inhaber als auch Kurzbeschreibung sowie Dokumentation des Auftrags geändert werden.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Montag, 18. Februar 2008
09:32 Uhr

SAP BC: Rollenmenüs ausgeben.

Der Report "PRGN_PRINT_AGR_MENU" (Transaktion SE38) ermöglicht das Drucken von Rollenmenüs. Diese Menüs werden als Benutzermenüs in den Rollen / Aktivitätsgruppen festgelegt (Transaktion PFCG) und kumuliert als Benutzermenü festgelegt.

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Freitag, 18. Januar 2008
10:17 Uhr

SAP BC: Kreditor/Debitor Berechtigungen

Sollen nur bestimmte Kreditoren / Debitorendaten ausgewertet werden können hier ebenfalls bei Kreditoren unter Allgemeine Daten / Steuerung (Kontosteuerung) im Feld Berechtigung bzw. bei Debitoren unter Steuerungsdaten ebenfalls im Feld Berechtigung eine Berechtigungsgruppe eingepflegt werden.

Über die Berechtigungsobjekte:

Debitoren:
F_BKPF_BED
F_KNA1_BED

Kreditoren:
F_BKPF_BEK
F_LFA1_BEK

können dann Aktivitäten zugewiesen werden.

Zu Beachten ist hierbei, dass bei einer evtl. Auswertung eines Debitorernbeleges dann die Buchungszeile des Debitor nich angezeigt wird (BS 01).

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Freitag, 18. Januar 2008
10:05 Uhr

SAP BC: Personalkontenberechtigungen

Sollen Infouser innerhalb Fachabteilungen nur bestimmte Konten auswerten können, kann es sinnvoll sein hier Berechtigungsgruppen für bestimmte Konten zu verwenden.

Hier kann in Sachkonten unter Steuerungsdaten eine Berechtigungsgruppe zugewiesen werden. Dieses Feld ist frei definierbar.

Über die Berechtigungsobjekte F_SKA1_BES und F_BKPF_BES können Aktivitäten in Verbindung mit den Berechtigungsgruppen zugewiesen werden (bspw. Aktivität 03 Anzeige).

ACHTUNG:

Wird das Modul Public Sector Management (ehemals FM bzw. PSM) eingesetzt. Ist eine solche Berechtigungsgruppe auch bei den Finanzpositionen (Kontierungsobjekt analog der Sachkonten) einzutragen.

Die Berechtigungen werden in PSM über die Berechtigungsobjekte

F_FICA_FPG
und
F_FICA_TRG

zu pflegen. Alternativ könnte man über das Berechtigungsobjekte

F_FICB_FPS
und
F_FICA_FTR

auch einzelne Finanzpositionen innerhalb des Berechtigungsfeldes FM_FIPOS für eine Auswertung im Haushaltsmanagement einstellen.

Eine Verwendung von Berechtigungsgruppen bei Finanzpositionen würde jedoch eine einfachere Datenpflege ermöglichen.

Die Berechtigungsgruppen könnten auch für Finanzstellen und Fonds genutzt werden, jedoch ist hier oftmals eine direkte Zuweisung der betroffenen Fonds und Finanzstellen übersichtlicher und dokumentationstechnisch genauer.

Eine andere Alternative ist die Berechtigungssteuerung von Personalkostenbuchungen anhand der Belegarten (siehe Artikel Belegartberechtigung F_BKPF_BLA. Dieses ist auch ein wenig flexibler als die reine Steuerung über Sachkonten.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Donnerstag, 17. Januar 2008
11:59 Uhr

SAP BC: Benutzerpuffer leeren

Problem:
Gibt es eine Möglichkeit den Benutzerpuffer zu aktualisieren ohne das sich der User neu anmelden muß? Hintergrund: Ich möchte den Usern eine Neuanmeldung ersparen nachdem ich Feuerwehr spielen und Berechtigungsänderungen vornehmen mußte.


Lösung:
Bezüglich des Benutzerpuffers kann der OSS Hinweis 452904 und 537001 als Grundlage genutzt werden. Hier kann wohl über den Parameter auth/new_buffering = 4 folgende Änderung des SAP Systemverhaltens provoziert werden.

"Das neue Verhalten bedeutet: nach der Profilgenerierung oder dem Import werden die Berechtigungen aller Benutzer (in Tabelle usrbf2) sofort nach den Änderungen der Tabellen usr12 und ust12 neu berechnet und ggf. aktualisiert. Eine Aktualisierung wie bisher bei der Neuanmeldung findet nicht mehr statt."


Nachtrag:

Durch den Kommentar von Alfredo bin ich noch auf eine andere Alternative aufmerksam gemacht worden.

Über den Funktionsbaustein "SUSR_USER_BUFFER_AFTER_CHANGE" werden, (durch löschen der Einträge in der Tabelle USRBF "Benutzerpufferinhalt fuer schnelle RFC-Anmeldung") alle Benutzerpuffer zurueckgesetzt. Dieser Funktionsbaustein kann entweder innerhalb eines ABAP Programms (wie vorgeschlagen) oder über die Transaktion SE37 aufgerufen werden.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Samstag, 24. November 2007
12:20 Uhr

Bibliothek für ReportWriter/ReportPainter innerhalb des Modul PSM/FM

Ausgangslage:
Es sollen Berichte innerhalb des Moduls PSM mit Hilfe des
ReportWriter/Reportpainter erstellt werden.

Hierzu müßte Bezug auf eine Bibliothek genommen werden, die Bezug auf
eine Tabelle hat. Für das PSM sind folgende Strukturen im System
vorhanden: FMRBCS, FMRFA.

Beide Strukturen werden jedoch nicht in einer Bibliothek genutzt.



Lösungsansatz:
Eine Recherche ergab jedoch, dass eine Bibliothek 4 FM diese zum
Reporting von Budgets innerhalb des Haushaltsmanagement nutzt.
Das Budgetreporting scheint jedoch nur im Rahmen des BCS vorhanden zu sein, siehe hierzu der Aritekel "PSM Haushaltsmanagement Budgetverwaltungssystem BCS oder klassische Budgetierung".

Erklärung/Hintergrund:

FM Rechercheberichte können innerhalb der ReportWriter Bibliothek 4FM
erstellt werden. Diese ist jedoch nur incl. ihrer Merkmale definiert,
wenn von der klassischen Budgetierung zu BCS migriert wird. Im Rahmen
der klassischen Budgetierung scheint das Berichtswesen noch über die
Rechercheberichte des Haushaltsmanagement erstellt werden.

So sind hier auch weiterhin für die Auswertung der Ist-Daten im
Haushaltsmanagement die Recherche-Berichte (Bericht und Formular)
innerhalb des Customizingpfades (Transaktion SPRO)

Public Sector Management->
Haushaltsmanagement Öffentliche Verwaltung->
Informationssystem->
Rechercheberichte

zu nutzen.

Einige Rechercheberichte werden unter den Tag Rechercheberichte vorgestellt. Eine etwas allgemeinere Einführung in das Thema ist im Artikel "Recherchebericht Budget + Ertrag ggü. Aufwand" oder auch der Artikel "Saldenliste für Fonds im Haushaltsmanagement Saldo gegen Ertrag und Saldo gegen Budget".

 

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema Report Painter und Report Writer habe ich im Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Montag, 4. Juni 2007
20:37 Uhr

SBWP: Berechtigungen Allgemeine Ablage

Innerhalb des Sap Business Workplace (Transaktion SBWP) gibt es die Möglichkeit der Anzeigeberechtigung von Dokumentenmappen.

Normalerweise ist hier der Mappenzugriff auf Mandantenebene freigegeben. Es ist jedoch möglich diese Berechtigungen auf Gruppenebene und damit für jeden einzelnen Benutzer ändern zu lassen.

Hierzu muss der Mappenbereich auf Gruppe umgestellt werden und innerhalb
des Register Berechtigungen die Benutzer (SAP User) einzeln mit entsprechender Berechtigung eingetragen werden. Für bestehende Mappen müssten von unten nach oben die Tochtermappen bis hin zur Muttermappe angepasst werden.

Als Berechtigungsausprägung sind folgende Varianten möglich:
  • Mappe und Dokumente anzeigen
  • Dokumente in der Mappe ändern
sowie
  • Mappe und Dokumente ändern.

Berechtigungsobjekte im Zusammenhang zum SAP  Business Workplace (SBWP)

Beachten Sie jedoch, dass Benutzer, die Administrationsberechtigung haben (Berechtigungsobjekt  S_OC_ROLE in der Regel mit * ausgeprägt) jede Mappe einsehen und bearbeiten können. Durch die Administrationsrechte ist es möglich alle Mappen in der Allgemeinen Ablage angezeigt zu bekommen inklusive jener für die keine Berechtigung in der Gruppenmappe zugewiesen wurde.

Weitere relevante Berechtigungsobjekte (abseits der oben erwähnten Administratorberechtigung) sind:
  • S_OC_TCD: Berechtigung für die Transaktionen
Transaktionscodes der Anwendungsfunktionen des Sende-, Ablage- und Bürobereichs auch diese kann ebenso wie die Administratorfunktion mit * ausgeprägt werden
  • S_OC_FOLCR: Berechtigung zum Anlegen allgemeiner Mappen
Hier kann über das Berechtigungsfeld Section sowohl für G = Gruppenmappe als auch M = Mandantenmappe ein Wert zugewiesen werden
  • S_OC_SEND: Berechtigung zum Senden
Hier können verschiedene AKtivitäten gewählt werden (bspw. INT über Internet, FAX, ...) und auch die Empfängeranzahl festgelegt werden
  • S_OC_DOC: Berechtigung zum Archivieren und An neuen Empfänger senden
Von der Konzeption her kann in der Allgemeinen Mappe für alle zugängige Dokumente hinterlegt werden und für einzelne Abteilungen (oder Projekte) als Gruppenmappen geschützte Arbeitsbereiche erstellt werden.

Ordnerstruktur (Unterschied Mandanten- Gruppenmappe)

Für eine Hochschule könnten die Mappen wie folgt aufgebaut sein.
Unterhalb der Allgemeinen Ablage könnten folgende Unterordner angelegt werden.
  • Schwarzes Brett
In dieser "Mandatenmappe" können alle SAP User Dokumente anzeigen, anlegen und ändern. Diese Mappe dient den übergreifenden Austausch.
  • Allgemeine Informationen der Haushaltsabteilung
In dieser Mappe liegen Dokumente die von allen Beschäftigten gelesen aber nur durch die Beschäftigten in der Haushaltsabteilung angelegt oder geändert werden dürfen.
  • Allgemeine Informationen der Personalabteilung
Ebenso ist diese "Mandantenmappe" als Information seitnes der Projekte zu sehen.


Als Gruppenmappen können dann für jeden Fachbereich eine eigene Mappe angelegt werden. Auf diese Mappe dürfen nur Beschäftigte aus den Fachbereich zugreifen und dient so zum Beispiel als Austauschort für Dokumente, die ausschliesslich für diesen Bereich / Abteilung oder auch Projekt gedacht sind.

Selbstverständlich können die einzelnen Mappen dann auch wieder Untermappen haben, so dass es sinnvoll ist sich hier gemeinsam mit den einzelnen Beschäftigten abzustimmen.

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Mittwoch, 6. September 2006
08:30 Uhr

Infos zu GuiXT

SAP Hilfe: GuiXT
SynActive
Ferner sollte im SAPNet unter GuiXT einiges zu finden sein.


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Montag, 4. September 2006
15:01 Uhr

Anzeige verfügbarer Icons in ABAP

Durch die Reports (Transaktion SE38)

SHOWICON (im Paket SABP - ABAP Runtime Enviroment)
RSTXICON (im Paket STXD - SAP Script)
RLMON_ICONS_DISPLAY (im Paket LMON - Monitoring (Bestandteil von SCM)

lassen sich die verfügbaren SAP-Ikonen als Listen ausgeben.

Alternativ läßt sich auch per SE12 ICON auswerten.

Wer es noch einfacher möchte kann über die Transaktion ICON sich die Liste ausgeben.

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Mittwoch, 2. August 2006
13:54 Uhr

Arbeitsbereich AbapQuery festlegen

Über die Benutzerparameter läßt sich der Arbeitsbereich innerhalb Abap Query vorbelegen.

Parameter AQW

ohne Wert = mandantenabhängig (Standardbereich)
G = mandantenunabhängig (globaler Bereich)


Weitere Parameter wären:

AQQ: Query
AQB: Benutzergruppe
AQS: Sachgebiet

Hinweis:

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Samstag, 8. Juli 2006
12:02 Uhr

Import von Transportaufträgen

Transportaufträge in SAP Systemen bestehen aus COFILES (K) und Repositoryfiles (R).

In K werden die Strukturen und in R die Daten und Programme hinterlegt.

1. Einrichten des Transportsystems
2. Anhängen von Transportaufträgen

K kommt in Cofiles
R kommt in DATA

Beide ohne SChreibschutz

Start mit DDIC
und STMS starten
Importübersichet

Que WA1

Zusätze Weitere Aufträge

NAME ENDUNG nach vorne dann voller Name


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Donnerstag, 6. Juli 2006
08:20 Uhr

Transport von Selektionsvarianten

Zur Vereinfachung des Auswertens ist es innerhalb des Berichtswesen (Infosystem) möglich sich Selektionsvarianten anzulegen. Diese werden dann, sofern diese nicht in der Namensform CUS%...Name angelegt sind nicht automatisch in andere Systeme transportiert. Um eigene Selektionsvarianten zu transportieren ist folgender Weg sinnvoll.

Bei den Varianten CUS%.. bzw. SAP%.. . handelt es sich um sogenannte Systemvarianten  die entweder von Ihnen oder durch SAP angelegt worden sind. Diese Varianten haben als Besonderheit, dass diese in allen Mandanten angelegt werden können und durch ihre Anbindung an den Workbench Organizer lediglich im Mandanten " 000 " abgelegt sind, aber von allen anderen Mandanten auf diese zugegriffen werden können,


A) Variante auswählen

1. ABAP Report herausfinden.

Ist der Bericht aufgerufen so kann man im Anwendermenü über SYSTEM->STATUS die Bezeichnung des ABAP Reports hinter der Transaktion erfahren (Feld REPORT).

2. ABAP Report aufrufen

Der Report kann über die Transaktion SE38 aufgerufen werden (ABAP Editor) und die Varianten angezeigt werden. Alternativ geht dieses über SPRINGEN->VARIANTEN im eigentlichen Bericht. Hier erhalten Sie eine Übersicht aller Varianten.


B) Variantentransportauftrag

Innerhalb der Transaktion SE38 kann über Hilfsmittel->Transportauftrag ein Transportauftrag für die Varianten erstellt werden. Hierzu benötigen Sie natürlich entsprechende Berichtigungen für die Transaktion SE38 (SAP Abap Editor)

Alternativ kann auch direkt der ABAP Report RSTRANSP über die Transaktion SA38 gestartet werden. Hier können dann Programmname (der ABAP Report) und Variantenname (die entsprechende Variante) hinterlegt werden.


Das Programm erzeugt Einträge für den Variantentransport. Die Namen der Varianten, die transportiert werden sollen, können generisch eingegeben werden.

Der Variantentransport ist nur für Programme mit Entwicklungsklasse ungleich $TMP möglich.

Es wird ein Workbenchauftrag generiert, der dann transportiert werden kann.

Weitere Informationen rund um das Thema Selektionsvarianten


Ebenfalls interessant kann der Beitrag "Geschützte Selektionsvarianten entsperren" sein, sofern Sie hier entsprechende geschützte Varianten vorfinden.

Ein von mir häufig geschätztes Anwendungsgebiet von Selektionsvarianten ist diese auch in kundeneigene Transaktionen wie "Parametertransaktion für Reporwriter" oder "Transaktion anlegen (Report, Parameter) bspw. für SAP Query / Unterschied Parameter- oder Reporttransaktion" beschrieben.

Wenn es um die einzelnen Funktionen einer Selektionsvariante geht ist auch der Artikel "PSM: Selektionsvarianten und Wertübernahme aus vorherigen Selektionen" lesenswert, da hier die Vorschlagswerte aber auch die Funktion von GPA ausschalten erläutert wird.

Ein weiters Anwendungsgebiet ist im Artikel "Kundeneigene Transaktionen zu Berichten in PSM FM Haushaltsmanagement zum Beispiel Belegjournal anlegen (Variantentransaktion)" beschrieben und gerade im Berichtswesen sehr praktisch.

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Mittwoch, 5. Juli 2006
13:17 Uhr

BSI: IT Grundschutzhandbuch + SAP

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat im Rahmen des IT Grundschutzhandbuches eine Vorabversion des Kapitel B 5.13 SAP inklusive aller zugehörigen Maßnahmen und Gefährdungen zur allgemeinen Diskussion ins Netz gestellt.

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Mittwoch, 28. Juni 2006
06:40 Uhr

Verweis auf SAP Bibliothek im Customizing

Über die Transaktion SR13 bzw. Report SAPLSR13 läßt sich im Customizing die Tabelle SHLPADM1 mit einen Verweis auf die SAP Hilfe Bibliothek füllen.

Neben einer lokalen Hilfe laßen sich hier aber auch Intranetseiten oder aber help.sap.com einbinden.

Die Pflege der Tabelle ist mandantenübergreifend.

Innerhalb der Transaktion ist es hier bspw. möglich im Reiter PlainHtmlHttp folgende Einstellungen zu wählen.

Plattform: WN32
Bereich: IWBHELP
Server: help.sap.com
Pfad: saphelp_erp2005/helpdata
Sprache: de

Ist dieses als Default gewählt so wird bei Zugriff auf die SAP Bibliothek auf help.sap.com im Bereich der Onlinehilfe zu mySAP ERP 2005 nachgeschlagen.

SAP weist jedoch daraufhin, dass keine Garantie auf die Verfügbarkeit dieser Seite gewährt werden kann, daher ist es bspw. für ein MiniSAP hilfreich unter PlainHTML einen Verweis auf eine lokale Hilfe zu legen. Für die Verbindung nach help.sap.com wäre darüberhinaus auch eine Internetverbindung notwendig.


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Montag, 26. Juni 2006
07:35 Uhr

Berechtigung auf Benutzergruppen

Sollen innerhalb der Basisadministration unterschiedliche Berechtigungen auf die einzelnen SAP Benutzer vergeben werden kann die Berechtigung auf die einzelnen Benutzer über Benutzergruppen gesteuert werden.

Die Zuordnung und Pflege von Benutzergruppen erfolgt über die Transaktion SUGR.

Verwendet wird hier das Berechtigungsobjekt S_USER_GRP. Als Aktivität können hier neben Änderungen auch die Anzeige gesteuert werden. Wenn ein Benutzer keiner Benutzergruppe zugeordnet ist, kann dieser von jeden Administrator gepflegt werden.




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Mittwoch, 21. Juni 2006
09:57 Uhr

Belegartberechtigung F_BKPF_BLA

Jeder Buchhaltungsbeleg wird innerhalb der Finanzbuchhaltung einer Belegart zugeordnet . Innerhalb des Customizing Grundeinstellung Finanzbuchhaltung
- Beleg
- Belegkopf
- Belegarten definieren (Transaktion OBA7)

lassen sich durch Tabellenpflege die Belegarten einer Berechtigungsgruppe zuweisen. Die Bezeichnung der Berechtigungsgruppe ist frei definierbar und kann innerhalb des Berechtigungsobjektes F_BKPF_BLA eingepflegt werden.

Allerdings sollte hier berücksichtigt werden, dass dieses Berechtigungsobjekt nicht mit * ausgeprägt ist. Eine Möglichkeit ist hier sensible Belege mit Nummerncodes (333) zu versehen und normale Belege mit alphanumerischer Bezeichnung (A007).

In der Berechtigungspflege können hier auch Intervalle eingetragen werden.

So ist es auch möglich die Berechtigungsgruppe x auszuschliessen durch Zuweisung des Intervalls a bis w* und y bis z* sowie 0 bis 9*.

Nachtrag: Berechtigungsgruppe bei Belegarten

Den Hinweis von Felix (siehe Kommentar unten) aufgreifend möchte ich noch ein paar weiter gehende Informationen zum Nomenklaturvorschlag erwähnen:

Die einzelnen Belegarten sind je nach Nebenbuchhaltung zweistellig (bspw. KR für Kreditorenrechnung, AA für Anlagenbuchhaltung, ...). Innerhalb des Pflegekatalogs (Transaktion OBA7) kann nun direkt eine dieser Belegarten per Doppelklick aufgerufen werden und das Feld Berechtigungsgruppe gefüllt werden.

Für die Pflege der Berechtigungsgruppe wird in den Eigenschaften der Belegart eine Berechtigungsgruppe angegeben. Auf Datenbanktabellenebene entspricht dieses dem Feld BRGRU innerhalb des View V_T003 (bzw. der dahinter liegenden Tabelle T003). Dieses Feld ist von der Länge 4 und Datentyp CHAR, so dass hier bis zu vier Zeichen als Berechtigungsgruppe verwendet werden können. Dieses nutzt auch das obige Beispiel durch eine Kombination von Buchstaben und Zeichen. Ferner werden an dieser Stelle auch die entsprechenden Belegnummernkreise der einzelnen Belegarten festgelegt, so dass auch hier ein Blick in die Pflege von Interesse sein kann.

Ergänzend dazu kann auch eine Berechtigungssteuerung in der Kreditoren- / Debitorenrechnung interessant sein. Diese ist im Artikel "SAP BC: Kreditor/Debitor Berechtigungen" beschrieben.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Dienstag, 20. Juni 2006
17:16 Uhr

Datenbanktabelle SAP Favoriten

Die von Benutzern angelegten Favoriten eines SAP Systems sind in der Tabelle SMEN_BUFFC ("Tabelle für die Ablage der Favoriten") mittels der Transaktion SE16 oder SE12 zu finden.

Einige weitere Ausführungen zum Thema Favoriten sind im Artikel Benutzereigene SAP Menüs (Favoriten, Benutzermenü, Bereichsmenü) zu finden.

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Dienstag, 20. Juni 2006
07:38 Uhr

Verwendungsnachweis von Tabellen in Transaktionen

Innerhalb eines Anzeigebildes (DynPro, ...) kann meistens über die Hilfe und dort auf technische Info innerhalb eines Eingabefeldes die hinterlegte Datenbanktabelle (oder der View) nebst des Datenbankfeldes angezeigt werden.

Möchte man nun den umgekehrten Weg (Nachweis der Verwendung einer Tabelle innerhalb von Transaktionen) nehmen, kann folgende Vorgehensweise weiter helfen.

Durch die Transaktionen SE11/SE12 ist die Tabellenstruktur zu sehen. Über Hilfsmittel-Verwendungsnachweis können Programme/Reports angezeigt werden, die sich dieser Tabelle bedienen.

Die Reports sind innerhalb der Tabelle TSTC (SAP-Transaktions-Codes) Transaktions-Codes zugeordnet. Auf diese Weise lassen sich dann, wenn auch umständlich, die diese Tabelle nutzenden Transaktionen herausfinden.

Der umgekehrte Weg, von Programmen hin zu verwendeten Tabellen ist durch die Query Tabellen hinter Transaktionscode oder ABAP Programm über eine SAP Query ermitteln beschrieben. Hier kann sowohl abhängig vom ABAP Programm bzw. der Transaktion die zu Grunde liegenden Tabellen ermittelt werden. Ergänzend kann durch so eine Query natürlich auch die Programme zur Tabelle ausgwertet werden.

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema SAP Query habe ich im Artikel
"Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.



 

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Dienstag, 14. Februar 2006
14:51 Uhr

Infotypberechtigung anhand Personalteilbereiche

Ausgangslage:
Im Rahmen der negativen Zeitwirtschaft sollen über die Transaktion PA61 die Infotypen 2001 und 2006 für die Urlaubspflege gefüllt werden. Von den Berechtigungen her kann ich das Berechtigungsobjekt P_ORIGIN verwenden und bis auf die Personalbereiche eine Pflege erlauben.


Problem:
Nun würden wir jedoch gerne die Berechtigungsprüfung auf Personalteilbereiche erweitern. Leider ist auf den ersten Blick eine Berechtigungssteuerung hier nicht möglich.
Alternativ könnte man über das Berechtigungsfeld VDSK1 "Organisationsschlüßel" eine Berechtigung über die Organisationseinheiten pflegen. Problematisch ist in unseren Fall, dass wir Planstellen einer Organisationseinheiten an unterschiedlichen Standorten haben. Eine Aufteilung des Personal erfolgt hierbei über den Personalteilbereich. Nun ist es gewünscht, dass Mitarbeiter vom Standort 2 auch ausschließlich die Zeitdatenpflege für Standort2 nicht jedoch für Standort1 machen. Eine Aufteilung der Mitarbeiter erfolgt hierbei auf kleinster Ebene innerhalb der Personalteilbereiche.


Lösung:

a) Merkmalpflege

Über die Merkmalpflege PE03 läßt sich das Merkmal "VDSK1 Organisationsschlüssel" durch Customizing unabhängig von der Zuordnung im OM pflegen.

Über das Teilobjekt Struktur läßt sich ein "Feldname für Rückgabewert" zuweisen. Diese Feldnamen kann unter anderen auch BTRTL für Personalteilbereich sein.

Durch die Übergabeart 1 wird das Feld übergeben.

Weitere Felder sind:
BUKRS Buchungskreis
WERKS Personalbereich
BTRTL Personalteilbereich
PERSG Mitarbeitergruppe
PERSK Mitarbeiterkreis
MOLGA Ländergruppierung

Laut Dokumentation lassen sich hier auch weitere Felder eintragen lassen.
"Das hier anzugebende Feld muß ein Tabellen- oder Strukturfeld sein und
in der Form Tabellenname-Feldname angegeben werden."


b) Aktivierung Berechtigungsobjekt

Die zweite Alternative wäre die Aktivierung eines benutzereigenen Berechtigungsobjektes.
Hier würde sich das Berechtigungsobjekt "P_NNNN" anbieten. Dieses muß aktiviert werden. Hier können dann die für die Berechtigung relevanten Felder selbst ausgesucht werden. Dieses könnten dann bspw. Infotyp, Subtyp, Personalbereich und die Zugriffsart sein.

Das Berechtigungsobjekt muß konfiguriert und per Report aktiviert werden.
Danach kann man es in Rollen oder Profile aufnehmen.

Die Aktivierung des Berechtigungsobjektes erfolgt im Customizing. Die Aktivierung erfolgt über den Berechtigungshauptschalter mittels der Transaktion OOAC bzw. im Customizing unter:

Personaladministration->
Werkzeuge->
Berechtigungsverwaltung->
Berechtigungshauptschalter.

Wenn Sie ein kundeneigenes Berechtigungsobjekt (P_PNNNN) verwenden,
müssen Sie dieses in der Transaktion Ber. Objekt-Prüf. unter Transaktionen (SU24) analog zu den Objekten HR: Stammdaten (P_ORGIN), HR: Stammdaten - erweiterte Prüfung (P_ORGXX) und HR: Stammdaten - Personalnummernprüfung (P_PERNR) pflegen.

Kritisch kann es hierbei sein, daß eine solche Änderung mandantenübergreifend erfolgen kann.


Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Montag, 9. Januar 2006
14:24 Uhr

SAP Benutzermenü durchsuchen

Die Transaktion search_user_menu ermöglicht es analog zu search_sap_menu das vorhandene Benutzermenü des aktiven Benutzers zu durchsuchen.

Besonders bei vom SAP Menü abweichender Gestaltung des Benutzermenüs kann dieses sehr hilfriech sein.

Notwendige Berechtigigungen:

Berechtigungsobjekt S_TCODE mit Berechtigungswert "search_user_menu".

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Donnerstag, 27. Oktober 2005
14:34 Uhr

Berechtigungsprüfung SAP User

Neben ST01 (siehe Artikel Anleitung Berechtigungstrace über ST01 , Profilgenerator und das Berechtigungsinformationssystem (Transaktion SUIM ) gibt es auch noch andere Transaktionen die in der Berechtigungsprüfung sehr hilfreich sind.

SU53 liefert alle standardmaessig geprüften Berechtigungsobjekte (mit Worten) für einen Vorgang innerhalb SAP,

SU56 liefert aus den Benutzerpuffer alle zur Zeit vergebenen Berechtigungsobjekte.

Das Layout der Berechtigungsübersicht läßt sich über den Parameter SU53_STYLE steuern. Als Tree wird hier die Möglichkeit gegeben sich durch die Berechtigungsobjekte in Form eines Kataloges zu hangeln. Bei CLASSIC (Standard) erfolgt eine entsprechend umfangreiche Liste der Berechtigungen.

Beide Transaktionen können bei der täglichen Arbeit im Bereich des Berechtigungswesen sehr hilfreich sein und sollten daher in einer allen zugeordneten Aktivitätsgruppe/Rolle zugewiesen sein.

Im Artikel "SAP Basis Basic oder dank SU53 oder ST01 Trace fehlende Berechtigungen finden" sind die Grundlagen zur Berechtigungsprüfung ebenfalls zusammengefasst.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Dienstag, 18. Oktober 2005
16:09 Uhr

Anzeigeberechtigung SAP Customizing

Sie haben folgende Möglichkeiten:

- um eine Rolle für ein IMG Projekt mit dem PFCG zu erstelllen:

Rolle auswählen > Reiter Menü > Hilfsmittel > Customizing Berecht.
(Siehe auch Authorizations Made Easy Guide 6-38, Hinweis 93769)

- Sie können auch Templates wie zB SAP_BC_CUS_CUSTOMIZER_AG
ihren Bedürfnissen anpassen.

- siehe auch Hinweise:

# 167466 IMG-Berechtigungen mit dem Profilgenerator zu 4.5
# 93769 Zusatzdokumentation zum Berechtigungskonzept
# 46546 Anzeigeberechtigung fuer Aktivitaeten im IMG


Quelle: SAP Forum dvdozenten.de.

Eine ausführlichere Diskussion findet sich hier.

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Montag, 19. September 2005
12:55 Uhr

Anzeigeberechtigung SAP Customizing mit SPRO_Admin

Für Anzeigeberechtigung im Customizing kannst Du Dir eigene Rollen
erstellen.

In der SPRO_ADMIN (Transaktion zur "Customizing - Projektverwaltung" bzw. ABAP Report SAPLS_IMG_TOOL_5)  erstellst Du Dir zuerst Sichten aus dem IMG ( Referenz-
oder Bereich IMG )

Dann legst Du in der PFCG eine oder mehrere Rollen an.

In der( den ) Rollen gehst Du in den Tabstrip "Menü" nicht Berechtigung, und
wählst im Menü folgenden Eintrag:

"HILFSMITTEL --> CUSTOMIZING BERECHTIGUNG --> HINZUFÜGEN"

Dann wählst Du die eben erstellte Sicht aus.

Die PFCG stellt Dir dann alle TA's aus der Sicht in das Benutzermenü.
diese Aktion kann sehr lange dauern.

Im Tabstrip "BERECHTIGUNG" pflegst Du dann ganz normal die Rolle (
Aktivitäten auf 03 lesen ),
und generierst anschliessend die Profile.

Wichtig ist das Ber,. Obj. "S_TABU_DIS" ( Tabellenpflege ) Aktivität 03 -
Lesen.

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Montag, 15. August 2005
13:27 Uhr

Keine Hierarchieanzeige für Kostenstellen

Beim Start der Kostenstellenhierarchie erscheint die Fehlermeldung 2A252 "Sie haben keine Planvariante eingegeben".

Hierbei fehlt ein Berechtigungsobjekt aus dem HR Bereich. Das Berechtigungsobjekt PLOG wird zu Personalplanungsdaten verwendet.

Als Infotyp sollte hier "1001" für Verknüpfungen und als Objekttypen die Objekte aus dem Bereich Controlling (K/Kostenstelle, KG/Kostenstellengruppe, PC/Profitcenter, PG/Geschäftsprozeßgruppe, PH/Profit-Center-Gruppe, PR/Geschäftsprozeß) freigegeben werden.

Für den Planstatus kann aktiv (1) eingetragen werden.

Als Subtypen sollten die Verknüpfungsarten (A003/gehört zu, B003/umfaßt) eingetragen sein.

Um eine reine Ansicht zu ermöglichen sollte hier der Funktionscode DISP gewählt sein.

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Mittwoch, 29. Juni 2005
11:35 Uhr

Aktivitätsgruppen nach Transaktion durchsuchen

Innerhalb des Benutzerinformationssystem (Transaktion SUIM) kann man Aktivitätsgruppen nach komplexen Suchkriterien durchsuchen.

Hierbei steht unter S_BCE_68001420 eine Suche nach Transaktionszuordnung zur Verfügung. Diese ermöglicht eine Durchsuchung des Benutzermenüs der Aktivitätsgruppe/Rolle.

Teilweise sind aber Transaktionen auch ausserhalb eines Benutzermenüs einer Aktivitätsgruppe zugeordnet.

Durch die Suche nach Berechtigungswerten
S_BCE_68001423 kann nach den Berechtigungsobjekt "S_TCODE" und durch Eingabe des Berechtigungswertes nach der Transaktion gesucht werden. Für den Bereich HCM sollte hier jedoch auch das Berechtigungsobjekt "P_TCODE" mit durchsucht werden, da teilweise auch hier entsprechende Berechtigungen geprüft werden.

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Donnerstag, 14. April 2005
09:42 Uhr

Transaktion taucht nicht im Benutzermenü auf

Ein merkwürdiges Verhalten ist mir gerade innerhalb von Benutzermenüs von Aktivitätsgruppen aufgefallen.

Ist eine Transaktion in einem selbst angelegten Menüpfad vergeben (bspw. Aufruf der Bilanz innerhalb der Berichte des Anlagenbuchhalters und innerhalb der Funktionen der Bilanzbuchhaltung) so wird diese Transaktion nur in der zuerst genutzten Aktivitätsgruppe, bzw. deren Benutzermenü übernommen.


Lösung:

identischer Menübaum für identische Funktionen

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Donnerstag, 27. Januar 2005
13:11 Uhr

Transaktionsgruppen übertragen ohne Transportauftrag

Im Rahmen der Transaktion PFCG ist es möglich Aktivitätsgruppen über die Menüpunkte Aktivitätsgruppe- Upload und Download mit einen Speichermedium von einem Testsystem in ein Produktivsystem auch ohne Transportauftrag zu übertragen.

Notwendige Berechtigungen werden über das Berechtigungsobjekt S_USER_AGR und den Aktivitäten DL und UL abgebildet.

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Dienstag, 7. Dezember 2004
07:46 Uhr

Berechtigungsobjekte zu einer TAN

Um die zu einer Transaktion zugehörigen Berechtigungsobjekte anzeigen zu lassen hilft die Transaktion SU24 weiter.

Hier können die einzelnen Transaktionscodes angebenen werden (einzeln oder im Intervall)

Es erscheint eine Liste mit den angegebenen Transaktionscodes von denen nach Markierung durch Berechtigungsobjekte->Anzeigen, die zugehörigen Berechtigungsobjekte angezeigt werden können.

ACHTUNG: Hierbei wird Bezug auf die Standardvorgaben genommen.

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Dienstag, 9. November 2004
11:39 Uhr

Anleitung Berechtigungstrace über ST01

Zur Überprüfung von notwendigen Berechtigungen hinter einer Transaktion oder eines Vorganges innerhalb SAP gibt es die Möglichkeit des Berechtigungstrace.

Der Berechtigungstrace findet im Rahmen des Systemtrace statt: Transaktion ST01 -> Schalter editieren... -> Button 'Berechtigungsprüfung' anklicken -> 'allgemeine Filter' anklicken und im folgenden Popup den eigenen Benutzernamen eintragen -> Zurück -> 'Schreib-Optionen' anklicken und 'Trace auf Platte schreiben' anklicken -> Zurück -> Trace-Schalter -> Editor sichern in -> In laufendes System;

Nun können beliebig Transaktion durchgespielt werden.

Wenn der Trace ausgewertet werden soll, dann gehen Sie wieder in die Transaktion ST01 und wählen Sie -> Sofort Trace stoppen -> Trace-Dateien -> Optionen auswählen... -> Nur 'Trace für Berechtigungsprüfungen' anklicken und unter 'Benutzer' den eigenen Namen angeben -> So Nehmen -> Trace-Dateien -> Liste der Traces -> Doppelklick auf die angezeigte Tracedatei zeigt eine Liste mit allen geprüften Ber.objekten mit Werten.

Nachtrag August 2013

Eine aktuelle Alternative dazu ist die Transaktion SAUTHTRACE, die ihren Schwerpunkt auf Berechtigungsprüfung legt und damit eine interessante Alternative zum Berechtigungstrace über die Transaktion ST01 bietet.

Eine entsprechende Beschreibung ist im Artikel "Transaktion STAUTHTRACE - Systemtrace zur Aufzeichnung von Berechtigungsprüfungen verwenden" im Blog "SAP Basis und Solution Manager" beschrieben.

Nachtrag September 2015:
Im Exxsense Developer Blog wird im Artikel  "Berechtigungs-Trace" der Berechtigungstrace mit Screenshots sehr ausführlich beschrieben.


Im Artikel "SAP Basis Basic oder dank SU53 oder ST01 Trace fehlende Berechtigungen finden" sind die Grundlagen zur Berechtigungsprüfung ebenfalls zusammengefasst.

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Montag, 8. November 2004
13:30 Uhr

Berechtigung für Layout Änderungen bei Anzeigevarianten

Mit dem Objekt F_IT_LAYO (Release 4.6B) bzw. S_ALV_LAYO (Release 4.6C) wird die Berechtigung zur Pflege allgemeiner benutzerübergreifender Layouts geregelt. Eine gezielte Steuerung der einzelnen Pflegefunktionen ist damit im Gegensatz zu F_IT_ALV nicht möglich.

Nachtrag 2012:
Weitere Informationen zum Thema sind bspw. auf:

SapTechies.com zu finden.

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Sonntag, 10. Oktober 2004
20:34 Uhr

SAP Menübaum bspw. nach Excel exportieren

Zwecks Dokumentation oder zur Durchsuche eines SAP Menü kann es hilfreich sein, dieses als Liste zu exportieren.

Dieses ist über die Transaktion SE43N möglich.

Transaktion SE43N.
Bereichsmenü S000 mit Anzeigen auswählen
Menüpfad: Bearbeiten => alles expandieren
Menüpfad: System => Liste => sichern => Lokale Datei


Das entsprechende Bereichsmenü (im Beispiel das Standardmenü S000) kann über Zusätze->Technische Detailinformationen im entsprechenden Menübaum eingesehen werden.

Weitere Informationen sind im Artikel Benutzereigene SAP Menüs (Favoriten, Benutzermenü, Bereichsmenü) erläutert.

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Freitag, 16. Juli 2004
13:10 Uhr

Aktivitätsgruppen: Orgaebenen

Bei der Anlage von Aktivitätsgruppen ist zu beachten, dass über die Orgaebene allgemeine Feldwerte gepflegt werden können.

Die individuelle Pflege hat hier ganz entscheidende Nachteile.

Diese wären:
- Die Wertepflege über das Dialogfeld "Orgaebene festlegen verändert den Wert nicht mehr".
- Bei der Anpassung abgeleiteter Rollen wird der Berechtigungswert überschrieben.

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