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Mittwoch, 8. Juli 2020
08:13 Uhr

Auswertung gebuchter statistischer Kennzahlen jahresübergreifend nach CO Objekten wie Kostenstelle oder Innenauftrag

Für eine Einzelpostenliste als ALV soll eine Auswertung über die im SAP System eingebuchten statistische Kennzahlen je CO Objekt im SAP Modul CO-OM (Gemeinkostencontrolling) erfolgen.

Grundsätzlich würde ich hier zwar auch eher einen Report Painter Bericht wie im Artikel "Hochschulcontrolling: Vergleich Lehrimport von Studiengängen und Kostenanteile einzelner Lehreinheiten - Abschnitte mit abgeleiteten Kennzahlen im Report Painter" oder "Auswertung Statistische Kennzahlen auf Innenaufträge für Lehrimport und Lehrexport auf Ebene Studiengänge" für das die Kostenstellenrechnung oder INnenauftragsrechnung anlegen. Da ich aber für die Auswertung der eingebuchten LENA je Cluster die einzelnen Studiengänge, die als Innenauftrag angelegt sind, benötige um hier eine entsprechende Auswertung zu erstellen, erscheint eine Query als eine gute Wahl.

Hier sollen nun aber die abgerechneten Ergebnisse der Studiengänge (über die Kennzahl Lehrnachfrage (LENA)) zurück auf die einzelnen Lehreinheiten gerechnet werden, als Basis zur Verteilung des Grundbudget. Leider scheint es im SAP Standard keinen Bericht über die gebuchten statistischen Kennzahlen je CO Objekt zu geben.

Tabellen Stat. Kennzahlen COSR, COEJ, COEPR


Die statistischen Kennzahlen (bzw. die Mengen) sind in den Tabellen COSR (Summe) und COEPR (Einzelposten "CO-Objekt: Einzelposten Stat. Kennzahlen - periodenbezogen") gespeichert.


Seitens SAP wird der View VIEW COVPR "CO-Objekt: EP Stat. Kennzahlen - periodenbezogen + Bel.kopf" zur Verfügung gestellt über din die beiden Tabellen COBK

Hier sind direkt COBK und COEPR über Mandant, Kostenrechnungskreis und Belegnummer miteinander verknüpft.

Allerdings scheinen in der COEPR keine Werte mehr abgespeichert zu sein, so dass ich hier lieber eine eigene Query über die Tabellen COEJR "CO-Objekt: Einzelposten Stat. Kennzahlen - jahresbezogen"  anlege.


In der erwähnten Tabellen sind für meine Auswertung insbesondere folgende Felder relevant:
  • Statische Menge (hier gibt es für jede Periode en Feld SME001 bis SME016)
  • Geschäftsjahr (Feld GJAHR)
  • Version (Feld VERSN)
  • Statistische Kennzahl (Feld STAGR)

Für das Gemeinkostencontrolling ist noch das Feld Objektnummer (OBJNR) wichtig.
 

Exkurs Objektnummer oder Partnerobjektnummer


Die Objektnummer stellt unterschiedeliche Objekte im Controlling einheitlich dar. Hierbei werden Kostenstellen mit führenden KS* und Innenaufträge mit OR* abgebildet.
In vielen Stammdatentabellen ist ebenfalls die Objektnummer vorhanden, so dass diese verknüpft werden kann.


In unseren Fall ist das aber sehr praktisch, da hierdurch zwei Infosets angelegt werden können durch die ich sowohl eine Auswertung der statistischen Kennzahlen je Innenauftrag als auch Kostenstelle auswerten kann.
 

Datenherkunft / Infoset statistische Kennzahlen und CO Objekte


Für die Innenaufträge:

Infoset:
ZCO_COEJR-AUFK  - "ZCO_COEJR-AUFK Stat Kennzahl Innenauftrag"

Join über tabelle COEJR und mit folgenden Tabellen verknüpft:

COEJR-KOKRS <->  AUFK-KOKRS "Kostenrechnungskreis"
COEJR-OBJNR <->  AUFK-OBJNR "Objektnummer"

Das Feld OBJNR hat in Tabellen eine besondere Funktion, da hier unterschiedliche Kontierungsobjekte festgehalten werden können. So werden beispielsweise Innenaufträge als OR* gespeichert, so dass hier eine entsprechende Verknüpfung erfolgen kann.

Um auch Erfasser und Erfassungsdatum zu erhalten kann ich noch

COEJR-KOKRS <-> COBK-KOKRS "Kostenrechnungskreis"
COEJR-BELNR <-> COBK-BELNR "Belegnummer"

miteinander verknüpfe.


Damit ist das Infoset für die Innenaufträge fertig.


Für die Kostenstellen:

Infoset:
ZCO_COEJR-CSKS-CSKT - "ZCO_COEJR-CSKS-CSKT Stat Kennzahl Kostenstelle"
 
Hier werden mehr Tabellen verknüpft, da die Texte zu den Kostnestellen in Tabelle CSKT und die Stammdaten in CSKS gespeichert sind.


Join über tabelle COEJR und mit folgenden Tabellen verknüpft:

COEJR-KOKRS <->  CSKS-KOKRS "Kostenrechnungskreis"
COEJR-OBJNR <->  CSKS-OBJNR "Objektnummer"

Das Feld OBJNR hat in Tabellen eine besondere Funktion, da hier unterschiedliche Kontierungsobjekte festgehalten werden können. So werden beispielsweise Kostenstellen als KS* gespeichert, so dass hier eine entsprechende Verknüpfung erfolgen kann.


Als kleiner Hinweis am Rande, die Profitcenter sind hier leider als CO Objekte nicht erfasst. Sofern eine Buchung in der Profit-Center-Rechnung (EC-PCA) erfolgte wie im Artikel "Statistische Kennzahlen in Profit-Center-Rechnung EC-PCA auf einzelnen Profit-Center auswerten".

Mit den ersten Join sind nun schon einmal die statistische Kennzahl und die Kostenstellenstammdaten verknüpft.

Ferner sollte nun noch die Tabelle CKS "Kostenstellenstammsatz" und CSKT "Kostenstellentexte" wie folgt verknüpft werden:

CSKS-KOKRS <-> CSKT-KOKRS "Kostenrechnungskreis"
CSKS-KOSTL <-> CSKT-KOSTL "Kostenstelle"
CSKS-DATBI <-> CSKT-DATBI "Datum gültig bis"

Besonders letzteres Feld ist erforderlich, wenn unterjährig sich der Name der Kostenstelle ändert.

Auch hier können noch die Daten aus dem Belegkopf ergänzt werden indem ich die Tabellen

COEJR-KOKRS <-> COBK-KOKRS "Kostenrechnungskreis"
COEJR-BELNR <-> COBK-BELNR "Belegnummer"

miteinander verknüpfe.

Auswertung / Query über statistische Kennzahlen nach CO Objekten (hier: Kostenstelle und Innenauftrag)


Nun kommt es zur eigentlichen Auswertung per Query.

In der Grundliste der jeweiligen Query habe ich zu den einzelnen Feldern in Klammern angeegeben, ob dieses ist L = Listenfeld (nur Anzeige) oder auch ein S = Selektionsfeld (Auswahl) handelt.

Dabei habe ich folgende Felder in die Query übernommen:

Query ZCO_STATK-IA "Statistische Kennzahl Innenauftrag"
zum Infoset ZCO_COEJR-AUFK


Version (L,S) COEJR-VERSN
Geschäftsjahr (L,S) COEJR-GJAHR

Auftrag (L,S) AUFK-AUFNR
Kurztext (L)  AUFK-KTEXT

Statistische Kennzahl (L,S) COEJR-STAGR
Statistische Menge (L) COEJR-SME001

Da ich die Kennzahl jede Periode erneut einspiele und es sich bei den Kennzahlen um Festwerte handelt reicht mir hier der Wert für die erste Periode.
Wichitg ist mir noch, dass bei den Eigenschaften dieses Feld keine Einheit mit ausgegeben wird, was sonst ein Extrafeld in der Query wäre.

Optional können aus dem Belegkopf

Erfassungsdatum (L) COBK-CPUDT
Benutzername (L) COBK-USNAME

ergänzt werden.

Query ZCO_STATK-KS "Statistische Kennzahl Kostenstelle"
zum Infoset ZCO_COEJR-CSKS-CSKT


Hier sind folgende Felder aufzunehmen:


Version (L,S) COEJR-VERSN
Geschäftsjahr (L,S) COEJR-GJAHR

Kostenstelle (L,S) CSKS-KOSTL
Bezeichnung (L) CSKT-KTEXT

Statistische Kennzahl (L,S) COEJR-STAGR
Statistische Menge (L) COEJR-SME001

Da ich die Kennzahl jede Periode erneut einspiele und es sich bei den Kennzahlen um Festwerte handelt reicht mir hier der Wert für die erste Periode.
Wichitg ist mir noch, dass bei den Eigenschaften dieses Feld keine Einheit mit ausgegeben wird, was sonst ein Extrafeld in der Query wäre.

Optional können aus dem Belegkopf

Erfassungsdatum (L) COBK-CPUDT
Benutzername (L) COBK-USNAME

ergänzt werden.

Wichtig ist nun allerdings noch das Feld Gültig bis, so dass nur die aktuellste Bezeichnung der Kostenstelle ausgwertet wird.

Datum Gültig bis (S) CSKS-DATBI

Hier bietet es sich an die Query nur mit einer Variante ausführen zu lassen und das Feld als geschützt mit Datumswert 31.12.9999 laufen zu lassen, sofern alle Kostenstellen grds. bis in die Ewigkeit gültig sind. Andernfalls eben bis zum aktuellen Systemdatum.

Fazit

Die entsprechende Auswertung stellt nun eine Query als ALV Liste dar in der sowohl der Wert in der ersten Buchungsperiode als auch die Kostenstelle beziehungsweise der Innenauftrag mit Kurztext sowie Erfassungsdatum und Benutzername dargestellt wird.

Ein Export kann dann wie folgt aussehen.

Einzelposten statistischer Kennzahlen auf Kostenstelle und Innenauftrag

Natürlich lassen sich diese Daten dann auch noch ergänzen zum Beispiel nach einer virtuellen Lehreinheit als Zusatzdatum zur Kostenstelle oder aber, wie im Artikel "Auswertung sprechender Nummernkreisintervalle von CO Innenaufträgen mit Query Zusatzfeldcoding und Unterscheidung numerischer oder alphanumerischer Schlüssel" beschrieben mit weiteren Stammdaten.

Besonders im Hochschulberichtswesen und Hochschulcontrolling sind solche Auswertung sehr hilfreich. Da diese dann auch als Basis für weitere Berechnungen genutzt werden können.

Neben den eingangs erwähnten Möglichkeiten mit Report Painter / Report Writer kann auch durch Excel hier einiges erreicht werden.

Beispiele sind "Pivottabellen ab Excel 2010 dynamischer filtern mit Datenschnitten am Beispiel Hochschulfinanzstatistik" oder "Datentrends für Drittmittelstatistik mit Sparklines ab Excel 2010 darstellen durch Liniendiagramme in Zellen".

Hier sind dann Auswertungen mit SAP Query als Datengrundlage sehr nützlich und werden von mir gerne genutzt.

 

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema SAP Query habe ich im Artikel
"Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




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Samstag, 27. Juni 2020
17:17 Uhr

Neues SAP Wissen rund um S/4HANA oder FICO-Forum-Infotage Digital 2020 von @Convista und @EspressoTutorials

Auch Ende 2020 sind wieder die FICO Forum Infotage geplant. Aus bekannten Gründen werden diese jedoch nicht in Köln sondern online vom 16. bis 18. November 2020 angeboten werden. Ich schätze die Infotage nicht nur durch das vorhandene SAP Know How innerhalb der Vorträge und einen Blick in die Zukunft in Richtung SAP S/4 HANA sondern auch durch den Austausch am Rande der Vorträge, Kontakte zu anderen die sich mit SAP beschäftigen und manch lehrreiches Gespräch am Rande der Veranstaltung. Gerade für mein neues Buch "SAP S/4HANA Migration Cockpit - Datenmigration mit LTMC und LTMOM" konnte ich hier einige Impulse und Anmerkungen mitnehmen und freue mich auch sehr über das bisher erhaltene positive Feedback sei es in den Rezensionen auf Amazon * oder auch auf doktorerp.de "Für dich gelesen: SAP S/4HANA Migration Cockpit – Datenmigration mit LTMC und LTMOM von Andreas Unkelbach".

Auch wenn der direkte Kontakt der FICO Infotage dieses Jahr etwas schwieriger sein wird macht die bisher bekannte Agenda tatsächlich Lust auf die Veranstaltung und daher mag ich an dieser Stelle auch noch einmal darauf hinweisen, dass Convista Consulting und Espresso Tutorials noch bis zum 30. Juni 2020 ein Early Bird Ticket für 49 statt 99 Euro Teilnahmegebühr anbieten. Die einzelnen Vorträge können direkt live  aber teilweise auch m Nachgang alle freigegebenen Vorträge noch einmal eingesehen werden.

Mittlerweile ist auch die Agenda auf der Veranstaltungsseite online gestellt worden.Hier können auch direkt Tickets bestellt werden.

Für das Rechnungswesen (Finanzwesen und Controlling) die sich mit einen Wechsel von ERP nach S/4HANA frühzeitig beschäftigen wollen (oder auch schon gewechselt sind) dürften (wie auch für mich) folgende Vorträge besonders interessant sein.

Montag 16. November 2020: (1. Tag)
  • Universal Allocation 2009 - Janet Salmon (SAP Deutschland SE & Co. KG)
  • Neuerungen S/4HANA Finance 2009 - Janet Salmon (SAP Deutschland SE & Co. KG)
  • Delta Customizing Finance - Karlheinz Weber (Buchautor)
  • Embedded Analytics - Michael Kroschwitz (Buchautor)
  • Erfahrungsbericht: S/4HANA im Controlling - Martin Munzel (Espresso Tutorials)
Diese dürften einen guten Überblick über die Neuerungen im Controlling und Finanzwesen mit S/4 HANA bieten und besonders Universal Allocation als Zusammenlegung der Verrechnung per Kostenumlage und Kostenverteilung ist mit Releas 2009 eine spannende Entwicklung.

Wobei auch die anderen Vorträge sicherlich interessant sind gerade in Hinblick auf künftige Entwicklungen der SAP SE.
  • Strategie S/4HANA Finance für Release 2009 - Dr. Christoph Ernst (SAP Deutschland SE & Co. KG)
  • Accrual Management unter 2009 - Michael Rohrbach (ConVista Consulting AG)
  • Advanced Financial Closing - Moritz Back & Dorothee Schulze (SAP Deutschland SE & Co. KG)
Dienstag, 17. November 2020 (2. Tag)

Gerade am zweitean Tag sind auch einige Themen angesprohen, mit denen ich mich ebenfalls im letzten Jahr intensiver auseinander gesetzt habe. Dazu gehört sicherlich das Thema "Datenmigration nach S/4HANA" aber auch weitere Themen die damit im Zusammenhang stehen wie die Einführung der Geschäftspartner oder auch noch einmal die unversiele Verrechnung sind hier spannend.
  • Erfahrungsbericht: SAP zu SAP Migration mit SAP Migration Cockpit - Petra Heming & Torsten Weber (ConVista Consulting AG)
  • Erfahrungsbericht: S/4HANA Geschäftspartner-Migration - Christian Knecht (ConVista Consulting AG)
  • Das neue Log der Allokationen: Nie konnten Sie besser verteilen! - Andreas Nunnemann (SAP Deutschland SE & Co. KG)
Hier hoffe ich aber bis November durch ein eigenes Projekt auch schon etwas tiefer im SAP S/4HANA Thema drin zu sein.

SAP Analytic Cloud ist gerade für das Berichtswesen eine spannende Erweiterung und wird einige Anregungen haben, auch wenn ich mir noch immer nicht sicher bin, ob eine Cloudlösung im Bereich der öffentlichen Verwaltung angenommen werden würde.

Aber ein weiterer Vorteil der Infotage ist eben auch der Kontakt zu anderen Branchen beinhaltet, wie auch bei den verbleibenden angekündigten Themen des zweiten Tages zu sehen ist:
  • HORSCH Erfahrungsbericht SAP SAC - Jochen Stiebe (ConVista Consulting AG)
  • Transferpreise in S/4HANA - Frank Lowitzsch (Buchautor)
  • Data Warehouse Cloud - Klaus Peter Sauer (SAP Deutschland SE & Co. KG)
  • APM: Advanced Payment Management - Claus Wild (Buchautor)
  • Kundenbericht: Zentrale Zahlungsplattform auf Basis von SAP S/4HANA und SAP MBC - Jochen Stiebe (ConVista Consulting AG)
Mittwoch, 18. November 2020

Normalerweise sind die FICO Forum Infotage an zwei Tagen und viele Veranstaltungen sind dabei auf drei parallele Slots verteilt. Bei der Onlineveranstatlung ist dann erstmalig ein dritter Tag dabei, so dass es möglich ist, sofern keine Nachschau betrieben werden soll, alle Vorträge am Stück zu betrachten. Wie genau diese Veranstaltung aufgebaut sein wird macht mich durchaus neugierig.

So finden sich am dritten Tag auch einige Themen zum Berichtswesen auf die ich neugierig bin und die auch für die Kolleg:innen aus der Finanzbuchhaltung interessant sein können.
  • Erfahrungsbericht: Group Reporting - Werner Pütz (ConVista Consulting AG)
  • Das Ledger-Konzept in S/4HANA - Michael Rohrbach (ConVista Consulting AG)
  • Möglichkeiten und Unterstützung von SAP Tax Compliance - Heinrich Drinhausen (Flick Gocke Schaumburg)

Ansonsten sind auch die verbleibenden Themen auf der Agenda zum Blick über den Hochschultellerrand sicherlich spannend.
  • Multi Tenant Edition - Maximilian Köbler (SAP Deutschland SE & Co. KG)
  • SAP Analytics Cloud bei Refratechnik - Gladies Merheb & Marianne Hennies (Refratechnik Holding GmbH)
  • Realtime Cash-, Liquidity & Treasury Management mit SAP S/4HANA - Jochen Stiebe (ConVista Consulting AG)

Fazit

Gerade durch die Möglichkeit sich die Vorträge auch später noch einmal anzusehen, werde ich mich hier im Juni anmelden und freue mich schon auf diese Form der Weiterbildung zu S/4 und auch die einzelnen Themen aus Controlling und Finanzbuchhaltung dürften auch für das Hochschulcontrolling und Hochschulberichtswesen wichtig sein.

Auch wenn das eigene SAP System noch ERP ist kann ein Blick in Richtung S/4 auch in Hinblick auf die Planung zur Migration oder für die Zukunft schon im Vorfeld für Poweruser und Keyuser spannend sein.

Ein Rückblick auf die bisherigen FICO Forum Infotage dürfte hier auch einen guten Überblickgeben, warum ich diese sehr schätze.

Während ich letztes Jahr nur die Agenda veröffentlichte (die Zusammenfassung 2019 sollte vielleicht noch irgendwann erstellt werden, aber 2019 war aus verschiedenen Gründen etwas anstrengender) bieten doch die übrigen Berichte einen guten Überblick. Ich bleibe hier auf jeden Fall neugierig und freue mich schon auf das Ergebnis und zu teilendes Wissen.
 

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Montag, 22. Juni 2020
20:07 Uhr

Die Anatomie der SAP Berechtigung oder Dokumentationen zu SAP Berechtigungsobjekten und Berechtigungsfeldwerten

Im Rahmen der Pflege von SAP Berechtigungen (Stichwort "Berechtigungen zur Ausführung von SAP Query (Transaktion SQ00 oder eigene Z/Y Transaktion) und Einbindung im Berechtigungskonzept und Berichtswesen" und "SAP Query: Berechtigung (organisatorisch und technisch)" fragte mich eine Kollegin wo im SAP System zu Berechtigungsobjekten und Berechtigungsfeldwerten eine Dokumentation zu den zu pflegenden Berechtigungen zu finden sind, was gerade bei neuen Berechtigungsvergaben oder auch bei der Einrichtung von "SAP Query als kundeneigene Transaktion mit Berechtigungen für Tabellenberechtigungsgruppe, Tabellen und Reporttransaktion vergeben" abseits vom zu pflegenden Berechtigungskonzept der Einrichtung auch für ein besseres Verständnis zum SAP Berechtigungswesen hilfreich ist.

Benutzerverwaltung (Transaktion SU01)

Hier musste ich dann ebenfalls einen Moment suchen an welcher Stelle für SAP Keyuser und nicht nur für die SAP Basis im SAP System eine Berechtigung aufrufbar ist und mag dieses gerne zum Anlass nehmen um hier im Artikel ein paar Grundlagen zur "Anatomie" der SAP Berechtigungen schreiben.

Für den Zugang zum SAP System ist als erstes eine SAP Benutzerkennung (User) erforderlich. Über die Benutzerpflege Transaktion SU01 (bzw. SU01D) können hier neben (Initial)passwort und Personendaten auch Rollen (aus denen Profile abgeleitet werden) zugeordnet werden.

Exkurs Besondernheit bei Berechtigungen für FIORI Apps unter S/4HANA

Bei den Rollen gibt es eine Besonderheit wenn das entsprechende SAP System auf S/4HANA beruht. Während unter SAP ERP nur Rollen mit Berechtigungen für das GUI System relevant waren sind für die Anwendungen unter FIORI entsprechende Businessrollen erforderlich. Hier sind neben den Rollen in den Berechitgungsobjekte und Berechtigungswerte eingetragen werden auch sogenannte Business Rolen.

Beim Aufruf der FIORI Oberfläche stheen unterschiedliche Rollen (Fiori-Gruppen) mit sachlich zusammenhängenden FIORI Kacheln zusammen. Als Beispiel sind hier die Befhelsgruppe Stammdaten in der dann die FIORI Kachel "Kostenstelle verwalten" zu finden ist.

Damit diese FIORI Apps/Kacheln und Gruppen angezeigt werden muss eine entsprechende Berechtigungen aufgrund einer Gruppen und Katalogzuordnung erfolgen. Diese werden über spezifische Gruppen zugeordnet, die neben den normalen Berechtigungen (wie Kostenstellen anlegen, ändern, anzeigen) auch noch Zugriff auf die passenden FIORI Apps zuweisen.

In der Referenzbibliothek für SAP-Fiori-Apps unter https://fioriappslibrary.hana.ondemand.com/ kann nach den einzelnen Apps unter "All Apps" gesucht werden" Über den Punkt IMPLEMENTATION INFORMATION sind im Abschnitt Business Role(s) auch Musterrollen für FIORI Kataloge die diese Aktivität enthalten mit aufgeführt.

 

Berechtigungsrollen (Transaktion PFCG)

In der Rollenpflege (Transaktion PFCG) wird nicht nur das Rollenmenü einer Einzelrolle gepflegt sondern im Reiter Berechtigungen können auch die Berechtigungsobjekte und Berechtigungsfeldwerte gepflegt werden.

Diese Einzelrollen können auch in Sammelrollen zusammengefasst werden. Auf die Besonderheiten im Umgang damit bin ich kürzlcih erst im Artikel "SAP Berechtigungen Massenpflege Einzelrollenzuordnungen in Sammelrollen per Funktionsbaustein (FuBa) oder Transaktionscode" eingegangen möchte hier aber für einen Berechtigungsüberblick lieber auf die Rollen und Zuordnung von Berechtigungsobjektfeldwerten in derRollenpflege mit der PFCG eingehen.

Hierbei werden die Berechtigungen entweder aus dem Rollenmenü abgeleitet (durch die Berechtigungsvorschlagswerte (Transaktion SU24) oder können im Expertenmodus auch manuell bearbeitet werden. Dabei sind die einzelnen Berechtigungsobjekte in Objektklassen aufgeteilt. So ist in der Objektklasse AAAB (Anwendungsübergreifende Berechtigungsobjekte) das Berechtigungsobjekt S_TCODE (Transaktionscode-Prüfung bei Transaktionsstart) mit dem Berechtigungsfeldwert TCD (Transaktionscode) zu finden.

Per Standard sind hier die Transaktionen aus dem Rollenmenü als abgeleitete Berechigungswerte zu finden. Über die Werthilfe (F4) können teilweise die verfügbaren Funktionen Felder zu diesen Feld aufgerufen werden.

Nebenbei wenn die Vorschlagswerte aus der SU24 noch offene Felder haben und hier Einträge erfolgt sind, erscheint ein GEPFLEGT neben dem berechitgungsobjekt und bei manuell hinzgefügten Berechtigungsobjekten ein MANUELL.

Hier ist es durchaus auch möglich ein Berechigungsobjekt über die Schaltfläche MANUELL mehrfach in die Rolle einzutragen.

Nachdem alle Berechitgungen gepflegt sind muss die Rolle gesichert und generiert werden sowie ein Benutzerabgleich ausgeführt werden. Dieses soll aber nun kein Thema hier im Artikel sein. Dieses kann auch mit der Transaktion PFUD erfolgen (siehe Kommentare zum Beitrag "SAP BC: Benutzerpuffer leeren" :-)

Dokumentationen zum Berechtigungsobjekt

Neben der teilweise vorhandenen Onlinehilfe zu einzelnen Berechtigungsobjekten stellt scih die Frage wie die Dokuemtation zum Berechitgungsobjekt aufgerufen werden kann.

Hier gibt es u.a. zwei Möglichkeiten um die Dokumenation aufzrufen.

SUIM - Benutzerinformationssystem - Berechitgungsobjekte


Diess ist entweder im SAP Menü unter
  • Werkzeuge
  • Administration
  • Benutzerpflege
  • Infosystem
oder direkt über die Transaktion SUIM (Benutzerinformationssystem)
und von dort unter
  • Berechtigungsobjekte
  • nach Objektname, -text
möglich.

In beiden Fällen wird die Transaktion S_BCE_68001410 gestartet. HIer kann dann nach einen berechitgungsobjekt über Berechtigungsobjekt, Berechtigungsobjekttext, Objektklasse und weitere Optionen gesucht werden.

In einer ALV Liste erscheinen dann die relevanten Berechitgungsobjekte und über das I in der Spalte Doku kann die Dokumentation zum Berechitgungsobjekt aufgerufen werden in der dann wesentlich ausführlciehre Informationen zum jeweiligen Berechitgungsobjekt sowie die definierten Felder angezeigt werden.
 

Pflege der Berechtigungsobjekte (Transaktion SU21)

Alternativ kann auch die Pflege der Berechtigungsobjekte über die Transaktion SU21 (Report RSU21_NEW) aufgerufen werden. Auf der linken Seite können die einzelnen Klassen und Objekte ausgewählt werden um sich dann zum Berechtigungsobjekt die vorhandenen Berechtigungsfelder und Kurzbeschreibungen sowie über die Schaltfläche "Dokumentation zum Objekt anzeigen" auch die Doku zum Objekt aufgerufen werden kann.

Neben vorhandenen Berechtigungsobjekten können hier auch eigene Berechtigungsobjekte angelegt weren und auch vorhandene Berechtigungsfelder wie Aktivität (ACTVT) ausgefwählt werden. Zu den einzelnen Feldern kann dann, wie bei ACTVT, die zulässigen Optionen die am Feld hinterlegt sind festgelegt werden. So kann für ein eigenes Berechtigungsobjekt mit dem Berechtigungsfeld ACTVT die Aktivität 01 Hinzufügen oder Ersetzen, 02 Ändern und 03 Anzeigen ausgewählt werden und würde dann als Auswahl im Berechtigungsfeld in der Rollenpflege zur Verfügung stellen.

Über die Schaltfläche Feldpflege könenne auch eigenentwickelte Berechtigungsfelder erstellt werden denen entweder ein bestimmtes Datenelement zugeordent wird oder auch Suchhilfen oder Prüftabellen hinterlegt werden. Auf RZ10.de ist hier im Artikel "Erstellen von Berechtigungsobjekten mit der SAP Transaktion SU21" das Thema ausführlicher inklusive Videoaufzeichnung beschrieben worden.

Berechtigungsprüfung

Bei fehlenden Berechtigungen hilft neben der bekannten SU53 zur näheren Analyse von Berechtigungsobjekten auch die SAP Basis mit einen Berechtigungstrace weiter.  Im Artikel "SAP Basis Basic oder dank SU53 oder ST01 Trace fehlende Berechtigungen finden" ist darauf näher eingegangen worden.

Fazit

Auch wenn Keyuer (Fachbereichsuser/Anwendungsbetreuung) nicht auch eigene Berechtigungsobjekte entwickeln müssen und hier eine Zusammenarbeit mit der SAP Basis imemr vom Vorteil ist sind es doch oft auch Fachfragen wie "Welche User haben die Berechtigung zur Auswertung einer bestimmten Kostenstelle oder Innenauftrag?" die durch Kenntnisse im Berechtigungswesen beantwortet werden können.

Zusammen mit der SAP Basis kann dann auch die Massenpflege von Berechtigungsfledwerten (PFCGMASSVAL) oder der Massendownload von Berechtigungsrollen (PFCG_MASS_DOWNLOAD) gemeinsam angegangen werden.

Weiterbildung im Bereich Berechtigungswesen

Neben SAP Buchempfehlungen zu SAP Berechtigungen kann ich auch die Bücher von Espresso Tutorials wie "SAP-Berechtigungen für Anwender und Einsteiger" von Andreas Prieß * oder auch das Videotutorial "SAP Berechtigungen Grundlagen - Techniken und Best Practices für mehr Sicherheit im SAP" von Tobias Harmes empfehlen.

Beide sind, neben anderen Medien, auch in der Espresso Tutorials Flatrate enthalten, die ich auch ausführlicher unter SAP Know How vorgestellt habe.

Auf das Thema Weiterbildung im SAP Umfeld werde ich auch bei nächster Gelegenheit noch etwas ausführlicher eingehen.

Als kleiner Vorgriff mag ich hier einige SAP Blogs zum Thema SAP Basis verweisen oder auch der VideoPodcast "RZ10 LIVE SAP BASIS UND SECURITY"  von rz10.de greift Themen im Bereich Berechtigungen immer wieder auf und ist hier lehrreich :-).

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Dienstag, 9. Juni 2020
18:52 Uhr

SAP Berechtigungen Massenpflege Einzelrollenzuordnungen in Sammelrollen per Funktionsbaustein (FuBa) oder Transaktionscode

Neben der Massenpflege von Berechtigungsfeldwerten über die Transaktion PFCGMASSVAL (siehe Artikel "Kontenberechtigung bspw. für Personalkosten auf Kostenarten, Sachkonten und Finanzpositionen oder Belagart mit Berechtigungsgruppen sowie Massenänderungen von Berechtigungsfeldwerten mit PFCGMASSVAL" oder auch "Nach der Massenpflege von Berechtigungsobjekten (PFCGMASSVAL) folgt der Massendownload von Rollen (PFCG_MASS_DOWNLOAD)") sind auch Sammelrollen immer wieder ein spannendes Thema.

In der Transaktion PFCG könenn Sammelrollen durch den Button "Sammelrolle" anlegen angelegt werden. In einer Sammelrolle werden nun nicht einzelne Menüs und Berechtigungen vergeben sondern einzelne Rollen zusammengefasst. Nun kann diese Sammelrolle (bspw. Kreditorenbuchhaltung) einer Person zugeordnet werden und alle dieser Sammelrolle zugeordneten Einzelrollen werden der entsprechenden Person zugewiesen. Gerade für die Benutzerpflege erleichtert dies oftmals eine Menge Arbeit und auch für das Berechtigungskonzept können Sammelrollen mehr die Funktion der einzelnen Personen abbilden, als dieses Einzelrollen können.

Ausgangslage:
Eine spannende Mailanfrage ist nun Ausgangslage für diesen Blogartikel. Hier wurde die Frage gestellt, wie ohne ABAP Kenntnisse Berechtigungsrollen massenhaft geändert werden können. Die Transaktion PFCGMASSVAL ist bereits bekannt, aber es soll aus einer Liste von Sammelrollen bestimmte Einzelrollen entfernt werden. In der PFCG ist hier aber keine Möglichkeit gefunden worden.

Verwendungsnachweis von Einzelrollen in Sammelrollen

Für einzelne Rollen kann in der Transaktion PFCG über die Schaltfläche "Verwendungsnachweis" (Viereck mit Pfeilen) festgestellt werden in welcher Sammelrolle eine Rolle verwendet wird. Hier ist dann eine Liste mit allen Sammelrollen in der die Einzelrolle verwendet wird aufgeführt.

Sollen mehrere Rollen ausgwertet werden bietet sich hier auch das bewährte Benutzerinformationssystem (Transaktion SUIM) an.

Hier kann über
  • Benutzerinformationssystem
  • Rollen
  • Rollen nach komplexen Selektionskriterien
  • nach Rollennamen
oder alternativ die Transaktion S_BCE_68001418 nach Einzelrollen oder Sammelrollen gesucht werden. Aus der Liste mit Einzelrollen kann über die Schaltfläche "Enthalten in Sammelrollen" oder die Tastenkombination STRG + UMSCH + F2 die Nutzung der Einzelrolle in Sammelrollen aufgerufen werden.

Alternativ kann hier aber auch die Tabelle AGR_AGRS ausgewertet werden. Das Tabellenfeld CHILD_AGR "In Sammelrolle enthaltene Einzelrolle" dient dabei als Selektionsfeld für die Einzelrollen und im Feld AGR_NAME ist dann die entsprechende Sammelrolle ersichtlich.

Hier verweise ich auch sehr gerne auf den Übersichtsartikel "Standardtabellen der Benutzer- und Berechtigungsverwaltung" von RZ10.de :-).

Massenpflege von Einzelrollenzuordnungen in Sammelrollen

Nachdem nun die Einzelrollen und Sammelrollen identifiziert sind stellt sich die Frage, wie die Einzelrollen aus den Sammelrollen entfernt werden können. Hier bietet sich leider die Transaktion PFCGMASSVAL nicht an. Alternativ könnte der Funktionsbaustein PRGN_RFC_DEL_AGRS_IN_COLL_AGR im Rahmen eines ABAP Report dazu verwendet werden um Einzelrollen aus Sammelrollen zu entfernen.

Seitens der SAP gibt es aber auch eine Transaktion zur Massenpflege von Einzelrollenzuordnungen in Sammelrollen die hier diesen Programmieraufwand abnimmt und auch einige weitere Funktionen anbietet.

Über den Transaktionscode PFCGMASSCOLLASSIGN  kann der Report "PFCG_MASS_COLL_ASSIGN" gestartet werden. Dieses Programm ist für die "Massenpflege von Sammelrollen".

Sollte diese Transaktion bei Ihnen nicht vorhanden sein finden Sie im SAP Hinweis 2789668  nähere Informationen. Hier finden Sie auch die Korrekturanleitung bzw. auch den Hinweis in welchem Support Package (740) dieser enthalten sein sollte.

In der Standardselektion können einzelne Sammelrollen gewählt werden und es können unterschiedliche Ausführungen selektiert werden:
  • Simulation
  • Ausführung mit vorhergehender Simulation
  • Direkte Ausführung
Im Abschnitt Hinzufügen oder Löschen von Zuordnungen von Einzelrollen kann über Änderung zwischen
  • A Hinzfügen
  • D Löschen
auch mehrere Einzelrollen hinzugefügt oder entfernt werden.

Über den Abschnitt Optionen ist dann sowohl ein
  • Profilabgleich für Benutzer (PFUD)
als auch
  • Langtext ergänzen (mit Schalftläche Text)
für die Dokumentation innerhalb der Rolle möglich.

Im Abschnitt "Rollentransport" sind auch Einstellungen zum Transport vonnn Berechtigungen als mandantenabhängige Customizing-Objekte, sofern in der SCC4 aktiviert vorhanden, sofern die SCC4 Einstellungen aktiv sind.

Fazit

Das Thema SAP Basis und Berechtigungen ist auch immer wieder im gleichnamigen Podcast  "RZ10 LIVE SAP BASIS UND SECURITY" ein Thema und auch für Keyuser bspw. aus Controlling oder Rechnungswesen interessant und lehrreich. Da mein erster Kontakt mit SAP auch im Bereich Berechtigungswesenswesen war, bin ich auch immer noch sehr froh hier gemeinsam mit unserer SAP Basis im Thema bleiben zu können und freue mich immer wieder intensiver mit solchen Fragestellungen mich beschäftigen zu können.

Inhaltlich macht die Arbeit im Bereich SAP Basis und Berechtigungen auch dann noch Freude wenn der eigene Schwerounkt mittlerweile mehr im Bereich Controlling und Berichtswesen liegt.

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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Sonntag, 24. Mai 2020
12:28 Uhr

Hochschulcontrolling: Vergleich Lehrimport von Studiengängen und Kostenanteile einzelner Lehreinheiten - Abschnitte mit abgeleiteten Kennzahlen im Report Painter

Die Möglichkeiten der Kostenumlage und Kostenverteilung ist im Artikel "Grundlagen: Wohin mit den Kosten? Leistungsverrechnung, Kostenverteilung und Kostenumlage im SAP CO-OM." sowie eine Auswertung der Kosten im Artikel "ReportWriter: Ergebnisse Planumlage (KSUB) je Partnerobjekt" beschrieben. Das Spannende im Hochschulcontrolling und Hochschulberichtswesen ist aber, dass oft noch weitere Anforderungen an das Berichtswesen gestellt werden.

Ausgangslage (Kostenumlage vom Overhead bis zum Studiengang)

Eine vereinfachte Umlage der Kosten im Hochschulcontrolling könnte wie folgt aussehen.

Kennzahlenbasierte Kostenumlage

Die letzte Stufe (Umlage der Fachbereiche / Lehreinheiten nach LENA) erfolgt dann auf die einzelnen Kostenträger bspw. Innenaufträge.

Die Erhebung der einzelnen Kennzahlen wie VK (Vollzeitkräfte / Vollzeitäquivalente) und HNF (Hauptnutzfläche / gewichtete Raumfläche nach Nutzungsart) habe ich auch ausführlicher in unseren Buch


 
Schnelleinstieg ins SAP-Controlling (CO) – 2., erweiterte Auflage
Verlag: Espresso Tutorials GmbH
2. Auflage (08. März 2019)
Paperback ISBN: 9783960120346

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beschrieben.

Auswertung Lehrimport und Lehrexport über Lehrnachfrage (LENA)


Im Artikel "Auswertung Statistische Kennzahlen auf Innenaufträge für Lehrimport und Lehrexport auf Ebene Studiengänge" bin ich ja schon einmal auf die Auswertung von statitischen Kennzahlen im Rahmen einer Kostenumlage von einzelnen Bereichen auf Studiengänge eingegangen. Basis dafür ist die Kennzahl LENA.

Definition LENA (Lehrnachfrage)
Für die Darstellung der Lehrleistung / Lehrnachfrage von einzelnen Studiengängen zu Lehreinheiten werden statische Kennzahlen auf Ebene der Studiengänge (Innenaufträge) und Lehreinheiten (Kostenstellen) genutzt. Pro Lehreinheit gibt es eine entsprechende statische Kennzahl, die die Höhe der Lehrnachfrage als SWS darstellt. Die Lehrnachfrage stellt die Leistungsbeziehungen zwischen den Lehreineheiten und den einzelnen Studiengängen dar. Die Lehrnachfrage stellt gem. KapVO die Lehrnachfrage in SWS dar. Sie dient der Verrechnung von Lehreinheiten (Fachbereichen) auf Studiengängen. Sie ergibt sich aus der Multiplikation von Studierenden mit  Curricularnormwert (CNW) der entsprechenden Lehreinheit innerhalb eines Fachbereichs. Der CNW stellt hierbei den Lehraufwand je Studierenden dar.


Im Ergebnis haben wir hier je Studiengang sowohl die Kosten als auch die eingeschriebenen Studierende als Kosten je Student.

Die einzelnen Studiengänge beziehen aber nicht nur Leistungen von einer Lehreinheit sondern häufig von mehrern je nachdem wieviel Lehrnachfrage in Semesterwochenstunden (SWS) diese entsprechend zugeordnet sind.

Berechnung Anteil an Lehrnachfrage je Lehreinheit

Innerhalb der Bibliothek 1VK "Kostenstellen - Vollkostenrechnung" oder alternativ 6o1 "Innenaufträge" (beide basieren auf die Berichtstabelle zum Gemeinkostencontrolling CCSS) habe ich folgenden Report Painter Bericht angelegt.

Allgemeine Selektion
Merkmal KostRechKreis (Variable) KOKRS01
Periode 1 bis 12

Schlüsselzeile
Hier habe ich das Element  über Expandieren als Einzelwert
Merkmal Stat.Knnzahl (Set/Gruppe) LN
angelegt.
Damit sind alle statistischen Kennzahlen der Gruppe LN als Einzelwerte aufgeführt.

Die Gruppenpflege von statistischen Kennzahlen erfolgt unter:
  • Rechnungswesen
  • Controlling
  • Kostenstellenrechnung
  • Stammdaten
  • Statistische Kennzahlengruppe
  • Anlegen (Transaktion KBH1) / Ändern (Transaktion KBH2)
In der Gruppe LN sind alle statistische Kennzahlen zur Lehrnachfrage eingeordnet.

Die einzelnen Kennzahlen sind als Festwerte nach der Einheit SWS (Semesterwochenstunden) angelegt (auch hier verweise ich auf unser Buch zum Schnelleisntieg ins Controlling).

Schlüsselspalten
Nun soll jedoch der Lehranteil für einzelne Studiengänge je Lehreinheit ausgewertet werden. Dafür habe ich insgesamt drei Schlüsselspalten festgelegt.

1. Studiengang
Hier sind die Merkmale wie folgt angelegt:
Merkmal Geschäftsjahr (Variable) 1GJAHVJ
Hier soll das Vorjahr ausgewertet werden.
Werttyp 1 (Plan)
Die Kostenumlage und Erfassung der stat. Kennzahlen erfolgt in einer Planversion
Version (Variable) 1CVERSP
Hier können dann in der Selektion unterschiedliche Planversionen selektiert werden.
Bewertung 0 (legale Bewertung)
Auftrag (Variable) 6-AUFNR
Da nur ein Studiengang (CO Innenauftrag) ausgewertet werden soll, ist hier nur das Feld von als Variable markiert. Damit wird in der Berichtsselektion auch nur ein Auftrag abgefragt.

2. Alle Studiengänge
Hier sind ebenfalls folgende Merkmale festgelegt:
Geschäftsjahr (Variable) 1GJAHVJ
Werttyp 1
Version (Variable) 1CVERSP
Bewertung 0
Im Unterschied zur 1. Spalte ist jedoch für das Merkmal
Auftrag (Gruppe/Set)  STUD
gesetzt.

In der Innenauftragsgruppe STUD sind alle Studiengänge vorhanden, so dass hier nicht nur die LENA für den Studiengang in der ersten Spalte sondern für alle Studiengänge ausgwertet werden.

3. % Verhältnis
Hier ist nun statt einer Kennzahl mit Merkmal eine Formel hinterlegt:
Formel:  ( X001 / X002 ) * 100

Damit sind hier die Anteile je Lehreinheit ausgewiesen.
 

Konzept Kostenanteile je Studiengang

Ergänzend können nun  für jede Lehreinheit einzelne Kostenartengruppen ausgewertet werden und diese möglicherweise differenzierter als über die Umlagekostenarten eine Auswertung über die einzelnen Kostenbestandteile eines Studiengangs erfolgen.

Sofern auf der letzten Stufe nicht mehr die einzelnen Umlagekostenarten zum Ausweis woher die direkten Kosten und die über die Kostenumlage gebuchten Kosten auf der Lehreinheit stammen ist es möglich hier "rückwärts" diese zu berechnen.

Aus der folgenden Darstellung dürfte das Prinzip klar sein.

Kosten und Lehranteil nach Studiengang

Im ersten Abschnitt berechne ich, wie im Artikel beschrieben, die Anteile an Lehrnachfrage je Lehreinheit und habe hier einen Prozentwert.

Im zweiten Abschnitt werte ich für jede Lehreinheit die direk gebuchten Aufwandskostenarten aus und zusätzlich noch die einzelnen Umlagekostenarten aus den vorgelagerten Umlagezyklen.

Diese beiden Abschnitte (die auch als Tabellenblätter bei der Office Integration angezeigt werden) können nun in Excel als Berechnungsgrundlage % * Kostenanteile verwendet werden (siehe auch "Grundlagen: Abschnitte in Report Painter und Report Writer und ihre Vorteile bei Officeintegration und Excel").

Abschnitt mit abgeleiteten Kennzahlen

Alternativ wäre hier denkbar statt eines neuen Abschnitt mit Merkmalen und Kennzahlen einen Abschnitt mit abgeleiteten Kennzahlen einzufügen.

Hier können dann einzelne Zellen miteinander verrechnet werden. Damit ist dann auch folgendes Berichtsmodell denkbar:

Abschnitt mit abgeleiteten Kennzahlen

Hier sind im ersten Abschnitt als Zellen die % Anteile je Studiengang definiert und im zweiten Abschnitt die einzelnen Kostenanteile der direkten Kosten und der einzelnen Umlagekostenarten.

Kombination aus Spalte und Zeile = Zelle
Durch Doppelklick auf die einzelnen Werte in der Spalte % sowie bei den einzelnen Kostenanteilen habe ich diese als Z (Zellen) definiert (siehe ✔ XXX.XXX.XXX).


Mit den Zellen kann ich nun in Formeln arbeiten (siehe auch "Grundlagen: Formeln im Report Painter und Report Writer mit Bezug auf Spalten, Zeilen und Kombination aus beiden Zellen oder XYZ Beziehungen").

Der dritte Abschnitt ist nun ein "Abschnitt mit abgeleiteten Kennzahlen" in dem sowohl die Spalten als auch die Zeilen einzeln definiert werden. Bei der Anlage wird hier bei jeder Spalte und Zeile nur die Textpflege (Kurz, Mittel und Lang) abgefragt und beim Klick auf die Zelle können als Formel die einzelnen Zellen (Z*) verwendet werden.

Damit ist es mir nun auch tatsächlich möglich für den einzelnen Studiengang die Kostenanteile zum Beispiel an der Lehrleistung zum Fachbereich über die bezogene Lehrnachfrage zu berechnen.

Über LENA01 erhalte ich damit die direkten Kosten der Lehreinheit 01, die umgelegten Gebäudekosten, umgelegten Verwaltungskosten und die umgelegten Kosten der sonstigen Einrichtungen über den Anteil den dieser Studiengang an der gesamten Lehrnachfrage der LENA01 bezogen hat. Ebenson geht dieses über LENA02 und die Kosten der Lehreinheit 02 und so weiter.

Am Ende habe ich dann alle direkten und indirekten Kosten des selektierten Studiengangs.
 

Fazit

Zu beachten ist hier jedoch, dass dadurch, dass der Studiengang fest in der 1. Spalte im ersten Abschnitt eingetragen ist hier keine Variation möglich ist, da wir hier ja die Kosten über einen einzelnen Innenauftrag selektiert haben. Dieses bedeutet, dass die auszuwertenden Innenaufträge einzeln zu selektieren sind.

Trotzdem kann dieses im Hochschulcontrolling und Hochschulberichtswesen interessant sein gerade wenn sonst als Beispiel am Studiengang selbst nur Personalkosten, Sachkosten und AfA ausgewiesen werden.

Im Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling« bin ich ausführlich auf dies Thema eingegangen.
 
Berichtswesen im SAP®-Controlling
Verlag: Espresso Tutorials GmbH
1. Auflage
(01. Juni 2017) Paperback ISBN: 9783960127406

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Vielleicht finden sich hier ja auch noch weitere Anregungen für den Aufbau eines Berichtswesen mit SAP nicht nur für CO im Buch.
 
Im Artikel "Wie entwickele ich einen Report Painter Bericht? - Report Painter Berichte im SAP Modul Controlling." sind auch einige grundsätzlichen Ansätze zur Entwicklung eines Berichtes im Controlling aufgeführt.Gerade im Hochschulberichtswesen und Hochschulcontrolling sind die Anforderungen ans Berichswesen, Budgetierung und Controlling einen stetigen Wandel unterliegen, so dass heir auch immer wieder neue Artikel entstehen :-)

 

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema Report Painter und Report Writer habe ich im Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Dienstag, 12. Mai 2020
22:27 Uhr

Änderungsbelege zu CDHDR und CDPOST für SAP Objekte wie Stammdaten im Rechnungswesen (Report/Transaktionscode RSSCD100)

Gerade im Rechnungswesen, insbesondere auch im Controlling, stellt sich oft die Frage, wann und durch wen und wann eine Änderung von Stammdaten erfolgt ist. Dieses kann auch aus Sicht der Revision relevant sein und hat manchmal auch andere Hintergründe.

Im Gespräch mit einen Kollegen hat sich herausgestellt, dass nicht nur in der Stammdatenpflege selbst die Änderungsbelege zum Feld ausgewertet werden können, sondern auch eine übergreifende Auswertung anhand der Objektklasse für alle Änderungsbelege im SAP System möglich ist.

Ausgangslage:
Für eine Auswertung der gesperrten Kostenstellen kann die Transaktion KS13 genutzt werden.

Allerdings hat diese Auswertung unter:
  • Rechnungswesen
  • Controlling
  • Kostesntellenrechnung
  • Infosystem
  • Berichte zur Kostenstellenrechnung
  • Stammdatenverzeichnis
  • Kostenstellen: Stammdatenbericht (Transaktion KS13)
den Nachteil, dass hier zwar für alle Kostenstellen die (gesetzten) Kennzeichen für
  1. Primärkosten (Ist)
  2. Primärkosten (Plan)
  3. Sekundärkosten (Ist)
  4. Sekundärkosten (Plan)
  5. Erlöse (Ist)
  6. Erlöse (Plan)
  7. Obligofortschreibung
zwar mit X markiert sind, wenn diese gesetzt sind aber nicht ersichtlich ist, wann diese Sperre gesetzt worden ist. Um dieses Datum zu erfahren muss in der Stammdatenpflege zur Kostenstelle (KS02, KS03) über

UMFELD->ÄNDERUNGSBELEGE->ZUM FELD

zu jeden einzelnen Feld eine Auswertung der Änderungen durchgeführt werden um zu erfahren, wann hier eine Änderung erfolgte.

Leider ist es hier nicht so einfach eine Änderungsauswertung wie "Änderungsbelege zu Systemstatus (JEST) bei Innenaufträgen per Query auswerten" bei den CO Innenaufträgen durchzuführen. Auch bei Stammdatengruppen war dieses mit einer im Artikel "Änderungsbelege für Stammdatengruppen im Customizing oder letzte Änderung über Query bspw. für Innenauftragsgruppen" beschriebenen Query möglich.
 

Tabellen CDHDR und CDPOS zur Änderungsprotokollierung

Eine Protokollierung der Stammdatenänderungen von Kostenstellen (aber auch von anderen Stammdatenobjekten erfolgt in den Tabellen
  • CDHDR Änderungsbelegkopf
  • CDPOS Änderungsbelegpositionen
Zweitere ist eine Clustertabelle die leider nicht direkt in einer Query verwendet werden kann, da es sich um eine Struktur handelt. Die Einstellung zur Protokollierung kann über die Transaktion AUT03 erfolgen. Eine Änderung kann hier aber aus Revisionsgründen problematisch sein, daher möchte ich an dieser Stelle nicht weiter darauf eingehen sondern auf die Auswertung der Tabelle CDHDR eingehen.

Über die Felder Objektklasse und ObjectID könnten hier das Objekt KOSTL für Kostenstelle und Objektwert bestehend aus der Objektbezeichnung (Kostenrechnungskreis und die Kostenstelle inkl. führenden 0 die Änderungsbelege mühsam ausgewertet werden.

Hier sind dann Änderungsdatum UDATE, Uhrzeit der Änderung UTIME und Transaktion mit der die Änderung durchgeführt wurde TCODE erscihtlich. Die Änderungen (insbesondere wleche Felder geändert worden sind) sind nun aber in der Tabelle CDPOS zu finden.

Änderungsbelege für Objektklasse in SAP anzeigen

Um diese auszuwerten gibt es im SAP System einen ABAP Report RSSCD100 der auch über den Transaktionscode (Parametertransaktion) RSSCD100 Änderungsbelege anzeigen gestartet werden kann.

Über die Objektklasse kann nun für unterschiedliche Object-id (oder alternativ alle eine Liste aller Änderungen ab Datum bis Datum (inklusive Uhrzeit) und auch mit einer Selektion des letzten Änderer ausgeführt werden.

Relevant für unsere Auswertung ist das Feld Objektklasse sowie der Änderungszeitraum:
  • ab Datum
  • ab Uhrzeit
  • bis Datum
  • bis Uhrzeit
  • ggf. noch letzter Änderer.
Die Transaktion RSSCD100  bietet noch eine Menge anderer Optionen an.
Unter anderen die Option "Lesen aus dem Archivinfosystem, Lesen aus der Datenbank, Plus(+) oder auch Stern (*) kein WIldcard. Sind diese Optionen nicht gewünscht kann acuh der ABAP Report RSSCD200  verwendet werden. Dieser ist keinen Transaktionscode zugeordnet und hat dafür weniger Optionen beim Aufruf. Ich würde daher die Transaktion RSSCD100 und nicht SA38 für den Report RSSCD200 verwenden.
 

Änderungsbelege für Kostenstelle, Materialstamm, Kreditor und andere Objekte anzeigen (Objektklassen)

Als Objektklasse können im Rechnungswesen zum Beispiel folgende Werte genutzt werden:

Gemeinkostencontrolling CO-OM / Profitcenterrechnung EC-PCA
  • KOSTL  Kostenstelle
  • PRCTR  Profitcenter
  • KSTAR  Kostenart
  • RKAUFTRAG  Innenauftrag
Public Secter Management
  • FMFCTR  Finanzstelle
  • FMFONDS  Fonds
  • FMCI  Finanzposition
Finanzbuchhaltung
  • KRED  Kreditorenstammdaten
  • DEBI  Debitorenstammdaten
Logisitk / Einkauf
  • MATERIAL  Materialstamm
  • EINKBELEG Einkaufsbeleg
  • BANF Bestellanforderung
  • FAKTBELEGE  Faktura/Rechnung
  • VERKBELEG  Verkaufsbeleg/Angebot/Auftrag
und andere...

Auswertung Änderungsbelege der Obejktklasse ... als ALV

Im Ergebnis erhalten wir eine ALV Liste mit u.a. folgenden Feldern:
  • Objektwert
    Bei der Auswertung von KOSTL (Kostenstellen) ist dieses die Objektnummer der Kostenstelle bestehend aus Kostenrechnungskreis sowie die Kostenstellennummer mit führenden 0
  • Belegnummer
    Der Änderungsbeleg
  • Benutzer
    SAP User der die Änderung durchgeführt hat (letzter Änderer)
  • Vorname, Nachname, Abteilung  zum Benutzer
  • Datum, Uhrzeit der Änderung
  • TCode
    Transaktionscode mit dem die Ändeurng durchgeführt wurde (bspw. KS02)
  • Tabelle und Kurzbeschreibung der Tabelle
    Zum Beispiel CSKSB "Struktur Kostenstellenstamm für Änderungsbelege"
  • Tabellenschlüssel
    Technischer Änderungsschlüssel?
  • Feldname
    Welches Feld wurde im Stamm geändert, bspw. ABTEI für Abteilung oder die Sperrkenzeichen
  • Kurztext, kurz, mittel, lang
    des Feldes das geändert wurde
  • alter Wert
  • neuer Wert
  • Änd.kz.
    Dieses Änderungskennzeichen beschreibt die Art der Änderung
    • U - Update
    • I - Insert
    • E - Delete (singele field documentation)
    • D -  Delete
    • J - Insert (single field documentation)
  • meitens dürfte dieses U für Update sein
Damit ist es recht umfangreich möglich entsprechende Auswertungen über die Sperrkenzeichen auszuführen. Hierzu muss nur in der ALV Liste zum Objekt KOSTL die entsprechenden Feldnamen gefiltert werden. In der Regel dürfte hier aber das Feld BKZKP "Primärkosten Ist" ausreichend sein.

Fazit

Dieser Report ist sehr umfangreich dürfte aber obige Anforderung tatsächlich efüllen und zeigt gleichzeitig eine Möglichkeit um Massenänderungen nachzuvollziehen zu können. Durch den eigenen Transaktionscode ist es sogar möglich den Report berechtigungsseitig direkt ohne Zuordnung der SA38 zuzuweisen. :-).
 

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Sonntag, 10. Mai 2020
20:45 Uhr

Fragen und Antworten zur Datenmigration nach SAP S/4 HANA mit LMC und LTMOM - 📚 Buchveröffentlichung zum SAP S/4HANA Migration Cockpit

Sobald der Wechsel nach SAP S/4HANA konkreter wird stellt sich auch die Frage, wie die Daten aus vorherigen Systemen (SAP ERP oder auch andere Anwendungen) in das neue S/4 HANA System übertragen werden soll.

Das Thema Datenmigration, um das es letzendlich geht, findet aber auch in anderen Bereichen Anwendung und ist gerade bei bei Stammdaten ein Thema, dass sich auch im Tagesgeschäft bewährt hat. Neben vielen anderen Themen wie das Zusammenwachsen von Finanzbuchhaltung und Controlling ist auch die Datenmigration ein Thema, dass möglichst frühzeitg angegangen werden sollte.

Hier habe ich im April 2020 auch emin erstes S/4HANA Buchprojekt bei Espresso Tutorials abgeschlossen.
 

Ergänzend zum Video (siehe Artikel "Sagen Sie mal Herr Unkelbach, ... Was ist das Migrationscockpit? (Datenmigration nach S/4 mit LTMC LTMOM)") mag ich gerne auf einige Fragen eingehen.
 

Funktioniert die Massenstammdatenpflege unter S/4HANA noch?

Unter SAP ERP nutzen wir im Hochschulbereich sowohl eCATT als auch LSMW zur Anlage von Stammdaten. Das Vorgehen habe ich im Artikel "Massenstammdatenpflege mit LSMW oder SECATT dank Transaktionsaufzeichnung - Handbuch erweiterte computergestützte Test-Tool (eCATT) und LSMW" näher beschrieben.

Im Rahmen der "FICO Forum Infotage 2017" präsentierte Jörg Siebert am Rande seines Vortrags "Geschäftsprozesse in der S/4 HANA Anlagenbuchhaltung" auch ie Nachfolge der LSMW das SAP S/4 HANA Migrationscockpit. Diess ist eine verbesserte Nachfolge der LSMW und auch seitens der SAP wird im SAP Hinweis 2287723 darauf hingewiesen, dass die Funktion der LSMW zwar in der On-Premise-Edition noch verfügbar sei, aber nicht weiter unterstützt wird. Unter Umständen kann es hier sogar zu falschen Migrationsschnittstellen kommen, so dass neue Entwicklungen hier gar nicht berücksichtigt werden.

Da das Migrationscockpit aber auch noch weitere Verbesserungen gegenüber der LSMW hat, war dies ein guter Anlass für mich, sich intensiver mit Migrationscockpit (LTMC) und Migrationsobjektmodellierer (LTMOM) sich auseinander zu setzen.

Was macht das Migrationscockpit?

Das Migrationscockpit (LTMC) ist eine Oberfläche mit der die gesamte Stammdatenpflege autmatisiert werden kann. Es ist ein Tool zur Datenmigration und Sie legen eines der neu eingeführten Migrationsprojekte im Cockpit an.

Was ist ein Migrationsprojekt

Die Verwaltung von Projekt, Teilprojekt und Objekt ist Ihnen vielleicht schon durch die LSMW bekannt, mit LTMC bekommen die Migrationsprojekte jedoch eine neue Bedeutung und umfassendere Funktion.

Innerhalb eines Migrationsprojektes wähle ich aus, welche Stammdatenbjekte ich in S/4HANA anlegen möchte. Hier hat die SAP eine weitere neue Vokabel eingeführt, das Migrationsobjekt.

Die Migrationsobjekte sind Vorlagen für die Migration ihrer (Stamm)Daten. Das Migrationsprojekt fasst dann alle Migrationsobjekte zusammen.

Wie pflege ich meine Daten zur erfolgreichen Datenmigration?

Die Vorlagen (Templates) erhalten Sie als formatierte Exceltabelle (XML Dateien) in der Sie alle zugehörigen Stammdaten eintragen können. Diese Datei laden Sie im Cockpit hoch um sie von dort aus weiter zu verarbeiten. Dabei haben Sie hier gegenüber der CSV von LSMW oder eCATT nicht mehr das Problem, dass Sie auf die Formatierung von Datumswerten oder anderen Feldern achten müssen sondern diese vorgegeben bekommen.

Beim Hochladen der Daten kommt ein weiterer Vorteil des neuen Tools zur Geltung.

Im Migrationscockpit erfolgt die technische Überprüfung der Daten, die nicht nur auf vorgegebene Regeln beruht sondern durch individuellen Anforderungen ergänzt werden kann.

Darüberhinaus lässt sich die Datenübertragung auch simulieren, so dass Sie eventuell notwendige Anpassungen (Customizing, Stammdaten) noch vor der endgültigen Datenübernahme in ihr Zielsystem vornehmen können. Wenn ich mit den Ergebnis der Simulation zufrieden bin kann ich mit einen einzelnen Klick die Daten endgültig in mein System übernehmen.

Wo sehe ich weitere Vorteile?

Neben der Simulation und der Technik der Datenübertragung ssehe ich einen enormen Vorteil bei der Zusammenarbeit mit dem Fachbereich. Durch die vorgegebene Formatierung der Excel-Vorlage ist es für die fachlich verantwortliche Personen einfacher das Template auszufüllen. Dieses reduziert nicht nur Ihren Aufwand sondern erleichtert mir auch später die Verwendung dieser Daten.

Ebenfalls beeindruckt hat mich der Umgang mit fehlerhaften Datensätzen. Früher musste ich hier entweder im Protokoll der Dateneinspielung nachsehen, an welcher Stelle das Einspielen nicht geklappt hat oder alternativ immer wieder enreut die CSV Datei anpassen bis alle Dateien eingespielt sind. Hier ist das Konzept der Dettadatei großartig, da hier eine Vorlage angeleg wird mit allen Datensätzen die nciht eingespielt worden sind. :-) Dieses erleichtert auch nach der Simulation noch unheimlich die Datenmigration, wenn wir diese regelmäßig einsetzen.

Gibt es Vorlagen für all meine Stammdatenobjekte?

Seitens der SAP werden schon viele Migrationsobjekte zur Verfügung gestellt. Mit diesesn können auch einige Standardobjekte angelegt werden. Dazu zählen neben einfachen Migrationsobjekten wie Kostenstellen, Profitcenter unter anderen auch komplexere Objekte wie Anlagenstammdaten mit Bewegungsdaten,  die Geschäftspartner als Nachfolge der Kreditoren und Debitoren oder auch offene Postenlisten.

Sollten die Möglichkeiten nicht ausreichen, gibt es in der OnPremise Version von S/4HANA mit den Migrationsobjektmodellierer ein Werkzeug um eigene Migrationsobjekte anzulegen oder vorhandene an ihre Bedürfnisse anzupassen.

Woher bekomme ich weitere Informationen zur Datenmigration mit LTMC und LTMOM?

Hier kann ich mein erstes S/4HANA Buchprojekt empfehlen :-).

Eine ausführliche Beschreibung ist unter Buchempfehlungen unter SAP S/4HANA Migration Cockpit - Datenmigration mit LTMC und LTMOM (SAP S/4HANA, BC, Datenmigration) zu finden.

 
SAP S/4HANA Migration Cockpit - Datenmigration mit LTMC und LTMOM
 
Verlag: Espresso Tutorials GmbH
1. Auflage
(14. April 2020) Paperback ISBN: 9783960120179

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Ich freue mich schon sehr über die ersten Rückmeldungen zum Buch und auch wenn diese geteilt werden :-).

Gerne kann hier auch auf meine Socialmedia Kanäle

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verwiesen werden.

Ich freue mich, wenn meine Inhalte geteilt werden 🥰 

Sehr gerne kann dies über meinen "Beitrag auf Facebook" erfolgen 👍.

Schon vorab vielen Dank dafür.

Weitere Themen, neben LTMC und LTMOM, im Buch sind auch grundsätzliche Überlegungen zur Datenmigration sowie eine Beschreibung der bisherigen Datenmigrationstools unter SAP ERP wie eCATT und LSMW, so dass dieses Buch nicht nur zur Vorbereitung auf einen anstehenden Wechsel nach S/4HANA sondern auch für die alte ERP Welt einen Nutzen hatt :-).

An dieser Stelle mag ich mich auch bei allen bedanken die zum Gelingen dieses Buch beigetragen haben und auch schon im Vorwort erwähnt worden sind.  Besonderen Dank gilt hier aber auch meiner Frau Claudia Unkelbach, die nicht nur gute Ideen zum Buch beigetragen hat (sowie die Videos zum Buch ermöglicht hat) sondern auch selbst immer wieder unter Beweis stellt, dass viel mehr möglich ist, wenn man sich dem Unbekannten gegenüberstellt und hier auch Neues lernt und die damit verbundenen Herausforderungen meistert. :-)

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Sonntag, 3. Mai 2020
21:10 Uhr

Sagen Sie mal Herr Unkelbach, ... Was ist das Migrationscockpit? (Datenmigration nach S/4 mit LTMC LTMOM)



Ich freue mich, wenn meine Inhalte geteilt werden 🥰 

Sehr gerne kann dies über meinen "Beitrag auf Facebook" erfolgen 👍.

Vielen Dank dafür... :-)


Das SAP S/4HANA Migrations Cokpit ist die Nachfolge der LSMW und hat einige Veränderungen. Für mich war dieses gleichzeitig auch der erste Einstieg in S/4HANA und hat mir Lust auf die neue Welt gemacht.

Neben der Vorstellung der neuen Funtkionen bin ich auch die alte Welt mit eCATT und LSMW eingegangen. Gerade im Vergleich zur bisherigen Transaktionsaufzeichnung und Behandlung der CSV Dateien zeigt hier das Migrationscockpit (LTMC) echte Verbesserungen. Daneben ist gerade in der onPremise Version von SAP der Migrationsobjekt-Modellierer (LTMOM) ein Tool, dass den Weg nach SAP S/4HANA noch flexibler macht.

Eine ausführliche Beschreibung ist unter Buchempfehlungen unter SAP S/4HANA Migration Cockpit - Datenmigration mit LTMC und LTMOM (SAP S/4HANA, BC, Datenmigration) zu finden.

Ansonsten bin ich absolut begeistert, wie großartig Claudia (unkelbach.art), meiner Frau, nicht nur Schnitt und Design des Video hinbekommen hat 😍.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Donnerstag, 16. April 2020
07:30 Uhr

Grundlagen: Formeln im Report Painter und Report Writer mit Bezug auf Spalten, Zeilen und Kombination aus beiden Zellen oder XYZ Beziehungen

Schon im Artikel "Grundlagen: Abschnitte in Report Painter und Report Writer und ihre Vorteile bei Officeintegration und Excel" bin ich auf die Vorzüge von Abschnitten in Report Painter eingegangen, die ich auch hier wieder verwenden werde. Vorher mag ich aber die Grundlagen der Verwendung von Formeln in Report Painter erläutern.

Jeder Report Painter Bericht ist in drei Elemente aufgeteilt die aus der Bibliothek zur Verfügung gestellt werden. Neben den "Allgemeinen Selektionen", die für alle Bereiche des Berichtes gelten, gibt es noch "Zeilen" und "Spalten".

In der Zeile können Sie einzelne Merkmale als Elemente hinzfügen und sobald Sie das erste Merkmal als Element hinzugefügt haben steht auch die Möglichkeit der "Formel" als Elementtyp zur Verfügung.

Bei den Spalten gibt es "Kennzahlen mit Merkmal" (hier wählen Sie zu einer Basiskennzahl selbst die passende Merkmale), "Vordefinierte Kennzahlen" (bspw. Istkosten, Plankosten, .. die innerhalb der Bibliothek schon vordefiniert sind) und sobald Sie eine Spalte angelegt haben ebenfalls "Formel" als Elementtyp.

Innerhalb dieser Formel können Sie mit den Elementen auf der gleichen Ebene rechnen. So bekommen Sie als Formelbestandteile für die Spalte auch direkt X001, X002, ... für die einzelnen von Ihnen angelegten Spalten (bspw. Plan und Ist) angezeigt und können diese miteinander verrechnen (zum Beispiel Plan - Ist).

Auch für die Zeilen können Formeln angelegt werden, nur dass hier die Formelbestandteile mit Y001, Y002, ... durchnummeriert sind.

Neben klassischen Rechnungen wie +, +, / und * sowie Klammersetzung () können Sie hier auch mathematische Operatoren verwenden. Im Artikel "Reportwriter Funktionsformeln"  habe ich unterschiedliche Rundungsformeln vorgestellt. Mit F1 (Hilfe sind hier auch noch weitere Funktionen wie ABS für den Absolutbetragm DIV ganzzahlige Division oder MOD Rest bei Division und andere zu finden.

Neben den Spalten (X) und Zeilen (Y) kann aber noch ein drittes Element als Formelbestandteil genommen werden.

Es ist auch möglich Zellen (Z) als Formelbestandteile zu verwenden, sofern diese nicht aufgelöst worden sind.

In einen gesonderten Abschnitt (oder als per BEARBEITEN > ZEILE/SPALE > AUSBLENDEN ausgeblendete Kombination aus Zeile und Spalte) kann auf eine Kombination aus Zeile und Spalte doppelt mit der Maus draufgeklickt werden und es erscheint nun neben dieser Zelle ein Zeichen "✔". Hierdurch wird eine "spezielle Zelldefinition" vorgneommen. Damit steht die Zelle als Formelbestandteil direkt zur Verfügung.

Ein Beispiel für kann hier eine Zuschlagssatz sein der sich aus den Istkosten eines Auftrags im Verhältnis zu allen Personalkosen der Kostenstellen eines Bereiches bezieht.

Der Bericht würde hier als Zeilen verschiedene Innenaufträge eines Fachbereiches aufführen.

Als Spalte wäre hier die Istkosten (X002) festgelegt.

Nun soll hier aber als Zuschlag die Istkosten im Verhältnis zu den Gesamtpersonalkosten des Fachbereichs ausgewiesen werden. Dazu habe ich in einen extra Abschnitt als Splate die Basis für den Gemeinkostenzuschlag (Personalkosten als Spalte, Kostenstellengruppe des Fachbereichs als Zeile ohne Auflösung) markiert und kann diese als Zelle in meiner Formel verwenden.

Somit habe ich hier den Zuschlag als "Istkosten (X002)" / "KostenstelleFB/GKBasis Personalkosen" berechnet und erhalte einen Prozentsatz.

Diesen kann ich dann wie folgt als Gemeinkostenzuschlag auf die gebuchten Kosten verrechnen:

X002 (Istkosten) + X002 (Istkosten) * X004 (Zuschlag)

und habe dadurch die Gemeinkostenzuschlagsberechnung schon im Bericht durchgeführt bevor ich diese in der Kostenstellenrechnung als Verrechnung über KSI4 im SAP Menü unter
  • Rechnungswesen
  • Controlling
  • Kostenstellenrechnung
  • Periodenabschluß
  • Einzelfunktionen
  • Verrechnungen
  • Zuschläge Ist (KSI4)
ausführe.

Selbstverständlich sind hier auch noch weitere dynamische Funktionen möglcih, so kann auch mit eigenen Variablen gearbeitet werden. So verwende ich in meiner Schulung zu "Report Painter im Rahmen Berichtswesen mit SAP Controlling" die beiden eigenen Variablen YGKSTAR "Basis Kostenart für GK" und YGKOSTL "Basis Kostenstellen für GK" damit beim Aufruf des Berichtes für die Gemeinkostenzuschlagssatzsimulation im Selektionsbild die Basis Kostenstellen und Basis Kostensarten für die Gemeinkostenzuschlagsberechnung ausgewählt werden können. Im Artikel "Grundlagen: Set-Variablen im Report Painter / Report Writer am Beispiel Kostenstellengruppe und Innenauftragsgruppe" ist die Arbeit mit eigenen Variablen für das Berichtswesen erläutert worden.

Hier ist es übrigens auch sehr sinnvoll sich über eine Namenskonvention für Berichte, Variablen oder auch andere Eigenentwicklungen Gedanken zu machen.

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema Report Painter und Report Writer habe ich im Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Mittwoch, 15. April 2020
17:59 Uhr

HCM Organisationsmanager (Transaktion PPOSE) Suchbereich und Auswahlbereich zu sehr verkleinert - Standardlayout wiederherstellen

Innerhalb des Organisationsmanagement im SAP Personalmanagement Modul HCM-OM ist der Einstieg für die Anzeige die Transaktion PPOSE die im SAP Menü unter
  • Personal
  • Organisationsmanagement
  • Aufbauorganisation
  • Organisation und Besetzung
  • Anzeigen (PPOSE)
aufgerufen werden kann. Grundsätzlich wird die Aufbauorganisation aber nicht nur im HCM sondern auch in anderen Modulen verwendet, so dass diese auch für die Kolleginnen und Kollegen im Bereich der Reisekostenabrechnung relevant ist.

Ausgangslage: Suchbereich zu sehr verkleinert, so dass die Größe nicht mehr zurücksetzbar ist

Beim Aufruf dieser Transaktion wird im linken Beeich der Suchbereich sowie der Auswahlbereich mit den Suchergebnisen angezeigt. Hier kann nach Organisationseinheit, Planstelle, Stelle, Person und andere Objekte gesucht werden.

Wie auch bei anderen SAP Fenstern kann dieser Bereich auch kleiner gezogen werden, so dass die Bildgröße individuell angepast wird.

Nun hatten wir aber den Fehler, dass dieser Suchbereich so klein gezogen worden ist, dass er sich nicht mehr in der Größe hat anpassen lassen (der Mauszeiger hatte kein "⇔"), so dass die Fenstergröße nicht mehr anpassbar und ein Arbeiten nicht mehr möglich war.

Die Fenstereinstellung wird im HCM nach gewählter Sicht benutzerspezifisch gespeichert, so dass auch beim nächsten Aufruf der Transaktion PPOSE die Größe der Bildbereiche sowie die letzte Objektauswahl erhalten bleibt.

Glücklicherweise lassen sich diese benutzerspezifischen Einstellungen durch den ABAP Report (aufrufbar über die Transaktion SA38) RH_DELETE_OM_USER_SETTINGS wieder zurücksetzen.

Hierzu kann die Benutzerkennung des Users eingetragen werden und als Einstellungen
  • Suchvariante löschen
  • Attribute des Objektmanagers löschen
gewählt werden. Durch die untere Funktion wird die "Größe des Suchbereichs, des Auswahlbereiches und des Objektmanagers insgesamt" wieder auf die Standardeinstellungen zurückgesetzt und die Benutzereinstellungen im Objektmanager gelöscht.

Innerhalb der PPOSE selbst können die User selbst ihre Benutzereinstellungen leider selbst nicht löschen, so dass hier dieser Report entweder durch einen berechtigten User (Poweruser, Keyuser, Anwendungsbetreuung) oder aber durch die SAP Basis ausgeführt werden sollte.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Dienstag, 14. April 2020
21:39 Uhr

Quartalsberichte im Controlling - Mehrjährige Quartalsvergleiche mit Report Painter

Gerade in Zeiten des Jahresabschluss ist ein Vergleich zu den Vorajhreswerten oder Entwicklungen in den einzelnen Bereichen sehr hilfreich. Im Artikel "Bilanzreporting und GuV Planung in der Profit-Center-Rechnung sowie Konsolidierung einzelner Bereiche am Beispiel der Planung der Haushaltsrechnung" hatte ich schon einzelne Bereiche wie L-Landesmittel, F-Fördermittel, D-Drittmittel und S-Sondermittel als einzelne Abschnitte im Report Painter Bericht ausgewertet, so dass diese bei aktivierter Office-Integration als eigene Tabellenblätter in der Excelansicht dargestellt werden. Im Artikel "Grundlagen: Abschnitte in Report Painter und Report Writer und ihre Vorteile bei Officeintegration und Excel" hate ich auch den technischen Hintergrund zu diesen Abschnitten erläutert.

Für einen Mehrjahresvergleich habe ich im ersten Abschnitt eines Berichtes mit den Spalten ZPJAHR bis ZPJR-11 wie im Artikel "Mehrjahresvergleich im ReportWriter/Painter mit variabler Spaltenanzahl je Jahr dank Variablen" beschrieben um hier mehrere Jahre mteinander zu vergleichen.

Als Zeilen habe entsprechende CO Merkmale gesetzt die ich auswerten möchte. Durch die  "Erweiterung Bibliothek 8A2 Ausweis Kostenstelle und Innenauftrag bei Selektion Profit-Center in ReportWriter" kann ich über das Profitcenter die einzelnen CO Objekte wie Kostenstellen und Innenaufträge mit auswerten.

Allgemeine Selektion (Auswertung Ledger und Ist je Kostenrechnungskreis)

In den allgemeinen Selektionskriterien sind, für alle Abschnitte folgende Merkmale hinterlegt:
  • Ledger  8A
  • KostRechKreis (Variable) 8AKOKRS
  • Version 0
  • Satzart 0 (Ist), 2 (Umlage/Verteilung Ist)

Spalten Mehrjahresvergleich für "Beleg Buchungskreiswähr.(Ist) - BHSL-I"

In den Spalten habe ich das Merkmal Geschäftsjahr für die Basiskennzahl "Beleg Buchungskreiswähr.(Ist)" (BHSL-I) für die Variable ZPJAHR bis ZPJR-11 hinterlegt. Beim Anlegen des Berichtes war hier die Möglichkeit "Spalten oder Zeilen in Report Painter Berichten innerhalb Abschnitte kopieren bzw. als Vorlage anlegen Copy & Paste im CO Berichtswesen" sehr hilfreich.

Sollten statt der Ist-Buchungen Planwerte anusgewertet werden muss hier nicht nur die Satzart und die Version aus der allgemeinen Selektion übernommen werden sondenr auch als Basiskennzahl "Beleg Buchungskreiswähr. (Plan)" (BHSL-P) gewählt werden.

Wichtig ist im Berichtslayout über Spalten die Nullspaltenbehandlung auf "Nullspalten unterdrücken" zu aktivieren.
 

Zeile Jahreswerte, Quartal 1 bis Quartal 4 für die einzelnen Jahre im Vergleich

Die allgemeinen Selektionsbedingungen und die Spalten sind also in allen Abschnitten identisch um nun aber einen Vergleich auf die einzelnen Jahre sowie die Quartale zu ermöglichen unterscheiden sich die Zeilen der jeweiligen Abschnitte.

Für die Auswertung der den Profit-Centern zugeordneten Innenaufträge sieht der erste Abschnitt folgende Merkmale als Zeile vor:
  • Profitcenter (Set/Gruppe, Variable) 8A-PCGR
  • Auftrag (Set/Gruppe, Variable) 6-AUFGR  (hier kann in der Selektion entweder das Feld leer gelassen werden oder einen Innenauftragsgruppe mit allen Auftragsgruppen selektiert werden)
  • Kontonummer (Set/Gruppe, Variable) 8A-ACCT
  • Buchungsper. (Variable) von 8A-VON bis (Variable) 8A-BIS
Alternativ hätte ich bei der Buchungsperiode auch 1-12 nehmen können.

Unter Merkmal expandieren habe ich folgende Wahl getroffen:
  1. Profitcenter AUFLÖSEN
  2. Aufrag EINZELWERT
  3. Kontonummer EINZELWERT
  4. Buchungsper. NICHT AUFLÖSEN
Im Ergebnis erhalte ich nun für jedes Profitcenter die einzelnen Aufträge nach bebuchten Konto.

Der nächste Abschnitt stellt das 1. Quartal im Vergleich dar. Hier sind die Spalten identisch geblieben aber dem Merkmal Buchungsper. ist ein Set zugewiesen worden.
  • Profitcenter (Set/Gruppe, Variable) 8A-PCGR
  • Auftrag (Set/Gruppe, Variable) 6-AUFGR  (hier kann in der Selektion entweder das Feld leer gelassen werden oder einen Innenauftragsgruppe mit allen Auftragsgruppen selektiert werden)
  • Kontonummer (Set/Gruppe, Variable) 8A-ACCT
  • Buchungsper. (Set/Gruppe)  8A-1_QUARTAL.GLPCT
Das Set 8A-1_QUARTAL.GLPCT wird als Basic-Set für das 1. Quartal seitens der SAP zur Verfügung gestellt. Es bildet das erste Quartal anhand der Periode 1 bis 3 dar.

In der Transaktion GS03  im SAP Menü unter
  • Infosysteme
  • Ad-hoc Berichte
  • Report Painter
  • Report Writer
  • Set
  • Anzeigen (GS03)
kann hier der technische Aufbau eingesehen werden.Es handelt sich um ein Basic-Set über die Tabelle GLPCT (EC-PCA: Summentabelle) und den Feldnamen RPMAX (Periode). Hier ist als Wert der Bereich von Wert 1 bis Wert 3 gewählt worden.

Neben den ersten Quartal gibt es auch noch weitere Sets für die folgende Quartale
  1. Set 8A-1_QUARTAL.GLPCT  1. Quartal von Periode 1 bis 3
  2. Set 8A-2_QUARTAL.GLPCT  2. Quartal von Periode 4 bis 6
  3. Set 8A-3_QUARTAL.GLPCT  3. Quartal von Periode 7 bis 9
  4. Set 8A-1_QUARTAL.GLPCT  4. Quartal von Periode 10 bis 12
Alternativ hätte ich auch die einzelnen Werte für das Merkmal Buchungsper. angeben können.

Für jedes dieser Setmerkmale habe ich einen eigenen Abschnitt im Bericht angelegt, so dass der fertige Bericht nun folgende Abschnitte hat:
  1. Konten Periode 1 bis 12
  2. Quartal 01
  3. Quartal 02
  4. Quartal 03
  5. Quartal 04
Damit kann über die einzelnen Jahre direkt ein Vergleich der Kosten- oder Erlösentwicklung abgelesen werden und somit nicht nur ein Jahresvergleich sondern auch ein Quartalsvergleich durchgeführt werden.

Fazit

Gerade für Quartalsberichte kann die Betrachtung der Vorjahreswerte hilfriech sein um entsprechende Entwicklungen vorab kenntlich zu machen oder auch ein entsprechendes Reporting aufzubauen. Dieses dürfte nicht nur für Controlling sondern auch für die Finanzbuchhaltung interessant sein.


 

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema Report Painter und Report Writer habe ich im Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




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Sonntag, 12. April 2020
12:04 Uhr

Wie entwickele ich einen Report Painter Bericht? - Report Painter Berichte im SAP Modul Controlling.

Neben der reinen technischen Umsetzung und Entwicklung eines SAP Berichtes stehen für mich folgende Fragen im Mittelpunkt:
  • Wer sind die späteren Berichtsempfänger?
  • Soll auf Basis dieses Berichtes auche ine Steuerung bzw. Einflussnahme möglich sein?
  • Welchen Detailierungsgrad soll ein Bericht haben und welche Informationen können eventuell zusammmengefasst werden?
  • Wie erreiche ich, dass der entwickelte Bericht im täglichen Arbeitsablauf auch von den einzelnen Verantwortlichen aufgerufen und genutzt wird?
Damit sind eigentlich schon die wichtigsten Punkte von dier Vision zur Idee bishin zum eigentlcihen Bericht geklärt, aber wie sind diese Punkte dann in der Praxis direkt umsetzbar?

Hilfreich ist es sich Gedanken darum zu machen aus welchen Elementen der spätere Bericht zusammengestellt werden soll. Ganz praktisch sollten dazu ebenfalls drei bis vier Fragen beantwortet werden...
  1. Welche CO Objekte - Wer?
  2. Welchen Zeitraum - Wann?
  3. mit welchen Inhalt - Was?
  4. und natürlich - Warum?
Auf diese praktischen Fragestellungen möchte ich nun näher eingehen:

Welche Daten / CO Objekte sollen ausgewertet werden?

Ein Vorteil von Report Painter ist es, dass hier direkt mit Gruppen von Stammdaten gearbeitet werden kann. Diese können nicht nur als Variablen bei der Selektion des Berichtes verwendet werden sondenr auch als Set als feste Elemente eines Report Painter Berichtes genutzt werden.

Insbesondere Stammdatengruppen wie Kostenstellen-, Innenauftrags- oder Profitcentergruppen bieten sich hier an. Neben den internen Berichtsgruppen, wie bspw. der Kostenstellenstandardhierarchie, haben wir im Hochschulcontrolling in Hessen auch übergreifende Gruppen zum Beispiel in der Profitcenterrechnung für die Hochschulfinanzstatistik. Hier werden die einzelnen Lehreinheiten als Profitcenter in Gruppen je Fächergruppe zusammengefasst. Eine  vergleichbare Gestaltung kann sicher auch für lokale Berichtsanforderungen erstellt werden.

Welche Zeitdimension soll ausgewertet werden?

Wenn wir uns einzelne Jahreszeiträume, Jahre, Quartale oder Perioden betrachten bietet Report Painter die Möglichkeit diese Zeiträume in Bezug zu setzen (Vergleiche) oder auch einen Mehrjahreszeitraum variabel zu gestalten. Während die Standardberichte nur einen Vorjahresvergleich ermöglich kann ich mit Report Painter auch einen Mehrjahresvergleich durchführen. Im Artikel "Mehrjahresvergleich im ReportWriter/Painter mit variabler Spaltenanzahl je Jahr dank Variablen" habe ich eine Möglichkeit beschrieben wodurch es mir möglich ist zwischen zwei Jahren einen dynamischen Jahresvergleich darzustellen.

Welcher Inhalt soll ausgewertet werden?

In der Regel dürften Sie hier einzelne Kostenarten- oder Kontengruppen betrachten. Hierdurch können Sie Personalkosten, Materialkosten oder auch andere Gruppen von Kosten auswerten und miteinander in Bezug setzen. Dabei ist es sowohl Möglich Buchungen im Ist als acuh im Plan zu betrachten oder auch als Plan/Ist Vergleich mitienander in Bezug zu setzen. Durch einzelne Planversionen können unterschiedliche Plandaten erfasst werden, die auf verschiedene Planannahmen basieren und nun mit den tatsächlich gebuchten Daten in der Kosten- und Leistungsrechnung verglichen werden.

Neben reinen Kosten können aber auch Kennzahlen ausgwertet werden und mit diesen Berechnungen durchgeführt werden.

Beispiele für solche Kennzahlen sind:
  • VK - Vollzeitkräfte (VZÄ / Vollzeitäquivalente)
  • HNF - Hauptnutzfläche (Raumfläche für Gebäude)
  • STUDR - Studierende in Regelstudienzeit
  • LENA - Lehrnahcfrage.
Gemeinsam mit ausgewerteten Kosten kann hier über Formeln auch Kombinationen ausgewertet werden wie Personalkosten je VK oder Kosten eines Studiengangs je VK.

Für das Hochschulberichtswesen habe ich die Leistungsbeziehung zwischen Lehreinheit und Studiengang im Artikel "Auswertung Statistische Kennzahlen auf Innenaufträge für Lehrimport und Lehrexport auf Ebene Studiengänge" näher beschrieben,

Warum sollte ich Berichte mit Report Painter erstellen?

Durch die Berichtsgruppen habe ich die Möglichkeit auch mehrere Berichte direkt aufzurufen und so mein Finanzberichtswesen quasi auf Knopfdruck zur Verfügung zu stellen. Eine wichtige Frage, neben der technischen Umsetzung von Berichten ist aber auch immer, wie ich den Mehrwert für die Berichtsempfänger darstellen kann. Neben umfangreichen Informationen ist für mich auch entscheidend wie später diese Berichte aufgerufen werden können. Hier kann ich schon sehr viel Akzeptanz erreichen indem ich die Berichte nicht mühsam aus einer Berichtsgruppe mit GR55 oder innerhalb der Bibliothek mit GRR3 suchen muss ondern über eine eigene Transaktion wie im Artikel "Parametertransaktion für Reporwriter" beschrieben oder über ein eigenes Menü wie im Artikel "Benutzereigene SAP Menüs (Favoriten, Benutzermenü, Bereichsmenü)" geschildert aufrufen kann.
 

Fazit

Hier im Blog stelle ich immer wieder Berichte vor die auch mit Report Painter umgesetzt sind und freue mich immer über einen Austausch mit Kolleginnnen und Kollegen und gerade im Bereich SAP ist das Teilen von Wissen etwas, dass ich besonders schätze.



Im Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling« bin ich ausführlich auf dies Thema eingegangen.
 
Berichtswesen im SAP®-Controlling
Verlag: Espresso Tutorials GmbH
1. Auflage
(01. Juni 2017) Paperback ISBN: 9783960127406

Für 19,95 € direkt bestellen

Oder als SAP Bibliothek-Flatrate *

Oder bei Amazon *
 
Vielleicht finden sich hier ja auch noch weitere Anregungen für den Aufbau eines Berichtswesen mit SAP nicht nur für CO im Buch.
 
Gerade im Bereich Berichtswesen dürften die Möglichkeiten eigene Berichte zu entwickeln sehr groß sein und ich glaube gerade im Controlling mit SAP dürften diese einen vergleichbaren Stellenwert wie Excel haben ;-).

 

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema Report Painter und Report Writer habe ich im Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




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Donnerstag, 26. März 2020
14:52 Uhr

Sagen Sie mal Herr Unkelbach, ... Was macht man mit Report Painter?






Neben Report Painter kann ich auch weitere Tools und Anwendungen in SAP im Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling« empfehlen.

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Sonntag, 1. März 2020
21:52 Uhr

Lesezeichen für Espresso Tutorials und Neues zum S/4HANA Buchprojekt

Dieses Wochenende ist die finale Fassung meines neuen Buchs "SAP S/4HANA Migration Cockpit - Datenmigration mit LTMC und LTMOM" abgeschlossen worden und dass es nun nur noch einmal ins Korrektorat  geht um dann bis spätestens April veröffentlicht wird.

Während ich mich hier sehr darüber gefreut habe mein Buchprojekt  und die Welt von S/4HANA und FIORI erfolgreich erkundigt zu haben hat sich meine Frau neben allen anderen Projekten am Sonntag hingesetzt und passend zu meinen Büchern etwas entworfen, dass ich gerne hier im Blog zeigen möchte.

Lesezeichen geeignet zur Fachliteratur rund um SAP Controlling und Berichtswesen

Es gibt immer wieder Momente im Leben, da kann ich bei Ideen meiner Frau Claudia Unkelbach (unkelbach.art) nur staunend bei der Verwirklichung zu schauen und zumindest an dieser Stelle ein Foto einer ihrer Ideen veröffentlichen die auch direkt mit SAP und meinen Büchern zu tun hat.

Mein Verlag "Espresso Tutorials" hat ein Buch als Logo und so lag es für sie nahe dieses Buch als Lesezeichen für die Fachbücher rund um SAP zu verwenden.

Von anderen Ideen und Umsetzungen die derzeit hier entstehen mag ich noch nicht berichten, aber so ein kleiner Blick in die Werkstatt und ein solches Ergebnis kann ich dann doch schon einmal geben und glaube, dass dieses sicher auch als Idee meinem Verlag gefallen könnte. Weitere Ideen und Einblicke in die Werkstatt meiner Frau sind auch auf Instagram sowie auf www.unkelbach.art zu finden.

Persönlich freue ich mich immer wieder gespannt dabei zuschauen zu können, wie neue Ideen entstehen, diese umgesetzt werden und auch wenn ich den Weg dahin nicht immer verstehe und einzelne Schritte nicht ganz folgen kann sind es doch Ergebnisse die mich dann am Ende begeistern.

Neben der Freude über ein individuelles Lesezeichen möche ich auch ein wenig stolz eines der Ergebnisse veröffentlichen und bin selbst schon gespannt auf die Zukunft von den weiteren Entwicklungen in 2020. Hier bin ich mir sicher, dass da noch einige Überraschungen und Momente der Begeisterung folgen werden.

So kann nun das Wochenende langsam ausklingen und ich freue mich schon sehr auf die kommende Woche.

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Samstag, 22. Februar 2020
15:36 Uhr

Intensivkurs Excel oder Onlinekurs Daten Analysieren mit MS Excel Pivot Tabellen von Lukas Rohr (ExcelNova)

Neben diverser Berichtstool innerhalb des SAP-Systems ist, insbesondere im Controlling, die Tabellenkalkulation von Microsoft Excel hilfreich und findet eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten. Gerade bei der Aufbereitung von Geschäftsdaten, regelmäßigen Berichten oder ganze Dashboards zur Datenaufbereitung haben sich auch bei mir die letzten Jahre die Möglichkeiten von Excel insbesondere auch von Pivot Tabellen bewährt und ich freue mich immer hier neues lernen zu können.

Entsprechend neugierig war ich auf den von Lukas Rohr (excelnova.org) angebotenen Kurs zum Thema "Daten analysieren mit MS Excel Pivot Tabellen".


ExcelNova.org : Daten Analysieren mit MS Excel Pivot Tabellen
* Affiliate-Link / Werbung

Da die Schulung selbst sehr umfangreich war habe ich diesen Artikel ebenfalls in mehrere Abschnitte aufgeteilt:

Ich habe mich sehr darüber gefreut an dieser Schulung teilnehmen zu können und der Onlinekurs war auch umfangreicher als ich es erwartet hätte. Aber nun möchte ich der Reihe nach die für mich relevanten Punkte vorstellen.
 

Zielgruppe

Gerade bei Kursen zu Microsoft Excel stellt sich oftmals die Frage, an welcher Stelle hier die Personen abzuholen sind. Hier bauen die einzelnen Kapitel des Kurses aufeinander auf, so dass nicht nur Poweruser, sondern auch Menschen ohne Vorkenntnisse sich gut in das Thema einarbeiten kann. Hilfreich ist es allerdings, wenn vorher schon einmal ein Diagramm erstellt worden ist, einfache Formeln geschrieben worden sind oder die Filterfunktion von Tabellen genutzt worden ist.

Buchung des Kurses

Der Kurs selbst findet auf einer Onlinelernplattform statt und kann über "Daten Analysieren mit Pivot Tabellen"* gebucht werden. Nach der Registrierung und damit verbundene Anlage eines Schulungsaccount kann als Zahlungsmittel eine Kreditkarte (Visa, Master Card oder American Express) genutzt werden. Für Teams und Unternehmen besteht auch die Möglichkeit sich direkt an den Schulungsanbieter zu wenden und per Mail ein individuelles Angebot anzufragen.

Positiv aufgefallen ist mir, dass hier auch eine "30 Tage Geld zurück Garantie" geboten wird, sollte der Kurs nicht den Erwartungen getroffen haben. Insgesamt kann der Kurs ein ganzes Jahr nach Kaufdatum genutzt werden, was gerade bei IT Schulungen ein großer Vorteil ist, da man hier schnell erneut in die einzelne Lektion schauen kann, wenn man in der beruflichen Praxis auf ein im Kurs behandeltes Problem landet. 

Lernplattform und Vorteile eines Onlinekurses

Die Vorteile einer Onlineschulung ist neben der freien Zeiteinteilung (und Ersparnis von Reisekosten beziehungsweise der Anreise zum Schulungsort) gegenüber einer Präsenzschulung, dass hier ein eigenes Tempo festgelegt werden kann um die einzelnen Lektionen durchzugehen, die Übungen nachzuvollziehen und manchmal auch das Video noch einmal zurück zu spulen bzw. zwischen den einzelnen Lektionen noch einmal hin und her zu springen.

Dabei kann diese Schulung sowohl von unterwegs am Smartphone oder Tablet als auch am eigenen Rechner durchgeführt werden. Es ist lediglich eine Internetverbindung erforderlich und die Zeit für die einzelnen Lektionen.

Die Schulungsvideos sind zwar auf Office 2019 (Office 365 Abo) aufgezeichnet worden, jedoch sind die einzelnen Lektionen auch auf älteren Office- bzw. Excelversionen nachvollziehbar. Bei Funktionen die nur auf der aktuellsten Office Version funktionieren wird auch erläutert, wie diese in den vorherigen Versionen umgesetzt werden kann.

Neben kurzen Schulungsvideos (meistens zwischen 2 und am Ende einmal 24 Minuten lang) bietet dieser Kurs auch die einzelnen Übungsdateien zum Download an, sowie einzelne PDF mit Zusammenfassungen und Tipps im Umgang mit den gelernten Funktionen. Dabei handelt es sich um Auszüge aus den ebenfalls vom Dozenten angebotenen eBook "101 PowerUser Tipps" die noch einmal auf einer Seite das Gelernte erweitern oder auch prägnant zusammenfasen.

Einzelne Abschnitte werden zusätzlich noch durch ein Quiz aufgelockert, so dass hier am Ende das Gelernte kontrolliert werden kann und teilweise auch Transfer in konkrete Aufgabenstellungen möglich ist.

Quiz zur Lernkontrolle

Nach Beantwortung der einzelnen Fragen wird nicht nur bestätigt, ob man bei der Beantwortung richtig lag, sondern auch eine Rückmeldung mit Erläuterung zur richtigen Lösung gegeben.
 

Kursleitung/Dozent Lukas Rohr

Gerade bei Schulungen ist es, meiner Erfahrung nach, auch erforderlich, dass die Person sympathisch und kompetent die zu lernenden Inhalte erläutern und für das Thema faszinieren kann.

Lukas Rohr gründete 2011 ExcelNova und ist seit diesem Zeitpunkt als Excel Developer tätig. Persönlich lese ich sein Blog auf excelnova.org schon sehr lange und in meiner Erinnerung war es auch eines der ersten Blogs in meiner Wahrnehmung dass sich sowohl durch gute Beschreibungen als auch inhaltlich ganz auf das Thema Excel fokussiert hatte. Neben der Veröffentlichungen im Blog auf seiner Seite bietet er auch Entwicklungen basierend auf Excel und Access die ihren Einsatz in verschiedenste Branchen wie z.B. Banken, Automobilhersteller oder in der Industrie finden.

Interessant war für mich, dass er nich nur als Microsoft Certified Professional (MCP) seine eigene Kenntnisse fortbilden konnte sondern von Microsoft auch als Excel Finanz Modellierungs Exporte 2014 nach Redmond, WA zum Modell Off Gold Class Event eingeladen wurde (siehe sein Beitrag auf "Redmond Experience Recap (und wieder eine Bitte an Euch)"). Daneben lese ich auch gerne seine praxisnahen Artikel im Blog und habe hier schon das ein oder andere für meine eigenen Berichte (und teilweise auch als Anregung für Blogartikel wie unter anderen im Artikel "Pivottabellen ab Excel 2010 dynamischer filtern mit Datenschnitten am Beispiel Hochschulfinanzstatistik") aufgreifen können.

Während der "FICO Forum Infotage 2016" in Zürich hatte ich die Gelegenheit abseits der Veranstaltung Lukas Rohr zu treffen und kann hier auch sagen, dass die sympathische, ruhige und kompetente Art auch im direkten Gespräch rüber kommt und sich diese Tugenden auch in der Schulung wieder finden.

Schulungsinhalt

Die Schulung selbst ist in insgesamt 12 Kapiteln aufgebaut, die zwar aufeinander aufbauen, aber zwischen denen auch gesprungen werden kann. Dabei merkt sich das Schulungssystem auch den eigenen Lernfortschritt, so dass hier an der letzten Stelle die Schulung fortgesetzt werden kann. Darüber hinaus besteht hier auch die Möglichkeit einzelne Lektionen zu wiederholen, so dass sich hier die 12 Monate sicherlich auch zum Nachschlagen eignen.

Ich möchte im Folgenden kurz auf einige in meinen Augen Highlights der einzelnen Kapitel eingehen, so dass sich hier ein Überblick über den Kurs verschafft werden kann. Auf der Seite "Daten Analysieren mit Pivot Tabellen"* besteht auch die Möglichkeit am Ende sich einzelne Lektionen als "Gratisvorschau" anzusehen.

Ich versuche für die einzelnen Kapitel die für mich interessantesten Punkte einmal zusammenzufassen.

Kapitel 1: Was Du lernen wirst und wie Du diesen Kurs am besten durchgehst

Eine der Fragen von Kolleginnen und Kollegen ist oftmals, wo eigentlich der Vorteil einer Pivot Tabelle bspw. gegenüber der Datenaufbereitung in Access oder in SAP liegt. Hier liefert Lukas Rohr einen Vergleich der Berichtserstellung mit bisherigen Möglichkeiten in Excel (bspw. über die SUMMEWENNS) und der Erstellung einer Pivot Tabelle und der Möglichkeiten die diese Kreuztabellen bieten.

Außerdem gibt es Empfehlungen wie der Kurs am Besten genutzt werden kann und weist dabei auf einen Punkt hin, der mich auch immer wieder darin bestärkt auch Grundlagenschulungen oder Bücher einmal erneut zu lesen. Tatsächlich hat man sich oftmals ein recht unebenes Wissen und kennt manche Funktionen in der Tiefe  aber andere Funktionen die vielleicht sogar die Arbeit wesentlich erleichtern würden sind dann nicht bekannt.

Besonders gefallen hat mir, dass für die gesamte Schulung auch ein Lehrplan als PDF zur Verfügung gestellt wird in dem für die einzelnen Schulungsvideos, PDF und Quiz eine Zeitangabe zu finden ist, so dass sich hier im Vorfeld schon einmal Gedanken darum gemacht werden kann, wie diese Schulung in den persönlichen (beruflichen) Alltag eingebunden werden kann.

Der Kurs umfasst insgesamt etwa 5 Stunden und 26 Minuten, so dass der Kurs theoretisch am Stück absolviert werden kann. Tatsächlich kann ich die Empfehlung nur weiter geben den Kurs in 15 - 20 Minuten Abschnitten aufzuteilen, so dass hier ungestört auf das Material konzentriert werden kann und auch noch etwas Zeit für die Überlegung, wie das Gelernte für die eigene Arbeit umgesetzt werden kann.

An dieser Stelle möchte ich schon vorab auf mein Fazit hinweisen, dass dieser Kurs sehr intensiv ist und ich hier wirklich am Kursende das Gefühl habe, Pivot Tabellen umfassend kennengelernt zu haben und trotz einiger eigener Erfahrungen hier ebenfalls Neues gelernt zu haben.

Durch die Übungsdateien kann sich auch selbst in den vorgezeigten Tabellen eingefunden werden und die Beispiele nachvollzogen werden.

Sollten noch Fragen vorhanden sein, können online auch zu den einzelnen Lektionen Fragen gestellt werden, die dann zeitnah beantwortet werden.

 Kapitel 2: Die erste Pivot Tabelle erstellen, bearbeiten und anordnen

Das zweite Kapitel bietet eine erste Einführung in das Erstellen von Pivot Tabellen. Wer schon einmal mit Pivot Tabellen gearbeitet hat, wird sicherlich überlegen dieses Kapitel zu überspringen, aber gerade Kleinigkeiten wie die Schnellanalyse oder auch das Formatieren von Pivot Tabellen sind dann doch etwas, dass man einfach macht ohne sich über alternative Möglichkeiten der Darstellung oder auch Erleichterungen für den späteren Bericht Gedanken zu machen.

Kapitel 3: Daten Analyse automatisiert durchführen

Neben den berechneten Feldern wird hier auch auf die verschiedenen Möglichkeiten der Auswertungen, die Drilldownfunktionen (sowie die Deaktivierung der Anzeige der Grunddaten per Doppelklick auf ein Pivot Tabellen Feld) aber auch auf das Berechnen einer diskreten Anzahl eingegangen. Gerade bei den berechneten Feldern war es für mich sehr hilfreich hier nicht nur die Vorteile dieser Methode dargestellt zu bekommen, sondern auch die Hinweise auf Nachteile dieser Methode sowie alternative Möglichkeiten zur Berechnung innerhalb der Pivot Tabelle. Dieses hat mich auch direkt dazu gebracht einen recht umfangreichen Bericht an der Arbeit unter diesem Gesichtspunkt noch einmal kritisch zu hinterfragen... :-).

Dabei sind auch für mich bisher unbekannte Anwendungen Szenarien gewählt worden, die einprägsam und gut nachvollziehbar sind.

Kapitel 4: Unterschiedliche Datenquellen mit Pivot Tabellen verbinden

Das Thema Datenquellen in Pivot Tabellen hat mir schon lange Zeit am Herzen gelegen, aber bisher fehlte ein wenig die Zeit sich intensiver mit Datenmodellen auseinanderzusetzen auch wenn mir durchaus bekannt war, dass hier die Möglichkeit besteht mehrere unterschiedliche Grundtabellen miteinander zu verknüpfen und damit auch komplexere Auswertungen durchführen zu können.

Ferner war es auch gerade fürs Berichtswesen sehenswert, wie hier Pivot Tabellen versandt werden können, ohne dass die Grunddaten direkt mitgeliefert werden.

Kapitel 5: Pivot Tabellen anordnen, formatieren und Zeitsparen

Neben bedingter Formatierung in Pivot Tabellen sind hier auch die eigenen Templates als Formatvorlage für Pivot Tabellen ebenso wie die Anordnung von Bereichsfiltern etwas, dass ich gerne für künftige Berichte mit übernehmen möchte.

Im Berichtswesen ist die Präsentation der Daten und das Layout einer Information manchmal ebenso bedeutend wie die dargestellte Daten, so dass hier gleichzeitig viel auf die Datenaufbereitung und Nutzung für die empfangende Person eines Berichtes eingegangen wird.
 

Kapitel 6: Die Informationen einblenden und zeigen die interessant sind

Gerade im Zusammenhang mit Filter auf Pivot Tabellen (bspw. nach Fachbereichen oder Lehreinheiten) stellt sich für mich oftmals die Frage, wie ich diese Tabellen dann an die einzelnen Berichtsempfänger versenden möchte. Hier lieferten die Berichtsfilterseiten eine praktische Antwort. Aber auch das Sortieren nach benutzerdefinierte Listen (als Paradebeispiel fallen mir hier virtuelle Lehreinheiten ein die nicht alphanummerisch aufsteigend sind, aber so dargestellt werden sollen) ist ein Punkt den ich aus diesem Kapitel ebenfalls gerne übernehmen möchte.

Das bei den Filtermöglichkeiten über ein Wert auch ein Mehrfachfilter gesetzt werden kann, war mir bisher noch nicht ganz klar, bietet aber eine sehr elegante Möglichkeit der Datenaufbereitung.

Kapitel 7: Dem Leser die Möglichkeit geben selber zu analysieren

Eine Vorstufe zum Thema Dashboard und interaktive Navigation in Pivot Tabellen ist die Möglichkeit Datenschnitten zu verwenden. Dieses Thema verknüpfe ich tatsächlich stark mit ExcelNova da ich hier zum ersten Mal von Datenschnitten in Excel gelesen habe und seitdem ein großer Fan dieser Technik bin.

Kapitel 8: Informationen Zusammenfassen und Gruppieren

Das Gruppieren von einzelnen Zeilen ist ebenfalls ein Thema, das sich zu vertiefen lohnt. So können hier nicht nur aus Einzelposten Kostenstellen gruppiert werden, sondern auch bei Datumswerten ist es möglich diese nach Monaten, Quartalen oder auch nach Wochen zu gruppieren. Hier ist auch sehr direkt auf etwaige Einschränkungen eingegangen worden was bspw. die Gruppierung nach Halbjahren anbelangt.

Kapitel 9: Pivot Diagramme Erstellen

Auch wenn dieses Kapitel relativ kurzgehalten ist, wird hier doch das Thema umfassend erläutert, so dass hier die Besonderheiten von Pivot Charts gegenüber normalen Diagrammen dargestellt werden.

Hierbei wird auch auf die Objektsteuerung eingegangen und erläutert welche Formen von Diagrammen auf Basis einer Pivot Tabelle erstellt werden können.

Kapitel 10: Visuell glänzen mit bedingten Formatierungen in Pivot Tabellen

Bei der bedingten Formatierung von Pivot Tabellen sind einige Punkte zu beachten, die dann doch abweichend zur normalen bedingten Formatierung von Tabellen verhalten. Entsprechend hilfreich ist es hier die Zusammenhänge zu kennen und die unterschiedlichen Möglichkeiten der bedingten Formatierung in Pivot Tabellen zu nutzen.

Kapitel 11: PIVOTDATENZUORDNEN Formel

Diese Formel dient dazu Datenfelder aus einer Pivot Tabelle in anderen Zellen auszulesen. Hier wird nicht nur erklärt wie "normale" Bezüge auf eine Pivot Tabelle gesetzt werden können sondern auch wie diese Formel durch indirekte Verweise dynamisch genutzt werden kann.

Kapitel 12: Dashboards - Pivot in der Berichterstattung

Die Königsdisziplin einer Pivot Tabelle ist die Erstellung eines Dashboards, in dem alle relevanten Informationen intuitiv durch die Berichtsempfänger ausgewertet werden können. Im Beispiel einer Projektzeiterfassung und einer sich selbst aktualsierenden Geburtstagsliste werden alle vorherigen Kapitel noch einmal zusammengefasst und die einzelnen Teile setzen sich wie Puzzleteile zum Gesamtbild zusammen.

So einfach die Beispiele auch auf den ersten Blick wirken mögen habe ich hier doch einige Anregungen für kommende Finanzberichte erhalten und freue mich schon darauf das Gelernte umsetzen zu können.

Teilnahmebescheinigung / Zertifikat

Gerade da das Thema Personalentwicklung in einigen Einrichtungen und Firmen sicherlich an Bedeutung gewinnt bin ich auch sehr froh, dass nach Kursabschluss ein Zertifikat / Teilnahmebescheinigung gibt, so dass der Besuch des gesamten Kurses und das Gelernte nachgewiesen werden kann.

Zertifikat Daten Analysieren mit Pivot Tabellen

Das Zertifikat habe ich tatsächlich erst zugesandt bekommen nachdem ich die letzte Lektion betrachtet hatte, auch wenn ich einige Zeit vorher die anderen Lektionen durchgegangen war.

Fazit

Für Menschen, die sich intensiver mit Berichtswesen und Excel beschäftigen kann ich diese Schulung aus voller Überzeugung empfehlen.

Dem chinesischen Philosophen Konfuzius wird das Zitat "Sage es mir, und ich werde es vergessen. Zeige es mir, und ich werde es vielleicht behalten. Lass es mich tun, und ich werde es können." zugeschrieben, was sowohl in der Aus- und Weiterbildung auch immer wieder gerne herangezogen wird um eine Verbindung zwischen Theorie und Praxis bei Schulungsunterlagen herzustellen und auch das Gelernte direkt oder auch später anzuwenden.

Dieses ist Lukas Rohr sehr gut gelungen und ich empfand diese Schulung sowohl als intensiv als auch lehrreich und konnte einige für mich interessante Punkte mitnehmen und dabei auch für mein eigenes Berichtswesen anwenden. Sowohl diese Inspirationen als auch die Möglichkeit das eigene Wissen noch einmal zu vertiefen haben mich hier nicht nur angenehm überrascht sondern lassen mich diese Schulung auch als einen Mehrwert ansehen.

Insbesondere in Hinblick auf die Datenmodelle freue ich mich schon darüber diese in der Praxis einsetzen zu können.

Wenn ich ebenfalls Interesse an diesen Kurs geweckt hab würde ich mich über einen Blick auf das Angebot zum Onlinekurs "Daten Analysieren mit Pivot Tabellen" * Affiliate-Link / Werbung freuen.

ExcelNova.org : Daten Analysieren mit MS Excel Pivot Tabellen

* Affiliate-Link / Werbung
Als Affiliate verdiene ich am Erwerb dieses Kurses per  Affiliate-Link
 

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Samstag, 1. Februar 2020
12:19 Uhr

Mozilla Firefox druckt nicht richtig 🖨 Firefox druckt nur die erste Seite - Ursache CSS Anweisung

Im Rahmen eines größeren Webprojektes ist meiner Frau ein Fehler im von uns beiden genutzten Webbrowser Firefox aufgefallen, was das Drucken von Seiten anbelangt. Im Ergebnis wurde hier nur eine Seite ausgedruckt, obgleich in der Webansicht mehrere Seiten vorhanden waren.

Firefox durckt nur eine Seite

Das Problem ist auf der Seite "Firefox druckt nicht richtig" gut nachvollziehbar. Die Seite selbst eignet sich sehr gut um das Problem darzustellen.

Die Webansicht gibt einen längeren Text wieder:

Onlinehilfe von Firefox um Thema Firefox druckt nicht richtig

Wenn wir uns nun die Druckansicht oder einen Ausdruck mit Firefox ansehen wird der untere Teil jedoch abgeschnitten und die Seite nicht vollständig ausgedruckt. Bei ihren Webprojekt wurde auch nur die erste Seite von 3 Seiten ausgedruckt beziehungsweise in der Druckansicht angezeigt.

Firefox Druckvorschau - nur eine Seite wird angezeigt

Im Ergebnis ist dieses sehr unbefriedigend und andere Seiten empfehlen hier einen anderen Browser zum Drucken von Seiten zu verwenden. (siehe zum Beispiel zimmersoftware.de zu "Firefox druckt nur die erste Seite": "Das ist leider ein Problem beim Firefox-Browser (Stand 2019) auf das wir keinen Einfluss haben. Bitte verwenden Sie einen anderen Webbrowser (Google-Chrome, Microsoft Edge, etc.) um die Seite auszudrucken.[Dieser Hilfeeintrag ist vom September 2019. Es ist möglich bzw. wahrscheinlich, dass das Problem in einer neueren Version von Firefox nach diesem Datum behoben worden ist.]".

Ursache CSS Anweisung display:flex die nicht in der Druckausgabe unterstützt wird

Ursache für dieses Problem ist, dass beim Druck der Seite Firefox mit der CSS ANweisung display:flex nicht klar kommt. Wird diese durch eine andere Anweisung ersetzt, funktioniert auch das Ausdrucken der Seite wieder.

Wird display:flex oder display:inline-flex durch display:inline ersetzt funktioniert die Darstellung. Es scheint so, als würden "neuere" CSS (3.0 oder auch 2.0) Elemente wie inline-block in der Druckansicht beziehungsweise beim Ausdruck mit Firefox nicht unterstütz.

Lösung: Eigene CSS Datei für die Druckversion

Als Lösung kann im HTML Kopfbereich über

<link rel="stylesheet" type="text/css" media="print" href="print.css"/>

eine eigene CSS fürs Ausdrucken der Seite hinterlegt werden und hier die kritischen CSS Elemente durch alternative Elemente ausgetauscht werden.

Spannend an HTML ist manchmal gar nicht so sehr die technische Lösung sondern die Suche nach der Ursache was dann tatsächlich ein Talent ist, dass ich nur bewundern kann.

Im Artikel "Details im Lebenslauf und HTML5 👨‍🏫 - HTML5 Tag DETAILS und Summary zum Strukturieren von Daten" hatte ich schon ein vergleichbares Problem mit Microsoft Internet Explorer und Edge, die beide eine HTML5 Anweisung nicht umgesetzt haben, was aber eher vertraut ist als dass sich Firefox im Gegensatz zu anderen Browsern hier einen solchen Fehler hat.

Ich mag tatsächlich sehr an meiner Frau, dass Sie hier nicht nur systematisch auf Fehlersuche geht und diese dann im Ergebnis auch erklären und beheben kann. Dieses ist ein Talent, was Sie sehr von mir unterscheidet... da sie hier sehr viel logischer und systematischer vorgeht.

Dieses ist regelmäßig auch bei Programmierproblemen oder auch in anderen Zusammenhang der Fall gerade, da sie hier sehr analytisch an entsprechende Probleme herangeht.

Neben der Programmierung mit PHP (siehe ihre eigene Seite mit "PHP Tutorial für Anfänger" und Buch "PHP für dich") ist es auch sonst immer wieder spannend sich über solche Probleme austauschen zu können und hierbei neues lernen zu können. Immerhin teilen wir so auch unsere Begeisterung für Smarthome oder auch Smartwatch. :-).

Ich bin nicht nur froh, dass Sie hier das CMS für mein Blog inklusive einiger Spezialanforderungen programmiert hat sondern auch, dass ich bei Problemen zur Programmierung auf Sie zukommen kann und Sie auch einige kreative Ideen in meine Arbeit miteinbringt. Für das kommende Buchprojekt zu S/4HANA hatte Sie ebenfalls eine Idee, die nun einen echten Mehrwert zum Buch liefert auf den ich mich schon sehr freue.

EditCSS auf fremde Seiten

Für die Fehlersuche bietet Firefox ebenfalls eine Lösung an.

Unter EXTRAS > WEB-ENTWICKLER > STILBEARBEITUNG

CSS im Browser Firefox bearbeiten

kann das aktuelle CSS einer Seite bearbeitet werden, so dass hier entsprechende Korrekutren vorgenommen werden können. Früher hatte ich für solche Fälle ein Addon namens EDITCSS, was ebenfalls praktisch war..aber nativ funktioniert dieses nun auch an anderen Rechnern.

Fazit

Insgesamt ist auch das Thema CSS neben HTML für Seitenbetreibende aber auch für Besuchende ein spannendes Thema. Positiv erwähnen möchte ich nebenbei, dass auch für diese Seite eine eigene Darstellung der gedruckten Variante von Seiten vorhanden ist, so dass hier problemlos einzelne Artikel ausgedruckt werden können ohne dass die Navigationselemente (oder Werbung) mit ausgedruckt werden... :-) Dieses habe ich in der Hilfe zu meiner Seite im Abschnitt "Artikel im Blog ausdrucken" näher beschrieben.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Freitag, 31. Januar 2020
18:48 Uhr

Details im Lebenslauf und HTML5 👨‍🏫 - HTML5 Tag DETAILS und Summary zum Strukturieren von Daten

Auch wenn unsere gemeinsame Seite HTMLing.net kaum noch ein inhaltliches Update erhalten hat ist das Thema HTML als Grundgerüst von Internetseiten immer noch ein Thema, dass mich regelmäßig überraschen kann.

Während das "semantiv web" im Artikel "Strukturierte Daten auf Website oder Semantisches Web (schema.org)" behandelt worden ist und ich auch diverse andere "Onlineartikel nach HTMLing" zum Thema Webdesign hier im Blog festgehalten habe bin ich die Tage doch auf einen neuen HTML5-Tag gelandet, den ich gerade für Details wie im Lebenslauf als relevant und sehr praktisch ansehe.

In 2004 hatte ich diese Seite als Bewerbungshomepage entworfen (siehe auch meinen Artikel zur Blogparade unter "Von der Bewerbungshomepage hin zum Wissenspool mein Beitrag zur Blog- und Webparade für Personenmarken #personalbrandmix") und so ist es auch nicht verwunderlich, dass auch weiterhin mein Lebenslauf hier auf der Seite zu finden ist.

Da sich meine berufliche Entwicklung jedoch weiter entwickelt hat, sind auch die einzelnen Stationen im Lebenslauf gewachsen und ich suchte nach einer Lösung um diesen etwas zu kürzen ohne, dass hier Informationen ausgeschlossen werden.

Mit HTML5 ist der Syntax von HTML so erweitert worden, dass hier Seiteninhalte erst nach einen Klick auf die Kurzbeschreibung eines Textes dargestellt werden, und davor ausgeblendet werden.

Der Syntax sieht dabei wie folgt aus:

<details>
<summary>Beschreibung</summary>
Ausführlicher Text zur Beschreibung der nur mit Klick auf die Beschreibung dargestellt wird.
</details>

Dabei wird dieses von allen Browsern unterstützt...bis auf Microsoft Internet Explorer und Microsoft Edge. Beide ignorieren diese HTML Tags und stellen den Inhalt normal dar. Ein klein wenig erinnert mich dieses an 1997 als wir uns Gedanken um Mozillla und MS IE machen mussten. Wenn ich mir jedoch die Verbreitung von Firefox und Chrome anschaue, sowie mitbekomme, dass Edge bald auf Basis von Chrome betrieben werden soll denke ich, dass hier eine gewisse Broserkompatibilität vernachlässigbar ist.

Für meinen Lebenslauf zeigt sich die Details Ansicht auszugswiese an folgender Stelle:

HTML5 Tag DETAILS
Durch Klick auf die Punkte

  1. Vorträge und Schulungen als Dozent im Rahmen "Berichtswesen mit SAP Controlling"mit Schwerpunkt auf Hochschulcontrolling und
  2. Publikationen
  3. Hochschulumfeld
  4. Sonstige Berufserfahrungen
wird hier nicht nur die Summary als Zusammenfassung dieses Punktes dargestellt sondern die dahinter liegende Zusatzinformation dargstellt.

HTML5 Tag DETAILS aufgeklappt

Im Ergebnis wird dadurch der Lebenslauf wesentlich übersichtlicher und es ist für Interessierte weiterhin möglich hier in Form eines Akkordeons weitere Informationen zu erhalten.

Ein anderes Beispiel wäre hier wohl klassishc das Ausblenden von Spoilern bei Rezensionen...auch wenn es hier eine Einschränkung durch IE User gibt. Das Zeichen "▸" für weitere Informationen sowie im aufgeklappten Zustand "▼" dürfte mittelrweile auch allgemein bekannt sein, so dass dieser HTML Tag sich auch für Menüs als Navigationselement anbieten kann.

Wird das HTML5 Tag DETAILS um Open ( <details open> ) erweitert ist dieses von Anfang an ausgeklappt und kann dann nru eingeklappt werden beim Aufruf einer Seite, was sich zum Beispiel für Codingbeispiele anbietet.

Besonders spannend ist dieses auch für responsive Internetseiten zur Ansicht eines Lebenslaufs zur Darstellung am Smartphone oder Tablet. Hier zeigt ein Blick aufs Smartphone eine Übersich über die einzelnen Stationen auf einer Bildschirmseite an und kann am Ende leicht erweitert werden.

Darstellung Lebenslauf in der mobilen responsiven Ansicht

So finden sich unter den Qualifikationen zum Beispiel besuchte Seminare während im beruflichen Werdegang ausführliche Informationen zu den einzelnen Stellen zu finden sind.

Aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung – englisch search engine optimization (SEO) ist hier interessant, dass die Suchmaschine der Wahl weiterhin alle Informationen dargestellt bekommt, aber durch die stärkere Gliederung und kompaktere Darstellung für die Besuchende der Seite ein aufgeräumtes Bild entsteht und bei Bedarf dennoch alle Informationen direkt eingesehen werden können.

Ganz allgemein habe ich das Gefühl, dass die Entwicklung von HTML mehr in eine Richtung der Strukturierung von Texten hin geht (oder eigentlich mehr verstärkt wird) und dank HTML5 Dingen wie JQuery, JavaScript und andere Techniken zum Trennen von Inhalt und Darstellung (nicht nur durch CSS) abgelöst werden. Auch wenn ich nun erste Erfahrungen mit aktuelleren Contenmanagementsystemen (CMS) habe (siehe "Wordpress als CMS für die Internetseite unserer Kirchengemeinde auf kirche-miteinander.de" oder "Erste Erfahrungen mit Dokuwiki Konzept + Herangehensweise (Grundlagen)" bin ich doch froh für die eigene Seite immer einmal wieder etwas tiefer in die Technik einstiegen zu können (und hier auch oftmals die Unterstützung meiner Frau zu erhalten).

Während früher SELFHTML von Stefan Münz die erste Anlaufstelle im Netz zu Fragen rund um HTML war (und auch für mich der erste Weg in Richtung HTML Seiten war) ist nun neben selfhtml (was mittlerweile in Form eines Wiki auf selfhtml.org aktualisiert wird)  auch mit dem HTML 5 Handbuch auf Webkompetenz von Stefan Münz forgestetzt wird.

Dieses Handbuch gibt es auch als gedruckte Version (* Amazon Partnerlink). Neben HTML ist ein wichtiger Teil meiner Seite (insbesondere natürlich mein Blog) in PHP geschrieben und hier kann ich sowohl das Buch meiner Frau als auch ihre Internetseite sehr empfehlen.

Mit "PHP für dich" ist auch meine Begeisterung für das Programmieren von Internetanwendungen gestartet und noch heute bin ich hier sehr angetan von. Als Einstieg in die Programmierung mit PHP kann ich ihr Buch "PHP für dich" weiterhin empfehlen, da es durch die lebendigen Beispiele und die verständliche Erklärung immer noch einen Weg in die Programmierung von Internetseiten anbietet.
 

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Donnerstag, 23. Januar 2020
20:57 Uhr

Programmhinweis 👨‍💻Virtueller FICO-Forum Infotag am 06.03.2020 von Convista Consulting, SAP und Espresso Tutorials

Auf einer von mir immer wieder gern besuchten Seite (inklusive Fachforum zu SAP) ist seit einigen Tagen ein Werbebanner zu finden:

Virtueller FICO-Forum Infotage

Das Motto "Digitalisieren, Transformieren, Vordenken" stand schon im November auf den FICO Forum Infotagen in Köln im Focus und ist nun im virtuellen Raum angekommen.. :-)

Was sind die FI CO Forum Infotage?


Die Veranstaltung wird u.a. von Espresso Tutorials (meinen Buchverlag siehe auch fico-forum.de) und der ConVista Consulting AG angeboten.

Die Veranstaltung findet jährlich im November mittlerweile in Köln, Zürich und auch Wien statt und bietet eine gute Auswahl an unterschiedlichen aktuellen Themen rund um das weite Feld der SAP Anwendungen.

Neben Vorträgen bietet diese Veranstaltung auch die Gelegenheit die ein oder andere Möglichkeit des Austauschs. Da wohl noch Plätze vorhanden sind, kann ich diese Veranstaltung in Köln sehr empfehlen.

FICO Infotage Virtuelll?

Auch wenn ich den Rückblick auf die "FICO-Forum-Infotage 2019 Agenda und meine persönliche Planung für die Tage vom 19. bis 20. November 2019" noch nicht geschrieben habe (diverse andere Themen haben hier gerade Vorrang) sind doch von der Agenda her einige der Themen auch am 06. März 2020 auf infoday.io zu finden.

Virtueller FICO Infotag
(c) infoday.io

Das obige Bild zeigt die Veranstalter direkt virtuell nebeneinander und macht tatsächlich Neugierde auf die behandelten Themen.

Auf dieser Seite kann sich zu einer "Kostenfreie Weiterbildung für die SAP Community" angemeldet werden, die von meinen Verlag Espresso Tutorials GmbH angeboten wird. Der Screenshot aus der Agenda stellt sehr sympathisch die einzelnen Anbietenden dar.

Agenda zum virtuellen Infotag

Gerade für einige Kolleginnen und Kollegen, oder Menschen die den Besuch der FICO Forum Infotage in Köln letztes Jahr verpasst haben könnte dieser Infotag interessant sein. Hierbei kann sich auf der Seite für den ganzen Tag ebenso aber auch zu einzelnen Themenblöcken angemeldet werden.

Da ich derzeit an einer Weiterbildung zu S/4HANA bei Espresso Tutorials teilnehme glaube ich, dass hier mit einer vergleichbaren Technik gearbeitet wird und diese Form der Weiterbildung sicherlich nicht nur im Rahmen eines anstehenden Migrationsprojektes zu S/4HANA sondern auch allgemein von Interesse sein kann.

Auch diese Veranstaltung wird von Espresso Tutorials, Convista und der SAP angeboten, was sich auch an den Vortragenden zeigt. In der folgenden Agenda habe ich die Kurzbeschreibung sowie die einzelnen Themen und die Vortragende aufgeführt und den Link zur Anmeldung mit ergänzt.

Freitag 06. März 2020
https://infoday.io/?page_id=79


08:00 Uhr Das SAP-Portfolio für Finance Inovationen-Compliance –Cloud
von Dr. Christoph Ernst -SAP SE
  • SAP Analytics Cloud (SAC) Content for Finance
  • SAP Predictive Accounting
  • Accounting and Financial Close with SAP
  • Highlights for SAP S/4HANA for Group Reporting 1909
  • SAP Intelligent Robotic Process Automation (iRPA)
https://et.expo-ip.com/landing/2

09:00 Uhr Update SAP S/4HANA 1909 - Financial Planning & Analysis?
von Janet Salmon - SAP SE
  • SAP Analytics Cloud for Planning
  • Predictive Acounting
  • Universal Allocation
  • Where used list
  • Real Spend
  • Margin Analysis
  • Financial Statement Insight
https://et.expo-ip.com/landing/3

10:00 Uhr SAP S/4HANA Group Reporting
von Michael Steuck - SAP Deutschland
  • Positionierung und Alleinstellungsmerkmal
  • SAP S/4HANA for Group Reporting
  • Fachlich funktionaler Überblick
  • Finanzberichte und Analysen
  • Zusammenfassung
https://et.expo-ip.com/landing/6

11:00 Uhr Produktkosten-Controlling für Fortgeschrittene
von Martin Munzel - Espresso Tutorials
  • Einleitung
  • Primärkostenschichtung
  • Bewertung bei periodischem Produktkosten-Controlling
  • Ausschusskalkulation
  • Templates
  • Kalkulation von Kuppelprodukten
https://et.expo-ip.com/landing/8

13:00 Uhr Der neue Workflow im Zahllauf-Vorschlag
von Claus Wild - Payyxtron GmbH
  • Anforderungen an die Zahlungsvorschlagsbearbeitung
  • Workflowbasierte Freigabe im SAP-Standard
  • Erstellung des Datenträgers
  • Werkzeuge für den Zahlungsverkehr
https://et.expo-ip.com/landing/9

14:00 Uhr Erfahrungsbericht: S/4HANA Geschäftspartner-Migration
von Christian Knecht - ConVista Consulting AG
  • Einstieg und Grundlagen
  • Greenfield Ansatz - Lessons Learned
  • Brownfield Ansatz - Lessons Learned
  • Wichtige SAP Hinweise
  • SAP Synchronisation Cockpit
https://et.expo-ip.com/landing/10

15:00 Uhr Das neue Erweiterungs-Ledger-Konzept in S/4HANA
von Michael Rohrbach - ConVista Consulting AG
  • Erweiterungsledger in S/4HANA
  • Simulation der Fremdwährungsbewertung
  • Predictive Accounting
  • Key Takeaways
https://et.expo-ip.com/landing/11

16:00 Uhr Advanced Financial Closing
von Moritz Back - SAP Deutschland
  • Ziele / Herausforderungen
  • SAP S/4HANA Cloud for Advanced Financial Closing (AFC)
  • Demo
  • Roadmap
https://et.expo-ip.com/landing/7

17:00 Uhr Intelligent Accounting
von Eric Bauer - SAP Deutschland
  • SAP Robotic Process Automation (RPA)
  • SAP Advanced Financial Close
  • SAP Continous Accounting
  • SAP Predictive Accounting
  • Abstimmung Wareneingang/Rechnungseingang
https://et.expo-ip.com/landing/5

Fazit

Auch wenn ich den persönlichen Austausch vor Ort sehr schätze und die zwei Tage in Köln absolut empfehlenswert waren und sicherlich Ende des Jahres im November auch wieder sind, kann ich doch die oberen Vorträge aus voller Überzeugung empfehlen und hoffe, dass sich dieses zeitlich vielleicht für die ein oder andere Kollegin oder Kollegen aus FI / CO an der Arbeit oder auch hier im Blog interessant ist und zum virtuellen Besuch einlädt.

Die angebotenen Vorträge konnte ich schon in Köln live besuchen und kann diese tatsächlich empfehlen, selbst wenn das eigene SAP System noch auf ERP und nicht S/4HANA basiert.

Das Datum selbst ist mir auch aus anderen Gründen sehr sympathisch, da hier meine Frau Claudia Geburtstag hat und ich so nicht nur da ich die Vorträge schon kenne einen guten Grund habe diesen Tag als besonders im Kalender zu haben...aber für andere könnten die vorgestellten Termine vielleicht ebenfalls ein guter Grund sein, diese im Kalender festzuhalten.

Ansonsten werde ich mich diese Woche auch weiter an mein laufendes Buchprojekt setzen und hoffe Anfang 2020 dann ebenfalls mein erstes S/4HANA (Buch)Projekt abgeschlossen zu haben. :-)

Ansonsten kann ich Espresso Tutorials nur zustimmen, dass dieses Jahr scheinbar einige spannende Themen auf der Agenda stehen und etliche Neuigkeiten mich schon überrascht haben... die im Jahresrückblick angesprochene SAP S/4HANA Schulung ist ebenfalls ein Thema über dass ich sicherlich gerne und ausführlich dann im April hier im Blog berichten werde.

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Dienstag, 31. Dezember 2019
12:58 Uhr

Viel Glück 🍀 in 2020 🎆und Jahresrückblick 😎auf #JLUoffline #erebos2 Smartwatch, Berichtswesen mit SAP und Excel und vieles mehr

Auch das Jahr 2019 ist beinahe vorbei und in guter Tradition möchte ich auch, wie zum Jahresende 2018 nicht nur gute Wünsche für das kommende Jahr sondern auch einen Rückblick auf das Jahr 2019 werfen, das doch sehr wechselhaft war und einige neue Aspekte hervor gebracht hatte.

Ein Blick auf die zurückliegenden Jahren 2018, 2017, 2016 und 2015 sind immerhin eine gute Motivation diese Reihe fortzusetzen :-).

IT - Smarte Geräte im Alltag

Während das Jahr 2017 das Thema "Smart Home"  sehr präsent im Blog vertreten war hat 2019 eine andere Form von smarten Geräten in unseren Haushalt Einzug genommen.

Smartwatches als digitale mobile Devices

Zum Thema "Smarte Geräte am Handgelenk" sind hier im Blog einige neue Artikel veröffentlicht worden, was aber auch daran liegt, daß meine Frau und ich durchaus unterschiedliche Szenarien zur Nutzung von IT im Alltag haben und so auch unterschiedliche Sichtweisen in die Artikel eingeflossen sind.

Schon länger plante ich auch über einen mobilen Roboter hier im Haushalt zu schreiben und da immer mehr aus meiner Kollegschaft hier nachfragten und so der Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil XIII - Staubsaugerroboter Xiaomi Roborock" unseren Larry als Staubsauger vorstellt.
 

#JLUoffline IT-Sicherheitsvorfall bei der Justus-Liebig-Universität Gießen

Zum Jahresende war es hier im Blog relativ ruhig, was nicht ganz unabhängig von einem Ereignis unter den Hashtag JLUoffline zu betrachten ist.

#JLUoffline - IT-Sicherheitsvorfall an der JLU Giessen

Zum Hintergrund ist auch auf Heise Online unter "Uni Gießen offline und lahmgelegt – Cyber-Ermittler eingeschaltet" mehr Informationen zu finden, wobei die Ermittlungen und Reinigungsarbeiten noch immer angehen und alle einzelnen Systeme erst langsam wieder online sind bzw. einzeln überprüft werden müssen. Immerhin der eMail-Verkehr ist wieder hergestellt und vor Weihnachten wurden an alle Beschäftigte und Studierende neue Zugangsdaten verteilt.

Das ein solcher IT-Notstand aber auch kreative Kräfte freisetzt ist auf Twitter unter "Great text  😀 ... this is the „Gießen spirit“... we will overcome #jluoffline. Hear the X-mas choir of the Institute of Physical Chemistry singing." zu sehen und auch zu hören.

Wobei dieser Spirit sich auch an anderer Stelle ganz offiziell zeigt.



Persönlich bin ich nicht nur durch die Abhängigkeit von der IT beeindruckt sondern insbesondere auch von der Kommunikation und Management der Hochschule im Umgang mit diesem Notfall. Viele Sicherheitsvorkehrungen haben sich hier bewährt, Kommunikationswege wurden erschlossen und tatsächlich sind auch ungewöhnliche Lösungen wie Zettelausleihe in der Bibliothek oder Kooperationen mit anderen Hochschulen in Hessen hier ein Symbol des Zusammenhaltes innerhalb der Hochschullandschaft.

Verwaltung bucht an anderen Hochschulen durch #jluoffline

Dieses zeigt sich auch in der Verwaltung in der für die dringendsten Aufgaben  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen von anderen Hochschulen (Philipps-Universität Marburg, Technischen Hochschule Mittelhessen (THM), Hochschule Darmstadt) zur Verfügung gestellten Arbeitsplätze nutzen können. In Gießen selbst haben die meisten Beschäftigten in der Verwaltung nach wie vor keine Möglichkeiten, ihre E-Mails abzurufen.

SAP System und #jluoffline

Für SAP ist hier in Hessen ohnehin durch das Competence Center Hessische Hochschulen (CCHH) eine regelmäßige Zusammenarbeit vorhanden und auch sonst ist der gelebte Austausch und die gegenseitige Unterstützung etwas, dass innerhalb der Hochschulen ganz praktisch gelebt wird.

IT Systeme wie JLUBox, Eduroam, Mail und #JLUoffline

Wie geht es 2020 weiter?
Anfang des Jahres werden einzelne Systeme, insbesondere die Lehrplattform StudIP, Prüfungsverwaltung FlexNow sowie die JLUBox - die Cloud-Plattform der JLU - sollen zum 13. Januar 2020 wieder zur Verfügung stehen. Ebenso sollen einzelne Netzwerksegmente ein vollständiger Internet-Zugang wiederhergestellt werden. Ebenfalls am 13. Januar wird eine erneute Verteilrunde der Zugangsdaten erfolgen.

Seit den 6. Januar 2020 funktionieren sowohl der Zugriff auf die JLUBox inklusive aller Dateien als auch Mailzugang wieder (teilweise erreichen mich jedoch einzelne Mails noch immer nicht, so dass ich hier um Zusendungen an meine Person über meine Kontaktdaten hier bitten würde, sofern es nicht die Uni betrifft).

Da die Netzwerkkomponenten, insbesondere Authentifizierungsserver, noch nicht vollkommen online sind, scheint auch die Anmeldung bei EDUROAM derzeit nicht zu funktionieren :-(... wobei da die Kolleginnen und Kollegen ebenso dran sind, wie an der Anbindung der Studierendewohnheime und dortige Internetanbindung.

Der SAP Zugang ist noch immer kritisch und auch Laufwerke werden in Wellen zur Verfügung gestellt. Auf der Seite https://www.uni-giessen.de/jluoffline werden weiterhin aktuelle Informationen zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen werden regelmäßig auf der Internetseite der Universität Gießen veröffentlicht.

Insbesondere auf SocialMedia und gerade bei Twitter waren hier sehr schnell Informationen zu finden und auch die Hochschule selbst informierte ihre Angehörigen durch Informationsveranstaltungen aber auch auf digitalen Wege umfassend. An dieser Stelle möchte ich auch auf meinen Artikel "Ein datenschutzfreundlicher Messenger am Smartphone - Threema" hinweisen.

Sowohl die Arbeit des Rechenzentrum als auch von Presse und Verwaltung ebenso wie die Fachbereiche hat mich hier an vielen Stellen überrascht und dürfte in einem Rückblick auch positiv erwähnt werden. Neugierig bin ich auf etwaige Veränderungen und Ergebnisse, die sich aus der Analyse ergeben werden.

Persönlich nutze ich die Zeit gerade für eine S/4HANA Weiterbildung, die ich weiter unten in diesem Artikel beschreibe.
 

Office Produkte und Artikel rund um Excel

Auch Lukas Rohr von excelnova.org sprach im Artikel "Frohes neues Jahr 2020!" im Abschnitt "Kurzer Rückblick aufs 2019" ebenfalls einige spannende Artikel rund um Excel als Verweise von der Formel XVERWEIS bis hin zu den bekanntesten Formelfehlern welche an einer mir bekannten Bürotür ebenfalls zu finden ist. Vielen Dank an dieser Stelle für einige spannende Artikel rund um Office stellvertretend auch für einige andere Blogs die mich das Jahr über begleitet haben.

Der Onlinekurs von Lukas Rohr (excelnova.org)  "Pivot Tabellen online Kurs: Daten Analysieren mit Pivot Tabellen." dürfte ebenso wie das Buch von Martin Weiß (tabellenexperte.de) siehe auch "Buchempfehlung »Excel Pivot-Tabellen für dummies« von Martin Weiß ( tabellenexperte.de )" einen weiteren Blick wert sein.

Das Thema Excel ist natürlich auch hier im Blog weiterhin ein wichtiges Thema, was sich in den Artikeln "Grundlagen Office - Seitenzahlen nachträglich ändern Microsoft Word, Excel, Powerpoint und Adobe Acrobat zum Beispiel für Sammelvermerken an Leitung" zu den unterschiedlichen Softwareprodukten zeigt oder auch in der Dokumentation von vorhandenen Berichten unter "Berichtsdokumentation in Excel - Hyperlink auf Tabellenblätter indirekt setzen" ein wesentlicher Aspekt des Aufbaus eines Berichtswesen zeigen kann.

Besonders stolz bin ich auf eine Umsetzung eines Vergleichs von Haushaltsdaten, die im Artikel "Gleichzeitiges Transponieren und Verknüpfen von Inhalten in Excel per Formel MTRANS am Beispiel Leistungsmengen und Leistungsabgeltung aus Haushaltsplänen im Vergleich" vorgestellt worden ist :-) und auch einige andere Kolleginnen und Kollegen das Arbeiten erleichtert.

SAP ist natürlich immer ein Thema

Neben Excel und smarte Technik ist erneut SAP ein wichtiges Thema hier im Blog, so daß ich hier gerne auf einige Highlights im Jahr 2019 verweisen möchte. Durch das Einspielen der EHP 8 haben sich auch in unseren SAP System einige Veränderungen ergeben, die dann doch im Artikel "Änderungen und Nacharbeiten nach Einspielung SAP ERP 6.0 Enhancement Package 8 (EHP 8) insbesondere im CO" für die ein oder andere Keyuserin und Keyuser interessant waren.

Da ich mich mit Berichtswesen und Controlling im Hochschulumfeld beschäftigte ist dieses auch in der Entwicklung von neuen Berichten entstanden. Ein Bild zeigt hier direkt die Möglichkeiten im SAP System.

Mehrjahresvergleich im Berichtswesen

Die beiden Artikel "Mehrjahresvergleich im Recherchebericht mit Beschränkung von Aufwand und Ertrag für das laufende Geschäftsjahr bis aktuelle/selektiere Periode/Jahr und komplette Perioden der Vorjahre sowie übertragene Jahresendsalden" und "Variablen für Datumsbezug in Varianten zum Beispiel für eine Query zur dynamischen Datumsberechnung mit Bezug auf aktuelles Datum verwenden" bringen einige Dynamik in die einzelnen Berichtsmöglichkeiten.

Ein weiteres Highlight zeigt sich unter "Nicht nur für Erbsenzähler 😉 - 2., erweiterte Auflage »Schnelleinstieg ins SAP® Controlling (CO)«". Hier wurde die erste Auflage erweitert und überarbeitet und ist meiner Meinung nach für den Einstieg ins Controlling ein mehr als gelungenes Werk... (das Thema "Berichtswesen mit SAP Controlling" ist natürlich weiterhin aktuell).

Angefangen hat die intensivere Beschäftigung mit SAP bei mir (unter anderen durch meine Diplomarbeit) das Thema SAP Berechtigungen. Daher sind auch das Thema "Kontenberechtigung bspw. für Personalkosten auf Kostenarten, Sachkonten und Finanzpositionen oder Belegart mit Berechtigungsgruppen sowie Massenänderungen von Berechtigungsfeldwerten mit PFCGMASSVAL" sowie die Nacharbeiten im Artikel "Nach der Massenpflege von Berechtigungsobjekten (PFCGMASSVAL) folgt der Massendownload von Rollen (PFCG_MASS_DOWNLOAD)" vorgestellt worden.

Weiterbildungen rund um SAP, Beruf und Controlling

Gerade im November ist eine aktive Form der Weiterbildung rund um SAP sehr zu empfehlen. Hier findet sich im Artikel "FICO-Forum-Infotage 2019 Agenda und meine persönliche Planung für die Tage vom 19. bis 20. November 2019" schon eine Zusammenfassung der von mir besuchten Vorträge auch wenn ich bisher noch keine Zusammenfassung wie im Artikel "Rückblick FI CO Forum Infotage 2018 in Köln" online stehen habe  (dieses wird aber noch kommen :-)).

Aber auch klassische Formen der Weiterbildung waren in 2019 ein Thema.

Bildungsurlaub an der VHS Wiesbaden zum Projektmanagement

Im Rahmen eines "Bildungsurlaub Grundlagen Projektmanagement (Projekte organisieren und erfolgreich durchführen Projektmanagement) @vhswiesbaden" war es mir möglich eine Woche intensiver ein Thema zu verfolgen. Aber auch mit Literatur kann auf eine schnelle Weise neue Themen wie unter "Literaturempfehlung: Unternehmensplanung mit SAP BPC von Denis Reis" beschrieben neue Themen erschlossen werden.

Weiterbildungsangebote im Bereich SAP, Berichtswesen und Controlling nicht nur im Hochschulumfeld

Dieses Jahr konnte ich auch meine eigenen Angebote um zwei gehaltene Workshops
  • Tagesseminar "SAP Query in SAP ERP"
  • Tagesseminar "Report Painter"
über das Competence Center Hessische Hochschulen (CCHH) ausbauen.

SAP Workshops von Andreas Unkelbach
 

S/4 HANA Finance & Controlling von Espresso Tutorials

Diese Angebote möchte ich nun 2020 auch für andere ausführlicher darstellen und freue mich selbst auch schon darauf meine eigene Kompetenz im Bereich S/4HANA durch Besuch der Schulung  für SAP S/4HANA Finance & Controlling auszubauen.

SAP S/4 HANA Finance & Controlling Onlinekurs

Im Zeitraum von Januar bis März 2020 (über einen Zeitraum von 12 Wochen) werden unterschiedliche Themen aus den Bereichen Finanzwesen und Controlling unter S/4 HANA näher vorgestellt.

Der bisherige Zeitplan sieht dabei wirklich viel versprechend aus:
  1. Kick-off-Meeting + FICO - Hauptbuch / S/4HANA Hauptbuchhaltung
    • Einführung in die Hauptbuchhaltung
    • Ledgerkonzept
    • Universal Journal
    • Globala Hierarchien
    • und Ergebnis- und Marktsegmentierung
  2. Kunden / Lieferant (Geschäftspartner)
  3. Anlagenbuchhaltung
  4. Abschlussarbeiten
  5. Bilanz und Reporting
  6. Kostenstellenrechnung
  7. Innenaufträge
  8. Produktkostenplanung
  9. Kostenträgerrechnung
  10. Profit-Center und CO-PA
Begleitet wird dieses nicht nur durch Livesessions und Schulungsvideos sondern auch durch Frage und Feedbackrunden.

Ich bin mir sicher, hier ausführlicher im Mai drüber berichten zu können.

Andere oft it-nahe Themen

Das Schöne am eigenen Blog ist auch, daß man sich auch mit Themen beschäftigt, die sonst eher außerhalb des eigenen gedanklichen Tellerrands liegen. Im Rahmen eines ehrenamtlichen Engagement konnte ich "Wordpress als CMS für die Internetseite unserer Kirchengemeinde auf kirche-miteinander.de" einrichten und mich tatsächlich intensiver mit Content Management Systemen beschäftigen, was das letzte Mal intensiver im Studium mit der technischen Zusammenarbeit bei der Jurawelt GbR (damals jurawelt.com) ein Thema war.

Immerhin bei einigen PHP Fehlermeldung und Design der Seite war ich dann doch sehr froh auf die Expertise meiner Frau Claudia (schattenbaum.net) zurückgreifen zu können, die mit "PHP für dich" mir immer noch einen verständlichen Weg in Richtung Webprogrammierung aufgezeigt hat und mich nicht nur im Bereich Technik und Geekism unheimlich unterstützt :-)

Fasziniert hat mich, auch zum Jahresende noch die Möglichkeiten des elektronischen Zahlungsverkehr  zum Beispiel mit "Onlinebanking per App mit Fotoüberweisung per Foto und auch PDF" oder auch der eigenen persönlichen Datensicherheit wie im Artikel "Der verschlüsselte USB Stick oder mit Bitlocker To Go unter Windows Datenträger verschlüsseln" beschrieben umsetzen kann.

Bei aller Faszination für neue Technik hat auch das Thema Datenschutz nicht nachgelassen, wodurch auch die "Artikel rund um Datenschutz zum Tag des Datenschutzes oder privacy data day der letzten 12 Monate 🔒  und Hinweis auf eMail Verschlüsselung mit openPGP 🔑 öffentlichen PGP Schlüssel mit neuen Personalausweis signieren lassen" noch Raum für künftige Artikel und Themen birgt.

Wobei IT auch in einen anderen Feld thematisiert werden kann.

Autorinnenlesung Erebos 2

Hier bin ich auf die Bedeutung von Science Fiction und Literatur im Artikel "Erebos von @UrsulaPoznanski - Datenschutz, Datenreise und Computerspiele" eingegangen.

Jahresabschlussarbeiten und VG Wort

Jedes Jahr endet natürlich auch mit Jahresabschlussarbeiten für Menschen die geschriebenes Wort online stellen ist hier natürlich auch die Meldung der Onlinetexte bei der VG Wort ein wichtiges Thema. Eine Mail (meist Anfang des Jahres) mit Betreff "Meldungen zu neuen Zählmarken im T.O.M. Portal erforderlich" weist schon darauf hin, dass hier unter tom.vgwort.de unter METIS (reguläre Ausschüttung) im Punkt Suche in eigenen Zählmarken nach Meldung erfolgt NEIN und Zählerstart erfolgt sowie Mindestzugriff Anteilig (bei Texten > 10.000 Zeichen) und Erreicht die Webbereiche aufgerufen werden können und per "Meldung erstellen" der veröffentliche Text hochgeladen werden kann.

Ich persönlich bin immer wieder erstaunt, welche Texte hier die VG Wort honoriert und bedanke mich auch an dieser Stelle an alle Lesenden :-).

Unter "Steuererklärung für das laufende Geschäftsjahr sowie Finanzen, Nebentätigkeit, Selbstständigkeit und VG Wort Vergütung" bin ich nicht nur auf die Verfahrensweise der VG Wort nebst Mindestzugriff eingegangen (eine gute Quelle zur Überprüfung wieviele Zeichen der eigene Text hat ist nebenbei zeichenzähler.de ) sondern habe auch das geliebte Thema Steuererklärung behandelt :-)

In den letzten Jahren (insbesondere 2017 und 2018) war auch die VG Wort hier im Blog ein Thema, wie die Artikel "Webhosterwechsel und Umstellung von http:// auf https:// (SSL Verschlüsselung) und VG Wort Zählmarken", "VG Wort Nicht gemeldete URLs deaktiviert - Mindestzugriff nicht mehr gegeben durch Referrer Links auf Zählpixel" eindrucksvoll zeigen und auch mein Excel Artikel "CSV der VG Wort Zählmarken für den Bereich Texte im Internet (METIS) in Tabelle mit öffentlichen und privaten Identifikationscode der Zählmarken umwandeln" hilft mir immer wieder dabei neue Zählmarken einzubinden.
 

Fazit und Neujahrswünsche

So abwechslungsreich das Jahr 2019 auch war ich freue mich schon auf das kommende Jahr mit allen neuen Herausforderungen und Hoffnungen sowie Ziele die ich für mich hier gesetzt habe und die noch kommen werden.

Blick in die Zukunft auf ein hoffentlich gutes Jahr 2020

Neben den von mir unter andreas-unkelbach.de/workshop/ angebotenen Workshops als Dozent im Rahmen "Berichtswesen mit SAP Controlling" rund um das Thema Hochschulberichtswesen und Hochschulcontrolling werde ich hoffentlich auch ein S/4HANA Buchprojekt abgeschlossen haben, das sich ein wenig vom Ende 2019 auf Anfang 2020 verschoben hat.

In den angebotenen Seminaren biete ich Wissen rund um SAP Query und Report Painter an aber werde mit Sicherheit auch noch einige andere Themen aufgreifen und hier ebenfalls anbieten. :-) Ich bin sehr neugierig, wie dieses Angebot angenommen wird.

Ansonsten blicke ich zurück auf das Jahr 2019 und möchte ganz unterschiedlichen Menschen Danke sagen, die mich im Privaten aber auch im Beruflichen begleitet haben, die mir Inspiration und Vorbild waren, neue Anregungen gegeben haben und die ganz selbstverständlich als ein Teil im Leben betrachtet werden ohne diese in den Moment vielleicht wirklich würdigen zu können.

Ich wünsche allen Besuchenden dieses Blogs ein glückliches neues Jahr und daß sich dieses durch Glück, Gesundheit und viele neue Gedanken und Erfahrungen entwickeln wird.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
Werbung

Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Samstag, 23. November 2019
08:05 Uhr

KA23 für Kontengruppen statt Kostenartengruppen Sachkontenverzeichnis als Stammdatenbericht

Neben der Kostenartenrechnung im SAP Modul CO-OM (Gemeinkostencontrolling) können auch Sachkonten im Controlling für das Berichtswesen relevant werden. So besteht die Möglichkeit innerhalb der Profit-Center-Rechnung (EC-PCA)  eigene Kontengruppen anzulegen in denen sowohl Sachkonten als auch Kostenarten hinterlegt werden können und entsprechend in der Profit-Center-Rechnung ausgewertet werden können.
Dieses ist im SAP Menü unter
  • Controlling
  • Profit-Center-Rechnung
  • Stammdaten
  • Kontengruppen
durch die Transaktionen KDH1 (Anlegen), KDH2 (Ändern) und natürich auch KDH3 (Anzeigen)  möglich.

Während jedoch die Kostenartenrechnung unter:
  • Controlling
  • Kostenartenrechnung
  • Infosystem
  • Berichte zur Kosten-/Erlösartenrechnung
  • Stammdatenverzeichnisse
durch die Transaktion KA23 "Kostenarten: Stammdatenbericht" die Möglichkeit anbietet alle einer Kostenartengruppe zugeordnete Kostenarten als ALV Liste zu erhalten fehlt diese Option im Infosystem der Profit-Center-Rechnung.

Hilfsweise können natürlich Sets wie im Artikel "Auflösen von Stammdatengruppen nach Einzelwerten - Einzelwerte zu Sets" beschrieben ausgewertet werden, jedoch macht dieses dann bei Intervallen Probleme und man müsste für einen Kontenplan wie im Artikel "Query Kontenplan für Module CO, FI und PSM" die Zuordnung von Kostenart und Sachkonto zur Stammdatengruppe in Excel wie unter "Prüfung inwieweit ein Wert, bspw. eine Kostenstelle, innerhalb eines Intrevalls (Gruppe) liegt in Excel" beschrieben durch Veweisfunktionen und Bedingungen zuordnen.

Auswertung von Stammdatengruppen Sachkonten (SE16H über SKAT)

Sollen nun aber nun alle Sachkonten die einer  (oder untergeordneten) Kontengruppe zugeordnet sind ausgewertet werden bietet sich hier die Transaktion SE16H zum Auswerten von SETS an.

Mit der SE16H "Allgemeine Tabellenanzeige" kann die Tabelle SKAT "Sachkontenstamm (Kontenplan: Bezeichnung)" ausgwertet werden und hier als Kontenplan (bspw. IKR) sowie Sprache DE nur relevante Sachkonten ausgwertet werden. Im Tabellenfeld Sachkonto (Tabelle SKAT Feld SAKNR) kann nun in der Transaktion SE16H durch die Spalte Gruppe auf Gruppen zu diesen Feld zugegriffen werden.

Nun kann auf ein Set mit Bezug auf den Feldnamen SAKNR zugegriffen werden. Sinnvoll ist es hier nach Bestätigung auf WEITER bei Auswahl des SETNAME * zum Bezugsfeld Feldname SAKNR  (grüner Hacken, ENTER) die gelisteten Sets über Einschränkungen (Dreieck oberhalb der Trefferliste) über die Setklasse "Kontnegruppe" einzuschränken um hier die entsprechende Stammdatengruppe auszuwählen (als Beispiel kann hier IKR-5 oder HFS relevant sein).

Im Ergebnis erhalte ich nun alle dieser Kontengruppe oder untergeordneten Kontengruppen zugeordnete Sachkonten.

Dabei ist es, gerade bei mehrsprachigen Systemen sinnvoll vorab in der Selektion auch Kontenplan (IKR oder lokale Kontenplan) sowie die Sprache DE ausgewählt zu haben, da andernfalls die Sachkonten gerne auch mehrfach ausgegegeben werden.

Auswertung von Kostenarten inklusive kundeneigener Zusatzfelder (SE16H über CSKB)


Mit der Nutzung von kundeneigener Zusatzfelder für die Kostenarten (siehe "Stammdatenerweiterung von CO-Objekten am Beispiel ergänzende Kostenstelle beim Innenauftrag" Userexit COOMKA01) und dieTabelle CSKB in der die Zusatzfelder gespeichert sind.

In der Transaktion SE16H kann zum Tabellenfeld "Kostenart" (KSTAR) der Tabelle "Kostenarten (Kostenrechnungskreisabhängige Daten)" (CSKB) ausgewertet werden und in der Spalte Gruppe nun ebenfalls das Set Kontenrguppe gewählt werden um alle in der Kontengruppe IKR-5 oder HFS-RELEVANT zugeordneten Kostenarten auszuwerten.

Hierzu muss ebenfalls due Setklasse auf "Kontengruppe" eingeschränkt werden. Dieses ist nach Auswahl Sets und Bestätigen von Setnmae * über den Feldnamen KSTAR über die Schaltfläche (Dreieck) Einschränkung über die Setklasse "Kontengruppe" möglich.

Hier ist es dann auch möglich wie in der KA23 die gepflegten Zusatzfelder mit auszugeben. Wenn es um eine reine Kostenartengruppe gehen würde (und nicht Kontengruppe) ist dieses auch im Artikel "Auswertung per CMOD eingeführter kundeneigener Felder Kostenart, Kostenstelle und Innenauftrag per Stammdatenverzeichnis und SAP Query" näher erläutert. Vergleichbar zur KA23 werden hier auch die untergeordneten Gruppen.

Fazit

Dadurch, dass die Auswertung der SETs/Gruppen nicht im Zusammenhang mit der Anwendung der Tabelle stehen könnnen hier unterschiedliche Stammdatengruppen zu den einzelnen Feldern ausgewählt werden. Neben Kontengruppen und Kostenartengruppen für die Stammdaten der "Buchungskonten" nutze ich diese Transaktion zum Beispiel auch über die verantwortliche Kostenstelle der CO Innenaufträge (Tabelle AUFK Feld KOSTV) um alle Innenaufträge der Kostenstellengruppe FB01 angezeigt zu bekommen. Damit erhalte ich alle Innenfträge die seitens der Kostenstelle hier zugeordnet sind und muss mir keinen Gedanken um die Kostenstellennummern selbst machen.

Aber auch abseits der schnellen Auswertung von Tabellen und Bezug zu den Gruppen bietet die Transaktion noch einen Mehrwert den Isa von thinkdoforward.com im Artikel "Entdecke die integrierte Pivot-Tabellen-Funktionen in SAP" beschrieben hat.


Im Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling« bin ich ausführlich auch auf die Bedeutung von Stammdaten eingegangen für den Aufbau von Informationen eingegangen.
 
Berichtswesen im SAP®-Controlling
Verlag: Espresso Tutorials GmbH
1. Auflage
(01. Juni 2017) Paperback ISBN: 9783960127406

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Oder als SAP Bibliothek-Flatrate *

Oder bei Amazon *
 
Vielleicht finden sich hier ja auch noch weitere Anregungen für den Aufbau eines Berichtswesen mit SAP nicht nur für CO im Buch.
 
Zumindest für Keyuser/Poweruser kann diese Transaktion ein nützliches Werkzeug im Berichtswesen sein um hier Daten direkt auswerten zu können. Teilweise sind hier auch Funktionen möglich (insbesondere der Zugriff auf die SET und die entsprechende Auswertung und Ausgabe der Tabellen) die mit SAP Query etwas mehr Aufwand verursachen.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Donnerstag, 7. November 2019
20:39 Uhr

FICO-Forum-Infotage 2019 Agenda und meine persönliche Planung für die Tage vom 19. bis 20. November 2019

Die vom 19. bis 20. November 2019 statt findendende und schnell ausverkauften FICO-Forum.Inftage 2019 stehen unter den Begriffen "Digitalisieren. Transformieren. Vordenken." und auch dieses Jahr klingt die Agenda vielversprechend.

Was sind die FI CO Forum Infotage?


Die Veranstaltung wird u.a. von Espresso Tutorials (meinen Buchverlag siehe auch fico-forum.de) und der ConVista Consulting AG angeboten.

Die Veranstaltung findet jährlich im November mittlerweile in Köln, Zürich und auch Wien statt und bietet eine gute Auswahl an unterschiedlichen aktuellen Themen rund um das weite Feld der SAP Anwendungen.

Neben Vorträgen bietet diese Veranstaltung auch die Gelegenheit die ein oder andere Möglichkeit des Austauschs. Da wohl noch Plätze vorhanden sind, kann ich diese Veranstaltung in Köln sehr empfehlen.

Wer besucht so eine Veranstaltung?

Neben Firmen im Umfeld der SAP Beratung sind hier aus unterschiedlichen Branchen (Fertigung, Dienstleistung, Industrie, Öffentlicher Dienst) alles mögliche an Menschen mit SAP Bezug anzutreffen und ein für mich immer wieder erstaunlicher Punkt ist, dass hier offen ein Austausch von Wissen und nicht nur von Visitenkarten praktiziert wird. Neben den Onlineforen ist es auch tatsächlich so, dass hier alle die Verwendung von SAP verbindet und ein tiefgehendes Interesse und Blick über den eigenen Modultellerrand hinaus geboten wird.

Nicht nur für meine Buchprojekte (besonders für Berichtswesen aber auch das bald abgeschlossene Buch zu S/4 HANA) habe ich hier hilfreiche Links und Empfehlungen erhalten aber auch der gelebte Austausch in Foren oder auch über Blogs ist etwas, was mich immer wieder erstaunt und natürlich auch erfreut. Von daher bin ich auch letztes Jahr angenehm überrascht worden, als mich jemand auf diese Seite (mein Blog) angesprochen hat und freue mich natürlich auch darüber in den Pausen sich zu treffen und ein wenig auszutauschen. Im Artikel "Hintergrund zum Interview auf thinkdoforward und Studium an der heutigen Technischen Hochschule Mittelhessen (THM)"  bin ich damals schon auf die Bedeutung von Weiterbildung eingegangen und bin mir weiterhin immer noch sicher, dass dieses ein wesentlicher Schritt ist um sich in SAP aber auch jeder anderen Herausforderung zurecht zu finden.
 

Rückblick bisher besuchter FICO-Forum Infotage

Bisher hatte ich schon ein paar Mal die Gelegenheit selbst an diesen Tagen teilzunehmen und kann für einen kurzen Einblick auf meine Rückblicke verweisen:

FI CO Forum Infotage 2019


Da ich mir gerne im Vorfeld schon einmal darüber Gedanken mache, welche Themenblöcke gerade aber nicht nur aus Sicht von Hochschulcontrolling und Hochschulberichtswesen mit SAP interessant sind habe ich mir hier, wie die Jahre zuvor, schon einmal eine persönliche Agenda zusammengestellt und die für mich als besuchenswert erscheinenden Vorträge optisch hervor gehoben.

FICO Forum Infotage 2019

 

Agenda für Dienstag, den 19.11.2019

  • 9:00 - 09:30
    • Networking-Frühstück
  • 09:30 - 09:45
    • Begrüßung
  • 10:45 - 11:30
    • Group Reporting - Michael Steuck, SAP
      Hier bin ich neugierig, was unter Group Reporting zu verstehen ist und freue mich schon auf die Vortragsunterlagen
    • Update zu S/4HANA Finance 1909 - Janet Salmon, SAP
      Gerade die Veränderungen innerhalb der einzelnen Versionen zu S/4HANA helfen auch bei der Planung einer Einführung von S/4HANA und der Vortrag ist auch im letzten Jahr (damals zu 1809) hörenswert
    • Transferpreise in S/4HANA - Frank Lowitzsch, abide
      Nun nicht wirklich ein Thema für den öffentlichen Sektor, soweit ich dieses im Blick habe
  • 11:30 - 12:15
    • Erfahrungsbericht: S/4HANA Geschäftspartner-Migration - Samuel Gonzales, Convista
      Dieses ist ein Thema, was ebenso wie das neue Hauptbuch auch schon unter ERP relevant sein kann und mich daher besonders interessiert.
    • Neue Wege der digitalen Rechnungsverarbeitung bei der Deutsche Anlagen Leasing GmbH & Co KG - Andreas Schaff, Externer Berater Deutsche Anlagen LEasing GmbH & Co. KG & Markus Sünker, d.velop
      Tatsächlcih ein Thema, dass auch für unsere Finanzbuchhaltung relevant sein kann und unter den gesetzlichen Anforderungen des elektronischen Rechnungseingang sicherlich ebenfalls ein wichtiges Thema ist.
    • One Allocation - Janet Salmon, SAP
      Ebenfalls, in meiner Vorstellung, unter den Gesichtspunkt Berichtswesen ein wichtiger Punkt
  • 12:15 - 13:15
    • Mittagspause
      Meistens ergibt sich hier aber auch ein Erfahrungsaustausch und produktive Gespräche
  • 13:15 - 14:00
    • Erfahrungsbericht: Neues Cash Management unter S/4HANA - Jochen Stiebe, Convista
    • IFRS 15 im Detail - Dr, Frank Rothhaas & Reinhard Müller
    • BW/4HANA - Klaus Peter Sauer, SAP
      Viele Hochschulen nutzen BW als zentrales Informationssystem, so dass es auch für mich spannend ist, wie dieses künftig weiter genutzt werden kann.
  • 14:00 - 14:45
    • Neue Cloud-Erweiterungen für SAP Receivables Management - Moritz Back, SAP
    • S/4HANA- Anlagenbuchhaltung - Jörg Siebert, Espresso Tutorials
      Neben Universal Journal auch unter den Gesichtspunkt des Berichtswesen sowie der Darstellung von Investitionen definitv ein Thema, dass uns ebenfalls beschäftigen wird..neben der Veränderungen für FI-AA
    • SAP ERP: Der neue Workflow im Zahllauf-Vorschlag - Claus Wild
  • 14:45 - 15:15
    • Pause & Networking
  • 15:15 - 16:00
    • Diskussionsrunde zum Stand von S/4HANA Finance
      Gerade die Zusammenfassungen und offnee Diskussionen sind hier ein wesentlicher Bonus den ich gerne an diesen Tagen mitnehme
  • 16:00 - 17:00
    • Künstliche Intelligenz - Bleiben wir schlauer als die Roboter? - Dr. Boris Nikolai Konrad
      Gerade KI ist in vielen Bereichen eine Diskussion wert und unabhängig von Algoethik auch ein Thema, dass mich regelmäßig beschäftigt und mein Interesse zu wecken vermag
  • 17:00 - 17:15
    • Zusammenfassung
  • Abendveranstaltung
Schon am ersten Tag ist klar ersichtlich, dass S/4HANA nun wohl endgültig ERP abgelöst hat, wobei weiterhin die ein oder andere Veranstaltung auch ERP zum Thema hat und natürlich auch weiterhin ein Thema bleibt und sei es bzgl. der Frage, wie von ERP nach S/4HANA gewechselt werden kann.

SAP S/4HANA Finance & Controlling - Blended Learning

Zum Thema S/4HANA gibt es seitens meines Verlages auch ein Schulungsangebot zum Thema "Die perfekte digitale Schulung für SAP S/4HANA Finance & Controlling". Dieses umfasst einen Video Kurs zu SAP S/4HANA FInance & Controlling mit 20 Videos mit insgesamt 12 Stunden sowie einen optionalen Zugang zu einem SAP S/4HANA System und 10 Stunden Live-Unterstützung per Skype.

S/4HANA Weiterbildungsangebot


Der nächste Kurs findet Januar- März 2020 statt und ist in Finanzwesen und Controlling aufgeteilt.

Unter https://de.espresso-tutorials.com/0326.html sind dazu weitere Information zu finden.

Agenda für Mittwoch, den 20.11.2019

  • 9:45 - 10:00
    • Networking Frühstück
  • 10:00 - 10:15
    • Begrüßung
  • 10:15 - 11:00
    • Accural Management - Michael Rohrbach, Convista
    • Zugriffe im S4 - Was pasiert im Hintergrund? Das Leben kann so einfach sein! - Olaf Sauer, Xiting
      Dieses könnte gerade bei der Auswertung von Daten mehr als relevant sein
    • SAP Activate - Alter Wein in neuen Schläuchen? - Martin Kipka, sollictico
      Dieses könnte als MIgrationstool ebenfalls hörens/sehenswert sein... daher ist es für mich eindeutig ebenfalls eine Option
  • 11:00 - 11:45
    • Das neue Erweiterungs-Ledger-Konzept in S/4 HANA - Michael Rohrbach, Convista
      Auch hier sollte unter den Geichtspunkt Berichtswesen das beachtet werden.
    • SAP ERP: Der Pivot-Browser – die flexible Einzelposten- und Tabellenanalyse - Andreas Nunnemann, SAP
      Für mein Buch Berichtswesen mit SAP-Controlling (siehe Publikationen) war  das Thema VIP (Virtuelle Info Provider) unter SAP ERP ebenfalls ein Thema und beinahe hätte ich hier ebenfalls von Andreas Nunnemann ebenfalls ein Kapitel im Buch gehabt. Inhaltlich ist die Technik unheimlich spannend, da dadurch ein wenig BW unter ERP ermöglicht wird
    • Update S/4 HANA Finance - Karlheinz Weber
  • 11:45 - 12:30
    • Möglichkeiten und Unterstützung von SAP Tax Compliance - Heinrich Drinhausen, Flick Gocke Schaumburg
    • SAP Business One - Carmen Serpe
    • SAP ERP: Produktkosten-Controlling für Fortgeschrittene - Martin Munzel, Espresso Tutorials
    • Hier bin ich mir noch nicht sicher, welcher Vortrag für mich relevant ist vermutlich CO-PA ;-)
  • 12:30 - 13:30
    • Mittagspause
  • 13:30 - 14:15
    • Chancen der digitalen Transformation mit Predictive Analytics & KI - Alexander Ritter, ConVista
      Tatsächlich ist KI für mich ein Ansatz der für die Planung wie Zahlungsanalyse von Kreditoren oder Hochrechnungen von Kosten ein spannendes Thema ist
    • Die Liquidität stets im Blick – Neue Echtzeit-Datenanalyse und –planung mit SAP Analytics Cloud - Jochen Stiebe & Gerhard Gilarowski, ConVista
    • Werteflüsse in die SAP Ergebnisrechnung unter S/4HANA Stefan Eifler & Christoph Theis
  • 14:15 - 15:00
    • DSO reduzieren mit SAP Receivables Management - Moritz Back, SAP
    • Intelligent Accounting -  Eric Bauer, SAP
    • Kundenvortrag: Erfahrungsbericht Analytics Cloud Gladies Merheb & Marianne Hennies
      Gerade im produktiven Einsatz bin ich sehr neugierig, wie sich hier die Cloudlösung von SAP entwickelt hat...und weiterhin genutzt werden kann
  • 15:00 - 15:30
    • Pause & Networking
  • 15:30 - 16:15
    • Kundenerfahrungsbericht: Von SAP Lumira zu Analytics Cloud Jörg Siebert & Martin Munzel, Espresso Tutorials & Bernd Höpfner, abide
      Insbesondere die Abschlussrunden sind für mich immer eine gute Zusammenfassung der gesamten Veranstaltung und hier nehme ich ncoh einmal jede Menge neuer Impulse mit
  • 16:15 - 16:30
    • Zusammenfassung
  • 16:30 Ende der Veranstaltung

Zusammenfassung

Gerade durch die Kombination aus Praixiserfahrungen von Unternehmen, Vorträgen von Autorinnen und Autoren sowie Beratungshäusern ist der praktische Austausch ein Thema, dass ich immer wieder sehr zu schätzen weiss.

Persönlich habe ich von den bisherigen Infotagen schon eine Menge an Wissen mitgenommen und gerade in Richtung S/4HANA ist es hier auch hilfreich sich gerade in den Pausen mit anderen auszutauschen oder auch während der Vorträge für sich relevante Punkte durch Rückfragen klären zu können.

Ich bin schon sehr neugierig auf die Tage in Köln und freue mich darauf von den einzelnen Vorträgen dann auch wieder ausführlicher berichten zu können.

Das zwischen beiden Veranstaltungstagen erwähnte Schulungsangebot dürfte ebenfalls für einige Kolleginnen und Kollegen interessant sein.

Betrachte ich mir meine Erfahrungen im Artikel "Bildungsurlaub Grundlagen Projektmanagement (Projekte organisieren und erfolgreich durchführen Projektmanagement) @vhswiesbaden" kann ich tatsächlich Kolleginnen und Kollegen nur empfehlen über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen und gerade solche Veranstaltungen eine Chance zu geben und hier für die eigene Entwicklung und das eigene Wissen Neues mitnehmen zu können....auch dann wenn ich gerne zugeben werde, dass die zwei Tage in Köln eine Herausforderung durch die Dichte an Informationen sind.

Unterlagen zur Veranstaltung

Selbstverständlich werde ich hier im Blog auch wieder die in meinen Augen und Ohren wichtigen Punkte zu den einzelnen Vorträgen festhalten aber gleichzeitig freue ich mich auch darüber, dass unter fico-forum.de auch schon ein Beitrag vorhanden ist, wo künftig die Vorträge bzw. die Präsentationen (und Videos) einsehbar sein werden. Unter "Unterlagen FICO-Forum Infotae 2019" sind eben diese zu finden.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Freitag, 1. November 2019
16:55 Uhr

Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil XVI - Apps unter Wear OS

Nachdem ich mich intensiver für eine Smartwatch entschieden habe (siehe Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil XIV- Smartwatch Fossil Sport") und den ersten Schritten mit Wear OS im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil XV- Android Wear Os" ist die Smartwatch eingerichtet und prinzipiel funktionsbereit und auch individuell angepasst.

So schön die Einstellungen der einzelnen Ziffernblätter und Informationen auch sind, mag ich doch besonders die Möglichkeit einzelne Apps auf der Smartwatch ausführen zu können. Diese können über einen kurzen Druck auf die Krone aufgerufen werden (oder sofern eine Benachrichtigung vorliegt durch einen Wisch von unten nach oben).

Menue Watch per Krone

Innerhalb des Google Playstore gibt es eine eigene App für Android Wear kompatible Apps und von der Google Play App an der Smartwatch gibt es sogar eine eigene Kategorie "Auf ihren Smartphone installierte App" die dann auch auf der App installiert werden können.

Ich möchte in diesen Artikel dann tatsächlich die Apps vorstellen, die mich tatsächlich überzeugt und teilweise auch angenehm überrascht haben.

Diese wären im Einzelnen:
  1. Google Pay - zum kontaktlosen Zahlen per NFC über Smartwatch
  2. DB Navigator - als digitale Reisebegleitung auf Reisen mit der Bahn
  3. Our Groceries - unsere digitale Einkaufsliste
  4. Google Authenticator - zur Zwei-Faktor-Authentifizierung
  5. Google Notizen - für Notizen unterwegs
  6. Google Fit - zum Fitnestracking
  7. everhome Smart Home - als Beispiel zur Steuerung des Smarthome
  8. Google Maps - Navigation
Dabei gibt es sicherlich noch weitere Apps die auch für andere Bedürfnisse interessant sind, aber neben der Benachrichtigung über Termine und der Ansicht von e-Mails sind diese dann tatsächlich für mich Erleichterungen im digitalen Alltag.

 

1. Google Pay - kontaktloses Zahlen per NFC

Wie schon am Smartphone bietet Google Pay die Möglichkeit des kontaktlosen Zahlens an. Hierbei hatte ich schon gute Erfahrungen am Smartphone und hier sowohl Paypal als auch eine Visa Kreditkarte hinterlegt.

Zum PayPal Konto ist dabei eine virtuelle Mastercard und bei der Visakarte eine virtuelle Visakarte angelegt und kann zum kontaktlosen Zahlen per NFC über das Smartphone genutzt werden. Beim Smartphone sind zusätzlich noch einzelne Kundenkarten (Metro, Ikea, ...) hinterlegt.

Google Pay
App Google Pay
Market Link / Google Pay
Starte ich die App an der Smartwatch (hier habe ich eine Taste extra vorbelegt) kann die Smartwatch an das Lesegerät (Zahlterminal) gehalten werden um einen Zahlvorgang kontaktlos auszuführen.

Google Pay Zahlvorgang

Da die App Google Pay an der Smartwatch selbstständig läuft muss ich hier erneut eine Karte hinterlegen (die Einrichtung erfolgt dann ebenfalls über die Google Pay App.

Allerdings kann hier kein PayPal Konto hinterlegt werden sondern nur eine "echte" Kreditkarte.
In diesem Zusammenhang kann dann tatsächlich eine Amazon Kreditkarte * interessant sein, sofern keine eigene Kreditkarte vorhanden ist.

 
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Für Amazon Prime Mitglieder ist diese Kreditkarte kostenlos und für normale Amazon Kunden fallen im zweiten Jahr 19,99 Euro  Gebühren für die Karte an. Ferner können "Punkte" bei jeder Zahlung mit der Kreditkarte gesammelt werden, die dann als Guthaben bei Einkäufen auf Amazon genutzt werden können.

Inhaber der Amazon.de VISA Karte können mit jeder Kartenzahlung punkten – auch außerhalb von Amazon.de, online sowie offline überall dort ein, wo Visa akzeptiert wird.

Die Vorteile der Amazon.de VISA Karte:

  • Berechtigte Prime-Mitglieder erhalten bis zu 3 % auf alle Einkäufe bei Amazon.de zurück (3 Bonuspunkte für jeden vollen Euro Umsatz); bis zu 2 % ohne Prime-Mitgliedschaft
  • Alle Kunden erhalten bis zu 0,5 % auf Einkäufe außerhalb von Amazon.de zurück
  • Bonuspunkte einlösbar für Millionen von Produkten bei Amazon.de, mit denen Kunden bei ihrem nächsten Einkauf sparen können
  • 0 € Jahreskartenpreis für berechtigte Prime-Mitglieder und nur 19,99 € jährlich ab dem 2. Kartenjahr für Kunden ohne Prime-Mitgliedschaft
  • Kunden erhalten eine attraktive Startgutschrift für ihren Erstantrag. Während Aktionszeiträumen gibt es eine höhere Startgutschrift.
  • Kostenfreie Partnerkarte für Amazon.de Prime Karteninhaber, ansonsten 9,99€/ jährlich
  • Bequeme Teilzahlung möglich
  • Kundenservice rund um die Uhr erreichbar

* Amazon Partnerlink
Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen über Amazon.


Drücke ich lange auf die Karte auf der Smartwatch erhalte ich eine Übersicht der durchgeführten Transaktionen, jedoch sind diese nur auf der Uhr und nicht in der Google Pay App aufgelistet.

Karte und Transaktionen

Gerade der Vorteil nicht erst das Smartphone herauszuholen und zu entsperren und eines schnellen PIN-freien Bezahlens ist Google Pay für mich einer der Gründe für diese Uhr gewesen.

2. Deutsche Bahn Navigator - Reisebegleitung auf Bahnreise

Tatsächlich hat mich eine App besonders überrascht. Die App der deutschen Bahn ermöglicht es für gebuchte Tickets Informationen während der Bahnfahrt zu erhalten.

DB Navigator
App DB Navigator
Market Link / Google Pay Die Installation auf der Smartwatch ist nicht über die Playstoreseite möglich (hier heisst es die App sei nicht kompatibel für meine Smartwatch, aber über die Google Play App am Smartphone lässt sich die App problemlos installieren und greift auf die Daten der DB Navigator App am Smartphone zu.

Android Wear DB Navigator

Unter meine Reise wird der Reiseplan zur gebuchten Reise 2 Stunden vor der Abfahrt dargestellt, so dass hier problemlos ein Blick auf Gleis und Abfahrtszeit geworfen werden kann (inkl. etwaiger Verspätungen) unter Abfahrten werden die nahegelegenen Haltestellen dargestellt.

Bahnfahrt mit Smartwatch

Bei meiner letzten Bahnfahrt (nach Köln) zeigt sich dies recht gut. Wie erwähnt der Hinweis, auf Ausstieg ist auch fünf Minuten vor Erreichen des Zwischenbahnhof durch Vibration erkennbar.

3. Our Groceries - unsere digitale Einkaufsliste

Da wir unsere Einkäufe mit der App Our Groceries erfassen war es natürlich naheliegend zu schauen, ob diese ebenfalls auf der Smartwatch genutzt werden kann.

Our Groceries
App Our Groceries
Market Link / Google Play Von der Uhr können auf die einzelnen angelegten Listen zugegriffen werden.

Our Groceries auf Android Wear

Innerhalb der Liste können die einzelnen Kategorien betrachtet werden, sowie auch eingekaufte Artikel durchgestrichen (als erledigt gekennzeichnet werden.

Dieses ist eigentlich ein weiterer Grund um bei dieser App zu bleiben, was ich auch schon im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil IV - Termine, Einkaufslisten, Timer und andere Erinnerungen mit Amazon Alexa und Google Home im Vergleich" erwähnt habe.

4. Google Authenticator - Zweifaktor Authentifizierung

Das Thema Internetsicherheit hat dazu geführt, dass ich eine Menge an Accounts mit einer Zweifaktorauthentifizierung versehen habe.

Google Authenticator
App Authenticator
Market Link / Google Play Auch hier werden die Daten vom Smartphone gelesen, aber es ist nicht mehr notwendig zum Anmelden das Smartphone zu nutzen sondern es besteht die Möglichkeit den zweiten Faktor über die Smartwatch abzulesen.

Authenticator 2FA

Dieses ist dann tatsächlich hilfreich um unterwegs sich direkt anzumelden. Das Thema Sicherheit durch 2FA ist im Artikel "Zweistufige Anmeldung oder Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) bei Onlinediensten (Datensicherheit und Datenschutz) bspw. per OTP (One-Time Password, Einmal-Passwort) App" umfangreich vorgestellt worden.
 

AKTUELLER HINWEIS 05/2020:
Derzeit scheint durch ein Update beim Google Authenticator  ein Update eingespielt zu sein, dass zwar ein Backup der OTP ermöglicht, aber derzeit ist die Wear OS Unterstützung nicht vorhanden. Persönlich hoffe ich, dass hier Google noch eine Korrektur nachreicht und kann nur empfehlen hier die Kommenatere zur App im Blick zu behalten. Alternativ gibt es wohl noch andere Apps die auch Wear OS unterstützen. Hier freue ich mich auf Erfahrungsberichte in den Kommentaren hier im Artikel.

 

5. Google Notizen

Neben der Kalenderfunktion (wo ich jedoch keine Termine eintragen kann) sind Notizen ebenfalls etwas, dass ich gerne nutze und hier ebenfalls ein Dienst von Google genutzt wird.

Google Notizen
App Notizen
Play Store Der Dienst Google Keep kann sowohl per App als auch online unter https://www.google.com/keep/ aufgerufen werden.

Wear App Keep

An der Smartwatch können nun Notizen hinzugefügt werden und vorhandene Notizen betrachtet werden.

6. Google Fit - Fitnes/Sport Tracking

Zum Fitnestraining sind sicherlich die App von Garmin wesentlich besser geeignet, aber eine reine Erfassung der sportlichen Tätigkeit ist per Google Fit ebenfalls möglich.

Google Fit
App Google Fit
Play Store Durch die Verknüpfung von Google Training auf eine der Knöpfe meiner Smartwatch kann eines der Trainings direkt gestartet werden wodurch die Uhr Trainingsdauer, Trainingsstrecke und Herzfrequenz misst.

Google Fit Training starten

Als Trainingsarten stehen neben den letzten Aktivitäten auch:
  • Radafahren
  • Walking
  • und andere Aktivitäten zur Verfügung.
Das Tracking von Yoga oder Radfahren ist unproblematisch.

Google Fit Radfahren

Iritierend ist jedoch, dass trotz wasserdichter Smartwatch die Aktivitäten Schwimmen nciht zur Verfügung stehen.

Natürlich können hier andere Schwimmtracking-Apps mit eigenen Benutzeraccount genutzt werden. Als Beispiele sind hier Da ich aber gerne die Aktivitäten in einer App habe erfasse ich mein Schwimmtraining als "Laufen" und ändere später in der Google Fit App die Aktivität.

Schwimmtraining erfassen

Hiermit ist es, wenn auch nachträglich, mit Google Fit möglich die Aktivität zu erfassen.

7. Everhome - Beispiel zur SmartHome Steuerung

Tatsächlich gibt es auch für das Smarthome einige Apps die Geräte steuern von der Hue Lampe bishin zur Everhome App. Im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil I - EzControll mit HomeDroid, Funksteckdosen und Everhome Cloudbox" habe ich die Everhome Lösung vorgestellt und unter "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil III - Steuerung Smart Home mit Amazon Alexa und Google Home im Vergleich" ist die Steuerung per Sprache vorgestellt worden.

everHome Smart Home
App Everhome
Play Store
Aber auch per Smartwatch kann ich nun (selbst unterwegs) die Geräte steuern...

Everhome auf Wear OS

allerdings mag ich hier weiterhin die Option der Steuerung per Sprache über das Smartphone.

8. Google Maps - Navigation

Schon am Smartphone sowie am Tablet nutze ich Google Maps wie im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil VII - Smarte Navigation auf Reisen mit Bus, Bahn, Auto und zu Fuß" beschrieben und kann nun auch die Navigation an der Smartwatch weiter verwenden.

Maps – Navigation und Nahverkehr
App Google Maps
Playstore Dabei wird die Navigation am Smartphone gestartet und auf der Smartwatch erscheinen Richtungsanweisungen. Abseits davon kann die Navigation auch von der Uhr gestartet werden.

Navigation an der Smartwatch

Dieses funktioniert aber nicht nur mit der Google Maps app sondern auch mit Wanderapps wie "Komoot — Fahrrad, Wander & Mountainbike Navi" die ich mir bei Gelegenheit einmal näher ansehen mag.

Fazit

In der Summe sind die Wear OS Apps eine gute Erweiterung zum Smartphone und verhindern oftmals, dass ich hier mein Smartphone betrachte und tatsächlich wesentlich schneller über die Uhr zum Ziel komme.

Gerade beim Reisen oder wenn es um Benachrichtigungen (wie Mails) oder das mobile Bezahlen geht bin ich mir sicher, dass hier die Uhr noch mehr Komfort als mein Smartphone bietet.

Insgesamt war es eine gute Entscheidung sich für die Smartwatch mit Android zu entscheiden und hier innerhalb eines Ökosystems zu bleiben, selbst wenn ich hier für die Nutzung von Google Fit beim Schwimmen ein wenig tricksen musste.

Technisch fasziniert hat mich, dass teilweise die Apps eine Erweiterung des Bildschirm vom Smartphone sind und teilweise die Apps direkt auf der Smartwatch laufen. Als Beispiel ist hier der Google Authenticator zu nennen, der ohne Verbindung zum Smartphone mir keine Codes liefert während Google Pay komplett unabhängig vom Smartphone funktioniert. Ebenso dürfte hier Google Fit die Daten erfassen und erst beim nächsten Kontakt (im Sinne einer Verbindung) zum Smartphone das getrackte Training übertragen.

Neben der Sprachsteuerung ist dieses tatsächlich ein Fortschritt in der Nutzung von Technik und zeigt einen schönen Blick auf die Möglichkeiten. Wenn ich mir die AR (Augmented Reality) Navigation von Google Maps ansehe,hier werden Informationen über das Kamerabild wie Straßennamen oder Anweisungen wo lang es geht eingeblendet, kann ich mir tatsächlich gut vorstellen ebenfalls eine smarte Brille zu verwenden...auch wenn ich hier die Bedenken im Bereich Datenschutz noch am ehesten nachvollziehen kann. Im industrielen Umfeld denke ich aber tatsächlich, dass Google Glas und andere Techniken unterstützend sind.

Wobei mir Gesichtserkennung als sehr hilfreich erscheint um hier sich endlich einmal den Namen des Kollegen zu merken der morgens immer an der Kaffeemaschine anzutreffen ist ;-).


 
Hinweis: Smart Home im Alltag

Im Laufe der Zeit wird auch das Leben mit Technik immer intelligenter. Entsprechend habe ich auf der Seite "Smart Home" unsere Erfahrungen mit Amazon Echo (Alexa) und Google Home sowie vernetzte Dienste zusammengestellt und auf der Seite "Smartwatch" finden sich die Erfahrungen mit unterschiedlichen smarten Geräten am Handgelenk.




Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Samstag, 26. Oktober 2019
21:41 Uhr

Bildungsurlaub Grundlagen Projektmanagement (Projekte organisieren und erfolgreich durchführen Projektmanagement) @vhswiesbaden

Neben der Ausarbeitung zweier Schulungen zum Berichtswesen mit SAP Controlling mit besonderen Schwerpunkt auf Hocshchulcontrolling und Hochschulberichtswesen sowie in 2019 hoffentlich zwei ebenfalls abgeschlossene SAP Buchprojekte sind auch an der Arbeit immer wieder Projekte zu bewältigen, so dass ich hier das Angebot der Volkshochschule (VHS) Wiesbaden zum Thema "Grundlagen Projektmanagement" sehr ansprechend fand und tatsächlich meinen Bildungsurlaub in Wiesbaden verbrachte.

Zum Thema Projektmanagement bietet die VHS Wiesbaden auch noch weitere Veranstaltungen an, wie auf ihrer Internetseite unter "Programm > Beruf und Kariere > Projektmanagement" zu sehen ist.


VHS (Volkshochschule) Wiesbaden

In der Kursbeschreibung zum Bildungsurlaub sind folgende Punkte festgehalten.

T50900BU Projekte organisieren und erfolgreich durchführen Projektmanagement

Unklare Kompetenzen, Aufgaben und Ziele sowie unrealistische Planung lassen viele Projekte scheitern. Selbst jahrelange Mitarbeit in Projekten bringt nicht automatisch das know-how eines Projektleiters.
In diesem Seminar lernen Sie, wie man Projekte definiert, sie systematisch gliedert, plant, durchführt und auswertet. Sie lernen die wichtigsten Methoden und Werkzeuge und ihre Anwendung kennen. Sie erkennen Probleme in Organisation und Projektabwicklung und die Anforderungen an den Projektleiter.

Projektinitialisierung:
• Stakeholderanalyse, Zieldefinitionen, Risikoanalyse, -management , Vorgehensmodelle, Kommunikationsmatrix, Teambildung, Konfliktanalyse

Projektplanung:
• Projektstrukturplan, Meilensteine, Netzplantechnik, Ressourcen- und Kostenplanung, Aufwandsschätzung, Prioritäten

Projektkontrolle und -steuerung
• Basisplan, Tracking, Soll/Ist Vergleiche, Was-Wäre-Wenn, Earned Value, Trendanalysen

Projektabschluss

Die einzelnen Einheiten werden anhand eines Beispiels praktisch geübt.


Der Bildungsurlaub wird dabei von von SIegfried Reuscher / Projektmanagementdienstleister (siehe XING Profil) angeboten.
 

Motivation und Erwartungen - Bildungsurlaub Projektmanagement

Meine Gründe sich intensiver mit den Methoden des Projektmanagement zu beschäftigen sind auf der einen Seite durch laufende Projekte aber auch durch anstehende größere Veränderungen wie der Wechsel von ERP zu S/4HANA und etwaige weitere künftige berufliche Herausforderungen zu sehen.

Meine Erwartung an diesen Bildungsurlaub waren die Grundlagen und Methoden näher zu lernen und dieses Wissen dann auf meine tägliche Arbeit übertragen zu können.

Ob diese Erwartung erfüllt worden sind und wie der Ablauf dieser persönlichen Weiterbildung war möchte ich in den folgenden Abschnitten für die einzelnen Tage schildern und hoffe hier einen guten Überblick in die Veranstaltung aber vielleicht auch Lust auf das Thema Projektmanagement wecken zu könnnen.

Persönlich hilft es mir immer am Ende des Tages das Gelernte noch einmal festzuhalten und zusammenzufassen, was im Einzelnen besprochen worden ist auch um offene Fragen am nächsten Tag erneut anzusprechen.

Ohne das Fazit vorwegzunehmen ist die Teilnahme an der Weiterbildungsveranstaltung naturgemäß wesentlich umfangreicher, so dass ich hier zum Vertiefen auf jeden Fall das entsprechende Seminar empfehlen kann.

 

Tag 1 Projektdefinition, Stakeholder und Zielstrukturplan


Durch eine relativ kleine Gruppe von 9-10 Personen war die Atmosphäre in der Gruppe positiv und wir konnten im Laufe der Woche uns in Gruppenarbeit intensiver mit den erwähnten Beispiel beschäftigen aber auch in der Diskussion während der Veranstaltungen nach meiner Wahrnehmung auch untereinander uns austauschen und gegenseitig Impulse geben.

Nachdem wir uns gegenseitig vorgestellt hatten und die Motivation zur Teilnahme geklärt war kam direkt der theoretische Unterbau zum Projekt in den engeren Blick.

Der Begriff Projekt ist hier nicht nur durch DIN 69901 definiert sondern auch in den Merkmalen Dauer, Mittel, Ressourcen und Aufgaben zuzuordnen. Besonders die Einmaligkeit sowie eine zentral verantwortliche Person stellen dabei wichtige Komponenten dar.

Ein grundsätzlcihes Vorgehensmodell im Projaktmanagement sind die einzelnen Stufen des Wasserfallmodells.

Hier werden die Schritte in
  1. Definition
  2. Entwurf
  3. Realisierung
  4. Einsatz
unterteilt.

Aber ohne Menschen, dei auch unterschiedliche Interessen haben, ist auch ein Projekt nicht denkbar. Neben der Projektleitung sind dieses insbesondere die Stakeholder, welche sowohl Betroffene als auch Beteiligte sein können. Hier ist es ein Vorteil sich schon im Vorfeld über die einzelnen Akteure sowie ihre Rollen innerhalb eines Projektes bewust zu werden und diese auch einmal festzuhalten.

Projektumfeldanalyse und Stakeholder

Gerade die Projektumfeldanalyse erscheint zum Start eines Projektes hilfreich um sich über die Rahmenbedingungen klar zu werden. Das danach die einzelnen Stakeholder in Aktive (wie Auftraggeber, Kunde, Organisatonseinheit Leitung sowie Projektleitung und Team) als auch Passive wie Behörden, indirekt Betroffene und nicht zuletzt auch Familienmitglieder berücksichtigt werden müssen erscheint auf der einen Seite nachvollziehbar ist aber sicher oft auch nicht im bewusten Focus.

Persönlich konnte ich für mich die Deifnition eines Projektplans in der die verschiedenen Wege des Austausch der einzelnen Stakeholders sowie der Methode wie diese über aktuelle Entwicklungen sich austauschen und motiviert werden als besonders hilfreiches Instrument mitnehmen. Zur Einordnung der einzelnen Personen erscheint auch die RACI Matrix als ein einfaches Instrument, dass  die unterschiedlichen Rollen der Personen darstellt.

RACI Matrix

Die RACI Matrix bildet ab wer Verantwortlich ist (Responsible), die Kosten träger (Auftraggeber / Accountable), Mitspracherecht hat und befragt werden muss (Consulted) und wer informiert werden muss (Informed)

 

V-Modell

Anhand des V-Modells werden die Auftraggeber und Auftragnehmer Aufgaben zusammengefasst sowie die Wechselbeziehungen zwischen eben diesen.Hierbei ist zwischen den einzelnen Punkten stets eine Verifizierung und Validierung erforderlich bspw. zwischen der Komponentenspezifikation und Test eben dieser Komponenten.

Ebenso wichtig sind aber auch die Definiition von Zielen sowie ein Zielstrukturplan indem das Projekt nach Zielklassen, Zielunterklassen, geforderten Ausmass und etwaige Wünsche untergliedert werden kann.

Fallbeispiel:

Damit jedoch nicht nur die Theorie im Rahmen der Weiterbildung ein Thema war wurden wir auch mit einer Fallstudie für das Projektmanagement in Gruppenarbeit konfrontiert. Hierbei ging es um die Aufgabe "Umbau eines Frachtschiffes zum Tiertransporter in den wir dann die gelernte Theorie umsetzen konnten.

Praktische Übungen Tag 1 - Stakeholderanalyse und Zieldefinition

Anhand von Projektunterlagen mussten wir die einzelnen relevanten Stakeholder identifizieren und diese dann der anderen Gruppe im Rahmen eines Vortrages vorstellen.

Hierbei hatten wir als Gruppe auch direkt Rückmeldung zum Vortragsstil und Inhalt erhalten. Eine weitere Aufgabe war dann anhand der Unterlagen ein Zielstrukturplan zu entwerfen indem die einzelnen Ziele zusammengefasst worden sind und später ggf. ein Lastenheft erstellt werden kann.
 

Tag 2 Risikomanagement und Projektteam


Der Tag began mit einer Wiederholung der am Vortag behandelten Punkte, so dass wir sowohl über die Projektdefinition, das CAIRO Modell (als Erweiterung zu RACI durch ein O wie obsolet) sowie die Definition eines Wasserfallmodel als Projektphasenmodell sprachen um dann intensiver in das Thema Projektrisikomanagement einzusteigen.

Projektrisiko

Neben den unterschiedlichen Projektrisikoarten (Ressourcen, Organisation, technologische oder auch geschäftliche Risiken) ging es konkret zur Risikoanalyse und der Frage, wie diese quantifizierbar sein können und mit welchen Methoden etwaige Risiken erhoben werden können.

Gerade die Unterschiedung nach Tragweite und Wahrscheinlichkeit half hier schon die einzelnen Risiken zu gewichten und passend einzuordnen. Ein weiterer wichtiger Punkt waren dann die Maßnahmen die im Rahmen eines Projektmanagement zum Umgang mit den einzelnen Risiken getroffen werden können.

Dabei sind vorbeugende und im Falle eines Risikoeintritts auch die eventual Maßnahmen direkt verbunden mit Entscheidungen festzuhalten und Verantwortliche sowie Termine zu benennen.

Eine wichtige Unterscheidung ist dabei zwischen Fakten und Risiken vorzunehmen.

Projektorganisation

Nachdem nun die einzelnen Definitionen und Analysen abgeschlossen sind konnte ich auch intensiver mit dem Start eines Projektes beschäftigt werden indem unter anderen eine Projektmappe angelegt wird, aber auch die unterschiedlichen Formen einer Projektorganisation vorgestellt worden sind.

Zur Unterstützung einer Projektorganisation sind auch verschiedene Softwarelösungen am Rande angesprochen worden neben Enterpriselösungen sind hier MS Project aber auch OpenProject bzw. Project Libre erwähnt worden, was ich mir beides noch näher anschauen möchte.

Im Artikel "Unterschiedliche Möglichkeiten des Projektmanagement von der Projektplanung, Projektabrechnung und Projektdokumentation bis hin zum Einstieg in das SAP Modul Projektsystem PS" bin ich auch schon einmal auf einige Softwarelösungen eingegangen würde aber nach dieser Veranstaltung noch einige andere Anforderungen an eine Projektplanung setzen und hier mir tatsächlcih die erwähnten Produkte näher ansehen.

Zur Projektorganisation wird zwischen der Ablauforganisation in der die einzelnen Methoden (V-Modell), Vorgehensweise und Leitlinien definiert werden und der Aufbauorganisation in der die Personen und ihre Tätigkkeiten festgehalten werden.

Neben den einzelnen Formen der Organisation wie Linienorganisation, Task Force, Matrix Organisation oder Stabs-/Einflussorganisation wurden hier auch dieTeambildungsprozesse sowie eine Checkliste zu den einzelnen Aufgaben und Personen im Team festgehalten.

Hier ist auch ein wichtiger Punkt das Konfliktmanagement durch das schon im Vorraus Methodik und Umgang mit schwierigen Situationen etwas abgefangen werden kann.

Interessant für mich war hier auch die besondere Rolle des Lenkungsauschuss und die Unterscheidung oder Identität von Projektmanagement und Projektleitung als Personen.

Praktische Übungen Teil 2

Anhand des Anwendungsfalls identifizierten wir die einzelnen Risiken und stellten diesen entsprechende Maßnahmen gegenüber. Hierbei ist ein besonderes Thema, wie tief die einzelnen Risiken gegliedert werden.

Als Beispiel ist hier die Risikoanalyse unserer Gruppe ein gutes Beispiel:

Risikoanalyse Schiffsumbau

Wähend wir hier nur das Risiko zum Zustand des noch nicht gelieferten Schiffs erfasst haben, könnte dieses Risiko noch wesentlich tiefer geglieder werden:

So ergibt sich neben einer Kostenexplosion aus dem Zustand des Schiffs unter anderen folgende Punkte:

  1. Schiff ist nicht mehr umbaufähig
  2. Schiff kommt nicht an
  3. Schiff fällt in der Werft auseinander und blockiert die Werft
Die einzelnen Risiken sind hier treffend und möglichst konkret zu beschreiben auch um passende vorbeugende und eventuale Maßnahmen treffen zu können


Auch hier war es besonders hilfreich im Rahmen einer Präsentation passende Rückfragen zu erhalten und sich mit diesen auseinander setzen zu können.

Im Ergebnis merkten wir, dass im ersten Moment eine zu große Klammer um mehrere Risiken gefasst wurde.

Insbesondere stellt sich bei dieser Methode immer wieder die Frage, wieviel Energie in die Risikoanalyse gesteckt wird und welche Folgen ein Verzicht oder Ausbleiben einer  ausreichenden Analyse der Risiken haben kann.
 

Tag 3 Die Projektplanung zum Strukturplan


Im Rückblick betrachteten wir noch einma die Risikoanalyse, die unterschiedlichen Organisationsformen sowie die einzelnen Phasen der Teambildung nebst der Frage wie bei Konflikten umgegangen werden kann.

Danach gingen wir aber direkt in die Projektplanung über und machten uns Gedanken darum welche Stufen eine Planung durchlaufen muss. Als Hilfsmittel war hier der Projektstrukturplan das Mittel der Wahl in den dei einzelnen Schritte im Projekt strukturiert aufgezeichnet werden können.

Arbeitspakete als Tätigkeiten und Sammler

Die einzelnen Ebenen unterscheiden dabei einen objektorientierten oder einen funktionsorientierten Ansatz. Eine weitere wichtige Unterschiedung ist zwischen Meilensteine und Arbeitspaketen zu treffen. Wichtig bei den Arbeitspaketbeschreibungen ist es hier zu unterscheiden zwischen den Sammelbegriffen und etwaigen Tätikeiten.

Neben den Projektstrukturplänen sind auch noch weitere Strukturpläne von Bedeutung um zu erkennen auf welche Ressourcen in welcher Gewichtung zugegriffen wird.

Strukturplan

Dabei sind als weitere Eleemente

  1. Organisationsstrukturplan
  2. Ressourcenstrukturplan
  3. Kostenstellenstrukturplan
  4. Kostenartenstrukturplan
benannt um hier die Nutzung von Personen und Material innerhalb des gesamten Unternehmens auch abzubilden.

Bei der Planung ist auch immer eine Frage, wie mit Zeitreserven umgegangen werden kann.

Hierbei sind in den einzelnen Punkten auch SIcherheitsbedürfnisse vorhanden die in der Planung der Dauer einer bestimmten Tätigkeit Berücksichtigung finden werden. Diese können über ein GANTT Diagramm entsprechend abgebildet werden.

Mit dieser Methode ist der zeitliche Verlauf der einzelnen Tätigkeiten festgehalten.

Eine differnziertere Methode stellt hierfür die Netzplantechnik dar in der die einzelnen Aufgaben nach ihrer Abhängigkeit dargestellt werden.

Dabei können sowohl unterschiedliche Beziehungen zwischen den einzelnen Aufgaben (Anordnungsbeziehungen) gebildet werden als auch diese so dargestellt werden, dass auch ein kritischer Pfad abgebildet werden kann. Insbesondere die einzelnen Vorgangsknoten haben hier Beziehungen untereinander die am folgenen Beispiel deutlich werden kann.

Netzplan und kritischer Pfad

Durch die zeitliche Abfolge (Dauer) der einzelnen Punkte innerhalb des Netzplan
ist auch der kritsichen Pfad offensichtlich. Sofern an der untersten Tätigkeit Zeit eingespart werden kann, nützt dieses nur insoweit etwas bis die nächste Tätigekit die längste Dauer hat und damit Teil des kritischen Zeitpfades ist.

Neben der Planung der einzelnen Tätigkeiten und Vorgänge muss aber auch ein Blick auf die Ressourcenplanung geworfen werden.

Ein klassischer Fehler ist dabei, dass die Projektleitung sich selbst mit der vorhandenen Kapazität nicht einplant und somit hier entsprechende Probleme entstehen. Sowohl durch die Projektplanung, Kontrolle und organisatorische Tätigkeiten bleiben dann möglicherweise andere Punkte liegen oder aber der Tag muss um einige Stunden verlängert werden.
 

Praktische Übungen Tag 3 - notwendige Arbeitspakete zum Schiffsumbau


Neben einer Aufschlüsselungen der in unserem Schiffsumbauprojekt erforderlichen Tätigkeiten haben wir diese Vorgänge auch unterschiedlich durch Sammler und Tätigkeiten sowie Meilensteinen erfasst und in einer Bezeihung gestellt. Dabei sind für die einzelnen Aufgaben auch die Zeiten erfasst worden und in bieden Gruppen ergibt esich ein entsprechendes Übersichtsbild auf die vorhandenen Aufgaben.

Aufgabenbeschreibung

Hier sind die Arbeitspaketbeschreibungen nach den einzelnen Schritten zum Umbau des Schiffs gegliedert... ebenso kann aber auch nach den Fachabteilungen eine Gliederung erfolgen.

Tag 4 Projektkostenplanung und Projektkontrolle

Nachdem am Vortag der Projektstrukturplan, als zeitliche Abfolge von Tätigkeiten, erfasst worden ist und die einzelnen Netzwerkknoten zur Identifikation des kritischen Pfades betrachtet worden sind nutzten wir den Tagesbeginn damit uns noch einmal einzelne Definitionen näher anzusehen.

Gerade bei der Definition von Meilensteine, im Sinne eines Projektmanagements, erscheint es sinnvoll diese auch in einzelne Klassen aufzuteilen.

Andernfalls würden bei einer Vielzahl von Meileinsteinen hier die Übersicht verloren gehen.


So können Meilensteine für das Management gesetzt sein, ebenso als Interfacepunkte an denen Informationen an die Fachabteilungen übergeben werden sollten.

Hierbei ist ein besonders wichtiger Punkt Projektmeilensteine von Deadlines oder Fristen zu unterscheiden.
 

Analyse des kritischen Pfades und kritischer Projektpunkte

Der kritische Pfad eines Projektes als längste zeitliche Abhängigkeit innehralb eines Projektstrukturplans stellt das Nadelöhr der Anordnungsbeziehungen zwischen Vorgänger und Nachfolger der einzelnen Vorgänge dar. Die tatsächliche Reihenfolge ist zwar ein krtischer Vorgang, aber kein risikobehafteter Vorgang, so dass die Netzplatechnik von der Risikoanalyse abzugrenzen ist.

Kritische Punkte innerhalb eines Netzplans können nebenbei durch die Differenz von FMA (frühest möglicher Anfang) und SMA (spätest möglicher Anfang) ermittelt werden. Hier werden die Projekttage vorwärts zum Projektende als auch rückwärts vom Projektende berechnet. Auf Arbeitsvorgängen mit 0 liegt keinerlei zeitlicher Puffer vor, so dass dieses die kritischen Punkte sind an den angesetzt werden kann.

Ein wichtiger Punkt der Netzplantechnik ist hierbei tatsächlich, dass nur diese Punkte vernetzt werden sollten, die auch vernetzt sind.

Schätzung / Qualifizierte Planung des zeitlichen/ressourcielen Aufwand

Neben der Netzplantechnik ist auch die Schätzung des Aufwands an Personentagen ein wichtiger Punkt um den Aufwand für die einzelnen Arbeitspakete zu schätzen.

Während sich bei der Analogie Methode auf vorherigen Erfahrungen berufen wird stellt die Delphi Methode ein Austausch unter Experten dar und das Function-Point-Verfahren rechnet die Zeit aus einzelnen Arbeitsschritten auf die Gesamtanforderung hoch.


Neben der zeitlichen oder termintreue Planung ist auch die ressourcentreue Planung ein wesentlicher Punkt. Insbesondere sollte dabei das Mitarbeitergebirge beachtet werden, wonach für eine bestimmte Täigkeit nur ein entsprechender Anteil an der Arbeitszeit der Beschäftigten tatsächlich benötigt wird und einzuplanen ist.

Beim Auftreten mehrere Anforderungen in einer Abteilung (Stichwort Matrix Organisation) kann es schon zu Zielkonflikten kommen. Grundsätzlich kann hier durch die Setzung von Prioritäten in der Abteilung gearbeitet werden oder alternativ per Multitasking jeweils abwechselnd an Teilstrecken der Aufgaben gearbeitet werden. In der Praxis ist dieses aber dann im Ergebnis ebenso lange, nur dass zwischendurch Teilergebnisse vorliegen könnten,

Jedes Projekt wandelt auch entsprechende Ressourceneinsätze in Projektkosten um.

Hier bietet Microsoft Excel die Möglichkeit durch Pivot Listen in Tabellen umzuwandeln.
Im Artikel "Buchempfehlung »Excel Pivot-Tabellen für dummies« von Martin Weiß ( tabellenexperte.de )" kann ich weiterhin eine sinnvolle Weiterbildungsmöglichkeit durch ein gedrucktes Buch zum Thema empfehlen.

Projektkostenkalkulation

Um eine Kostenentwicklung zu betrachten kan ein Kostenentwicklungsplan neben den einzelnen Kosten als Säulen auch ein Liniendiagramm zur Darstellung der kumulierten Kosten dargstellt werden.

Gerade bei der Projektkostenkalkulation liegen oftmals vier Fehler vor.

Die Kostenplanung erfolgt auf Basis der einzelnen Projektphasen und des bewerteten Material und Zeiteinsatzes der einzelnen Ressourcen. Liegen diese nciht vor, kann auch kein Budget angesetzt werden. Auf der anderen Seite kann eine zu detailreiche Planung auch zu viele SIcherheitszuschläge erhalten, so dass auch hier etwas Vorsicht gewahrt sien sollte.

Ist der Aufwand jedoch zu optimistisch geschätzt kann Unvorhergesehenes die Planung komplett über Bord werfen, während ein zu eingeschränkter Blickwinkel die Expertise aus den Fachabteilungen sinnvoll macht.


Die auf diese Weise erfasste Planung wird als genehmigte Planung als Soll für den Projektverlauf angesetzt und ermöglicht es hier einen Soll/Ist Vergleich im Rahmen der Projektkontrolle zu ermöglichen.

Hierdurch greifen Planung->Realsiiserung-> Kontrolle und Steuerung ineiander über.

Entsprechend wichtig ist hier aber eine zeitnahe Rückmeldung innerhalb der einzelnen Vorgänge.

Dieser Basisplan kann dann noch entsprechend angepasst werden, bei absehbaren Termnüberschneidungen.

Basisplan

Der sogenannte Basisplan wird im Laufe des Projektverlaufes immer wieder als Vergleichsgröße (Schatten) zum tatsächlichen Verlauf des Projektes herangezogen.

Um dne Projektfortschritt zu bewerten gibt es in der DIN 69903 eine Definition von Größen die den Fertigstellungswert anhand bewerteter Arbeit bewerten.

  • PV Planed value stellt die geplanten Kosten des Projektes dar
  • EV earned value ist der Mehrwert der geleisteten Arbeit im Vergleich zum Planansatz Verschiebt sich das Projekt über den geplanen Terminbeginn verringern sich auch die geplanten Kosten bis zum geplanten Projektende im Vergleich zum Plan (Blickpunkt ist hier der Monat 3 als Projektstart, auch wenn das Projekt eigentlich zum Monat 1 hätte starten sollen
  • Die AC Actual Cost stellen dafür die tatäsclich angefallenen und gebuchten Kosten dar

Als Varianzen können hier Kosten und Zeitvarianzen betrachtet werden.

SV schedule variance = EV-PV
CV cost variance = EV - AC

Gerade bei den AC können ungeplante Einflüsse wie Tarifsteigerungen oder Mehrkosten die Kosten erhöhen und zur Kostenabweichung führen.

Ein weiterer Punkt. der auch für die Risikovorsorge genutzt werden kann ist die Meilenstein Trend Analyse in der durch Statusberichte anhand der Berichtstermine und Meileinsteine entsprechende Verschiebungen im Projekt erkennbar werden.

Ein wichitger Punkt zur Kontrolle und Vorlage für den Lenkungsausschuss sind Quality Gates in denen die einzelnen Teilabschnittsergebnisse gesammelt und ein weiteres Vorgehen erst nach Freigabe erfolgen kann.

Übungen Tag 4 - Anordnungsbeziehungen und Kritische Pfad Analyse unserer Vorgänge

Als Teil der Planung wählten wir nun die Netzplantechnik um die geplanten Arbeitsvorgänge und Abhängigkeiten an unseren Schiffsumbau näher zu betrachten und diesen in der richtigen Reihenfolge zu setzen.

Da der Plan dann etwas größer wurde habe ich die Einzelteile zusammengeschnitten:

Schiffsumbau bis zur Zerlegung des Schiffs


Schiffsumbau Umbauarbeiten

Auch auf der Tafel war irgendwann ein Punkt erreicht dann doch die Fortsetzung durch einen Punkt zu erweitern.

Aber am Ende konnte das Schiff danndoch mit einer Verspätung fertig gestellt werden.

Schiffsumbau kritischer Pfad


Wenn wir uns die gesammelten Arbeitspakete betrachten sind diese nun doch wesentlich stärker nach zeitlichen Aspekten gegliedert.

Vergleich Arbeitspakete

Wobei diese Zeichnungen natürlich sinnvoller in einer Softwareanwendung gesammelt und dargestellt werden, so dass hier auch Abweichungen festgehalten werden können.

Ansicht Netzplan Projektmanagementsoftware

Hier sind nicht nur die Projektstrukturpläne sondern auch unterschiedliche Basispläne aber auch ein Netzplan darstellbar.
 

Tag 5 Projektende und Projektabnahme

Der letzte Tag war dann erneut einem Review auf die zuletzt besprochenen Themen gewidmet. Sowohl der Basisplan als vom Lenkungsausschuss als Grundgerüst genehmigter Abllauf als auch die Unterscheidung zwischen Plan und Soll waren dabei noch die einfachen Punkte, auf die Rückfrage an welcher Stelle ein Baseline Review erfolgen sollte wurden auch noch einmal die Besonderheiten des Change Management und gerade die Sinnhaftigkeit eines eigenen Punktes Changes als Sammler innerhalb des Projekts erfasst.

Eine spannende Überlegung, wenn auch eher technisch, war für mich die einzelnen Baselines als Archiv zu betrachten und nur eine führende Baseline als Basis für den Vergleich zum Soll im Netzplan zu verwenden.

Gerade bei der Ressourcen und Termintreuen Planung sind auch die Begriffe Earned Value und Planed Value nochmals voneinander unterschieden worden.

Planend Value stellt dabei die bewertete Leistung über die Laufzeit dar und wird aus der Baseline als genehmigter Plan betrachtet während die earned value den Mehrwert der geleisteten Kosten betrachtet. Dieses ist ein Element der ressourcenreuen Planung beim Vergleich des Projektfortschritt zum Soll (Wert der laut Plan verbraucht werden soll ist hierbei oftmals vom tatsächlich abzusehenden Verbrauch zu unterschieden.

Immerhin die actual Cost kenne ich schon aus dem Controlling als bisher angefallene IstKosten. :)

Auch abseits davon sind die Verknüpfung von Ressourceneinsatz und anfallenden Kosten etwas, dass seitens Controlling immer wieder gerne betrachtet wird.

So sind die geplanten Projektkosten durch die mit Kosten gewichtete Ressourceneinsätze pber Personal, Material aber auch Finanzierungen in der Kostenartenrechnung absehbar.

Passenderweise widmete sich der letzte Tag des Bildungsurlaub dann dem Projektende, was mit einer Projektabnahme durch den Kunden abgeschlossen wird.

Hilfreich istvhier ein Abnahmeprotokoll durch das nich nur die Projektbeschreibung noch einmal aufgeführt ist sondern auch schriftlich die Abnahme oder Ablehnung festgehalten wird. Gerade bei Problemen sollte darauf geachtet werden, dass tatsächlich alles was nicht moniert worden ist als abgenommen gilt. Gerade wenn das Werk erstellt ist fehlt es seitens des Auftragsnehmer gegenüber Auftraggeber auch an Druckmitteln um etwaige Ausstände noch abfangen zu können.

Sollten Gründe zur Ablehnung vorliegen ist es sinnvoll hier eine Liste der Gründe festzuhalten die dann nachgebessert werden können.

Neben festgestellten Mängeln sollte im Übernahmeprotokoll auch festgehalten werden, welche Prüfungen durchgeführt worden sind und wie diese dokumentiert worden sind.

Neben externen Auftraggebern kann dieses auch sehr hilfreich bei internen Projekten sein.

Bei Softwareentwicklungen ist auch ein Akkzeptanztest (durchgeführt vom Kunden) hilfreich indem sowohl Test Szenarien als auch einzelnen Testfälle definiert und auch durchgeführt werden.

Ist das Projekt abgeschlossen und sämtliche Erinnerungen noch frsch, sollte auch eine Projektabschlussanalyse durchgeführt werden.

Hier kann nicht nur die Termintreue auf Basis der Terminplanung (siehe Basisplan) und die Wirtschaftlichkeitsanalyse durchgeführt werden sondern auch die Erfahrungen aus diesem Prpjekt in das hausinterne Vorgehensmodell überführt werden.

Danach kommt es zur Projektauflösung wodurch die einzelnen Ressourcen wieder in die Fachabteilungen zurück kehren. Ein wichtiger Punkt ist hier nicht nur der Projektabschlussbericht indem die Erfahrungen und Verbesserungen für nachfolgende Projekte festgehalten werden sondern generell der Punkt der Erfahrungssicherung (Lessons learned) die einen internen Mehrwert schaffen können.

Diese sollten jedoch auch in den einzelnen Projektabschnitten schon festgehalten sein um später ins Methodenhandbuch übernommen zu werden.

Weiteres Material

Neben der Theorie und den gesammelten Erfahrungen im Projektbeispiel betrachten wir uns auch unterschiedliche Formulare und Checklisten in denen eine Vorstellung zu den einzelnen Dokumenten und Formularen festgehalten werden konnte. Tatsächlich können hier Dokumente neben einer Projektplanungs- Projektmanagementsoftware einen weiteren Mehrwert stiften.

Als Auszug haben wir hier über Vorlagen wie:

  • Projektzielplanung
  • Projektstrukturplan
  • Funktionen und Rollendiagramme.
  • Projektkostenplan
  • Risikoanalyse
  • Statusbericht
aber auch ganz praktische Unterlagen wie Sitzungsprotokolle und Gestaltungen von Meetings gesprochen und Empfehlungen mitgenomme


Insebsondere die Merkzettel zum Beispiel zur Planung der Projekt Abschluss Sitzung mit Rollenverteilung und erforderlichen Unterlagen und Rollen der Teilnehmenden ist hier eine gute Vorlage für ein strukturiertes Vorgehen.

Dabei können viele der erwähnten Punkte zur Vorbereitung und Durchführung einer Projektsitzung auch auf "normale" Sitzungen übertragen werden und hier hilfreich sein.

Fazit Bildungsurlaub

Wenn ich mir meine Erwartungen betrachte wurden diese im Bildungsurlaub erfüllt. Mir war es wichtig einen Überblick über die Methoden de Projektmanagement zu erhalten und einige praktischen Methoden zu verinnerlichen um darauf abbauend selbst tiefer ins Thema einsteigen zu können.

Gerade in Hinblick auf vorhandene Statusberichte und Dokumentationen habe ich nun für meine tägliche Arbeit einige Punkte mitnehmen können und hoffe diese bei künftigen Projekten auch ausbauen zu können.

Gerade wenn es um die Projektantragsstellung anbelangt sind mir nun einige weitere Punkte klarer geworden aber auch bei der Durchführung von internen Projekten sehe ich derzeit abseits der technischen Unterstützung viele Methoden die mir auch an anderer Stelle sicherlich weiter helfen könnnen.

Bildungsurlaub selbst ist in den einzelnen Bundesländern geregelt jedoch stehen in allen mindestens 5 Tage zu, die oftmals als bezahlten Sonderurlaub gewährt werden. Hierbei müssen die Veranstaltungen  als Bildungsurlaub akkrediert sein und damit auch inhaltlich bestimmte Anforderungen erfüllen. Gerade als Bildungsurlaub akkredierte Veranstaltungen stellen hier aber zumeist kein Problem dar.

Für mich ist bei der Wahl des entsprechenden Angebots aber tatsächlich entscheidend inwieweit es mir etwas bringt und ich das erlangte Wissen dann auch in der ein oder anderen Form anwenden kann.

Im Rückblick auf die vergangenen Tage denke ich, dass sowohl die gerlernten Methoden als auch der Umgang mit der Herausforderung am Fallbeispiel hilfreich war und gerade die WIederholungen am Folgetag dabei geholfen haben das gelernte zu verinnerlichen und sich noch einmal selbst Gedanken darüber zu machen, wie Projektmanagement im eigenen (beruflichen) Alltag eingesetzt werden kann.

Da wir sowohl das Skriptum (Präsentation) als auch Arbeitsmaterialien als digitales und analoges Medium erhalten haben freue ich mich schon sehr darüber, dieses intensiver betrachten zu können und bin neugierig, wie de gelernten Methoden nun in meinen eigenen Arbeitsalltag integriert werden können.

Was das Bildungsurlaubangebot der VHS Wiesbaden anbelangt sind hier auch noch weitere spannende Themen zu finden und sowohl die Lage als auch die technische Ausstattung der einzelnen Räume überzeugt hier direkt. Etwas bedauert habe ich allenfalls, dass die Cafeteria wohl geschlossen ist, aber in der näheren Umgebung gibt es mehrere Möglichkeitend er Verpflegung inklusive der Versorgung mit Kaffee.

Die Teilnamekarte gilt gleichzeitig als ESWE Kombiticket, so dass hier ein Fahrauswaus zur Fahrt im VMV auf den Linien von ESWE Verkehrt und der Mainzer Verkehrsgesellschaft genutzt werden kann. Das Ticket gilt frühestens 2 Stunden vor Beginn der Veranstaltung und ermöglicht eine Rückfahrt wähend 2 Stunden nach Ende der Veranstaltung. So kann grundsätzlich auch etwas ausserhalb geparkt werden oder ganz auf die Anfahrt per Auto verzichtet werden. Wie üblich ist am Ende der Veranstlatung auch eine Teilnahmebescheinigung als Nachweis an die Teilnehmenden verteilt worden.

Zusammenfassend hat mich der Bildungsurlaub ein ganzes Stück weiter gebracht und ich freue mich schon sehr darüber nun das Ganze in der Praxis anwenden zu können.

Ebenso wie das Thema Mindmap ist mir auch das Thema Projektmanagement bisher als sehr abstrakt begenet und umso mehr freue ich mich darüber im Rahmen dieser Weiterbildung eine gute Grundlage erhalten zu haben um dieses in der Praxis ausbauen zu können. Wie im Artikel "Mindmapping und Sketchnotes im Beruf nutzen für Brainstorming oder Mind Mapping mit XMIND" beschrieben nutze ich das Instrument mittlerweile beinahe natürlich zur Entwicklung von neuen Berichtsanforderungen und hoffe, dass ich auch die Methoden des Projektmanagement auf künftige Herausforderungen anwenden kann.



Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Freitag, 18. Oktober 2019
07:47 Uhr

Berichtsdokumentation in Excel - Hyperlink auf Tabellenblätter indirekt setzen

Der Schwerpunkt der letzten Artikel lag dann doch eher auf it-nahe Themen, so dass ich heute wieder einmal zum Thema SAP und Excel etwas veröffentlichen möchte. Vielen Dank an dieser Stelle auch an Lukas (Excelnova.org) der im Artikel "Quick Tipp: Excel Arbeitsblätter durchnummerieren und ausdrucken" das Thema "Grundlagen Office - Seitenzahlen nachträglich ändern Microsoft Word, Excel, Powerpoint und Adobe Acrobat zum Beispiel für Sammelvermerken an Leitung" ebenfalls noch einmal aufgegriffen hat. Hier freue ich mich tatsächlcih sehr, dass innerhalb der Blogs auch gegenseitig eine Inspiration zu Artikeln gegeben ist :-)
 

Notwendigkeit der Dokumentation von eigenentwickelten Berichten

Wenn ich Berichte in SAP entwickele bemühe ich mich meistens darum auch eine entsprechende Dokumentation zum eigentlichen Bericht anzulegen. Sehr hilfreich ist es dabei im Bericht selbst eine Dokumentation anzulegen. Die technischen Möglichkeiten dazu sind in den Artikeln "Dokumentation von Berichtsgruppe und Berichtsdokumentation bei Report Painter und Writer Berichten" und "Kopfzeilen im Report Painter auch bei Export nach Excel verwenden" für Report Painter Berichte erläutert.

Ebenso findet sich hier eine Möglichkeit für Selektionsvarianten im Artikel "Fachliche und technische Dokumentation von Selektionsvarianten und individuelle Berichte in SAP identifizieren".

Der Nachteil ist allerdings, dass eine Menge an Dokumentationen zu einzelnen Berichten vorhanden ist, es aber an einer Übersicht aller vorhandener Berichte fehlt, so dass ich hier die Anregung einer Kollegin gerne gefolgt bin und eine Gesamtübersicht erstellen möchte.
 

Ausgangslage: Übersicht zu eigenentwickelten Berichten

Die Anforderung eine Übersicht einiger selbstentwickelter Berichte zu erstellen bin ich dann aber tatsächlich wesentlich lieber über das Lieblingstool im Controlling nachgegangen und habe eine Arbeitsmappe in Excel für diese Herausforderung angelegt.

Listen zur Auswahl von Berichtsart und wie diese aufgerufen werden

Im Tabellenblatt "Auswahl" habe ich die vorhandenen Berichtsarten unter der Registerkarte Formeln in der Befehlsgruppe Definierte Namen und hier Name definieren festgelegt.

Tabellenblatt Auswahl

Dabei sind insgesamt drei Namen definiert:
  1. D_Aufruf liefert die Art, wie der Bericht aufgerufen wird
  2. D_Berichtsart beschreibt die Art des Berichtes
  3. M_Aufruf setzt Aufruf und eine Beschreibung als Matrix zusammen
Im Tabellenblatt Übersicht habe ich nun eine Tabelle in der die einzelnen Bereiche im Ribbon Daten in der Befehlsgruppe Datentools unter Datenüberprüfung als Liste in den ersten beiden Spalten, wie in der folgenden Abbildung zu sehen, hinterlegt sind.

Tabellenblatt Inhalt

Diese Tabelle soll direkt ein Inhaltsverzeichnis aller dokumentierten Berichte liefern.

Neben den beiden Auswahlfeldern gibt es aber auch noch einige weitere Spalten, auf die ich kurz eingehe.

Die Spalte Hinweis liefert zum ausgewöhlten Aufruf noch eine kurze Erläuterung per Verweisfunktion.

Spalte Hinweis

Durch die Funktion WENNFEHLER wird dieser Hinweis nur ausgegeben wenn in der Spalte B (Aufruf) ein passender Eintrag vorhanden ist, ansonsten bleibt es leer.

Indirekter Hyperlink zum Verweis auf Tabellenblatt anhand eines Zellenwertes

Interessant ist nun noch die Spalte D in der der Berichtsname eingetragen wird und die Spalte F in der ein Tabellenblatt zur Dokumentation des Berichtes eingetragen wird.

Unter F kann dieses zum Beispiel ein Transaktionscode wie ZBUDGET oder ZLANDESMITTEL sein und das Tabellenblatt kann dann Doku_ZBUDGET sein.

Wenn ein Tabellenblatt eingetragen wird verweist deine Formel in Spalte G per Link auf dieses Tabellenblatt.

Dazu wird die Formel HYPERLINK und INDIREKT miteinander kombiniert:

Indirekt und HYPERLINK

Betrachten wir uns hier einmal den Part wenn ein korrekter Tabellenblattname in Spalte F eingetragen ist (in unseren Beispiel als der Tabellenblattname Doku_ZBUDGET in Spalte F.

Hyperlink Tabellenblatt

Der Syntax der Formel lautet:

=HYPERLINK(Hyperlink_Adresse; [Freundlicher Name])

Wobei der Freundliche Name optional ist.

In unseren Fall setzt sich die Formel Hyperlink wie folgt zusammen:

=WENNFEHLER(
  HYPERLINK("#"&F2&"!a2";INDIREKT(F2&"!D2"))
;"")

Durch Wennfehler wird der Link nur gesetzt, wenn das Tabellenblatt auch vorhanden ist.

Die Formel Hyperlink verweist dank der "#" innerhalb der Arbeitsmappe auf das Tabellenblatt welches in Zelle F2 eingetragen ist und dort auf die Zelle A2.

Als freundlicher Name wird per Indirekt aus den Tabellenblatt F2 die Spalte D2 eingetragen.

Vorlage Berichtsdokumentation

Betrachten wir uns nun das Tabellenblatt Doku_ZBUDGET wird dieses auch näher erläutert.

Tabellenblatt mit der eigentlichen Berichtsdokumentation

Hier ist dann der eigentliche Bericht etwas ausführlicher erläutert.

In diesem Beispiel verweise ich direkt auf einen Bericht der unter "Mehrjahresvergleich im Recherchebericht mit Beschränkung von Aufwand und Ertrag für das laufende Geschäftsjahr bis aktuelle/selektiere Periode/Jahr und komplette Perioden der Vorjahre sowie übertragene Jahresendsalden" technisch beschrieben ist und eigentlich mit einer "Zeichnung" recht gut zusammengefasst werden kann:

Berichtsdokumentation Mehrjahresvergleich

Eben diese Grafik kann ich dann ebenfalls ins Tabellenblatt einfügen, so dass eine umfangreiche Dokumentation von der Berichtsübersicht erreicht werden kann.

Fazit

Auch wenn Dokumentation tatsächlich ein Punkt ist der wichtig für jede Entwicklung ist dürfte der Ausdruck "Der Code ist Dokumentation genug" mittlerweile überholt sein.

Neben einer Übersicht der einzelnen Berichte sind es aber auch Arbeitsmappen selbst denen ich mittlerweile gerne eine entsprechende Formatierung und logischen Aufbau gebe.

Das in der Schule gelernte E-V-A (Eingabe, Verarbeitung, Ausgabe) Prinzip ist auch bei Excel noch immer hilfreich um etwas Struktur in die Tabelle zu geben.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Mittwoch, 16. Oktober 2019
08:58 Uhr

Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil XV- Android Wear Os

Wie schon in der Vorstellung meiner Smartwatch (siehe Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil XIV- Smartwatch Fossil Sport") erwähnt habe ich mich im Gegensatz zu meiner Frau nicht für ein Garmin OS sondern für Android Wear OS asl Betriebssystem entschieden. Von den Erfahrungen meiner Frau ist schon in den Artikeln zu lesen.

In den folgenden Abschnitten möchte ich sowohl das auf Android basierende Smartwatch-Betriebssystem vorstellen und auch auf die Gründe warum ich mich für dieses entschieden habe eingehen.


 

Was ist Wear OS?

Das Betriebssystem Wear OS (bis zum 16. März 2018 auch Android Wear genannt) ist ein auf Android basierendes Betriebssystem, dass für Wearables wie eben Smartwatches von Google gepflegt wird und von verschiedenen Smartwatchanbietern genutzt werden kann.

Die Einrichtung erfolgt über die App Wear OS und über die auch verschiedene Einstellungen für die Uhr vorzunehmen sind
.

Wear OS by Google (früher Android Wear)
Android App Wear OS
Market Link / Google Play Durch die Einrichtung über diese App wird die Uhr per Bluetooth verbunden und das Google Konto auf die Smartwatch übertragen. Ferner werden auch die Kontakte, Anruflisten, Kontakte, SMS Versand und Kalender synchronisiert.

Ein für den digitalen Alltag wichtiger Punkt ist auch, dass die Uhr Zugriff auf die Benachrichtungen zum Beispiel für Pushbenachrichtungen für eMail) erhält.

Optional kann die Smartwatch auch auf das GPS des Smartphone zugreifen, sofern nicht das eigene GPS der Uhr genutzt werden kann.

Smartwatch mit Wear OS verbinden


Auf die Einrichtung der Smartwatch mag ich hier nicht näher eingehen, da diese eigentlich eine sehr gute Benutztungsfreundlichkeit hat und die einzelnen Schritte selbsterklärend sind.

Nachdem die Uhr eingerichtet wurde kann aber ein Blick in die App bei einigen Einstellungen weiter helfen.

Android Wear OS einstellen

Schon beim Start der App können einzelne Zifferbläter für die Smartwatch ausgewählt werden. Dabei sind in den Vorschlägen (hinterlegten Zifferblättern) schon einzelne Designelemente vorhanden.


Wear OS Ziffernblattauswahl

Ich habe mich dabei bewust für ein recht dunkles Ziffernblatt "Essential Digital" entschieden.
Es gibt hinter den Menüpunkt "Mehr" allerdings noch eine Menge anderer Ziffernblätter sowie die Möglichkeit unter Google Play auf der Uhr weitere Ziffernblätter (ich würde diese als Designvorschläge beschreiben) herunterzuladen.

Ziffernblatt einstellen

Ein langes Drücken auf das Ziffernblatt an der Uhr ermöglicht es das Ziffernblatt individuell einzustellen

Watchface

Durch das orangene Zahnrad gelangen wir direkt in die App Einstellungen durch die das Ziffernblatt auf persönliche Bedürfnisse angepasst werden kann.

In der folgenden Abbildung sind die Einstellmöglichkeiten zu sehen.

Customizing Ziffernblatt

In oberen Abschnitt können die einzelnen Elemente (oder Platzhalter +) durch Symbole auf dem Ziffernblatt ersetzt werden.

Diese können aus folgende Kategorien gewählt werden:
  • Allgemein
    • Akku der Smartwatch
    • App Verknüpfung
    • kürzlich verwendetre App
    • Läuft gerade (Media)
    • Zahl ungelesener Nachrichten (die Glocke)
  • Fossil Herzfrequenz
  • Kontakt (bevorzugter Kontakt)
  • Terminübersicht nächster Termin
  • Uhr
    • Countdown bis Datum
    • Datum
    • Datum und Uhrzeit
    • Sonnenaufgang und -untergang
    • Wochentag
    • ...
  • Wetter
  • ... und weitere
Bei mir sind folgende Symbole aktiviert:
  • Nächster Termin, Datum, Zahl der Benachrichtigungen
  • Uhrzeit
  • Akkuzustand

Neben den Symbolen und damit verbundene Informationen kann aber auch die Formatierung bzw. die graphische Darstellung gewählt werden.

Über die Farbe Trennline kann ein Farbschema für die dargestellten Informationen gewählt werden. Hier habe ich mich für eine bunte Mischung entschieden. Mir gelingt es hier durch unterschiedliche Farben wesentlich leichter dargestellte Informationen zu unterschieden.

Als Hintergrundbild kann entweder ein leeres (schwarzes Bild) oder aber über "Fossil-Wählen Sie Ihr Foto" ein Bild aus Facebook oder Instagram gewählt werden.

Da empfinde ich es tatsächlich als schade, dass keine alternative Bildquelle genutzt werden kann, aber bevorzuge ohnehin kein Hintergrundbild zu verwenden.

Einstellungen Wear OS App

Neben der Einstellungen an der Uhr, wie die Elemente des Ziffernblattes, können auch noch weitere Einstellungen an der Wear OS App am Smartphone für die Smartwatch vorgenommen werden.

Wear OS Einstellungen

Unter den Menüpunkt "Ansichten"  können einzelne Infoscreens ausgewählt werden, die beim Wischen von der rechten Seite erscheinen.

Wear OS Ansichten

Für meine Uhr habe ich mich für  die nächsten Termine, Timer und die Wettervorhersage entschieden. Ich kann mir hier tatsächlich gut vorstellen, dass die verschiedene Timer zum Beispiel im Urlaub praktisch sind um beim Frühstück nicht erst ein Handy herausholen zu müssen um einen Minutentimer für Tee anzustellen.

Es stehen aber auch Daten aus Google Fit wie Herzfrequenz, Kardiopunkte oder Ziele ebenso wie Google News Nachrichten zur Verfügung.

Unter Benachrichtigungen kann ich das Telefon beim Tragen der Uhr stumm schalten sowie unter den Punkt "Uhr-Benachrichtigungen ändern" auswählen, welche App Benachrichtungen an die Smartwatch weitergeben kann.

Ein für mich wichtiger Punkt ist die Terminübersichtseinstellungen. Hier kann ich einzelne am Smartphone vorhandene Kalender (lokale, Kalender per Exchange oder über Google Benutzerkonto) auswählen die ich auch an der Smartwatch sehen mag.

Das mir die Kalendernutzung wichtig ist, ist auch schon am Eintrag "Termine verwalten unter Android mit Business Calendar 2 definitiv ein lohnendes Upgrade" zu sehen.

Hier habe ich auch die Benachrichtungen für mein Mailprogramm freigegeben, so dass die  Benachrichtigungen an die Uhr angezeigt werden. Damit ist es mir möglich sämtliche eingehende Mails auch an der Smartwatch lesen, da nicht nur der Mailbetreff sondern die gesamte Mail übertragen wird.

Hier verweise ich gerne auf meinen Artikel "Mailprogramme unter Android mit Exchange EWS Unterstützung insbesondere Aquamail".

Interessant ist die Benachrichtigung noch für Messenger. Hier werden primär die Texte übertragen. Um sich auch Bilder an der Smartwatch anzuzeigen muss der Messenger (wie zum Beispiel Threema siehe "Ein datenschutzfreundlicher Messenger am Smartphone - Threema") ebenfalls auf der Smartwatch installiert sein.


Daneben kann von hier aus auch auf die Einstellungen zum Google Assistant gewechselt werden, der aber vermutlich ohnehin schon am Smartphone eingerichtet ist. Sofern in der Smartwatch auch Lautsprecher vorhanden sind, kann über diesen auch geantwortet werden, ansonsten reagiert die Uhr auf Spracheingaben.

Unter den erweiterten Einstellungen können dann nicht nur die im Artikel zur Uhr bereits erwähnten Energiesparoptionen eingestellt werden (siehe Abbildung) sondern auch weitere Informationen zur Uhr abgerufen werden.

Erweiterte Einstellungen
 

Fazit Wear OS

Insgesamt merkt man Wear OS tatsächlich an, wie gut es mit den Android Betriebssystem am Smartphone verbunden ist und hier auch die Vorteile ausspielt.

Gerade die Benachrichtigungen und der Zugriff auf Kalender sind hier ein Vorteil und haben an sich schon einen Pluspunkt für dieses Smartwatch-OS.

Das wahre Potential wird jedoch durch die Möglichkeit der Nutzung von Apps entfaltet, auf die ich im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil XVI - Apps unter Wear OS" eingehe.

 
Hinweis: Smart Home im Alltag

Im Laufe der Zeit wird auch das Leben mit Technik immer intelligenter. Entsprechend habe ich auf der Seite "Smart Home" unsere Erfahrungen mit Amazon Echo (Alexa) und Google Home sowie vernetzte Dienste zusammengestellt und auf der Seite "Smartwatch" finden sich die Erfahrungen mit unterschiedlichen smarten Geräten am Handgelenk.




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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Montag, 14. Oktober 2019
22:49 Uhr

Erebos von @UrsulaPoznanski - Datenschutz, Datenreise und Computerspiele

Nach unseren Betriebsausflug nach Frankfurt in die "neue" Altstadt bin ich noch ein Stück weiter in Richtung Darmstadt gefahren.

Darmstadt ist nun eher ein Ort den ich stark mit beruflichen Aktivitäten verbinde (insbesondere SAP oder Arbeitsgruppen mit anderen Hocschulen) und weniger mit privaten Aktivitäten, so dass es einmal spannend war hier den Abend in einem anderen Rahmen zu beginnen.

 

Lesung "Erebos 2" von Ursula Poznanski

Am 26.September 2019 war eine Lesung Motivation genug um im Anschluss unseres Betriebsausflug nun am Abend noch etwas länger von Gießen fern zu bleiben.

Die Autorin Ursula Poznanski (ursula-poznanski.de) las hier aus dem neuen Roman "Erebos 2" und beantwortete im Anschluss noch einige Fragen.

Was Bücher anbelangt lese ich immer noch gerne phantastische Literatur und so war es für mich eine gute Gelegenheit den ersten Kontakt zu Erebos 2 im Rahmen einer Lesung wieder aufzugreifen auch wenn ich unabhängig davon schon neugierig auf die Geschichte selbst war.

In Darmstadt konnte ich dann nicht nur die ersten Worte von Erebos 2 vernehmen sondern auch an einer Lesung der Autorin teilnehmen auf die ich schon im Vorfeld neugierig war.

Bisher hatte ich Lesungen von Gedichten, Büchern und anderen Werken eher hier vor Ort erlebt (zum Beispiel durch eine Krimilesung im Weinwerk) und nun war ich neugierig wie diese in der Buchhandlung wohl gestaltet sein mag.

Neben der Lesung selbst gab es im Anschluss daran auch die Möglichkeit sich das Buch signieren zu lassen. Diese Gelegenheit nutzte ich nun nich nur für mich, sondern auch für meine Frau die mich erstmalig auf Erebos 1 vor einigen Jahren aufmerksam gemacht hatte.

Erebos 2 Lesung

Die Lesung wurde damit eingeleitet, dass sie nun erst einmal ein wenig vorlesen würde und danach Fragen gestellt werden können... da normalerweise auf die Frage nach Fragen ängstliches Schweigen im Raum steht ist die Zeit des Vorlesens eine gute Gelegenheit sich schon einmal Fragen zu überlegen.. :-)

Tatsächlich kamen dann auch einige Fragen zusammen :-).

Da "social media" auch in Erebos 2 ein wichtiger Bestandteil ist, stellte sich die Frage, wie die Autorin selbst Medien nutzt. Ihre Antwort Twitter für politische und gesellschaftliche Informationen zu nutzen und Instagram eher als Wohlfühlbereich wahrzunehmen konnte ich gut nachempfinden, auch weil Twitter für mich ebenfalls ein Medium ist, dass voller dichter Informationen ist und mir hier auch Themen nahe bringt, die mir sonst eher fern liegen.

Neben inhaltlichen Fragen zum Buch gab es aber auch viele Rückfragen zum Autorinnenleben. Beeindruckt war ich von einer einfachen aber doch durchdachten Antwort wie lange sie an einen Buch schreibt. Es sind sechs Monate, was daran liegt, dass ihre Verlage zwei Bücher im Jahr erwarten und sie hier nachgerechnet hat und so eben nur sechs Monate je Buch vorhanden sind... Offensichtlich ist Mathematik tatsächlich eine Wissenschaft, die auch zur Motivation genutzt werden kann.

Mit Blick auf mein eigenes, hoffentlich bald abgeschlossenes Buchprojekt bin ich meinen Verlag übrigens immer noch dankbar, dass sie fihren Fachbuchautoren die Zeit lassen, die das Buch braucht und selbst Verlängerungen von Fristen hier immer möglich sind, auch auch wenn ich beim aktuellen Buchprojekt derzeit tatsächlich das Gefühl habe etwas in Zeitnot geraten zu sein.

Neben der Zeitplanung für das Schreiben und entsprechenden Deadlines
war auch interessant wahrzunehmen, welchen Stellenwert die Recherche für die einzelnen Romane hat.

Auch wenn, insbesondere bei Erebos, Techniken beschrieben werden steht doch die Funktion der Technik nicht im Vordergrund sondern ihre Auswirkung auf die Gesellschaft.
Dabei ist die Technik aber nie einfach nur vorhanden sondern erscheint auch im Alltag eingebunden und wirkt auf mich in sich auch sehr schlüssig und auch durch meine eigene Alltagserfahrung nachvollziehbar.


Ein wenig zum Schmunzeln brachte mich dann tatsächlich die Entstehungsgeschichte von Erebos. Aus ihren Freundeskreis wurde ihr ein Link zu einem Spiel gesandt, wodruch die versendende Person einen Helm gewinnen konnte und sie dann ebenfalls ins Spiel einsteigen konnte.

In meiner Erinnerung gab es früher etliche Browsergames die auch im Bereich Fantasy angesetzt waren und ein solches Empfehlungssystem hatten.

Dabei war nun für Ursula Poznanski weniger das Computerspiel (dieses empfand sie eher als langweilig) aber der Gedanke, was wohl passieren würde, wenn es richtige Belohnungen durch Computerspiele geben würde... hierdurch ist ein zentraler Aspekt am Spiel Erebos hervorgetreten und bildete eine wichtige Grundlage für dieses Spiel.

Das Sprache und Geschichten immer auch das eigene Leben beeinflussen können zeigte sich auch durch ihren Bezug zur Literatur von Kurzgeschichten hin zu ihren aktuell doch einige vorhandenen Romanen.
In ihrer Schulzeit schrieb sie gerne Kurzgeschichten im Stil von Ephraim Kishon mit Bezug zum Schulalltag konnte sich aber nie vorstellen Romane zu schreiben... später schrieb sie dann Romane und kann sich heute nicht mehr vorstellen Kurzgeschichten zu schreiben... manchmal ist der Fluss des Lebens schon spannend im Bezug darauf welche Ufer erreicht werden :).


Auf die Frage, welche Bücher sie selbst gerne lesen würde und welche sie besonders geprägt hatte meinte Sie dass dieses unter anderen Harry Potter von J.K. Rowling neben einer Menger anderen Literatur sei, An Harry Potter sei jedoch zu sehen, dass Lesende sich auch auf längere Geschichten einlassen und diese begeistert verfolgen, was für sie die Motivation ist auch umfangreichere Bücher zu schreiben in denen ein Geheimnis langsam aufgebaut ist.

Was die gesellschaftliche Rolle und die Verteilung von Geschlechterrollen in ihren Büchern anbelangt sucht sie sich die Hauptfiguren passend zur Geschichte aus ohne hier groß auf Vorurteile zu achten... und da stimme ich ihr tatsächlich zu, dass die Charakter tatsächlich stark dargestellt werden unabhängig von der Geschlechterrolle... Ich glaube, dass Bücher hier wirklich auch eine Realität schaffen können und hier gesellschaftlich relevant sind.
 

Die Geschichte von Erebos

Grundsätzlich bin ich ja schnell für Bücher, insbesondere aus den Bereich Phantastik, zu begeistertn aber Erebos hat gleichzeitig einige Aspekte, weswegen ich diees gerne auch hier im Blog vorstellen mag, auch wenn es mehr in Richtung Literatur und weniger in Richtung Technik geht.

Der erste Band wurde vor fast zehn Jahren veröffentlicht (aktuell gibt es eine gebundene Auflage als Limted Edition *) und erzählt von einem Computerspiel, das in einer Schule von Hand zu Hand weitergereicht wird und nur auf Einladung gespielt werden kann.

Dabei beschränkt sich das Spiel nicht nur auf der virtuellen Welt im Computer sondern hat auch Auswirkungen auf die reale Welt in der Aufgaben erfüllt werden müssen und sich diese auch auf das Spielgeschehen auswirken kann.

Schon hier hat mich fasziniert, dass die Welt der Computerspiele mit Leveln, Rollen, Skillbäumen aber auch das Miteinander und Gegeneinander im Computerspiel ebenso thematisiert worden ist, wie das Sammeln von Daten und einer überraschenden Auflösung am Schluss.

Gerade das Thema Datenquellen, Datenflüsse aber auch die Computerspielkultur und der Wechsel vom Medium im Computer hin zur realen Welt hatten mich hier beeindruckt und die Geschichte selbst war für sich schlüssig und fand ein überraschendes aber in sich logisches Ende.

Persönlich hätte ich nicht erwartet, dass die Geschichte eine Fortsetzung erhalten würde (der Autorin ging es aber wohl ähnlich). Nun fast zehn Jahre später ist mit Erebos 2 * eine Fortsetzung erschienen die aktuelle Entwicklungen in der Technik aufgreift und nun das Computerspiel auf Smartphone und aktuelle Technik überträgt.

Im Ergebnis ist hier ebenfalls eine Geschichte in der Daten und Personen als Handlungselemente herangezogen werden und die vorhandenen Möglichkeiten von GPS Ortung bishin zu Geocaching oder mobilen Apps wie Instagram und andere Anwendungen in einer Geschichte eingebunden.

Auswirkung von Computer, Entwicklung und Datenflüsse auf die Gesellschaft


Gerade die Fragestellung rund um "Ethik der Algorithmen" (siehe bspw. auch ein Projekt der Bertelsmann Stiftung auf algorithmenethik.de) weckt das Buch ein Interesse daran sich weiter in Bezug auf die Tragweite der Entwicklung von Technik zu beschäftigen, die Frage zu stellen ob das definierte Ziel tatsächlich auf Basis von Algorithmen erreicht werden kann und wie sich hier die Technik weiter entwickeln könnte.

Ein wenig erinnert dieser Konflikt auch an die Robotergesetze ("Three Laws of Robotics") von Isaac Asimov (siehe wikipedia:Robotergesetze) und die Frage, wie Technik den Alltag beeinflussen kann.

Literatur (insbesondere Science Fiction oder Phantastik) hat oftmals schon Gedanken vorweg genommen die später dann Realität werden können oder dazu anregen sich mit aktuellen Entwicklungen auseinander zu setzen.

Daher passen beide Bücher doch hervorragend hier ins Blog zum einen um im Rahmen der Medienkompetenz auch Computerspiele besser verstehen zu können, aber auch bzgl. der Frage wie Daten miteinander verknüpft werden können und auf welche Art und Weise wohl künftig eine auf algorithmen bestehende "künstliche Intelligenz" Aufgaben bewältigen und welchen Einfluss diese hier nehmen kann.

Immerhin, das Thema Datenschutz dürfte mittlerweile auch an verschiedenen anderen Stellen ein Thema geworden sein, was vielleicht auch an der aktualisierten rechtlichen Grundlage, wie im Artikel "EU DSGVO - Info- bzw. Link-Sammlung mit Schwerpunkt auf die Umsetzung bei Blogs oder der eigenen Website (hier: Autorenwebsite, Blogger, KMU)" beschrieben relevant sein.

Gerade in Hinblick auf Social Media schwanke ich oftmals zwischen "Praktische Nutzung von social media Diensten für meinen Arbeitsalltag" und der Frage, wie Medien heutzutage genutzt werden können.

Für mich konnte ich im Artikel "Von der Bewerbungshomepage hin zum Wissenspool mein Beitrag zur Blog- und Webparade für Personenmarken #personalbrandmix" eine gute Anwort finden, denke aber durchaus, dass umfangreiche Daten im Netz sowohl in der einen als auch der anderen Richtung genutzt werden können.

 

Science Fiction und Fantasy

Entsprechend spannend ist es die Auswirkung von bestehenden Technologien oder das Weiterentwickeln eben dieser in Literatur oder auch Kurzgeschichten erleben zu können.

Hier überzeugen mich immer wieder die Kurzgeschichten im c't Magazin die es mittlerweile sogar als Podcast gibt. Unter den Autorinnen und Autoren sind mittlerweile auch etliche bekannte Namen zu finden und oftmals regen solche Geschichten im besten Sinne zum Denken an.

Wie sehr aktuelle Technik sich auch in den Büchern von Ursula Poznanski wieder finden mag kann auch in anderen Büchern gesehen werden.

Die Möglichkeiten der Augmented Reality ist Thema im Buch "Layers" * wo eine Brille beschrieben wird die für einen ausgewählten Kreis von Personen Informationen einblendet... wobei mich diese Geschichte tatsächlich ein wenig an einen klassischen Science Fiction Film erinnert.


Ein weiteres Buch in Richtung Technik und Entwicklung ist noch "Thalamus" * das sich mit Hirnforschung beschäftigt und welches Potential hier wohl noch ruht. Von der Thematik her hat mich das Buch ein wenig an Daniel Keys Charly - Flowers for Algernon erinnert..wobei hier das Buch ein vielleicht dann doch glücklicheres Ende hat.

Wenn wir uns zum Computerstammtisch treffen sind auch immer wieder fliegende Drohnen ein Thema gewesen und diese Geschichte fand sich dann bei "Elanus" * wieder, wobei diese Drohne neben Kamera auch noch das ein oder andere Extra hatte.


Abseits dieser gesellschaftlichen Tragweite sind ihre Bücher natürlich auch spannend zu lesen, was vielleicht ebenfalls ein guter Grund sein könnte... :-)

Gerade die doch eher als Dystopie angelegte "Eliria Triologie* hat uns beide sehr gefallen und steht für die Art von Büchern, die ich tatsächlich immer noch liebe zu lesen.

Geschichten die unerwartet sind, Charaktere die durchaus nicht nur strahlend sind und auch noch ein klein wenig gesellschaftlich relevantes Verhalten sind hier nicht erst seit Orwell etwas mehr als lesenswertes. Das sich die Autorin nicht auf ein Genre festlegen lässt ist auch daran zu merken, dass sie auch noch Krimis schreibt und was für mich ebenfalls noch verlockend klingt ist eine Serie die auf den Wiener Friedhöfen spielt die ich mir aber noch nicht angesehen beziehungsweise gelesen habe.

Nebenbei ist die Begeisterung für Technik und "neue" Medien etwas, dass mich hier ebenfalls immer wieder antreibt um aktuelle Artiekl im Blog rund um meine Arbeit aber auch andere it-nahe Themen zu schreiben... was sich allerdings auch in einer Nutzung von Technik zum Beispiel im Bereich Smart Home zeigt sowie in den ein oder anderen Artikel hier im Blog. :-)

*
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Samstag, 12. Oktober 2019
09:41 Uhr

Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil XIV- Smartwatch Fossil Sport

Bevor ich mich für eine neue Technik entscheide braucht es meistens wirklich mehrere Monate der Recherche und meist eines äußeren Anstosses, damit ich mich ebenfalls einmal in die Moderne bewege.

Von den Erfahrungen meiner Frau ist schon in den Artikeln zu lesen und so konnte ich auch für mich feststellen, welche Punkte an einer Smartwatch mir als besonders wichtig erscheinen.

Meine Anforderungen an eine Smartwatch

Insbesondere durch einen Besuch in London bin ich absolut begeistert von der Möglichkeit des kontaktlosen Zahlens. Sowohl im öffentlichen Nahverkehr als auch im Lebensmittelmark war es überhaupt ein Problem das Smartphone oder die Kreditkarte vorzuhalten und mittels Google Pay oder der Visa Karte auch kleine Summen zu bezahlen. Am Ende des Tages wurde dann die Gesamtsumme abgebucht.

Da ich mittlerweile sehr gute Erfahrungen mit Google Pay gesammelt habe war es mir ein Anliegen dieses ebenfalls an einer Smartwatch nutzen zu können. Ansonsten nutze ich seit einer Weile schon Google Fit am Smartphone und so war es naheliegend hier auch an der Smartwatch diese App nutzen zu können, auch wenn die Statistiken längst nich so umfangreich wie bei Garmin sind.

Hin und wieder gehe ich auch gerne Schwimmen und von daher war ein weiteres, wenn auch mit geringerer Priorität versehenes Anliegen, dass ich die Uhr auch beim Schwimmen nutzen kann.

Hardware Smart Watch Fossil Sport


Nach einigen Hin und Her habe ich mich dann für eine Smartwatch von Fossil entschieden und bin mit der "Fossil Sport" (* Amazon Partnerlink) sehr zufrieden.

Smartwatch Fossil Sport

Ein Vorteil der Uhr ist auch, dass sie eher wie eine normale Armbanduhr und nicht ganz so wuchtig aussieht. Neben der Möglichkeit die Uhr per Touchdisplay und Wischgesten zu bedienen hat sie noch drei Knöpfe (oben, Krone und unten).

Die Krone hat dabei drei Funktionen:
  1. Kurzer Druck ruft das Menü auf
  2. Langer Druck startet den Google Assistant (mit Spracheingabe, so gewünscht)
  3. Rad dient zum Scrollen durch Menüs

Einstellungen der Smartwatch

Die beiden Knöpfe lassen sich dafür in den Einstellungen frei belegen.

Hieru muss am Touchdisplay von oben nach unten gewischt werden um in die Einstellungen zu gelangen.

Touchdisplay Einstellungen

Während das helle Zahnrad (ganz oben) in die tieferen Einstellmöglichkeiten geht gibt es hier noch sechs weitere Schnellzugriffe:
  1. Flugmodus (hiermit wird Bluetooth und alle anderen Verbindungsarten der Uhr deaktiviert
  2. Helligkeitseinstellungen (per + und - kann hier die Helligkeit des Display eingestellt werden, gute Erfahrungen habe ich hier mit Stufe 2 gemacht)
  3. Energiesparmodus (dieser kann über die Ein/Aus Taste (Krone) wieder zurückgestellt werden)
  4. Pay zum Aufruf von Google Pay
  5. Theatermodus (Display bleibt solange aus, bis wieder die Krone gedrückt wird, was ideal zum Schwimmen ist)
  6. Nicht stören Modus (dürfte auch vom Smartphone bekannt sein (keine Benachrichtigungen mehr auf der Uhr)
Eine für mich sinnvolle Option ist unter den Einstellungen zu finden:

Einstellungen - Personalisieren - Tasten personalisieren

Unter  Einstellungen kann zum Punkt Personalisieren gescrollt werden und hier der Punkt Tasten personalisieren gewählt werden.

Für jede Taste kann hier eine App hinterlegt werden. Neben Wetter, Wecker oder Terminübersicht und Taschenlampe ist es hier auch möglich die installierten Apps Google Pay oder auch Google Fit-Training starten möglich zu hinterlegen.

Bildschirmsperre

Ebenfalls unter Personalisieren ist der Punkt Displaysperre zu finden.

Personalisierung - Displaysperre

Diese Displaysperre ist unter anderen erforderlich um Google Pay bei der Uhr nutzen zu können. Im Rahmen der neuen Bedingungen für Zahlungsverkehr (zweiten Europäischen Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2)) sind künftig beim Zahlen sowohl Besitz (Karte oder Gerät) und Wissen (Pin, biometrischer Abdruck, etc.) erforderlich. Mit Google Pay ist das so gelöst, dass das Gerät entsperrt sein muss und ein Gerät vorhanden ist (vergleichbar Karte und Pin).

Hier ist es so gelöst, dass beim Anlegen der Uhr die Pin/Passwort/Muster eingegeben werden muss und dann solange die Uhr getragen wird nur Google Pay gestartet werden muss um ohne erneuter Eingabe eines Geheimnis die Zahlung erfolgen kann.

Das iritiert zwar manchmal an der Kasse, da hier keine Pin Eingabe mehr erforderlcih ist, ist aber tatsächlich richtlinienkonform  :-).
 

Wechselarmbänder

Online kann die Uhr in zwei Varianten bestellt werden.

Hier habe ich mich für die Variante Rauchblau  * entschieden (siehe Foto), daneben gibt es aber auch die Variante Schwarz * .


Fossil Sport Armband

Während der Korpus mit Pulsmesser immer gleich bleibt können die Armbänder selbst gewechselt werden. Für mich war ein Silikonarmband die geeignete Wahl aber bei Fossil gibt es eine Unmenge weiterer Armbänder die zur Uhr bestellt werden können.

Dieses können vom Leder- bis zum Metallarmband alles mögliche an Optionen sein.

Auf der Seite https://www.fossil.com/de/de/watches-by-mm/mens-22-mm-straps.pageSize37.html lassen sich alle verfügbaren 22 mm Armbänder ansehen und auch im Laden lassen scih Metallarmbänder entsprechend anpassen.
 

Akkulaufzeit und Ladekabel

Der Uhr liegt ebenfalls ein Ladegerät bei, dass ein vollständiges Laden der Uhr binnen einer Stunde ermöglicht.

Ladekabel Fossil

Das Ladekabel ist schon sehr praktisch, wenn aber ein zweites zum Beispiel für die Arbeit oder im Urlaub gewünscht ist kann ein solches in schwarzer Farbe auch online bestellt werden. Als Beispiel "QHJ Charger für Fossil 4 Smart Watch" auf Amazon *.

Am ersten Tag des Testens war ich etwas erstaunt, dass am Abend die Smartwatch bei knapp 35 % Ladekapazität lag und am späteren Abend nur noch die Uhrzeit angezeigt wird.

Dieses liegt daran, dass als Energiesparoption unter
  • Einstellungen
  • System
  • Akku
ab einer gewissen Ladekapazität der Energiesparmodus aktiviert wird.

Akku Energiesparmodus

Im Energiesparmodus wird nur noch die Zeit angezeigt und die Laufzeit der Uhr verlängert sich.

Allerdings fehlen dann doch die Funktionen einer Smartwatch.

Mittlerweile habe ich für mich die geeigneten Einstlelungen gefunden und habe gegen Ende des Tages (meist Mitternacht) rund 45 % Ladekapazität bei einer für mich angemessenen Nutzung der Uhr inklusive Fitnestraining und Benachrichtigungen.

Unter Helligkeit wählte ich die zweitkleinste Stufe und habe ferner in der Android Wear Os App unter erweiterte Einstellungen die Option Display immer eingeschaltet deaktiviert und die Option Neigen um Display zu aktivieren gewählt.

Erweiterte Einstellungen - Android Wear App

Die Steuerung der Musikwiedergabe am Smartphone habe ich direkt dekativiert und ferner ist unter Personalisierung die Option "Ok Google Erkennung" deaktiviert.

Multimedia per Smartwatch steuern


Auch wenn dann an der Smartwatch im Display nicht mehr die Mediacontroll angezeigt wird, kann diese dennoch per Wisch von oben nach unten aufgerufen werden.

Media Controll an der Smartwatch

Hierdurch kann ich nicht nur die Musik am Smartphone sondern auch die Medienwiedergabe am Chromecast bspw. von Netflix steuern.

Damit ist unser Chromecast noch um ein weiteres Anwendungsgebiet erweitert.

Kleiner Exkurs: Multimedias im Smart Home

In folgenden Artikeln bin ich näher auf unser Multimediastreaming eingegangen:

Wobei dieses mittlerweile auch ganz hervorragend per Sprache gesteuert werden kann.

Dieses ist im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil II - Multimedia mit Amazon Alexa und Google Home im Vergleich " ausführlicher beschrieben.
 


Grundsätzlich könnte ich auch unter Einstellungen>Konnektivität das WLAN deaktivieren, da zwar eine Verbindung mit WPA2 möglich ist, aber keine Verbindung mit Eduroam wo Benutzername und Passwort sowie Zertifkat eingetragen werden müssten. Jedoch ist es praktisch, wenn sich die Uhr daheim ins WLAN verbindet, da es so unabhängig von der Bluetooth Verbindung zum Smartphone genutzt werden kann.

 

Fazit


Bei der Fossil Sport handelt es sich um eine Smartwatch der vierten Generation. Die aktuell 5. Generation bietet jedoch keine Uhr, die bis 5 ATM wasserdicht ist. Dieses hat übrigens auch den Vorteil, dass die Preise der Fossil Sport am Sinken sind.. :-) Dennoch gibt es noch Systemupdates und ich bin wirklich sehr zufrieden mit der Uhr an sich.

Was die Vorzüge von Android Wear OS anbelangt werde ich sicherlich noch einen weiteren Artikel schreiben.

Einen kleinen Ausblick daruf mag ich schon jetzt geben um kurz zu erläutertn, welche "smarten" Funktionen der Smartwatch von mir genutzt werden.

Neben der Benachrichtigung durch Messenger und e-Mail-Benachrichtigungen sowie Vorschau sind auch Kalender, Kontakte sowie Zweifaktorauthentifizierung ein Thema.

Erstaunlich positiv überrascht bin ich durch die Unterstützung der Smartwatch beim Reisen, wodurch mir hier die Möglichkeit gegeben ist eine Benachrichtigung an der Uhr zu erhalten, wann ich den Zug verlassen muss und auch der Fahrplan meiner gebuchten Bahnreise ist hier einzusehen.

Aber auch klassische Uhrfunktionen wie Timer oder Wecker sind hier sehr praktisch und zeigen dass hier moderne Technik weiterhin durch Uhrenfunktionen begleitet werden können.

Nachtrag: Android Wear OS

Der Artikel zu Android Wear OS ist unter "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil XV- Android Wear Os" online erschienen. Darüberhinaus schildert der Beitrag "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil XVI - Apps unter Wear OS".

 

*
Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen über Amazon

 
Hinweis: Smart Home im Alltag

Im Laufe der Zeit wird auch das Leben mit Technik immer intelligenter. Entsprechend habe ich auf der Seite "Smart Home" unsere Erfahrungen mit Amazon Echo (Alexa) und Google Home sowie vernetzte Dienste zusammengestellt und auf der Seite "Smartwatch" finden sich die Erfahrungen mit unterschiedlichen smarten Geräten am Handgelenk.




Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Dienstag, 8. Oktober 2019
09:09 Uhr

Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil XIII - Staubsaugerroboter Xiaomi Roborock

Smarte Technologie kann so etwas wie die Navigation im Auto per Smartphone und einer Map Anwendung sein aber auch, dass routinemäßige Aufgaben durch Roboter erledigt werden können. Aber auch im Alltag und im Smarthome nehmen oft kleine Geräte eine Menge an Arbeit ab.

So nutzen wir seit einigen Jahren unterschiedliche Roboter zum Staubwischen in unserer Wohnung und sind seit einem Jahren hier mit Roborock mehr als zufrieden. Eigentlich ist es erstaunlich, dass dieses einer der älteren Smart Home Artikel ist, die doch eine lange Zeit im Entwurf hier gespeichert waren. Da aber immer mehr Kolleginnen und Kollegen nach Erfahrungen mit Staubsaugerrobotern fragten und ich tatsächlich sehr angetan von der Technik bin mag ich dieses dann doch gerne nachholen.
 

Bisherige Staubsaugroboter, die sich quasi mit Tuch durch die Wohnung schubsten


So hatten wir mit RoboMop (Amazon Partnerlink) eine kleine Kugel die sich immer wieder im Raum abgestossen hatte und mit einen Staubtuch etwas chaotisch aber doch irgendwann den gesamten Raum recht günstig staubgewischt hatte.

Im Jahr 2012 hatten wir dann mit iRobot (Amazon Partnerlink) einen Wischroboter der sich ebenfalls durch die Wohnung schubste und die Wohnung auswischte.

iROBOT Roomba

Hier waren die Vorteile eindeutig, dass nicht nur trocken per Staubtuch sondern auch mit einem feuchten Tuch die Wohnung gewischt werden konnte. Nachteil war aber weiterhin, dass hier von einem Hindernis zum anderen der Roboter sich schubste.

Xiaomi Roborock Saugroboter

Im Laufe der Zeit werden aber die Anforderungen dann doch größer und so haben wir nun seit 2018 einen neuen emsigen Helfer im Haus der ein klein wenig logischer sich der Aufgabe als Staubsaugerroboter stellt.

Xiaomi Roborock

Dieser Roboter "Xiaomi Roborock" (*Amazon Partnerlink) misst die Wohnung per Laser aus und ermöglicht es auch eine Karte der Wohnung in der Cloud zu speichern.

Mittlerweile gibt es wohl auch schon einige neue Versionen des Roborock wie "Roborock Saugroboter S5 mit Wischfunktion" (*Amazon Partnerlink) und auch im lokalen Elektronikhandel konnte ich schon den ein oder anderen Staubsaugerroboter sehen.

Grundsätzlich kann ich hier übrigens auch Shoop (Partnerlink) empfehlen um hier beim Onlinekauf zusätzlich CashBack zu erhalten. Hier gibt es immer einmal wieder Aktionen, die sich auch für Onlinehotelbuchungen oder Reisen empfehlen.

Durch die Laserabscannung werden auch Treppen oder Gefälle ignoriert.

Daneben wischt dieser nicht nur per Tuch die Wohnung sondern saugt selbstständig den Staub in einen Auffangbehälter ein der dann nach einiger Zeit geleert werden muss.

Gesteuert wird der Roboter entweder per Sprachassistenten wie Google Assistent und Alexa oder alternativ per App.

Staubsaugroboter per App steuern

Die App hat dabei sogar noch den Vorteil, dass einzelne Reinigungszonen innerhalb der Karte angesteuert werden können. Ausserdem können neben Reinigungszonen auch Absperrbänder oder Sperrzonen definiert werden durch die dann beid er Reinigung ignoriert werden.

Mi Home
Mi Home App bzw. das neue Logo
Xiami Home
App Xiaomi Home
Market Link / Google Play
Zur Nutzung der App ist eine Registrierung bei Xiaomi erforderlich. Innerhalb der Herstellercloud werden später auch dei Karten, so gewünscht, gespeichert und die gesamte Steuerung des Staubsaugers ist durch die App möglich.

Nachdem die App gestartet worden ist sind erst einmal Datenschutzbestimmungen zu bestätigen.

Datenschutz - Zugriff auf Informationen
Tatsächlich erforderlich ist hier nur der Zugriff auf das angelegte Benutzerkonto.

Nachdem diese Informationen bestätigt worden sind, werden alle im Samrthome bekannten Geräte von Xiami angezeigt.

Ansicht Zuhause

Neben der Übersicht der einzelnen Geräte im Haushalt findet sich hier auch die Möglichkeit der Automatisierung. Da uns die Messung per Laser sehr an eine Folge der Serie Numb3rs (*Amazon Partnerlink) erinnerte hat unser Staubsaugerroboter den Namen Larry von Larry (Fleinhardt)  erhalten.

Wie funktioniert die Lasermessung?

Die Abstandssensoren zur Raumvermessung verwenden Laserimpulse durch die der Abstand zu Hindernissen gemesen werden. Dieses System wird als LIDAR ( light detection and ranging)  bezeichnet und funktioniert vergleichbar zur Radarmessung nur, dass hier Laserstrahlen statt Radiowellen versandt werden. Das technische Verfahren selbst ist auf Wikipedia: Lidar näher beschrieben.


In den Einstellungen kann aber auch ein beliebiger anderer Name verwendet werden. Vorteil ist, dass später per Sprachsteuerung dieser Name zum Starten verwendet werden kann.

Durch die Automatisierung kann unter anderen eine Zeitschaltung für den Staubsauger aktiivert werden.

Automatisierung

Karte der Wohnung in der Xiaomi Home App


Interessanter ist allerdings ein Klick direkt auf Larry beziehungsweise unseren Staubsaugerroboter.

Karte Wohnung

Hier ist direkt die Wohnung zu sehen und es gibt die Punkte
  • Gezielte Reinigung (wodurch Larry direkt auf einen Punkt in der Wohnung gefahren werden kann und hier ein Kreis gereinigt wird)
  • Wiederaufladen (das macht Larry schon alleine nachdem die Arbeit erledigt ist)
  • Reinigen um die gesamte Wohnung zu reinigen
  • sowie die Zonenreinigung durch die ein bestimmter Teil der Wohnung zum Beispiel der Frühstückstisch gereinigt werden kann.
Die dargestellte Karte wird bei jeden Reinigungsvorgang aktualisiert, so dass auch umgestellte Tische, Stühle und andere Gegenstände jedes Mal aufs neue berücksichtigt werden.

Über den Punkt "Karte bearbeiten" können auch wichitge Punkte abgesperrt werden oder Sperrzonen eingerichtet werden.

Karte bearbeiten

Hier können sowohl virtuelle Wänder als auch Sperrzonen eingerichtet werden.

Sperrzone und virtuelle Wand einrichten


Diese Funktion könenn wir uns aber tatsächlich sparen, da stets die gesamte Wohnung gestaubsaugt werden soll und kein Bereich ausgelasen werden soll.

Da wir keinen Teppich vorhanden haben ist hier auch eine Reinigung über Laminat unproblematisch. Über die Staubsaugereinstellungen kann aber auch ein Teppichmodus aktiivert werden, wodruch der Roboter Teppiche erkennt und automatisch die Saugkraft erhöht.

In der App ist auch ein manueller Betrieb über die Einstellungen und hier per Fernsteuerung möglich.

Fernsteuerung Roborock

Persönlich ist mir hier aber die gesamte Reinigung oder aber die Steuerung über die gespeicherte Karte wesentlich lieber.

 

Einstellungen der Roborock Steuerung


Die Fehlermeldungen und Rückmeldungen des Staubsaugers erfolgen ebenfalls per Sprache, wobei hier unterschiedliche Sprachprofile gewählt werden können.

Roboter Stimme

Insbesondere der Hinweis, dass der Staubbehälter geleert werden muss ist hier sehr praktisch.

Ebenso kann zwischen unterschiedlichen Reinigungsmodi geweschselt werden, was sich auch auf die Lautstärke auswirkt. Insgesamt sind wir mit Leise sehr zufrieden sowohl was die Säuberung anbelangt, als auch was die Lärm entwicklung anbelangt.

Reinigungsmodus

Das Einrichten von Xiami per Google Assistent oder Alexa ist wiederum relativ einfach gehalten.

Sprachsteuerung des Xiaomi Roborock


In der Google Home App kann der über Geräte hinzufügen das Mi Home Konto hinzugefügt werden.

Google Assistant  Xiaomi Home einrichten


In der Alexa App ist der Skill Roborock Home zu aktivieren.

Alexa Roborock Skill
Mittlerweile gibt es von Xiaomi selbst ebenfalls einen Skill der direkt eingerichtet werden kann.

Alexa Skill Xiaomi Home


Der Xiaomi Home Skill dürfte wohl auch weitere Geräte von Xiaomi Home unterstützen während der Roborock Skill tatsächlich für den Staubsauegr gedacht ist.

Die Geräte werden mittlerweile auch tatsächlich per Xiaomi vertrieben und damals noch über die Marke Roborock.

Hier muss sich ebenfalls über den (Xiao)Mi Account angemeldet werden.

Im Ergebnis ermöglicht es der Sprachassistent nun auch von unterwegs über "Okay Google starte Larry" unseren Staubsauger zu starten.

Als dritter Sprachdienst ist hier Naver Clova AI .Dieses ist ein intelligenter Assistant für Android und iOS welcher von der Naver Cooperation und Line Corpartion entwickelt worden ist. Dabei sind die Wave Speaker in Korea oder als Line Wave im koreanischen oder japanischen Markt vertrten. Ferner gibt es auch einen Friends Speaker oder Clova Wave in Japan als smart speaker. Hier habe ich diese Systeme aber noch nicht gesehen.

 

Wartung und Reinigung

Lediglich die Entleerung des Staubauffangbehälters und hin und wieder Wartungsarbeiten müssen wir selbst vornehmen. Hier weist aber die App selbst auf entsprechende notwenidge Tätigkeiten hin.

Hinweise zur Wartung

Neben der Leerung des Staubfangbehälters können hier auch die Bürsten oder auch die Sensoren gereinigt werden.


Reinigung

Insgesamt ist Larry hier aber auch nicht weniger wartungsintensiv als ein normaler Staubsauger und gerade beim regelmäßigen Einsatz wesentlich angenehmer als ein normaerl Staubsauger.

Durch die geringe Höhe schafft es Larry auch unter Sessel und niedrigen Möbeln. Gefühlt sind es etwa 10-11 cm die der Staubsauger hoch ist.

Fazit

Für eine regelmäßige Reinigung und durch die Sprachsteuerung ist für mich der Staubsaugerroboter tatsächlich ein Fortschritt. Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit per Wassertank hier die Wohnung feucht wischen zu lassen  aber schon das regelmäßige Staubsaugen zeigt hier Wirkung. Hierzu wird ein Wassertank gefüllt und ein Wischmop immer entsprechend gewässert so dass die Wohnung nicht nur gesaugt sondern auch feucht gewischt wird.

Den relativ kleinen Staubfangbehälter (im Vergleich zum normalen Staubsauger) gleicht Larry problemlos dadurch aus, dass dieser täglich seine Bahnen ziehen kann und so eine Grundstaubfreiheit erhalten bleibt. Auch seitens felltragende ebenfalls in der Wohnung befindlichen Katzen oder Hunde bietet sich ein solches Gerät an um doch hin und wieder vorhandene Haare aufzusaugen.

Ein weiterer Punkt ist, dass die Karte regelmäßig neu gezeichnet wird und so der Roboter auch auf Veränderungen innerhalb der Wohnraumgestaltung sich einstellen kann. So hatten wir früher den Roboter an eienr anderen Stelle untergebracht und konnten den heute problemlos umziehen lassen. Den Weg zurück zur Ladestation findet er problemlos und statt per App oder Sprache kann auch manuell über die drei Knöpfe eine Bereichsreinigung, Vollreinigung oder der Weg zurück zum Ladedock angestossen werden.


*
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Hinweis: Smart Home im Alltag

Im Laufe der Zeit wird auch das Leben mit Technik immer intelligenter. Entsprechend habe ich auf der Seite "Smart Home" unsere Erfahrungen mit Amazon Echo (Alexa) und Google Home sowie vernetzte Dienste zusammengestellt.




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Montag, 30. September 2019
19:54 Uhr

LOAD_PROGRAMM_NOT_FOUND Programm AQCS oder AQZZ bei Aufruf Query per Reporttransaktion - SAP Query nachgenerieren lassen

Nicht nur die im Artikel "Änderungen und Nacharbeiten nach Einspielung SAP ERP 6.0 Enhancement Package 8 (EHP 8) insbesondere im CO" erwähnten "positive und aufwändige Änderungen im Rahmen der Support Packages bzw. Erweiterungspakete" auch andere kleinere und größere Fehlermeldungen erinnerten dann doch noch einmal an grundsätzlcihe Zusammenhänge auf die man im Rahmen eines Berichtswesen achten sollte.

Neben Report Painter / Report Writer und Rechercheberichten nutze ich auch gerne Query mit kundeneigener Transaktion um hier das interne Berichtswesen zu bereichern.

Im Artikel "SAP Query als kundeneigene Transaktion mit Berechtigungen für Tabellenberechtigungsgruppe, Tabellen und Reporttransaktion vergeben" bin ich schon einmal auf das Anlegen einer Reporttransaktion eingegangen.

Nach Einspielen der EHP gab es dann jedoch zwei Fehlermeldungen.

In beiden Fällen handelte es sich um einen ABAP Laufzeutfehler mit der Meldung;

LOAD_PROGRAM_NOT_FOUND
ABAP PROGRAMM ???????

Hier war aber tatsächlich der Kurztext wesentlich hilfriecher.
  • Programm "AQCS...."
  • Programm "AQZZ..."
nicht gefunden.

Wie in oberen Artikel beschrieben handelte es sich dabei um zwei Query die über eine Parametertransaktion gestartet werden.

Der Beginn des Programmnamen AQCS weist dabei eine Query im Standardbereich (mandantenabhängig) und AQZZ im globalen Beriech (mandantenunabhängig) aus.

Nach dieser Einordnung des Arbeitsbereiches folgt die Benutzergruppe gefolt vom Querynamen.

Betrachten wir uns hier die Transaktion in der Pflegetransaktion SE93 ist der Programmcode in der Reporttransaktion in der Zeile PROGRAMM zu lesen.

Als Beispiel für eine globale Query die für alle Einrichtungen zur Verfügung gestellt worden ist...
 
Aufbau Programm für Query
1 2 3 4 5 6
Globaler Bereich AQ ZZ RM_CO ==== Z_QUERY01=====
Standardbereich AQ CS AG_CO ==== Z_QUERY02=====

Aus der Tabelle sind der Aufbau des Programmnamen zu erkennen (insgesamt sind dieses 29 Zeichen bestehend aus den Spalten 2 bis 6. Wobei hier === als Füllzeichen zu sehen sind.

Damit die Query wieder funktioniert, muss tatsächlich das Programm zur Query neu generiert werden, so dass hier ein entsprechendes Programm angelegt wird.

Dieses kann entweder über die Transaktion SQ00 oder SQ01 direkt erfolgen indem die Query erneut ausgeführt wird und vorab in den Arbeitsbereich bzw. die passende Benutzergruppe gewechselt wird und hier die Query gestartet wird.

Alternativ besteht die Möglichkeit über die Transaktion REISSQMAIN bzw. das ABAP Programm SAP_QUERY_CALL (zum Starten per SA38) die Query gestaret werden.

Durch Aktivieren von Globaler Bereich kann hier Benutzergruppe, Query und Variante für die mandantenunabhängigen Query eingetragen werden. Ohne Aktivierung wird die Query im mandantenabhängigen Bereich gestartet.

Hierbei ist zu beachten, dass die Benutzergruppe und Query bekannt sein müssen, da hier keine Wertauswahlhilfe (F4) vorhanden ist.

 

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema SAP Query habe ich im Artikel
"Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




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Samstag, 28. September 2019
17:49 Uhr

Zeitabhängige Felder für Stammdaten insbesondere bei Zusatzfeldern zum Beispiel für Hochschulfinanzstatistik innerhalb des SAP Modul CO-OM

Ausgangslage:
Innerhalb des Gemeinkostencontrolling (CO-OM) sind Stammdaten um kundeneigene Zusatzfelder erweitert worden um hier über die verfügbaren Stammdatenfelder hinaus weitergehende Informationen festzuhalten.

Im Artikel "Stammdatenerweiterung von CO-Objekten am Beispiel ergänzende Kostenstelle beim Innenauftrag" bin ich da schon einmal darauf eingegangen.

Im Rahmen des Hochschulberichtswesen war es hier besonders interessant die Stammdaten Kostenarten, Kostenstellen und Innenaufträge um weitere Stammdatenfelder zum Beispiel im Rahmen der Hochschulfinanzstatistik zu erweitern. Hier werden Kostenarten sogenannte Systemfinanzierungscodes und Kostenstellen sowie Innenaufträge Fächergruppen zugeordnet (was auch per SET/Gruppe möglich wäre). Auf die Hintergründe dazu bin ich im Artikel "Pivottabellen ab Excel 2010 dynamischer filtern mit Datenschnitten am Beispiel Hochschulfinanzstatistik" näher eingegangen.

Gerade was die Hochschulen in Hessen anbelangt schätze ich hier schon immer einen technischen Austausch so dass auch ein kleiner Ausflug nach Frankfurt (und für mich aus Gründen im Anschluss nach Darmstadt) dazu führen kann, dass hier bestimmte Artikel ein klein wenig länger liegen bleiben.. :-)

Betriebsausflug neue Altstadt Frankfurt am Main

Aber der Ausflug nach Frankfurt hat sich tatsächlich gelohnt, führte uns doch eine Stadtführung in die "neue Altstadt" von Frankfurt, um zwischen Dom und Römer verwinkelte Gassen und Rekunstruktionen sowie 20 Neubauten historischer Gebäude im Rahmen einer Stadtführung zu entdecken.

Für alle abseits der Teilnehmenden dürfte aber das Thema Zusatzfelder wesentlich interessanter sein, so dass ich darauf direkt eingehen möchte.
 

Userexit für kundeneigene Zusatzfelder im Stammsatz


Technisch erfolgt die Umsetzung über einen Customer-Exit der über CMOD angelegt wird.

Im Wesentlichen ist es möglich über sogenannte Userexits Zusatzfelder zu Stammdaten zu erstellen. Dieses ist über die Transaktion CMOD möglich und zum Beispiel für möglich.

Als weitere Objekte mit der Möglichkeit kundeneigene Zusatzfelder anzulegen wären unter anderen noch:
Eine Übersicht aller Userexits ist auch auf der Seite easymarketplace.de möglich.
Im Berater-Wiki ist die Nutzung von CMOD anhand eines Beispiels im Eintrag "Customer-Exits" erläutert.

Eine Auswertung dieser gepflegten Felder ist sowohl in den Stammdatenberichten als auch über die Stammdatentabellen durch sogenannte CI (Customer_Includes) innerhalb der Tabellen möglich. Für die von uns gepflegten Daten ist dieses im Artikel "Auswertung per CMOD eingeführter kundeneigener Felder Kostenart, Kostenstelle und Innenauftrag per Stammdatenverzeichnis und SAP Query" beschrieben.

Zusammengefasst werden hier die Stammdatentabellen um ein CI (Customer Include) erweitert, so dass hier die weiteren Datenfelder in der Tabelle ebenfalls mit eingebunden werden.

Pflege der kundeneigener Zusatzfelder per Massenpflege


Abseits der Auswertung all jener Zusatzfelder stellt sich aber auch die Frage, wie die Daten künftig gepflegt werden sollen.

Grundsätzlich bieten sich unterschiedliche Methoden an um diese Felder dann mit Daten zu versorgen. Gerade wenn nachträglich eine Menge an Stammdaten um diese Informationen beeichert werden sollen ist eine Massenpflege sicherlich das passende Mittel der Wahl.
 

eCATT für Zusatzfelder im Gemeinkostencontrolling (zum Beispiel Kostenstelle)

Unterschiedliche Methoden sind im Artikel "Massenstammdatenpflege mit LSMW oder SECATT dank Transaktionsaufzeichnung - Handbuch erweiterte computergestützte Test-Tool (eCATT) und LSMW" beschrieben, wobei wir uns hier für einen eCATT entschieden haben.

Beim Einspielen der CSV Datei gab es jedoch eine Fehlermeldung obgleich vorher die Transaktion KS02 zur Änderung von Kostenstellen ordentlich aufgezeichnet worden ist.

Nachdem die Transaktion einzeln aufgerufen wurde, war die Ursache schnell gefunden. Für die Kostenstellen sind teilweise unterschiedliche Betrachtungszeiträume berücksichtigt.

Unter BEARBEITEN > BETRACHT.ZEITRAUM...  können für einzelne Zeitabschnitte Änderungen festgehalten sein.

Hier hatte mir ein Kollege die Empfehlung gegeben zwei Testfälle aufzuzeichnen:
  1. ein eCATT für eine Kostenstelle ohne unterschiedliche Betrachtungszeiträume
  2. ein eCATT für Kostenstellen die mehr als einen Betrachtungszeitraum haben.

Um eine Pointe vorwegzunehmen wäre es noch möglich mehrere eCATT aufzuzeichen mit 2, 3, 4 ... und natürlich weitere, je nachdem wieviele Betrachtungszeiträume so allgemein  zur Verfügung stehen, aufzuzeichnen.


Nachdem wir nun den zweiten eCATT abgespielt hatten, war tatsächlich die Änderung, Hinterlegung des SYF Code an der Kostenstelle in jeden Betrachtungszeitraum festgehalten.

Zeitabhängige Felder für ... festlegen

Tatsächlcih liegt dieses daran, dass die angelegten Kundenfelder keine Zeitabhängigkeit festgelegt bekommen.

Im Customizing (Transaktion SPRO) sind für die obigen Userexits für die Kundenfelder an folgender Stelle festzulegen.

Auf die einzelnen Felder gehe ich in den folgendne Abschnitten ein.
 

Zeitabhängigkeit kundeneigene Felder für Kostenstelle Userexit COOMKS01  - Transaktion OKEG

Ein Klassiker im Gemeinkostencontrolling ist die Kostenstelle unter der ebenfalls kundeneigene Felder gepflegt werden. Für die Hochschulfinanzstatistik würde es sich hier anbieten die Fächergruppe oder auch Lehr und Forschungsbereich zu hinterlegen.

Unter
  • Controlling
  • Kostenstellenrechnung
  • Stammdaten
  • Kostenstellen
  • Zeitabhängige Felder für Kostenstellen festlegen
oder alternativ per Transaktion OKEG kann für die per Userexit COOMKS01 angelegten Felder markiert werden, so dass diese zeitabhängig eingestellt werden.

Die Zeitabhängigkeit wird hier tatsächlich durch die SAP festgelegt und unterschieden zwischen Tag, Periode, GJahr oder keine unterschieden. Durch die Checkbox wird die entsprechende Zeitabhängigkeit aktiviert (für die Kundenfelder ist dieses tatsächlich eine tagesabhägige Zeitabhängigkeit.

Da ich ja auch die obigen Userexit erwähnt habe, erwähne ich auch gleich noch für die anderen Felder die Customizingpfade:

Zeitabhängigkeit Zusatzfelder für Kostenart Userexit COOMKA01 - Transaktion OKEK

Für die Kostenarten könnte es sich anbieten hier Systemfinanzierungscodes zu hinterlegen. Diese ordnen Erträge, Aufwendungen oder Investitionsausgaben gruppiert werden. Hier bietet es sich an die Kostenart um diese Funktion zu ergänzen gerade, da nicht nur über Kostenartengruppen sondern vielleicht auch in Listen entsprechend selektiert werden können.

Für Kostenarten (Userexit COOMKA01) ist dieses unter
  • Controlling
  • Kostenartenrechnung
  • Stammdaten
  • Kostenarten
  • Zeitabhängige Felder für Kostenarten festlegen
bzw. Transaktion OKEK.

Zeitabhängige Felder für Leistungsart Userexit COOMLA01 - Transaktion OKEI

Auch für Leistungsarten könenn Zusatzfelder per Userexit COOMLA01 einer Zeitabhängigkeit festgelegt werden.
  • Controlling
  • Kostenstellenrechnung
  • Stammdaten
  • Leistungsarten
  • Zeitabhängige Felder für Leistunsgarten festlegen
oder eben direkt per Transaktionscode OKEI.

Zeitabhängige Felder für Geschäftsprozesse Userexit COOMBP01 - Transaktion OKEZ

In der Prozesskostenrechnung findet sich die Einstellung unter
  • Controlling
  • Prozeßkostenrechnung
  • Stammdaten
  • Geschäftsprozesse
  • Zeitabhängieg Felder für Geschäftsprozesse festlegen
und kann ebenfalls über einen Transaktionscode in diesen Fall OKEZ eingestellt werden.

Fazit - sollten die Zusatzfelder zeitabhängig oder zeitlos sein

In unseren Fall dürfte es aber tatäschlich am interessantesten gewesen sein, hier keine Zeitabhängigkeit festgelegt zu haben, so dass die Erfassung unproblematisch war.

Gerade bei einer jährlichen Statistik in der keine Vorjahresvergleiche der Stammdaten erfolgt, ist es hier sinnvoll eine direkte Zuordnung über die Ewigkeit zu haben, als noch an die einzelnen Betrachtungszeiträume zu denken.

Interessant ist übrigens, dass in den Stammdatentabellen für die CO Objekte tatsächlich die Betrachtungszeiträume mehrfach gefüllt sind, aber hier für das Zusatzfeld stets der gleiche EIntrag automatisch zu finden ist, so dass bei Bedarf tatsächlich die Zeitabhängigkeit auch im Nachhinein aktiviert werden kann.

Besonders interessant war es hier tatsächlcih aus der Datenbankebene (die Stammdatentabelle war für jeden einzelnen Betrachtungszeitraum mit einen Wert versehen), über einen fachlichen Austausch bishin zur Möglichkeit der Anpassung im Rahmen des Customizing einzugehen.

Die Idee tatsächlich nur zwei eCATT aufzuzeichnen, ist da tatsächlich der einfache Weg, auch wenn über die Massenpflege bspw. per MASS wohl ebenfalls Zusatzfelder als zu pflegende Stammdatenfelder angepasst werden können.

Die Bedeutung von Stammdaten oder auch Stammdatengruppen können bei der Konzeption de Berichtswesen tatsächlich eine wichtige Rolle spielen. Dieses ist auch der Grund, warum ich sowohl im Bereich Berichtswesen als auch beim Schnelleinstieg ins Controlling (siehe Punkt Publikationen) intensiver auf dieses Thema eingegangen bin.

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Mittwoch, 25. September 2019
19:06 Uhr

Onlinebanking per App mit Fotoüberweiung per Foto und auch PDF

Eine der ersten Anwendungen im Internet als Dienstleistung dürfte tatsächlich das Onlinebanking sein. Auf eine moderne Form des Banking per Sprache wird im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil VI - Onlinebanking mit Google Home und Sparkasse" angesprochen.

Mittlerweile sind nicht nur Sprache und das Onlinebanking über eine Weboberfläche hilfreich sondern auch Apps bieten hier einen tatsächlichen Mehrwert, den folgende Begebung am Beispiel der Fotoüberweisung darstellt. Hier möchte ich gerne die Erfahrung meiner Frau teilen.

Gestern, in der Straßenbahn auf dem Weg zu einem Moor, habe ich halbspontan eine neue Domain bestellt. Die Internetverbindung war etwas wackelig, was den Vorgang in die Länge gezogen hat, aber grundsätzlich war es in wenigen Klicks erledigt und schon ein paar Minuten später war die Rechnung als PDF in meinem Posteingang.

Unterwegs auf Radweg

Mittlerweile hatte ich die Straßenbahn verlassen und lief über einen verlassenen Radweg entlang einer Landstraße, neben mir knallende Auspuffe und laut knatternde LKW, von oben vereinzelte Regentropfen und mit dabei nur mein Handy. Früher hätte mich das davon abgeschreckt, die Überweisung direkt zu machen. Ich hätte gewartet, bis ich in der Wohnung zurück gewesen wäre, und hätte alles am Laptop erledigt. Seit einer Weile bietet meine Bank jedoch in ihrer App Fotoüberweisungen an und ich liebe sie.

Banking App

Anstatt alle Daten einer Überweisung händisch in das Formular eintragen zu müssen, kann man die Rechnung fotografieren und Empfänger, Kontodaten, Betrag und der Verwendungszweck werden automatisch erkannt. Nicht immer zu 100 %, aber doch sehr zuverlässig. Das Allerbeste daran ist aber: Es funktioniert nicht nur mit fotografierten Rechnungen, sondern auch mit PDFs!

Rechnung per Fotos oder PDFs erkennen

Ich musste also nur die PDF-Datei aus meiner Mail speichern, die Fotosüberweisung in der DKB App aufrufen und dort das PDF auswählen. Die App hat automatisch alle Daten erkannt und in das Überweisungsformular importiert.


Datensatz von Rechnung importiert
Vorausgefülltes Überweisungsformular

Man kann an der Stelle auch noch Änderungen vornehmen, oder man geht direkt weiter zur TAN-Eingabe. Dann kommt direkt ein Pop-Up der 2. DKB App TAN2go, deren Aufgabe nichts anderes ist, als TANs zu generieren.

Tan2Go oder PushTan

Auf die Benachrichtigung klicken, einloggen (per Passwort oder Fingerabdruck) und schon kann man mit einem einzigen Klick die TAN direkt in die Banking App übertragen.

Generierte TAN
(Foto statt Screenshot, weil die TAN-App Screenshots unterbindet.)

Ein letzter Klick um die Überweisung tatsächlich abzusenden und das war’s!

Zusammengefasst sind dieses folgende Schritte:
  1. Mail aufrufen
  2. PDF speichern
  3. Banking App aufrufen
  4. Einloggen
  5. Fotoüberweisung auswählen
  6. PDF hochladen
  7. Kontrollieren
  8. TAN anfordern
  9. Tan App aufrufen
  10. Einloggen
  11. TAN übertragen
  12. Überweisung absenden
Das alles hat keine 2 Minuten gedauert, meine Rechnung war bezahlt, meine Domain bestellt und ich konnte meinen Weg zum Moor fortsetzen. Das dann dann übrigens wegen Arbeiten außerplanmäßig für 2 Wochen geschlossen hatte, was einem erst durch ein Schild direkt am Eingang mitgeteilt wurde. Kein Moor für mich, aber zurück in der Wohnung war die von unterwegs bestellte und bezahlte Domain bereits freigeschaltet und bereit für den Einsatz.


Fazit:

Nach anfänglichen Zögern habe ich mich hier ebenfalls zeitnah überzeugen lassen und muss zugeben, dass die Erkennung der Zahldaten problemlos funktioniert und der Aufwand einer Überweisung erheblich gesunken ist.

Damit dieser Service von einer Bank angeboten werden kann, wird eine elektronische Texterkennung sei es nun über das Bild oder Dokument erfolgen.

Bevor eine solche Texterkennung erfolgen kann, muss vorher  zugestimmt werden, dass aus den Bild-/Textdateien die zur Durchführung des Zahlungsauftrags (Überweisung) erforderlichen Überweisungsdaten, wie Zahlungsempfänger, IBAN, BIC, Rechnungsbetrag, Verwendungszweck und vergleichbare Daten, sowie die Daten des Rechnungserstellers, wie dessen Adress- und Kontaktdaten, ausgelesen werden dürfen. In der Regel werden die Daten eine kurze Zeit gespeichert zur Überprüfung der ordnungsgemäßen Ausführung als auch der Verbesserung der Erkennungsmechanismen der Foto-Überweisung.

Persönlich bin ich von der Möglichkeit der Erfassung von den Zahlungsdaten außerordentlich angetan und konnte auch selbst schon die eingangs geschilderten Erfahrungen als positiv wahrnehmen.

Mittlerweile werden auf manchen Rechnungen auch QR Codes aufgedruckt in denen ebenfalls die notwendigen Daten der Rechnung erfasst sind welche ebenfalls über die App erkannt und in das Bankingprogramm übertragen werden. Mir geht es bei der Vereinfachung gar nicht mal nur um die IBAN sondern gerade die Referenzbelegnummer auf der Rechnung ist oftmals problematisch in der Erkennung.

Während dieses bei der oberen App ebenfalls perfekt über die Foto-Überweisung funktioniert ist dieser Punkt in anderen Apps separat aufgeführt.

Onlinebanking App Starmoney


Hier bietet sowohl die App der Bank als auch diverse Onlinebanking Apps eine einfache Möglichkeit diese direkt in den Verwendungszweck zu übernehmen und die Daten auszulesen und korrekt zu übertragen.

Insgesamt ist es für mich immer wieder positiv sich im Rahmen Technik und ihre Anwendungen miteinander auszutauschen und hier tatsächlich nicht nur Neues zu entdecken sondern auch von einer Begeisterung anstecken zu lassen :-).

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Montag, 23. September 2019
20:39 Uhr

Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil XII - Garmin und Garmin Connect

Nachdem in den beiden vorherigen Artikeln "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil XI - Snartwatch Garmin Vivosmart 4 als kleine Alternative zur Vivoactive 3" und auch "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil IX - Snartwatch Garmin Vivoactive 3 für Schwimmtraining und Garmin App" ausführlich auf die Erfahrungen mit einer Smartwatch beschrieben worden sind möchte ich nun ein wenig auf die Verwendung von Garmin als App und die Verwaltung der vorhandenen Daten eingehen. Hier hat in letzter Zeit meine Frau eine Menge Erfahrungen gesammelt und ich freue mich sehr darüber, diese hier teilen zu können.

Sowohl mit  "Garmin Vivosmart 4" (Amazon Partnerlink *) als auch "Garmin VivoActive 3" (Amazon Partnerlink *) sind in den weiter oben verlintken Artikel ausführlcihe Erfahrungen gesammelt worden. Nun soll aber auf die Garmin App und die Welt der Daten von Garmin näher eingegangen werden.


Wenn man eine Garmin Smartwatch benutzt muss man sich darüber im Klaren sein, dass man im Prinzip im Garmin-Universum gefangen ist. Wie die meisten Fitnesstracker bietet auch Garmin eine eigene App: Garmin Connect. Die Daten lassen sich mit Hilfe der App Health Sync auch zu Google Fit synchronisieren, das unterliegt allerdings einigen Einschränkungen und ehrlich gesagt: Wenn man einmal die Funktionen von Garmin Connect kennengelernt hat, fühlt man sich bei Google Fit sowieso sehr eingeschränkt.

App und Weboberfläche von Garmin


Garmin Connect
App Garmin Connect
Market Link / Google Play
Neben der App lassen sich die Garmin Daten auch online auf https://connect.garmin.com abrufen - das ist manchmal übersichtlicher und bietet vor allem die zusätzliche Möglichkeit, die Trainingsdaten auch zu exportieren und sie dann z.B. mit den schon erwähnten Swimming Watch Tools zu bearbeiten (siehe Abschnitt "Training (Schwimmen) mit Garmin Connect" im Artikel zur Garmin VivoActive 3).

Tagesübersicht und Statistiken


Am liebsten mag ich die Tagesübersicht, bei der Garmin alles, was es so den Tag über an Daten erfasst auf einmal anzeigt: Aktivitäten, Schritte, Stresslevel, Body Battery, Herzfrequenz, Schlaf usw. Je nach verbundener Uhr tauchen da auch manchmal neue Dinge auf, so wurden beispielsweise die Pulsoxymetriemessung und die Body Battery erst sichtbar als ich die Vivosmart verbunden hatte.

Während ich das hier schreibe sieht die Tagesübersicht z.B. so aus:


Tagesverlauf - Garmin
Tagesverlauf mit allen Daten und Statistiken
(Streckenzusammenfassung, Schritte, Stress, Body Battery, Flüssigkeitsaufnahmen, Kalorien, Herzfrequenz, Menstruatationszyklus, Schlaf, SChlaf-Pulsoxymetrie)

Die meisten Daten werden automatisch oder halbautomatisch erfasst. Aktivitäten (hier die obersten 3 grünen Felder) starte und beende ich manuell auf der Uhr, sobald sie abgeschlossen sind tauchen sie nach der nächsten Synchronisierung in der Tagesübersicht auf.

Schritte, Stresslevel, Body Battery, Kalorien, Herzfrequenz, Schlaf und die Pulsoxymetrie werden automatisch von der Uhr aufgezeichnet während sie getragen wird und danach ebenfalls in Garmin Connect synchronisiert.

Flüssigkeitsaufnahme

Die Flüssigkeitsmenge erfasse ich manuell (und tue es zurzeit eigentlich nur, um darüber etwas sagen zu können), indem ich in der Garmin App auf den Button ganz unten in der Tagesübersicht klicke und dann die Flüssigkeitsmenge auswähle - am schnellsten geht das über einen der drei frei konfigurierbaren Buttons am unteren Bildschirmrand.

Aufnahme von Fluessigkeit in ml
Flüssigkeitsaufnahme
 

Menstruationszyklus

Seit ein paar Monaten unterstützt Garmin Connect nun auch die Erfassung des Menstruationszyklus. Dafür gibt man die Periodentage an und Garmin berechnet dann selbständig fruchtbare Tage, sowie die voraussichtlich nächste Periode. Man kann auch Symptome hinzufügen, was ich jedoch nicht mache, da sie mir zu eingeschränkt sind und bisher nicht frei konfiguriert werden können. Zusätzlich gibt Garmin auch immer “hilfreiche” Tipps, was man in der aktuellen Zyklusphase beachten sollte - daran halte ich mich höchsten zufällig mal.

Menstruationszyklus
Menstruationszyklus
 

Zeitdimensionen in der Statistik

Neben der Anzeige des aktuellen Tages gibt es auch noch eine Übersicht des Vortages und der letzten 7 Tage.

Daten des Vortages
Daten des Vortages (Gestern)

Daten der letzten sieben Tage
Daten der letzten sieben Tage (Letzte 7 Tage)

Welche Daten angezeigt werden und in welcher Reihenfolge dies erfolgen soll, kann man selbst auswählen - ich ändere das durchaus auch manchmal und blende z.B. Intensitätsminuten komplett aus, weil sie mir auf die Nerven gehen.

Intensitätsminuten

Intensitätsminuten berechnet Garmin anhand der Herzfrequenz und unterscheidet zwischen mäßiger und hoher Intensität - letzteres zählt jeweils doppelt. Um überhaupt gezählt zu werden, muss man sich 10 Minuten am Stück in einem entsprechenden Herzfrequenzbereich bewegen, was dazu führt, wieso ich die Intensitätsminuten nicht leiden kann - beim Schwimmen wird nämlich die Herzfrequenzmessung deaktiviert und somit zählt es nie zu den Intensitätsminuten. Da ich aber meistens die Uhr ausschließlich zum Schwimmen trage, funktioniert die ganze Intensitätsminuten-Geschichte für mich nicht und ärgert mich nur. Also werden sie ausgeblendet. (Man kann sie trotzdem noch ansehen - sie finden sich unter “Aktivitäten”.)

Und wenn man die Uhr dann doch mal ständig trägt sieht das z.B. so aus:

Intensivminuten-Details
Intensitätsminuten-Details

Detailierte Statistiken

Zu nahezu jedem der Werte in der Tagesübersicht gibt es auch noch Statistiken für die letzten Tage, Wochen und Monate.

Stattistik Details  7 Tage, 4 Wochen und 12 Monate
Detailierte Statistik (hier: Flüssigkeitsaufnahme)




Persönliche Rekorde

Manchmal kann man sich darüber hinaus auch noch “Persönliche Rekorde” anzeigen lassen:


Statsitsik Schritte  7 Tage, 4 Wochen, 12 Monate
Statistik über Schritte mit persönliche Rekorde

Diese können in unterschiedlichen Kategorien angezeigt werden.


Rekorde
Persönliche Rekorde (Schritte, Laufen, Radfahren, Schwimmen, ...)
 

Weboberfläche

Auch das funktioniert für Schwimmen aber nur suboptimal, da man manuell in der Weboberfläche auswählen muss, dass ein bestimmtes Training als Rekord verwendet werden soll. Das ist so umständlich und kompliziert, dass man es in der Praxis eher sein lässt und sich fragt, ob Garmin eigentlich etwas gegen Schwimmer*innen hat.

Garmin Webansicht zum Training Schwimmen
Weboberfläche Schwimmen (Bahnen, Pace, Züge, Swolf) siehe Artikel zur Vivoactive 3

Ausrüstungsgegenstände

Neben all dem bietet Garmin auch noch jede Menge weitere Dinge über Garmin Connect (sowohl in der App, als auch über die Weboberfläche) an - so kann man z.B. Ausrüstungsgegenstände erfassen und sie später beim Training als benutzt angeben und irgendwann dann auch aussortieren. Ich habe noch keinen Nutzen für mich darin erkannt, kann aber feststellen, dass auch hier der Schwerpunkt von Garmin eher bei Läufer*innen, Radfahrer*innen (und Golfer*innen!) liegt - gut daran zu erkennen, dass jeder Ausrüstungsgegenstand eine Maximaldistanz als “Lebensdauer” hat. Sehr lustig bei einer Yogamatte!

Trainingspläne

Außerdem gibt es von Garmin vorgefertigte (und zum Teil adaptive) Trainingspläne, die man auf die vivoactive 3 herunterladen kann - auch hier hauptsächlich für Laufen und Radfahren, jedoch immerhin auch für Triathlon. Die Trainingsauswahl in der Weboberfläche ist dabei deutlich größer als in der App. Auch gibt es eine Communityfunktion, bei der man Trainings teilen und sogar Challenges erstellen kann. Das ganze wird noch verstärkt durch “Auszeichnungen” für gewisse - zum Teil auch bizarre - Aktivitäten: von einer bestimmten Anzahl an Schritten oder Intensitätsminuten pro Tag bis zu “Captain Marvel”-Auszeichnungen  für eine Sonderedition der Uhr. Das ist für mich aber alles entweder zu wettkampf- und trainingsorientiert oder schlichtweg zu albern und ich verzichte darauf.

Fazit

Für mich ist und bleibt die Uhr eine Smartwatch mit einem paar Sporttrackingfunktionen und genau dafür ist die vivoactive 3 und eigentlich noch mehr die vivosmart 4 (mit ein paar Abstrichen beim Leistungsumfang) perfekt.

Ich kann Zeitpunkt und Dauer meiner Aktivitäten aufzeichnen, sowie meine Herzfrequenz während der Aktivität (mit Ausnahme von Schwimmen), bekomme bei Outdooraktivitäten zusätzlich die Strecke erfasst (bei der vivosmart nur mit Verbindung mit dem Smartphone). Ich kann mir Benachrichtigungen von meinem Smartphone anzeigen lasse und kann bei der vivoactive 3 sogar frei auswählen, von welchen Apps. Beide Uhren bieten Weckerfunktionen mittels eine Vibration am Handgelenk an und wenn ich sie tatsächlich den ganzen Tag trage, bekomme ich eine große Auswahl mehr oder weniger interessanter Daten, die zugegebenermaßen in erster Linie dem eigenen “auf die Schulter klopfen” dienen.

Ich mag die vivosmart im Alltag definitiv mehr. Während ich die große vivoactive nie lange tragen wollte, fällt mir die kleine vivosmart im Normalfall kaum auf und ich habe auch keine Probleme sie im Schlaf oder beim Yoga am Handgelenk zu haben. Dafür bezahlt man aber mit deutlich weniger Einstellmöglichkeiten (z.B. keine frei wählbaren Widgets und keine einstellbaren Displays und Alarme während einer Aktivität) und dem kleinen Display, das z.B. bei Benachrichtigungen keinen Spaß macht.

Und: Auch ohne sportliche Höchstleistungen vollbringen oder ernsthaft trainieren zu wollen, bin ich mit der großen Datenmenge und -vielfalt, sowie deren Auswertung und Übersicht, die mir Garmin bietet, sehr glücklich - das sind die kleinen Alltagsfreuden für Datenfreaks.  

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Hinweis: Smart Home im Alltag

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Mittwoch, 18. September 2019
21:41 Uhr

Klima-Streik-Demo in Gießen am 20. September m 11 Uhr am Kirchplatz #Klimastreik #AlleFürsKlima

Gemeinsam mit Fridays for Future findet auch in Gießen ein Demonstration fürs Klima  #Klimastreik am 20. September statt. Die Demonstration beginnt um 11 Uhr am Kirchplatz.

Ab 12 Uhr wird es zusätzlich vom Kirchenplatz aus einen gemeinsamen Aufzug über den Anlagenring geben.



Klimastreik am 20. September 2019



Klimaschutz geht uns alle an! Weltweit streiken Kinder und Jugendliche seit Monaten jeden Freitag für ihre Zukunft.

Aber natürlich sind auch in anderen Städten Klimastreiks angekündigt.

Für die eigene Stadt kann  auf https://www.klima-streik.org/demos nach einer Demo vor Ort nachgeschlagen werden.

#Klimastreik am 20. September: Zusammen mit Fridays for Future auf die Straße!

Hier im Blog ist das Thema Zukunft oftmals Thema...aber beim Klima geht um unser aller Zukunft und auch die Form wie künftig das Leben sein soll. Das betrifft Themen wie Nachhaltigkeit, alternative Mobilität aber nicht nur das eigene Leben und etwaige Änderungen sondern auch die Politik. Tatsächlich glaube ich, dass ein Handeln von Einzelpersonen durchaus hilfreich sein kann, aber gesamtgesellschaftlich tatsächlich über politische Lösungen gehen kann.

Am 20. September berät das Klimakabinet (Kabinettsausschuss Klimaschutz) der Bundesregierung das Thema CO2-Bepreisung, Kosten und Wirkung einzelner Klimaschutz-Maßnahmen sowie das weitere Vorgehen auf Bundesebene sowie der UN-Klimagipfel 2019 in New York.

Daher möchte ich gerne auf die Aktion in Gießen hinweisen und würde mich freuen, wenn sich hier in Gießen aebr auch weltweit viele zu finden werden.... oder wenn sie selbst nicht teilnehmen können auf die Klima-Streik-Demo hiweisen.

Gerade im Bereich Hochschulen ist auch ein Hinweis auf https://www.scientists4future.org/ sicherlich nicht verkehrt.




Die Stellungnahme von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu den Protesten für mehr Klimaschutz – #Scientists4Future ist auch in Textform unter https://www.scientists4future.org/stellungnahme/stellungnahme-de/ nachzulesen.





Auch die Ortsgruppe von Scientists4Future (S4F) in Gießen wird u.a. durch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Justus-Liebig-Universität Gießen beteiligt sein (siehe Mitteilung "Scientists4Future in Gießen - Klima-Aktionstag am 20.9. mit JLU-Beteiligung").


Auf der Seie https://www.klima-streik.org/ sind weitere Informationen auch für Beschäftigte zu finden.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Mittwoch, 18. September 2019
20:47 Uhr

Grundlagen Office - Seitenzahlen nachträglich ändern Microsoft Word, Excel, Powerpoint und Adobe Acrobat zum Beispiel für Sammelvermerken an Leitung

Im Artikel "Buchprojekt und nachträgliche Änderungsnachverfolgung dank Dokuemntenvergleich der einzelnen Arbeitsversionen" habe ich einen Einblick in meine Arbeit als Buchautor insbesondere bezüglich der Zusammenarbeit mit meiner Lektorin gegeben und nebenher bereite ich auch eine neue SAP Schulung vor und nutze hier tatsächlich mit zunehmender Begeisterung eine Präsentationssoftware (siehe "Powerpoint Smart Art als Inhaltsverzeichnis mit Powerpoint für Agenda, Abschnitte und Fortschritt innerhalb der Präsentation" oder auch "Grundlagen und Empfehlungen rund um Powerpoint oder auch andere Präsentationen").

Dennoch sind manche Grundlagen in Office doch etwas, wo immer einmal wieder überlegt werden muss, wie diese nun umzusetzen ist.

So sind auch im  Bereich Hochschulberichtswesen und Hochschulcontrolling bestimmte formale Vorschriften umzusetzen was sich zum Beispiel an geänderte Vorgaben für Vorlagen anbelangt, die an die Leitung gehen sollen.

Ausgangslage: Sammelvermerken mit durchgehender Nummerierung

Manchmal sind Formvorschriften für Unterlagen ganz praktisch mit einer Ausnahme.

Sofern Unterlagen zur Vorlage schon vorbereitet worden sind besteht kurzer Anpassungsbedarf wenn statt einzeln durchnummerierte (Seitenzahl beginnt jeweils mit 1) Anlagen nun durchgehend nummeriert werden sollen.

Als Vorgabe ist nun künftig eine Übersicht vor den ganzen Anlagen festzulegen und die Seitenzahlen durchgehend über das gesamte Werk zu erstellen.

Im Rahmen eines Deckblattes soll bei Sammelvermerken oder Dokumenten mit mehreren Anlagen iene Übersicht der entsprechenden Dokumente und eine Gliederung bzw. Inhaltsübersicht zu den einzelnen Dokumenten mit Seitenangabe erfolgen.

Da aber die Unterlagen in unterschiedlichen Dokumenten und Programmen erstellt worden sind, möchte ich hier als "Grundlagen" kurz auf das Thema Seitenzahlen eingehen.

Die Frage beim jeweiligen Programm ist nur, wie die Seitenzahl so angepasst werden kann, dass diese eben nicht bei 1 beginnt.

Für ausgewählte Programme gehe ich hier direkt drauf ein, so dass für häufige Programme in Office (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation oder auch Präsentaitonssoftware) diese erläutert werden. Hier erläutere ich das Vorgehen an Microsoft Office, aber auch in anderen Produkten dürfte die Einstellung an vergleichbarer Stelle zu finden sein.

 

Seitenzahl in Winword anpassen

Unter Winword kann eine Seitenzahl die bspw. in der Fußnote über die Symbolleiste EINFÜGEN in der Befehlsgruppe KOPF UND FUßZEILE eine Seitenzahl eingefügt werden.

Hier kann aber auch die Option SEITENZAHLEN  FORMATIEREN aufgerufen werden alternativ ist dieses mit der rechten Maustaste auf das Feld Seitenzahl möglich.

Winword Seitenzahl formatieren

Hier sind verschiedene Optionen zum Seitenzahlenformat möglich anzugeben.

Winword Seitenzahlenformat

Hier ist der Abschnitt Seitennummerierung im Fesnter Seitenzahlenformat sehr praktisch, da dadrüber unter Beginnen bei festgelegt werden kann welche Seitennummer die erste Seite haben soll und entsprechend die Nummerierung beginnen kann.

Soll zusätzlich noch die Gesamtzahl der Seiten angegeben werden ist dieses in der Symbolleiste EINFÜGEN in der Befehlsgruppe TEXT über die Schaltfläche SCHNELLBAUSTEIN über FELD möglich.

Schnellbaustein -> FELD

Hier können dann diverse automatische Felder ausgewählt werden. Unter der Kategorie DOKUMENTENINFORMATIONEN findet sich das Feld NumPages. Über dieses Feld werden die Gesamtzahl der Seitenzahlen eingefügt.

Winword Feld Numpages

Seitenzahl in Powerpoint formatieren.

In Powerpoint ist eine vergleichbare Funktion ebenfalls vorhanden.

Diee findet sich in der Symbolleiste ENTWURF in der Befehlsgruppe ANPASSEN über die Foliengröße möglich. Hier kann in der Option BENUTZERDEFINIERTE FOLIENGRÖ?E eine vergleichbare Einstellung vorgenommen werden.

Benutzerdefinierte Folie

Auch hier ist über die Einstellung Nummerierung beginnt bei die Seitenzahl anzupassen.

Powerpoint Nummerierung anpassen

Seitenzahl in Excel anpassen

Ein klein wenig abweichend verhält es sich bei der Einfügung von Seitenzahlen in Excel.

Tatsächlich kann über die Symbolleiste SEITENLAYOUT und dort auf die Schaltfläche DRUCKTITEL über die Schaltfläche BENUTERDEFINIERTE KOPFZEILE oder BENUTERDEFINIERTE FUßZEILE eine Seitenzahl eingebunden werden.

Excel Drucktitel

Für die Kopfzeile habe ich über die Schaltfläche SEITENZAHL eingefügt.

Excel Seitenzahl

Tatsächlich hat Excel hier den Vorteil, dass es mit solch eingfügten Feldern auch rechnen kann, so wird die Seite um 4 erhöht durch die Angabe von &[Seite]+4 so dass die Seitenzählung ab 5 beginnt.

Durch die Umstellung der ANSICHT (Symbolleiste) in der Befehlsgruppe ARBEITSMAPPENANSICHT und hier auf Seitenlayout lässt sich das Ergebnis auch direkt sehen.
Excel Seitenlayout

Werden nun allerdings die Arbeitsmappe ausgedruckt beginnt die Seitennummerierung bei jeden Tbaellenblatt erneut bei 1 (bzw. hier 5).

Die Lösung ist hier entweder alle Blätter über die rechte Maustaste auszuwählen-
Excel Tabellenblatt gruppieren

Einzelne Tabellenblätter lassen sich durch STRG + Mausklick auch einzeln markieren.

Werden auf solche Weise gruppierte Tabellenblätter nun ausgedruckt erfolgt die Seitennummerierung über alle Tabellenblätter hinweg und es wird nicht für das nächste Tabellenblatt erneut fortgefahren.

Seitenzahl mit Adoe Acrobat hinzufügen

Sofern Acrobat (nicht Reader sondern das vollständige Programm) installiert ist kann hier ebenfalls über die Symbolleiste PDF BEARBEITEN unter KOPF- UND FUßZEILE eine Seitenzahl eingefügt werden.

Über die Schaltfläche SEITENZAHL EINFÜGEN können auf den jeweiligen Positionen, wie hier Fußzeilentext rechts (siehe Abbildung) die Seitenzahl eingefügt werden.

Adobe Seitenzahl formatieren

Durch den Punkt FORMAT FÜR SEITENZAHLEN UND DATUM lässt sich auch die Seitenzahl bearbeiten.

Im Folgenden Fenster kann dann ebenfalls die erste Seitenzahl ergänzt werden.

Adobe Erste Seitenzahl

Damit beginnt auch hier die Seitenzahl beliebig. Da ich in diesen Fall tatsächlich ein PDF Dokument bearbeitet habe, dass durchgehend nummeriert werden soll ist es hier sehr praktisch nachträglich alle Seiten einzufügen.

Der Nachteil ist nur, dass hier die Pro Version von Adobe erforderlich ist.

Fazit

Sei es nun in den Quelldokumenten (meistens tatsächlich Tabellenkalkulation, Textverarbeitung oder Präsentationen) oder aber im Gesamtdokument eine nachträgliche Anpassung der Seitennummerierung ist mit ein wenig Aufwand verbunden, der sich aber nicht als hohe Hürde erweist, auch wenn sich manchmal daran erinnert werden muss, an welcher Stelle die Seitenzahl nun eigentlich zu formatieren ist.

Mit einer der Gründe für solche Artikel hier im Blog ist es auch immer auf solche Anleitungen verweisen zu können um hier schnelle Unterstützung anbieten zu können.

Immerhin lassen sich so bestehende Dokumente anpassen und ordentlich durchnummerieren, so dass bei der nächsten Sitzung dann ein einheitlicher Bezug durchaus möglich ist :-).

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Montag, 16. September 2019
19:47 Uhr

Gleichzeitiges Transponieren und Verknüpfen von Inhalten in Excel per Formel MTRANS am Beispiel Leistungsmengen und Leistungsabgeltung aus Haushaltsplänen im Vergleich

Schon im Artikel "Leistungsmengen im Grundbudget je Fächergruppe (Cluster) im Vergleich oder bedingte Formatierung für Minimalwerte und Maximalwerte" bin ich auf ein Thema im Bereich Hochschulberichtswesen etwas ausführlicher eingegangen und habe die Leistungsmengen und Leistungsabgeltung innerhalb eines Clusters miteinander verglichen.

In einem etwas vereinfachten Modell setzt sich das Grundbudget wie folgt dar:

Hier sind  zum Beispiel als Leistungsmenge die Studierende in Regelstudienzeit je Fächergruppe (Cluster)  und je nach Hochschulart (vereinfacht gesagt FH und Uni) mit unterschiedlichen Clusterpreisen bewertet.

So könnte eine Gegenüberstellung der einzelnen Hochschulen wie folgt aussehen:

Leistungsmengen je F�chergruppe bzw. Hochschulcluster

Daneben gibt es aber noch weitere Parameter, die sich zum sogenannten Erfolgsbudget zusammen setzen.

Dieses kann sich zum Beispiel aus dem Drittmittelvolumen berechnen.

In einer umfangreicheren Excel-Tabelle habe ich die Summen der einzelnen Budgetwerte (zum Beispiel Grundbudget und Erfolgsbudget) und die Summen der Leistungsmengen (Studierende und Drittmittelvolumen) miteinander in Verbindung gesetzt.

Die einzelnen Daten sind als Jahresdaten in einzelnen Tabellenblättern abgespeichert.

Zur besseren Übersicht habe ich einmal die Tabellenblätter auf ein Blatt zusammengefasst.

Grunddaten je Haushaltsjahr

Kleiner Hinweis am Rande:
Natürlich sind die Zahelnbeispiele hier, wie auch in anderen Artikeln rein fiktiv. In der Regel nutze ich hier die Formel ZUFALLSZAHL oder ZUFALLSBEREICH um mir passende Beispieldaten zu generieren. Außerdem ist es wohl eher unwahrscheinlich, dass in einen solch kurzen Zeitraum neue Hochschulen gegründet werden ;-).


In einer weiteren Tabelle möchte ich nun diese Daten nicht mehr als Spalten sondern als Zeilen einfügen um hier über eine Pivot-Tabelle oder einer anderen Auswertung diese Daten miteinander in Bezug zu setzen.

Meine Zieltabelle sieht dabei wie folgt aus:

Zieltabelle Budgetvergleich anhand Leistungsmenge und Leistungsabgeltung

In einen anderen Fall (siehe Artikel "Bilanzreporting und GuV Planung in der Profit-Center-Rechnung sowie Konsolidierung einzelner Bereiche am Beispiel der Planung der Haushaltsrechnung" hätte ich angewandt auf diese Auswertungr einfach alle Hochschulen eingetragen und per Verweisfunktion auf die einzelnen Seiten Bezug genommen.

Allerdings gab es in oberen Beispiel einige Veränderungen die man ebenfalls beachten sollte.

Im Jahr 2018 ist eine neue FH hinzugekommen (FH B) und im Jahr 2019 eine neue Uni (Uni C). Daher möchte ich auf eine andere Herangehensweise hinweisen.

Unterschied Verknüpfen und Transponieren

Kopiere ich nun die Überschrift meiner Grundtabelle (zum Beispiel die Überschriften aus Tabelle 2018) kann ich diese in meiner Zieltabelle über die rechte Maustaste mit INHALTE EINFÜGEN und dort auf die Funktion INHALTE EINFÜGEN ein fügen.

Rechte Maustaste Inhalt
Inhalte einfügen > Inhalte einfügen

Im folgenden Fenster stellt sich die Frage, was genau eingefügt werden soll und darüber hinaus haben wir zwei Fuktionen die für uns interessant sind um die kopierten Daten ins Blatt einfügen zu können.

Auswahl nach Art des Inhaltes
Im oberen Abschnitt ist festgehalten welche Daten eingefügt werden sollen. Hier kann es hilfreich sein die Option "Werte" zu wählen, da beim Einfügen sonst das gesamte Format mit übertragen wird.

Weiter unten gibt es dann die Funktion Transponieren und Verknüpfen.

Grundsätzlich kommt tatsächlich die Funktion Verknüpfen sehr an meine Vorstellungen ran, da damit nicht etwa die Werte in der Zieltabelle eingefügt werden sondern die Zellbezüge der eingefügten Daten.

Am einfachsten lässt sich dieses in folgender Abbildung ersehen, in der ich die Hochschulnamen kopiert habe und per VERKNÜPFEN eingebunden habe.

Bezug zu Zelllen aus 2018

Hier sind nicht etwa die Werte sondern tatsächlich, wie in Zelle C2 zu sehen, Bezüge zu der Quelltabelle eingebunden.

Allerdings wollte ich hier die Einträge nicht mehr als Spalten sondern als Zeilen eingebunden haben. Daher schauen wir uns einmal die Funktion TRANSPONIEREN näher an.

Sobald ich die Option Transponieren markiert habe ist es nicht mehr möglich die Funktion VERKNÜPFEN zu wählen.

Transponieren von kopierten Inhalen

Dennoch ist das Ergebnis hilfreich.

Und soll ebenfalls an der Formel für Grundbudget (die eine Summenformel ist) und der Hochschule erläutert werden.

Relativ transponiert

Im Ergebnis ist hier die Tabelle gedreht und statt in Spalten ist die Hochschule als Zeile und unter Betrag/Menge ist der relative Bezug nun auf Zeilen statt Spalten ausgerichtet (Summe C2, Summe C3, Summe C4 statt Summe B2, C2, D2).

Es wird also auch die Formel transponiert sprich gedreht.

Wenn ich nun mit absoluten Bezügen gearbeitet hätte wäre die in 2010 vorgestellte Methode "Zeilen und Spalte vertauschen (Daten transponieren)"  interessant gewesen, in der ich einfach die Formel durch einen Text ersetzt hatte.

Aber das Schöne an Excel ist nicht nur, dass es viele Funktionen und Formeln hat sondern auch, dass hier immer wieder etwas neues Entdeckt werden kann.

Zur Vorbereitung kopiere ich nun aber das Geschäftsjahr ebenso wie die Budgetbeschreibung in der Quelltabelle um diese zu übertragen.

Datenquelle selektieren

In der Zieltabelle sehen die eingefügten Daten dann dank der Schaltfläche FORMELN ANZEIGEN in der Befehlsgruppe FORMELÜBERWACHUNG in der Symbolleiste FORMELN wie in der folgenden Abbildung für das Jahr 2017 aus:

Jahresdaten 2017 transponiert
Das einzelne Feld aus Spalte B1 im Tabellenblatt 2017 habe ich als Verknüpfung eingefügt, so dass dieses direkt aktualisiert werden kann. Ebenso bin ich mit Grundbudget (Zelle B2 im Tabellenblatt 2017) verfahren.

Lediglich die Hochschulen habe ich transponiert, so dass diese direkt als Zeilen eingetragen sind.

Kombination von Verknüpfen und Transponieren

Für die Leistungsabgeltung und Leistungsmengen wäre es nun tatsächlich spannend sowohl eine Verknüpfung zu den Quelldaten als auch diese zu transponieren ohne, dass hier die Formel in den Quelldaten sich auf die Zieltabelle statt der Quelltabelle bezieht.

Tatsächlich hilft hier eine Matrixformel weiter.

Im Gegensatz zu sonstigen Excelformeln muss diese statt mit ENTER durch die Tastenkombination STRG, UMSCHALTTASTE (Shift) und EINGABETASTE (Enter) bestätigt werden.

Die Formel wird von Exceel darauf zwischen zwei geschweiften Klammern { und } als Matrixformel dargestellt. Eine direkte Eingabe der Formel mit geschweiften Klammern vor und hinter der Formel konvertiert die Formel jedoch nicht in eine Matrixformel, weswegen diese direkt über die Tastenkombination abgeschlossen wird. Dieses gilt auch, wenn die Formel nachträglich geändert wird und dann erneut mit STRG + UMSCHALT (Shift) + EINGABETASTE (Enter) abgeschlossen werden muss.

Matrixformel MTRANS

In unseren Fall bietet sich die Matrixformel MTRANS an, die es ermöglicht eine transponierte Matrix zur angegebenen Matrix auszugeben. Dabei ist die Matrix in einen anderen Tabellenblatt die ich entsprechend transponieren möchte.

Beim Betrachten des Formelassistenten dürfte dieses etwas klarer werden, da hier die zu transponierende Matrix aus den einzelnen Werten des Grundbudget im Jahr 2017 für die Hochschulen besteht.

Funktion MTRANS Matrix selektieren

Betrachten wir uns nun wieder unsere Zieltabelle dürfte das Ergebnis klar ersichtlich sein.

MTRANS Ergebnis

Wie erhofft sind hier die einzelnen Werte zum Grundbudget automatisch transponiert worden.

MTRANS und definierte Namen

Besonders wenn mehr als ein Tabellenblatt (im Beispiel also zum Beispiel die Haushaltspläne von 2005-2020) verglichen werden sollen bietet es sich an im jeden Tabellenblatt per Namensmanager einen Namen für die enthaltenen Daten zu hinterlegen.

Im Beispiel von 2017 ist hier der Name Grundbudget_2017 gewählt worden.

Namensmanager um Budgetwerte des Jahres zu definieren

Ebenso verfahre ich auch mit Erfolgsbudegt_2017, Drittmittelvolumen_2017 und Studierende_2017 bzw. passe dieses auf das jeweilige Jahr in den anderen Tabellen an.

MTRANS Matrix per INDIREKT auswählen

Ziel des Ganzen ist es nun nicht mehr die Matrix als Bezug in die Formel einzutragen sondern den Namen zur Matrix aus der Spalte Budget und das Geschäftsjahr ableiten zu lassen.

MTRANS mit indirekten Bezug zur Matrix

Damit kann also tatsächlich über die Matrixformel und per Transponieren aus Budget und Jahr für die einzelnen Hochschulen eine Grundtabelle gefüllt werden und diese dann verglichen werden.

Wenn es um die Formel INDIREKT geht, kann ich diesmal tatsächlich (mal wieder) auf Tabellenexperte.de verweisen. Hier stellt der Artikel "Die INDIREKT-Funktion: Ich kenne einen, der jemanden kennt…" diese Funktion vollständig dar. Besonders lohnen sich hier nebenbei die Kommentare ;-).

 

Alternativen zur Konsolidierung von Datentabellen

Im Artikel "Auf den Punkt gebracht: Daten in Excel konsolidieren" von  Martin Weiß (Tabellenexperte.de)  oder auch "Daten in Excel konsolidieren" von Gerhard Pundt (clevercalcul) ist das Datentool in der Symbolleiste DATEN in der Befehlsgruppe DATENTOOLS über die Schaltfläche Konsolidieren beschrieben.

Hier ermöglicht es Excel aber lediglich identisch aufgebaute Tabellen (zum Beispiel einzelne Quartale) zu einen gesamten Jahr zusammenzuführen

Dieses entspricht dann leider nicht unseren Vorgaben. Vielmehr sollen später per SUMMEWENN oder auch per Verweisfunktion die Grundtabelle ausgewertet werden und entsprechende Berechnungen durchgeführt werden.

Alternativ bietet sich hier natürlich auch eine Pivot-Tabelle an.

Der Artikel "SUMMEWENN über mehrere Spalten in Excel oder Personalkostenhochrechnung auf Innenauftrag zusammenfassen" stellt dieses recht gut dar.

Bezüglich der Verweisfunktionen möchte ich gerne auf eine Ergänzung im Artikel "Grundlagen in Excel Verweisfunktionen SVERWEIS WVERWEIS und VERWEIS" hinweisen.

m Artikel "XVERWEIS statt SVERWEIS, WVERWEIS und INDEX VERGLEICH: Vorfreude!!!" erläutert Katharina Schwarzer (Soprani Software)  die künftige Funktion XVERWEIS die ggf. eine sehr gute Nachfolge zu der Kombination aus INDEX und VERGLEICH (siehe Artikel "Index und Vergleich statt SVERWEIS endlich verstanden und Suche über Verweis nur, wenn es auch etwas zu finden gibt") bietet.
 

FAZIT

Insgesamt überzeugt mich hier die Funktion MTRANS sehr und bietet gerade für solche Auswertungen in Kombination mit Namensdefinitionen eine gute Datengrundlage für komplexere Auswertungen.

Die weitere Aufbereitung der hier erhobenen Daten kann zum Beispiel in den Artikeln "Datentrends für Drittmittelstatistik mit Sparklines ab Excel 2010 darstellen durch Liniendiagramme in Zellen" wenn es um Verlauf von einzelnen Daten geht oder auch wie im Artikel "Pivottabellen ab Excel 2010 dynamischer filtern mit Datenschnitten am Beispiel Hochschulfinanzstatistik"  beschrieben dank Datenschnitten ein Dashboard zur Aufbereitung der Daten geliefert werden.

Letztere Option bietet sich auch für "als Tabelle formatieren"  Datenquellen an, auf die ebenfalls Datenschnitten angewendet werden können.

Ein schönes Beispiel zum Thema Vergleich von Leistungsmengen und Leistungsabgeltung kann auch im Artikel "Excel Pivottabelle Darstellung Grenzwerte Einnahmen auf Projekte je Person durch Zuordnung VZÄ auf verantwortlicher Kostenstelle" als Anregung genommen werden.

Neben Berichten innerhalb SAP ist natürlich auch die Auswertung in SAP als Datengrundlage interessant.

Eine aufwändige Variante dafür ist im Artikel "Mehrjahresvergleich im Recherchebericht mit Beschränkung von Aufwand und Ertrag für das laufende Geschäftsjahr bis aktuelle/selektiere Periode/Jahr und komplette Perioden der Vorjahre sowie übertragene Jahresendsalden" beschrieben  und natürlich findet sich auch in meinen Publikationen ein guter Ansatz für das eigene Berichtswesen nicht nur im Bereich von Hochschulen mit SAP.

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Freitag, 13. September 2019
20:16 Uhr

Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil XI - Snartwatch Garmin Vivosmart 4 als kleine Alternative zur Vivoactive 3

Bei jeder Technik, egal ob nun "Smart Home Systeme im Alltag"   oder auch beim Einsatz einer Smartwatch, wie im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil IX - Snartwatch Garmin Vivoactive 3 für Schwimmtraining und Garmin App" gibt es immer wieder Anwendungsgebiete in der ein Wechsel der Technik sinnvoll ist und eben auch ein gewisse Flexibilität gegeben sein muss.

Daher empfinde ich es auch als sehr spannend neben der vorherigen Smartwatch nun auch eine Alternative aus Sicht meiner Frau vorstellen zu können.

Grund für den Wechsel auf eine kleinere Alternative

Wie schon im ersten Artikel über Smartwatches erwähnt, ist mir die vivoactive 3 (Amazon Partnerlink *) für den ständigen Einsatz zu groß und unangenehm zu tragen. Im Normalfall stört mich das nicht weiter, da ich - abseits von einer gewissen Faszination für die erhobenen Daten - kein Interesse daran habe, meinen gesamten Alltag erfassen zu lassen. Wichtig wurde eine Alternative für mich erst, als ich mit Yoga anfing und rasch feststellen musste, dass die Uhr bei allen Positionen, bei denen man das Handgelenk abwinkelt, schmerzhaft drückt - sie ist zu groß und er Knopf an der Seite drückt zusätzlich schmerzhaft in den Arm.

Kurz habe ich überlegt, auf eine ganz andere Uhr zu wechseln und Google Fit oder Samsung Health statt Garmin Connect zu benutzen, stieß dabei aber auf das Problem, dass ich mein Schwimmtraining ja weiterhin über die Garmin vivoactive 3 tracken möchte und Garmin nicht wirklich gut mit anderen Apps zusammenarbeitet. Nach einem Tag Herumprobieren und Analysieren meines persönlichen Nutzungsverhaltens habe ich mich letztendlich entschieden, bei Garmin zu bleiben und mir eine vivosmart 4 bestellt.

Garmin Vivosmart 4
Garmin Vivosmart 4 (Amazon Partnerlink *)

Man sieht direkt: Sie ist deutlich schmaler und auch leichter am Handgelenk, was für mich einen viel größeren Unterschied macht, als ich erwartet hätte. Ich trage diese Uhr seit einer Weile tatsächlich die ganze Zeit und fühle mich nur sehr selten von ihr gestört - meistens wenn die Unterseite des Bandes nass ist, sei es durch Wasser oder durch Schweiß. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass ich keinen Bedarf für die ermittelten Daten habe, aber ich gebe auch zu, dass es durchaus Spaß macht, einen Blick darauf zu werfen.

Das Display der Uhr ist übrigens, im Gegensatz zu dem der vivoactive 3, nur selten sichtbar. Den Großteil der Zeit ist es abgeschaltet, lässt sich aber durch Heben des Handgelenks oder durch zweimaliges Antippen aktivieren - mal mehr, mal weniger gut. Man merkt den Unterschied bei der Akkulaufzeit.

Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Vivoactive 3 und Vivosmart 4

Viele Basisfunktionen haben beide Uhren gemein: Schrittzähler, Aktivitäten (zum Teil auch automatisch) erfassen, Benachrichtigungen vom (per Bluetooth verbundenen) Smartphone anzeigen, Musiksteuerung, Wetter, Herzfrequenzmessung, Stressmessung, Stockwerke erfassen.

Wenn man die vivoactive 3 gewohnt ist, fällt einem allerdings deutlich auf, dass die vivosmart 4 weniger Einstellmöglichkeiten hat: keine Unmenge an Watchfaces, die auch noch extrem personalisierbar sind, sondern gerade einmal 6 fixe Displaydesigns, die Widgets sind zwar aktivier- und deaktivierbar, aber nicht erweiterbar und von Apps oder Datenfeldern hat die Uhr noch nie etwas gehört. Gerade das macht sie aber meiner Meinung nach viel zugänglicher und auch einfacher zu benutzen - wenn auch weniger flexibel.

Erfasste Werte und Messdaten

Auch bei den einzelnen Funktionen und gemessenen Werten gibt es kleine Unterschiede zwischen beiden Uhren.
 

Pulsoximetriemessung

Was die große vivoactive nicht kann, die kleine vivosmart hingegen schon: Pulsoximetriemessung. Dabei wird durch eine Lichtmessung der Sauerstoffgehalt im Blut gemessen. Standardmäßig macht die Uhr das währends einiger Stunden der Schlafenszeit, alternativ auch einmalig auf Anforderung, was allerdings oft nicht so recht funktioniert. Das ist durchaus cool - aber den tatsächlichen Nutzen für mich erkenne ich darin nicht.

Die entsprechenden Werte sind auch wieder in Garmins eigener App einsehbar.

Garmin Connect
App Garmin Connect
Market Link / Google Play

Anhand der folgenden Abbildungen können weitere erfasste Daten betrachtet werden.


Schlaftracking

So sind während der Nacht folgende Werte erfasst worden.

Sauerstoffgehaltmessung
Pulsoximetriemessung (Sauerstoffgehalt im Blut)

Schlafracking
Schlaftracking und Suaerstoffgehalt
 

Body Battery Wert

Außerdem ermittelt die kleine vivosmart 4 einen sogenannten Body Battery Wert. Damit versucht Garmin anzugeben, wie viel Energie man zur Verfügung hat. Was in der Theorie recht witzig klingt, funktioniert - zumindest für mich - in der Praxis eher nicht. Die Uhr benutzt zur Ermittlung dieses Body Battery Werte die Herzfrequenzvaribilität, den Stresslevel, die Schlafqualität, sowie die Aktivitäten. Das führt dann z.B. dazu, dass Yoga als Energie reduzierend wahrgenommen wird, obwohl es mir jede Menge Energie zurück gibt. Gleichzeitig sieht aber ein Migränetag, bei dem ich nicht mehr machen kann, als im Bett zu liegen, so aus, als wäre ich unheimlich entspannt gewesen und hätte mit meiner Energie gut hausgehalten - es hat sich nicht so angefühlt.

Interpretation von Messdaten
Migränetag

Außerdem kann die Body Battery Anzeige nicht unter 5(!) sinken, was dann manche Tage recht lustig aussehen lässt, aber keinerlei Mehrwert für mich bietet.

Untergrenze der Messung
Der Nullwert von Garmins Body Battery (5 Punkte)

Normale Bilanz eines Tages
"Normale" Bilanz eines Tages mit der Body Battery

Trägt man die “falsche” Uhr, die zwar ähnliche Daten erfassen kann, aber wohl nicht alle, die für die Body Battery notwendig sind, kommt es übrigens zu Lücken in der Erfassung und die Energieentwicklung in der verpassten Zeit wird geschätzt.

Nachteil der vivosmart 4 durch fehlendes GPS

Alles in allem ein weiteres rechts lustiges Gimmick, ohne das ich aber definitiv auch glücklich bin - vielleicht sogar glücklicher.

Was mich anfangs massiv störte ist, dass die vivosmart 4 kein eingebautes GPS hat und daher keine Aufzeichnung der zurückgelegten Wegstrecke erfolgte.


Nach einer Weile stellte sich jedoch heraus, dass, sofern man die Aktivität “Gehen” (und vermutlich auch Laufen und Radfahren) manuell startet, die Uhr fragt, ob man das GPS des Telefons verwenden möchte.

Danach wird man aufgefordert die Garmin App am Telefon zu öffnen, Telefon und Uhr verbinden sich und man kann die App wieder schließen. Danach zeichnet die kleine Uhr mit Hilfe des Smartphone-GPS die Wegstrecke genauso gut auf wie die vivoactive 3. (Achtung, das funktioniert nicht, wenn die Uhr das “Gehen” automatisch startet!)


Keine GPS Aufzeichnung bei der vivosmart 4


Leider keine GPS- Aufzeichnung bei der vivosmart 4...


Tracking mit vivosmart 4 dank GPS am Smartphone


außer man verbindet sie mit den Smartphone und nutzt dessen GPS.


Das führt dazu, dass ich mittlerweile fast ausschließlich die vivosmart 4 nutze, da sie mir alles, was ich für mich an einer Smartwatch benötige, bietet und einfach sehr, sehr bequem am Handgelenk ist.
 

Vorteil der vivosmart4 bei Yoga

Was auch zu meinem ursprünglichen Kaufgrund der zweiten Smartwatch führt: Yoga mit Uhr am Handgelenk. Die vivosmart 4 ist tatsächlich so schmal und klein - und hat keinen Knopf an der Seite! -, dass sie mir bei sämtlichen Yogapositionen keine Probleme bereitet. Selbst Übungen, bei denen die Handgelenke stärker als 90° abgewinkelt werden, sind mit dieser Uhr möglich.

Auch hier sind entsprechende Zusammenfassungen und Auswertungen vorhanden.

Zusammenfassung Training Yoga
Zusammenfassung Training

Garmin würde es ermöglichen, für Yogasessions die einzelnen Stellungen zu erfassen, das ist mir aber deutlich zu viel Aufwand - mir geht es lediglich darum, dass es semi-automatisch erfasst wird - sprich, ich starte und beende die Trainingseinheit manuell, muss mich aber um sonst nichts kümmern, da alles andere automatisch an die App übertragen wird.

Yoga Stellungen erfassen
Einzelne Stellungen der Yogasession erfassen

Außerdem mag ich die Herzfrequenzmessung


Zusammenfassung Training
Herzfrequenz Analyse
Analyse Training (Herzfrequenz)

Andere Trainingsaufzeichnungen (Schwimmen)

Die vivosmart 4 kann auch Schwimmen aufzeichnen, das habe ich allerdings nicht getestet, weil ich da mit den Aufzeichnungen der vivoactive 3 sehr zufrieden bin und auch die Einstellmöglichkeiten für Alarme und dargestellte Daten während des Trainings zu schätzen weiß.

Kein Garmin Pay

Was sie nicht unterstützt ist Garmin Pay, aber das möchte ich ohnedies nicht.

Fazit und Einsatz der unterschiedlichen Smartwatch

Grundsätzlich nutze ich die große Uhr zurzeit eigentlich nur noch fürs Schwimmen oder wenn ich aus irgendeinem Grund mehr Anzeigen während eines Trainings/einer Aktivität benötige. Hinzu kommt aber jetzt die Verwendung der kleinen vivosmart beim Yoga und im Alltag. Das wird sich vermutlich in einer Weile wieder legen, denn ich brauche weder all die gesammelten Daten, noch fühle ich mich 100 %ig glücklich damit, dass sie von mir gesammelt werden. Aber momentan machen mir die aufgezeichneten Daten noch Freude und ich speichere hin und wieder auch noch zusätzliche Dinge auf, die Garmin Connect anbietet. Das zeige ich aber beim nächsten Mal.
 

*
Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen über Amazon

 
Hinweis: Smart Home im Alltag

Im Laufe der Zeit wird auch das Leben mit Technik immer intelligenter. Entsprechend habe ich auf der Seite "Smart Home" unsere Erfahrungen mit Amazon Echo (Alexa) und Google Home sowie vernetzte Dienste zusammengestellt und auf der Seite "Smartwatch" finden sich die Erfahrungen mit unterschiedlichen smarten Geräten am Handgelenk.




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Mittwoch, 11. September 2019
19:24 Uhr

Änderungen und Nacharbeiten nach Einspielung SAP ERP 6.0 Enhancement Package 8 (EHP 8) insbesondere im CO

Während vorab noch die Unicode-Umstellung unter SAP ERP anstand stand in letzter Zeit auch das Testen der EHP 8 unter SAP ERP im Fokus.

Mit der Aktivierung der Enhancement Packages 8 ist ein Upgrade als Grundlage für den Übergang nach S/4HANA geschaffen worden und damit als Basis die NetWeaver Plattform 7.50 sowie Unicode aktiviert worden.

Wie auch bei der Einspielung von Supportpackages sind hier manchmal Nacharbeiten erforderlich. Ein Kollege wies nicht ohne Grund darauf hin, dass es sich bei der Einspielung von EHP um einen Releasewechsel handelt wo durchaus auch schon einmal Änderungen in den Programmen vorgenommen worden sind.

Intern haben wir letzte Woche gemeinsam eine Zusammenstellung der Änderungen und erforderlichen Korrekturen festgehalten.

Auf einige Korrekturen und Änderungen die übergreifend auch in adneren Einrichtungen aufgetreten sind möchte ich hier gerne eingehen und Lösungsansätze für Probleme darstellen.

Da dieses Mal sich doch einiges geändert hatte sind einige Punkte in eine entsprechende Präsentation zum Tagesordnungspunkt "Probleme nach SP/EHP-Einspielung" gemeinsam mit Kollegen ausgearbeitet.

Besonders der Austausch in einrichtungsübergreifende Arbeitsgruppen ist hier mehr als sinnvoll, wenn es um das Thema Erfahrungsaustausch und gegenseitige Unterstützung geht. Wobei ein reiner Fokus auf negative Punkte wie angesprochene Probleme erscheint mir auch ein wenig eingeschränkt, da mit den EHP in meinen Augen auch einige spannende zusätzliche Funktionen hinzugekommen sind.

Gerade die positiveb Verändeurngen haben mich überzeugt hier aber auch in einen gemeinsamen Vortrag sowohl Korrekturen als auch solche Änderungen in den folgenden Abschnitten vorzustellen.

Gerade im Vorfeld hat es sich gezeigt, dass hier ein Vortrag zum Thema "Neuerungen im EHP8" von Daniel Ottenberg (Convista Consulting)  auf den FICO Forum Infotagen 2016  mir geholfen haben aktuelle Anpassungen vorzeitig zu erkennen und schätzen zu lernen. Ebenso sind auf den FICO Forum Infotagen 2017 im Vortrag "Änderungen in SAP ERP Controlling (Customer Connect)" von  Marco Valentin, SAP ebenfalls einige Hinweise zur Verfügung gestellt worden.

Auch abseits der SAP Themen ist mir noch imemr das Ernie-Prinzip so wie eine Postkarte in guter Erinnerung.

Verhalten im Notfall - die Notfallkarte
Notfallkarte von http://andreasjacobs.com/
P.S.: Fehler im Coding ist sicherlich kreative Absicht ;)

Die Unterlagen sind im Artikel "Rückblick FI CO Forum Infotage 2016 in Köln und Zürich" verlinkt und mir in positiver Erinnerung. Aber auch sonst lohnt es sich die Infotage zu besuchen und ich freue mich schon auf November hier ebenfalls wieder neues zu erfahren.

Nun möchte ich aber auf die mir/uns aufgefallenen Punkte eingehen.
 

Transaktion KSUB - Customizing-Fehler: Vorgangsgruppen nicht auf aktuellem Stand

Beim Aufruf der Planumlage kommt es zu obiger Fehlermeldung über die Informationen zum Fehler wird darauf hingewiesen mit folgendne Reports durch Korrekturprogramme durchgeführt werden.

Per SA38 oder per Klick auf den Reportnamen in der Fehlermeldung kann der Report RK811XST (nur aktueller Mandant) oder RK811XUP (für alle Mandanten) ausgeführt werden.

Danach sind alle Basic-Set erneut gesetzt.

Allerdings steht dieser Punkt eigentlich auch immer bei der Einspielung von Support Packages auf der ToDo Liste.
 

Erweiterte Suche bei Feldern

Eine in meinen Augen sehr positive Funktion ist die "Erweiterte Suche" bei Feldern. Hier kann z.B. bei Stammdaten wie Kostenart (KA03), Kostenstellen (KS03) oder Innenaufträge (KO03) die automatische Vervollständigung aufgerufen werden.

Schon beim Tippen einzelner Zahlen wird unterhalb des Feldes eine Liste mit möglichen Feldern als Liste mit zusätzlichen Funktionen ausgegeben.

Ist dieses nicht gewünscht kann diese Option im SAP GUI Logon Pad oder im SAP Menü unter Layout anpassen (ALT + F12 im SAP Menü) unter den Abschnitt INTERAKTIONSDESIGN beim Punkt Visualisierung 2 im Abschnitt Erweiterte Suche deaktiviert werden.

Mittlerweile möchte ich diese Funktion tatsächlich nicht mehr missen.

Neue Selektionsbilder für CO Einzelposten

Innerhalb der Einzelpostenberichte IST im Controlling
  • Transaktionen KSB1, KSB1N (Kostenstellen)
  • Transaktionen KO1, KOB1N (Innenaufträge)
ist die Selektionsmaske um Merkmale und Kennzahlen erweitert worden.

Neben Belegnummer kann hier als Merkmal auch das Feld CO-Subkey für die Suche nach den Herkunfsobjekt selektiert werden.

In den Plan-Einzelposten
  • Transaktionen KSBP, KSBPN für Kostenstellen
  • Transaktionen KOBP, KOBPN für Innenaufträge
ist ebenfalls eine Suche über die Belegnummer möglich. Über die SChaltfläche Selektionsbild definieren kann dieses ebenfalls bearbeitet werden.

In den SAP Hinweisen 2187310 sind die Funktionen zu KESS vollständig vorgestellt unter den Hinweis 2579920 ist erklärt, wie diese Zusatzfelder in der Tabelle T811FLAGS deaktivieren lassen.

Zusatzfunktionen für Umlage und Verteilung

In den Transaktionen zur Verrechnung von Kostenarten im CO-OM (Umlage und Verrechnung) z.B. Planumlage (KSUB) aber auch für die Istumlage (KSU5) um Zusatzfunktionen ergänzt.

Insbesondere die Möglichkeit einzelne Segmente für einen Testlauf zu sperren kann hier hilfreich sein um im Vorfeld einzelne Zyklen zu testen.

Gleiches gilt für die Planverteilung (KSVB) und Istverteilung (KSV5). In der Profitcenter-Rechnung (EC-PCA) sind die Umlage (Plan 3KEB, Ist 3KE5) und Verteilung (Plan 4KEB, Ist 4KE5) ebenfalls um Einstellungen für Simulation erweitert worden.

SAP Basis Zentraler Einstieg Suchfunktionen

Eine spannende Suche über Tabellen ist durch die Einstiegstransaktion SE16T zu finden. Vergleichbar zur SE16H ermöglicht diese eine wesentlich erweiterte Suche über Tabellen im SAP System.

Die neue Transaktion SE16S (Allgemeine Tabellen und Wertsuche) sucht in allen Feldern der gefundenen Tabellen und die SE16SL (Feldbasierte Tabellen und Wertsuche) beschränkt die Suche auf Felder der gefundenne Tabellen, die zur eingegebenen Feldbeschreibung passen.

Während die SE16SL schneller ist jedoch muss die Eingabe der Feldbeschreibung genauer erfolgen als bei der SE16S.

In der SE16S kann auch ein Suchmuster verwendet werden, dass über die Transaktion SE16S_CUST angelegt werden kann.

Daneben gibt es noch weitere Punkte, auf die ich in folgenden Artikeln eingehen werde.

Validierungsobjekt bei eCATT

Das Thema eCATT hat im Artikel "Massenstammdatenpflege mit LSMW oder SECATT dank Transaktionsaufzeichnung - Handbuch erweiterte computergestützte Test-Tool (eCATT) und LSMW" schon eine gute Grundlage gefunden. Interessanterweise ist nun hier neben der Testfalleinrichtung auch ein Valdierungsobjekt hinzugekommen und es kann im Testskript per VALIDATE innerhalb der Kommandoschnittstelle darauf zugegriffen werden. Hier habe ich mich nicht tiefer mit den Möglichkeiten beschäftigt, da wir im Rahmen der ausführlicheren Testphase tatsächlich auf ein größeres Problem aufmerksam worden.
 

Probleme bei Standardberichten mit Report Painter( RAISE_EXCEPTION  - PROGRAMM NON_EXISTENT bei Report Painter Standardberichten)

Ein noch nicht wirklich nachvollziehbarer Fehler ist beim Aufruf von Standardberichten in der Transaktion GRR3 oder GR55 im Namensraum der SAP zu finden.

In der Bibliothek 6O1 ist der Bericht 6L03-001 "Liste: Ist/Plan/Obl". zu finden. Wird dieser direkt ausgeführt (oder die zugehörige Berichtsgruppe) kommt es zur Fehlermeldung

"Laufzeitfehler RAISE_EXCEPTION und der Meldung Ausnahmebedingung "PROGRAMM NON_EXISTENT" bspw. in den Programm SAPLSLDB abgebrochen."


Der Bericht 6L03-001 ist der Berichtsgruppe 6L03 zugeordnet. Über die Transaktion GR55 kann die Berichtsgruppe angesehen werden. Allerdings führt ein Start der Berichtsgruppe (Ausführen) ein Hinewis, dass die Berichtsgruppe nciht vorhanden ist und danach ist die Berichtsgruppe nicht mehr vorhanden gilt auch wenn der Bericht über die GRR3 ausgeführt worden ist.

Fehlermeldung GR412 und GR032 nachdem der Bericht über GRR3 oder GR55 gestartet wurde

Die Fehlermeldung beim Aufruf der Berichtsgruppe über GR53 (Berichtsgruppe anzeigen) oder GR55 (Berichtsgruppe ausführen) kommt es zur Fehlermeldung GR412 (Bericht ... ist nicht vorhanden) und GR032 (Die Berichtsgruppe enthält keine Berichte) obgleich zuvor hier die Berichte zugeordnet waren und im Standard auch sind.

Bericht funktioniert jedoch, wenn vorab per S_ALR_* gestartet wurde

Wurde im Vorfeld jedoch der Bericht S_ALR_87013000 Liste: Ist/Plan/Obligo aufgerufen, die ebenfalls eine Parametertransaktion für den Reportwriter Bericht für die Transaktion START_REPORT ist und hier, wie im Artikel "Parametertransaktion für Reporwriter" beschrieben die Berichtsgruppe 6L03 ausführt.

Sofern Berichtsgruppe und Bericht noch vorhanden sind wird hier die Berichtsgruppe generiert und das Programm compiliert und die Berichtsgruppe generiert. Danach funktionieren Berichte wieder, selbst wenn diese später über die Bibliothek (GRR3) oder Berichtsgruppe (GR55) direkt gestartet wird.

Lösung: GR59 Berichtsgruppe und abhängige Objekte aus Mandant 000 importieren

Fehlt die Berichtsgruppe jedoch ist ein Neuanlegen der Berichtsgruppe 6SL nicht möglich, da der Bericht aus SAP Namensraum nicht einfach einer Berichtsgruppe zugeordnet werden kann. Es empfiehlt sich also in der Transkation S_ALR* die nicht funktioniert über die SE93 aus den Transaktionscode die Berichtsgruppe auszulesen und von einen funktionierenden System oder Mandant 000 zu importieren.

Über den Mandanten 000 kann  mit der Transaktion GR59 "Report Writer: Berichtsgruppe aus Quellmandanten" über die Option Kopieren abhängiger Objekte die Berichtsgruppe samt Berichten erneut importiert werden. Alternativ lässt sich aus einen bestehenden System, mit funktionierenden Berichten, über die Transaktion GR57 die Berichtsgruppe mit abhängigen Objekten ebenfalls exportieren und mit GR58 wieder importieren im System, da diese nicht funktioniert.

Hintergrund ist wohl ein Schiefstand der Tabelle T800 Report Writer: Berichte und T803L Report Writer: Einträge in Berichtsgruppen. Bei kundeneigenen Berichten kann über die GRR2 der Bericht neu aufgerufen und generiert werden bzw. einer Berichtsgruppe zugeordnet werden.
 

Fazit

Gerade für Keyuser und Anwendungsbetreuung ist es sinnvoll solchen Veränderungen nachzugehen und ich bin sehr froh, dass wir uns in Hessen über solche Fehler und Veränderungen austauschen und gegenseitig auch Lösungsansätze miteinander zu teilen.

So umfangreich auch Keyuser und Anwendungsbetreuung testen mögen es gibt doch immer wieder Punkte, die dann doch erst im Laufe der Arbeit auffallen und dann Lösungsansätze gesucht werden müssen.

Nebenbei, wenn sich Gedanken darum gemacht wird, welchen aktuellen Releasestand eigentlich das aktuelle SAP System hat, mag ich hier gerne auf den Artikel "Welches SAP EHP haben wir eigentlich?" von thinkdoforward.de verweisen.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Montag, 9. September 2019
20:04 Uhr

Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil X - Smarthome im Urlaub

Während ich persönlich schon eine ganze Weile Google Assistent für unterwegs nutze und auch schon im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil VII - Smarte Navigation auf Reisen mit Bus, Bahn, Auto und zu Fuß" die Vorzüge bei der Navigation sehr zu schätzen weiss gibt es auch noch weitere Geräte abseits der digitalen Assistenten wie Google, Siri und Echo oder meintwegen auch Cortana auf die gerne auch mobil zugegriffen werden kann.

Unser "Smart Home Systeme im Alltag"   umfasst mittlerweile eben nicht nur die eigenen vier Wände sondern ist sowohl daheim mit den gewohnten Workflows daheim als auch unterwegs eine echte Bereicherung für uns. Schon das Telefon hat, wie im Artikel "Smarter Telefonieren - am Smartphone oder per FRITZ!Box" beschrieben die Möglichkeit von unterwegs auf die Telefonanlage zurückzugreifen aber gerade dank Sprachassistenten gibt es hier auch noch weitere Anwendungsgebiete der für das SmartHome gedachten Geräte unterwegs.

Sowohl der kleine Echo Dot (*Amazon Partnerlink) als auch Google Home gibt es mittlerweile in einer kleinen Version und so ist es vielleicht auch spannend einmal zu lesen, wie diese im Urlaub genutzt werden können.

Besonders im Urlaub bieten sich hier eine elektronische "smarte" Begleitung an, von der ich hier ebenfalls aus der Sicht meiner Frau berichten mag.

Smarte Begleitung im Urlaub

Wir unternehmen drei Arten von Urlauben: Die, bei denen wir gemütlich zuhause bleiben und einfach nichts tun - oder all die Dinge erledigen, zu denen wir sonst nicht kommen -, gemeinsame Kurzurlaube, wo wir nur wenige Tage unterwegs sind und in Hotels übernachten und dann meine Alleine-Urlaube, bei denen ich ohne Andreas unterwegs bin, für längere Zeit fremde Wohnungen bewohne und mich meinen persönlichen Herausforderungen und Problemen stelle.

Während bei den ersten beiden Kategorien unser Smarthome entweder ohnedies vorhanden ist oder nicht wirklich fehlt, ist es bei der letzten Art von Urlaub schon anders: Ich verbringe mehrere Wochen an einem Ort, der nicht auf mich abgestimmt und von mir eingerichtet wurde und ich lebe dort meinen Alltag - ich koche, ich räume auf, ich schreibe, und ich möchte das in meinem üblichen Workflow tun; die Herausforderungen stecken schließlich schon anderswo.

Smarthome auf Reisen - Artikel schreiben mit Aussicht

Smartphone und Tablet, Laptop, sowie meine Smartwatches sind also ganz selbstverständliche Partner. Larry - unseren Staubsaugerroboter - würde ich zwar gerne mitnehmen, finde ihn dann aber leider doch etwas zu unhandlich und schwer. Was ich aber seit einiger Zeit mitnehme, ist ein Amazon Echo.

Ich nutze sprachgesteuerte Aktionen gar nicht so sehr - oder zumindest deutlich weniger als Andreas - und weigere mich bis heute den Google Assistant auf meinem Handy zu aktivieren, aber ich habe festgestellt, dass ich ein paar Kleinigkeiten dann doch sehr gerne nutze. Ich stelle sehr gerne Alexa-Timer beim Kochen, benutze ganz automatisch die Wettervorhersage und lasse Alexa Berechnungen anstellen. Außerdem liebe ich die Lichtsteuerung per Sprache und höre manchmal Musik.

Die Lichtsteuerung lässt sich leider nicht einfach so in fremde Wohnung integrieren, aber Alarme, Erinnerungen, nach dem Wetter fragen oder Musik abspielen lassen funktioniert wunderbar auch ohne voll eingerichtetes Smart Home, einfach nur mit dem kleinen Reise-Echo, der im Gepäck weder viel Platz wegnimmt, noch allzu schwer ist.

Smarte Urlaubswohnung einrichten

Es ist jedes Mal ein gewisser Kampf ihn ins WLAN am Urlaubsort zu bekommen - die Amazon App ist bei der WLAN-Einrichtung eher spröde, stürzt entweder ab oder hängt sich in einer Dauerschleife auf -, aber sobald er einmal im WLAN ist, funktioniert alles problemlos. Kleiner Tipp an der Stelle: Wenn die App darum bittet, das WLAN am Handy manuell auf das Alexa-WLAN zu ändern, dann unbedingt im WLAN-Fenster warten, bis die Verbindung besteht und danach erst zurück wechseln. Tut man das zu früh, bleibt man gerne an der Stelle hängen, da die App dann scheinbar nicht erkennt, dass sie mit dem WLAN verbunden ist - und dann darf man komplett von vorne anfangen.

Und noch ein weiterer Tipp: Man sollte bei der Frage nach dem Wetter daran denken, den Ort mitzunennen, sonst bekommt man das Wetter von zuhause angesagt. Auch sonst bezieht sich natürlich alles eher auf “zuhause”. So kann ich zwar Lampen steuern - aber es sind halt die Lampen in unserer Wohnung und nicht die in der Urlaubswohnung.

Das alles kommt also nicht ganz an den gewohnten Smart Home Komfort heran, ist aber tatsächlich schön, um die scheinbar so unwichtig Alltagskleinigkeiten ohne zusätzlichen Aufwand durchführen zu können - und manchmal ist jeder reduzierte Aufwand schon ein großer Gewinn. Die eingesparte geistige Energie kann man dann darauf verwenden zu versuchen, in einem unbekannten Supermarkt, in einem anderen Land, kurz vor Feierabend die Zutaten für z.B. Pancakes zusammenzusuchen. Das ist nämlich das genaue Gegenteil davon: Alltagskleinigkeiten, die plötzlich zu Aufwand mutieren.

*
Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen über Amazon

 
Hinweis: Smart Home im Alltag

Im Laufe der Zeit wird auch das Leben mit Technik immer intelligenter. Entsprechend habe ich auf der Seite "Smart Home" unsere Erfahrungen mit Amazon Echo (Alexa) und Google Home sowie vernetzte Dienste zusammengestellt.




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Samstag, 7. September 2019
22:31 Uhr

Buchprojekt und nachträgliche Änderungsnachverfolgung dank Dokuemntenvergleich der einzelnen Arbeitsversionen

Im Rahmen meines aktuellen Buchprojektes bin ich, auch beim dritten (oder vierten je nachdem ob die Neuauflage als neues Buch gezählt werden soll) weiterhin begeistert durch die Zusammenarbeit mit meinen Verlag Espresso Tutorials.

Unterstützung durch Verlag

Unabhängig davon, ob es Fragen zu Technik rund um SAP, Probleme beim Zugang oder Berechtigungen für das SAP System oder auch ganz banal bei Anleitungen und Hilfestellungen wie das eigentlich so ist ein Buch zu schreiben und worauf man hier achten sollte und welche Fehler man vermeiden kann hier habe ich nicht nur wertvolles Feedback bekommen sondern auch der Umgang zwischen Schreibende und Verlag könnte ich mir kaum besser vorstellen.

Dank einer wirklich durchdachten Vorlage in Word (inklusive Addons für bestimmte Buchelemende) macht das Schreiben auch noch eine besondere Freude und lässt an vielen Ecken und Enden hier KnowHow als auch einiges an durchdachten Punkten in den eigenen Alltag mit Word oder Arbeit an Texten einfliessen.

Durch die letzten Bücher habe ich Ecken an Winword kennen und schätzen gelernt, die mir vorher noch nicht so vertraut waren.

Google Knowledge Graph - Andreas Unkelbach
Mittlerweile hat auch Google die bisherigen Bücher im Knowledge Graph stehen
 

Zusammenarbeit mit meiner Lektorin

Neben der rein technischen Unterstützung gibt es auch noch eine sehr gute Zusammenarbeit im Lektorat und gerade wenn ich die erste Fassung meines Manuskript und die endgültige Form betrachte hat hier meine Lektorin keinen geringen Anteil daran aus einer guten Idee auch noch ein gutes geschriebenes Werk zu machen.

An dieser Stelle liebe Grüße und vielen Dank für die positiven, motivierenden aber auch kritische Rückmeldungen im aktuellen aber auch vorherigen Manuskripten.

Wir arbeiten gemeinsam mit Winword und nachdem ich die letzten Änderungsvorschläge angenommen hatte sich wohl die Nachverfolgung deaktiviert.

Dieses ist mir nicht weiter aufgefallen und ich habe munter die letzten Wochenenden nd Abendstunden an der Überarbeitung des Buches geschrieben. Als ich fertig war wollte ich zu einen anderen Thema noch etwas in Mails nachschlagen und bin mit Schrecken darauf aufmerksam geworden, dass ja eigentlich auch mit meinen Änderungen seitens des Lektorats gearbeitet werden sollte.

Dadurch, dass ich aber die Änderungsverfolgung (vermutlich durch STRG + UMSCHALT + E) abgeschaltet hatte war es  nicht mehr ersichtlich was ich eigentlcih die letzten Tage so getan hatte und meine eigenen Änderungen waren weder hervorgehoben und es wäre ein ziemlich großer Aufwand hier selbst sich daran noch zu erinnern, welches Kapitel ich gelöscht, verschoben, verworfen oder gar bereichert, vervollständigt und definitv nciht vernichtet hatte.

Mein Glück war  in diesen Fall, dass ich mein Manuskript, die Überarbeitungsvorschläge aus Lektorat und die folgende Version jeweils in einer eigenen Datei gespeichert habe.

Dieses ist etwas, neben der Datumsangabe im Dateiname (in der Form JJJJ-MM-DD), dass ich mir recht schnell im Hochschulumfeld angewöhnt habe. Das _final am Ende eines Dokuemntes wird sehr viel realisitscher durch _final-2019-09-07 unabhängig davon um was es gerade gehen mag...irgendwann wird es immer eine final-Version02 geben.

Im aktuellen Dokument  waren alle Änderungsvorschläge angenommen und ich hatte so etwa 30 bis 50 Seiten zusätzlichen Inhalt geschaffen ohne, dass nachgesehen werden konnte, woher diese Änderungen gekommen sind.

Eigentlich wollte ich ja schlafen gehen und nur noch kurz die aktuelle Version an meine Lektorin senden.... da muss es doch eine schnelle Lösung geben durch die ich auch noch ein klein wenig Schlaf finde.
 

Änderungen nachträglich nachverfolgen in Winword

Hier bietet zum Glück Winword eine passende Methode um mit solchen Problemen umzugehen.

In der letzten lektorierten Form wählte ich die Funktion "Alle Änderungen annehmen" und speicherte das Dokument unter "Lektorat.doc".

Diese Option ist in der Befehlsleiste ÜBERPRÜFEN in der Befehlsgruppe NACHVERFOLGUNG hinter der Schaltfläche ANNEHMEN über die Funktion ALLE ÄNDERUNGEN ANNHMEN wie in der folgenden Abbildung ersichtlich.


Nachverfolgung Alles annehmen

Dieses Dokument in dem Alle Änderungsvorschläge angenommen worden sind speicherte ich, wie erwähnt, als LEKTORAT.DOC.

Danach öffnte ich meine überarbeitete Version in der nicht mehr klar ersichtlich war, welche Änderungen ich wohl durchgeführt hatte.

In der Befehlsgruppe VERGLEICHEN  in der Symbolleiste ÜBERPRÜFEN findet sich die Schaltfläche vergleichen. Hier bietet die Option "VERGLEICHEN ..."  zwei Dateien zu vergleichen und die Änderungen hervorzuheben.

Dokumente vergleichen

Eine wichtige Funktion ist nun noch, womit die Ändeurgen gekennzeichnet werden sollen (unterhalb des überarbeiten Dokuemntes und wo diese Änderungen angezeigt werden sollen (rechts unten).

Hier wählte ich die Kennzeichnung als Andreas Unkelbach und möchte das Dokuemtn in en neues Dokument anzeigen lassen.

Dieses Dokument konnte ich dann speichern und die Bildbezüge aktualisieren, da ich auch Screenshots aktualisiert hatte, und damit kurz vor dem Schlafen gehen beruhigt die überarbeitete Version an den Verlag senden inklusive einer Hervorhebung meiner eigenen Änderungen.

Nachdem nun das Thema abgeschlossen war, und ich wieder beruhigt schlafen konnte ;-), mag ich noch auf einen Artikel über die Änderungsverfolgung verweisen.

Im Artikel "Microsoft Office Vorlagen und Änderungsverfolgungen" bin ich grundsätzlich auf die Möglichkeiten der Änderungsverfolgung eingegangen.

Am nächsten Tag erreichte mich auch schon Feedback zur Vergleichsdatei und das Wochenende konnte ich dann mit einer Krimilesung im Weinwerk in Gießen beginnen...das ebenfalls noch einige schöne Überraschungen in sich hatte.

Für Autoren die ebenfalls online Texte veröffentlichen kann ich aktuell noch zwei Blogartikel von mir empfehlen. Im ersten Artikel bin ich ebenfalls auf das Thema VG Wort Zählpixel und Adblocker eingegangen... Hier muss ich übrigens persönlich Firefox sehr loben. Auch wenn diverse Trackingdienste standardmäßig gesperrt sind, bleibt das Zählpixel auch in der aktuellen Version noch erhalten und zählt nicht als zu blockender Tracker. Vielleicht kommt dazu auch noch ein aktueller Artikel.
 



Ich freue mich schon sehr darauf meine bisherigen Publikationen bald auch um ein weiteres Buch erweitern zu können und hier erste Erfahrungen unter SAP S/4 HANA sammeln zu könenn.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Donnerstag, 5. September 2019
21:12 Uhr

Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil IX - Snartwatch Garmin Vivoactive 3 für Schwimmtraining und Garmin App

Das Thema "Smart Home Systeme im Alltag"  war ja schon häufiger im Blog ein Thema aber auch mobil sind smarte Geräte bei uns angekommen. Neben der Begleitung durch Smartphone und Smarthome eignet sich eine Smartwatch für weitere Einsatzfelder über die ich hier gerne berichten möchte. Im folgenden Artikel möchte ich die Erfahrungen mit einer Smartwatch von Garmin aus Sicht meiner Frau darstellen.

Smartwatch Garmin Vivoactive 3

Meine Suche nach einer Smartwatch begann damit, dass ich mein Schwimmtraining aufzeichnen wollte. Mein erster Versuch war ein Fingercounter - eine Art Miniuhr, die man auf einen Finger steckt und bei der man jede Bahn mit einem kurzen Druck auf einen Knopf bestätigt - in Kombination mit Google Fit. Schnell nervte es mich, dass ich jeden Schwimmbadbesuch von Hand eintragen musste, während eines Urlaubs kamen dann noch zusätzlich Verbindungsprobleme von Google Fit hinzu und so war danach klar: Ich brauche eine Alternative. Diese sollte eigentlich nur wenige Dinge beherrschen:
  • Training automatisch in einer App aufzeichnen
  • geschwommene Bahnen selbständig erkennen
  • bei Spaziergängen die Strecke aufzeichnen
Gelandet bin ich mit diesen Anforderungen schließlich bei einer Garmin Vivoactive 3.

Garmin Vivoactive 3
Garmin Vivoactive 3 (Amazon Partnerlink *)


Was man bei Garmin allerdings wissen muss: Man ist im Prinzip im Garmin-Universum gefangen. Es gibt zwar Apps, die sich bemühen, die Garmin-Daten auch für Google Fit oder Samsung Health zur Verfügung zu stellen, im Endeffekt kann man aber am meisten damit anfangen, wenn man tatsächlich auch die Garmin App “Connect” benutzt.

Garmin Connect
App Garmin Connect
Market Link / Google Play Eine Übersicht über die von Garmin angebotenen Apps für die Uhr selbst und das darauf befindliche Betriebssystme ist auf https://apps.garmin.com/de-DE/ zu finden. Hier finden sich neben angepassten Zifferblättern auch verschiedene unterstützte weitere Apps für die Uhr selbst.

Der Funktionsumfang der App geht allerdings deutlich über das hinaus, was man von Google Fit kennt und ich bin damit heute viel glücklicher, als ich je mit Google Fit war.

Die vivoactive 3 (die es auch in einer vivoactive 3 Music Version gibt, bei der man Musik auf der Uhr speichern kann) ist mehr als ein Fitnesstracker, aber die Funktionen sind im Vergleich zu den teureren Garmin Uhren eingeschränkt. Sie hat GPS, kann verschiedene Trainingsvarianten automatisch aufzeichnen, beherrscht das Erkennen von Bahnen beim Schwimmen, verfügt mit Garmin Pay über eine kontaktlose Bezahlmöglichkeit, zeigt Benachrichtigungen des Handys an, zählt Schritte, Stockwerke, Stresslevel und trackt den Schlaf. Man kann auch die Musik- (oder Hörbuch-)wiedergabe am Handy darüber steuern und Alarme setzen. Außerdem kann man sie über Watch Faces, Apps, Widgets und Datenfelder, die man über Connect IQ herunterladen kann, sehr stark an die persönlichen Bedürfnisse anpassen. Das mutet allerdings manchmal etwas zu umständlich an - schon die Unterscheidung zwischen Apps, Widgets und Datenfelder ist nicht gerade intuitiv.

Auch die App ist auf Grund des enormen Funktionsumfangs leider nicht immer intuitiv oder einfach zu bedienen. Viele Funktionen fühlen sich versteckt oder kompliziert zu erreichen an und manchmal findet man erst nach Wochen und durch Zufall eine Funktion, von der man gedacht hat, dass sie gar nicht existiert. Andere Funktionen sind für mich und mein Nutzungsverhalten absolut unnötig und ich würde sie gerne dorthin verstecken können, wo die für mich wichtigeren leider sind.

Grundsätzlich nutze ich nicht einmal ansatzweise alle Funktionen, die die Uhr zu bieten hat. Meine Hauptnutzung besteht tatsächlich im Schwimm-Tracking und meistens trage ich sie den restlichen Tag nicht einmal - sie ist mir dafür schlichtweg zu groß. Das führt aber auch dazu, dass ich Dinge wie Schritte, Stresslevel und Schlaf gar nicht aufgezeichnet bekomme. Ich lege darauf aber auch keinen Wert.

Training (Schwimmen) mit Garmin Connect

Beim Schwimmen starte ich das Training manuell, danach zählt die Uhr automatisch die einzelnen Bahnen, inklusive Anzahl der Züge und Zeit. Das funktioniert mal mehr, mal weniger gut, je nachdem, wie “ordentlich”, sprich für die Uhr gut erkennbar, man schwimmt. Intervalle muss ich händisch während des Schwimmens angeben, indem ich zweimal kurz den Knopf der Uhr drücke.

Summe Training Schwimmen nach Zeit, Distanz, Pace(min/100m) etc.
Zusammenfassung  Training
Details Training Schwimmen
Trainingsdetails in Summe
Verlauf Training Schwimmen nach einzelner Strecke
Statistik über einzelne Strecken
Training Analyse Schwimmen
Graphische Analyse Schwimmtraining 
(Der Swolf-Wert wird aus der Summe der Zeit für eine Bahn und der Anzahl der Züge berechnet, die zum Schwimmen der Bahn erforderlich sind.)


Wenn mal eine Bahn fehlt oder doppelt gezählt wurde (ich erkenne das sehr schnell, weil ich die Uhr bei jeder erkannten Bahn kurz vibrieren lasse), gibt es die Möglichkeit, die Trainingsdaten im Anschluss bei Garmin Connect (über die Weboberfläche) herunterzuladen und auf der Seite http://swimmingwatchtools.com/ zu editieren - oder auch einfach detaillierter analysiert zu bekommen. Die editierten Daten kann man später wieder bei Garmin Connect importieren (das Originaltraining muss dafür zunächst gelöscht werden).

Über diese Ansicht eines einzelnen Schwimmens hinaus, bietet Garmin auch eine hübsche Übersicht über alle Schwimmsessions der letzten 7 Tage, 4 Wochen oder auch des ganzen letzten Jahres.

Statistik Training 7 Tage, 4 Wochen, 12 Monate
Statistik über Trainingsverlauf


Im Normalfall ist damit meine Nutzung der Uhr auch schon beendet und sie kann keine weitere Daten erfassen, im Urlaub verwende ich sie jedoch deutlich häufiger. Da trage ich sie unterwegs, um die gegangenen Strecken später sehen zu können, was funktioniert sobald man als Aktivität “Gehen” aufzeichnet.

Karte Streckenverlauf  London City of Westminster - Tracking
Streckenverlauf durch Park
Karte Bordeaux Flussufer und Stadt
Streckenverlauf am Flussufer bzw. durch Stadt

Vergisst man, die Aktivität manuell zu starten, macht die Uhr das auch automatisch nach einer (einstellbaren) Zeit, die man gehend verbracht hat. Jedoch stoppt sie die Aktivität dann auch wieder automatisch, wenn sie es für richtig hält - also z.B. wenn man mal eine Pause einlegt, weil man ein Foto machen möchte. Schöner wird die Aufzeichnung definitiv beim manuellen Aktivitätsstart.

Unterwegs finde auch durchaus die Benachrichtigungsfunktion bei Nachrichteneingang am Handy sehr praktisch und habe beim letzten Urlaub auch die Weckerfunktion der Uhr zu schätzen gelernt: Eine Vibration am Handgelenk spürt man viel eher als wenn die Handtasche mit dem Handy darin zart vor sich hin vibriert.

Garmin Pay

Ebenfalls im letzten Urlaub getestet: Garmin Pay. Offen gestanden ist die Bezahlung damit aber so umständlich, dass ich dafür definitiv eine andere Uhr(enmarke) empfehlen würde. Garmin Pay funktioniert in Deutschland ausschließlich mit virtuellen Prepaid Kreditkarten, man muss also alles, was man später ausgeben möchte, erstmal vom Bankkonto auf die Prepaid Kreditkarte und dann auchn noch von der Kreditkarte auf Garmin Pay verschieben. Zum Bezahlen selbst aktiviert man die Bezahlfunktion an der Uhr (ab und zu wird dafür eine Pin verlangt) und kann dann 60 Sekunden lang kontaktlos bezahlen. Mir war der Aufwand mit dem Aufladen deutlich zu hoch und ich habe es nach dem Aufbrauchen des testweise überwiesenen Guthabens wieder eingestellt.

Größe der Uhr

Wie weiter oben bereits erwähnt ist eines der andere Dinge, die mich an der Uhr stören, ihre Größe. Ich finde es äußerst unangenehm sie den ganzen Tag zu tragen und endgültig untragbar wurde sie, als ich mit Yoga anfing. Eine so breite Uhr am Handgelenk ist bei Positionen, die den Einsatz der Hände verlangen, keine Freude. Nach kurzem Liebäugeln mit anderen Uhrenmarken und der Feststellung, dass ich dann auf Garmin Connect verzichten müsse, habe ich mir schließlich eine kleine Vivosmart 4 (Amazon Partnerlink *) geholt. Darüber aber mehr in einem anderen Artikel, nur so viel schon vorab: Ich brauche jetzt 2 Uhren.

Fazit

Insgesamt ist es wirklich praktisch, dass wir beide doch eine gewisse Vorliebe für Technik teilen und der Einsatz von smarten Geräten immer auch mit einen unterschiedlichen Nutzungsverhalten verbunden ist.

Nach den Erfahrungen meiner Frau mit Garmin Pay und obiger Smartwatch bin ich auch selbst schwer am Überlegen, ob eine solche nicht auch für mich in Frage kommt. Durch das kontaktlose Zahlen mit Google Pay in London bin ich mir allerdings ziemlich sicher, dass es eine Uhr mit Wear OS Betriebssystem von Android bzw. Google werden wird. Ein klein wenig liebäugele ich hier ja tatsächlich mit der Fossil Sport Smartwatch (Amazon Partnerlink *).. und könnte mir da einen weiteren Blogartikel zu vorstellen. :-)

*
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Hinweis: Smart Home im Alltag

Im Laufe der Zeit wird auch das Leben mit Technik immer intelligenter. Entsprechend habe ich auf der Seite "Smart Home" unsere Erfahrungen mit Amazon Echo (Alexa) und Google Home sowie vernetzte Dienste zusammengestellt und auf der Seite "Smartwatch" finden sich die Erfahrungen mit unterschiedlichen smarten Geräten am Handgelenk.




Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Sonntag, 21. Juli 2019
15:39 Uhr

Grundlagen FI-AA: Anlagenklassen und Zuordnung Sachkonto sowie Fehleranalyse bei der mehrfachen Angabe eines Selektionsmerkmal wie Kostenart oder CO Innenauftrag bei Summen und Einzelposten Berichten

Im Hinblick auf das Berichtswesen ist die Betrachtung von Investitionen oder des Anlagevermögen ebenfalls ein wichtiger Bestandteil, so dass hier bei entsprechenden Auswertungen ebenfalls auf Zusammenhänge zwischen der Anlagenbuchhaltung (FI-AA), Finanzbuchhaltung (FI) aber auch Controlling (CO) egal ob nun im Gemeinkostencontrolling (CO-OM) oder der Profit-Center-Rechnung (ECPA) berücksichtigt werden sollte.

Während ich mich im Artikel "Mehrjahresvergleich im Recherchebericht mit Beschränkung von Aufwand und Ertrag für das laufende Geschäftsjahr bis aktuelle/selektiere Periode/Jahr und komplette Perioden der Vorjahre sowie übertragene Jahresendsalden" noch um die Weiterentwicklung bestehender Berichte gekümmert hatte kam es im beruflichen Umfeld bezüglich einer Auswertung von Investitionen zu einer Abweichung zwischen der ausgewerteten Summen und der Einzelposten einer Profit-Center-Standardauswertung.
Eine vergleichbare Problemschilderung ist auch bei einer Auswertung im CO-OM (Gemeinkostencontrolling)  durch Copy&Paste einer Vielzahl von Aufträgen in der Mehrfachselektion aufgetreten, dass hier ebenfalls im Bericht S_ALR_87012995 (Liste: Aufträge) die Gesamtsumme nicht gepasst hat.

Nach einiger Zeit hatten wir dann tatsächlich festgestellt wo hier die Ursache gelegen hat und diese hier im Artikel festgehalten. Kleiner Spoiler vorab, die Ursache lag an mehrfachen Einträgen von Einzelwerten wodurch doppelte (oder mehrfache) Einträge auch mit angezeigt und mit summiert werden.  Da das Thema aber erstmals im Berecih der Sachkonten für Investitionen aufgetreten ist mag ich zusätzlich zur Mehrfachselektion auch noch auf das Thema Anlagenklasse und Sachkonto eingehen.

Im folgenden Artikel möchte ich daher gerne auf einige Aspekte der Mitbuchtechnik von Anlagenbuchhaltung, Finanzbuchhaltung und Controlling eingehen, aber daneben auch ein Problem ansprechen, dass nun schon mehrere Kolleginnen und Kollegen nach der Einspielung der Enhancement Packages 8 aufgefallen ist, aber nach Rückfrage im Kolleginnen und Kollegenkreis auch schon vorher vorhanden war. Es geht um das Verhalten von Berichten wenn bestimmte Objekte (Sachkonto oder auch CO Innenaufträge) mehrfach in der Selektionsmaske eingetragen sind.
 

Auswertung von Investitionen im Controlling per Report Painter oder Query

In entsprechenden Report Painter Berichten (siehe Artikel "Auswertung Anlagenzugänge als Investitionen im Report Painter mit Ausweis CO Objekte Innenauftrag und Kostenstelle" zur Auswertung der Anlagenbewegungsarten innerhalb der Profit-Center-Rechnung über Einzelpostentabellen oder aber als "Investitionen in ReportWriter (statistische Buchungen)") bin ich schon auf der Definition von Auswertungen eingegangen. Daneben kann die Anlagenbuchhaltung ebenfalls über eine Query ausgewertet werden (sei es über EC-PCA oder über die logische Datenbank ADA). Wer sich dafür näher interessiert findet im Artikel "Zusammenfassung Query über Anlagenzugang - Auswertung Investitionen aus Profit-Center-Rechnung" der ein oder andere Hinweis.

Hintergrund Anlagenbuchhaltung - Anlagengitter

Oftmals hilft es übrigens im Reporting über den eigenen Modultellerrand zu schauen, damit auch Zusammenhänge wie die Verwendung von Ordnungsbegriffen in FI-AA im Artikel "FI-AA Anlagenbuchhaltung: Klassifizierung von Anlagen" klarer werden.

Zur Auswertung von Investitionen hatten wir das Anlagengitter (Transaktion S_ALR_87011990 ausgeweret.

Diese Auswertung ist unter:
  • Rechnungswesen
  • Finanzwesen
  • Anlagen
  • Infosystem
  • Berichte zur Anlagenbuchhaltung
  • Erläuterungen zur Bilanz
  • International
  • Anlagengitter (Transaktion S_ALR_87011990)
zu finden.

Unter anderen sind hier die Spalten Zugang, Abgang und Umbuchungen neben den Bestandskonto AHK und der Anlagenklasse zu finden.

Zuordnung Anlagenklasse und Hauptbuchkonto


Interessant ist nun der Zusammenhang zwischen der Anlagenklasse under der Zuordnung zum Hauptbuchkonto

Die Customizingeinstellungen zur Anlagenklasse findet sich unter:
  • Finanzwesen (neu)
  • Anlagenbuchhaltung
  • Organisationsstrukturen
  • Anlagenklassen
  • Anlagenklassen definieren  (Alternativ Transaktionscode OAOA)
Hier kann je Klasse Kurztext und bezeichnung der Anlagenklasse festgelegt werden.

Per Doppelklick auf die Anlagenklasse (oder aber durch Neuanlage) kann zur Anlagenklasse über den Abschnitt Anlageart im Feld Kontenfinden ein Abstimmkonto es Hauptbuches (Bestandskonto) definiert werden.

Hierbei ist zu beachten, dass auch mehrere Anlagenklassen ein identisches Hauptbuchkonto zugeordnet werden können.

Durch die Zuordnung mehrerer Anlagenklassen zu einem Hauptbuchkonto in der Transaktion OAOA kann es bei der Auswertung der Hauptbuchkonten in der Profit-Center-Rechnung nun zu einer Abweichung zum Anlagengitter kommen, was hier für eine kurzfristige Verwunderung geführt hatte.

 

Problem: (Mehrfach)Selektion Sachkonto in Profit-Center-Berichten führt zur doppelten Anzeige von selektierten Werten im Anzeigebereich

Um diese Buchungen mit der Profit-Center-Rechnung (EC-PCA) abzugeleichen wurde ein Plan/Ist Vergleich im SAP Menü zum Beispiel folgender Bericht:
  • Rechnungswesen
  • Controlling
  • Profit-Center-Rechnung
  • Infosystem
  • Berichte zur Profit-Center-Rechnung
  • Listorientierte Berichte
  • PrCtr-Gruppe: Plan/Ist/Abweichung (Transaktion S_ALR_87013340)
Beim Aufruf dieser Transaktion werden in der Selektionsmaske neben Profit-Center (Gruppe) auch die Ergebniskonten und Bilanzkonten eingegeben. Diese sind aus der Zwischenablage aus oberen Anlagengitter übernommen worden.

Wird nun die Summe betrachtet ist diese wesentlich höher als die Summe der Zugänge und Abgänge im Anlagengitter.

Beim Betrachten der Einzelposten (durch Doppelklick auf der Summe und Absprung auf den Bericht Profit Center: Ist Einzelposten (Transaktion KE5Z) stimmt nun aber wieder die Summe der Einzelposten mit der Summe des Anlagengitter überein.

Ursache dieser Abweichung war, dass einzelne Sachkonten merhfach in der Selektion eingetragen wordne sind und diese in der Summe dann auch mehrfach berückscihtigt werden. Sofern eine Kontengruppe angelegt wird, ist hier eine Prüfung auf die Eindeutigkeit vorhanden, aber bei der Selektion von mehreren Konten in der Selektionsmaske werden diese im Gegensatz zu den Profit-Centern dann im Bericht auch mehrfach ausgegeben. Lediglich in den Einzelpostenberichten erfolgt dann kein Mehrfachausweis.

Darstellung von Mehrfachselektionen im Anzeigebereich von Berichten
Dieses Problem tritt jedoch grundsätzlich bei allen Berichten auf, die ein Merkmal (welches durchaus auch aus der Selektionsmaske übernommen wird) und im Anzeigebereich eines Report Painter / Report Writer Berichtes (oder auch Recherchebericht) dargestellt wird. Entsprechend sind mehrfach selektierte CO Innenaufträge im Bericht Auftrag: Ist/Plan/Abweichung (Transaktion S_ALR_87012993) korrekt als Summe vorhanden, während mehrfach selektierte Innenaufträge im Bericht Liste:Aufträge (Transaktion S_ALR_87012995) auch mehrfach ausgewiesen werden, jedoch im Absprung auf die Einzelpostenliste nur einfach ausgewiesen werden. Ein Kollege brachte diese Abweichung wie folgt auf den Punkt "Wenn du dir abends in der Kneipe zwei Glas Bier bestellst, solltest du dich ja auch nicht wundern, wenn du dann mehr als eines erhälst..." :-)


Die Frage ist nun, wie kam es zur Selektion von mehreren Sachkonten. Dieses liegt an der Zuordnung von Anlagenklassen und Sachkonten, welche dann für mehrere Anlagenklassen identische Sachkonten hinterlegt hat.

Fazit


Immerhin helfen solche Auswertungen manchmal dabei auch die Zusammenhänge von FI-AA und CO beziehungsweise der Profit-Center-Rechnung und allgemein der Selektion von Konten in Berichten nachzuvollziehen.

Gerade bei unerwarteten Berichtsverhalten ist es hier wirklich positiv sich mit Kolleginnen und Kollegen austauschen zu können, die auch vorher schon das geschilderte Problem hatten und bestätigen können, dass dieses keine direkte Auswirkung der neuen EHP darstellt. Für häufig auftretende Auswertungen ist daher tatsächlich die Verwendung von Stammdatengruppen eine gute Maßnahme um die Eindeutigkeit von Gruppen zu gewährleisten und von der doppelten Auswertung eines Kontos verschont zu werden :-)

Das "abweichende" Verhalten von Berichten über Summen und Einzelposten kann da tatsächlich zu der ein oder anderen Rückfrage oder auch Iritation bezüglich der Interpretation der erhaltenen Werte führen.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Dienstag, 9. Juli 2019
19:47 Uhr

Mehrjahresvergleich im Recherchebericht mit Beschränkung von Aufwand und Ertrag für das laufende Geschäftsjahr bis aktuelle/selektiere Periode/Jahr und komplette Perioden der Vorjahre sowie übertragene Jahresendsalden

Im Artikel "Offset statt Jetset oder Jahresbudget jahresübergreifend auswerten mit lokaler Variable im Recherchebricht" wurden Jahresbudget, Ertrag, Aufwand und Obligo über eine lokale Variable ZJAHR mit Offset Berechnung +1 bis +10 für die Folgejahre ausgewertet. Somit wird bei Selektion von 2017 die Jahresbudgetwerte von 2017 bis 2027 sowie die bis zum aktuellen Stichtag gebuchten Werte für das aktuelle Geschäftsjahr 2019 ausgewiesen.

Nun wurde aber der Wunsch geäußert, dass für das aktuelle Geschäftsjahr Aufwand, Ertrag und Obligo nicht bis zum 13. Juli 2019 sondern bis 31.06.2019 (sprich Periode 6 im Geschäftsjahr 2019) ausgewertet wird, aber die vorherigen Jahre von Periode 1 bis 12 ausgewertet werden. Die Jahresbudgetwerte sind dabei ohne Angabe von Periode zu wählen.

Merkmal Periode/Jahr in Rechercheberichten

Um diese Anforderung umzusetzen hilft es neben den mit Offset erhöhten Merkmal Geschäftsjahr und der lokalen Variable ZJAHR ein weiteres Merkmal hinzuzufügen.

Hier bietet sich dann das Merkmal "Periode/Jahr" an das ebenfalls als lokale Variable definiert werden kann.

So kann das 1. Folgejahr für das Merkmal Geschäftsjahr die lokale Variable ZJAHR mit Operator + und Offest 1 enthalten und zusätzich das Merkmal Periode/Jahr als von eine Variable PJ_1 und für bis eine Variable PJ_2 als lokale Variable zugewiesen bekommen. Die beiden Variablen PJ_1 und PJ_2 sind in der Selektion dann für den gesamten Berichtszeitraum zu selektieren in dem tatsächlich Aufwand, Ertrag und Obligo ausgewertet werden sollen.

Wird der Bericht nun aufgerufen wird nicht nur das Geschäftsjahr als Selektionsmerkmal erscheinen und für die einzelnen Berichtsspalten um 1 um einen Mehrjahresvergelcih (im Beispiel bis +10 Jahre) auszuwerten sondern auch zwei weitere Selektionsvariablen Periode/Jahr ergänzt um den Variablennamen.

Die Variablen werden alphanumerisch sortiert, so dass erst "Periode/Jahr  /$PJ_1" für von Periode/Jahr und darunter "Periode/Jahr  /$PJ_2" für bis Periode/Jahr ausgegeben wird.

Im Ergebnis werden dann für die Spalten Aufwand, Ertrag und Obligo auch tatsächlich nur die Buchungen die im jeweiligen Jahr und den selektierten Zeitraum von Periode/Jahr bis Periode/Jahr angefallen sind ausgewertet werden.

Da Jahresbudget oftmals in eine Sonderperiode z.B. 000 gebucht wird, sollte das entsprechende Merkmal ergänzend zum Geschäftsjahr ZJAHR nur in den Spalten Ertrag, Aufwand, Obligo eingetragen werden und nicht in den Allgemeinen Selektionskriterien bzw. beim Jahresbudget.
 

Eingabeformat für das Feld Periode/Jahr

Wobei das Format für das Eingabefeld für Periode und Jahr abhängig vom Datumsformat im Benutzerstamm ist. In der Transaktion SU3 kann dieses (unter anderen) im Abschnitt Festwerte im Feld Datumsdarstellung ausgewählt werden. Die Aufbereitung des Datums ist pro Land unterschiedlich aber für Deutschland dürfte die übliche Datumsaufbereitung TT.MM.JJJJ sein (Tag.Monat.Jahr) entsprechend ist dann auch das Feld Periode/Jahr in der Form PPP.JJJJ für Periode (P) und Jahr (J) zu füllen.

Ist das Datumsformat JJJJ.MM.TTT im Benutzerstamm gewählt sind Periode und Jahr in der Form JJJJ.PPP anzugeben.

Saldo und Saldovorjahr berücksichtigen

Eine weitere interessante Berichtsanforderung ist, dass der Saldo gegen Budget bisher aus Jahresbudget - Aufwand - Obligo berechnet worden ist und damit verständlicherweise immer der Saldo zum Jahresende ausgewiesen wird. Jedoch soll nun automatisch im Bericht auch der Saldo des Vorjahres mit übertragen werden. Da die Projekte nur wenige Jahre laufen besteht hier die Möglichkeit der Auswertung des 10-Jahresbericht mit einer Auswertung von 2015 (vier Jahre in der Vergangenheit) bis 2025 (sechs Jahre in der Zukunft).

In den einzelnen Salden kann nun ab ZJAHR+1 für den Saldo nicht nur Jahresbudget - Aufwand - Ertrag sondern auch noch + Vorjahressaldo berechnet werden, so dass hier immer auch der Jahresübertrag im Bericht ausgewiesen wird, ohne dass dieser manuell übertragen wird, bzw. wenn eine Übertragsbuchung noch nicht erfolgt ist, diese dennoch mit ausgewertet wird.


Zum besseren Verständnis dürfte folgende graphische Darstellung des Beriches weiter helfen.

Als Selektionsfelder stehen nun folgende Felder zur Verfügung:
  • Fonds, Finanzstelle, Finanzposition
  • Periode/Jahr  /$PJ_1
  • Periode/Jahr  /$PJ_2
  • Geschäftsjahr
In unseren Fall sollen hier folgende Werte genommen werden:
  • Periode/Jahr  /$PJ_1 = 001.2017
  • Periode/Jahr  /$PJ_2 = 006.2019
  • Geschäftsjahr = 2017
Im Ergebnis werden für 2017 und 2018 für Ertrag, Aufwand und Obligo Periode 1 - 12 des jeweiligen Jahres genommen und für 2019 nur Periode 1 bis Periode 6. Für die folgenden Jahre wird nur noch das Jahresbudget und nicht mehr Ertrag, Aufwand und Obligo ausgewertet.

Mehrjahresvergleich laufendes Jahr nur bis selektierte Periode

Wie zu sehen ist hier ab 2018 der Saldo aus 2017 berücksichtigt und wird auf den Saldo 2018 berücksichtigt, bzw. der Saldo des Vorjahres auf das Nachfolgejahr direkt übertragen.

Damit sind die einzelnen Salden schon einmal vorab übertragen und die Berichtsspalten für die einzelnen Jahre müssen nciht einzeln noch addiert werden.

Nachtrag: Drittmittelverwaltung -> Saldo gegen Geldeingang statt gegen Jahresbudget

Eine andere Sicht könnte für die Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen Drittmittelverwaltung und Drittmittelcontrolling interessant sein. Hier wird ein Saldo nicht gegen das Jahresbudget sondern aus Ertrag, Aufwand und Obligo (id est Saldo gegen Geldeingang) betrachtet.

Da solche Projekte möglicherweise sogar einige Jahre länger laufen ist es überlegenswert in der ersten Spalte nicht ein Jahr sondern als Beispiel 2001 bis ZJAHR (im Beispiel also 2001 bis 2017) auszuwerten, so dass tatgsächlich die gesamte Laufzeit der Projekte betrachtet werden kann... Ebenso könnten hier auch die Vorjahresbudgetwerte in der ersten Spalte betrachtet werden..so diese ebenfalls immer als Jahresbudget eingestellt waren.
 

Saldoübertrag (negative Budgetwerte in der klassischen Budgetierung)


Die Möglichkeit des Übertrags von negativen Saldowerten als "negatives Budget" in der klassischen Budgetierung innerhalb PSM-FM habe ich ausführlicher im Artikel "Negatives Budget in Public Sector Management Haushaltsmanagement buchen (klassische Budgetierung und BCS)" beschrieben.

Im oberen Bericht werden als Jahresbudget sowohl die Finanzposition auf der das Budget als Jahresbudegt gebucht ist als auch die Finanzposition für negatives Budget zum Saldoübertrag ausgewiesen. Im Ergebnis weist die Spalte mit Berücksichtigung des Vorjahressaldo also entweder einen positiven/negativen Saldo für das Vorjahr als Addition aus oder aber nach der Übertragung ins entsprechende Jahr einen Saldo von 0 aus. Damit kann im Bericht also tatsächlich der Saldoübertrag schon vorweg genommen werden, ohne dass heir schon eine Buchung erfolgt ist.

Berichtswesen allgemein

Auch dieser nun um zwei weitere Aspekte angepasster Bericht kann wieder über "Parametertransaktion für Recherchebericht" eine eigene Transaktion erhalten.

Selbstverständlich können solche Berichtsanforderungen nicht nur im Modul Haushaltsmanagement im Bereich Public Sector Management sondern auch im Controlling und entsprechenden Berichten relevant sein. Im Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling« bin ich ausführlicher auf das Thema Rechercheberichte im SAP Modul CO eingegangen und habe für einen Mehrjahresvergleich auch diese Vorgehensweise näher erläutert. Hier freue ich mich auch sehr über die durchweg positiven Rückmeldungen auf Amazon * und würde mich freuen, wenn das Buch und Thema auch weitere Personen finden wird :-). Neben Rechercheberichte wird hier auch das Thema Berichtswesen im CO allgemein aber auch die Tools Recherchebericht, Report Painter und SAP Query behandelt sowie einige Empfehlungen und Kniffe rund um Aufbau eines internen Berichtswesen gegeben.

Gerade das Thema Periode/Jahr wurde auch im Artikel "Erweiterung Report Writer Berichtsbibliothek 1CT zur Darstellung rollierendes Geschäftsjahr für Kostenstelle und Innenauftrag" behandelt und stellt auch hier eine entsprechende Möglichkeit dar.

Hier kann ebenfalls mit einen Merkmal "Geschäftsj./Periode" gearbeitet werden um ein rollierendes Geschäftsjahr (zum Beispiel abweichend zum Geschäftsjahr ein Studienjahr) auszuwerten. Interessant ist, dass hier durch die Kombination mit den Merkmal Geschäftsjahr tatsächlich für das laufende Geschäftsjahr bei einer Mehrjahresbetrachtung wie im Artikel "Mehrjahresvergleich im ReportWriter/Painter mit variabler Spaltenanzahl je Jahr dank Variablen" dieses für einzelne Spalten ebenfalls für das aktuelle Geschäftsjahr eingeschränkt werden kann.

Fazit

Der auf diese Weise entstandene Finanzberichte über einzelne Projekte kann nun zum Beispiel um entsprechende Hochrechnungen (zum Beispiel aus der Personalkostenhochrechnung) ergänzt werden. Gerade bei der Personalkostenhochrechnung und unterschiedliche Gruppen an Personal (im Hochschulbereich zum Beispiel Beamte und Tarifpersonal) kann es auch sein, dass das Zahldatum der Bezüge zum 1. eines Monats und der Gehälter zum Monatsende sonst im laufenden Monat dazu führt, dass noch nicht der gesamte Personalaufwand gebucht ist aber die Personalkostenhochrechnung dieses nicht mit berücksichtigt.

Durch die Abgrenzung der Periode des laufenden Geschäftsjahres gegenüber den vorherigen Jahren kann es daher sinnvoll sein, hier eine Einschränkung zu machen.

Es ist allerdings möglich darüber zu diskutieren ob das Obligo dann ebenfalls eingeschränkt werden sollte, da dieses ja ebenfalls Verbindlichkeiten sind, die noch zu zahlen sind, auch wenn diese vielleicht in künftigen Perioden bzw. im laufenden Monat erst gebucht worden sind.

Auf der anderen Seite wird ja auch später im Bericht mit angegeben, bis zu welcher Periode beziehungsweise zum welchen Stichtag die Auswertung erfolgt ist.

Tatsächlich zeigt sich hier auch wieder einmal schön, dass Berichtswesen immer auch ein lebendiges Konzept ist, dass sich immer wieder weiter entwickeln kann.

Als ein weiter Grund zur Begeisterung im Berichtswesen trägt für mich bei auch solche Anforderungen für Berichte in SAP umtzsetzen und hier passende Lösungsansätze zu finden. Sicherlich lassen sich einmal erstellte Berichte auch mit Excel weiter verarbeiten, was zum Beispiel im Artikel "Bilanzreporting und GuV Planung in der Profit-Center-Rechnung sowie Konsolidierung einzelner Bereiche am Beispiel der Planung der Haushaltsrechnung" erfolgt ist, aber es ist immer wieder ein gutes Gefühl, wenn Berichte auch direkt aus den SAP System verwendet werden können und genau die Informationen wieder geben, die für ein Finanzberichtswesen im internen Rechnungswesen und Berichtswesen auch tatsächlich gefordert werden.

Gleichzeitig sind es aber auch solche Berichtsanforderungen die stelltvertretend dafür stehen, dass das Auseinandersetzen mit einzlnen Berichtstools (gerne auch Excel) regelmäßig genutzt werden sollte und gerade vorhandene Berichte auch dahingehend überarbeitet werden können, ob diese noch alle relevanten und tatsächlich geforderten Informationen liefern oder vielleicht doch noch um weitere Informationen erweitert werden können.

Die von mir im Hochschulcontrolling und Hochschulberichtswesen eingesetzten Tools sind ebenso im Artikel "Unterschiedliche Auswertungsmöglichkeiten im Controlling (Report Writer, Recherchebericht, SAP Query) und natürlich Excel ;-)" zusammenfassend mit weiteren Beispielen dargestellt worden.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Sonntag, 7. Juli 2019
12:55 Uhr

Grundlagen: Segment-Berichtserstattung in der Profit-Center-Rechnung und das neue Hauptbuch (NEW GL)

Während die Geschäftsbereiche (oder Business Area) schon im klassischen Hauptbuch sowohl bei Innenaufträgen und Kostenstellen im SAP Modul CO-OM (Controlling - Gemeinkostencontrolling) hinterlegt werden kann wird der Profit-Center-Rechnung (EC-PCA) mit Einführung des neunen Hauptbuches ein neues Feld in den Stammdaten zugeordnet das sich auch auf das Berichtswesen auswirkt.  Es handelt sich um das Stammdatum Segment das insbesondere für die Segmentberichtserstattung genutzt werden soll.

Gesetzliche Grundlagen (IFRS, HGB, US GAAP)

Gemäß der gesetzlichen Anforderung im § 297 Absatz 1 Satz 2 HGB kann der Konzernabschluss um eine Segmentberichtserstattung erweitert werden. Nach den International Financial Reporting Standards (IFRS)  ist eine Segmentberichtserstattung für bestimmte Unternehmensformen (kapitalmarktorientierte Unternehmen) ist diese Segmentberichtserstattung nach IFRS 8 verpflichtend für andere ist diese freiwilliger Bestandteil des Konzernabschlusses. Vergleichbare Regelungen finden sich schon länger innerhalb der United States Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP) als US-amerikanischen Bilanzierungsvorschriften.

Durch diese gesetzlichen Änderungen ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass die Profit-Center-Rechnung nicht mehr im Controlling sondern auch im Menübaum innerhalb der Finanzbuchhaltung zu finden, da hier die Segmentberichtserstattung erfolgen soll.
 

Business Area im klassischen Hauptbuch und Segmente in der Profit-Center-Rechnung im neuen Hauptbuch

Bisher war die Profit-Center-Rechnung ein Nebenbuch und ist nun inhaltlich ins Hauptbuch gewandert, was sich auch im Bereichtswesen auswirkt.

Schon mit der Einführung des neuen Hauptbuches zeigt sich, dass das interne und das externe Rechnungswesen immer mehr zusammen wächst, was gerade bei der Einführung von S/4HANA dann auch darin gipfelt, dass hier Sachkonto und Kostenart zusammengelegt werden, was aber in diesem Artikel nicht gesondert dargestellt werden soll.

Am Beispiel "Grundlagen Finanzbuchhaltung - Geschäftsbereiche als mögliche Lösung zur Abbildung eines Betrieb gewerblicher Art (BgA)" hatte ich schon beschrieben, wie im klassischen Hauptbuch eine Bilanz/GuV über in CO Objekte hinterlegte Geschäftsbereiche erstellt werden kann. Wie im verlinkten Artikel erwähnt kann dieses im Gegensatz zur Profit-Center-Rechnung und Segmentberichtserstattung für eine differenziertere Betrachtung von einzelnen Geschäftsbereichen herangezogen werden.

Sichtbar wird dieses dadurch, dass die Kostenstellen und Innenaufträge einzelnen Geschäftsbereichen abweichend zur Zuordnung zu den einzelnen Profit-Centern zugeordnet werden können.

Damit ist es zum Beispiel möglich einzelne Innenaufträge einen eigenen Geschäftsbereich zuzuordnen und gleichzeitig mit anderen Innenaufträgen einen bestimmten Profit-Center zuzuordnen.

Durch die Aktivierung des neuenn Hauptbuches werden die Stammdaten der Profit-Center um das Feld Segment erweitert. Somit werden durch die Zuordnung der CO-OM Objekte Kostenstelle und Innenauftrag zu einem Profit-Center die Segmente als 1:1 Zuordnung aus Profitcenter und Segment abgeleitet.

Es ist also entscheidend sich vorba Gedanken über etwaige Berichtspflichten zu machen und wie Geschäftsbereiche oder Segmente gestaltet werden sollen.

Anforderungen an Segmente

Ziel der Segmente ist eine gesetzliche Anforderung aus US-GAP und IFRS in der Unternehmen verpflichtet werden einzelne Geschäftssegmente öffentlich zu legen und damit Lagebericht und Jahresabschluss miteinander zu verknüpfen.

Im klassischen Hauptbuch konnten dazu bisher unter anderen Profit-Center-Gruppen oder die erwähnten Geschäftsbereiche in Kostenstelle und Innenauftrag verwendet werden.

Segmente können dafür in den Grunddaten der Profitcenter (Abschnitt Grunddaten im Register Grunddaten) oder auch als zeitabhängige Daten im Anlagenstammsatz hinterlegt werden.

Definition von Segmenten im Customizing

Ebenso wie Geschäftsbereiche sind die Segmente im Customizing (Transaktion SPRO) anzulegen. Die Anlage erfolgt unter:
  • Unternehmensstruktur
  • Definition
  • Finanzwesen
  • Segment definieren
Hier können Segmente für die Segmentberichtserstattung durch Angabe von Segment und Beschreibung angelegt werden. Werden später Profitcenter definiert besteht die Möglichkeit hier ein angelegtes Segment auszuwählen und dieses im Profit-Center zu hinterlegen.

Ferner ist das Szenario "FIN_SEGM" Segmentierung den führenden Ledger für das die Segmentberichtserstattung erfolgen soll zuzuordnen. Dieses ist im Customizing (Transaktion SPRO) unterhalb von
  • Finanzwesen (neu)
  • Grundeinstellungen Finanzwesen (neu)
  • Bücher
  • Ledger
  • Szenarios und kundeneigene Felder Ledgern zuordnen
möglich, wodurch festgelegt wird, welche Felder eines Ledger bei der Durchbuchung aus anderen Anwendungskomponenten fortgeschrieben werden. Hierzu ist das entsprechende Ledger zu markieren (zum Beispiel OL für führendes Ledger) und in der Dialogstruktur der Punkt Szenarios auszuwählen. Über neue Einträge kann hier das Szenario für Hauptbuchhaltung im Beispiel FIN_SEGM für Segmentierung ergänzend zur FIN_PCA für die Profitcenter-Fortschreibung ausgewählt werden.

In der Stammdatenpflege zum Profit-Center (Transaktion KE51, KE52) kann das Segment dann entsprechend ausgewählt werden.
 

Ableitung von Segmenten durch Kundenerweiterung (BAdI)

Sofern das Segment nach anderen Kriterien abgeleitet werden soll ist hier auch die Nutzung des Business-Add-In (Badi) FAGL_DERIVE_SEGMENT möglich.

Diese Ableitung kann ebenfalls im Customizing unter:
  • Finanzwesen (neu)
  • Grundeinstellungen Fiannzwesen (neu)
  • Werkzeuge
  • Kundenerweiterungen
  • Business-Add-Ins (BAdIs)
  • Ableitung Segment
  • Segment ableiten
Dieses wird in folgender Logik abgeleitet.
  1. Wird bei einer Buchung kein Segment angegeben, ermittelt das System das Segment aus der hier definierten Substitution
  2. Sofern aus der Substitution kein Segment ermittelt werden kann wird das Segment aus den Stammdaten des Profit-Center abgeleitet

Zuordnung von Segmenten in Profit-Center Stammdaten (Beispiel)

Die Zuordnung von Profit-Center zu Segmenten erfolgt in folgender Logik. Ein Segment kann mehreren Profit-Centern zugeordnet sein, aber jedes Profit-Center nur einen Segment.

Nehmen wir als Beispiel die Profit-Center des Verlag NewMedia (das ich als Beispiel im Buch  »Schnelleinstieg ins SAP® Controlling (CO)«  verwendet habe.

Hier könenn die einzelnen Sparten der Fachbücher des Verlages einen Segment Fachbücher zugeordnet werden:

Zuordnung Profit-Center zu Segment

Der Aufbau von Segmenten in Verbindung mit Profit-Centern sollte so gewählt werden, dass hier eine andere Information abgebildet wird. Durch die Integration der Profit-Center ins neue Hauptbuch sind hier auch weitere Auswertungsmöglichkeiten gegeben. Wie bereits erwähnt finden sich die Profit-Center im SAP Menü nun nicht nur im Controlling sondern auch in der Finanzbuchhaltung unter:
  • Rechnungswesen
  • Finanzwesen
  • Hauptbuch
  • Stammdaten
  • Profitcenter
In der Tabelle FAGLFLEXT (Hauptbuch: Summen) ist das Feld Segment nun ebenfalls neben Profitcenter vorhanden.

Auswertung von Segmenten

Im Gegensatz zu Geschäftsbereichen muss für die Segmentberichtserstattung keine Geschäftsbereich-Bilanzen in den Einstellungen der globalen Daten zum Buchungskreis in den Verfahrensparaemetern aktiviert werden. Allerdings steht das Segment im Gegensatz zum Geschäftsbereich in der Transaktion S_ALR_87012284 nicht als Selektionskritierium unter Verkehrszahlenabgrenzung zur Verfügung.

Die Auswertung von Segmenten erfolgt nun aber nicht über die Bilanz/GuV unter:
  • Rechnungswesen
  • Finanzwesen
  • Hauptbuch
  • Infosystem
  • Berichte zum Hauptbuch
  • Bilanz/GuV/Cash Flow
  • Allgemein
  • Ist-/Ist Vergleiche
  • Bilanz/Guv (Transaktionscode S_ALR_87012284)
sondern hat einen eigenen Menübaum unterhalb von
  • Infosysteme
  • Rechnungswesen
  • Finanzwesen
  • Hauptbuch
  • Infosystem (neu)
  • Berichte zur Segment-Berichtserstattung
Hier findet sich unter anderen der Bericht "Segment Plan/Ist/Abw.) Transaktion S_E38_98000092 unter den im Abschnitt Berichtsselektion auch auf die Bilanz/GuV Struktur zugegriffen werden kann.

Alternative / Vergleich Profit-Centergruppen zu Segmenten

Problematisch bei der Nutzung von Segmenten für Auswertungen ist jedoch, dass diese nicht flexibel auf organisatorische Änderungen reagieren können, da eine nachträgliche Änderung der Zuordnung zum Profit-Center nicht erfolgen kann. Daher kann die Verwendung von Profit-Center-Gruppen und Auswertung der Bilanz/GuV durch Kopie der Bilanz/GuV Struktur wie im Artikel "Bilanz- GuV- Struktur definieren oder nach CO-PCA kopieren" beschrieben durchaus hilfreich sein. Sollen darüber hinaus auch die Kostenstellen und Innenaufträge ausgewertet werden, ist ein Blick auf die Berichtsbibliothek ZPC (siehe Artikel "Erweiterung Bibliothek 8A2 Ausweis Kostenstelle und Innenauftrag bei Selektion Profit-Center in ReportWriter" nützlich sein.

Weitergehende Informationen


Ein Überblick über Segmente und Gegenüberstellung der neuen Profit-Center-Rechnung zur klassischen Profit-Center-Rechnung ist 2015 auf den FICO-Forum Infotagen vorgestellt worden.

FICO Forum Infotage 2015
Die Unterlagen der einzelnen Vorträge werden traditionell im Nachgang ebenfalls auf fico-forum.de veröffentlicht (siehe "Unterlagen der 4. FICO-Forum Infotage 9/10 November Köln").

Die beiden Vorträge können auch heute noch abgerufen werden:

Unterschiede klassische/neue Profitcenter Rechnung
Martin Munzel - Espresso Tutorials
http://fico-forum.de/ET/infotage_2015/PCA/

Segmentberichterstattung im SAP Hauptbuch
Jörg Siebert - Espresso Tutorials
http://fico-forum.de/ET/infotage_2015/JS_Segment/

Da mit der Einführung von S/4HANA neben der Unicode-Umstellung, im Bereich PSM die Umstellung von der klassischen Budgetierung hin zu BCS (siehe "PSM Haushaltsmanagement Budgetverwaltungssystem BCS oder klassische Budgetierung"), die Einführung von Business Partner (Nachfolge von Kreditor und Debitor) und auch die Aktivierung des neuen Hauptbuches ein wichtiges Thema ist, dürften auch dieses Jahr die FICO Forum Infotage für Kolleginnen und Kollegen interessant sein.

Dieses Jahr finden die Infotage vom Dienstag 19. bis Mittwoch 20. November in Köln statt und als Themen stehen unter anderen:
  • Update zu S/4HANA Finance 1909
    von Janet Salmon, SAP Deutschland SE & Co.KG
  • S/4HANA-Anlagenbuchhaltung
    von Jörg Sieber, Espresso Tutorials GmbH
  • aber auch Geschäftspartner-Migration
    von Samuel Gonzalez, ConVista Consulting AG
auf der Agenda. Bis zum 31. Juli 2019 kann noch ein Frühbucherticket für 299 Euro erworben werden. Danach sind die Tickets ab 499 Euro zu haben.
 

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Montag, 15. April 2019
10:56 Uhr

Office Integration und leere Excelansicht (Fehlermeldung "Kein Dokument geöffnet" SOFFICEINTEGRATION022 bei Office Integration)

Ein wichtiges Thema beim Arbeiten mit Berichten im SAP System ist immer auch die Frage, wie diese Berichte weiter gegeben werden können. Im Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling« habe ich einige Grundlagen aber auch fortgeschrittene Empfehlungen für den Aufbau eines Berichtswesen und die Arbeit mit Berichten zur Auswertung von Stamm- und Bewegungsdaten beschrieben.

Ein wichtiges Thema an der Arbeit ist auch immer die Übergabe von SAP Berichten nach Excel, wobei wir hier in der Hauptsache die Office-Integration verwenden. Im Artikel "Grundlagen - Berichte von SAP nach Excel exportieren" bin ich auf die einzelnen Möglichkeiten eingangen wie Berichte nach Excel übergeben werden können und im Artikel "Office Integration - Excelansicht in SAP und Daten kopieren nach Excel" hatte ich auch einige häufige Probleme mit der Office Integration und wie damit umgegangen wird beschrieben.

Die Aufbereitung der Excel-Ansicht erfolgt über eine Anpassung der Farbtabellen innerhalb der Arbeitsmappe von Excel, so dass diese den Farbschemata der SAP entspricht. Hierdurch ist es erforderlich entsprechende Makros zuzulassen.

Zum Thema "Office-Integration und Makrosicherheit" hatte ich dieses im Buch wie folgt beschrieben:

Sollten Sie trotz aktivierter Funktion »Ausgabe in MS Excel« oder »MS Excel 2007« nur ein leeres Tabellenblatt erhalten, so müssen Sie innerhalb Excels Makros zulassen.

Dies erreichen Sie in den Excel-Optionen (DATEI • OPTIONEN) über SICHERHEITSCENTER • EINSTELLUNGEN FÜR DAS SICHERHEITSCENTER • EINSTELLUNGEN FÜR MAKROS.

Je nach Ihrem Sicherheitsbedürfnis können Sie hier die Option Alle Makros mit Benachrichtigung deaktivieren wählen, wodurch Sie in SAP jedes Makro explizit zulassen müssen, oder direkt die Option Alle Makros aktivieren, wodurch dann keine Warnmeldung mehr erscheint. Dieses sollten Sie jedoch mit ihrer lokalen IT-Abteilung besprechen.

Obgleich diese Einstellungen in Excel so vorhanden waren hatten wir ein wiederkehrendes Problem, dass bei einzelnen Kollegen und Kolleginnen dennoch nach Auswahl der Excelintegration eine leere Darstellung (sogar ohne Exceloberfläche) vorhanden war.
 
Kein Dokument offen - Excel Ansicht bei Office Integration
Screenshot © Copyright SAP SE. Alle Rechte vorbehalten *

Gemeinsam mit unserer SAP Basis Abteilung versuchten wir die Ursache dieses Problem zu erkunden. Die Fehlermeldung "Kein Dokument geöffnet - Meldungsnr. SOFFICEINTEGRATION022" führte uns erst einmal in die oben beschriebenen Makroeinstellungen, die aber tatsächlich korrekt waren und es gab auch kein offenes Fenster, dass auf Fehler oder die Bitte Makros zu aktivieren hingewiesen hatten.

Die Ursache lag dann aber tatsächlich nicht in einer veralteten SAP GUI Version (was auch keinen Sinn machen würden, da hin und wieder die Anzeige auch funktionierte) sondern daran, dass in einer offenen Arbeitsmappe eine Zelle aktiv markiert war.

Aktive Zelle in Excel

Sofer eine Zelle mit F2 oder als Eingabefeld bearbeitet wird kann die Excelintegration nicht gestartet werden und es kommt zu oberer Fehlermeldung. Durch ein ESC bzw. bestätigen des Eintrags in der Zelle funktioniert dann auch die Integration nach einen erneuten Aufruf wieder.

Manchmal haben kleine Ursachen einfach große Wirkung, wie auch im Artikel "Spuk in Excel erst Geistermappen und nun Geisterfelder in Pivot-Tabellen loswerden" in der uns die Fehlermeldung "Wir können diese Änderung an den ausgewählten Zellen nicht vornehmen, da sie sich auf eine PivotTabelle auswirken. Wenn Sie Zellen einfügen oder löschen mögen, verschieben Sie die PivotTable, und versuchen Sie es dann erneut." eine ganze Weile beschäftigt hatte... aber dann tatsächlich durch den gemeinsamen Blick mit einen Kollegen gelöst worden ist.

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Montag, 25. März 2019
21:28 Uhr

Nicht nur für Erbsenzähler 😉 - 2., erweiterte Auflage »Schnelleinstieg ins SAP® Controlling (CO)«

Im November 2015 (Buchveröffentlichung »Schnelleinstieg ins SAP® Controlling (CO)«) erschien unser erstes Buch zum Thema SAP Controlling und hat seitdem schon einige Leserinnen und Leser gefunden die sich hier mit den einzelnen Komponenten des SAP Modul für das Controlling auseinander gesetzt haben. Weitere Veröffentlichungen und Bücher sind unter Publikationen auf dieser Seite zu finden.

Persönlich konnte ich dieses Buch auch immer wieder einmal verwenden um Kolleginnen und Kollegen Zusammenhänge und Erläuterungen rund um SAP CO zu erläutern. Angeregt durch einige Hinweise und das positive Feedback zum Buch haben wir uns dann zusammengesetzt und das bestehende Buch in einer zweiten erweiterten Auflage heraus gebracht und so freue ich mich auf folgende Veröffentlichung hinweisen zu können:
 
Schnelleinstieg ins SAP®-Controlling (CO) – 2., erweiterte Auflage

Eine ausführliche Beschreibung ist unter Buchempfehlungen unter Schnelleinstieg ins SAP®-Controlling (CO) – 2., erweiterte Auflage (SAP Modul CO; interne Rechnungswesen) zu finden.


Schnelleinstieg ins SAP-Controlling (CO) von Martin Munzel und Andreas Unkelbach  2., erweiterte Auflage
Verlag: Espresso Tutorials GmbH
2. Auflage (08. März 2019) Paperback ISBN: 9783960120346

Für 29,95 € direkt bestellen

Oder als SAP Bibliothek-Flatrate *

Oder bei Amazon **



Anhand eines Praxisbeispiel werden hier nicht nur die einzelnen Komponenten des SAP Modul CO erläutert. Im Gemeinkostencontrolling mit Kostenarten-, Kostenstellenrechnung und Innenauftragsrechnung wird auf das Themenumfeld Auftragsabrechnung sowie einer „innerbetriebliche Leistungsverrechnung“ bzw. „kennzahlenbasierte Verrechnung“ für einen Betriebsabrechnungsbogen (BAB)  eingegangen aber auch das Thema Produktkostencontrolling, die Ergebnisrechnung und natürlich die Profit-Center-Rechnung werden hier bishin zur Deckungsbeitragsrechnung und Zuschlagskalkulation ausführlich behandelt.

Insgesamt umfasst dieses Buch folgende Module im Controlling:
  • Gemeinkostencontrolling (CO-OM) 
  • Produktcostencontrolling (CO-PC)
  • Ergebnis- und Marktsegmentrechnung (CO-PA) 
  • Profitcenter-Rechnung (EC-PCA)

Jeden Kapitel sind zur persönlichen Lernkontrolle sind jedem Kapitel Fragen zum Verständnis beigefügt. Gerade zum Einstieg im Controlling aber auch für Keyuserinnen und Keyuser die diese Buch auch zum Nachschlagen verwenden können kann ich dieses Buch unvoreingenommen empfehlen und freue mich auf etwaige positive Rückmeldung dazu.

Neben der Papierversion (welche ich dann tatsächlich bei einigen Fachbüchern bevorziehe) gibt es auch die Möglichkeit unser Buch elektronisch zu lesen. Dabei ist besonders die unter SAP Know How vorgestellte Flatrate interessant durch die alle aktuellen Bücher im Verlag gelesen werden können. Das Buch kann entweder hier in Partnerschaft mit Espresso Tutorials unter Onlineshop erworben werden oder alternativ auch direkt in der digitalen Bibliotheksflatrate online gelesen werden. Letztere Option hat auch den Vorteil, dass hier ebenso auf alle anderen Medien vom Schulungsvideo bishin zu allen Neuerscheinungen direkt zugegriffen werden kann.

Ein erster Eindruck zur digitalen Flatrate kann sich unter free.espresso-tutorials.de  gemacht werden.

Einen kurzen Eindruck rund um die vorhandenen Bücher kann auch in den "Buchempfehlungen" gewonnen werden.

Besonders gefreut hat mich auch, dass auch in der zweiten Auflage weiterhin Erbsen im Titelbild zu finden sind. Auch wenn nicht alle in Conrolling beschäftigte Personen als Erbsenzähler oder Lotsen zu sehen sind ist es dennoch ein schönes Wiedererkennungsmerkmal.

Ich wünsche viel Vergnügen beim Lesen und freue mich über eine (hoffentlich positive) Rückmeldung die auch gerne als Rezension auf Amazon veröffentlicht werden kann :-). An dieser Stelle auch vielen Dank an die durchwegs positive Rückmeldungen zu den ersten beiden Büchern was auch eine Motivation für ein künftiges Buchprojekt ist. :-)

Inhaltlich eine gute Ergänzung ist dann natürlich noch der Aufbau eines Berichtswesen im SAP Controlling.


Berichtswesen im SAP Controlling von Andreas Unkelbach
Im Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling« bin ich ausführlich auf dies Thema eingegangen.
 
Berichtswesen im SAP®-Controlling
Verlag: Espresso Tutorials GmbH
1. Auflage
(01. Juni 2017) Paperback ISBN: 9783960127406

Für 19,95 € direkt bestellen

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Oder bei Amazon *
 
Vielleicht finden sich hier ja auch noch weitere Anregungen für den Aufbau eines Berichtswesen mit SAP nicht nur für CO im Buch.
 
Letztes Jahr, im April 2018, hatte ich schon im Interview auf die Bedeutung von Weiterbildung im Beruf aber besonders im SAP Umfeld hingewiesen:


Mein interview auf thinkdoforward.de
Das Interview selbst und was es damit auf sich hat ist im Artikel "Hintergrund zum Interview auf thinkdoforward und Studium an der heutigen Technischen Hochschule Mittelhessen (THM)" zu finden und dürfte auch weiterhin relevant sein.

Die vorgestellten Buchangebote und Medien bieten zur persönlichen Weiterbildung eine gute und vor allen auch praxisnahe Alternative an.

Das Thema Wissensvermittlung und die Frage "Wie bleibt man up2date im Bereich SAP Basis & Security?" wurde auch auf rz10.de ausführlicher behandelt. Hier hat mich meine eigene Blogartikelnachlese angenehm überrascht und ich habe mich sehr gefreut hier ebenfalls mit meinen RSS-Feed mit als Quelle vertreten zu sein :-)

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Sonntag, 24. März 2019
15:32 Uhr

Grundlagen: Wohin mit den Kosten? Leistungsverrechnung, Kostenverteilung und Kostenumlage im SAP CO-OM.

Gerade bei vorgelagerten Kostenstellen, wie Gebäude oder Serviceeinrichtungen, stellt sich oftmals die Frage, wie die hier aufgelaufenen Kosten auf die Endkostenstellen oder noch besser auf das Endprodukt als Kostenträger oder als Innenauftrag gelangen können.

Hier haben wir im Buch »Schnelleinstieg ins SAP® Controlling (CO)« die Möglichkeiten der Leistungsartenrechnung, der Kostenverteilung und der Kostenumlage vorgestellt, die sowohl im Ist als auch im Plan funktioniert. Diese Instrumente des Gemeinkostencontrolling im Modul SAP CO-OM (englisch Overhead Cost Management) können eine Basis für einen späteren Betriebsabrechnungsbogen sein und werden für ein solches Beispiel auch in unseren Buch vorgestellt.

In diesen Artikel möchte ich gerne die wesentlichen Punkte und die Unterschiede zu diesen drei Methoden vorstellen um so die Anwendungsgebiete vorstellen.

Leistungsartenrechnung

Die Leistungsartenrechnung kann vereinfacht als Menge x Preis bezeichnet werden. Dabei werden aus Plankosten und Planmengen ein Plantarif ermittelt der später als Grundlage der erfassten Leistungsmenge entsprechende die Senderkostenstelle auf Basis der in der Leistungsart erfassten Menge entlastet und die Empfängerkostenstelle belastet.

Dabei werden als Information sowohl die Mengen, die Leistungsart als auch die Verrechnungskostenart vom Typ 43 "Verrechnung Leistungen/Prozesse" ausgewiesen.

Der Tarif kann aber auch politisch gesetzt sein, so dass am Beispiel der Kopierkosten hier auch eine Kopie zu jeweils 0,05 Euro von der Kostenstelle der Kopiergeräte entlastet und auf die kopierende Kostenstelle belastet werden kann.

Einen kleinen Exkurs zur Leistungsartenrechnung befindet sich im Artikel "Interne Leistungsverrechnung: Anhand Leistungsart Senderkostenstelle und Partnerobjekte auswerten".
 

Kennzahlen basierte Verrechnung


Neben der Erfassung von Mengen können auch statistische Kennzahlen Basis für eine Verrechnung von Kosten sein.

Mögliche Kennzahlen sind hier die genutzten Raumflächen, Anzahl Beschäftigte oder auch die verbrauchten Telefoneinheiten. Diese Kennzahlen können dann für folgende Möglichkeiten der Verteilung eine Basis sein.

Kostenverteilung

Anhand eines Verteilungszyklus werden als Sender Kostenstelle und Kostenart gewählt und als Empfänger können unter anderen Kostenstellen als auch Innenaufträge gewählt werden. Basis für die Verteilung ist dann eine statistische Kennzahl wie die verbrauchten Telefoneinheiten.

Der Vorteil an einer Kostenverteilung ist, dass hier die ursprüngliche Kostenart erhalten bleibt diese aber auf Basis der eingebuchten Kennzahlen auf der Senderseite entlastet und auf der Empfängerseite belastet wird. Damit bleibt auch die primäre Kostenart erhalten.

Die Kostenverteilung ist sowohl im Ist als auch im Plan möglich. Entsprechend findet sich diese im SAP Menü unter:
  • Rechnungswesen
  • Controlling
  • Kostenstellenrechnung
Entweder im Ist unter:
  • Periodenabschluss
  • Einzelfunktionen
  • Verrechnungen
  • Verteilung (Transaktion KSV5)
oder im Plan unter:
  • Planung
  • Verrechnungen
  • Verteilung (Transaktion KSVB)
 

Kostenumlage

Die Kostenumlage hat einen Umlagezyklus allerdings werden die Kosten hier nicht auf ihrer primären Kostenart erhalten bleiben sondern über eine sekundäre Kostenart vom Kostenartentyp 42 "Umlage" am Sender entlastet und Empfänger belastet.

Hierzu wird im Umlagezyklus im Segmentkopf eine Umlagekostenart hinterlegt und im Register "Sender/Empfäng" sowohl die umzulegende Kostenarten(gruppe) samt Kostenstelle(ngrupe) sowie die empfangenden CO Objekte hinterlegt. In der Empfängerbezugsbasis wird ebenfalls auf die statistische Kennzahl wie die genutzte Raumfläche verwiesen.

Die Kostenumlage ist sowohl im Ist als auch im Plan möglich. Entsprechend findet sich diese im SAP Menü unter:
  • Rechnungswesen
  • Controlling
  • Kostenstellenrechnung
Entweder im Ist unter:
  • Periodenabschluss
  • Einzelfunktionen
  • Verrechnungen
  • Umlage(Transaktion KSU5)
oder im Plan unter:
  • Planung
  • Verrechnungen
  • Umlage(Transaktion KSUB)

Am Beispiel der Plankostenumlage habe ich hier einige Punkte dazu in den Artikeln "Innenaufträge als Empfänger von Umlagezyklen (KSUB)", "Auswertung Statistische Kennzahlen auf Innenaufträge für Lehrimport und Lehrexport auf Ebene Studiengänge" sowie unter "ReportWriter: Ergebnisse Planumlage (KSUB) je Partnerobjekt" geschrieben.
 

Verteilung auf Nachfolgeprojekt

Statt der Verteilung anhand von Kennzahlen kann auch eine prozentuale oder andere Verteilung möglich sein. Hierdurch ist auch eine 100 % Verteilung (oder Umlage) vom alten Innenauftrag auf den neuen Innenauftrag möglich.

Eine vergleichbare Technik kenne ich von Spiegelkostenstellen auf denen Personalkosten gebucht werden und durch die Verteilung dann gesammelt auf eine Kostenstelle der Lehreinheit umgebucht werden, so dass diese dann kumuliert ausgwiesen sind ohne, dass hier die ursprüngliche Buchungstexte vorhanden sind.
 

Fazit

Entscheidend für das entsprechende Instrument ist oftmals auch welche Zusatzinformationen den einzelnen Endkostenstellenverantwortlichen mit gegeben werden sollen. So ist es ziemlich sicher nicht relevant, welche einzelne Kostenbestandteile hinter einer Umlage der Gebäudekosten liegen mag, wohingehend bei den verbrauchten Telefoneinheiten es schon interessant sein kann, dass es sich hier um Telefonkosten handelt und nicht um allgemeine Kosten der Telefonzentrale ;-). Ob nun die verbrauchten Mengeneinheiten als Menge oder Kennzahlen erfasst sind ist wiederum eine andere Frage. Vorteil der Leistungsartenrechnung ist, dass direkt die Leistungsmenge erfasst und bewertet werden kann.

Wie erwähnt kann dieses tatsächlcih eine Basis für ein BAB sein, wie dieser auch in oberen Buch erläutert worden ist. Vergleichbares kann auch im Bereich des Hochschulcontrolling verwendet werden.

Kostenverrechnung im Hochschulcontrolling
Auch hier ist ein mehrstufiges Modell erstellt worden, das am Ende basierend auf Kennzahlen Umlagen durchführt und zu entsprechenden Ergebnisobjekten führt.

Kostenumlage

Zumindest in der Anfangszeit hat mir ein entsprechendes Ablaufschemata mit Dokumentation der einzelnen Kennzahlen hier weiter geholfen. Im Artikel "Software für Prozessbeschreibungen (DIA)"  stelle ich eine passende Software vor mit der solche Prozesse dokumentiert werden können.  Diese eignet sich für eine Vielzahl von Geschäftsprozessen, wie sich auch im Artikel "Ereignisgesteuerte Prozesskette in DIA darstellen (weitere Objekte einfügen)" zeigt.

Alternativ lässt sich solches auch gut als Mindmap (siehe "Mindmapping und Sketchnotes im Beruf nutzen für Brainstorming oder Mind Mapping mit XMIND" darstellen.

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Donnerstag, 21. März 2019
20:58 Uhr

Bilanzreporting und GuV Planung in der Profit-Center-Rechnung sowie Konsolidierung einzelner Bereiche am Beispiel der Planung der Haushaltsrechnung

Während das Thema "Rechercheberichte im Modul FI (Bilanzanalyse)" und die Planung von einzelnen Werten auf Knoten bzw. Konten der Bilanz/GuV Struktur im Modul FI angesiedelt ist, hat hier CO eine etwas andere Sicht auf die GuV und Bedürfnisse zur Analyse.

Seitens der Finanzbuchhaltung werden Planwerte im SAP Menü unter:
  • Rechnungswesen
  • Finanzwesen
  • Hauptbuch
  • Periodische Arbeiten
  • Planung
  • Erfassen (Transaktion FSE5N)
Das entsprechende Custumizing vorrausgesetzt kann hier für die Planversion anhand des Geschäftsjahr sogar auf Ebene der Geschäftsbereiche über die Bilanz/GuV Struktur eine Planung erfolgen. Für die Haushaltsrechnung beziehungsweise Haushaltsplanerstellung sind hier entsprechende Planungen auf Gliederungsebene der GuV vorzunehmen.

Grundsätzlich ist die Idee der Geschäftsbereiche im Artikel "Grundlagen Finanzbuchhaltung - Geschäftsbereiche als mögliche Lösung zur Abbildung eines Betrieb gewerblicher Art (BgA)" schon beschrieben.

Sofern es jedoch keine Geschäftsbereiche gibt stellt sich die Frage, ob nicht auf einer anderen Ebene eine Auswertung möglich ist. Hier kam dann direkt die Profit-Center-Rechnung in Betracht.

Auswertung der Gewinn und Verlust Rechnung auf Ebene Profit-Center


Im Artikel "Bilanz- GuV- Struktur definieren oder nach CO-PCA kopieren" wurde schon das Thema Kopie der Bilanz/GuV Struktur angesprochen. Nun sollen für einzelne Profit-Center-Gruppen die Konten der GuV separat ausgewertet und entsprechend ausgewertet und später beplant werden.

Neben der im Buch "Berichtswesen im SAP Controlling" vorgestellten Rechercheberichte für das SAP Modul EC-PCA (Profit-Center-Rechnung) kann auch für die Profit-Center-Rechnung zum Beispiel die Bibliothek 8A2 für Report Painter / Report Writer Berichte genutzt werden.

Der Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer" stellt ausführlich dieses Berichtstool vor und im Artikel "Grundlagen: Abschnitte in Report Painter und Report Writer und ihre Vorteile bei Officeintegration und Excel" bin ich auf einen Ansatz für einen Bericht zu einzelnen Bereiche eingegangen.

Für unseren Fall haben wir eine Profit-Center-Struktur die wie folgt aufgebaut ist:
  • L-Landesmittel
  • F-Fördermittel
  • D-Drittmittel
  • S-Sondermittel
Diese sollen als einzelne Tabellenblätter genommen werden und in ein Tabellenblatt Gesamt zusammengeführt werden. Selbstverständlich sollten hier alle Profit-Center erfasst sein.

Hierzu werden im Report Painter einzelne Abschnitte definiert, die dann beim Export nach Excel (oder in der Office-Integration) als eigene Tabellenblätter zur Verfügung stehen. Die entsprechend notwendigen Einstellungen für die Excel-Integration sind im Artikel "Grundlagen - Berichte von SAP nach Excel exportieren" angesprochen.

Für eine Planung sollen die Ansätze für das laufende Jahr, Planungen für das Folgejahr und die Ist-Daten des Vor- und des VorVorJahres abgebildet werden. Dieser Bericht soll für die einzelnen Konten der GuV im jeweiligen Abschnitt für die einzelnen Profit-Center-Gruppen definiert werden und beim Start des Berichtes automatisch die Tabellen gefüllt werden. Später in Excel sind diese so auszwerten dass Planwerte in einer Gesamtsumme zusammengefasst weden.

Da wir nicht die CO-OM Objekte (Kostenstellen und Innenaufträge) zum Profit-Center benötigen ist eigentlich nicht die eigene Bibliothek ZPC erforderlich sondern es kann die Bibliothek 8A2 für EC-PCA verwendet werden. Sollen auch Kostenstellen und Innenaufträge ausgewiesen werden kann der Artikel "Erweiterung Bibliothek 8A2 Ausweis Kostenstelle und Innenauftrag bei Selektion Profit-Center in ReportWriter" weiter helfen.

Report Painter laufendes Jahr, Vorjahr, VorVorJahr und Folgejahr

Um nun aber die Jahre dynamsich auszuwerten kann natürlich ebenfalls die Variablen wie im Bereicht "Mehrjahresvergleich im ReportWriter/Painter mit variabler Spaltenanzahl je Jahr dank Variablen" genutzt werden. Allerdings soll in unseren Beispiel basierend auf das laufende Jahr Vorjahr, VorVorjahr und Folgejahr erhoben werden.

Dazu bieten sich die Variablen:
  • 1GJAHLJ "Geschäftsjahr"
  • 1GJAHVJ "Vorjahr" und
  • 1GJAHVV "Vorvorjahr"
an.
Für das Folgejahr gibt es jedoch keine Variable aber diese Variablen eignen sich noch einmal besonders gut um die Nutzung von Variablen zu erläutern.

Im SAP Menü werden Variablen für Report Painter / Report Writer unter:
  • Infosysteme
  • Ad-Hoc Berichte
  • Report Painter
  • Reoirt Writer
  • Variable
gepflegt. Mit der Transaktion GS11 kann eine Variable angelegt werden und mit GS13 angesehen werden. Auch wenn die oberen Variablen sich auf das CO-OM beziehen können diese dennoch in der Profit-Center Rechnung genutzt werden.

Die Variablen beziehen sich alle auf die Tabelle CCSS "Berichtstabelle Gemeinkostencontrolling" und das Feld GJAHR "Geschäftsjahr".

Betrachten wir uns als erstes die Formelvariable 1GAHLJ.

Hier ist als Vorschlag die Formel  '#S001' hinterlegt. Durch die Anweisung '#S001' wird das aktuelle Geschäftsjahr über den Benutzer-Exit S001 als Vorschlagswert ausgegeben.  Später wird beim Aufruf des Berichtes das Selektionsfeld auch mit den aktuellen Geschäftsjahr gefüllt werden und somit als Vorschlagswert automatisch 2019 bzw. das gerade aktuelle Geschäftsjahr vorgeschlagen.

Die anderen Variablen beziehen sich auf die Variable 1GAHlJ und sind als interne Variablen definiert. Damit erscheinen diese nicht als Eingabefeld in der Selektion. Die entsprechenden Vorschlagswerte können damit nicht mehr geändert werden bzw. stehen im direkten Zusammenhang zur anderen Variable.

So berechnet sich die Variable 1GAHVJ "Vorjahr über die Formel '&1GJAHLJ'-1 während die Variable 1GJAHVV "Vorvorjahr" über die Formel '&1GJAHLJ'-2 einen entsprechenden Wert berechnet.

Für das Folgejahr werden nun aber keine Variablen angeboten, daher bot es sich an folgende Variable anzulegen:
  • ZGJAHFJ  
    • Tabelle CSS, Feldname GJAHR
    • Beschreibung "Folgejahr"
      • Formel
        '&1GJAHLJ'+1
    • Als "Interne Variable"
Damit ist auch diese abhängig vom laufenden Jahr gefüllt und kann für den Bericht verwendet werden.

Report Painter Bericht als Planungsgrundlage

Wie schon beschrieben sollen für jeden Profit-Center Bereich ein eigener Abschnitt definiert werden und dieser ausgewertet werden.

Übergreifend für alle Abschnitte gelten folgende Allgemeine Selektionsbedingungen:
  • Ledger 8A
  • Version 0 für Ist
  • Sartart
    • 0 Ist
    • 2 Umlage/Verteilung Ist
  • KostRechKreis (Variable) 8AKOKRS
  • Periode
    • von (Variable) 8A-VON
    • bis (Variable) 8A-BIS
Danach werden folgende Abschnitte definiert:

1. Abschnitt GESAMT

Spalten:
  • Geschäftsjahr (Variable) ZGJAHFJ
  • Geschäftsjahr (Variable) 1GJAHLJ
  • Geschäftsjahr (Variable) 1GJAHVJ
  • Geschäftsjahr (Variable) 1GJAHVV
Alle Spalten sind der Basiskennzahl Betrag in PrCtr Hauswährung zugeordnet (KSL).
Da diese Spalten als Vorlage für alle Berichte verwendet werden sollen, werden diese auch als Vorlage in allen anderen im Folgenden erläuterten Abschnitten eingefügt. Daher verzichte ich im Folgenden bei der Beschreibung der Abschnitte auf die Spalten und verweise auf den Artikel "Spalten oder Zeilen in Report Painter Berichten innerhalb Abschnitte kopieren bzw. als Vorlage anlegen Copy & Paste im CO Berichtswesen".

Für den ersten Abschnitt gibt es als Zeile folgendes Merkmal:
  • Kontonummer (Gruppe) GUV.PCTR
Über die Funktion Auflösen wird die Kontonummer in den jeweiligen Gruppen aufgelöst. Dabei bezieht sich GUV.PCTR auf die eingangs abgeleitete Kontengruppe von der Bilanz/GuV (siehe im oberen Abschnitt unter "Auswertung der Gewinn und Verlust Rechnung auf Ebene Profit-Center" bzw. der Transaktion KE5B.

2. Abschnitt L-MITTEL
Hier werden zwei Merkmale hinterlegt:
  • Kontonummer (Gruppe) GUV.PCTR
  • Profitcenter (Gruppe) L-MITTEL
Auch hier werden die Spalten nur nach der Kontonummer aufgelöst die und das Merkmal Profit-Center wird nicht aufgelöst.

3. Abschnitt F-MITTEL
Gleiches Prinzip wie im 2. Abschnitt mit den Merkmalen
  • Kontonummer (Gruppe) GUV.PCTR
  • Profitcenter (Gruppe) F-MITTEL
4. Abschnitt D-MITTEL
  • Kontonummer (Gruppe) GUV.PCTR
  • Profitcenter (Gruppe) D-MITTEL
5. Abschnitt S-MITTEL
  • Kontonummer (Gruppe) GUV.PCTR
  • Profitcenter (Gruppe) S-MITTEL
Zur Erläuterung:
Im ersten Abschnitt werden alle Konten der GuV über die gesamte Einrichtung aus der Profit-Center Rechnung ausgewertet. Damit haben wir hier also alle bebuchten Konten. In den Abschnitten 2 bis 5 sind dann nur noch die Teilbereiche der Einrichtungen von Landesmittel bis zu den Sondermitteln ausgewertet.

Durch die Excel-Integration oder Export nach Excel haben wir nun für jeden Abschnitt ein eigenes Tabellenblatt, dass die Jahre aber auch die Konten entsprechend dargestellt hat.

Konsolidierung der Bereiche in Excel

Es folgt nun die Zusammenlegung und Auswertung in Excel.
Die exportierte Datei sind nun wie folgt aus:
Auswertung GuV auf Profit-Center-Gruppen im Report Painter
Dabei sind die Tabellenblätter
  • Gesamt
  • L-MITTEL
  • F-MITTEL
  • S-MITTEL
  • D-MITTEL
die einzelnen Abschnitte des angelegten Report Painter Berichtes die direkt aus den Report Painter in die Excelvorlage kopiert werden. Jeder Abschnitt beginnt in Spalte B2 mit der Schlüsselspalte (den bebuchten Kontonummern und Knoten) sowie in den Spalten C bis F mit den Jahren.

In der Exclevorlage habe ich daher als Namensmanager folgende Namen angelegt:
  • T_LMITTEL
    ='L-MITTEL'!$B:$F
  • T_FMITTEL
    ='F-MITTEL'!$B:$F
  • T_SMITTEL
    ='S-MITTEL'!$B:$F
  • T_DMITTEL
    ='D-MITTEL'!$B:$F
Somit habe ich also einen Namen für die Matrix aller einzelnen Berichte.

In das Tabellenblatt Summe kopiere ich nun die Kontennummern aus den Tabellenblatt Gesamt und die Jahre als Spaltenüberschriften. Dabei nehme ich die Kontennummern aus Gesamt, da hier alle Konten hinterlegt sind.

In den einzelnen Abschnitten oder Tabellenblätter können nun Änderungen hinzugefügt werden, aber im Tabellenblatt Summe wird über eine SVERWEIS Funktion die Konten bzw. die Einträge in den einzelnen Werten konsoldiert bzw. addiert. Dieses gelingt mir per SVERWEIS und WENNFEHLER.

Das Blatt SUMME ist dabei wie folgt aufgebaut:
Excel GuV Summenblatt aller Bereiche

Ab Zeile B5 sind alle Kontonummern aus den Abschnitt Gesamt (Tabellenblatt kopiert und auch C4 bis F4 sind die Überschriften aus eben diesen Bereich. von Zelle C5 bis F5 sind automatisch folgende Formeln nach unten per automatisch ausfülllen gepflegt worden. Als Beispiel sie hier die Formel in C5 dargestellt.

=WENNFEHLER(SVERWEIS($B5;T_LMITTEL;C$3;FALSCH);0) +WENNFEHLER(SVERWEIS($B5;T_FMITTEL;C$3;FALSCH);0) +WENNFEHLER(SVERWEIS($B5;T_SMITTEL;C$3;FALSCH);0) +WENNFEHLER(SVERWEIS($B5;T_DMITTEL;C$3;FALSCH);0)

Es wird in jeden Abschnitt nachgesehen, ob es einen Eintrag zum Knoten der GuV aus den Abschnitt Gesamt gibt (falls nciht wird eine 0 dank WENNFEHLER ausgegeben) und diese Zahl mit den anderen Abschnitten addiert.

Somit können in den Tabellenblättern L-MITTEL, F-MITTEL, S-MITTEL und D-MITTEL Änderungen und Kommentare eingebracht werden und als Gesamtplanung kann dann eine konsolidierte Fassung aus den Tabellenblatt Summe übernommen werden.

Da dieser Bericht relativ schnell erstellt werden sollte habe ich hier eine einfache Version mit SVERWEIS genommen (siehe auch "Grundlagen in Excel Verweisfunktionen SVERWEIS WVERWEIS und VERWEIS"). Alternativ könnte sich hier auch die Kombination aus INDEX und VERGLEICH wie im Artikel "Index und Vergleich statt SVERWEIS endlich verstanden und Suche über Verweis nur, wenn es auch etwas zu finden gibt" beschrieben.

Da ich beim Report Painter Bericht den Formulardruck vermeiden wollte (womit alle Konten ausgwiesen werden und nicht nur diese die auch bebucht werden, habe ich durch die Verwendung des Abschnitt GESAMT aber einen recht guten Suchindex zur Indizierung und so eine schnelle verständliche Lösung gefunden.

Daten konsolidieren in MS Excel

Sofern der Aufbau des Berichtes von Zeilen und Spalten immer gleich bleibt dürfte auch ein Blick auf das Blog "clevercalcul - Tabellenkalkulation, das rechnet sich!" interessant sein. Gerhard Pundt erläutert hier im Artikel "Daten in Excel konsolidieren" die Datentools zur Konsolidierung.
 

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Freitag, 15. März 2019
08:11 Uhr

Variablen für Datumsbezug in Varianten zum Beispiel für eine Query zur dynamischen Datumsberechnung mit Bezug auf aktuelles Datum verwenden

Einer der Vorteile im Hochschulumfeld dürfte tatsächlich der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen über die eigenen Modulgrenzen hinweg sein. So stellte scih die Frage nach Anlagenzugänge der letzten 30 Tage oder einer Materialbelegliste über Buchungsdatum der letzten 10 Tage  vor der Frage, wie dieses ohne Anpassung des Bezugsdatum möglich ist.

Bei der Pflege von Varianten zu Berichten kann eine Variable für die Datumsberechnung genutzt werden. Nehmen wir als Beispiel einmal eine Auswertung der Anlagenzugänge wie zum Beispiel in der "Query Anlagenbuchhaltung (Inventarliste) über logische Datenbank ADA" oder aber auch der Möglichkeiten der Auswertung die im Artikel "Zusammenfassung Query über Anlagenzugang - Auswertung Investitionen aus Profit-Center-Rechnung" beschrieben sind.

Dynamische Datumsberechnung für Selektionsfelder

In beiden Varianten existiert ein Selektionsfeld wie "Buchungsdatum" um nun ein wenig dynamische Berechnung einzufügen kann das Selektionsbild der Auswertung gesichert werden und neben dem Feld Mußeingabe in der Spalte Selektionsvariable ein X für "Dynamische Datumsberechnung (Systemdatum)" gewählt werden (alternativ D für Dynamische Datumsberechnung (Lokales Datum).

Danach kann in der Spalte "Name der Variable (Eingabe nur per F4) über die Werthilfe  entweder tatsächlich F4 oder die Auswahl neben den Feld) eine Selektionsvariante gewählt werden. Zur Auswahl stehen hier verschiedene Möglichkeiten der Datumsberechnung unter anderen:
  • aktuelles Tagesdatum
  • Aktuelles Tagesdatum +/- ??? Tage
  • Aktuelles Tagesdatum +/- ??? Arbeitstage
  • Erster des aktuellen Monats
  • Erster tag des Vormaonats
  • ...
Daneben kann hier in der ersten Spalte gewählt werden, ob die angegebenen Werte selektiert werden sollen (I = include) oder ausgeschlossen werden sollen (E = exclude). Über die Optionen (zweite Spalte) kann gewählt werden,wie die Werte übereinstimmen sollen.

Als Optionen stehen unter anderen:
  • EQ Equal: Einzelwert
  • NE Not Equal: Alles außer den angegebenen Einzelwert
  • LE Less or equal (kleiner oder gleich den selektierten Wert)
  • LT less then (kleiner als)
  • GE Greater or Equal (größer als oder gleich)
  • GT greater then (größer als)
zur Verfügung.

Für eine Auswertung der Bestellungen der letzten 10 Tage wählen wir hier GE für größer als oder gleich als Option und I für die angegebenen Werte sollen selektiert werden für die Variable Aktuelles Tagesdatum +/- ??? Tage aus. Danach kann ein Paramter für die Datumsberechnung eingegeben werden. Diesesr Wert soll dann für ?? genommen werden.

Für die letzten 10 Tage ist dieses dann -10.

Verwendung dynamischer Datumsberechnung in Selektionsfelder einer Variable

Wird nun die angelegte Variante zum Bericht gewählt wird für das Buchungsdatum automatisch die Option Größer als oder gleich sowie als Datumswert das aktuelle Datum abzüglich 10 Tage gewählt. Die Berechnung erfolgt bei jeden Auswählen der Variante und stellt so eine Option dar um vorab schon einmal bestimmte Selektionskriterien automatisch vorzunehmen.

Manchmal bieten auch schon Varianten zu Berichten Lösungen die ich andersweitig über Zusatzfelder oder Coding vermutet hätte.

Gerade im dezentralen Berichtswesen ist die Nutzung von Varianten sehr praktisch. So können diese, wie im Artikel "Transport von Selektionsvarianten" beschrieben. vom Entwicklungssystem transportiert werden. Gerade in der Zusammenarbeit mit anderen kann es sinnvoll sein "Geschützte Selektionsvarianten entsperren" zu können und hin und wieder sollten auch bestehende Berichte, wie unter "Frühjahrsputz oder geschützte Varianten und nicht mehr benötigte Rechercheberichte entfernen oder reorganisieren" beschrieben kritisch hinterfragt werden.

Ein Vorteil ist auch, dass die Varianten vorausgewählt werden können. Dieses ist im Artikel "»Rechercheberichte de lux« im Modul PSM FM Haushaltsmanagement" am Beispiel PSM erläutert. Aber auch für andere Berichte bietet sich eine eigene Transaktion an.

So funktioniert dieses sowohl im Belegjournal "Kundeneigene Transaktionen zu Berichten in PSM FM Haushaltsmanagement zum Beispiel Belegjournal anlegen (Variantentransaktion)" als auch in anderen vorhandenen Berichten sowie in kundeneigene Berichte, wie am Beispiel "Transaktion anlegen (Report, Parameter) bspw. für SAP Query / Unterschied Parameter- oder Reporttransaktion" ersichtlich ist.

Weitere Anwendungsgebiete dieser dynamischen Datumsfelder

Tatsächlich gibt es auch noch weitere Anwendungsfällte in denen zum Beispiel Stammdaten über Datumsfelder ausgwertet werden können. Sowohl in der Transaktion S_KI4_38000039 (Alphabetische Liste von Fonds), KOK5 (Stammdatenliste von Innenaufträgen) sind hier Datumsfelder wie Arbeitsbeginn und Erfassungsdatum als mögliche dynamisch gefüllte Selektionsfelder mit Bezug zum aktuellen Datum zu erfassen.

Ein weiterer Bonus ist, dass dieses auch in kundeneigene Transaktionen oder auch einer Query funktioniert, was ebenfalls für die im Artikel "SAP Query als kundeneigene Transaktion mit Berechtigungen für Tabellenberechtigungsgruppe, Tabellen und Reporttransaktion vergeben" vorgestellte Transaktion ZKOK5 für eine umfangreiche Stammdatenauswertung gilt.

Somit schliesst sich auch der Kreis zum vorherigen Artikel "Massenänderung von Stammdatengruppen am Beispiel SET für Innenaufträge KOH2 oder Massenupload von Einzelwerten zum Set" über den die Stammdaten gepflegt worden sind und hier dann die Änderungen ausgwertet werden können.

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Donnerstag, 14. März 2019
17:26 Uhr

Massenänderung von Stammdatengruppen am Beispiel SET für Innenaufträge KOH2 oder Massenupload von Einzelwerten zum Set

Gerade im Berichtswesen ist die Frage, was genau ausgewertet werden soll die Ausgangsfrage nach der dann unterschiedliche Berichtsanforderungen umgesetzt werden können. Eine der ersten Schritte ist die Definition von Gruppen um bestimmte Sachverhalte zusammenzufassen. Mit dieser Ausgangslage ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass die Pflege von Sets und die Auswertung von Stammdatengruppen schon häufiger hier im Blog ein Thema war.

Als Beispiele verweise ich hier gerne auf die Artikel "Selektionsvariante KOK5 und Statusselektionsschemata zur Auswertung gesperrter Innenaufträge" zur Auswertung einer interaktiven Auftragsgruppe, "Änderungsbelege für Stammdatengruppen im Customizing oder letzte Änderung über Query bspw. für Innenauftragsgruppen" oder aber auch eine Query zur Auswertung von Stammdatengruppen wie im Artikel "Auflösen von Stammdatengruppen nach Einzelwerten - Einzelwerte zu Sets" beschrieben.

Ausgangslage Finanzbericht über Leistungsbereiche für einzelne CO-OM Innenaufträge
Im Rahmen eines Hochschulberichtswesen hat es durch den Wechsel einer Budgetierungssystematik eine Vielzahl neuer Innenaufträge gegeben, die nun in eine bestehende Innenauftragsgruppe eingepflegt werden sollen. Dabei sind die bestehenden aber auch die neuen Innenaufträge zu ergänzen und später auszuwerten.

Die "Projekte" werden sowohl als Fond im Modul PSM-FM als auch als Innenaufträge im Modul CO angelegt. Dabei sind die einzelnen Projekte hierarchisch aufgebaut, so dass die Einzelwerte auf unterster Ebene einer Gruppe eingepflegt werden.

Beispiel: "Für bestimmte Projektmittel werden diese im Hochschulbereich zwischen dezentrale Projekte die auf einzelne Lehreinheiten verteilt werden und Zentrale Projekte die über bestimmte Leistungsbereiche oder Ordnungskriterien zu berücksichtigen sind." Zur Verdeutlichung einmal ein kleiner Ausschnitt aus einer solchen Gruppe.
  • Dezentral
    • Lehreinheit 01
    • Lehreinheit 02
    • Lehreinheit 03
    • Lehreinheit ...
  • Zentral
    • Leistungsbereich 01
    • Leistungsbereich 02
    • Leistungsbereich 03
    • Leistungsbereich 04
In diesen Beispiel sind unterhalb der Lehreinheit 01 bis Lehreinheit ... keine weiteren Untergruppen vorhanden aber dort sollen die Innenaufträge eingepflegt werden.

Gleiches gilt für die Zuordnung der Innenaufträge zu den einzelnen Leistungsbereichen, die ebenfalls die unterste Gliederungsebene fürs Reporting umfasst. Wobei es hier natürlich nicht nur 4 Lehreinheiten oder 4 Leistungsbereiche gibt sondern wesentlich mehr... man könnte beinahe von einen ganzen Katalog an Kriterien oder gar Leistungsbereiche sprechen.

Sowohl in der Transaktion KOH2 (Auftragsgruppe ändern) als auch FM_SETS_FUND2 (Fondsgruppe ändern) können die obersten Knoten oder auch direkt die unterste Gruppenknoten gepflegt werden. Für die Anlage neuer Projekte ist bei der Fondsgruppe die Schaltfläche Fonds  und bei den Innenaufträgen die Schaltfläche Auftrag)  zu wählen.

Alternativ kann dieses auch im Menü statt der Schaltflächen über
  • BEARBEITEN
  • FONDS
    beziehungsweise.
    AUFTRAG
  • FONDS EINFÜGEN
    oder
    AUFTRAG EINFÜGEN
möglich.

Danach sind 10 leere Felder eingefügt über die dann neue Einträge hinzugefügt werden können. Diese Funktion kann auch mehrfach erfolgen.

Aufsteigende oder Absteigende Sortierung der Einzelwerte

Praktischerweise muss sich um die Reihenfolge der Einträge keine Gedanken gemacht werden, wenn nach erfolgter Pflege auf die Gruppe geklickt wird und entweder über die rechte Maustaste die Funktion "Aufsteigend sortieren" oder ebenfalls über BEARBEITEN-> AUFTRAG oder FONDS-> die Funktion AUFSTEIGEND oder ABSTEIGEND SORTIEREN gewählt wird.

Massenpflege von Stammdatengruppen (SETS) am Beispiel der Innenauftragsgruppen im Modul CO-OM (Controlling Gemeinkostencontrolling)

Die neuen Projekte liegen inklusive einer Zuordnung der jeweiligen Stammdatengruppe als eine Arbeitsmappe in Excel (bzw. einer Tabellenkalkulation vor), so dass der naheliegende Gedanke war diese per Massenverarbeitung einzuspielen. Ebenso wie ein Kollege hatte ich hier den Gedanken die Pflege der Gruppen, wie im Artikel "Massenstammdatenpflege mit LSMW oder SECATT dank Transaktionsaufzeichnung - Handbuch erweiterte computergestützte Test-Tool (eCATT) und LSMW" beschrieben durch Aufzeichnen der Transaktion KOH2 und Upload einer CSV Datei einzuspielen.

Während ich keinen Erfolg beim eCATT hatte schien auch die LSMW hier nicht das geeigneteste Instrument zu sein. Das Hinzufügen neuer Einträge scheint hier nicht unterstützt zu werden. Ebenso gibt es auch keinen Massenupload aus der Zwischenablage in der Stammdatengruppenpflege.

Lösunngsansatz KOK4 Sammelbearbeitung von Innenaufträgen

Besonders schätzenswert ist an meinen Kollegen jedoch, dass er ebenfalls um die Ecke denken kann und so haben wir dann gemeinsam tatsächlich eine nciht ganz saubere aber dennoch funktionierende Lösung gefunden, sofern eine Gruppe tatsächlich nicht weitere Untergruppen hat.

Innerhalb der Transaktion KOK5 können nicht nur Stammdatenlisten über eine Selektionsvariante erzeugt werden sondern auch über ZUSÄTZE->AUFTRAGSGRUPPE ERZ. eine neue Auftragsgruppe angelegt werden. Direkt ist dieses auch über die Maschinelle Sammelbearbeitung Innenaufträge (Transaktion KOK4) möglich.
 

Exkurs Sammelbearbeitung Innenaufträge

Wobei neben der Anlage von Innenauftragsgruppen hier über die Funktionsauswahl auch andere Möglichkeiten bestehen.

Die Transaktion KOK4 hatte ich im Artikel "Plankopie Innenaufträge" beschrieben, da im Rahmen der Vorbereitungen einer Plankopie über die Funktionsauswahl auch eine Statusänderung (z.B. Sperre von Innenaufträgen) aufgerufen und wieder aufgehoben werden können.

Ebenso kann hier auch eine Löschvormerkung gesetzt werden oder Innenaufträge abgeschlossen werden. Die Änderungsbelege zum Status von Innenaufträgen können unter anderen durch eine Query, wie im Artikel "Änderungsbelege zu Systemstatus (JEST) bei Innenaufträgen per Query auswerten" beschrieben, ebenfalls ausgwertet werden.

Unter der Ablaufsteuerung gibt es den Punkt Auftragsgruppe erzeugen und die Möglichkeit Gruppe und Bezeichnung mitzugeben.

In der Selektionsvariante kann im Feld Auftrag über die Mehrfachauswahl der Button "Upload aus Zwischenablage" gewählt werden und so eine Vielzahl von Innenaufträgen eingefügt werden.

Unsere Überlegung war es nun die bestehenden Einträge über die oben erwähnte Query zur Auswertung der Gruppen mit Einzelwerten auszuwerten um die neuen Elemenente (hinzugekommenen Innenaufträge) zu ergänzen und dann die zu pflegende Gruppe zu löschen und über die KOK4 neu anzulegen und dabei sowohl die neuen als auch die alten Einträge in der Selektionsvariante als Basis zu verwenden.

Fazit und alternative Überlegungen

Zwar ist dieses nicht die eleganteste Möglichkeit, aber die Pflege von entsprechenden Selektionsvarianten (oder Bearbeitung einer temporären Selektionsvariante) ist dann tatsächlich eine brauchbarer Weg, wenn die Anzahl der hinzugekommenen Projekte eine kritische Masse übersteigen.

In der Praxis haben wir uns dann gegen diese Vorgehensweise entschieden, da es letztendlich doch weniger Projekte waren und auch manuell diese schnell eingefügt waren, aber der Austausch über alternative Möglichkeiten ist etwas, dass ich immer wieder sehr schätze und mich persönlich auch regelmäßig freut.

Leider gibt es eine Pflege wie die KOK4 für die PSM-Stammdaten wie Fonds tatsächlich nicht. Hier ist also tatsächlich die direkte Bearbeitung der Gruppe notwendig. Bei Kostenstellen ist die Pflege zumindest der Standardhierarchie über die Transaktion KS12 bzw. KS12N möglich. Hierbei handelt es sich um eine Variante der Transaktion MASS zum Objekttyp BUS0012 Kostenstelle wobei hier bestimmte Daten schon vorbelegt sind.

Isa Bodur von thinkdoforward ist im Beitrag "SAP MASS – so einfach könntest du das Projekt retten." darauf eingegangen.

Eine andere denkbare Alternative war noch der Gedanke innerhalb der Pflegetransaktionen der Gruppe über ZUSÄTZE->IMPORTIEREN beziehungsweise vorher EXPORTIEREN über den Präsentationsserver über eine Export-Datei zu nutzen. Allerdings ist der Aufbau der Datei nicht so ganz ohne und ein Versuch hier die Datei zu bearbeiten.

Grundsätzlich ist die Frage, wie mit SETS und der Aktualisierung von Stammdatengruppen umzugehen ist, etwas um dass sich wirklich Gedanken gemacht werden sollte ebenso wie die Frage, ob bestehende Gruppen gelöscht werden oder hin und wieder auch tatsächlich ein Frühjahrsputz ausgeführt wird.

Verknüpfung der Einzelbelege mit entsprechenden Stammdatenlisten

Dieses ist auch der Grund warum ich oftmals gerne Bewegungsdaten komplett auswerte und diese dann später näher analysiert wird. Zum Beispiel über eine Query die mir zu den Projekten dann weitere Daten hinzufügt.

So nutze ich hier gerne eine Query zur "Auswertung sprechender Nummernkreisintervalle von CO Innenaufträgen mit Query Zusatzfeldcoding und Unterscheidung numerischer oder alphanumerischer Schlüssel" oder auch die Nutzung von PSM-FM Finanzierungszwecke.

Im Artikel "PSM-FM Grundlagen Finanzierungszweck im Haushaltsmanagement bei Recherchebericht und Selektion" sind die Grundlagen zur Anlage eines Finanzierungszweckes festgehalten und im Artikel "Grundlagen: PSM-FM Finanzierungszweck (FMFINCODE-FINUSE) im Hochschulberichtswesen für Drittmittelstatistik" ist dieses anhand eines Praxisbeispiel ausführlicher geschildert.

Austausch rund um SAP Empfehlungen aus der Praxis für die Praxis

Sollte jemanden eine andere Vorgehensweise zur Massenpflege von Stammdatengruppen haben, würde ich mich über einen Kommentar sehr freuen. Gerade bei solchen Themen sind einzelne Empfehlungen und Kniffe aus der Praxis sicherlich nicht nur im Bereich Hochschulberichtswesen und Hochschulcontrolling von Interesse.

Hier erhalte ich aber auch so schon hin und wieder im direkten Gespräch, per Mail oder auch auf anderen Wege immer einmal wieder die ein oder andere Anregung. Vielen Dank dafür an dieser Stelle und viele Grüße an die Kolleginnen und Kollegen der hessischen aber auch anderer Hochschulen.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Sonntag, 24. Februar 2019
14:29 Uhr

Wordpress als CMS für die Internetseite unserer Kirchengemeinde auf kirche-miteinander.de

Kirche miteinander“ ist nicht nur der Name unseres Gemeindebriefes und der Internetseite unserer Kirchengemeinden, sondern steht auch stellvertretend für das Gemeindeleben in unseren pfarramtlich verbundenen Kirchengemeinden Garbenteich und Hausen mit Petersweiher. Seit 2003 ist diese Internetseite unter eigener Domain online (davor seit 1997 im Netz) und neben der Zusammenlegung der beiden Gemeindebriefe hat sich auch die Internetseite der Kirchengemeinde im Laufe der Zeit gewandelt.

Da wir uns aktuell auch mit einer Stellenausschreibung unserer Pfarrstelle beschäftigen wurde nun auch die Internetseite etwas aktualisiert und von einem eigenentwickelten CMS auf Wordpress umgstellt. Auf Wikipedia wird WordPress (WordPress.org) als ein freies Content-Management-System vorgestellt, das ursprünglich zum Aufbau und zur Pflege eines Weblogs entwickelt wurde, da es jeden Beitrag frei erstellbaren Kategorien zuweisen kann und dazu automatisch die entsprechenden Navigationselemente erzeugt. Technisch setzt diese Plattform auf PHP und MySQL auf.

Mittlerweile kann es aber so angepasst werden, dass damit auch eine dynamische Internetseite und nicht nur ein Blog bespielt werden kann. Durch die Unterstützung meiner Frau Claudia (schatenbaum.net / Autorin von "PHP für dich" ) ist sowohl das Design angepasst worden als auch einige technischen Besonderheiten umgesetzt worden, so dass sich das Ergebnis der Internetseite nun sehen lassen kann.

Internetseite der Kirchengemeinde Garbenteich und Hausen mit Petersweiher

Da ich vorher noch nicht mit Wordpress gearbeitet habe, möchte ich hier die dabei gesammelten Erfahrungen beim Umzug festhalten und unsere Herangehensweise zur Nutzung von Wordpress als reines CMS für eine Internetseite festhalten.

Layout und Design

Wie für ein CMS üblich sind auch bei Wordpress Design und Inhalt voneinander getrennt. Zur Definition des Aussehen einer Internetseite werden Themes genutzt über die einzelne Elemente definiert werden können und innerhalb der Administrationsoberfläche, je nach genutzten Theme einzelne Elemente festgelegt werden können. Wordpress selbst liefert dabei einige eigene Themes aus, aber es können auch unterschiedliche andere Themes genutzt werden. Unter den Punkt DESIGN können entsprechende Anpassungen am Theme vorgenommen werden. Hierzu können Elemente wie Farben, Logos, Hintergrundbilder, Menüs oder Widgets (bspw. für die Suche) einzeln eingestellt werden. Sollen größere Elemente geändert werden bietet es sich an, nachdem das Wunschtheme gefunden worden ist, ein sogenanntes Child-Theme anzulegen. Insbesondere wenn die CSS Einstellungen über den Customizer hinaus im Theme angepasst werden sollen, ist dieses hilfreich, da andernfalls die eigenen Änderungen beim Update des Themes wieder überschrieben werden.

Eine Child-Theme kann dadurch angelegt werden, dass im Verzeichnis themes unter wp-content im Verzeichnis der Wordpress Installation ein eigener Ordner angelegt wird.

Hier müssen dann zwei Dateien angelegt werden.

style.css
functions.php

optional kann auch eine screenshot.png als Screenshot zum eigenen Theme angelegt werden.

Die functions.php enthält dabei folgenden Inhalt:

functions.php

<?php
/**
* Child theme stylesheet einbinden in Abhängigkeit vom Original-Stylesheet
*/

function child_theme_styles() {
wp_enqueue_style( 'parent-style', get_template_directory_uri() . '/style.css' );
wp_enqueue_style( 'child-theme-css', get_stylesheet_directory_uri() .'/style.css' , array('parent-style'));

}
add_action( 'wp_enqueue_scripts', 'child_theme_styles' );
?>

Wichtig ist, dass die PHP End Anweisung in Zeile 12 alleine steht, sonst gibt es einen PHP Header Fehler.... wie ich gestern Abend feststellen durfte.

Die zweite Datei ist dann die style.css
style.css
Hier sind  in der Zeile 6 (Template) der Ordner des Haupttheme einzutragen. In unseren Fall ist dieses das Theme twentyfifteen das wir anpassen wollen. Die anderen Angaben im Kopf beziehen sich dann auf das neu angelegte Theme.

/*
 Theme Name:   Kirche Miteinander.de
 Description:  Kirche-Miteinander.de
 Author:       Claudia Unkelbach
 Author URI:   https://www.schattenbaum.net
 Template:     twentyfifteen
 Version:      1.0
 Text Domain:   kirche-miteinander
*/
/*
    You can start adding your own styles here. Use !important to overwrite styles if needed. */

.page-header
{
 border-bottom: 0;
 border-left: 0px solid #333;
 color: #316191;
 padding: 3.8461% 7.6923%;
}

Im Beispiel hier habe ich für Kategorien den schwarzen Balken im Element pageheader entfernt, der als Überschrift für einzelne Kategorien gewählt werden.

Im Ergebnis sieht die Designauswahl nun wie folgt aus:


Wordpress Child Theme

Hier haben wir uns für das Theme Twenty Fifteen entschieden und es ein wenig unseren Bedürfnissen für eine Kirchengemeindeseite angepasst.

Das Prinzip des Child-Themes folgt folgender Vererbung. Es wird erst das Haupttheme (Parent) geladen und danach geschaut, ob es Änderungen im Child gab, welche dann das Parent-Theme überschreiben. Neben der style.css können auch andere Dateien des Haupttheme in den child Ordner kopiert und angepasst werden. Diese werden dann statt des Haupttheme geladen. So kann ich zum Beispiel die Datei footer.php um eigene Angaben (zum Beispiel Hinweis auf Kontakt und Impressum als Ergänzung zur Datenschutzerklärung) erweitern.

Zu beachten ist dabei allerdings, dass beim Update des Haupttheme, diese nicht aktualisiert werden, so dass im Rahmen eines Updates auch geschaut werden sollte, ob es hier Änderungen gab.

Benutzer und Berechtigungen

Innerhalb der Benutzerverwaltung von Wordpress können einzelnen Benutzern unterschiedliche Rollen zugeordnet werden. Dieses kann in einer Kirchengemeinde sinnvoll sein, wenn einzelne Personen Termine einpflegen sollen, andere Ankündigungen und Artikel veröffentlichen sollen und wieder andere auch Seiten pflegen sollen. Darüberhinaus sollte sich auch jemand um die Technik und das Design kümmern.

Für unsere Kirchengemeinde nutzen wir folgende Rollen:

  • Administrator
    Dieses entspricht der Gesamtberechtigung und kümmert sich um Design, Templates, Plugins aber auch um Updates der Software
  • Redakteur
    Ein Redakteur kann jede Seite bearbeiten (und auch Autoren der Seite ändern), Bilder und Dateien hochladen sowie Kategorien pflegen
  • Autor
    Autoren können Artikel (Beiträge) aber nicht Seiten pflegen, Bilder und Dateien hochladen. Dabei können Autoren auch direkt Beiträge und auch Termine veröffentlichen.
  • Mitarbeiter
    Werden bei uns nicht genutzt, aber diese könnten Artikel schreiben ohne diese zu veröffentlichen. Die Veröffentlichung müsste dann von jemand anderen vorgenommen werden.

Seiten, Beiträge und Termine

Es gibt bei unserer Gemeindeseiten drei Typen von Inhalten die unterschiedlich gepflegt werden. Seiten sind feste Elemente die einmalig von Redakteuren angelegt werden (Vorstellung Kirchenvorstand, Gemeinde, ...). Ein weiterer wichtiger Punkt dürften Beiträge sein. Diese werden mit Datum innerhalb von Kategorien veröffentlicht, so dass diese sich für aktuelle Themen eignen. In unserer Internetseite sind damit Aktuelle Informationen, die Veröffentlichung von Gemeindebriefen oder auch Berichte aus den einzelnen Gruppen zu verstehen.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind für unsere Seite noch die Gemeindetermine der einzelnen Gruppen und die Gottesdiensttermine. Die Termine können dabei ebenfalls von Redakteuren gepflegt werden, während die Gottesdienste extern eingebunden werden. Hierauf gehe ich im Abschnitt Plugins näher ein.

Funktionserweiterungen für Wordpress (Plugins)

Der Vorteil eienr quelloffenen Software ist es auch, dass diese durch Plugins erweitert werden können. Da wir die alte Kirchengemeindeseite auf das neue System übertragen wollten war ich sehr froh, dass wir noch eine andere Domain hatten auf der ich erst einmal Wordpress einrichten konnte. Allerdings war dann in der Wordpressdatenbank statt unserer Domain https://www.kirche-miteinander.de eine andere Domain hinterlegt, so dass ich hier ein Plugin genutzt habe, dass alle Einträge in der Datenbank nach erfolgreichen Umzug auf der alten Seite umstellen konnte.

Plugin WP Migrate DB

WP Migrate DB Von Delicious Brains
URL: https://de.wordpress.org/plugins/wp-migrate-db/

Plugin MigrateDB

Dieses Plugin ermöglicht es selbst in der freien Version die Datenbank von Wordpress nach Strings wie Speicherort der Dateien am Server (absoluter Serverpfad) als auch Domainname zu durchsuchen und diesen zu ändern. Neben Domain ohne Protokoll kann hier auch von http auf https gesucht und umgestellt werden.

Plugin Events Manager

Events Manager Von Marcus Sykes
URL: https://de.wordpress.org/plugins/events-manager/
Gerade was die reine Terminverwaltung anbelangt punktet dieses Plugin für mich durch diverse Anpassungsmöglichkeiten, wiederkehrende Termine, Kategorien für Termine, Orte und auch das Abschalten von Sonderfunktionen wie das Anmelden zu Terminen etc.. 
In der Maske zum Pflegen einzelner Termine sind die Möglichkeiten gut ersichtlich.

Termine mit Event Manager planen


Besonders hilfreich ist, dass einzelnen Terminkategorien auch als Menüpunkte eingebunden werden können und so als Unterseite zur Konfirmation alle Termine des Konfiunterricht aufgelistet werden.

Plugin WordPress RSS Feed Retriever

WordPress RSS Feed Retriever Von Theme Mason
URL: https://de.wordpress.org/plugins/wp-rss-retriever/
Im evangelischen Dekanat Gießen übertragen alle Kirchengemeinden (evangelische, katholische, ...) ihre Gottesdienstzeiten, sofern sie angemeldet sind auf die Internetseite "Gottesdienste in und um Gießen" von dort können Sie als IFRAME eingebunden werden. Eine andere Alternative ist es hier die Termine als RSS Feed abzurufen und ebenfalls auf der eigenen Internetseite einzubinden, wodurch die Gottesdienstzeiten von Garbenteich und Hausen direkt auf der Seite eingebunden sind und alle 86400 Sekunden (entspricht 1 Tag) begrufen werden.

Plugin Customizer Export/Import

Customizer Export/Import Von The Beaver Builder Team
URL: https://de.wordpress.org/plugins/customizer-export-import/
Ich hatte ja schon erwähnt, dass die ersten Farbeinstellungen und das Design im Parent-Theme von uns vorgenommen sind. Leider habe ich erst etwas später ein Child-Theme angelegt und als ich dorthin wechselte sind alle Farbeinstellungen etc. verloren gewesen.
Customizer Export Import
Hier erwietert das Plugin den Customizer eines Themes um eine Export und Import Möglichkeit über Dateiupload und Download, so dass ich alle Einstellungen des Customizer vom Parent auf Child ebenfalls übertragen konnte.

Wordpress Plugin am Update hindern (Deaktivierung Auto Update)

Grundsätzlich bietet die Pluginverwaltung von Wordpress die Möglichkeit vorhandene Plugins ebenso wie die Wordpress Version automatisch zu aktualisieren. Hierzu wird die im Repository vorhandene Version mit der installierten Version verglichen. Beim Update eines Plugins bemerkte ich jedoch, dass hier die Funktion nicht mehr wie gewünscht vorhanden war, so dass ich eine vorherige Version des Plugin hochgeladen habe. Tatsächlich wäre nun das Problem gegeben, dass ich immer beim Hinweis darauf dass Aktualisierungen vorliegen darauf achten müsste dieses Plugin nicht zu aktualisieren.

Im Abschnitt PLUGIN der Administration Oberfläce von Wordpres besteht die Möglichkeit den Plugineditor aufzurufen und hier das gewünschte Plugin auszuwählen. In den Kopfkommentaren des Plugins gibt es auch den Kommentar

* Version
und eine entsprechende Nummer. Diese kann einfach auf 9.9.9 gesetzt werden und so ist das installierte Plugin stets aktueller als die online verfügbaren Versionen. Alternativ könnte das Plugin auch in ein anderes Verzeichnis installiert werden, was aber ggf. Nebeneffekte hat.

Da Updates teilweise auch sicherheitsrelevante Aspekte haben, sollte dieses nur eine Ausnahme sein und ggf. den Entwickelnden ein Hinweis auf den Fehler des Plugin geliefert werden bzw. selbst manuell nachsehen, welche Änderungen hier vorhanden sind.

Praktische Handhabung der Seite

Wie schon unter "Benutzer und Berechtigungen" beschrieben hat Wordpress auch den Vorteil, dass hier per Gutenberg Editor problemlos aktuelle Artikel in den einzelnen Kategorien hochgeladen werden können und auch die Pflege von Terminen wesentlich einfacher ist.

Ob nun das Eintragen eines Termins in der Gemeinde:

Neue Veranstaltung anlegen

oder eines neuen Beitrages

Neuer Beitrag erstellen

beides ist für Ehrenamtliche nun wesentlich einfacher geworden auch da wir die einzelnen Schritte nun erläutern und Formatierungen im Editor direkt ersichtlich sind.

Hier gefällt mir auch tatsächlich das Arbeiten mit Blöcken und Absätzen, so dass direkt Artikel online gestellt werden können. In der ersten Version einer Kurzanleitung hatte ich das Erstellen eines neuen Beitrages wie folgt beschrieben:

WP Beitrag erstellen 1/3 Titel und Kategorie
WP Beitrag erstellen 2/3 Block und Inhalt
WP Beitrag erstellen 3/3 Inhalt aussuchen

Gerade die Einbindung von Bildern aber auch Dateien (PDF für Gemeindebrief) ist hier etwas leichter geworden.
 

Update und Sicherheit

Gerade bei einer weit verbreiteten Software (und dieses ist Wordpress defnitiv) sollte auch das Thema Sicherheit berücksichtigt werden. Dieses fängt dabei an, dass man regelmäßig Updates von Themes und Plugins installieren sollte, aber auch WordPress selbst aktuell gehalten werden soll. Wie üblich kann dieses aber tatsächlich auch in der Adminoberfläche selbst geschehen. Empfehlenswert ist übrigens erst das Theme zu aktualisieren und dann die Wordpress Version, sollten für beide gleichzeitig ein Update vorliegen.

Ansonsten sind noch zwei Plugins spannend zur Sicherheit von Wordpress, auf die ich ebenfalls kurz eingehen mag.

Plugin Limit Login Attempts Reloaded

Limit Login Attempts Reloaded Von WPChef
URL: https://de.wordpress.org/plugins/limit-login-attempts-reloaded/
Gerade in Richtung Sicherheit sollte zumindest das Login etwas abgesichert werden. Dieses Plugin setzt hier DSGVO konform auf einen gewissen Schutz, was brute force Angriffe anbelangt.
Plugin Limit Login Attempts

Damit sind zumindest mehrere Versuche gesperrt und die IP werden nur als HASH gespeichert. Natürlich sollte dennoch kein Name wie Admin für den Administratorzugang gewählt werden.

Eine spannende Ergänzung können dabei noch "Two Factor Authentication Von David Nutbourne + David Anderson, original plugin by Oskar Hane"  https://de.wordpress.org/plugins/two-factor-authentication/ oder aber auch das etwas ältere "Google Authenticator Von Henrik Schack" https://de.wordpress.org/plugins/google-authenticator/ sein. Wobei es auch noch weitere 2FA Plugins gibt. Wichtig bei der Auswahl wäre mir aber tatsächlich, dass eine Auswahl getroffen werden kann, welche Benutzerrollen zur Eingabe einer 2FA Authentifizierung verpflichtet sind und welche auch ohne diese "Sicherheitshürde" weiterhin Artikel schreiben dürfen. Hier ist definitv eine Frage der Sicherheit und der Benutzerfreundlichkeit gegeneinander anzuwiegen.

Das Thema habe ich auch im Artikel "Zweistufige Anmeldung oder Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) bei Onlinediensten (Datensicherheit und Datenschutz) bspw. per OTP (One-Time Password, Einmal-Passwort) App" näher vorgestellt.

 

Juristisches und Datenschutz

Schon für meine eigene Seite hier bin ich im Artikel "EU DSGVO - Info- bzw. Link-Sammlung mit Schwerpunkt auf die Umsetzung bei Blogs oder der eigenen Website (hier: Autorenwebsite, Blogger, KMU)" ausführlicher auf das Thema Datenschutz und rechtliche Anforderungen an ein Blog eingegangen.

Für die Seite der Kirchengemeinde bin ich hier allerdings besonders dankbar, dass die evangelische Kirche Hessen Nassau (EKHN) für Gemeindebriefredaktionen und Anbieter von Websites mehrere Mustertexte unter anderen  zum Thema "Einwilligung Veröffentlichung von Fotos im Gemeindebrief/Website/Social Media (Muster)" auf https://unsere.ekhn.de/medien/datenschutz.html zur Verfügung stellt. Entsprechend konnte ich hier auch die eine Information zur Datenverarbeitung (Datenschutzerklärung) und andere Elemente berücksichtigen.

Da wir, auch aus Gründen des Moderationsaufwandes keine Kommentare auf der Seie zulassen sind wir von einigen Änderungen an Wordpress verschont geblieben. Sollten andere Gemeinden hier mehr zulassen wollen kann ich die beiden Artikel "Homestory: Wie Dr. Web die DSGVO umsetzte" im DRWEB.de Magazin und "DSGVO? Da gibt’s doch was von Ra… äh ein WordPress Plugin" von Patricia Cammarata (dasnuf.de) empfehlen.

Organisatorisches

Neben Technik und juristische Einordnungen ist aber auch das Thema Organisation und Planung ein wichtiger Punkt. Hier sollte, insbesondere wenn mehrere Personen die Seite pflegen (sollen) auch von der Verfahrensweise abgestimmt werden, wie mit den einzelnen Artikeln, Kategorien, Terminen und Ankündigungen verfahren werden soll.

Ein gutes Beispiel sind hier besondere Termine (Feiern, Ankündigungen, Konzerte, Gottesdienste). Eine Möglichkeit dazu ist folgende Vorgehensweise:
  1. Termin eintragen (sofern es sich um einen Gemeindetermin handelt, Gottesdiensttermine sind durch das Gemeindebüro gepflegt)
  2. Ankündigung des Termins in der Kategorie Aktuelles und Besondere Termine schreiben (die Kategorie "Besondere Termine" werden als Untereintrag zum Menüpunkt Termine angelegt)
  3. Ist der Termin vorbei soll die Ankündigung unter Aktuelles und Besondere Termine gelöscht werden
  4. Es kann ein Rückblick auf den besonderen Termin unter Aktuelles geschrieben werden
  5. Nach 2 Wochen sollte dieser Artikel dann von der Kategorie "Aktuelles" auf die Kategorie "Gemeindeleben" oder zu einer "Gemeindegruppe" geändert werden.
Ein gesondertes Archiv soll nicht erstellt werden. Hierfür ist die Kategorie Gemeindeleben vorgesehen, so dass wenn Texte nicht mehr aktuell sind diese von Aktuelles auf Gemeindeleben oder eine Kategorie bei Gemeindegruppen verschoben werden kann.

Fazit

Der Umzug vom eigenen CMS hin zu Wordpress war sicherlich aufwändig auch da wir uns erst in die neue Softwareumgebung eingearbeitet haben und diverse Einstellungen sowie Techniken noch unbekannt waren. Insgesamt bin ich dann aber bzgl. des Ergebnis sehr zufrieden und denke, dass die Oberfläche sich tatsächlich für die Kirchengemeinde anbietet und so die Seite auch lebendiger aussieht und hoffentlich künftig mit Leben gefüllt werden kann. Besonders positiv fällt dabei auf, dass sich auch Ehrenamtliche gemeldet haben die Lust auf die Pflege der Seite haben und das "Kirche miteinander" noch stärker zusammen gelebt und erlebt wird. Ob und inwieweit alle hier gemachten Einstellungen richtig sind und diese sich in der Zukunft bewähren ist eine andere Frage, aber zumindest bietet die Seite nun eine bunte Vielfalt an Artikeln, Terminen sowie die Möglichkeit einfach aktuelle Artikel und Ankündigungen abzusetzen. Durch den Verzicht auf Kommentare und auch die Umsetzungen in Richtung Datenschutz denke ich, dass sich der Wechsel auf eine weit verbreitete Standardsoftware gelohnt hat und ich hoffe, dass auch für die Ehrenamtlichen der Umgang leicht ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Seite auch mobil am Smartphone oder Tablet angenehm zu nutzen ist.

Mobile Version von kirche-miteinander.de

Ein interessanter Aspekt in Hinblick auf die Benutzerfreundlichkeit ist aber tatsächlich, dass man auch bei der Zielgruppe einer Seite darauf achten sollte, wie weit verbreitet die Kenntnis über eine mobile Version einer Seite ist. So ist es gar nicht so selbstverständlich die oberen drei Striche (Hamburger) als Menüpunkt zu erkennen, auf die man klicken sollte.

Aufruf mobiles Menue

Für meine eigene Seite bin ich noch immer froh hier eine eigene Softwarelösung einsetzen zu können, aber für externe Seiten oder eben auch die Betreuung unserer Internetseite der Kirchengemeinde bietet Wordpress hier als CMS tatsächlich Vorteile und dadurch, dass ich ein von Wordpress ebenfalls gepflegtes Theme als Grundlage verwende, dürften auch Updates unproblematisch sein. Ob dieses dann in der Praxis tatsächlich so funktioniert kann sich künftig auf Kirche-miteinander.de zeigen.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Dienstag, 12. Februar 2019
20:06 Uhr

Literaturempfehlung: Unternehemensplanung mit SAP BPC von Denis Reis

Denis Reis (@dr_denisreis auf Twitter) gibt sein Wissen als Business Intelligence Consultatnt unter anderen auf denisreis.com aber auch als Buchautor rund um die Themen SAP BI (Business Intelligence) und BPC (Business Planning and Consoldiation) sowie SAP BW (Business Warehouse) und Projektleitung weiter Daneben finden sich in seinen Blog auch praktische Tipps im Umfeld ABAP (unter SAP Know How) aber auch zu Excel.

Daneben gab er sein Wissen auch als Dozent zu Projektmanagement und Controlling am Fachbereich "Wiesbaden Business School" der Hochschule Rhein Main weiter.

Da die Welt der deutschsprachigen SAP Blogs nun wirklich immer noch überschaubar ist fragte er mich, ob ich nicht daran Interesse hätte sein aktuelles Buch hier im Blog zu rezensieren. Wie er selbst schon geschrieben hatte ist das Thema "Planung ja etwas, womit sich auch die Controller ständig beschäftigen.", wo ich persönlich nur zustimmen kann, Entsprechend gerne nahm ich hier das Angebot an und habe mir das Buch tatsächlich näher angeschaut.

Unternehemensplanung mit SAP BPC

Cover Unternehmensplanung mit SAP BPC von Denis Reis

 
Verlag: SAP PRESS
1. Auflage (21. Dezember 2018)

ISBN: 978-3836264808 *

Für etwa 79,90 € bei Amazon bestellen *

* Amazon Partnerlink Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen über Amazon.

Ausgangslage
In der gebundenen Ausgabe macht das Buch mit 533 Seiten schon einen Umfang aus, dass man direkt das Gefühl bekommt, dass hier das Thema sehr umfangreich behandelt wird und auch schon vom Autoren wird empfohlen Grundkenntnisse in SAP-Business-Intelligence-Umfeld mitzubringen. Es sollte bekannt sein, was ein InfoObjekt und was ein Data-Store-Objekt ist. Immerhin weitere Vorkenntnisse werden nicht erwartet.

Da ich persönlich noch nicht mit SAP-BI in meiner beruflichen Praxis zu tun hatte, war ich natürlich besonders gespannt hier die Möglichkeiten kennenzulernen und mich neben den eigentlichen Themen auch in die damit am Rande vorhandenen Möglichkeiten des BI einzuarbeiten.
 
Der Nachteil einer ausführlichen Rezension hier im Blog ist manchmal, dass beim Kontakt mit der Zurücktaste der Maus der gesamte Text verloren geht :-(. Aber zumindest hatte ich die Rezension schon fast fertig und kann nun erneut meine bereits geordneten Gedanken zu Worte bringen :-).
Wie in meinen anderen Buchempfehlungen möchte ich erst einmal auf den Inhalt eingehen um im Anschluß ein Resümee  über das Gelesene zusammen fassen.


 

Inhalt

ie ersten drei Kapitel stellen die Grundlagen der Planung mit SAP BPC dar. Das Buch selbst verknüpft die Wissensvermittlung mit einem Praxisbeispiel, dass sich durch das gesamte Buch zieht. Dabei bauen die einzelnen Kapitel aufeinander auf ermöglichen aber auch ein späteres Nachschlagen. Die Kpital 2 bis 4 beschreiben dabei die Grundlagen  während die folgenden Kapitel bis Kapitel 15 mit der SAP integrierten Planung auseinander setzen. Ab Kapitel 16 werden dann ausführlich die neuen Funktionen von SAP BPC vorgestellt die sicherlich auch für fortgeschrittene Lesende interessant sind.

Grundlagen der Unternehmensplanung mit SAP BPC

Besonders gut gefallen hat mir, dass das erste Kapitel "Alles bleibt anders: Neuerungen mit SAP BPC 11" einen guten Überblick über die Vorzüge des SAP-HANA-Datenbankmodell gibt und hier gerade für die Auswertung auch die Vorzüge der spaltenorientierten Datenbankauswertung dar. Im zweiten Kapitel "Eine einfache Planungsanwendung erstellen" werden die grundlegende Bausteine einer Planungsanwendung beschrieben. Neben der Datenbasis (den Infoprivideren) als Advanced-DateStore-Objekte werden die Einschränkungen der Daen über Composite Providern sowie die unterschiedlichen Aggregationsebenen und Filter erläutert die später in der Planungsanwendung verwendet werden sollen. Das dritte Kapitel "Modellierung und Architektur" geht direkt auf die unterschiedlichen Szenarien der Datenmodellierung ein. Besonders deutlich werden hier die Möglichkeiten des Modellierung über einen  Composite Provider und die Betrachtung unterschiedlicher Aggretionsebenen in der Planung.

Gerade die Darstellung der einzelnen Aggretionsebenen zum Beispiel der Aggretionsebenen zur Granularität der Planung anhand der Planungsebene des Topmanagement auf Ebene der Planung der Absatzmenge nach Jahr und Land über den Regonalmanager bis hin zum Manager für die einzelnen Schlüsselkunden auf Ebene der Kunden sind schnell nachvollziehbar und  ermöglichen so ein gute Verständnis der einzelnenn Planungsebenen.

Planungsanwendung mit SAP BPC

Zu den Grundlagen der Planung gehört auch noch das das vierte Kapitel "Eine eingabebereite Query anlegen", dass sich direkt mit der Anlage einer eingabebereiten Query, auch Plan-Query bezeichnet, beschäftigt über doe Planwerte in die Infoprovider fortgeschrieben werden. Neben der mit Screenshots erläuterten Beschreibung werden hier auch praktische Tipps zum Aufbau einer entsprechenden Query gegeben sowie die Verwendung der Merkmale gegeben. Gerdae durch die Verwendung  von Checklisten kann später bei einer Fehlersuche dieses Kapitel auch immer wieder zum Nachschlagen verwendet werden. Durch die Verwendung von Filtern und Variablen können diese auch flexibel gehalten werden, so dass beim Aufruf der Planquery zum Beispiel das zu beplanende Jahr durch die Anwendende selektiert werden kann. Das fünfte Kapitel "In SAP-BPC-Berichten navigieren" stellt nicht nur die Navigation innerhalb der Plananwendung dar sondern beschreibt auch ausführlich die Arbeit mit SAP Analysis for Microsoft Office mit der aus Excel auf die einzelnen Plaungen zugegriffen werden können. Insgesamt werden hier einige praktische Tippps für den Alltag in der Planung gegeben und diese anhand praktischer Beispielen vorgestellt.

Planungsfunktionen in SP BPC

Die reine Erfassung von Planwerten ist sicherlich eine praktische Angelegenheit, dennoch gibt es hier auch wesentlich weitergehende Funktionen die in den folgenden Kapiteln ausführlich vorgestellt werden. In den Kapiteln 6 bis 7 wird ein konkretes Planungsbeispiel aufgebaut und die Sandardfunktionen aber auch die Erweiterung durch FOX-Formeln vorgestellt.

Das 6. Kapitel "Grundlegende Planungsfunktionen" beschreibt die Standardfunktionen innerhalb der SAP integrierten Planung. Hier sind einige vordefinierte Planungsfunktionen wie das Kopieren von Werten, Umbuchung oder auch die Verteilung nach Schlüsseln oder Umwertung erläutert. Durch das Umwerten können z.B. erfasste Planwerte um 10 % erhöht werden. Gerade aus Sicht einer Budgetplanung ist auch die Mögglichkeit des herunterbrechen von einzelnen Werten interessant.Aber auch das Verteilen von nicht zugeordneten Planmengen ist dabei hilfreich.

Während die Standard-Planungsfunktionen direkt umsetzbar sind, können im Alltag tatsächlich umfangreichere Anforderungen an die Planung gestellt werden, die dann bestimmte unternehmensinterne Berechnungslogiken umsetzen müssen. Das 7. Kapitel "FOX-Formeln" stellt dabei eine einfache Programmiersprache vor über die über FOX-Formeln (FOX = FOrmula eXtension)  über mathemtische Operatoren, Vergleiche sowie logische Operatoren bestimmte Berechnungen direkt ausgeführt werden können. Daneben stehen auch noch mathematische Funktionen zur Abschreibung, Abzinsung  oder auch der Währungsumrechnung zur Verfügung.
Gerade durch die  Verwendung von Variablen aber auch durch Bedingungen kann hier eine sehr flexible Berechnung durchgeführt werden. Auch auf die Möglichkeit der Definition für Schleifen zum Ändern von mehreren Merkmalen wird hier eingegangen. Die Empfehlung Komplexitäten zu vermeden und eher auf einfache Methoden zu setzen dürfte nebenbei als Leitsatz für viele Programiersprachen und der Gestaltung von Abläufen gelten. Anhand eines Beispiel zur Berechnung des Umsatz aus Menge x Preis oder Erlösen aus Preis x Menge wird direkt ersichtlich, wie diese Formeln arbeiten. Durch eine FOREACH Schleife werden diese Berechnungen nicht nur für jeden Buchungskreis und jede Produktgruppe einzeln durchgeführt sondern können für alle Produktgruppen direkt durchgeführt werden.

Planung ausführen

Nachdem einige Planungsfunktionen angelegt worden sind sollen diese in einer bestimmmten Reihenfolge ausgeführt werden. Hierzu wird im 8. Kapitel "Planungssequenzen" ein entsprehcendes Beispiel vorgestellt. Auch hier wird auf die Einbindung von Planungssequenzen in Analysis for Microsoft Office eingegangen.

Abhängigkeiten und Merkmalsbeziehungen, Arbeiten mit Referenzdaten (vom Ist zum Plan)

Gerade um Inkonsistenzen in der Planung zu vermeiden ist es notwendig zu definieren, welche Kombination aus Merkmalen beplant werden kann. So soll die Produktkategorie Smartphone innerhalb der Produktgruppe Smartphone Plus nicht aber unter Tablet Mini beplant werden. Hier liefert das 9. Kapitel "Merkmalsbeziehungen" einen Lösungsansatz. Besonders positiv aufgefallen ist mir in diesen Kapitel, dass auch auf automatisch gültige Kombinationen eingegangen wird sowie auf die  Behandlung von # (nicht zugeordnet) als automatisch gültige Kombinationen sofern keine Ableitungsregel definiert ist. Die Merkmalsbeziehungen sind für die Planung ein wesentlicher Bestandteil definieren diese doch, dass die Planwerte immer auch den tatsächlichen Stammdaten entsprechen und damit nicht später Dateninkonsistenzen auftauchen.

Basis für jede Planung sind auch immer die Ist-Daten aus einen System. Im 10. Kaptiel "Datenbewirtschaftung" wird auf die Arbeit mit Referenzdaten in der Planung eingegangen. Als Referenz der Planung werden hier als Beispiel die verkauften Mengen innerhalb der einzelnen Produktgruppen als DataSource angelegt und auf einen Datentransferprozess eingegangen. Damit können Daen aus einen Quellobjekt direkt in ein Zielobjekt übertragen werden. Die Bereitstellung von Ist-Daten aus SAP-BW dürfte hier ein häufiger Fall des Datenflusses sein mit den später über Planungsfunktionen gearbeitet werden kann.

Verarbeitung von Plandaten

Während im Kapitel 6 mit Standardfunktionen der Planung wie die Verteilung der Planwerte nach vorgegegbene Schlüsseln behandelt worden ist, wird im 11. Kaptiel "Weiterführende Planungsfunktionen" nicht mit Schlüsseln sondern mit den im vorherigen Kapitel zur Verüfgung gestellten Ist-Daten als Basis für die Verteilung gearbeitet.
Daneben wird aber auch auf einzelne Prognoseverfahren eingegangen durch die nicht nur Ausreißer bereinigt werden können sondern auch ein saisonaler Verlauf von Produkten ("Wer außer ein geschätzter Kollege von mir kauft bspw. Lebkuchen im Sommer?" * Anmerkung von mir ;-)) berücksichtigt werden. Ein weiteres Beispiel des Einsatz von Planungsfunktionen ist die Erfassung von Planungen in unterschiedlichen Währungen oder Einheiten von Mengen und die automatische Währungs- und Einheitenumrechnung.

Neben den Planungsfunktionen bietet Kapitel 12 "Inverse Formeln" die Möglichkeit direkt Berechnungen in Echtzeit durchzuführen. Hierbei ist es zum Beispiel möglich in Abhängkeit zueinander Umsatz (Preis x Menge), Menge (Umsatz/Preis) oder Preis (Umsatz/Menge) automatisch berechnen zu lassen. Auch auf die Vermeidung von Formelfehlern durch die Division durch Null wird über die Funktion NDIV0 eingegangen. Durch die Integration in Analysis for Microsoft Office ist es auch möglich bestimmte Zellen zu sperren um hier die verbleibenden Felder automatisch berechnen zu lassen. Neben der Formelprioriät ist dieses auch eine Möglichkeit die Berechnungslogik zu beeinflussen.

Das 13. Kapitel "Disaggretion (Top-Down-Verteilung) stellt eine hohe Flexibilität der Planungsanwendung dar. Hier ist es möglich Planwerte auf unterschiedlichen Ebenen zu erfassen die dann auf darunterliegenden Ebene automatisch verteilt werden. Dabei stellt die Disaggretion eine Hilfestellung zur Dateneingabe dar. So können nun doe Planungen auf der Absatzmengen auf Ebene der Buchungskreise erfolgen und werden dann innerhalb der Buchungskreise  auf die einzelnenn Produktgruppen automatisch heruntergebrochen. Hier werden auch unterschiedliche Verteilungsmöglichkeiten vorgestellt.

Schutz der Planung

Gerade wenn mehrere Personen sich mit der Efassung von Planwerten beschäftigen können hier entsprechende Konflikte entstehen. Hier haben die folgenden beiden Kapitel die Möglichkeit entsprechende Planungskonflikte direkt zu vermeiden. Andernfalls könnte die Erfassung eines Planwertes die Planung eines anderen Planwertes überschreiben.

Um dieses zu bewerkstelligen stellt das 14. Kapitel "Sperrkonzept für Bewegungsdaten" da, wodurch schon bei der Eingabe von Planwerten durch Sperrung die Planung geschützt wird.
Dabei wird sowohl das zugrundeliegende Sperrkonzept als auch die Ursache von Sperrkonflikaten aus der Schnittmenge von Merkmalskombinationen (Planversion, Buchungskreis, Produktkategorie und Kennzahl) vorgestellt.Ebenso wird die Möglichkeit der Definition von Sperrmerkmalen erläutert.

Ist die Planung für das Geschäftsjahr abgeschlossen kann es tatsächlich der Fall sein, dass keine weitere Änderungen der Planung mehr erfolgen soll. Hier bietet das 15. Kapitel "Datenscheiben" einen Überblick über die Möglichkeiten.

Die neuen SAP BPC Funktionen und die Arbeitsumgebung für die Planung

Über das im 16. Kapitel "SAP BPC Cockpit" können auf Basis einer Webanwendungen  Umgebungen angelegt werden und diesen entsprechenden Datenmodelle/Infoprovider zugeordnet werden. So kann hier eine eigene Umgebung für die Vertriebsplanung aber auch für die Personalabteilung für die unterschiedlichen Planungsbedürfnisse geschaffen werdne.

Workflow und prozessgestützte Planung

Im 17. Kapitel "Arbeitsstatus" wird eine Möglichkeit beschrieben in der durch einen unterschiedlichen Arbeitsstatus definiert werden kann, wie mit den Daten verfahren werden soll. So kann hier zwischen Gesperrt, Vorgelegt oder genehmigt unterschieden werden und je nach Arbeitsstatus eine bestimmte Gruppebzw. Benutzer weiter bearbeitet werden. Anhand der Eigentümerdimensionen (Eigentümer,  Manager, etc.) kann der Arbeitsatus  mit entsprechenden Sicherheitsstufen versehen werden und die Berechtigunghen an einer organistorischen Hierarchie gekoppelt werden.Ferner können auch Reihenfolgen der einzelnen Arbeitsstatus definiert werden. Somit ist über den Arbeitsstatus ein entsprechendes Prüfungsszenario möglich. Um entsprechende Iritationen über die nicht Änderbarkeit von Daten aus den Weg zu gehen wird in diesen Kapitel auch das Arbeitsstatus-Berichtswesen erläutert.

Im 18. Kapitel werdne die der Planung zugrundeliegenden Geschäftsprozesse durch "Business Process Flows" unterstützt. Hier können einzelne Abläufe als Process Schritte als eine Art Leitfaden definiert werden und den jeweiligen Planer zugeordnet werden.Somit kann über eine Prozessvorlage der gesame Planungsprozess systematisch abgebildet werden.Die einzelnen Prozesschritte können dabei auch mit Fristen hinterlegt werden.

Über den Prozessmonitor können die einzelnen Bearbeitungsfortschritte der jewiligen Prozesse überwacht werden.

Datensicherheit und Audit

Im 19. Kapitel wird ausführlich auf das Sicherheitskonzept innerhalb SAP BPC eingegangen. Hier werden die einzelnen Möglichkeiten des Schutz der Unternehmensdaten innerhalb der Planungsanwendungen vor unberechtigten Zugriffbeschrieben. Dabei werden sowohl Analyseberechtigungen als auch die Möglichkeit der Berechtigungsvergabe auf einzelne Benutzer und Teams eingegangen. Hier wird erläutert wie das Thema SAP BPC Berechtigungen gesteuert wird und wie Sie die Zugriffe der Benutzer auf bestimmte Gebiete beschränken können. Neben einer Berechtigungspflege ist auch immer ein Audit ein weitereichendes Thema. Im Kapitel 20 "Datenaudit"  wird erläutert, wie Änderungen von Planwerten zurückverfolgt werden können und Auditinformationen ausgewertet werden können darüber wer Bewegungsdaten innerhalb eines Infoprovider geändert hat.
Somit können Änderungen nachvollzogen werden und auch Systemberichte zu Datenänderungen aufgezeichnet werden.

Umfangreichere Datenanpassungen

Die Verwendung von Variablen können im 21. Kapitel durch "Customer-Exit Variablen" erweitert werden.Hierzu kann zum Beispiel die Währung eines Buchungskreises aus den Stammdaten direkt ermittelt werden oder auch sonst ihre Planungsanwendung benutzerfreundlicher gestaltet werden. Im 22. Kapitel "Weitere Anpassungs- und Erweiterungsmöglichkeiten" können Sie noch tiefergehende Anpassungen ihrer Planungsanwendung vornehmen.So kann die Auswahl über die Werthilfe angepasst werden um die Auswahl des zu planenden Kalenderjahres auf das jeweils nächste Kalenderjahr einzuschränken. Auch sonst können weitere Anpassungen wie die Nutzung von Business Application Programming Interface (BAPI) als SChnittstelle zu einzelnen SAP Komponenten zu verwenden oder die Implemtierung von SQLScript in der zu entwickelnden Planungsanwendung genutzt werden um diese wesentlich kundenfreundlicher und perfomanter zu gestalten.

Im Glossar können die wichtigsten Begriffe als Referenz im Bereich des SAP BPC nachgeschlagen werden. Ferner ist eine Liste der häufigst genutzten Transaktionen zum Nachschlagen als Anhang angefügt.


 

Bewertung / Fazit


Neben der umfassenden Behandlung der Grundprinzipien der BPC-Embedded-Anwendungen hat mich an diesem Buch besonders beeindruckt, dass anhand des gewählten Beispiels auch direkt die Auswirkungen von Filterungen und die einzelnenn Schritte erläutert worden. Das anfangs überschauliche Beispiel wurde von Kapitel zu Kapitel weiter ausgebaut ohne dabei die Nachvollziehbarkeit und die Verständlichkeit der Anwendung und ihre Umsetzung außer Blick zu lassen.

Das Versprechen die Barriere für den Einstieg möglich gering zu halten und die Sachverhalte klar und unkompliziert nachvollziehen zu können wurde hier voll erfüllt. Gerade durch die praxisnahen Beispiele und Schritt für Schritt Anleitungen sind die theoretischen Konzepte auch auf die eigenen angedachten Entwicklungen im eigenen SAP System übertragbar. Durch die Screenshots und inhaltlichen Erläuterungen sind die Beispiele auch ohne ein "Spiel" / Entwicklungssystem nachvollziehbar und es ist auf eine angenehme Art und Weise möglich sich hier eine umfassenden Überblick über das Thema Unternehmensplanung von der parktischen Umsetzung, theoretischen Unterbau bishin zur Umsetzung innerhalb SAP zu erlangen.

Auf die Frage, ob dieses Buch eher für die Technik oder für das Management geeignet ist mag ich doch gerne die klassische Antwort der Juristen geben "Es kommt darauf an" ;-).

Tatsächlich stellt dieses Buch die Planung sowohl aus Sicht der Anwendende inklusive der Arbeit mit Analysis for Office und damit in der gewohnten Microsoft Excel Oberfläche dar bietet aber auch für die Administration ein mehr als solides Wissen um eigene Planungsanwendungen zu entwickeln und zur Verfügung zu stellen. Durch die Beispiele und die Schilderungen der Auswirkung der einzelnen Methoden eignet sich dieses Buch aber auch dafür eigene Planungsmodelle zu entwickeln und seitens des Management auch Möglichkeiten der Planung auf unterschiedlichen Aggregationsebenen durchzuführen.

Aus der Sicht des Hochschulcontrolling und Hochschulberichtswesen sind mir natürlich direkt die unterschiedlichen Arbeitsumgebungen und feingliedrige Arbeitsprozesse als sehr angenehm und praxisnah aufgefallen.

Gerade die Darstellung einzelner Geschäftsprozesse sowie das klare durchgehende Beispiel sind ein absoluter Pluspunkt für dieses Buch und ermöglichen es hier nicht nur eine Einführung in die Thematik der Unternehmensplanung sondern auch gefühlt ein kompetentes Nachschlagewerk in den Händen halten zu können.
  Insgesamt erstaunt mich immer wieder, wie gut Wissen auch in Form von Büchern vermittelt werden kann, und wie die Qualität von Büchern durch die Art und Weise der Einbindung eines Praxisbeispiels aber auch durch die "Schreibe" der Autorinnen und Autoren beeinflusst wird.

Weitere von mir gerne gelesene und empfohlenen Bücher sind unter "Buchempfehlungen" zu finden. Die derzeit in meiner Buchbibliothek befindlichen SAP Bücher habe ich auf meinen Librarythin Profil veröffentlicht.

An dieser Stelle vielen Dank an Denis Reis aber auch den Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Montag, 28. Januar 2019
16:50 Uhr

Artikel rund um Datenschutz zum Tag des Datenschutzes oder privacy data day der letzten 12 Monate 🔒 und Hinweis auf eMail Verschlüsselung mit openPGP 🔑 öffentlichen PGP Schlüssel mit neuen Personalausweis signieren lassen

Schon letztes Jahr bin ich im Artikel "Europäischer Datenschutztag oder Privacy Data Day" bin ich auf das Thema Datenschutz anlässlich des europäischen Datenschutztages oder Privacy Data Day eingegangen.

Wenn ich nun die letzten zwölf Monate zurück blicke sind auch hier im Blog wieder einige neue Artikel rund um Datenschutz und Datensicherheit veröffentlicht worden. Auf diese mag ich anlässlich des heutigen Tages gerne hinweisen.

Datenschutz rechtlich betrachtet (DSGVO / ePrivacy Verordnung)

Eines der größten Themen in 2018 war und ist sicher die europäische Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO). Im Artikel "EU DSGVO - Info- bzw. Link-Sammlung mit Schwerpunkt auf die Umsetzung bei Blogs oder der eigenen Website (hier: Autorenwebsite, Blogger, KMU)" bin ich auf einige Quellen und hilfreiche Artikel rund um diese Thematik eingegangen und habe diese Sammlung an Informationen auch um aktuellere Artikel immer wieder erweitert. So schrieb Dr. Thomas Schwenke zum Thema "Brexit & DSGVO – Tipps und Checkliste zur Vorbereitung auf den Ernstfall" und Finn Hildebrandt (blogmojo) beginnt unter "ePrivacy-Verordnung: Alles, was du wissen musst (inkl. Timeline!)" ebenfalls schon einen Blick in die Zukunft zu werfen.
 

Datenschutz und Datensicherheit praktisch (Messenger, 2FA und Verschlüsselung)

Neben rechtlichen Grundlagen sollte aber auch die Praxis nicht zu kurz kommen und so sind auch rund um das Thema Datenschutz und Datensicherheit weitere Artikel hinzugekommen.


Im Artikel "Ein datenschutzfreundlicher Messenger am Smartphone - Threema" stelle ich einen Messenger vor, der ein wenig mehr Wert auf Datenschutz legt als andere bei denen zum Beispiel ein Aspekt wie der Umgang mit Kontaktdaten als problematisch angesehen wird.

In diesem Zusammenhang ist ebenfalls ein Paper zur  dienstlichen  DSGEKD und der DSGVO  konformen Nutzung von WhatsApp von Lutz Neumeier interessant. Dieses ist unter "https://neumedier.de/digitalekirche.php#features3-75" abrufbar und beschreibt die datenschutzkonforme Adressbuchverwaltung durch getrennte Adressbücher für und ohne Whatsapp sowie die Erfordernisse der Zustimmung sowohl unter iOS als auch Android.

Neben der Frage des Schutz von Daten ist, gerade durch diverse Vorfälle, auch das Thema Sicherheit von Daten in der IT ein Thema. Insbesondere bei Webdiensten sehe ich die Zweifaktorauthentifizierung wie im Artikel "Zweistufige Anmeldung oder Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) bei Onlinediensten (Datensicherheit und Datenschutz) bspw. per OTP (One-Time Password, Einmal-Passwort) App" beschrieben als einfache Hürde um sich hier ein Stück weiterer Sicherheit zu verschaffen.

Neben der Sicherheit im Web hat mich dann aber auch das Thema Verschlüsselung zum Beispiel bei der Nutzung von mobilen Datenträgern (wie USB Sticks) beschäftigt und so kam bei der Einrichtung eines neuen PC auch der Artikel "Der verschlüsselte USB Stick oder mit Bitlocker To Go unter Windows Datenträger verschlüsseln" zustande. Wobei ich hier auch auf Alternativen wie das Thema Verschlüsselung in der Cloud oder im Datencontainer von TrueCrypt beziehungsweise VeraCrypt eingegangen bin.

Datenverschlüsselung (Zukunft) openPGP bei eMail und PGP Schlüssel mit neuen Personalausweis nPA signieren

Durch den neuen Personalausweis und der Online-Ausweisfunktion mit der AusweisApp2 des Bundesministerium des Inneneren für Bau und Heimat (siehe personalausweisportal.de) ist es möglich sich am Smartphone oder Kartenleser über die AusweisApp2 auf unterschiedlichen Betriebssystemen herunterladbar unter https://www.ausweisapp.bund.de/ausweisapp2-home/ auszweisen.

AusweisApp2 unter Windows Kartenleser einrichten

Diese App stellt einen lokalen Server dar zur Authentifizierung und prüft den im Kartenleser freigegebenen Personalausweis. Dieser muss vorher durch PIN frei gegeben sein. Statt eines Kartenleser kann auch ein Smartphone und eine App für Android oder iOS verwendet werden.

App als Kartenleser AusweisApp2 auf Android


Sofern kein Kartenleser am Rechner angeschlossen ist kann zusätzlich eine App am Smartphone installiert werden über die dann (sofern das Smartphone im gleichen WLAN wie der Rechner ist) die App am PC mit der PIN Eingabe am Smartphone gekoppelt werden.

Hierdurch ist es nun möglcih sich über NFC online auszuweisen und bspw. Dienste wie PostIDENT oder verschiedene Behörden Dienste zu nutzen.

Ein ebenfalls spannendes Szenario ist jedoch die Verschlüsselung von eMails mit openPGP und die Beglaubigung des eigenen offenen PGP Schlüssel durch eine Signierung mit den Personalausweis.

E-Mailverschlüsselung mit PGP

Mein Mailprovider Posteo.de hat dieses zum Beispiel im Artikel "Wie verschlüssele ich E-Mails mit Enigmail in Thunderbird?" beschrieben. Ebenso gibt es auf der Seite meiner Lieblingscomputerzeitschrift c't eine ausführliche Anleitung zum Thema "Einfach erklärt: E-Mail-Verschlüsselung mit PGP " von Holger Bleich.

Ebenso hat der Verein digitalcourage 2016 eine Zusammenstellung unterschiedlicher Anleitungen unter "E-Mails verschlüsseln wird immer einfacher" veröffentlicht. Eigentlich ist dieses tatsächlich einmal ein guter Grund sich mit der Thematik auseinander zu setzen und mit der Einrichtung einer neuen Arbeitsumgebung auch dieses Thema auf erledigt zu setzen.

An dieser Stelle bin ich auch auf die umfangreiche Anleitung im Rahmen des Projektes »Verbraucher sicher online« der TU Berlin im Fachgebiet Kommunikations- und Betriebssysteme gelandet. Auf der Artikelserie "E-Mail-Verschlüsselung" gelandet. Hier wird auch generell das Verschlüsseln von Dateien mit GpgWIN erläutert.

Ebenso wird auf eine Anleitung von Boris Katheuser unter https://investigativerecherche.de/verschluesselung/ verwiesen in der als Video eine Anleitung veröffentlicht wird.

 

Öffentlicher PGP Schlüssel verifizieren lassen

Zur CeBIT 97 hat c't erstmals einen kostenlosen Zertifizierungs-Service für PGP-Schlüssel angeboten. Über diese Krypto-Kampagne und wie der öffentliche Schlüssel im Verlag signiert werden kann informiert die Seite  zur "c't-Krypto-Kampagne".

Alternativ können aber auch andere Verzeichnisse genutzt werden. Aber erst einmal muss die Verschlüsselung und die Erstellung eines privaten und öffentlichen Schlüssel angelegt werden (siehe obere Anleitung).

Nachdem dieses ordentlich eingerichtet worden ist besteht nun die Möglichkeit den eigenen öffentlichen Schlüssel zu signieren.

PGP Schlüssel mit neuen Personalausweis per NFC signieren lassen

Die Funktionsweise ist wie folgt beschrieben "Mit der Verschlüsselung mit einem sogenannten PGP-Schlüssel (kurz für Pretty Good Privacy) kann die eigene E-Mail-Kommunikation ohne weitere Lösung „Ende-zu-Ende“-verschlüsselt werden." Hierzu existiert ein privater (geheimer) Schlüssel und einen öffentlichen Schlüssel. Eben dieser kann nicht nur auf der eigenen Internetseite sondern auch in einen vertrauenswürdigen Verzeichnis (bspw. bei PGP Signierung bei Heise Events) aber unter https://pgp.governikus.de mit Hilfe der Online-Ausweisfunktion beglaubigt werden. Hierzu ist neben den neuen Personalausweis bzw. elektronischen Aufenthaltstitel mit aktivierter Online-Ausweisfunktion ein Kartenlesegerät bzw. ein NFC-fähiges Android-Endgerät sowie die AusweisApp2 erforderlich. Ein weiteres Verzeichnis bietet auch Posteo selbst an wie in der FAQ auf der Seite "EasyGPG: Wie veröffentliche ich meinen öffentlichen PGP-Schlüssel über Web Key Directory (WKD) im Posteo-Schlüsselverzeichnis?" beschrieben ist.

Ich gehe davon aus, dass ich dieses für meine eMailKommunikation dann tatsächlich einmal umsetzen werde und sei es nur aus technischen Interesse am Thema :)

Statt selbst einen Artikel hier ins Blog zu stellen verweise ich hier gerne auf die Anleitung von Philipp Mahler auf technikkram.net im Artikel "Beglaubigung des eigenen PGP Schlüssels mit dem neuen Personalausweis (nPa) ". Vielen Dank an dieser Stelle dafür.

 

Datensicherheit und Datenschutz in SAP (Berechtigungskonzept)


Aber auch im SAP Umfeld waren Datenschutz und Datensicherheit ein aktuelles Thema, so dass hier das Thema Berechtigungen und Umsetzung eines Berechtigungskonzept sich sowohl im Tool der Massenpflege von Berechtigungen "Nach der Massenpflege von Berechtigungsobjekten (PFCGMASSVAL) folgt der Massendownload von Rollen (PFCG_MASS_DOWNLOAD)" aber auch der feingliederigen Steuerung nach einer Berechtigung nach Konten "Kontenberechtigung bspw. für Personalkosten auf Kostenarten, Sachkonten und Finanzpositionen oder Belagart mit Berechtigungsgruppen" ein wichtiges Thema.

Besonders erfreut hat mich das Thema "SAP Query als kundeneigene Transaktion mit Berechtigungen für Tabellenberechtigungsgruppe, Tabellen und Reporttransaktion vergeben", dass auch ganz praktisch im Rahmen eines Tagesseminar rund um SAP Query im Hochschulberichtswesen und Hochschulcontrolling eingeflossen ist.

Aus gegebenen Anlass möchte ich an dieser Stelle auch auf die Zweite "Onlinekonferenz: Wie steigen andere Unternehmen auf SAP S/4HANA um?" vom 29. Januar bis 01. Februar 2019 des it-onlinemagazin hinweisen. Schon letztes Jahr überzeugte mich diese unter anderen durch den Vortrag "Was muss ich am SAP-Berechtigungswesen ändern?" welcher als Aufzeichnung noch immer unter "„S/4HANA Umstieg und Vorbereitung“ Onlinekonferenz (live und als Aufzeichnung)" abrufbar ist.

Datenschutz bei Facebook und Google


Da das Thema Datenschutz durch einen solchen Tag im Jahr aber auch im Privaten immer einmal wieder ein Thema ist möchte ich hier, wie letztes Jahr, auf die Möglichkeit der Datenschutzeinstellungen von Facebook und Google hinweisen.

Google bietet hier auf der Startseite einen direkten Link auf einen "Privatsphärecheck". Aber auch die Einstellungen von Facebook oder andere Netzwerke können hier einen interessanten Blick bieten. So findet sich bei Facebook auf der Seite "Einstellungen für Werbeanzeigen" eine Auflistung wie die einzelnen Werbeanzeigen zustande kommen udn welche Informationen hier Facebook für Werbung verarbeitet. Daneben hat Facebook unter Facebook Privacy Basics eine Informationsseite rund um die Privatsphäre-Grundlagen bei Facebook online gestellt.

Daneben bieten aber auch Internetseitenbetreibende weitreichende Informationen zum Beispiel zum Einsatz von Google Analytics und Google Adsense an.  Auf der Seite der "European Interactive Digital Advertising Alliance" (youronlinechoices.com) eine Widerspruchsmöglichkeit gegen "nutzungsbasierte Online-Werbung" für verschiedene Anbieter nutzen. Diese Einstellung ist jedoch auf jeden von Ihnen genutzten Rechner (bzw. Browser) erforderlich, da diese Seite entsprechende Cookies mit einer entsprechenden Einstellung hinterlegt, die die einzelnen Werbenetzwerke (auch bspw. Facebook, Google, ...) beachten sollen. Anstatt der benutzerbezogenen Werbung (die durch verschiedene Daten zu ihrer Person erhoben sind) wird dann allgemeine Werbung eingeblendet.

Aktuelle Infos rund um Datenschutz?


Gerade wenn es um Datenschutz geht kann ich in meiner Blogroll folgende Punkte empfehlen:
  • Lawblogs - Juristische Blogs
  • Vblogs -  Videoblogs und Podcasts u.a. zum Datenschutz
Daneben nutze ich auch sehr gerne Twitter für aktuelle Informationen.

Eine kleine Auswahl von Twitter Profilen ist in folgender Liste zu sehen:
Der Einfachheit halber habe ich mir auf Twitter unter https://twitter.com/AUnkelbach/lists/web-und-datenschutz eine passende Liste mit diesen und anderen Accounts zum Thema Web und Datenschutz angelegt und bin immer wieder über die Onlinediskussionen sowie viele praktische Hinweise und Artikel angenehm überrascht.

Insgesamt dürften auch die kommenden 12 Monate rund um Datenschutz einiges an aktuellen Themen inne haben und so freue ich mich schon darauf kommendes Jahr hier beziehungsweise natürlich in einen neuen Blogartikel hoffentlich ebenfalls auf aktuelle Artikel verweisen zu können.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Donnerstag, 24. Januar 2019
20:39 Uhr

Der verschlüsselte USB Stick oder mit Bitlocker To Go unter Windows Datenträger verschlüsseln

Manche Themen, wie auch Windows, sind hier im Blog tatsächlich etwas weniger präsent als Excel, SAP oder auch diverse andere Programme. Aber gerade im Rahmen der Einrichtung eines neuen Arbeitsplatzes kam neben den Datenschutzeinstellungen unter Windows 10 auch die Frage der Datensicherheit in Betracht.

Ausgangslage Warum Daten verschlüsseln?

Tatsächlich ist das Thema Verschlüsselung aus unterschiedlichen Gründen relevant. Neben einer Frage der eigenen IT Sicherheit ist gerade beim Einsatz von Cloudspeichern auch im privaten Bereich oftmals die Frage, ob hier wirklich alle Dateien so vertrauenswürdig wären, dass diese problemlos in die Öffentlichkeit gelangen können. Daher ist eine gewisse Sensibilität tatsächlich nicht fehl am Platz und an manchen Einsatzzwecken sogar vorgegeben. Neben einen Cloudspeicher dürfte aber auch der USB Stick als klassisches Datentransfermedium immer noch aktuell sein. Nur was passiert, wenn dieser irgendwo verloren geht und könnte hier nicht ein gewisser Schutz helfen. Manchmal kann dieser Schutz auch ganz nützlich sein, wenn mehr als eine Person Zugriff auf die eigene Arbeitsumgebung hat. Daher mag ich hier ein wenig auf die Möglichkeiten der Datenverschlüsselung auf Datenspeicher unter Windows eingehen und freue mich hier tatsächlich darüber, dass dieses unter Windows 10 Professionell wesentlich einfacher geworden ist als vor einigen Jahren noch unter Windows XP mit TrueCrypt und anderen Tools. Neben physischen Datenspeichern ist aber auch die Cloud ein wichtiges Thema und so gehe ich, wenn auch nur durch einen kurzen Hinweis, auf die Möglichkeiten der Verschlüsselung des eigenen Cloudspeichers ein.
 

Boxcryptor und Cloudspeicher

Beim Einsatz eines Cloudspeicherplatzes (wie zum Beispiel Dropbox (Einladungslink)) stellt sich oftmals die Frage, wie hier auf einfache Weise Daten verschlüsselt gespeichert werden können. Ein passwortgeschütztes ZIP File hat den Nachteil, dass hier keine Daten direkt gespeichert werden können weswegen eine Lösung per App wie Boxcrypter für zwei Geräte eine Verschlüsselung auf Android, MacOS und Windows ermöglicht. Für mehrere Geräte ist dann eine Jahreslizenz erforderlich (ebenso bei der Nutzung von mehr als einen Cloudanbieter). Unter BoxCryptor.com/de/ ist diese Software näher vorgestellt und es können entsprechende Lizenzen erworben werden.

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Dropbox Cloudspeicher mit Synchronisation
 

Verschlüsselte Datencontainer mit Truecrypt oder Veracrypt

Sofern der Zugriff auf bestimmte Dateien nur unter Windows bzw. einen Desktop Betriebssystem erfolgt besteht auch die Möglichkeit des Einsatzes von Truecrypt oder vielmehr der Nachfolge Veracrypt. Im Artikel "Truecrypt per Kommandozeile" bin ich näher darauf eingegangen und tatsächlich bietet es sich auch an mit VeraCrypt Portable diese als Stickware vom USB Stick laufen zu lassen. Die App selbst ist bei Heise Online Download unter Verschlüsselung > VeraCrypt näher vorgestellt.

Sofern kein verschlüsselter Dateicontainer sondern ein USB Stick zum Austausch von Dokumenten ausserhalb der Cloud und nur unter Windows verwendet werden soll, kann ab Windows 10 Professional und Windows 7 Ultimate Bitlocker TO Go genutzt werden. Innerhalb des BSI Grundschutzhandbuch wird diese Software im Maßnahmenkatalog "M 4.422 Nutzung von BitLocker To Go ab Windows 7" im IT Grundschutzhandbuch (IT-Grundschutz-Kataloge) des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfohlen.

Die Verschlüsselung selbst kann nur in den erwähnten Windows Versionen angelegt werden, aber das verschlüsselte Speichermedium selbst (hier ein USB Stick) kann in den niedrigeren Windows Versionen (zum Beispiel Windows 10 Home) direkt geöffent werden.

 

Mobiler Datenspeicher mit Bitlocker ToGo verschlüsseln

Im Explorer kann der mobile Speicherträger oder das zu verschlüsselnde Laufwerk mit der rechten Maustaste angeklickt werden und die Funktion "Bitlocker aktivieren" wie in folgender Abbildung zu sehen aufgerufen werden.

Bitlocker aktivieren

Dadurch wird die Anwendung Bitlocker geladen

Bitlocker wird gestartet
Der USB Stick darf während des folgenden Setup zur Bitlocker-Laufwerksverschlüsselung nicht entfernt werden.

Danach ist eine Methode zu wählen, wie die Verschlüsselung abgesichert werden soll.

Bitlocker Methode

Die flexibelste Methode ist wohl der Einsatz eines Passwort / Kennwort, das später nachdem der USB Stick eingesteckt wird, oder auf das Laufwerk zugegriffen werden soll eingetragen werden muss. Es empfiehlt sich zur Sicherheit das Passwort zum Beispiel in einen Passwortmanager oder an sicherer Stelle zu speichern. Die Alternative der Smartcard nebst Smartcard-Pin könnte wiederum interessant sein auch in Hinblick auf einer zwei Faktor Authentifizierung per Hardwarelösung.

Im Artikel "Zweistufige Anmeldung oder Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) bei Onlinediensten (Datensicherheit und Datenschutz) bspw. per OTP (One-Time Password, Einmal-Passwort) App" bin ich darauf für Webdienste eingegangen.

Nachdem das Passwort gewählt worden ist kann auch ein Wiederherstellungsschlüssel gedruckt, als Textdatei gespeichert oder im Microsoft Konto hinterlegt werden.

Bitlocker Wiederherstellung

Soll der USB Stick an unterschiedlichen Rechnern und nicht nur im eigenen PC genutzt werden und man nicht diesen wichtigen Schlüssel in der Cloud speichern wollen ist sicherlich der Ausdruck eine gute Alternative. Zu beachten ist, dass der Schlüssel nicht auf ein bereits verschlüsseltes Laufwerk gespeichert werden kann.

Nachdem der Wiederherstellungsschlüssel gespeichert worden ist kann mit Weiter die Verschlüsselungsform gewählt werden.

Bitlocker Laufwerk Speicherplatz

Sofern noch keine Daten am Datenträger vorhanden kann die Option "Nur verwendeten Speicher" verschlüsseln gewählt werden.Beim Hinzufügen von Daten werden diese automatisch verschlüsselt.

Anders verhält es sich wenn bereits Daten vorhanden sind. In diesen Fall sollte das gesamte Laufwerk verschlüsselt werden.

Danach ist der Modus der Verschlüsselung und das Format zu wählen.

Bitlocker Modus

Handelt es sich um ein eingebautes Laufwerk (Wechselfestplatte, Netzlaufwerk, ...) dass nur an diesen PC verwendet werden soll kann sicherlich die neuere Datenträger-Verschlüsselungsmethode XTS-AES verwendet werden. Soll der Rechner aber auch an anderen Rechnern eingesetzt werden (bspw. Windows 7) ist der Kompatibler Modus empfehlenswert. Da es sich bei mir um einen USB Stick handelt und ich mir unsicher bin welches die eingesetzten Systeme sind habe ich hier den zweiten Punkt gewählt und die Verschlüsselung gestartet.

Nun Bitlocker laufen lassen?

Es erscheint eine Abfrage mit Zusammenfassung der Entsperrmethode und das Laufwerk kann gemeinsam mit allen vorhandenen Daten über die Schaltfläche "Verschlüsselung starten" abschließend gestartet werden. Nun läuft die Verschlüsselung und der Fortschritt ist beobachtbar.

Anhand des Fortschritt bedeutet dieses nun Warten

Zwischendurch könnte die Verschlüsselung auch angehalten werden, aber sinnvoller ist es sicher die Geduld aufzubringen und Windows verschlüsseln zu lassen.

Bitloker abgeschlossen



Mit Bitlocker verschlüsselten (Wechsel-) Datenträger arbeiten


Lohn der Mühe ist dann, dass die Bitlocker-Laufwerksverschlüsselung erfolgreich abgeschlossen ist und das Kontextmenü sich um die Punkte BitLocker-Kennwort ändern und BitLocker verwalten erweitert hat.

Bitlocker Context rechte Maustaste

Der erste Punkt ist selbsterklärend unter der Verwaltung kann der Punkt "Systeme und Sicherheit" mit den Unterpunkt "Bitlocker Verschlüsselung" in der Systemsteuerung aufgerufen werden.

Bitlocker To Go Systeme und Sicherheit

Unter anderne kann hier eine Automatische Entsperrung eingerichtet werden, wenn der Stick beim aktiven User angesteckt wird. Ansonsten muss immer das Passwort eingegeben werden.

Auf verschlüsselten Datenträger zugreifen


Beim Auswerfen des Datenträgers ist dieser auch wieder verschlüsselt. Wenn der USB Stick erneut angeschlossen wird ist eine Kennwort eingabe erforderlich.

Der große Vorteil hier ist, dass das Entschlüsseln und Einbinden des Datenträgers keine Administrationsrechte und keine Installation von lokaler Software erfordert, da Windows selbst den Zugriff auf verschlüsselte Medien unterstützt.

Bitlocker entsperren

Das USB-Laufwerk an sich ist erst wieder nutzbar nachdem das Passwort eingegeben worden ist. Alternativ kann auch der Wiederherstellungsschlüssel eingetragen werden oder die Option "Auf diesem PC automatisch entsperren" gewählt werden, wenn dieser PC ohnehin geschützt ist und nur man selbst damit arbeitet. Letzterer Punkt kann ebenfalls unproblematisch wieder deaktiviert werden über die rechte Maustaste am entschlüsselten Datenträger und dort auf Bitlocker verwalten.

Das Laufwerk ist im entschlüsselten Zustand dann wie vorher problemlos verwendbar nur beim erstmaligen Verbinden ist dann stets die Kennwortangabe erforderlich (beim Herunterfahren des PC wird der USB Stick ebenfalls ausgeworfen).
 

Persönliche (geschützte) Arbeitsumgebung am USB Stick

Gerade in Kombination mit persönlichen schützenswerten Daten oder auch mit portable Apps ist diese Möglichkeit eines verschlüsselten USB Stick tatsächlich ein Vorteil der hier sehr einfach mit Windows 10 Professional angelegt und genutzt werden kann. Natürlich funktioniert diese Verschlüsselung nur in der Windows Welt aber hat darin tatsächlich Vorzüge gerade in Hinblick darauf, ob man einen USB Stick unbedarft offen liegen lassen kann oder nicht.

Portable App Plattform

Auf den einmal entsperrten Wechseldatenträger können dann auch Programme wie die portableApps Plattform gestartet werden. Letztere ermöglicht es einige Programme vom USB Stick laufen zu lassen. Dazu zählen Browser, Passwortverwaltung und auch ganze Arbeitsumgebung wie PDFToolkit oder Libre Office.

Hin und wieder kann es vorkommen, dass man mit den gewohnten Programmen an einen fremden Rechner arbeiten möchte.  Hilfreich kann hier ein USB Stick sein, auf den alle regelmäßig genutzten Programm in einer portablen Variante installiert sind.  Als Portable Software oder auch Stickware bezeichnet man Software, welche ohne vorherige Installation lauffähig ist. Auf der Seite portableapps.com/de kann eine Plattform für solche Programme ebenso wie eine Auswahl von fertigen Programmen heruntergeladen werden. Der Vorteil dieser Plattform ist, dass sie sich auch um Updates kümmert.

Unterteilt in die Kategorien:
  • Barrierefreier Zugang
  • Bildung
  • Entwicklung
  • Grafik & Bildbearbeitung
  • Internet
  • Musik & Video
  • Office
  • Spiele
  • Werkzeuge
bietet diese Plattform eine Menge an Software an (zum Beispiel Chrome, Firefox, Libreoffice oder auch Messenger oder Systemwerkzeuge wie den Packer 7ZIP).

Aber auch viele andere, meist auch opensource Anwendungen laufen direkt vom USB Stick und müssen dadurch nicht am lokalen Rechner extra installiert werden. So gibt es auch das im Artikel "Mindmapping und Sketchnotes im Beruf nutzen für Brainstorming oder Mind Mapping mit XMIND" vorgestellte XMIND oder FastStoneCapture (ein Screenshotprogramm) in einer portablen Version die problemlos lauffähig ist ohne dabei installiert zu sein.

Fazit

Zur Verschlüsselung von Dateien innerhalb eines Cloudspeichers wie Dropbox sind sicherlich Containerdateien oder extra Programme wie Boxcryptor besser geeignet, aber wenn es um die Nutzung von USB Sticks anbelangt dürfte auch der Einsatz der von Microsoft angebotenen Variante zur Laufwerksverschlüsselung per AES eine gute Lösung zu sein.

Es ist allerdings ebenso wie bei Containern zu beachten, dass wenn das Laufwerk einmal entschlüsselt ist hier auch ein Zugriff erfolgen kann. Daher sollte die Arbeitsumgebung (Rechner) auch entsprechend beachtet werden und sich zum Beispiel beim Verlassen des Arbeitsplatzes abgemeldet werden.

Unter Windows ist die Tastenkombination


   +  L  = Computer sperren

dafür geeignet. Hierbei bleibt der aktive User noch angemeldet, es erscheint jedoch der aktuelle Anmeldebildschirm, so dass zum Weiterarbeiten ein erneutes Anmelden erforderlich ist.

Im Artikel "Hilfreiche Tastenkombinationen unter Windows" bin ich auch auf weitere hilfreiche Tastenkombinationen eingegangen die ebenfalls ein wenig Mehr an Sicherheit bieten. Tatsächlich ist mir hier positiv aufgefallen, dass ein Mehr an Sicherheit nicht sehr viel mehr an Aufwand verursacht.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Dienstag, 22. Januar 2019
22:53 Uhr

Rückblick FI CO Forum Infotage 2018 in Köln

Wie schon die letzten Male möchte ich auch dieses Jahr einen persönlichen Rückblick auf die in 2018 stattgefundenen FICO Forum Infotage werfen.

Was sind die FI CO Forum Infotage?


Die Veranstaltung wird u.a. von Espresso Tutorials (meinen Buchverlag siehe auch fico-forum.de) und der ConVista Consulting AG angeboten.

Wie schon im Artikel "FICO-FORUM-INFOTAGE 2018 Vorläufige Agenda und Anmeldung möglich" zu sehen steht die Agenda der Veranstaltung zur Verfügung und bietet eine Menge an Vorträgen rund um SAP insbesondere auch in Richutng S/4HANA.

Die Veranstaltung findet jährlich im November mittlerweile in Köln, Zürich und auch Wien statt und bietet eine gute Auswahl an unterschiedlichen aktuellen Themen rund um das weite Feld der SAP Anwendungen.

Neben Vorträgen bietet diese Veranstaltung auch die Gelegenheit die ein oder andere Möglichkeit des Austauschs. Da wohl noch Plätze vorhanden sind, kann ich diese Veranstaltung in Köln sehr empfehlen.

Rückblick bisher besuchter FICO-Forum Infotage

Bisher hatte ich schon ein paar Mal die Gelegenheit selbst an diesen Tagen teilzunehmen und kann für einen kurzen Einblick auf meine Rückblicke verweisen: Aber auch die Unterlagen der bisherigen FICO Forum Infotage bieten einen guten Überblick über interessante Vorträge und Themen die in den Vorjahren vorhanden waren.

Doch auch dieses Jahr gab es einige Vorträge deren Auswahl mir schon im Vorfeld im Artikel "SAP Weiterbildung konkret und praxisnah - Meine Planung für die FICO Forum Infotage 2018 in Köln vom 19. bis 20. November 2018 u.a. von Espresso Tutorials und Convista Consulting" ein Bedürfnis waren. An dieser Stelle möchte ich nun zu den einzelnen von mir besuchten Vorträgen meine Mitschrift bzw. Notizen veröffentlichen. Diese sollen einen kurzen Einblick geben und können gerne in den Kommentaren, so erforderlich, korrigiert werden .

Die FICO Forum Infotage 2018

Im Onlineforum sind (nach Anmeldung) wieder alle Vortragsunterlagen im Beitrag "Unterlagen FICO-Forum Infotage 2018"  auf fico-forum.de zu finden. Dennoch möchte ich etwas ausführlicher auf die von mir besuchten Themen eingehen und hier einen Blick zurück auf die zwei Tage in Köln werfen.

Agenda FICO Forum Infotage 2018

Vortragsunterlagen 2018

Sämtliche gehaltene Vorträge der Veranstaltung sind von der Convista Consulting AG und Espresso Tutorials auf der Seite

https://www.convista.com/de/events/fico-forum-infotage2018.html

über den Punkt "E-Books 2018" verlinkt und online abrufbar. Vielen Dank für diesen Service :).



Im folgenden Artikel gehe ich auf die einzelnen von mir besuchten Vorträge näher ein und schildere später meine Erfahrungen zu der Veranstaltung an sich.

Vorträge am Montag 19. November 2018

Im Folgenden schildere ich gerne meine Eindrücke von den von mir besuchten Veranstaltungspunkten und den Vorträgen. Neben den von mir besuchten Vorträgen fanden aber noch weitere statt, so dass es sich hier wirklich lohnt mit Kolleginnen und Kollegen anwesend zu sein und sich gegenseitig auszutauschen. Glücklicherweise waren dieses Mal auch zwei weitere Personen aus den Umfeld der hessischen Hochschulen anwesend.

 

Das SAP-Portfolio für Finance Innovation – Compliance – Cloud

(Christoph Ernst, SAP)
https://fico-forum.de/ET/infotage_2018/01/

Ein wesentlciher Punkt in der Keynote war die Automatisierung von operativen Tätigkeiten siwue eine einheitliche Darstellung der im Unternehmen vorhandenen Daten im Universal-Journal. Insbesondere die Predicition (wie Ausgabenplanungen) und die Trendanalyse waren hier ein Thema. Die Unterstützungsleistungen für die Erhebung von Rückstellungen sowie unterschiedliche automatisierte Planungsansätze waren hier ebenso ein Thema wie die unterschiedlichen Sichten auf einzelne Dimensionen innerhalb eines Unternehmens. Neben der Planung (Tabelle ACDOCP) sind auch Fragen der Konsolidierung (Tabelle ACDOCU) angesprochen worden. Das sPrediction Ledger trifft auf Basis eines Kundenauftrages schon eine entsprechende Prognose die über die bisherige kalkulatorische Ergebnisrechnung hinaus geht. Interessant kann hier auch eine Empfehlung für einzelne Ansätze auf Basis der Analyse von vorherigen Verhalten (bisherige Buchungen) beim Geschäftspartner verwendet werden. Vereinfacht gesagt dürfte hier das Thema maschinelles Lernen auch in der Buchhaltung Einzug nehmen. Besonders für das Berichtswesen interessant sind die MÖglichkeiten gewesen hier auf einzelnen Gruppierungen innerhalb der Einzelposten (als weitere Dimensionen) zuzugreifen. Auch kann ein Berichtswesen durch Nutzung der semantic tag noch wietere Informationen gerade in Bezug auf einzelne Berichtsziele innerhalb eines Konzerns optimiert werden.
 

Embeded Analytics in S/4HANA - der Nachfolger von Report Painter

(Martin Munzel, Espresso Tutorials)
https://fico-forum.de/ET/infotage_2018/02/

Gerade durch die Gegenüberstellung von Embeded Analytics und Report Painter wurde hier das kommende Berichtstool praktisch vorgestellt. Das für dieses Auswertungstool zugrundeliegende Datenmodell baisert auf ein virtuelles Datenmodell mit entsprechenden Views. Dieses entspricht in etwa einen BW-System für die Analyse von Daten. Die vorhandene Views sind vergleichbar zu den in Report Painter bekannte Berichtstabellen und bauen innerhalb eines Datenmodells ebenfalls aufeinander auf. Über die CDS View (HANA Core Data Services (CDS)) können vorhandene Views zum Beispiel per Eclipse um weitere Erweiterungen ergänzt werden, so dass auch weitere Daten mit in den vorgegebene Datenquellen genutzt werden können. Auf diese Weise können auch nicht vorhandene Daten als ergänzende Attribute als Inhalt ergänzt werden. Über einen View Browser sind aber auch schon verschieene Datenpunkte vordefiniert die innerhalb der Berichte genutzt werden können. Über Embeded Analytics können verschiedene Berichte in Fiori zur Verfügung gestellt werden. Da diese auf das neue Datenbankmodell aufsetzen sind diese wesentlich performanter als die noch vorhandenen Report Painter/Report Writer Berichte die hier die Tabelle ACDOCA auslesen. Die notwendigen Tools für das Erstellen von eigenen Auswertungen finden Sie unter "Report Deisgn Apps" und für die Datengrundlage unter Query Design Apps. Anhand eines Beispiels wurde das Erstellen einer Query sowie die Navigation innerhalb der vorhandenen Daten vorgestellt.  Als Berichtstypen in FIORI stehen Analytical List Pages (Listen), Object Page (Stammdaten), )Work-List Report (gruppierte Elemente) sowie Overwiew Pages mit unterschiedlichen Datenaufbereitungen zur Verfügung. Dabei können vorgefertigte Layouts mit Filtern etc. verwendet werden aber auch grafische Auswertungen angeboten werden. Ebenso können KPO Kachenln dargestellt werden auf denen direkt interaktiv vordefinierte Informationen erhoben werden können. Grundsätzlich ist die Lizenz für Embeded Analytics schon in S/4 HANA enthalten, lediglich für Analytics in Office mit Excel als Frontend gibt es noch extra Lizenzmodelle. Zusammengefasst wirkte für mich dieses Berichtstool als eine Kombination aus Rechercheberichten in denen ebenfalls Dimensionen unterschiedlich aufbereitet werden können und SAP Query mit denen weitere Stammdaten und sonstige Informationen zu den Berichten ergänzt werden können.

Das Universal Journal als Innovationstreiber in SAP S/4HANA Finance

(Janet Salmon, SAP)
http://fico-forum.de/ET/infotage_2018/06/

Tatsächlich stand auch hier im Vortrag das Universal Journal mit den unterschiedlichen Berichtspunkten im Mittelpunkt. Nachdem die grundsätzliche Struktur der Tabelle ACDOCA mit ihren Dimensionen und Feldern dargestellt worden sind wurde auch auf das Berichtswesen im Universal Journal eingegangen. Für die bisherigen Tabellen (BKPF und BSEG im FI) gibt es Kompatibilitätsview die entsprechende Verdichtungen anbieten, so dass auch bisherige Entwicklungen darauf zugriefen können. Tatsächlich werden innerhalb der ACDOCA jedoch alle Rechnungen abgebildet, so dass keine Mitbuchtechnik für die einzelnen Komponenten mehr erforderlich sind, sondern alle Felder zeilenweise dargestellt werden. Interessant ist dabei, dass eine Änderung bspw. der Profit-Center-Zuordnung dadurch direkt fortgeschrieben wird. Ebenso kann die Planung im CO (BPC) verduchtet in der ACDOCP dargestellt werden. Die Transaktion KP06 ist aber weiterhin noch aktiv. Eine Umsetzung des Modul PSM-FM für das Universal Journal in die ACDOCA befindet sich noch in der Entwicklung derzeit wird es noch als Special Ledger abgebildet. Ebenso ist die Darstellung unterschiedlicher Währungen ein Thema, dass hier passend umgesetzt ist. Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrages waren Simulation und Prediction die ebenfalls in SAP autmatisch erhoben werden können und als Szenarien in Extension Ledgers dargestellt werden können.
 

Fortgeschrittene Techniken in SAP Fiori

(Philipp Reichhardt)
http://fico-forum.de/ET/infotage_2018/10/

Neben einer responsiven Darstellung von Berichten über FIORI Kacheln wurde in diesen Vortrag auch ein sehr guter Überblick über die einzelnen Möglichkeiten rund um FIORI Einsatz gegeben. Interessant dabei ist, dass berechtigungsseitig zwei Rollen (Backend = SAP GUI; Front End Rolle in FIORI) gepflegt werden müssen da die Berechtigungen zum Starten der Rollen von den Datenzugriffen getrennt wird. Neben FIORI als Designkonzept wurden auch die unterschiedlichen Formen der FIORI Apps und Kacheln dargestellt, wobei die Kacheln die sichtbaren Objekte zur dynamischen Darstellung von Kennzahlen, Nachrichten oder Statische Funktionen die einen Bericht aufrufen und die Apps sowohl analytische Auswertungen, Fact Sheets als auch transaktionale Zugriffe auf Funktionen ähnlich den bisherigen SAP Transaktionen bieten. Neben den Kachelaufbau wurden hier audch praktische Tipps zu selbsterstellten QUery geboten und insgesamt bot dieser Vortrag einen guten Überblick über die Möglichkeiten die mit FIORI möglich sind.
 

Diskussionsrunde zum Stand von S/4HANA Finance

SAP, Convista, Espresso Tutorials

Tatsächlich zeigte scih in der Diskussionsrunde am Ende des ersten Tages ein gemischter Stand, was die Umsetzung von S/4 HANA anbelangt. Einige haben tatsächlich die Gelegenheit genutzt im Rahmen eines Systemwechsel hier gleich einen Greenfield Ansatz zu fahren gerade um auch hier entsprechende Bereinigungen durchzuführen. Gerade in der Beratung sind zur Zeit einige Vorprojekte am Laufen und es sind hier einige Ressourcne gebunden.
 

Impulsvortrag: Alles Kopfsache

(Markus Czerner)
Der diesjährige Impulsvortrag befasste sich mti Zielerreichung und Motivation durch den ehemalige Tennisprofi Markus Czerner der als Motivationstrainer mentale Stärke, Motivation und Erfolg verbindet.

Abendveranstaltung

Die Abendveranstaltung wurde durch den weltbeste Biersommelier Stephan Hilbrand aus Bonn  gestaltet. Als amtierender Weltmeister als Biersommelier versuchte die Begeisterung an  🍺 zu vermitteln und es gab eine Bierverkostung in Kombination zum Essen.
Bierverkostung FICO Forum Infotage 2018
Persönlich bin ich ja eher von Wein angetan, wie am Artikel "Weine verkosten und Weinwissen rund um das Degustieren von Wein aber auch andere Apps zum Thema Wein" zu sehen ist, aber dennoch war auch dieses einmal eine spannende Erfahrung abseits von SAP.

Vorträge am Dienstag 20. November 2018

Auch am nächsten Tag fanden einige spannende Vorträge und für mich sogar einige Highlights der Veranstaltung statt auf die ich nun ebenfalls eingehen mag.
 

Look and Feel – Das neue Migrationscockpit unter S/4HANA

(Carsten Schweitzer, Abide)
https://fico-forum.de/ET/infotage_2018/12/

Anhand des Beispiel der Migration von Stammdaten eines Geschäftspartner wurde das neue Migrationscockpit unter S/4 HANA vorgestellt. Neben der Projektanlage und des Arbeiten mit Templates wurde auch der Workflow von Download und Upload des XML Template für die einzelnen Migrationsobjekte bis hin zur Valdieirung und Konvertierung von Daten, Fehlerbehebung und Fertigstellung einer Migration vorgestellt. Ferner wurde auch auf die Erweiterung der Einbindung von kundeneigenen Feldern sowie das automatische Mapping für das Migrations Cockpit innerhalb des Migration Object Modeller eingegangen. Für die OnPremise und Cloud Version wurde auf die Sammelhinweise im OSS / SAP Note verwiesen und auch auf die Beschränkung des Template Upload auf 50.000 Datensätze hingewiesen. Eine größere Datenmenge kann durch eine Schnittstelle von Data Service oder durch Bündelung der Datenmenge erfolgen. Da das Migrationscockpit sowohl in S/4 HANA Cloud als auch OnPremise kostenlos enthalten ist und sich auch für die Datenmigration aus Non-SAP Systemen eignet sowie ohne Programieraufwand auch Abhängigkeiten von Feldern überprüft bietet dieses ein Tool, dass auch durch Importsimulation und entsprechende Prüf- und Valdierungsfunktionen punktet.

Investitionsmanagement in SAP inkl. Neuerungen in S/4HANA

(Robin Schneider)
https://fico-forum.de/ET/infotage_2018/15/

In diesen Vortrag wurde ein umfassender Überblick über die Prozesse innerhalb des Modul INvestitionsmanagement gegeben und wie sich dieses auch in Hinblick auf MM, CO, FI-AA sowie PS und CO eingliedert. Dabei wurde die Investition von der Maßnahmeanforderung, Planung und Budgetierung, Verfügbarkeitskontrolle bis hin zur AfA Simulation begleitet und auch die FIORI-Apps im Kontext des SAP-IM dargestellt. Gerade aus CO Sicht war hier auch noch einmal die Unterscheidung zwischen kostenorientierter Planung der "angeforderten Mittel" hin zur Budgetierung als "genehmigte Mittel" interessant. Grundsätzlich scheint das Investitionsmanagement weiterhin auf die aus ERP bekannte Technik zu basieren und keine funktionalle Erweiterungen unter S/4 HANA gegeben zu sein. Es gibt keine eigene FIORI Apps für SAP IM und es werden eher die bekannten ERP Transaktionen aus anderen Modulen aufgerufen. Dennoch gibt es die Möglichkeit neues Design zu nutzen.
 

S/4HANA Anlagenbuchhaltung

(Jörg Siebert, Espresso Tutorials)
https://fico-forum.de/ET/infotage_2018/18/

Leider fiel der Vortrag zur Anlagenbuchhaltung in Köln aus, dennoch möchte ich gerne auf den in Zürich und Wien gehaltenen Vortrag verweisen.
 

SAP Material Ledger - Technische Notwendigkeit oder eine Möglichkeit den Prozess zu überdenken?

(Martin Munzel, Espresso Tutorials)
https://fico-forum.de/ET/infotage_2018/17/

Der Vortrag lege einen Schwerpunkt auf die Materialwirtschaft und stellte anhand eines praktischen beispiel die Werte- und Währungsflüsse in SAP anhand eines internationalen Warenhandels dar. Das Material Ledger ist in SAP S/4HANA verpflichtend einzuführen. Die Istkalkulation findet dabei in eigene Tabellen statt und kann je Bewertungskreis und Material aktiviert werden. Ohne Aktivierung hat das ML keine Auswirkungen. Aus Kompatibilitäsgründen sind CO Versionen mit den Ledgern zu verknüpfen. Anhand Beispiele zur Bewertung mit gleitenden Verrrechnungspreisen und Standardpreisen wurde auch die unterschiedlichen Bewertungsstrategien praktisch dargestellt. Auch wenn ich weniger aus den bereich MM komme sind hier die dargestellten Beispiele gut nachvollziehbar und es wurden auch praktische Empfehlungen zum Thema Periodenabschluss gegeben.
 

Datenbankreduzierung für die S/4 Migration im Kontext gesetzlicher Anforderungen

(Bernd Nowack & Andreas Rolf)
https://fico-forum.de/ET/infotage_2018/20/

Der hier vorgestellte Vortrag befasste sich nicht nur mit den Einsatz von einzelnen SAP Tools für ein Datenarchivierungsprojekt (SAP ILM, Datenarchivierung, DART, COAT, ...) sondern stellte auch die gesetzlichen Anforderungen an eine Archivierung in Hinblick auf GoBD, Unternehmensreporting oder Meldewesen dar. Insbesondere die Umsetzung des Datenzugriff nach § 147 der AO wurde hier behandelt. Somit bot der Vortrag eine gute Kombination an technischen und juristischen Anforderungen und stellte einige Punkte rund um die Datenarchivierung dar. Wie hier die Archiverung in SAP SARA auf technischer Ebene umzusetzen ist und welche Strategien auch im Hinblick auf das Information Lifecycle Management vorhanden sind wurde hier anschaulich aber auch sehr kompakt dargestellt.

Der wirkliche Mehrwert von S/4HANA fürs Accounting

(Karlheinz Weber)
https://fico-forum.de/ET/infotage_2018/KHW/

Gerade durch das Zusammenwachsen der Module FI und CO wurden hier sehr positive die Neuerungen an S/4 HANA und ihre Auswirkungen auf das Berichtswesen anhand von sechs Neuerungen (1 Datenbank, 2 Universal JOurnal, 3 Cash Management, 4 FIORI, 5 Embedded BW und 6 . Embeded BPC dargstellt). Gerade im Vergleich zum bisherigen ERP System sind hier als Schlaglichter einige Punkte erwähnt worden die allgemein tatsächlich Lust auf das Reporting gemacht haben. Dieses kann sowohl die Darstellung von Bilanz/GuV auf Ebene der Kostenstellen ebenso wie die Verwendung von KPI als auch die Integration von Planungsfunktionen in Excel.
 

Was kann die Public Cloud Version - Unterschied zu onPremise

(Renata Munzel & Martin Munzel, Espresso Tutorials)
https://fico-forum.de/ET/infotage_2018/26/

Ebenfalls unter spannenden Vorträgen ist dieser Vortrag mit Blick auf die Einführung der Cloud Version von S/4 HANA zusammen mit der Umsetzung von SAP Lösungen innerhalb des Moduls gegeben. Als Einstieg wurden die unterschiedlichen Cloud Versionend er SAP vorgestellt aber dann auch ganz praktisch die Nutzung der Public Cloud Edition als SAP S/4 HANA Cloud vorgestellt. Hier ist die Oberfläche tatsächlich ausschliesslich in FIORI umgesetzt und statt Customizing finden unternehmensspezifische Einstellungen per SSCUI (Configrations Sheets) statt. Der Vortrag legte einen besonderen Fokus auf die Funktionalität durch die Standardisierung in den Modulen FI und CO und stellte auch die Einschränkungen in der individuellen Ausprägung dar.

Grundsätzlich ist dieses, gerade für Greenfield oder Ausgründungen eine spannende Idee ach wenn manche Funktionalitäten noch im Bau sind. Hier sollte insbesondere geprüft werden, ob die eigenen Anforderungen an ein SAP System erfüllt werden können.  So sind viele Einstellungen vorgegeben aber dafür ist ein entsprechender Vorteil in Richutng der Wartung gegeben. Ein eigener Kontenplan kann bspw. über Mapping mit den SAP Kontenplan erfolgen. Allerdings können keine eigene Anlagenbewegungsarten angelegt werden und auch sonst sind einige Vorgaben gegeben. Es wird direkt eine Zwei Systemlandschaft gegeben und aktuellste Entwicklungen auf das System ausgerollt.

Zusammenfassung und Fazit

Traditionell endete die Veranstaltung mit einer moderierten Runde die die beiden Tage noch einmal zusammengefasst hat und schon anhand der hier vorgestellten Vorträge ist hoffentlich der Mehrwert einer solchen Veranstaltung ersichtlich. Oftmals wirft man hier schon einen Blick in die Zukunft aber auch der Austausch zwischen den Vorträgen rund um SAP und die Möglichkeit hier auch wieder Menschen mit gleichen Interessen, Projekten und Ideen zu treffen ist eine echte Bereicherung.

Twitter AUnkelbach

An dieser Stelle möchte ich, wie auch schon auf Twitter (@Aunkelbach), mich bei den Veranstaltern bedanken, dass sie ebenfalls in wenigen Tagen die Vortragsunterlagen online gestellt haben auch wenn ich nun doch etwas länger brauchte um hier meinen Rückblick zu veröffentlichen.

Da ich darum gebeten worden bin vor einen Treffen unserer Arbeitsgruppe Controlling der hessischen Hochschulen diese Veranstaltung zusammenzufassen hoffe ich, dass mir dieses gelungen ist und die Schilderungen für das Hochschulcontrolling und Hochschulberichtswesen ebenfalls interessant ist.

Abseits der Module des Rechnungswesen (CO - Controlling, FI - Finanzbuchhaltung) ist hier auch ein Blick in Richtung S/4 HANA ebenso wie auf Themen Cloud und selbst im Bereich HCM oder PSM-FM gab es die ein oder andere Diskussion zum Thema, Zwar wurde das Thema "SAP HCM on premise for S/4HANA" oder SuccessFactors (als Nachfolge für Bewerbermanagement / Recruiting) bzw. Concur (als Nachfolge für das Reisekostenmanagement / Travelmanagement) nicht als eigenes Thema behandelt aber gerade am zweiten Tag beim Vortrag zur Public Cloud wurde auch dieses angesprochen. Ferner punktet die Veranstaltung auch durch einen gelebten Austausch in den Pausen und die Möglichkeit hier mit Beratenden, SAP sowie Anwendende von SAP (von Kommune bis zum Großkonzern) sich auszutauschen.

Ebenso wie im Onlineforum ist hier der gelebte Austausch und das gegenseitig voneinander lernen und scih einzubringen etwas, dass diese Veranstaltungsreihe besonders auszeichnet. Daneben ist auch die Veranstaltung selbst bestens organisiert und es sind tatsächlich zwei erschöpfende, lehrreiche und gleichzeitig produktive Tage.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Montag, 21. Januar 2019
21:36 Uhr

Nach der Massenpflege von Berechtigungsobjekten (PFCGMASSVAL) folgt der Massendownload von Rollen (PFCG_MASS_DOWNLOAD)

Neben der Einrichtung einer neuen Arbeitsumgebung (siehe auch meine Empfehlungen im älteren Artikel zum Thema "Arbeitsrechner neu einrichten"), ein wenig Umgestaltung meiner Internetseite und Updates zum Artikel "EU DSGVO - Info- bzw. Link-Sammlung mit Schwerpunkt auf die Umsetzung bei Blogs oder der eigenen Website (hier: Autorenwebsite, Blogger, KMU)" hatte ich mich auch wieder etwas mehr mit Fragen rund um das Thema Berechtigungen in SAP gekümmert.

Ausgangslage war die Herausforderungen im Artikel  "Kontenberechtigung bspw. für Personalkosten auf Kostenarten, Sachkonten und Finanzpositionen oder Belagart mit Berechtigungsgruppen sowie Massenänderungen von Berechtigungsfeldwerten mit PFCGMASSVAL" wo ich im Laufe der Recherche auf die Möglichkeit zur Massenänderung von Berechtigungswerten innerhalb der Rollen gestossen bin.

Mit der Änderung der Berechtigungsobjekte alleine ist es aber nicht getan denn irgendwie müssen ja auch die Änderungen in das Produktivsystem gelangen. Daher soll sich dieser Artikel noch einmal rund um Fragen zum Berechtigungswesen drehen und die Erkenntnisse im vorherigen Artikel zusammenfassen.
 

Massenänderungen von Berechtigungsrollen mit PFCGMASSVAL

Thomas Berger stellt diese Transaktion im "SAP Basis und Solution Manager " im Artikel "ABAP Rollenpflege – Massenpflege von Werten (SAP Note 2177996)". Die entsprechende Transaktion PFCGMASSVAL ist entweder als Korrekturanleitung oder aber schon als Support Package mit eingespielt.

Durch die Transaktion PFCGMASSVAL (Report PFCG_MASS_VAL ) besteht die Möglichkeit  Rollen in einer Mehrfachauswahl zu selektieren (inkl, einer Suche nach Rollen mit Berechtigungsdaten (Berechtigungsobjekt und Feldwerte ebenso nach Benutzerzuordnung oder Pflegestatus).

Danach kann  eine Simulation durchgeführt werden, die Ausführung mit vorheriger Simulation oder eine direkte Ausführung gestartet werden.

Bei der Art der Feldänderungen kann zwischen:
  • Organisationsebene ändern
  • Feldwerte von Berechtigungen zu einem Objekt ändern
  • Feldwerte von Berechtigungen zu einen Feld ändern (Objektübergreifend)
  • Hinzufügen einer manuellen Berechtigung zu einem Objekt
  • Löschen einer manuellen Berechtigung zu einen Objekt
Bei den Feldänderungen für Berechtigungen kann anhand eines selektierten Berechtigungsobjektes für die einzelnen Berechtigungsfeldwerte
  • Hinzufügen
  • Ersetzen
  • Alles ersetzen
  • Löschen
gewählt werden.

Je nachdem, ob ihre Berechtigungen an ein Automatisches Transportsystem (Einstellungen SSC4) angeschlossen sind wird hier informativ auch im Abschnitt Rollentransport darauf eingangen. Sollte die SCC4 Einstellung nicht aktiv sein, kann jedoch im Anschluss an der Änderungen die gewünschten Rollen markiert werden und in der Drucktastenleiste die Transportfunktion angestossen werden.

Nähere Informationen dazu sind im OSS Hinweis / SAP Note 1723881 zu den SCC4-Einstellungen zu finden.

Massen Download und Upload von Berechtigungsrollen


Sofern die Rollen nicht an ein Transportsystem angeschlossen sind können diese auch per Upload und Download innerhalb der Systemlandschaft (oder auch zu anderen SAP Systemen) transportiert werden.

Innerhalb der Rollenpflege (Transaktion PFCG) kann über das Menü ROLLE->DOWNLOAD eine einzelne Rolle in eine Datei heruntergeladen werden und über ROLLE->UPLOAD auch hochgeladen werden.

Gerade wenn nun aber mehrere Rollen wie oben beschrieben geändert worden sind stellt sich die Frage, wie diese heruntergeladen werden können.

Innerhalb der Transaktion PFG gibt es im Menü HILFSMITTEL die Möglichkeit nicht nur zum Massenabgleich von Rolle (Transaktion PFUD siehe Abschnitt Benutzerabgleich für Rollen und Profile mit PFUD im Artikel "SAP Basis Basic oder dank SU53 oder ST01 Trace fehlende Berechtigungen finden") sondern auch die Möglichkeit zum Massentransport aber auch Massendownload.

Der Massendownload (Report PFCG_MASS_DOWNLOAD) ermöglicht die Mehrfachselektion von Rollen die nach Ausführung in eine Textdatei gemeinsam gespeichert werden. Beim massendownload werden alle Berechtigungsdaten und Rollenmenü sowie bei Sammelrollen auch alle enthaltene Rollen und sofern die Rollen von anderen abgeleitet worden sind auch diese mit heruntergeladen. Die Benutzerzuordnung wird dabei nicht heruntergeladen.

Im Nachfolgesystem kann diese Datei dann, wie auch bei einer Einzelrolle, über PFCG im Menü ROLLE > UPLOAD aus der Datei wieder eingespielt werden. Dabei werden dann alle in der Datei befindlichen Rollen hochgeladen, so dass eine Selektion hier nicht möglich ist. Allenfalls könnte die Datei bearbeitet werden. Notwendige Berechtigungen werden über das Berechtigungsobjekt S_USER_AGR und den Aktivitäten DL und UL abgebildet. Natürlich sind auch Berechtigungen für die Rollenpflege selbst erforderlich.

Wissen rund um Berechtigungen nicht nur ein Thema für die SAP Basis Betreuung


Das Thema Berechtigungen ist sicherlich etwas, dass für jedes Modul immer mal wieder relevant wird, so ist es auch kein Wunder, dass innerhalb meiner Blogroll sich auch einige SAP Blogs mit Artikeln rund um SAP Basisfragen kümmern.

Als Beispiel mag ich hier ein zwei Blogs besonders erwähnen: Wobei auch die anderen Blogs innerhalb der Webempfehlungen das Thema Berechtigungen ansprechen.

Eine häufige Anfrage wie "Welche User haben die Berechtigung zur Auswertung einer bestimmten Kostenstelle oder Innenauftrag?" können durch Know How rund um das SAP Berechtigungswesen oder eines gut dokumentierten Berechtigungskonzeptes positiv beantwortet werden. Eigentlich sollte ich auch "Meine Bibliothek" der Buchempfehlungen zum Thema "SAP Basis (BC)" bei Gelegenheit einmal aktualisieren, da sich hier ebenfalls einige neue Bücher eingefunden haben.

An dieser Stelle soll dieser Artikel aber lediglich, dass zum Ende des letzten Artikel ergänzte Thema Massenpflege von Berechtigungen noch einmal zusammenfassen, so wie ich dieses zu den Themen LSMW, eCATT und MASS auch im Artikel "Massenstammdatenpflege mit LSMW oder SECATT dank Transaktionsaufzeichnung - Handbuch erweiterte computergestützte Test-Tool (eCATT) und LSMW" versucht habe.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Freitag, 18. Januar 2019
18:34 Uhr

Kontenberechtigung bspw. für Personalkosten auf Kostenarten, Sachkonten und Finanzpositionen oder Belagart mit Berechtigungsgruppen sowie Massenänderungen von Berechtigungsfeldwerten mit PFCGMASSVAL

Hin und wieder kann es tatsächlich interessant sein auch schon ältere Themen,die hier im Blog  behandelt worden sind, sich aber über mehrere Artikel verstreut haben noch einmal zusammenzufassen.

Ausgangspunkt ist die Frage, dass  ein bestimmter Personenkreis nur Sachkosten ohne Personalkosten auf Kostenstellen und Innenaufträge auswerten können sollen. Dieses lässt sich natürlich auch beliebig auf andere Kostenarten übertragen.

Der erste Gedanke war hier recht naheliegend anhand der Konten selbst eine Berechtigung zu pflegen. Sowohl beim Sachkonto als auch bei der Finanzposition besteht die Möglichkeit eine sogenannte Berechtigungsgruppe zu hinterlegen.

Im Rahmen dieses Artikel kam dann auch schnell die Frage auf, wie das vorhandene Berechtigungskonzept angepasst werden kann. Dieses wird in einen späteren Abschnitt erläutert.

Berechtigungsgruppe in den Stammdaten Sachkonto und Finanzposition hinterlegen

In den Stammdaten des Sachkonto (Transaktion FS00) ist das Feld Berechtigungsgruppe im Reiter Steuerungsdaten zu finden.  Ebenso findet sich das Feld Berechtigungsgruppe in der Finanzposition (Transaktion FMCIA) unter den Grunddaten.

Über sogenannte Berechtigunsgruppen, die in ihrer Bezeichnung frei wählbar sind, kann ein weiterer Berechtigungsschutz ermöglicht werden.

Die Vorgehensweise ist ausführlich im Artikel "SAP BC: Personalkontenberechtigungen" erläutert. Die entsprechende Ausprägungen können in folgende Berechtigungsobjekten vorgenommen werden:
  • Berechtigungsobjekte für FI Sachkonto
    • F_BKPF_BES "Buchhaltungsbeleg: Kontenberechtigung für Sachkonten"
      Berechtigungsfelder: Aktivität, Berechtigungsgruppe
    • F_SKA1_BES "Sachkonto: Kontenberechtigung"
      Berechtigungsfelder: Aktivität, Berechtigungsgruppe
  • Berechtigungsobjekte für PSM Finanzposition
    • F_FICA_FPG "Haushaltsmanagement: Berechtigungsgruppe der Finanzposition"
      Berechtigungsfelder Aktivität Berechtigungsprüfung, Berechtigungsgruppe der Finanzposition, Finanzkreis
    • F_FICA_FTR "Haushaltsmanagement HHM-Kontierung"
      Berechtigungsfelder:
      Aktivität Berechtigungsprüfung
      FIFM: Berechtigung Datum
      Finanzstelle
      Finanzkreis
      Fonds
      Finanzposition
    • F_FICB_FPS "Finanzmittelrechnung/Haushaltsmanagement Finanzposition"
      Berechtigungsfelder:
       Aktivität Berechtigungsprüfung
       FIFM: Berechtigung Datum
       Finanzkreis
       Finanzposition

Berechtigungsobjekte im Controlling mit Bezug auf Kostenarten für CO-OM (Kostenstellen und Innenauftrag)


Damit würde sich grundsätzlich diese Berechtigungsobjekte anbieten um die gewünschte Berechtigungssteuerung umzusetzen. Allerdings baut manches Berichtswesen leider nicht nur auf PSM-FM auf, sondern es werden auch die CO-OM (Gemeinostenrechnung) Objekte direkt über die Kostenart ausgewertet.

Eine Berechtigungsvergabe im Modul CO für das Berichtswesen ist nur über die beiden Berechtigungsobjekte K_CCA, K_REPO_CCA für Kostenstellen und K_ORDER, K_REPO_OPA  für Innenaufträge möglich.  Hier sind jedoch nur Kostenarten entweder als Einzelwerte oder als Intervall positiv berechtigt, so dass keine negative Kostenartenberechtigung (Ausschluss bestimmter Kostenarten) noch Kostenartengruppen hinterlegt werden können. Die Berechtigungsobjekte sind dabei wie folgt ausgeprägt:
  • Berechtigungsobjekte für Kostenstellen
    • K_CCA "CO-CCA: Allg. Berechtigungsobjekt für Kostenstellenrechnung"
      Berechtigungsfelder:
      Aktionen der Berechtigungsprüfung
      Kostenart
      CO-OM Verantwortungsbereich
    • K_REPO_CCA "CO-CCA: Reporting auf Kostenstellen / Kostenarten"
      Berechtigungsfelder:
      Aktivität
      Kostenrechnungskreis
      Kostenstelle
      Kostenart
  • Berechtigungsobjekte für Innenaufträge
    • K_ORDER "CO-OPA: Allgemeines Berechtigungsobjekt für Innenaufträge"
      Berechtigungsfelder:
      Berechtigung Innenauftrag: Berechtigungsprüfung CO-OM
      Aktionen der Berechtigungsprüfung
      Kostenart
      CO-OM Verantwortungsbereich
    • K_REPO_OPA "CO-OPA: Reporting auf Aufträgen"
      Berechtigungsfelder:
      Aktivität
      Auftragsart
      Kostenrechnungskreis
      Kostenart
Insbesondere die Aktionen 3027: Summensätze selektieren und 3028: Einzelposten selektieren bei K_ORDER und K_CCA dürften diene Erfordernisse entsprechen.

Damit ist nur eine Steuerung über eine positive Berechtigungsfeldpflege für Kostenarten möglich. Dieses bedeutet, dass alles verboten ist, was nicht explizit erlaubt ist. Der Nachteil ist nur, dass die Berechtigungsausprägungen additiv wirken, so dass sich die Berechtigungen unterschiedlicher Rollen summieren.

Berechtigungsvergabe auf Ebene der Belegart


Eine andere Alternative wäre noch anhand der Belegart der gebuchten Belege eine Berechtigungsgruppe zu hinterlegen. Dieses ist im Artikel "Belegartberechtigung F_BKPF_BLA" ausführlicher beschrieben. Diese Belegart wird auch auf den Kostenrechnungsbeleg fortgeschrieben, so dass hier ggf. über die Art der Belege eine Berechtigung vergeben werden kann. Im Artikel "Grundlagen Finanzbuchhaltung - Customizing von Nummerkreis und Belegarten"  bin ich ebenfalls auf  Belegarten eingegangen.

Massenänderungen von Berechtigungsfeldwerten PFCGMASSVAL

Gerade wenn schon Intervalle mit Kostenarten gepflegt sind dürfte der OSS Hinweis / SAP Note 2177996 weiterhelfen. Hierdurch wird die Transaktion PFCGMASSVAL  zur Verfügung gestellt mit der die Berechtigungswerte mehrerer Rollen auf einmal gändert werden können.

Thomas Berger stellt diese Transaktion im "SAP Basis und Solution Manager " im Artikel "ABAP Rollenpflege – Massenpflege von Werten (SAP Note 2177996) ".

Da eine Änderung per LSMW oder eCATT von Berechtigungsfeldwerten durch die unterschiedlichen Positionen der Werte nicht ohne weiteres möglich ist kommt hier die Lösung "Massenstammdatenpflege mit LSMW oder SECATT dank Transaktionsaufzeichnung - Handbuch erweiterte computergestützte Test-Tool (eCATT) und LSMW" nicht in Frage.

Wie im oberen ARtikel von Thomas Berger geschildert besteht nach Aufruf der Transaktion PFCGMASSVAL  die Möglichkeit zum einen Rollen in einer Mehrfachauswahl zu selektieren (inkl, einer Suche nach Rollen mit Berechtigungsdaten (Berechtigungsobjekt und Feldwerte ebenso nach Benutzerzuordnung oder Pflegestatus (Als Selektion).

Danach kann  eine Simulation durchgeführt werden, die Ausführung mit vorheriger Simulation oder eine direkte AUsführung gestartet werden.

Bei der Art der Feldänderungen kann zwischen:
  • Organisationsebene ändern
  • Feldwerte von Berechtigungen zu einem Objekt ändern
  • Feldwerte von Berechtigungen zu einen Feld ändern (Objektübergreifend)
  • Hinzufügen einer manuellen Berechtigung zu einem Objekt
  • Löschen einer manuellen Berechtigung zu einen Objekt
Bei den Feldänderungen für Berechtigungen kann anhand eines selektierten Berechtigungsobjektes für die einzelnen Berechtigungsfeldwerte
  • Hinzufügen
  • Ersetzen
  • Alles ersetzen
  • Löschen
gewählt werden.

Für unseren Fall der Pflege des Berechtigungsfeldes KSTAR im Berechtigungsobjekt K_ORDER bietet sich die Änderung  ERSETZEN an und es können  über die Schaltfläche Zu ersetzende Werte und die Schaltfläche Werte entsprechende Änderungen eingeplant werden.

Damit ist eine Massenänderug tatsächlich auch für eine Vielzahl von Rollen möglich.

Je nachdem, ob ihre Berechtigungen an ein Automatisches Transportsystem (Einstellungen SSC4) angeschlossen sind wird hier informativ auch im Abschnitt Rollentransport darauf eingangen. Sollte die SCC4 Einstellung nicht aktiv sein, kann jedoch im Anschluss an der Änderungen die gewünschten Rollen markiert werden und in der Drucktastenleiste die Transportfunktion angestossen werden.

Nähere Informationen dazu sind im OSS Hinweis / SAP Note 1723881 zu den SCC4-Einstellungen zu finden.

Im Rahmen der Transaktion PFCG ist es möglich Berechtigungsrollen über die Menüpunkte Rolle- Upload und Download mit einen Speichermedium von einem Testsystem in ein Produktivsystem auch ohne Transportauftrag zu übertragen. 

Notwendige Berechtigungen werden über das Berechtigungsobjekt S_USER_AGR und den Aktivitäten DL und UL abgebildet.

Sofern erst einmal geklärt werden soll, welche Berechtigungen nun eigentlich noch fehlen ist der Artikel "SAP Basis Basic oder dank SU53 oder ST01 Trace fehlende Berechtigungen finden" weiterhin hilfreich. Auch wenn die Pflege von Berechtigungen im Bereich HCM bei mir schon eine Weile zurück liegt dürfte auch der Artikel "Infotypberechtigung anhand Personalteilbereiche" weiterhin aktuell sein.

Wenn es um die Suche von solchen Lösungen geht bin ich übrigens noch immer sehr froh um meine Blogroll (siehe unter den Webempfehlungen) und die dort ebenfalls verlinkte Websuche über einige bekannte SAP Seiten. Daneben sind immer noch Bücher eine wichtige Quelle um sich auch in anderen Modulen noch Wissen anzulesen. Hierzu findet sich unter Buchempfehlungen eine Übersicht einiger von mir gerne genutzter Bücher.

In der Desktop Version dieser Internetseite habe ich hier auch an der Seite ein entsprechendes Menü ergänzt, so dass heir schnell auf das jeweilige Modul oder die Suche zugegriffen werden kann.

Fazit

Gerade bei einen bestehenden Berechtigungskonzept ist eine nachträgliche Berechtigungsanpassung schwierig, insbesondere dann wenn eine Trennung von funktionalen und operativen Berechtigungen zwar vorgenommen worden sind aber tatsächlich die Kontierungsobjekte (wie Kostenstelle, Kostenart, Finanzposition, Finanzstelle, ...) in einer gemeinsamen Rolle gepflegt sind.

Gerade in diesen Fall ist die Transaktion PFCGMASSVAL tatsächlich eine gute Unterstützung, allerdings ist bei der Einführung eienr Berechtigungsgruppe zu beachten, dass ggf. übergeleitete Belege (Abrechnung aus externen HCM System) ebenfalls durch Berechtigungen auf neue Probleme stossen können. So muss auch der technische User für die Abrechnung entsprechende Berechtigungen zum Buchen auf der Berechtigungsgruppe haben.

Gerade für Keyuserinnen und Keyuser kann es daher tatsächlich interessant sein das bestehende Berechtigungskonzept zu überarbeiten und vielleicht gemeinsam mit der SAP Basis sich diese Transaktion genauer anzusehen.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Sonntag, 13. Januar 2019
19:27 Uhr

Grundlagen CO: Zuordnung von Innenaufträge im Controlling zu Auftragsarten (KOT2_OPA) und Nummernkreis (KONK)

Im Artikel "Auswertung per CMOD eingeführter kundeneigener Felder Kostenart, Kostenstelle und Innenauftrag per Stammdatenverzeichnis und SAP Query"  bin ich das letzte Mal auf das Thema Customizing im Bereich der CO Innenaufträge eingegangen. Das entsprechende Auftragslayout wird dabei einer Auftragsart zugewiesen, so dass für die dieser Auftragsart zugeordneten Innenaufträge die neuen Stammdatenfelder gepflegt werden können.

Neben der Zuordnung von Stammdaten oder Status von Innenaufträgen die zur Selektion wie unter "Selektionsvariante KOK5 und Statusselektionsschemata zur Auswertung gesperrter Innenaufträge" beschrieben worden sind ist  auch die Nutzung einer Auftragsabrechnungvorschrift beziehungsweise ein Abrechnungsprofil bestehend aus Verrechnungsschemat und Ursprungsschema sehr nützlich um unterschiedliche Kostenarten über eine Abrechnungskostenart zum Beispiel auf Kostenstelle oder andere Innenaufträge abzurechnen. Das entsprechende Customizing habe ich im Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling« ausführlicher beschrieben.

Für eine bestehende Auftragsart bzw. Nummernintervall von CO Innenaufträgen soll sich nun jedoch das Abrechnungsprofil geändert werden, so dass bestimmte Kostenarten bei der Auftragsabrechnung anders abgerechnet werden. Dieses trifft aber nur auf einzelne innerhalb des Nummernintervalls vergebene Innenaufträge zu. Daher möchte ich hier gerne die Gelegenheit nutzen und noch einmal festhalten, wie der Zusammenhang von Auftragsart und Nummernkreis gegeben ist. Das entsprechende Customizing ist auch im Buch »Schnelleinstieg ins SAP® Controlling (CO)«  erläutert aber hin und wieder treffe ich auch hier im Blog auf die Frage, ob einer Auftragsart zwei Nummernkreise zugeordnet werden können beziehungsweise wie der Zusammenhang von Nummernkreis und Auftragsart gegeben ist.

Anlage Auftragsart

Die Anlage einer Auftragsart ist im Customizing (Transaktion SPRO) unter
  • Controlling
  • Innenaufträge
  • Auftragsstammdaten
  • Auftragsarten definieren
beziehungsweise mit der Transaktion KOT2_OPA möglich. Jedoch kann dieser nicht direkt einen Nummernkreis zugeordnet werden, sondern ist anfangs erst einmal ohne Nummernkreis vorhanden.

Nummernkreis für Aufträge pflegen


Die Pflege der Nummernkreise ist ebenfalls im Customizing (Transaktion SPRO) unter
  • Controlling
  • Innenaufträge
  • Auftragsstammdaten
  • Nummernkreise für Aufträge pflegen
beziehungsweise in der Transaktion KONK möglich.

Über die Schaltfläche Gruppen pflegen (mit Bleistift) oder die Taste F6 kann nun entweder eine neue Gruppe angelegt werden oder im Abschnitt "nicht zugeordnete Elemente" de neu angelegte Auftragsart markiert (angeklickt) werden und über die Schaltfläche "Element/Gruppe zuordnen" oder die Taste F7 einer Gruppe und damit Nummernkreis zugeordnet werden.

Dieses ist relativ unproblematisch bei einer externen Nummernvergabe von Innenaufträgen. Sofern jedoch eine interne Nummernvergabe vorgesehen ist, ist eine Zuordnung ggf. problematisch da auch im Nummernkreis der aktuelle Stand der Nummernvergabe hinterlegt sit. Entsprechend wird empfohlen die Zuordnung der Auftragsarten zu den Nummernkreisen erst im Produktivsystem vorzunehmen. Für Customizing im SAP Modul Controlling kann ich nebenbei auch das Buch »SAP-Controlling – Customizing: SAP CO erfolgreich anpassen und konfigurieren« von Martin Munzel und Renata Munzel empfehlen.

Auftragsarten teilen Nummernkreisintervalle KONK

Eine häufig auftretende Frage ist nun aber tatsächlich, ob sich mehrere Innenaufträge oder vielmehr Auftragsarten einen Nummernkreis teilen können. Dieses ist tatsächlich möglich und stellt hier kein Problem dar. Dieses bedeutet auch, dass zwei Innenaufträge unterschiedlicher Auftragsarten nicht eine identische Auftragsnummer haben können. Technisch wird die Auftragsnummer in der Stammdatentabelle AUFK gespeichert, so dass beim Versuch einen neuen Auftrag mit der gleichen Auftragsnummer anzulegen (bei externer Nummervergabe) die Fehlermeldung Meldungsnr. KO144 Auftrag existiert bereits ausgegeben, da nicht zwei Aufträge mit der gleichen Nummer angelegt werden können.

Bei interner Nummernvergabe verfährt SAP vergleichbar und wählt stets die nächste freie Nummer zur Anlage eines CO Innenauftrages.

CO Innenaufträge im Berichtswesen in CO-OM, EC-PCA und auch PSM-FM

Wenn es um das Thema Berichtswesen in Bezug auf CO Innenaufträge geht möchte ich an dieser Stelle auch noch auf die Möglichkeiten der "Stammdatenerweiterung von CO-Objekten am Beispiel ergänzende Kostenstelle beim Innenauftrag" sei es durch Userexit für kundeneigene Zusatzfelder im Stammsatz von CO Objekten oder durch die Anwendung der Klassfizierung im CO Innenauftrag hinweisen.

Was die oben erwähnte Selektionsvariante KOK5 anbelangt sollte der Artikel "Geschützte Selektionsvarianten entsperren" dabei helfen auch von anderen gesperrte/geschützte Selektionsvarianten wieder bearbeiten zu können.

Im Zusammenhang mit Report Painter kann anhand der verantwortlichen Kostenstelle, wie im Artikel "CO Objekte indirekt auswerten Teil 1/2 hier: Anhand Kostenstelle im Report Writer zugeordnete CO Objekte Innenauftrag und Kostenstelle" über das Flag "Daten zur verantwortlichen Kostenstelle einlesen" (technischer Name RESP_FLAG) alle zugeordneten Innenaufträge ausgwertet werden. Sofern eine Auswertung aus den Einzelposten der Profit Center Rechnung erfolgt ist im Artikel "Erweiterung Bibliothek 8A2 Ausweis Kostenstelle und Innenauftrag bei Selektion Profit-Center in ReportWriter" dieses näher beschrieben.

Im Hochschulbereich oder öffentlichen Dienst dürfte aber auch die Auswertung von CO Innenaufträgen zum Fond WIPLAN interessant sein. Dieses ist im Artikel "CO Objekte indirekt auswerten Teil 2/2 hier: Innenauftrag zum Fond WIPLAN" erläutert. Dieses dürfte im öffentlichen Dienst bei der Nutzung der Komponente Haushaltsmanagement (Public Sector Management - Funds Management) zutreffend sein. Wobei im Bereich des Public Sector management und Haushaltsmanagement auch die Fonds einiges an Mehrwert für Berichte anbieten. Als Beispiel sei hier "Grundlagen: PSM-FM Finanzierungszweck (FMFINCODE-FINUSE) im Hochschulberichtswesen für Drittmittelstatistik" sowie die Möglichkeiten der Rechercheberichte erwähnt.
 

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Samstag, 5. Januar 2019
10:53 Uhr

Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil VIII - Abläufe und Routinen in Google Home und Amazon Echo Alexa

Eigentlich gehört dieser Artikel beinahe schon zum Thema Grundlagen bei der Steuerung der digitalen Assitent-Systeme von Google Home und Amazon Echo mit Alexa. Aber da ich hier tatsächlich das Thema als Serie behandele mag ich doch die Reihenfolge der Serie "Meine Erfahrungen mit Smarthome" hier fortsetzen.

Schon im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil III - Steuerung Smart Home mit Amazon Alexa und Google Home im Vergleich" hatte ich die Hoffnung, dass sich beide Assistenten (Google Home und Amazon Alexa) weiter entwickeln würden und es auch möglich ist eigene Anweisungen mit einzubauen.

Sicherlich ein Replikitator wie in Star Trek gehört noch immer nicht zum Portfolio aber immerhin können nun tatsächlich entsprechende Anweisungen und Bedingungen problemlos eingeführt werden, so dass wir nun tatsächlich "Computer, Earl Grey heiß" eine Anweisung geben können um einen Timer auf drei Minuten zu stellen. Dieses ist aber nur eine der Möglichkeiten, noch sinnvoller ist die Option, dass wir sowohl Alexa als auch Google Home einen Hinweis auf Lüften geben können und dadurch direkt die Temperatur heruntergeregelt wird und nach 20 Minuten automatisch eine Erinnerung ausgegeben wird die Fenster wieder zu schliessen.

Hierzu gibt es je nach Assistent unterschiedliche Wege um dieses einzustellen.

Dabei stelle ich sowohl die Vorgehensweise bei Google Home als auch bei Amazon Alexa bzw. Echo dar.  In der jeweiligen Tabelle sind auch die einzelnen Möglichkeiten die diese Systeme anbieten aufgelistet.

Die Abschnitte sind dabei:
  1. Google Home - Abläufe einstellen
  2. Amazon Alexa - Routinen
und setze dies entsprechend am Beispiel "Lüften, Thermostat einstellen und Timer um die Fenster wieder zu schliessen" um. Daneben sind hier in Form einer Tabelle auch alle Möglichkeiten der Abläufe beziehungsweise der Routinen dargestellt.



 

Google Home - Abläufe einstellen

Über die Konteneinstellungen innerhalb der Google Home App
Kontoeinstellungen - Google Home
kann im Abschnitt "Allgemeine Einstellungen" der Punkt Einstellungen aufgerufen werden. Hier findet sich unter den Register Assistant auch der Punkt Abläufe.

Unter den Punkt Abläufe können mehrere Aktionen mit nur einen Befehl ausgeführt werden.
Google Home Ablauf festlegen

Google selbst schlägt hier schon einige vorgefertigten Abläufe vor, jedoch können auch eigene Abläufe durch das blaue + angelegt werden.

Der Auslauf kann eine Bedingung (Wenn) mit einen Befehl (optional auch Uhrzeit und Tag) und Anweisungen für den Google Assistanten festgelegt werden.

Google Home Wenn Dann

Dabei ist es sowohl möglich Google Assistant-Befehle direkt einzugeben als auch aus einer Liste beliebter Aktionen auszuwählen.

Google Home Aktionen

Neben der SmartHome-Steuerung zum Einschalten oder Ausschalten von Geräten und der Thermostat Einstellungen können auch diverse andere Aktionen gewählt werden.

Im Abschnitt Tagesplanung  können die Termine für Heute ausgegeben werden oder aktiv nach einer Weckzeit gefragt werden. Ebenso kann im Abschnitt Kommunikation ein Nachricht an Google Home gesandt werden (immerhin funktioniert Okay Google ja auch unterwegs am Smartphone) oder auch die Lautstärke des Smartphone auf lautlos gestellt werden. Gerade zur Schalfenszeit ein Segen ;-).
 
Beliebte Aktionen
Abschnitt Aktion
Smarthome-Steuerung
  • Intelligente Geräte steuern
  • Thermostat einstellen
  • Ambiente steuern
    (dieses muss über eine App eines
    Drittanbieter eingerichtet werden)
Tagesplanung
  • Wetterbericht
  • Wetterbericht für morgen
  • Mein Weg zur Arbeit (Auswahl Ort)
  • Mein Weg nach Hause (Auswahl Ort)
  • Meine Termine für heute
  • Mein erster Termin morgen
  • Meine Erinnerungen für heute
  • Meine Erinnerungen für zuhause
  • Gewünschte Weckzeit abfragen
Kommunikation
  • Durchsagen, dass ich zu Hause bin
  • Durchsagen, dass ich auf dem Heimweg bin
  • Nachricht senden (SMS)
Deine Geräte
  • Medienlautstärke anpassen
  • Smartphone lautlos schalten
  • Lautlos-Modus des Smartpones ausschalten
Selbst definierte Antworten Hier kann über "Sag etwas" ein individueller Text hinterlegt werden


Daneben ist damit Google Home beziehungsweise der Google Assistant nicht nur, wie im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil VII - Smarte Navigation auf Reisen mit Bus, Bahn, Auto und zu Fuß" zur Sprachsteuerung der Navigation im Auto oder Telefonieren nützlich es können sogar von unterwegs Aktionen im Smart Home eingeleitet werden.

In oberen Beispiel wird beim Lüften das Thermostat aller Heizkörper auf 10 Grad gestellt und in 10 Minuten ein Timer gestellt zum Erinnern an Fenster schliessen. Natürlich sind auch wesentlich umfangreichere Aktionen möglich.



 

Amazon Alexa - Routinen

Auch die Routinen in Amazon Echo bzw. in der Alexa App haben sich positiv weiterentwickelt. Über das Hamburger-Menü (Einstellungen)

Alexa Einstellungen
kann der Punkt Routinen aufgerufen werden. Hier sind ebenfalls unter Empfohlen schon einige Routinen vorgeschalgen ("Alexa, Gute Nacht" oder "Alexa, Starte meinen Tag") es können aber wie im Beispiel auch eigene Routinen angelegt werden.

Beispiel an Routinen in Alexa

So kann das Beispiel Lüften in Amazon Alexa wie folgt umgesetzt werden.

Beispiel Heizung steuern und Fenster offen

Besonders nützlich ist dabei die Aktion "Warten" durch die ein Zeitabstand zwischen den einzelnen Aktionen eingetragen werden kann. Aber auch die übrigen verfügbaren Aktionen wie in folgender Abbildung können nützlich sein.

Alexa Aktionen

Aus folgender Tabelle können die einzelnen Aktionsgruppen abgelesen werden:
 
Aktionen Amazon Alexa
Aktion Funktion
Alexa sagt
  • Benutzerdefiniert (eigener Text)
  • Erzähle mir eine Geschichte
  • Erzähl mir einen Witz
  • Guten Morgen
  • Singe einen Song
  • Sätze / Auswahl vordefinierter Antworten
Geräteeinstellungen
  • Audio anhalten
  • Lautstärke
Kalender
  • Kalender für heute
  • Kalender für morgen
  • Nächstes Ereignis
Musik Abspielen eines Song von einer Liste unterstützter Anbieter (Amazon Music, Meine Bibliothek und TuneIn)
Nachrichten die Nachrichten aus der täglichen Zusammenfassung
Nachrichten Benachrichtigung an die Alexa App
Smart Home
  • Geräte steuern
  • Gruppe steuern
  • Szene steuern
Hier ist besonders der Hinweis am Ende der Tabelle zu beachten
Verkehr die aktuelle Verkehrslage wird vorgelesen
Warten Hier kann eine Dauer von Stunden und Minuten eingetragen werden
Wetter der aktuelle Wetterbericht


Bei der Smart Home Steuerung können auch Gruppen von Geräten gesteuert werden (bspw. alle Lichter), jedoch ist die Temperatursteuerung nur für jedes Thermostat einzeln möglich.

Computer, Earl Grey heiß

Da Alexa bzw. Amazon Echo neben Alexa auch auf Computer hört ist vielleicht für den ein oder anderen Star Trek Fan (TNG) auch folgende Routine interessant:

Computer, Earl Grey

Zumindest ein klein wenig kann man sich hier wie Captain Picard fühlen. Auch wenn ich persönlich ja eher Fan von der Kaffeevorliebe von Captian Janeway vom Raumschiff Voyager bin.

Fazit

Amazon Alexa ist durch die Vorgaben der Aktionen sicherlich ein wenig eingeschränkt in der Kombination aber gerade durch das Warten bietet es einen enormen Vorteil gegenüber den beliebten Aktionen von Google Home. Auf der anderen Seite ist die freie Vergabe von Anweisungen an den Google Assistenten sicherlich ebenfalls ein praktischer Punkt, so dass hier die eigenen Bedürfnisse berücksichtigt werden müssen. Theoretisch könnte ich nun tatsächlich Alexa an Google Home Anweisungen weiter geben lassen und umgekehrt, was aber praktisch eher eine Spielerei ist.

Zusammenfassend verfolgt in meinen Augen Google Home eher einen technischen Ansatz der Möglichkeiten während Amazon Echo eher die verfügbaren Dienste, Dienstleistungen und eigene Angebote im Blick hat.

Mit beiden Varianten ist das Smart Home tatsächlich flexibler steuerbar und nähert sich erheblich der Richtung wie wir es uns auch anfangs vorgestellt haben. So sit es auch nicht weiter verwunderlich, dass der Gerätepark etwas gewachsen ist und hier tatsächlich sinnvollen Einsatz gefunden hat. Positiv überrascht bin ich bei beiden Systemen von der Smart Home Gerätesteuerung. Insbesondere die Thermostateinstellung funktioniert perfekt aber auch das Ein oder Ausschalten von Geräten sowie die Helligkeitseinstellungen von Lampen überzeugen dabei.

Gerade da durch beide Systeme auch mehrere Aktionen nacheinander durchgeführt werden können eröffnet dieses eine Menge an weiterer Möglichkeiten. Ich bin gespannt welche Möglichkeiten hier noch ergänzt werden und würde mich sowohl über eine Integration mit Hangout/Skype oder Telefonie freuen. Gerade von AVM beziehungsweise der Fritz!Box würde ich mich über einen entsprechenden Skill oder Integration freuen.

Was mir jedoch bei der Umsetzung durch Amazon und Google tatsächlich fehlt ist ein Bearbeiten der Routinen und Abläufe ausserhalb der App zum Beispiel über eine Webanwendung, dieses ist gerade bei umfangreicheren Texten sicherlich sinnvoll und würde die Pflege und Anpassung ein wenig erleichtern. Aber dieses sind vermutlich auch so Dinge, wie der Umgang mit Listen zum Beispiel als Einkaufsliste, die ich auch im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil IV - Termine, Einkaufslisten, Timer und andere Erinnerungen mit Amazon Alexa und Google Home im Vergleich" geschildert habe und wo die technische Umsetzung noch nicht vollends meiner persönlichen Vorstellung eines sinnvollen Workflows entspricht.

Unabhänig davon sehe ich relativ gespannt in die Zukunft und bin über die Weiterentwicklung gespannt. Gerade da an dieser Stelle auch schon nachgebessert worden ist kann ich mir durchaus vorstellen, dass auch in Zukunft weitere Dienste und Anwendungen sich verbessern werden.

 
Hinweis: Smart Home im Alltag

Im Laufe der Zeit wird auch das Leben mit Technik immer intelligenter. Entsprechend habe ich auf der Seite "Smart Home" unsere Erfahrungen mit Amazon Echo (Alexa) und Google Home sowie vernetzte Dienste zusammengestellt.




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Montag, 31. Dezember 2018
15:42 Uhr

Ein glückliches 🍀 neues Jahr ✨ und alles Gute 🎊 beim Jahreswechsel 🎆 und Vorsätze🎈 für 2019

Alles Gute - Happy new year

Nun ist das Jahr 2018 schon vorbei und der Jahresrückblick 2018 ebenso wie 2017, 2016 und 2015 geschrieben und neue Projekte werfen schon ihren Schatten oder Herausforderungen vorraus.

Für mich bedeutet dieses noch etwas mit S/4HANA zu arbeitem an Texten zu schreiben und dennoch auch noch etwas Ruhe und Kraft tanken zu können.

Hier wird seitens einiger Kolleginnen und Kollegen schon aktiv an der Zukunft gearbeitet während andere noch ins neue Jahr hinein spazieren.

Neujahrsvorsätze / Arbeiten zum Jahreswechsel

Natürlich wiederholen sich auch im neuen Jahr diverse Aufgaben und Herausforderungen.
Egal ob nun die "Steuererklärung für das laufende Geschäftsjahr sowie Finanzen, Nebentätigkeit, Selbstständigkeit und VG Wort Vergütung" oder auch die Verlängerung von Softwarelizensen wie "Microsoft Office 365 als Jahreslizenz oder aktuelle Microsoft Office Version als Dauerlizenz". Gerade bei Office 365 gibt es auch immer einmal wieder eine aktuelle Version als Amazon Blitzangebot oder in den Cyberwochen rund um Ostern oder Weihnachten. Da auch mehrere Lizenzen aktiviert werden können und sich die Laufzeit des Abo entsprechend verlängert kann dieses tatsächlich interessant sein.

Gleiches gilt natürlich auch für die aktuelle Steuersoftware ;-) Daher habe ich in beiden Artikeln auch die verschiedenen Versionen mit verlinkt. Ebenso bietet es sich natürlich auch immer an zum Jahresende einmal die eigenen Seite oder Profile zu überprüfen.

Im Artikel "Strukturierte Daten auf Website oder Semantisches Web (schema.org)" bin ich schon einmal auf das Thema strukturierte Daten im Netz eingegangen.

Schema.org PERSON Andreas Unkelbach

Neben Produkten und Ereignissen lässt sich dieses auch auf Personen anwenden und so nutzte ich die Gelegenheit und habe auch meinen Lebenslauf aktualisiert. Hier sind dann tatsächlich auch einige Erfahrungen und Veränderungen aus 2018 eingeflossen :-)

So war dieses Jahr nicht nur durch eigene Fortbildung geprägt sondern auch durch die Möglichkeiten hier in Vorträgen und Seminaren mein gesammeltes Wissen auch ausserhalb von Blogbeiträgen hier auf der Seite weiter geben zu können. Gerade für 2018 stand das Thema Datenschutz (siehe EU-DSGVO)  im Mittelpunkt und dürfte auch in der Zukunft immer wieder ein Thema sein.

Immerhin bietet auch dieses Jahr wieder Gelegenheit sich im Bereich "SAP Know How" fortbilden zu können. Aber erst einmal wünsche ich ein gutes neues Jahr.

Gespannt bin ich auf jeden Fall auf die zu meldenden VG Wort Zählpixel besonders durch die Rückmeldung "VG Wort Nicht gemeldete URLs deaktiviert - Mindestzugriff nicht mehr gegeben durch Referrer Links auf Zählpixel" wie diese gezählt werden und was dabei heraus kommt. Für das kommende Jahr ist die Tabelle der Zählmarken wie im Artikel "CSV der VG Wort Zählmarken für den Bereich Texte im Internet (METIS) in Tabelle mit öffentlichen und privaten Identifikationscode der Zählmarken umwandeln" beschrieben gut gefüllt aber vermutlich wird es noch genügend Artikeln geben um hier eine Aktualisierung vorzunehmen.

Guten Rutsch🍾 und ein glückliches 🍀 neues Jahr 🥂 🎈

Aber neben allen wichtigen Aufgaben die so für das kommende Jahr anstehen möchte ich doch einen Moment inne halten auf das Jahr zurück und das kommende neugierig blickend die Gelegenheit nutzen und auch hier meine Wünsche für das kommende Jahr an alle Leserinnen und Leser dieses Blog zu richten.
 
Guten Rutsch ins neue Jahr 2019

So bleibt es mir nun auch hier den letzten Eintrag für dieses Jahr zu schreiben und zum Jahresausklang allen ein glückliches 🍀 neues Jahr 2019 ✨ Prosit 🍾Neujahr 🥂 und einen guten Rutsch zu wünschen.

Alles Gute und auch im neuen Jahr viele zündende Ideen, gelebten und erlebten Austausch und viel Freude am kommenden Jahr.



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Mittwoch, 19. Dezember 2018
15:27 Uhr

Ich wünsche eine schöne Adventszeit ⛄️, frohe Weihnachten ✨ und ein glückliches neues Jahr 🍀.

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2019

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Freunde und Bekannte,
sowie Besuchende dieser Seite,

ich wünsche allen eine ruhige Adventszeit in den letzten Tagen vor Weihnachten und eine frohe Weihnachten sowie alles Gute für das herannahende Jahr 2019.

Hier im Blog wird es, wie schon im "Jahresrückblick 2018" angedeutet, zwischen den Jahren ein wenig ruhiger werden.

Ich freue mich schon auf Begegnungen und Austausch im neuen Jahr und hoffe, dass die anstehenden Tage trotz aller Vorbereitungen und herannahenden Jahresabschluss auch Momente der Ruhe und des Friedens inne haben.

Mit vorweihnachtlichen Grüßen
Andreas Unkelbach

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* XING Premiummonat für Neumitglieder

Nachtrag Blogartikel für den FamilyAdminDay

Wie jedes Jahr macht auch dieses Jahr die Zusammenfassung "Und es geschah also, dass zu jener Zeit des Jahres alle Söhne und Töchter an die Stätten ihrer Geburt zurückkehrten, damit sie die IT-Probleme ihrer Familie richteten." von Weihnachten ihre Runde. Dass dieses aber auch immer eine Gegenseitigkeit ausmacht ist schön auf "#FamilyAdminDay - der Tag der fleißigen Technik-Bescherungshelfer" zu lesen. :-).

Da wohl auch smarte Technologie oder Smart Home zu Weihnachten immer wieder eingerichtet wird mag ich hier ebenfalls auf Artikel dazu verweisen. Zumindest merke ich, dass zu Weihnachten diese Seiten doch das ein oder andere Mal aufgerufen werden und so sind diese etwas schneller zu finden ;-).


Eine gute Vorbereitung, nicht nur für den Gerätepark in der Familie, ist aber auch das Projekt "c't-Notfall-Windows 2019". Zumindest wenn damit zu rechnen ist, dass ein Windows-PC streikt ist dieses ein spannendes Projekt und vielleicht findet sich zwischen den Jahren ja Zeit dafür :-).

Interessant ist, dass tatsächlich um die Weihnachtszeit das Themengebiet rund um SAP, Hochschul- Controlling und Berichtswesen etwas weniger präsent ist.

So mag ich hier auch nicht weiter auf dieses Thema eingehen und weiterhin einige schöne ruhige Weihnachtsfeiertage wünschen.

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Samstag, 15. Dezember 2018
11:45 Uhr

Softwareupdate dynamische Lesezeichen in Firefox und Umstieg neue PHP Version 7

Während sich mein Jahresrückblick 2018 mit zurückliegenden Themen in der Hauptsache beschäftigte kann sich mindestens einmal im Jahr mit neuer Technik auseinander gesetzt werden. Dabei ist es egal ob es sich bei der neuen Technik um die Erweiterung des Geräteparkes (zum Beispiel im Bereich SmartHome) handelt oder um neue Softwareumgebungen (egal ob nun eine neue Version der Software zur Abgabe der Steuererklärung oder Sammeln von Informationen rund um S/4 HANA wie dieses Jahr am FICO Forum 2018) handelt es ist immer ein klein wenig Aufwand mit einer Umstellung verbunden.

Neben SAP und Excel sind bei mir auch Webanwendungen (so auch diese Internetseite) eine wichtiges Tool das ich gerne nutze und auch im Browser möchte ich nicht auf bestimmte Komfortfunktionen verzichten.

Daher gibt es so kurz vor Weihnachten und Jahreswechsel noch einen aktuelleren Artikel in der doch eher etwas weniger oft befüllten Rubrik Tools (zugegeben Windows Artikel gibt es doch noch etwas weniger).

Zum Ende des Jahres hatte ich mich daher mit zwei Themen auseinander gesetzt:
  1. Eine Änderung im Mozilla Firefox (keine dynamische Lesezeichen ab Firefox 64.0).
  2. Eine Anfrage zur Umstellung eines Webprojektes von PHP 7.0 auf eine aktuelle PHP Version und was hier beim Webhostinganbieter zu beachten ist.
Entsprechend mag ich auf beide Themen kurz eingehen.
 

Dynamische Lesezeichen ab Firefox 64.0

Gerade in oftmals genutzten Softwareumgebungen wird auch immer etwas Umstellungsaufwand erforderlich. So hat Firefox mit der Version 64.0 die sogenannten interaktive Lesezeichen deaktiviert. Innerhalb dieser dynamischen Lesezeichen wurden RSS Feeds (zum Beispiel der tagesschau) als Lesezeichen eingebunden und es konnten immer die aktuellen Überschriften als Lesezeichen innerhalb dieses Feed eingebunden.

Die bisherigen dynamischen Lesezeichen wurden in normale Lesezeichen umgewandelt, die nun nur auf die Originalseite des Feeds verweisen. Glücklicherweise gibt es hier aber ein angenehmes Addon, dass hier eine gute Alternative anbietet.

Hier nutze ich nun das Addon LiveMarks von Tim Nguyen und Tom Schuster. Es ermöglicht in einen fest definierten Ordner wieder RSS Feeds als dynamische Lesezeichen hinzuzufügen. In den Einstellungen wird dabei ein Ordner oder Symbolleiste für die Lesezeichen  als Default folder definiert und dieser Ordner wird auch, so eingerichtet, erfolgreich über das Firefox Konto synchronisiert.

Firefox Addon Livemark Einstellungen

Hier liegt aber auch der Nachteil dieses Addon. Es wird für jedes abonierte Livebookmark ein eigener Ordner angelegt und das Addon aktualisiert die Lesezeichen durch den hinterlegten RSS Feed. Eine Synchronisation findet nicht statt, so dass entweder je Firefoxinstanz ein eigenes Bookmarksamelordner angelegt werden muss, oder alternativ zweimal ein Feed aboniert werden.

Dieses habe ich jedoch noch nicht versucht und vermute, dass die Option mit L1 bis LN je Instanz ein Weg wäre. Auf GITHUB ist schon eine entsprechende Diskussion bzgl. dieses Featuere am Laufen.

Über die Schaltfläche New Livemark können auch neue Bookmarks hinzugefüg werden. Wobei beim Aufrufen eines RSS Feeds dieser auch direkt angeboten wird zu speichern. Um Texte zu lesen nutze ich zwar noch immer meinen Feedreader aber gerade für aktuelle Nachrichten empfinde ich dieses Addon dann wirklich als praktisch.

Meinen bevorzugten Feedreader habe ich im Artikel "Infotainment oder Nachrichtenapps für Android" vorgestellt. Hier merke ich auch gerade, dass ich noch einige Artike beziehungsweise ganze Ausgaben meiner Lieblingscomputerzeitschrift ungelesen liegen habe.
 

Webhosting und PHP Versionen

Das letzte Mal, dass ich mich intensiver mit PHP beschäftigt habe war tatsächlich im Rahmen "Webhosterwechsel und Umstellung von http:// auf https:// (SSL Verschlüsselung) und VG Wort Zählmarken". Damals stand ein Wechsel der PHP Version 5.5 vom vorherigen Hoster zu PHP 7.0 an. Die PHP Versionsnummer 6.0 wurde übersprungen und seitens PHP direkt zur Version 7 gewechselt. Somit war die Nachfolge von PHP 5 offiziell PHP 7.

Einige Webprojekte, so auch die von mir betreuten Seiten und natürlich meine eigene, laufen auf PHP in Kombination mit einer Datenbank.

PHP ist eine Skriptsprache die gerade im Web sehr verbreitet ist und zur Entwicklung von dynamischen Webseiten und Webanwendungen eingesetzt wird. Dieses bedeutet, dass PHP Code am Server ausgeführt wird und als Ergebnis den Code in HTML Code umwandelt.

Zum Einstieg in das Thema PHP und MySQL oder auch HTML verweise ich gerne auf:

www.schattenbaum.net/php/

oder unsere gemeinsame Seite

www.htmling.net

Sowie natürlich auf das Buch "PHP für dich"  und die Buchempfehlungen auf schattenbaum.net :-)

 

Hintrgrund: Aktuelle PHP Version

Die derzeit noch aktuelle PHP 7 Reihe hat intern ebenfalls eine Nummerierung, so dass die PHP Version 7.0 am 3. Dezember 2017 eingestellt ist und nur noch bis zum 3. Dezember Sicherheitsupdates eingestellt werden. Seit Anfang Dezember 2016 ist PHP 7.1 veröffentlicht sowie seit dem 30. November 2017 PHP 7.2. Letztere bietet mein Webhoster ebenfalls an wobei ich bei vorherigen Webhostern auch die Erfahrung gemacht habe, dass längst nicht immer die aktuellste Version angeboten wird. Der Webhoster Strato bietet dabei die seit 13. Dezember verfügbare PHP 7.3 an empfiehlt aber ebenfalls den Einsatz der Version 7.2 welche auch derzeit von den meisten Skripten unterstützt wird.

Lebenszyklus der PHP Versionen

PHP.net bietet eine Übersicht über den Lebenszyklus der einzelnen PHP Versionen auf "Supported Versions" an und gerade für Entwickler auch entsprechende Migrationshinweise von der vorherigen zu aktuellen PHP Versionen  (zum Beispiel "Migration von PHP 7.0.x nach PHP 7.1.x".

Im ToRead Stapel liegen auch noch einige Ausgaben  "c't – Magazin für Computertechnik" die unter anderen das Thema "Update freigegeben: Was neu ist in PHP 7.3 " behandelt.

Hier muss ich auch wirklich sagen, dass ich im Laufe der Zeit immer wieder froh bin hier ein Abo abgeschlossen zu haben eben weil die Zeitschrift auch auf Themen hinweist mit denen man sich, bei tiefer gehenden Interesse auch intensiver beschäftigen kann. Hier schätze ich dann ebenfalls die redaktionellen Artikel selbst wenn im Zeiten des Web 2.0 oder so natürlich Wissen auch wie im Artikel "Praktische Nutzung von social media Diensten für meinen Arbeitsalltag" oder auch in Form von Weiterbildungsplattformen erlangt werden kann.
 

PHP Extended Support

Der Nachteil an einer neuen Version ist immer, dass sich hier auch für manche Codeanweisung das Verhalten ändert und daher bei einer Umstellung immer auch zu prüfen ist, ob bestehende Skripte weiterhin laufen.  Dennoch wurde auch bei meinen Hoster, auch aus Sicherheitsgründen die Vorgängerversion PHP 5.6 als veraltet und bald auch deaktiviert im Webhosting gesetzt. Allerdings kann ich weiterhin alle PHP 7 Versionen nutzen.

Der Webhoster STRATO bietet als PHP Extended Support (siehe "Was ist der STRATO PHP Extended Support?") an als Sonderleistung die veraltete PHP 7.0 weiterhin Februar 2019 für 5,33 Euro je Monat laufen zu lassen.

Aber nicht nur um Zusatzkosten zu vermeiden sondern auch aus Gründen der Sicherheit ist  ist es tatsächlich empfehlenswert auf eine aktuelle PHP Version umzustellen, so dass die Seiten am Server ausgeführt werden können. Dankenswerterweise ist das Umstellen mittlerweile direkt in der Verwaltung der meisten Webhostinganbietende möglich und es kann auch wieder auf die ältere Version zurück gestellt werden.

Umstellung auf aktuelle PHP Version am Beispiel all-inkl und STRATO und Hosteurope


Umstellung PHP Version bei ALL-INKL Webhosting
Die Umstellung bei meinen Webhoster funktioniert dabei relativ problemlos in der technischen Verwaltung (KAS) von all-inkl unter den Punkt Domain wo ich je Domain die PHP Version umstellen kann.

All-inkl.com PHP Version umstellen

Im Ergebnis sind dann tatsächlich meine eigenen Domains schnell umgestellt worden:
Mittlerweile wird hier (Stand Januar 2019) auch die PHP Version 7.3 angeboten.


Umstellung Domains

Eine vergleichbare Umstellung ist auch bei anderen Webhostinganbietern möglich. Als Beispiel verweise ich hier gerne auf Strato.

Bei Strato findet sich die Umstellung in der Paketverwaltung unter den Punkt Datenbank und Webspace im Abschnitt PHP Version einstellen. Hier kann ebenfalls zwischen den einzelnen PHP Versionen wechseln.

Umstellung PHP Version bei Strato Webhosting
Die Vorgehensweise hier ist aber auch ausführlich unter "So ändern Sie Ihre PHP Einstellungen in Ihrem Hosting-Paket" von Strato beschrieben.

Sofern noch die PHP Version 7.0 eingesetzt wird hat Strato darüber informiert, dass diese ab kommendes Jahr in den extended Support geht und empfiehlt den Wechsel auf PHP 7.2 bietet aber auch schon 7.3 an.

In der Mail findet sich auch ein direkter Link auf die PHP Einstellungen.

Umstellung PHP Version bei Hosteurope Webhosting
Für Hosteurope ist unter "Wie kann ich die PHP Version wechseln?" eine Anleitung zu finden.

Bei meinen eigenen Projekten sind mir folgende Änderungen von PHP 7.0 auf eine aktuelle PHP Version aufgefallen.

Anpassung des PHP Code bei einigen Projekten


Ein altes Projekt hatte noch in der Fußnote die Anweisung:

<? echo date("Y"); ?>

als Copyright Hinweis. Allerdings werden solche Werte nun eher über eine Variable ausgegeben, so dass hier die korrekte Anweisung

<?php  $timestamp = time();  $currentyear = date("Y",$timestamp); echo $currentyear; ?>

lautet.


Ebenso verlangt die Funktion mysqli_free_result nun auch als Parameter die zu leerende Variable. Teilweise werden solche Syntaxfehler auch mit der Fehlermeldung des Typ E_DEPRECATED quitiert.
 

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ALL-INKL.COM - Webhosting Server Hosting Domain Provider

Für meine eigenen Seiten hätte ich mir den Umstieg als wesentlich schwieriger vorgestellt, aber durch den Serverumzug und dadurch, dass diese Seite bzw. das dahinterliegende CMS / Blog eine Eigenentwicklung meiner Frau ist bin ich sehr froh, dass hier alles auch auf der aktuellsten PHP Version problemlos läuft. Wegen der externen Werbprojekte bin ich gespannt, ob diese ebenfalls problemlos funktionieren. Ansonsten bin ich immer noch froh darüber damals von meinen bisherigen Webhoster gewechselt zu sein (wo mir auch keine andere Wahl geblieben ist dank Geschäftsaufgabe) und so nicht nur in Hinblick auf der EU-DSGVO oder SSL Verschlüsselung hier doch einige hilfreiche Einstellungen vorhanden sind.

Von daher ist hier tatsächlich weniger zu beachten als damals im Artikel "Was ist zu beachten beim Serverumzug?" :-)

Sollte ein Interesse an PHP bestehen kann ich hier übrigens weiterhin als Einstieg das Buch "PHP für dich" aber auch die Internetseite www.schattenbaum.net/php/ empfehlen.

Fazit

Selbst wenn es manchmal durch eine neue Version Veränderungen (wie hier bei Firefox) eingeführt werden die nicht auf Anhieb begestern beziehungsweise Aufwand zumindest in Form einer Kontrolle ob noch alles funktioniert verursachen ist doch aus Sicherheitsgründen und gegebenenfalls auch durch Performanceverbesserungen  empfehlenswert sich hin und wieder um ein Update zu kümmern. Damit ist auch der Webserver beziehungsweise das Webhosting nicht sehr unterschiedlich zum Betriebssystem am eigenen Rechner.

Ebenso verhält es sich natürlich auch bei genutzten Softwarepaketen. Positiv ist dabei, dass die meisten Softwarepakete (wie das Wikisystem Dokuwiki) ebenfalls im System beziehungsweise in der Administrationsoberfläche selbst ein Update anbieten (siehe Upgrade auf dokuwiki).

Insgesamt ist also auch das Betreiben einer eigenen Internetseite immer noch ein Thema das mit der eigenen Weiterbildung und Begeisterung für Technik verbunden sein kann.

Immerhin glaube ich, dass auch die kommenden Jahre weiterhin Blogs nicht von der Bildfläche verschwinden werden und ich würde hier auch nicht in die leicht kritische Ausführung zum "Kommentar: RSS ist tot und das ist eine Schande" von Fabian A. Scherschel zustimmen sondern glaube, dass dieses Medium auch weiterhin eine Zukunft hat und hoffe weiterhin, dass nicht alle Internetseiten und Blogs hin zu social media Anbietern wechseln werden.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Mittwoch, 5. Dezember 2018
06:17 Uhr

Jahresrückblick 2018 - von Datenschutz (EU-DSGVO) über METIS der VG Wort bis zur (SAP) Weiterbildung

Advent ist nicht nur die Zeit des Wartens sondern für mich auch immer eine Gelegenheit einen Blick auf das zurückliegende Jahr zu werfen. Hier im Blog ist das die vergangenen Jahre (2017, 2016 und 2015) durch einen Jahresrückblick erfolgt und ich konnte gleichzeitig die Gelegenheit nutzen um ein Danke an alle Besuchende, Kontaktaufnahmen und ausgetauschte Erfahrungen auch über das Blog und die Internetseite hinaus zu machen.

Gerade 2018 ist das Jahr gefühlt sehr schnell vergangen und es hat einige Besonderheiten gegeben die natürlich auch hier im Blog in Form des ein oder anderen Artikel Einfluss genommen haben.

Beim Blick ins Archiv sind mir tatsächlich einige Artikel besonders aufgegangen die für mich stellvertretend für ein ereignisreiches, abwechslungsreiches, forderndes aber auch spannendes Jahr stehen.

Entwicklungen rund um Blog und Internetseite

Viele Ereignisse haben auch ihren Weg hier ins Blog gefunden und so kann ich im Rahmen eines Rückblicks auch immer auf aktuelle Artikel verweisen :-).

25. Mai 2018 oder Datenschutz wird sexy

Wenn ich ein Thema oder Wort für 2018 wählen sollte dann wäre es wohl die EU-DSGVO. Seit 2007/2008 versucht der "Europäischer Datenschutztag oder Privacy Data Day" das Thema Datenschutz mehr in das Bewustsein der Menschen zu bringen. Was jedoch der der  Europäische Datenschutzkonvention  (formal korrekt:  „Übereinkommen zum Schutz des Menschen bei der automatischen Verarbeitung personenbezogener Daten (Konvention Nr. 108)“ nicht gelang dürfte im Mai 2018 der EU-DSGVO gelungen sein. Im Artikel "EU DSGVO - Info- bzw. Link-Sammlung mit Schwerpunkt auf die Umsetzung bei Blogs oder der eigenen Website (hier: Autorenwebsite, Blogger, KMU)" sind einige unterschiedliche Artikel verlinkt und ich ergänze diese immer noch um neue Fundstellen. Auch hier kann dieses von der rechtlichen, technischen bis hin zur kirchenrechtlichen Seite betrachtet werden.

Neben Datenschutz kam aber auch das Thema Datensicherheit hier im Blog nicht zu kurz und so fanden Artikel wie "Zweistufige Anmeldung oder Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) bei Onlinediensten (Datensicherheit und Datenschutz)" oder auch "Ein datenschutzfreundlicher Messenger am Smartphone - Threema" ins Blog.

Durch die Diskussionen rund um Datenschutz ist auch hier im Blog, wie im Artikel "Blogartikel per Link im »social web« datenschutzfreundlich teilen" beschrieben das Teilen der Links in socialmedia umgestellt worden, was ganz nebenbei auch noch eine positive Auswirkung auf die Ladezeit meines Blog hatte.

Smarte Technologie im Alltag

Technische Entwicklungen sind etwas, dass auch in unseren Leben einen festen Bestand hat. So sind auch zum Thema "Smart Home Systeme im Alltag" zwei aktuelle Artikel hinzugekommen. Die Zukunft des Onlinebanking per Sprache und digitaler Assistenzsysteme ist im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil VI - Onlinebanking mit Google Home und Sparkasse" geschildert worden und die Verwendung des Smartphone als Navigationsgerät ist ebenfalls im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil VII - Smarte Navigation auf Reisen mit Bus, Bahn, Auto und zu Fuß" gelandet.
 

Interview und Blogparade

Im Artikel "Von der Bewerbungshomepage hin zum Wissenspool mein Beitrag zur Blog- und Webparade für Personenmarken #personalbrandmix" nahm ich an einer Blogparade von Dr. Kerstin Hoffmann (Autorin des Buch "Prinzip Kostenlos") teil und machte mir selbst Gedanken rund um die Rolle dieses Blogs und mich selbst als Personenmarke. Hier machte ich mir nicht nur Gedanken darum, welche Rolle die einzelnen Onlineprofile spielen sondern auch welche Auswirkungen ein Blog auf die eigene Webputation haben kann. Es war recht spannend sich einmal dessen bewust zu machen und darüber nachzudenken, was hier einfach organisch gewachsen ist und welche Entwicklungen auch durch mich gesteuert worden sind.

Etwas Zeit später kam es dann zum Interview auf thinkdoforward.de:

Twitter Hinweis auf Interview

Die Hintergründe und das Interview selbst sind im Artikel "Hintergrund zum Interview auf thinkdoforward und Studium an der heutigen Technischen Hochschule Mittelhessen (THM)" zu finden.

Viele der hier erwähnten Punkte dürften zeitlos auch für eine Menge anderer Blogs und Internetseiten gelten.
 

VG Wort Zählpixel für Onlinetexte

Viele Bloggende nehmen an der Ausschüttung der VG Wort für Onlinetexte teil (siehe meine Sonderseite zur VG Wort) hier bin ich ebenfalls immer wieder dabei die Zählmarken selbst in meine Artikel einzubinden und habe dieses Jahr einmal beschrieben, wie ich hier mit Excel die öffentlichen und privaten Identifikationscode aus den heruntergeladen Zählmarken auslese (siehe Artikel "CSV der VG Wort Zählmarken für den Bereich Texte im Internet (METIS) in Tabelle mit öffentlichen und privaten Identifikationscode der Zählmarken umwandeln"). In der Mitte des Jahres kam dann wieder der Meldeschluss für Onlinetexte bei der VG Wort und hier bemerkte ich dann eine negative Auswirkung des Metatag REFERRER bei der internen Zählung der VG Wort Zählpixel. Hier muss ich dann tatsächlich ein Lob an die Betreuung der VG Wort aussprechen die gemeinsam mit mir auf die Fehlersuche gegangen ist und wir gemeinsam wie im Artikel "VG Wort Nicht gemeldete URLs deaktiviert - Mindestzugriff nicht mehr gegeben durch Referrer Links auf Zählpixel" die Ursache und Lösung für dieses Problem gefunden hatten. Hier bin ich sehr gespannt, wie sich dieses auf die Meldungen in 2019 für das Berichtsjahr 2018 auswirken wird.

 

Zukünftige SAP Projekte

Neben der Vergangenheit bieten aber auch zwei Artikel einen Blick in die Zukunft und lassen mir hier noch ausreichend Aufgaben offen. Der Artikel "Massenstammdatenpflege mit LSMW oder SECATT dank Transaktionsaufzeichnung - Handbuch erweiterte computergestützte Test-Tool (eCATT) und LSMW" ist das Nebenprodukt eines neuen Buchprojektes auf dass ich für 2019 hin arbeite und schon sehr gespannt bin. Hier habe ich zur Zeit auch erstmals die Gelegenheit mich intensiver an einen S/4HANA System versuchen zu können.

Aber auch im Haushaltsmanagement / Public Sector Management im Hochschulbereich kommen neue Herausforderungen auf uns zu, so dass ich wohl dieses Jahr noch den Artikel "Negatives Budget in Public Sector Management Haushaltsmanagement buchen (klassische Budgetierung und BCS)" hautnah und praktisch umsetzen werde.

Schulung Berichtswesen mit SAP Controlling - Hochschulcontrolling und Hochschulberichtswesen

Während ich letztes Jahr noch einen einstündigen "Auffrischungsworkshops SAP Query im Hochschulcontrolling und Hochschulberichtswesen" für Kolleginnen und Kollegen der hessischen Hochschulen im Rahmen einer Arbeitsgruppe angeboten habe konnte ich in 2018 einen solchen auch für das Thema Report Painter anbieten.

Aufgaben zum Tagesseminar SAP Query in ERP

Da mir das Thema Berichtswesen mit SAP insbesondere im Controlling sehr wichtig ist (siehe auch mein Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling«  hatte ich dieses Jahr ein Tagesseminar zum Thema »SAP Query in SAP ERP« als Tagessminar mit einen Schwerpunkt auf Auswertung von Stamm- und Bewegungsdaten aus den Modulen des Rechnungswesen (CO, FI, PSM-FM) angeboten.

Die Rückmeldung zu dieser Veranstaltung waren tatsächlich positiv und ich freue mich darüber neben Blogartikeln und Büchern nun auch eine Schulung mit besonderen Schwerpunkt auf das Thema Hochschulberichtswesen und Hochschulcontrolling anbieten zu können.

 

Abseits von Hochschulcontrolling, Berichtswesen, SAP und Excel

Sicherlich sind die meisten Artikel hier im Blog von beruflichen Themenfeldern beeinflusst, aber hin und wieder gibt es auch Artikel die mehr privates Interesse betreffen. So habe ich mich über eine Menge an Geburtstagswünschen erfreut (siehe "Danke für die unterschiedlichen bunten Geburtstagswünsche von Nah und Fern sowohl digital als auch analog") aber auch gerne an den Jahrestag unseres Symposium Gießen local-global erinnert (siehe "1st Anniversary of Gießen local-global Symposium im Dekanat Gießen - Knowledge Sharing"). Gerade im Ehrenamt passieren oftmals wirklich gute Dinge und Menschen zeigen hier Engagement dass auch anderen zu Gute kommt. Egal wie unterschiedlich hier Interessen verteilt sind mir persönlich ist es wichtig, dass hier Talente genutzt werden können und auch Kirche ein unterschiedliches Gesicht haben kann. Solche aber auch Alltagsdinge motivieren mich oftmals sich hier zu engagieren auch wenn dieses vielleicht nicht direkten Nutzen für einen selbst haben mag.

So ganz lässt mich meine Begeisterung für SAP aber auch im Privaten nicht los und daher habe ich erstmalig eine Weiterbildungsmöglichkeit der SAP SE in Form eines Webinars mit anschliessender Prüfung und Zertifikatvergabe genutzt. Meine Erfharungen dazu habe ich im Artikel "Weiterbildung im SAP Umfeld durch Selbststudium mit MOOC openSAP" festgehalten.

FICO Forum Infotage 2018

Neben der Möglichkeit der Onlineweiterbildung (siehe auch unser Angebot zum Thema SAP Know How)  bin ich auch dieses Jahr wieder in Köln gewesen. Unter "SAP Weiterbildung konkret und praxisnah - Meine Planung für die FICO Forum Infotage 2018 in Köln vom 19. bis 20. November 2018 u.a. von Espresso Tutorials und Convista Consulting" habe ich schon einmal einen Überblick über die einzelnen Themen geschrieben bin mir aber sicher, dass hier im Januar noch eine ausführlichere Beschreibung im Blog kommen wird.

Neben der geistigen Freuden an neuen Wissen ist auch die Kultur und Genuss ein Thema dass ich dieses Jahr wieder ein klein wenig ausgebaut habe. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass die Verkostung von Weinen auch hier im Blog im Artikel "Weine verkosten und Weinwissen rund um das Degustieren von Wein aber auch andere Apps zum Thema Wein" gefunden hat.

 

Aktuelles aus der Arbeit

Natürlich sind auch Arbeitsthemen nicht zu kurz hier im Blog gekommen und so durften auch dieses Jahr wieder einige Artikel online gestellt werden.
 

SAP Query

Der Austausch im Hochschulbereich innerhalb Hessen ist ohnehin sehr gut und so sind auch einige spannende Fragestellungen die mich im Laufe des Jahres erreicht haben ins Blog gelandet. Die Anfrage eines Kollegen zur Behandlung von Datumswerten innerhalb der Klassifizierung hatte auch eine Diskussion hier im Blog angeregt und der Artikel "ABAP Anweisung WRITE zum Umwandeln von Variablen und Werten wie FLOAT (Gleitpunktzahl, Fließkommazahl)" hat mir besonders viel Freude gemacht auch weil hier Rückmeldungen aus Kommentaren eingeflossen sind.

Daneben habe ich aber auch das Thema kundeneigene Transaktionen erneut aufgegriffen und im Artikel "SAP Query als kundeneigene Transaktion mit Berechtigungen für Tabellenberechtigungsgruppe, Tabellen und Reporttransaktion vergeben" nicht nur das Anlegen einer Reporttransaktion beschrieben sondern auch welche Berechtigungen zur Nutzung der Query über eine Transaktion erforderlich sind.

Natürlich bietet auch weiterhin der Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query"weiterhin eine Einführung in das Thema.
 

Report Painter

Im Rahmen der Weiterentwicklung eines internen Berichtswesen ist aber auch das Berichtstool Report Painter weiterhin sehr gerne von mir genutzt und so ist es auch nicht verwunderlich, dass ich einen Teil der Neuentwicklungen nicht nur in unserer Arbeitsgruppe vorgestellt habe sondern auch im Blog das Thema "Auswertung Anlagenzugänge als Investitionen im Report Painter mit Ausweis CO Objekte Innenauftrag und Kostenstelle" ergänzt um "Report Painter Bericht für Obligo auf CO-Objekten mit interaktive Stammdatengruppen" für Auswertungen im Rahmen eines regelmäßigen Finanzberichtswesen hier eingefunden war.

Das manchmal nicht alle Berichtsanforderungen in SAP direkt erfüllt werden können kann manchmal schon durch kleine Erweiterungen umgangen werden wodurch nun mit einen einzelnen Bericht sowohl budgetierte als auch alle Konten je nach CO Objekt ausgewertet werden können. Dieses ist im Artikel "Grundlagen: Set-Variablen im Report Painter / Report Writer am Beispiel Kostenstellengruppe und Innenauftragsgruppe" beschrieben worden.

Auch hier verweise ich gerne auf den Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer".

Im Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling« bin ich ausführlich auf beide Themen unter anderen eingegangen.
 
Berichtswesen im SAP®-Controlling
Verlag: Espresso Tutorials GmbH
1. Auflage
(01. Juni 2017) Paperback ISBN: 9783960127406

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Vielleicht finden sich hier ja auch noch weitere Anregungen für den Aufbau eines Berichtswesen mit SAP nicht nur für CO im Buch.

 

Excel - das Tageswerkzeug im Controlling

Neben SAP ERP und den schon geschilderten Themen durften auch diverse Herausforderungen in Excel ihren Weg ins Blog finden.

So konnte ich dieses Jahr mich auf der Jagd nach "Spuk in Excel erst Geistermappen und nun Geisterfelder in Pivot-Tabellen loswerden" begeben aber auch meiner Kreativität durch "Kommentare in Excel ansprechend als Sprechblase formatieren" freien Lauf lassen.

Daneben bin ich mitlerweile begeistert von der Funktion "Als Tabelle formatieren" um eine dynamische Datenquelle für Pivot-Tabellen zu erhalten und habe ENDLICH mich intensiver mit "Index und Vergleich statt SVERWEIS endlich verstanden und Suche über Verweis nur, wenn es auch etwas zu finden gibt" auseinander gesetzt.
 

Ausblick aufs neue Jahr

Ich bin mir sicher, dass auch das Jahr 2019 nicht wirklich langsamer vergehen wird im Vergleich zu 2018. Während ich bei meinen Verlag zur Zeit noch "zwei Eisen im Feuer" habe, wie man so schön sagt, dürfte auch beruflich noch die ein oder andere Herausforderung und Veränderung anstehen.

Dieses hat sich schon letztes Jahr abgezeichnet und wird auch in den kommenden Jahren sicherlich nicht anders werden. Viele Einrichtungen werden sich wohl mit der Einführung von S/4HANA beschäftigen und auch die Weiterentwicklung des Berichtswesen steht gewiss auf den ein oder anderen Wunschzettel eienr Hochschule.

Persönlich freue ich mich über einige neue Begegnungen und Auffrischung von vorhandenen Kontakten.

Besonders freut es mich natürlich, dass mittlerweile auch noch mehr Seiten und Blogs rund um das Thema SAP entstanden sind.

Stellvertretend möchte ich hier gerne thinkdoforward.com von Isa Bodur und DoktorERP von Dr. Stephan Groß erwähnen. Diese Blogs aber auch andere spannende Seiten (nicht nur zu SAP) sind auch in meinen Webempfehlungen zu finden.

Für die Recherche zu SAP Themen habe ich auch eine eigene CSE (Google Suche) über Seiten angelegt auf denen ich regelmäßig gute Informationen finde. Diese persönliche Websuche von andreas-unkelbach.de über ausgewählte Internetseiten zu SAP, Excel, Office, Hochschulcontrolling und Hochschulverwaltung ist unter den Punkt "Suchmaschine im Bereich SAP und Hochschulcontrolling" zu finden.

Alles Gute zum Advent in der Hochschule, Literatur und im Privaten
Auch wenn es in diesem Jahr von einigen Menschen bedeutete Abschied nehmen zu müssen und sich auch sonst die ein oder andere größere Veränderung abgezeichnet hatte hoffe ich doch, dass in der Summe auch die positiven Erinnerungen und Momente überwiegen und freue mich diese miterlebt haben zu können.

Nun soll aber der Rückblick beendet sein und ich wünsche allen die sich hier im Blog und auf meiner Seite einfinden eine schöne und besinnliche Adventszeit und sollten wir uns nicht vorher noch einmal lesen frohe Weihnachten sowie ein glückliches neues Jahr.

Bedingt durch ein laufendes Projekt werde ich wohl im Dezember/Januar weniger im Blog Artikel veröffentlichen aber sicherlich nicht gänzlich weg bleiben. So ein wenig Adventsruhe und Weihnachtszeit soll ja auch hier einziehen , so hoffe ich das zumindest.

Von daher vielen Dank für die unterschiedlichen Rückmeldungen im laufenden Jahr und für die Zukunft alles Gute :).

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Dienstag, 4. Dezember 2018
18:40 Uhr

Grundlagen: CO Innenauftrag im Controlling und PSM-FM Fond im Haushaltsmanagement löschen

Sogenannte Drittmittelprojekte werden beim Einsatz des Modul PSM Public Sector Management (Öffentlichen Dienst) im FM Funds Management (Haushaltsmanagement) nicht nur auf CO Innenaufträge sondern auch auf Fonds abgebildet die über die FMDERIVE in das Modul bei Buchungen übergeleitet werden.

Gerade durch Themen wie die Mitbuchtechnik und die Überleitung von Buchungen von FI nach CO oder auch in das Modul PSM-FM helfen mir oftmals kleine Kochrezepte in denen einzelne Schritte die zu beachten sind ebenfalls festgehalten werden. Daneben kann natürlich auch Literatur etwas weiter helfen, wobei ich mich hier ebenfalls auf 2019 freue und bis dahin noch gerne auf unser gemeinsames Buch zum Thema Schnelleinstieg ins SAP Controlling (CO) verweise wo die Grundlagen des Controlling mit SAP ebenfalls festgehalten sind.

 
Schnelleinstieg ins SAP-Controlling (CO) 2. überarbeitete und erweiterte Auflage
Verlag: Espresso Tutorials GmbH
2. Auflage (08. März 2019)
Paperback ISBN: 9783960120346

Für 29,95 € direkt bestellen

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Ebook ISBN: 9783960120346
 

Unter anderen zum Festhalten solcher Punkte nutze ich nun seit etlichen Jahren auch dieses Blog.

Im Artikel "Workflow Kostenstelle und Innenaufträge (Module CO, PSM)" bin ich auf die einzelnen Schritte zur Anlage eines sogenannten Drittmittelprojektes vom Profit-Center über Innenauftrag bis hin zum Fond im Haushaltsmanagement eingegangen.

Nun kann es manchmal erforderlich sein, dass ein Projekt nicht nur gesperrt sondern tatsächlich vollständig gelöscht werden muss. Dieses sollte tatsächlich nur dann erfolgen wenn auch keinerlei Buchungen auf dieses Projekt zu finden sind.

Sinnvoll ist es daher, zum Beispiel mit einen Recherchebericht und/oder Belegjournal zu prüfen ob im Modul PSM Buchungen vorhanden sind. Dieses können sowohl direkte Buchungen, Obligo oder auch Budgetierungen sein. Sofern dieses ausgeschlossen ist und auch im Modul CO keine Buchungen vorhanden sind, kann dieses Projekt in beiden Modulen gelöscht werden.

Kochrezept Löschen von CO Innenauftrag


Hierzu empfiehlt sich folgende Vorgehensweise.

1. Setzen einer Löschvormerkung

Im Modul CO kann über Innenauftrag ändern eine Löschvormerkung in der Transaktion KO02 (Innenauftrag ändern) über BEARBEITEN->LÖSCHVORMERKUNG->SETZEN gesetzt werden. Fermer empfiehlt es sich ebenfalls über BEARBEITEN->SPERRE->SETZEN den Innenauftrag für Buchungen zu sperren. Ist eine Löschvormerkung (LÖVM) gesetzt können keine weiteren Buchungen mehr auf das jeweilige Objekt erfolgen. Damit hat dieses noch höhere Auswirkungen als bspw. TABG (technsich abgeschlossen). Genaueres zum Thema Auftragsstatus ist in oberen Buch zu entnehmen.

2. Löschen PSM-FM Haushaltsfond

Nachdem diese Löschvormerkung gesetzt ist kann im Modul PSM-FM über die Transaktion FM5U Fond ändern über das Menü FONDS->LÖSCHEN das PSM-FM Objekt gelöscht werden.

Damit ist das PSM-FM Objekt Fond nicht mehr im SAP System vorhanden. Nun stellt sich jedoch die Frage, wie das CO Objekt endgültig gelöscht werden kann.

3. Unwiderrufliches Löschen CO Auftrag

Hierzu dient die Transaktion OKO5 "CO Aufträge löschen". Der dahinter liegende Report RKODEL01 löscht alle Innenaufträge (die selektiert werden) unwiderruflich inklusive aller abhängigen Objekte wie Langtext, Änderungsbelege, etc. Dabei erfolgt keine Prüfung ob noch Istkosten vorhanden sind.

Daher ist es sinnvoll die Option "Nur Aufträge mit Löschvorm." zu aktivieren, da damit nur solche Innenaufträge tatsächlich gelöscht werden die eine Vormerkung zum Löschen haben.

Ebenso ist es möglich hier erst einmal einen Testlauf zu starten.

Als Selektionsoptionen stehen hier Aufragsnummer, Auftragsart und Kostenrechnungskreis zur Verfügung.

Exkurs: Löschen von Kostenstellen

Beim Löschen von Kostenstellen über KS02 und hier KOSTENSTELLE->LÖSCHEN kann es zur Fehlermeldung kommen, dass die Kostenstelle nicht gelöscht werden kann, da diese innerhalb eines Zyklus zum Beispiel im Rahmen der Planumlage noch verwendet wird. Hier kann im Kostenstellenstamm (KS03, KS02) über UMFELD->VERWENDUNGSNACHWEISE unter anderen durch den Punkt ZYKLEN IN CO-OM geschaut werden in welche Verrechnungsart (bspw. Umlage) und über welchen Zyklus und Segment die jeweilige Kostenstelle Verwndet wird. Gerade wenn es sich nicht um Sender und Reciever (Sender und Empfänger) sondern um entsprechende Set (Kostnestellengruppen) mit zugeordneten Intervallen handelt muss diese Kostenstelle erst einmal aus den Intervall entfertn werden bevor die Kostenstelle gelöscht werden kann.

 

Fazit

Gerade das Ausführen der Transaktion OKO5 wird oftmals vergessen, so dass hier auch noch Innenaufträge mit gesetzter Löschvormerkung im System vorhanden sind. Ferner ist das Löschen von Stammdaten auch immer ein Thema in Hinblick auf eine geplante Archivierung. Hierbei wird dann zwischen Setzen der Löschvormerkung und endgültiges Löschkennzeichen nach erfolgreicher Archivierung unterschieden.

Das Thema Drittmittel selbst ist noch im Artikel "Drittmittelstatistik nach LOMZ über Recherchebericht und SAP Query" sowie unter "Datentrends für Drittmittelstatistik mit Sparklines ab Excel 2010 darstellen durch Liniendiagramme in Zellen" ein aktuelles Thema, jedoch soll es hier tatsächlich nur um die Behandlung von Stammdatenobjekte in den Modulen CO und PSM-FM gehen. Das Thema Berichtswesen ist sicherlich an anderer Stelle im Blog weiterhin ein Thema ;-).

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Mittwoch, 14. November 2018
22:27 Uhr

SAP Weiterbildung konkret und praxisnah - Meine Planung für die FICO Forum Infotage 2018 in Köln vom 19. bis 20. November 2018 u.a. von Espresso Tutorials und Convista Consulting

Wie schon letztes Jahr, im Artikel "FI CO Forum Infotage 2017 und digitale SAP-Fortbildung für Studenten und Hochschulbeschäftigte" beschrieben, möchte ich auch dieses Jahr vor der eigentlichen Veranstaltung anhand der Agenda für mich eine vorläufige Planung für die anstehende Veranstaltung der FICO-Forum.Infotage in Köln am 19. und 20. November 2018 zusammen stellen.

Was sind die FI CO Forum Infotage?


Die Veranstaltung wird u.a. von Espresso Tutorials (meinen Buchverlag siehe auch fico-forum.de) und der ConVista Consulting AG angeboten.

Wie schon im Artikel "FICO-FORUM-INFOTAGE 2018 Vorläufige Agenda und Anmeldung möglich" zu sehen steht die Agenda der Veranstaltung zur Verfügung und bietet eine Menge an Vorträgen rund um SAP insbesondere auch in Richutng S/4HANA.

Die Veranstaltung findet jährlich im November mittlerweile in Köln, Zürich und auch Wien statt und bietet eine gute Auswahl an unterschiedlichen aktuellen Themen rund um das weite Feld der SAP Anwendungen.

Neben Vorträgen bietet diese Veranstaltung auch die Gelegenheit die ein oder andere Möglichkeit des Austauschs. Da wohl noch Plätze vorhanden sind, kann ich diese Veranstaltung in Köln sehr empfehlen.

Rückblick bisher besuchter FICO-Forum Infotage

Bisher hatte ich schon ein paar Mal die Gelegenheit selbst an diesen Tagen teilzunehmen und kann für einen kurzen Einblick auf meine Rückblicke verweisen: Aber auch die Unterlagen der bisherigen FICO Forum Infotage bieten einen guten Überblick über interessante Vorträge und Themen die in den Vorjahren vorhanden waren.

Mittlerweile habe ich auch für die FICO Forum Infotage eine Zusanmenfassung der von mir besuchten Vorträge erstellt.

Meine vorläufige Tagesplanung für die FICO Forum Infotage 2018

Zum siebten Mal finden nun die Infotage statt und auch dieses Jahr bemühe ich mich im Vorfeld die für mich relevanten Vorträge zu finden und als kleine Vorab-Agenda zusammen zu stellen. Wobei auch die anderen Vorträge sicherlich interessant sind.

Blick auf Dom vom Tagungsort

Je nach Modulverantwortlichkeit sind hier sicherlich die ein oder anderen Themen zu finden, die direkt ansprechend sind. Sicherlich ist auch hier wieder ein Schwerpunkt in Richtung S/4 HANA gesetzt, aber auch Themen rund um ERP sind auf der Agenda zu finden.  Vielleicht ist auch für die ein oder andere Person aus unseren Hochschulumfeld interessant wo hier eine Schnittmenge zum Hochschulcontrolling und Hochschulberichtswwesen gesehen wird.

Agenda FICO Forum Infotage 2018


Montag 19. November 2018
Die einzelnen Themenblöcke sind in der Reihenfolge der Räume (Raum 1, Raum 2 und Raum 3) versehen. Zu den Themen die ich definitiv besuchen werden habe ich eine kurze Anmerkung geschrieben.

09:00 Uhr
  • Networking
10:00 Uhr
  • Begrüßung
  • Keynote "Das SAP-Portfolio für Finance Innovation - Compliance - Cloud"
    (Dr. Christoph Ernst, SAP)
11:30 Uhr
  • Embeded Analytics in S/4HANA - der Nachfolger von Report Painter
    (Martin Munzel, Espresso Tutorials)

    Da Report Painter noch immer ein für mich gerne genutztes Tool im SAP Umfeld ist bin ich hier besonders neugierig auf die Darstellung dieses Berichtstools
  • Update zu S/4HANA Finance 1809
    (Janet Salmon, SAP)

    Wäre hier nicht als Slot das Berichtswesen gegeben würde ich diesen Vortrag direkt besuchen, da hier ein sehr guter Überblick an Neuerungen zum aktuellen Release geboten werden. Ein klein wenig beneide ich dabei die Kolleginnen und Kollegen einer anderen Hochschuleinrichtung die hier zu dritt anreisen und sich die Vorträge so aufteilen können.
  • Kreditmanagement in S/4HANA
    (Philipp Reichardt)
13:15 Uhr
  • Die neue SAP Konsolididerungslösung: SAP S/4HANA Group Reporting
    (Michael Steuck, SAP)
    Dieses Thema dürfte für die Kolleginnen und Kollegen aus FI besonders relevant sein
  • Das Universal Journal als Innovationstreiber in SAP S/4HANA Finance
    (Janet Salmon, SAP)

    Dieses ist einer der Vorträge auf die ich mich besonders freue und hoffe hier die Vorzüge an S/4HANA insbesondere in Hinblick auf das Berichtswesen dargestellt zu bekommen und die Antworten auf diverse Fragen mitnehmen zu können.
  • Verbesserungen im Bereich Debitoren/Kreditoren/Zahlungsverkehr ab EHP7 für SAP ERP
    (Dietmar Engelmann, SAP)

    Auch das Themenfeld ERP bekommt in dieser Veranstaltung Beachtung. Auch wenn das Thema Zahlungsverkehr mit S/4 HANA noch eine besondere Bedeutng bekommt (und sei es nur durch die Einführung von Geschäftspartnern / Business Partner) sind aber auch Änderungen in ERP immer noch interessant und gerade für Anwendungsbetreuende in FI sicherlich spannend.
14:00 Uhr
  • IFRS 16 (Lease Accounting) mittels SAP RE-FX
    (Dr Frank Rothaas und Reinhard Müller)
  • Advanced financial closing - mit dem neuen SAP S/4HANA Financial Closing Cockpit
    (Daniela Reinelt, SAP)
    Ggf. wäre dieses auch ein Thema, das ich mir ansehen sollte, jedoch ist der folgende Vortrag für mich noch ein Stück spannender.
  • Fortgeschrittene Technik in SAP Fiori
    (Phillipp Reichardt)

    Die neue Benutzeroberfläche in Form von FIORI-Apps ist für mich tatsächlich eine spannende Geschichte und ich bin sehr neugierig, welche Möglichkeiten damit vorhanden sind
15:15 Uhr
  • Diskussionsrunde zum Stand von S/4HANA Finance
    SAP, Convista, Espresso Tutorials
16:00 Uhr
  • Impulsvortrag: Alles Kopfsache
    (Markus Czerner)
17:00 Uhr
  • Zusammenfassung
18:00 Uhr
  • Abendveranstaltung
Dienstag 20. November 2018
9:30 Uhr
  • Networking
  • Begrüßung
10:15 Uhr
  • Intuitive Planung mit SAP Analytics Cloud
    (Marc Hütz, Convista)

    Gerade für die Fachverantwortliche für Controlling, Budgetierung und Planung ist dieses sicher ein spannender Vortrag und wäre definitiv meine zweite Wahl wenn ich mich teilen könnte.
  • Look and Feel - Das neue Migrationscockpit unter S/4HANA
    (Carstan Schweitzer, Abide)

    Dieses ist ein weiterer Vortrag auf den ich mich sehr freue und schon gespannt bin. Gerade bei solchen Themen freue ich michs ehr über einen Austausch
  • GoBD - Das Ende für Excel, Access und Co.?
    (Klaus Heimes, Convista)
    Ein Thema, dass nicht nur durch rechtliche Änderungen immer mehr an Bedeutung erlangt. Tatsächlich in diesen Themenslot meine dritte Wahl.
11:15 Uhr
  • Kundenbericht: IFRS 9 Program at MR Group
    (Dr. Stefan Lütticke, ERGO)
  • Investitionsmanagement in SAP inkl. Neuerungen in S/4HANA
    (Robin Schneider)

    Hier hoffe ich auf die ein oder andere Anregung für die Kollegeschaft die sich mit Investitionsplanung beschäftigt.
  • Data Leak: Der wertvollste See im Unternehmen
    (Alexander Ritter, Convista)

    Nicht nur seit BIG Data ist das Thema Datenmanagement und Daten als neues Öl ein großes Thema und so wäre dieses auch privat für mich spannend, allerdings gibt es hoffentlich auch wieder die Unterlagen dazu online.
13:00 Uhr
  • SAP Material Ledger - Technische Notwendigkeit oder eine Möglichkeit den Prozess zu überdenken?
    (Martin Munzel, Espresso Tutorials)
    Sicherlich nicht nur für Logistiker ein Besuch wert.
  • S/4HANA Anlagenbuchhaltung
    (Jörg Siebert, Espresso Tutorials)

    Allerdings bin ich dann doch eher an der Auswertung und Nutzung von FI-AA interessiert und neugierig, wie diese in S/4 umgesetzt ist.
  • Kundenbericht: Controlling Dashboards mit SAP BO Design Studio /Lumira
    (Nicolas Pradel)

    Auch hier wäre ein Blick in die Zukunft spannend...und eine Videoaufzeichnung wünschenswert :-)
13:45 Uhr
  • Datenbankreduzierung für die S/4 Migration im Kontext gesetzlicher Anforderungen
    (Bernd Nowack & Andreas Rolf)

    Gerade in der Vorprojektphase einer Migration zu S/4HANA ein Thema bei den es mir unsere SAP Basis möglicherweise nicht verzeihen würde, wenn ich dieses nicht mitnehme.
  • Finanzsysteme in Umbruch. Aber ich woll doch nur arbeiten!
    (Olaf Sauer, Xiting GmbH)
  • SAP Cash Management - Tipps und Tricks für SAP ERP und S/4HANA
    (Claus Wild)
    Ebenfalls für die Kolleginnen und Kollegen aus der Finanzbuchhaltung ein Thema das sicherlich die ein oder andere Anregung liefert.
14:30 Uhr
  • Neue gesetzliche Anforderungen im Ausland - Neue und ggfs. alte Tools in SAP ERP + SAP S/4HANA
    (Bernd Nowack & Andres Rofl)
  • Moderne Liquiditätssteuerung mit Cash Flow Accounting
    (Dr. Franz Meyer, Paradigma AG)
  • Der wirkliche Mehrwert von S/4HANA fürs Accounting
    (Karlheinz Weber)

    Gerade zum Ende der Veranstaltung hin sicherlich noch einmal eine Motivation für die baldige S/4HANA Umsetzung
15:45 Uhr
  • Was kann die Public Cloud Version - Unterschied zu onPremise
    (Renata Munzel & Martin Munzel, Espresso Tutorials)

    Auch wenn die Cloud im Hochschulumfeld skeptisch betrachtet wird, ist die Gegenüberstellung beider Möglichkeiten eine gute Idee und ich bin hier sehr gespannt auf die Unterschiede und Innovationen
16:30 Uhr
  • Zusammenfassung
  • Ende
Glücklicherweise wurden in den Jahren zuvor die einzelnen Vorträge auch online gestellt, andernfalls hätte ich hier tatsächlich bei einigen Themenslots eine etwas schwierigere Entscheidung. Dennoch bietet die Agenda einen guten Überblick und für mich habe ich tatsächlich in jeden Block ein spannendes Thema nicht nur aus den Bereichen Finanzbuchhaltung und Controlling gefunden.

Vortragsunterlagen

Mittlerweile liegen auch die einzelnen Vorträge in digitaler Form vor. Jedoch würde ich die Tage noch einen ausführlicheren Rückblick zu den von mir besuchten Vorträgen verfassen.

Tweet AUnkelbach

Bis dahin verweise ich aber schon einmal auf https://fico-forum.de/fico_forum/thread.php?board=35&thread=2 oder auf aktuelle Informationen auf meinen social media Kanälen Twitter oder auch insbesondere Facebook, wo ich gerne auf aktuelle Artikel auf anderen Seiten hinweise.
 

Austausch und Kontakt

Da ich schon etwas früher nach Köln anreisen werde (Wochenende 17. / 18. November 2018) würde ich mich freuen, wenn sich die Gelegenheit ergibt sich zwischen den einzelnen Vorträgen zum Beispiel auf einen Schluck Kaffee zu treffen.

Kontakt - Visitenkarten

Besonders schön wäre es natürlich, wenn auch andere Hochschulen die sich mit SAP und Hochschulberichtswesen und Hochschulcontrolling beschäftigen ebenfalls an dieser Veranstaltung teilnehmen würden.

Gerade was einen Wechsel auf S/4HANA anbelangt bin ich neugierig wie andere Einrichtungen hier diverse externe Berichtsanforderungen umsetzen oder aber auch ihr Berichtswesen aufgebaut haben.

Ein weiterer Punkt ist hier sicherlich auch die Frage, wie das Modul des öffentlichen Dienst (PSM - Public Sector Management) insbesondere das Haushaltsmanagement ( - FM funds management) künftig eingesetzt wird. Aber auch die Module des Rechnungswesen egal ob nun Finanzbuchhaltung oder Controlling dürften heir ausreichend Fragen offen haben und hier einige Anregungen und Informationen durch einen Blick in die Zukunft finden.

Allerdings werde ich wohl tatsächlich per Bahn anreisen und mich dann nur innerhalb der Stadt Köln auf das Navi, wie im Artikel "Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil VII - Smarte Navigation auf Reisen mit Bus, Bahn, Auto und zu Fuß" beschrieben, verlassen.

Persönlich betrachte ich besonders im Bereich des Berichtswesen und Controlling (auch im Hochschulbereich) das Thema Weiterbildung als sehr wichtig, wobei meine Gründe hier auch im Artikel "Hintergrund zum Interview auf thinkdoforward und Studium an der heutigen Technischen Hochschule Mittelhessen (THM)" beziehungsweise im dort verlinkten Interview recht gut zusammengefasst sind, wie ich hoffe. . Ich bin auf jeden Fall auf die kommenden Tage gespannt und freue mich schon auf die anstehende Veranstaltung bzw. das Fachforum in Köln.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Dienstag, 13. November 2018
18:27 Uhr

Meine Erfahrungen mit Smarthome Teil VII - Smarte Navigation auf Reisen mit Bus, Bahn, Auto und zu Fuß

Neben den Einsatz in der Heimautomatisierung (Steuerung von Licht, Strom per Sprache) findet sich smarte Technologie auch im Auto. Der einfachste Fall dürfte hier etwas wie die Navigation im Auto per Smartphone und einer Map Anwendung sein aber auch die Reise mit Öffentlichen Personen Nahverkehr oder die Suche nach Anschriften in einer Stadt kann hier durch Technik erheblich erleichtert werden, auch wenn wir noch ein wenig vom Einblenden von Informationen bspw. in Form einer Google Glass oder einer anderen Form der Anreicherung der Umgebung um Informationen im Sinne einer erweiterten Realität (augmented reality  - AR) entfernt sind.

Gerade in unbekannten Städten und auf Reise weiss ich tatsächlich eine Map Anwendung (egal ob nun OpenStreetMap oder Google Maps) sehr zu schätzen.

Daher ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass vor Antritt der Fahrt mein Smartphone entweder direkt am Lüfter befestigt wird oder aber bei größeren Fahrten ein kleines Tablet per Tethering als Navigationsgerät von mir genutzt wird.

Per Sprachsteuerung kann hier direkt das Ziel angesagt werden und tatsächlich ist das Kartenmaterial aktuell und selbst die Streckenansagen sind mittlerweile so gut verständlich, dass ich unser bisheriges Navigationsgerät direkt abgelöst habe, Außerdem hat es den unschlagbaren Vorteil, dass ich statt einer Anschrift auch direkt einen Kontaktnamen aufrufen kann und hier mich zum hinterlegten Ort navigieren lassen kann. Handelt es sich um ein Geschäft ist dieses auch oftmals direkt möglich, da viele Orte schon in der Maps-Anwendung direkt gefunden werden.

Das Smartphone / Tablet als Navigationsgerät

Navigation im Autocockpit per Smartphone

Besonders die Halterung fürs Lüftungsgitter ist dabei sehr praktisch, da ich hier direkt mein Handy befestigen kann aber auch eine Halterung für die Windschutzscheibe wie hier im Bild zu sehen hat ihre Vorzüge. Das Tablet wird dabei durch den Zigarettenanzünder per Strom versorgt.

Fürs Lüftungsgitter bzw. die Windschutzscheibe gibt es dabei bei Amazon folgende Produkte: Aber auch andere Halterungen, wie hier fürs Tablet sind entsprechend verfügbar. Gerade die Möglichkeit den von uns ohnehin nicht genutzten Zigarettenanzünder dank RAVPower 54W 4-Port kfz Ladegerät Autoladegerät mit Quick Charge 3.0 in eine Ladestation sowohl für Smartphones als auch für das Navigationsgerät zu verwandeln hat tatsächlich Vorzüge.


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Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen über Amazon
.

Wenn ich mir nun mein Smartphone ansehe sind da tatsächlich einige Apps die ich für die Navigation auf Reisen gerne verwende.

Apps zur Navigation

So finden sich im App-Ordner Navigation doch mittlerweile einige Apps.

Apps zur Navigation


Die App TraveLog hilft zum Beispiel bei der Erfassung von Dienstreisen und wurde neben einer Projektverwaltungs- und Abrechnungssoftware im Artikel "Android App: Zeiterfassung (Dienstreise und Projektverwaltung)" näher vorgestellt.
 

Reisen mit Bus und Bahn - Fahrplanauskunft und Onlineticket

Für eine schnelle Fahrplanauskunft nutze ich gerne die App Öffi von Andreas Schildbach.
Marketlink: Dabei punktet für mich diese App immer noch damit, dass sie schnell geladen ist und auch mehrere Verbindungen gut lesbar darsellt.

Für elektronische Tickets und Bahnverbindungen nutze ich hingegen gerne sowohl die App unseres Regionalen Verkehrsverbundes (RMV) als auch die App der Deutschen Bahn.
Marketlink: Hier zeigt sich sowohl der Vorteil, dass ich direkt ein Ticket per App lösen kann als auch dass ich gerade bei länger geplante Zugfahrten schon direkt die Verbindung als auch das Ticket selbst am Smartphone und nicht zwingend als Paperausdruck mit dabei habe.

Zur Navigation im Auto nutze ich dann aber tatsächlich vornehmlich Google Maps als Navigation.

 

Android Auto als Oberfläche um das Smartphone in ein Navi, Freisprecheinrichtung und Fahrassistent zu verwandeln

Wobei auch die App Android Auto von Google ihre Vorteile hat und gerade bei längeren Fahrten sinnvoll nutzbar ist.

Marketlink Nachdem die App gestartet wurde erscheint eine Oberfläche die das Smartphone tatsächlich in eine sinnvolle gut zu bediende Navigationsoberfläche verwandelt. Unterstützt durch Google Assistant werden auch direkt Fahrziele vorgeschlagen (wie hier der Weg zur Arbeit oder sofern ein Termin vorliegt kann auch direkt dieser angefahren werden). Daneben ist auch die Telefonie als Freisprecheinrichtung vorhanden und es kann automatisch Bluetooth zum Beispiel zum Verknüpfen mit den Lautsprechern im Auto aktiviert werden.


Android Auto - Morgendlicher Arbeitsweg

In den Einstellungen zur App  kann auch eine Musikwiedergabe (Onlineradiosender / Google Musik oder andere Dienste) aktiviert werden und natürlich ist auch eine Steuerung per Sprache mit "Okay Google" möglich.

Auch die Navigation, eine der wesentlichen Funktionen ist dabei möglich, wobei die Kartenansicht auch zwischen Tag und Nacht Ansicht unterscheidet (nebenbei schaltet die Karte in längeren Tunneln ebenfalls auf Nachtansicht, wie hier zu sehen.

Android Auto

Fahrmodus von Google Maps

Mittlerweile nutze ich allerdings tatsächlich häufiger als Google Auto das Widget von Google Maps zum Starten des Fahrtmodus.

Fahrmodus Google Maps

Hier ist dann ebenfalls der Screen reduziert allerdings die Navigation im Vordergrund.

Fahrmodus Karte - Google Assistant

Ebenfalls recht praktisch ist, dass mein Lieblingskalender (siehe Artikel "Termine verwalten unter Android mit Business Calendar 2 definitiv ein lohnendes Upgrade") ebenfalls bei Terminen mit Ortsangaben direkt einen Schaltfläche zum Start der Navigation neben den Kontaktdaten im Kalenderwidget hat.

Auch wenn wir vom selbstfahrenden Auto noch eine ganze Weile entfernt sein dürften ist die Unterstützung per Navigation insbesondere auch mit Sprachsteuerung eines der Dinge die ich mittlerweile am Smart Home unterwegs sehr zu schätzen weiss.

Da Google Maps auch noch die Möglichkeiten der Offlinekarten unterstützt (hier werden für ein selektiertes Gebiet heruntergeladen und am Smartphone gespeichert)  verbraucht es noch nicht einmal Datenvolumen. Um eine Karte im Vorfeld einer Reise herunterzuladen kann in Google Maps nach den jeweiligen Ort / Strecke gesucht werden und über das Hamburgermenü (drei Striche) über Offlinekarten der jeweilige Kartenabschnitt lokal am Smartphone gespeichert werden. Zusammen mit GPS ist damit dann keine aktive Onlineverbindung mehr zum Herunterladen der Karte erforderlich.

Da bei der Navigation aber auch Livedaten über Verkehrsfluss zur Verfügung gestellt werden ist es weiterhin sinnvoll online verbunden zu bleiben, so dass im Fall eines Staus problemlos eine Ausweichroute vorgeschlagen wird.

Diese Ausweichroute gilt auch, wenn man sich einmal verlaufen haben sollte oder die richtige Abfahrt verpasst hat. Ebenso ist auch zu Fuß die Navigation hilfreich, da ich so als Fußgänger problemlos vom Bahnhof ins Hotel geführt werden kann :)
 

Google Standortverlauf

Sofern der Standortverlauf am Smartphone unter Android aktiviert ist kann auf der Seite https://www.google.de/maps/timeline die eigene  Strecke im Nachhinein auch nachvollzogen werden.

Der Standortverlauf kann in den Konteneinstellungen des Google Kontos unter "Daten & Personalisierungen aktiviert werden.

Alternativ kann auch über die Aktivitätseinstellung unter https://myaccount.google.com/activitycontrols im Abschnitt Standortverlauf diese aktiviert werden.

Nebenbei ist die Technik des Standortverlaufs auch praktisch um das eigene Smartphone zu orten. Dieses ist im Gerätemanager bzw. Mein Gerät suchen unter https://www.google.com/android/find möglich. Positiv ist nebenbei, dass der Standortverlauf für jedes Gerät einzeln aktiivert werden kann, so dass das Tablet vielleicht nicht am Standortverlauf teilnimmt, wohl aber das Smartphone. Dieses ist besonders dann interessant, wenn das Tablet als Navigationsgerät von mehreren Personen genutzt wird aber ein Standortverlauf individuell je Gerät genutzt werden soll.

Ebenso kann der Standort, so gewünscht, auch mit anderen geteilt werden, so dass hier ein gegenseitiges Finden möglich ist.

Unterhaltung während der Zugfahrt

Der Vorteil am Zug fahren ist ja auch immer, dass man noch einmal Unterlagen durchgehen kann, ein Buch lesen oder sich medial an einigen der Themen die ebenfalls unter "Infotainment oder Nachrichtenapps für Android" vorgestellt worden sind kümmern kann.

Natürlich bietet sich auch die persönlcihe Weiterbildung zum Beispiel durch neues "SAP Know How" an. Insbesondere da die App auch die Möglichkeit hat offline auf die Bibliothek zuzugreifen und sich 10 Medien auszuleihen, ohne dass diese online gelesen werden müssen.

Eine andere Möglichkeit habe ich vor kurzen dank Kopfhörer ebenfalls für mich entdeckt.

Google Podcast
Google Podcast
Marketlink / Playstore: Tatsächlich handelt es sich dabei um eine sehr einfache Apps um Podcasts zu abonieren, aber für mich reicht diese vollkommen aus.

Eine Zusammenstellung der von mir unter anderen gehörten Podcasts ist in den Webempfehlungen unter "Videoblogs und Podcasts" zu finden.
 

Fazit - Smarte Navigation

Je flexibler und smarter die Navigation am Smartphone oder am Tablet-Navigationsgerät sein soll umso mehr Daten fallen auch an. Hier ist auch eine Abwägung zwischen Datenschutz und Datenverwendung zu treffen, weswegen auch alternative Karten-Navigations-Anwendungen wie Here Map oder OpenStreetMap sicherlich einen Blick wert sind.

Für mich persönlich hat die Integration von Kalender, Kontakten und Navigation innerhalb des Google Ökosystem tatsächlich überwiegend Vorteile, so dass ich hier auch bewust Google Maps zur Navigation nutze. Teilweise gibt es jedoch auch spezialisiertere Karten oder Anwendungen die besondere Anforderungen, als Beispiel sei hier Fahrrad- oder Motorradnavigation genannt, erfüllen und somit bleibt es dann doch eine gewisse Frage der Abwägung welche Interessen hier überwiegen.

Das mittlerweile die klassische Zeitung oder das Buch auf Reisen durch andere Medien abgelöst wird ist nicht nur in Zeiten von Social Media ein Thema und zeigt eigentlich acuh recht gut, dass moderne Zeiten auch andere Workflows und Möglichkeiten zum Erwerb von Wissen bieten.
 
Hinweis: Smart Home im Alltag

Im Laufe der Zeit wird auch das Leben mit Technik immer intelligenter. Entsprechend habe ich auf der Seite "Smart Home" unsere Erfahrungen mit Amazon Echo (Alexa) und Google Home sowie vernetzte Dienste zusammengestellt.




Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Freitag, 9. November 2018
17:30 Uhr

Grundlagen: PSM-FM Finanzierungszweck (FMFINCODE-FINUSE) im Hochschulberichtswesen für Drittmittelstatistik

Gerade in Hinblick auf Drittmittelstatistiken hat das Hochschulberichtswesen dann doch die ein oder andere spezielle Anforderungen, so dass hier oftmals diverse Auswertungen im SAP Modul PSM (Public Sector Management) FM (Funds Management / Haushaltsmanagement) für den öffentlichen Dienst erfolgen.

Berichtswesen im PSM-FM (Rechercheberichte)

Durch Rechercheberichte ist es möglich, wie im Artikel "Saldenliste für Fonds im Haushaltsmanagement Saldo gegen Ertrag und Saldo gegen Budget" beschrieben je Fond (Gegenstück zum CO-Innenauftrag bzw. Drittmittelprojekt nicht nur die Bewilligungen (als Budgetwerte) sondern auch Ertrag und Aufwand sowie einen berechneten Saldo auszuwerten.

Interessant an der Verwendung von Rechercheberichten ist, dass hier auch die dargestellten Merkmale im Rahmen der Navigation ausgetauscht werden können und so interaktiv der Bericht so angepasst werden kann, dass dieser unterschiedliche Informationen darstellen kann. Im Artikel "Grundlagen Rechercheberichte Ausgabeart grafische Berichtsausgabe oder klassische Recherche" habe ich versucht dieses näher zu beschreiben.

Während an manchen Hochschulen eine reine Saldenliste ausreicht kann es an anderen Hochschulen erforderlich sein die Mittelherkunft von Drittmittelprojekten nicht nur über die Projektnummer sondern anhand einzelner Spalten auszuwerten. Hierzu kann im Formular das Merkmal Finanzierungszweck verwendet werden. Der Finanzierungszweck dient dabei als ein Gruppierungsmerkmal und kann sowohl in Spalten im Formular  als auch im Bericht als Merkmal zugewiesen werden. Durch die Verwendung im Bericht kann über die Navigation auch die Sicht auf dieses Merkmal umgestellt werden.

Alternativ kann durch die Festlegung des Finanzierungszweck in einer Spalte hier die Drittmittelstatistik nach Mittelgeber direkt in Tabellenform ausgegeben werden.

Die Grundlagen zur Erstellung eines Rechercheberichtes habe ich in meinen Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling« beschrieben. Hierbei sollte sich nicht durch das Controlling iritiert werden lassen, da Rechercheberichte sowohl in der Finanzbuchhaltung für Bilanzreporting, Controlling in der Profit-Center-Rechnung als auch im Modul für den Öffentlichen Dienst (PSM-FM) genutzt werden können.

Einen Überblick bietet hier der Artikel "Grundlagen: Was sind die Unterschiede zwischen Report Painter und Rechercheberichte?"

Customizing Einstellungen für Finanzierungszweck FINUSE

Damit der Finanzierungszweck zur Verfügung steht muss dieses Feld jedoch zur Pflege verfügbar sein. Hierzu kann im Customizing (Transaktion SPRO) über
  • Public Sector Management
  • Haushaltsmanagement Öffentliche Verwaltung
  • Stammdaten
  • Kontierungselemente
  • Feldauswahl bearbeiten / Feldauswahlleisten bearbeiten
  • Die "Feldauswahlleiste für Fonds bearbeiten"
Die einzelnen Stammdatumfelder der Fond von Ausblenden, Anzeigen, Kanneingabe oder Mußeingabe gepflegt werden.

Dabei kann sowohl das Feld FINUSE Finanzierungszweck als auch SPONSOR (Debitor zum Fond) oder auch TYPE Fondsart als Kanneingabe hinterlegt werden. Interessant ist in unseren Fall der Feldname FINUSE für den Finanzierungszweck, da dieser später auch im Recherchebericht als Merkmal zur Verfügung steht.

Über den Punkt Feldauswahlleisten den Finanzkreis zuordnen kann je Finanzkreis eine Zuordnung der Feldauswahlleiste für Finanzposition, Finanzstelle und Fonds hinterlegt werden.

Nebenbei besteht bei der Pflege der Feldauswahlleiste für Finanzstelle auch die Möglichkeit hier den Feldnamen GSBR für Geschäftsbereich zu hinterlegen. Dieses ist jedoch nur bei der Finanzstelle möglich. Auf das Thema Geschäftsbereiche bin ich im Artikel "Grundlagen Finanzbuchhaltung - Geschäftsbereiche als mögliche Lösung zur Abbildung eines Betrieb gewerblicher Art (BgA)" in einen anderen Zusammenhang eingegangen.

Pflege Finanzierungszwecke im Fond

Nachdem die Feldauswahlleiste entsprechend gepflegt ist kann bei der Anlage oder beim Ändern eines Fond im SAP Menü unter
  • Rechnungswesen
  • Public Sector Management
  • Haushaltsmanagement
  • Stammdaten
  • Kontierungselemente
  • Fonds
  • Finanzierungszweck
diese in den Stammdaten per
  • Anlegen (Transaktion FM5I) oder
  • Ändern (Transaktion FM5U)
in den Zusatzdaten ein Finanzierungszweck hinterlegt werden.

Neue Finanzierungszwecke anlegen

Der Finanzierungszweck selbst dient dabei als Gruppierungskriterium von Fonds bei Auswertungen und kann als eigenes Stammdatum unterhalb des Knoten
  • Public Sector Management / Haushaltsmanagement / Stammdaten / Kontierungselemente / Fonds
  • unter Finanzierungszweck
per Anlegen (Transaktion FM6I) oder Ändern (Transaktion FM6U) mit einer Bezeichnung und Beschreibung angelegt werden. Hierzu ist kein weiteres Customizing oder ein Transportauftrag erforderlich, da es sich um ein Stammdatum wie Fond oder Finanzstelle handelt.

Eine alphabetische Liste aller bisher angelegten Finanzierungszwecke ist im Infosystem des Haushaltsmanagement im Stammdatenverzeichnis > Fonds als Transaktion S_KI4_38000040 verfügbar.

Die Verwendung vom Finanzierungszweck im Berichtswesen ist auch im Artikel "PSM-FM Grundlagen Finanzierungszweck im Haushaltsmanagement bei Recherchebericht und Selektion" behandelt worden. Allerdings fehlten da ein paar Ausführungen rund um das Customizing.

Alternative Stammdatengruppen

Sollte der Finanzierungszweck schon durch eine andere Berichtsanforderung oder Zuordnung verwendet werden bietet es sich noch an mit Sets bzw. Stammdatengruppen der Fonds zu arbeiten. Auch diese lassen sich als Gruppe im Selektionsbild auswerten oder als Element über die Markierung Gruppe/Set für Fond entweder als feste Bezeichnung des Gruppennamen oder als Variable festlegen.

Abweichend zur Finanzstelle werden Fonds jedoch nicht hierarchisch dargestellt, so dass beim Auswerten einer Gruppe alle zugeordneten Fonds als Liste dargestellt werden. Alternativ können diese natürlich auch als Spalten definiert werden und hier auch per Formel Summen zum Beispiel zwischen den einzelenn Förderlinien der DFG gebildet werden.

Die Pflege von Fondgruppen erfolgt unter:
  • Public Sector Management
  • Haushaltsmanagement
  • Stammdaten
  • Kontierungselemente
  • Fonds
  • Fondsgruppe
Hier können die Sets über Anlegen (Transaktion FM_SETS_FUND1) oder auch Ändern (Transaktion FM_SETS_FUND2) bearbeitet werden.

Eine Liste aller Stammdatengruppen inklusive der Intervalle und zugeordneten Fonds kann zum Beispiel per Query wie im Artikel "Auflösen von Stammdatengruppen nach Einzelwerten - Einzelwerte zu Sets" erläutert ausgewertet werden.
 

Saldenliste aus Recherchebericht um Stammdaten erweitern

Neben der Darstellung von Finanzierungszweck im Rechercheberichten kann es auch sinnvoll sein weitergehende Informationen zum Beispiel als differenziertes Statistikkennzeichen am Fond zu hinterlegen.

Viele Hochschulen nutzen dabei die Merkmale der Klassifizierung die ebenfalls im Fond über die Schaltfläche Klassifizierung gepflegt werden können.

Grundlagen Klassifizierung, Auswertung von gepflegten Merkmalen per Query

Die Grundlagen zum Thema Klassifizierung und die Frage, wie diese Merkmale in Form einer Query ausgewertet werden können habe ich im Artikel "SAP Query - Auswertung Merkmale der Klassifizierung am Beispiel Fonds in PSM-FM" behandelt. Sollten in den Merkmalen auch Datumsfelder erfasst werden und als solche in einen Datumformat definiert sein ist auch der Artikel "Query zur Auswertung von Klassifizierungsmerkmale PSM Fonds zu CO Innenauftrag und Datumsfelder mit Konvertierung von FLOAT zu DATUM" ein guter Hinweis, wie diese ausgewertet werden können.

Weitere Erweiterungen für Stammdatenlisten mit SAP Query

Tatsächlich kann der eingangs beschriebene Recherchebericht genutzt werden um nachdem die Salden gezogen worden sind über eine Query die einzelnen Merkmale und zusätzliche Informationen aus einer Query zu erheben. Neben der reinen Auswertung von Stammdaten können hier auch Bewertungen wie in den Artikeln "Drittmittelstatistik nach LOMZ über Recherchebericht und SAP Query", "Gruppierung von Finanzierungszwecken bei Drittmittelprojekten per Zusatzfeldcoding mit IF oder CASE" oder auch "Auswertung sprechender Nummernkreisintervalle von CO Innenaufträgen mit Query Zusatzfeldcoding und Unterscheidung numerischer oder alphanumerischer Schlüssel" zur Auswertung einer virutellen Lehreinheit um nur ein paar wenige Beispiele zu nennen angewandt werden.

Zweistufige Auswertung für Drittmittelstatistik

Wie schon im Artikel "SAP Query als kundeneigene Transaktion mit Berechtigungen für Tabellenberechtigungsgruppe, Tabellen und Reporttransaktion vergeben" beschrieben besteht die Möglichkeit eine solche Query als kundeneigene Transaktion anzulegen, so dass hier eine hochschuleigener Stammdatenliste erstellt werden kann.

Daneben kann natürlich auch der Budgetbericht bzw. die Saldenliste des Recherchebericht ebenfalls als eigene Transaktion zur Verfügung gestellt werden. Dieses ist im Artikel "Parametertransaktion für Recherchebericht" angesprochen. Wobei der Artikel "»Rechercheberichte de lux« im Modul PSM FM Haushaltsmanagement" auch noch ein wenig weiter geht, was die Umsetzung für ein Berichtswesen anbelangt.

Beide Berichte können dann nach Excel bzw. in eine Tabellenkalkulation exportiert werden und, sofern die Fonds sortiert sind, direkt nebeneinnander gelegt werden. Der Artikel "Grundlagen - Berichte von SAP nach Excel exportieren" stellt hier die Vorgehensweise dar. Eine Besonderheit bei der Excel-Integration bspw. in Report Painter Berichten ist bei Rechercheberichten tatsächlich nicht zu beachten.

Dennoch verweise ich an dieser Stelle gerne auf "Office Integration - Excelansicht in SAP und Daten kopieren nach Excel" um das Thema umfassend zu beschreiben :-)

Hier können dann Fonds selektiert werden und die Nummer der Fonds für den Recherchebericht verwendet werden (Zwischenablage aus der ALV Liste) oder umgekehrt zum Recherchebericht in Excel die beiden Auswertungen miteinander gegenüber gelegt werden.

Auf diese Weise sind dann auch umfassende Analysen wie im Artikel "Datentrends für Drittmittelstatistik mit Sparklines ab Excel 2010 darstellen durch Liniendiagramme in Zellen" beschrieben mit Excel möglich.

Pflege von Stammdaten wie FINANZIERUNGSZWECK

Sollte eine Hochschule ihre Erhebung einer Drittmittelstatistik von den Merkmal der Klassifizierung auf neu eingeführte Finanzierungszwecke abändern oder bisherige Finanzierungszwecke feingliedriger anpassen wollen, kann es sinnvoll sein hier eine Query anzulegen um die gepflegten Statistikkennzeichen aus der Klassifizierung je Fond zu erheben und diese dann als Basis zur Massenstammdatenpflege der Finanzierungszwecke je Fond zu nutzen.

Da dieses ein häufiges Thema ist dürfte auch der Artikel "Massenstammdatenpflege mit LSMW oder SECATT dank Transaktionsaufzeichnung - Handbuch erweiterte computergestützte Test-Tool (eCATT) und LSMW"  im Rahmen einer solchen Umstellung sehr hilfreich sein.
 

Fazit

Gerade im Hochschulberichtswesen (und auch Hochschulcontrolling) können Berichtsanforderungen auf viele Arten erfüllt werden. Nicht ohne Grund ist der Artikel "Unterschiedliche Auswertungsmöglichkeiten im Controlling (Report Writer, Recherchebericht, SAP Query) und natürlich Excel ;-)" mit einen Augenzwinkern in Richtung Excel gehalten. Dennoch sind das Ineinandergreifen unterschiedlicher Berichtstools aber auch Office-Anwendungen wie im Artikel "Serienmails über Serienbrieffunktion in Winword per Outlook, Thunderbird oder anderen Mailprogramm versenden" beschrieben ein wesentlicher Aspekt dessen was mir an der Arbeit besondere Freude macht und sich auch darin äußert, dass ich gerne Workshops oder nun auch ein Tagesseminar zu eben diesen Themen anbiete.

Was die Zukunft in Richtung S/4HANA oder auch die Gestaltung von FIORI Apps anbelangt blicke ich neugierig in eine Zukunft und freue mich schon heute auf die "FICO-FORUM-INFOTAGE 2018" auch da sich hier einige Kolleginnen und Kollegen aus den Bereich Hochschulen ebenfalls angemeldet haben und ich darauf hoffe, dass diese ebenfalls Informationen und Wissen rund um S/4HANA mitnehmen können und von dieser Veranstaltung ebenfalls so begeistert snd, wie ich. Selbst wenn diese Veranstaltung nicht explizit fürs Hochschulcontrolling, Hochschulberichtswesen oder Hochschulfinanzwesen gedacht ist können hier doch Informationen zu verschiedene Themen rund um SAP mitgenommen werden und auch der Austausch vor Ort ist oftmals sehr produktiv auch und gerade dadurch, dass hier unterschiedliche Branchen vor vergleichbaren Problemen stehen.

Sollten Sie ebenfalls an dieser Veranstaltung teilnehmen würde ich mich über einen Austausch eventuell bei einer Tasse Kaffee sehr freuen. So werde ich vom 17. bis 20. November 2018 ebenfalls in Köln sein und am Forum von 19. bis 20. November teilnehmen.

Ich bin mir sicher, dass hier auch wieder viele Neuigkeiten und Informationen ausgetauscht werden können und werde im Anschluss sicherlich auch über das ein oder andere hier im Blog aber vor allen auch an der Arbeit berichten können.

Aber auch unabhängig davon freue ich mich immer wieder über Anfragen hier im Blog oder auf anderen Wegen, da der gelebte Austausch von Wissen hier für jede Seite ein Gewinn zu sein vermag.
 

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema SAP Query habe ich im Artikel
"Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können. Für eine Anleitung für Rechercheberichte kann ich die im Artikel verlinkten Beiträge empfehlen oder tatsächlich auch mein Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling« dass trotz Schwerpunkt auf CO durchaus auch für andere Module wie eben auch das Haushaltsmanagement in der öffentlichen Verwaltung die Grundlagen vermittelt.  Daneben finden sich unter den Buchempfehlungen auch für andere Module gute Bücher und natürlich kann auch sonst ihr SAP Know How erweitert werden.




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Sonntag, 4. November 2018
11:53 Uhr

SAP Query als kundeneigene Transaktion mit Berechtigungen für Tabellenberechtigungsgruppe, Tabellen und Reporttransaktion vergeben

Nachdem ich im Rahmen einer Arbeitsgruppe des Competence Center für Hessische Hochschulen schon einen "Auffrischungsworkshops SAP Query im Hochschulcontrolling und Hochschulberichtswesen" gehalten habe hat sich dann noch ein Tagesseminar zum Thema »SAP Query in SAP ERP« mit Auswertung von Stamm und Bewegungsdaten aus den Modulen des Rechnungswesens (CO, FI, PSM-FM) ergeben.

Dieses war auch relativ schnell ausgebucht und ich hoffe, dass die angebotenen Übungen tatsächlich weiter geholfen haben um die Möglichkeiten mit SAP Query im Hochschulberichtswesen darzustellen.

Handout SAP Query Schulung

Eine wichtige Frage, die auch in der Schulung behandelt worden ist, war wie Endanwende später die erstellte Query aufrufen und nutzen können. Selbstverständlich besteht die Möglichkeit über Benutzergruppen und die Transaktion SQ00 eine Query direkt zu starken und berechtigungsseitig hier die Pflege der Query einzuschränken, aber eleganter und praktischer ist es in meinen Augen der erstellten Query eine eigene Transaktion zuzuweisen.

Report-Transaktion für SAP Query

Hierzu kann über die Transaktion SE93 eine sogenannte Reporttransaktion angelegt werden.

Diese Reporttransaktion ruft direkt einen ABAP Report auf und über das Selektionsbild 1000 gelangt man auch direkt in das Auswahlfenster der Transaktion und kann in der Reporttransaktion auch im Punkt Start mit Variante eine passende Variante für die Query anlegen und diese direkt starten um eine bestimmte Vorauswahl in der Selektion zu speichern und hier auch eine Layoutvariante zu hinterlegen.

Reportname zu SAP Query

Die Frage ist nun nur, wie kann der Reportname herausgefunden werden. Im Artikel "Transaktion anlegen (Report, Parameter) bspw. für SAP Query / Unterschied Parameter- oder Reporttransaktion" bin ich schon einmal darauf eingegangen, dass in der Transaktion SQ01 im Menü über QUERY->WEITERE FUNKTIONEN->REPORTNAME ANZEIGEN der zugeordnete Reportname angezeigt werden kann.

Dabei ist die Namenslogik des Reportnamen wie folgt aufgebaut:
  • Mandantenabhängige (Standardbereich) Query beginnen mit AQCS
  • Globale (Globaler Beeich) Query beginnen mit AQZZ
danach folgt die Benutzergruppe in der die Query zugeordnet ist und der Name der Query. Dieser wird mit == aufgefüllt, so dass eine Gesamtlänge des Reportnamens von 30 Zeichen sich ergibt.

So wird die Query AQ mit der Bezeichnung  ZCOFM_PROJEKTE der Benutzergruppe ZBUCH im Standardbereich CS(mandantenabhängig) als Report mit folgender Bezeichnung zugeordnet:
  • AQCSZBUCH=======ZCOFM_PROJEKTE

Nachdem der Reportname zur Query in der Reporttransaktion hinterlegt wird ist nun noch eine Frage, wie die Berechtigungen für die SAP Query-Transaktion vergeben werden können. Hierzu müssen entsprechende Berechtigungsobjekte mit Berechtigungsfeldwerten versehen werden.

Berechtigungsobjekte und Berechtigungsfeldwerte auf Tabellen und Tabellenberechtigungsgruppe

Dabei ist natürlich nahe liegend das Berechtigungsobjekt S_TCODE "Transaktionscodeprüfung bei Transaktionsstart" mit im Berechtigungsfeld Transaktionscode mit der neu angelegten Transaktion bspw. ZUNKELBACH zu füllen.

Neben der reinen Berechtigung für den Start der Transaktion sind aber auch noch die Berechtigungen für das Lesen der Daten mit der Query erforderlich.

Hier sind zwei Berechtigungsobjekte noch zu füllen.

Das Berechtigungsobjekt S_TABU_DIS "Tabellenpflege (über Standardtools wie zB SM30) ist mit der Aktivität 03 Lesen zu versehen und im Berechtigungsfeld Tabellenberechtigungsgruppe zu hinterlegen. Die Zuordnung von Tabellen zu Berechtigungsgruppen erfolgt mandantenunabhängig über die Transaktion SE54 (Speicherort der Einstellungen ist dann die Tabelle TDDAT Pflegebereiche für Tabellen) einzusehen.

Ferner ist auch das Berechtigungsobjekt S_TABU_NAM "Tabellenzugriff über generische Standardtools" ebenfalls mit der Aktivität 03 und den relevanten Tabellennamen zu pflegen.

Es bietet sich tatsächlich an hier über einen Testuser und der Transaktion SU53 die entsprechenden Berechtigungsfeldwerte zu ermitteln. Im Artikel "SAP Basis Basic oder dank SU53 oder ST01 Trace fehlende Berechtigungen finden" bin ich auch auf die Frage der Berechtigungsprüfung nebst einer Anzeige der fehlgeschlagenen Berechtigungsprüfungen für eine andere Benutzerkennung eingegangen.

Eine Auswertung für Stammdaten im Bereich CO-OM (zum Beispiel "Auswertung sprechender Nummernkreisintervalle von CO Innenaufträgen mit Query Zusatzfeldcoding und Unterscheidung numerischer oder alphanumerischer Schlüssel") verlangte als Berechtigungsausprägung folgende Angaben in den Berechtigungen:
  • S_TABU_DIS
    Anzeigeberechtigung auf Tabellenberechtigungsgruppe:
    KA          CO:Anwendungstabelle
    KEC        CO-PA:Customizing
und zum direkten Lesen der Tabellen für die Stammdaten der Innenaufträge sowie  der Stammdaten der Profit-Center (EC-PCA) zu lesen.
  • S_TABU_NAM
    Anzeigeberechtigung für Tabellen
    AUFK    Auftragsstammdaten
    CEPCT   Profit-Center-Stammdaten Texte
Während eine Auswertung der Stammdaten im Bereich FI für Kreditoren wie im Artikel "Query über IBAN und Stammdaten Kreditor oder Debitor (Zusatztabellen in SAP Query)" beschrieben folgende Berechtigungen benötigte:
  • S_TABU_DIS
    Anzeigeberechtigung auf Tabellenberechtigungsgruppe
    FA   RF:Anwendungstabelle
    &NC&   ohne Berecht.gruppe
und der Stammdaten der Kreditoren (Lieferanten) sowie der IBAN Verbinudng (TIBAN).
  • S_TABU_NAM
    Anzeigeberechtigung für Tabellen
    LFBK Lieferantenstamm (Bankverbindungen)
    TIBAN  IBAN
Sollen statt der Kreditoren (Lieferanten) die Debitoren (Kunden) ausgewertet werden ist hier natürlich KNBK Kundenstamm (Bankverbindungen) zu hintelegen.

Gerade die Aussteuerung von Berechtigungen sowie die Umsetzung eines Berechtigungskonzeptes ist ein Grund warum die anwendungsbetreuende Keyuser der jeweiligen Fachabteilungen ebenfalls eng mit der SAP Basis und der Berechtigungsvergabe zusammen arbeiten sollten. Ein weiteres Thema ist hier, insbesondere bei mehreren Mandanten innerhalb des SAP System, auch eine Frage der Namenskonvention. Eine Reporttransaktion wird über einen Workbenchauftrag transportiert und steht damit mandantenübergreifend im System zur Verfügung. Die Query liegt dafür ggf. jedoch im mandatenabhängigen Bereich (es sei denn es ist eine globale Query). Die unterschiedlichen Möglichkeiten zum "Transport von InfoSet mit ABAP-Coding und Query per Transportauftrag" wurden ja schon beschrieben. Sinnvoll kann es hier sein bei kundeneigene Transaktionen als Namensraum Z gefolgt von der Mandatennummer zu verwenden, so dass hier keine Verwechslung entsteht.Sinnvolle Namenskonventionen für kundeneigene Entwicklungen sollten ebenfalls in einen Fachkonzept, wenn nicht sogar im Berechtigungskonzept, hinterlegt werden.

Schulung zu SAP Query


Berichtswesen mit SAP Controlling am Beispiel SAP Query

Persönlich hat mir die Ausarbeitung der SAP Schulung zum Thema SAP Query im Berichtswesen viel Freude gemacht und ich hoffe, dass die Begeisterung für die einzelnen Berichtstools und Möglichkeiten gerade im Kontext Hochschulcontrolling und Hochschulberichtswesen hier überzeugend dargestellt worden sind. Eine Darstellung der von mir im Berichtswesen besonders gern genutzten Tools und Möglichkeiten habe ich auch im Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling«  geschildert, dass ebenfalls einen guten Überblick über den Aufbau eines Berichtswesen sowie eine Einführung über "Unterschiedliche Auswertungsmöglichkeiten im Controlling (Report Writer, Recherchebericht, SAP Query) und natürlich Excel ;-)" bietet.

Da das Tagesseminar relativ schnell ausgebucht war bin ich gespannt, ob sich noch einmal eine Nachfrage für ein erneutes Seminar zum Thema finden wird. Ansonsten bleibt es erst einmal bei den Buchempfehlungen die ich auch hier online gerne gebe.

Gerade im Bereich des Berichtswesen auch und besonders für Hochschulen ist auch ausserhalb des Controlling ein sinnvolles Berichtswesen auch daran gekoppelt welche Möglichkeiten zur Auswertung im jeweiligen System zur Verfügung stehen. Daher möchte ich mich auch bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern meiner Schulung bedanken die sowohl eine gute Bewertung als auch durch ihre rege Beteiligung eine Menge an Feedback gegeben haben.

Die Schulung selbst ist relativ umfangreich und anspruchsvoll gewesen, jedoch war die Rückmeldung auch so, dass selbst erfahrende Anwendende noch den ein oder anderen neuen Aspekt dieses Tool kennen gelernt haben. Die Besetzung mit Keyuserinnen und Keyusern aus den Modulen FI, CO, PSM-FM und auch MM sowie geplant HCM hat gezeigt, dass es sinnvoll war hier die Übungen zwar aus den Modulen des Rechnungswesen (CO, FI. PSM-FM) zu nehmen aber so zu wählen, dass diese grundsätzliche Funktionen wie die Nutzung von Join, logische Datenbanken oder auch Zusatztabellen, Zusatzfeldern und Zusatzfeldcoding beschrieben hat.

Teilweise sind die vorgestellten Übungen auch schon in diversen Blogartikeln ausführlich behandelt, allerdings dürfte die Zusammenstellung der Beispiele auch für den ein oder anderen interssant sein. Durch die ausgewählten Beispiele, die sich ursprungsbedingt natürlich in der Hauptsache im CO Umfeld befinden, sollten die verschiedenen Möglichkeiten vorgestellt werden und ich hoffe, dass diese auch für andere Personen übertragbar sind. Sowohl im Finanzwesen als auch im Personalwesen werden tatsächlich auch logische Datenbanken genutzt.

Auf eine Wiederholung der Schulung freue ich mich ebenso wie mir auch das Aktualisieren und Ergänzen der Schulungsunterlagen auf Basis von Rückmeldungen und Fragen Freude gemacht hat. Entsprechend gerne stehe ich mit meinen Angebot für eine künftige Schulung zur Verfügung. Die Schulung slebst ist in vier Abschnitten mit entsprechenden Übungen aufgeteilt und widmete sich nicht nur der Grundlagen von SAP Query mit den einzelnen relevanten Elementen (Arbeitsbereich, Benutzergruppe, Infoset, Query), der Identifizierung von Daten (wo diese gespeichert sind sowie auch die Erweiterung der Query durch lokale Felder, Zusatztabellen und Zusatzfelder inklusive Zusatzfeldcoding das noch weitere Möglichkeiten bietet. Die Übungen zeigten nicht nur die Anwendung dieser Möglichkeiten sondern durch praktische Übungen auch Auswertung von Stamm und Bewegungsdaten aus den Modulen des Rechnungswesens  (CO, FI, PSM-FM).
 

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema SAP Query habe ich im Artikel
"Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Sonntag, 21. Oktober 2018
10:46 Uhr

Ein datenschutzfreundlicher Messenger am Smartphone - Threema

Das Thema Messenger ist unter mehreren Gesichtspunkten relevant. Der erste Punkt bei der Wahl eines passenden Messenger ist hier sicherlich an welcher Stelle auch die meisten Menschen sind mit denen Nachrichten ausgetauscht werden sollen. Zur Wahl des richtigen Messenger sind schon an verschiedenen anderen Stellen Artikel geschrieben worden die ich hier gerne als Ausgangspunkt verlinke.
  • Dasnuf.de "[Anzeige] Let’s talk – about Messenger"
    Patricia Cammarata (dasnuf) setzt sich in einer Artikelserie mit den Themen Medienkompetenz zum Thema Kinder und digitale Medien auseinander und stellt im verlinkten Teil einige Punkte zum Theme "Messener-Apps" vor.
  • Mobilegeeks.de "Top 10 Alternativen zu Whatsapp"
    Auch Mobilegeeks stellt einige Alternativen zum Messenger Whatsapp dar und gibt eine gute Übersicht über alternative Messenger.
Persönlich sehe ich hier tatsächlich eine Abwägung zwischen Datenschutz, Komfort, Sicherheit und tatsächlich die Frage, welche Messnger andere nutzen.

Problematisch bei den meisten Anbietern ist das Prinzip der Identifikation der Kontakte. Viele populäre Anbieter identifizieren die einzelnen Teilnehmende dadurch, dass die Handynummer als ID verwandt wird. Dabei wird dann auch noch das Theme "Wie finde ich Kontakte" relevant. Viele Messenger laden dabei die Kontaktdaten (bzw. so Aussage der meisten) einen Hashwert über die hinterlegte Mobilfunknummer hoch, so dass diese dann auf einen Server hinterlegt ist und hier vermutlich nicht für alle Kontakte eine entsprechende Einwilligung für das Übertragen der Kontaktdaten auf einen Server (selbst als Hashwert über die Telefonnummer) nicht vorliegt.

Hier haben allerdings auch einige Messenger reagiert, so dass zumindest die Kontaktdaten optional nicht mehr synchronisiert werden oder auch synchronisierte Daten gelöscht werden. Als Beispiel dazu ein Screenshot vom Messenger Telegram.

Kontakte bei Telegram

Telegram ermöglicht es übrigens neben der Verwendung der Telefonnummer ebenfalls die Einrichtung eines Benutzernamen, so dass hier statt der Telefonnummer für einen Kontakt auch ein individueller Benutzername weiter gegeben werden kann.

Der Vorteil dieses Messenger in meinen Augen ist aber ein ganz anderer, da hier mehr als ein Device genutzt werden kann. Ebenso wie Skype, ICQ oder AIM (um auch mal ein paar alte Geister zu nenen) besteht hier die Möglichkeit den Client auf mehr als einen Client einzurichten und sogar portabel per USB Stick der Messenger genutzt werden kann. Damit ist eine Nutzung am PC ebenso wie am Smartphone möglich, was andere Messenger wiederum nur per Webfrontend ermöglichen. Der Nachteil ist die Verknüpfung mit der Telefonnummer und das die meisten Personen wohl ihre Kontakte über eine Synchronisiation mit Adressbuch verteilen... dieses Problem dürfte aber bei den meisten Messengerdiensten der Fall sein. In jeden Fall sind durch die Verwendung der Telefonnummer als ID sowohl bei Telegram als auch bei Whatsapp beim Betreiber die Telefonnummer bekannt und gespeichert.

Zur rechtlichen Einschätzung dieser Problematik verweise ich gerne auf den Podcast Rechtsbelehrung siehe "Podcasthinweis: WhatsApp, Messenger und der Abmahnungen – Rechtsbelehrung Folge 47".

 

Messenger App Threema

Durch einen datenschutzsensiblen Kollegen an der Arbeit bin ich dann jedoch noch auf einen datenschutzfreundlicheren Messenger hingewiesen worden und nutze diesen nun sehr gerne im beruflichen Kontext. Mittlerweile sind, gerade im kirchlichen Umfeld, auch einige Personen zu diesen Messenger gewechselt und dennoch möchte ich diesen hier gerne einmal näher vorstellen.

Bezugsquelle und APK Installation


Threema
Threema
Martket Link / Google Play Neben der Möglichkeit im Store des jeweiligen Anbieters kann die kostenpflichtige App auch auf der Seite von Threema selbst bezogen werden und entsprechend die App hier heruntergeladen werden. Im Onlineshop auf https://shop.threema.ch/ können direkt Lizenzschlüssel bezogen werden und auch an andere Personen weiter gegeben werden. Auf diese Weise habe ich dann ebenfalls meinen Lizenzschlüssel erhalten und konnte die App herunterladen und mir Threema auch ohne Google Konto bzw. außerhalb des jeweiligen Store installieren. Interessant kann, gerade für größere Gruppen oder Unternehmen, auch das Model ThreemaWork sein. Hier sind Lizenzen übertragbar und es können auch mehrere Lizenzen erworben werden.

Von der Seite shop.threema.ch/download kann nach Angabe des Lizenzschlüssels direkt die App heruntergeladen werden.
Download und Sicherheit

Gerade wenn die App als APK heruntergeladen worden ist, muss im Anschluss, für spätere Updates, unter Gerätesicherheit der Punkt "Unbekannte Apps installieren" zugelassen sein. Hier wird, wie unter 3 in der oberen Abbildung, die Eigene Dateien als zugelassene App Quelle temporär aktiviert, so dass hier die App ein heruntergeladenes Update, was über Threema selbst heruntergeladen werden kann, durchgeführt werden kann. Dieses ist dann tatsächlich der Preis für eine hohe Anonymität. Die Alternative ist die Installation über eine der Anbieter Quellen (Google Play als Beispiel) worüber dann auch automatisch Updates ausgerollt werden.

Threema-ID

Im nächsten Schritt wird der eigene Account installiert. Sowie bei AIM, ICQ oder auch Skype erhält man bei Threema im Laufe der Registrierung eine ID (Benutzerkennung) so dass der Account nicht direkt mit der Telefonnummer registriert werden muss. Dieses ist auch der Unterschied zu Telegram (welches optional einen Benutzernamen hat der weiter gegeben werden kann ohne dass die Telefonnummer verraten werden muss) oder eben Messenger wie WhatsApp die direkt mit der eigenen Rufnummer verknüpft sind.

Im Rahmen der Einrichtung wird ein Schlüssel erzeugt über den die Kommunikation verschlüsselt. Dabei gibt es einen öffentlichen Schlüssel der an die Kontakte über die Threema-ID verteilt wird und ein privater Schlüssel der am Gerät gespeichert wird.

Public and private key

Auch hier ist darauf zu achten, dass man im Rahmen der Einrichtung auch einen Wiederherstellungsschlüssel angelegt wird der empfehlenswert zu speichern ist, sollte Threema einmal auf einen neuen Gerät gespeichert werden.

Dieses wird als ID-Backup bezeichnet und sollte tatsächlich irgendwo sicher verwahrt werden.

Im Ergebnis liegt dann eine achtstellige Threema-ID vor unter der kommunziert werden kann.

Kontaktdaten oder wie werden Kontakte gefunden

Optional kann ein Nickname, Telefonnummer und Mailanschrift mit angegeben werden.
Eigene Kontaktdaten optional angeben

Damit wird die Handynummer und/oder E-Mail-Adresse automatisch mit der Threema-ID verknüpft und es kann leichter ein Kontakt gefunden werden. Somit sind Kontakte aus ihren Adressbuch ebenfalls schnell in Threema zu finden. Dabei werden die Mailanschriften und Telefonnummer in gehashter Form (einwegverschlüsselt) gespeichert bevor diese später zum Kontaktabgleich auf den Threemaserver hochgeladen werden und es ist auch möglich diese Angaben zu überspringen, so dass Threema auch vollkommen anonym verwendet werden kann.

Der Nickname wird verwendet um diesen statt der Threema-ID in einer Kommunikation anzuzeigen, kann aber auch bei ihren Kontakten in der Kontaktliste geändert werden.

Im Ergebnis werden am Ende alle Daten zur Kontrolle angezeigt und natürlich ist es auch möglcih sich ein Profilbild später noch zuzulegen.Darüber hinaus können Threema Kontakte auch mit Adressbucheinträgen verknüpft werden, so dass hier eigene Profilbilder oder Kontaktdaten hinterlegt sind.

Neue Kontakte hinzufügen

Neben den Kontakten aus den Adressbuch können aber auch manuell KOntakte hinzugefügt werden.

Beim Start von Threema habe ich im linken Hamburgermenü (das mit den drei gestapelten Strichen) hier als 1 in der folgenden Abbildung markiert.

Neue Kontakte

Im direkten Kontakt kann über 2 ein QR Code generiert werden der von anderne Kontakt direkt über 3 eingescant werdne kann. Dadurch, dass beide dieses so gemacht haben ist dieser Kontakt dann als bestätigter Kontakt hinterlegt.

Alternativ kann natürlich auch die Threema-ID des gewünschten Kontakts eingetragen werden. Hierzu muss auf den Abschnitt Kontakte gewechselt werden und über das + Symbol kann eine ID direkt eingegeben oder auch gescant werden.

Kontaktpflge per Threema-ID

Kontakte erhalten je nach Zertifizierungsstufe unterschiedliche Punkte.
Zwei orangene Punkte bedeutet, dass der Kontakt nur über die Zusatzinfos (Telefonnummer oder Mailanschrift) im Adressbuch gefunden wurde. Drei Punkte werden vergeben, wenn der Kontakt durch Scanen des QR Codes (oder Austausch der Threema-ID) hinzugefügt worden ist.

Kontaktabgleich mit Adressbuch

Auch bei Threema ist es möglich die Privatsphäre der eigenen Kontakte noch ein Stück mehr zu schützen und im Abschnitt Privatsphäre und Sicherheit in den Einstellungen sowohl die Synchronisation der Kontaktdaten abzustellen als auch die bereits synchronisierten Addressbuchdaten zu löschen.

Datenschutz bei Kontakte

Webnutzung - Portable Apps

Während ich Telegram als portable App (wie auch Skype) am PC nutzen kann ist dieses bei Threema aber auch Whatsapp schwieriger. Hier ist tatsächlich nur die App am Endgerät (Smartphone) nutzbar und jeweils nur auf einen Gerät.

Allerdings bieten beide Dienste die Möglichkeit der Webnutzung an.

Unter einer URL kann ein QR Code eingescannt werden und in Threema über Threema Web dieser eingescant werden, so dass im Browser direkt der Messenger genutzt werden kann.

Dieses ist bei Threema unter https://web.threema.ch und bei Whatsapp unter https://web.whatsapp.com/ möglich.

Wer nutzt Threema

Persönlich würde ich das Konzept von Threema tatsächlich als sehr durchdacht betrachten und den Nachteil dass ich Threema nur auf einen Gerät nutzen kann wird sicherlich durch Datenschutz und der Möglichkeit der Webnutzung aufgehoben,

Die größere Hürde ist wohl eigene Kontakte zum "kostenpflichtigen" (einmalig 2,99 Euro) zu überreden oder eben, wie mein datenschutzbegeisteter Kollege, entsprechende Lizenzschlüssel zu verschenken.

Die größte Verbreitung von Threema bekomme ich tatsächlich durch drei Gruppen meiner Kontakte zustande:
  • Ehrenamt
    Gerade im kirchlichen Umfeld wird Datenschutz von je her groß geschrieben, so dass es nicht weiter verwunderlich ist, dass die meisten hauptamtlichen Personen über Threema zu finden sind
  • Arbeit
    Hier sind doch die ein oder andere Kollegin oder Kollege online zu finden
  • Fido
    Klar wenn schon Technik vorhanden ist fehlen auch die Kontakte aus den FidoNet nicht

Ein schöner Artikel ist hier unter "Neue Datenschutz-Grundverordnung betrifft auch die Gemeindearbeit" zu finden.

Zitat Giessen-evangelisch.de:
Es müssen datenschutzkonforme Messenger-Dienste verwendet werden, erklärt der Gießener Stadtjugendpfarrer Alexander Klein. „Ich tausche mich mit den vielen ehrenamtlichen Mitarbeitenden ab jetzt mit dem Dienst „Threema“ aus.“ Die einmaligen Kosten von 2,99 Euro für die Anschaffung der App will er den Jugendlichen erstatten. „Ich probiere in den kommenden Monaten auch, so viele Kollegen wie möglich zu diesem Dienst zu lotsen, der nicht sämtliche Kontakte auf den Handys ausliest und kommerziell nutzt.“


Die Motivation zum Einsatz des Messenger ist sicherlich sehr unterschiedlich, aber insgesamt freue ich mich tatsächlich, dass hier mehrere mittlerweile online zu finden sind und sich das Thema Datenschutz ganz konkret auch in solchen Messenger und der bewusten Entscheidung dafür wieder findet.

Fazit


Teilweise gibt es regelrechte Glaubensstreitigkeiten welcher Messenger nun am besten Datenschutz umsetzt (Threema, Wire, Signal etc.). Insgesamt ist die Wahl eines Messenger aber auch wo befinden sich meine Kontakte, wie möchte ich mit ihnen kommunizieren und kann sich eine wichtige Gruppe tatsächlich auf einen Messenger einlassen und diesen dann tatsächlich gemeinsam nutzen.

Die Alternative einen eigenen Jabber Dienst oder Teamspek zu betreiben würde ich hier als nicht sachgerecht sehen.

Dennoch empfinde ich es als sehr positiv, dass gerade im Ehrenamt sich bewust für einen datenschutzfreundlichen Messenger entschieden worden ist und auch sonst hier ein Bewustsein in desier Richtung verbreitet ist.

Was ich persönlich faszinierend finde ist dass bspw. bei Bekannten in Frankreich noch immer SMS stärker verbreitet ist als Messenger und in Österreich die Voice-Chat Funktion eines Messenger teilweise schon Telefon ersetzt hat... :-) Dieses mag aber auch an der unterschiedlichen Verbreitung von Internetzugängen (egal ob LTE oder WiFi) liegen.

Datenschutz und Instant Messenger (Transparenz und Verschlüsselung)

So man den Datenschutz ausserordentlich ernst nehmen möchte kann ich ebenfalls einen Artikel vom Verein digitalcourage empfehlen. Diesen Verein hatte ich schon in einen Vortrag am "Rückblick THM Datenschutztag 2017" erwähnt.

Der Verein Digitalcourage e. V.  (ehemals unter den Namen FoeBuD (Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs e. V.)) bekannt engagiert sich nicht nur durch den BigBrotherAward sondern setzt sich ganz praktisch in großen und kleinen Projekten für die Themen Datenschutz und Informationsfreiheit ein. Dieses kann sowohl durch eine Verfasssungsklage (Stichwort Vorratsdatenspeicherung) als auch durch praktische Maßnahmen zur digitalen Selbstverteidigung sein.

Im Artikel "Alternativen zu WhatsApp und Threema – Instant Messenger" setzt sich dieser auch mit der Frage auseinander, welches, unter Datenschutzaspekten, empfohlene und nicht empfohlene sichere Instant Messenger sind. Dabei ist jedoch zu beachten, dass der Artikel aus 2016 stammt.

Wobei ich den gesetzten Schwerpunkt auf offene Schnittstellen sowie die nicht Nachpürüfbarkeit über die verwendete Verschlüsselung schwierig finde, da eine Offenlegung des Softwarecodes auch wieder andere Probleme für die Betreiber offenbaren kann. Ein unabhängiger Audit der Sicherheit der Verschlüsselung wäre aber tatsächlich ein wünschenswerter Punkt (wenn dieses nicht ohnehin schon erfolgt ist - ist es "Unabhängiger Sicherheits-Audit bestätigt: Threema hält, was es verspricht").

Im Rahmen der EU-DSGVO dürfte aber sicherlich die Meldung "Threema ist DSGVO-konform" die ein oder andere Kollegin zum Wechsel auf Threema überzeugt habe. Hier verweise ich auch gerne noch einmal auf meine Linksammlung im Artikel "EU DSGVO - Info- bzw. Link-Sammlung mit Schwerpunkt auf die Umsetzung bei Blogs oder der eigenen Website (hier: Autorenwebsite, Blogger, KMU)".

Auf die erwähnte Kritik der fehlenden Offenlegung des Quelltextes und der verbundenen Verschlüsselung findet sich auf Twitter auch ein Hinweis einer Rückmeldung seitens des Supports von Threema  (siehe .https://twitter.com/dSchwarzeWolf/status/1053924132335874049 ).

Persönlich ist es wohl auch bei diesen Thema eine Frage, wie intensiv man sich mit den Thema auseinander setzen mag und wieviel Aufwand für Datenschutz betrieben werden mag.

Nachtrag Stellungnahme Beauftragte für den Datenschutz der EKD (Evangelische Kirche in Deutschland)

In der "Ergänzende Stellungnahme des  Beauftragten für den Datenschutz der Evangelischen Kirche in Deutschland  zum Einsatz von Messenger-Diensten" auf https://datenschutz.ekd.de/2018/10/30/ergaenzende-stellungnahme-zum-einsatz-von-messenger-diensten/ werden mit Blick auf den dienstlichen Einsatz allgemeine Hinweise  zu einzelnen Messenger-Diensten gegeben und sich auch für datenschutzkonforme Messenger in der Kommunikation ausgesprochen. Da hier Signal und WhatsApp ebenfalls kritisch betrachtet werden ist hier zumindest auf Twitter ene rege Diskussion entstanden. Immerhin wird Threema hier tatsächlich für den dienstlichen Einsatz empfohlen. Es fragt sich jedoch ob auch die Zielgruppe zum Einsatz dieses Messenger überzeugt werden kann.

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Freitag, 5. Oktober 2018
17:54 Uhr

Transport von InfoSet mit ABAP-Coding und Query per Transportauftrag

In letzter Zeit habe ich etwas weniger hier im Blog und dafür mehr auf andere Artikel im "social web" verwiesen (siehe facebook.com/unkelbach/ ) und natürlich werfen auch einige Veranstaltungen im Oktober und November ihren Schatten vorraus (hier verweise ich gerne auf die vorläufige Agenda der FICO Forum Infotage 2018) aber dennoch sind einige Artikel hier in der Entwurfsversion und auch per Mail kam die ein oder andere Frage rund um SAP hier herein über die ich mich sehr gefreut habe und wo der Austausch dann tatsächlich auch für mich lehrreich war.

Ausgangslage: Fehlendes ABAP Coding nach Transport von Infoset und Query

Nachdem ein Infoset mit Coding im Zusatzfeld erzeugt worden ist sollte dieses im Rahmen einer Dreisystemlandschaft (Development/Entwicklung-, Qualitätssicherung/Test- und Produktiv System) transportiert werden.

Der Transport verlief vom D-System ins Q-System problemlos und das Coding im Infoset war ebenfalls vorhanden, lediglich beim Transport ins Produktivsystem fehlte dann das Coding im Infoset und die Query konnte nicht wie erhofft verwendet werden.

Anhand der Beschreibung im Artikel "Transport von SAP Queries (DL/UL)" war der Verdacht naheliegend, dass nicht nur beim Upload über das Dateisystem sondern auch bei der Freigabe des Transport über die SE01 der User die Berechtigung für das Berechtigungsobjekt S_DEVELOP im Produktivsystem benötigt damit der Transport erfolgreich durchgeführt werden könnte.

Damit wäre aber eine Anbindung von Query und Infoset über einen Transportauftrag gar nicht erforderlich, da eine Entwicklung ja ebenfalls direkt im Produktivsystem erfolgen könnte.

Nach einigen Hin und Her hat sich jedoch herausgestellt, dass das Infoset inklusive Coding im Q-System schon vorhanden war und die Ursache für den scheinbaren Fehler an einer anderen Stelle zu finden war.

Für eilige Personen die kurze Zusammenfassung:

"Nachdem per STMS der Transport in das Produktivsystem importiert wurde muss auch ein Import mit der SQ02 erfolgen.  Auf diesem Wege ist es nicht notwendig die Berechtigung S_DEVELOP zu besitzen."

An dieser Stelle vielen Dank auch an die Mail mit den Hinweis auf die gefundene Ursache. Da sicherlich auch andere Personen manchmal auf einen solchen Fehler stossen möchte ich in diesen Artikel diese Lösung gerne etwas ausführlicher erläutern.

Da mir der Transport von Query und Infoset bisher auch mehr über Download und Upload bekannt war mag ich hier aber die notwendigen Schritte für beide "Transportvorgänge" erläutern.

Möglichkeit 1: Download und Upload über Präsentationsserver

Die von mir gerne verwendete Methode ist der Transport von Infoset und Query über das Dateisystem. Dieses hat auch den Vorteil, dass sowohl Query als auch Infoset durch andere Einrichtungen ebenfalls verwendet werden können.

Im Rahmen der Infoset Pflege (Transaktion SQ02) kann über das LKW Symbol (Tastenkombination STRG + F3) das SAP Query Transporttool aufgerufen werden. Alternativ kann auch direkt der Report RSAQR3TR  über die Transaktion SA38 gestartet werden.

Im Abschnitt Transportoption kann Download zum Herunterladen der Objekte (Wahlweise Benutzergruppen, Infoset, Infoset und Query oder nur Query) gewählt werden und später über Upload eben diese auch wieder in einen anderen System hochgeladen werden. Der Austausch erfolgt dann über eine Textdatei in der alle Optionen hinterlegt sind.

Beim Upload / Download ist es jedoch nicht möglich Layout-Varianten von Queries oder Berichts-Bericht-Schnittstellen mit zu übertragen.

Fener ist darauf zu achten, dass sofern Infosets mit ABAP Coding übertragen werden sollen, ist der Objekttyp PROG im Berechtigungsobjekt S_DEVELOP und 'AQ*' für OBJNAME erforderlich. Andernfalls ist ein Coding hier nicht möglich. Dieses gilt dann auch für einen Import von Query per Upload in ein anderes System. Etwas ausführlicher ist das Ganze in unten verlinkter Anleitung im Abschnitt "8. Query und Infoset per Upload/Download transportieren" erläutert.
 

Möglichkeit 2: Export und Import per Transportauftrag

Wesentlich umfangreicher, dafür aber an einer Transportschicht angebunden, ist der Transport von den oben erwähnten Objekten (optional auch mit Layout-Varianten von Queries oder der Bericht-Berichtsschnittstelle) per Transportauftrag.

Hierzu kann ebenfalls das SAP Query: Transporttool aufgerufen werden allerdings muss hier die Option Export ausgewählt werden.

Danach kann ein Transportauftrag angelegt werden und dieser wie üblich über die SE01 oder SE10 freigegeben und per STMS in das Folgesystem transportiert werden.

Nachdem der Transport erfolgreich durchgeführt ist muss jedoch erneut im Zielsystem das SAP Query: Transporttool aufgerufen werden und hier über die Option Importieren im Abschnitt Transportoptionen im Punkt Datenbestand bei Importen der Transportauftrag angegeben werden. Die Transportauftragsbezeichnung ist auch bei erfolgreichen Transport ersichtlich. Erst danach steht auch das Infoset inklusive Coding als Datenbestand zur Verfügung.

Fazit

Der Austausch per Mail hat mir einmal wieder gezeigt, dass die Welt rund um SAP Anwendende doch recht klein ist und der Austausch von Wissen in den seltensten Fällen eine Einbahnstraße ist. Auch wenn ich im ersten Moment nicht weiter helfen konnte hat sich die Lösung dann doch noch gefunden und ich habe mich sehr über die Rückmeldung gefreut und hoffe, dass sollte noch jemand dieses Problem haben künftig hier eventuell dann tatsächlich dieser Artikel etwas weiter helfen kann.

Welche Methode nun besser für den Transport von Query und Infoset geeignet ist muss hier aber tatsächlich mit der SAP Basis, Berechtigungskonzept sowie mit der Frage ob die erstellte Query nur in der eigenen Systemlandschaft oder auch in anderen Systemen genutzt werden sollen abgeklärt werden. Zumindest Anwendungsbetreuende oder Keyuser dürften die Möglichkeit des Tranport per Upload und Download sehr zu schätzen wissen, auch weil hier bestimmte Einstellungen manuell ebenso wie beim Transport von Report Painter und Report Writer Berichten noch angepasst werden können.

Für diese bin ich im Artikel "Report Writer oder Report Painter Berichte über Dateisystem inklusive Bibliothek Variablen und Berichtsgruppe exportieren und importieren" ausführlicher drauf eingegangen.

Daneben ist im Themenfeld Berichtswesen gegebenenfalls auch der Artikel "Transport von Selektionsvarianten"  ebenso lesenswert wie die Erstellung von kundeneigene Transaktionen für Berichte wie im Artikel "Transaktion anlegen (Report, Parameter) bspw. für SAP Query / Unterschied Parameter- oder Reporttransaktion" oder auch "Kundeneigene Transaktionen zu Berichten in PSM FM Haushaltsmanagement zum Beispiel Belegjournal anlegen (Variantentransaktion)" näher beschrieben.

Wie Berichte später den Anwendenden zur Verfügung gestellt werden ist auch ein Thema im Artikel "Benutzereigene SAP Menüs (Favoriten, Benutzermenü, Bereichsmenü)" aber auch meinen Buch zum Thema »Berichtswesen im SAP®-Controlling«

 

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema SAP Query habe ich im Artikel
"Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch SAP Query" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.




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Freitag, 7. September 2018
16:56 Uhr

Fremde Formeln in Excel verstehen durch schrittweise Auswertung

Gerade bei umfangreicheren Excelformeln ist es oftmals etwas schwierig diese nachzuvollziehen, wenn man nicht selbst die Tabelle aufgebaut hat oder aber unter Zeitdruck eine Tabelle schnell aktualisieren soll.  Dabei kann sowohl die Formel INDIREKT welche aus unterschiedlichen Zellen den Bezug zum Beispiel aus Jahr und Arbeitsmappe und feste Bezüge im Namensmanager (siehe  "Formulare gestalten in Excel") definiert oder auch die Kombination aus INDEX und VERGLEICH im "Index und Vergleich statt SVERWEIS endlich verstanden und Suche über Verweis nur, wenn es auch etwas zu finden gibt" schon etwas schwieriger sein um diese nachzuvollziehen.

Während im Artikel "Excel Berechnete Felder in Pivottabellen" auch gleichzeitig eine automatische Dokumentation vorhanden ist zählt bei komplexeren Formeln oftmals die Devise "The code is documentation enough!".

Formeln schrittweise auswerten / debuggen

Glücklicherweise liefert Excel direkt eine Funktion, die beim Verständnis der von Kolleginnen und Kollegen gelieferte Excel-Tabellen direkt weiter hilft.

Formel schrittweise auswerten in Excel

Innerhalb der Symbolleiste FORMELN befindet sich in der Befehlsgruppe FORMELÜBERWACHUNG nicht nur die von mir sehr geschätzte Hervorhebung zur Spur zum Vorgänger und Nachfolger (als Pfeile dargestellt) auch die Funktion FORMELAUSWERTUNG. Diese ermöglicht es schrittweise eine Formel nachzuvollziehen, so dass sich im oberen Beispiel die Zelle A1 in den Wert in dieser Zelle verwandelt und danach B1 den zweiten Wert liefert und im dritten Schritt dann tatsächlich die Summe ausgewiesen wird.

Es wird jeder Bestandteil einer Formel einzeln ausgewertet, so dass hier die Schritte tatsächlich nachvollzogen werden können.

Fazit

Auf diese Weise an eine neue Arbeitsmappe in Excel ran zu gehen ist im ersten Moment sicherlich mühsam, aber gerade wenn man bestimmte Formeln noch nicht kannte gleichzeitig auch lehrreich und hilft tatsächlich die Vorgehensweise innerhalb einer größeren Formel nachvollziehen zu können.

Im Ergebnis klappt damit auch wieder die Verständigung zwischen den einzelnen Datenlieferanten und einer Aktualisierung der Tabellen stehen zumindest was die verwendeten Formeln anbelangt keine Verständigungsprobleme mehr im Wege.

Gerade im Hochschulcontrolling oder Hochschulberichtswesen (siehe auch "Informationen rund um Hochschulcontrolling, Haushalt, Finanzen und Rechnungswesen") ist Excel weiterhin eine der am häufigst genutzten Anwendungen, selbst wenn manche Sitzung oder Tagung auch den Einsatz von Powerpoint (bspw. "Grundlagen und Empfehlungen rund um Powerpoint oder auch andere Präsentationen" oder auch "Powerpoint Smart Art als Inhaltsverzeichnis mit Powerpoint für Agenda, Abschnitte und Fortschritt innerhalb der Präsentation") nicht als unwichtig betrachten würde.

Als Beispiele im Bereich des Hochschulberichtswesen würde ich folgende Artikel sehen: nennen in den konkrete Berichtsanforderungen dann auch mit bestimmten Funktionen in Excel umgesetzt werden konnten.

Nicht ganz ohne Grund hatte ich schon im Artikel "Unterschiedliche Auswertungsmöglichkeiten im Controlling (Report Writer, Recherchebericht, SAP Query) und natürlich Excel ;-)" einige der im Berichtswesen genutzten Tools zusammen gestellt und denke, dass sich das Thema auch weiterhin noch entwickeln wird.

Viele Artikel hier im Blog entwickeln sich sicherlich durch konkrete Herausforderungen im beruflichen Alltag aber manche gehen auch einfach auf gute Beispiele oder auch konkrete Anfragen von Kolleginnen und Kollegen zurück. Der hier oftmals gelebte Austausch insbesondere in Hessen ist für mich immer noch etwas auf das ich ungern verzichten mag.

Dieses merke ich auch selbst bei der Ausarbeitung von Workshops und Schulungen wie unter "Auffrischungsworkshops SAP Query im Hochschulcontrolling und Hochschulberichtswesen" beschrieben.

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Samstag, 1. September 2018
12:12 Uhr

Excel Summen über gefilterte Werte oder die Formel Teilergebnis sowie Summe über ausgefilterte Werte einer Liste

Manchmal ist es in Excel tatsächlich eine Frage, einfach die passende Formel zu finden um mit dieser zu arbeiten. Während schon der Artikel "Excel rechnet mit Farben oder ZÄHLENWENN bzw. SUMMEWENN anhand der Hintergrundfarbe der Zelle dank ZELLE.ZUORDNEN ohne VBA" hier eine selten genutzte Formel für eine bestehende Anfrage genutzt hat hat doch zumindest der Artikel "Vorteil von Excel Formatvorlagen und Filter nach Farben oder Zellensymbolen aus bedingter Formatierung" die Möglichkeiten der Filterung von Daten ins Spiel gebracht und dabei auch die Frage aufgeworfen, wie denn nun mit gefilterten Daten umgegangen werden soll.

Sofern ich eine Tabelle "Als Tabelle formatiere" (siehe auch Artikel ""Als Tabelle formatieren" um eine dynamische Datenquelle für Pivot-Tabellen zu erhalten") liefert mir Excel automatisch eine Lösung in der Ergebniszeile.

Hier wird in der Ergebniszeile automatisch die Formel TEILERGEBNIS verwendet, ohne dass man sich hier auf Anhieb bewust ist, worum es sich dabei eigentlich handelt.

Es stehen in der Ergebniszeile einfach die Möglichkeiten zur Erstellung einer Summe zur Verfügung und ebendiese wird auch ausgewählt.

Ergebniszeile mit Teilergebnis

In der Zelle B6 wird hier direkt die Formel =TEILERGEBNIS(109;[Betrag Summe]) vorgeschlagen um eine Summe über die Spalte zu ziehen.
 

Summe und Summewenn bei Filterfunktionen

Eine der ersten Formeln in Excel (mal abgesehen vom direkten Rechnen mit den einzelnen Zellen wie =B2+B3+B4+B5) ist die Formel SUMME um eine Summe über einen Zellenbereich zu ziehen. Diese Formel hat jedoch einen gewissen Nachteil, da sie immer eine Summe über den Zellenbereich zieht unabhängig davon, ob nun alle Daten angezeigt werden oder nicht. Sofern ich in der Tabelle CAESAR filtere würde mir eine Formel SUMME(B2:B5) weiterhin als Ergebnis 40 liefern, während die Formel Teilergebnis dann tatsächlich nur Anton, Berta und Detlef mit jeweils 10 zu 30 addieren würde.

Auf der anderen Seite kann dieses auch direkt gewünscht sein, da wie in oberen Beispiel die als "Nicht bezahlt" markierten Personen auch weiterhin über die Summenformeln wie SUMMEWENN oder SUMME weiterhin berücksichtigt werden.

Mit gefilterten Werten ein "Teilergebnis" als Summe berechnen


Im Formeltext (sofern man nicht einfach die Auswahl wählt) ist die Formel wie folgt aufgebaut:

TEILERGEBNIS(   Funktion ; Bezug ; [Bezug])

Positiv fällt schon einmal auf, dass hier mehr als ein Bezug möglcih ist, so dass ich auch mehrere Zellenbereiche auswerten kann. Die Frage ist nun nur, was es mit der Funktion auf sich hat.

Hier ist dann tatsächlich die Formelhilfe von Excel notwendig, die leider nur über den Formelassistenten verlinkt ist.

Zusammengefasst gibt es insgesamt 11 Funktionen die anhand von Nummern direkt angesprochen werden. Dabei berücksichtigen die Funktionen 1 bis 11 auch ausgeblendete Werte (die man manuell ausblendet) und die Formel 101 bis 111 ignoriert ausgeblendete Werte. Ausgefilterte Werte ignorieren dafür beide Formelfunktionen.

In der "als Tabelle formatierten" Datentabelle kann in der Ergebniszeile die einzelnen Funktionen direkt ausgewählt werden, dabei werden tatsächlich die 101 bis 109 Funktionen vorgeschlagen, womit ausgblendete Werte auch für die Summe oder die gewählte Funktion ausgeblendet bleiben.

Zu den wichtigsten Funktionen gehören 1,101 für den Mittelwert, 3,103 für Anzahl2 (nicht leere Zellen) oder auch 9,109 für die Summe.

Im Rahmen einer Excel-Schulung würde ich nicht auf die direkte Eingabe der Formel TEILERGEBNIS eingehen, da man sich tatsächlich die Funktion 101 oder 109 merken muss, aber sofern die Grundtabellen als Tabellen formatiert werden ist der Umgang damit gleich um ein vielfaches leichter
.

Summe über rausgefilterte Werte einer Liste

Tatsächlich lassen sich für eine bestimmte Fragestellung die Formeln SUMME und TEILERGEBNIS ebenfalls kombinieren.

Wenn eine Summe über ausgefilterte Werte erhoben werden sollen bietet sich eine Kombination der Formeln an.

Im Beispiel:

=SUMME(B2:B5) - TEILERGEBNIS(109;B2:B5)

Damit werden tatsächlich nur die ausgefilterten Werte summiert, da die Funktion SUMME weiterhin alle Werte umfasst und das TEILERGEBNIS nur die gefilterten Werte erfasst.

Fazit

Manchmal sind es tatsächlich einfache Formeln die den Alltag erleichtern aber bei der Summe an Funktionen und Formeln innerhalb von Excel sehr schnell untergehen können und die nicht so ohne weiteres besser wird dadurch, dass es mit neuen Office-Versionen auch immer neue Formeln und Funktionien gibt. Dieses ist auch einer der Gründe warum ich immer wieder gerne Blogartikel lese in denen auch Grundlagen näher vorgestellt werden.

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Mittwoch, 29. August 2018
18:33 Uhr

Spalten oder Zeilen in Report Painter Berichten innerhalb Abschnitte kopieren bzw. als Vorlage anlegen Copy & Paste im CO Berichtswesen

Im Rahmen des Artikel "Mehrjahresvergleich im ReportWriter/Painter mit variabler Spaltenanzahl je Jahr dank Variablen" wurden für einen Mehrjahresvergleich einzelne Spalten mit den jeweiligen Jahren angelegt, so dass hier ein direkter Vergleich von bis zu zehn (oder mehr) Jahren möglich ist. Beim Erstellen eines umfangreicheren Berichtes mit Abschnitten für Kostenstellen und Innenaufträge, wie im Artikel "Grundlagen: Abschnitte in Report Painter und Report Writer und ihre Vorteile bei Officeintegration und Excel" beschrieben, sollen jeweils einzelne Jahre sowohl für Kostenstellen als auch Innenaufträge als eigener Abschnitt und im Ergebnis als Tabellenblatt exportiert werden.

Abschnitte im Report Painter kopieren?

Nachdem nun für die Kostenstellen schon ein Abschnitt mit > 10 Spalten angelegt worden ist stellte sich die Frage, ob ein Abschnitt nicht kopiert werden kann um hier ein erneutes Anlegen der einzelnen Jahresspalten sich zu sparen und dafür lediglich das Merkmal Kostenstelle durch das Merkmal Innenauftrag zu ersetzen.

Von der Idee her erscheint dieses absolut logisch aber leider gibt es keine Funktion im Report Painter um einzelne Abschnitte zu kopieren.

Hier möchte ich nicht weiter auf das Thema Erstellung von Berichten bzw. Abschnitten eingehen sondern ein anderes Thema in diesen Kontext ansprechen.

Im Buch »Berichtswesen im SAP®-Controlling« bin ich ausführlich auf dies Thema Report Painter im SAP CO Berichtswesen eingegangen.
 
Berichtswesen im SAP®-Controlling
Verlag: Espresso Tutorials GmbH
1. Auflage
(01. Juni 2017) Paperback ISBN: 9783960127406

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Vielleicht finden sich hier ja auch noch weitere Anregungen für den Aufbau eines Berichtswesen mit SAP nicht nur für CO im Buch.
 
Eine Funktion zum Kopieren einzelner Abschnitte ist in der Anlage oder Pflege von Report Painter Berichten leider nicht vorhanden so dass im schlimmsten Fall jeder Abschnitt einzeln mit Spalten und Zeilen erstellt werden müßte.

Kopiervorlage aus markierten Spalten oder Zeilen anlegen

Allerdings kann aus einen Bericht sowohl Spalten als auch Zeilen eine Vorlage erstellt werden, die dann in einen Abschnitt eingefügt wird.

Hierzu ist innerhalb der Transaktion GRR2 (Bericht ändern) oder beim Anlegen des Berichtes (GRR1) über die zweite Symbolleiste die Funktion "Markieren/Entmarkieren" oder alternativ die Taste F9 zu wählen. Nun können einzelne Spalten oder über die neue Schaltfläche "Block markieren" (Taste F5) auch mehrere Spalten markiert werden und über die Schaltfläche "Kopiervorlage anlegen" (Tastenkombination UMSCH+F9) eine Volrage angelegt werden.

Diese kann dann im neuen Abschnitt über
  • BEARBEITEN ->
  • ZEILEN oder SPALTEN ->
  • ZEILENVORLAGE oder SPALTENVORLAGE EINFÜGEN
in den Abschnitt eingefügt werden.

Vorlagen für Report Painter Berichte verwalten

Die einzelnen Vorlagen können später im SAP Menü unter
  • INFOSYSTEME
  • Ad-hoc-Berichte
  • Report Painter
  • Vorlage
mit den Transaktionen GRR5 (Ändern) bearbeitet oder auch GRR4 (Anlegen) angelegt werden. Dabei können so angelegte Vorlaegn auch über die rechte Maustaste gelöscht werden.

Fazit

Die einzelnen Vorlagen werden je Bibliothek einzeln gespeichert, so dass für die jeweilige Kombination aus Merkmalen und Werten für die Zeilen oder Spalten die Vorlage in der jeweiligen Bibliothek erneut verwendet werden kann.

Einstellungen wie "Nullspalten" unterdrücken sind in diesen Beispiel für den Mehrjahresvergleich weiterhin im neuen Bericht festzuhalten. Dennoch ist dieses ein Fortschritt und erleichtert das einfügen von mehreren Spalten und verhindert Tippfehler oder nicht korrekte Überschriften die aus den Variablen erstellt werden. Insgesamt erleichtert dabei eine geschickt angelegte Vorlage tatsächlich den Aufbau von künftigen Berichten und bietet damit die Möglichkeit des Copy & Paste innerhalb der Erstellung von Report Painter Berichten.
 

Hinweis:

Eine kurze Einführung in das Thema Report Painter und Report Writer habe ich im Artikel "Grundlagen Kurzeinführung und Handbuch Report Painter Report Writer" beschrieben und hoffe Ihnen hier eine Einführung ins Thema bieten zu können.


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Samstag, 25. August 2018
13:28 Uhr

Weine verkosten und Weinwissen rund um das Degustieren von Wein aber auch andere Apps zum Thema Wein

Schon im Artikel "Weinverwaltung per App oder der eigene Weinkeller auf einen Klick" habe ich zwei Apps vorgestellt die mir bei der Verwaltung von Weinen im eigenen "Weinkeller" helfen. Hier hat sich im Laufe der Jahre tatsächlcih "Wine Secretary" bewährt und ich erfasse noch immer meine Weine mit verschiedenen Anmerkungen und den Kerndaten in dieser App.

Etwas schade ist hier nur, dass Frankling Harper die Weiterentwicklung der App aufgegeben hat beziehungsweise den Support dafür eingestellt hat. Immerhin wird die App selbst immer noch im App Store erhalten bleiben und funktioniert auch auf der aktuellen Android Version (bei mir Android 8.0) ohne merkbare Einschränkungen. Aus aktuellen Rezensionen ist auch zu entnehmen, dass Neuinstallationen ebenfalls problemlos möglich sind.

Wine Secretary Startseite

Gerade durch die Darstellung der Weine aber auch der Detailpflege bin ich mit der App zur Verwaltung der Weine mehr als zufrieden und kann diese auch immer noch empfehlen.

Es spricht offensichtlich vieles dafür, dass ein gutes Produkt auch gut bleibt, selbst wenn der direkte Support hier nicht mehr gegeben sein mag.

Rückblick: Wie kam ich zum Wein und Weinprobe

Das Thema Wein ist neben Lakritze und Kaffee für mich persönlich eine kleine kulinarische Leidenschaft die sich auch wunderbar zu guten Essen kombinieren lassen. Entsprechend hatte ich vor einigen Jahren sehr über ein Weinseminar gefreut in dem die Grundlagen zur Weinkunde vorgestellt worden sind.

Wie jedes Fachgebiet gibt es auch im Umfeld des Weins eine eigene Sprache und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass eine Weinprobe ebenfalls ihre eigene Vokabeln hat.

Die Einteilung des Weines erfolgt dabei in die einzelnen Gruppierungen:
  • Auge (Anblick)
  • Nase (Geruch)
  • Mund/Zunge (Geschmack)
  • Abgang (Gesamteindruck)
Hierbei gibt es verschiedene Unterkategorien unter Beurteilungskriterien zur Verprobung sowie Charakterisierungsvorschläge. Einen guten Überblick dazu liefert unter anderen auch Wikipedia zur Weinprobe im Abschnitt "Durchführung einer Weinprobe".

Die Begeisterung für Weine wächst allerdings tatsächlich durch das Probieren und während ich anfangs noch eher etwas skeptisch bei mancher Traube war oder mir mancher Wein zu taninreich war ist das Geschmacksfeld doch im Laufe der Zeit gewachsen und die Begeisterung für die Unterschiede in einzelnen Weinen, Vertrauen und auch die Erkenntnis, dass ein Naturprodukt sich im Laufe von Jahren gewaltig ändern kann ist immer noch begeisternd.

App Weine degustieren von Vino Mobile

Ein klassisches Mittel um sich die einzelnen Begriffe merken zu können ist ein Weinrad oder Aromarad das die einzelnen Abschnitte einteilt und hilfreich bei der Einordnung der erfahrenen Eindrücke rund um den Wein helfen kann. Von der "Deutsches Weininstitut GmbH" (DWI / deutscheweine.de) wird als Kommunikations- und Marketingorganisation der deutschen Weinwirtschaft ebenfalls ein solches angeboten, dass unter anderen auch bei Amazon als "Aromarad für deutsche Weine" (* Amazon Partnerlink) angeboten wird.

Wenn früher gesagt wurde dass es zu jeder Frage irgendwo im Netz sicherlich eine Internetseite mit einer Antwort vorhanden ist trifft heute noch mehr das Ausdruck "there is an app for that" zu.

Die Avinis GmbH bietet hier tatsächlich eine passende App an.

Weine degustieren
App Vino Mobile Weine degustieren
Market Link / Google Play
  • Weine degustieren
    Die App ist kostenpflichtig (derzeit 2,49 Euro) das Webangebot des Hersteller ist dafür kostenlos
Schon der Einstieg der App bietet einen Überblick über die eingangs erwähnten vier Stufen der Weinverkostung.

Weine degustieren Ablauf

Wenn ich den Ablauf der App beschreiben sollte würde ich hier die Beschreibung "moderierte Weinverkostung" wählen. Zu jeden einzelnen Punkt gibt es praktische Tipps rund zu den einzelnen Merkmalen und eine ausführliche Beschreibung zu den einzelnen Begriffen.

Nehmen wir als ersten Punkt einmal den Anblick eines Weines ergreifen das Glas halten es ggf. gegen ein Blatt weißes Papier um die Farbe und Spiegel zu begutachten und bekommen hier in der App auch direkt weitere Kategorien zum Anblick angezeigt.

Wein verkosten - Anblick

Zu jeden einzelnen Schritt der Verkostung gibt es weiter gehende Informationen "Gut zu wissen" und auch bei den Unterpunkten wie Klarheit oder Farbtönung gibt es noch tiefergehende Klassifizierungen so zur Klarheit von kristallen bis zu trüb mit einer guten Beschreibung der einzelnen Punkte oder auch bei der Farbtönung eine Unterscheidung von Weisswein, Rosé und Rotwein nach  Punkten wie purpurrot, rubinrot, kupferrot und vieles mehr zusammen mit einen beschreibenden Text dazu.

Hinweis:Am Samsung S8 mit Android 8.0  und Samsung Experience Verion 9.0 des Launcher ist die App "Weine degustieren" derzeit mit einen Fehler beim Start versehen ("Weine degustieren angehalten") jedoch kann die App über den Store mit der Schaltfläche "Öffnen" gestartet werden. Es scheint als wäre hier die Ursache der Launcher und nicht Android. aber ich hoffe, dass hier noch nachgebessert wird.


Die Hersteller der App haben auf der Internetseite Avinis.com mittlerweile ebenfalls eine Möglichkeit Online eine Weinverkostung innerhalb der einzelnen Kategorien anzulegen und hier die Weinproben auch festzuhalten. Dabei sind die Beschreibungen nicht ganz so übersichtlich wie in der App vorhanden aber sie bieten gleichzeitig einen guten Überblick wie auch in der App die Kategorien und Unterpunkte beschrieben sind.

Fazit: Weinwissen aneignen

Sicherlich gibt es verschiedene Möglichkeiten sich der Thematik Wein zu nähern. Neben Weinseminaren können dieses Bücher rund um Wein sein aber auch Internetseiten zum Thema sind sicherlich eine gute Anlaufstelle.

Buchempfehlung


Wein in Buchform

Das Thema Wein ist mittlerweile auch in der "Für Dummies" Reihe im Wiley-VCH Verlag. In der mittlerweile 5. Auflage wird von  Ed McCarthy und Mary Ewing-Mulligan die Grundlagen zum Thema Wein im Taschenbuch "Wein für Dummies"  (* Amazon Partnerlink) festgehalten. Dabei wird der Einstieg ins Thema Wein (von der Verkostung über Weinreben bis hin zu Weinkunde (Weinrebe und Weinanbaugebiete) gegeben. Daneben wird auch die Wahl und der Kauf eines Weines im Laden oder Restaurant gegeben und gerade der Besuch im Weinladen gut beschrieben.

Internetseite

Daniela Papst stellt auf ihre Internetseite weintrend.com eine Vielzahl an Informationen rund um einzelne Rebsorten und Wein zusammen. Dabei hat sie die eigene Internetseite auch in Form eines E-Book zusammengefasst, dass kostenfrei heruntergeladen werden kann. Auf der Seite sind zu einzelnen Themen kurze Einführungen zu finden, die tatsächlich einen schönen Überblick anbieten.

Daneben darf aber auch das lesenswerte Blog "Drunkenmonday Wein Blog" nicht fehlen. Dieses lese ich immer einmal wieder und musste schon das ein oder andere Mal begeistert feststellen, dass dieses nicht nur lesenswert und unterhaltsam sondern auch lehrreich ist.
 

Der Königsweg Beratung im Weinladen

Im Laufe der Zeit ist bei mir die Einteilung von Weinen in "schmeckt" und "schmeckt nicht" um einiges differenzierter geworden und gerade in Kombination mit Essen kann sich hier ein guter Wein entfalten und noch einmal eine ganz und gar andere Note empfehlung.

In Gießen bin ich noch immer sehr dankbar dafür, dass auf den Weg zwischen den einzelnen Weintrauben und Weinen ich eine fachkundige Begleitung hatte und kann tatsächlich den kleinen Weinladen vor Ort empfehlen und bin sehr dankbar, dass ich hier nicht nur eine gute Beratung erhalte sondern auch die angebotenen Themenabende eine lange und wunderbare Tradition haben.

Beratung, Events im Weinwerk Gießen

Seit einen Jahr habe ich meinen Lieblingsweinladen wieder gefunden und kann das Weinwerk in Gießen vom ganzen Herzen empfehlen. Es tritt für mich die würdige Nachfolge der Weinrebe am Lindenplatz an, die aus privaten Gründen geschlossen ist, und überzeugt nicht nur durch eine schöne Auswahl an verschiedenen Weinen sondern auch durch die Beratung vor Ort (inklusive passender Weinvorschläge zu teilweise komplexen Gerichten) aber noch mehr auch durch die angebotenen Themenabende in der Wein noch immer eine Hauptrolle spielt aber auch andere Noten dazu erklingen dürfen.

Veranstaltung Der Wein und das Meer

So kombinierte der Abend zum Thema "Der Wein und das Meer" ein kulinarisches Sommermenü mit Weinen und Fischgerichten die von Mario Stingl von der Home Cooking Agency zubereitet waren.

Veranstaltung South Africa - Weingut Dellheim
Aber auch der südafrikanische Abend mit Nora Sperling vom Weingut Delheim wusste zu überzeugen und brachte auch im heimischen Weinkeller einige schöne Falsche zusammen.

Einige Eindrücke der Veranstaltungen sind auch in der Galerie vom Weinwerk zu finden.

Egal ob nun am letzten Donnerstag im Monat die offene Weinverkostung "open bottle" oder aber tatsächlich die Abende zu einen bestimmten Thema mich überzeugt der Laden mittlerweile sehr und ich freue mich schon auf die Veranstaltung „Große Weine“ an der ich im November teilnehmen werde.

Termine im Weinwerk
Auf der Seite Termine/Events auf weinwerk-giessen.de sind auch sonst spannende Termine zu finden. Die Beschreibung der Veranstaltung „Große Weine“ im November klingt aber schon einmal sehr verlockend:
"Im Rahmen eines kulinarischen Menüs probieren wir ganz Große Weine aus Deutschland, Italien, Frankreich und anderen Topanbaugebieten. Große Gewächse aus Deutschland, piemontesische Herausforderungen und Toskanische Spitzenweine neben edlen Bordeauxs werden unter anderem eine Wonne für den Gaumen sein. "

Insgesamt also etwas worauf ich mich freuen kann und eine schöne Verwendung des Geburtstagsgeschenk der Kolleginnen und Kollegen.


Hier empfinde ich das Geschenk der Kolleginnen und Kollegen als sehr passend und gewinnbringend angelegt.

Auf Facebook stelle ich gerne eine Zusammenstellung der Eindrücke des Weinabend zusammen und überlege tatsächlich immer einmal wieder, ob ich ergänzend zum Fachblog hier auf der Seite auch wieder ein privates Blog oder eine Unterseite Orte wieder anlege in der verschiedene Geschäfte oder Veranstaltungen vorgestellt werden können. Auf der anderen Seite ist es auch schön dieses im privaten Umfeld zu beschreiben und vielleicht würde es thematisch auch gar nicht so sehr zum übrigen Themenfeld dieses Blog passen...

Fazit

Weiterhin glaube ich, dass die Einteilung von Wein in "schmeckt" oder "schmeckt nicht" noch immer die richtige Wahl ist, aber im Laufe der Zeit sind da doch noch weitere Komponenten hinzugekommen und mittlerweile ist es auch tatsächlich so, dass ich mir zu bestimmten Weinen eine sehr konkrete Vorstellung oder Erinnerung angeeignet habe und bei der Wahl eines passenden Weins zum Essen auch der ausgewählte Wein immer besser passt.

So hat mich ein sehr würziger Wein bei der letzten Weinverkostung so begeistert, dass ich direkt ein passendes Gericht vor Augen hatte und mich schon darauf freute diesen Wein gemeinsam mit Essen ein zweites Mal in ein Glas schenken zu können und hier richtig gelegen zu haben.

Mit Essen und Wein ist auch immer ein Stück Kultur und Kunst verbunden und so mag ich auch gerne auf Rolf Baltromejus (Preisträger der Kultur- und Kreativpiloten 2016) verweisen der das Thema Kunst und Kultur aber auch Essen auf eine kreative Weise wortwörtlich nimmt und im Rahmen seiner Performance Dinner das Thema Eat Art umsetzt.

Ein Eindruck von dieser Welt der Kunst und Kultur kann auf der Seite rolfcooks.com gewonnen werden. Im Blog werden auch immer wieder aktuelle Termine oder Bilder von vergangenen Veranstaltungen vorgestellt.

Hier werden zu Werken der Kunst Gerichten und sowohl die Umsetzung von Niki Pelacz Werken von Salustiano, Markus Lüpertz  als auch Nikki Pelaez sind mir noch in sehr guter Erinnerung und bringen das Thema Kunst, Küche und Kultur zusammen und ermöglichen hier einen besonderen Zugang zur Kunst der aber nicht weniger lehrreich und faszinierend zu gleich ist.

Daneben freue ich mich im Büro auch immer auf die Wochenseite eines Wandkalender der in 2018 einen festen Platz im Büro an der Arbeit gefunden hat.

Wandkalender Literatur und Wein

Unter "Büro-Wochen-Wandkalender 2018 zum Thema Wein" habe ich diesen näher vorgestellt.

Viele Erlebnisse in und um Gießen und auch Menschen die solche Veranstaltungen und Erlebnisse aber auch Lädern mit Herz und Menschlichkeit füllen und die Begeisterung für Produkte auch an Kundschaft weiter geben können sind ein Grund warum ich Gießen noch immer sehr schätze und froh darüber bin, welche Möglichkeiten sich hier entwickeln und welche Ankerpunkte im Laufe der Zeit hier gefunden werden können und eine Begeisterung wecken beziehungsweise die eigene Begeisterung entfachen und ansteckend weiter geben können.

Offensichtlich ist die Begeisterung von Apps rund um das Thema Wein ebenfalls ansteckend, so dass hierbei sowohl Weinverwaltung als auch das Vermitteln von Wissen rund um Wein und Kultur vorhanden ist. Natürlich gibt es mit Kellermeister, Weinkeller und verschiedene anderen Apps ebenfalls andere Anwendungen die bei der Verwaltung von Apps weiter helfen. Dennoch würde ich bei der Wahl einer App schauen, ob die Oberfläche und die erfassten Daten gefallen aber vor allen anderen sollte auch eine Import bzw. Export Funktion vorhanden sein. Dieses ermöglicht dann, bei Erforderlichkeit, auch das Wechseln einer App.

Bei der Verwaltung unserer Bücher konnte ich durch eine solche Export/Import Funktion auch problemlos von "Android App: Buchverwaltung MyBookDroid (Android App zum Bücherarchivieren mit ISBN Scanner)" zur Anwendung "Lesen 2.0 Literaturverwaltung per App und Web mit Librarything das eigene virtuelle Buchregal" wechseln.

Von daher freue ich mich darauf weiterhin genussvoll ein Glas Wein trinken zu können oder auch guten Kaffee als Begleitung am Tag zu haben.

Hinweis: Aktuelle Buchempfehlungen besonders SAP Fachbücher sind unter Buchempfehlungen inklusive ausführlicher Rezenssionen und Bestellmöglichkeit zu finden.
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Diesen und weitere Texte von Andreas Unkelbach finden Sie auf http://www.andreas-unkelbach.de


Samstag, 18. August 2018
09:50 Uhr

Datum in Excel so umwandeln, dass es ohne Punkt in der Form TTMMJJJJ verwendet werden kann

Das Thema Datum ist gerade im Tagesgeschäft ein wichtiger Punkt der sich auch im Berichtswesen, wie im Artikel "Datumsfunktionen in Excel hier am Beispiel aus Stichtag Vormonat ermitteln" beschrieben, abzeichnet zeigt sich aber manchmal auch bei etwas einfacheren Fragestellungen im beruflichen Alltag.

Beim Einspielen von Bewegungsdaten über LSMW (siehe Artikel "Massenstammdatenpflege mit LSMW oder SECATT dank Transaktionsaufzeichnung - Handbuch erweiterte computergestützte Test-Tool (eCATT) und LSMW") wo sich eben diese Tools nicht nur zur Stammdatenpflege sondern auch für Massendaten wie Leistungsverrechnung, interner Kostenumbuchung oder Planwerterfassung (Budget) umfassen.

Am Beispiel einer Tabelle ist hier eine Liste mit Datum, Kostenstelle und Betrag zu finden.

Datum Kostenstelle und Betrag

Dabei gibt es aber beim Ei